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	<title>Finanzbildung | Steigere dein Börsenwissen, gestalte dein Leben!</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Feb 2026 20:05:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank Aktie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „Lehrgeld“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „<em>Lehrgeld</em>“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es ausging, meine <strong>Börsenfehler</strong> und wie ich vielleicht noch die Kurve gekriegt hätte, wäre ich kein Feigling gewesen. Im Zentrum dieser Geschichte: Die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutsche Bank Aktie – Aus der Krise, in die Krise. Und ich mittendrin</strong></h2>



<p>Wir schreiben das <strong>Jahr 2014</strong>. Ich war zwar schon länger an der Börse tätig, bislang aber hauptsächlich mit aktiv gemanagten Fonds und hin und wieder mal eine geringfügige Position in Einzelaktien. Teilweise nur im dreistelligen Bereich. Da ich damals noch satte 9 Euro pro Transaktion zahlte, kannst du dir selbst vorstellen, wie erfolgreich ein Handel im dreistelligen Bereich unter dem Strich gewesen sein dürfte.</p>



<p>Das war jedenfalls der Ausgangspunkt. Ich habe Börsenberichte gelesen und mich eher schlecht als recht informiert. Damals hielt ich es dann tatsächlich für eine gute Idee, satte <strong>20.000 Euro</strong> auf einmal mittels <strong>Einmalkauf </strong>in die <strong>Aktien der Deutschen Bank </strong>zu investieren.</p>



<p>Die Aktie rentierte hier gerade bei ca. <strong>29 Euro</strong> (<strong>2014</strong>).</p>



<p>Sie kam aus einem mehrjährigen Tief bei ca. <strong>14 Euro</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" type="post" id="1719" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrise</a> <strong>2008/2009</strong>) und war seit der Krise wieder bis auf <strong>43 Euro</strong> angestiegen (<strong>2010</strong>). Ich ging somit von einer Zwischenkorrektur (40 auf 29 Euro) aus und sah es als „<em>goldene Gelegenheit</em>“ und unter dem Aspekt Rendite/Risiko her auch stimmig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Medialer Fokus auf die Deutsche Bank</h2>



<p>Da die Aktie auch aufgrund CEO-Wechsel und Anpassungen des <strong>Investment-Geschäfts</strong> stark präsent in den Medien war, hielt ich es für eine ausgemachte Sache, dass sie absehbar und zeitnah wieder auf <strong>40 Euro</strong> (mindestens!) steigen würde. Zugegeben, die Allzeithochs um die <strong>87 Euro</strong> waren ebenfalls verlockend. Vielleicht kommen wir ja wieder da hin?! Damals wäre so ein Verdoppler für mich <strong>finanziell sehr gelegen gekommen</strong>. Ich zahlte damals noch die Schulden für <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" type="post" id="3990" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine selbst genutzte Eigentumswohnung</a> ab und konnte das Geld auch nach meiner ersten <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" type="post" id="4241" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidung</a> gut brauchen.</p>



<p>Umso mehr schmerzte mich dann der Verlust eines Großteils meines Einsatzes. Aber dazu kommen wir noch.</p>



<p>Blauäugig wie ich war, bin ich also dann mit besagter Summe bei etwa <strong>29 Euro</strong> in die Aktie eingestiegen. Selbst wenn sie korrigiert: Immerhin bleibt mir ja dann die <strong>stattliche Dividende</strong>, selbst wenn es mit dem Verdoppler dann ein paar Jahre dauern würde – <em><strong>die Dividende wäre ein gutes Trostpflaster</strong></em>.</p>



<p>Doch es kam anders.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 1</strong>: Aktie kaufen ohne zureichende Analyse der Fundamentaldaten und auf das Prinzip „Hoffnung“ setzen. Auch genannt: „Blindes Zocken“.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Abwärtsspirale</strong> beginnt&#8230;</h2>



<p>Die Aktie schaffte es leider nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nahezu täglich fanden sich auf <a href="https://www.boerse-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Börse-Online</a> oder dem <a href="https://www.deraktionaer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionär</a> <strong>negative</strong> bis vernichtende Berichte mit stets neuen Hiobsbotschaften.</p>



<p>Die Aktie fiel und fiel. Es gab <strong>Kapitalerhöhungen</strong>, mein Einstieg wurde dadurch <strong>verwässert</strong>.</p>



<p>Es eskalierte weiter und die <strong>Dividende wurde sogar gestrichen</strong> bzw. bis auf das absolut Nötigste gekürzt (sie war kaum noch der Rede wert). Die Dynamik nahm Fahrt auf. Sogar die sicher geglaubten <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" type="post" id="2629" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen</a> somit &#8211; weg.</p>



<p>Immer wieder gab es auch kurze Erholungen, jedoch habe ich meinen <strong>Einstiegspreis von 29 Euro</strong> über die Folgejahre nie mehr gesehen. Sofort wäre ich raus gegangen und hätte erleichtert gefeiert.</p>



<p>Was also tun? Klar! <strong>NACHKAUFEN und verbilligen</strong>. Zwischenzeitlich hat man ja neues Cash und kann sich mehr leisten (Anm: das war etwa <strong>3-4 Jahre später</strong>).</p>



<p>Gesagt getan. Die Aktie war so stark gefallen, dass ich sie bei ca. <strong>10,50 Euro</strong> im Jahre <strong>2016</strong> in <strong>großem Stil nachkaufte</strong> und meinen Einstiegskurs dadurch auf <strong>ca. 20 Euro verbilligte</strong>. Ich wollte retten was zu retten ist. Einen Fehler gemacht zu haben? Gestand ich mir nicht ein.</p>



<p><em>„Sobald sie die 20 Euro wieder erreicht, werde ich Plusminus Null aussteigen und daraus lernen“</em> war meine Devise. Hauptsache keinen Verlust (von den Opportunitätskosten durch <strong>entgangene andere Gewinne</strong> mal abgesehen).</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 2</strong>: Verbilligen ohne Plan und Strategie</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jahre des Siechtums</strong> &#8211; Deutsche Bank Aktie als Trauerspiel</h2>



<p>Die Position war im Verlust und würde es wohl bleiben. Ich baute parallel um die Aktie ein neues Depot, frei nach den <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" type="page" id="1098" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehren und Kenntnissen der Bücher hier</a> auf. Hier entstand dann auch die Idee für diese Webseite. Ich half mir selber, sog Wissen in mich auf, setzte die Erkenntnisse auch tatsächlich um und profitierte nach kurzer Zeit. Ich war begeistert! Gewinn geht also doch! Davon sollten auch andere profitieren! Insofern war die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong> in gewisser Weise mit verantwortlich für diesen Blog.</p>



<p>Das <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/" type="post" id="4679" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamtdepot wuchs</a>, entwickelte sich positiv. Der Schandfleck Deutsche Bank blieb jedoch. Dieses <strong>tiefe Rot </strong>fraß sich tagtäglich in mein Auge. <strong>Diese eine Aktie bremste die Gesamtperformance</strong>, weil sie eben ein ziemlicher Klumpen war.</p>



<p>Die Aktie war zwischenzeitlich so stark gefallen, dass ich weiter nachkaufte in Form eines <strong>Sparplanes</strong> (da ich keine größere Summen Cash mehr hatte – Gott sei Dank!). Schlimmer geht&#8217;s immer&#8230;</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 3</strong>: Wiederholung des Fehlers Nr. 2</em> - automatisiert als <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" type="post" id="322" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a></pre>



<p>Egal wie stark mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" type="post" id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> im Plus rangierte, die <strong>Aktie der DB</strong> belastete mein Depot und zugegeben auch mein Ego weiter.</p>



<p>Es folgten dann <strong>Jahre des Verlustes mit der Aktie</strong>. Die Aktie fand einfach nicht aus den Schlagzeilen. Im <strong>Jahr 2020</strong> fiel sie sogar auch knapp <strong>5 Euro</strong> aufgrund der <strong>Pandemie</strong>. Es gab zahlreiche (auch ernstzunehmende / seriöse) Stimmen, die gar vor <strong>einer Insolvenz der Deutschen Bank</strong> oder <strong>Verstaatlichung</strong> analog der Commerzbank damals sprachen und mir somit womöglich einen <strong><em>Totalverlust</em></strong> in Aussicht stellten.</p>



<pre class="wp-block-verse"><strong><em>Börsenfehler Nr. 4</em></strong><em>: Sich durch aufgeregte Börsenberichterstattung verrückt machen lassen</em></pre>



<p>Weiter warf ich schlechtem Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/tag/geld-macht-gluecklich/" type="post_tag" id="354" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gutes Geld</a> hinterher (Sparpläne), nur um irgendwie wieder Null auf Null rauszukommen und meinen Fehler wieder „<em>gut zu machen</em>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schlussstrich</h2>



<p>Da es im Prinzip im Zeitraum <strong>2018</strong> bis <strong>2024</strong> bei der <strong>Deutschen Bank</strong> nahezu nur bergab ging bzw. seitwärts, sah ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels und entschied mich dazu, die Reißleine zu ziehen und <strong>meine Positionen</strong> zu einem Kurs von ca. <strong>7,50 Euro</strong> auf den Markt zu werfen. Seitdem bin ich raus aus der Aktie und bislang nie wieder gekommen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 5</strong>: Am Hochpunkt kaufen, am Tiefpunkt verkaufen.</em></pre>



<p>Es lässt sich somit festhalten, dass ich die Aktien bei einem Kurs von <strong>29 Euro gekauft </strong>habe. Diesen Kurs sahen sie während meiner gesamten Haltedauer von <strong>2012</strong> bis etwa <strong>2022</strong> tatsächlich nie wieder. Ich <strong>verbilligte</strong> den Einstieg auf ca. <strong>20 Euro</strong> und gab dann <strong>unweit des Allzeittiefs</strong> bei <strong>7,50 Euro</strong> auf und verkaufte. Damals rechnete ich mit einem Fall auf „Null“ (danke liebe Börsenmedien!) und wollte retten was noch zu retten war.</p>



<p>Was wäre wenn?&#8230;</p>



<p>Heute schreiben wir das Jahr <strong>2026</strong>. Die Deutsche Bank notiert heute (<strong>09.02.2026</strong>) bei <strong>31,48 Euro</strong>.</p>



<p>Mein Ersteinstieg (29 Euro) wäre somit nach ca. <strong>12 Jahren Haltedauer</strong> nun doch wieder im Gewinn und ich wäre aus der Nummer rausgekommen. Mit ein wenig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" type="post" id="1359" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a>, aber hohen Opportunitätskosten. Aber immerhin ohne <strong>tatsächliche Verluste</strong>.</p>



<p>Nach Verbilligen auf <strong>20 Euro</strong> wäre ich stand heute sogar dick im Gewinn. (<strong>20 Euro</strong> -> <strong>31,48 Euro</strong> -> <strong>57,4 % Kursgewinn</strong>). In Anbetracht einer Zeitdauer von fast <strong>12 Jahren</strong> immerhin eine Rendite von knapp <strong>4,78 % p.a.</strong> &#8211; <em>ohne</em> Dividende. Diese wird inzwischen auch seit Jahren wieder gezahlt.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 6</strong>: KEIN Buy and Hold betrieben</em></pre>



<p>Hätte ich Eier aus Stahl gehabt und die Sache <a href="https://timschaefermedia.com/" type="link" id="https://timschaefermedia.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie Tim Schäfer gehandhabt</a> und schlichtweg <em><strong>nie</strong></em> verkauft, dann wäre ich heute sogar mit der <strong>Deutschen Bank Aktie</strong> wieder im <strong>Gewinn</strong>. Dieser Gewinne wächst womöglich weiter oder ich könnte nun mit gutem Gewissen und Genugtuung aussteigen.</p>



<p>Spätestens wenn die Deutsche Bank in <strong>20 Jahren</strong> bei <strong>100 Euro</strong> rangiert, würde ich mich über den entgangenen „Fivebagger“ ärgern&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit und meine Lehren:</h2>



<p>Die Deutsche Bank war meine Achillesferse. Jahrelang trieb mich diese Aktie in den Wahnsinn. Als damals noch mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" type="post" id="994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> Unerfahrener verlor ich in Summe viel Geld mit der Aktie. Mein <strong>Verlustverrechnungstopf</strong> (Aktien) rangierte lange Zeit im Minus. Immerhin konnte ich dadurch <strong>steuerfreie Gewinne aus anderen Aktientransaktionen gegenrechnen</strong>. Leider aber keine Gewinne aus ETF, wo meine Hauptgewinne herrührten. </p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" type="post" id="5004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> sind ein <strong>gesonderter Verrechnungstopf</strong>, wie ich auch damals schmerzlich feststellen durfte. Leider hatte dies zur Folge, dass ich den <strong>negativen Verrechnungstopf</strong> lange mit mir führte. Ich sah es jedoch als Warnung an und bin aus heutiger Sicht auch recht froh über meine Erfahrung mit der Deutschen Bank.</p>



<p>Alleine wenn du diese Zeilen liest und du gerade feststellst, dass du mit einer deiner Positionen in einer ähnlichen Situation sein könntest (<strong>Tesla</strong>? <strong>Palantir</strong>? Oder gar <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" type="post" id="3017" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a>?) helfen dir vielleicht meine Erfahrungen.</p>



<p>Ich habe für mich daraus mitgenommen: Entweder klar mit <strong>Stops agieren</strong> und <strong>rechtzeitig aussteigen</strong> oder radikal bis zum Schluss halten („<strong><em>Buy and Hold extreme</em></strong>“) und erst dann verkaufen, wenn ich dazu gezwungen werde bzw. die Position als wertlos aus meinem Depot ausgebucht wird.</p>



<p>Natürlich rate ich dir eher, vorher auszusteigen, um <strong>hohe Opportunitätskosten</strong> zu vermeiden. Dann hättest du nicht wie ich <strong>nahezu alle Börsenfehler nach Lehrbuch</strong> begangen.</p>



<p><strong><em>Hast auch du so ein Kryptonit in deinem Depot? Um welchen Wert handelt es sich bei dir?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 23:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Covered-Call-ETFs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr häufig sind mir in letzter Zeit bei Recherchen und beim Konsum von Beiträgen auf Youtube sogenannte Covered-Call-ETFs über den Weg gelaufen. Zwar gibt es auch durchaus kritische Auseinandersetzungen mit dieser Art von ETFs, jedoch ist der überwiegender Tenor eher positiv. Sie bieten offenbar hohe Ausschüttungen bei mäßigem Risiko und sollen darüber hinaus auch noch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/">Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has--font-size">Sehr häufig sind mir in letzter Zeit bei Recherchen und beim Konsum von Beiträgen auf Youtube sogenannte <strong>Covered-Call-ETF</strong>s über den Weg gelaufen. Zwar gibt es auch durchaus kritische Auseinandersetzungen mit dieser Art von ETFs, jedoch ist der überwiegender Tenor eher positiv. Sie bieten offenbar <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hohe Ausschüttungen</a> bei mäßigem Risiko und sollen darüber hinaus auch noch in gewisser Weise &#8222;abgesichert&#8220; sein. Grund genug, dass ich mir die ETFs mal anschaue.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Covered-Call-ETFs: Das Einkommens-Schema, das auch seine Schattenseiten hat</h2>



<p>In Zeiten niedriger Zinsen, hoher Bewertungen bei Aktien und latenter Volatilität suchen viele Anleger nach Alternativen zum klassischen Aktien- oder Anleiheninvestment. Eine Strategie, die zunehmend Aufmerksamkeit erhält: die sogenannten <strong>Covered-Call-ETFs</strong>. Doch wie funktioniert dieses Vehikel wirklich? Und vor allem: Für wen eignet es sich – und wann eher nicht?<br>In diesem Artikel gehen wir Schritt für Schritt vor: Wir erklären das Grundprinzip, zeigen Chancen und Risiken auf, diskutieren Einsatzszenarien, und beleuchten, wie das Ganze im Kontext eines ausgewogenen Portfolios wirken kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was steckt hinter dem Begriff „Covered Call“?</h2>



<p>Kurz gesagt: Ein Covered-Call-ETF kombiniert zwei Komponenten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Beteiligung an einem <strong>Aktienportfolio</strong> (oder Indizes &#8211; <strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>MSCI World</strong> etc.) – also klassische Long-Aktienpositionen.</li>



<li>Parallel dazu wird auf diese gehaltenen Aktien bzw. das Portfolio eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/optionen-ein-instrument-fuer-privatanleger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Option verkauft</a> (eine Call-Option). Diese Option ist „gedeckt“ („covered“), weil das Portfolio bereits die zugrundeliegenden Aktien besitzt – im Gegensatz zu einer nackten Call-Schreibweise („naked call“), die deutlich riskanter wäre.</li>
</ol>



<p>Wenn die Call-Option verkauft wird, erhält der Fonds eine <strong>Prämie vom Käufer der Option</strong>. Das gibt Cash-Flows und somit eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">potenzielle Einnahmequelle</a> – zusätzlich zu Dividenden und Kursentwicklung des Aktienportfolios. <br>Wenn der Kurs der Aktie unter dem Strike-Preis bleibt, verfällt die Option wertlos und das Fondsportfolio behält die Prämie – ein Gewinn. Wenn der Kurs über den Strike steigt, wird das Aktienpaket ggf. abgegeben zum Strike-Preis, und der Fonds profitiert nur noch bis zu diesem Preis – darüber hinaus nicht mehr. <br>Einfach gesagt: man gibt einen Teil des Gewinnpotenzials auf im Tausch gegen Prämien-Einnahmen und etwas stabileres Verhalten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Warum gewinnen Covered-Call-ETFs an Bedeutung?</h2>



<p>Mehrere Faktoren spielen hier mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Zinslandschaft: Klassische Rentenprodukte oder Festgeld bringen kaum noch attraktive Erträge. In diesem Umfeld wird „alternative“ Einkommensproduktion im Aktienumfeld interessant. Laut einer Quelle werden <strong>Covered-Call-ETFs</strong> mittlerweile mit zweistelligen Ausschüttungserwartungen diskutiert (z. B. 7 %–13 % Rendite) – zumindest in den USA. Tatsächlich gibt es inzwischen auch in Europa solche ETFs mit <strong>Ausschüttungsrenditen</strong> zwischen <strong>7-12 % p.a.</strong></li>



<li>Volatilität und Seitwärtsmärkte: Wenn die Märkte nicht kräftig steigen – etwa in Seitwärtsphasen oder moderaten Rücksetzern – kann das zusätzliche Prämien-Einkommen helfen, das Ergebnis zu stabilisieren. </li>



<li>Der Wunsch nach „regelmäßigem Ertrag“: Viele Anleger wollen nicht nur auf Kursgewinne setzen, sondern Erträge „aus dem Bestand“ – also Ausschüttungen oder laufende Einnahmen. Covered-Call-ETFs bieten so eine Brücke zwischen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendenstrategie</a> und Optionsstrategie.</li>
</ul>



<p>Kurzum: Sie kombinieren Aktien-Exposition mit einer systematischen Einnahmequelle – was attraktiv klingt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wie funktionieren Covered-Call-ETFs konkret?</h2>



<p>Schauen wir tiefer in die Mechanik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der ETF hält ein <strong>Aktienportfolio</strong>, z. B. einen breiten Index oder eine Auswahl von <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/">Aktien</a>.</li>



<li>Parallel verkauft der Fondsmanager (oder ein Derivatunternehmen im Fonds) Call-Optionen auf diese Aktien oder den Index. Meist wird eine bestimmte Quote des Portfolios „gedeckt“ – nicht zwingend 100 %. </li>



<li>Diese Optionen werden z. B. monatlich oder in kurzen Fristen begeben – häufig Out-of-the-Money (OTM), damit das Aufgeben des Gewinnpotenzials begrenzt bleibt, aber noch Aufwärtspotenzial besteht. </li>



<li><strong>Die Prämien, die durch den Verkauf der Optionen eingenommen werden, fließen an den ETF-Anteilsgläubiger als Ausschüttung</strong> – oder reduzieren zumindest die Volatilität des Fonds.</li>



<li>Wenn der Markt moderat steigt oder stagnierend verläuft, hat der Fonds die Prämien + evtl. Aktienkursgewinn (bis zur Option) – eine nette Kombination. Wenn der Markt allerdings stark steigt, ist das Gewinnpotenzial gedeckelt. Wenn der Markt stark fällt, bleibt zwar der Prämienpuffer, aber der Fonds erleidet dennoch Kursverluste – meist nur etwas abgeschwächt. </li>
</ul>



<p>Ein Beispiel: Der Fonds hält Aktien im Wert von 100.000 Euro. Er verkauft Call-Optionen mit Strike bei z. B. 110.000 Euro, Prämie z. B. 2 000 Euro im Monat. Bleibt der Kurs unter 110.000 Euro, läuft die Option wertlos aus, der Fonds behält die Prämie. Steigt der Kurs über 110.000 Euro, muss er ggf. zum Strike verkaufen – er profitiert höchstens bis 110.000 Euro + Prämie, nicht weiter. </p>



<p><strong>Die Prämien mindern also den Rückgang etwas, limitieren aber den Aufschwung.</strong> Dies ist ein Kernsatz, den du dir ganz stark einprägen solltest.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Chancen dieser Strategie – warum man sie in Erwägung ziehen kann</h2>



<p>Wenn wir ehrlich sind: Covered-Call-ETFs sind kein Allheilmittel. Aber sie haben durchaus sinnvolle Eigenschaften – insbesondere im Kontext bestimmter Zielsetzungen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">a) Regelmäßiges Einkommen</h3>



<p>Die wiederkehrenden Prämien-Einnahmen sorgen für gleichmäßigere Ausschüttungen. In einer Welt, in der Dividenden kaum mehr ausreichen und Zinsen niedrig sind, kann das attraktiv sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) Geringere Volatilität (zumindest tendenziell)</h3>



<p>Einige Studien zeigen, dass Covered-Call-Strategien in Seitwärts- oder leicht fallenden Märkten die <strong>Schwankungen im Vergleich zu reinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/private-equity/">Equity-Investments</a> reduzieren</strong> können.<br>Das kann insbesondere für Anleger interessant sein, die sich dem Markt nicht voll aussetzen wollen und etwas „Stabilität“ wünschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">c) Alternative Einkommensquelle im Aktienmarkt</h3>



<p>Im Gegensatz zu reinen Dividendenstrategien erzielt man nicht nur Dividendeneinnahmen, sondern aktiv Prämieneinnahmen aus Optionen – eine Art „Options-Einkommen“ per Fonds.<br>Diese Struktur macht Covered-Call-ETFs zu einem Baustein, der sich <strong>anders verhält als klassische Aktien-ETFs</strong> oder Dividenden-ETFs – damit kann er helfen, das Portfolio zu diversifizieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Risiken und Schattenseiten – das große „Aber“</h2>



<p>Würde es nur Vorteile geben, wären Covered-Call-ETFs ein Selbstläufer. Doch wie bei allem im Leben: Es gibt Haken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">a) Begrenztes Aufwärtspotenzial</h3>



<p>Wenn der Markt stark steigt, <strong>partizipiert der Fonds nur begrenzt</strong> – denn durch die verkauften Call-Optionen gibt man das große Gewinn-Upside ab. Wer also auf starke Aktien-Rallye setzt, dürfte mit einem Covered-Call-ETF unterperformen gegenüber einem klassischen ETF. Gerade wenn du dir die Rally an den Aktienmärkten der letzten Jahre anschaust, wird klar, dass du hier mit einem Covered-Call-ETF nicht so stark abgeliefert hättest wie mit einem ETF auf den  <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NASDAQ 100</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI World</a>.<br>Dies ist ein entscheidender Punkt: Man tauscht einen Teil des Gewinnpotenzials gegen Prämien-Einnahmen – bewusst, aber mit Konsequenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) Keine vollständige Absicherung bei Kursverlusten</h3>



<p>Der Prämienpuffer wirkt zwar stabilisierend, aber bei starken Abwärtsbewegungen schützt er nicht vollständig vor Verlusten. Ein <strong>starker Marktcrash trifft auch Covered-Call-ETFs</strong>. Laut einer Analyse „fallen sie fast genauso stark wie der Markt, profitieren aber deutlich weniger vom Aufschwung“. </p>



<p>Wer also denkt, er hätte mit <strong>Covered-Call-ETFs</strong> eine vollwertige Absicherung für den Aktienanteil, irrt. Hier bist du nach wie vor auf <strong>Short-Produkte</strong> wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">CFDs</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">Zertifikate</a> angewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">c) Komplexere Struktur und Steuer-/Kostenfallen</h3>



<p>Gemanagte Optionen bringen <strong>höhere Kosten</strong> (TER) als <strong>simple passive ETFs</strong>. Zudem kann die steuerliche Behandlung der Prämien je nach Land komplex sein. In Deutschland sollte man insbesondere auf Ausweisung der Ausschüttungen, Art der Gewinne und steuerliche Konsequenzen achten.<br>Ein „einfaches“ ETF-Depot wird durch <strong>Covered-Call-Komponente</strong> etwas komplexer – was nicht jedem Anleger gefällt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">d) Marktphasenabhängigkeit</h3>



<p>Wie schon angedeutet: Diese Strategie funktioniert tendenziell am besten in <strong>seitwärts</strong> oder <strong>leicht steigenden Märkten</strong> – <strong>nicht in klassischen Bullenmärkten</strong> oder in steilen Aufwärtsphasen. Umgekehrt ist in massiven Abwärtsphasen auch der Schutz begrenzt. Wenn ein Anleger jedoch dauerhaft auf <strong>starkes Wachstum</strong> setzt – etwa Technologie-Rallyes –, dann kann die Strategie suboptimal sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">e) Performance-Drag über Zeit</h3>



<p>Ein Reddit-Kommentar bringt es auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Typically a CC ETF outperforms in downturn and underperformed when the market rises. …“ <a href="https://www.reddit.com/r/stocks/comments/1ok1ccd/shorting_coverd_call_etfs_and_buying_the" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reddit.com</a><br>Die Erkenntnis: Man opfert etwas langfristiges Wachstum für kurzfristige Erträge – das muss im Bewusstsein sein.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Für wen macht das Sinn? Für wen nicht?</h2>



<p>Angesichts dieser Chancen und Risiken stellt sich die Frage: Wer sollte Covered-Call-ETFs in Erwägung ziehen – und wer besser nicht?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinnvoll, wenn …</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du <strong>Erträge aus deinem Depot</strong> (z. B. zur Entnahme) generieren möchtest und nicht primär auf maximalen Kursgewinn setzt.</li>



<li>Du eine <strong>seitwärts oder moderat steigende Markterwartung</strong> hast – das heißt: du gehst eher nicht von einer Rallye aus.</li>



<li>Du bereits eine Basisportfolio hast und nun einen Baustein zur Diversifikation suchst – z. B. „<strong>Ertragskomponente</strong>“ neben <strong>Wachstumskomponente</strong>.</li>



<li>Du bereit bist, etwas Komplexität zu akzeptieren – höhere Kosten, Steuerfragen, Options-Mechanik.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger geeignet, wenn …</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du auf <strong>aggressives Wachstum</strong> setzt und Teil eines reinen Aktienwachstumsportfolios sein willst.</li>



<li>Du auf <strong>maximale Partizipation</strong> am Aufschwung nicht verzichten willst.</li>



<li>Du eine <strong>große Crash-Absicherung</strong> erwartest – denn Covered-Call-ETFs sind keine Garantie gegen starke Verluste. Hier benötigst du andere Short-Absicherungen.</li>



<li>Du ein <strong>sehr einfaches Depot wolltest</strong>, mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Index-ETFs</a> ohne komplexere Mechanik.</li>
</ul>



<p>Kurz gesagt: Die Strategie ist kein Ersatz für eine klassische Wachstumsausrichtung – sie ist eher eine Ergänzung mit anderen Zielsetzungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">7. Wie könnte die Einbindung in ein Gesamtportfolio aussehen?</h2>



<p>Wenn du bereits ein ausgewogenes Depot verfolgst – wie beispielsweise mit Blick auf <strong>Qualitätsaktien</strong>, <strong>Wachstumswerte </strong>und <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/">Absicherungsbausteine</a> – dann könnte ein Covered-Call-ETF einen sinnvollen Platz haben. Hier ein Beispiel für eine mögliche Einbindung:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel-Szenario (vernünftig)</h3>



<p>Angenommen, du hast ein Gesamtportfolio mit <strong>300.000 €</strong>, bestehend aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>60 % Aktien (wachstumsorientiert)</li>



<li>20 % Qualität (z. B. defensivere Aktien)</li>



<li>20 % Absicherung/Alternativen (z. B. Anleihen, Gold, Cash)</li>
</ul>



<p>In diesem Rahmen könnte ein Covered-Call-ETF z. B. als Teil der „Qualität“ oder „Ertragskomponente“ fungieren. Beispielsweise 5–10 % des Gesamtvolumens in einen Covered-Call-ETF investieren, um regelmäßige Ausschüttungen zu erzielen und das Risiko-/Renditeprofil etwas zu glätten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel-Szenario (wahnsinnig)</h3>



<p>Du investierst die vollen <strong>300.000 €</strong> beispielsweise in einen NASDAQ 100-Covered-Call-ETF mit einer Ausschüttungsquote von aktuell <strong>10-13 % p.a.</strong>. In diesem &#8211; rein hypothetischen und absolut wahnsinnigen &#8211; Szenario, würdest du auf diese Weise ein <strong>passives Einkommen</strong> von <strong>2.500 Euro</strong> bis <strong>3.250 Euro</strong> (brutto!) <strong>monatlich</strong> ausgezahlt bekommen (<strong>Covered-Call-ETFs</strong> schütten meist monatlich aus!).</p>



<p>Wenn andere Rechnungen in Bezug auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> stets von einer erforderlichen Summe jenseits der <strong>1 Mio. Euro</strong> investiertem Kapital ausgehen, hättest du diesen Effekt bereits bei einem Drittel der Summe.</p>



<p>Natürlich warne ich ausdrücklich davor, alle Eier in nur diesen einen Korb zu legen. Auch mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF kann ja schließlich so manches passieren</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. Welche Covered-Call-ETFs gibt es?</h2>



<p>Lange Zeit gab es Covered-Call-ETFs vor allem in den USA. Seit wenigen Jahren gibt es diese Form der <strong>einkommensgenerierenden Vehikel</strong> auch hierzulande in Deutschland. Vor allem die ETFs der zwei Anbieter Global X und JP Morgan stechen hervor. Unzählige Videos auf Youtube finden sich, die diese ETFs positiv, kritisch oder neutral besprechen.</p>



<p>im deutschsprachigen Raum sind vor allem nachfolgende ETFs sehr populär:</p>



<h3 class="wp-block-heading">A2QR39: Global X NASDAQ 100 Covered Call UCITS ETF USD auss.</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>10,35 % p.a. </strong>(Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00BM8R0J59" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Der ETF bildet den NASDAQ 100 ab, ist daher eher <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">technologielastig</a> und schwankungsanfällig. Wenn die großen Tech-Konzerne schwächeln, wird es dieser ETF ebenso tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A3DC8Q: Global X S&amp;P 500 Covered Call UCITS ETF USD auss.</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>9,33 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE0002L5QB31" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Hier wird der <strong>S&amp;P 500</strong> Index zugrunde gelegt. Er umfasst die 500 größten Unternehmen der USA. Es finden sich somit <strong>ausschließlich US-Unternehmen</strong> in diesem Index.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A40QH6: Global X Euro Stoxx 50 Covered Call UCITS ETF EUR auss.</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>4,21 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000SAXJ1M1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Auch Europa gibt&#8217;s gecovered. Der STOXX 50 umfasst die nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen aus Europa. Garniert mit einer Covered Call-Strategie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A3EHRE: JPM Global Equity Premium Income Active UCITS ETF USD</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>8,31 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE0003UVYC20" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Hier gibt es tatsächlich mal die <strong>MSCI World</strong>-Variante als Covered Call. Zumindest ist der zugrundeliegende Index in etwa mit dem sehr populären &#8222;<strong>Brot-und-Butter-Index</strong>&#8220; zu vergleichen. Tatsächlich schloss dieser ETF auch recht ordentlich ab von der Performance her.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A40FFF: JPM Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF USD</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>10,66 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000U9J8HX9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Hier wieder der Tech-Index NASDAQ 100 aus dem Hause JP Morgan. Im Gegensatz zum Global X scheint dieser ETF auch relativ gut zu performen und keine Ausschüttungen aus der Substanz vorzunehmen. Beim <strong>Global X</strong> war dies zumindest zeitweise der Fall, dadurch dass der Kurs stetig fällt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">9. Fazit</h2>



<p>Zusammenfassend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Covered-Call-ETFs sind <strong>ein sinnvolles Werkzeug</strong>, wenn das Ziel ist: <strong>Erträge generieren</strong>, Portfolio stabilisieren, <strong>nicht primär maximaler Wachstum</strong>.</li>



<li>Sie sind <strong>nicht ideal</strong>, wenn das Ziel ist: maximaler Aktienaufschwung, vollständige Wertsicherung oder einfache Struktur ohne zusätzliche Mechanik.</li>



<li>Ihre Stärke liegt in Märkten mit <strong>Seitwärtstendenz</strong> oder moderatem Wachstum – ihre Schwäche in starken Rallyes oder massiven Abschwüngen.</li>



<li>Die Einbindung in ein Gesamtportfolio sollte bewusst erfolgen: als Baustein, nicht als Hauptbestandteil.</li>



<li>Erfolgreiches Investieren mit Covered-Call-ETFs setzt <strong>Kenntnis</strong>, <strong>Strategie</strong> und <strong>Bewusstsein für Trade-Offs</strong> voraus – nicht Blindkauf wegen hoher Renditeaussicht.</li>
</ul>



<p>Zu beachten ist außerdem, dass die am deutschen Markt gelisteten Covered-Call-ETFs <strong>noch nicht lange am Markt sind</strong> und im Prinzip bislang nur &#8222;sonnige Zeiten&#8220; erlebten. Fraglich ist, wie diese abschneiden, wenn die Kurse mal einbrechen und gleichzeitig auch die Prämien sinken. Auch sind Ausschüttungsrenditen von 10-12 % p.a. einfach zu schön um wahr zu sein. Es besteht ein gewisses Risiko, dass diese Ausschüttungshöhen perspektivisch auf Kosten der Fonds-Substanz gehen. </p>



<p>Sollte dies der Fall sein, lügst du dir mit solch einem ETF quasi in die Tasche. Für die hohen Ausschüttungen zahlst du dann in erster Linie selbst.</p>



<p>Abschließend noch ein in meinen Augen ganz gelungenes Video von Finanzfluss über die berühmten Covered-Call-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="12% Rendite erzielen mit diesem ETF? Monatliche Einnahmen mit Covered Call ETFs erklärt!" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/GW-BY6nRjDc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong><em>Wie ist deine Haltung zu den Covered-Call-ETFs? Nutzt du diese in deinem Portfolio? Wie stark gewichtest du diese?</em></strong></p>
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		<title>Unterbewertete Aktien finden? Eulerpool &#8211; Review</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 19:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sp]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-Aristokraten]]></category>
		<category><![CDATA[Eulerpool]]></category>
		<category><![CDATA[Ist Eulerpool seriös?]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen analysieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen von Einzelaktien]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität Eulerpool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich in seiner individuellen Anlagestrategie für Einzelaktien entscheidet, kommt um eine genauere Analyse der Einzelwerte leider nicht herum. Egal ob du eine Core-Satellite-Strategie (ETF als Core / Einzelaktien als Satelliten) fährst oder eine reine Einzelaktienstrategie: Du musst die Unternehmen bewerten und nach deinen eigenen Kriterien filtern. Es gibt einige Angebote am Markt, die dir...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich in seiner individuellen Anlagestrategie für Einzelaktien entscheidet, kommt um eine genauere Analyse der Einzelwerte leider nicht herum. Egal ob du eine <strong>Core-Satellite-Strategie</strong> (ETF als Core / <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> als Satelliten) fährst oder eine reine Einzelaktienstrategie: Du musst die Unternehmen bewerten und nach deinen eigenen Kriterien filtern.</p>



<p>Es gibt einige Angebote am Markt, die dir genau diese Arbeit stark erleichtern können. Manche Angebote sind kostenfrei, manche kostenpflichtig. Manche halten, was sie versprechen, manche eben nicht. Im heutigen Artikel schauen wir uns mal die Analysetools von <strong>Eulerpool</strong> an, einer relativ neuen <strong>Webseite für Aktienanalysen</strong>.</p>



<p>Ich schreibe hier über meine Erfahrungen mit dem kostenpflichtigen Premium-Zugang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennzahlen zu über 16.000 Aktien</h2>



<p>Geworben wird damit, dass du auf der Webseite Daten zu über <strong>16.000 Aktien weltweit</strong> findest. Das dürfte sich in etwa mit der Anzahl an überhaupt an Börsen handelbaren Aktien global decken. Zu <em>JEDEM</em> an der Börse gelisteten Unternehmen die Kennzahlen? Ambitioniert.</p>



<p>Ich mache den Test von einem Unternehmen, welches ist selbst auch in meinem Depot habe: <strong>Adidas</strong>. Zunächst einmal vergleiche ich die Kennzahlen auf <strong>Eulerpool</strong> mit anderen kostenfreien Zahlen, in diesem Falle mit <strong>Onvista</strong>. </p>



<p>Immerhin ist jede Aktienanalyseseite nur so gut, wie die Grundlage ihrer Daten. Immerhin werden danach meist auch die Analysen verfasst. Die Kennzahlen müssen also in meinen Augen <strong>zu 100% korrekt</strong> sein. Immerhin machen Anleger hiervon unter Umständen ihre Kaufentscheidungen abhängig. </p>



<p>Hier ist mir beim Umsatz etwas aufgefallen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umsätze Adidas 2017-2021 (Eulerpool):</strong></h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="887" height="137" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz.png" alt="Kennzahl Umsatz Adidas Eulerpool" class="wp-image-4645" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz.png 887w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz-300x46.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz-768x119.png 768w" sizes="(max-width: 887px) 100vw, 887px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Eulerpool.com; Stand: 29.09.2022</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umsätze Adidas 2017-2021 (Onvista):</strong></h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="91" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-1024x91.png" alt="Kennzahl Umsatz Adidas Onvista" class="wp-image-4646" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-1024x91.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-300x27.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-768x68.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz.png 1097w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/Adidas-Aktie-DE000A1EWWW0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onvista.de</a>; Stand: 28.10.2022</figcaption></figure>



<p>Man sieht, dass sich die Daten weitgehend decken. Lediglich im <strong>Jahr 2020</strong> weisen beide Quellen einen <strong>abweichenden Umsatz</strong> bei Adidas aus. Bei <strong>Eulerpool.com</strong> ist die Rede von <strong>18,43 Mrd. Euro</strong>, während <strong>Onvista</strong> den Umsatz mit <strong>19,84 Mrd. Euro</strong> angibt. Fast <strong>1,5 Mrd. Euro Abweichung</strong> also. Was stimmt nun?</p>



<p>Ein Blick in die offiziellen <strong>Investor-Relations</strong> von Adidas ergeben einen <strong>Gesamtumsatz im Jahr 2020</strong> in Höhe von <strong>19,844 Mrd. Euro</strong> (<a href="https://www.adidas-group.com/de/investoren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Hier scheint somit bei Eulerpool ein fehlerhafter Datenimport vorzuliegen, die Daten auf Onvista hingegen sind korrekt.</p>



<p>Aber schauen wir uns beispielhaft noch die Daten zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a> genauer an, für nicht gerade wenige Anbieter ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl von Einzelaktien:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dividende Adidas 2017-2021 (Eulerpool):</h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="887" height="672" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool.png" alt="" class="wp-image-4647" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool.png 887w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool-300x227.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool-768x582.png 768w" sizes="auto, (max-width: 887px) 100vw, 887px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Eulerpool.com; Stand: 28.10.2022</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Dividende Adidas 2017-2021 (Onvista):</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="134" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-1024x134.png" alt="" class="wp-image-4648" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-1024x134.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-300x39.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-768x100.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista.png 1096w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/Adidas-Aktie-DE000A1EWWW0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onvista.de</a>; Stand: 29.09.2022</figcaption></figure>



<p>Ergebnis: Hier decken sich die Daten und stimmen zu 100% überein. Gut so! Ein Abgleich der weiteren Daten hat bei mir keine weiteren Abweichungen mehr ergeben. Sehr gut so!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividendenkalender</h2>



<p>Eulerpool bietet für den registrierten User sogar einen <strong>Dividendenkalender</strong> an. Wer <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">regelmäßige Cashflows</a> auf sein Konto zu schätzen weiß, für den ist eine detailliertere Übersicht der zu erwartenden Zahlungen essentiell. Um  hier die Daten zu checken, habe ich den US-REIT <strong>Realty Income</strong> als Basiswert gewählt. Auch diese Aktie halte ich in meinem Depot.</p>



<p>Der Dividendenkalender von Eulerpool gibt als &#8222;<strong>Pay Date</strong>&#8220; für den <strong>September 2022</strong> den <strong>15.09.2022</strong> an. Ein Blick in mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Depot der Consorsbank</a> bestätigt den Geldeingang der Monatsdividende September am <strong>16.09.2022</strong>. Somit einen Tag nach dem Pay Date. Insofern stimmen die Daten von Eulerpool genau (1 Bankarbeitstag ist normal, ehe das Geld tatsächlich beim Anleger landet).</p>



<p>Eine stichpunktartige Überprüfung der anderen Zahlungstage waren ebenso korrekt. Von daher: Daumen hoch für den <strong>Dividendenkalender</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Visuelle Kennzahlen zu McDonalds</h2>



<p>Aber schauen wir uns nun mal eine Aktie etwas genauer an. In diesem Falle den populären <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> <strong>McDonalds</strong>. Wie sollte es passender sein, lassen wir uns mal von Eulerpool den Kurschart der letzten <strong>20 Jahre</strong> von McDonalds optisch darstellen:</p>



<p>Gefällt mir! Eulerpool bietet doch tatsächlich ein Plugin an, um solche und weitere Daten auf der eigenen Webseite einzubinden (Eulerpool-Plugin). Für Seitenbetreiber wie mich ist das natürlich Gold wert und sehr bequem. Für dich als Leser bietet sowas vermutlich ebenso Mehrwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennzahlen für jede Strategie</h2>



<p>Bemerkenswert und gelungen finde ich die Übersichtsseiten zu den jeweiligen Strategien. Du fährst eine Strategie mit <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> oder interessierst dich für die Strategie? Kein Problem. Auf einer <a href="https://eulerpool.com/dividenden-aristokraten-aktien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersichtsseite der Aristokraten</a> werden dir alle Infos rund um diese Strategien erläutert. Zudem findest du eine Liste mit globalen Aristokraten. Sehr nice!</p>



<p>Diese Seiten decken die Finanzbildung und die Filterung gleichermaßen ab.</p>



<p><strong>Weitere Strategien sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;Levermann Strategie&#8220;</li>



<li>&#8222;Hohe Dividendenrenditen&#8220;</li>



<li>&#8222;Dividenden-Turbo Aktien&#8220;</li>



<li>&#8222;Unterbewertete Aktien&#8220;</li>



<li>&#8222;Top 100 beliebteste Aktien&#8220;</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Feautures</h2>



<p>Wie es sich für eine zeitgemäße Finanzseite gehört, bietet Eulerpool auch eine Watchlist, eine Rubrik über Insiderkäufe, Branchenrankings und einen Aktienfinder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Potential enorm &#8211; aktuell noch etwas unfertig!</h2>



<p>Was mich beim Test noch etwas gestört hat, ist, dass manches noch etwas &#8222;unfertig&#8220; wirkte. Hier war ich mit den Verantwortlichen der Plattform auch in Kontakt. Demnach befindet sich die Seite noch im Großen und Ganzen im Aufbau und wird sich in den nächsten Wochen / Monaten noch optisch stark verändern und weiterentwickeln. Zudem würden noch weitere <strong>Features implementiert</strong> und <strong>Fehler behoben</strong>.</p>



<p>Gut Ding will Weile haben und geht für mich auch völlig in Ordnung. Dass du mich nicht falsch verstehst: Die Detailseiten zu den <strong>jeweiligen Unternehmen sehen schon heute klasse aus</strong>! Ebenso sind die Informationen zu den Unternehmen handfest. </p>



<p>Meine Kritik bezieht sich hierbei eher auf Dinge wie die technische Umsetzung und kleinere Problemchen bei der Darstellung auf meinem <strong>Edge-Browser</strong>. Hier muss auf der IT-Seite noch nachgelegt werden, aber hier wurde mir schon mitgeteilt, dass fleißig daran gewerkelt wird.</p>



<p>Auch konnte ich die <strong>Rio Tinto-Aktie</strong> im Dividendenkalender leider nicht finden. Womöglich befindet sich der Kalender ebenfalls noch im Aufbau. Generell habe ich nur ganze <strong>drei Aktien</strong> im Kalender mit einer GB-ISIN gefunden (Linde, Pentair und Shell, Stand: <strong>28.10.2022</strong>). Auch hier muss also noch ordentlich nachgelegt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit dem Gründer Michael C. Jakob</h2>



<p>Zu einem Review gehört manchmal auch eine kleine Fragerunde mit den Verantwortlichen, um ggf. letzte Fragen und Unklarheiten auszuräumen. Nachfolgend somit einige Fragen, die ich dem <strong>Gründer von Eulerpool.com</strong> stellen konnte und die er mir schriftlich beantwortet hat:</p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Michael, am besten stellst du dich und deinen Werdegang etwas vor. Wer bist du und wie kam es dazu, dass du dich als Selbstständiger für die Finanzbildung in Deutschland einsetzen möchtest?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: &#8222;<em>Als ich noch 2018/19 als Managementberater bei McKinsey&amp;Company tätig war, gab es noch kaum ausführliche Aktienanalysen in deutscher Sprache auf dem Markt. Damals habe ich meinen Job gekündigt, um AlleAktien.de zu gründen. Jetzt stoßen wir auf ein weiteres Problem: es gibt mehr und mehr gute Aktienanalysen, aber wenig verlässliche und gleichzeitig umfangreiche Quellen für Kennzahlen und Daten, so dass auch jeder Privatanleger selbst &#8211; eigenverantwortlich &#8211; Aktien analysieren kann. Gerade dieses eigenverantwortliche Analysieren wollen wir mit Eulerpool fördern.</em>&#8222;</p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Was war die Grundidee hinter Eulerpool und was ist euer Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu euren Mitbewerbern?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: <em>&#8222;Die Grundidee ist einfach: erstklassige Aktien-Kennzahlen und Aktien-Tools für professionelle Investoren anbieten. Dabei gilt: so vieles wie möglich kostenlos. Alles andere so erschwinglich wie möglich. Wir glauben, dass Eulerpool einerseits mit Tiefe und Breite der Kennzahlen glänzen kann, und andererseits vieles davon sogar kostenlos anbietet. Unser Ziel ist, dass jeder Privatanleger auch mit kostenlosen Tools Qualitätsaktien finden kann.&#8220;</em></p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Wie geht es mit Eulerpool in absehbarer Zukunft weiter? Worauf können Sich eure Leser / Kunden freuen?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: <em>&#8222;Wir sprechen jeden Tag mit Nutzern, Kunden und Investoren. Wir entwickeln im Grunde die Features, die sich unsere Nutzer am meisten wünschen. So ist beispielsweise in den letzten Monaten ein Aktienfinder [https://eulerpool.com/aktienfinder] und ein Quartalszahlen-Kalender [https://eulerpool.com/quartalszahlen] hinzugekommen.&#8220;</em></p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Wie steht es in Deutschland aus deiner Sicht um die finanzielle Bildung breiter Schichten ganz allgemein?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: <em>&#8222;Das Thema Aktien und ETFs ist immer noch ein Nischenthema, für das sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung überhaupt interessiert. Oft liegt es daran, dass man nicht weiss, wo man starten soll. Die Anzahl an Aktien kann einen regelrecht umhauen. Durch viele hervorragende Blogs wie diesen finden aber Gott sei Dank immer mehr Personen zu finanzieller Bildung.&#8220;</em></p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Was möchtest du den Lesern von&nbsp;<a href="https://www.finanzguerilla.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzguerilla.de</a>&nbsp;noch mit auf den Weg geben?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: &#8222;Wissen ist Macht. Gute Informationen sind das A und O bei der Aktienanalyse und beim Finden von Aktien, die zur eigenen Portfoliostrategie passen. Qualitätsaktien, kontinuierliches Investieren und ein langer Atem führen an der Börse langfristig zum Erfolg.&#8220;</p>



<p><strong>Finanzguerilla: &#8222;Vielen Dank für das kurze Interview!&#8220;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ich habe mir die Seite und die Daten angesehen, mit dem Gründer gesprochen und dadurch einen gewissen Einblick in die Firma bekommen. Mein bisheriges Fazit? Eulerpool hat Potential, wenn alles umgesetzt wird, was geplant ist und die Preise für zahlende Kunden im Rahmen sind. Dann könnte die Seite tatsächlich <strong>zum Eldorado für Einzeltitel-Investoren werden</strong>. Für rein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passive ETF-Anleger</a> eignet sich die Seite hingegen weniger. Hier geht es eindeutig um die qualitative Auswahl von Aktien anhand von <strong>Kennzahlen</strong> und <strong>Unternehmensmitteilungen</strong>. </p>



<p>Wer darauf keine Lust hat, <strong>kann sich zumindest die kostenpflichtige Variante der Webseite gerne sparen</strong>. Alle Investoren mit Vorlieben für<strong> Einzelaktien</strong> sollten sich die Angebote und Informationen von <strong>Eulerpool</strong> aber definitiv einmal genauer ansehen.</p>



<p>Besonders gefallen hat mir die Darstellung von Unternehmen die (stark) unter ihrem Wert gerade gehandelt werden. Hier wird in einem Chart der <strong>aktuelle Kurs der Aktie</strong> und der <strong>Fair Value</strong> dargestellt. Notiert der Kurs stark <em>unterhalb</em> des Fair Value, könnte sich ein Kauf der Aktie somit als ziemlich lukrativ herausstellen. Wie jedoch dieser &#8222;Fair Value&#8220; gemessen wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. </p>



<p>Ein Klick auf das angeblich erklärende &#8222;i&#8220; neben dem <strong>Fair Value</strong> brachte keine Erleuchtung diesbezüglich. Auch hier muss die IT noch nacharbeiten und den Diamanten weiter schleifen.</p>



<p>Wenn du dich auch für Einzelaktien interessierst, riskiere gerne mal einen Blick auf Eulerpool.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Einzelaktien? Überlässt du die Auswahl einem Index (ETF) oder Fondsmanager (aktiver Fonds) oder wählst du Aktien selber aus? Nach welchen Kriterien?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Update: Stellungnahmen des Gründers Michael Jakob</h2>



<p>Auch wenn mein Artikel über Eulerpool nun schon etwas älter ist, ging diese Woche noch eine Stellungnahme des Gründers Michael Jakob bei mir ein, weshalb ich den Artikel nochmals hervorhole. Hintergrund sind ein paar kleine Mängel, die ich zum Zeitpunkt festgestellt habe, als ich mir EULERPOOL angeschaut habe.</p>



<p>Nach Rücksprache mit ihm, darf ich seine Stellungnahme hier kurz abhandeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em style=""><b>Zum Kritikpunkt </b></em><strong><em>Nicht Auffindbarkeit von Rio Tinto im Dividendenkalender:</em></strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Im Dividendenkalender war seinerzeit Rio Tinto nicht drin. Das Unternehmen haben wir mittlerweile hinzugefügt: https://eulerpool.com/dividendenkalender&#8220;</em>.</p>
<cite><strong>Michael Jakob</strong></cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><b style="font-style: italic;">Zum Kritikpunkt </b><strong><em>nicht korrekte Umsatzzahl für Adidas für das Jahr 2020 </em></strong>:</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Diese Aussage ist nur teilweise richtig. Vorweg: als jemand aus der &#8222;Datenbranche&#8220; gibt es für mich kein &#8222;richtig&#8220; oder &#8222;falsch&#8220;, sondern nur viele verschiedene Wege, wie man etwas berechnen kann und es nundenn so anzuzeigen, wie man es &#8222;für Privatanleger am richtigsten/unmissverständlichsten&#8220; hält. Dazu könnten wir gerne mal ein eigenes Interview/Artikel führen.</p>



<p>Richtig ist zwar, dass der <strong><u>vorläufige</u> Jahres-Umsatz</strong> ursprünglich mit 19,84 Mrd. Euro (wie bei Onvista) ausgegeben wurde, im Jahr 2020: https://www.adidas-group.com/media/filer_public/33/ff/33ff289f-e5a4-4fc5-8b6a-23755a1e2283/fact_sheet_q4fy_2020_de.pdf</p>



<p><strong>Richtig ist aber auch, dass diese <u>finale</u> Umsatzkennzahl 2021 &#8222;restated&#8220; wurde (neu angegeben wurde laut IFRS) (so wie bei Eulerpool). Diese findest du hier: https://www.adidas-group.com/media/filer_public/ad/a3/ada3f4a0-4751-484d-b053-f2b2b78b2e30/ar21_en.pdf</strong></p>



<p>So gesehen kann man schon (fast vollmundig) behaupten, dass die Daten von Eulerpool &#8222;richtiger&#8220; sind. Bei Onvista sind die <strong>falschen Daten für 2020 angegeben</strong>, weil nachträgliche Korrekturen nicht berücksichtigt wurden.&#8220;</p>
<cite><strong>Michael Jakob</strong></cite></blockquote>



<p>Vielen Dank meinerseits für die Stellungnahme und dass auf die kritischen Anmerkungen meinerseits eingegangen wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/unterbewertete-aktien-finden-eulerpool-review/">Unterbewertete Aktien finden? Eulerpool &#8211; Review</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wie das Internet als Dienstleister für kostenlose Finanzberatung genutzt werden kann</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/internet-als-dienstleister-fuer-kostenlose-finanzberatung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 08:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sp]]></category>
		<category><![CDATA[Internet als Dienstleister]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose Finanzberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingkonzepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet als Rechercheplattform, um über Ihre Finanzen Klarheit zu erlangen. Die meisten Nutzer verwenden zu diesem Zweck die Suchmaschinen, wobei Google als weltweit größte Suchmaschine als Platzhirsch bezeichnet werden kann. Es ist also sehr leicht, günstige oder kostenlose Finanzberatung einfach aus dem Internet zu erhalten. Durch den stetigen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet als Rechercheplattform, um über Ihre Finanzen Klarheit zu erlangen. Die meisten Nutzer verwenden zu diesem Zweck die Suchmaschinen, wobei <strong>Google</strong> als weltweit größte Suchmaschine als Platzhirsch bezeichnet werden kann. Es ist also sehr leicht, günstige oder <strong>kostenlose</strong> <strong>Finanzberatung</strong> einfach aus dem Internet zu erhalten. </p>



<p>Durch den stetigen Ausbau des Angebotes im Internet ist <em>hochwertige</em> Finanzberatung zugänglicher denn je geworden. Man kann nicht oft genug betonen, dass vieles davon <em>kostenlos</em> oder <em>kostengünstig</em> zur Verfügung gestellt wird. Finanzberatung ist aber wichtig und heute ist es dank eines gestiegenen Angebotes für jedermann zugänglich. Es haben sich in den letzten Jahren viele weitere Angebote hinzuaddieren lassen, da auch die Nachfrage gestiegen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum digitales Marketing in der Finanz- und Anlagenberatung wichtig ist</h2>



<p>Allerdings muss man fairerweise sagen, dass nicht immer alles gehalten wird, was auch versprochen wurde. Gerade in Anlageentscheidungen ist dieses Credo aber sehr wichtig, denn schließlich geht es um Ihr <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a>. Wenn es folglich um die eigene Finanzberatung geht, dann können geringe Kosten einen wesentlichen Vorteil bedeuten. Im Internet findet man aber auch Finanzberatung für jedes Budget. </p>



<p>Aus Sicht eines Unternehmens bedeutet diese durchaus positive Entwicklung aber auch, dass ein erhöhter Konkurrenzdruck aufkommt. Das Angebot im Internet setzt sich aus zahlreichen etablierten <strong>Finanzdienstleistern</strong>, <strong>Kreditinstituten</strong> und <strong>Banken</strong> zusammen. Dazu kommen aber auch <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogger</a></strong> und <strong>unabhängige Dienstleister</strong>, die sich in den letzten Jahren begründet haben. Aus Sicht der Anbieter ergibt sich dadurch ein erhöhter <em>Konkurrenzdruck</em>. Konkurrenz belebt aber bekanntlich das Geschäft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verkauf von Werbeflächen als wichtiger Beitrag im Marketingmix </h2>



<p>Es wird jener Anbieter die Interessen der Kunden am besten wahrnehmen können, die auch im Blickfeld der Nutzer erscheinen. Darüber entscheiden Aspekte, wie zum Beispiel das <strong>Ranking in den Suchmaschinen</strong>, die Häufigkeit <strong>digitaler Werbeflächen</strong> und eines umfassenden <strong>Marketingkonzepts</strong>. Gerade programmatische Werbung hat beim Kauf und Verkauf digitaler Werbeflächen an Bedeutung gewonnen. </p>



<p>Dadurch ist auch die <a href="https://www.suchhelden.de/programmatic-advertising-agentur.php">Arbeit der Programmatic Advertising Agentur</a> viel wichtiger für Unternehmen geworden, denn über automatisierte Plattformen werden Werbeflächen immer häufiger an Werbetreibende verkauft. </p>



<p>Da das <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/performance-marketing-was-ist-das/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">digitale Marketing</a></strong> seinen Aufwärtstrend fortsetzt und seine Position als primäres Mittel behält, wird man auch weiter stark mit diesem Werbeetat zu rechnen haben.</p>
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		<item>
		<title>Banking-Apps für 1000 Euro testen? – Vorsicht Geldwäsche!</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/banking-apps-fuer-1000-euro-testen-vorsicht-geldwaesche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 14:09:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Offenbar führten Corona, der Ukraine-Krieg und die Inflation bei manchen Menschen noch immer nicht zum Rückgang der Gier. Immer neue Fälle werden mir bekannt, wo ahnungslose Menschen für Kriminelle Konten eröffnen und sich anschließend über ein Strafverfahren der Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Geldwäsche wundern. Die Zahl explodiert geradezu. Dabei waren viele Opfer dieser Machenschaften in...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Offenbar führten Corona, der Ukraine-Krieg und die <strong>Inflation</strong> bei manchen Menschen noch immer nicht zum Rückgang der Gier. Immer neue Fälle werden mir bekannt, wo ahnungslose Menschen für Kriminelle <strong>Konten eröffnen</strong> und sich anschließend über ein <strong>Strafverfahren der Polizei </strong>und <strong>Staatsanwaltschaft</strong> wegen <strong>Geldwäsche</strong> wundern. Die Zahl explodiert geradezu.</p>



<p>Dabei waren viele Opfer dieser Machenschaften in einschlägigen Online-Portalen lediglich auf der Suche nach Jobs, sei es aus finanzieller Not heraus oder als <a href="https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nebenverdienst</a>, z.B. als Student oder Azubi.</p>



<p>Wer derartige <strong>Job-Gesuche in Kleinanzeigen-Portalen</strong> aufgibt, erlebt nicht selten, dass er von zahlreichen <strong>dubiosen Personen</strong> angeschrieben wird. Teilweise in nicht ganz einwandfreiem Deutsch und oftmals über die jeweiligen Messenger-Dienste der Portale (z.B. Ebay-Kleinanzeigen) oder es wird direkt in Whatsapp gewechselt.</p>



<p>Die Täter agieren hierbei meistens aus Callcentern heraus und kontaktieren zahlreiche Opfer parallel. Hier musst du verdammt vorsichtig sein!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Als Produkttester Apps testen und 1000 Euro verdienen</h2>



<p>Die Opfer sollen dann „nur“ Apps testen und darüber dann Berichte schreiben. Pro Bericht oder pauschal wird dann Summe X bezahlt. Teilweise horrende Summen von <strong>1000 Euro für 10 Minuten Arbeit</strong>. Klar, dass dies bei Manchen auf fruchtbaren Boden fällt. Klingt einfach, wäre es auch. Wenn es nicht auch hier einen großen Haken gäbe.</p>



<p>Teilweise geben sich die <strong>Kriminellen sogar als Personalabteilung real existierender Firmen</strong> aus. In vielen Fällen existieren sogar <strong>halbwegs professionell gestaltete Webseiten</strong> dieser angeblichen Unternehmen. </p>



<p>An die persönlichen Daten der Opfer gelangen sie dann über eingeforderte <strong>Personalbögen</strong> oder „<strong>Bewerbungsunterlagen</strong>“ (Lebenslauf etc.). Diese Daten werden dann nach dem Betrug oder wenn die Masche aufgeflogen ist, an andere Kriminelle weiterverkauft. Deine Daten landen dann also auf einer schwarzen Liste zahlreicher Betrüger.</p>



<p>Getestet werden sollen dann meistens Banking-Apps von Banken, <strong>deren Konten über das Internet eröffnet werden</strong> können (<a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/smartphonebank-betrueger-sollen-hunderte-konten-von-n26-fuer-geldwaesche-genutzt-haben/24228122.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch die Kriminellen gerne genommen: N26 Bank</a>). Auch gern genommen: <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krypto-Plattformen</a>. Hier kaufen die Täter dann in deinem Namen z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a> und transferieren diese ins Ausland auf Nimmerwiedersehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf der Betrugsmasche mit dem Ziel Geldwäsche</h2>



<p><strong>1.</strong> Der Jobsuchende wird kontaktiert und ihm der oben erklärte Verdienst für Produkttests in Aussicht gestellt</p>



<p><strong>2. </strong>Der euphorische „Produkttester“, also das Opfer, <strong>eröffnet dann bei solch einer Online-Bank oder Krypto-Börse ein Konto</strong> und nutzt hierzu zum einen seine <strong>Echtdaten</strong>, zum anderen extra Email-Adressen oder Telefonnummern (für den Empfang von Verifizierungs-Nachrichten bzw. PINs), die ihm die Kriminellen mitteilen. Er lässt sich sogar <strong>per Video identifizieren</strong> und nutzt seinen eigenen Personalausweis, um das Konto eröffnen zu können.</p>



<p><strong>3. </strong>Der Produkttester schreibt dann einen Bericht über die Eröffnung und erwartet seinen Lohn dafür. Er geht davon aus, dass <strong>die Konten nicht tatsächlich eröffnet wurden</strong>. <strong>Der Lohn kommt natürlich nicht</strong>, die „Arbeitgeber“ melden sich dann irgendwann einfach nicht mehr. Der „Bericht“ ist ebenfalls für die Mülltonne.</p>



<p><strong>4.</strong> Im Hintergrund nutzen die Kriminellen dieses <em>tatsächlich</em> <strong>durch den Produkttester eröffnete Konto</strong>, um darauf kriminelle Gelder aus <strong>Drogenhandel</strong> oder <strong>Betrugsstraftaten</strong> zu überweisen. Dadurch dass die Email-Adresse und Telefonnummer der Täter angegeben wurden, haben auch nur die Täter Zugriff auf das Konto, obwohl <strong>es auf den Namen des Testers</strong> läuft. Die Täter können dann auch Transaktionen in Auftrag geben oder die PIN ändern – alles im Namen des „Produkttester“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umtausch in Bitcoin</h2>



<p><strong>5. </strong>Die kriminell erlangten Gelder werden von diesem Konto dann meistens <strong>ins Ausland</strong>, gerne auf die Konten von <strong>Krypto-Börsen</strong> transferiert. Oftmals sind das <strong>IBANs osteuropäischer Banken</strong> oder<strong> Zahlungsdienstleister</strong>, hinter denen dann Kryptobörsen stecken.</p>



<p><strong>6.</strong> Von den ausländischen Kryptobörsen (die teilweise wiederum auch durch Produkttester eröffnet wurden) werden dann durch die Täter <strong>z.B. Bitcoin gekauft </strong>und auf <strong>tätereigene Wallets</strong> übertragen. Spätestens hier ist dann meistens Ende für die Strafverfolgungsbehörden. Daraus resultiert auch der <strong>Vorwurf der Attraktivität von Bitcoin für Geldwäsche und Kriminelle</strong>.</p>



<p><strong>7.</strong> Der Produkttester erhält irgendwann dann Post von der Polizei oder Staatsanwaltschaft, weil er sich durch die Eröffnung des Kontos der <strong>Geldwäsche</strong> strafbar gemacht hat (<strong>§261 StGB</strong>). Dort heißt es: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>(1) Wer einen Gegenstand, der aus einer rechtswidrigen Tat herrührt,</em></p>



<p><em>1. verbirgt,</em></p>



<p><em>2. in der Absicht, dessen Auffinden, dessen Einziehung oder die Ermittlung von dessen Herkunft zu vereiteln, umtauscht, überträgt oder verbringt,</em></p>



<p><em>3. sich oder einem Dritten verschafft oder</em></p>



<p><em>4. verwahrt oder für sich oder einen Dritten verwendet, wenn er dessen Herkunft zu dem Zeitpunkt gekannt hat, zu dem er ihn erlangt hat,</em></p>



<p><em>wird mit <strong>Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren</strong> oder mit Geldstrafe bestraft. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 3 und 4 gilt dies nicht in Bezug auf einen Gegenstand, den ein Dritter zuvor erlangt hat, ohne hierdurch eine rechtswidrige Tat zu begehen. Wer als Strafverteidiger ein Honorar für seine Tätigkeit annimmt, handelt in den Fällen des Satzes 1 Nummer 3 und 4 nur dann vorsätzlich, wenn er zu dem Zeitpunkt der Annahme des Honorars sichere Kenntnis von dessen Herkunft hatte.</em></p>



<p><em>(2) Ebenso wird bestraft, wer Tatsachen, die für das Auffinden, die Einziehung oder die Ermittlung der Herkunft eines Gegenstands nach Absatz 1 von Bedeutung sein können, <strong>verheimlicht oder verschleiert</strong>.</em></p>



<p><em>(3) <strong>Der Versuch ist strafbar</strong>.</em></p>
<cite><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__261.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 261 StGB &#8211; Einzelnorm (gesetze-im-internet.de)</a></cite></blockquote>



<p>Er hat den Kriminellen quasi „ein Konto zur Verfügung gestellt“, über die sie ihre Gelder „waschen“ und außer Landes bringen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative Masche: Fake-Emails der eigenen Bank</h2>



<p>Eine andere Masche mit ähnlichem Ende funktioniert ebenfalls schon seit Jahren<strong>: Es werden Bankkunden täuschend echt wirkende Emails der angeblichen Bank zugeschickt</strong>, in welchen die Bankkunden aufgefordert werden, ihre <strong>Zugangsdaten zum Online-Banking zu aktualisieren</strong> oder zu bestätigen.</p>



<p>Wenn der Bankkunde auf diesen Link klickt, wird er zu einer Webseite weitergeleitet, die <strong>optisch der Webseite der eigenen Bank täuschend ähnelt</strong>. Wer genau hinschaut (<strong><em>vor allem auf die URL im Browser</em></strong>) erkennt zwar die Fake-Seite, wer davon aber keine Ahnung hat, fällt darauf herein.</p>



<p>In einer Eingabemaske soll der Bankkunde dann seine Anmeldedaten eingeben, die direkt an die Täter geliefert werden.</p>



<p>Der getäuschte Kunde <strong>tut dies und dadurch erlangen die Täter Zugriff auf das Konto des Opfers</strong>. Hier werden dann manchmal Unterkonten durch die Täter eröffnet (<strong><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C87825476B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">N26</a></strong>,* <strong><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C12410602B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">ING</a></strong>*), welche dann wie oben <strong>kriminell zur Geldwäsche genutzt werden</strong>. Ab hier ist dann der Ablauf wieder identisch.</p>



<p>Meistens entsteht dem Bankkunden <strong>kein finanzieller Schaden</strong> und er macht sich „<em>nur</em>“ der Geldwäsche durch die <strong>Unterkonto-Eröffnung</strong> strafbar. Oft wird aber auch Geld vom Konto des Opfers als „<strong>Umbuchung</strong>“ auf das neue Konto vorgenommen und von dort in die Welt überwiesen. Hier hat dann der Bankkunde noch zusätzlich einen <strong>Vermögensschaden</strong>. Zumindest wenn die Bank die Transaktion nicht rechtzeitig stornieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Das Internet, Gier, die Popularität von <strong>Kryptobörsen</strong> und nicht zuletzt die immer leichtere <strong>Kontoeröffnung</strong> vom heimischen Bildschirm aus, haben dieser Masche zur <strong>Geldwäsche</strong> leider Tür und Tor geöffnet. Sie grassiert derzeit wie eine Pest. Nicht umsonst werden <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/60b_KWG_84_WpIG_und_57_GwG/meldung_210928_57_GwG_N26_GBu.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Banken wie die N26 immer wieder durch die BAFIN angezählt</a>.</p>



<p><strong><em>Für dich ist somit wichtig</em></strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Immer <strong>Vorsicht bei Jobangeboten aus dem Internet</strong>! Vor allem wenn diese <strong>für wenig Arbeit viel Geld versprechen</strong> (gilt übrigens auch für Youtube-Videos mit Lamborghinis etc. wo dir die <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> versprochen wird, wenn du nur X oder Y tust).</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Lohn wird eine <strong>Strafanzeige wegen Geldwäsche</strong> sein und sonst nichts! Wenn du tatsächlich mal Geld für einen solchen &#8222;Bericht&#8220; bekommen solltest, dann dürftest du dieses Geld theoretisch ebenfalls nicht ausgeben / benutzen, da es auch aus einer rechtswidrigen Tat stammt (nämlich von den Betrügern und somit von deren Opfern).</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>NIEMALS bei<strong> Kontoeröffnungen Daten fremder Personen</strong> (<strong>Email-Adressen</strong>, <strong>Mobiltelefonnummern</strong> etc.) angeben. Die Täter erhalten so <strong>vollständigen Zugriff auf das Konto</strong>. Aber dein Name steht als Verantwortlicher drauf!</li>
</ul>



<p>Die <strong>Inflation</strong> nagt derzeit schon genug an unser aller Vermögen. Da muss es nicht sein, dass organisierte Verbrecher über <strong>Callcenter</strong>, <strong>Finanzagenten</strong> und weitere Scharlatane, noch für <strong>zusätzlichen Schaden</strong> sorgen.</p>



<p>Auf andere populäre Betrugsmaschen im <strong>Immobilien-und Tradingbereich</strong> bin ich in folgenden Artikeln bereits eingegangen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilienbetrug-vorsicht-bei-online-anzeigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilienbetrug: Vorsicht bei Online-Anzeigen</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/betrug-im-internet-vorsicht-cfd-trading-plattformen-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Betrug im Internet – Vorsicht!</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/banking-apps-fuer-1000-euro-testen-vorsicht-geldwaesche/">Banking-Apps für 1000 Euro testen? – Vorsicht Geldwäsche!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sind Rüstungsaktien moralisch verwerflich? 5 Meinungen zum Thema</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/sind-ruestungsaktien-moralisch-verwerflich-5-meinungen-zum-thema/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 15:12:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinmetall]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsaktien]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>
		<category><![CDATA[Waffenhersteller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie verhält es sich mit Rüstungsaktien? Ist es moralisch, in diese zu investieren? Warum könnte es überhaupt nicht moralisch sein? Zu dieser Frage wurden 5 Finanzblogger befragt. Meine Wenigkeit stand ebenfalls Frage und Antwort: Hier geht's zum Interview: 5 Finanzexperten gefragt: "Ist der Kauf von Rüstungsaktien moralisch vertretbar?" Wenn du meinen Blog schon länger kennst,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sind-ruestungsaktien-moralisch-verwerflich-5-meinungen-zum-thema/">Sind Rüstungsaktien moralisch verwerflich? 5 Meinungen zum Thema</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><strong>Wie verhält es sich mit Rüstungsaktien? Ist es moralisch, in diese zu investieren? Warum könnte es überhaupt nicht moralisch sein? Zu dieser Frage wurden 5 Finanzblogger befragt. Meine Wenigkeit stand ebenfalls Frage und Antwort</strong></em>:</p>



<pre class="wp-block-verse">Hier geht's zum Interview: <a href="https://modern-wealth.de/5-finanzexperten-gefragt-ist-der-kauf-von-rustungsaktien-moralisch-vertretbar-70524/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5 Finanzexperten gefragt: "Ist der Kauf von Rüstungsaktien moralisch vertretbar?"</a></pre>



<p>Wenn du meinen Blog schon länger kennst, dann dürfte dich meine Einschätzung hierzu eher weniger überraschen. Grundsätzlich habe ich nämlich <strong>gar kein Problem mit solchen Aktien</strong>. Meine Meinung hierzu habe ich damals schon in meinem Artikel über <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien und Moral</a> aufgeführt, hier aber ohne den konkreten Bezug auf Rüstung. Meine genauere Begründung wie gesagt gerne im Interview.</p>



<p>Neben mir kamen aber auch andere Finanzblogger zur Sprache. Auf deren Aussagen möchte ich nachfolgend kurz eingehen und meine Meinung dazu sagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angela Mygind (<a href="https://missfinance.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MissFinance.ch</a>)</h2>



<p>Angela lehnt ein <strong>Investment in Rüstungsaktien</strong> grundsätzlich ab. Andere &#8222;problematische&#8220; Investments seien für sie noch halbwegs in Ordnung, bei Rüstung und Waffen sieht sie aber Rot. in Ihrer Begründung verweist sie auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Investments in &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">McDonalds</a>&#8220; oder &#8222;Tabakkonzerne&#8220; seien unproblematischer, weil die Menschen hier die &#8222;Wahl&#8220; hätten. Sie wolle einfach nicht an den Profiten von Firmen teilhaben, die solche Geschäftsmodelle haben.</p>



<p><strong>Meine Meinung dazu:</strong></p>



<p>Respektiere ich. Klar, es steht Jedem frei, in das Unternehmen seiner Wünsche und Vorlieben zu investieren. Fraglich ist, ob man durch Nicht-Investieren diese Unternehmen tatsächlich &#8222;bestraft&#8220;. Dem ist nämlich ganz und gar nicht so! Aktien kauft man <strong>auf dem Zweitmarkt von anderen Anlegern</strong>. Der Besitz entscheidet nur darüber, wer die Dividende und Kurszuwächse erhält. Den Firmen ist es egal, wer die Dividende erhält. Ich plädiere eher dazu: Gerade wenn man Probleme mit solchen Unternehmen hat, sollte man sich (stimmberechtigte) Anteile kaufen und aktiv auf das Geschäft Einfluss nehmen. Die Profite kann man dann gerne mitnehmen und im Sinne des eigenen Lebens &#8222;umlenken&#8220; (Spenden etc.).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lars Hattwig (<a href="https://larshattwig.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">larshattwig.com</a>)</h2>



<p>Lars hat eine komplett andere Meinung wie Angela: Lars ist der Ansicht, dass es (leider) militärische Abschreckung als Zeichen der eigenen Stärke braucht, um letzten Endes tatsächlich auch den <strong>Frieden zu gewährleisten</strong>. Ein gut ausgerüsteter Gegner schreckt eher ab und man unternimmt vielleicht gar nicht erst einen Angriff. Folgerichtig hat Lars keine Probleme mit <strong>Investments in Rüstungsaktien</strong>.</p>



<p><strong>Meine Meinung dazu:</strong></p>



<p>Ich teile diese Ansicht. Waffen und Rüstung sind nunmal ein &#8222;<strong>notwendiges Übel</strong>&#8222;, solange es Menschen und <strong>Machthaber auf Egotrips</strong> gibt. Da es diese durch die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch immer gab und wohl auch geben wird, wird es vermutlich auch immer ein Bedürfnis und Notwendigkeit von Waffen zur Abschreckung geben. Die oft medial transportierte Unterscheidung in <strong>Verteidigungs- und Angriffswaffen</strong> finde ich übrigens ziemlich kurios, wenn man es mal durchdenkt. Waffen sind Waffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Luis Pazos (<a href="https://nurbaresistwahres.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nur Bares ist Wahres</a>)</h2>



<p>Luis stößt in ein ähnliches Horn: Er bringt hier ebenfalls die Problematik <strong>Erst- und Zweitmarkt zur Diskussion</strong>, indem er Aktien im Prinzip mit <strong>bereits gedruckten Büchern</strong> vergleicht. Die <strong>Bäume sind tot</strong>, die Bücher gedruckt. Wer das Buch letztendlich dann besitzt, ändert nichts an diesem Umstand. Wenn überhaupt ist es somit moralisch nur dann verwerflich, wenn du <strong>direkt beim IPO in ein Unternehmen investierst</strong> und ihm dadurch &#8222;Startkapital&#8220; zur Verfügung stellst. Beim Handel an der Börse ist dies aber schon längst geschehen. Auch sei sowieso aufgrund <strong>anonymer Prozesse nicht ohne weiteres ersichtlich</strong>, wer hinter den gekauften Aktien steckt.</p>



<p><strong>Meine Meinung dazu:</strong></p>



<p>Er bringt es auf den Punkt und nutzt hierbei wunderbare Bildsprache. Ein anonymisierter Handel am Zweitmarkt lässt sich nicht &#8222;moralisch&#8220; messen. Das Unternehmen hat rein gar nichts davon. Luis teilt hierbei auch etwas gegen die <strong>Pazifisten</strong> aus, die es die Tage <a href="https://www.nzz.ch/finanzen/wenn-pazifisten-ploetzlich-aufruesten-freut-sich-der-militaerisch-industrielle-komplex-ld.1672467" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tatsächlich nicht sonderlich leicht haben</a> dürften. Schadenfreude meinerseits? Vielleicht ein bisschen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Petra Wolff (<a href="https://petrawolff.blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petras Finanzexperimente</a>)</h2>



<p>Last but not least: Petra teilt Angelas Meinung. Petra hat auch angeführt, dass der Handel auf dem Zweitmarkt stattfindet und das Unternehmen nicht direkt von den Aktien etwas hat. Dennoch möchte sie nicht an dem &#8222;<strong>Geschäftsmodell</strong>&#8220; eines Unternehmens verdienen, deren Tätigkeit dazu führt, dass &#8222;unbeteiligte Menschen&#8220; zu Schaden kommen. Rüstung habe keinen anderen Zweck, als Schaden zuzufügen. Auch unterscheidet sie nicht zwischen Angriffs- und Verteidigungswaffen. Zitat: &#8222;<strong>Eine Verteidigung ist schließlich nur nötig, wenn es Aggression gibt</strong>&#8222;. Rüstung und Waffen seien somit in ihrer Welt obsolet und abzulehnen.</p>



<p><strong>Meine Meinung dazu:</strong></p>



<p><strong>Au weia.</strong> Also hier wird in meinen Augen ziemlich naiv und weltfremd über Frieden und den zu erreichenden <strong>Paradieszustand einer gewaltfreien Gesellschaft</strong> fabuliert. Selbst wenn es auf dieser Welt keine Waffen mehr gäbe, würden wir eben zur Metallstange greifen, um gegensätzliche Positionen zur Not durchzusetzen. So tickt leider der Mensch im unentwickelten Zustand (und die Natur im Übrigen auch). Mich würde nur interessieren, was in Petras Welt in folgendem Fall passieren würde: </p>



<p>Es kommt zum häuslichen Streit und ein Mann geht auf seine Frau mit einem Küchenmesser los. Die eingesetzte Polizei zieht sich zum Eigenschutz zurück, da sie ja selbst keine Waffen hat. Auch ein <strong>Schlagstock, Reizgas oder Taser ist &#8222;Waffe&#8220;</strong> (bzw. Hilfsmittel der körperlichen <em>Gewalt</em>). Die Polizisten warten also ab, wie sich die Sache entwickelt, der Mann sich beruhigt hat und nehmen dann die Anzeige auf.</p>



<p>Wie geht es für die arme Frau aus? Hm. Wohl nicht gut. Sie bezahlt im schlimmsten Fall mit ihrem Leben. Aber hey: Hätte der Mann das Messer nicht genommen, wäre ja auch nichts passiert. <strong>Aggression</strong> die es nicht geben darf und so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<pre class="wp-block-verse"><strong><em>"Wer sich zum Schaf macht, wird leichte Beute für die Wölfe"</em></strong></pre>



<p>5 Menschen, 5 Meinungen. Für mich war es ein interessantes Interview. Ich frage mich dabei aber, ob es vielleicht eine <strong>Frage des Geschlechts</strong> ist, wie man zu Waffen steht. Auffällig ist, dass <strong>3 Männer Waffen</strong> als notwendiges Übel akzeptieren, <strong>2 Frauen sie aber vehement</strong> als Investments ablehnen. Da kann man nur froh sein, dass Annalena Baerbock die Kurve nochmal gekriegt hat und Realpolitik walten lässt und sich nicht im Taca-Tuca-Land verliert und die EU, Deutschland und den Westen sich zum &#8222;Schaf&#8220; macht. Stichwort: Wehrhafte Demokratie &#8211; oder keine Demokratie.</p>



<p>Es ist vollkommen in Ordnung, auf Waffenunternehmen zu verzichten und Rüstungsaktien die kalte Schulter zu zeigen. Nur sollte das niemals in <strong>naiven Pazifismus</strong> umschlagen, da sich andernfalls <strong>autoritäre Diktaturen</strong> die Hände reiben.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Rüstungsaktien und Waffenherstellern? Zählst du auch Airbus, Boeing, Rheinmetall dazu? Wie hältst du es mit der Moral?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sind-ruestungsaktien-moralisch-verwerflich-5-meinungen-zum-thema/">Sind Rüstungsaktien moralisch verwerflich? 5 Meinungen zum Thema</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Sparen an Versicherungen?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 13:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude(brand)versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparen an Versicherungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sparen an Versicherungen &#8211; Macht das Sinn? Die Inflation greift um sich. Selbst Alltägliches wird plötzlich ungewohnt teuer, der Kontostand sinkt. Autofahren wird zum Luxus. Nicht Wenige kommen vor diesem Hintergrund auf die an sich löbliche Idee, ihre Ausgaben kritisch zu prüfen. Quasi eine finanzielle Generalinventur durchzuführen. Da der Deutsche Versicherungen statistisch sehr schätzt und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/">Sparen an Versicherungen?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Sparen an Versicherungen &#8211; Macht das Sinn? Die Inflation greift um sich. Selbst Alltägliches wird plötzlich ungewohnt teuer, der Kontostand sinkt. Autofahren wird zum Luxus. Nicht Wenige kommen vor diesem Hintergrund auf die an sich löbliche Idee, ihre <strong>Ausgaben kritisch zu prüfen</strong>. Quasi eine <strong>finanzielle Generalinventur</strong> durchzuführen. Da der Deutsche Versicherungen statistisch sehr schätzt und diese eine monatlich erhebliche Summe ausmachen, gerät bei so manchem auch der Fokus auf eben diese.</p>



<p>Ausgaben kürzen durch Kündigung von teuren Versicherungen lautet dann die Devise. Macht es also Sinn tatsächlich Sinn, an Versicherungen zu sparen?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Versicherungen – Regelmäßige Geldabflüsse vom Konto</strong></h2>



<p>Eine Antwort hierauf fällt leider nicht immer leicht. Generell sind die Deutschen eher <strong><em>überversichert</em></strong>. In anderen Staaten dieser Welt ist das Gegenteil der Fall (z.B. im globalen Süden). Auch führte die <strong>Bürokratie in Deutschland</strong> dazu, dass viele Versicherungen einfach Pflicht (geworden) sind. Hierzu zählen beispielsweise eine <strong>Krankenversicherung</strong> oder in manchen Fällen auch eine <strong>Gebäudeversicherung</strong> (z.B. bei Öl-Tanks im Keller).</p>



<p>Andererseits gibt es aber auch zahlreiche Versicherungen, die <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einfach keinen Sinn machen</a>, aus der Zeit gefallen sind oder in manchen Fällen manche Schadensfälle doppelt und dreifach absichern.</p>



<p>Diese Versicherungen kosten bares Geld. <strong>Monat für Monat</strong>. Für Leistungen die im Idealfall nie gebraucht werden. Im Schnitt gibt der private deutsche Haushalt <strong>125 Euro pro Monat</strong> für Versicherungen aus. Trotz einer (erfreulichen) Stagnation, sind die Ausgaben <strong>stetig gestiegen</strong>. Im <strong>Jahr 2009</strong> waren die Ausgaben im Schnitt noch bei<strong> 85 Euro</strong> pro Monat, auf inzwischen <strong>125 Euro</strong> im Jahre 2020 (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/538496/umfrage/monatliche-ausgaben-privater-haushalte-in-deutschland-fuer-versicherungen/#:~:text=Im%20Jahr%202020%20gaben%20die,monatlich%20f%C3%BCr%20ihren%20Versicherungsschutz%20aus." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Für mich persönlich scheint diese Summe aber unter dem Streich sogar noch etwas zu gering. Ich würde eher von rund <strong>200 Euro</strong> pro Monat ausgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind sinnvolle Versicherungen?</strong></h2>



<p>Ich persönlich nähere mich solchen Fragen immer gerne mit der Frage: Welche Versicherungen <em>brauche</em> ich denn tatsächlich? Hierbei kann ich nur für mich selbst sprechen. In meinen Augen sind für die meisten (nicht alle!) Menschen sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kranken- /Pflegeversicherung </strong>&#8211; Pflicht</li>



<li>Privat-Haftpflicht-Versicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>Kfz-Versicherung (falls Kfz vorhanden) – Pflicht</li>



<li>Hausratversicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>Gebäude(brand)versicherung (bei Immobilienbesitz) – z.T. Pflicht</li>



<li>Auslandskrankenversicherung – freiwillig</li>



<li>Rechtsschutzversicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>(eine gut abgeschlossene!) <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong></li>



<li>Risiko-Lebensversicherung für Verheiratete / Verschuldete &#8211; freiwillig</li>
</ul>



<p>Wenn ich über meine Versicherungen nachdenke hilft mir auch immer die Frage weiter: <strong>Bin ich im Schadensfall ruiniert bzw. wie gravierend sind die Folgen, die ich durch die Versicherung abzufedern versuche</strong>?</p>



<p>Schauen wir uns unter diesem Gesichtspunkt mal die Liste genauer an:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kranken-/und Pflegeversicherung</h3>



<p>Selbstredend, das macht absolut Sinn und gehört nahezu in jedem Staat dieser Welt zum Mindeststandard. Im Krankheitsfalle die <strong>bestmögliche Behandlung zu bekommen ist sehr wichtig</strong>. In diesem Sinne eigentlich mit eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. </p>



<p>Auch wenn du notorisch gesund bist und wie ich gut und gerne mal den obligatorischen Zahnarzttermin über Jahre hinweg verschläfst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privat-Haftpflicht-Versicherung</h3>



<p>Du schädigst einen Anderen durch <strong>Unachtsamkeit und deine Versicherung gleicht den Schaden aus</strong>. Sollte im Worst Case durch deine Unachtsamkeit jemand gar <strong>ums Leben kommen</strong>, dann zahlt auch solche „Schäden“ die Haftpflicht. In solchen extremen Fällen können schnell Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstehen. Hast du keine solche Versicherung, wäre dies dein persönlicher Bankrott. Insofern eine sehr wichtige Versicherung.</p>



<p>Wenn du eine <strong>Nebentätigkeit</strong> ausübst oder <strong>Selbstständig/Unternehmer</strong> bist, kann auch eine <strong><em>Berufshaftpflichtversicherung</em></strong> elementar sein. Beispiel: Du bist Berater und dir kann ein Fehler nachgewiesen werden, der zu gesundheitlichen oder materiellen Schäden führt. Hier lehnt die Privat-Haftpflichtversicherung ab. Diese gilt wie der Name schon sagt: Für Privates!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kfz-Versicherung</h3>



<p>In Deutschland muss jedes Fahrzeug <strong>im Straßenverkehr versichert</strong> sein. Per Gesetz. Da auch hier schnell hohe Schadenssummen entstehen, schützt eine solche Versicherung jeden <strong>Fahrzeugbesitzer vor dem finanziellen Tod</strong>. Insofern richtig, dass sie Pflicht ist und wichtig ist sie obendrein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hausratversicherung</h3>



<p>Hierunter versteht man ganz grob eine V<strong>ersicherung für alle Gegenstände, die aus dem Haus/der Wohnung fallen würden, wenn man das Gebäude auf den Kopf dreht</strong>. Also alle nicht mit dem Gebäude verbundenen Gegenstände.</p>



<p>Hierzu zählen <strong>Goldbarren</strong>, genauso wie <strong>E-Bikes in Garagen</strong> oder <strong>Gartengeräten in der Gartenhütte</strong>. Zudem sämtliche Möbel, <strong>Elektronikgeräte</strong> etc. in der Wohnung.</p>



<p>Für die meisten Menschen dürfte eine solche Versicherung wohl Sinn machen. Für <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalisten</a> vielleicht weniger. Durch Möglichkeiten wie einer „<strong>erweiterten Hausratversicherung</strong>“ sind manche Gegenstände auch bei <strong>Auslandsreisen</strong> oder <strong>E-Bikes beim Anketten an Parkplätzen</strong> abgedeckt. Dadurch dass solche Hausratversicherungen in der Regel sehr günstig sind (<strong>40-70 Euro / Jahr</strong>), machen diese in meinen Augen durchaus Sinn.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gebäudeversicherung</h3>



<p>Wenn du ein Eigenheim hast, ist dies womöglich die <strong>größte Vermögensposition in deinem Leben</strong>. Sollte ein <strong>Brand</strong> dein gesamtes Haus vernichten, springt hier deine Versicherung ein. Auch als Wohnungseigentümer bist du in der Regel durch eine <strong>Gebäudeversicherung</strong> geschützt. Dieser ist im <strong>Hausgeld</strong> meistens inbegriffen. Teilweise sind hier auch Elementarschäden (<strong>Blitz</strong>, Überschwemmungen etc.) mit abgedeckt. Je nach Wohnort auch nicht unwichtig im Extremfall.</p>



<p>Wie oft kauft man sich als Normalsterblicher ein Eigenheim? In der Regel nicht so oft. Den Verlust eines solchen abzusichern, ist daher durchaus sinnvoll und ratsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auslandskrankenversicherung</h3>



<p>Wenn du im <strong>Ausland erkrankst</strong>, springt sie ein. Durch den geringen Preis von teilweise nur um die 20 Euro / Jahr ein lohnenswertes Investment für Reisende. Wer Deutschland nie verlässt, kann freilich auf eine solche Versicherung guten Gewissens verzichten. Da im Urlaub aber oftmals die Verletzungsrisiken steigen (<strong>Partys</strong>, <strong>Alkohol</strong>, <strong>Bergsteigen</strong>, <strong>Skifahren</strong>, <strong>Schwimmen</strong>, <strong>exotische Krankheiten</strong>) sollte man hier auf keinen Fall falsch sparen.</p>



<p>Die Kosten für solch eine Versicherung kannst du dir ziemlich schnell und einfach durch ein Investment in <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> wieder als <strong>Dividende</strong> reinholen. Hieran würde ich zumindest also auch nicht sparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechtsschutzversicherung</h3>



<p>Hier ist entscheidend, was diese genau abdeckt: Sie kann für den Privatbereich Sinn machen (z.B. wenn du von deinem Nachbarn wegen <strong>Grundstücksstreitigkeiten</strong> oder <strong>Bauvorhaben</strong> deinerseits verklagt wirst) oder für den beruflichen Bereich (wenn du in Zusammenhang mit deiner <strong>Berufsausübung rechtliche Auseinandersetzungen hast</strong>). </p>



<p>In einem solchen Prozess kommen schnell große Summen zusammen. Je nach Rechtsschutzversicherung solltest du also genau vergleichen, was im Detail abgedeckt ist (nur <strong>Anwaltskosten</strong>? Oder auch <strong>Gerichtskosten</strong> etc.). Hier macht es auf jeden Fall Sinn, eine <a href="https://www.admiraldirekt.de/rechtsschutzversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gute Rechtsschutzversicherung, wie die von AdmiralDirekt</a>, zu wählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Berufsunfähigkeitsversicherung</h3>



<p>Dein Körper und deine Gesundheit sind dein <strong>wichtigstes Kapital</strong>! Heutzutage scheiden erschreckend viele Menschen wegen Erkrankung aus dem Berufsleben aus. Wenn hier keine <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong> greift, landen diese Menschen <strong>in der Falle der Wohlfahrt und geben ihre staatsbürgerliche Mündigkeit ans Kollektiv ab</strong>. Kurz gesagt: Hartz 4.</p>



<p>Eine gute, ehrlich und professionell abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung (Beachte: <strong>Vorvertragliche Auskunftspflicht &#8211; Gesundheitsfragen!</strong>) zahlt dann auch im Worst Case Szenario. Wenn du gesund bist und in jungen Jahren eine abschließt, dann ist sie auch durchaus bezahlbar. Je älter du wirst, desto weniger lohnt sie sich finanziell noch. </p>



<p>Hier kann dir ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">konsequent aufgebautes passives Einkommen</a> ggf. eine ähnliche Absicherung bescheren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiko-Lebensversicherung</h3>



<p>Wenn du oder die versicherte Person verstirbst, dann <strong>zahlt die Versicherung eine gewisse Summe X aus</strong>. So eine Versicherung greift in Krimis, wenn sich Eheleute gegenseitig nach dem Leben trachten, nur um die Versicherungsleistung zu kassieren.</p>



<p>Für mich gilt hier: Zur Absicherung des Partners (z.B. bei einer <strong>gemeinsamen Immobilie, auf der noch große Schulden liegen</strong>) macht seine solche Versicherung absolut Sinn. Der verbliebene Partner hat dann einen finanziellen Puffer und landet nicht im <strong>wirtschaftlichen Nirvana</strong>. Nichts schlimmer als wenn nach so einer <strong>Lebenstragödie auch noch das Eigenheim draufgeht</strong>, weil der verbliebene Partner die Kreditrate nicht alleine bedienen kann.</p>



<p>Sie kostet wenig Geld und Eheleute können sie auch kreuzweise gegenseitig abschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Manche Versicherungen wie die oben machen Sinn. Ich frage mich immer, wie schädlich der worst case denn tatsächlich sein wird. <strong>Die obigen Versicherungen habe ich zum größten Teil auch</strong>. Selbstredend würde ich nie Dinge wie eine „<strong>Reisegepäckversicherung</strong>“, „<strong>Handyversicherung</strong>“ oder eine „<strong>Reiserücktrittversicherung</strong>“ (Ausnahme: Corona) abschließen. Einfach weil mich der Schadenseintritt zwar ärgern, <em><strong>nicht jedoch in meiner Existenz gefährden würde</strong></em>.</p>



<p>Ich verzichte auch (mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausnahme meiner Rürup</a>!) auf <strong>Versicherungsprodukte zur Altersvorsorge</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Keine Riester</a>, keine <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensversicherung</a>. Alles viel zu teuer und nicht mein Fall. Die Rürup ist das höchste der Gefühle, ansonsten ausschließlich <strong>Mieteinkünfte</strong>, <strong>Aktien</strong> und <strong>ETF</strong>.</p>



<p>In meinen Augen macht es also durchaus Sinn, <em>alle</em> Versicherungen kritisch zu prüfen und <strong>unnötige auszusondern</strong>. Bei Wackelkandidaten hilft dir vielleicht auch eine Frage wie: <em><strong>Wie oft habe ich Leistungen der Versicherung in den letzten 15 Jahren in Anspruch genommen?</strong></em></p>



<p>Gut möglich, dass die Chancen gutstehen, dass du auch <strong>in den kommenden 15 Jahren keine brauchen wirst</strong>. Von daher kannst du hier vielleicht tatsächlich <strong>die eine oder andere kündigen</strong> oder einen günstigeren Anbieter suchen. Das aber grundsätzlich als Tipp und <strong>unabhängig von der Inflation</strong>.</p>



<p><strong>Sparst du an Versicherungen? Welche findest du unverzichtbar?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/">Sparen an Versicherungen?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommt jetzt der große Crash?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 18:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Droht uns ein gewaltiger Crash? Überall liest man derzeit von Inflation, Russland scharrt mit den Hufen, die Notenbanken könnten in wenigen Monaten die Zinsen erhöhen. Aktien würden wohl daraufhin einbrechen, Immobilien im Wert fallen. Parallel hierzu noch eine verunfallte „grüne Wende“ in Deutschland, die immer mehr zu einer „Greenflation“ zu werden droht. Gaspreise vervierfachen sich,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-jetzt-der-grosse-crash-steigende-zinsen-finanzcrash/">Kommt jetzt der große Crash?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Droht uns ein gewaltiger Crash? Überall liest man derzeit von <strong>Inflation</strong>, <a href="https://www.n-tv.de/politik/Russland-schafft-Luftabwehrsystem-nach-Belarus-article23074914.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russland scharrt mit den Hufen</a>, die Notenbanken könnten in <strong>wenigen Monaten die Zinsen erhöhen</strong>. Aktien würden wohl daraufhin <a href="https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-aktienmaerkte-auf-der-kippe/27996250.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einbrechen, Immobilien im Wert fallen</a>. Parallel hierzu noch eine verunfallte „<em>grüne Wende</em>“ in Deutschland, die immer mehr zu einer „<strong>Greenflation</strong>“ zu werden droht. <strong>Gaspreise vervierfachen</strong> sich, die <strong>Versorgungssicherheit mit Strom steht zur Disposition</strong> und innenpolitisch <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus236366631/Corona-Demos-Breite-der-Proteste-bis-in-kleinste-Ortschaften-hinein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wächst der Unmut über die Regierenden</a>.</p>



<p>Immer mehr Menschen scheinen zudem, das gesamte politische System im Westen in Frage zu stellen. Seien es Reichsbürger, Corona-Leugner oder andere Gruppen. Sie spielen mit dem Feuer! Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alternative zu unserer westlichen Demokratie</a> möchte ich mir nicht vorstellen. Bislang gab es einfach noch nichts besseres, aber viel schlechteres.</p>



<p>Erstmals nehme ich den demokratischen Westen tatsächlich in einer Art Defensive gegen <strong>Autokraten</strong>, <strong>Kommunisten</strong> und <strong>Faschisten</strong> wahr. Die Gefahr einer <strong>neuen Blockbildung</strong> scheint real.</p>



<p>Insgesamt braut sich aktuell also ein <strong>ungesunder Cocktail in der Welt zusammen</strong>.</p>



<p>Doch wie <em>sollte</em> man als Anleger reagieren? Wie <em>kann</em> man überhaupt reagieren? Konkret: Wie reagiere ich?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommt jetzt der große Crash an den Finanzmärkten?</h2>



<p>Viele Crash-Gurus, Analysten und Lobbyisten verschiedenster Couleur reden ihn schon <strong>seit mehreren Jahren herbei</strong>: Den absoluten Crash im <strong>Finanzsystem</strong>, der zu einem gesellschaftlichen „<strong><em>Reset</em></strong>“ und zu einer Umgestaltung der globalen Machtverhältnisse führen wird. Nun, an diese Art Crash glaube ich in absehbarer Zukunft nicht. Dieser wäre sprichwörtlich viel zu teuer.</p>



<p>Eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">heftige Korrektur</a> in <strong>2022</strong> im Zuge <strong>steigender Zinsen</strong> halte ich aber für durchaus realistisch. Vielleicht erleben <strong>wir in diesen Tagen bereits die Vorboten</strong>. Weiß ich nicht und meine Glaskugel ist gerade im Urlaub auf den Malediven.</p>



<p>Wichtig ist aber, <strong>ob und wie</strong> du auf solch eine Krise reagieren kannst. Und ob es überhaupt Sinn macht, darauf zu reagieren.</p>



<p>Es kommt darauf an.</p>



<p>Nämlich darauf, wie du mit <strong>deinem Depot aufgestellt</strong> bist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Meme-Stocks“ und Tech-Spekulationen</h2>



<p>Wenn du zum Beispiel ein Portfolio nur aus lauter <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a>, vorzugsweise <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Werten</a>, „Meme-Stocks“, <strong>Wasserstoff-</strong>, <strong>Cannabis-</strong> und <strong>Hochrisiko-Aktien</strong> hast, dann könntest du dir durchaus die einen oder anderen Sorgen machen. Schließlich dauert es Ewigkeiten, bis beispielsweise <strong>Kursverluste von 70-80 Prozent</strong> wieder aufgeholt werden. Um <strong>70 Prozent Kursverlust aufzuholen</strong>, muss die entsprechende Aktie satte <strong>233 Prozent steigen</strong>. Ambitioniert!</p>



<p>Bei angenommenen <strong>10% Steigerung p.a.</strong> könnte dies also ganze <strong>23 Jahre dauern</strong>. Und dann hast du noch keinen Cent „verdient“, sondern bist wieder am Anfang.</p>



<p>Oder eben die Kurse kommen <em>nie wieder</em> zurück, siehe <strong>Tech-Aktien des 2000er Crashs</strong>.</p>



<p>Zu viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Risiko</a> und Tech könnte also bei steigenden Zinsen tatsächlich problematisch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sorgenfrei durch globale ETF</h2>



<p>Anders sieht es aus, wenn du <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">global und breit gestreut mit ETF</a> oder meinetwegen auch mit <strong>Einzelaktien</strong> aufgestellt bist: Hier könnten dir die aktuellen und vielleicht noch kommenden Ereignisse sogar gut in die Karten spielen und <strong>zu einem enormen Wohlstand</strong> führen:</p>



<p>Wenn du nämlich die von mir empfohlenen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> stur weiterbedienst, dann kaufst du in den nächsten Wochen und Monaten unter Umständen zu <strong>Discount-Preisen</strong> nach. Dieser<strong> Cost-Avarage-Effekt</strong> sorgt dann für eine <strong>Absenkung deines Einstandspreises</strong>, sodass du immer schneller und immer stärker davon profitierst, wenn der Wind dreht und es wieder aufwärtsgeht.</p>



<p>Parallel schlägst du bei rein <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Index-Investments</a> (<strong>globaler ETF</strong> und sonst nichts) durch diese cleveren Nachkäufe sogar den <strong>zugrundeliegenden Index</strong>.</p>



<p>Vorausgesetzt natürlich, es geht wieder aufwärts.</p>



<p>Aber da Firmen wie <strong>Pepsi</strong>, <strong>Coca-Cola</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong>, <strong>Henkel</strong>, <strong>BASF</strong>, <strong>Shell</strong>, <strong>Unilever</strong>, <strong>Walt Disney</strong>, <strong>Nestlé</strong>** usw. auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten weiterhin Geld verdienen dürften, kann man solche Korrekturen in meinen Augen recht locker sehen. Eventuell ändern sich die <strong>„Anführer“ im ETF langfristig etwas</strong>, das war es dann aber auch schon.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderungen in meinem Portfolio (ETF und Einzelaktien)</h2>



<p>Habe ich nun also im Hinblick auf 2022 irgendetwas in meinem Aktiendepot geändert?</p>



<p>Nein. Ich fahre weiter meine <strong>Core-Satellite-Strategie</strong> auf Sparplan-Basis. Kern sind <strong>weltweite ETF</strong> (Sparpläne, Perspektive <strong>10 Jahre Plus</strong>), als Satelliten dann <strong>Einzelaktien</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a> mit einer Perspektive von <strong>1-10 Jahren</strong>. Hierunter findet sich auch die eine oder andere Spekulation wieder (z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate auf Kryptowährungen, </a>Gold und Silber zähle ich hierzu).</p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Value-Aktien</strong> stabilisieren derzeit mein Depot</a>, während sie <strong>2020/2021 vielleicht das Depot etwas ausgebremst haben</strong> im Vergleich zum <strong>Tech-</strong> bzw. <strong>Growth-Anteil</strong> im Depot.</p>



<p>Diese Strategie ziehe ich weiter durch, komme was wolle. Angst ist für mich ein schlechter Ratgeber. In der gesamten Menschheitsgeschichte war Angst wohl <strong>noch nie ein guter Ratgeber</strong>. Vorsicht hingegen schon, aber aus dem Motiv „<em><strong>Angst</strong></em>“ trifft man meist unvorteilhafte Entscheidungen. Übrigens auch aus „<em><strong>Gier</strong></em>“.</p>



<p>Gier konnte man vielleicht bei der einen oder anderen <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährung</a> <strong>2021</strong> sehen, die nun ebenfalls allesamt auf breiter Front (Stand 21.01.2022) eingebrochen sind und vielleicht noch weiter einbrechen. <strong>40 Prozent Verlust beim Bitcoin</strong> in wenigen Wochen ist schon eine Hausnummer, egal wie hoch die Fallhöhe sein mag und die Korrektur vielleicht sogar insgesamt „<em>gesund</em>“ sein mag. </p>



<p>Aushalten muss man es, ich halte es aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entwickeln sich Kryptowährungen 2022?</h2>



<p>Für meine Kryptos gilt daher Ähnliches: Hier mache ich nichts bzw. nehme <strong>keine großen Änderungen</strong> vor. Weder verkaufe ich, noch kaufe ich derzeit nach. Für kurzfristige Trades nutze ich nach wie vor <strong>1:1-Zertifikate auf Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong> und <strong>Cardano</strong>, während ich in meiner separaten Wallet langfristig (<strong>Zeithorizont: 5 Jahre</strong>) <em>direkt</em> in die Coins investiere.</p>



<p>Hier dann auch mit dem Schwerpunkt <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong>, aber auch etwas <strong>Ripple</strong> und <strong>Cardano</strong>.**</p>



<p>Der Kryptoanteil macht aktuell <strong>7% meines Gesamtportfolios</strong> aus. Hier zähle ich aber nur die „<strong><em>physischen Coins</em></strong>“. Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a> zähle ich nicht explizit zu dem Kryptoanteil dazu, weil diese im Depot mitlaufen und dessen Performance mit beeinflussen. Nicht ganz konsequent, zugegeben. Würde ich diese Zertifikate dazu zählen, wäre der <strong>Kryptoanteil</strong> aktuell bei knapp <strong>9% im Gesamtportfolio</strong>.</p>



<p>Einzige Änderung bei den Kryptowährungen: Meine Krypto-Börse bietet seit Kurzem auch die Möglichkeit von <strong>Sparplänen</strong> auf Bitcoin, Ethereum und Co. an. Diese nutze ich natürlich gerne. Bei solchen volatilen Assets macht er in meinen Augen umso mehr Sinn, vor allem in Abwärtszeiten. Also kaufe ich monatlich gerade zu geringen Summen Kryptos nach. <strong>Automatisiert und stressfrei</strong>.</p>



<p>Da bei Kryptos aber immer die Gefahr besteht, dass sie auf „<em>Null</em>“ fallen, werde ich das natürlich genau im Auge behalten, sodass ich schlechtem Geld nicht gutes Geld hinterherwerfe und am Ende ein <strong>Totalverlust</strong> steht.</p>



<p>Aktuell sehe ich aber kein Ende für den Bitcoin nahen, auch wenn China und <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/bitcoin-und-co-russische-zentralbank-erwaegt-umfassendes-verbot-von-kryptowaehrungen/27994174.html?ticket=ST-3008616-2fBUQ4dXyzevgjwXd0G4-ap4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russland das Mining und Nutzen von manchen Kryptowährungen verbieten</a> wollen bzw. schon <strong>verboten haben</strong>.</p>



<p>Wie gesagt, entweder in <strong>5 Jahren</strong> <em><strong>oder</strong></em> wenn der Bitcoin <strong>1 Mio.</strong> erreichen sollte (höhö), werde ich neu bewerten und die Gewinne steuerfrei realisieren &#8211; falls es bis dahin noch steuerfrei möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gold und Silber: Mittel gegen den Crash?</h2>



<p>Sollte ein Crash kommen, bin ich auch in Gold und Silber investiert (Siehe Artikel <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Hierzu nutze ich bekanntlich <strong>physisch besicherte ETC</strong>. <strong>Barren</strong> und <strong>Münzen</strong> meide ich bislang. Ich habe keine Lust sie zu <em>lagern</em> und enorme <strong>Aufgelder beim Erwerb</strong> bzw. <strong>Verkauf</strong> zu zahlen. Die Gefahr, dass wir irgendwann wieder in unseren <strong>Lehmhütten mit Goldmünzen</strong> bezahlen werden, sehe ich im Gegenzug zu so manchem „<em>Prepper</em>“ und <em>Schwurbler</em> aktuell nicht.</p>



<p>Dass sich <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a> aber perspektivisch (1-3 Jahre) vervielfachen könnte, erachte ich als durchaus realistisch. Gut wenn man rechtzeitig einen Fuß in der Türe hat.</p>



<p>Eher sehe ich die Möglichkeit, dass global vielleicht <strong>langfristig staatliche Kryptowährungen</strong> herausgebracht werden, die mit einem Basiswert (z.B. <strong>Gold oder einem ganzen Edelmetallkorb</strong>) hinterlegt sind. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Do6oKygNWXM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thomas Mayer</a> hat hierzu in meinen Augen ganz gute Ideen.</p>



<p>Und sollte ein richtiger <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">existenzieller Crash</a> kommen und eine Alternative zum inflationären „<em>Fiat-Geld</em>“ benötigt werden, könnte eine solche <strong>Währung auf Blockchain-Architektur und mit globalen Rohstoffen besichert</strong>, vielleicht eine (wenn auch utopische) Lösungsmöglichkeit sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was droht uns also? Crash oder&#8230;?</h2>



<p>Kommt der Crash also in den nächsten <strong>Wochen und Monaten</strong>? Vielleicht sind wir auch schon mittendrin, ohne es wahrzunehmen. </p>



<p>Vielleicht sind das bislang nur die Vorboten und der Einbruch beginnt erst dann richtig, wenn die <strong>FED</strong> und die <strong>EZB</strong> <strong>infolge der Inflation die Zinsen tatsächlich anheben</strong>. Dann sollte es Ende 2022 richtig krachen. Oder eben auch nicht.</p>



<p>Nun, im Prinzip ist mir das als <strong>Buy-and-Hold-Investor</strong> tatsächlich relativ egal. Natürlich tun die Tech- und China-Verluste weh. Natürlich schmerzen auch die <strong>Krypto-Verluste</strong>. Aber ganz ehrlich: <strong>Langfristiges Investieren</strong>, so wie ich es betreibe, beinhaltet zwangsläufig auch solche Phasen und sogar noch viel schlimmere.</p>



<p>Wichtig ist und bleibt nach wie vor, dass du <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/rechtzeitig-notgroschen-zuruecklegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nur das Geld investierst, welches du nicht zwingend zum Leben brauchst</a></strong> und du auch nicht wegen der neuen hohen Stromrechnung dein <strong>Wertpapier-Depot schlachten</strong> musst.</p>



<p>Wenn du dann <strong>stur wie ein Esel deine Sparpläne weiter bedienen kannst</strong>, wirst du <strong>in 5 Jahren</strong> womöglich auf das <strong>Jahr 2022</strong> als das <strong>Startjahr einer großen Erfolgsgeschichte</strong> zurückblicken. Wer weiß.</p>



<p>Vielleicht ist es ja auch tatsächlich die größte Chance unserer Generation wie <strong>Marc Friedrich</strong> in seinem Buch behauptet?</p>



<p>** <em><strong>Transparenzhinweis</strong>: Die im Artikel enthaltenen Einzeltitel und Assets stellen keine Kaufempfehlung oder gar Beratung dar. Teilweise halte ich die oben bezeichneten Einzelaktien auch selbst im Depot. Es bestehen keinerlei Kooperationen mit den einzelnen Firmen oder sonstigen im Artikel erwähnten oder zitierten Quellen.</em></p>
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		<title>Wenn der ETF plötzlich grün wird (ESG)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 21:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[ESG]]></category>
		<category><![CDATA[ESG-Kriterien]]></category>
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		<category><![CDATA[Index-Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Junior-Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Xtrackers MSCI AC World ESG Screened UCITS ETF 1C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es in diesem Artikel um einen ETF, der kürzlich seinen Index gewechselt hat. Leider nicht in meinem Interesse, sodass ich leider zur Handlung gezwungen war. Ich habe den ETF aus diesem Grund schweren Herzens aus meinem Depot entfernt. Das hat mir leider wieder vor Augen geführt, dass ETFs nunmal doch nicht immer das...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Heute geht es in diesem Artikel um einen ETF, der kürzlich <strong>seinen Index gewechselt</strong> hat. Leider nicht in meinem Interesse, sodass ich leider zur Handlung gezwungen war. Ich habe den ETF aus diesem Grund schweren Herzens <strong>aus meinem Depot entfernt</strong>. Das hat mir leider wieder vor Augen geführt, dass ETFs nunmal doch nicht immer das Rundumsorglospaket sind, die man <strong><em>unbeachtet</em> Jahrzehnte im Depot liegen lassen kann</strong>. Ruckzuck kann etwas passieren und man ist zur <strong>Handlung</strong> oder <strong>Duldung</strong> gezwungen.</p>



<p>Was ist passiert?</p>



<h2 class="wp-block-heading">ETF und der Index</h2>



<p>Wenn du keine Ahnung von ETF hast und was diese sind, dann kannst du das bei Bedarf <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nochmal nachlesen. Es bleibt auch dabei, dass ich nach wie vor <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globale ETF zur Altersvorsorge</a> empfehle. Trotzdem nochmal in aller Kürze:</p>



<p><strong><em>ETF sind an der Börse gehandelte Fonds, die passiv einem bestimmten Index folgen</em></strong> und sehr kostengünstig sind. Die Aktienauswahl im Fonds wird nicht von einem Manager oder Team getroffen (wie bei teureren <em>aktiven</em> Fonds), sondern wird (meistens automatisiert) dem <strong>jeweiligen Index angepasst</strong>.</p>



<p>Wenn du einen <strong>ETF auf den DAX</strong> hast, der <strong>physisch nachbildet</strong>, dann besitzt du somit <strong>alle 40 Aktien des DAX</strong> in der jeweiligen Gewichtung des Index. Somit auch alle Überflieger, genau wie die Rohrkrepierer.</p>



<p>Für eine passive langfristige Anlage eignen sich ETFs aufgrund dieser Funktionsweise daher ziemlich gut (meiner Meinung nach).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderungen im Junior-Depot</h2>



<p>Also kommen wir nun zu meinem spezifischen &#8222;Problem&#8220; bzw. dem Problem meiner kleinen Tochter. <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bekanntlich habe ich für diese ja im zarten Alter von wenigen Wochen ein Wertpapier-Depot für Kinder eingerichtet</a>, welches ich monatlich für sie füttere. Da es diese Art des Depots nicht überall gibt, habe ich mich für das <strong>Junior-Depot </strong>bei der <strong>Consorsbank</strong> entschieden.</p>



<pre class="wp-block-verse">Hier kannst du dich bei Bedarf über diese Art des <strong><em>steuerfreien Depots</em></strong> informieren und direkt eines eröffnen: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15267516T" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Junior-Depot bei der Consorsbank</a>*</pre>



<p>Wieso so ein Depot <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerfrei</a> ist und was es dringend zu beachten gilt, kannst du ebenfalls oben im verlinkten Artikel nachlesen.</p>



<p>Also was war im Depot meiner Tochter geschehen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe, mein ACWI wird grün!</h2>



<p>Für das Depot meiner Tochter habe ich als Index für <strong>möglichst wenig Arbeit</strong>, eine <strong>möglichst passive Aufstellung ohne Rebalancing</strong> und einer <strong>sehr breiten Streuung</strong> den <strong>ACWI</strong> (All Countries World) gewählt. Weitere Infos zu den verschiedenen ETFs auf den ACWI findest du <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. Eine Alternative wäre der <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World</a>, der jedoch sogar ein wenig teurer ist als mein neu gewählter ACWI.</p>



<p>Es handelt sich hier also um einen global diversifizierten, riesigen Index aus <strong>Schwellenländern und Industrieländern</strong>. Ins Depot meiner Tochter schaffte es zunächst folgender ACWI der &#8222;Marke&#8220; Xtrackers (Tochter der Deutschen Bank bzw. der DWS):</p>



<p class="has-text-align-center"><em><strong>Xtrackers MSCI AC World Index UCITS ETF 1C</strong> (WKN: A1W8SB)</em></p>



<p>Soweit, so gut. Bei der Consorsbank war dieser ETF sogar seit der Geburt meiner Tochter <strong>kostenlos besparbar als Aktions-ETF</strong>. Sprich ohne jegliche Transaktionskosten. Ich war sehr zufrieden, der ETF performte sehr gut. Das Vermögen meiner Tochter wuchs.</p>



<p>Doch dann flatterte im September 2021 ein Terminanschreiben der Fondsgesellschaft in meinen Postkorb: <strong><em>Die Fondsgesellschaft plant, den zugrundeliegenden Index zu verändern!!!</em></strong></p>



<p>Nun, zwischenzeitlich ist der Wechsel vollzogen und der ETF heißt nun:</p>



<p class="has-text-align-center"><em><strong>Xtrackers MSCI AC World ESG Screened UCITS ETF 1C</strong>  (WKN: A1W8SB)</em></p>



<p>Am Rest hat sich nichts geändert, auch könnte ich den &#8222;neuen&#8220; ETF weiterhin kostenlos besparen. Was ich aber nicht tue. Doch dazu gleich mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bedeutet der neue ESG-Index<em> </em></h2>



<p>Der ETF ist nun also &#8222;<em>grün</em>&#8220; geworden. Sprich du bekommst nicht mehr repräsentativ einfach nur stupide die <strong>größten Aktien des ACWI</strong> nach Marktkapitalisierung, sondern diese werden nun auch noch nach &#8222;<strong>ESG&#8220;-Kriterien zusätzlich gefiltert</strong>. Das steht dafür, dass Unternehmen nach <strong>Umweltstandards</strong> (<strong><em>E</em></strong>nvironmental), <strong>sozialen Kriterien</strong> (<strong><em>S</em></strong>ocial) und der <strong>Unternehmensführung</strong> (<strong><em>G</em></strong>overnance) <strong>bewertet</strong> werden.</p>



<p>Das führt mir wieder vor Augen, dass ETF mitnichten so unkompliziert und uneingeschränkt als <strong>&#8222;fire and forget&#8220;-Lösung taugen</strong>. Sie bergen durchaus auch Risiken für den Investor. <strong>Jederzeit kann der Index geändert werden</strong> und du musst deine Anlagestrategie danach ausrichten. <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-von-etfs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier findest du weitere Gefahren von ETF</a>.</p>



<p>Dieser Wechsel ist für mich nicht hinnehmbar! Nicht weil mir die Umwelt nicht wichtig wäre, <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganz im Gegenteil</a>! Aber immer wenn Unternehmen <em>bewertet</em> werden, steht ein <strong>Bewerter mit einer Agenda</strong> dahinter. Für mich sind die <strong>ESG-Kriterien</strong> schlichtweg zu schwammig formuliert. </p>



<p>Im Factsheet des &#8222;neuen&#8220; ETF heißt es zum &#8222;neuen Index&#8220; zum Beispiel:</p>



<h3 class="wp-block-heading">MSCI ACWI Select ESG Screened Index</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Der <strong>MSCI ACWI Select ESG Screened Index </strong>zielt darauf ab, die Wertentwicklung des<br>folgenden Markts abzubilden:<br>&#8211; Unternehmen mit hoher und mittlerer Kapitalisierung aus Schwellenmarkt- und<br>Industrieländern weltweit die im Vergleich zu ihren Mitbewerbern bessere ESG-Eigenschaften<br>und eine geringere Kohlenstoffemission aufweisen<br>&#8211; Wertpapiere von Unternehmen, <strong>die die folgenden ESG-Standards nicht erfüllen, werden<br>ausgeschlossen</strong>: Unternehmen, die mit <strong>umstrittenen</strong>, <strong>zivilen und nuklearen Waffen</strong> und<br><strong>Tabak</strong> verbunden sind, ein <strong>MSCI ESG-Rating von CCC</strong> oder <strong>kein Rating</strong> aufweisen, mit dem<br><strong>Abbau von Kraftwerkskohle</strong> oder <strong>Ölsand</strong> und mit <strong>militärischen Waffen Umsatzerlöse</strong> erzielen<br>und Emittenten mit einem „roten“ (red) MSCI ESG Impact Monitor Score von unter 1.<br>&#8211; vierteljährliche Überprüfung<br>Weitere Informationen zur Index-, Auswahl- und Gewichtungsmethodik sind unter www.msci.<br>com verfügbar</p>
<cite><a href="https://www.justetf.com/servlet/download?isin=IE00BGHQ0G80&amp;documentType=MR&amp;country=DE&amp;lang=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a></cite></blockquote>



<p>Sprich: Wenn es blöd läuft und die Unternehmen gewisse Kriterien nicht erfüllen, verzichtest du auf ganze Branchen wie <strong>Cannabis</strong>, <strong>Tabak</strong>, <strong>Waffen</strong>, <strong>Öl</strong>, <strong>Alkohol</strong>. Und das aus moralischen Gründen, die sich aber bei näherer Betrachtung gut und gerne als Heuchelei herausstellen können. <strong>Waffen</strong> sind schlecht? Auch wenn damit Tyrannen beseitigt und Menschenleben gerettet werden? Hm. <strong>Öl</strong> soll schlecht sein, dabei befördert es Milliarden von Menschen von A nach B. </p>



<p><strong>Alkohol</strong>? Come on! In der <strong>Disko</strong> soll er ok sein, im Depot aber nicht?! Da rebelliert mein gesunder Menschenverstand. Aber abgesehen von diesen moralisierenden Bewertungen habe ich auch rechtliche Probleme mit solchen Standards.</p>



<p>In obiger Index-Beschreibung finden sich für mich nämlich <strong>viel zu viele unbestimmte Rechtsbegriffe</strong>. Das sind in juristischen Kreisen Begriffe, die <em>interpretierbar</em> sind und je <strong>nach Auslegung</strong> variieren. Ein Beispiel ist das obige Wort &#8222;<em>umstritten</em>&#8222;. Was bedeutet umstritten? Heutzutage ist nahezu alles umstritten. </p>



<p>Wer legt fest, was als umstritten gilt? Ist <strong>Apple</strong> umstritten? Oder <strong>Tesla</strong>? Sind <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">chinesische Aktien</a></strong> umstritten?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlechtere Performance durch ESG?</h2>



<p>Ich befürchte schlicht, dass wenn die Kriterien in den nächsten Jahren und Jahrzehnten, dem Zeitgeist folgend, stetig <strong>verschärft werden</strong>, renditeträchtige Unternehmen eventuell aus dem <strong>ETF rausfliegen</strong> und die ETF Performance dadurch leidet.</p>



<p>Auch wenn dies nicht der Fall wäre (manche Stimmen behaupten ja sogar, dass <a href="https://de.scalable.capital/finanzplanung/nachhaltigkeit-etf-rendite-killer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ESG-ETFs besser performen als &#8222;normale&#8220;</a>), ist es für mich einfach viel zu kompliziert, überhaupt noch einen <strong>Überblick über die enthaltenen Unternehmen</strong> zu behalten. </p>



<p>Andere wiederum haben herausgearbeitet, dass <strong>ESG-ETFs</strong> nicht unbedingt eine höhere Rendite abwerfen und im schlimmsten Falle sogar ein <strong>böses Erwachen durch schlechtere Rendite</strong> droht. Diese Position vertritt zum Beispiel auch <strong>ETF-Papst Gerd Kommer</strong>:</p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/Z38wI0-l1ys" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>



<p>Fatal, wenn jahrzehntelanger Vermögensaufbau das Ziel ist und am Ende die Performance nicht stimmt. Hier entscheidet bekanntlich langfristig jedes Prozent (<strong>Zinseszins</strong>). </p>



<p>Wenn Apple zum Beispiel irgendeinen Bockmist baut und aus dem Index fliegen sollte, kriege ich das als <strong>passiver ETF-Anleger</strong> im Zweifelsfall gar nicht mit. Spätestens dann wenn ich sehe, dass die Performance von Apple fehlt, was <strong>in den letzten 10 Jahren sehr von Nachteil gewesen</strong> wäre.</p>



<p>Und überhaupt, wer legt die Ratings fest? Welchen Regeln folgen sie? Welche Lobbys beeinflussen die Ratings? Muss ich jetzt als Privatanleger auch noch <strong>die Entwicklung der Kriterien und der Ratings</strong> verfolgen?!</p>



<p>Nee, als <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiver ETF-Investor</a> möchte ich es einfach und pflegeleicht haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Was habe ich also getan? Kurzerhand habe ich schweren Herzens den Xtrackers <strong>ACWI-ESG</strong> durch einen &#8222;normalen&#8220; ACWI der Marke &#8222;Ishares&#8220; im <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a> ersetzt. Dadurch dass das <strong>Depot ohnehin steuerfrei</strong> ist, blieb mir die Abgeltungssteuer durch den Verkauf der bisherigen ETF-Anteile glücklicherweise erspart.</p>



<p>Jetzt habe ich nur das Problem, auf einen geeigneten Zeitpunkt zu warten, um die freigewordene Summe, möglichst intelligent in den ishares ACWI umzuschichten. Somit bin ich als<strong> passiver Investor</strong> also in gewisser Weise zum <strong>Markettiming </strong>gezwungen. </p>



<p>Ärgerlich, da doch gerade die Philosophie des passiven Investierens auf Markettiming verzichtet.</p>



<p>U<strong>mweltschutz</strong> betreibe ich lieber weiterhin auf der Ebene meiner normalen Lebensführung durch den <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verzicht auf überbordenden Konsum</a>, <strong>bewussten Lebensentscheidungen</strong> und einem <strong>Fokus auf Nachhaltigkeit</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/spartipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparsamkeit</a> in allen sonstigen Belangen. Hier lege aber <em><strong>ich</strong></em> meine Kriterien fest und keine undurchsichtige Lobby-Organisation der Fondsanbieter, der Politik oder von Umweltverbänden.</p>



<p><strong>Wie stehst du zum Thema ESG? Kannst du meine Entscheidung nachvollziehen oder sagst du eher: Jetzt erst Recht den Xtrackers?</strong></p>
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		<title>Kann man mit ETF Millionär werden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 20:34:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mit einem Welt-ETF zur Million]]></category>
		<category><![CDATA[Mit ETF Millionär werden]]></category>
		<category><![CDATA[Spardauer und Sparquote berechnen]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich heutzutage überhaupt auszahlt, in ETF zu investieren und ob nicht die Einzeltitelauswahl von Aktien sinnvoller ist. Oder einfach „All-in“ in Bitcoin zu gehen. Sind Renditen mit ETF nicht in gewisser Weise nach oben gedeckelt, sodass richtig hohe Renditen mit ETFs gar nicht möglich sind? Andere formulieren die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich heutzutage überhaupt auszahlt, <strong>in ETF zu investieren</strong> und ob nicht die <strong>Einzeltitelauswahl</strong> von <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> sinnvoller ist. Oder einfach „<strong>All-in</strong>“ in <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a> zu gehen. Sind Renditen mit ETF nicht in gewisser Weise nach oben gedeckelt, sodass <em>richtig hohe Renditen</em> mit ETFs gar nicht möglich sind? Andere formulieren die Frage so: <strong>Kann ich mit ETF auch Millionär werden</strong>? Wenn ja, wie lange dauert das?</p>



<p>Nun, dieses Thema möchte ich heute mal näher beleuchten und mit dir ein <strong>paar Beispielszenarien durchrechnen</strong>. Vielleicht erkennst du deine eigene finanzielle Situation ja an dem einen oder anderen Beispiel wieder.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Auch interessant: <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">So startest du erfolgreich an der Börse - der Einsteigerguide</a>!</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">ETF oder Einzelaktien?</h2>



<p>Dass ich beim <strong>Thema ETF vs. Einzelaktien</strong> selbst auch gespalten bin, kannst du bereits aus meinen beiden Artikeln</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lieber in Einzelaktien statt in ETF investieren</a>?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit einem passiven Investment den Index schlagen. Möglich</a>?</li>
</ul>



<p>herauslesen.</p>



<p>Sprich: Man kann <strong>für beide Seiten sehr gute Argumente</strong> finden. Aktuell geht meine Tendenz eher <strong>in Richtung ETF</strong>, da wir in meinen Augen in ziemlich disruptive Zeiten hineinstolpern und manche Geschäftsmodelle, die ganze <strong>Jahrzehnte womöglich funktioniert haben, heutzutage teilweise an ihre Grenzen stoßen</strong>, was auch auf die langjährig zuverlässig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gezahlten Dividenden</a> auswirken würde. Eine pure Dividendenstrategie scheidet daher für mich auch kategorisch aus.</p>



<p>Zudem erfordert die <strong>passive Anlage in ETF </strong>einfach <strong>weniger (Lebens-)Zeit</strong> und sorgt für eine gewisse <strong>Automatisierung</strong> und somit <strong>positive Sturheit</strong> in Sachen Investieren. Nicht umsonst <a href="https://timschaefermedia.com/an-der-boerse-zaehlen-die-jahrzehnte-nicht-die-tage-aehnlich-ist-das-bei-der-ernaehrung-und-fitness/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">predigt auch Tim Schaefer in seinem gelungenen Blog regelmäßig das stetige und sture Investieren</a>. Völlig zu Recht!</p>



<p>Ich will und muss mich nicht tagtäglich mit dem <strong>Marktlärm</strong> und der <strong>Konjunktur</strong> beschäftigen, sondern kann mich auf andere Bereiche fokussieren (<strong>Business</strong>, <strong>Karriere</strong>, <strong>Familie</strong>, <strong>Freunde</strong>, <strong>Hobbies</strong>).</p>



<p>Dennoch halte ich auch noch ein <strong>paar Einzelaktien</strong>. Ich verfolge daher einen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong>. Kern sind <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a>s, die Einzelaktien schwirren drumherum und fliegen hin und wieder mal raus, neue kommen herein.</p>



<p>Daher bleibe ich nachfolgend mal bei <strong>ETF auf dem Weg zur Million</strong>. Wie sieht bei <strong>ETF die Rendite</strong> aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Renditen sind mit ETF möglich?</h2>



<p>Mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen ETF</a> bekommst du in der Regel die <strong>Marktrendite irgendwo zwischen 6-10 Prozent p.a.</strong> Nicht mehr, aber auch nicht weniger (die <strong>Transaktionskosten</strong>, <strong>laufenden Kosten des ETF</strong> und den <strong>Tracking Error</strong> mal ausgenommen).</p>



<p>Wenn du den <strong>globalen Markt auf ETF-Basis trotzdem schlagen willst</strong>, so gibt es auch hier einige Möglichkeiten. Hier sind einige Beispiele wie du <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit ETFs den Markt schlagen</a> kannst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du <strong>kombinierst ETFs verschiedener Art</strong> und hoffst, dass am Ende eine höhere Rendite als beispielsweise beim <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI ACWI</a> herauskommt (<a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Branchen-ETFs</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs nach Regionen</a> etc.). </li>
</ul>



<p><strong>Beispiel</strong>: Du hast <strong>2 ETF im Depot</strong>, einen <strong>globalen MSCI ACWI </strong>und einen <strong>NASDAQ 100</strong>. Wenn der NASDAQ 100 weiter so performt wie in den letzten Jahren, hättest du mit diesen beiden ETFs schon den „Markt“ (<strong>MSCI ACWI</strong>) geschlagen, da der NASDAQ 100 die Rendite pusht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zweite Möglichkeit ist, wenn du deinen <strong>globalen ETF</strong> in Korrekturphasen aggressiv nachkaufst. Dadurch <strong>steigerst du auch die Rendite des ETF über Marktniveau</strong>.</li>
</ul>



<p><strong>Beispiel</strong>: Du hast einen ACWI-ETF, der zum 31.12. einen Wert von <strong>100 Euro</strong> je Anteil hat. Ein Jahr später ist der ETF bei <strong>105,50 Euro</strong>. Rein rechnerisch hättest du also die <strong>Marktrendite von 5,5 %</strong> mitgenommen, wenn du ihn einfach nur gehalten hättest. Wenn der ETF aber im Jahresverlauf <strong>auf 85 Euro eingebrochen wäre</strong> und du dann Stücke <em><strong>nachgekauft</strong></em> hättest, dann wäre deine Rendite zum <strong>31.12.</strong> wesentlich höher. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchschnittskosteneffekt per Sparplan (Cost Avarage)</h2>



<p>Du hättest damit dann den „Markt“ geschlagen, da du <strong>mehr Anteile des ETF zu einem niedrigeren Einstiegspreis</strong> hättest. Dies wäre meine Empfehlung, die sich diese Taktik auch sehr einfach und mit wenig Aufwand umsetzen lässt</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ähnlichen Effekt hast du auch mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>: Durch den <strong>automatisierten Kauf</strong> bekommst du bei niedrigen Kursen <strong>mehr Anteile ins Depot</strong> und bei <strong>hohen Kursen weniger</strong>. Allerdings schlägst du damit nicht zwangsläufig den Index. Es kommt immer auf die <strong>Volatilität und deine Ausführungszeitpunkte des ETF-Kaufs</strong> an. Zudem hängt es immer vom Verhältnis der <strong>Sparquote</strong> zur <strong>Gesamtsumme</strong> ab. </li>
</ul>



<p>Ein Depotwert von 100.000 Euro wird durch einen Sparplankauf in Höhe von <strong>100 Euro</strong> nur unwesentlich verbilligt. Durch diesen <strong>Durchschnittskosteneffekt</strong> kannst du also grundsätzlich den Index schlagen, muss aber nicht sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange dauert es, mit ETF zum Millionär zu werden?</h2>



<p>Viele wollen die <strong>Million Depotbestand</strong> erreichen. <strong>Ist das mit ETFs möglich</strong>? Wenn ja, wie lange dauert das? Kurz vorweg: <strong>Ja, mit einem ETF kannst du Millionär werden</strong>. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Aber das dauert.</p>



<p>Für folgende Beispielsrechnungen unterstelle ich jeweils eine Performance von <strong>7% p.a.</strong> und einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Aktien-ETF</a>, zum Beispiel den <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> oder <strong>ACWI</strong>). Zudem erfolgt keine Berücksichtigung der Steuer (<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierer</a>, individuell), der <strong>Inflation</strong> (schwer zu prognostizieren) und von eventuellen <strong>Dynamiken</strong>. Sprich die Sparplan-Rate bleibt immer gleich.</p>



<p>Spaßeshalber habe ich dahinter noch die Dauer bei angenommenen <strong>10% Rendite p.a.</strong> aufgeführt, wie sie der <strong>S&amp;P 500</strong> oder <strong>NASDAQ 100</strong> in den <strong>letzten 10-15 Jahren locker lieferten</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 1: Der Traumtänzer</h3>



<p>Startkapital: <strong>keines</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>100 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>59,80 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>45,98 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="432" height="447" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1.png" alt="Der Traumtänzer spart nur in einen ETF-Sparplan und hat dabei keinerlei Startkapital. Dieses Beispiel repräsentiert somit eher Menschen jüngeren Semesters oder Azubis bzw. Studenten." class="wp-image-4188" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1.png 432w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1-290x300.png 290w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Traumtänzer geht davon aus, dass es ausreichend ist, einen <strong>ETF-Sparplan zu starten</strong> und einfach laufen zu lassen. <strong>Der Reichtum kommt schließlich von ganz allein und automatisch</strong>. So weit so gut und auch sinnvoll. Er wird trotzdem im Alter besser dastehen als viele Anderen.</p>



<p>Wenn aber wirklich die <strong>Million das Ziel ist</strong>, dann sollte er bereits in sehr jungen Jahren mit dem Investieren beginnen.</p>



<p>Rechnerisch würde es nämlich knapp <strong>59,80 Jahre</strong> bis zum <strong>Endkapital von 1.001.992,02 Euro</strong> dauern. Als 20-Jähriger hättest du also erst kurz vor dem Check-In im Friedhof dein Ziel erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 2: Der blutjunge Berufsanfänger</h3>



<p>Startkapital: <strong>20.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>300 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>39,37 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>30,26 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="448" height="457" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2.png" alt="Der blutige Berufsanfänger steht schon besser da. Er hat sich ein kleines finanzielles Polster angespart und investiert obendrein pro Monat noch 300 Euro per Sparplan. Er ist schonmal auf einem ganz guten Weg langfristig." class="wp-image-4189" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2.png 448w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2-294x300.png 294w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a> </figcaption></figure>
</div>


<p>Ambitionierter und <strong>knapp 20 Jahre früher</strong>, kann sich der <strong>junge Berufsanfänger</strong> freuen, der mit einem Startkapital von 20.000 Euro und einem ETF-Sparplan von 300 Euro pro Monat etwas mehr Gas gibt. Rechnerisch hätte er nach <strong>39,37 Jahren</strong> ein <strong>Endkapital von 1.003.462,56 Euro</strong>. Nicht schlecht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 3: Der berufserfahrene und sparsame Single</h3>



<p>Startkapital: <strong>50.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>30,42 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>23,49 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="452" height="450" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3.png" alt="Kann man mit ETFs Millionär werden? Das geht. Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Es kommt auf eine hohe Sparquote und gutes Investieren an." class="wp-image-4190" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3.png 452w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3-300x300.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a> </figcaption></figure>
</div>


<p>Der <strong>berufserfahrene</strong> und <strong>sparsame Single</strong> ist in seinen 30ern und schafft es tatsächlich, <strong>500 Euro pro Monat</strong> zur Seite zu packen. Zusätzlich startet er mit einer Finanzspritze von <strong>50.000 Euro</strong>, die er sich <strong>seit dem Studium</strong> und seinen <strong>ersten Jahren Berufserfahrung</strong> zusammengespart hat.</p>



<p>Der Berufserfahrene kann sich nach <strong>30,42 Jahren</strong> rechnerisch über ein Endkapital von <strong>1.005.838,90 Euro</strong> freuen.</p>



<p>Der gute Mensch hätte somit knapp vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von <strong>67 Jahren</strong> seine Million safe. Wenn er im Alter von <strong>30 Jahren anfängt, könnte er sogar mit 60 dann aufhören und von seinem Depot leben</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 4: Der Frugalist und Workaholic</h3>



<p>Startkapital: <strong>100.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>1500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>18,31 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>14,81 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="445" height="452" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4.png" alt="Der Frugalist spart und lebt ein Leben in Askese. Übriges Geld investiert er am Aktienmarkt und baut sich so ein Passives Einkommen auf." class="wp-image-4191" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4.png 445w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4-295x300.png 295w" sizes="auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Er/sie braucht Wenig bis Nichts. Wohnt in einer <strong>kleinen Einzimmerwohnung</strong>, <strong>containert sein Essen</strong>, hat langjährig schon einen gut bezahlten Hauptjob und übt <strong>zusätzlich eine Nebentätigkeit</strong> aus. Kostenintensive Hobbies sind ihm/ihr ebenso fremd, wie kostspielige <strong>Luxus-Urlaube</strong>. Er/sie ernährt sich <strong>günstig und gesund</strong>, meidet <strong>Alkohol</strong>, Ausgehen, <strong>Diskos</strong> und <strong>Abonnements</strong>.</p>



<p>Teure Dates und Partnerschaften spart er/sie sich ebenfalls, von <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachwuchs ganz zu schweigen</a>.</p>



<p>Er/sie hat noch nicht mal einen Fernseher. Zum Telefonieren reicht sein/ihr altes <strong>Nokia 3310</strong>, nur der Laptop ist <strong>einigermaßen up to date</strong>. Der Biomüll landet auf seinem/ihren liebevoll <strong>gepflegten Balkon-Kompost</strong>.</p>



<p>Der Typ „<em><a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalist</a></em>“ übt sich in <strong>Selbstkasteiung</strong> und <strong>Aufopferung</strong> für eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bessere Umwelt</a> und seine persönliche Freiheit. Als Verzicht empfindet er seinen Lebensstil (angeblich) nicht.</p>



<p>Der Erfolg mag ihm Recht geben: Rein rechnerisch hätte er nach <strong>18,31 Jahren</strong> die Million erreicht. Er hätte auf seinem Depot ein <strong>Endkapital von 1.001.975,19 Euro</strong>.</p>



<p>Bei seinem Lebensstil hätte aber vermutlich auch die Hälfte ausgereicht, um halbwegs <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziell unabhängig</a> leben zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 5: Der wohlbehütete Erbe</h3>



<p>Startkapital: <strong>300.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>700 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>14,39 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>10,80 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="456" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5.png" alt="Der wohlbehütete Erbe bringt ein üppiges Startgeld mit und kann auch noch monatlich 700 Euro auf die Seite sparen. Er zündet langsam aber sicher den Turbo zur Million." class="wp-image-4192" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5.png 447w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5-294x300.png 294w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Dieser Glückspilz! Er erbt von seinen Eltern eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie</a>, die er für <strong>300.000 Euro</strong> verkauft. Dieses Geld investiert er <strong>in seinen ETF</strong> und spart obendrein monatlich eine stolze Summe von <strong>700 Euro per Sparplan</strong>.</p>



<p>Der glückliche Erbe hätte somit rechnerisch nach <strong>14,39 Jahren</strong> ein <strong>Endkapital von 1.002.024,45 Euro</strong>.</p>



<p>Wäre dieser junge Mensch 25 Jahre alt, könnte er tatsächlich den <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-40-sparen-jetzt-leben-spaeter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traum vieler Menschen von der Rente mit 40</a> erreichen. Mit <strong>1 Million</strong> in einem guten, <strong>ausschüttenden ETF</strong> mit einer (im Optimalfall wachsenden) Ausschüttungsrendite von <strong>3%</strong>, kann man sich bereits realistisch <strong>eine ewige Rente von knapp 2500 Euro pro Monat</strong> konstruieren.</p>



<p>Ohne dass das Stammkapital aufgezehrt wird, ja es wächst sogar im Gegenteil noch geringfügig weiter. Hier gilt für Manche dann: <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ziel der finanziellen Unabhängigkeit</a> erreicht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 6: Der Überflieger</h3>



<p>Startkapital: <strong>500.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>1500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>7,41 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>5,71 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="435" height="455" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6.png" alt="Der Überflieger kacht keine halben Sachen: Er arbeitet wie verrückt, hat ein dickes finanzielles Polster und eine gute funktionierende Selbstständigkeit. Er kann das Ziel von allen anderen Szenarien am schnellsten erreichen. Das hat aber auch seinen Preis." class="wp-image-4193" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6.png 435w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6-287x300.png 287w" sizes="auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Überflieger mag Leistung! Er hat in <strong>jungen Jahren ein Unternehmen gegründet</strong> und schon früh angefangen, Geld zu verdienen. Mit Finanzen und Wirtschaft kennt er sich aus. <strong>80 Stunden Arbeitszeit pro Woche</strong>? Für ihn kein Problem. <strong>Wochenenden? Theorie aus grauer Vorzeit</strong>.</p>



<p>Aus dem Verkauf seiner als Schüler gegründeten Firma hat er <strong>500.000 Euro</strong> erhalten, die er unmittelbar <strong>in seinen ETF investiert</strong> hat. Seine laufende <strong>erfolgreiche Selbstständigkeit heute ermöglicht ihm zudem eine Sparrate von 1500 Euro pro Monat</strong>, die er ebenfalls in den ETF packt. Sein Lebensstil bleibt dabei <strong>unauffällig</strong> und <strong>bodenständig</strong>.</p>



<p>Heute, <strong>7,41 Jahre</strong> später, beträgt sein <strong>Endkapital 1.000.334,01 Euro</strong>. Die konstruierte „ewige Rente“ verschafft ihm einen <strong>zusätzlichen Cashflow von 2500 Euro im Monat</strong>. Er KÖNNTE sich damit zur Ruhe setzen, was er aber nicht tun wird. Zu langweilig wäre ihm ein Dasein als Privatier…</p>



<p>Stattdessen lässt er den <strong>ETF weiter für sich arbeiten</strong>, hält seine Sparrate konstant und konzentriert sich mehr auf seinen <strong>Erfolg</strong> und seine <strong>Lebenszufriedenheit</strong> und <strong>weniger auf seinen Depotstand</strong>. Nach weiteren <strong>8,59 Jahren</strong> wäre <strong>passiv die zweite Million erreicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Millionär mit einem ETF? Ja, wenn…</h2>



<p>Du siehst also, es ist grundsätzlich überhaupt kein Problem, <strong>mit einem ETF Millionär zu werden</strong>. Es hängt lediglich von deiner zur Verfügung stehenden <strong>Lebenszeit</strong>, deiner <strong>Sparrate</strong>, deinem <strong>Ehrgeiz</strong> und deinem <strong>Startkapital</strong> ab. Zusätzlich natürlich noch von weiteren Faktoren in deinem Leben (Familie, Gesundheit, Schulden…). Learnings:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Je nach deinem Gehalt geht es schneller, je nach deiner familiären Nachwuchssituation dauert es unter Umständen etwas länger.</li>



<li>Mit ETF erhältst du grundsätzlich den <strong>Marktdurchschnitt als Rendite</strong> (bei <strong>globalen</strong>, breiten ETF). Diese Rendite kannst du durch <strong>cleveres Zukaufen in Schwächephasen</strong> teils erheblich „pimpen“ oder in Kombination mit anderen ETFs (Branchen, <strong>Momentum</strong>, Smalll Caps, Regionen) steigern</li>



<li>Bereits eine um jährlich „nur“ 3% höhere Rendite <strong>verkürzt die Zeit bis zur Million um mehrere Jahre</strong>! Das soll aber keine Anregung zum „<strong><em>Performance-Chasing</em></strong>“ sein. Dadurch zerschießt du dir eher die Performance deines Depots langfristig</li>



<li>Früh anfangen lohnt sich in jedem Szenario!</li>
</ul>



<p>Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, dass Manche die obigen Beispiele als „<strong><em>Investment-Pornografie</em></strong>“ mit vielen Wenns und Abers empfinden könnten.</p>



<p>Trotzdem finde ich es immer wieder sinnvoll, sich in Zeiten wo man angeblich <strong>ach so leicht mit Kryptowährungen Millionär werden kann</strong>, auch vor Augen führt, wie lange so ein Prozess seriöserweise dauern kann.</p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum Thema Millionär mit ETFs?</strong></p>
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