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	<title>Passives Einkommen: Artikel über Arten des passives Einkommens</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Passives Einkommen: Artikel über Arten des passives Einkommens</title>
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		<title>Cashflow is King! Beständige Ausschüttungen erleichtern das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 20:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen durch Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit herrschen turbulente Zeiten. Krieg, Lieferketten brechen zusammen, die Zinsen steigen und Techwerte brechen brutal ein. Gut wenn du in solch einem Umfeld in deiner Strategie auch Unternehmen oder ETFs berücksichtigt hast, die dir einen stetig wachsenden Cashflow bieten. Welche Vorteile ein solcher stetiger Geldfluss mit sich bringt und wieso meine Strategie auf wachsende Dividende...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/">Cashflow is King! Beständige Ausschüttungen erleichtern das Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p><strong><em>Derzeit herrschen turbulente Zeiten. Krieg, Lieferketten brechen zusammen, die Zinsen steigen und <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techwerte brechen brutal</a> ein. Gut wenn du in solch einem Umfeld in deiner Strategie auch Unternehmen oder ETFs berücksichtigt hast, die dir einen stetig wachsenden Cashflow bieten. Welche Vorteile ein solcher stetiger Geldfluss mit sich bringt und wieso meine Strategie auf wachsende Dividende setzt. Genau darum soll es im heutigen Beitrag gehen.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Depot mit regelmäßigem Cashflow</h2>



<p>In meinem Depot habe ich vorwiegend Value-Titel mit teilweise jahrzehntelanger <strong>Dividendenhistorie</strong>. Werte wie <strong>PepsiCo</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong> und <strong>Unilever</strong>. Durch genau diese Werte kann ich derzeit relativ gelassen die Marktkapriolen beobachten.</p>



<p>Zwar finden sich auch Aktien wie Amazon und Berkshire Hathaway in meinem Depot, beide zahlen bekanntermaßen <strong>keine Dividende</strong>, dennoch liegt der Fokus tatsächlich auf Einzeltiteln mit Ausschüttungen. Im Idealfall mit stetig steigenden Dividenden. Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs sind ebenfalls zum Großteil ausschüttend</a>, teilweise mit <strong>Dividenden-Fokus</strong>.</p>



<p>Das war zugegebenermaßen nicht immer so. In meiner Anfangszeit setzte ich tatsächlich eher auf <strong>thesaurierende ETFs</strong>, einfach um den optimalen <strong>Zinseszinseffekt</strong> zu haben und die automatische und kostenneutrale Wiederanlage der Erträge zu gewährleisten. Cashflow war mir weniger wichtig.</p>



<p>Was hat sich geändert?</p>



<p>Zwischenzeitlich habe ich immernoch thesaurierende ETFs in meinem Depot, der Großteil ist aber tatsächlich inzwischen ausschüttend.</p>



<p>Was die <strong>Vor- und Nachteile</strong> der jeweiligen Ertragsverwendungen sind, kannst du in meinem älteren Artikel „<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierend vs. ausschüttend</a>“ nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausschüttungen für das Leben im Hier und Jetzt</h2>



<p>Nun, wie kam es zu solch einer Änderung meiner Einstellung? Kurz gesagt: Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eigene Familie</a>. Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich die Freiheiten eines stetig steigenden Cashflows aka „<a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a>“ mehr zu schätzen weiß, seitdem ich Familienvater geworden bin.</p>



<p>Ganz wie auch <a href="https://frugalisten.de/rente-mit-40-tot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalist Oliver festgestellt hat</a>, ändert sich in der neuen Rolle so einiges. Zeit mit den Kindern und der eigenen Familie gewinnt plötzlich enorm an Priorität vor Excel-Listen, <strong>Depotauswertungen</strong> und dem ständigen <strong>Performance-Chasing</strong>.</p>



<p>Mein Endziel der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanziellen Freiheit</a> besteht aber nach wie vor und wird auch konsequent, aber <strong>ohne Geiz</strong> und <strong>Verbissenheit</strong>, verfolgt. Hartnäckig bleibe ich aber trotzdem. Zu diesem Ziel passt ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf Ausschüttungen ausgerichtetes Portfolio</a> viel mehr, als ein Portfolio, in welchem man stetig Anteile verkaufen muss, um von den Verkaufserlösen halbwegs den Lebensunterhalt bestreiten zu können.</p>



<p>Zwar bin ich mir bewusst, dass rein mathematisch betrachtet <strong>Thesaurierer</strong> meistens mehr Sinn machen (<a href="https://gerd-kommer.de/ausschuettende-vs-thesaurierende-fonds/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">siehe dieser sehr gute Artikel von Gerd Kommer hierzu</a>), dennoch wähle ich für mich den Cashflow durch Ausschüttungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die „Wenn endlich…dann-Falle“ des Aufschiebens</h2>



<p>Im <strong>Thesaurieren</strong> lauert nämlich auch eine weitere Gefahr: Man schiebt auf bis zum Gehtnichtmehr, verzichtet im <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier und Jetzt</a> und „vertagt sein Leben“ bis zum glorreichen Zeitpunkt des erreichten Zieles (<strong>Finanzielle Freiheit</strong>). Blöd nur: Alles was dazwischen passiert, nennt sich „Leben“. Und dieses ist unwiderruflich vorbei und lässt sich nicht mehr „nachholen“.</p>



<p>Ein zugegebenermaßen Extremfall, aber vielleicht kannst du meine Gedankengänge anhand dieses Beispiels nachvollziehen:</p>



<p>Du sparst, verzichtest enorm, erhöhst brav deine Sparquote, investierst vorbildlich und robotermäßig in einen <strong>wissenschaftlich fundierten Welt-ETF-Ansatz thesaurierender Art</strong>. Du profitierst jahrelang vom Zinseszinseffekt, dein Vermögen steigt. Plötzlich wirst du krank oder erlebst einen anderen Schicksalsschlag und mit <strong>55 hast du deine Million auf dem Depot</strong> und dazu noch <strong>Krebs</strong>.</p>



<p>Womöglich crasht die Börse dann genau in diesem Jahr deiner geplanten <strong>Finanziellen Freiheit</strong> um <strong>30-50 Prozent</strong>. Von deinem Vermögen gezehrt hast du bis dahin nicht. Die Gewinne der letzten Jahre sind aufgrund des Crashs pulverisiert. Um Cashflow zu bekommen und in die Finanzielle Freiheit zu starten musst du nun <strong>zu einem Börsentiefpunkt Anteile verkaufen</strong>. Blöd gelaufen!</p>



<p>Für mich würde sich das dann irgendwie nach „<em>verschwendeter Lebenszeit</em>“ mit einem gewissen „Och Menno…“-Faktor anfühlen. „<em>Hätte ich doch damals mehr im Hier und Jetzt gelebt</em>“ und mir und meiner Familie in jungen Jahren „etwas gegönnt“.</p>



<p>Dieses Problem umgehe ich mit meiner Strategie weitestgehend. Wie diese aussieht schildere ich dir kurz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Strategie: Passives Einkommen und steigender Cashflow schon heute!</h2>



<p>Ich verfolge weiterhin meinen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong> mit <strong>ETFs</strong> und <strong>Einzelaktien</strong>. Die ETFs sind größtenteils ausschüttend. Die Einzelaktien größtenteils <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendenaristokraten</a> mit Buy-and-Hold-Eignung. Wenige Growth-Titel und ein geringer Tech-Anteil für (hoffentlich starke) Kursgewinne sind aber trotzdem dabei. Meine zu schlagende Benchmark: Der <strong>MSCI World</strong>.</p>



<p>Meine Sparquote geht monatlich nach wie vor ins Depot über mehrere <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> (ETF und wenige Einzelaktien). Depots: <strong>Consors</strong> und <strong>Smartbroker </strong>(<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212328T" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier</a>* und <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier</a>* informieren).</p>



<p>Auf dem Verrechnungskonto sammeln sich die Erträge stetig an. Ich <em>könnte</em> sie verkonsumieren, fasse sie aber nicht an. Sobald sich mindestens <strong>3000 Euro</strong> angesammelt haben, werden diese in ETFs und/oder Einzelaktien manuell investiert mit einer Prise „<strong>Market-Timing</strong>“. Ggf. kommen auch neue Aktien hinzu.</p>



<p>Aktuell benötige ich den Cashflow des Depots nicht, weshalb dies meine Art der „<strong>Thesaurierung</strong>“ darstellt. Durch das Reinvestieren der <strong>3000 Euro</strong> steigt wiederum der auf den Monat heruntergerechnete Cashflow des Gesamtdepots. Zudem steigt die <strong>Geschwindigkeit der Erhöhung durch die Sparpläne</strong> stetig weiter.</p>



<p>Kaufe ich mir in <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">absehbarer Zukunft ein Eigenheim</a>, so wird der Cashflow aus dem Depot dann zur Not teilweise für die <strong>Finanzierung der Darlehensrate</strong> verwandt bzw. vermieden, dass ich mich finanziell im Alltag zu sehr einschränken muss oder zu lange die Immobilie abzahle.</p>



<p>Nur wegen einer Immobilie beispielsweise auf einen Familienurlaub zu verzichten, käme für mich nämlich nicht in Frage. Wie gesagt: <em><strong>Diese Zeit ist irreversibel verloren</strong></em>.</p>



<p>Oder den Urlaub über Dividende finanzieren? Why not. Für mich immernoch eine bessere Alternative, als die <strong>Milchkuh zu schlachten</strong> oder durch <strong>Anteilsverkäufe stetig weiter zu verstümmeln</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der Weg in die Finanzielle Freiheit</h2>



<p>Halte ich diese Strategie durch, sollte mein monatlicher Cashflow stetig und beständig immer weiter ansteigen. Theoretisch sogar von <strong>Monat zu Monat</strong>. Die Aristokraten sorgen hier für weitere Steigerungen aufgrund des Dividendenwachstums von Jahr zu Jahr:</p>



<p>Beispielsweise erhöhte die <strong>PepsiCo</strong> Aktie ihre Dividende pro Anteil von <strong>4,25 USD</strong> in <strong>2021</strong> auf <strong>4,52 USD</strong> in <strong>2022</strong>. Dies entspricht einer Steigerung von <strong>6,35 %</strong>.</p>



<p><strong>2020</strong> lag die Dividende pro Anteil sogar noch bei <strong>4,02 USD</strong>. Im Vergleich zur Dividende <strong>2022</strong> entspricht dies einem Dividendenwachstum von satten <strong>12,43 %</strong>. So eine Gehaltserhöhung kannst du ja mal deinem Chef im Unternehmen vorschlagen. Auf seinen Blick bin ich gespannt!</p>



<p>Sollte sich so eine Entwicklung über die Jahre fortsetzen (was bei Dividendenaristokraten nicht absolut unwahrscheinlich sein dürfte), dann ergibt sich über die Jahre ein <strong>stetig steigender monatlicher Cashflow</strong>, garniert noch mit Kursgewinnen bei &#8222;guten&#8220; Aktien.</p>



<p>Und genau auf diesen <strong>wachsenden Cashflow</strong> ziele ich ab. Der Cashflow soll so lange ausgebaut werden, bis er in der Lage ist, <strong>meine monatlichen Kosten komplett zu tragen</strong>. Hier wäre dann theoretisch der Punkt erreicht, wo man beruflich deutlich kürzertreten könnte, aufhören könnte weiter ins Depot einzuzahlen oder komplett in ein <strong>Leben als Privatier</strong> zu wechseln.</p>



<p>So man dies überhaupt möchte…</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Wie ist deine Strategie? Thesaurierender Welt-ETF und das war’s? Oder hast auch du heute schon Cashflow?</em></strong></p>
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		<title>Warum ein Depot dich frei macht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 19:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
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		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute soll es mal wieder um das Thema Mindset und die konkreten Auswirkungen eines prall gefüllten Wertpapierdepots auf dein Leben gehen. Es ist schon etwas länger her, als ich dafür plädiert habe, den Vermögensaufbau und die Pflege des eigenen Depots möglichst „spielerisch“ zu betrachten und nicht als bierernste und gar unangenehme Angelegenheit. Leider betrachten die...</p>
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<p class="has-drop-cap">Heute soll es mal wieder um das Thema Mindset und die konkreten Auswirkungen eines prall gefüllten Wertpapierdepots auf dein Leben gehen. Es ist schon etwas länger her, als ich dafür plädiert habe, den <a href="https://www.finanzguerilla.de/dein-persoenliches-finanz-pokemon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensaufbau und die Pflege des eigenen Depots möglichst „spielerisch“ zu betrachten</a> und nicht als bierernste und gar unangenehme Angelegenheit.</p>



<p>Leider betrachten die meisten Deutschen noch immer die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzen in einem sehr negativen Licht</a>. Vor einigen Jahren verglich ich das Depot mit einem „<strong>Pokémon</strong>“, welches man gezielt züchten, aufpäppeln und trainieren kann.</p>



<p><em>Exkurs: Ein Pokemon ist ein japanisches Fantasietier, welches durch den „Trainer“ eingefangen und immer stärker gemacht werden kann. Irgendwann kann man es dann in den Kampf gegen andere Pokémons schicken.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-depot-trainieren">Das Depot trainieren</h2>



<p>In meinen Augen sollte man auch <strong>sein Wertpapierdepot entsprechend spielerisch betrachten</strong>. In ihm „arbeiten“ immerhin die Früchte deiner Erwerbstätigkeit, deines beruflichen Wirkens und nicht zuletzt deiner Lebenszeit (siehe: <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Bedeutung von Geld</a>). Dass man sorgfältig mit seiner eigenen Lebenszeit umgeht, dürfte klar und selbstverständlich sein. Es gibt nur ein Leben. Nicht umsonst liest man heutzutage vermehrt von <strong>Achtsamkeit</strong>, Purpose, <strong>Work-Life-Balance</strong>, „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/YOLO" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YOLO</a>“ und „<strong>Carpe Diem</strong>“.</p>



<p>So sollte man es in meinen Augen auch mit seinem Wertpapierdepot halten: Ein <strong>gut gefülltes Portfolio</strong> mit guten <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> und/oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs</a> können dir im Leben <strong>enorme Benefits</strong> bringen. Und das entgegen der gängigen Meinung nicht erst im Alter! Bereits ab dem ersten Euro profitierst du davon (zugegeben aber nicht der Rede wert).</p>



<p>Auf einige Benefits möchte ich nachfolgend eingehen:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-du-kannst-die-finanzielle-freiheit-erreichen">1. Du kannst die finanzielle Freiheit erreichen</h3>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzielle Freiheit</a> als Begriff ist ausgelutscht, ich weiß. Dennoch betone ich es auch an dieser Stelle sehr gerne noch einmal: Wenn du stur einen <strong>ETF-Sparplan</strong> mit den <em><strong>richtigen</strong></em> ETFs (global diversifiziert) langfristig, passiv und konsequent besparst, dann ist es nahezu ausgeschlossen, dass du damit Verluste machst. Im Gegenteil: Es ist auch nahezu ausgeschlossen, dass du damit <em>nicht</em> wohlhabend wirst.</p>



<p>Es ist wie ein Schneeball, der sich im Laufe der Zeit zu einer Lawine entwickelt. Am Anfang kaufst du dir einen ETF oder eine Aktie für <strong>1000 Euro</strong>. Diese hat dann von mir aus <strong>4% Dividende</strong>, die eventuell auch noch regelmäßig steigt. Zudem <strong>wächst der Wert des Anteils über die Jahre</strong> (Inflation, steigende Unternehmensgewinne etc.).</p>



<p>Ab der ersten Sekunde nach Kauf bekommst du dann rechnerisch <strong>3,33 Euro</strong> (40 Euro im Jahr / 12 = 3,33 Euro im Monat) <strong>pro Monat</strong> Dividende. Theoretisch <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Leben lang</a>! Das reicht schonmal für einen Starbucks-Kaffee oder 2 Cheese Burger bei Mc Donalds.</p>



<p>Wenn du nun aber mal ein paar Nullen dranhängst, die jährlich steigenden (!) <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden regelmäßig reinvestierst</a> für den Zinseszinseffekt, die Sparraten konsequent beibehältst oder gar <strong>erhöhst</strong>, dann kannst du dir selbst ausrechnen, wie hoch du die ganze Sache skalieren kannst.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-urlaub-aus-der-porto-kasse">2. Urlaub aus der Porto-Kasse</h3>



<p>Dies geht dann irgendwann so weit, dass du dich über jährliche Renditen im <strong>vierstelligen Bereich freuen kannst</strong>. Dein „Pokémon“ ermöglicht dir und deiner Familie schon recht schnell dann auch den ersten Urlaub. Wohlgemerkt: <strong>Im Hier und Jetzt</strong>! Nicht erst zu einem nebulösen Zeitpunkt im Alter, kurz vor dem Einchecken auf dem Friedhof.</p>



<p>Sagen wir du benötigst <strong>3000 Euro</strong> für deinen Jahresurlaub, dann reicht es schon aus, wenn du dein obiges Depot auf „nur“ <strong>100.000 Euro</strong> fütterst. Nach obiger Rechnung erhältst du daraus dann knapp <strong>4000 Euro Ausschüttungen / Dividende</strong> im Jahr. Da geht noch Abgeltungssteuer ab, dann landest du knapp auf eben diesen 3000 Euro.</p>



<p>Die richtig Cleveren reinvestieren die 4000 Euro natürlich direkt wieder, wenn du sie aber als Urlaub im „Hier und Jetzt“ verwenden möchtest, spricht hier ebenfalls rein gar nichts dagegen.</p>



<p>Du erhältst somit einen Urlaub, direkt aus den Ersparnissen und nicht aus deinen laufenden Einnahmen aus deiner beruflichen Tätigkeit.</p>



<p><strong>Keine Anlageempfehlung</strong>: Hierfür geeignete ETFs sind beispielsweise der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World (ausschüttend)</a></strong> oder der <strong>Fidelity Global Quality Income ETF</strong> (dividendenorientiert; Performance ~ <strong>MSCI World</strong>). Beide schenken sich nicht viel, was der <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3RBWM25,IE00BYXVGZ48" target="_blank" rel="noreferrer noopener">detaillierte Vergleich zeigt</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-ein-pralles-wertpapier-depot-beruhigt-ungemein-bei-einer-trennung-scheidung">3. Ein pralles Wertpapier-Depot beruhigt ungemein bei einer Trennung / Scheidung</h3>



<p>Viele zwischen 30 und 50 sind vielleicht <strong>Familienväter bzw. –mütter</strong>. Nun ist es heutzutage leider so, dass das mit der Ehe und den Beziehungen irgendwie nicht mehr so hinhaut, wie man es sich wünschen mag. Da geht sie mit <strong>einem Arbeitskollegen fremd</strong> oder er gönnt sich auf <strong>Dienstreise so manches Stelldichein mit einer Arbeitskollegin</strong>. Oder man verliert <strong>sich als Paar aus den Augen</strong> und lebt sich auseinander. <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidungskrieg und Schlammschlacht</a> als Folge.</p>



<p>Sind in solch einer gefährdeten oder gar beendeten Beziehung auch noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kinder im Spiel</a>, kann das sehr schnell <strong>sehr toxisch werden für alle Beteiligten</strong>.</p>



<p>Leider habe ich auch von Arbeitskollegen haarsträubende Geschichten mitbekommen, die teils an die persönliche Existenz gehen:</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="tragisches-beispiel-aus-dem-echten-leben">Tragisches Beispiel aus dem „echten“ Leben</h4>



<p>Reales Beispiel, welches ich aus dem direkten Bekanntenkreis mitbekommen habe in Kurzform:</p>



<p>Sie geht fremd, <strong>beendet die Ehe</strong> und möchte das Sorgerecht für die Kinder und das gemeinsame Haus. <em>Er</em> verdiente in der gemeinsamen Beziehung stets mehr, hat <strong>keinen Ehevertrag geschlossen</strong> und darf nun ohne Ende bluten: Er zahlt <strong>Ehegattenunterhalt</strong>, Unterhalt für die gemeinsamen Kinder, verliert sein Dach über dem Kopf (<strong>Zugewinngemeinschaft</strong>) und muss auch noch einen Teil seiner Altersvorsorge abtreten (<strong>Versorgungsausgleich</strong>).</p>



<p>Sie wiederum hat einen „Neuen“, den sie aber nicht heiratet, damit sie weiterhin <strong>nachehelichen Unterhalt vom Ex-Mann</strong> bekommt. Das neue Paar genießt das Leben, geht in Urlaub und lacht über den „Versorger-Depp“. Parallel werden noch die Kinder <strong>gegen den leiblichen Vater aufgestachelt</strong>. Diesem bleibt nur ein geringer Selbstbehalt zum Leben. Er muss weiterhin schuften und darf zahlen.</p>



<p>Dass der verlassene Mann dem gemeinsamen Haus auch seine Lebenszeit untergeordnet hat (sein Gehalt ging <strong>größtenteils in die Abzahlung der Immobilie</strong>), <strong>familiäre Einschnitte</strong> in Kauf genommen hat (weniger Zeit für seine Kinder), tendenziell einer höheren Gesundheitsgefahr (psychisch und physisch) ausgesetzt war, interessiert hier leider auch den Gesetzgeber herzlich wenig.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="ehevertrag-bzw-scheidungsfolgenvereinbarung-wichtig">Ehevertrag bzw. Scheidungsfolgenvereinbarung wichtig!</h4>



<p>Zugegeben, das eigene Depot leidet in diesem Beispielsfall vermutlich ebenfalls. Zumindest der Wertzuwachs ab Ehebeginn wie wir <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel gelernt haben</a>. Er muss auch hiervon seiner Ex-Frau ordentlich was abgeben.</p>



<p>Wenn aber dieser nun geschiedene Mann damals sein Depot vertraglich <strong>aus dem Zugewinn herausgenommen hätte</strong> (vertraglich beim Notar), dann blieben ihm <strong>sämtliche Erträge daraus</strong> und die <strong>Wertsteigerungen</strong> erhalten. Er müsste nichts verkaufen, um <em>sie</em> auszuzahlen. Seine gesamte Situation wäre eine andere.</p>



<p>Dieser Mann könnte sich dann <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine Mietwohnung nehmen</a>, weiterhin arbeiten und seine Unterhaltsverpflichtungen leisten und hätte zusätzlich noch seine <strong>Erträge aus dem Depot</strong>, die seine Situation je nach Depotgröße merklich abfedern dürfte. Vielleicht zahlt das Depot ihm sogar seine neue Miete.</p>



<p>Ich lerne daraus Folgendes:</p>



<p>Für Vieles im Leben gibt es nunmal keine Garantie. Jede <strong>Lebensentscheidung</strong> beinhaltet ein gewisses Risiko. Eben auch Kinder zu bekommen oder <strong>eine Ehe einzugehen</strong>.</p>



<p>Die Folgen im Worst Case lassen sich aber deutlich abmindern. Wenn man es geschickt anstellt, dann bleibt dein <strong>ETF- / Aktien-Depot</strong> ein wirklich verlässlicher und treuer Partner, der dich <strong>durch alle Höhen und Tiefen</strong> deines Lebens begleitet, komme was wolle.</p>



<p>Ein ungemein beruhigender Ansatz wie ich finde, gerade <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einer Welt voller Unsicherheiten</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="4-du-wirst-generell-entspannter-lockerer">4. Du wirst generell entspannter / lockerer</h3>



<p>Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den auch Gerald Hörhan gerne und oft anspricht: <strong>Wer arm ist, wird zwangsläufig zum Sklaven des Geldes</strong>. Er muss Angebote wälzen, Entbehrungen und ggf. <strong>Abstriche im Sozialleben</strong> und Hobbies in Kauf nehmen. Auch fehlt das nötige Kleingeld für eine gesunde Ernährung in vielen Fällen, wie kürzlich im Zusammenhang mit der steigenden Inflation berechnet wurde.</p>



<p>Wenn du finanziell aber deine Schäfchen im Trockenen hast, öffnet sich deine Wahrnehmung und wird breiter. Du wirst <strong>entspannter und setzt deinen Fokus anders</strong>. Geld wird paradoxerweise zunehmend <em>unwichtiger</em>, obwohl du immer mehr davon hast. Von solchen Effekten berichten auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalisten oder Minimalisten</a>, wenn sie bereits ein dickes Depot haben. Manche nennen es &#8222;<strong>Fuck-You-Money</strong>&#8222;.</p>



<p>Wer jeden Tag um das wirtschaftliche und soziale Überleben kämpft, hat wohl <strong>seltener Humor bzw. nimmt das Leben vermutlich auch oft sehr ernst</strong>. Man muss in so einer Situation geradezu das Leben sehr ernst nehmen.</p>



<p>Anders wenn du die Sicherheit eines prall gefüllten Depots in Kombination mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommensströmen hast</a>. Dann öffnest du deinen Horizont für Hobbies, Familie und Interessen.</p>



<p>Ein gutes Depot sorgt also meiner Meinung nach auch für <strong>mehr Lebensglück und Zufriedenheit</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="5-du-holst-dir-deine-lebenszeit-zuruck">5. Du holst dir deine Lebenszeit zurück</h3>



<p>Über diesen Effekt habe ich auch schon mehrfach geschrieben: Heutzutage verdienen wir unser Geld meistens durch den <strong>Tausch von Lebenszeit gegen Geld</strong>. Die Lebenszeit ist aber unwiderruflich verloren. Ein Manager mit <strong>85-Stunden-Woche</strong> wird dies auch früher oder später schmerzlich feststellen.</p>



<p>Wenn dein Depot aber ein Zusatzeinkommen abwirft, bist du in der glücklichen Situation, deine <strong>Arbeitszeit zu verkürzen</strong>, zu halbieren oder sogar als <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-40-sparen-jetzt-leben-spaeter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Privatier in Rente mit 40</a> zu gehen. Zugegeben, das erfordert schon einiges, aber rein theoretisch machbar ist es durchaus.</p>



<p>Durch die Verkürzung deiner Arbeitszeit <strong>holst du dir also einen Teil der Zeit zurück</strong>, die ansonsten anderseits unwiederbringlich „verloren“ wäre.</p>



<p>Natürlich sieht nicht Jeder seine Arbeitszeit als „<strong>verlorene Lebenszeit</strong>“ an, schon klar. Aber für die meisten Angestellten ist es aber zumindest Zeit, über die sie nicht frei verfügen können. Poster von Südseeinseln finden sich deshalb in vielen Büros quer durch die Republik.</p>



<p>Ein Wertpapierdepot kann hier also in gewisser Weise <strong>dein Leben verlängern</strong> und dir auch in dieser Hinsicht zu mehr Freiheit verhelfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit:</h2>



<p>Das waren jetzt nur 5 Beispiele, wie du <strong>dein Leben lang schon von Beginn an von einem Depot mit Sparplänen profitieren kannst</strong>. Wie du siehst nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch durchaus in anderen wichtigen Bereichen deines Lebens. Im Extremfall kann ein Depot sogar ein <strong>existenzieller Stützpfeiler sein, wenn auch sonst alles in Scherben liegt</strong>.</p>



<p>Ich plädiere also nach wie vor dafür, sein Depot <strong>wie ein Haustier anzusehen und es spielerisch und unverbissen, dafür aber langfristig und stur zu pflegen und zu trainieren</strong>.</p>



<p>Irgendwann kann man das „Pokémon-Depot“ dann auch in den Vergleichskampf mit einem Vergleichsindex schicken und schauen, ob es zum Beispiel <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">den MSCI World outperformen konnte oder eben nicht</a>.</p>



<p>Wie ist dein Verhältnis zu deinem Depot? Gehst du die Sache auch eher <em>spielerisch</em> an oder ist dir das Thema „Finanzen“ genauso lästig und unangenehm wie der Mehrzahl der Deutschen? Worin siehst du die Benefits aus deiner Investitionstätigkeit? Hattest du Erlebnisse in deinem Leben, durch die du dank deines Depots besser hindurchgekommen bist?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-ein-depot-dich-frei-macht/">Warum ein Depot dich frei macht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Kann man mit einem passiven Investment den Index schlagen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 19:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden vs. MSCI World]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment mit Test-Depot]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI World]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI World outperformen]]></category>
		<category><![CDATA[Passiv den Index schlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Depot vs. Core-Satellite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute soll es einmal um ein auf den ersten Blick unlogisches Thema gehen. Nämlich darum, mit einem rein passiv aufgestellten Portfolio den Index zu schlagen. Was im ersten Moment tatsächlich wie ein Widerspruch in sich erscheint, möchte ich im nachfolgenden Beitrag einmal näher erörtern. Ich stelle ein solches Portfolio vor und möchte es dann auch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/">Kann man mit einem passiven Investment den Index schlagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong>Heute soll es einmal um ein auf den ersten Blick unlogisches Thema gehen. Nämlich darum, mit einem rein passiv aufgestellten Portfolio den Index zu schlagen. Was im ersten Moment tatsächlich wie ein Widerspruch in sich erscheint, möchte ich im nachfolgenden Beitrag einmal näher erörtern. Ich stelle ein solches Portfolio vor und möchte es dann auch in der Folgezeit als Musterdepot verfolgen. Aber fangen wir von vorne an: Worum geht es genau?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Meisterdisziplin: Den Index schlagen</h2>



<p>Überall wenn man sich mit dem Thema <strong>Finanzen</strong>, <strong>Börse</strong> und Investment beschäftigt, gerät man früher oder später zu dieser einen Frage: Ist es überhaupt möglich, <strong>langfristig den Index zu schlagen</strong>?</p>



<p>Kaum ein Thema wird in Fachblättern, <strong>Communities</strong>, in <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogs</a> oder <strong>Social-Media-Kanälen</strong> heißer diskutiert. Die Fronten sind teils ziemlich verhärtet. Tatsächlich dürfte es sich um eines der am meisten diskutierten Themen handeln. Vermutlich zusammen mit anderen heißen Eisen wie</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien vs. ETFs</a>?</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierende vs. ausschüttende ETFs</a>?</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Versicherung vs. Wertpapierdepot zur Altersvorsorge</a>?</li>
</ul>



<p>Ich werde mich hüten, mir hier ein fachmännisches Urteil zu erlauben. Auch ich kann nur verschiedene Positionen widergeben, wie zum Beispiel die von Gerd Kommer als strikter Vertreter des passiven Investierens, da die <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/ratgeber-etf-teil-5-der-grossteil-der-fondsmanager-scheitert-am-index/23112434.html?ticket=ST-3036919-pZRJrffMUljcoopxycH4-ap6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meisten Fondsmanager angeblich an der Aufgabe scheitern</a>.</p>



<p>Dennoch gelingt es auch vielen Fondsmanagern, ihren <strong>Vergleichsindex zu schlagen</strong>. Sogar nach Gebühren. Von daher dürfte die Wahrheit wie immer in der Mitte liegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Index schlagen: Alles nur Glück?</h2>



<p>Ich würde mich dennoch aber aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass viele <strong>Klein- und Privatanleger</strong> den Index mit <strong>Stockpicking eher aus Glück schlagen</strong> und vermutlich <strong>nicht nachhaltig</strong> über Jahrzehnte schlagen werden. So reichte es in den letzten 10 Jahren, nur die großen <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Werte</a> im Depot zu haben und schon hat man nahezu alle Indices geschlagen. <em>Langfristig</em> den Index mit Einzelwerten zu schlagen, ist daher meist tatsächlich nicht möglich.</p>



<p>Dies ist auch weitestgehender Konsens meiner Finanzblogger-Kollegen. Zumindest bei denjenigen, die nicht über die letzten 2 Jahre zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech</a>-affinen Einzelwert-und Gaming-Wasserstoff-<a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">China-Aktien</a>-Zockern mutiert sind.</p>



<p>Ziel dieses Experimentes soll aber sein, einen <strong>Index langfristig zu schlagen</strong>. Und das halbwegs <em>passiv</em>. Sei es als <strong>Einmalanlage</strong> oder <strong>im Sparplan</strong>. So ein Depot habe ich rein spaßeshalber als <strong>Musterdepot angelegt</strong> und werde es einmal die kommenden Jahre auf <strong>seine Performance hin tracken</strong>. Hierbei beschränke ich mich ausschließlich auf die Wertsteigerung. Wenn Ausschüttungen erfolgen, dann nur als ein kleiner &#8222;Bonus&#8220; on top. Diese werden dann so behandelt, als würden sie in den Grundwert reinvestiert.</p>



<p>Ziel soll eine deutlich zweistellige Rendite <strong>oberhalb des MSCI World</strong> (Benchmark) sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Los geht es: Die Kriterien des Portfolios</h2>



<p>Mein Experiment soll nachfolgende Parameter erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rein passiv als Buy-and-Hold</strong> ausgelegt.</li>



<li>minimaler Zeitaufwand</li>



<li><strong>Langfristig zweistellige Jahresrenditen</strong></li>



<li>Schwerpunkt liegt auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-von-etfs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs</a>, aber nicht ausschließlich</li>



<li><strong>Kein Rebalancing</strong>. Nie. Never.</li>



<li><strong>Ziel: Den Index schlagen</strong> (<strong>MSCI WORLD</strong>), in guten wie in schlechten Börsenzeiten</li>



<li>Dennoch breit aufgestellt sein und eine große Streuung erreichen</li>



<li>Ziel ist der <strong>Vermögenszuwachs</strong>, nicht die Erreichung eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> (wie du das auf simpelste Art und Weise mit <strong>ausschüttenden ETFs</strong> erreichen kannst, habe ich dir in <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel </a>bereits vorgestellt)</li>
</ul>



<p>Ich bin mir durchaus im Klaren darüber, dass das Experiment genauso gut schief gehen kann. Zudem wirst du gleich feststellen, dass manche Positionen im Test-Depot durchaus <strong>risikoreich sind</strong> und die Gefahr eines <strong>Totalverlustes</strong> bei manchen Positionen durchaus gegeben ist (Einzelwert-Risiko). </p>



<p>Auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Positionen gehe ich dann aber weiter unten noch ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso mache ich solch ein Experiment?</h2>



<p>Bevor wir zu den einzelnen Positionen kommen, möchte ich dir noch kurz erläutern, wieso ich solch ein Experiment überhaupt durchführe. Wie du mittlerweile wissen solltest, fahre ich in meinem Depot aktuell einen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong>. Dies bedeutet in etwa, dass ich einen Kern aus passiven, <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">langfristigen ETFs</a> gebildet habe und als <strong>Satelliten darum</strong> noch zahlreiche <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> schwirren. Diese sind sowohl <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a>, wie auch <strong>Wachstumsaktien</strong>.</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p>Genau in diesen <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> liegt der Hund begraben: Meine Zeit ist knapp und ich möchte das Lesen von Firmenbilanzen und Verfolgen der Unternehmen auf ein Minimum beschränken. <strong>Vor allem wenn es nicht dazu beiträgt, den Index zu schlagen</strong>. Es wäre sonst ein teures Hobby ohne Mehrwert. Bei einer großen Anzahl von Einzelaktien ist das sachgerechte Verfolgen der einzelnen Unternehmen kaum noch leistbar.</p>



<p>Immer mehr gerate ich daher ins Zweifeln, ob es durch Stockpicking auch in den <strong>nächsten Jahren</strong> noch möglich sein wird, <strong>einen Index zu schlagen</strong>. Zumindest für mich. Wenn ich mich abmühe und trotzdem jeder simple <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> auf den <strong>MSCI World</strong> mein Depot schlägt &#8211; wozu dann das Ganze?!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zweifel an Einzelaktien</h3>



<p>Zugegeben in den letzten Jahren war dies kein Problem. Auch ich konnte den Index teilweise deutlich schlagen. Einfach ein paar (oder alle) <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">US-Tech-Werte ins Depot</a> und du hast bereits den <strong>MSCI World</strong> geschlagen (der auch überwiegend durch diese Unternehmen beeinflusst wurde und wird).</p>



<p>Gilt dies aber auch in den nächsten Jahren? Immerhin wird die Zeit, die Unternehmen in großen Indices verbringen kontinuierlich immer kürzer. <strong>Was passiert sonst noch durch Disruptionen auf der Welt</strong>? Hier scheint es dann nur <strong>rational</strong>, einfach <strong>passiv auf den Index zu setzen</strong> und sich zurückzulehnen. Der ETF bzw. Index mustert dann automatisch aus. Wer sagt, dass meine aktuellen <strong>Buy-and-Hold-Unternehmen als Satelliten in 10 Jahren überhaupt noch existieren</strong>?</p>



<p>Daher bin ich am Überlegen, den Fokus auf etwas <strong>mehr &#8222;passiv</strong>&#8220; zu legen &#8211; ohne signifikant auf Rendite zu verzichten, im Idealfall sogar die <strong>Rendite zu steigern</strong>.</p>



<p>Aktuell sind dies aber nur Überlegungen. Ich habe aktuell noch keine Einzelaktien in größerem Stil verkauft. Auch weil ich kein Fan davon bin, die Investment-Strategie einfach über den Haufen zu werfen.</p>



<p>Was wenn mein aktuelles Core-Satellite-Depot in den <strong>kommenden Jahren den Index pulverisiert</strong> wenn die Tech-Werte out sind oder gar die <strong>Zinsen erhöht werden</strong>?! Diese Gefahr besteht meiner Ansicht nach durchaus im Jahr 2022. Fragen über Fragen also.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So sieht mein Test-Depot aus</h2>



<p>Kommen wir nun zu den einzelnen Positionen. Unter die Position schreibe ich dir kurz in Stichworten meine Gedankengänge dazu. Insgesamt besteht das Depot aus folgenden <strong>12 Positionen</strong>, aufgeteilt in <strong>3 Assetklassen bzw. Investment-Vehikel</strong>. Die WKNs habe ich dir auch dahinter geschrieben.</p>



<p>Bitte nicht den Fehler machen und das nachfolgende Depot als <strong>passives-Welt-Portfolio</strong> verstehen. Es hat vielmehr <strong>spekulative Ansätze</strong>, wettet auf <strong>Sektoren</strong> (Kryptos und Tech), <strong>Regionen</strong> (Emerging Markets) und <strong>Märkte</strong> (Edelmetalle). Sie haben somit wenig mit den Grundgedanken des <em>globalen Indexing</em> gemeinsam. Dies aber ganz bewusst.</p>



<p><em>[Haftungsausschluss: Dass nachfolgende Positionen auch keine Anlageempfehlung meinerseits darstellen, sollte sowieso klar sein. Ich betreibe hier keine Anlageberatung oder- empfehlungen und es bestehen keinerlei Kooperationen mit den Anbietern, Emittenten oder Unternehmen nachfolgend. Jeder handelt auf eigenes Risiko und trägt hierfür auch die Verantwortung. Amen.]</em></p>



<p>Legen wir los:</p>



<h3 class="wp-block-heading">ETCS und Zertifikate:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gold-ETC &#8211; EWG2LD</strong> &#8211; 10.000 Euro</li>
</ul>



<p>Inflationsschutz; Gold als Krisenmetall und das &#8222;ultimative Geld&#8220;; Gelddrucken der Notenbanken könnte Gold in die Karten spielen -&gt; <strong>Goldenes Jahrzehnt</strong>?; Reduzierung der Schwankungen im Depot; Langfristiger Optimismus gegenüber Gold (besonders in <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krisenzeiten</a>)</p>



<p class="has-accent-color has-text-color"><em>vermutlich Underperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Silber-ETC &#8211; A1E0HS</strong> &#8211; 10.000 Euro</li>
</ul>



<p>Ähnlich wie Gold; Historisch jedoch schlechtere Performance und teilweise mehrere Jahre ohne Rendite; <strong>Silber als Industriemetall</strong> hat Aufholchancen gegenüber Gold; langfristiger Optimismus gegenüber Silber (siehe auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel hier</a>)</p>



<p class="has-accent-color has-text-color"><em>vermutlich Underperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bitcoin-ETC &#8211; A3GKGK</strong> &#8211; 10.000 Euro</li>
</ul>



<p>Bitcoin als <strong>Asset-Klasse und Wertspeicher</strong>; Gefahr des Totalverlustes falls der Bitcoin abraucht; mathematisch begrenzte Anzahl; eher Spekulation auf die Zukunft. Im besten Fall <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">exorbitante Rendite &#8211; oder Totalverlust</a>; Emittentenrisiko</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ethereum-ETC &#8211; A3GQ45</strong> &#8211; 10.000 Euro</li>
</ul>



<p>Ethereum als globale Nummer 2 der <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptos</a>; großes Potential im Bereich der Smart-Contracts; ansonsten gilt das Gleiche wie bei Bitcoin: <strong>Totalverlust oder exorbitante Rendite</strong>; Emittentenrisiko</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">ETF-Anteil:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>FTSE All-World (thesaurierend) &#8211; A2PKXG</strong> &#8211; 40.000 Euro</li>
</ul>



<p>Mein Klassiker der <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>. Repräsentiert beinahe die <strong>gesamte Welt-Wirtschaft</strong> in einem günstigen ETF. Näheres in <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a>.</p>



<p class="has-text-color" style="color:#e1ab16"><em>vermutlich Performance ähnlich MSCI World</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>NASDAQ 100 (thesaurierend) &#8211; A0YEDL</strong> &#8211; 20.000 Euro</li>
</ul>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Technologie-Anteil</a> des Depots; Pusht die Rendite des <strong>FTSE All-World</strong>; trägt dazu bei, den <strong>Index zu schlagen</strong> (MSCI World); langfristige Chancen für Tech und Growth, wenngleich auch Risiken bestehen (Sektor- und Länderwette)</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>MSCI Emerging Markets (thesaurierend) &#8211; A12GVR</strong> &#8211; 20.000 Euro</li>
</ul>



<p>Emerging Markets als Chance der kommenden Jahre mit Aufholpotential; Chancen auf Outperformance des MSCI World oder: Gefahr der Underperformance, vor allem bei <strong>steigenden Zinsen</strong>.</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>MSCI World World Momentum ETF &#8211; A1103G</strong> &#8211; 20.000 Euro</li>
</ul>



<p>Schlug in der Vergangenheit den MSCI World; laut diverser wissenschaftlicher Studien gibt es eine gewisse <strong>Faktor-Prämie</strong>, die auch langfristig zu einer Outperformance führen sollte; es findet eine &#8222;aktive&#8220; Auswahl bzw. <em>Filterung</em> der Gewinner im ETF statt, sodass weniger &#8222;Looser&#8220; enthalten sind, als im Standard-Index. Allerdings: Höhere Volatilität!</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Einzelaktien:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Danaher &#8211; 866197</strong> &#8211; 20.000 Euro</li>
</ul>



<p>Quasi ein &#8222;aktiv verwalteter Fonds als Aktie&#8220;; <strong>langfristige Outperformance des S&amp;P 500</strong> und somit auch des <strong>MSCI World</strong>; pusht die Rendite über MSCI World</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Berkshire Hathaway &#8211; A0YJQ2</strong> &#8211; 20.000 Euro</li>
</ul>



<p>Quasi ein &#8222;aktiv verwalteter Fonds als Aktie&#8220;; Immer wieder mal <strong>Outperformance des S&amp;P 500</strong> und somit auch des MSCI World; in den letzten Jahren eher schwächer als S&amp;P 500; Aber: Chancen für die Zukunft; pusht die Rendite über MSCI World</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Investor AB &#8211; A3CMTF</strong> &#8211; 10.000 Euro</li>
</ul>



<p>Weiterer &#8222;aktiv verwalteter Fonds als Aktie&#8220;; deckt den skandinavischen Markt ab; dürfte wohl auch zukünftig gut performen, evtl. besser als MSCI World. Fonds-Verwaltung der schwedischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wallenberg_(schwedische_Familie)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dynastie Wallenberg</a>.</p>



<p class="has-highlight-color has-text-color"><em>vermutlich Outperformance</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Realty Income &#8211; 899744</strong> &#8211; 10.000 Euro</li>
</ul>



<p>Deckt den &#8222;Immobilien-Anteil&#8220; im Depot ab; es handelt sich um einen REIT, der bereits seit mehreren Jahrzehnten seine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende steigert</a> und monatlich ausschüttet; sorgt im Portfolio für einen stetig steigenden Cash-Bestand durch die monatlichen Dividenden; dürfte den MSCI World aber underperformen langfristig</p>



<p class="has-accent-color has-text-color"><em>vermutlich Underperformance</em></p>



<p><strong>Startwert desTest-Depots: 200.000 Euro</strong> (Stand: 31.05.2021)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Den Index schlagen &#8211; Mission geglückt?</h2>



<p>Wie bereits geschildert, werde ich dieses Depot nun erst einmal für die nächsten <strong>3 Jahre beobachten</strong> und euch hier fortlaufend kleine Updates spendieren. Ich hoffe sehr, dass in der Zeit auch <strong>größere Korrekturen</strong> stattfinden. Zu gespannt bin ich, wie der Gesamtwert dieses Depots dann schwanken wird.</p>



<p>Letztendlich kann ich viel in die Zukunft schauen ud prognostizieren, aber zeigen wird es der Markt. Besonders interessant wird sein, wie sich die <strong>Krypto-ETCs</strong> schlagen werden und ob es diese in <strong>3 Jahren überhaupt noch geben wird</strong>. Auch auf die Entwicklung der<strong> Edelmetalle</strong> bin ich sehr gespannt. Sollte Silber tatsächlich langfristig auf <strong>150 Dollar</strong> steigen (wie manch einer voraussagt), dann würde sich alleine der <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber-ETC</a> bei einem aktuellen Silberpreis um die <strong>20 Dollar</strong> im Wert knapp verachtfachen (aus <strong>10.000 Euro</strong> würden dann <strong>80.000 Euro</strong>).</p>



<p>Auch wenn in diesem Jahrzehnt <strong>Gold auf 5000 Dollar</strong> steigen sollte, wäre dies eine Verdopplung der Position. Von <strong>10.000 Dollar</strong> ganz zu schweigen (auch dies errechnen einige schlaue Köpfe!). Definitiv spannend!</p>



<p><strong>Wie ist eure Einschätzung zu diesem Depot? Kann man damit zuverlässig den MSCI World schlagen? Welche Ideen hättet ihr, um den Index zu schlagen?</strong> Was würdet ihr anders machen?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Amazon FBA Business als Nebenjob?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 21:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Dropshipping]]></category>
		<category><![CDATA[gewerblich auf Amazon verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenberuflich auf Amazon verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenjob Amazon FBA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=3454</guid>

					<description><![CDATA[<p>An mehreren Stellen habe ich schon darüber berichtet, dass das Internet voll ist mit Möglichkeiten, wie sich Geld verdienen lässt. Eine Möglichkeit hierzu ist das Businessmodell Amazon FBA. Im heutigen Beitrag werden die Grundzüge von Amazon FBA erklärt, wenngleich auch ziemlich allgemein. Im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten eines Nebeneinkommens, ist ein Business auf Amazon FBA...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/">Amazon FBA Business als Nebenjob?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>An mehreren Stellen habe ich schon darüber berichtet, dass das Internet voll ist mit Möglichkeiten, wie sich Geld verdienen lässt. Eine Möglichkeit hierzu ist das Businessmodell Amazon FBA. Im heutigen Beitrag werden die Grundzüge von Amazon FBA erklärt, wenngleich auch ziemlich allgemein. Im Gegensatz zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderen Möglichkeiten eines Nebeneinkommens</a>, ist ein Business auf Amazon FBA alles andere als passiv, aber sieh selbst:</em></strong></p>



<p>Sich <strong>nebenberuflich</strong> ein eigenes Business aufbauen, das möglichst <strong>automatisiert Einnahmen generiert</strong> und dir in Zukunft ermöglicht, ganz davon zu leben. Ein Wunsch vieler und eine Möglichkeit, die in den letzten Jahren durch <strong>unterschiedliche <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online Businessmodelle</a></strong> möglich geworden ist. Gerade der <em>E-Commerce</em> hat neue Chancen gebracht und <strong>Plattformen wie Amazon</strong> ebnen der Weg für Existenzgründer mit <strong>attraktiven Programmen</strong> wie zum Beispiel Amazon FBA.</p>



<p>Bei Amazon FBA geht es um den Handel von <strong>physischen Produkten über den Marktplatz von Amazon</strong>. Hierbei braucht man gar keine innovative Produktidee oder ein hohes Startkapital. Amazon übernimmt zudem die <strong>Lagerhaltung</strong> und <strong>logistische Aufgaben wie dem Versand zum Endkunden</strong> sowie das Management der Retouren. </p>



<p>Hat man also erstmal ein passendes Produkt und einen zuverlässigen Hersteller gefunden, kann man über Amazon von der Reichweite und dem vorhandenen Kundenvertrauen profitieren und gleichzeitig aufwändig Aufgaben abgeben. Wie genau das funktioniert und wie man bei Amazon FBA vorgeht, um langfristig damit <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">über das Internet Geld zu verdienen</a>, beleuchtet wir jetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit Amazon FBA starten</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Erster Schritt: Gewerbeanmeldung</h3>



<p>Die Umsetzung im Detail zu erklären, würde den Rahmen des Artikels deutlich sprengen. Es folgt nun ein Überblick über den <strong>groben Ablauf</strong> bzw. die einzelnen größeren Schritte, die man für den <strong>Start mit Amazon FBA</strong> bzw. jedes weitere angebotene Produkt gehen muss.&nbsp;</p>



<p>Grundsätzlich gilt, was für alle Unternehmen gilt: Eine <strong>Gewerbeanmeldung</strong>, ein <strong>Geschäftskonto</strong> sowie eine <strong>steuerliche Registrierung</strong> sind die <strong>Voraussetzungen für einen Start in die Selbstständigkeit</strong>. Das klingt alles ziemlich kompliziert, ist aber mit je einem kurzen Termin beim Finanz- und <strong>Gewerbeamt</strong> erledigt. Beim <strong>Amazon FBA Business</strong> kommt noch eine Besonderheit hinzu, nämlich die <strong><a href="https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/EORI-Nummer/eori-nummer_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EORI-Nummer</a></strong> des <strong>Zolls</strong> (<strong>E</strong>conomic <strong>O</strong>perators´ <strong>R</strong>egistration and <strong>I</strong>dentification number). Diese kann <em>kostenlos</em> online beantragt werden und ist wichtig für den Import von Waren.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtig: Produktrecherche und Optimierung</h3>



<p>Der nächste Schritt ist die <strong>Produktrecherche</strong>, also die Suche nach einem geeigneten Produkt auf Amazon. Mit verschiedenen Tools wie <strong>Helieum10</strong> kann man herausfinden, welche Produkte sich wie gut verkaufen und sieht direkt, in welche <strong><em>Kategorien</em></strong> man mit entsprechendem Startkapital einsteigen kann. Bei der Produktrecherche sollte man sich wirklich Zeit lassen. </p>



<p>Denn im Grunde muss man für <strong>jedes Produkt dieselbe Arbeitszeit investieren</strong>, weshalb man auch direkt ein sehr erfolgversprechendes Produkt (vorhandene Nachfrage, schlechte Angebote am Markt) nehmen sollte. <strong>Je besser sich ein schlecht optimiertes Produkt verkauft, desto besser eignet es sich für den Einsteig</strong>.&nbsp;</p>



<p>Sobald man ein gutes Produkt gefunden hat, sollte man sich überlegen, was man am Produkt selbst <strong>verbessern</strong> möchte. Das kann z.B. ein <strong>anderes Material</strong> sein, eine <strong>andere Farbe</strong>, <strong>weitere Funktionen</strong> oder eine <strong>bessere Verpackung</strong>. Das wichtigste ist, dass das eigene Produkt besser als das der Konkurrenz ist. Anders als beispielsweise bei <strong>Dropshipping</strong>, arbeitet man selbst sogenannte USPs, <strong>Unique Selling Propositions</strong> aus, um mit <strong>neuen Alleinstellungsmerkmalen</strong> die Kunden zu überzeugen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bestellung beim Großhändler (z.B. Alibaba)</h3>



<p>Um den richtigen Hersteller zu finden, eignet sich zum Start die chinesische Plattform <a href="http://alibaba.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alibaba.com</a>. Dort findet man eine Vielzahl asiatischer Hersteller, die bereit sind auch <strong>kleine Stückzahlen eines Produktes mit individuellen Änderungen herzustellen</strong>. Sobald man den richtigen Hersteller gefunden hat, muss man sich um <strong>EAN-Codes</strong>, ein <strong>Logo</strong> (inkl. Markenname) und <strong>Verpackungsdesign</strong> kümmern.&nbsp;</p>



<p>Chinesische Hersteller benötigen üblicherweise <strong>einige Tage Zeit für die Produktion</strong>. In dieser Phase kann man schon die Produktfotos erstellen lassen (am besten schonmal ein Produkt per Flugzeug nach Deutschland schicken) und die <strong>Texte für das Listing</strong> schreiben. Dabei ist wichtig, dass man vorher eine Keywordrecherche durchgeführt hat, anhand derer man die relevantesten Suchbegriffe für das Produkt herausfindet.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Versand: Lieferung per Schiff</h2>



<p>Wenn die Produkte fertig produziert sind, wird der <strong>Logistiker</strong> beauftragt. Das ist nicht weiter kompliziert, denn der Logistiker übernimmt in den meisten Fällen die Kommunikation mit dem Hersteller. Üblicherweise wird <strong>per Schiff </strong>versandt, wenn das Produkt besonders klein ist, kann man aber mit dem <strong>Flugzeug</strong> versenden. Der Vorteil hierbei ist, dass das <strong>Produkt in 10 Tagen da ist</strong>. In den meisten Fällen ist ein <strong>Import per Schiff</strong> jedoch deutlich günstiger, was zu einer höheren Marge führt.&nbsp;</p>



<p>Nachdem die Lieferung vom <strong>Zoll</strong> abgefertigt wurde, kann man dem Logistiker die <strong>Etiketten schicken</strong> und die <strong>Pakete direkt bei Amazon</strong> einlagern lassen. Sobald die Produkte verfügbar sind, das <strong>Listing optimiert</strong> ist und die <strong>ersten Werbekampagnen</strong> erstellt sind, kann man das Angebot auf <strong><em>aktiv</em></strong> schalten. Am besten kümmert man sich so schnell es geht um die erste <strong>gute Bewertung</strong>, da ein Produkt mit null Bewertungen viel weniger gekauft wird.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das erste Produkt &amp; Werbung</h3>



<p>Jetzt heißt es abwarten bzw. die Zeit für andere Dinge nutzen. Die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/performance-marketing-was-ist-das/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Werbekampagnen</a></strong> sollte man die ersten <strong>drei Wochen nicht verändern</strong> und auch sonst nicht ständig am Listing oder dem Preis herumspielen, da sich das <strong>negativ auf den Algorithmus</strong> auswirkt.&nbsp;</p>



<p>Das waren die groben Schritte, die man jedes Mal gehen muss, wenn man ein neues Produkt launcht. Egal wie groß das <strong>Unternehmen und die Produkte</strong> werden, im Grunde bleiben es immer dieselben Schritte. Das bedeutet, das erste Produkt kommt einem vielleicht noch ziemlich aufwendig vor, während der <strong>zweite Launch</strong> schon deutlich routinemäßiger über die Bühne geht. Später wird es überhaupt kein Problem mehr sein, <strong>zwei oder mehrere Produkte parallel zu launchen</strong>.&nbsp;</p>



<p>Mit dem ersten Produkt kann man realistisch gesehen einen monatlichen Gewinn von <strong>1.000-2.000€</strong> erzielen. Wenn man dieses Kapital am Anfang weiter in das Unternehmen, also <em>neue</em> Produkte, investiert und das Ganze noch <strong>nebenberuflich</strong> betreibt, kann man in <strong>wenigen Monaten weitere Produkte mit ähnlichen oder höheren Gewinnerwartungen</strong> launchen und bald Amazon FBA Vollzeit betreiben. Der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Freiheit</a> kommt man damit Schritt-für-Schritt näher!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: So stehe ich zu Amazon FBA</h2>



<p>Im Prinzip finde ich das Modell von Amazon mehr als genial. Waren selbst einzukaufen und Amazons <strong>Lager- und Versandangebote</strong> nahezu automatisiert zu nutzen, ist ein ziemlich genialer Coup. Leider ist <strong>Amazon FBA</strong> mittlerweile auch stark überlaufen. Es tummeln sich immer mehr (auch unseriöse) Verkäufer auf Amazon, worunter leider auch die <strong>Produktqualität</strong> zu leiden scheint. Immerhin sind die Hürden relativ hoch, <em>lukrativ</em> auf Amazon zu verkaufen. Nebenberuflich wird es schwer, hier langfristig Fuß zu fassen. Und es gilt auch hier der eherne Internet-Grundsatz: <strong>The Winner takes it all</strong>.</p>



<p>Wenn du dann einmal Erfolg hast, ist dieser aber auch nicht unbedingt von Dauer: Abgesehen von der <strong>eigenen Brand</strong> gibt es meistens leider keinerlei <strong><em>Burggraben</em></strong>, um dich gegen <strong>dreiste Kopien</strong>, insbesondere aus Fernost, zu schützen. Wenn aber Jemand trotz Allem eine <strong>richtig gute Idee</strong> hat, diese <strong>rechtlich über Patente oder Markenrechte</strong> absichert, ist es auch heute noch möglich, auf Amazon FBA durchzustarten und tatsächlich <strong>von den Erlösen zu leben</strong>. Etwas Glück gehört natürlich auch immer dazu.</p>



<p>Für mich persönlich ist es nichts, meine Stärken und Vorlieben sehe ich hier eher in anderen Bereichen. Dennoch durfte auch ich Personen kennenlernen, die tatsächlich sehr erfolgreich damit geworden sind.</p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p><strong>Wie stehst du zu FBA? Hast du es schonmal ausprobiert oder bist gar erfolgreicher Seller?</strong></p>
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		<title>Investitionen in Mintos gestoppt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 18:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditplattform Mintos]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditrechner]]></category>
		<category><![CDATA[Mintos]]></category>
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		<category><![CDATA[P2P-Kredite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie aufmerksame Leser wissen dürften, bin ich seit mehreren Jahren im Segment der P2P-Kredite investiert. Im Vergleich zu anderen Blogger-Kollegen, habe ich mich bei meinen Engagements jedoch ausschließlich auf die Plattform Mintos* beschränkt. Ich wollte eine zu starke Diversifikation der Investment-Säule vermeiden. Zudem sollte die reguläre Börse mein Schwerpunkt bleiben. Also übersichtlich und simpel sollte...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wie aufmerksame Leser wissen dürften, bin ich seit mehreren Jahren im Segment der P2P-Kredite investiert. Im Vergleich zu anderen Blogger-Kollegen, habe ich mich bei meinen Engagements jedoch ausschließlich auf die Plattform <strong><a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mintos</a></strong>* beschränkt. Ich wollte eine zu starke Diversifikation der Investment-Säule vermeiden. Zudem sollte die reguläre Börse mein Schwerpunkt bleiben. Also <strong>übersichtlich</strong> und <strong>simpel </strong>sollte es bleiben.</p>



<p>Mintos hat mir hierbei über die Zeit ein schönes <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> beschert. Doch wie so vieles, endet nun auch vielleicht auch diese Ära für mich langsam. Zu meinen Gründen komme ich weiter unten.</p>



<p>In erster Linie hat meine Entscheidung nichts damit zu tun, dass ich inzwischen <strong>an P2P-Krediten zweifle</strong>. Im Gegenteil, ich finde sie nach wie vor einen sehr interessante Art des demokratischen Investierens. Wo sonst kann man Privatleuten seriös Geld gegen Zinsen zur Verfügung stellen?!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zur Erinnerung: Was war das nochmal mit Mintos?</h2>



<p>Für alle neuen Leser nochmal ein kurzer Abriss darüber, was <strong>Mintos</strong> ist und wie P2P-<a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredite</a> grundsätzlich funktionieren:</p>



<p>Letztendlich überweist du an die Plattform Geld. Dieses Geld wird dann an Kreditnehmer über Darlehensanbahner verteilt. Kreditnehmer können <strong>Privatpersonen</strong> oder <strong>Firmen</strong> sein. Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreditarten</a> reichen von <strong>Konsumkrediten</strong>, über <strong>Auto-Kredite</strong> bis hin zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmenskrediten</a>. Für dein zur Verfügung gestelltes Geld bekommst du als Investor dann <strong>Zinsen</strong> von den Kreditnehmern bzw. über die Plattform zurück. Die zu erwartenden Zinsen pendelten hierbei stets zwischen <strong>9-13 % p.a.</strong>. In Zeiten von Niedrigzinsen also ein sehr verlockender Wert und damit <strong>hochattraktiv</strong>. Gerade durch die üppig bemessenen Zinsen haben sich in den letzten Jahren <strong>P2P-Plattformen</strong> zu wahren Publikumslieblingen gemausert.</p>



<p>Als Investor brauchtest du dich im Grunde dann nur noch zurücklehnen und dich über das verdiente Geld freuen. Teilweise existierte auch noch eine <strong>Rückkaufgarantie</strong>, sodass das <strong>Risiko für dich als Investor</strong> zusätzlich relativ überschaubar blieb. <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mintos</a> kaufte also die <strong>ausgefallenen Kredite</strong> zurück und du hast dein Geld trotzdem zurückbekommen. Grundsätzlich hatte ich leider schon immer Bedenken, wie nachhaltig die Investments auf Mintos aufgrund solcher Regelungen sein können (siehe Artikel <a href="https://www.finanzguerilla.de/funktioniert-mintos-langfristig-pleite-gefahr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Daher habe ich die Investments hierein auch stets als &#8222;<strong>Spielgeld</strong>&#8220; betrachtet.</p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Wenn Kreditnehmer generell nicht zahlen konnten/wollten, kümmerte sich Mintos auch noch gleich um die <strong>Beitreibung der offenen Forderungen</strong> und machte dies dann auch im Cockpit der Plattform transparent. Hier kannst du nachvollziehen, welche <strong>Kredite in Verzug</strong> sind. Gerade diese <strong>Dienstleistung</strong> machte <a href="https://www.finanzguerilla.de/neueste-erfahrungen-mit-mintos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mintos</a> recht attraktiv für mich. Doch dann kam <a href="https://www.finanzguerilla.de/corona-virus-was-nun/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hat sich geändert?</h2>



<p>Nun, <strong>Corona</strong> direkt die Schuld zu geben, wäre vielleicht nicht ganz korrekt. Warum ich mit Mintos ab sofort etwas vorsichtiger sein werde, hängt mit den <strong>neuen AGBs</strong> der Plattform zusammen, die <strong>am 12.08.2020 in Kraft</strong> getreten sind. Ich persönlich gehe aber davon aus, dass der <strong>Corona-Crash im März</strong> und der <strong>Lockdown</strong> schuld an den neuen AGBs sind. Die Zeiten werden nunmal rauher. Das ist aber nur meine Meinung.</p>



<p>In der <a href="https://www.mintos.com/de/contracts/investor/10/user-agreement" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ziffer <strong>10.4</strong> der neuen AGB</a>s wird nämlich eine folgenschwere Änderung angekündigt, die eben diese oben genannten <strong>Dienstleistungen</strong> seitens Mintos betrifft. Dort heißt es:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>10.4. The User acknowledges that in case the Loan Originator or other party mentionedin the Assignment Agreement does not make payments to Mintos when they are due, <strong>Mintos may incur costs</strong>, <strong>including external legal fees</strong>, when taking actions as an authorized representative of the Assignees which such actions are aimed at recovery of funds for the Assignees, <strong>restructuring of the payment obligations towards the Assignees</strong>, or <strong>taking other actions </strong>which are aimed at achieving payments being made to the Assignees with respect to their Claims. <strong>The Users acknowledge that Mintos is entitled to compensation of such reasonable costs incurred as authorized representative of the Assignees and agree to compensate Mintos such costs</strong>. Mintos shall in each case inform the Usersabout <strong>the costs which should be compensated by the Users</strong> prior to their compensation.</p>
<cite>Mintos-<a href="https://www.mintos.com/de/contracts/investor/10/user-agreement" target="_blank" rel="noreferrer noopener">User Agreement</a>, Stand: 14.08.2020</cite></blockquote>



<p>Die relevanten Stellen habe ich fett markiert. Letztendlich bedeutet es, dass Mintos den Investor<strong> zukünftig an den Kosten der Beitreibung</strong> (Rechtsanwaltskosten, Einholung von Auskünften, andere Kosten die auf Seiten der Plattform entstehen) <strong>beteiligen</strong> kann und wird. Sprich: Die Kosten mindern deine Rendite. Da gerade Rechtsstretigkeiten langwierig und teuer sein können, könnte auch die <strong>Rendite bei großflächigen Ausfällen</strong> spürbar leiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Droht massiver Zahlungsausfall?</h2>



<p>Wie gesagt, ein direkter Zusammenhang mit der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Krise</a> und den <strong>Lockdown-Maßnahmen</strong> sind reine <strong>Spekulation</strong> meinerseits. Man könnte auch sagen: <strong>Bauchgefühl</strong>. Aber letztendlich genügt gesunder Menschenverstand, um sich folgende <strong>Kausalkette</strong> bewusst zu machen:</p>



<p>Kreditnehmer von Mintos <strong>verlieren ihre Jobs</strong> und können die Raten nicht mehr zahlen&#8211;&gt; <strong>Kredite platzen</strong> &#8211;&gt; <strong>Darlehensanbahner geraten in Schieflage</strong> &#8211;&gt; der <strong>Plattform entstehen hohe Rechtskosten</strong> bzw. die Darlehensanbahner brechen weg&#8211;&gt; der <strong>jeweilige Investor</strong> wird belastet und kehrt der Plattform den Rücken &#8211;&gt; <strong>Mintos geht Pleite</strong>.</p>



<p>Da ich davon ausgehe, dass wir auch Stand heute noch nicht das ganze Ausmaß der <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wirtschaftlichen Verwerfungen</a> durch Corona gesehen haben, macht mich dies umso vorsichtiger. Bei <strong>P2P-Krediten</strong> muss man nämlich wissen, dass die Gläubiger teilweise deutlich höhere Zinsen für ihre Kredite zahlen müssen, als letztendlich bei den Investoren ankommt. Bei mir kommen also knapp <strong>12% Rendite p.a.</strong> an. Zahlen muss der Gläubiger aber vielleicht <strong>20% Darlehenszinsen</strong>. Nun, bei guter wirtschaftlicher Entwicklung, gerade in den <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auftrebenden Emerging Markets</a>, aus denen diese Kredite oft kommen, alles kein Problem. </p>



<p>Mintos ist in meinen Augen daher in erster Linie ein <strong>Schönwetter-Investment</strong>, ideal für die vergangenen 10 Jahre <strong>Wirtschafts-Boom</strong>. Wenn es aber wirtschaftlich wieder abwärts geht oder stagniert, kann sich der Wind sehr schnell drehen. Wenn die Gläubiger arbeitslos werden, können sie auch die Kredite nicht zurückzahlen. Dies dürfte eine <strong>Kettenreaktion</strong> in Gang setzen, wie seinerzeit bei Lehman und den <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a>&#8211;<a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krediten</a> der Amerikaner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine aktuelle Rendite</h2>



<p>So unerfreulich die neuen AGBs auch sein mögen, in den knapp 3 Wochen ihrer Gültigkeit haben sie bislang meine Rendite <strong>noch nicht spürbar gemindert</strong>. Gut möglich also, dass nicht alles so schlimm kommen muss, wie ich es hier im <strong>Worst-Case-Szenario</strong> in den Raum stelle.</p>



<p>Aktuell liegt meine Rendite bei <strong>11,85 % p.a.</strong> (Stand: 31.08.2020). Du kannst dir also vorstellen, dass es sich bislang trotz allem ausgezahlt hat, dort investiert zu sein. Vor allem weil es mir <strong>nahezu Null Arbeit</strong> gemacht hat.</p>



<p>Ich möchte daher nun auch nichts überstürzen und panikartig irgendeinen Unsinn machen. Gut möglich, dass sich die AGBs nach <strong>Nutzerkritik auch wieder ändern</strong> oder bei <strong>Mintos anderweitige positive Nachrichten in naher Zukunft </strong>folgen.</p>



<p>Oder das Gegenteil tritt ein und die User ziehen in <strong>Scharen ihr Kapital</strong> ab. Dann dürfte die Plattform in Schieflage geraten und evtl. die ganze Blase platzen. In einem solchen Szenario würde ich dann auch eine <strong>Pleite von Mintos</strong> nicht kategorisch ausschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Investitionen gestoppt</h2>



<p>Nichtsdestotrotz habe ich meinen <strong>Auto-Invest erstmal gestoppt</strong>. Das investierte Kapital bleibt bis zum Ende der jeweiligen Kreditlaufzeit auf der Plattform investiert. Einen vorzeitigen Verkauf auf dem Sekundärmarkt führe ich nicht durch. Hier möchte ich erstmal abwarten, wie sich die Plattform und die Rahmenbedingungen entwickeln. </p>



<p>Ich möchte nun hier auch nicht übertrieben ängstlich rüberkommen. In meinen Investments bin ich im Gegenteil eher <strong>offensiv-optimistisch</strong>. Nur so kann ich ja auch überhaupt erst in <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a> investieren.</p>



<p>Dennoch traue ich dem Braten nicht ganz. Nirgends gibt es Zinsen und sogar <strong>Deutschlands Wirtschaft schwächelt</strong>. Wieso dann ausgerechnet zum Beispiel ein albanischer Kreditnehmer von der Krise verschont bleiben soll und weiterhin seine 20% Zinsen zahlen können soll, erschließt sich mir hier nicht.</p>



<p>Daher heißt es <strong>für mich</strong> lieber erstmal die <strong>Chips vom Tisch nehmen und abwarten</strong>. Die bisherigen Gewinne habe ich ohnehin gesichert, sodass ich rechnerisch auch schon keinen Verlust mehr mit Mintos machen kann. Vielleicht ist dies auch ein Fehler und ich verhagele mir den Zinseszinseffekt. Kann auch gut sein.</p>



<p>Die Zeit wird es zeigen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konto bei Mintos kündigen?</strong></h2>



<p>Kleine Entwarnung vorab: Ich habe bislang nicht vor, mein Engagement in <strong>Mintos komplett zu beenden, sprich mein ganzes Geld abzuziehen und mein Konto dort zu schließen</strong>. Ich lasse jetzt einfach mal den Testballon starten und schaue, wie lange es dauert, bis mein Geld komplett und vollständig wieder für <strong>neue Investitionen</strong> verfügbar ist. </p>



<p>Dann schaue ich mir die eventuell abgezogenen Rechtskosten an und entcheide dann neu über eine weitere Anlage. Wenn diese Kosten für mich aber nicht mehr im Verhältnis zu der Rendite stehen, dann verlasse ich die Plattform komplett. Immerhin hätte ein <strong>einfacher Sparplan auf den NASDAQ 100 in den letzten 5 Jahren mehr Rendite gebracht</strong> als Mintos, bei weitaus weniger Risiko und größerer Transparenz.</p>



<p>Ganz aufgeben möchte ich aber trotzdem noch nicht, vielleicht kriegt <strong>Mintos</strong> ja doch die Kurve und die von mir erwähnte <strong>Insolvenzwelle</strong> entpuppt sich nur als Sturm im Wasserglas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wechsle ich auf andere Plattformen?</h2>



<p>Möglich wäre natürlich auch, dass ich mir eine <strong>andere P2P-Plattform</strong> raussuche und fortan über diese investiere. Dies möchte ich mir ausdrücklich auch vorbehalten, allerdings habe ich aktuell nicht vor, den Bereich <a href="https://www.finanzguerilla.de/p2p-kredite/">P2P</a> wieder stärker zu gewichten. Andere Säulen meiner Investments sind hier viel <strong>stabiler</strong>, <strong>lukrativer</strong> und im Endeffekt auch <strong>sicherer</strong>.</p>



<p>Alleine die Entwicklungen der <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krypto-Assets</a> sind hier über allen Zweifel erhaben. Und wie gesagt: Selbst ein stupider <strong>ETF-Sparplan auf den NASDAQ 100</strong> hätte die <strong>Netto-Performance</strong> von Mintos geschlagen.</p>



<p>Also warten wir die Zukunft und die Entwicklung auf dem P2P-Markt ab. Ich werde auf jeden Fall nachberichten, wie sich mein Engagement in Mintos weiterentwickelt.</p>
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		<item>
		<title>Ausschüttungen an 8 von 12 Monaten mit nur zwei ETF</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[globaler ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Hohe Ausschüttungen]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen]]></category>
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		<category><![CDATA[Simple Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[SPDR® S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder mal werde ich gefragt, ob ich nicht einen simplen Tipp habe, wie man sich möglichst einfach und kostengünstig ein breit gestreutes passives Einkommen durch Ausschüttungen aufbauen kann. Ihr wünscht, ich handle: Also geht es heute um eine ganz simple Methode, wie du dir mit nur zwei ETFs ein solches passives Einkommen aufbauen kannst....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><em><strong>Immer wieder mal werde ich gefragt, ob ich nicht einen simplen Tipp habe, wie man sich möglichst einfach und kostengünstig ein breit gestreutes passives Einkommen durch Ausschüttungen aufbauen kann. Ihr wünscht, ich handle: Also geht es heute um eine ganz simple Methode, wie du dir mit nur zwei ETFs ein solches passives Einkommen aufbauen kannst. Die ETF sind zusätzlich noch über Anbieter diversifiziert.</strong></em></p>



<p>An mehreren Stellen habe ich bereits erklärt, wie du es schaffen kannst, dir mit Hilfe von <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Einzelaktien</a> (Dividenden) ein <strong>passives</strong> und sogar <strong>stetig wachsendes</strong> <strong>Nebeneinkommen</strong> aufzubauen. Da dieses Thema wohl viele umzutreiben scheint, möchte ich dir in dem heutigen Beitrag einmal zeigen, wie du dieses Ziel mit nur <strong>zwei Transaktionen</strong> und <strong>einem Dauerauftrag</strong> recht simpel erreichen kannst:</p>



<p><em>Hinweis an dieser Stelle: Die aufgezeigte Vorgehensweise stellt keine Anlageempfehlung oder gar -beratung dar. Zudem bekomme ich durch die Darstellung der beiden ETF keinerlei Zuwendungen der emittierenden Gesellschaften oder von Dritten. Ich halte vielmehr aktuell auch beide ETFs selbst in meinem Depot und nutze sie ähnlich wie hier dargestellt.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriterien für das Simpel-Depot mit Ausschüttungen</h2>



<p>Das Depot soll in erster Linie folgende Kriterien erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Passive Anlagestrategie</strong> mit ETF</li>



<li><strong>Buy and Hold</strong> geeignet</li>



<li><strong>Cashflow</strong> &#8222;ab der ersten Sekunde&#8220;</li>



<li>dennoch auch gutes <strong>Kurswachstum</strong></li>



<li>breit und möglichst <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">global diversifiziert</a></li>



<li>kostengünstig</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerlich unkompliziert</a> (durch die Ausschüttungen)</li>



<li><strong>nicht nur quartalsweise</strong> Ausschüttungen</li>



<li>gute Gesamtrendite</li>
</ul>



<p>An dieser Stelle ist mir wichtig, dass das nun vorgestellte Depot keinesfalls so konstruiert ist, dass du damit eine <strong>exorbitant hohe Rendite</strong> erwirtschaftest. Ein ETF auf den S&amp;P 500 zum Beispiel würde mehr Rendite bringen. </p>



<p>Grundsätzlich würde ich bei der Lösung hier davon ausgehen, dass deine langfristig zu erwartende Rendite sich irgendwo zwischen <strong>4,5 -6,5 % p.a.</strong> bewegen sollte (inklusive Ausschüttungen). Gerade vor dem Hintergrund eventueller <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">baldiger Krisen</a>, lässt sich dies aber wie immer nicht zuverlässig prognostizieren.</p>



<p>Ausgewählt habe ich folgende beiden ETF, wobei du einen davon schon von mir kennen dürftest. Die Gründe für die Auswahl erfährst du weiter unten, wo ich die beiden ETF detaillierter vorstelle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</a></strong> (WKN: <strong>A1JX52</strong>)</li>



<li><strong>SPDR® S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: <strong>A1T8GD</strong>)</li>
</ul>



<p>Wieso also genau diese beiden ETFs? Schauen wir sie uns einmal näher an:</p>



<p>(Stand: <strong>07.10.2019</strong>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.extraetf.com" target="_blank">Quelle</a>) </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abgebildeter Index: <strong>FTSE All World NR USD</strong> </li>



<li>Investiert weltweit in <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong></li>



<li>Index-Selektion erfolgt <strong>nach Marktkapitalisierung</strong> </li>



<li>Schwerpunkt Länder:</li>
</ul>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><thead><tr><th>Platz</th><th>Region</th><th>Gewicht</th></tr></thead><tbody><tr><td>1</td><td>USA</td><td>54,82 %</td></tr><tr><td>2</td><td>Eurozone</td><td>9,09 %</td></tr><tr><td>3</td><td>Japan</td><td>7,79 %</td></tr><tr><td>4</td><td>Asien (Schwellenländer)</td><td>5,76 %</td></tr><tr><td>5</td><td>Großbritannien</td><td>5,11 %</td></tr><tr><td>6</td><td>Europa (ex Euro)</td><td>4,71 %</td></tr><tr><td>7</td><td>Asien (Industrieländer)</td><td>4,18 %</td></tr><tr><td>8</td><td>Kanada</td><td>2,81 %</td></tr><tr><td>9</td><td>Australasien</td><td>2,23 %</td></tr><tr><td>10</td><td>Lateinamerika</td><td>1,46 %</td></tr><tr><td>11</td><td>Afrika</td><td>0,69 %</td></tr></tbody></table></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Enthält knapp <strong>3200 große und mittelgroße Unternehmen</strong></li>



<li>quartalsweise Ausschüttungen</li>



<li>Abbildung: Optimiertes Sampling</li>



<li>Ausschüttungsrendite: ca. <strong>2,2 %</strong> p.a.</li>



<li>langfristige Performance: <strong>11,89 %</strong> p.a. (seit Auflage)</li>



<li>TER (Kosten): <strong>0,25 % p.a.</strong></li>
</ul>



<p>Der ETF performt langfristig in etwa wie ein <strong>ETF auf den MSCI World</strong>. Zudem enthält er <strong>Schwellenländer</strong>, die dann darüber entscheiden, ob der MSCI World outperformt oder underperformt wird.</p>



<p><strong>Zusammenfassend</strong>: <em>Globaler ETF, der nahezu alle Regionen nach deren <strong>Marktkapitalisierung</strong> enthält. Sollten sich die globalen Kräfteverhältnisse verschieben, &#8222;reagiert&#8220; der Index durch die Erhöhung bzw. Herabstufung einzelner Länder. Beispiel: Überholt China die USA irgendwann, dann sollte der US-Anteil an Firmen sinken, der China-Anteil entsprechend steigen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abgebildeter Index: <strong>S&amp;P Global Dividend Aristocrats NR USD</strong></li>



<li>Investiert weltweit in <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong></li>



<li>Index-Selektion erfolgt nach langfristiger <strong>Dividendenzahlung</strong> bzw. <strong>-erhöhung</strong>: Mindestens an <strong>10 aufeinanderfolgenden Jahren</strong> eine <strong>gleichbleibende</strong> oder <strong>steigende Dividende</strong> gezahlt</li>



<li>Enthält ca. <strong>100-120</strong> Unternehmen</li>



<li>Schwerpunkt Länder:</li>
</ul>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><thead><tr><th>Platz</th><th>Region</th><th>Gewicht</th></tr></thead><tbody><tr><td>1</td><td>Kanada</td><td>22,60 %</td></tr><tr><td>2</td><td>USA</td><td>21,18 %</td></tr><tr><td>3</td><td>Großbritannien</td><td>14,73 %</td></tr><tr><td>4</td><td>Eurozone</td><td>14,32 %</td></tr><tr><td>5</td><td>Europa (ex Euro)</td><td>8,34 %</td></tr><tr><td>6</td><td>Japan</td><td>6,58 %</td></tr><tr><td>7</td><td>Asien (Industrieländer)</td><td>5,48 %</td></tr><tr><td>8</td><td>Australasien</td><td>2,13 %</td></tr><tr><td>9</td><td>Afrika</td><td>1,30 %</td></tr><tr><td>10</td><td>Lateinamerika</td><td>1,15 %</td></tr><tr><td>11</td><td>Asien (Schwellenländer)</td><td>0,76 %</td></tr></tbody></table></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>quartalsweise Ausschüttungen</li>



<li>Abbildung: Optimiertes Sampling</li>



<li>Ausschüttungsrendite: ca. <strong>4 % p.a.</strong></li>



<li>langfristige Performance: <strong>8,11 %</strong> p.a. (seit Auflage)</li>



<li>TER (Kosten): <strong>0,45 % p.a.</strong></li>
</ul>



<p><strong>Zusammenfassend</strong>: Globaler ETF mit hoher Gewichtung Kanadas. Unternehmen werden nach ihrer <strong>Dividendenhistorie</strong> ausgesucht. Dadurch tendentiell eher &#8222;<em>sicherere</em>&#8220; Unternehmen mit einem langjährig etablierten Geschäftsmodell, Stichwort <strong>Qualität</strong>. Kürzt ein Unternehmen seine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a>, fliegt es aus dem Index und wird für den Anleger &#8222;aussortiert&#8220;. Chancen auf <strong>kontinuierlich steigende Dividenden</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausschüttungen pro Jahr</h2>



<p>Kommen wir nun zu den Ausschüttungszeitpunkten der beiden ETF. In nachfolgender Tabelle siehst du, in welchen Monaten der ETF jeweils ausschüttet (=X).</p>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><tbody><tr><td><strong>Monat:</strong></td><td><strong>Vanguard FTSE All-World</strong></td><td><strong>SPDR S&amp;P Global Dividend</strong></td></tr><tr><td>Januar</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>Februar</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>März</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr><tr><td>April</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>Mai</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>Juni</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr><tr><td>Juli</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>August</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>September</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr><tr><td>Oktober</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>November</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>Dezember</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Wenn du nun zusammenzählst, bekommst du durch die beiden ETF tatsächlich innerhalb eines Jahres an <strong>8 von 12 Monaten</strong> deine <strong>Ausschüttungen</strong>. Lediglich in den Monaten <strong>März</strong>, <strong>Juni</strong>, <strong>September</strong> und <strong>Dezember </strong>würdest du entsprechend leer ausgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umsetzung des Projekts und Beispielrechnung &#8211; So gehst du vor</h2>



<p>Du hast nun gesehen, dass du mit beiden ETFs ziemlich gute <strong>Ausschüttungen</strong> erhalten kannst. Wenn du das nun selbst für dich umsetzen möchtest, dann solltest du lediglich bei einem Broker deiner Wahl ein <strong>Depot eröffnen</strong> (z.B. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank">hier</a>*oder <a rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C87024090T" target="_blank">hier</a>*) und dir die ETFs entweder per <strong>Einzelkauf</strong> oder per <strong>Sparplan</strong> in dein Depot holen.</p>



<p>Kleiner Tipp: Dadurch dass du durch die ETFs planbar <strong>laufende Erträge</strong> einnehmen wirst, wieso dann nicht einen Sparplan direkt auf deine <strong>Eingänge auf dem Verrechnungskonto</strong> einrichten?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispielrechnung:</strong></h3>



<p>Du investierst <strong>100.000 Euro</strong> in diese beiden ETFs, zum Beispiel in einer 60:40 Aufteilung (weil der Vanguard <strong>weniger ausschüttet</strong> aber <strong>stärker im Wert steigt</strong>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>60000 Euro</strong> in den <strong>FTSE All-World</strong></li>



<li><strong>40000 Euro</strong> in den <strong>SPDR S&amp;P Global Dividend</strong></li>
</ul>



<p>Ausschüttungen <em><strong>pro Jahr</strong></em>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1320 Euro</strong> durch den FTSE All-World (2,2 % auf 60000 Euro)</li>



<li><strong>1600 Euro</strong> durch den SPDR S&amp;P Global Dividend (4% auf 40000 Euro)</li>
</ul>



<p>macht zusammen ein passives Einkommen von <strong>2920 Euro</strong> im Jahr, also runtergerechnet rund <strong>243,33 Euro im Monat.</strong> Dass du ab <strong>801 Euro </strong>auch Steuern bezahlen musst, lasse ich hier der Einfachheit außen vor. </p>



<p>Dieses Geld landet also automatisch auf deinem <strong>Verrechnungskonto</strong> und steht dir somit direkt zur Verfügung. Per <strong>Dauerauftrag</strong> kannst du es nun automatisiert auf dein <strong>Girokonto</strong> transferieren lassen.</p>



<p>Nun ist es so, dass die ETFs natürlich parallel auch noch in ihrem Wert steigen sollten, der Vanguard deutlich, der SPDR eher gemächlich. Während du also die Ausschüttungen kassierst, wächst ein Grundkapital von <strong>100.000 Euro</strong> trotzdem <strong>langfristig</strong> weiter.</p>



<p>Du könntest dir nun natürlich überlegen, deine <strong>243 Euro</strong> im Monat <strong>direkt oder zum Teil wieder in die beiden ETFs zu reinvestieren</strong>. Dies zum Beispiel automatisch per Sparplan mit <strong>Einzug direkt von deinem Verrechnungskonto</strong>. Dadurch würdest du dir einen <strong>Schneeball</strong> aufbauen, der sich über die Jahre zu einer wahren Lawine wandeln sollte.</p>



<p>Zum einen sollten bei diesem Vorgehen <strong>deine Ausschüttungen stetig wachsen</strong>, zudem steigen deine ETFs im Wert immer weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ewige Rente durch Ausschüttungen?</h2>



<p>Natürlich läuft nicht immer alles so strikt nach Mathematik. Teilweise werden deine ETFs natürlich auch mal stark <strong>im Wert einbrechen</strong>, zudem könnten die <strong>Ausschüttungen bei einer Krise auch mal sinken</strong>. Dass diese jedoch ganz ausfallen, dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Irgendwo auf der Welt spielt immer Musik. </p>



<p>Du siehst aber dennoch: Rein mathematisch könntest du dir mit dieser Taktik eine &#8222;<strong>ewige Rente</strong>&#8220; aufbauen, die du schon heute beinahe jeden Monat kassieren kannst. Diese &#8222;Rente&#8220; sollte zudem stetig steigen, genau wie das zugrundeliegende Kapital von 100.000 Euro im Beispiel.</p>



<p>Selbst mit einer solchen absoluten Simpel-Strategie kannst du dir eine schöne Ergänzung &#8211; wenn nicht sogar einen Ersatz &#8211; zur <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzlichen Rente</a> langfristig aufbauen. Kompliziert ist anders.</p>



<p>Zum Abschluss dennoch zur Klarstellung: Es gibt natürlich auch andere Wege, sich regelmäßig teilweise sogar <strong>monatlich Ausschüttungen</strong> auszahlen zu lassen. <strong>Immobilien-REIT</strong>s, <strong>monatlich ausschüttende Anleihen-ETF</strong>s oder <strong>monatlich ausschüttende Einzelaktien</strong> bieten dies ebenfalls. Teilweise sind die Ausschüttungen dort sogar noch höher.</p>



<p>Mir ist es aber wichtig, dass trotz der Ausschüttungen auch die Kurswerte langfristig deutlich steigen. Hier ist man denke ich mit einem globalen Vorgehen etwas sicherer und entspannter unterwegs. </p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum hier dargestellten Simpel-Depot?</strong></p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/">Ausschüttungen an 8 von 12 Monaten mit nur zwei ETF</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Raus aus dem Hamsterrad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2019 14:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim auf Pump]]></category>
		<category><![CDATA[finanzielle Freiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerald Hörhan]]></category>
		<category><![CDATA[Hamsterrad]]></category>
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		<category><![CDATA[Komfortzone verlassen]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben im Hamsterrad]]></category>
		<category><![CDATA[Motivationstrainer-Bullshit]]></category>
		<category><![CDATA[populäre Finanzirrtümer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das liebe Thema Hamsterrad: Manche können es nicht mehr hören bzw. lesen, für Andere hat kaum ein anderes Thema im Leben mehr Relevanz. Ich habe einige interessante Videos zum Thema Hamsterrad im Internet aufgestöbert, die meine eigenen Ansichten ziemlich gut widerspiegeln und anschaulich darstellen. Vielleicht veranschaulichen diese Videos die Thematik besser als ich es selbst...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/">Raus aus dem Hamsterrad</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Das liebe Thema Hamsterrad: Manche können es nicht mehr hören bzw. lesen, für Andere hat kaum ein anderes Thema im Leben mehr Relevanz. Ich habe einige interessante Videos zum Thema Hamsterrad im Internet aufgestöbert, die meine eigenen Ansichten ziemlich gut widerspiegeln und anschaulich darstellen.</p>



<p>Vielleicht veranschaulichen diese Videos die Thematik besser als ich es selbst <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> auf meiner Webseite herausgearbeitet habe. Weiter unten habe ich dir die <strong>Einsteiger-Videos</strong> die mir selbst besonders gefallen haben einmal verlinkt. </p>



<p>Für mich waren einige Videos davon tatsächlich <strong>Eye-Opener</strong>, du darfst also gespannt sein! </p>



<p>Falls du Interesse an weiteren <strong>Videos zum Thema Persönlichkeitsentwicklung</strong>, <strong>Erfolg</strong>, <strong>Business</strong> und <strong>Glück</strong> hast, dann kann ich dir <a rel="noreferrer noopener" aria-label="meine Sammlung auf dieser Seite (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank">meine Sammlung auf dieser Seite</a> wärmstens ans Herz legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbrechen aus dem Hamsterrad</h2>



<p>Vielleicht bist du ja auch inspiriert, einmal über den <strong>Tellerrand</strong> der gesellschaftlichen <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Programmierung deiner Eltern, Lehrer und Erzieher</a> hinwegzuschauen. Die nachfolgenden Videos stammen allesamt von <strong>Gerald Hörhan</strong>, dem in den Medien bekannten &#8222;<strong>Investment-Punk</strong>&#8222;.<strong> </strong></p>



<p>Der Herr hat an der Elite-Universität <strong>Harvard</strong> studiert, ist <strong>selbstständiger Unternehmer</strong> und hält Seminare und Vorträge in bedeutenden Unternehmen (z.B. bei <strong>Audi</strong>). Seine Argumente und Ansichten können daher durchaus als fachlich begründet und ernst zu nehmend angesehen werden. Kein simpler <strong>Motivationstrainer-Bullshit</strong>.</p>



<p>Weiter ist Gerald Hörhan inzwischen eine feste Größe in <strong>Youtube</strong>, wo er sich ebenfalls der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Bildung</a></strong> der Menschen verpflichtet sieht. In seinen Videos betont er immer wieder die Wichtigkeit, aus dem <strong>gesellschaftlichen Hamsterrad</strong>, wie er es nennt, auszubrechen. </p>



<p>Nur <strong>außerhalb des Hamsterrads</strong> kann man demnach wirklich erfolgreich und wirklich <em>frei </em>sein. Seine Argumente sind hierbei nicht von schlechten Eltern und überzeugen bereits tausende von Lesern seiner inzwischen ebenfalls sehr bekannten Bücher. Unter anderem das Buch: <strong>Der Investmentpunk</strong>. Das Buch kannst du <a rel="noopener noreferrer" href="https://amzn.to/2K2L1Fw" target="_blank">hier</a>* kaufen wenn du seine Gedanken einmal nachvollziehen möchtest. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Hamsterrad?</h2>



<p>Der geflügelte Begriff des Hamsterrades steht bei Hörhan (und anderen Autoren) als Synonym für eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesellschaftliche Programmierung</a>, der wir uns alle fügen. Sei es aus Tradition, Nichtwissen, Passivität oder Erziehung &#8211; die meisten Menschen landen irgendwann in diesem Hamsterrad. Hier drehen sie ihre Runden und <em>funktionieren</em>. Ob sie dabei aber auch <em>leben</em>, steht auf einem anderen Blatt.</p>



<p>Die einzelnen Sprossen des Hamsterrades sind gleichzusetzen mit den Verheißungen eines möglichen <strong>gesellchaftlichen Aufstieges</strong>: Du siehst die <strong>Karriereleiter</strong> im Hamsterrad und möchtest diese möglichst schnell erklimmen. Dummerweise kommst du dabei deinem <em>Lebensziel</em> oder deiner <em>Bestimmung</em> kein Stückchen näher. </p>



<p>Du kommst trotz großer <strong>Kraftanstrengungen unter dem Strich überhaupt nicht vom Fleck</strong> und egal wie hart du arbeitest oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">welchen Job du hast</a> &#8211; du bleibst trotzdem immer im <strong>Hamsterrad</strong> gefangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefangen im Leben der Anderen</h3>



<p>Nur ein <strong>freier Hamster</strong> auf der Wiese ist wirklich frei. Der freie Hamster muss sich aber um Futter und Fortpflanzung selbst kümmern, quasi sein Preis für die Freiheit. Nicht so sein inhaftierter Kollege, der als Belohung für sein Abstrampeln <strong>Nahrung</strong> und <strong>Wasser</strong> erhält. </p>



<p>Dies in aller Kürze zum Konzept des Hamsterrades wie du sie in vielen Seminaren, in Selbsthilfeliteratur und <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Büchern zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank">Büchern zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg</a> antriffst. Das Konzept soll hier heute nicht diskutiert werden, sicherlich kann man vieles auch weniger fatalistisch sehen.</p>



<p>Stimmen dürfte aber, dass man eher <em>für Andere</em> lebt, als für sich selbst, wenn man zu tief im Hamsterrad seiner <strong>Schulden</strong> bzw. der eigenen <strong>Karriere</strong> feststeckt. Dann werden <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kredite (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank">Kredite</a> aufgenommen, um sich <strong>Dinge zu kaufen</strong>, die man nicht braucht, um Menschen zu beeindrucken, <strong>die man nicht mag</strong> und ein <strong>Leben zu leben</strong>, das man sich so völlig <strong>anders vorgestellt</strong> hat. Zum Beispiel als man noch jung war nach der Schule.</p>



<p>Tragisch, aber ich würde wetten, dass auch du mindestens eine Hand voll Personen kennst, auf die diese kurze tragische Darstellung absolut zutrifft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Videoübersicht</h2>



<p>So, nun kannst du dir aber selbst ein Bild seiner Ansichten zum <strong>Hamsterrad</strong> machen.</p>



<p><em>(Wie immer gilt, dass ich in keinster Weise davon profitiere, ob du dir die Videos anschaust oder nicht. Es besteht keine Kooperation oder anderweitige Absprachen mit Gerald Hörhan. Ich finde den Typ nur super inspirierend und möchte ihn dir daher nicht vorenthalten)</em></p>



<p>Kommen wir nun zu den Videos. Die Überschrift zeigt das <strong>Thema des Videos</strong>:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzielle Unabhängigkeit</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Was ist finanzielle Unabhängigkeit? Wie werde ich reich? - Grundlagen der finanziellen Freiheit #1" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/vwjOdWwDWLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen der finanziellen Freiheit</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Der Weg zur 1. Million" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/3whH89bQOCQ?list=PLYuWaAuByRnLCxTz16viWp2zcHujv9ghE" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die 6 Todsünden und Finanzirrtümer der Deutschen:</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>#1: Eigenheim kaufen:</strong></h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Finanzirrtum 1 - Eigenheim auf Pump in der Pampa" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/WVHNUWkK7a0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>#2: Schulden machen</strong></h3>



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<iframe loading="lazy" title="Finanzirrtum 2 - Konsumschulden" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/ZzBBSp_HXKk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>#3: Unwissenheit in </strong>finanziellen Angelegenheiten</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Finanzirrtum #3 - Investieren ohne eine Ahnung zu haben" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/Ue31ZmOKarw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>#4: Die Unsinnig</strong>keit eines sicheren Jobs als Angestellter</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Finanzirrtum #4 - Angestelltenjob ist sicher" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/EafBpi8p6nc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>#5: Heirat und Scheidung</strong></h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Finanzirrtum #5 - Scheidung" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/vc96E9FMZ2I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>#6: Mangelnde technischen Kenntnisse (PC, Internet, New Economy&#8230;)</strong></h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Finanzirrtum #6 - Digital Illiteracy" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/SHQ1D31ME5A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Soviel zu seinen Videos, ich hoffe sie haben dir auch gefallen und dir vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß vermittelt. Bei mir zumindest war es so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folge deinem eigenen Weg</h2>



<p>Ob du nun selbst auch aus dem <strong>Hamsterrad</strong> ausbrechen möchtest, bleibt natürlich dir überlassen. Vielleicht siehst du dich ja auch gar nicht in einem solchen und bist grundsätzlich <em>zufrieden</em> in deinem Leben. Aber bedenke: Zufriedenheit ist der beste Freund der <strong>Komfortzone</strong>. Und in dieser ist es zwar gemütlich, aber selten spannend-</p>



<p>Zwar kann in der Theorie <em>Jeder</em> <a rel="noreferrer noopener" label="finanzielle Freiheit (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">finanzielle Freiheit</a> erreichen, dennoch werden es wohl nur die Wenigsten da draußen schaffen. Für den Weg hinaus aus dem Hamsterrad gilt natürlich das Gleiche. Falls es also dein Weg werden soll, wünsche ich dir sehr viel Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen dabei! </p>



<p>Eines aber zum Schluss: Bitte das Thema eher spielerisch betrachten und weniger verbissen! <strong>Verbissenheit</strong> kann dir <strong>sämtliche Lebensqualität</strong> rauben, <strong>Freundschaften beschädigen</strong> oder <strong>dich selbst unzufrieden</strong> machen. Daher: Alles mit Maß und Ziel. Das gilt auch &#8211; und insbesondere &#8211; für den <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weg zur finanziellen Freiheit</a>, eben raus aus dem Hamsterrad.</p>



<p><strong>Wie stehst du zum Konzept hinter dem Hamsterrad? Existiert es wirklich oder irrt sich Herr Hörhan?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/">Raus aus dem Hamsterrad</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Funktioniert Mintos langfristig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 16:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz von Mintos]]></category>
		<category><![CDATA[Mintos]]></category>
		<category><![CDATA[Mintos in der Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[P2P-Kredite]]></category>
		<category><![CDATA[Pleite]]></category>
		<category><![CDATA[Pleitegefahr bei Mintos]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen bei Mintos gesenkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mintos langfristig benutzen oder besteht sogar die Gefahr einer Pleite? Wie ich auf diese Fragestellung komme kannst du nachfolgend nachlesen. Wie ich an mehreren Stellen (hier, hier, hier und hier) bereits dargestellt habe, bilden P2P-Kredite auch bei mir eine der Säulen meiner Investments. Ich nutze hierbei aktuell ausschließlich die Plattform von Mintos, da ich von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Mintos langfristig benutzen oder besteht sogar die <strong>Gefahr einer Pleite</strong>? Wie ich auf diese Fragestellung komme kannst du nachfolgend nachlesen.</p>



<p>Wie ich an mehreren Stellen (<a href="https://www.finanzguerilla.de/neueste-erfahrungen-mit-mintos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktuelle-erfahrungen-mit-mintos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>, hier und <a href="https://www.finanzguerilla.de/p2p-kredite/">hier</a>) bereits dargestellt habe, bilden <strong>P2P-Kredite</strong> auch bei mir eine der Säulen meiner Investments. Ich nutze hierbei aktuell ausschließlich die Plattform von Mintos, da ich von einer zu großen Diversifikation innerhalb einer Asset-Säule nicht viel halte.</p>



<span id="more-1792"></span>



<p>Lieber diversifiziere ich eben durch die <strong>Vielzahl der Säulen</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">Immobilien</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a>, P2P-Kredite, <a href="https://www.finanzguerilla.de/private-equity/">Private Equity</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s etc.), fokussiere aber lieber innerhalb der jeweiligen Säule.</p>



<p>Bei <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Mintos</a>* gab es in den letzten Wochen bzw. Monaten eine kleine Änderung, die mich zumindest hat aufhorchen lassen: Mintos hat die Zinsen gesenkt. Ob diese Tatsache einer Hiobsbotschaft gleichzusetzen ist oder gar nichts bedeutet, versuche ich mal nachfolgend darzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktioniert Mintos langfristig?</h2>



<p>Was ich an der Anlageform der P2P-Kredite wie z.B. <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mintos</a>* so sehr schätze, ist die Transparenz und das zeitgemäße Design bzw. die Funktionalität. Es macht einfach unheimlich Spaß und Freude, wenn man täglich (je nach Anlagesumme) die Cents oder Euros an Zinsen, die auf dem Konto eingehen, nachvollziehen kann. Jeder MINTOS-Nutzer kennt die tägliche Email mit dem Betreff</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ihre tägliche Mintos-Zusammenfassung“</em></strong></p>



<p>die jeden Tag kurz nach 8 Uhr morgens ins Email-Postfach flattert. In dieser (jederzeit abbestellbaren) Email, siehst du jeden Tag, wieviel <strong>Zinsen pro Tag</strong> du auf deine Anlage bekommen hast. Die automatische Wiederanlage der Zinsen, wenn erstmal mindestens <strong>10 Euro</strong> erreicht sind (sogenannter „<em>AUTO-Invest</em>“), ist ein weiterer gravierender Pluspunkt der Plattform.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zinseszinseffekt in Perfektion</h2>



<p>Gerade durch diesen AUTO-Investor hast du den optimalen <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinseszinseffekt</a> auf dein Investment. Es liegt kein Kapital nutzlos herum, du könntest sogar jahrelang im Ausland leben und deine Investments auf <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mintos</a>* würden trotzdem automatisch weiterlaufen und neu angelegt werden. Also eine automatisierte, passive Cash-Cow sozusagen.<br>In aktuellen Zeiten von Schlagwörtern wie „<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>finanzielle Freiheit</em></a>“,&nbsp; „<a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a>“ oder „zusätzliche Einkommensquelle“, eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, eben genau diese Ziele zu erreichen.</p>



<p>Zumindest theoretisch…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wunsch vs. Realität</h2>



<p>Obwohl ich <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mintos</a>* im Speziellen und <strong>P2P-Kredite</strong> im Allgemeinen als sehr gute Beimischung fürs Gesamt-Portfolio sehe, möchte ich aber dennoch eindringlich auf die Risiken hinweisen. P2P-Plattformen wie <strong>Mintos</strong> sollte man ausschließlich mit absolut <strong>entbehrlichem Geld</strong> füttern, genau wie bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>. Sprich: Geld, bei dessen Ausfall nicht die eigene wirtschaftliche Existenz bedroht ist. Spielgeld mit anderen Worten.</p>



<p>Andernfalls ist das Risiko einfach zu hoch. Zudem solltest du auch bereit sein, die Notbremse zu ziehen, wenn sich die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rahmenbedingungen verschlechtern</a>.</p>



<p>Immerhin schickst du dein Geld ins Baltikum und hoffst, dass du es auch im Fall einer Finanzkrise wieder siehst. Doch wer garantiert dir das? Natürlich gibt es viele Einträge auf der <a href="https://www.mintos.com/de/faq-de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FAQ</a>-Seite von <strong>Mintos</strong>, wo du nachlesen kannst, was im Insolvenzfalle mit deinem Geld passiert.</p>



<p>Beruhigt ungemein und ist sicherlich auch korrekt so, zumindest in einem planbaren Szenario. Ärger haben wirst du im Fall der Fälle aber definitiv trotzdem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zinsen bei Mintos gesenkt &#8211; Geht Mintos pleite?</h2>



<p>Vielleicht hast du es ja auch mitbekommen, aber Mintos hat in den letzten Wochen/Monaten die Zinsen für dich als Anleger gesenkt. Beziehungsweise nicht Mintos, sondern die Darlehensanbahner, da Mintos selbst ja gar keine Kredite vergibt, sondern nur vermittelt. Die Auswahl an Krediten wurde stark eingeschränkt und die Zinsen entsprechend angepasst. An und für sich ein völlig normaler Vorgang.</p>



<p>Früher gehörte es bei <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mintos</a>* aber zum guten Ton, eine Rendite zwischen <strong>12-13 Prozent p.a.</strong> auf dein Gesamt-Investment zu bekommen. Mittlerweile ist die Mehrheit der verfügbaren Kredite eher bei <strong>9-10,5 Prozent p.a.</strong> einzuordnen. Je nach Laufzeit und Darlehensanbahner.</p>



<p>Nun könnte man sagen, dass doch auch <strong>9-10,5 Prozent</strong> genug sind und das alles <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WfiSDuukP-Q" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jammern auf hohem Niveau darstellt</a>. Ich sehe das aber so, dass die Höhe der Zinsen immer der Gegenwert von einem eingegangenen Risiko darstellt. Hohes Risiko = Hohe mögliche Rendite. Wenn ich stupide in den <strong>MSCI World</strong> investiere, dann kann ich langfristig im Durchschnitt mit <strong>7-9 Prozent p.a.</strong> mit absehbarem Risiko rechnen.</p>



<p>Ist es dann die Mehrrendite von etwa 1,5-2 Prozent dann wert, mein Geld lieber als <strong>Geldwerte ins Baltikum</strong> in Kredite an Privatpersonen zu schicken, anstatt in <strong>seriöse Sachwerte wie Aktien</strong> zu investieren? Nunja, muss Jeder für sich selbst beantworten.</p>



<p>Ich für meinen Teil habe einen Teil meines Kapitals bei Mintos erstmal abgezogen, auch weil ich eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Änderung der Großwetterlage an den Finanzmärkten</a> langsam aber sicher erwarte und daher keine Kredite mehr mit mehr als 6-12 Monaten Laufzeit haben möchte. Meinen ganzen Einsatz werde ich aber definitiv nicht vom Tisch nehmen, der soll schön weiter in Mintos arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Sonnenschein gewinnt Jeder</h2>



<p>Immerhin befinden wir uns seit fast 10 Jahren in einem <strong>stetigen Hoch an den Börsen</strong>, klar das hast du mittlerweile selbst auch mitbekommen. Jeder Anfang 20-Jährige, der ETFs halbwegs versteht, konnte gute Rendite einfahren, sich <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investor</a> nennen oder gar einen Blog/Webseite starten und sich selbst beweihräuchern als Entrepreneur.</p>



<p>Selten war es einfacher als in den letzten 10 Jahren, auch als Anfänger gute Rendite einzufahren. Es reichte fast aus, blind einen Pfeil auf das weltweite <strong>Aktienkarussell</strong> zu werfen, um eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktie</a> zu treffen, die von <strong>2009-2018</strong> ihren Wert gesteigert hat. Für ETFs und aktiv gemanagte Fonds gilt das Gleiche. Nach oben mitschwimmen kann nunmal Jeder.</p>



<p>Auch mit neuen Exzessen wie zweifelhaften <a href="https://www.finanzguerilla.de/kryptos/">Kryptowährungen</a> konnte man im Rahmen eines allgemeinen Anstiegs gutes Geld verdienen.</p>



<p>Doch auch diese Zeiten werden sich dem Ende zuneigen. Wann das sein wird, weiß ich nicht und alle Spekulation über einen Zeitpunkt wäre Kaffeesatzleserei. Ich trinke den Kaffee lieber und den Kaffeesatz packe ich als Dünger in meine Zimmerpflanzen.</p>



<p>Ich möchte aber <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wenn es dann kracht mein Geld lieber in Aktien investiert wissen</a>, als in Geldwerten bzw. <strong>Schuldtiteln im Baltikum</strong>. Im Falle von z.B. <strong>Kapitalkontrollen</strong> könnte Mintos dir dein Geld dann nicht überweisen, auch wenn sie es wollten und könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risikofaktor ETF?</h3>



<p>Man weiß ja noch nicht einmal, wie sich die neuen hippen Finanzprodukte der <strong>ETFs</strong> im Krisenfall schlagen werden, die meisten wurden erst <strong>nach der Finanzkrise 2008</strong> aufgelegt. Eine richtige Krise haben sie nie mitgemacht, im Gegensatz zu so manch aktiv gemanagtem Fonds, den es schon seit Jahrzehnten gibt und der mehrere Krisen überstanden hat. Manche stellen sogar in Aussicht, dass ETFs aufgrund ihrer Funktionsweise <strong>sogar stärker fallen könnten, als ihre jeweiligen Indices</strong>. Nicht gerade berauschende Aussichten, es bleibt spannend.</p>



<p>Andererseits: Vielleicht sind auch alle Unkenrufe gegen ETF zu Unrecht und Verzweiflungsbehauptungen einer sterbenden oder in Disruption begriffenen (aktiven) <strong>Fondsindustrie</strong>? Kann ich als Privatanleger auch nicht wissen. Fakt ist: Den <strong>aktiven Fonds</strong> weht ziemlich der Dreck ins Gesicht und die Geldmengen verlagern sich in den letzten Jahren zunehmend von Aktiv nach Passiv. Man wird sehen, wer als Gewinner vom Platz geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch ist alles gut</h2>



<p>Ich will hier nicht in den allgemeinen Warnungstenor und finanzpolitischen Pessimismus der letzten Wochen einstimmen (<strong>Türkeikrise</strong>, <strong>Schwellenländerkrise</strong>, <strong>Handelskriege</strong>, <strong>Syrienkonflikt</strong>, <strong>Freihandelsabkommen</strong>, <strong>nahender Brexit</strong> etc.) und das nahende Ende des ausschließlich auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wachstum</a> bedachten <strong><a href="https://amzn.to/2xzjXo7" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kapitalismus</a>*</strong> und unseres gesamten Finanzsystems ausrufen. Ich für mich versuche aber dennoch <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine Risiken halbwegs im Griff zu haben</a> und mich <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für den Ernstfall zu </a>positionieren.</p>



<p>Dazu gehört eben auch, dass ich mein Engagement auf Mintos eindampfe und für andere Zwecke verwende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überlebt Mintos? / Fazit:</h2>



<p>P2P-Kredite sind eine klasse Beimischung zum Portfolio. Das werden sie auch für mich bleiben &#8211; zumindest bis der große Knall kommt und sich alle selbst gegen die Stirn klopfen und sich fragen: &#8222;<em>Wie konnte ich nur</em>!&#8220; Die <strong>Dotcom-Blase</strong> lässt grüßen. Aber bis dahin sind auch <strong>9,5-10 Prozent</strong> eine klasse Rendite, vor allem in Kombination mit dem <strong>Zinseszinseffekt</strong>.</p>



<p>Ab und zu kann es aber auch nicht schaden, die Rendite von Mintos auch zu sichern und auf dein Bankkonto zu holen, Zinseszins hin oder her. Hohe Buchgewinne + Totalausfall oder Pleite ist eben immernoch Null.</p>



<p>Und wer weiß, vielleicht steigen die Zinsen in absehbarer Zeit auch bei <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mintos</a>* wieder. Ich für meinen Teil lege dennoch derzeit einen etwas größeren Fokus auf <strong>Aktien</strong> und den <strong>Cash-Aufbau</strong>, um im Crash günstig nachzukaufen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pleitegefahr?</h3>



<p>Hinsichtlich der Langfristigkeit von Mintos und ob es Mintos auch noch in 10 Jahren geben wird:</p>



<p>Hier bin ich vorsichtig. <strong>FALLS es Mintos in 10 Jahren noch geben sollte</strong>, dann hast du damit sicherlich eine bombastische Rendite gemacht. Was aber, wenn im Baltikum die Darlehensanbahner der Reihe nach <strong>Pleite gehen</strong> und die dahinter stehenden <strong>finanzierenden Banken</strong> ebenso? Wohl dem der Kredite mit <strong>Rückkaufgarantie</strong> gewählt hat. Aber was auch wenn diese nicht mehr greift? Was wenn die EZB die <strong>Zinsen erhöht</strong> ab voraussichtlich kommendem Sommer? Tja, dann wird es interessant.</p>



<p>Aktuell gibt es jedoch <em><strong>keine</strong></em> Pleitegefahr in meinen Augen.</p>



<p>Wie gesagt, <strong>P2P</strong> gerne selbst machen mit absolutem Risikokapital und dir deine eigene Meinung bilden. Da du z.B. bei Mintos auch schon <strong>ab 10 Euro investieren</strong> kannst, spricht auch nichts zwingend dagegen, einfach mal mit einem „Hunni“ zu starten und in 10 Kredite a 10 Euro zu investieren und zu schauen, wie es nach einem Jahr so gelaufen ist. Wichtig ist hier vor allem <em>wie du dich dabei fühlst</em>. Bei mir ist dieses Gefühl in den letzten Wochen in ein leichtes Unbehagen umgeschlagen, weswegen ich allgemein etwas auf der Hut bin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abwarten und Tee trinken</h3>



<p>Ob Mintos als Firma überlebt ist ebenso Kaffeesatzleserei wie alle Spekulationen über den Zeitpunkt der nächsten Krise. Es kommt darauf an, wie die Firma wirtschaftet, wie hoch ihre Gewinne sind (macht sie aktuell überhaupt Gewinn oder macht sie den Tesla?) und wie lange das gut geht. An mir jedenfalls hat <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mintos</a>* wahrscheinlich noch nicht wirklich was verdient, da das Meiste dort (noch?) kostenlos ist.</p>



<p>Wenn du Mintos selbst ausprobieren möchtest, bekommst du aktuell über diesen Link <strong>1%</strong> deines investierten Einsatzes geschenkt &#8211;&gt; <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link</a>*.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu P2P-Krediten im Allgemeinen und zu Mintos im Speziellen?</strong></p>
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		<title>Wieso ein passives Einkommen wichtig ist!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 08:33:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Idee eines passiven Einkommens]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen erreichen]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viel liest man heutzutage über das ominöse Thema &#8222;Passives Einkommen&#8222;. Jeder will eines haben, alle werben damit (z.B. im Online-Bereich). In nachfolgendem Artikel möchte ich dir erklären, wieso ich ein passives Einkommen für essentiell halte und wie ich zu der Meinung komme, dass ein passives Einkommen für Jedermann auch tatsächlich erreichbar ist und sehr großen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/">Wieso ein passives Einkommen wichtig ist!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Viel liest man heutzutage über das ominöse Thema &#8222;<strong>Passives Einkommen</strong>&#8222;. Jeder will eines haben, alle werben damit (z.B. im Online-Bereich). In nachfolgendem Artikel möchte ich dir erklären, wieso ich ein passives Einkommen für essentiell halte und wie ich zu der Meinung komme, dass ein passives Einkommen für Jedermann auch tatsächlich erreichbar ist und sehr großen Mehrwert liefert. </p>



<p>Manchmal sogar leichter, als es einem im ersten Moment scheint. Insbesondere ärmeren Menschen möchte ich auf diese Weise Mut machen, sich auch mal mit Vernunft und Realismus (und erstmals nur mittels <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s!) an die Börse zu wagen und sich <strong>kontinuierlich</strong>, <strong>langfristig</strong> und <strong>ganz ohne riskante Zockereien</strong> ein Zusatzeinkommen aufzubauen.</p>



<p>Die Zeiten werden härter, wir werden es vermutlich alle brauchen irgendwann. Aber fangen wir mal vorne an:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter passives Einkommen?</h2>



<p><strong>Passives Einkommen</strong> bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass du durch &#8222;<strong>Nichtstun</strong>&#8220; passiv zusätzliches Geld bekommst. Bevor aber hier Missverständnisse aufkommen: Es geht hier nicht darum, in der Hängematte zu liegen, tatsächlich rein gar nichts zu tun und dabei <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reich zu werden</a> oder andere Scherze. </p>



<p>Nichtstun heißt nur, dass du <strong>nicht aktiv für dein Geld</strong> arbeitest, sondern es <strong>passiv für dich arbeiten</strong> lässt oder passiv zu dir fließt. Du bist natürlich weiterhin in deinem Leben aktiv und verfolgst deine Ziele und Leidenschaften unverändert weiter, auch beruflich.</p>



<p>In Wahrheit ist ein passives Einkommen nämlich die &#8222;Ernte&#8220; von viel <strong>Mühe</strong>, <strong>Arbeit</strong> und <strong>Entbehrungen</strong>. <strong>Passives Einkommen</strong> kann beispielsweise generiert werden über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden und Zinserträge</a> </strong>(Aktien, Dividenden-ETFs&#8230;)</li>



<li><strong>Mieteinnahmen</strong></li>



<li>Tantiemen von Veröffentlichungen</li>



<li>Neue Medien (Youtube-Clicks, Affiliate-Advertising etc.)</li>



<li>uvm&#8230;</li>
</ul>



<p>Im Idealfall sind diese Einnahmen dann so hoch, dass sie ein reguläres monatliches Gehalt ersetzen könnten. <strong>Dein Geld arbeitet dann für dich und nicht du für dein Geld</strong>.</p>



<p>Dann spricht man von echter <strong>finanzieller Unabhängigkeit</strong>. Das eigene Vermögen ermöglicht also (ohne selbst in der Substanz zu schrumpfen (ganz wichtiger Punkt!)) einen guten Lebensunterhalt, ohne die Notwendigkeit, arbeiten gehen zu <span style="text-decoration: underline;"><strong>müssen</strong></span> oder Almosen des Staates oder anderer Institutionen zu brauchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Passives Einkommen für Jedermann?</h2>



<p>Wie oben bereits erwähnt, <span style="text-decoration: underline;"><strong>kann</strong></span> man theoretisch alleine durch ein <strong>passives Einkommen</strong> seinen <strong>Lebensunterhalt</strong> bestreiten, wenngleich es natürlich auch nicht jeder schafft. Wirklich reiche und erfolgreiche Menschen haben lange für sich entdeckt, dass <strong>finanzielle Freiheit</strong> durch ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen </a>der einzige Ausweg ist, um aus dem <strong>Hamsterrad der Erwerbstätigkeit</strong> und des <em>MÜSSENS</em> auszubrechen.</p>



<p>Das Motiv dahinter ist <strong><span style="text-decoration: underline;">NICHT</span></strong>, nicht mehr arbeiten zu gehen. Die allerwenigsten <strong>Millionäre</strong> oder gar <strong>Milliardäre</strong> liegen auf der faulen Haut und arbeiten nicht mehr. Im Gegenteil: Sie arbeiten oftmals <strong>länger und intensiver</strong> als manch Normalverdiener und das mit einer Passion und Hingabe, sodass auch <strong>16-Stunden-Tage</strong> nicht selten sind.</p>



<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Unterschied ist aber:</span></strong></p>



<p>Reiche haben die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a></strong>, genau das zu arbeiten, was sie möchten, wann sie möchten. Wofür sie brennen. Was ihre Leidenschaft ist. Daher arbeiten sie auch so viel (freiwillig!). Für mich ist dies alleine schon erstrebenswert genug, mich auf den Weg zur <strong>finanziellen Unabhängigkeit</strong> zu begeben, egal wo er endet. Du darfst mich hierbei gerne begleiten.</p>



<p>Auch für arme Menschen macht sich der Aufbau eines passiven Einkommens durchaus bezahlt. Hierauf möchte ich nachfolgend kurz eingehen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sich sein Stück vom Kuchen zurückholen</h3>



<p>Ein weiterer nicht zu vernachlässigender, wichtiger Aspekt eines <strong>passiven Einkommens</strong> besteht darin, sich einen Teil seiner <strong>Lebenszeit wieder zu holen</strong>. Dass <strong>Geld</strong> philosophisch betrachtet für mich letzten Endes nichts anderes als <strong>konservierte Lebenszeit</strong> darstellt, habe ich bereits in <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einem eigenen Artikel über das Thema Geld</a> veranschaulicht.</p>



<p>Nun leben wir in Deutschland in einem Land mit einer der <strong>global höchsten Abgabenbelastungen</strong>. Die <strong>OECD</strong> attestierte Deutschland jüngst sogar den <strong>Spitzenplatz weltweit bei Steuern und Abgaben</strong> (<a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Abgaben-ist-Deutschland-Spitzenreiter.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Alles wird teurer, die Steuern und Abgaben steigen immer weiter. Die Löhne auch, aber in der Regel nicht so stark, als dass dies real wieder ausgeglichen wird.</p>



<p>Folge ist eine schleichende <strong>Enteignung des Mittelstands</strong>. Man kann sich für sein Geld schlicht weniger leisten bzw. das vorhandene <strong>Vermögen wird schneller aufgebraucht</strong>. Man verdient nominal vielleicht mehr, hat aber dennoch daraus keinen Mehrnutzen, da das Geld genauso schnell wieder abschmilzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Monatlichen Cashflow steigern</h3>



<p>Ein <strong>passives (Zusatz-)einkommen</strong> setzt genau hier an: Man erhält monatlich einen gewissen Ausgleich für diese Ausgaben. Man steigert sozusagen seinen <strong>monatlichen Cashflow</strong> und kann sich dadurch seinen Wohlstand leichter erhalten, als ohne dieses Einkommen. Gerade bei Niedrigzinsen nagt die Inflation tagtäglich ebenfalls am Geld.</p>



<p>Meine Meinung: Selbst wenn man nicht gerade reich ist, kann schon alleine das Einrichten eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplans</a> in einen <strong>ausschüttenden ETF</strong> eine Methode sein, um monatlich ein Zusatzeinkommen zu erhalten. Dass dies recht einfach geht, habe ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel exemplarisch dargestellt</a> (keine Anlageempfehlung!). In meinen Augen hindert einen dann nur noch die eigene Bequemlichkeit daran. </p>



<p>Gerade heute leben wir in goldenen Zeiten für Anleger. Ein Depot kostet so gut wie nichts mehr, Aktien werden per Knopfdruck gekauft und verkauft, die Transaktionsgebühren sinken tendentiell. Ich wüsste somit keinen besseren Zeitpunkt aktuell, sich an den Aufbau seines zweiten Standbeines zu machen. Oftmals ist der <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausweg aus dem Hamsterrad</a> leichter und weniger aufwendig als gedacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Hamsterrad?</h2>



<p>Im Zusammenhang mit der finanziellen Freiheit spreche ich von einem <strong>Hamsterrad</strong>, in dem du dich befindest, wenn du <span style="text-decoration: underline;"><strong>für</strong></span> dein Geld arbeiten musst. In der Theorie sind also im Hamsterrad gefangen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Angestellte</strong></li>



<li><strong>Arbeiter</strong></li>



<li><strong>Beamte</strong></li>



<li><strong>Selbstständige</strong></li>
</ul>



<p>Kurzum, alle die <strong>(Lebens)Zeit gegen Geld tauschen</strong> und ein &#8222;<strong>Gehalt</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Lohn</strong>&#8220; für ihre Arbeitstätigkeit erhalten.</p>



<p>Ich kann mir schon vorstellen, wie es in dir rumort und du anfängst zu fluchen, dass man doch auch Angestellte und Arbeiter braucht und das Konzept daher nicht funktionieren kann. Nunja, ich behaupte das Gegenteil. Und die Community der jungen Investoren mit dem Fernziel der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Unabhängigeit</a> wächst zum Glück unaufhaltsam.</p>



<p>Zahlreiche <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookgruppen und Youtube-Kanäle</a> beschäftigen sich mit dem Thema, besonders auch zugeschnitten auf die <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Z</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie baue ich mir ein passives Einkommen auf?</h2>



<p>Mit Arbeit, Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit. Und intelligentem <strong>Vermögensmanagement</strong>. Daher kann auch nicht jeder Mensch <strong>finanziell unabhängig</strong> werden und ein passives Einkommen erreichen, da den meisten Menschen das Durchhaltevermögen oder der eiserne Wille hierfür fehlt. Will man beispielsweise sein passives Einkommen nur über <strong>Dividendenerträge</strong> generieren (beispielsweise <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausschüttende <strong>ETF-Sparpläne</strong></a>), so braucht man bei einer durchschnittlichen jährlichen Verzinsung von <strong>7 Prozent</strong> ein für sich arbeitendes Vermögen von <strong>350.000 bis 450.000 Euro</strong>. Die müssen erstmal angehäuft werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechenbeispiel</h3>



<p>Dein Ziel sind monatlich <strong>2000 Euro Zins-oder Dividendenerträge</strong>. Bei einer durchschnittlichen <strong>Aktienrendite</strong> auf <strong>langfristigem</strong> (!) Zeithorizont von <strong>7 % p.a.</strong> (doch, das ist möglich und war es immer schon) brauchst du also etwa<strong> 350.000 Euro</strong>, um dir jeden Monat ca. <strong>2000 Euro</strong> &#8222;Gehalt&#8220; selbst auszahlen zu können. Die <strong>Abgeltungssteuer</strong> ist hierbei nicht berücksichtigt!</p>



<p>Um auf Nummer sicher zu gehen und wenn man die Abgeltungssteuer berücksichtigt, wäre ein Vermögen von <strong>400.000</strong> bis <strong>450.000 Euro</strong> daher realistischer.</p>



<p>Du siehst, so einfach ist die ganze Sache also nicht. Das Argument &#8222;<strong>wenn das funktioniert würde es ja jeder machen</strong>&#8220; zieht also nicht. Oder wie viele Leute kennst du, die über ein derart <strong>liquides Vermögen</strong> verfügen?</p>



<p>Dazu möchte ich dir aber zu bedenken geben: Die meisten in deinem Bekannten- und Freundeskreis kaufen sich im Laufe ihres Lebens eine <strong>Immobilie/Eigenheim </strong>und bringen eben für diese Immobilie Summen auf, die teilweise sogar noch höher sind (die Zinsen mit eingerechnet).&nbsp; Du hast also nun zum Beispiel die Alternative, das Geld statt für ein Haus für dein Depot anzusammeln. Wenn du das lange, diszipliniert und sachkundig machst, dann kannst du im Idealfall von den Zins-/Dividendeneinkünften leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Macht des Zinseszins</h2>



<p>So ganz illusorisch ist die Vorstellung also nicht, wie du mir sicherlich beipflichtest. Wenn du dann noch den <strong>Zinseszins-Effekt</strong>, laut <strong>Albert Einstein</strong> die &#8222;<em><strong>stärkste Kraft im Universum&#8220;, </strong></em>für dich arbeiten lässt, schaffst du die Summe sogar wesentlich früher und schneller, als dass andere ihr Haus abzubezahlen schaffen. Du hast dann zwar kein Haus, aber dafür die <strong>Freiheit zu wohnen wo du möchtest</strong> und laufende <strong>regelmäßige Einkünfte</strong>, ein Leben lang. Motiviert doch, oder? Mich schon.</p>



<p>Für viele wird trotzdem die finanzielle Unabhängigkeit oder ein <strong>passives Einkommen</strong> ein ewiger Traum bleiben. Oder auch nicht und sie sagen, sie wollen das gar nicht. Ihnen reicht ihre Angestelltentätigkeit vollkommen und sie legen Wert auf ihren &#8222;sicheren&#8220; Arbeitsplatz. Das ist eine höchst individuelle Entscheidung eines jeden für sich selbst.</p>



<p>Falls dich das Thema finanzielle Unabhängigkeit interessiert, gebe ich dir <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> entsprechende Buchvorschläge, die ich selbst mit reinem Gewissen weiterempfehlen kann und die teilweise echte <strong>Eye-Opener</strong> sind.</p>



<p>Ob du den <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weg aus dem Hamsterrad</a> mit all den Entbehrungen für dich einschlagen willst, ist und bleibt aber alleine deine Entscheidung.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung &#8211; ist ein passives Einkommen erstrebenswert oder lehnst du es für dich selbst konsequent ab?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/">Wieso ein passives Einkommen wichtig ist!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Passives Einkommen: Auf der Rolltreppe durchs Leben?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 15:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende aus Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen als Rolltreppe]]></category>
		<category><![CDATA[schneller vorankommen dank passivem Einkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich an das Thema Passives Einkommen und finanzielle Freiheit denke oder anderen Menschen das Konzept dahinter erklären möchte, hilft mir die Metapher einer Rolltreppe. Vor kurzem war ich im Rahmen einer Urlaubsreise am Flughafen Frankfurt, dort kam mir die Idee dazu. Auf dem Weg zu den Abflug-Gates gibt es ebenerdige Rolltreppen (oder Laufbänder, weil...</p>
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<p class="has-drop-cap">Wenn ich an das Thema <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Einkommen</a></strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> denke oder anderen Menschen das Konzept dahinter erklären möchte, hilft mir die Metapher einer <strong>Rolltreppe</strong>. Vor kurzem war ich im Rahmen einer Urlaubsreise am Flughafen Frankfurt, dort kam mir die Idee dazu. Auf dem Weg zu den Abflug-Gates gibt es ebenerdige Rolltreppen (oder Laufbänder, weil keine Treppen?! Hm.), sicherlich hast auch du schon eine solche genutzt oder bist nebenher gelaufen. Diese Rolltreppen stehen für mich stellvertretend zum eigenen individuellen Lebensweg.</p>



<p>Auf diesem Lebensweg gibt es in einem solchen Flughafen nun <strong>verschiedene denkbare Szenarien</strong>. Den Umgang mit diesen Rolltreppen nutze ich nun als Analogie für den persönlichen Umgang mit dem Thema Finanzen. Du kannst die <strong>Rolltreppen</strong> nun folgendermaßen nutzen (oder nicht):</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Szenario 1: Du gehst zu Fuß und vermeidest die Rolltreppe</strong></h2>



<p>Was passiert wenn du die Rolltreppe nicht benutzt? Als ehrenhafter, auf seine <strong>Gesundheit bedachter Mensch</strong>, benutzt du erstmal grundsätzlich solche „Gehhilfen“ nicht. Immerhin bist du noch jung und frisch, sagst du dir, und schon deine Mama hat dir gepredigt, <strong>nicht faul zu sein</strong> und etwas im Leben zu leisten.</p>



<p>Du arbeitest dich also mit deiner eigenen Körperkraft voran. Jeder Schritt kostet dich Energie und bringt dich eben genau einen Schritt weiter. Du gehst also <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schritt für Schritt selbstständig</a> durchs Leben, kannst <strong>selbst die Geschwindigkeit bestimmen</strong> und <strong>kommst am Ende genau so weit, so viele Schritte du eben gemacht hast</strong>. Möchtest du langsamer gehen, dann verringerst du deine Geschwindigkeit oder du fängst halt an zu rennen. Oder du bleibst einfach stehen.</p>



<p>In der Regel ist dies der <strong>normale Weg eines normalen Angehörigen der Mittelschicht</strong> innerhalb des <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamsterrades</a>. Dies sowohl in Bezug auf seine <strong>Finanzen</strong> oder auch seinen gesamten <strong>Karriere- oder Lebensweg</strong>. Er macht Schritt für Schritt in die gewünschte Richtung und kommt dort vielleicht irgendwann an. Oder auch nicht. Er hat ein <strong>normales Gehalt</strong> (er läuft) oder ein <strong>hohes Gehalt</strong> (er rennt). Am Ende kommt er dann irgendwann am <strong>Abflug-Gate</strong> (Ruhestand/<a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rente</a>/Weltreise etc.) an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Szenario 2: Du benutzt die Rolltreppe</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">a) Stehend:</h3>



<p>Du betrittst also die Rolltreppe und bleibst darauf stehen. Was ist die Folge? Du wirst <strong>automatisch in deine gewünschte Richtung</strong> getragen und das völlig ohne eigene Mühen und Anstrengungen. Also du kommst <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">automatisch weiter</a>. Was ist aber der Unterschied zu <strong>Szenario 1</strong>? Es dauert wesentlich länger von A nach B zu kommen. Du musst zwar <strong>keine körperlichen Ressourcen</strong> aufwenden, aber auf jeden Fall benötigst du <strong>mehr Zeit</strong>. Gleichzeitig wirst du auf dem Laufband womöglich von anderen Fußgängern links und rechts überholt.</p>



<p>Für mich ist die Rolltreppe sinnbildlich für ein <strong>passives Einkommen</strong>, egal aus welcher Quelle. Beispielhaft nehme ich hier wieder die <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden eines Wertpapierinvestments</a>. Was haben die Dividenden nun mit der Rolltreppe gemein?</p>



<p>Sie beschleunigen dich auf deinem Lebensweg, egal wohin dich dieser führen mag. Egal ob dein „Gate“ die Rente oder die <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>persönliche Freiheit</strong></a> ist. Dividenden geben dir (zumindest finanziellen) Rückenwind, sogar wenn dein sonstiges Leben/Finanzen/Karriere in Stillstand geraten ist. Dank der Rolltreppe geht es immer wieder weiter, wenn auch langsam. Stehst du auf der Rolltreppe, dann lässt du dich also von deinem passiven Einkommen bequem ans Ziel tragen.</p>



<p>Im Vergleich zum Fußgänger aus <strong>Szenario 1</strong> (sinnbildlich für einen normalen Arbeitnehmer), bringt dich das <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passive Einkommen</a> in diesem Szenario wesentlich langsamer voran. Aber es geht <strong>automatisiert und bringt dich in jedem Fall weiter</strong>. Zudem hast du stehend <strong>mehr Zeit</strong>, <strong>die Umgebung zu genießen und auch mal die Flugzeuge</strong> auf dem <strong>Rollfeld durch die Glasscheibe</strong> zu beobachten, Stichwort <a href="http://amzn.to/2s4AGzt" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Achtsamkeit</strong></a>*. Du bist entspannter und mehr auf den Augenblick fokussiert.</p>



<p>Ein <strong>passives Einkommen</strong> hat im Gegensatz zur Rolltreppe folgenden gravierenden Vorteil: In gewisser Weise kannst du in Bezug auf <strong>Wertpapier-Investments</strong> die Geschwindigkeit deiner <strong>eigenen Rolltreppe</strong> beeinflussen und stetig erhöhen.</p>



<p>Wenn du richtig Gas gibst im <strong>Leben</strong>/deiner <strong>Karriere</strong>/deiner <strong>Sparquote</strong>, ist die Rolltreppe dann womöglich genauso schnell oder sogar <strong>schneller</strong> als das eigene Fortbewegen zu Fuß. Du bist also auf der Rolltreppe stehend schneller, als du es neben der Rolltreppe laufend wärst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) In Laufrichtung gehend:</h3>



<p>Besonders schnell bist du aber, wenn du die Rolltreppe <strong>in Laufrichtung</strong> benutzt und dabei auch noch <strong>selbst weiterläufst</strong> oder <strong>sogar rennst</strong>. Hierbei lässt du dann sämtliche andere Menschen, die auf der <strong>Rolltreppe stehen</strong> (Szenario 2, Punkt a) und sämtliche <strong>Fußgänger neben der Rolltreppe</strong> (Szenario 1) weit hinter dir.</p>



<p>Das ist dann der Fall wenn du dein <strong>Passives Einkommen</strong> mit einem <strong>aktiven Einkommen</strong> aus deinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beruf</a> oder idealerweise deines <strong>Hobbies/deiner Leidenschaft</strong> kombinierst: Beispielsweise wenn du ein Arbeitnehmer bist, der sich zusätzlich als zweite Säule ein starkes passives <a href="http://amzn.to/2rLyPg4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einkommen</a>* (Dividenden/Mieteinnahmen) aufgebaut hat.</p>



<p>Du machst am Ende vielleicht die <strong>gleiche Anzahl an Schritten wie der Fußgänger in Szenario 1</strong>, kommst am Ende aber <strong>sehr viel schneller sehr viel weiter, weil die Rolltreppe dir zusätzlichen Rückenwind gibt</strong>. Völlig automatisch. Das passive Einkommen verschafft dir dabei auch mehr Zeit, die du sonst im Leben mit dem Laufen verbringen würdest. Es beschert dir persönliche Freiheit, zumindest wenn du am Ziel angekommen bist. Freilich: Mit <strong>Flugzeuge bestaunen</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/innere-ruhe-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">innerer Ruhe</a> ist da dann leider nicht mehr viel.</p>



<p>Durch die abgeleistete Anzahl von Schritten ist deine körperliche Anstrengung identisch mit dem ersten Szenario (völlig anstrengungsfrei geht es nur stehend auf der Rolltreppe, <strong>passiv</strong>), jedoch hast du mit dem gleichen Aufwand eine wesentlich weitere Strecke zurückgelegt &#8211;&gt; <strong>Effizienz</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Szenario 3: Du benutzt die Rolltreppe entgegen ihrer Laufrichtung</strong></h2>



<p>„So ein Quatsch, wer sollte sowas machen?“, fragst du dich vielleicht. Doch machen genau das leider sehr viele Menschen, vielleicht auch du selbst. Dieses Sinnbild trifft zum Beispiel zu, wenn du dich als <strong>Privatperson stark verschuldest</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/6-finanzfehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konsumschulden</a>) oder sonst wie <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verbindlichkeiten in deinem Leben anhäufst</a>. Was ist die Folge? Du machst Schritte vorwärts, wirst aber bei jedem Schritt gebremst bzw. sogar wieder ein Stück zurückgeworfen.</p>



<p>Verharrst du im Stillstand, wirst du sogar voll automatisch rückwärts bewegt. Grund hierfür können zum Beispiel <strong>hohe Kreditzinsen</strong>, zu <strong>großer Konsum</strong>, <strong>hohe Unterhalts- oder Instandhaltungskosten</strong> oder ein teurer <a href="https://www.finanzguerilla.de/privatkredit-aufnehmen-niedrigzinsen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Dispo-Kredit</strong></a> sein. Oder eine Hypothek auf deine <strong>selbst genutzte Immobilie</strong>, die wie ein Amboss um deinen Hals hängt und dich so negativ durch dein Leben begleitet.</p>



<p>Zwar kannst du auch auf diesem Wege grundsätzlich dein Abflug-Gate erreichen, du&nbsp; musst aber für die gleiche Strecke wie die anderen Szenarien wesentlich mehr <strong>Mühe, Zeit und Kraft</strong> aufwenden. Und du musst <strong>gesund bleiben</strong> und darfst nicht krank werden, weil auch dann deine Rolltreppe weiterläuft. Verlangsamst du deine Schrittfolge oder machst du deine Schritte kleiner, schon wirst du zurückgeworfen. Ebenfalls völlig automatisch.</p>



<p>Bei stark <strong>überschuldeten Menschen</strong> besteht die Tragik sogar darin, dass sie <strong>trotz schneller Schritte </strong>nicht gegen die (zu schnelle) Rolltreppe ankommen. Du kennst das vielleicht noch aus deinen Kindheitstagen, wenn du aus Spaß <strong>gegen Rolltreppen gerannt</strong> bist. </p>



<p>Für diese Menschen ist dies schon längst kein Spaß mehr. Sie müssten schon regelrecht rennen, was aber sehr stark <strong>an die Kondition geht und sie das daher nur sehr kurzfristig durchhalten</strong> könnten. Dabei gefährden sie dann auch noch ihre <strong>Gesundheit</strong>. Fangen sie dann wieder normal zu laufen an, werden sie automatisch wieder zurückgeworfen, die Mühe war im schlimmsten Fall umsonst.</p>



<p>So sehr ich mir wünschen würde, dass du und die meisten Menschen mindestens das Szenario 1 leben, so bin ich doch der Überzeugung, dass es oftmals (auch unbewusst) eine Mischung aus 1 und 3 ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: <strong>Das Abflug-Gate erreichen</strong> zählt</h2>



<p>Nur du alleine weißt, wie du dein persönliches Abflug-Gate erreichen kannst. Letztenendes kommt es darauf an, dass du es überhaupt erreichst und in deine eigene <a label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> abheben kannst. Ob das „Gate“ nun für dich deine <strong>Rente</strong>, ein <strong>Porsche</strong> oder <strong>persönliche und finanzielle Freiheit</strong> bedeutet, liegt am Ende ganz bei dir ganz alleine. Auch muss natürlich nicht Jeder nach finanzieller Freiheit streben.</p>



<p>Ich würde das Ganze daher auch nicht unbedingt ausschließlich aus der <strong>finanziellen Brille</strong> betrachten: Die Rolltreppe kann genausogut <strong>Hilfsmittel für deine Hobbies</strong> und <strong>Leidenschaften</strong>, ja sogar für das ganze Leben sein. Alleine, weil sie dir einen Teil der <strong>tagtäglichen Mühen</strong> abnimmt. Du hast den Kopf dann frei für die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Andere Prioritäten im Leben?</h3>



<p>Vielleicht hast du ja auch ganz andere Wünsche und Vorstellungen (z.B. <strong>Familie</strong>, <strong>Weltreisen</strong> etc.) und die Finanzen sind für dich nur ein <strong>notwendiges Übel</strong>. Aber auch hier bin ich der Meinung, dass du dich mit <strong>Rückenwind einer Rolltreppe</strong> wesentlich leichter tust, als ohne. Hier wäre dann dein Depot so eine Art persönliches Pokemon, wie ich es <a href="https://www.finanzguerilla.de/dein-persoenliches-finanz-pokemon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einem anderen Artikel beschrieben</a> habe. Eine Art ständiger und treuer Begleiter. Und solange sich der Wartungsaufwand für deine Rolltreppe in Grenzen hält (Stichwort: <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Investieren wie ein Frugalist)</a>, kann man es auch ganz bequem nebenher laufen lassen, ohne <strong>allzu viel Energie</strong> und <strong>Aufmerksamkeit</strong> hineinzustecken.</p>



<p>Für mich persönlich kommen langfristig daher nur die <strong>Szenarien</strong> <strong>2 a)</strong> und <strong>b)</strong> bei meiner Rolltreppe in Frage. Selbst wenn ich <strong>meine Rolltreppe so stark getunt hätte</strong>, dass ich auch komplett stillstehen <em>könnte</em>, so würde ich vermutlich trotzdem weiterlaufen. Manchmal <strong>schlendernd</strong>, manchmal <strong>rennend</strong>, aber immer nur <strong>in die Richtung und an das Ziel</strong>, welches ich mir selbst zu erreichen gesetzt habe: <strong>Persönliche Freiheit</strong>.</p>



<p><strong>Welches Szenario trifft auf dich zu? Hast du dir auch schon eine solche Rolltreppe gebaut oder möchtest damit in Kürze loslegen? Lass uns gerne an deinen Gedanken teilhaben.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/">Passives Einkommen: Auf der Rolltreppe durchs Leben?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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