Trading: Das sollte man vor dem Einstieg wissen

Kann jeder das Trading starten?

Beim Trading denken viele Menschen an schnelle Gewinne und Reichtum, ohne hierfür einen Finger krümmen zu müssen. Das Geld arbeitet schließlich allein. Lediglich ein paar Klicks am Tag sind nötig und schon steigt der Kontostand in ungeahnte Höhen. So verspricht es zumindest nicht selten die Werbung, doch die nüchterne Wahrheit holt besonders Einsteiger schnell zurück auf den Boden der Tatsachen. Mit dieser Blickweise ausgestattet sind Verluste am Markt vorprogrammiert.

Als Folge verlieren Anfänger die Lust und haben somit noch nicht einmal im Ansatz die tatsächlichen Möglichkeiten des Tradings kennengelernt.

Kurzfristiges Trading für erstaunliche Umsätze

Was häufig vergessen wird: Beim Trading wird auf kurzfristige Entscheidungen gesetzt. Anders als bei Investitionen, die auf eine lange Dauer ausgelegt sind, wie etwa bei Immobilien, anderen Sachwerten, Schmuck oder Gold, dreht es sich beim Trading um Schnelligkeit. Trotz zügigen Agierens sollte wohlüberlegtes Handeln im Vordergrund stehen. Eine falsche Wahl kann den Ausgang immens beeinflussen und zu unerwünschten Ergebnissen führen.

Deshalb ist es jedem Einsteiger zu raten, nicht kopflos in die Welt des Tradings zu geraten, sondern sich im Vorfeld gründlich zu informieren. Gehandelt wird mit Rohstoffen aller Art oder generellen Aktienkursen von Firmen oder Währungen. Ein Wort was in diesem Zuge oft fällt, ist Spekulation und dies stimmt auch.

Trading kann, unter Berücksichtigung von Hinweisen, wie Merkmalen der Marktentwicklung, durchaus zu beachtlichen Erfolgen führen. Gleichzeitig kann der schnelle Handel mit Wertpapieren und Co aber auch zum sofortigen Ruin führen. Spekulationen sind nicht risikofrei. Ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl, aber auch Glück sind zwei verlässliche Begleiter, wenn es um das Trading am Aktienmarkt gehen soll. Interessant für Daytrader ist zudem der Handel mit CFDs. Diese sind für Einsteiger ohne Erfahrung jedoch in keinster Weise zu empfehlen.

Exkurs: Was genau CFDs sind, kannst du gerne in diesem Artikel nochmal nachlesen.

Demokonten helfen Einsteigern

Früher war das Handeln mit Aktien binnen kürzester Zeit für private Interessenten nicht nutzbar. Erst in neuerer Zeit wurde der Markt auch für Privatpersonen eröffnet. Dies hat den Vorteil, dass sich nun jeder als Trader versuchen kann und den Nachteil, dass viele ohne Erfahrung oder Vorwissen womöglich sofort ihr Erspartes verlieren.

Anwender benötigen keine nennenswerte Technik, um am Tradingmarkt teilhaben zu können. In vielen Fällen reicht ein PC oder Laptop, manchmal sogar einfach eine App auf dem Tablet oder Smartphone und schon steht dem Handel nichts mehr im Wege. Die Registrierung wird entweder über einen Online-Broker (zum Beispiel bei diesem*) vollzogen oder über eine der vielen verfügbaren Direktbanken.

Daneben eröffnen Trader ein Depot. Auch hierfür existieren zahlreiche Lösungen. Wer erfolgreich traden lernen will, verwendet die kostenfreien Demokonten vieler Online-Broker. Dort probieren unerfahrene Interessenten zunächst sämtliche Eigenschaften gezielt aus und lernen zu verstehen, wie die einzelnen Gegebenheiten am Markt überhaupt funktionieren.

Vorwissen und Recherche führen zu wertvollen Erkenntnissen

Ganz gleich welche Anlageform gewählt wird, vor dem Traden geht es an die Analyse von Börsengrafiken, Statistiken und Aktienindices. Nur so lässt sich erkennen, ob Einsätze sinnvoll sind und ob Kurse steigen oder fallen. Erkenntlich wird dies im Vorfeld durch die Recherche in tagesaktuellen Wirtschaftsmagazinen.

Hier erhalten Trader spezifisch Einblick in die Geschehnisse der Märkte. Vorwissen für Sektionen, in denen der Handel abläuft, ist ratsam. So lassen sich auch kleinste Veränderungen in Unternehmensstrukturen als Indikatoren zu Ereignissen erkennen. Genauso handeln auch Profis mit jahrelanger Erfahrung. 

Online-Broker mit verschiedenen Händlern bieten zudem die Option, Einblicke in die Strategie anderer Trader zu erhalten. Wer schlau ist, prüft genau welche Aktionen erfolgreiche Trader umsetzen und lässt sich hierdurch inspirieren.

Fazit:

Die Eintrittshürden beim Trading sind in der Tat sehr gering. Dies führt natürlich dazu, dass sich Viele auch überstürzt an einen Trading-Desktop setzen und Haus und Hof dabei verzocken. Nichtsdestotrotz hat Trading definitiv seine Existenzberechtigung, solange man es seriös und professionell angeht. Hier kann es dann durchaus zu ansehnlichen Ergebnissen führen.

2 Kommentare

  1. Ich möchte gerne an euer Fazit anknüpfen. Ich kenne auch so viele Menschen, die sich dann schnell eine Trading-App zugelegt haben. Kurz noch etwas geld aufgeladen und am nächsten Tag, nach dem ersten Minusgeschäft die App nie wieder angerührt haben. Was ist sagen will ist, dass es neben dem kurzen Impuls oft an Ausdauer fehlt und man unbedingt beachten sollte, dass man als Hobbyanleger lieber langfristig denkt.

    1. Sehe ich genauso, daher lass ich meine Finger von Daytrading und Optionshandeln und bleibe beim einfachen ETF Sparplan den ich für mehrere Jahre laufen lasse.
      Immer noch besser als jedes Sparbuch/Tagesgeldkonto.

      Gruß Steven

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