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	<title>News | Aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Nachrichten</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Jan 2026 20:21:19 +0000</lastBuildDate>
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	<title>News | Aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Nachrichten</title>
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		<title>Gibt es bald Krieg in Europa?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 20:21:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Also ich muss schon sagen, normalerweise halte ich es nicht so mit Panik &#8211; und Angstmache. Aber was derzeit in der Welt abgeht, lässt einen teilweise tatsächlich nur rat &#8211; und fassungslos zusehen. Erleben wir bald gar einen Krieg in Europa? Gemeint ist ein Angriff Russlands auf Europa. Oder gibt es gar eine kriegerische Auseinandersetzung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/">Gibt es bald Krieg in Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Also ich muss schon sagen, normalerweise halte ich es nicht so mit Panik &#8211; und Angstmache. Aber was derzeit in der Welt abgeht, lässt einen teilweise tatsächlich nur rat &#8211; und fassungslos zusehen. Erleben wir bald gar einen <strong>Krieg in Europa</strong>? Gemeint ist ein Angriff Russlands auf Europa.</p>



<p>Oder gibt es gar eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen <strong>Europa</strong> und der <strong>Nato</strong>? Das in Bezug auf die verbalen Scharmützel von <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article69647cf5fa56382de1f671e1/groenland-wir-sprechen-ueber-erwerb-sagt-trump-und-weist-den-vorstoss-der-europaeer-ab.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Donald Trump</strong> in Bezug auf <strong>Grönland</strong></a>. Verpennen die Europäer womöglich gerade, dass der Kontinent gerade zwischen den <strong>USA</strong>, <strong>China</strong> und <strong>Russland</strong> aufgeteilt wird, wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UFCUC1Dnj8g&amp;list=WL&amp;index=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an mancher Stelle behauptet wird</a>? Sind wir Europäer tatsächlich nur <strong>naive Öko-Schafe</strong>, die mit dem <strong>erhobenen Moralzeigefinger</strong> und eng <strong>anliegenden Scheuklappen</strong> durch die Welt marschieren, während andere bereits den &#8222;alten&#8220; Kontinent untereinander aufteilen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat Europa ausgedient?</h2>



<p>Erleben wir womöglich noch die kommenden Tage einen <strong>eskalierenden Konflikt </strong>zwischen den <strong>USA</strong> und dem <strong>Iran</strong>? Folgen dann bald <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kolumbien-venezuela-trump-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angriffe auf Kuba, Kolumbien</a> und weitere Staaten? Puh, also da wünscht man sich tatsächlich, sich in sein unpolitisches Schneckenhaus zurückziehen und der <strong>Welt beim Durchdrehen zuschauen zu können</strong>. Einzig: Es bringt leider nichts! Weder als <strong>Ukrainer</strong>, als <strong>Venezuelaner</strong>, <strong>Iraner</strong> oder als <strong>Grönländer</strong>. Hier ist man notgedrungen direkt betroffen &#8211; ob man will oder nicht.</p>



<p>Sollte die Lage in der Welt eskalieren, sind gerade wir Privatanleger unmittelbar betroffen. Was wenn die USA den Europäern den <strong>Besitz von US-Aktien verbieten</strong>, weil Europa aufgrund seiner Haltung zu Grönland als &#8222;unfreundlich&#8220; eingestuft wird? Was wenn <strong>Clearstream</strong> lahmgelegt wird und du deinen <strong>Aktienbesitz</strong> nicht mehr &#8222;nachweisen&#8220; kannst?</p>



<p>Hiervor warnt unter anderem Horst Lüning in seinem <a href="https://www.youtube.com/@UnterBlog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Kanal</a>, Stichwort: &#8222;<strong>The Great Taking&#8220;</strong>. Auch geht er hierbei mit den als <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sicher geltenden ETF</a> hart ins Gericht.</p>



<p>Kommt ein Verbot von <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a>? Was ist Gold noch wert, wenn der Dollar als FIAT-Gegenstück und Berechnungsgrundlage wegfällt? Wird wieder <strong>Öl das neue Gold</strong>, ganz wie in Mad Max?</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Gce_63AftHY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wird Bitcoin verboten</a> oder durch die immer schneller wachsende KI oder Quanten-Computer geknackt?</p>



<p>Was passiert mit deinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/girokontorechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Girokonto? Kannst du dieses so einfach im Falle eines Falles wechseln</a>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun? Oder besser: Was <em>kann</em> man überhaupt tun?</h2>



<p>Fragen über Fragen. Kaum eine Antwort scheint richtig auf diese ganzen Eventualitäten. Für mich jedenfalls gibt es trotzdem nur eine rationale Vorgehensweise, frei nach dem Motto</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,<br>  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,<br>  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.&#8220;</em> </p>



<p>(Quelle: <strong>Reinhold Niebuhr</strong>)</p>
</blockquote>



<p>Was also tue ich? Ich fokussiere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bespare weiterhin stur und stetig meine globalen Aktien und ETFs</a>. Egal was auf der Welt passieren wird, die <strong>&#8222;Welt-AG&#8220;</strong> wird vermutlich trotzdem noch irgendwie weiter <a href="https://www.finanzguerilla.de/banking-apps-fuer-1000-euro-testen-vorsicht-geldwaesche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld verdienen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehrwert für Menschen</a> schaffen und einen positiven Fortschritt bewirken. Wenn <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard seinen FTSE All-World</a> schließt? Ja, dann hab ich Pech. Die Einzelaktien habe ich dann (hoffentlich) immernoch.</p>



<p>Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/kryptos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptos</a>? Werden schon irgendwie noch einen Wert behalten. Und auf einem <strong>Stick gesichert</strong> und der Seed-Phrase im Kopf kann ich sie auf der Flucht außer Landes auch mitnehmen.</p>



<p>Insofern: Ja es kann einem aktuell schlecht werden, wenn man zu viel (auch vielleicht einseitige) <strong>Nachrichten konsumiert</strong>. Den Kopf in den Sand stecken hilft womöglich aber ebenso wenig, gerade weil aktuell Vieles was als gewiss galt, eben nicht mehr gewiss zu sein scheint.</p>



<p>Immer wieder führe ich mir hier gerne positive Beispiele vor Augen. Zum Beispiel Helmut Jonen mir seinen <a href="https://timschaefermedia.com/helmut-jonen-kassiert-340-000-e-dividenden-im-jahr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Einkünften von 340.000 Euro im Jahr</a>. Oder Tim Schäfer mit seiner stoischen Ruhe und Konsequenz, <a href="https://timschaefermedia.com/mein-depot-geht-durch-die-decke-es-ist-der-helle-wahnsinn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die sich immer wieder auszahlt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles wird gut&#8230;</h2>



<p>Dan affirmiere ich mal vor mich hin. Es wird schon alles gut gehen und in ein paar Monaten sieht die Welt wieder ganz anders aus. Hoffentlich. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit schon. Immerhin ist Krieg teuer. Und Geld scheint derzeit überall auf der Welt ein knappes Gut zu sein&#8230;</p>



<p><strong><em>Was sind deine Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen?</em></strong></p>
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		<title>Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 19:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdwährungskonten]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose Sparpläne auf Einzelaktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Optionshandel bei Smartbroker]]></category>
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		<category><![CDATA[Vollbanklizenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits in älteren Artikeln bin ich darauf eingegangen, wieso es der Smartbroker schaffte, mein Herz zu erobern. Neben der Consorsbank wurde er dann mein neuer Broker. Dennoch musste ich den Smartbroker auch an einigen Stellen kritisieren. Offenbar war ich nicht der einzige, weshalb sich bereits in den letzten Jahren diverse Änderungen andeuteten. Nun, diese Änderungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/">Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Bereits in älteren Artikeln bin ich darauf eingegangen, wieso es der Smartbroker schaffte, mein Herz zu erobern. <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neben der Consorsbank wurde er dann mein neuer Broker</a>. Dennoch musste ich den Smartbroker auch an einigen Stellen kritisieren. Offenbar war ich nicht der einzige, weshalb sich bereits in den letzten Jahren diverse <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-tut-sich-beim-smartbroker-neue-smartphone-app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Änderungen andeuteten</a>. Nun, diese Änderungen haben nun Gestalt angenommen. Seit <strong>Oktober 2023</strong> hat der Smartbroker ein völlig neues Gesicht, völlig neue Funktionen und einen völlig neuen Bankpartner. Vermutlich aus lizenzrechtlichen Gründen, aber auch um womöglich einen Neuanfang zu signalisieren, firmiert der Broker seitdem unter dem Label &#8222;<strong>Smartbrokerplus</strong>&#8222;.</p>



<pre class="wp-block-verse">Wenn du bereits hier neugierig geworden bist, was <strong>Smartbrokerplus</strong> zu bieten hat, kannst du <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>* das Angebot und die Konditionen des Brokers anschauen.</pre>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117428B" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117428B" alt="234x60_generisch" border="0" width="234" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p>Doch was hat sich genau geändert? Schafft es der Smartbroker nun in die <strong>Topliga der deutschen Broker</strong>? In diesem Artikel heute erfährst du meine aktuelle Einschätzung zu den Änderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist neu? Nahezu alles!</h2>



<p>Kommen wir zunächst einmal zu den Änderungen. Diese könnten radikaler nicht ausfallen. Tatsächlich ist es so, dass Smartbrokerplus nahezu nichts mehr mit dem &#8222;alten&#8220; Smartbroker zu tun hat. Die Partnerschaft mit der <strong>DAB BNP Paribas</strong> wurde beendet. Neuer Kooperationspartner und bankseitiger Abwickler der Transaktionen ist die <strong>Baader Bank</strong>. Nach wie vor verfügt die Betreiberfirma <strong>Smartbroker AG</strong> über <strong>keine eigene Vollbanklizenz</strong>, weshalb sie auf die Unterstützung von Partnern angewiesen ist. </p>



<p>Das ist aber derzeit gängige Praxis, <a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/trade-republic-erhaelt-banklizenz---was-das-fuer-kunden-bedeutet-34262702.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit der Ausnahme Trade Republic</a>, verfügt kaum ein <strong>Neobroker</strong> über eine eigene <strong>Vollbanklizenz</strong>. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.</p>



<p>Auch hat sich die Optik radikal verändert. Smartbrokerplus hat ein gänzlich neues Erscheinungsbild und setzt aktuell auf die Kombination <strong>Schwarz / Neongrün</strong>. Hier gab es auch schon die ersten Kritiker, denen das neue Design sehr missfiel und zu sehr nach &#8222;<strong>Gamification</strong>&#8220; aussah. Man steuerte nach und implementierte eine White-Version, mit der wiederum ich aber nicht zurecht komme. Mir persönlich gefällt das neue Design, was nicht bedeutet, dass Smartbroker an der einen oder anderen Stelle nicht noch nachschärfen könnte und wird.</p>



<p>Zusammen mit der Optik setzt man nun voll auf den Handel per Smartphone. Grundsätzlich halte ich diese Entscheidung zwar für richtig und auch ich handele viel und meistens am Handy, dennoch hätte ich mir einen etwas erweiterte &#8222;Web-Version&#8220; im Browser gewünscht. Letztendlich gibt es leider <strong>keine eigene Web-Version</strong>, sondern das ist mehr oder weniger eine optisch skalierte Version der Smartphone-Anwendung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Fokus: Handel über Smartphone</h2>



<p>Auch dieser Punkt stößt nicht überall auf Gegenliebe. Gerade professionellere Trader / Anleger sitzen viel am heimischen PC und möchten <strong>Aktien</strong> und <strong>Charts</strong> bevorzugt dort analysieren, Trendlinien einzeichnen, Watchlisten und Kursalarme verwalten etc.</p>



<p>Das führt mich zu meinem ersten ernsthafteren Kritikpunkt: Für solche Analysen gibt es leider keinerlei Tools auf der Oberfläche. Eine Watchlist kann man zwar anlegen, aber selbst <strong>Kursalarme</strong> werden aktuell (Stand Juli 2024) nicht unterstützt. Wie gerne würde ich <strong>Push-Nachrichten</strong> auf mein Handy bekommen, wenn eine Aktie meiner Watchlist gerissen wurde. Aktuell muss man hier noch auf andere Anbieter zurückgreifen, <strong>Smartbrokerplus bietet solche Features (noch?) nicht</strong>.</p>



<p>Ansonsten kann ich jetzt an der App nicht viel aussetzen. Sie ist funktional, hier und da hakt die IT noch etwas und man findet eigentlich alles relativ intuitiv. Weniger gelungen finde ich die Namen der Dokumente in der Postbox. Hier stolpert man noch über ziemlich kryptisch aussehende Nachrichtennamen wie &#8222;<strong>xxxxxxxxxx_xx_x__xxxxxxxxxx_wertpapier-ereignisse_xxxxxxxxx_20240704.pdf</strong>&#8220; (<em>Hinweis: Die &#8222;X&#8220; habe ich selbst abgeändert, weil ich hier nur ungern meine Depotnummer veröffentlicht sehen möchte</em>). Hier fände ich es besser, wenn man die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktie</a></strong> oder den <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a></strong> namentlich benennt oder zumindest die WKN aufführt, sodass ich bereits aus dem Namen der Nachricht sehen kann, welches Wertpapier betroffen ist. Aus solch einem Namen kann ich zumindest nahezu nichts herauslesen. Ich hoffe, dass auch dieser Punkt noch überarbeitet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Konditionen: Juni/Juli 2024 ändert alles!</h2>



<p>Kommen wir nun zu den Konditionen, wie sie zum Start des neuen Smartbrokers galten: Kurz gesagt <strong>4 Euro pro Trade</strong> fix zzgl. Börsenentgelte. Wenn man auf der Börse GETTEX kauft, ist der Handel ab einem <strong>Transaktionsvolumen von 500 Euro</strong> <strong>kostenlos</strong>. Bei den Kosten für Sparpläne galt: <strong>0,6 % Kosten der zu investierenden Summe</strong>, mindestens <strong>1 Euro</strong>. </p>



<p>Dieser Punkt störte mich enorm, da dies bedeutet, dass du auf eine <strong>ETF-Sparrate</strong> von 25 Euro, 1 Euro Gebühr zahlen sollst. Dies entspricht einer Kostenquote von <strong>4%</strong>, wohlgemerkt <strong>pro Transaktion</strong> (!). Herzlichen Glückwunsch, damit war der Smartbroker sogar teurer als Broker mit <strong>1,5 %</strong> Fixkosten wie Consorsbank und Comdirect. Für mich daher ein Grund, von Sparplänen beim Smartbroker zunächst Abstand zu nehmen.</p>



<p>Doch dann kam der <strong>Juni/Juli 2024</strong>. Folgende Änderungen führte der Smartbroker ein:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Aktiensparpläne ab 0€:</strong> Ab sofort profitieren alle von über <strong>2.500 Aktiensparplänen</strong> ohne Ordergebühren. Tatsächlich kannst du somit <strong>Einzelaktien zum Nulltarif </strong>besparen. Hammer!</li>



<li><strong>Erweitertes Sparplan-Portfolio:</strong> Insgesamt beläuft sich das Sparplan-Portfolio von Smartbrokerplus nun auf über <strong>3.900 Aktien, ETF- und Fonds Sparpläne</strong> ohne Ordergebühren.</li>



<li><strong>Senkung der Mindestsparrate:</strong> Zukünftig können Sparpläne bereits ab <strong>1€</strong> bespart werden.</li>



<li><strong>Reduzierte Orderkosten bei gettex:</strong>&nbsp;Ab sofort kosten&nbsp;Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen <strong>unter 500€ </strong>via gettex maximal <strong>1€</strong>. <strong>Über 500€ </strong>Ordervolumen nach wie vor <strong>0€ Ordergebühren</strong>.</li>
</ol>



<p>Wow, was ein Brett! Ich konnte es kaum glauben, aber theoretisch kannst du beim Smartbroker nun z.B. monatlich für <strong>60 Euro</strong> Sparrate <strong>60 Aktien</strong> zu <strong>1 Euro pro Aktie</strong> besparen (wer macht so ein Quatsch? Aber möglich wäre es) und das Ganze auch noch gebührenfrei.</p>



<p>Bei ETF sieht die Sache leider immernoch nicht so gut aus. Hier sind die neuen Konditionen <strong>0,2%</strong>, <strong>Minimum 1 Euro</strong> pro Ausführung. Also eine ETF-Sparrate von 25 Euro kann ich hier nicht empfehlen, die ist mit effektiv 4% Kosten noch immer zu teuer. Immerhin gibt es Kooperationen mit manchen ETF-Gesellschaften (aktuell Amundi, SPDR und Xtrackers), hier sind auch die <strong>ETF-Sparpläne kostenfrei</strong>. Wie lange solch eine Kooperation freilich anhält, weiß niemand. Hier muss man also immer aufpassen, ob der Premium-Partner noch immer Premium-Partner ist, andernfalls winken die höheren Gebühren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktive Fonds günstiger als ETF</h2>



<p>Bei den aktuellen Konditionen ist mir etwas Kurioses aufgefallen: Für die ETF-Sparpläne gelten die gerade genannten Konditionen. <strong>Fonds-Sparpläne</strong>, also Sparpläne aktiv gemanagter Fonds, sind <strong>stets kostenfrei</strong>. Du kannst also beispielsweise einen <strong>DWS Top Dividende</strong> <strong>kostenfrei</strong> besparen, während du für einen <strong>Vanguard FTSE All-World</strong> mindestens <strong>1 Euro</strong> zahlen musst, was bei einer 100 Euro-Rate <strong>1% Kosten</strong> und bei einer Rate von 25 Euro satten 4<strong>% Kosten</strong> entspricht.</p>



<p>Ich persönlich verstehe diese Preispolitik nicht, aber was solls. Die aktuellen Konditionen bevorzugen somit <strong>Sparpläne auf Einzelaktien</strong> und benachteiligen in gewisser Weise <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparpläne</a>. Womöglich tut sich aber auch in absehbarer Zukunft hier etwas. ETF-Sparpläne sind nach wie vor sehr en vogue (zu Recht!) und daher sollte man hier noch etwas nachbessern. Vor allem eignen sie sich in der Regel zur <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge beim passiven Investieren</a> besser, als Einzelaktien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bruchstücke von Aktien endlich verfügbar!</h2>



<p>Mit der neuen Attraktivität von <strong>Einzelaktien-Sparplänen</strong> ist beim Smartbrokerplus nun auch endlich der <strong>Erwerb von Bruchstücken von Aktien </strong>möglich. Das war auch einer der großen Kritikpunkte am Smartbroker der Ära DAB, auf den ich auch in <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinem Review damals</a> eingegangen bin. <strong>Sparpläne auf Einzelaktien</strong> waren hier nahezu nicht nutzbar.</p>



<p>Zudem gab es das Problem, dass die BNP Paribas (DAB und Consorsbank) stets unterschied, ob eine Dividende von einer besparten Aktie kommt oder von einer Aktie, die per Einmalkauf erworben wurde. Teilweise erhielt man dann <strong>mehrere separate Eingänge von Dividenden</strong> eines Wertpapiers. Jetzt ist es so wie es sich gehört: Du hast Anzahl X von Aktien, egal wie sie gekauft wurden, und erhältst dafür deine Dividende Y in einer Summe.</p>



<p>Die übrigen Konditionen des neuen Smartbrokerplus haben sich mit den kürzlichen Änderungen nicht verändert. So blieb es bei den <strong>4 Euro pauschal</strong> bei anderen Börsenplätzen. Kaufst du für <strong>20.000 Euro </strong>eine Aktie bei <strong>Tradegate</strong>, zahlst du <strong>4 Euro</strong>. Ich finde auch das ist fair und völlig in Ordnung. Wenn du an der Börse Toronto deine kanadische Lieblingsaktie kaufst, so zahlst du auch hierfür 4 Euro plus Währungsaufschlag; zzgl. mögliche Steuern. Ebenfalls völlig in Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ca. 94.000 Aktien handelbar</h2>



<p>Kommen wir hier gleich zum wichtigsten Punkt und einen der ausschlaggebenden Punkte, wieso der Smartbrokerplus nun bei mir ganz vorne mitspielt: Du kannst nahezu <strong>jedes global verfügbare Wertpapier </strong>handeln. Es gibt keine Beschränkungen auf Aktien, die nur an gewissen Börsen gelistet sind oder ähnliches. Du kannst deine Aktie an zahlreichen Auslandsbörsen kaufen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützte Auslandsbörsen</h3>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Handelsplatz</th><th>Gebühr (zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen)***</th></tr></thead><tbody><tr><td>Nasdaq (USA)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 8 USD; zzgl. mögliche Steuern und SEC Gebühr</td></tr><tr><td>NYSE (USA)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 8 USD; zzgl. mögliche Steuern und SEC Gebühr</td></tr><tr><td>Toronto Stock Exchange (Kanada)</td><td>4 EUR + 0,01%, Minimum 25 CAD; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>TSX Venture Exchange (Kanada)</td><td>4 EUR + 0,01%, Minimum 25 CAD; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Amsterdam (Niederlande)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Brüssel (Belgien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Dublin (Irland)</td><td>4 EUR + 0,05 %, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Helsinki (Finnland)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Kopenhagen (Dänemark)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 250 DKK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Lissabon (Portugal)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 15 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>London (Großbritannien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 GBP; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Madrid (Spanien)</td><td>4 EUR + 0,05%, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Mailand (Italien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Oslo (Norwegen)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 300 NOK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Paris (Frankreich)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Stockholm (Schweden)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum: 315 SEK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Wien (Österreich)</td><td>4 EUR + 0,06%, Minimum 10 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Zürich (Schweiz)</td><td>4 EUR + 0,025%, Minimum 5 CHF; zzgl. mögliche Steuern</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Auslandshandel _ Konditionen (Stand: 05.07.2024); <br>Quelle: <strong>www.smartbrokerplus.de/de-de/konditionen/</strong></figcaption></figure>



<p>Die Auswahl kann sich sehen lassen! Andere Neobroker sind hier durchaus limitiert. Beispielsweise kannst du bei manchen Anbietern z.B. nur Aktien handeln, die bei <strong>Lang &amp; Schwarz</strong> gehandelt werden. Ähnliche Einschränkungen gibt es auch bei den Konkurrenten <strong>Scalable Capital</strong> und <strong>Trade Republic</strong>. Bei <strong>Smartbrokerplus</strong> kannst du alles handeln. Zumindest alle ETF, Aktien, Derivate und Fonds.</p>



<h2 class="wp-block-heading">(Noch) kein Handel von &#8222;echten&#8220; Krypto</h2>



<p>Wenn man das Haar in der Suppe beim neuen Smartbroker suchen möchte, dann könnte das sein, dass es aktuell noch nicht möglich ist, &#8222;echte&#8220; <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen, wie Bitcoin</a> etc. zu handeln. Dieses Feature soll aber offenbar bald kommen. Bis dahin muss man sich dann auf den<strong> Handel von Derivaten</strong> und <strong>Zertifikaten</strong> auf die entsprechenden Kryptos begnügen. Auch hier gilt: Was es an der Börse gibt, kannst du hier auch handeln. Für mich ist der Punkt Kryptos kein wirklicher Nachteil. </p>



<p>Das weitere Produktportfolio kann sich ebenfalls sehen lassen: Der Handel mit Anleihen ist seit Frühjahr genauso möglich. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dir Fremdwährungskonten einzurichten. Wenn du beispielsweise ein US-Dollar Währungskonto einrichtest, dann landen deine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden/Ausschüttungen</a> ohne Wechsel in Euro direkt auf deinem Währungskonto. In der Theorie kannst du dann dieses Geld bei einem für <strong>dich besseren Wechselkurs dann eigenhändig in Euro tauschen</strong> und da ggf. ein bisschen Extra-Rendite rauskitzeln. Für mich persönlich ist das nichts, weshalb ich die Fremdwährungskonten aktuell nicht nutze.</p>



<p>Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a> kommt in Euro und gut is.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Kommen wir also zu einer kleinen Pro- und Contra-Liste und meinem abschließenden Fazit zum neuen Smartbrokerplus:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Pro</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>+ Neue Optik und Oberfläche, die zugegeben aber auch polarisiert</li>



<li>+ <strong>Günstige Konditionen</strong>, ohne Kompromisse</li>



<li>+ Nahezu <strong>alle existierenden Aktien</strong> handelbar</li>



<li>+ <strong>Anleihen</strong> handelbar</li>



<li>+ Unterstützung von <strong>Auslandsbörsen</strong></li>



<li>+ <strong>Wertpapierkredite</strong> kommen bald</li>



<li>+ Neue Kostenstruktur bei <strong>Aktien-Sparplänen</strong> nahezu konkurrenzlos</li>



<li>+ Erwerb von <strong>Aktien-Bruchstücken</strong> endlich möglich</li>



<li>+ Gelungene <strong>Kombination aus Neobroker und herkömmlichem Broker</strong> alter Schule</li>



<li>+ stetige <strong>Produktanpassungen</strong> und Weiterentwicklungen</li>



<li>+ <strong>Fremdwährungskonten</strong></li>



<li>+ <strong>Unterdepots</strong> möglich</li>



<li>+ <strong>Watchlist</strong> anlegen möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Contra:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; <strong>Keine Verzinsung</strong> auf dem Verrechnungskonto</li>



<li>&#8211; <strong>Kein Lastschrift-Einzug</strong> bei Sparplänen möglich; Einzug erfolgt immer vom Verrechnungskonto </li>



<li>&#8211; <strong>Keine automatische Dynamisierung</strong> bei Sparplänen einstellbar</li>



<li>&#8211; Smartbrokerplus besitzt <strong>keine Vollbanklizenz</strong> und ist daher von der <strong>Baader Bank</strong> abhängig</li>



<li>&#8211; <strong>Gebühren bei ETF-Sparplänen teilweise zu hoch</strong> bei kleinen Sparraten ohne Premium-Partner</li>



<li>&#8211; <strong>Kostendarstellung</strong> bei Orderabgabe sollte verbessert werden und transparenter sein</li>



<li>&#8211; (Noch?) <strong>keine Kursalarme</strong> in der Watchlist möglich, die automatisiert per Push-Nachricht verschickt werden</li>



<li>&#8211; <strong>Web-Oberfläche 1:1 wie auf dem Smartphone</strong>. Erweiterter Web-Bereich mit mehr Funktionen und Tools (z.B. zur Chartanalyse) wäre wünschenswert</li>



<li>&#8211; <strong>Bezeichnungen der Dokumente</strong> in der Postbox sehr verwirrend</li>



<li>&#8211; <strong>Verlustverrechnungstöpfe</strong> und abgeführte Kapitalertragssteuer sollten übersichtlicher und transparenter dargestellt werden (z.B. rote Schrift wenn Verluste existieren; Farbwechsel in &#8222;Grün&#8220;, wenn man in die Gewinnzone läuft und hier gleichzeitig die Steuerlast angezeigt bekommt). Mögliches Vorbild hier: Consorsbank.</li>



<li>&#8211; <strong>keine Optionen</strong> (z.B. an der EUREX) handelbar</li>
</ul>



<p>Alles in allem bin ich ziemlich begeistert vom neuen Smartbrokerplus. Zwar liest man vor allem in App-Stores bezüglich der neuen App viel Negatives, das kann ich aber nicht bestätigen. Bei mir funktioniert alles wie es soll, anfängliche IT-Probleme und Hänger habe ich nur am Anfang festgestellt. Dennoch sollte gerade die Technik noch etwas zulegen, dass alles noch flüssiger und besser läuft. Gerne darf auch die Optik mit der Zeit angepasst und weiterentwickelt werden. Mich stört sie nicht, jedoch kann ich Kritik nachvollziehen.</p>



<p>Zum Produktangebot und den Konditionen habe ich bereits geschrieben. Kurzum: Top. Vor allem die jüngsten Preisanpassungen dürften für deutliche <strong>Schweißflecken bei der Konkurrenz</strong> sorgen. Gerade die Unterstützung von <strong>Auslandsbörsen</strong> findet man ansonsten oft nur bei (teureren) Brokern alter Schule.</p>



<p>Gerne darf das Produktportfolio noch um eine Verzinsung auf dem Verrechnungskonto ergänzt werden. Ob der Erwerb einer <strong>Vollbanklizenz</strong> einen Vorteil für Kunden bietet, weiß ich nicht. Womöglich wäre aber auch dies ein potentiell lukrativer Weg in die Zukunft.</p>



<p>Den neuen Smartbroker kann ich also spätestens seit den Gebührenreformen der letzten Wochen nur wärmstens empfehlen.</p>



<p>Hier findest du das Angebot des neuen Brokers*:</p>



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		<title>Lange Pause, nun geht es weiter!</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 20:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-Aristokraten]]></category>
		<category><![CDATA[finanzielle Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressabbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach langer Zeit der Ruhe und Stille (ist doch auch mal schön oder?) möchte ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zurückmelden. Das Wichtigste vorweg: NEIN, ich plane nicht das Ende meines Blogs und NEIN, ich wurde auch nicht gehackt oder sonstiges. Aber warum dann die lange Pause seit meinem letzten Artikel? Was ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/">Lange Pause, nun geht es weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p>Nach langer Zeit der Ruhe und Stille (ist doch auch mal schön oder?) möchte ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zurückmelden. Das Wichtigste vorweg: <strong>NEIN, ich plane nicht das Ende meines Blogs und NEIN, ich wurde auch nicht gehackt</strong> oder sonstiges. Aber warum dann die lange Pause seit meinem letzten Artikel? Was ist passiert?</p>



<p>Nunja, kurzum: <strong>Das Leben ist passiert.</strong> Zum einen gab es privat mehrerer freudige und traurige Ereignisse in 2023, die es mir schlicht unmöglich gemacht haben, hier regelmäßig Artikel zu schreiben. Nachdem wir leider in der Verwandtschaft einen krankheitsbedingten Todesfall erleben mussten, bin ich mit meiner inzwischen vierköpfigen Familie auch noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in unser neues Heim umgezogen</a>. Richtig gehört, ich habe tatsächlich eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie für den Eigengebrauch</a> gekauft. <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieten</a> war somit gestern. Kein <strong>Damokles-Schwert der Eigenbedarfskündigung</strong> über meiner Familie mehr, die mich mit meinem gesamten Hausstand zu einem Umzug wider Willen hätte zwingen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Heim, Glück allein (bis jetzt schon)</h2>



<p>Zwar gilt noch immer, dass die selbst genutzte Wohnimmobilie nicht selten ein <strong>schlechtes Investment</strong> ist, jedoch habe ich soweit es ging dann doch ganz gut gepokert. Zum einen habe ich eine Immobilie in <strong>Top-Lage </strong>gefunden, zum anderen ist sie schön <strong>übersichtlich</strong>, <strong>energetisch top</strong> und <strong>familientauglich</strong>. Ein kleiner Garten ist auch dabei, den wir schon fleißig fürs Anbauen nutzen. Um den Rasen zu mähen, benötige ich gerade mal ne knappe halbe Stunde. Als nächstes Projekt wird die <strong>Männerhöhle gestaltet</strong>. Insofern, <strong>Immobilie endlich check</strong>!</p>



<p>In meinem Hauptjob merke ich jetzt auch, dass ich wohl langsam aber sicher in der<strong> Rush Hour des Lebens </strong>angekommen zu sein scheine. Personalverantwortung, Projekte ohne Ende. Sozusagen &#8222;Nine to Five&#8220; arbeiten und abends gerade mal ein paar Stunden <a href="https://www.finanzguerilla.de/kinderdepot-steuerfreie-nachwuchsaktionaere-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für die Kids</a>. Vorübergehend leider mein Los. Selbstkritisch strample ich somit <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gerade ziemlich im Hamsterrad </a>vor mich hin.</p>



<p>Ich bin dennoch froh, dass ich es <strong>vermeiden</strong> konnte, mein <strong>Depot für den Immobilienerwerb zu opfern</strong> (wäre ohnehin ein Tabu!). Die Kühe liefern zum Glück weiter Milch, der Schlachter guckt in die Röhre. </p>



<p>In den nächsten Monaten, vor allem wenn meine Partnerin auch wieder berufstätig ist und mein Einkommen nicht mehr vollständig alleine unseren Haushalt abdecken muss, heißt es dann <strong>Vollgas investieren ins Depot</strong>. Und wieder raus aus dem Hamsterrad. Ich habe mir ein paar <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> auf meine Watchlist gepackt und freue mich auf die nächste Korrektur an den Märkten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Kühe braucht das Land!</h2>



<p>Diese Aristokraten liefern mir dann wiederum Milch und steigern so mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Einkommen</a>. Ein weiterer erfreulicher Umstand kündigt sich dann noch im Herbst 2024 an: Meine aktuell vermietete Wohnung ist im Herbst abbezahlt! Die Rate an die Bank fällt weg und geht dann großteils 1:1 an eine andere Bank, nämlich die Bank meines Depots :-). Ab diesem Zeitpunkt somit nur noch eine Immobilie abstottern anstatt zwei, der Rest kann ins Depot.</p>



<p>Nach wie vor fasziniert es mich immens, <strong>Wertpapierdepots wachsen </strong>und <strong>gedeihen</strong> zu sehen. Genau wie die Himbeeren im Garten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hoch muss mein passives Einkommen für die Familie sein?</h2>



<p>Zu Beginn meines Blogs habe ich noch mit Zahlen von ca.<strong> 2000 Euro netto monatlich</strong> jongliert, ab dem Betrag ich von &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/">finanzieller Unabhängigkeit</a>&#8220; ausgehen würde. Inzwischen mit Familie, würde ich eher von einem Netto-Bedarf von <strong>4.000 Euro monatlich</strong> ausgehen. Nun kann sich jeder ausrechnen, wie groß ein Depot sein müsste, sodass es <strong>4.000 Euro <em>nach</em> Steuern</strong> monatlich ausspuckt, macht also <strong>48.000 Euro</strong> im Jahr. Mal schauen, wie weit ich mit den erhofften <strong>Dividendensteigerungen</strong> so hinkomme. Hier hat mich der Kanal der <strong>Investmentfellows</strong> ganz angenehm inspiriert:</p>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/ieOeutTG9-E?si=55wWAgcTiOdkQGvA" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es hier weiter?</h2>



<p>Ansonsten werde ich mit diesem Blog genauso weiter verfahren wie bisher auch &#8211; es ist und bleibt ein bezahltes Hobby. Ich poste rein nach<strong> Lust</strong>, <strong>Laune</strong> und <strong>Zeit</strong>. Ihr werdet hier auch zukünftig keine &#8222;<strong>Trainings</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Börsenbriefe</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Seminare</strong>&#8220; sehen. Ich möchte inspirieren, unterhalten und selbst etwas zur Verbesserung der Aktienkultur in dieser Welt beitragen. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger!</p>



<p>Bis dahin hoffe ich, dass die Community mir noch nicht gänzlich den Rücken gekehrt hat und es nach wie vor zu regen Kommentaren und Meinungsaustausch kommt. Gerade in der heutigen Zeit, scheint letzteres auf zivilisierter Ebene ein rares Gut.</p>



<p>Ein interessantes Buch lese ich auch gerade: &#8222;<strong>Weltreise eines Kapitalisten: Auf der Suche nach den Ursachen von Armut und Reichtum</strong>&#8220; (<a href="https://amzn.to/4c0E2VT" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">hier anschauen*</a>). Gerade kurz vor dem Sommerurlaub ganz unterhaltsam. Ansonsten kann ich aktuell nur den Kopf schütteln über die Welt, die Politiker und was uns da im Worst Case-Szenario blühen könnte. Aber überlassen wir die Politik den Politikern und wählen <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/">dafür weise bei den kommenden Europawahlen</a>.</p>
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		<title>Neue Aktienrente Generationenkapital: Ist der große Wurf gelungen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/neue-aktienrente-generationenkapital-ist-der-grosse-wurf-gelungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 21:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Aktienrente heißt Generationenkapital]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenkapital]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenkapital kein Schwedenmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Neuvorstellung 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenbezug ab 2038]]></category>
		<category><![CDATA[Wegfall Bundeszuschüsse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist es raus: Die Aktienrente hat einen neuen Namen. Generationenkapital soll das gute Stück heißen. Wie sehr habe ich mich darüber gefreut, dass die Ampel-Koalition endlich (zumindest teilweise) in die Kapitaldeckung der dysfunktionalen Deutschen Rente einsteigen möchte. Bisher war die Rente ja mehr oder weniger ein riesiges Ponzi-Schema, welches nur durch jährlich steigende Bundeszuschüsse...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nun ist es raus: Die Aktienrente hat einen neuen Namen. <strong>Generationenkapital </strong>soll das gute Stück heißen. Wie sehr habe ich mich darüber gefreut, dass die Ampel-Koalition endlich (zumindest teilweise) in die <strong>Kapitaldeckung</strong> der <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dysfunktionalen Deutschen Rente</a> einsteigen möchte. Bisher war die Rente ja mehr oder weniger ein riesiges <strong>Ponzi-Schema</strong>, welches nur durch <strong>jährlich steigende Bundeszuschüsse</strong> am Leben erhalten wird.</p>



<p>Große Hoffnungen meinerseits waren damit verbunden, dass endlich die <strong>ganzen Versprechen an vor allem die junge Generation</strong> nun auch zumindest teilweise kapitalgedeckt und somit &#8222;real&#8220; ist. Welche Kriterien die Aktienrente erfüllen müsste, um wirklich für mich als der „<strong><em>Große Wurf</em></strong>“ zu gelten, habe ich in <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> damals schon erläutert. Leider wurde nahezu kein Punkt davon umgesetzt, so viel schonmal vorab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorstellung Generationenkapital</h3>



<p>Nun hat das Finanzministerium unter Christian Lindner am <strong>13.01.2023</strong> endlich die Pläne zur neuen <strong>Aktienrente</strong> für Deutschland vorgestellt. </p>



<p>Ist das <strong>Generationenkapital</strong> nun der <strong>große Wurf</strong> geworden, der die <strong>Gesetzliche Rentenversicherung</strong> entlastet, für mehr Rendite bei gleichzeitig mehr Gerechtigkeit sorgt, auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">privat Vorsorgenden</a> offen steht und unter <strong>Schonung der Steuermittel</strong> stattfindet?</p>



<p><strong>Leider nein</strong>. Alles andere hätte mich ehrlich gesagt aber auch gewundert. Das veröffentliche Konzept ist ein <strong>Flickwerk aus lauter Kompromissen</strong> und <a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/die-aktienrente-kommt---aber-ganz-anders-als-gedacht-33104806.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie auch die Presse an mancher Stelle verlautbart</a> ein absoluter <strong>Minimalkonsens</strong>.</p>



<p>Es macht mir den Eindruck, dass Herr Lindner als Liberaler selbst eigentlich nicht wirklich selbst hinter dem ausgehandelten Kompromiss stehen kann. </p>



<p>Der Druck durch die beiden Koalitionspartner war wohl dann doch zu groß. Insbesondere die <strong>versicherungswirtschaftsfreundliche SPD</strong> rund um ihren ehemaligen vergesslichen Bundesfinanzminister und heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz dürfte hier deutlich interveniert haben, um ihre Lobby zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kniefall vor der Versicherungslobby</h2>



<p>Ein sehr problematischer Punkt ist nämlich, dass der geplante &#8222;<strong>Staatsfonds</strong>&#8220; nur begrenzten Zugang bietet. Eine <strong>Altersvorsorge über die 3. Schicht</strong> ist aktuell nicht geplant, um den Versicherungsunternehmen nicht das Geschäft mit privaten <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebens- und Rentenversicherungen</a> zu vermiesen. </p>



<p>Ergo: <strong>Du kannst nicht z.B. flexibel per Sparplan in dein eigenes Rentenkonto  zusätzlich einzahlen</strong>, um zielgerichtet <strong>deine Rentenlücke zu schließen</strong> und deinem Geld beim Wachsen zuzusehen, wie es in <strong>schwedischen Modell der Fall gewesen wäre</strong>. Dadurch fehlt der individuelle Sparanreiz fast völlig:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Bei der ursprünglich so viel beworbenen Aktienrente nach Schwedenvorbild dagegen wäre das Vermehrungsrisiko zulasten der privaten Einzahler gegangen. Denn beim Schwedenmodell wird jedem Einzahler für die 2,5 Prozent, die er vom Bruttoeinkommen in den Aktienspartopf zahlt, ein <strong>individueller Wertpapierstapel zugeschrieben</strong>. Jeder kann also genau sagen, wie hoch sein Anteil an der Zusatzrente ist und wie er sich entwickelt. <strong>Zahlt er darüber hinaus noch zusätzlich Geld ein, wird es entsprechend mehr</strong>.</em></p>



<p><em>Diese individuelle Zurechenbarkeit bedeutet einerseits: Es motiviert Bürger, wenn sie dem Geld in den jährlichen Standmitteilungen beim Wachsen zusehen können. Aber sie brauchen auch Nerven, wenn mal eine negative Mitteilung kommt. Im Gegensatz dazu aber wird der deutsche Rentenfonds eine <strong>Blackbox</strong> sein.&#8220;</em></p>
<cite><em>Quelle: <a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/die-aktienrente-kommt---aber-ganz-anders-als-gedacht-33104806.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Capital.de</a></em></cite></blockquote>



<p>Dass du für die private Vorsorge nicht einfach einen (geförderten) Sparplan auf diesen Staatsfonds starten kannst, kann indes daher nur als Kniefall vor der Versicherungslobby gewertet werden.</p>



<p>Schade! Ein simples geschütztes Depot, von mir aus auch bei dieser Stiftung geführt, mit jederzeit <strong>flexibler Einzahlungsmöglichkeit</strong> und jederzeit <strong>transparent ersichtlichen Stückzahlen von Fondsanteilen</strong> wäre hier definitiv der bessere Weg gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Generationenkapital: So umgesetzt, wird sie ein Flop</h2>



<p>Die auf der Homepage des Finanzministeriums vorgestellte Lösung sieht zusammenfassend Folgendes vor (<a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Internationales_Finanzmarkt/Generationenkapital/startschuss-generationenkapital.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>): &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Neue Konstrukt soll „<strong>Generationenkapital</strong>“ heißen (um ja nicht das <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">teufelsgleiche Wort „Aktien“</a> zu beinhalten)</li>



<li>Der Bund baut aus <strong>öffentlichen Mitteln</strong> (also Steuereinnahmen) einen Kapitalstock auf, der das Umlageverfahren ergänzt (nicht ersetzt!)</li>



<li>Es wird <strong>international in Aktien</strong> und weitere Assetklassen breit gestreut investiert. Die eigentlichen <strong>Anlageentscheidungen</strong> trifft der &#8222;Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung&#8220;&nbsp;(<strong>Kenfo</strong>). Das ist Deutschlands erster Staatsfonds, welcher<strong> 2017 gegründet</strong> wurde und zur Finanzierung der Atommüllentsorgung eingerichtet wurde. Nähere Infos: <a href="https://www.kenfo.de/start" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage Kenfo</a>.</li>



<li>Ab ca. <strong>2038</strong> werden aus dem angesammelten Kapital dann Erträge an diejenigen ausgezahlt, die <strong>ab diesem Stichtag in Rente gehen</strong> (oder wahrscheinlich schon in Rente sind)</li>



<li>Es wird eine <strong>Zweckbindung der Erträge des Kapitalstocks zugunsten der gesetzlichen Rentenversicherung</strong> gesetzlich verankert. Will heißen: Das Geld darf nicht für andere Zwecke angetastet werden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kenfo übernimmt die Investments</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verwaltet</strong> wird der dauerhafte Fonds von der <strong>&#8222;öffentlich-rechtlichen Stiftung Generationenkapital“</strong>. Um die Geldanlage und Investition der Gelder kümmmert sich der <strong>Kenfo</strong>. Ursprünglich war die <strong>Deutsche Bundesbank</strong> im Gespräch. Kann der <strong>Kenfo</strong> das besser als die ursprünglich favorisierte <strong>Deutsche Bundesbank</strong>? Zumindest bislang kann sich die <a href="https://www.fondsprofessionell.de/news/unternehmen/headline/deutscher-atomfonds-schafft-zweistellige-rendite-217029/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rendite des Kenfo durchaus sehen lassen</a>. Von daher vermutlich eine richtige und fachlich gute Entscheidung.</li>



<li><strong>Erstinvestition 2023</strong>: <strong>10 Mrd. Euro</strong>. Diese Mittel stammen aus <strong>Steuermitteln des Bundes</strong> und sollen aufgrund der empirisch belegten guten Performance von <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">breit gestreuten Aktieninvestitionen</a> die Kreditfinanzierung egalisieren. Will heißen: Es werden hierfür <strong>neue Schulden aufgenommen</strong>, die durch die Erträge aber irgendwann ausgeglichen werden sollen (sog. <strong>Renditedifferenzial</strong>)</li>



<li>Angesiedelt ist das <strong>Generationenkapital in der ersten Säule der Altersversorgung</strong> (wie auch die Gesetzliche Rente und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup</a>). Für andere Schichten soll es zunächst nicht zur Verfügung stehen (Betriebsrenten, private Altersvorsorge &#8211; Fehlanzeige)</li>



<li><strong>Freiwillige Einzahlungen durch Privatpersonen</strong> (oder <strong>Selbstständige</strong>, <strong>Beamte</strong> etc.) sind bislang in den Plänen ebenso nicht vorgesehen (z.B. im Rahmen der 2. oder 3. Schicht der Altersvorsorge). Aber immerhin deutet Lindner im Interview an, dass so etwas langfristig geplant ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mein vorläufiges Fazit zum &#8222;Generationenkapital&#8220;:</h2>



<p>Auf mich macht die geplante Aktienrente den Eindruck, dass dies nur ein <strong>erster Fuß in die Türe der Kapitaldeckung darstellt</strong>. Frei nach dem Motto: Hauptsache es geht irgendetwas in diese Richtung, egal wie schlecht es unter dem Strich aufgrund der vielen Kompromisse letztendlich praktisch ausfällt. Man kann es ja später &#8222;reparieren&#8220;.</p>



<p>Wie mir scheint, erfüllt das neue Generationenkapital in dieser vorgestellten Form zunächst auch nur den Zweck, dass die <strong>defizitären Entwicklungen der umlagefinanzierten Rente</strong> nicht mehr ausschließlich durch Einzahlungen aus Steuermitteln gefördert werden (<strong>Bundeszuschüsse in 2022: 100 Mrd. Euro</strong>!!!), sondern gleichzeitig aus den <strong>Erträgen des Generationenkapitals</strong> gespeist werden sollen, was wiederum die Steuerzahler dann entlasten soll (perspektivisch durch <strong>Wegfall der Bundeszuschüsse</strong>). Dies aber auch nur wenn die Bundeszuschüsse tatsächlich wegfallen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wegfall Bundeszuschüsse</h3>



<p>Bildlich gesprochen ist das in der aktuellen Planung so, wie wenn man einem Motor, der stetig Öl verliert (<strong>Gesetzliche Rente</strong>) immer wieder frisches Öl (<strong>Erträge des Generationenkapital</strong>) nachkippt, anstatt den Motor einmal <strong>komplett zu reparieren</strong> und <strong>abzudichten</strong>.</p>



<p>Diese Regelung finde ich daher kritisch. An der <strong>Dysfunktionalität der Gesetzlichen Rente</strong> und dem Problem &#8222;Demografischer Wandel&#8220; ändert das Generationenkapital in dieser Konstruktion dadurch nichts. Durch die Alterung der Gesellschaft steigt der Finanzbedarf der <strong>umlagefinanzierten Rente</strong> stetig weiter an. Die <strong>Erträge des Generationenkapitals</strong> sollen dann dazu dienen, diesen stetig steigenden Finanzbedarf zu decken. </p>



<p>Problematisch daran ist aber, dass man dadurch dem Generationenkapital gar nicht erst die notwendige Zeit einräumt, den <strong>Zinseszinseffekt</strong> effektiv zu nutzen, weil immer größere Erträge direkt in den Ausgleich des <strong>defizitären Umlagesystems</strong> wandern. Also linke Tasche, rechte Tasche.</p>



<p>Nur wenn man den <strong>Zinseszinseffekt</strong> wirken ließe, wie es in <strong>Schweden</strong> und <strong>Norwegen</strong> erfolgreich seit Jahrzehnten praktiziert wird, wären die Finanzprobleme der Rente perspektivisch endgültig vom Tisch und der Motor dicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbesserungsvorschläge</h3>



<p>Nun möchte ich mich nicht nur in Kritik üben, sondern mal ganz allgemein Ideen vorbringen, wie man das vorgestellte Modell perspektivisch &#8222;verbessern&#8220; kann, damit es am Ende vielleicht doch noch ein Erfolg wird:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der &#8222;Staatsfonds&#8220; sollte <strong>transparent aufgebaut sein</strong> und <strong>die einzelnen Anteile pro Bundesbürger</strong> auch transparent in der jährlichen Renteninformation darstellen (zum Beispiel: Sehr geehrter Bürger X, sie halten derzeit <strong>12,875 Stücke</strong> am Staatsfonds. Der aktuelle Wert eines Anteils zum Stichtag X beträgt XXX Euro. Somit steht Ihnen ein aktuelles Rentenkapital in Höhe von xxx Euro zu. Rechnerisch entspräche dies einer aktuellen Zusatzrente von XXX Euro pro Monat).</li>



<li><strong>Öffnung der Aktienrente</strong>: Anstatt dass die Politik Kredite für den Grundstock aufnimmt, kann man dies auch, wie in der Versicherungsbranche üblich, über eine <strong>Öffnung des Fonds</strong> erreichen. Will heißen, die Bürger können jederzeit auch <strong>freiwillig einzahlen</strong>. Unter der Prämisse eben, dass sie erst nach Ablauf von mindestens 15 Jahren (2038) die Früchte ernten dürfen. Dies wäre dann eine glasklare Alternative zu einer<strong> ETF-Rürup</strong>, die ebenfalls gewissen Einschränkungen unterliegt. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Gerechtigkeit &#8211; bitte!</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das <strong>Generationenkapital </strong>sollte generell auch für die <strong>private Altersvorsorge</strong> in der<strong> zweiten</strong> und <strong>dritten</strong> Schicht verfügbar sein. Ebenso für <strong>Selbstständige</strong>, <strong>Beamte</strong> und von mir aus sogar <strong>Arbeitslose</strong>. Jeder Cent der in den Fonds hineinfließt sorgt für Ansprüche des Einzahlenden und mehrt das Kapital aller. Der Status des Einzahlenden sollte hierbei keine Rolle spielen. Dies wäre gerecht und transparent. Und wenn ein Millionär durch <strong>Einzahlungen in Millionenhöhe</strong> gleichzeitig auch einen Rentenanspruch von <strong>zehntausenden Euro monatlich</strong> erwirbt, so ist auch dies völlig in Ordnung. Sein Geld trug im Vorfeld ja auch zur Mehrung des Vermögens aller Bürger bei. Eine Deckelung nach oben bräuchte es nicht.</li>



<li>Der Staatsfonds sollte strikt nach <strong>wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen</strong> investieren, fernab jeglicher Ideologie, Parteizugehörigkeit oder politischen Einstellung. Kein Greenwashing, keine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">halbgaren <strong>ESG-Kriterien</strong></a> und kein Lobbyismus. <strong>Global in Aktien</strong> <strong>diversifizieren</strong> und das Risiko ggf. durch einen <strong>Anleihen-Anteil reduzieren</strong>. Mehr braucht es nicht. Dies scheint das Konzept bislang zu gewährleisten, da auch der <strong>Kenfo </strong>auf diese Art und Weise erfolgreich verwaltet wird. Lediglich ESG-Kriterien werden als Muss angesehen (<strong>strittig</strong> aber wohl hinnehmbar!)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Dann doch lieber ETF-Sparplan</h2>



<p>Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Zusammenfassend kann ich aktuell nur die Schlussfolgerung ziehen, dass das Generationenkapital in der vorgestellten Form noch deutlich ausbaubar ist und in der geplanten Form nicht zum Schluss der Rentenlücke taugt.</p>



<p>Als Optimist gehe ich in gewisser Weise schon davon aus, dass es hier noch zu zahlreichen Nachbesserungen über die Jahre und Jahrzehnte kommt. So wäre eine Öffnung dieses Teils der Gesetzlichen Rente für <strong>Beamte</strong> und <strong>Selbstständige</strong> sehr einfach umsetzbar. Diese oftmals auch finanzstarken Gruppen könnten dann auch den Bedarf an <strong>kreditfinanzierten Zuschüssen</strong> abmildern. Ich gehe davon aus, dass dies auch so kommen wird und der Fonds geöffnet wird.</p>



<p>Grundsätzlich: Einfach viel mehr <strong>Schweden</strong>, so wie es ganz ursprünglich auch einmal politisch angedacht war.</p>



<p>Zum heutigen Zeitpunkt sehe ich es nach wie vor dann als beste Alternative, die Rentenlücke <em>privat</em> über einen simplen <strong>ETF-Sparplan</strong> auf den <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ACWI oder FTSE All-World</a> zu schließen. Sei es <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausschüttend</a>, dann hat man bereits heute seine (wachsende) Rente. Oder eben als Thesaurierer. Gerade in der heutigen Zeit ist es vielleicht gar kein Fehler, schon heute <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cashflow zu haben, der stetig und zuverlässig über die Monate und Jahre ansteigt</a>.</p>



<p>Wenn du Interesse an einem <strong>selbst verwalteten, einfachen, günstigen und renditestarken Welt-Depot</strong> hast, dann schau dir gerne <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinen Anfängerguide</a> an. Hier wird dir alles im Detail erklärt.</p>



<p><strong>Interessante Links zum Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Internationales_Finanzmarkt/Generationenkapital/generationenkapital.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Themenseite Generationenkapital des Bundesfinanzministeriums</a></li>



<li><a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Video/2023/2023-01-13-Kick-off-Generationenkapital/2023-01-13-Kick-off-Generationenkapital.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorstellungsvideo zur deutschen Aktienrente</a></li>



<li><a href="https://www.kenfo.de/start" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite des Kenfo-Staatsfonds</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Aktienrente nimmt langsam Gestalt an</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/die-aktienrente-nimmt-langsam-gestalt-an/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 15:07:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ende der Riesterrente]]></category>
		<category><![CDATA[globaler Fonds DRV]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitaldeckung der Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Deutschland-Fonds für die Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Überalterung der Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umlageverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ampel schrieb sich unter anderem die Umgestaltung und den Umbau der dysfunktionalen Deutschen Rente mittels einer neuen Aktienrente auf die Fahnen. Wie man in neuesten Nachrichten mitbekommt, nimmt dieses Unterfangen langsam aber sicher an Fahrt auf . Zwar ist bislang noch nicht wirklich etwas darüber bekannt, wie diese Aktienrente aussehen wird, fest stehen anscheinend...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Ampel schrieb sich unter anderem die Umgestaltung und den Umbau der <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dysfunktionalen Deutschen Rente</a> mittels einer neuen Aktienrente auf die Fahnen. Wie man in neuesten Nachrichten mitbekommt, <a href="https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/fdp-legt-bei-der-aktienrente-nochmal-nach-1031699714" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nimmt dieses Unterfangen langsam aber sicher an Fahrt auf </a>.</p>



<p>Zwar ist bislang noch nicht wirklich etwas darüber bekannt, wie diese <strong>Aktienrente</strong> aussehen wird, fest stehen anscheinend aber zumindest schonmal einige Grundpfeiler:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Global anlegen / streuen in Aktien</strong> (100% Aktienquote oder auch Rentenpapiere?)</li>



<li>V<strong>erwaltet durch eine öffentlich-rechtliche Stelle</strong>. Die Tendenz geht hier aktuell in Richtung Bundesbank, da diese Institution in Deutschland großes Vertrauen genießt</li>



<li>Die <strong>Aktienrente</strong> soll vor dem <strong>Zugriff der Politik geschützt</strong> werden, also nichts mit zweckfremder Verwendung der Gelder</li>



<li>Die erste Rate von <strong>10 Mrd. Euro</strong> und ein <strong>Gesetzesentwurf sind noch für 2022</strong> angekündigt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kollaps der Deutschen Rente</h2>



<p>Ich habe mich bereits in mehreren Artikeln eher zurückhaltend über das deutsche Rentensystem geäußert. Falls du die Diskussionen noch nicht mitbekommen haben solltest, nachfolgend nochmal der gesamte Sachverhalt zur aktuellen Diskussion:</p>



<p>Die <strong>geburtenstarken Jahrgänge</strong> gehen langsam aber sicher in den Ruhestand (<strong>Babyboomer</strong>). Es werden in Deutschland <strong>zu wenige Kinder geboren</strong>, um die Rente über das bisher (seit Bismarcks Zeiten!) etablierte <strong>Umlageverfahren</strong> langfristig zu finanzieren.</p>



<p>Bisher brachte die Politik immer nur die immer gleichen Vorschläge: Die Rentenbeiträge erhöhen und / oder das Renteneintrittsalter nach hinten verschieben (<a href="https://www.finanzguerilla.de/die-rente-mit-69-kommt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rente mit 70</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sogar mit 77</a>). Über diese Vorschläge wurde zu Zeiten der Großen Koalition ergiebig gestritten und gerungen. Passiert ist – <strong>nichts</strong>.</p>



<p>Die <strong>FDP</strong> und die <strong>Grünen</strong> setzten sich aber dann doch mit der Vorstellung durch, die <strong>Gesetzliche Rente</strong> zumindest zum Teil auf die <em><strong>Kapitaldeckung</strong></em> umzustellen und so zukunftssicher zu machen. Doch was bedeutet das genau?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bedeutet „Umlageverfahren“</h2>



<p>Bisher ist die Deutsche Rente mehr oder weniger ein <strong>Nullsummenspiel</strong>. Das Geld wird von den Arbeitnehmern über die Rentenversicherungsbeiträge (zwangs-) eingetrieben. Die Deutsche Rentenversicherung nimmt dieses Geld und „<strong>legt es an die Rentner um</strong>“. Das uralte Prinzip linke Tasche, rechte Tasche. So wie es reinkommt, so geht es auch sofort wieder raus. Nachhaltigkeit? Fehlanzeige. Die gilt wohl nur <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Sachen Umwelt als erstrebenswert</a>.</p>



<p>Nun funktioniert das logischerweise nur, solange der Inhalt der linken Tasche (Beitragszahler) auch ausreicht, um die rechte Tasche (Rentner) zu füllen. Dies ist bei immer mehr Rentnern, die <strong>immer länger leben</strong> und <strong>immer weniger Beitragszahlern</strong> irgendwann nicht mehr der Fall. Einfache Mathematik.</p>



<p>Hier kommen wir dann zu den „<strong>Bundeszuschüssen</strong>“, die dann der Deutschen Rente jährlich extra zufließen (müssen!).</p>



<p>Das sind vereinfacht gesprochen „<strong>Zusatzzahlungen zur Rente</strong>“, die aus den Bundesmitteln an die GRV (Gesetzliche Rentenversicherung) fließen, um das Kartenhaus vor dem Einsturz zu bewahren. Wer zahlt diesen „Bundeszuschuss“?</p>



<p>Natürlich <strong>jeder Steuerzahler</strong>! Auch der Selbstständige, der <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ansonsten nichts oder wenig von der Gesetzlichen Rente zu erwarten hat</a> und sogar die Rentner selbst (!), weil sie ja ihre Rente ebenfalls versteuern müssen ab einer bestimmten Höhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuschüsse in Milliardenhöhe nötig</h2>



<p>Im <strong>Jahr 2021</strong> belief sich dieser <strong>Bundeszuschuss</strong> auf satte <strong>51,39 Mrd. Euro</strong> (<strong>Allgemeiner Zuschuss des Bundes</strong> / Defizitausgleich) und<strong> 27,47 Mrd. Euro</strong> (<strong>zusätzlicher Bundeszuschuss</strong>), die an anderer Stelle natürlich fehlen. Ganze <strong>78,86 Mrd. Euro</strong> wanderten somit <strong>2021</strong> zusätzlich in die Kassen der DRV (<a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Kennzahlen-zur-Finanzentwicklung/kennzahlen-zur-finanzentwicklung_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Beide Zahlen steigen zudem von Jahr zu Jahr weiter. So lag im <strong>Jahr 2015</strong> der Allgemeine Zuschuss noch bei <strong>40,23 Mrd. Euro</strong> und der zusätzliche Bundeszuschuss bei <strong>22,20 Mrd. Euro</strong> (zusammen: <strong>62,43 Mrd. Euro</strong>).</p>



<p>Da sogar in den offiziellen Statistiken wortwörtlich von einem &#8222;<em>Defizitausgleich</em>&#8220; die Rede ist, sollte jedem klar sein, dass bereits heute die guten Zeiten der Rente vorbei sein dürften.</p>



<p>Bei der Bemessung dieser Bundeszuschüsse wird auch kein Hehl daraus gemacht, dass auch &#8222;<em>versicherungsfremde</em>&#8220; Leistungen durch die Deutsche Rentenversicherung geleistet werden. Sie wird daher durchaus politisch auch als ein Instrument der &#8222;Umverteilung&#8220; begriffen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Während der allgemeine Bundeszuschuss wegen der Erfüllung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben durch die GRV einer allgemeinen Entlastungs- und Ausgleichs- sowie Sicherungsfunktion dient, erfolgt die Zahlung des zusätzlichen Zuschusses ausdrücklich zur Abdeckung nicht beitragsgedeckter Leistungen und Senkung von Lohnzusatzkosten.&#8220;</em></p>
<cite><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia-Artikel DRV</a></cite></blockquote>



<p>Es scheint somit deutlich etwas im Argen zu liegen mit der Rente. Die guten alten Zeiten à la „die <em><strong>Rente ist sicher</strong></em>“ scheinen sich dem Ende zu nähern. Während die Politik des Stillstands in dieser Sache nur obige „Lösungen“ kannte, kam nun durch die FDP und die Grünen erstmals konkret der Vorschlag einer <strong>Aktienrente</strong> ins Gespräch. <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zwar nicht zum ersten Mal</a>, aber nun nimmt sie Gestalt an.</p>



<p>Hier besteht sogar bei diesen beiden <strong>politischen Erzfeinden</strong> ein Konsens, wobei es natürlich unterschiedliche Vorstellungen über die Ausgestaltung gibt. Einig ist man sich zumindest in der Sache. Nämlich, dass es so nicht mehr lange weitergehen kann. Schon gar nicht für die<a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> jungen Generationen</a>, wo dann ein Arbeitnehmer irgendwann <strong>3 Rentner finanzieren müsste</strong>. Auch hier sollte die einfache Mathematik ausreichen, um zu sehen, dass dies nicht leistbar ist.</p>



<p>Die Aktienrente und ihr Verfahren der „<strong>Kapitaldeckung</strong>“ soll diese Probleme nun also perspektivisch wesentlich entschärfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bedeutet „Kapitaldeckung“</h2>



<p>Beim sogenannten <strong>Kapitaldeckungsverfahren</strong> geht es nicht darum, die <strong>Lebensarbeitszeit stets zu verlängern</strong>, die <strong>Rentenbeiträge der Arbeitnehmer laufend zu erhöhen</strong> oder die <strong>Bundeszuschüsse</strong> (Zahlungen der Steuerzahler) <strong>beständig weiter beziehen zu müssen</strong>.</p>



<p>Hier ist der Grundgedanke, dass es eine Art „<strong><em>Deutschland-Fonds</em></strong>“ gibt, der <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in globale Aktien breit streut</a>. Die <strong>Wertgewinne der Aktien</strong> und ihre <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen</a> vergrößern dabei das Fundament beständig. Irgendwann übernimmt die <strong><em>Magie des Zinseszinseffektes</em></strong> und alle Probleme der Rente wären gelöst.</p>



<p>Zugegeben: So einfach wird es nicht. Bis sich das gesammelte Kapital erstmals spürbar „verzinst“, muss der Grundstock entsprechend lange am Markt sein. Auch dürfen die Entnahmen nicht zu groß sein.</p>



<p>Wenn man aber andere Staaten betrachtet, <strong>sollten sämtliche Zweifel, ob ein solches System überhaupt funktionieren kann, ausgeräumt sein</strong>. Beispiele sind die Rente in den Niederlanden oder der norwegische Staatsfonds, der die Renten der Norweger <strong>seit Jahrzehnten sichert</strong> und dabei eine <strong>stattliche Rendite von 4-6 Prozent p.a. erwirtschaftet</strong>.</p>



<p>Zwar hat man als Arbeitnehmer schon heute die Möglichkeit, über eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-basierte Rürup-Rente</a> („Basisrente“) sich seine eigene „<em>Norwegen-Rente</em>“ zu bauen, allerdings sind hier die Kosten je nach Vertrag teilweise viel zu hoch oder es kommt zu wenig rüber. Zudem bist du von der <strong>Solvenz und der Qualität deines Versicherers</strong> abhängig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird die Aktienrente in Deutschland konkret aussehen?</h2>



<p>Noch ist leider zu wenig bekannt darüber, wie die Aktienrente konkret ausgestaltet sein wird und was die Auswirkungen im Einzelfall sein werden. Eventuell erhalten wir im <strong>Herbst/Winter</strong> nähere Informationen vom Bundesfinanzminister Lindner.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird es sich tatsächlich um einen „<strong>Deutschlandfonds</strong>“ handeln, der von der <strong>Bundesbank</strong> verwaltet wird?</li>



<li>Kann man in ihn auch in der <strong>2.</strong> (<strong>Betriebsrenten / Riester</strong>) und <strong>3. Schicht</strong> (<strong>private Rentenversicherungen</strong>) freiwillig einzahlen?</li>



<li>Steht er auch <strong>Selbstständigen</strong> offen bzw. <em>lohnt</em> sich die Einzahlung auch für Selbstständige endlich?</li>



<li>Sollen <strong>Beamte ebenfalls in das System integriert</strong> werden?</li>



<li>Was passiert mit den bisherigen <strong>Rürups / Riesters</strong> und <strong>privaten Rentenversicherungen</strong>? Kann man hier eventuell sogar freiwillig einmalig „<strong><em>umsteigen</em></strong>“? Wenn ja, zu welchen Konditionen (<strong>Abfindungen an die Versicherer?</strong>)?</li>



<li>Wie wird die <strong>Versicherungswirtschaft insgesamt reagieren</strong>? Wird die Politik vor dieser traditionell in Deutschland (noch) starken Lobby abermals einknicken?</li>



<li>Wird das <strong>Umlageverfahren als zweites Standbein bestehen bleiben</strong>? Quasi als „Anleihen-Ersatz“ der Aktienrente? Wie wird sich die Balance <strong>Aktien / Umlage</strong> zukünftig entwickeln?</li>
</ul>



<p>Fragen über Fragen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt und zumindest vorsichtig optimistisch, dass am Ende vielleicht doch etwas Brauchbares dabei rumkommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Meine Vorschläge zur Aktienrente</h2>



<p>In meinen Augen sollte die neue „Aktienrente“ folgende Merkmale aufweisen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Global</strong> gestreut (ggf. mit ETF)</li>



<li><strong>günstige</strong> laufende Kosten (max. 0,5 % p.a.)</li>



<li><strong>pfändungssicher</strong> / insolvenzgeschützt</li>



<li><strong>Renteneintritt ab 62</strong> (analog Rürup / private Rentenversicherungen) möglich</li>



<li><strong>Steuerfrei in jeder Hinsicht</strong> in der <strong>Einzahlungsphase</strong> (steuerliche Absetzbarkeit)</li>
</ul>



<p>Letztendlich würde sie dann tatsächlich so aussehen, wie meine <strong>ETF-Rürup</strong>, nur eben <strong>öffentlich-rechtlich verwaltet</strong> und ohne <strong>Versicherer-Risiko</strong>.</p>



<p>Dass die Politik dem Steuerzahler ein <strong>kosten- und steuerfreies</strong> „Depot für die Altersvorsorge“ zur Verfügung stellt wie die „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/401(k)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">401k-Depots</a>&#8220; in den USA, wage ich nicht mal zu träumen.</p>



<p>Das würde in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit <strong>vermutlich tatsächlich nicht funktionieren</strong>. Selbst in den USA scheinen die Arbeitnehmer in großen Teilen nicht „<strong>reif</strong>“ oder <strong>genug finanziell gebildet</strong> zu sein für so viel Eigenverantwortung in der Altersvorsorge. Viele setzen in ihren Depots offenbar nur auf Aktien ihres Arbeitgebers. Geht dieser Pleite, ist die Altersvorsorge futsch.</p>



<p>Die <strong>Aktienrente in Deutschland</strong> über einen <strong>globalen Fonds</strong> scheint für mich daher ein tragbarer Kompromiss zu sein, der in der Tat viele oder die meisten Probleme der Gesetzlichen Rente perspektivisch lösen könnte.</p>



<p><strong><em>Wie stehst du zu den Plänen einer Aktienrente?</em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Virus &#8211; Was nun?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/corona-virus-was-nun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 14:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Gold gedeckter Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Panik durch Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Mayer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Webseite, die zumindest halbwegs etwas auf sich hält, berichtet derzeit über den Corona-Virus. Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich auf diesen Zug aufspringen soll. Nun, da teilweise europäische Staaten teilweise abgeriegelt werden, möchte ich dann doch mal über diesen Virus und die Auswirkungen auf das Aktiendepot berichten. Zudem möchte ich dir hier...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/corona-virus-was-nun/">Corona-Virus &#8211; Was nun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Jede Webseite, die zumindest halbwegs etwas auf sich hält, berichtet derzeit über den Corona-Virus. Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich auf diesen Zug aufspringen soll. Nun, da <a aria-label="teilweise europäische Staaten teilweise abgeriegelt werden (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/vermischtes/article206397059/Coronavirus-Italien-133-neue-Todesfaelle-grosse-Teile-im-Norden-abgeriegelt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">teilweise europäische Staaten teilweise abgeriegelt werden</a>, möchte ich dann doch mal über diesen Virus und die Auswirkungen auf das Aktiendepot berichten. Zudem möchte ich dir hier erläutern, wie ich mit dieser Gefahr umgehe.</em></strong></p>



<p><em>[Nachfolgender Artikel erschien erstmalig im März 2020 in der großen Corona-Finanzkrise]</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="corona-virus-als-pandemie">Corona-Virus als Pandemie?</h2>



<p>Zunächst einmal: Nein, ich habe keine <strong>Hamsterkäufe</strong> getätigt. Nein, ich meide bislang keine Großveranstaltungen und besuche auch weiterhin mein <strong>Fitnessstudio</strong> wie gehabt. Da erwische ich zurzeit sogar tatsächlich auch mal freie Geräte ;-). Zudem habe ich auch keinerlei Ambitionen, mich auch nur in irgendeiner Art und Weise in Panik versetzen zu lassen.</p>



<p>Klar, das <strong>Virus</strong> stellt eine gewisse Gefahr da. Wenn ich über 60 wäre, würde ich mir auch durchaus vielleicht mehr Sorgen machen. Aber dennoch halte ich es am liebsten wie immer mit meinem <strong>gesunden Menschenverstand</strong>. Solange die Zahl der Toten nicht an die Auswüchse der <a aria-label="Spanischen Grippe (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spanischen Grippe</a> Anfang des 20. Jahrhunderts heranreicht, mache ich mir recht wenig Sorgen und ergreife im Kleinen <strong>gewisse Vorsichtsmaßnahmen</strong> (Händewaschen etc.).</p>



<p>Vielmehr bin ich positiv gestimmt, dass in absehbarer Zeit irgendein findiger Wissenschaftler ein <strong>Gegenmittel</strong> entdeckt. Wieso ich das glaube? Nun, einfach weil eine solche Erfindung der Firma und dem Erfinder <strong>Milliarden</strong> einbringen würde. Der Mensch neigt nunmal gerade bei solchen aktuellen <strong>Modethemen</strong> dazu, damit das große Geschäft machen zu wollen.</p>



<p>Dies gilt zum einen für die durchaus moralisch zu hinterfragenden Vorgängen hinsichtlich der teilweise aus Profitgründen aufgekauften <strong>Desinfektionsmittel</strong> und der <strong>Schutzmasken</strong>, zum anderen für den nicht minder moralisch zu hinterfragenden <strong>Angst-Journalismus</strong>, der das ganze Thema auch noch weiter anheizt. Natürlich auch nur weil sich Angst eben gut verkauft. Jedenfalls wesentlich besser als Zuversicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="alle-aktien-wegen-corona-verkaufen">Alle Aktien wegen Corona verkaufen?</h2>



<p>Kommen wir nun aber zum Brückenschlag zum Thema <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> und Investieren. Ok, ja, die letzten Tage waren ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blutbad an den Märkten</a>. Auch mein Depot steht zwischenzeitlich deutlich im Minus. Darüber mache ich mir aber ehrlich gesagt recht wenig Sorgen. Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> lasse ich zum Beispiel stur weiter laufen und freue mich darüber, dass ich beispielsweise <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinen Vanguard-ETF</a> bereits jetzt schon für knapp <strong>75/76 Euro statt</strong> teilweise um die <strong>88/89 Euro</strong> in der Spitze kaufen kann.</p>



<p>Sollte es wirklich nun zu dem von manchen beschworenen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Systemcrash (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2TxYGr5" target="_blank">Systemcrash</a>* durch das <strong>Corona-Virus</strong> als Auslöser kommen, könnte der ETF noch deutlich weiter fallen. Sollte der Preis auf z.B. <strong>40 Euro</strong> fallen, bekomme ich fast <strong>doppelt so viele Anteile durch meinen Sparplan</strong> wie noch im Februar. Natürlich wird es hart, wenn das gesamte Depot tatsächlich mal um <strong>40-50 %</strong> im Minus steht. Manche verlieren hierbei dann vielleicht tatsächlich wieder den Glauben an die Märkte und geraten in <strong>(Verkaufs-)Panik</strong>. Das war aber schon immer so.</p>



<p>Andere machen gerade hier die <strong>Rendite ihres Lebens</strong>. Durch die laufenden Sparpläne steige ich einfach weiter monatlich zu definierten Terminen schrittweise in den Markt ein. Fallen die Kurse weiter &#8211; umso besser. Das Geld ist bei mir ohnehin <strong>langfristig angelegt</strong>, weder brauche ich die <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erträge aus Dividenden</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen</a> bereits heute, noch benötige ich das <strong>gebundene Kapital</strong> in absehbarer Zeit.</p>



<p>Theoretisch kann es von mir aus auch mal über <strong>1-2 Jahre bergab</strong> gehen, da habe ich persönlich kein Problem mit. Aktien wegen dem <strong>Corona-Virus</strong> verkaufen? Für mich ein No-Go. Was natürlich aber nicht heißt, dass ich nicht auch gewisse Maßnahmen ergriffen habe und ergreife. Gerade für den Fall, dass es tatsächlich Hart auf Hart kommt. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="corona-virus-meine-vorsichtsmassnahmen">Corona-Virus: Meine Vorsichtsmaßnahmen</h2>



<p>Letztendlich baue ich nur die bereits <strong>umgesetzten und laufenden Vorsichtsmaßnahmen</strong> weiter aus. Neue Maßnahmen oder gar <strong>Umstrukturierungen meines Depots</strong> habe ich nicht ergriffen und plane diese in nächster Zeit auch nicht. Einzige Ausnahme: Ich investiere zusätzlich für eine geringe Summe in <strong>Silber</strong>.</p>



<p>Die meisten Maßnahmen habe ich an anderer Stelle bereits vorgestellt, fasse sie hier aber nachfolgend nochmal kurz mit Begründung und dem <strong>zugehörigen Link</strong> zum Artikel zusammen:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-ich-stocke-meine-kaufe-von-gold-weiter-auf-und-nehme-silber-dazu">1. Ich stocke <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine Käufe von Gold</a> weiter auf und nehme Silber dazu</h3>



<p>Wenn die Märkte crashen, kommt früher oder später <strong>die Flucht in sichere Häfen</strong>. Hierzu zählt seit Jahrtausenden unter anderem <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a>. Ich gehe also von <strong>langfristig steigenden Goldkursen</strong> aus. Ob es tatsächlich mal Kurse von <strong>5.000-10.000 Dollar</strong> pro Feinunze sein werden, lasse ich hier mal offen. Da hat meine Glaskugel gerade einen Defekt.</p>



<p>Sollte der <strong>Euro kollabieren</strong> und die EZB auf die Ideen von Fachleuten wie z.B. Thomas Mayer von Flossbach von Storch hören und einen mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Gold bzw. einem Rohstoffkorb gedeckten Digital-Euro (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mayers-weltwirtschaft/mayers-weltwirtschaft-der-digitale-euro-16249066.html" target="_blank">Gold bzw. einem Rohstoffkorb gedeckten Digital-Euro</a> herausbringen, dann könnte zusätzlich Musik in den <strong>Goldkurs</strong> kommen. Oder aber vielleicht sogar die Krise verhindert werden. Aber auch dann dürfte <a href="https://amzn.to/39L6god" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Gold (öffnet in neuem Tab)">Gold</a>* seinen inneren Wert behalten, den die Menschen in Krisenzeiten als Wertspeicher sehr zu schätzen wissen dürften.</p>



<p>Zudem plane ich in Kürze, in <strong><a aria-label="Silber (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/32ZHpKs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a></strong>* zu investieren. Hierzu nutze ich aber ganz gewöhnliche <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Partizipationszertifikate</a>, um 1:1 an der Preisentwicklung teilzuhaben. Dies ist aber eher eine <strong>kurz-bis mittelfristige Spekulation</strong> und kein Buy and Hold. Weitere Edelmetalle oder Rohstoffe habe und halte ich nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-ich-investiere-weiter-in-bitcoin-zertifikate">2. Ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">investiere weiter in Bitcoin(-zertifikate)</a></h3>



<p>Hier gilt ähnliches wie bei Gold. Für manche ist der Bitcoin bereits heute schon eine Art <strong>digitales Gold</strong>. Die Mathematik sorgt dafür, dass seine Anzahl begrenzt bleibt und somit keine Notenbank der Welt für <strong>künstliche Manipulationen</strong> sorgen kann. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass der Bitcoin <strong>keinen inneren Wert</strong> hat und auch hier wie in der gesamten IT-Welt das Motto gilt: Entweder Eins oder Null. </p>



<p>Auch hier gehe ich wie bereits <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Artikel geschrieben</a> davon aus, dass dieser im Fall der Fälle von Vielen als &#8222;sicherer Hafen&#8220; zur <strong>Speicherung von Vermögen</strong> betrachtet wird. Allerdings sollte man auch rechtzeitig aus dem Bitcoin wieder raus können, falls diese Blase platzen sollte und er wertlos verfällt. Totalverlust wäre andernfalls die Folge.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-sparplane-weiter-laufen-lassen">3. Sparpläne weiter laufen lassen</h3>



<p>Insbesondere meine ETFs auf die <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emerging Markets</a> und mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welt-ETF</a> laufen kompromisslos weiter. Da gerade China besonders unter dem Virus leidet, könnten sich hier in absehbarer Zeit geniale Einstiegszeitpunkte ergeben. Wieso für mich ein Investment in die <strong>Emerging Markets</strong> besonders Sinn macht und wie ich vorgehe, kannst du im entsprechenden Artikel nachlesen.</p>



<p>Kleine Anmerkung am Rande: Ich halte auch einen <strong>Anleihen-ETF</strong> auf die <strong>Emerging Markets</strong>. Dieser ETF hat sich die letzten Tage und Wochen als <strong>sehr robust</strong> gezeigt. Zwar liegt auch dieser im Minus, jedoch sehr verschmerzbar. Anscheinend eignet sich ein solcher ETF also auch zur <strong>Diversifizierung des gesamten Depots</strong>. Die speziellen Risiken bei der Anlage in <strong>Anleihen aus Emerging Markets</strong> lasse ich hier mal unerwähnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="4-cash-fur-den-crash">4. Cash für den Crash </h3>



<p>Völlig klar, dass ich auch meine <strong>Cashquote etwas erhöht</strong> habe und <strong>monatlich weiter erhöhe</strong>. Zum Einen, um in einem eventuellen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crash-Szenario</a> handlungsfähig zu bleiben, zum Anderen, um generell gegen gesellschaftspolitische Probleme gewappnet zu sein. Selbstverständlich achte ich darauf, dass dabei keinesfalls die <strong>Grenzen der Einlagensicherung</strong> überschritten werden. Aber dass man heutzutage nicht mehr als <strong>100.000 Euro</strong> auf einem Bankkonto liegen lassen sollte, sollte zwischenzeitlich klar sein.</p>



<p><strong>Cash</strong> ist und bleibt jedoch eine wesentliche Voraussetzung, um bei guten Gelegenheiten zuschlagen zu können, Thema: <strong>Günstiges Nachkaufen von Qualität</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="5-depotabsicherung-mit-cfds">5. Depotabsicherung mit CFDs</h3>



<p>Dass ich gelegentlich (!) <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">CFD</a>s aufgrund ihrer <strong>Transparenz</strong>, <strong>Einfachheit</strong> und <strong>Handelbarkeit</strong> nutze, habe ich dir in <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-ich-aktuell-vermehrt-cfd-trading-betreibe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> bereits erläutert. Gerade wenn die Börse wieder <strong>sehr volatil</strong> ist und es vermutlich eine gewisse Zeit abwärts geht, mag ich dieses Finanzprodukt ganz gerne. Hier handele ich aber dennoch nur sehr unregelmäßig, um hier und da mal ein paar DAX-Punkte auf dem Weg nach unten mitzunehmen.</p>



<p>Beispiel: Beim Verfassen dieses Artikels steht der DAX bei knapp <strong>11500 Punkten</strong>. Wenn ich nun ein Kontrakt kaufe und der Kurs in den nächsten Wochen auf <strong>10.000 Punkte</strong> einbricht, hätte ich knapp <strong>1500 Euro Gewinn</strong> gemacht. Bei zwei Kontrakten wären es sogar <strong>3000 Euro</strong>. Natürlich muss man hiervon noch die <strong>Overnight-Kosten</strong> und die <strong>Spreads</strong> abziehen. Dennoch kann man dadurch das Depot in gewisser Weise (zeitlich befristet!) absichern bzw. abfedern und vom Fallen des <strong>Basiswertes</strong> profitieren.</p>



<p>CFDs sind aber Geschmacksache und teilweise auch sehr umstritten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="6-keine-anderungen-bei-mintos">6. Keine Änderungen bei Mintos</h3>



<p>Überhaupt keine Maßnahmen ergreife ich hinsichtlich meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/tag/p2p-kredite/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">P2P-Investments</a> bei <a aria-label="Mintos (öffnet in neuem Tab)" href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mintos</a>*. Diese lasse ich laufen und die Erträge weiterhin automatisch <strong>reinvestieren</strong>. Die Rendite ist bei mir immernoch schwankend zwischen <strong>11-12 % Rendite</strong>. Sollte der Crash aber kommen, könnten sehr viele Kredite ausfallen oder ganze <strong>P2P-Plattformen Pleite gehen</strong>. Daher habe ich bei meinen <strong><a aria-label="P2P-Investments (öffnet in neuem Tab)" href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">P2P-Investments</a></strong>* meinen Einsatz bereits wieder vom Tisch genommen und lasse aktuell nur die <strong>Erträge weitere Kinder</strong> bekommen (<strong>Zinseszinseffekt</strong>).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit-ruhe-bewahren-und-weiter-machen">Fazit: Ruhe bewahren und weiter machen</h2>



<p>Ob nun der <strong>Corona-Virus</strong>, der <strong>Sieg eines demokratischen Präsidenten in den USA</strong> im Herbst, eine <strong>neue Flüchtlingswelle 2.0</strong>, ein <strong>eskalierender Krieg</strong> in Syrien zwischen der Türkei und Russland, der <strong>Klimawandel</strong>, ein <strong>Zusammenbruch der europäischen Banken</strong> und des <strong>Euro</strong>: Lokale und globale Risiken gibt es zahlreiche. Ich sehe aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht ein, wegen dem <strong>Corona-Virus</strong> meine <strong>langfristige Anlagestrategie</strong> zu ändern.</p>



<p>Vielleicht kommt es ganz schlimm, vielleicht aber ist das Thema in 2-3 Monaten erledigt, das weiß nunmal keiner.</p>



<p>Ich persönlich gehe davon aus, dass auch dieses Thema, ähnlich <strong>Greta Thunberg</strong>, bald von der Bildfläche medialer Aufmerksamkeit verschwindet und die Panik abebbt. Vielmehr wird der <strong>Corona-Virus</strong> in meinen Augen bleiben und wie jeden Herbst/Winter Menschen infizieren. </p>



<p>Eben bis ein findiges Unternehmen seiner kapitalistischen Pflicht nachkommt und das globale Bedürfnis nach einem <strong>Heilmittel</strong> befriedigt. Bis dahin sehe ich <strong>Covid-19</strong> als das was es ist: Ein weiterer Risikofaktor, jedoch beileibe nicht der einzige.</p>



<p>Aufgrund meiner langfristigen Strategie kann ich mit einbrechenden Märkten gut umgehen und durch oben <strong>genannte Maßnahmen die Fallhöhe vermindern</strong>. Federn lassen muss jedoch auch ich, was aber vollkommen in Ordnung geht.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Dieser Beitrag erschien erstmalig am 08.03.2020.</em></pre>



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<h2 class="wp-block-heading" id="update-vom-09-02-2022-noch-immer-corona">Update vom 09.02.2022: Noch immer Corona!</h2>



<p>Heute wollte ich mal ein Experiment wagen und meinen <strong>damaligen Artikel vom März 2020</strong> erneut aus der Mottenkiste holen und im Angesicht der aktuellen Entwicklungen bewerten. Ich möchte schauen, wie sich meine <strong>damalige Einschätzung im Rückblick herausgestellt hat</strong>. Spannend!</p>



<p>Zusammenfassend muss ich hier sagen: Alles richtig gemacht (<em>Eigenlob stinkt</em>). &#8222;<strong>Ruhe bewahren und weiter machen</strong>&#8220; war genau richtig. Weder habe ich <strong>panisch verkauft</strong>, noch bin ich irgendwelche <strong>seltsamen Wetten</strong> eingegangen. Auch habe ich keine Waldhütten mit Klopapier für den <strong>Tag X des Weltuntergangs</strong> errichtet oder mich in meinem Bunker verkrochen. Das <strong>Corona-Virus</strong> beschäftigt uns zwar immernoch, aber es gibt <strong>gute Gründe dafür</strong>, dass dies in wenigen Wochen <strong>endlich enden könnte</strong>.</p>



<p>Was hat sich im <strong>Depot</strong> geändert? Ok, aktuell befinden wir uns wieder in einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-jetzt-der-grosse-crash-steigende-zinsen-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">heiklen Marktphase</a>. Dennoch ist vom damaligen &#8222;<em>Blutbad</em>&#8220; im Depot nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil: Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin-Zertifikate</a> sind meilenweit im Plus und machen inzwischen einen ordentlichen Betrag aus. Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">physischen Kryptos</a> ebenfalls. Die <strong>ETFs haben sich auch allesamt erholt</strong>, außer meinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Problemkind</a>, welches sich aber auch etwas berappelt hat, aber immernoch im Minus notiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="demokratie-in-gefahr">Demokratie in Gefahr?</h2>



<p>Im Depot ist <strong>somit alles in Ordnung</strong> und auch Corona abgehakt. Zwar können steigende Zinsen 2022 tatsächlich ein Problem werden, aber momentan mache ich mir hierzu ebenfalls keine großen Gedanken. Eine andere Sache triebt mich aber um, über die ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">damals schon in einem anderen Artikel</a> geschrieben habe: Ich mache mir um die <strong>Demokratie</strong> und die &#8222;<strong>humanitären Werte</strong>&#8220; Sorgen. </p>



<p>Corona hat mir persönlich in erschreckender Weise vor Augen geführt, wie <strong>verletzlich unsere Gesellschaft</strong> doch tatsächlich ist, auch wenn es uns in Deutschland insgesamt ja sehr gut geht im internationalen Vergleich. Nicht nur wirtschaftlich (<strong>Halbleiter-Mangel </strong>und <strong>Chipkrise</strong>) sondern auch vor allem <strong>gesellschaftlich</strong>.</p>



<p>Folgende gesellschaftliche &#8222;Problemfelder&#8220; treiben mich um (ohne sie jetzt diskutieren zu wollen):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Exzessive Social-Media-Nutzung durch Kinder, Jugendliche und junge Menschen</li>



<li>Spaltung der Gesellschaft durch Polarisierung; bis hin zu <strong>Bürgerkrieg</strong> im <strong>Worst Case </strong>(Erstürmung Kapitol USA)</li>



<li>Genderwahn und das gestörte Vertrauen zwischen Mann und Frau</li>



<li>Identitätspolitik und “Wokeness”</li>



<li>ADHS bei Kindern und Jugendlichen</li>



<li>Infantilisierung der Gesellschaft (Jugendwahn)</li>



<li>“Influencer”, die früher schlicht arbeitslos oder assozial genannt worden wären sind heute Helden der Pop-Kultur</li>



<li>Ausbau der staatlichen Macht (v.a. Willkür mancher Politiker)</li>



<li><strong>Schüren von Ängsten</strong> generell ist im Trend (<a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klimawandel</a>, <strong>Krieg in Ukraine</strong>, <strong>Corona</strong> …)</li>



<li>Begünstigung von <strong>Depressionen</strong>, <strong>Essstörungen</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Burnout</a> durch den ungesunden dauernden Vergleich mit anderen oder vermeintlichen Idealen der digitalen Welt</li>



<li>Nachlassende Resilienz und Widerstandskraft gegen allgemeine Lebensgegebenheiten junger Menschen</li>



<li>Überlastung des Menschen durch zu viel “sozialen Lärm”</li>



<li>Weniger Fokus auf Sport, Bewegung und Natur</li>
</ul>



<p>Ohne Schwarzmalen zu wollen, aber hierin liegen denke ich die nächsten Herausforderungen <strong>nach der Zeit der Pandemie</strong>. Wenn <strong>Corona</strong> und die <strong>Ukraine</strong> abgehakt sind, haben wir vielleicht wieder die Luft, uns mit anderen Dingen zu beschäftigen.</p>



<p>Aber vielleicht gibt es dann ganz andere Themen. Zum Beispiel werden dann womöglich Zusammenhänge zwischen der <strong>Corona-Impfung</strong> und beispielsweise <strong>Krebs</strong> hergestellt? Löst die Corona-Impfung Krebs aus?</p>



<p><a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-impfung-faq-krebs-100.html">Damals wurde dies zwar strikt verneint</a>, dennoch scheint es offenbar vermehrte Fälle zu geben. Nicht umsonst gibt es auch eine <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-10-2025-002078_DE.html">parlamentarische Anfrage</a> zu genau diesem Thema. Ich hoffe sehr, dass sich diese Befürchtung nicht bewahrheitet. Dies wäre der Sargnagel für jegliche politische Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/corona-virus-was-nun/">Corona-Virus &#8211; Was nun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Kommt jetzt der große Crash?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 18:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ETF im Crash]]></category>
		<category><![CDATA[ETF in der Krise]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommt der große Crash?]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektur oder Absturz bei Bitcoin?]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio im Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Steigende Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Droht uns ein gewaltiger Crash? Überall liest man derzeit von Inflation, Russland scharrt mit den Hufen, die Notenbanken könnten in wenigen Monaten die Zinsen erhöhen. Aktien würden wohl daraufhin einbrechen, Immobilien im Wert fallen. Parallel hierzu noch eine verunfallte „grüne Wende“ in Deutschland, die immer mehr zu einer „Greenflation“ zu werden droht. Gaspreise vervierfachen sich,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-jetzt-der-grosse-crash-steigende-zinsen-finanzcrash/">Kommt jetzt der große Crash?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Droht uns ein gewaltiger Crash? Überall liest man derzeit von <strong>Inflation</strong>, <a href="https://www.n-tv.de/politik/Russland-schafft-Luftabwehrsystem-nach-Belarus-article23074914.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russland scharrt mit den Hufen</a>, die Notenbanken könnten in <strong>wenigen Monaten die Zinsen erhöhen</strong>. Aktien würden wohl daraufhin <a href="https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-aktienmaerkte-auf-der-kippe/27996250.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einbrechen, Immobilien im Wert fallen</a>. Parallel hierzu noch eine verunfallte „<em>grüne Wende</em>“ in Deutschland, die immer mehr zu einer „<strong>Greenflation</strong>“ zu werden droht. <strong>Gaspreise vervierfachen</strong> sich, die <strong>Versorgungssicherheit mit Strom steht zur Disposition</strong> und innenpolitisch <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus236366631/Corona-Demos-Breite-der-Proteste-bis-in-kleinste-Ortschaften-hinein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wächst der Unmut über die Regierenden</a>.</p>



<p>Immer mehr Menschen scheinen zudem, das gesamte politische System im Westen in Frage zu stellen. Seien es Reichsbürger, Corona-Leugner oder andere Gruppen. Sie spielen mit dem Feuer! Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alternative zu unserer westlichen Demokratie</a> möchte ich mir nicht vorstellen. Bislang gab es einfach noch nichts besseres, aber viel schlechteres.</p>



<p>Erstmals nehme ich den demokratischen Westen tatsächlich in einer Art Defensive gegen <strong>Autokraten</strong>, <strong>Kommunisten</strong> und <strong>Faschisten</strong> wahr. Die Gefahr einer <strong>neuen Blockbildung</strong> scheint real.</p>



<p>Insgesamt braut sich aktuell also ein <strong>ungesunder Cocktail in der Welt zusammen</strong>.</p>



<p>Doch wie <em>sollte</em> man als Anleger reagieren? Wie <em>kann</em> man überhaupt reagieren? Konkret: Wie reagiere ich?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommt jetzt der große Crash an den Finanzmärkten?</h2>



<p>Viele Crash-Gurus, Analysten und Lobbyisten verschiedenster Couleur reden ihn schon <strong>seit mehreren Jahren herbei</strong>: Den absoluten Crash im <strong>Finanzsystem</strong>, der zu einem gesellschaftlichen „<strong><em>Reset</em></strong>“ und zu einer Umgestaltung der globalen Machtverhältnisse führen wird. Nun, an diese Art Crash glaube ich in absehbarer Zukunft nicht. Dieser wäre sprichwörtlich viel zu teuer.</p>



<p>Eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">heftige Korrektur</a> in <strong>2022</strong> im Zuge <strong>steigender Zinsen</strong> halte ich aber für durchaus realistisch. Vielleicht erleben <strong>wir in diesen Tagen bereits die Vorboten</strong>. Weiß ich nicht und meine Glaskugel ist gerade im Urlaub auf den Malediven.</p>



<p>Wichtig ist aber, <strong>ob und wie</strong> du auf solch eine Krise reagieren kannst. Und ob es überhaupt Sinn macht, darauf zu reagieren.</p>



<p>Es kommt darauf an.</p>



<p>Nämlich darauf, wie du mit <strong>deinem Depot aufgestellt</strong> bist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Meme-Stocks“ und Tech-Spekulationen</h2>



<p>Wenn du zum Beispiel ein Portfolio nur aus lauter <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a>, vorzugsweise <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Werten</a>, „Meme-Stocks“, <strong>Wasserstoff-</strong>, <strong>Cannabis-</strong> und <strong>Hochrisiko-Aktien</strong> hast, dann könntest du dir durchaus die einen oder anderen Sorgen machen. Schließlich dauert es Ewigkeiten, bis beispielsweise <strong>Kursverluste von 70-80 Prozent</strong> wieder aufgeholt werden. Um <strong>70 Prozent Kursverlust aufzuholen</strong>, muss die entsprechende Aktie satte <strong>233 Prozent steigen</strong>. Ambitioniert!</p>



<p>Bei angenommenen <strong>10% Steigerung p.a.</strong> könnte dies also ganze <strong>23 Jahre dauern</strong>. Und dann hast du noch keinen Cent „verdient“, sondern bist wieder am Anfang.</p>



<p>Oder eben die Kurse kommen <em>nie wieder</em> zurück, siehe <strong>Tech-Aktien des 2000er Crashs</strong>.</p>



<p>Zu viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Risiko</a> und Tech könnte also bei steigenden Zinsen tatsächlich problematisch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sorgenfrei durch globale ETF</h2>



<p>Anders sieht es aus, wenn du <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">global und breit gestreut mit ETF</a> oder meinetwegen auch mit <strong>Einzelaktien</strong> aufgestellt bist: Hier könnten dir die aktuellen und vielleicht noch kommenden Ereignisse sogar gut in die Karten spielen und <strong>zu einem enormen Wohlstand</strong> führen:</p>



<p>Wenn du nämlich die von mir empfohlenen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> stur weiterbedienst, dann kaufst du in den nächsten Wochen und Monaten unter Umständen zu <strong>Discount-Preisen</strong> nach. Dieser<strong> Cost-Avarage-Effekt</strong> sorgt dann für eine <strong>Absenkung deines Einstandspreises</strong>, sodass du immer schneller und immer stärker davon profitierst, wenn der Wind dreht und es wieder aufwärtsgeht.</p>



<p>Parallel schlägst du bei rein <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Index-Investments</a> (<strong>globaler ETF</strong> und sonst nichts) durch diese cleveren Nachkäufe sogar den <strong>zugrundeliegenden Index</strong>.</p>



<p>Vorausgesetzt natürlich, es geht wieder aufwärts.</p>



<p>Aber da Firmen wie <strong>Pepsi</strong>, <strong>Coca-Cola</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong>, <strong>Henkel</strong>, <strong>BASF</strong>, <strong>Shell</strong>, <strong>Unilever</strong>, <strong>Walt Disney</strong>, <strong>Nestlé</strong>** usw. auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten weiterhin Geld verdienen dürften, kann man solche Korrekturen in meinen Augen recht locker sehen. Eventuell ändern sich die <strong>„Anführer“ im ETF langfristig etwas</strong>, das war es dann aber auch schon.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderungen in meinem Portfolio (ETF und Einzelaktien)</h2>



<p>Habe ich nun also im Hinblick auf 2022 irgendetwas in meinem Aktiendepot geändert?</p>



<p>Nein. Ich fahre weiter meine <strong>Core-Satellite-Strategie</strong> auf Sparplan-Basis. Kern sind <strong>weltweite ETF</strong> (Sparpläne, Perspektive <strong>10 Jahre Plus</strong>), als Satelliten dann <strong>Einzelaktien</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a> mit einer Perspektive von <strong>1-10 Jahren</strong>. Hierunter findet sich auch die eine oder andere Spekulation wieder (z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate auf Kryptowährungen, </a>Gold und Silber zähle ich hierzu).</p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Value-Aktien</strong> stabilisieren derzeit mein Depot</a>, während sie <strong>2020/2021 vielleicht das Depot etwas ausgebremst haben</strong> im Vergleich zum <strong>Tech-</strong> bzw. <strong>Growth-Anteil</strong> im Depot.</p>



<p>Diese Strategie ziehe ich weiter durch, komme was wolle. Angst ist für mich ein schlechter Ratgeber. In der gesamten Menschheitsgeschichte war Angst wohl <strong>noch nie ein guter Ratgeber</strong>. Vorsicht hingegen schon, aber aus dem Motiv „<em><strong>Angst</strong></em>“ trifft man meist unvorteilhafte Entscheidungen. Übrigens auch aus „<em><strong>Gier</strong></em>“.</p>



<p>Gier konnte man vielleicht bei der einen oder anderen <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährung</a> <strong>2021</strong> sehen, die nun ebenfalls allesamt auf breiter Front (Stand 21.01.2022) eingebrochen sind und vielleicht noch weiter einbrechen. <strong>40 Prozent Verlust beim Bitcoin</strong> in wenigen Wochen ist schon eine Hausnummer, egal wie hoch die Fallhöhe sein mag und die Korrektur vielleicht sogar insgesamt „<em>gesund</em>“ sein mag. </p>



<p>Aushalten muss man es, ich halte es aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entwickeln sich Kryptowährungen 2022?</h2>



<p>Für meine Kryptos gilt daher Ähnliches: Hier mache ich nichts bzw. nehme <strong>keine großen Änderungen</strong> vor. Weder verkaufe ich, noch kaufe ich derzeit nach. Für kurzfristige Trades nutze ich nach wie vor <strong>1:1-Zertifikate auf Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong> und <strong>Cardano</strong>, während ich in meiner separaten Wallet langfristig (<strong>Zeithorizont: 5 Jahre</strong>) <em>direkt</em> in die Coins investiere.</p>



<p>Hier dann auch mit dem Schwerpunkt <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong>, aber auch etwas <strong>Ripple</strong> und <strong>Cardano</strong>.**</p>



<p>Der Kryptoanteil macht aktuell <strong>7% meines Gesamtportfolios</strong> aus. Hier zähle ich aber nur die „<strong><em>physischen Coins</em></strong>“. Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a> zähle ich nicht explizit zu dem Kryptoanteil dazu, weil diese im Depot mitlaufen und dessen Performance mit beeinflussen. Nicht ganz konsequent, zugegeben. Würde ich diese Zertifikate dazu zählen, wäre der <strong>Kryptoanteil</strong> aktuell bei knapp <strong>9% im Gesamtportfolio</strong>.</p>



<p>Einzige Änderung bei den Kryptowährungen: Meine Krypto-Börse bietet seit Kurzem auch die Möglichkeit von <strong>Sparplänen</strong> auf Bitcoin, Ethereum und Co. an. Diese nutze ich natürlich gerne. Bei solchen volatilen Assets macht er in meinen Augen umso mehr Sinn, vor allem in Abwärtszeiten. Also kaufe ich monatlich gerade zu geringen Summen Kryptos nach. <strong>Automatisiert und stressfrei</strong>.</p>



<p>Da bei Kryptos aber immer die Gefahr besteht, dass sie auf „<em>Null</em>“ fallen, werde ich das natürlich genau im Auge behalten, sodass ich schlechtem Geld nicht gutes Geld hinterherwerfe und am Ende ein <strong>Totalverlust</strong> steht.</p>



<p>Aktuell sehe ich aber kein Ende für den Bitcoin nahen, auch wenn China und <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/bitcoin-und-co-russische-zentralbank-erwaegt-umfassendes-verbot-von-kryptowaehrungen/27994174.html?ticket=ST-3008616-2fBUQ4dXyzevgjwXd0G4-ap4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russland das Mining und Nutzen von manchen Kryptowährungen verbieten</a> wollen bzw. schon <strong>verboten haben</strong>.</p>



<p>Wie gesagt, entweder in <strong>5 Jahren</strong> <em><strong>oder</strong></em> wenn der Bitcoin <strong>1 Mio.</strong> erreichen sollte (höhö), werde ich neu bewerten und die Gewinne steuerfrei realisieren &#8211; falls es bis dahin noch steuerfrei möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gold und Silber: Mittel gegen den Crash?</h2>



<p>Sollte ein Crash kommen, bin ich auch in Gold und Silber investiert (Siehe Artikel <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Hierzu nutze ich bekanntlich <strong>physisch besicherte ETC</strong>. <strong>Barren</strong> und <strong>Münzen</strong> meide ich bislang. Ich habe keine Lust sie zu <em>lagern</em> und enorme <strong>Aufgelder beim Erwerb</strong> bzw. <strong>Verkauf</strong> zu zahlen. Die Gefahr, dass wir irgendwann wieder in unseren <strong>Lehmhütten mit Goldmünzen</strong> bezahlen werden, sehe ich im Gegenzug zu so manchem „<em>Prepper</em>“ und <em>Schwurbler</em> aktuell nicht.</p>



<p>Dass sich <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a> aber perspektivisch (1-3 Jahre) vervielfachen könnte, erachte ich als durchaus realistisch. Gut wenn man rechtzeitig einen Fuß in der Türe hat.</p>



<p>Eher sehe ich die Möglichkeit, dass global vielleicht <strong>langfristig staatliche Kryptowährungen</strong> herausgebracht werden, die mit einem Basiswert (z.B. <strong>Gold oder einem ganzen Edelmetallkorb</strong>) hinterlegt sind. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Do6oKygNWXM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thomas Mayer</a> hat hierzu in meinen Augen ganz gute Ideen.</p>



<p>Und sollte ein richtiger <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">existenzieller Crash</a> kommen und eine Alternative zum inflationären „<em>Fiat-Geld</em>“ benötigt werden, könnte eine solche <strong>Währung auf Blockchain-Architektur und mit globalen Rohstoffen besichert</strong>, vielleicht eine (wenn auch utopische) Lösungsmöglichkeit sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was droht uns also? Crash oder&#8230;?</h2>



<p>Kommt der Crash also in den nächsten <strong>Wochen und Monaten</strong>? Vielleicht sind wir auch schon mittendrin, ohne es wahrzunehmen. </p>



<p>Vielleicht sind das bislang nur die Vorboten und der Einbruch beginnt erst dann richtig, wenn die <strong>FED</strong> und die <strong>EZB</strong> <strong>infolge der Inflation die Zinsen tatsächlich anheben</strong>. Dann sollte es Ende 2022 richtig krachen. Oder eben auch nicht.</p>



<p>Nun, im Prinzip ist mir das als <strong>Buy-and-Hold-Investor</strong> tatsächlich relativ egal. Natürlich tun die Tech- und China-Verluste weh. Natürlich schmerzen auch die <strong>Krypto-Verluste</strong>. Aber ganz ehrlich: <strong>Langfristiges Investieren</strong>, so wie ich es betreibe, beinhaltet zwangsläufig auch solche Phasen und sogar noch viel schlimmere.</p>



<p>Wichtig ist und bleibt nach wie vor, dass du <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/rechtzeitig-notgroschen-zuruecklegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nur das Geld investierst, welches du nicht zwingend zum Leben brauchst</a></strong> und du auch nicht wegen der neuen hohen Stromrechnung dein <strong>Wertpapier-Depot schlachten</strong> musst.</p>



<p>Wenn du dann <strong>stur wie ein Esel deine Sparpläne weiter bedienen kannst</strong>, wirst du <strong>in 5 Jahren</strong> womöglich auf das <strong>Jahr 2022</strong> als das <strong>Startjahr einer großen Erfolgsgeschichte</strong> zurückblicken. Wer weiß.</p>



<p>Vielleicht ist es ja auch tatsächlich die größte Chance unserer Generation wie <strong>Marc Friedrich</strong> in seinem Buch behauptet?</p>



<p>** <em><strong>Transparenzhinweis</strong>: Die im Artikel enthaltenen Einzeltitel und Assets stellen keine Kaufempfehlung oder gar Beratung dar. Teilweise halte ich die oben bezeichneten Einzelaktien auch selbst im Depot. Es bestehen keinerlei Kooperationen mit den einzelnen Firmen oder sonstigen im Artikel erwähnten oder zitierten Quellen.</em></p>
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		<title>Was tut sich beim Smartbroker?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 21:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalerhöhung der Wallstreet-Online AG]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation des Smartbroker mit der DAB BNP Paribas]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Aktiensparpläne beim Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Neue IT-Plattform Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbroker Vollbanklizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbroker-App]]></category>
		<category><![CDATA[Wallstreet:Online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mittlerweile schon ein bisschen Zeit vergangen, als ich über den Smartbroker und dessen Vor- und Nachteile geschrieben habe. Wieso ich bei diesem Broker ein Zweitdepot eingerichtet habe, kannst du bei Interesse nochmal in diesem Artikel nachlesen. Heute soll es mal darum gehen, was sich bei diesem Broker seit meiner Depoteröffnung getan hat und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Es ist mittlerweile schon ein bisschen Zeit vergangen, als ich über den <strong>Smartbroker</strong> und dessen <strong>Vor- und Nachteile</strong> geschrieben habe. Wieso ich bei diesem Broker ein Zweitdepot eingerichtet habe, kannst du bei Interesse nochmal <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel nachlesen</a>. Heute soll es mal darum gehen, was sich bei diesem Broker seit meiner Depoteröffnung getan hat und was sich womöglich perspektivisch dort tun wird.</p>



<p>Auch möchte ich auf meine praktischen Erfahrungen etwas eingehen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Hinweis: Dieser Artikel hat aktuell nur noch eingeschränkte Aktualität, da Smartbroker zwischenzeitlich Smartbroker+ heißt und tatsächlich einige der aufgeführten Mängel beseitigt hat. Über den "neuen" Smartbroker habe ich einen eigenen Artikel verfasst, den du hier findest: <a href="https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Review Smartbrokerplus</a>.</strong></em></pre>



<p>Hier geht es zum &#8222;neuen&#8220; <strong>Smartbroker(plus)</strong>:</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117428B" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117428B" alt="234x60_generisch" border="0" width="234" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h2 class="wp-block-heading">Angebot „im Stillstand“, keine Smartbroker-App fürs Smartphone</h2>



<p>Nun, der Punkt zu den Änderungen ist schnell ausgeführt: Seit meiner Depoteröffnung hat sich <strong>wenig bis gar nichts geändert</strong>. Weder an der Palette an angebotenen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplänen</a>, noch bei den <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien-Sparplänen</a> oder an der Webseite allgemein. Noch immer sind Aktiensparpläne nur eingeschränkt empfehlenswert, da sie erst ab einer <strong>Sparrate von 125 Euro pro Aktie</strong> möglich sind und <em><strong>kein Bruchteilerwerb</strong></em> möglich ist.</p>



<p>Du kannst also nur <strong>ganze Aktien</strong> besparen, was leider noch immer einen ziemlichen Wettbewerbsnachteil zu anderen Brokern darstellt, wo du bereits <strong>ab 10 Euro selbst in eine Aktie wie Amazon</strong> investieren kannst. Zudem gibt es nur vergleichsweise wenige Aktien im Sparplan.</p>



<p>Auch der „Nachteil“ mit den Negativzinsen auf Guthaben unter gewissen Voraussetzungen besteht nach wie vor.</p>



<p>Das aktuelle Angebot an Sparplänen (<strong>Stand: Januar 2022</strong>) umfasst demnach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>280 gebührenfreie</strong> ETFs im Sparplan</li>



<li><strong>350 ETF-Sparpläne</strong> zu regulären Konditionen (<strong>0,20% je Ausführung, mindestens 0,80 Euro</strong>)</li>



<li>Über <strong>1000+ aktive Fonds</strong> im Sparplan ohne Ausgabeaufschlag</li>



<li><strong>102 Aktiensparpläne</strong>, hier jedoch nur Aktien aus den folgenden Indices: <strong>DAX</strong>, <strong>MDAX</strong>, und nur <strong>11 Aktien aus dem S&amp;P 500</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Abwicklung über die DAB BNP Paribas</h2>



<p>Ebenfalls nicht geändert hat sich, dass dein Depot bei der <strong>DAB BNP Paribas</strong> geführt wird. Dein Verrechnungskonto hat eine IBAN dieser Bank und auch die Einlagensicherung etc. entspricht den Konditionen dieser Bank für Vermögensverwalter. Auch konntest du kurzzeitig dein <strong>Smartbroker-Depot</strong> über die (inzwischen gelöschte)<strong> B2B-App der DAB BNP Paribas</strong> einsehen. Dies geht nun aber nicht mehr, die App ist aus den App-Stores gelöscht.</p>



<p>Hier setzt auch schon meine erste kleine Kritik an: Durch die Kooperation mit der DAB BNP Paribas wird auch deren <strong>IT-Plattform und deren Eigenarten im Ablauf übernommen</strong>. Dies führt in meinen Augen zu den gleichen „<em>Nachteilen</em>“ wie schon bei der <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparplanausfuehrung-der-consorsbank-ab-sofort-ueber-tradegate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Consorsbank, meinem Haupt-Depot</a>.</p>



<p>Wenn du beim <strong>Smartbroker</strong> (oder auch bei Consors) ein Wertpapier verkauft hast, wird das Geld aus dem Verkauf dir zwar sofort optisch auf deinem Verrechnungskonto als Geldeingang angezeigt, die Wertstellung (<strong>Valuta</strong>) erfolgt aber immer erst <strong>2 Werktage</strong> später.</p>



<p>Dies hat in der Praxis dann die Folge, dass wenn du vor Ablauf der zwei Tage erneut mit diesem Geld handelst, du im Prinzip einen „<em>Kredit</em>“ aufnimmst und für diese zwei Tage Zinsen zahlen musst. Je nach Summe, spürst du das im Geldbeutel tatsächlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel:</strong></h3>



<p>Du kaufst dir eine Aktie für <strong>20.000 Euro</strong>. Diese ist nun im Gewinn und du verkaufst sie wieder und realisierst deinen Gewinn, in Höhe von sagen wir mal <strong>500 Euro</strong>. Die <strong>20500 Euro</strong> werden die dann sofort auf dem Verrechnungskonto angezeigt.</p>



<p>Wenn du nun aber diese <strong>20500 Euro direkt in eine andere Aktie investieren möchtest</strong>, geht das zwar, aber eben nur über einen „<em>Kredit</em>“. Die 20.500 Euro aus deiner Transaktion sind nämlich erst noch „<em>auf dem Weg zu dir</em>“ bis zur Wertstellung 2 Werktage später.</p>



<p>Schnelles Traden (rein / raus) ist damit leider nicht so attraktiv, es sei denn du hast noch weitere 20.500 Euro zum sofortigen Investieren auf dem Verrechnungskonto zur Überbrückung bis zur Ankunft.</p>



<p>In meinen Augen ist solch eine Praxis in der heutigen Zeit mit den schnellen Super-Computern <strong>nicht mehr zeitgemäß</strong>. Möglicherweise ist auch die Regulierung schuld an der Praxis. Stören tut es mich aber so und so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterer Nachteil: Bruchstücke vs. Einmalkauf</h2>



<p>Ein weiterer „Nachteil“ besteht ebenso beim Smartbroker wie bei der Consorsbank: Wenn du <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparpläne</a> nutzt, erhältst du zwangsläufig <em>Bruchstücke</em> der ETFs in dein Depot. Also zum Beispiel <strong>1,258 Stück</strong> des ETF. Wenn du den gleichen ETF dann aber auch noch zusätzlich „händisch“ per normaler Order kaufst, dann werden die Positionen leider nicht technisch „verschmolzen“, sondern wie zwei verschiedene Positionen im Depot behandelt.</p>



<p>Bei <strong>Ausschüttungen</strong> hat das dann die Folge, dass du <strong>zwei Ausschüttungen aus dem ETF erhältst</strong>, einmal <strong>aus dem Sparplan</strong> und einmal <strong>aus dem Einmalkauf per Order</strong>. Gegen diese Praxis habe ich grundsätzlich ja nichts einzuwenden, allerdings sollte man hier dem Kunden wenigstens die Möglichkeit geben, die Positionen auf Wunsch selbst zusammenzulegen.</p>



<p>Noch komplizierter ist es, wenn du einen <strong>aktiven Sparplan auf einen ETF hast</strong>, einen <strong>Einmalkauf</strong> und einen in der <strong>Vergangenheit kurzfristig begonnenen und gelöschten Sparplan</strong> auf ein und denselben ETF. Dann bekommst du <strong>ganze 3 mal Ausschüttung und musst drei Orders erteilen (3 x Transaktionskosten), um dich von diesem einen ETF zu trennen. Er existiert quasi</strong> in 3 Töpfen mit 3 Beständen (Sparplan, Einmalkauf, abgebrochener Sparplan).</p>



<p>Kompliziert und nicht mehr zeitgemäß das Ganze.</p>



<p>Diese Änderung habe ich auch oft bei der Consorsbank angeregt. Hier sieht man sich aber ebenfalls nicht bemüht, etwas an diesem Wahnsinn zu ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine praktischen Erfahrungen mit dem Smartbroker</h2>



<p>Ansonsten kann ich bislang nichts Negatives über den <strong>Smartbroker</strong> berichten. Die Trades haben alle problemlos funktioniert, auch bei der <strong>technischen Abwicklung gab es nie Probleme</strong>. Die ETF-Sparpläne wurden wie eingerichtet umgesetzt und auch die händischen Käufe und Verkäufe verliefen wie man es sich wünscht.</p>



<p><strong>Die Sparpläne werden beim Smartbroker über die Börse Lang &amp; Schwarz um 09:15 Uhr abgewickelt</strong> (Stand: Januar 2022). Für den Kunden nachteilige Spreads konnte ich hierbei bislang nicht feststellen.</p>



<p>Die Oberfläche des Smartbrokers wirkt zwar ziemlich <em><strong>altbacken</strong></em> im direkten Vergleich zu anderen Neo-Brokern, aber dies kann und sollte sich in der Zukunft noch ändern. Funktionell ist sie jedenfalls, zumindest wenn man einen PC / Laptop hat. Mit dem Smartphone einloggen und Transaktionen freischalten ist in meinen Augen aktuell nicht brauchbar.</p>



<p>Zu den kleinen Problemen oben habe ich ja schon geschrieben, hier kann aber der Smartbroker nichts dafür. Das ist eher ein Problem der <strong>DAB BNP Paribas</strong> und ihrer <strong>Infrastruktur</strong>. Aber hier könnte sich in naher Zukunft etwas ändern! Aber mehr dazu weiter unten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuell wohl Probleme mit Wertpapierkrediten</h2>



<p>Der Smartbroker wirbt auch mit den zugegebenermaßen tollen Konditionen für Wertpapierkredite (ab <strong>2,25 %</strong>). Leider weiß ich aus erster Hand von einem Bekannten, dass es wohl <strong>aktuell Probleme mit Wertpapierkrediten seitens der DAB BNP Paribas</strong> geben soll.</p>



<p>Mein Bekannter hat einen solchen Kredit beantragt, wurde aber vom <strong>Smartbroker</strong> dahingehend vertröstet, dass <strong>die DAB aktuell keine neuen Wertpapierkredite vergibt</strong>. Sobald sich dies wieder ändert, werde man per Email benachrichtigt. Dies wundert mich etwas, wobei ich hier auch nicht zu viel reininterpretieren würde.</p>



<p>Vielleicht hängt dies auch mit den generellen aktuellen Entwicklungen beim Smartbroker zusammen. <strong>Trennt sich der Smartbroker etwa bald von der DAB BNP Paribas? Es spricht tatsächlich manches dafür.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle Entwicklungen beim Smartbroker</h2>



<p>Der Smartbroker ist bekanntlich eine Marke der <strong>wallstreet:online capital AG</strong>. Diese wiederum gehört zur <strong>wallstreet:online AG</strong>. Diese ist laut eigenen Aussagen der mit Abstand größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und bietet die offenbar größte Finanz-Community und somit Kundengruppe.</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117428B" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117428B" alt="234x60_generisch" border="0" width="234" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p>Die wallstreet:online AG betreibt die vier Börsenportale <a href="https://www.wallstreet-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wallstreet-online.de</a>, <a href="https://www.boersennews.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">boersenNews.de</a>, <a href="https://www.finanznachrichten.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FinanzNachrichten.de</a> und <a href="https://www.ariva.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ARIVA.de</a>. Der <strong>Smartbroker</strong> wird als Marke durch die <strong>WO Capital AG</strong> betrieben.</p>



<p>Ein Dienstleistungsvertrag besteht mit der <strong>DAB BNP Paribas</strong>, welche die <strong>Depotführung</strong> und die <strong>Transaktionen für den Smartbroker</strong> vornimmt. Das hängt damit zusammen, dass weder die wallstreet:online AG noch die wallstreet:online capital AG über eine <strong>Vollbanklizenz</strong> verfügen.</p>



<p>Dadurch dürfen sie Kundengelder nicht selber verwalten und sind auf Partner angewiesen. Ähnlich wie <strong>Trade Republic</strong> mit seinen Partnerschaften mit der <strong>HSBC</strong>, <strong>Lang &amp; Schwarz</strong> und der <strong>Solarisbank</strong>. Auch <strong>Trade Republic</strong> hat nämlich <strong>keine Vollbanklizenz</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat der Smartbroker bald eine Vollbanklizenz?</h2>



<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang eine recht frische Pressemeldung der wallstreet:online AG vom 01.12.2021. Demnach soll eine Kapitalerhöhung der WO AG dazu führen, das dynamische Wachstum des Smartbrokers mit rund <strong>8 Millionen Euro weiter zu unterstützen</strong>.</p>



<p>Wesentliche Punkte der Meldung (Zitat):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8211; Das zusätzliche Kapital soll den Wachstumskurs der wallstreet:online capital AG und ihres Online-Brokers, des Smartbroker, unterstützen</p>



<p>&#8211; Die Überschreitung der 10 Mrd. Euro-Schwelle bei den Assets under Management wird voraussichtlich Anfang 2022 erfolgen</p>



<p>&#8211; Die für eine Geschäftsexpansion erforderliche aufsichtsrechtliche Lizenzerweiterung der wallstreet:online capital AG wird im ersten Halbjahr 2022 erwartet</p>



<p>&#8211; Die wallstreet:online AG hält weiterhin mehr als 95% an der wallstreet:online capital AG. Ein Squeeze-out der Minderheits-Aktionäre ist für Anfang 2022 geplant</p>
<cite>Quelle: Wallstreet-Online, Pressemeldung vom 01.12.2021</cite></blockquote>



<p>Im weiteren Text der Meldung gibt es folgende interessante Passage:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Der zur Bewältigung des Wachstums erforderliche Personalaufbau bei der WOC AG schreitet planmäßig voran. Die geplanten <strong>technischen Neuerungen</strong>, insbesondere der Aufbau einer neuen <strong>IT-Infrastruktur</strong>, sind bereits in Arbeit und werden voraussichtlich <strong>im ersten Halbjahr 2022</strong> abgeschlossen sein.“</p>
<cite>Quelle: s. oben</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Smartbroker bald unabhängig von der DAB BNP Paribas?</h2>



<p>In solche Pressemeldungen kann man natürlich viel reininterpretieren. Ob alles so eintritt, steht dann auf einem anderen Blatt.</p>



<p>Für mich ergeben sich hinsichtlich der Zukunft des Smartbrokers folgende Spekulationen. Wohlgemerkt, es handelt sich hier nur um Spekulationen meinerseits!!!:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die WO Capital AG bekommt <strong>weitergehende Lizenzen</strong>, eventuell sogar eine <em><strong>Vollbanklizenz</strong></em>, zumindest aber wohl eine <strong>eigene Brokerlizenz</strong>. Dadurch könnte die Abwicklung über die DAB BNP Paribas künftig nicht mehr notwendig sein und es hier zu einer Trennung kommen</li>



<li>Der erwähnte Aufbau einer <strong>neuen IT-Infrastruktur</strong> welche bis zum 1. Halbjahr 2022 abgeschlossen sein soll, passt zu dieser Spekulation ebenso und dürfte vielleicht auch endlich eine <strong>moderne Smartphone-App für den Smartbroker</strong> umfassen</li>



<li>„Geschäftsexpansion“ könnte bedeuten, dass der Smartbroker künftig alles aus einer Hand bedienen kann, auch die Depotführung</li>



<li>Für Kunden könnte dies dann bedeuten, dass ihre Depotnummern zwar gleich bleiben, sich die IBANs der Verrechnungs- und Fremdwährungskonten aber ändern könnten</li>



<li>Hierfür spricht auch der gefühlte aktuelle „<em><strong>Stillstand</strong></em>“ auf der Webseite des Smartbrokers. Es scheint sich also etwas zu tun <strong>hinter den Kulissen</strong>!</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit:</h2>



<p>Es tut sich was beim Smartbroker. Zumindest auf Ebene der Pressemeldungen. Die obige Pressemeldung macht es ziemlich spannend, was so <strong>in den nächsten 6 Monaten oder im Jahr 2022 passieren wird</strong>. Wird der Smartbroker also bald ein „<em>echter</em>“ Broker? Erfolgt eine Trennung von der DAB BNP Paribas? Erscheint endlich eine <strong>moderne Smartphone-App</strong>? Ändern sich in dieser Transformation die Konditionen und Preise?</p>



<p>Die „Probleme“ mit den Wertpapierkrediten könnte zu dieser Hypothese ebenso passen, genau wie der Aufbau der „neuen“ IT-Systeme.</p>



<p>In der neuesten Pressemeldung vom 07.01.2022 ist zudem die Rede davon, dass eine weitere Tochtergesellschaft der WO AG mit dem Namen „<strong>wallstreet:online Publishing GmbH</strong>“ gegründet wurde, in welcher zukünftig die redaktionellen Produkte der Börsenportale gebündelt werden sollen. Zudem startet die wallstreet:online AG mit dem <strong>Aufbau einer neuen „Trading-Redaktion“</strong>. Eine solche Redaktion würde ebenfalls sehr große Synergien mit einer „eigenen“ Brokerage haben.</p>



<p>Man könnte hier den Kunden das „Traden“ beibringen und hierbei zur <strong>Demonstration die eigene Broker-IT nutzen und so gleichzeitig auch Neukunden gewinnen, z.B. mittels Youtube-Videos. Clever.</strong></p>



<p>Ob es alles so kommt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Mein Depot dort werde ich auf jeden Fall behalten und die Entwicklungen weiter mit Spannung beobachten.</p>
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		<title>Kommt ein Verbot von Provisionen für Finanzberater?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 20:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Unsinn Lebensversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Verbot von Provisionen für Finanzberater steht aktuell auf der Agenda der eventuell zukünftigen Ampel-Koalition. Bereits in der Vergangenheit wurde das Thema immer wieder aufgegriffen. Provisionsmodelle seien veraltet. Oder &#8222;Pyramidensysteme&#8220;. Besonders die Grünen fordern bereits länger schon ein Verbot von provisionsbasierter Entlohnung und den Wechsel hin zu einem Honorarmodell in der Finanzberatung. Auf politischer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-ein-verbot-von-provisionen-fuer-finanzberater/">Kommt ein Verbot von Provisionen für Finanzberater?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Das Thema <strong>Verbot von Provisionen für Finanzberater</strong> steht aktuell auf der Agenda der eventuell zukünftigen Ampel-Koalition. Bereits in der Vergangenheit wurde das Thema immer wieder aufgegriffen. Provisionsmodelle seien veraltet. Oder &#8222;Pyramidensysteme&#8220;. Besonders die <strong>Grünen</strong> fordern bereits länger schon ein Verbot von <strong>provisionsbasierter Entlohnung</strong> und den Wechsel hin zu einem Honorarmodell in der Finanzberatung.</p>



<p>Auf politischer Ebene der EU werden ebenfalls <strong>Verbote von Provisionsmodellen</strong> diskutiert. Großbritannien preschte hier vor und schaffte kurzerhand die Provisionsberatung vor mehreren Jahren komplett ab. Also: Sind Provisionen von Finanzberatern überhaupt noch zeitgemäß und <strong>macht ein Verbot Sinn</strong>?</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h2 class="wp-block-heading">Provisionen für Berater</h2>



<p>Im aktuell in Deutschland noch gängigen Modell der <strong>Provisionsbezahlung</strong> von Beratern läuft das folgendermaßen ab: Du gehst zu einem „Strukki“ (Strukturvertriebler wie <strong>DVAG</strong>, <strong>tecis</strong>, <strong>MLP</strong> uvm.), einer Filiale einer Versicherungsgesellschaft oder einem Bankberater.</p>



<p>Alle Genannten bieten ein ganz <strong>spezielles Produktportfolio</strong> von verschiedenen Gesellschaften an. Manche bieten dir hier eine größere Auswahl (i.d.R. Strukkis), andere wiederum eine sehr eingeschränkte Auswahl (Versicherungsgesellschaften und Banken). Bei Banken ist es häufig so, dass Kooperationen mit einzelnen <strong>Versicherungen</strong>, <strong>Fondsanbietern</strong> und <strong>Bausparkassen</strong> bestehen und daher auch nur diese Produkte „beraten“ werden. Beraten daher in Anführungszeichen, weil es sich oft nur um einen <strong>simplen Verkauf</strong> handelt. Der Bänker als bloßer Verkäufer? In vielen Fällen leider ja.</p>



<p>Bei Sparkassen zum Beispiel bekommst du <strong>teure aktive Fonds</strong> von „<strong>DEKA</strong>“ ins Depot, bei <strong>Volksbanken</strong> die von „<strong>Union Investment</strong>“. <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s gehören bei Banken grundsätzlich nicht zur Beratung. Nicht weil sie schlecht oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-von-etfs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu riskant sind</a>, sondern schlicht und ergreifend, weil sie <strong>keine Provisionen</strong> abwerfen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Provisionen bei ETF</h2>



<p>Bei Versicherungen hingegen gibt es zum Glück inzwischen <strong>ETF-Lösungen</strong>, aber das auch nur, weil die Provision von dem „<strong>Versicherungsmantel</strong>“ um das Depot herum abhängt und <strong>nicht von den enthaltenen Fonds</strong>. Der Berater verdient also an dem Mantel, egal was er dir für einen „Motor“ dort einbaut. Ob aktiver Fonds oder ETF spielt hier dann keine Rolle.</p>



<p>Das ist zum Beispiel auch bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meiner ETF-Rürup</a> so der Fall, diese habe ich aber aus ganz bestimmten Gründen so gewählt. Näheres kannst du gerne in meinem Artikel darüber nochmal nachlesen.</p>



<p>Zum Glück bieten also wenigstens die Versicherer häufig Lösungen auf ETF-Basis an. Hier scheint tatsächlich eine Art Umdenken stattzufinden. Hier musst du aber aufpassen, dass du deine Altersvorsorge nicht auf einem aktuellen <strong>Hype-Thema</strong> (Wasserstoff, E-Autos, Regenerative Energien) über ETFs aufbaust, sondern möglichst <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">marktbreit streust</a>. Jeder gute Berater wird dir das aber auch genauso vermitteln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ersten 5 Jahre werden teuer</h2>



<p>Aber wie funktioniert das nun konkret mit den <strong>Provisionen bei z.B. Versicherungen</strong> im Finanzbereich?</p>



<p>Du schließt eine <strong>Lebensversicherung</strong>, <strong>private Rentenversicherung</strong>, <strong>Rürup</strong> oder <strong>Riester</strong> bei einer <strong>Provisionsberatung</strong> ab. In den ersten 5 Jahren zahlst du der Gesellschaft und ihrem Berater deren Gehalt. Von deiner <strong>monatlichen Versicherungsrate</strong> wandert also anfänglich nur ein kleiner Teil tatsächlich in dein <strong>Fondsvermögen bzw. Depot</strong> oder deine <strong>Versicherung</strong>, ein Großteil fließt an die Gesellschaft bzw. deren Berater.</p>



<p>Dies ist bei den <strong>ersten 5 Jahren</strong> so. Danach sind die <strong>Abschluss- und Vertriebskosten bezahlt</strong> und es bleiben „nur“ noch die laufenden Verwaltungskosten für deinen gewählten Vertrag, die meistens prozentual bemessen werden.  Z.B. laufende Kosten von 2% p.a. Diese 2% werden dauerhaft und Jahr für Jahr einbehalten. Direkt spürst du das also nicht, außer vielleicht durch eine vergleichsweise mäßige Gesamtrendite deines Vertrages. Das macht sich derzeit bei Lebensversicherungen oft bemerkbar. <a href="https://www.focus.de/finanzen/experten/lebensversicherer-in-lebensgefahr-so-retten-kunden-jetzt-ihr-geld_id_13073809.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensversicherer befinden sich vielerorts in der Krise</a> wie auch Focus-Online zu berichten wusste.</p>



<p>Ab dem 5. Jahr beginnen also die meisten provisionsbasierten <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorgeprodukte</a> erst mit der Rendite.</p>



<p>Alle Kosten müssen inzwischen <strong>transparent gemacht</strong> werden. Du müsstest also vor dem Abschluss auf einen Blick sehen können, <strong>wie teuer dich deine Versicherung bis zum Laufzeitende</strong> kommt. Auch die <strong>Provisionen</strong> müssen inzwischen ausgewiesen werden, wogegen die Versicherungslobby anfangs Sturm lief. </p>



<p>Genützt hat es nichts, auch hier hat also der Verbraucherschutz gewonnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbot von Provisionen in Großbritannien</h2>



<p>In Großbritannien sind Provisionen für bestimmte Fonds und Altersvorsorge-Produkte <strong>seit 2013 komplett verboten</strong>. Entgegen ersten Befürchtungen <a href="https://www.versicherungsbote.de/id/4816231/Finanzberatung-Provisionsverbot-Grossbritannien-kein-Vermittlersterben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">führte das wohl nicht zu einem großflächigen Vermittlersterben</a>. Im Gegenteil: Durch Umschulung oder als Neugründung hat sich dann die <strong>Honorarberatung</strong> dort etabliert.</p>



<p>Auch der <strong>Verbraucherschutz</strong> fordert für Deutschland ein solches Verbot, um eine kundengerechte Beratung zu ermöglichen und Interessenskonflikten beim Berater vorzubeugen. <a href="https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/kosten-fuer-finanzberater-streicht-endlich-die-provisionen/27811800.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auch andere Stimmen</a> fordern immer wieder ein derartiges Verbot.</p>



<p>Denn oft verkaufen Berater tatsächlich besonders gerne diejenigen Produkte, die eine <strong>besonders hohe Provision</strong> <strong>abwerfen</strong>. Ob sie nun auch zum Kunden tatsächlich passen, ist leider oft erst das zweite Kriterium. Eigentlich sollte es genau andersherum sein. Dies wird durch eine Honorarberatung oft erreicht.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hinweis: Wenn du ohne teuren Berater die ersten Schritte tun willst, habe ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier einen Einsteigerguide für dich</a>.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Honorarberatung besser als Provisionsberatung?</h2>



<p>Bei der Honorarberatung <strong>bezahlst du als Kunde den Berater für seine Dienstleistung</strong> bzw. seine Lebenszeit. Ähnlich wie auch beim <strong>Steuerberater</strong>. Der Berater kann sich somit in der Theorie fokussierter auf die <strong>Bedürfnisse des Kunden</strong> und die <strong>Optimierung der Lösungen</strong> konzentrieren. Ohne <strong>Interessenskonflikte</strong> hinsichtlich seiner Bezahlung. Am Ende bekommst du eine Gesamtrechnung. <strong>Abschluss- und Vertriebskosten im Produkt</strong> zahlt der Kunde nicht.</p>



<p>Honorarberater bekommen auch keine Provisionen von den Gesellschaften, im Gegenteil, dies ist sogar verboten! Wenn doch <strong>Provisionen fließen</strong>, z.B. weil die Gesellschaften keine Netto-Tarife anbieten, dann besteht manchmal gar die Verpflichtung, die <strong>Provisionen an den beratenen Kunden weiterzureichen</strong>. Der Honorarberater soll ausschließlich von seinem Kunden bezahlt werden. Er setzt sich für den Kunden ein.</p>



<p>Die Honorarberatung ist somit wesentlich <em>transparenter</em>. Die Kosten lassen sich oftmals bereits vorab abstimmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzberatung nur für Wohlhabende?</h2>



<p>Ein tatsächlicher Nachteil der Honorarberatung sind die <strong>sofort zu entrichtenden Kosten</strong>. Während du bei einer Provisionsberatung möglicherweise die gleichen Kosten hast, das aber selbst nicht bemerkst, weil sich diese auf 5 Jahre strecken und „versteckt“ sind, wird bei <strong>Honorarberatern das Honorar sofort nach der Leistung sichtbar und fällig.</strong></p>



<p>Nun haben <strong>Finanzen</strong> und <strong>Versicherungen</strong> in Deutschland noch immer einen schlechten Ruf bzw. sind oft Tabuthemen in Gesprächen (Stichwort: <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">soziale Programmierung</a>).</p>



<p>Wenn nun ein Kunde in der Praxis zu einem Honorarberater geht und dieser dem Kunden eine <strong>perfekte Altersvorsorgelösung</strong> konstruiert, können die <strong>Kosten dafür durchaus 4-stellig</strong> werden. Auch wenn der Kunde dadurch langfristig tausende Euros spart, weil die laufenden Kosten oft wesentlich geringer sind, muss das Honorar trotzdem sofort bezahlt werden. <a href="https://www.profil.bayern/10-2021/topthema/provisionsverbot-fuehrt-zu-ernuechternden-ergebnissen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dazu waren in Großbritannien scheinbar viele Kunden nicht bereit</a>.</p>



<p>Vielleicht gibt es bei Honorarberatern in Deutschland aber auch Möglichkeiten der <strong>Ratenzahlung</strong>, <strong>Pauschalrechnungen</strong> oder Ähnliches. Sinn machen würde es, vor allem für sozial Schwächere.</p>



<p>Die Gefahr besteht daher tatsächlich, dass nur <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiche </a>die langfristig günstigere und vielleicht <strong>bessere Honorarberatung</strong> nutzen würden. Andere scheuen vielleicht schlicht die Kosten und erhalten dann gar keine Lösung für ihr Alter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Breiter Überblick über den Markt</h2>



<p>Ein klarer Vorteil der Honorarberatung ist also, dass der Berater <strong>im Sinne des Kunden</strong> tatsächlich die „perfekte Lösung“ finden kann. Auch dadurch dass er <strong>eine ganze Palette von Anbietern im Portfolio</strong> hat und von <em>diesen unabhängig</em> ist. Jede Gesellschaft hat in anderen Punkten ihre Stärken und Schwächen. Bei der einen Versicherung macht eine <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong> Sinn, während eine <strong>Hausrat </strong>bei einer anderen Gesellschaft günstiger und besser ist.</p>



<p>Ein <strong>unabhängiger Honorarberater</strong> kann hier das Maximum für dich rausholen und somit auch einen <strong>maximalen Mehrwert</strong> für dich erreichen. Meiner Meinung nach sollte man daher nicht an der falschen Stelle sparen.</p>



<p>Es kommt aber bei der <strong>Honorarberatung</strong> deutlich mehr auf die Skills, das <strong>Wissen</strong>, die <strong>Fähigkeiten</strong> und das <strong>Engagements des Beraters</strong> an. Hier dürfte der Wettbewerb die Berater mit einer hohen Kundenzufriedenheit deutlich belohnen (so wie auch heute noch bei Provisionsberatern). Auch wenn es <strong>vielleicht mehr Arbeit für die Berater</strong> bedeutet.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Empfehlung: <a href="https://www.finanzguerilla.de/betrug-im-internet-vorsicht-cfd-trading-plattformen-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weit verbreiteter Finanzbetrug und die verschiedenen Maschen</a>.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Kommt die Honorarberatung in Deutschland?</h2>



<p>Persönlich bin ich sehr angetan von dem Gedanken einer flächendeckenden unabhängigen Honorarberatung in Deutschland. Solange sie wirklich <strong>unabhängig</strong> ist. Dass bei allen bislang gängigen provisionsbasierten Geschäftsmodellen ein Interessenskonflikt besteht, sollte klar sein. Bei manchen Beratern ist das eher ausgeprägt, bei manchen weniger. Manche haben <strong>mehrere Anbieter zur Auswahl</strong>, wieder Andere nur eine Handvoll.</p>



<p>Ein Honorarberater als <strong>neutrale Filterstelle im Auftrag des Kunden</strong> – analog eines Steuerberaters – macht daher in meinen Augen absolut Sinn. Immerhin hängt der Wohlstand und die Gesundheit im Alter davon ab. Es gibt also unwichtigere Berufe.</p>



<p>Man muss aber die Problematik mit den Gebühren in den Griff bekommen, damit nicht nur Reiche und Wohlhabende von einer optimalen Beratung profitieren. Man könnte die Gebühren ja speziell regeln. Wie die komplett selbstständigen Honorarberater aber in einem Konfliktfalle an ihr Geld kommen, ist dann leider aber auch deren Problem. </p>



<p>Hier könnte man an verschiedene Dienstleister denken, die die Gebühreneintreibung dann übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles gierige Provisionsgeier?</h2>



<p>In meinem Artikel soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass Provisionsberater grundsätzlich allesamt <strong>unmoralische und gierige Zeitgenossen</strong> sind, die nur in die eigene Tasche wirtschaften.</p>



<p>Dennoch verleitet ein Provisionsmodell – unabhängig welche Branche – natürlich immer genau dazu. Da wird der <strong>Familien- und Freundeskreis</strong> abgeklappert, um den <strong>schnellen Euro zu machen</strong> oder ein <strong>Pyramidensystem</strong> zu errichten, wo andere für den Berater arbeiten sollen.</p>



<p>Auch der (leider inzwischen) Hof-Harlekin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, <strong>Jan Böhmermann</strong>, hat diese Problematik kürzlich aufgegriffen am Beispiel der <strong>DVAG</strong> (Deutsche Vermögensverwaltung AG).</p>



<p>Leider wie immer als „Investigativ-Journalismus“ getarnte <strong>Gesellschaftskritik</strong> gegen Alles was nicht dem <strong>linksgrün-öffentlich-rechtlichen Meinungsmainstream</strong> entspricht. Verlinken tue ich das Video dennoch mal, da es in der Sache natürlich auch einen wahren Kern hat (und damit du nicht selbst auf Personen reinfällst, die dich anschreiben und für ein solches <strong>Versicherungspyramidensystem</strong> mit dem du „<strong>flexibel und selbstständig arbeiten kannst</strong>“, „<strong>nach Leistung bezahlt wirst</strong>“ und „<strong>reich werden kannst</strong>“, anwerben wollen):</p>



<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/KUdcTGQvhKI" title="YouTube video player" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Verbot von Provisionen? Gerne!</h2>



<p>Grundsätzlich bin ich immer dafür, sich <strong>selbst Know-How anzueignen</strong> und die <strong>Altersvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen</strong>. Wer dazu keine Lust / Zeit / Interesse hat, der sollte nach einem Berater Ausschau halten, der möglichst <em>unabhängig</em> arbeitet, im Idealfall als <strong>Honorarberater</strong> mit einer marktbreiten Übersicht über alle Anbieter und technischen <strong>Vergleichsmöglichkeiten</strong>.</p>



<p>Leider sind diese in Deutschland aktuell noch nur vereinzelt zu finden. Das <strong>Provisionsmodell ist zu dominant</strong>. Sollte dieses aber auf EU-Ebene oder in Deutschland unter der <strong>Ampel-Koalition</strong> bald <strong>verboten</strong> werden, wird es zu <strong>starken Verwerfungen</strong> in der Branche kommen. Die Zeiten von <strong>Prostituierten</strong>, <strong>sektenartiger Selbstausbeutung</strong>, <strong>Partys</strong> und <strong>Luxusreisen</strong> (wie im Video) auf Kosten der Kunden sollten dann vorbei sein.</p>



<p>Bzw. dann gehören tatsächlich diejenigen Berater zu den <strong>Top-Verdienern</strong>, die auch tatsächlich die meisten <strong>zufriedenen Kunden</strong> und <strong>Know-How</strong> haben. Und nicht nur diejenigen Berater, die <strong>die meisten weiteren Berater geworben haben</strong>, die für sie dann wiederum Geld verdienen sollen (<strong>Pyramidensystem</strong>).</p>



<p>Ob sich dies dann hierzulande wie in Großbritannien entwickelt, hängt von der politischen Gestaltung ab. Leider steht ein möglicher Kanzler Olaf Scholz der Versicherungslobby recht nahe, weshalb hier die Grünen vielleicht gegen eine Mauer rennen. Aber immerhin: Je näher seine Kanzlerschaft rückt, desto bissiger wird Scholz aktuell gegen diese in Deutschland sehr starke Lobby.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Provisionsberatern?</strong> Bist du bei einem Strukturvertrieb Kunde?</p>
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		<title>Immobilienbetrug: Vorsicht bei Online-Anzeigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 20:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fake]]></category>
		<category><![CDATA[https://home-try.com/]]></category>
		<category><![CDATA[Immo-Portale]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Ms. Natalia Kelly]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Rigal]]></category>
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		<category><![CDATA[TRY REAL ESTATE INC.]]></category>
		<category><![CDATA[Zu günstiger Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass nutze ich meine Reichweite, um dich vor einer neuen Masche, einem waschechten Immobilienbetrug, zu warnen. Da ich erst kürzlich in einem anderen Artikel die gängigsten Betrugsmaschen im Internet vorgestellt habe, gibt es heute also quasi eine kleine Ergänzung dazu. In diesem Fall bin ich sogar selbst betroffen. Keine Sorge, ich habe den...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Aus aktuellem Anlass nutze ich meine Reichweite, um dich vor einer neuen Masche, einem waschechten <strong>Immobilienbetrug</strong>, zu warnen. Da ich erst kürzlich in einem anderen Artikel die <a href="https://www.finanzguerilla.de/betrug-im-internet-vorsicht-cfd-trading-plattformen-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gängigsten Betrugsmaschen im Internet</a> vorgestellt habe, gibt es heute also quasi eine kleine Ergänzung dazu. In diesem Fall bin ich sogar selbst betroffen. </p>



<p>Keine Sorge, ich habe den Betrug zum <strong>Glück rechtzeitig durchschaut</strong>, sodass die Betrüger lediglich meine Email-Adresse haben, aber sonst nichts. Kurz vorweg: Meistens haben es die Betrüger auf <strong>Kopien deiner Ausweise</strong> abgesehen, mit denen sie dann Schindluder treiben (z.B. indem sie sich bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nicht seriösen Krypto-Plattformen</a> anmelden). </p>



<p>Oder sie wollen von dir eine <strong>Vorauszahlung für eine angebliche Dienstleistung</strong>, die du dann später wieder bekommen sollst (merke dir mal diesen Satz!). Doch kommen wir nun zur Masche:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilienbetrug &#8211; Am Anfang war das unschlagbare Angebot</h2>



<p>Wie ich ebenfalls kürzlich erwähnt habe, bin ich aktuell auf der Suche nach einer <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passenden Immobilie zum Eigennutz</a></strong>. Dass sich hierbei auch meine Einstellung zur <strong>selbstgenutzten Immobilie</strong> etwas verändert hat (Corona und <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachwuchs</a> lassen grüßen), habe ich auch schon erwähnt. Wie ich im Nachhinein gesehen habe, haben scheinbar auch manche Finanz-Youtuber ihren Standpunkt zur selbstgenutzten Immobilie angepasst.</p>



<p>Hierzu empfehlenswert (keine Kooperation!), das Video von <strong>Finanztip</strong> zum Thema <a href="https://www.finanzguerilla.de/rich-dad-poor-dad-rezension/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rich dad, poor dad</a> und wo Kyosaki eventuell doch falsch liegen könnte:</p>



<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/gQW4GpsSpYw" title="YouTube video player" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe>



<p>Nun also zu meinem Fall. Es war ein unschlagbares Angebot eines <strong>freistehenden Einfamilienhauses</strong> im Umkreis hier. Da sogar die Adresse des Objekts in der Anzeige stand, prompt das Haus gesucht. Auch hier: Es existiert tatsächlich und sieht genauso aus wie im Inserat (woher die Täter die Aufnahmen vom Innenraum haben, habe ich noch nicht ganz durchschaut).</p>



<p>Alles natürlich <strong>ohne Makler</strong> und &#8222;<strong>von Privat</strong>&#8222;. Also Kontakt aufgenommen über das Immobilienportal. Dazu muss ich sagen, dass es eines der beiden großen Portale ist. Um rechtlichen Ärger zu vermeiden sage ich mal nicht welches.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antwort in gebrochenem Deutsch</h2>



<p>Das <strong>Haus existiert also tatsächlich</strong>. Detektiv wie ich bin, bin ich auch direkt an das Haus gefahren, um mir ein Bild vom Haus und der Lage zu verschaffen. Tatsächlich: Das Haus sieht leerstehend aus. Keine Möbel drin, also Entwarnung. Keine Hinweise auf <strong>Immobilienbetrug</strong>.</p>



<p>Dann die Antwort der angeblichen Verkäuferin: <strong>Sie bedankt sich in gebrochenem Deutsch</strong> für die Kontaktaufnahme (<strong>erstes Alarmzeichen</strong>!) und fragt ob ich Englisch korrespondieren könne. Klar, kann ich, also habe ich auf Englisch mein Interesse bekundet und nach einem Besichtigungstermin gefragt. Dass sie Englisch geschrieben hat, ist zwar ungewöhnlich, aber ich will mal nicht so sein.</p>



<p>Bis jetzt scheint alles zu passen. Eventuell war das Haus vermietet, da die Namen auf den Klingelschildern nicht mit der Kontaktadresse übereinstimmten (<strong>zweites Alarmzeichen</strong>! Wenn auch erklärbar&#8230;). Dann eine längere Email auf Englisch und der Betrug war klar. </p>



<p>Ich schreibe hier jetzt mal die komplette Email mit rein, inklusive aller Links, Namen und Email-Adressen der Betrüger. Dies dient dazu, eventuelle Opfer durch eine Google-Suche vor Schaden zu bewahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Internationale Makler-Agentur, Verkäuferin wohnt angeblich in Großbritannien</h2>



<p>Ich erhielt also folgende Email (manche Teile habe ich anonymisiert und hervorgehoben):</p>



<p>Absender der Email: <strong>Patricia Rigal </strong>|<strong> </strong><a href="mailto:patricia.rigal@t-online.de">patricia.rigal@t-online.de</a></p>



<pre class="wp-block-verse">Hi again Andreas &amp; XXXX, thank you for your prompt answer.

The property is available for sale, I have been the only owner and it was purchased cash a few years ago while I lived in Germany, I worked there as a <strong>civil engineer</strong>.
For approximately one year, I have moved <strong>definitively abroad to United Kingdom</strong> with my entire family. I no longer need the mentioned property because both my children are in school here, also I have a construction business and most likely I will return in Germany only on holiday.

Because I do not have plenty of time to deal with selling this property (visits with potential clients &amp; pandemic time, vaccine, test's, quarantine bla bla bla... etc.), I have decided together with my husband to hire an <strong>international real estate agency</strong> that would manage the whole purchase agreement process of the property.

<strong>I have already signed an exclusivity contract with them</strong>, as this is the second property to be sold with their assistance. All the documents in original are in their custody along with the keys of the property. The commission of the agency is entirely paid by us and you will only pay for the notary documents, in case you agree on purchasing the property (after visiting it, of course).

The property can be reserved in your name for a private visit, an international agent will conduct the viewing and he will have all the documents in original, so you can check it before taking a decision.
Below you have the contact details of the agent and the official website assigned to handle my transaction: 
•	    <strong>Ms. Natalia Kelly</strong>
•	    Email: <strong>natalia.kelly@home-try.com</strong>
•	    Web: <strong>https://home-try.com/</strong>
•	    <strong>TRY Real Estate INC.</strong>
Please contact the agent by sending an email and you will receive all the required details in order to plan a private visit to the property.

Thank you,
<strong>Patricia Rigal</strong></pre>



<p>Soweit, so viel Bullshit. Wir fassen zusammen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Verkäuferin hat eine internationale Agentur <strong>TRY REAL ESTATE INC.</strong> mit dem Verkauf des Hauses beauftragt. </li>



<li>Sie selbst wohnt in GB und will daher das Haus so schnell wie möglich loswerden</li>



<li>Die Webseite der TRY REAL ESTATE sieht täuschend echt aus. Dafür zunächst mal Kompliment.</li>



<li>Auch meine angebliche Ansprechpartnerin <strong>Natalia Kelly</strong> ist auf der Webseite aufgeführt.</li>
</ul>



<p>Ich habe mir aber mal nicht den Spaß gemacht und alle Bilder auf der Webseite durch die <strong>Google-Bildersuche</strong> gejagt. Hier wären dann vermutlich <strong>Facebook-Accounts</strong> real existierender Personen oder andere Persönlichkeiten herausgekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fake-Webseite, alles Fake!</h2>



<p>Spaßeshalber habe ich mir <strong>die Webseite</strong> der Betrüger angeschaut: Wenn ich nun auf diese Email antworten würde, würde die angeblich <strong>internationale Makler-Agentur</strong> von mir eine Vorauszahlung für die <strong>Besichtigung fordern</strong> (&#8222;Deposit&#8220;). Eine weitere Vorauszahlung wäre dann zur Reservierung der Immobilie fällig. Diese <strong>Vorauszahlung</strong> soll ich bei Nicht-Gefallen nach der Besichtigung (zu der es natürlich nie kommen wird) natürlich schnell zurück erhalten.</p>



<p>Ganz klar. Weitere Recherchen im Internet und <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/abzocke/fakewohnungen-im-internet-gefaelschte-immobilienanzeigen-erkennen-27576" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warnungen vom Verbraucherschutz</a> haben dann meine Vermutung bestätigt: Alles <strong>Fake</strong>, alles <strong>Immobilienbetrug</strong>. Teilweise konnte ich sogar <strong>exakt den Text meiner Email</strong> googeln!</p>



<p>Letztendlich schalteten die Täter also ein <strong>unschlagbares Angebot auf dem Immo-Portal</strong> und nahmen dieses kurz danach <strong>wieder offline</strong>. Im heutigen Markt reicht aber selbst <strong>eine kurze Zeit</strong> aus, <strong>hunderte von Anschreiben</strong> zu erhalten, vor allem bei solch <strong>Top-Immobilien</strong> in bevorzugter Lage zu super Preisen. Dadurch auch hunderte von Email-Adressen.</p>



<p>Hierzu muss ich aber sagen, dass der <strong>Preis theoretisch auch marktgerecht wäre</strong>, wenn man die ganzen aktuellen Übertreibungen mal ignoriert. Aber es war kein <strong>Einfamilienhaus für 99.000 Euro</strong> oder sowas offensichtlich Gefaktes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht vor TRY REAL ESTATE &#8211; Betrug!</h2>



<p>Keine Ahnung wie lange die <strong>Fake-Webseite</strong> online sein wird, eventuell wird sie schon durch die Täter offline genommen, während ich diesen Text schreibe. Dennoch:</p>



<p><strong>TRY REAL ESTATE INC.</strong> ist Im<strong>mobilienbetrug</strong>! Die Firma fordert eine <strong>Vorauszahlung</strong>, für eine angebliche Reservierung der Immobilie. Diese Vorauszahlung wirst du nie wieder sehen. Futsch!</p>



<p>Spaßeshalber hätte ich gerne noch ein bisschen mit den Tätern weiter &#8222;gespielt&#8220;, einfach auch um ihnen Zeit zu stehlen: Problem &#8211; Ich <strong>würde mir auch meine Zeit stehlen</strong>. Dann doch lieber auf diese Weise ein kleines Zeichen setzen. Und wenn auch nur ein Geschädigter vor der Bezahlung durch Google auf diese Webseite hier stößt, kann vielleicht so mancher Schaden verhindert werden.</p>



<p>Der <strong>Telekom habe ich die Dame bzw. ihre Email-Adresse auch gemeldet</strong>. Bringt zwar nix, weil die Täter in der Regel eine ganze Latte <strong>gefakter Email-Adressen</strong> haben. Aber bisschen ärgern tut es sie vielleicht doch. Und <strong>T-Online</strong> liest bestimmt auch nicht gerne, dass ihre Email-Adressen von <strong>Straftätern</strong> benutzt werden.</p>



<p>Das Impressum der Webseite ist ebenfalls alles andere als seriös und genügt selbstverständlich nicht den gesetzlichen Vorgaben. Auch nicht den Vorgaben in Großbritannien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum Immobilienbetrug:</h2>



<p>Im Immobilienmarkt herrscht der blanke Wahnsinn! Die Träume, Sehnsüchte und die Gier der Menschen ziehen Betrüger magisch an. Nach <strong>Krypto-Währungen</strong> nun also auch der <strong>Immobilienmarkt</strong>.</p>



<p>Bleibt mir nur, mich den Worten des Verbraucherschutzes anzuschließen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Niemals eine Kopie des Personalausweises an dubiose Personen schicken</li>



<li>Niemals irgendwo irgendwie ein &#8222;Konto&#8220; oder ähnliches eröffnen, mit Daten die nicht die eigenen sind (siehe Punkt <a href="https://www.finanzguerilla.de/betrug-im-internet-vorsicht-cfd-trading-plattformen-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geldwäsche im Artikel hier</a>)</li>



<li>Nie, nie, nie <strong>Geld vor der Besichtigung einer Immobilie und ohne Notarvertrag überweisen</strong>. Seriöse Makler tun das nicht! Das passiert immer erst im Nachgang, also wenn der Kauf tatsächlich vollzogen ist. Für Besichtigungen hat noch kein seriöser Makler Gebühren erhoben.</li>



<li>Bei Kauf von Privat kann eine solche Reservierungsgebühr rein rechtlich vorkommen, aber dann bitte nie nach Großbritannien etc. überweisen!</li>
</ul>



<p>Was mache ich nun? Völlig klar, ich ignoriere sämtliche weitere Emails der <strong>Patricia Rigal</strong>. Auch diese Person ist fake, auch wenn sie eine Email-Adresse von <strong>T-Online</strong> hat. Hier sollte vielleicht T-Online dann tätig werden und diesen User löschen oder die Daten der Polizei zur Verfügung stellen.</p>



<p>Allein, ich hoffe, dass noch niemand im Voraus bezahlt hat und seine Daten dieser Firma anvertraut hat. Erfahrungsgemäß muss ich aber vom Gegenteil leider ausgehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Links zum Thema:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.immonet.de/service/immobilienbetrug.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilienbetrug &#8211; So erkennen Sie Betrugsobjekte</a></li>



<li><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/Neue-Betrugsmasche-mit-gefakten-Immobilien-Anzeigen;art372541,9346752" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neue Betrugsmasche mit gefakten Immobilien-Anzeigen</a></li>



<li><a href="https://www.watchlist-internet.at/liste-immobilienagenturen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Watchlist Internet: Liste betrügerischer Immobilienagenturen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilienbetrug-vorsicht-bei-online-anzeigen/">Immobilienbetrug: Vorsicht bei Online-Anzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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