<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FinanzGuerilla.de</title>
	<atom:link href="https://www.finanzguerilla.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.finanzguerilla.de/</link>
	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Feb 2026 20:05:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2025/11/cropped-Finanzguerilla_Logo-FB-32x32.jpg</url>
	<title>FinanzGuerilla.de</title>
	<link>https://www.finanzguerilla.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank Aktie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „Lehrgeld“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „<em>Lehrgeld</em>“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es ausging, meine <strong>Börsenfehler</strong> und wie ich vielleicht noch die Kurve gekriegt hätte, wäre ich kein Feigling gewesen. Im Zentrum dieser Geschichte: Die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutsche Bank Aktie – Aus der Krise, in die Krise. Und ich mittendrin</strong></h2>



<p>Wir schreiben das <strong>Jahr 2014</strong>. Ich war zwar schon länger an der Börse tätig, bislang aber hauptsächlich mit aktiv gemanagten Fonds und hin und wieder mal eine geringfügige Position in Einzelaktien. Teilweise nur im dreistelligen Bereich. Da ich damals noch satte 9 Euro pro Transaktion zahlte, kannst du dir selbst vorstellen, wie erfolgreich ein Handel im dreistelligen Bereich unter dem Strich gewesen sein dürfte.</p>



<p>Das war jedenfalls der Ausgangspunkt. Ich habe Börsenberichte gelesen und mich eher schlecht als recht informiert. Damals hielt ich es dann tatsächlich für eine gute Idee, satte <strong>20.000 Euro</strong> auf einmal mittels <strong>Einmalkauf </strong>in die <strong>Aktien der Deutschen Bank </strong>zu investieren.</p>



<p>Die Aktie rentierte hier gerade bei ca. <strong>29 Euro</strong> (<strong>2014</strong>).</p>



<p>Sie kam aus einem mehrjährigen Tief bei ca. <strong>14 Euro</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" type="post" id="1719" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrise</a> <strong>2008/2009</strong>) und war seit der Krise wieder bis auf <strong>43 Euro</strong> angestiegen (<strong>2010</strong>). Ich ging somit von einer Zwischenkorrektur (40 auf 29 Euro) aus und sah es als „<em>goldene Gelegenheit</em>“ und unter dem Aspekt Rendite/Risiko her auch stimmig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Medialer Fokus auf die Deutsche Bank</h2>



<p>Da die Aktie auch aufgrund CEO-Wechsel und Anpassungen des <strong>Investment-Geschäfts</strong> stark präsent in den Medien war, hielt ich es für eine ausgemachte Sache, dass sie absehbar und zeitnah wieder auf <strong>40 Euro</strong> (mindestens!) steigen würde. Zugegeben, die Allzeithochs um die <strong>87 Euro</strong> waren ebenfalls verlockend. Vielleicht kommen wir ja wieder da hin?! Damals wäre so ein Verdoppler für mich <strong>finanziell sehr gelegen gekommen</strong>. Ich zahlte damals noch die Schulden für <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" type="post" id="3990" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine selbst genutzte Eigentumswohnung</a> ab und konnte das Geld auch nach meiner ersten <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" type="post" id="4241" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidung</a> gut brauchen.</p>



<p>Umso mehr schmerzte mich dann der Verlust eines Großteils meines Einsatzes. Aber dazu kommen wir noch.</p>



<p>Blauäugig wie ich war, bin ich also dann mit besagter Summe bei etwa <strong>29 Euro</strong> in die Aktie eingestiegen. Selbst wenn sie korrigiert: Immerhin bleibt mir ja dann die <strong>stattliche Dividende</strong>, selbst wenn es mit dem Verdoppler dann ein paar Jahre dauern würde – <em><strong>die Dividende wäre ein gutes Trostpflaster</strong></em>.</p>



<p>Doch es kam anders.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 1</strong>: Aktie kaufen ohne zureichende Analyse der Fundamentaldaten und auf das Prinzip „Hoffnung“ setzen. Auch genannt: „Blindes Zocken“.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Abwärtsspirale</strong> beginnt&#8230;</h2>



<p>Die Aktie schaffte es leider nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nahezu täglich fanden sich auf <a href="https://www.boerse-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Börse-Online</a> oder dem <a href="https://www.deraktionaer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionär</a> <strong>negative</strong> bis vernichtende Berichte mit stets neuen Hiobsbotschaften.</p>



<p>Die Aktie fiel und fiel. Es gab <strong>Kapitalerhöhungen</strong>, mein Einstieg wurde dadurch <strong>verwässert</strong>.</p>



<p>Es eskalierte weiter und die <strong>Dividende wurde sogar gestrichen</strong> bzw. bis auf das absolut Nötigste gekürzt (sie war kaum noch der Rede wert). Die Dynamik nahm Fahrt auf. Sogar die sicher geglaubten <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" type="post" id="2629" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen</a> somit &#8211; weg.</p>



<p>Immer wieder gab es auch kurze Erholungen, jedoch habe ich meinen <strong>Einstiegspreis von 29 Euro</strong> über die Folgejahre nie mehr gesehen. Sofort wäre ich raus gegangen und hätte erleichtert gefeiert.</p>



<p>Was also tun? Klar! <strong>NACHKAUFEN und verbilligen</strong>. Zwischenzeitlich hat man ja neues Cash und kann sich mehr leisten (Anm: das war etwa <strong>3-4 Jahre später</strong>).</p>



<p>Gesagt getan. Die Aktie war so stark gefallen, dass ich sie bei ca. <strong>10,50 Euro</strong> im Jahre <strong>2016</strong> in <strong>großem Stil nachkaufte</strong> und meinen Einstiegskurs dadurch auf <strong>ca. 20 Euro verbilligte</strong>. Ich wollte retten was zu retten ist. Einen Fehler gemacht zu haben? Gestand ich mir nicht ein.</p>



<p><em>„Sobald sie die 20 Euro wieder erreicht, werde ich Plusminus Null aussteigen und daraus lernen“</em> war meine Devise. Hauptsache keinen Verlust (von den Opportunitätskosten durch <strong>entgangene andere Gewinne</strong> mal abgesehen).</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 2</strong>: Verbilligen ohne Plan und Strategie</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jahre des Siechtums</strong> &#8211; Deutsche Bank Aktie als Trauerspiel</h2>



<p>Die Position war im Verlust und würde es wohl bleiben. Ich baute parallel um die Aktie ein neues Depot, frei nach den <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" type="page" id="1098" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehren und Kenntnissen der Bücher hier</a> auf. Hier entstand dann auch die Idee für diese Webseite. Ich half mir selber, sog Wissen in mich auf, setzte die Erkenntnisse auch tatsächlich um und profitierte nach kurzer Zeit. Ich war begeistert! Gewinn geht also doch! Davon sollten auch andere profitieren! Insofern war die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong> in gewisser Weise mit verantwortlich für diesen Blog.</p>



<p>Das <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/" type="post" id="4679" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamtdepot wuchs</a>, entwickelte sich positiv. Der Schandfleck Deutsche Bank blieb jedoch. Dieses <strong>tiefe Rot </strong>fraß sich tagtäglich in mein Auge. <strong>Diese eine Aktie bremste die Gesamtperformance</strong>, weil sie eben ein ziemlicher Klumpen war.</p>



<p>Die Aktie war zwischenzeitlich so stark gefallen, dass ich weiter nachkaufte in Form eines <strong>Sparplanes</strong> (da ich keine größere Summen Cash mehr hatte – Gott sei Dank!). Schlimmer geht&#8217;s immer&#8230;</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 3</strong>: Wiederholung des Fehlers Nr. 2</em> - automatisiert als <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" type="post" id="322" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a></pre>



<p>Egal wie stark mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" type="post" id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> im Plus rangierte, die <strong>Aktie der DB</strong> belastete mein Depot und zugegeben auch mein Ego weiter.</p>



<p>Es folgten dann <strong>Jahre des Verlustes mit der Aktie</strong>. Die Aktie fand einfach nicht aus den Schlagzeilen. Im <strong>Jahr 2020</strong> fiel sie sogar auch knapp <strong>5 Euro</strong> aufgrund der <strong>Pandemie</strong>. Es gab zahlreiche (auch ernstzunehmende / seriöse) Stimmen, die gar vor <strong>einer Insolvenz der Deutschen Bank</strong> oder <strong>Verstaatlichung</strong> analog der Commerzbank damals sprachen und mir somit womöglich einen <strong><em>Totalverlust</em></strong> in Aussicht stellten.</p>



<pre class="wp-block-verse"><strong><em>Börsenfehler Nr. 4</em></strong><em>: Sich durch aufgeregte Börsenberichterstattung verrückt machen lassen</em></pre>



<p>Weiter warf ich schlechtem Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/tag/geld-macht-gluecklich/" type="post_tag" id="354" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gutes Geld</a> hinterher (Sparpläne), nur um irgendwie wieder Null auf Null rauszukommen und meinen Fehler wieder „<em>gut zu machen</em>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schlussstrich</h2>



<p>Da es im Prinzip im Zeitraum <strong>2018</strong> bis <strong>2024</strong> bei der <strong>Deutschen Bank</strong> nahezu nur bergab ging bzw. seitwärts, sah ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels und entschied mich dazu, die Reißleine zu ziehen und <strong>meine Positionen</strong> zu einem Kurs von ca. <strong>7,50 Euro</strong> auf den Markt zu werfen. Seitdem bin ich raus aus der Aktie und bislang nie wieder gekommen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 5</strong>: Am Hochpunkt kaufen, am Tiefpunkt verkaufen.</em></pre>



<p>Es lässt sich somit festhalten, dass ich die Aktien bei einem Kurs von <strong>29 Euro gekauft </strong>habe. Diesen Kurs sahen sie während meiner gesamten Haltedauer von <strong>2012</strong> bis etwa <strong>2022</strong> tatsächlich nie wieder. Ich <strong>verbilligte</strong> den Einstieg auf ca. <strong>20 Euro</strong> und gab dann <strong>unweit des Allzeittiefs</strong> bei <strong>7,50 Euro</strong> auf und verkaufte. Damals rechnete ich mit einem Fall auf „Null“ (danke liebe Börsenmedien!) und wollte retten was noch zu retten war.</p>



<p>Was wäre wenn?&#8230;</p>



<p>Heute schreiben wir das Jahr <strong>2026</strong>. Die Deutsche Bank notiert heute (<strong>09.02.2026</strong>) bei <strong>31,48 Euro</strong>.</p>



<p>Mein Ersteinstieg (29 Euro) wäre somit nach ca. <strong>12 Jahren Haltedauer</strong> nun doch wieder im Gewinn und ich wäre aus der Nummer rausgekommen. Mit ein wenig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" type="post" id="1359" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a>, aber hohen Opportunitätskosten. Aber immerhin ohne <strong>tatsächliche Verluste</strong>.</p>



<p>Nach Verbilligen auf <strong>20 Euro</strong> wäre ich stand heute sogar dick im Gewinn. (<strong>20 Euro</strong> -> <strong>31,48 Euro</strong> -> <strong>57,4 % Kursgewinn</strong>). In Anbetracht einer Zeitdauer von fast <strong>12 Jahren</strong> immerhin eine Rendite von knapp <strong>4,78 % p.a.</strong> &#8211; <em>ohne</em> Dividende. Diese wird inzwischen auch seit Jahren wieder gezahlt.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 6</strong>: KEIN Buy and Hold betrieben</em></pre>



<p>Hätte ich Eier aus Stahl gehabt und die Sache <a href="https://timschaefermedia.com/" type="link" id="https://timschaefermedia.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie Tim Schäfer gehandhabt</a> und schlichtweg <em><strong>nie</strong></em> verkauft, dann wäre ich heute sogar mit der <strong>Deutschen Bank Aktie</strong> wieder im <strong>Gewinn</strong>. Dieser Gewinne wächst womöglich weiter oder ich könnte nun mit gutem Gewissen und Genugtuung aussteigen.</p>



<p>Spätestens wenn die Deutsche Bank in <strong>20 Jahren</strong> bei <strong>100 Euro</strong> rangiert, würde ich mich über den entgangenen „Fivebagger“ ärgern&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit und meine Lehren:</h2>



<p>Die Deutsche Bank war meine Achillesferse. Jahrelang trieb mich diese Aktie in den Wahnsinn. Als damals noch mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" type="post" id="994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> Unerfahrener verlor ich in Summe viel Geld mit der Aktie. Mein <strong>Verlustverrechnungstopf</strong> (Aktien) rangierte lange Zeit im Minus. Immerhin konnte ich dadurch <strong>steuerfreie Gewinne aus anderen Aktientransaktionen gegenrechnen</strong>. Leider aber keine Gewinne aus ETF, wo meine Hauptgewinne herrührten. </p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" type="post" id="5004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> sind ein <strong>gesonderter Verrechnungstopf</strong>, wie ich auch damals schmerzlich feststellen durfte. Leider hatte dies zur Folge, dass ich den <strong>negativen Verrechnungstopf</strong> lange mit mir führte. Ich sah es jedoch als Warnung an und bin aus heutiger Sicht auch recht froh über meine Erfahrung mit der Deutschen Bank.</p>



<p>Alleine wenn du diese Zeilen liest und du gerade feststellst, dass du mit einer deiner Positionen in einer ähnlichen Situation sein könntest (<strong>Tesla</strong>? <strong>Palantir</strong>? Oder gar <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" type="post" id="3017" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a>?) helfen dir vielleicht meine Erfahrungen.</p>



<p>Ich habe für mich daraus mitgenommen: Entweder klar mit <strong>Stops agieren</strong> und <strong>rechtzeitig aussteigen</strong> oder radikal bis zum Schluss halten („<strong><em>Buy and Hold extreme</em></strong>“) und erst dann verkaufen, wenn ich dazu gezwungen werde bzw. die Position als wertlos aus meinem Depot ausgebucht wird.</p>



<p>Natürlich rate ich dir eher, vorher auszusteigen, um <strong>hohe Opportunitätskosten</strong> zu vermeiden. Dann hättest du nicht wie ich <strong>nahezu alle Börsenfehler nach Lehrbuch</strong> begangen.</p>



<p><strong><em>Hast auch du so ein Kryptonit in deinem Depot? Um welchen Wert handelt es sich bei dir?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gibt es bald Krieg in Europa?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 20:21:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Also ich muss schon sagen, normalerweise halte ich es nicht so mit Panik &#8211; und Angstmache. Aber was derzeit in der Welt abgeht, lässt einen teilweise tatsächlich nur rat &#8211; und fassungslos zusehen. Erleben wir bald gar einen Krieg in Europa? Gemeint ist ein Angriff Russlands auf Europa. Oder gibt es gar eine kriegerische Auseinandersetzung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/">Gibt es bald Krieg in Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Also ich muss schon sagen, normalerweise halte ich es nicht so mit Panik &#8211; und Angstmache. Aber was derzeit in der Welt abgeht, lässt einen teilweise tatsächlich nur rat &#8211; und fassungslos zusehen. Erleben wir bald gar einen <strong>Krieg in Europa</strong>? Gemeint ist ein Angriff Russlands auf Europa.</p>



<p>Oder gibt es gar eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen <strong>Europa</strong> und der <strong>Nato</strong>? Das in Bezug auf die verbalen Scharmützel von <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article69647cf5fa56382de1f671e1/groenland-wir-sprechen-ueber-erwerb-sagt-trump-und-weist-den-vorstoss-der-europaeer-ab.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Donald Trump</strong> in Bezug auf <strong>Grönland</strong></a>. Verpennen die Europäer womöglich gerade, dass der Kontinent gerade zwischen den <strong>USA</strong>, <strong>China</strong> und <strong>Russland</strong> aufgeteilt wird, wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UFCUC1Dnj8g&amp;list=WL&amp;index=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an mancher Stelle behauptet wird</a>? Sind wir Europäer tatsächlich nur <strong>naive Öko-Schafe</strong>, die mit dem <strong>erhobenen Moralzeigefinger</strong> und eng <strong>anliegenden Scheuklappen</strong> durch die Welt marschieren, während andere bereits den &#8222;alten&#8220; Kontinent untereinander aufteilen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat Europa ausgedient?</h2>



<p>Erleben wir womöglich noch die kommenden Tage einen <strong>eskalierenden Konflikt </strong>zwischen den <strong>USA</strong> und dem <strong>Iran</strong>? Folgen dann bald <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kolumbien-venezuela-trump-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angriffe auf Kuba, Kolumbien</a> und weitere Staaten? Puh, also da wünscht man sich tatsächlich, sich in sein unpolitisches Schneckenhaus zurückziehen und der <strong>Welt beim Durchdrehen zuschauen zu können</strong>. Einzig: Es bringt leider nichts! Weder als <strong>Ukrainer</strong>, als <strong>Venezuelaner</strong>, <strong>Iraner</strong> oder als <strong>Grönländer</strong>. Hier ist man notgedrungen direkt betroffen &#8211; ob man will oder nicht.</p>



<p>Sollte die Lage in der Welt eskalieren, sind gerade wir Privatanleger unmittelbar betroffen. Was wenn die USA den Europäern den <strong>Besitz von US-Aktien verbieten</strong>, weil Europa aufgrund seiner Haltung zu Grönland als &#8222;unfreundlich&#8220; eingestuft wird? Was wenn <strong>Clearstream</strong> lahmgelegt wird und du deinen <strong>Aktienbesitz</strong> nicht mehr &#8222;nachweisen&#8220; kannst?</p>



<p>Hiervor warnt unter anderem Horst Lüning in seinem <a href="https://www.youtube.com/@UnterBlog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Kanal</a>, Stichwort: &#8222;<strong>The Great Taking&#8220;</strong>. Auch geht er hierbei mit den als <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sicher geltenden ETF</a> hart ins Gericht.</p>



<p>Kommt ein Verbot von <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a>? Was ist Gold noch wert, wenn der Dollar als FIAT-Gegenstück und Berechnungsgrundlage wegfällt? Wird wieder <strong>Öl das neue Gold</strong>, ganz wie in Mad Max?</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Gce_63AftHY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wird Bitcoin verboten</a> oder durch die immer schneller wachsende KI oder Quanten-Computer geknackt?</p>



<p>Was passiert mit deinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/girokontorechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Girokonto? Kannst du dieses so einfach im Falle eines Falles wechseln</a>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun? Oder besser: Was <em>kann</em> man überhaupt tun?</h2>



<p>Fragen über Fragen. Kaum eine Antwort scheint richtig auf diese ganzen Eventualitäten. Für mich jedenfalls gibt es trotzdem nur eine rationale Vorgehensweise, frei nach dem Motto</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,<br>  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,<br>  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.&#8220;</em> </p>



<p>(Quelle: <strong>Reinhold Niebuhr</strong>)</p>
</blockquote>



<p>Was also tue ich? Ich fokussiere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bespare weiterhin stur und stetig meine globalen Aktien und ETFs</a>. Egal was auf der Welt passieren wird, die <strong>&#8222;Welt-AG&#8220;</strong> wird vermutlich trotzdem noch irgendwie weiter <a href="https://www.finanzguerilla.de/banking-apps-fuer-1000-euro-testen-vorsicht-geldwaesche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld verdienen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehrwert für Menschen</a> schaffen und einen positiven Fortschritt bewirken. Wenn <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard seinen FTSE All-World</a> schließt? Ja, dann hab ich Pech. Die Einzelaktien habe ich dann (hoffentlich) immernoch.</p>



<p>Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/kryptos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptos</a>? Werden schon irgendwie noch einen Wert behalten. Und auf einem <strong>Stick gesichert</strong> und der Seed-Phrase im Kopf kann ich sie auf der Flucht außer Landes auch mitnehmen.</p>



<p>Insofern: Ja es kann einem aktuell schlecht werden, wenn man zu viel (auch vielleicht einseitige) <strong>Nachrichten konsumiert</strong>. Den Kopf in den Sand stecken hilft womöglich aber ebenso wenig, gerade weil aktuell Vieles was als gewiss galt, eben nicht mehr gewiss zu sein scheint.</p>



<p>Immer wieder führe ich mir hier gerne positive Beispiele vor Augen. Zum Beispiel Helmut Jonen mir seinen <a href="https://timschaefermedia.com/helmut-jonen-kassiert-340-000-e-dividenden-im-jahr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Einkünften von 340.000 Euro im Jahr</a>. Oder Tim Schäfer mit seiner stoischen Ruhe und Konsequenz, <a href="https://timschaefermedia.com/mein-depot-geht-durch-die-decke-es-ist-der-helle-wahnsinn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die sich immer wieder auszahlt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles wird gut&#8230;</h2>



<p>Dan affirmiere ich mal vor mich hin. Es wird schon alles gut gehen und in ein paar Monaten sieht die Welt wieder ganz anders aus. Hoffentlich. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit schon. Immerhin ist Krieg teuer. Und Geld scheint derzeit überall auf der Welt ein knappes Gut zu sein&#8230;</p>



<p><strong><em>Was sind deine Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/">Gibt es bald Krieg in Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Handymüdigkeit bei der jungen Generation</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 20:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Doomscrolling]]></category>
		<category><![CDATA[Handymüdigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5979</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum die junge Generation das Smartphone satt hat – und was das über unser System verrät Das Smartphone war lange das perfekte Werkzeug: Kommunikation, Unterhaltung, Information, Statussymbol. Für Politik, Konzerne und Plattformen sogar noch mehr – ein permanenter Zugang zum Menschen selbst. Immer dabei, immer an, immer verfügbar. selbst das eigene millionenschwere Depot? Immer dabei....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/">Handymüdigkeit bei der jungen Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum die junge Generation das Smartphone satt hat – und was das über unser System verrät</h2>



<p>Das Smartphone war lange das perfekte Werkzeug: Kommunikation, Unterhaltung, Information, Statussymbol. Für Politik, Konzerne und Plattformen sogar noch mehr – ein permanenter Zugang zum Menschen selbst. Immer dabei, immer an, immer verfügbar. selbst das eigene millionenschwere Depot? <a href="https://www.finanzguerilla.de/dein-persoenliches-finanz-pokemon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immer dabei</a>. Auch das eigene <a href="https://www.finanzguerilla.de/girokontorechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konto und der eigene Kontostand</a> &#8211; immer dabei.</p>



<p>Doch ausgerechnet die junge Generation, die mit dem Handy in der Hand aufgewachsen ist, zieht offenbar zunehmend die Notbremse. Nicht laut, nicht rebellisch, sondern <strong>erschöpft</strong>. Die Symptome sind eindeutig: weniger <strong>Social Media</strong>, stummgeschaltete Chats, <strong>Digital-Detox</strong>, Rückzug aus Plattformen. Willkommen in der <strong>Phase der Handymüdigkeit</strong>.</p>



<p>Und diese Entwicklung ist kein Lifestyle-Trend, sondern ein Warnsignal. Nicht umsonst werden derzeit an <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/australien-social-media-bann-startet-facebook-instagram-tiktok-und-co-verbannen-u-16-jaehrige-a-8e96acfe-1ced-4ff3-8b7b-3837f2234672" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vielen Orten Verbote von Social Media für junge Leute</a> diskutiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Smartphone als Dauerarbeitsplatz</h2>



<p>Was viele unterschätzen: Das Smartphone ist kein neutrales Gerät. Es ist ein <strong>permanenter Arbeitsraum</strong>, der rund um die Uhr aktiv ist. Jede Nachricht ist eine Aufgabe. Jede Benachrichtigung ein Impuls. Jede Timeline eine endlose To-do-Liste fürs Gehirn. Während man früher an einem festen PC am Abend mal die ganzen Emails &#8222;abarbeitete&#8220;, macht man dies nun mit dem Smartphone &#8222;mal ebenbei&#8220;.</p>



<p>Folgen: Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">junge Generation</a> hat früh gelernt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sofort zu reagieren</li>



<li>präsent zu sein</li>



<li>sichtbar zu bleiben</li>
</ul>



<p>Wer offline ist, existiert nicht. Wer nicht antwortet, ist unhöflich. Wer nicht postet, fällt zurück. Wer mit seiner angehenden Liebschaft keine &#8222;Wall of text&#8220; textet, <a href="https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">scheidet aus dem Online-Game</a> schnell aus und wird abserviert.</p>



<p>Das Problem aber: <strong>Der Mensch ist nicht für Dauerverfügbarkeit gebaut.</strong></p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hast du bereits deinen perfekten Broker gefunden? Falls nicht, hilft dir womöglich <a href="https://www.finanzguerilla.de/depotvergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unser neuer Depotvergleich</a>. Hier wirst du garantiert fündig.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Reizüberflutung als Geschäftsmodell</h2>



<p>Die großen Plattformen leben nicht von Innovation, sondern von <strong>Aufmerksamkeit</strong> (aka Aufmerksams-Ökonomie). Je länger der Nutzer bleibt, desto höher der Profit. Der Preis dafür wird ausgelagert – an die <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psyche der Nutzer</a>.</p>



<p>Algorithmisch optimierte Inhalte sorgen für permanente Ablenkung, emotionale Extreme und verkürzte Aufmerksamkeitsspannen. Seien es <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Wahnsinn</a>, <strong>Klima-Apokalypse</strong> oder der Russland-Krieg. Angst sells. Vor allem in Deutschland (German Angst).</p>



<p>Die junge Generation ist dabei kein Verursacher, sondern <strong>Testfeld</strong> für diese Dynamiken. Sie war die erste Zielgruppe, an der diese Systeme voll ausgerollt wurden – ohne Schutzmechanismen, ohne Erfahrungswerte, ohne gesellschaftliche Debatte. Während die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a> noch halbwegs glimpfig davon kam, erwischt es die aktuelle Jugend frontal und bereits mit der Muttermilch. Technik und Internet überall.</p>



<p>Handymüdigkeit ist daher kein persönliches Versagen, sondern eine <strong>logische Reaktion auf systematische Überreizung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Social Media: Vergleich statt Verbindung</h2>



<p>Instagram, TikTok und Co. verkaufen Nähe, erzeugen aber Distanz. Sie zeigen Erfolg, Schönheit, Freiheit – aber selten Zweifel, Stillstand oder Scheitern. <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Für junge Menschen, deren Identität sich noch formt, ist das toxisch</a>.</p>



<p>Der tägliche Effekt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>permanenter Vergleich (Generation &#8222;Gym&#8220;)</li>



<li>unterschwelliger Leistungsdruck</li>



<li>das Gefühl, immer hinterherzulaufen</li>
</ul>



<p>Irgendwann kippt das Narrativ. Viele junge Nutzer erkennen:<br>Das Problem bin nicht ich – das Problem ist das Spiel.</p>



<p>Der Rückzug aus Social Media ist deshalb weniger Eskapismus als <strong>Selbstschutz</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erreichbarkeit als neue Unfreiheit</h2>



<p>Frühere Generationen hatten Feierabend. Die junge Generation hat Akkustand.</p>



<p>Das Smartphone hebt jede Grenze auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zwischen Schule und Freizeit</li>



<li>zwischen Arbeit und Erholung</li>



<li>zwischen Privatheit und Öffentlichkeit</li>
</ul>



<p>Selbst wer nichts tut, ist erreichbar. Und <strong>Erreichbarkeit </strong>erzeugt Erwartung. Erwartung erzeugt Druck. Druck erzeugt <a href="https://www.finanzguerilla.de/rastlosigkeit-und-stress-was-hilft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erschöpfung und Stress</a>.</p>



<p>Handymüdigkeit ist daher oft der Versuch, <strong>Kontrolle zurückzuholen</strong> – über Zeit, Aufmerksamkeit und mentale Energie.</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117426B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117426B" alt="300x50_generisch" border="0" width="300" height="50"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade jetzt?</h2>



<p>Die Handymüdigkeit nimmt nicht zufällig zu. Drei Faktoren verstärken sich in meinen Augen gegenseitig:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erfahrung</strong><br>Die Generation hat nun genug Jahre Smartphone-Nutzung hinter sich, um Muster zu erkennen.</li>



<li><strong>Krisenmodus</strong><br>Pandemie, Kriege, Inflation, Klimakrise – das Dauerfeuer schlechter Nachrichten trifft eine ohnehin <strong>überlastete Psyche</strong>.</li>



<li><strong>Erkenntnisgewinn</strong><br>Es setzt sich die Einsicht durch, dass <strong>mehr Information nicht automatisch mehr Lebensqualität</strong> bedeutet.</li>
</ol>



<p>Das Smartphone verliert seinen Mythos als Freiheitsinstrument – und wird als das gesehen, was es oft ist: ein <strong>Aufmerksamkeitsstaubsauger</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Verzicht, sondern Neuausrichtung</h2>



<p>Wichtig: Die junge Generation kehrt dem Smartphone nicht komplett den Rücken. Sie nutzt es <strong>bewusster</strong>. Zwar nutzt sie es nach wie vor vorwiegend zu Konsumzwecken (Podcasts, Musik etc.), jedoch stets &#8222;kontrollierter&#8220;. Als Mittel zum Zweck und <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zur persönlichen Weiterbildung</a>.</p>



<p>Typische Entwicklungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Push-Benachrichtigungen aus</li>



<li>Social Media nur noch zeitlich begrenzt</li>



<li>Display-Zeit wird getrackt</li>



<li>Messenger stumm</li>



<li>mehr analoge Aktivitäten (Sport, Reisen etc.)</li>
</ul>



<p>Das ist keine Technikfeindlichkeit, sondern eine <strong>ökonomische Entscheidung</strong>: Aufmerksamkeit wird als <strong>knappe Ressource</strong> erkannt – ähnlich wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a>. Das lässt mich persönlich halbwegs optimistisch in die Zukunft schauen &#8211; auch für diese nun ganz junge Generation, die es in vielen Bereichen einfacher, aber auch schwerer hat, als alle Generationen zuvor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besonders fatal: Doomscrolling</h2>



<p>Hier muss ich mich an die eigene Nase fassen. Shorts auf Youtube, kleinere schockierende oder aufwühlende Clips (gerne KI-generiert) auf Facebook oder Insta &#8211; und schon bist du in der Falle namens <strong>Doomscrolling</strong>. Es umschreibt in etwa, dass das Konsumieren von Inhalten wie negativen Nachrichten, schlechten oder traurigen Clips, Kriminalität oder politische Inhalte etc. ganz <strong>gesundheitsschädliche</strong> und <strong>psychophysiologische</strong> Folgen haben (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doomscrolling" target="_blank" rel="noreferrer noopener">siehe Definition hier</a>).</p>



<p>Vor allem zur falschen Tageszeit, nämlich vor dem sehr wichtigen Schlaf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Handymüdigkeit ist rational</h2>



<p>Die zunehmende Handymüdigkeit der jungen Generation ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von <strong>Lernfähigkeit</strong>. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Übernutzung eines Systems, das nie für das Wohl der Nutzer gebaut wurde. Insofern sehe ich die junge Generation &#8211; neben all ihrer Probleme &#8211; gleichzeitig auch auch als Pioniere einer neuen Welt, in der das allgegenwärtige Smartphone vielleicht wieder in seine Schranken gewiesen wird.</p>



<p>Wer heute weniger scrollt, ist nicht rückständig.<br>Wer offline geht, ist nicht unsozial.<br>Wer sein Handy bewusst ignoriert, ist nicht faul.</p>



<p>Er ist schlicht jemand, der verstanden hat:<br><strong>Aufmerksamkeit ist Macht – und sie gehört nicht den Plattformen, sondern dem Menschen.</strong></p>



<p>Alleine wenn ich so durch die Straßen laufe und es regelmäßig von &#8222;Smombies&#8220; (Smartphone-Zombies) wimmelt, habe ich aktuell noch nicht richtig Hoffnung, dass sich grundlegendes zeitnah ändern wird.</p>



<p><strong><em>Wie stehst du zur Handynutzung im Allgmeinen und dem Doomscolling im Besonderen? Liegst du auch abends im Bett und scrollst durch Social Media, anstatt dich einem gesunden Schlaf zu widmen?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/">Handymüdigkeit bei der jungen Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann KI Tenbagger vorhersagen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 19:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanziell frei mit KI]]></category>
		<category><![CDATA[Tenbagger]]></category>
		<category><![CDATA[Tenbagger mit KI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5746</guid>

					<description><![CDATA[<p>KI ist in aller Munde. Dienste wie Chat GPT oder andere Anbieter wirbeln das Leben bereits heute schon gehörig durcheinander. Die langfristigen Auswirkungen von KI sind Spielball der Börsen (aktueller KI-Hype). Doch wie steht es um die Glaskugel-Qualitäten von KI? Kann eine KI mögliche Tenbagger vorhersagen, also Unternehmen, die ihren Aktienkurs verzehnfachen? Heute mache ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/">Kann KI Tenbagger vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>KI ist in aller Munde. Dienste wie <strong>Chat GPT </strong>oder andere Anbieter wirbeln das Leben bereits heute schon gehörig durcheinander. Die langfristigen Auswirkungen von KI sind Spielball der Börsen (aktueller KI-Hype). Doch wie steht es um die <strong>Glaskugel-Qualitäten</strong> von KI? Kann eine KI mögliche <strong>Tenbagger</strong> vorhersagen, also Unternehmen, die ihren <strong>Aktienkurs verzehnfachen</strong>?</p>



<p>Heute mache ich mal ein Experiment mit der KI von OpenAI, namentlich <strong>Chat-GPT</strong>. Ich bitte einfach die KI, mir <strong>3 Unternehmen/<a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a></strong> zu nennen, die laut Einschätzung der KI ein solches <strong>Tenbagger</strong>-Potential haben.</p>



<p><em>Hinweis: ich bin kein Finanzberater und dieser Artikel stellt keine Anleitung oder Aufforderung zum Handel der erwähnten Aktien dar. Zudem bin ich in keiner der Aktien aktuell investiert.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann KI Glaskugel?</h2>



<p>Los geht es. </p>



<p><strong>Meine Frage an Chat-GPT:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bitte liste mir 3 Unternehmen auf, die nach deiner Ansicht das Potential haben, ein Tenbagger im Zeitraum 10 Jahre zu werden</p>
</blockquote>



<p><strong>Antwort der KI:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Gute Frage — hier sind <strong>drei öffentliche Unternehmen</strong>, die aus meiner Sicht das <strong>Potenzial</strong> haben, in den nächsten ~10 Jahren ein <em>Tenbagger</em> (≈10×) zu werden. Wichtig: das sind <strong>keine Anlageempfehlungen</strong>, nur begründete, spekulative Meinungen. Mach bitte eigene Recherche / Due Diligence bevor du Geld investierst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1) QuantumScape (Ticker: QS) — <strong>These:</strong> solid-state-Batterien können die nächste Akku-Revolution auslösen; QuantumScape hat Partnerschaften mit OEMs und IP, die bei Serienreife enorme Skaleneffekte erlauben könnten.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> technologischer Durchbruch in Festkörperzellentechnik, Lizenz-/Fertigungs-Deals mit Automobilherstellern. <a href="https://www.reuters.com/business/autos-transportation/volkswagen-ramp-up-solid-state-battery-production-quantumscape-deal-2024-07-11/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reuters+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> deutlich gestiegene Marktkapitalisierung und viele positive Schlagzeilen zu Tests/Demos — Marktmeinung ist allerdings sehr gespalten. <a href="https://finance.yahoo.com/quote/QS/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yahoo Finanzen+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> Extremes Tech- &amp; Produktionsrisiko (Skalierung, Lebensdauer, Kosten), Kapitalbedarf, Konkurrenz (Toyota, CATL u. a.).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2) Upstart Holdings (Ticker: UPST) — <strong>These:</strong> AI-First Kreditmarketplace / Underwriting — wenn Upstarts Modelle deutlich bessere Kreditentscheidungen liefern, kann das Volumen und die Margen vervielfacht werden.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> breitere Adoption durch Banken/Kreditgeber, Ausbau in Auto/HELOC, bessere Unit-Economics durch AI. <a href="https://www.upstart.com/lenders?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">upstart.com+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> Marktkapitalisierung im niedrigen Milliardenbereich (≈ $3.7–3.8 Mrd). <a href="https://companiesmarketcap.com/upstart/marketcap/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensbewertung+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> Regulatorische Gegenwehr (Fair-Lending), Modell-Überanpassung, Konjunkturzyklen und Kreditverluste.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3) UiPath (Ticker: PATH) — <strong>These:</strong> Marktführer im Automatisierungs-/Agentic-AI-Bereich — wenn Agentic Automation (KI-Agents + RPA) flächendeckend in Unternehmen Einzug hält, sind enorme SaaS-Wachstumsraten möglich.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> Integration von Peak (Agent-/Decision-AI), Ausbau von agentischer Plattform, hohe Margen bei skalierbarem SaaS-Geschäft. <a href="https://ir.uipath.com/news/detail/381/uipath-reports-fourth-quarter-and-full-year-fiscal-2025-financial-results?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UiPath, Inc.+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> Marktkapitalisierung im Bereich ≈ $7–8 Mrd; UiPath treibt Agentic-Strategie aktiv voran. <a href="https://companiesmarketcap.com/uipath/marketcap/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensbewertung+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> starker Wettbewerb (Cloud-AI-Player), langsamer Enterprise-Adoptionszyklus, Margendruck.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade diese drei?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hebel an Zukunftsthemen:</strong> Elektromobilität/Batterien, KI-gestützte Finanzdienstleistungen, agentische Automatisierung — Bereiche mit großem Marktpotenzial.</li>



<li><strong>Erwartete Multiplikatoren:</strong> Kleine bis mittelgroße Market Caps, die bei Erfolg viel leichter 10× erreichen als etablierte Large-Caps.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Hinweise (kurz)</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das <strong>Tenbagger-Szenario</strong> ist hochspekulativ — die meisten solcher Wetten scheitern.</li>



<li>Prüfe konkret: <strong>Bilanz/Free-Cash-Flow, Kapitalbedarf, Kunden/Verträge, regulatorische Risiken, Management-Track-Record.</strong></li>



<li>Wenn du magst, kann ich <strong>jeweils ein kompaktes Investment-Dossier</strong> (Key-metrics, Chancen, 5-Punkte-Risikoscore, Quellen) für eines der drei Unternehmen sofort erstellen — welches davon hättest du gern zuerst?</li>
</ul>
</blockquote>



<p><strong><em>Quelle: Chat GPT</em></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>So. Wir fassen zusammen. Die KI ist also der Ansicht, dass die 3 Aktien Tenbagger Potential haben könnten. </p>



<p>Eine Verzehnfachung würde somit bedeuten:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Name:</strong></td><td>I<strong>SIN:</strong></td><td><strong>Aktueller Kurs (€):</strong><br><em>(11.11.2025)</em></td><td><strong>Zielkurs (€):</strong></td></tr><tr><td>QuantumScape</td><td>US74767V1098</td><td>13,80</td><td>138,00</td></tr><tr><td>Upstart Holdings</td><td>US91680M1071</td><td>32,82</td><td>328,20</td></tr><tr><td>UiPath</td><td>US90364P1057</td><td>12,30</td><td>123,00</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ich lasse die Auswahl jetzt einfach mal so stehen und <strong>beobachte die Aktien</strong> in einer Watchlist. Sollte dieser Blog in <strong>10 Jahren noch existieren</strong>, werde ich ein Update zu den Aktien posten.</p>



<p>Im Test lege ich mal zugrunde, dass hier und heute pro Aktie <strong>33.333 Euro</strong> (somit knapp <strong>100.000 Euro</strong> Startkapital) investiert würden. In <strong>10 Jahren</strong> hätten wir somit die <strong>1 Mio. Euro</strong> geknackt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanziell frei dank KI?</h2>



<p>Ich bin sehr gespannt. Andererseits weiß ich nicht, wie ich in 10 Jahren reagieren würde, wenn die KI tatsächlich Recht behalten würde. Immerhin würde dies bedeuten, dass annähernd von <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzieller Freiheit</a> gesprochen werden kann. Zumindest wenn der Euro bis dahin nicht extrem an Wert einbüßt. Währungsschwankungen klammere ich hier natürlich aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man Tenbagger vorhersagen?</h2>



<p>Ich mache bewusst dieses Experiment, weil es bislang die goldene Regel gab, dass sich Tenbagger nahezu nie voraussagen lassen. Wie die KI oben auch erwähnt: Die meisten solcher &#8222;Wetten&#8220; scheitern.</p>



<p>Ich persönlich gehe auch davon aus, dass die erwähnten Unternehmen keine Tenbagger werden. Allerdings weiß ich es nicht. Vom <strong>Delisting</strong>, über <strong>Insolvenz</strong> bis hin zu einem <strong>Multibagger</strong> ist im Prinzip alles denkbar. Spannend&#8230;</p>



<p><em><strong>Wie ist deine Meinung zu den Aktien? Besitzt du eine dieser Aktien in deinem Depot?</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/">Kann KI Tenbagger vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 23:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Covered-Call-ETFs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr häufig sind mir in letzter Zeit bei Recherchen und beim Konsum von Beiträgen auf Youtube sogenannte Covered-Call-ETFs über den Weg gelaufen. Zwar gibt es auch durchaus kritische Auseinandersetzungen mit dieser Art von ETFs, jedoch ist der überwiegender Tenor eher positiv. Sie bieten offenbar hohe Ausschüttungen bei mäßigem Risiko und sollen darüber hinaus auch noch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/">Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has--font-size">Sehr häufig sind mir in letzter Zeit bei Recherchen und beim Konsum von Beiträgen auf Youtube sogenannte <strong>Covered-Call-ETF</strong>s über den Weg gelaufen. Zwar gibt es auch durchaus kritische Auseinandersetzungen mit dieser Art von ETFs, jedoch ist der überwiegender Tenor eher positiv. Sie bieten offenbar <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hohe Ausschüttungen</a> bei mäßigem Risiko und sollen darüber hinaus auch noch in gewisser Weise &#8222;abgesichert&#8220; sein. Grund genug, dass ich mir die ETFs mal anschaue.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Covered-Call-ETFs: Das Einkommens-Schema, das auch seine Schattenseiten hat</h2>



<p>In Zeiten niedriger Zinsen, hoher Bewertungen bei Aktien und latenter Volatilität suchen viele Anleger nach Alternativen zum klassischen Aktien- oder Anleiheninvestment. Eine Strategie, die zunehmend Aufmerksamkeit erhält: die sogenannten <strong>Covered-Call-ETFs</strong>. Doch wie funktioniert dieses Vehikel wirklich? Und vor allem: Für wen eignet es sich – und wann eher nicht?<br>In diesem Artikel gehen wir Schritt für Schritt vor: Wir erklären das Grundprinzip, zeigen Chancen und Risiken auf, diskutieren Einsatzszenarien, und beleuchten, wie das Ganze im Kontext eines ausgewogenen Portfolios wirken kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was steckt hinter dem Begriff „Covered Call“?</h2>



<p>Kurz gesagt: Ein Covered-Call-ETF kombiniert zwei Komponenten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Beteiligung an einem <strong>Aktienportfolio</strong> (oder Indizes &#8211; <strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>MSCI World</strong> etc.) – also klassische Long-Aktienpositionen.</li>



<li>Parallel dazu wird auf diese gehaltenen Aktien bzw. das Portfolio eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/optionen-ein-instrument-fuer-privatanleger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Option verkauft</a> (eine Call-Option). Diese Option ist „gedeckt“ („covered“), weil das Portfolio bereits die zugrundeliegenden Aktien besitzt – im Gegensatz zu einer nackten Call-Schreibweise („naked call“), die deutlich riskanter wäre.</li>
</ol>



<p>Wenn die Call-Option verkauft wird, erhält der Fonds eine <strong>Prämie vom Käufer der Option</strong>. Das gibt Cash-Flows und somit eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">potenzielle Einnahmequelle</a> – zusätzlich zu Dividenden und Kursentwicklung des Aktienportfolios. <br>Wenn der Kurs der Aktie unter dem Strike-Preis bleibt, verfällt die Option wertlos und das Fondsportfolio behält die Prämie – ein Gewinn. Wenn der Kurs über den Strike steigt, wird das Aktienpaket ggf. abgegeben zum Strike-Preis, und der Fonds profitiert nur noch bis zu diesem Preis – darüber hinaus nicht mehr. <br>Einfach gesagt: man gibt einen Teil des Gewinnpotenzials auf im Tausch gegen Prämien-Einnahmen und etwas stabileres Verhalten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Warum gewinnen Covered-Call-ETFs an Bedeutung?</h2>



<p>Mehrere Faktoren spielen hier mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Zinslandschaft: Klassische Rentenprodukte oder Festgeld bringen kaum noch attraktive Erträge. In diesem Umfeld wird „alternative“ Einkommensproduktion im Aktienumfeld interessant. Laut einer Quelle werden <strong>Covered-Call-ETFs</strong> mittlerweile mit zweistelligen Ausschüttungserwartungen diskutiert (z. B. 7 %–13 % Rendite) – zumindest in den USA. Tatsächlich gibt es inzwischen auch in Europa solche ETFs mit <strong>Ausschüttungsrenditen</strong> zwischen <strong>7-12 % p.a.</strong></li>



<li>Volatilität und Seitwärtsmärkte: Wenn die Märkte nicht kräftig steigen – etwa in Seitwärtsphasen oder moderaten Rücksetzern – kann das zusätzliche Prämien-Einkommen helfen, das Ergebnis zu stabilisieren. </li>



<li>Der Wunsch nach „regelmäßigem Ertrag“: Viele Anleger wollen nicht nur auf Kursgewinne setzen, sondern Erträge „aus dem Bestand“ – also Ausschüttungen oder laufende Einnahmen. Covered-Call-ETFs bieten so eine Brücke zwischen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendenstrategie</a> und Optionsstrategie.</li>
</ul>



<p>Kurzum: Sie kombinieren Aktien-Exposition mit einer systematischen Einnahmequelle – was attraktiv klingt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wie funktionieren Covered-Call-ETFs konkret?</h2>



<p>Schauen wir tiefer in die Mechanik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der ETF hält ein <strong>Aktienportfolio</strong>, z. B. einen breiten Index oder eine Auswahl von <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/">Aktien</a>.</li>



<li>Parallel verkauft der Fondsmanager (oder ein Derivatunternehmen im Fonds) Call-Optionen auf diese Aktien oder den Index. Meist wird eine bestimmte Quote des Portfolios „gedeckt“ – nicht zwingend 100 %. </li>



<li>Diese Optionen werden z. B. monatlich oder in kurzen Fristen begeben – häufig Out-of-the-Money (OTM), damit das Aufgeben des Gewinnpotenzials begrenzt bleibt, aber noch Aufwärtspotenzial besteht. </li>



<li><strong>Die Prämien, die durch den Verkauf der Optionen eingenommen werden, fließen an den ETF-Anteilsgläubiger als Ausschüttung</strong> – oder reduzieren zumindest die Volatilität des Fonds.</li>



<li>Wenn der Markt moderat steigt oder stagnierend verläuft, hat der Fonds die Prämien + evtl. Aktienkursgewinn (bis zur Option) – eine nette Kombination. Wenn der Markt allerdings stark steigt, ist das Gewinnpotenzial gedeckelt. Wenn der Markt stark fällt, bleibt zwar der Prämienpuffer, aber der Fonds erleidet dennoch Kursverluste – meist nur etwas abgeschwächt. </li>
</ul>



<p>Ein Beispiel: Der Fonds hält Aktien im Wert von 100.000 Euro. Er verkauft Call-Optionen mit Strike bei z. B. 110.000 Euro, Prämie z. B. 2 000 Euro im Monat. Bleibt der Kurs unter 110.000 Euro, läuft die Option wertlos aus, der Fonds behält die Prämie. Steigt der Kurs über 110.000 Euro, muss er ggf. zum Strike verkaufen – er profitiert höchstens bis 110.000 Euro + Prämie, nicht weiter. </p>



<p><strong>Die Prämien mindern also den Rückgang etwas, limitieren aber den Aufschwung.</strong> Dies ist ein Kernsatz, den du dir ganz stark einprägen solltest.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Chancen dieser Strategie – warum man sie in Erwägung ziehen kann</h2>



<p>Wenn wir ehrlich sind: Covered-Call-ETFs sind kein Allheilmittel. Aber sie haben durchaus sinnvolle Eigenschaften – insbesondere im Kontext bestimmter Zielsetzungen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">a) Regelmäßiges Einkommen</h3>



<p>Die wiederkehrenden Prämien-Einnahmen sorgen für gleichmäßigere Ausschüttungen. In einer Welt, in der Dividenden kaum mehr ausreichen und Zinsen niedrig sind, kann das attraktiv sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) Geringere Volatilität (zumindest tendenziell)</h3>



<p>Einige Studien zeigen, dass Covered-Call-Strategien in Seitwärts- oder leicht fallenden Märkten die <strong>Schwankungen im Vergleich zu reinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/private-equity/">Equity-Investments</a> reduzieren</strong> können.<br>Das kann insbesondere für Anleger interessant sein, die sich dem Markt nicht voll aussetzen wollen und etwas „Stabilität“ wünschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">c) Alternative Einkommensquelle im Aktienmarkt</h3>



<p>Im Gegensatz zu reinen Dividendenstrategien erzielt man nicht nur Dividendeneinnahmen, sondern aktiv Prämieneinnahmen aus Optionen – eine Art „Options-Einkommen“ per Fonds.<br>Diese Struktur macht Covered-Call-ETFs zu einem Baustein, der sich <strong>anders verhält als klassische Aktien-ETFs</strong> oder Dividenden-ETFs – damit kann er helfen, das Portfolio zu diversifizieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Risiken und Schattenseiten – das große „Aber“</h2>



<p>Würde es nur Vorteile geben, wären Covered-Call-ETFs ein Selbstläufer. Doch wie bei allem im Leben: Es gibt Haken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">a) Begrenztes Aufwärtspotenzial</h3>



<p>Wenn der Markt stark steigt, <strong>partizipiert der Fonds nur begrenzt</strong> – denn durch die verkauften Call-Optionen gibt man das große Gewinn-Upside ab. Wer also auf starke Aktien-Rallye setzt, dürfte mit einem Covered-Call-ETF unterperformen gegenüber einem klassischen ETF. Gerade wenn du dir die Rally an den Aktienmärkten der letzten Jahre anschaust, wird klar, dass du hier mit einem Covered-Call-ETF nicht so stark abgeliefert hättest wie mit einem ETF auf den  <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NASDAQ 100</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI World</a>.<br>Dies ist ein entscheidender Punkt: Man tauscht einen Teil des Gewinnpotenzials gegen Prämien-Einnahmen – bewusst, aber mit Konsequenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) Keine vollständige Absicherung bei Kursverlusten</h3>



<p>Der Prämienpuffer wirkt zwar stabilisierend, aber bei starken Abwärtsbewegungen schützt er nicht vollständig vor Verlusten. Ein <strong>starker Marktcrash trifft auch Covered-Call-ETFs</strong>. Laut einer Analyse „fallen sie fast genauso stark wie der Markt, profitieren aber deutlich weniger vom Aufschwung“. </p>



<p>Wer also denkt, er hätte mit <strong>Covered-Call-ETFs</strong> eine vollwertige Absicherung für den Aktienanteil, irrt. Hier bist du nach wie vor auf <strong>Short-Produkte</strong> wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">CFDs</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">Zertifikate</a> angewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">c) Komplexere Struktur und Steuer-/Kostenfallen</h3>



<p>Gemanagte Optionen bringen <strong>höhere Kosten</strong> (TER) als <strong>simple passive ETFs</strong>. Zudem kann die steuerliche Behandlung der Prämien je nach Land komplex sein. In Deutschland sollte man insbesondere auf Ausweisung der Ausschüttungen, Art der Gewinne und steuerliche Konsequenzen achten.<br>Ein „einfaches“ ETF-Depot wird durch <strong>Covered-Call-Komponente</strong> etwas komplexer – was nicht jedem Anleger gefällt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">d) Marktphasenabhängigkeit</h3>



<p>Wie schon angedeutet: Diese Strategie funktioniert tendenziell am besten in <strong>seitwärts</strong> oder <strong>leicht steigenden Märkten</strong> – <strong>nicht in klassischen Bullenmärkten</strong> oder in steilen Aufwärtsphasen. Umgekehrt ist in massiven Abwärtsphasen auch der Schutz begrenzt. Wenn ein Anleger jedoch dauerhaft auf <strong>starkes Wachstum</strong> setzt – etwa Technologie-Rallyes –, dann kann die Strategie suboptimal sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">e) Performance-Drag über Zeit</h3>



<p>Ein Reddit-Kommentar bringt es auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Typically a CC ETF outperforms in downturn and underperformed when the market rises. …“ <a href="https://www.reddit.com/r/stocks/comments/1ok1ccd/shorting_coverd_call_etfs_and_buying_the" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reddit.com</a><br>Die Erkenntnis: Man opfert etwas langfristiges Wachstum für kurzfristige Erträge – das muss im Bewusstsein sein.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Für wen macht das Sinn? Für wen nicht?</h2>



<p>Angesichts dieser Chancen und Risiken stellt sich die Frage: Wer sollte Covered-Call-ETFs in Erwägung ziehen – und wer besser nicht?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinnvoll, wenn …</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du <strong>Erträge aus deinem Depot</strong> (z. B. zur Entnahme) generieren möchtest und nicht primär auf maximalen Kursgewinn setzt.</li>



<li>Du eine <strong>seitwärts oder moderat steigende Markterwartung</strong> hast – das heißt: du gehst eher nicht von einer Rallye aus.</li>



<li>Du bereits eine Basisportfolio hast und nun einen Baustein zur Diversifikation suchst – z. B. „<strong>Ertragskomponente</strong>“ neben <strong>Wachstumskomponente</strong>.</li>



<li>Du bereit bist, etwas Komplexität zu akzeptieren – höhere Kosten, Steuerfragen, Options-Mechanik.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger geeignet, wenn …</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du auf <strong>aggressives Wachstum</strong> setzt und Teil eines reinen Aktienwachstumsportfolios sein willst.</li>



<li>Du auf <strong>maximale Partizipation</strong> am Aufschwung nicht verzichten willst.</li>



<li>Du eine <strong>große Crash-Absicherung</strong> erwartest – denn Covered-Call-ETFs sind keine Garantie gegen starke Verluste. Hier benötigst du andere Short-Absicherungen.</li>



<li>Du ein <strong>sehr einfaches Depot wolltest</strong>, mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Index-ETFs</a> ohne komplexere Mechanik.</li>
</ul>



<p>Kurz gesagt: Die Strategie ist kein Ersatz für eine klassische Wachstumsausrichtung – sie ist eher eine Ergänzung mit anderen Zielsetzungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">7. Wie könnte die Einbindung in ein Gesamtportfolio aussehen?</h2>



<p>Wenn du bereits ein ausgewogenes Depot verfolgst – wie beispielsweise mit Blick auf <strong>Qualitätsaktien</strong>, <strong>Wachstumswerte </strong>und <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/">Absicherungsbausteine</a> – dann könnte ein Covered-Call-ETF einen sinnvollen Platz haben. Hier ein Beispiel für eine mögliche Einbindung:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel-Szenario (vernünftig)</h3>



<p>Angenommen, du hast ein Gesamtportfolio mit <strong>300.000 €</strong>, bestehend aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>60 % Aktien (wachstumsorientiert)</li>



<li>20 % Qualität (z. B. defensivere Aktien)</li>



<li>20 % Absicherung/Alternativen (z. B. Anleihen, Gold, Cash)</li>
</ul>



<p>In diesem Rahmen könnte ein Covered-Call-ETF z. B. als Teil der „Qualität“ oder „Ertragskomponente“ fungieren. Beispielsweise 5–10 % des Gesamtvolumens in einen Covered-Call-ETF investieren, um regelmäßige Ausschüttungen zu erzielen und das Risiko-/Renditeprofil etwas zu glätten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel-Szenario (wahnsinnig)</h3>



<p>Du investierst die vollen <strong>300.000 €</strong> beispielsweise in einen NASDAQ 100-Covered-Call-ETF mit einer Ausschüttungsquote von aktuell <strong>10-13 % p.a.</strong>. In diesem &#8211; rein hypothetischen und absolut wahnsinnigen &#8211; Szenario, würdest du auf diese Weise ein <strong>passives Einkommen</strong> von <strong>2.500 Euro</strong> bis <strong>3.250 Euro</strong> (brutto!) <strong>monatlich</strong> ausgezahlt bekommen (<strong>Covered-Call-ETFs</strong> schütten meist monatlich aus!).</p>



<p>Wenn andere Rechnungen in Bezug auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> stets von einer erforderlichen Summe jenseits der <strong>1 Mio. Euro</strong> investiertem Kapital ausgehen, hättest du diesen Effekt bereits bei einem Drittel der Summe.</p>



<p>Natürlich warne ich ausdrücklich davor, alle Eier in nur diesen einen Korb zu legen. Auch mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF kann ja schließlich so manches passieren</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. Welche Covered-Call-ETFs gibt es?</h2>



<p>Lange Zeit gab es Covered-Call-ETFs vor allem in den USA. Seit wenigen Jahren gibt es diese Form der <strong>einkommensgenerierenden Vehikel</strong> auch hierzulande in Deutschland. Vor allem die ETFs der zwei Anbieter Global X und JP Morgan stechen hervor. Unzählige Videos auf Youtube finden sich, die diese ETFs positiv, kritisch oder neutral besprechen.</p>



<p>im deutschsprachigen Raum sind vor allem nachfolgende ETFs sehr populär:</p>



<h3 class="wp-block-heading">A2QR39: Global X NASDAQ 100 Covered Call UCITS ETF USD auss.</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>10,35 % p.a. </strong>(Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00BM8R0J59" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Der ETF bildet den NASDAQ 100 ab, ist daher eher <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">technologielastig</a> und schwankungsanfällig. Wenn die großen Tech-Konzerne schwächeln, wird es dieser ETF ebenso tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A3DC8Q: Global X S&amp;P 500 Covered Call UCITS ETF USD auss.</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>9,33 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE0002L5QB31" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Hier wird der <strong>S&amp;P 500</strong> Index zugrunde gelegt. Er umfasst die 500 größten Unternehmen der USA. Es finden sich somit <strong>ausschließlich US-Unternehmen</strong> in diesem Index.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A40QH6: Global X Euro Stoxx 50 Covered Call UCITS ETF EUR auss.</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>4,21 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000SAXJ1M1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Auch Europa gibt&#8217;s gecovered. Der STOXX 50 umfasst die nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen aus Europa. Garniert mit einer Covered Call-Strategie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A3EHRE: JPM Global Equity Premium Income Active UCITS ETF USD</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>8,31 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE0003UVYC20" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Hier gibt es tatsächlich mal die <strong>MSCI World</strong>-Variante als Covered Call. Zumindest ist der zugrundeliegende Index in etwa mit dem sehr populären &#8222;<strong>Brot-und-Butter-Index</strong>&#8220; zu vergleichen. Tatsächlich schloss dieser ETF auch recht ordentlich ab von der Performance her.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A40FFF: JPM Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF USD</h3>



<p>Ausschüttungsrendite: <strong>10,66 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000U9J8HX9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p>Hier wieder der Tech-Index NASDAQ 100 aus dem Hause JP Morgan. Im Gegensatz zum Global X scheint dieser ETF auch relativ gut zu performen und keine Ausschüttungen aus der Substanz vorzunehmen. Beim <strong>Global X</strong> war dies zumindest zeitweise der Fall, dadurch dass der Kurs stetig fällt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">9. Fazit</h2>



<p>Zusammenfassend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Covered-Call-ETFs sind <strong>ein sinnvolles Werkzeug</strong>, wenn das Ziel ist: <strong>Erträge generieren</strong>, Portfolio stabilisieren, <strong>nicht primär maximaler Wachstum</strong>.</li>



<li>Sie sind <strong>nicht ideal</strong>, wenn das Ziel ist: maximaler Aktienaufschwung, vollständige Wertsicherung oder einfache Struktur ohne zusätzliche Mechanik.</li>



<li>Ihre Stärke liegt in Märkten mit <strong>Seitwärtstendenz</strong> oder moderatem Wachstum – ihre Schwäche in starken Rallyes oder massiven Abschwüngen.</li>



<li>Die Einbindung in ein Gesamtportfolio sollte bewusst erfolgen: als Baustein, nicht als Hauptbestandteil.</li>



<li>Erfolgreiches Investieren mit Covered-Call-ETFs setzt <strong>Kenntnis</strong>, <strong>Strategie</strong> und <strong>Bewusstsein für Trade-Offs</strong> voraus – nicht Blindkauf wegen hoher Renditeaussicht.</li>
</ul>



<p>Zu beachten ist außerdem, dass die am deutschen Markt gelisteten Covered-Call-ETFs <strong>noch nicht lange am Markt sind</strong> und im Prinzip bislang nur &#8222;sonnige Zeiten&#8220; erlebten. Fraglich ist, wie diese abschneiden, wenn die Kurse mal einbrechen und gleichzeitig auch die Prämien sinken. Auch sind Ausschüttungsrenditen von 10-12 % p.a. einfach zu schön um wahr zu sein. Es besteht ein gewisses Risiko, dass diese Ausschüttungshöhen perspektivisch auf Kosten der Fonds-Substanz gehen. </p>



<p>Sollte dies der Fall sein, lügst du dir mit solch einem ETF quasi in die Tasche. Für die hohen Ausschüttungen zahlst du dann in erster Linie selbst.</p>



<p>Abschließend noch ein in meinen Augen ganz gelungenes Video von Finanzfluss über die berühmten Covered-Call-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="12% Rendite erzielen mit diesem ETF? Monatliche Einnahmen mit Covered Call ETFs erklärt!" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/GW-BY6nRjDc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong><em>Wie ist deine Haltung zu den Covered-Call-ETFs? Nutzt du diese in deinem Portfolio? Wie stark gewichtest du diese?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/">Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 19:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdwährungskonten]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose Sparpläne auf Einzelaktien]]></category>
		<category><![CDATA[Neo-Broker]]></category>
		<category><![CDATA[Neobroker]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Broker]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Design]]></category>
		<category><![CDATA[Optionshandel bei Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbrokerplus]]></category>
		<category><![CDATA[Vollbanklizenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4856</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bereits in älteren Artikeln bin ich darauf eingegangen, wieso es der Smartbroker schaffte, mein Herz zu erobern. Neben der Consorsbank wurde er dann mein neuer Broker. Dennoch musste ich den Smartbroker auch an einigen Stellen kritisieren. Offenbar war ich nicht der einzige, weshalb sich bereits in den letzten Jahren diverse Änderungen andeuteten. Nun, diese Änderungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/">Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Bereits in älteren Artikeln bin ich darauf eingegangen, wieso es der Smartbroker schaffte, mein Herz zu erobern. <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neben der Consorsbank wurde er dann mein neuer Broker</a>. Dennoch musste ich den Smartbroker auch an einigen Stellen kritisieren. Offenbar war ich nicht der einzige, weshalb sich bereits in den letzten Jahren diverse <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-tut-sich-beim-smartbroker-neue-smartphone-app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Änderungen andeuteten</a>. Nun, diese Änderungen haben nun Gestalt angenommen. Seit <strong>Oktober 2023</strong> hat der Smartbroker ein völlig neues Gesicht, völlig neue Funktionen und einen völlig neuen Bankpartner. Vermutlich aus lizenzrechtlichen Gründen, aber auch um womöglich einen Neuanfang zu signalisieren, firmiert der Broker seitdem unter dem Label &#8222;<strong>Smartbrokerplus</strong>&#8222;.</p>



<pre class="wp-block-verse">Wenn du bereits hier neugierig geworden bist, was <strong>Smartbrokerplus</strong> zu bieten hat, kannst du <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>* das Angebot und die Konditionen des Brokers anschauen.</pre>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117428B" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117428B" alt="234x60_generisch" border="0" width="234" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p>Doch was hat sich genau geändert? Schafft es der Smartbroker nun in die <strong>Topliga der deutschen Broker</strong>? In diesem Artikel heute erfährst du meine aktuelle Einschätzung zu den Änderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist neu? Nahezu alles!</h2>



<p>Kommen wir zunächst einmal zu den Änderungen. Diese könnten radikaler nicht ausfallen. Tatsächlich ist es so, dass Smartbrokerplus nahezu nichts mehr mit dem &#8222;alten&#8220; Smartbroker zu tun hat. Die Partnerschaft mit der <strong>DAB BNP Paribas</strong> wurde beendet. Neuer Kooperationspartner und bankseitiger Abwickler der Transaktionen ist die <strong>Baader Bank</strong>. Nach wie vor verfügt die Betreiberfirma <strong>Smartbroker AG</strong> über <strong>keine eigene Vollbanklizenz</strong>, weshalb sie auf die Unterstützung von Partnern angewiesen ist. </p>



<p>Das ist aber derzeit gängige Praxis, <a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/trade-republic-erhaelt-banklizenz---was-das-fuer-kunden-bedeutet-34262702.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit der Ausnahme Trade Republic</a>, verfügt kaum ein <strong>Neobroker</strong> über eine eigene <strong>Vollbanklizenz</strong>. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.</p>



<p>Auch hat sich die Optik radikal verändert. Smartbrokerplus hat ein gänzlich neues Erscheinungsbild und setzt aktuell auf die Kombination <strong>Schwarz / Neongrün</strong>. Hier gab es auch schon die ersten Kritiker, denen das neue Design sehr missfiel und zu sehr nach &#8222;<strong>Gamification</strong>&#8220; aussah. Man steuerte nach und implementierte eine White-Version, mit der wiederum ich aber nicht zurecht komme. Mir persönlich gefällt das neue Design, was nicht bedeutet, dass Smartbroker an der einen oder anderen Stelle nicht noch nachschärfen könnte und wird.</p>



<p>Zusammen mit der Optik setzt man nun voll auf den Handel per Smartphone. Grundsätzlich halte ich diese Entscheidung zwar für richtig und auch ich handele viel und meistens am Handy, dennoch hätte ich mir einen etwas erweiterte &#8222;Web-Version&#8220; im Browser gewünscht. Letztendlich gibt es leider <strong>keine eigene Web-Version</strong>, sondern das ist mehr oder weniger eine optisch skalierte Version der Smartphone-Anwendung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Fokus: Handel über Smartphone</h2>



<p>Auch dieser Punkt stößt nicht überall auf Gegenliebe. Gerade professionellere Trader / Anleger sitzen viel am heimischen PC und möchten <strong>Aktien</strong> und <strong>Charts</strong> bevorzugt dort analysieren, Trendlinien einzeichnen, Watchlisten und Kursalarme verwalten etc.</p>



<p>Das führt mich zu meinem ersten ernsthafteren Kritikpunkt: Für solche Analysen gibt es leider keinerlei Tools auf der Oberfläche. Eine Watchlist kann man zwar anlegen, aber selbst <strong>Kursalarme</strong> werden aktuell (Stand Juli 2024) nicht unterstützt. Wie gerne würde ich <strong>Push-Nachrichten</strong> auf mein Handy bekommen, wenn eine Aktie meiner Watchlist gerissen wurde. Aktuell muss man hier noch auf andere Anbieter zurückgreifen, <strong>Smartbrokerplus bietet solche Features (noch?) nicht</strong>.</p>



<p>Ansonsten kann ich jetzt an der App nicht viel aussetzen. Sie ist funktional, hier und da hakt die IT noch etwas und man findet eigentlich alles relativ intuitiv. Weniger gelungen finde ich die Namen der Dokumente in der Postbox. Hier stolpert man noch über ziemlich kryptisch aussehende Nachrichtennamen wie &#8222;<strong>xxxxxxxxxx_xx_x__xxxxxxxxxx_wertpapier-ereignisse_xxxxxxxxx_20240704.pdf</strong>&#8220; (<em>Hinweis: Die &#8222;X&#8220; habe ich selbst abgeändert, weil ich hier nur ungern meine Depotnummer veröffentlicht sehen möchte</em>). Hier fände ich es besser, wenn man die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktie</a></strong> oder den <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a></strong> namentlich benennt oder zumindest die WKN aufführt, sodass ich bereits aus dem Namen der Nachricht sehen kann, welches Wertpapier betroffen ist. Aus solch einem Namen kann ich zumindest nahezu nichts herauslesen. Ich hoffe, dass auch dieser Punkt noch überarbeitet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Konditionen: Juni/Juli 2024 ändert alles!</h2>



<p>Kommen wir nun zu den Konditionen, wie sie zum Start des neuen Smartbrokers galten: Kurz gesagt <strong>4 Euro pro Trade</strong> fix zzgl. Börsenentgelte. Wenn man auf der Börse GETTEX kauft, ist der Handel ab einem <strong>Transaktionsvolumen von 500 Euro</strong> <strong>kostenlos</strong>. Bei den Kosten für Sparpläne galt: <strong>0,6 % Kosten der zu investierenden Summe</strong>, mindestens <strong>1 Euro</strong>. </p>



<p>Dieser Punkt störte mich enorm, da dies bedeutet, dass du auf eine <strong>ETF-Sparrate</strong> von 25 Euro, 1 Euro Gebühr zahlen sollst. Dies entspricht einer Kostenquote von <strong>4%</strong>, wohlgemerkt <strong>pro Transaktion</strong> (!). Herzlichen Glückwunsch, damit war der Smartbroker sogar teurer als Broker mit <strong>1,5 %</strong> Fixkosten wie Consorsbank und Comdirect. Für mich daher ein Grund, von Sparplänen beim Smartbroker zunächst Abstand zu nehmen.</p>



<p>Doch dann kam der <strong>Juni/Juli 2024</strong>. Folgende Änderungen führte der Smartbroker ein:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Aktiensparpläne ab 0€:</strong> Ab sofort profitieren alle von über <strong>2.500 Aktiensparplänen</strong> ohne Ordergebühren. Tatsächlich kannst du somit <strong>Einzelaktien zum Nulltarif </strong>besparen. Hammer!</li>



<li><strong>Erweitertes Sparplan-Portfolio:</strong> Insgesamt beläuft sich das Sparplan-Portfolio von Smartbrokerplus nun auf über <strong>3.900 Aktien, ETF- und Fonds Sparpläne</strong> ohne Ordergebühren.</li>



<li><strong>Senkung der Mindestsparrate:</strong> Zukünftig können Sparpläne bereits ab <strong>1€</strong> bespart werden.</li>



<li><strong>Reduzierte Orderkosten bei gettex:</strong>&nbsp;Ab sofort kosten&nbsp;Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen <strong>unter 500€ </strong>via gettex maximal <strong>1€</strong>. <strong>Über 500€ </strong>Ordervolumen nach wie vor <strong>0€ Ordergebühren</strong>.</li>
</ol>



<p>Wow, was ein Brett! Ich konnte es kaum glauben, aber theoretisch kannst du beim Smartbroker nun z.B. monatlich für <strong>60 Euro</strong> Sparrate <strong>60 Aktien</strong> zu <strong>1 Euro pro Aktie</strong> besparen (wer macht so ein Quatsch? Aber möglich wäre es) und das Ganze auch noch gebührenfrei.</p>



<p>Bei ETF sieht die Sache leider immernoch nicht so gut aus. Hier sind die neuen Konditionen <strong>0,2%</strong>, <strong>Minimum 1 Euro</strong> pro Ausführung. Also eine ETF-Sparrate von 25 Euro kann ich hier nicht empfehlen, die ist mit effektiv 4% Kosten noch immer zu teuer. Immerhin gibt es Kooperationen mit manchen ETF-Gesellschaften (aktuell Amundi, SPDR und Xtrackers), hier sind auch die <strong>ETF-Sparpläne kostenfrei</strong>. Wie lange solch eine Kooperation freilich anhält, weiß niemand. Hier muss man also immer aufpassen, ob der Premium-Partner noch immer Premium-Partner ist, andernfalls winken die höheren Gebühren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktive Fonds günstiger als ETF</h2>



<p>Bei den aktuellen Konditionen ist mir etwas Kurioses aufgefallen: Für die ETF-Sparpläne gelten die gerade genannten Konditionen. <strong>Fonds-Sparpläne</strong>, also Sparpläne aktiv gemanagter Fonds, sind <strong>stets kostenfrei</strong>. Du kannst also beispielsweise einen <strong>DWS Top Dividende</strong> <strong>kostenfrei</strong> besparen, während du für einen <strong>Vanguard FTSE All-World</strong> mindestens <strong>1 Euro</strong> zahlen musst, was bei einer 100 Euro-Rate <strong>1% Kosten</strong> und bei einer Rate von 25 Euro satten 4<strong>% Kosten</strong> entspricht.</p>



<p>Ich persönlich verstehe diese Preispolitik nicht, aber was solls. Die aktuellen Konditionen bevorzugen somit <strong>Sparpläne auf Einzelaktien</strong> und benachteiligen in gewisser Weise <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparpläne</a>. Womöglich tut sich aber auch in absehbarer Zukunft hier etwas. ETF-Sparpläne sind nach wie vor sehr en vogue (zu Recht!) und daher sollte man hier noch etwas nachbessern. Vor allem eignen sie sich in der Regel zur <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge beim passiven Investieren</a> besser, als Einzelaktien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bruchstücke von Aktien endlich verfügbar!</h2>



<p>Mit der neuen Attraktivität von <strong>Einzelaktien-Sparplänen</strong> ist beim Smartbrokerplus nun auch endlich der <strong>Erwerb von Bruchstücken von Aktien </strong>möglich. Das war auch einer der großen Kritikpunkte am Smartbroker der Ära DAB, auf den ich auch in <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinem Review damals</a> eingegangen bin. <strong>Sparpläne auf Einzelaktien</strong> waren hier nahezu nicht nutzbar.</p>



<p>Zudem gab es das Problem, dass die BNP Paribas (DAB und Consorsbank) stets unterschied, ob eine Dividende von einer besparten Aktie kommt oder von einer Aktie, die per Einmalkauf erworben wurde. Teilweise erhielt man dann <strong>mehrere separate Eingänge von Dividenden</strong> eines Wertpapiers. Jetzt ist es so wie es sich gehört: Du hast Anzahl X von Aktien, egal wie sie gekauft wurden, und erhältst dafür deine Dividende Y in einer Summe.</p>



<p>Die übrigen Konditionen des neuen Smartbrokerplus haben sich mit den kürzlichen Änderungen nicht verändert. So blieb es bei den <strong>4 Euro pauschal</strong> bei anderen Börsenplätzen. Kaufst du für <strong>20.000 Euro </strong>eine Aktie bei <strong>Tradegate</strong>, zahlst du <strong>4 Euro</strong>. Ich finde auch das ist fair und völlig in Ordnung. Wenn du an der Börse Toronto deine kanadische Lieblingsaktie kaufst, so zahlst du auch hierfür 4 Euro plus Währungsaufschlag; zzgl. mögliche Steuern. Ebenfalls völlig in Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ca. 94.000 Aktien handelbar</h2>



<p>Kommen wir hier gleich zum wichtigsten Punkt und einen der ausschlaggebenden Punkte, wieso der Smartbrokerplus nun bei mir ganz vorne mitspielt: Du kannst nahezu <strong>jedes global verfügbare Wertpapier </strong>handeln. Es gibt keine Beschränkungen auf Aktien, die nur an gewissen Börsen gelistet sind oder ähnliches. Du kannst deine Aktie an zahlreichen Auslandsbörsen kaufen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützte Auslandsbörsen</h3>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Handelsplatz</th><th>Gebühr (zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen)***</th></tr></thead><tbody><tr><td>Nasdaq (USA)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 8 USD; zzgl. mögliche Steuern und SEC Gebühr</td></tr><tr><td>NYSE (USA)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 8 USD; zzgl. mögliche Steuern und SEC Gebühr</td></tr><tr><td>Toronto Stock Exchange (Kanada)</td><td>4 EUR + 0,01%, Minimum 25 CAD; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>TSX Venture Exchange (Kanada)</td><td>4 EUR + 0,01%, Minimum 25 CAD; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Amsterdam (Niederlande)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Brüssel (Belgien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Dublin (Irland)</td><td>4 EUR + 0,05 %, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Helsinki (Finnland)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Kopenhagen (Dänemark)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 250 DKK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Lissabon (Portugal)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 15 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>London (Großbritannien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 GBP; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Madrid (Spanien)</td><td>4 EUR + 0,05%, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Mailand (Italien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Oslo (Norwegen)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 300 NOK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Paris (Frankreich)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Stockholm (Schweden)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum: 315 SEK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Wien (Österreich)</td><td>4 EUR + 0,06%, Minimum 10 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Zürich (Schweiz)</td><td>4 EUR + 0,025%, Minimum 5 CHF; zzgl. mögliche Steuern</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Auslandshandel _ Konditionen (Stand: 05.07.2024); <br>Quelle: <strong>www.smartbrokerplus.de/de-de/konditionen/</strong></figcaption></figure>



<p>Die Auswahl kann sich sehen lassen! Andere Neobroker sind hier durchaus limitiert. Beispielsweise kannst du bei manchen Anbietern z.B. nur Aktien handeln, die bei <strong>Lang &amp; Schwarz</strong> gehandelt werden. Ähnliche Einschränkungen gibt es auch bei den Konkurrenten <strong>Scalable Capital</strong> und <strong>Trade Republic</strong>. Bei <strong>Smartbrokerplus</strong> kannst du alles handeln. Zumindest alle ETF, Aktien, Derivate und Fonds.</p>



<h2 class="wp-block-heading">(Noch) kein Handel von &#8222;echten&#8220; Krypto</h2>



<p>Wenn man das Haar in der Suppe beim neuen Smartbroker suchen möchte, dann könnte das sein, dass es aktuell noch nicht möglich ist, &#8222;echte&#8220; <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen, wie Bitcoin</a> etc. zu handeln. Dieses Feature soll aber offenbar bald kommen. Bis dahin muss man sich dann auf den<strong> Handel von Derivaten</strong> und <strong>Zertifikaten</strong> auf die entsprechenden Kryptos begnügen. Auch hier gilt: Was es an der Börse gibt, kannst du hier auch handeln. Für mich ist der Punkt Kryptos kein wirklicher Nachteil. </p>



<p>Das weitere Produktportfolio kann sich ebenfalls sehen lassen: Der Handel mit Anleihen ist seit Frühjahr genauso möglich. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dir Fremdwährungskonten einzurichten. Wenn du beispielsweise ein US-Dollar Währungskonto einrichtest, dann landen deine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden/Ausschüttungen</a> ohne Wechsel in Euro direkt auf deinem Währungskonto. In der Theorie kannst du dann dieses Geld bei einem für <strong>dich besseren Wechselkurs dann eigenhändig in Euro tauschen</strong> und da ggf. ein bisschen Extra-Rendite rauskitzeln. Für mich persönlich ist das nichts, weshalb ich die Fremdwährungskonten aktuell nicht nutze.</p>



<p>Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a> kommt in Euro und gut is.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Kommen wir also zu einer kleinen Pro- und Contra-Liste und meinem abschließenden Fazit zum neuen Smartbrokerplus:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Pro</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>+ Neue Optik und Oberfläche, die zugegeben aber auch polarisiert</li>



<li>+ <strong>Günstige Konditionen</strong>, ohne Kompromisse</li>



<li>+ Nahezu <strong>alle existierenden Aktien</strong> handelbar</li>



<li>+ <strong>Anleihen</strong> handelbar</li>



<li>+ Unterstützung von <strong>Auslandsbörsen</strong></li>



<li>+ <strong>Wertpapierkredite</strong> kommen bald</li>



<li>+ Neue Kostenstruktur bei <strong>Aktien-Sparplänen</strong> nahezu konkurrenzlos</li>



<li>+ Erwerb von <strong>Aktien-Bruchstücken</strong> endlich möglich</li>



<li>+ Gelungene <strong>Kombination aus Neobroker und herkömmlichem Broker</strong> alter Schule</li>



<li>+ stetige <strong>Produktanpassungen</strong> und Weiterentwicklungen</li>



<li>+ <strong>Fremdwährungskonten</strong></li>



<li>+ <strong>Unterdepots</strong> möglich</li>



<li>+ <strong>Watchlist</strong> anlegen möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Contra:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; <strong>Keine Verzinsung</strong> auf dem Verrechnungskonto</li>



<li>&#8211; <strong>Kein Lastschrift-Einzug</strong> bei Sparplänen möglich; Einzug erfolgt immer vom Verrechnungskonto </li>



<li>&#8211; <strong>Keine automatische Dynamisierung</strong> bei Sparplänen einstellbar</li>



<li>&#8211; Smartbrokerplus besitzt <strong>keine Vollbanklizenz</strong> und ist daher von der <strong>Baader Bank</strong> abhängig</li>



<li>&#8211; <strong>Gebühren bei ETF-Sparplänen teilweise zu hoch</strong> bei kleinen Sparraten ohne Premium-Partner</li>



<li>&#8211; <strong>Kostendarstellung</strong> bei Orderabgabe sollte verbessert werden und transparenter sein</li>



<li>&#8211; (Noch?) <strong>keine Kursalarme</strong> in der Watchlist möglich, die automatisiert per Push-Nachricht verschickt werden</li>



<li>&#8211; <strong>Web-Oberfläche 1:1 wie auf dem Smartphone</strong>. Erweiterter Web-Bereich mit mehr Funktionen und Tools (z.B. zur Chartanalyse) wäre wünschenswert</li>



<li>&#8211; <strong>Bezeichnungen der Dokumente</strong> in der Postbox sehr verwirrend</li>



<li>&#8211; <strong>Verlustverrechnungstöpfe</strong> und abgeführte Kapitalertragssteuer sollten übersichtlicher und transparenter dargestellt werden (z.B. rote Schrift wenn Verluste existieren; Farbwechsel in &#8222;Grün&#8220;, wenn man in die Gewinnzone läuft und hier gleichzeitig die Steuerlast angezeigt bekommt). Mögliches Vorbild hier: Consorsbank.</li>



<li>&#8211; <strong>keine Optionen</strong> (z.B. an der EUREX) handelbar</li>
</ul>



<p>Alles in allem bin ich ziemlich begeistert vom neuen Smartbrokerplus. Zwar liest man vor allem in App-Stores bezüglich der neuen App viel Negatives, das kann ich aber nicht bestätigen. Bei mir funktioniert alles wie es soll, anfängliche IT-Probleme und Hänger habe ich nur am Anfang festgestellt. Dennoch sollte gerade die Technik noch etwas zulegen, dass alles noch flüssiger und besser läuft. Gerne darf auch die Optik mit der Zeit angepasst und weiterentwickelt werden. Mich stört sie nicht, jedoch kann ich Kritik nachvollziehen.</p>



<p>Zum Produktangebot und den Konditionen habe ich bereits geschrieben. Kurzum: Top. Vor allem die jüngsten Preisanpassungen dürften für deutliche <strong>Schweißflecken bei der Konkurrenz</strong> sorgen. Gerade die Unterstützung von <strong>Auslandsbörsen</strong> findet man ansonsten oft nur bei (teureren) Brokern alter Schule.</p>



<p>Gerne darf das Produktportfolio noch um eine Verzinsung auf dem Verrechnungskonto ergänzt werden. Ob der Erwerb einer <strong>Vollbanklizenz</strong> einen Vorteil für Kunden bietet, weiß ich nicht. Womöglich wäre aber auch dies ein potentiell lukrativer Weg in die Zukunft.</p>



<p>Den neuen Smartbroker kann ich also spätestens seit den Gebührenreformen der letzten Wochen nur wärmstens empfehlen.</p>



<p>Hier findest du das Angebot des neuen Brokers*:</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/">Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lange Pause, nun geht es weiter!</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 20:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-Aristokraten]]></category>
		<category><![CDATA[finanzielle Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressabbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4836</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach langer Zeit der Ruhe und Stille (ist doch auch mal schön oder?) möchte ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zurückmelden. Das Wichtigste vorweg: NEIN, ich plane nicht das Ende meines Blogs und NEIN, ich wurde auch nicht gehackt oder sonstiges. Aber warum dann die lange Pause seit meinem letzten Artikel? Was ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/">Lange Pause, nun geht es weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach langer Zeit der Ruhe und Stille (ist doch auch mal schön oder?) möchte ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zurückmelden. Das Wichtigste vorweg: <strong>NEIN, ich plane nicht das Ende meines Blogs und NEIN, ich wurde auch nicht gehackt</strong> oder sonstiges. Aber warum dann die lange Pause seit meinem letzten Artikel? Was ist passiert?</p>



<p>Nunja, kurzum: <strong>Das Leben ist passiert.</strong> Zum einen gab es privat mehrerer freudige und traurige Ereignisse in 2023, die es mir schlicht unmöglich gemacht haben, hier regelmäßig Artikel zu schreiben. Nachdem wir leider in der Verwandtschaft einen krankheitsbedingten Todesfall erleben mussten, bin ich mit meiner inzwischen vierköpfigen Familie auch noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in unser neues Heim umgezogen</a>. Richtig gehört, ich habe tatsächlich eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie für den Eigengebrauch</a> gekauft. <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieten</a> war somit gestern. Kein <strong>Damokles-Schwert der Eigenbedarfskündigung</strong> über meiner Familie mehr, die mich mit meinem gesamten Hausstand zu einem Umzug wider Willen hätte zwingen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Heim, Glück allein (bis jetzt schon)</h2>



<p>Zwar gilt noch immer, dass die selbst genutzte Wohnimmobilie nicht selten ein <strong>schlechtes Investment</strong> ist, jedoch habe ich soweit es ging dann doch ganz gut gepokert. Zum einen habe ich eine Immobilie in <strong>Top-Lage </strong>gefunden, zum anderen ist sie schön <strong>übersichtlich</strong>, <strong>energetisch top</strong> und <strong>familientauglich</strong>. Ein kleiner Garten ist auch dabei, den wir schon fleißig fürs Anbauen nutzen. Um den Rasen zu mähen, benötige ich gerade mal ne knappe halbe Stunde. Als nächstes Projekt wird die <strong>Männerhöhle gestaltet</strong>. Insofern, <strong>Immobilie endlich check</strong>!</p>



<p>In meinem Hauptjob merke ich jetzt auch, dass ich wohl langsam aber sicher in der<strong> Rush Hour des Lebens </strong>angekommen zu sein scheine. Personalverantwortung, Projekte ohne Ende. Sozusagen &#8222;Nine to Five&#8220; arbeiten und abends gerade mal ein paar Stunden <a href="https://www.finanzguerilla.de/kinderdepot-steuerfreie-nachwuchsaktionaere-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für die Kids</a>. Vorübergehend leider mein Los. Selbstkritisch strample ich somit <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gerade ziemlich im Hamsterrad </a>vor mich hin.</p>



<p>Ich bin dennoch froh, dass ich es <strong>vermeiden</strong> konnte, mein <strong>Depot für den Immobilienerwerb zu opfern</strong> (wäre ohnehin ein Tabu!). Die Kühe liefern zum Glück weiter Milch, der Schlachter guckt in die Röhre. </p>



<p>In den nächsten Monaten, vor allem wenn meine Partnerin auch wieder berufstätig ist und mein Einkommen nicht mehr vollständig alleine unseren Haushalt abdecken muss, heißt es dann <strong>Vollgas investieren ins Depot</strong>. Und wieder raus aus dem Hamsterrad. Ich habe mir ein paar <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> auf meine Watchlist gepackt und freue mich auf die nächste Korrektur an den Märkten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Kühe braucht das Land!</h2>



<p>Diese Aristokraten liefern mir dann wiederum Milch und steigern so mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Einkommen</a>. Ein weiterer erfreulicher Umstand kündigt sich dann noch im Herbst 2024 an: Meine aktuell vermietete Wohnung ist im Herbst abbezahlt! Die Rate an die Bank fällt weg und geht dann großteils 1:1 an eine andere Bank, nämlich die Bank meines Depots :-). Ab diesem Zeitpunkt somit nur noch eine Immobilie abstottern anstatt zwei, der Rest kann ins Depot.</p>



<p>Nach wie vor fasziniert es mich immens, <strong>Wertpapierdepots wachsen </strong>und <strong>gedeihen</strong> zu sehen. Genau wie die Himbeeren im Garten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hoch muss mein passives Einkommen für die Familie sein?</h2>



<p>Zu Beginn meines Blogs habe ich noch mit Zahlen von ca.<strong> 2000 Euro netto monatlich</strong> jongliert, ab dem Betrag ich von &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/">finanzieller Unabhängigkeit</a>&#8220; ausgehen würde. Inzwischen mit Familie, würde ich eher von einem Netto-Bedarf von <strong>4.000 Euro monatlich</strong> ausgehen. Nun kann sich jeder ausrechnen, wie groß ein Depot sein müsste, sodass es <strong>4.000 Euro <em>nach</em> Steuern</strong> monatlich ausspuckt, macht also <strong>48.000 Euro</strong> im Jahr. Mal schauen, wie weit ich mit den erhofften <strong>Dividendensteigerungen</strong> so hinkomme. Hier hat mich der Kanal der <strong>Investmentfellows</strong> ganz angenehm inspiriert:</p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/ieOeutTG9-E?si=55wWAgcTiOdkQGvA" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es hier weiter?</h2>



<p>Ansonsten werde ich mit diesem Blog genauso weiter verfahren wie bisher auch &#8211; es ist und bleibt ein bezahltes Hobby. Ich poste rein nach<strong> Lust</strong>, <strong>Laune</strong> und <strong>Zeit</strong>. Ihr werdet hier auch zukünftig keine &#8222;<strong>Trainings</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Börsenbriefe</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Seminare</strong>&#8220; sehen. Ich möchte inspirieren, unterhalten und selbst etwas zur Verbesserung der Aktienkultur in dieser Welt beitragen. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger!</p>



<p>Bis dahin hoffe ich, dass die Community mir noch nicht gänzlich den Rücken gekehrt hat und es nach wie vor zu regen Kommentaren und Meinungsaustausch kommt. Gerade in der heutigen Zeit, scheint letzteres auf zivilisierter Ebene ein rares Gut.</p>



<p>Ein interessantes Buch lese ich auch gerade: &#8222;<strong>Weltreise eines Kapitalisten: Auf der Suche nach den Ursachen von Armut und Reichtum</strong>&#8220; (<a href="https://amzn.to/4c0E2VT" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">hier anschauen*</a>). Gerade kurz vor dem Sommerurlaub ganz unterhaltsam. Ansonsten kann ich aktuell nur den Kopf schütteln über die Welt, die Politiker und was uns da im Worst Case-Szenario blühen könnte. Aber überlassen wir die Politik den Politikern und wählen <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/">dafür weise bei den kommenden Europawahlen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/">Lange Pause, nun geht es weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unterbewertete Aktien finden? Eulerpool &#8211; Review</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/unterbewertete-aktien-finden-eulerpool-review/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/unterbewertete-aktien-finden-eulerpool-review/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 19:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sp]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-Aristokraten]]></category>
		<category><![CDATA[Eulerpool]]></category>
		<category><![CDATA[Ist Eulerpool seriös?]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen analysieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen von Einzelaktien]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität Eulerpool]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4639</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer sich in seiner individuellen Anlagestrategie für Einzelaktien entscheidet, kommt um eine genauere Analyse der Einzelwerte leider nicht herum. Egal ob du eine Core-Satellite-Strategie (ETF als Core / Einzelaktien als Satelliten) fährst oder eine reine Einzelaktienstrategie: Du musst die Unternehmen bewerten und nach deinen eigenen Kriterien filtern. Es gibt einige Angebote am Markt, die dir...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/unterbewertete-aktien-finden-eulerpool-review/">Unterbewertete Aktien finden? Eulerpool &#8211; Review</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich in seiner individuellen Anlagestrategie für Einzelaktien entscheidet, kommt um eine genauere Analyse der Einzelwerte leider nicht herum. Egal ob du eine <strong>Core-Satellite-Strategie</strong> (ETF als Core / <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> als Satelliten) fährst oder eine reine Einzelaktienstrategie: Du musst die Unternehmen bewerten und nach deinen eigenen Kriterien filtern.</p>



<p>Es gibt einige Angebote am Markt, die dir genau diese Arbeit stark erleichtern können. Manche Angebote sind kostenfrei, manche kostenpflichtig. Manche halten, was sie versprechen, manche eben nicht. Im heutigen Artikel schauen wir uns mal die Analysetools von <strong>Eulerpool</strong> an, einer relativ neuen <strong>Webseite für Aktienanalysen</strong>.</p>



<p>Ich schreibe hier über meine Erfahrungen mit dem kostenpflichtigen Premium-Zugang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennzahlen zu über 16.000 Aktien</h2>



<p>Geworben wird damit, dass du auf der Webseite Daten zu über <strong>16.000 Aktien weltweit</strong> findest. Das dürfte sich in etwa mit der Anzahl an überhaupt an Börsen handelbaren Aktien global decken. Zu <em>JEDEM</em> an der Börse gelisteten Unternehmen die Kennzahlen? Ambitioniert.</p>



<p>Ich mache den Test von einem Unternehmen, welches ist selbst auch in meinem Depot habe: <strong>Adidas</strong>. Zunächst einmal vergleiche ich die Kennzahlen auf <strong>Eulerpool</strong> mit anderen kostenfreien Zahlen, in diesem Falle mit <strong>Onvista</strong>. </p>



<p>Immerhin ist jede Aktienanalyseseite nur so gut, wie die Grundlage ihrer Daten. Immerhin werden danach meist auch die Analysen verfasst. Die Kennzahlen müssen also in meinen Augen <strong>zu 100% korrekt</strong> sein. Immerhin machen Anleger hiervon unter Umständen ihre Kaufentscheidungen abhängig. </p>



<p>Hier ist mir beim Umsatz etwas aufgefallen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umsätze Adidas 2017-2021 (Eulerpool):</strong></h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="887" height="137" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz.png" alt="Kennzahl Umsatz Adidas Eulerpool" class="wp-image-4645" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz.png 887w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz-300x46.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Eulerpool-Umsatz-768x119.png 768w" sizes="auto, (max-width: 887px) 100vw, 887px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Eulerpool.com; Stand: 29.09.2022</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umsätze Adidas 2017-2021 (Onvista):</strong></h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="91" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-1024x91.png" alt="Kennzahl Umsatz Adidas Onvista" class="wp-image-4646" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-1024x91.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-300x27.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz-768x68.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Onvista-Umsatz.png 1097w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/Adidas-Aktie-DE000A1EWWW0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onvista.de</a>; Stand: 28.10.2022</figcaption></figure>



<p>Man sieht, dass sich die Daten weitgehend decken. Lediglich im <strong>Jahr 2020</strong> weisen beide Quellen einen <strong>abweichenden Umsatz</strong> bei Adidas aus. Bei <strong>Eulerpool.com</strong> ist die Rede von <strong>18,43 Mrd. Euro</strong>, während <strong>Onvista</strong> den Umsatz mit <strong>19,84 Mrd. Euro</strong> angibt. Fast <strong>1,5 Mrd. Euro Abweichung</strong> also. Was stimmt nun?</p>



<p>Ein Blick in die offiziellen <strong>Investor-Relations</strong> von Adidas ergeben einen <strong>Gesamtumsatz im Jahr 2020</strong> in Höhe von <strong>19,844 Mrd. Euro</strong> (<a href="https://www.adidas-group.com/de/investoren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Hier scheint somit bei Eulerpool ein fehlerhafter Datenimport vorzuliegen, die Daten auf Onvista hingegen sind korrekt.</p>



<p>Aber schauen wir uns beispielhaft noch die Daten zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a> genauer an, für nicht gerade wenige Anbieter ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl von Einzelaktien:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dividende Adidas 2017-2021 (Eulerpool):</h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="887" height="672" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool.png" alt="" class="wp-image-4647" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool.png 887w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool-300x227.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Eulerpool-768x582.png 768w" sizes="auto, (max-width: 887px) 100vw, 887px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Eulerpool.com; Stand: 28.10.2022</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Dividende Adidas 2017-2021 (Onvista):</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="134" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-1024x134.png" alt="" class="wp-image-4648" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-1024x134.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-300x39.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista-768x100.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/09/Adidas-Dividende-Onvista.png 1096w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/Adidas-Aktie-DE000A1EWWW0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onvista.de</a>; Stand: 29.09.2022</figcaption></figure>



<p>Ergebnis: Hier decken sich die Daten und stimmen zu 100% überein. Gut so! Ein Abgleich der weiteren Daten hat bei mir keine weiteren Abweichungen mehr ergeben. Sehr gut so!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividendenkalender</h2>



<p>Eulerpool bietet für den registrierten User sogar einen <strong>Dividendenkalender</strong> an. Wer <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">regelmäßige Cashflows</a> auf sein Konto zu schätzen weiß, für den ist eine detailliertere Übersicht der zu erwartenden Zahlungen essentiell. Um  hier die Daten zu checken, habe ich den US-REIT <strong>Realty Income</strong> als Basiswert gewählt. Auch diese Aktie halte ich in meinem Depot.</p>



<p>Der Dividendenkalender von Eulerpool gibt als &#8222;<strong>Pay Date</strong>&#8220; für den <strong>September 2022</strong> den <strong>15.09.2022</strong> an. Ein Blick in mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Depot der Consorsbank</a> bestätigt den Geldeingang der Monatsdividende September am <strong>16.09.2022</strong>. Somit einen Tag nach dem Pay Date. Insofern stimmen die Daten von Eulerpool genau (1 Bankarbeitstag ist normal, ehe das Geld tatsächlich beim Anleger landet).</p>



<p>Eine stichpunktartige Überprüfung der anderen Zahlungstage waren ebenso korrekt. Von daher: Daumen hoch für den <strong>Dividendenkalender</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Visuelle Kennzahlen zu McDonalds</h2>



<p>Aber schauen wir uns nun mal eine Aktie etwas genauer an. In diesem Falle den populären <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> <strong>McDonalds</strong>. Wie sollte es passender sein, lassen wir uns mal von Eulerpool den Kurschart der letzten <strong>20 Jahre</strong> von McDonalds optisch darstellen:</p>



<p>Gefällt mir! Eulerpool bietet doch tatsächlich ein Plugin an, um solche und weitere Daten auf der eigenen Webseite einzubinden (Eulerpool-Plugin). Für Seitenbetreiber wie mich ist das natürlich Gold wert und sehr bequem. Für dich als Leser bietet sowas vermutlich ebenso Mehrwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennzahlen für jede Strategie</h2>



<p>Bemerkenswert und gelungen finde ich die Übersichtsseiten zu den jeweiligen Strategien. Du fährst eine Strategie mit <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> oder interessierst dich für die Strategie? Kein Problem. Auf einer <a href="https://eulerpool.com/dividenden-aristokraten-aktien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersichtsseite der Aristokraten</a> werden dir alle Infos rund um diese Strategien erläutert. Zudem findest du eine Liste mit globalen Aristokraten. Sehr nice!</p>



<p>Diese Seiten decken die Finanzbildung und die Filterung gleichermaßen ab.</p>



<p><strong>Weitere Strategien sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;Levermann Strategie&#8220;</li>



<li>&#8222;Hohe Dividendenrenditen&#8220;</li>



<li>&#8222;Dividenden-Turbo Aktien&#8220;</li>



<li>&#8222;Unterbewertete Aktien&#8220;</li>



<li>&#8222;Top 100 beliebteste Aktien&#8220;</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Feautures</h2>



<p>Wie es sich für eine zeitgemäße Finanzseite gehört, bietet Eulerpool auch eine Watchlist, eine Rubrik über Insiderkäufe, Branchenrankings und einen Aktienfinder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Potential enorm &#8211; aktuell noch etwas unfertig!</h2>



<p>Was mich beim Test noch etwas gestört hat, ist, dass manches noch etwas &#8222;unfertig&#8220; wirkte. Hier war ich mit den Verantwortlichen der Plattform auch in Kontakt. Demnach befindet sich die Seite noch im Großen und Ganzen im Aufbau und wird sich in den nächsten Wochen / Monaten noch optisch stark verändern und weiterentwickeln. Zudem würden noch weitere <strong>Features implementiert</strong> und <strong>Fehler behoben</strong>.</p>



<p>Gut Ding will Weile haben und geht für mich auch völlig in Ordnung. Dass du mich nicht falsch verstehst: Die Detailseiten zu den <strong>jeweiligen Unternehmen sehen schon heute klasse aus</strong>! Ebenso sind die Informationen zu den Unternehmen handfest. </p>



<p>Meine Kritik bezieht sich hierbei eher auf Dinge wie die technische Umsetzung und kleinere Problemchen bei der Darstellung auf meinem <strong>Edge-Browser</strong>. Hier muss auf der IT-Seite noch nachgelegt werden, aber hier wurde mir schon mitgeteilt, dass fleißig daran gewerkelt wird.</p>



<p>Auch konnte ich die <strong>Rio Tinto-Aktie</strong> im Dividendenkalender leider nicht finden. Womöglich befindet sich der Kalender ebenfalls noch im Aufbau. Generell habe ich nur ganze <strong>drei Aktien</strong> im Kalender mit einer GB-ISIN gefunden (Linde, Pentair und Shell, Stand: <strong>28.10.2022</strong>). Auch hier muss also noch ordentlich nachgelegt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit dem Gründer Michael C. Jakob</h2>



<p>Zu einem Review gehört manchmal auch eine kleine Fragerunde mit den Verantwortlichen, um ggf. letzte Fragen und Unklarheiten auszuräumen. Nachfolgend somit einige Fragen, die ich dem <strong>Gründer von Eulerpool.com</strong> stellen konnte und die er mir schriftlich beantwortet hat:</p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Michael, am besten stellst du dich und deinen Werdegang etwas vor. Wer bist du und wie kam es dazu, dass du dich als Selbstständiger für die Finanzbildung in Deutschland einsetzen möchtest?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: &#8222;<em>Als ich noch 2018/19 als Managementberater bei McKinsey&amp;Company tätig war, gab es noch kaum ausführliche Aktienanalysen in deutscher Sprache auf dem Markt. Damals habe ich meinen Job gekündigt, um AlleAktien.de zu gründen. Jetzt stoßen wir auf ein weiteres Problem: es gibt mehr und mehr gute Aktienanalysen, aber wenig verlässliche und gleichzeitig umfangreiche Quellen für Kennzahlen und Daten, so dass auch jeder Privatanleger selbst &#8211; eigenverantwortlich &#8211; Aktien analysieren kann. Gerade dieses eigenverantwortliche Analysieren wollen wir mit Eulerpool fördern.</em>&#8222;</p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Was war die Grundidee hinter Eulerpool und was ist euer Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu euren Mitbewerbern?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: <em>&#8222;Die Grundidee ist einfach: erstklassige Aktien-Kennzahlen und Aktien-Tools für professionelle Investoren anbieten. Dabei gilt: so vieles wie möglich kostenlos. Alles andere so erschwinglich wie möglich. Wir glauben, dass Eulerpool einerseits mit Tiefe und Breite der Kennzahlen glänzen kann, und andererseits vieles davon sogar kostenlos anbietet. Unser Ziel ist, dass jeder Privatanleger auch mit kostenlosen Tools Qualitätsaktien finden kann.&#8220;</em></p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Wie geht es mit Eulerpool in absehbarer Zukunft weiter? Worauf können Sich eure Leser / Kunden freuen?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: <em>&#8222;Wir sprechen jeden Tag mit Nutzern, Kunden und Investoren. Wir entwickeln im Grunde die Features, die sich unsere Nutzer am meisten wünschen. So ist beispielsweise in den letzten Monaten ein Aktienfinder [https://eulerpool.com/aktienfinder] und ein Quartalszahlen-Kalender [https://eulerpool.com/quartalszahlen] hinzugekommen.&#8220;</em></p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Wie steht es in Deutschland aus deiner Sicht um die finanzielle Bildung breiter Schichten ganz allgemein?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: <em>&#8222;Das Thema Aktien und ETFs ist immer noch ein Nischenthema, für das sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung überhaupt interessiert. Oft liegt es daran, dass man nicht weiss, wo man starten soll. Die Anzahl an Aktien kann einen regelrecht umhauen. Durch viele hervorragende Blogs wie diesen finden aber Gott sei Dank immer mehr Personen zu finanzieller Bildung.&#8220;</em></p>



<p><strong><em>Finanzguerilla: &#8222;Was möchtest du den Lesern von&nbsp;<a href="https://www.finanzguerilla.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzguerilla.de</a>&nbsp;noch mit auf den Weg geben?&#8220;</em></strong></p>



<p><strong>Michael</strong>: &#8222;Wissen ist Macht. Gute Informationen sind das A und O bei der Aktienanalyse und beim Finden von Aktien, die zur eigenen Portfoliostrategie passen. Qualitätsaktien, kontinuierliches Investieren und ein langer Atem führen an der Börse langfristig zum Erfolg.&#8220;</p>



<p><strong>Finanzguerilla: &#8222;Vielen Dank für das kurze Interview!&#8220;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ich habe mir die Seite und die Daten angesehen, mit dem Gründer gesprochen und dadurch einen gewissen Einblick in die Firma bekommen. Mein bisheriges Fazit? Eulerpool hat Potential, wenn alles umgesetzt wird, was geplant ist und die Preise für zahlende Kunden im Rahmen sind. Dann könnte die Seite tatsächlich <strong>zum Eldorado für Einzeltitel-Investoren werden</strong>. Für rein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passive ETF-Anleger</a> eignet sich die Seite hingegen weniger. Hier geht es eindeutig um die qualitative Auswahl von Aktien anhand von <strong>Kennzahlen</strong> und <strong>Unternehmensmitteilungen</strong>. </p>



<p>Wer darauf keine Lust hat, <strong>kann sich zumindest die kostenpflichtige Variante der Webseite gerne sparen</strong>. Alle Investoren mit Vorlieben für<strong> Einzelaktien</strong> sollten sich die Angebote und Informationen von <strong>Eulerpool</strong> aber definitiv einmal genauer ansehen.</p>



<p>Besonders gefallen hat mir die Darstellung von Unternehmen die (stark) unter ihrem Wert gerade gehandelt werden. Hier wird in einem Chart der <strong>aktuelle Kurs der Aktie</strong> und der <strong>Fair Value</strong> dargestellt. Notiert der Kurs stark <em>unterhalb</em> des Fair Value, könnte sich ein Kauf der Aktie somit als ziemlich lukrativ herausstellen. Wie jedoch dieser &#8222;Fair Value&#8220; gemessen wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. </p>



<p>Ein Klick auf das angeblich erklärende &#8222;i&#8220; neben dem <strong>Fair Value</strong> brachte keine Erleuchtung diesbezüglich. Auch hier muss die IT noch nacharbeiten und den Diamanten weiter schleifen.</p>



<p>Wenn du dich auch für Einzelaktien interessierst, riskiere gerne mal einen Blick auf Eulerpool.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Einzelaktien? Überlässt du die Auswahl einem Index (ETF) oder Fondsmanager (aktiver Fonds) oder wählst du Aktien selber aus? Nach welchen Kriterien?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Update: Stellungnahmen des Gründers Michael Jakob</h2>



<p>Auch wenn mein Artikel über Eulerpool nun schon etwas älter ist, ging diese Woche noch eine Stellungnahme des Gründers Michael Jakob bei mir ein, weshalb ich den Artikel nochmals hervorhole. Hintergrund sind ein paar kleine Mängel, die ich zum Zeitpunkt festgestellt habe, als ich mir EULERPOOL angeschaut habe.</p>



<p>Nach Rücksprache mit ihm, darf ich seine Stellungnahme hier kurz abhandeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em style=""><b>Zum Kritikpunkt </b></em><strong><em>Nicht Auffindbarkeit von Rio Tinto im Dividendenkalender:</em></strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Im Dividendenkalender war seinerzeit Rio Tinto nicht drin. Das Unternehmen haben wir mittlerweile hinzugefügt: https://eulerpool.com/dividendenkalender&#8220;</em>.</p>
<cite><strong>Michael Jakob</strong></cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><b style="font-style: italic;">Zum Kritikpunkt </b><strong><em>nicht korrekte Umsatzzahl für Adidas für das Jahr 2020 </em></strong>:</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Diese Aussage ist nur teilweise richtig. Vorweg: als jemand aus der &#8222;Datenbranche&#8220; gibt es für mich kein &#8222;richtig&#8220; oder &#8222;falsch&#8220;, sondern nur viele verschiedene Wege, wie man etwas berechnen kann und es nundenn so anzuzeigen, wie man es &#8222;für Privatanleger am richtigsten/unmissverständlichsten&#8220; hält. Dazu könnten wir gerne mal ein eigenes Interview/Artikel führen.</p>



<p>Richtig ist zwar, dass der <strong><u>vorläufige</u> Jahres-Umsatz</strong> ursprünglich mit 19,84 Mrd. Euro (wie bei Onvista) ausgegeben wurde, im Jahr 2020: https://www.adidas-group.com/media/filer_public/33/ff/33ff289f-e5a4-4fc5-8b6a-23755a1e2283/fact_sheet_q4fy_2020_de.pdf</p>



<p><strong>Richtig ist aber auch, dass diese <u>finale</u> Umsatzkennzahl 2021 &#8222;restated&#8220; wurde (neu angegeben wurde laut IFRS) (so wie bei Eulerpool). Diese findest du hier: https://www.adidas-group.com/media/filer_public/ad/a3/ada3f4a0-4751-484d-b053-f2b2b78b2e30/ar21_en.pdf</strong></p>



<p>So gesehen kann man schon (fast vollmundig) behaupten, dass die Daten von Eulerpool &#8222;richtiger&#8220; sind. Bei Onvista sind die <strong>falschen Daten für 2020 angegeben</strong>, weil nachträgliche Korrekturen nicht berücksichtigt wurden.&#8220;</p>
<cite><strong>Michael Jakob</strong></cite></blockquote>



<p>Vielen Dank meinerseits für die Stellungnahme und dass auf die kritischen Anmerkungen meinerseits eingegangen wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/unterbewertete-aktien-finden-eulerpool-review/">Unterbewertete Aktien finden? Eulerpool &#8211; Review</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/unterbewertete-aktien-finden-eulerpool-review/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungsunfähigkeit: Krankheit der Neuzeit?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 22:35:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder nach Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Langweiler]]></category>
		<category><![CDATA[MGTOW]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidungsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhalt nach Scheidung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4782</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich mal über ein Thema schreiben, das etwas &#8222;offtopic&#8220; ist und wenn überhaupt, dann nur am Rande mit Finanzen zu tun hat. Und zwar geht es um das Thema Beziehungsunfähigkeit und wieso ich das für ein gesellschaftlich sehr relevantes Thema halte. In meinen Augen entwickelt sich gerade in westlichen (über andere kann ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/">Beziehungsunfähigkeit: Krankheit der Neuzeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Heute möchte ich mal über ein Thema schreiben, das etwas &#8222;offtopic&#8220; ist und wenn überhaupt, dann nur am Rande mit Finanzen zu tun hat. Und zwar geht es um das Thema Beziehungsunfähigkeit und wieso ich das für ein gesellschaftlich sehr relevantes Thema halte. In meinen Augen entwickelt sich gerade in westlichen (über andere kann ich nicht urteilen) Gesellschaften ein Trend hin zu gestörten Paarbeziehungen und immer mehr Unzufriedenheit. Das hat in meinen Augen unterschiedliche Gründe. Auf diese will ich im Laufe des Artikels eingehen, genau wie ich gerne Lösungen aufzeigen möchte für das Problem. Falls ich nicht der einzige sein sollte, der das &#8222;Problem&#8220; als solches sieht.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warnung: Heute wird es unangenehm!</h2>



<p>Aber eine kleine Warnung vorweg. Der Artikel wird unangenehm! Und auch ein klarstellender Hinweis: Ich schreibe heute über die klassische <strong>heterosexuelle Paarbeziehung</strong> zwischen <strong>Mann und Frau</strong>! Ob lesbische oder schwule Paare meine Gedankengänge nachvollziehen können, weiß ich nicht. Gerne würde ich einen gleichen Artikel aus deren Perspektive über deren Beziehungen lesen. Ich kann nur über <strong>Frau/Mann</strong> schreiben.</p>



<p>Der Beitrag heute soll neutral sein. Ich beziehe daher <strong>keine Partei für die männliche</strong> oder <strong>weibliche Seite</strong>. Ich bin selbst männlich und traue mir aber dennoch zu, auch die weibliche Perspektive bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen zu können. Schauen wir mal ob ich diesem Anspruch gerecht werde.</p>



<p>Außerdem berichte ich hier nur über <strong>meine eigenen, rein subjektiv empfundenen, Wahrnehmungen</strong>. Ich sage hier nicht, &#8222;<strong>so und so ist e</strong>s&#8220;. Aber ich nehme es nun mal gesellschaftlich so wahr und dir, lieber Leser, geht es womöglich auch so.</p>



<p>Zudem schreibe ich hier nicht über meine eigene Beziehung oder meine vor über 10 Jahren gescheiterte erste Ehe (ja ich habe es schon einmal hinter mir ;-)), sondern über <strong>aktuelle Feststellungen und Beobachtungen im erweiterten Bekannten- und Freundeskreis</strong>. Dies sind meist Personen zwischen <strong>Ende 20</strong> und <strong>Anfang 40</strong>. Jeweils auch mit Ausreißern in beide Richtungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungen &#8211; Heutzutage ein heikles Thema</h2>



<p>Ich bin der Meinung, dass es heutzutage zwischen Mann und Frau <a href="https://www.freundin.de/psycho-beziehungsunfaehigkeit-alleine-ist-man-weniger-zusammen-140338.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einfach nicht mehr &#8222;flutscht&#8220;</a>, wie es vielleicht noch in den <strong>90ern oder frühen 2000ern</strong> der Fall war. Geschweige denn in früheren Generationen. Wie gesagt, die Gründe hierfür sind mannigfaltig (Emanzipation der Frau; in der Realität nicht funktionierende &#8222;neue&#8220; Rollenverteilungen; Smartphones/Social Media; <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YOLO-Zeitgeist</a>, etc.). </p>



<p>Ich habe den Eindruck, dass das Kennenlernen heutzutage wesentlich verkrampfter abläuft. Gerade das Thema <strong>Ansprechen des anderen Geschlechts</strong> ist heute mehr als heikel. Zumindest aus männlicher Perspektive. Ich wüsste nicht, wie schnell ich mich heutzutage wohl am Rande der <strong>sexuellen Belästigung</strong> bewegen würde, nur weil ich vielleicht einer attraktiven Dame gegenüber mein Wohlwollen signalisieren würde. Heute heißt es dann leider oft: &#8222;Du sexualisierst die Frau&#8220;. Du machst sie zum &#8222;reinen Objekt deiner Lust&#8220; etc. Einfach nur verkrampft!</p>



<p>In den USA müssen zum Beispiel schon an manchen Unis in Kalifornien wohl vor dem ersten Sex schon <strong>Einwilligungserklärungen</strong> von der Frau unterschrieben werden, nur <a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/nach-vergewaltigungen-an-us-unis-ja-zum-einvernehmlichen-sex-1.2153786" target="_blank" rel="noreferrer noopener">um jeglichen Verdacht auf Vergewaltigung auszuräumen</a>. In Deutschland hingegen haben die Jugendlichen wohl inzwischen auch immer später <a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/studie-zur-jugendsexualitaet-das-erste-mal-sex-kommt-immer-spaeter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ihr erstes Mal</a>. </p>



<p>Zwar glaube ich nicht, dass die beiden Dinge zusammenhängen. Sie signalisieren mir jedoch einen gewissen Zeitgeist, der das Problem <strong>Beziehungsunfähigkeit</strong> zumindest verschärfen könnte. Man geht mit dem Thema nicht mehr locker um, sondern technisch, verkopft und mit einer <strong>Absicherungsmentalität</strong>. Langweiliger geht&#8217;s nicht!</p>



<p>Kein Wunder dass heutzutage oft die &#8222;feige&#8220; Kontaktaufnahme über <strong>Social Media</strong> oder das <strong>Internet</strong> genutzt wird. Schlägt man über die Stränge? Wird man halt geblockt. Keyboard-Traumtypen, echte Gentlemen, selbstbewusste Supermänner? Abgerechnet wird am Ende im Real Life.</p>



<p>Leider gehen aus den wenigsten <strong>virtuellen Bekanntschaften</strong> tragfähige, langfristige Beziehungen hervor. So manche &#8222;Dauer-Tinderer&#8220; oder gar zahlende Kunden von <strong>Online-Partnerbörsen</strong> können ein jahrelanges und trauriges Lied davon singen. Der Frust steigt, die <strong>Beziehungsunfähigkeit</strong> ebenso. Mit der Zeit kann sie dann sogar in eine regelrechte <strong><a href="https://praxistipps.focus.de/beziehungsunfaehigkeit-das-sind-die-merkmale_104092" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beziehungsunwilligkeit</a></strong> umschlagen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungsunfähige Generation?</h2>



<p>So kompliziert wie der Start einer Paarbeziehung dann auch sein mag, so unverbindlich bleibt sie heutzutage wohl auch oft. Social Media machts möglich! Da schreibt <strong>SIE mit ihrem Arbeitskollegen</strong> oder <strong>ER mit seiner Praktikantin</strong> und der Partner/Partnerin zuhause hat keine Ahnung davon. Man möchte sich ja &#8222;alle Optionen offen&#8220; halten und sich nicht <strong>sein Leben diktieren</strong> oder <strong>einschränken</strong> lassen. </p>



<p>Auch nicht vom eigenen Partner. Dass es so aber dann auch nie mit einer <strong>langfristigen Beziehung</strong> mit <strong>Familie/Kindern</strong> funktioniert, sollte auch klar sein.</p>



<p>Was ist also los mit der heutigen Generation? Ist überhaupt die Generation &#8222;schuld&#8220;? Sind <strong>Smartphones</strong> und <strong>Social Media</strong> &#8222;schuld&#8220; an <strong>scheiternden Beziehungen</strong> und der <strong>steigenden Anzahl von Single-Haushalten</strong>? Sind es wie so oft die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medien</a>? Oder ist es vielleicht umgekehrt: Heute sagt man eben selbstbewusster auch mal &#8222;<em>nein</em>&#8220; bzw. &#8222;<em>next</em>&#8220; wenn es in der Beziehung nicht mehr läuft? Sind die <strong>Ansprüche insgesamt gestiegen</strong>? Tappen wir in <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Social-Media Marketing-Fallen</a>, die uns immer das <strong>perfekte Leben</strong> mit <strong>perfektem Partner</strong> vorgaukeln? </p>



<p>Ganz ehrlich: Vermutlich ist es eine <strong>Gemengelage von allem ein bisschen</strong>. Aber schauen wir uns mal eine klischeeartige toxische Beziehung mit bösem Ende einmal an.</p>



<p><em>Trigger-Warnung! Ab hier wird es unangenehm und polarisierend. Womöglich entdeckst du in deiner eigenen Beziehung Elemente dieser stark verallgemeinerten Beziehungsphasen. Mach dich nicht verrückt, ein bisschen davon ist ganz normal. Wenn aber bei dir alle Phasen zutreffen, ist vielleicht Vorsicht angesagt.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Phasen der &#8222;perfekten&#8220; toxischen Beziehung</h2>



<p>Nun möchte ich wie eingangs erwähnt mal schildern, wie ich viele <strong>aktuelle Beziehungen sehe</strong> und welche Phasen <strong>sie durchlaufen</strong>. Da viele Beziehungen mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidung</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rosenkrieg um die Kinder</a> enden, bezeichne ich das folgende Beispiel daher als &#8222;toxisch&#8220;, da sowohl Mann als auch Frau schwer beschädigt aus solch einer Beziehung hervorgehen können. Von den Kindern ganz zu schweigen.</p>



<p>Die Phasen sind stark vereinfacht und in Stichpunkten, jeweils aus der männlichen und weiblichen Perspektive. Zudem beinhalten sie <strong>evolutionsbiologische</strong> Punkte der Geschlechter:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 1: Das Kennenlernen</h3>



<p><strong>Er<em>:</em></strong> Typisches Alpha-Männchen; Selbstbewusst, charmant, etwas frech; hat viele Interessen, Hobbies und Leidenschaften; achtet auf seinen Körper und treibt Sport; hat Träume von einem spannenden und erfüllten Leben mit gewissem <strong>Nervenkitzel</strong>; Einklang von Karriere und Privatleben; Kinderwunsch und Verlangen nach einer Partnerin, die so tickt wie er; lernt SIE unkonventionell und ebenfalls selbstbewusst persönlich kennen; beide verlieben sich ineinander und haben tollen Sex, mehrfach am Tag.</p>



<p><strong>Sie</strong>: Schule beendet; Träume von der großen Welt und vielen Reisen; möchte ein spannendes Leben mit einem tollen Mann, der ihr Geborgenheit schenkt und sie auf Händen trägt; sucht einen starken Partner, der sie beschützen kann; sie übt ihre Hobbies aus und interagiert viel mit Anderen in ihrem &#8222;Social Circle&#8220;; Karriere hat einen gewissen Schwerpunkt; dann lernt sie IHN kennen. Einen charmanten und selbstbewussten Kerl. Beide verlieben sich ineinander und haben tollen Sex, mehrfach am Tag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 2: Das Nestbauen</h3>



<p>Unser Paar hat nun schon ein paar Lenze auf dem Buckel (mindestens 1 Jahr) und möchte zusammen sesshaft werden. Die Beziehung läuft gut, jedoch nimmt der Sex ab dem ersten Jahr nach dem Kennenlernen an Qualität und Häufigkeit ab (ca. 2 x pro Woche).</p>



<p><strong>Er</strong>: Voll im Job und der Karriere; die Träume von damals sind der Realität des Brötchenverdienens gewichen; man reist zusammen viel und erlebt tolle Urlaube, man ist ja noch jung; erste Zweifel am Selbstbild des &#8222;Alpha-Männchens&#8220; seit dem Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung; er sieht sich in einem &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamsterrad</a>&#8220; gefangen; das Zusammenziehen hat im Großen und Ganzen dennoch funktioniert, man versteht sich nach wie vor toll. Sieht sich nun jeden Tag. Vor und nach der Arbeit.</p>



<p><strong>Sie</strong>: Voll im Job und der Karriere; gemeinsame Pläne von Haus, Hof, Kindern und dem Familienhund. So wird es ja vorgelebt! Der Social Circle ging den gleichen Weg, also passt man sich an; die Beziehung läuft gut, man &#8222;liebt sich&#8220; und hält zueinander. Dennoch stören inzwischen manchmal Kleinigkeiten an IHM&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 3: Die Familiengründung</h3>



<p><strong>Er</strong>: Guter Verdienst und tolle Karriere in der Firma; Kinder kommen in das Leben des Paares; man kauft sich Dinge, die man nicht braucht; er entdeckt seine Leidenschaft fürs Grillen im Garten der <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gemeinsamen Immobilie</a>; die Hobbies von früher werden nur noch sporadisch ausgeübt &#8211; na klar, keine Zeit!; er <strong>soll/muss Dinge tun, die er langweilig findet</strong>; der Freundeskreis schrumpft; das Grillen, Bier und das fortschreitende Alter ruinieren den <strong>einst so sorgfältig gepflegten Körper</strong>; SIE schimpft heute wieder wegen Nichtigkeiten; ER möchte Harmonie und geht nicht darauf ein; Sex gibt es nur noch alle paar Wochen. Auch nur wenn SIE keine Kopfschmerzen oder ihre Tage hat.</p>



<p><strong>Sie</strong>: Der gute Verdienst ist dahin &#8211; Elternzeit! Sie liebt ihre Kinder, gibt ihnen aber dennoch unterschwellig die Schuld am Stillstand ihrer Karriere; der Partner nervt immer häufiger, obwohl er quasi kaum zuhause ist und Vollzeit arbeitet; Haushalt nervt! Als erfolgreiche Influencerin könnte man sich jemanden einstellen, der den unliebsamen Haushalt macht; die Kinder sind laut und schwierig, der Frust steigt; auf Sex hat SIE abends keine Lust und auch kaum noch Energie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 4: Die Kinder werden groß &#8211; Der Anfang vom Ende</h3>



<p><strong>Er</strong>: Der Frust über das Hamsterrad schlägt in <strong>Resignation</strong> um; er opfert sich und seine Träume &#8222;für die Familie&#8220;, arbeitet mindestens 9-10 Stunden täglich, weil sich das so gehört und die Rate für die Immobilie es erfordert; im Job kristallisiert sich heraus, dass auch ein <strong>goldenes Hamsterrad</strong> noch immer ein <strong>Hamsterrad</strong> ist; <strong>20 Jahre im Job</strong> hat er noch vor sich; soll es das gewesen sein? Wo ist das Leben hin? Er möchte wieder &#8222;verrückter&#8220; werden, alte Hobbies ausüben, neue entdecken; er will die Zeit zurückdrehen; Sex: Alle 2 Monate. Vielleicht.</p>



<p><strong>Sie</strong>: Mittlerweile wieder halbtags im Job; doppelte Belastung, nichts Halbes und nichts Ganzes. Der Spagat zwischen <strong>Karriere und Familie</strong> belastet; Zack, heute wieder ein Anruf des <strong>Kindergartens/Schule</strong>, dass das Kind doch bitte vorzeitig abgeholt werden möge &#8211; Stress! &#8222;ER hat es gut, er muss sich mit so etwas nicht herumärgern&#8220;; wenn ER abends von der Arbeit bekommt, soll er erstmal die Kinder übernehmen, er hat heute ja &#8222;keinen Beitrag zum gemeinsamen Leben geleistet&#8220;; Aufkommende Rollenkonflikte. Sex? Mit so einem Faulenzer nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 5: Andere Wiesen sind grüner</h3>



<p><strong>Er</strong>: Ähnlich wie in Phase 4. Der Frust steigt, die <strong>Midlife-Crisis </strong>nagt; er hat etwas geändert und hat das Älterwerden der Kinder genutzt, wieder <strong>mehr Sport</strong> zu machen und <strong>Hobbies</strong> auszuüben; der Job verlangt ihm aber immernoch einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Großteil seiner Lebenszeit</a> täglich ab; er lässt sich nach wie vor in eine passive Rolle drängen und sich von Gegebenheiten des Lebens seinen Weg diktieren. Resigniert, reaktiv; Abends nur passiv auf die Couch; Sex? Fast gar nicht mehr.</p>



<p><strong>Sie</strong>: Hasst ihn dafür; früher war er ein selbstbewusster Rebell, jetzt ein (an sie?) angepasster Langweiler; auch SIE macht nun mehr Sport, da die Kinder mehr zum Selbstläufer wurden; sie treibt <strong>Sport</strong>, <strong>Pilates</strong> und <strong>Yoga</strong>; ihr Social Circle aus lauter getrennt lebenden oder <strong>Single-Freundinnen</strong> zeigt ihr wieder eine andere Welt voller Leichtigkeit, Parties, Freizeit und Alkohol; SIE blüht sozial auf, ist dann aber wieder gefrustet, sobald sie daheim ist; dass sie Sport macht und außer Haus gut drauf ist, hat auch ihr <strong>Arbeitskollege</strong> bemerkt; mit ihm <strong>schreibt sie nun eifrig auf Instagram/Whatsapp</strong>; die &#8222;Geschäftsreise&#8220; verlagerte sich dann kurzerhand in das Schlafzimmer ihres Arbeitskollegen. Die &#8222;Geschäftsreisen&#8220; nehmen komischerweise zu; Reiz des Verbotenen, Abenteuer!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 6: Scheiden tut weh</h3>



<p><strong>Er</strong>: Bekommt irgendwann spitz, dass sie sich mit ihrem Arbeitskollegen amüsiert und stellt SIE zur Rede; SIE reagiert gereizt, <strong>aggressiv und beendet die Ehe</strong>; immerhin sei alles seine Schuld; seine Welt bricht zusammen, auch wenn das Gewohnte/Alltägliche längst auch für ihn keinen Reiz mehr hatte; da geht&#8217;s ums Prinzip, immerhin wurde ja ER verlassen (angekratztes Ego); er macht sich Sorgen um das zukünftige Verhältnis zu seinen Kindern; er kümmert sich um die Formalitäten der Scheidung, nachdem seine Versuche zur Rettung der Ehe an der Bereitschaft seiner Noch-Ehefrau scheiterten. <strong>Sex? Handbetrieb</strong>. Maximal. Wenn überhaupt noch Lust dazu.</p>



<p><strong>Sie</strong>: Schlechtes Gewissen Fehlanzeige; ER ist ja selber Schuld, dass er zu einem Langweiler wurde; der Arbeitskollege hingegen ist &#8222;spannend&#8220;. Der Reiz des &#8222;Verbotenen&#8220;; Immerhin erlebt man mit ihm ja &#8222;<strong>quality time</strong>&#8220; abseits der Arbeit; seine dreckigen Unterwäschen bleiben bei ihm zuhause und sind nicht ihr Problem; mit ihm ist alles so spannend, neu und aufregend; endlich wieder <strong>leben</strong> und <strong>als Frau Wertschätzung erfahren</strong>; sie kann es kaum noch erwarten, zu ihm zu ziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Phase 7: Vollzogene Trennung</h3>



<p><strong>Er</strong>: Mittlerweile <strong>ein Jahr geschieden</strong>; er blüht so langsam wieder auf; übt seine alten Hobbies wieder aus, ist wieder selbstbewusst und bisschen Mistkerl; geht wieder mit seinen Jungs was trinken; sein Körper nimmt wieder sportlichere Konturen an; sieht seine Kinder alle 2 Wochen und zahlt <strong>Unterhalt an seine Ex-Frau</strong>, die den Unterhalt teils in Südsee-Reisen mit ihrem Neuen investiert; die gemeinsame <strong>Immobilie</strong>? Verkauft; alles in allem geht es ihm wieder gut; er macht konsequent &#8222;sein Ding&#8220;. Sex? Immer mal wieder mit wechselnder Besetzung und konsequenter Verhütung! </p>



<p><strong>Sie</strong>: Hat für ihren Ex-Mann immernoch <strong>nur Verachtung übrig</strong>; Heiraten wird sie den Arbeitskollegen nicht, da sonst ihr Ex ja nicht mehr finanziell bluten müsse; sie ist bei ihm eingezogen; sie reisen viel und genießen das Leben; er akzeptiert die Kinder seines Vorgängers; bald <a href="https://www.finanzguerilla.de/kinderdepot-steuerfreie-nachwuchsaktionaere-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sind die Kinder volljährig</a> und verlassen das Haus; sie arbeitet Vollzeit; der Arbeitskollege fängt irgendwie langsam an zu nerven; immerhin sieht man sich nicht nur zuhause, sondern auch noch bei der Arbeit&#8230;</p>



<p><strong>&#8230;&#8230;to be continued!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum geschiedenen Ehepaar:</h2>



<p>So frei erfunden die oben genannte Geschichte auch war, so traurig ist, dass ich alle Elemente davon in vielen <strong>Beziehungen</strong> tatsächlich so im echten Leben mitbekommen habe. Letztendlich habe ich dort immer ein <strong>Muster</strong> erkannt, welches ich als <strong>Wurzel allen Übels</strong> bei Beziehungen bezeichnen würde: </p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Sie lernt IHN kennen als Jemand, der so ist, wie sie ihn gerne möchte (selbstbewusst, charmant, frech, kurz: Alpha-Männchen), um ihn dann mit der Zeit zu ändern in Jemanden, den sie nicht mehr möchte (Langweiler, Versorger-Typ, Couch-Potato).</strong></em></pre>



<p>Ich finde es gibt nichts wichtigeres für ein Paar, als sich dieses Muster bewusst zu machen. <strong>Seine</strong> Aufgabe ist hierbei, sich <strong><em>nicht</em> ändern zu lassen</strong>, sondern lediglich <strong>positiv weiterzuentwickeln</strong> auf Grundlage der Charaktereigenschaften zur Anfangszeit, in die<strong> SIE sich schließlich auch verliebt hat</strong>. </p>



<p><strong>Ihre</strong> Aufgabe wäre es, ihn von einer <strong>unvorteilhaften Änderung abzuhalten</strong> und ihn dazu zu ermuntern, eben <strong><em>nicht</em> zu einem Langweiler zu werden</strong>. Davon würde unter dem Strich sie selbst auch ungleich mit profitieren. Vielleicht könnte sie hierbei auch <strong>das schablonenhafte Klischee</strong> eines angeblich gelungenen (angepassten) Lebens von der Stange abwerfen.</p>



<p>Wenn man sich diese Dynamik aber nicht bewusst macht, tappt unser frisch geschiedener Ex-Mann womöglich wieder in die gleiche Falle bei seinen Eskapaden. Genau wie SIE vielleicht wieder in die gleiche Falle tappt und durch Nörgelei und Schimpferei ihren neuen Arbeitskollegen ebenfalls <strong>zum Langweiler macht</strong> (im Fachjargon: <strong>Betaisierung</strong>). Was dazu führt, dass sie auch diesen wieder verlässt, um sich ein neues vermeintliches &#8222;Alpha-Männchen&#8220; zu suchen. </p>



<p>Gerade auch bei Promis kann sich dieses Schema überraschend häufig wiederholen, ohne dass daraus gelernt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stirbt der Sex, stirbt die Beziehung</h2>



<p>Was ich ebenfalls festgestellt habe:</p>



<pre class="wp-block-verse"><strong><em>Stirbt der Sex, dann stirbt auch die Beziehung</em></strong></pre>



<p>Neben dem oben genannten &#8222;Geheimnis&#8220; einer <strong>glücklichen Beziehung</strong> ist auch der Punkt <strong>Sexualität</strong> enorm wichtig. Zwar kann man auch <strong>Beziehungen ohne Sex</strong> führen, jedoch hat das dann Charakteristika einer Zweck-WG. Wenn Kinder und/oder wirtschaftliche Abhängigkeiten (Ehe, gemeinsame Immobilie, Unterhalt etc.) dazu kommen, tut man definitiv gut daran, möglichst häufig und abwechslungsreich Sex miteinander zu haben.</p>



<p>Andernfalls beschleunigen sich so negative Beziehungsdynamiken noch zusätzlich. Mit genügend gutem Sex kriegt man vielleicht noch die Kurve.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist die Gesellschaft schuld an scheiternden Beziehungen?</h2>



<p>In meinen Augen sind in gewisser Weise auch die <strong>modernen Rollenbilder</strong> der Gesellschaft schuld an der Misere bei Beziehungen und der <strong>Beziehungsunfähigkeit</strong> vieler. Wenn beide nur jeweils 50% der Arbeit nachgehen oder sich 50% der Familie widmen, dann gehen notgedrungen trotzdem jeweils 50% verloren. Will heißen: Ich bin skeptisch, dass das Konzept dauerhaft und für Jeden funktioniert. Es funktioniert zwar &#8222;irgendwie&#8220;, aber alleine die Entwicklungen bei <strong>Beziehungen / Ehen</strong> mit rekordhohen <strong>Scheidungsraten</strong> und <strong>Beziehungsunfähigkeiten</strong> sprechen dagegen.</p>



<p>Wäre dieses Model so über jeden Zweifel erhaben, dann dürften die Beziehungen / Ehen ja gerade eben <em><strong>nicht</strong></em> so häufig scheitern. Das Gegenteil scheint aber der Fall zu sein. Immerhin wurden im <strong>Jahr 2021</strong> <strong>39,9% der Ehen</strong> geschieden (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76211/umfrage/scheidungsquote-von-1960-bis-2008/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Ich wage zu behaupten, dass hierunter auch sehr viele Ehen mit <strong>Aufgabenteilung</strong> und <strong>Teilzeit</strong> fallen.</p>



<p>Der <strong>Feminismus</strong> hat hier vielleicht ebenfalls einen <strong>negativen Beitrag</strong> dazu geleistet, dass es zwischen den Geschlechtern einfach nicht mehr so richtig rund zu laufen scheint. Gar nicht daran zu denken, wenn sich die Gesellschaft auch hier in zwei Lager polarisiert: In feministische &#8222;Beziehungsgegner&#8220; oder das inzwischen männliche Pendant der <strong>MGTOW</strong>-Bewegung aus den <strong>USA</strong>. Dies steht für &#8222;<strong>Men Going Their Own Way</strong>&#8222;.</p>



<p>In deren Augen sollten sich Männer <strong>gänzlich fern halten von Frauen, da diese grundlegend toxisch seien und der Mann in der heutigen Zeit bei Scheidungen etc. nur verlieren könne</strong>. Daher solle man gar keine Ehe mit Frauen eingehen und sie allenfalls nur für den schnellen Spaß für Zwischendurch aufsuchen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Men_Going_Their_Own_Way" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Nun, ich denke so weit sollte es nicht kommen. Auch glaube ich, dass es auch wieder Annäherungsphasen geben wird, wenn grundlegende Streitpunkte vielleicht mal geklärt würden.</p>



<p><strong><em>Welche Erfahrungen hast du bereits mit Beziehungsunfähigkeiten gemacht?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/">Beziehungsunfähigkeit: Krankheit der Neuzeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neu: Aktien und ETFs auf Bison handeln</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 20:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparpläne bei BISON]]></category>
		<category><![CDATA[ETFs bei BISON]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptos und Wertpapiere in einem Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Wertpapiere bei BISON]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4761</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gute Nachrichten für Liebhaber von Kryptowährungen und Aktien/ETFs: Die BISON-App der EUWAX AG (Börse Stuttgart) wird es dir demnächst ermöglichen, auch Einzelaktien und ETFs über die bisherige App zu handeln. Ich meine, dass dies dann eines der wenigen Angebote am Markt ist, wo dir der Handel von beiden Asset-Klassen in einer App ermöglicht wird. Aber...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/">Neu: Aktien und ETFs auf Bison handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gute Nachrichten für Liebhaber von <strong>Kryptowährunge</strong>n und <strong>Aktien/ETF</strong>s: Die <strong>BISON-App</strong> der EUWAX AG (Börse Stuttgart) wird es dir demnächst ermöglichen, auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs</a> über die bisherige App zu handeln. Ich meine, dass dies dann eines der wenigen Angebote am Markt ist, wo dir der <strong>Handel von beiden Asset-Klassen in einer App</strong> ermöglicht wird. Aber schauen wir uns die Details erstmal genauer an.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Transparenzhinweis: 
Ich habe keinerlei Kooperation mit BISON, der EUWAX AG oder den jeweiligen sonstigen Partnern und Banken. Ich verfasse diesen Artikel als Privatanleger zu Informationszwecken und habe selbst bei BISON einen Account. Wenn du einen Account bei BISON eröffnen möchtest, kannst du mir gerne <a href="https://www.facebook.com/FinanzGuerilla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Facebook schreiben</a>, bevor du dich registrierst. 
Wenn du dich über mich erfolgreich registrierst, erhältst du automatisch <strong>15 Euro Guthaben</strong> <strong>in Bitcoin</strong> auf dein Krypto-Depot von BISON geschenkt(<strong>Aktion nur bis 31.08.2023</strong>!). Ich erhalte hierfür dann ebenfalls 15 Euro. Nähere Informationen siehe hier.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist die BISON-App</h2>



<p>Falls du heute das erste mal von BISON hörst: Die <strong>BISON-App</strong> gibt es mittlerweile schon seit mehreren Jahren am Markt. Letztendlich handelt es sich bei BISON um eine Trading-Plattform für den <strong>Handel von aktuell</strong> (Stand März 2023) <strong>17 verschiedenen Kryptowährungen</strong>. Diese Kryptowährungen kannst du aktuell bei BISON handeln:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bitcoin</li>



<li>XRP</li>



<li>Ethereum</li>



<li>Cardano</li>



<li>Shiba Inu</li>



<li>Chainlink</li>



<li>Polkadot</li>



<li>Polygon</li>



<li>Litecoin</li>



<li>Bitcoin Cash</li>



<li>Algorand</li>



<li>Solana</li>



<li>Uniswap</li>



<li>Dogecoin</li>



<li>Aave</li>



<li>Decentraland</li>



<li>The Sandbox</li>
</ul>



<p>Zu den einzelnen Kryptowährungen kann ich selbst nicht allzu viel sagen. Ich besitze aktuell nur <strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong>, XRP, Litecoin, Bitcoin Cash und <strong>Cardano</strong>, habe mich daher auch nur mit diesen beschäftigt. Leider ist bei Kryptos viel Müll und <a href="https://www.finanzguerilla.de/betrug-im-internet-vorsicht-cfd-trading-plattformen-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scam </a>vertreten. Die fett gedruckten Coins bilden bei mir ganz klar den Schwerpunkt. Der Rest sind Spaß-Bestände in geringer Höhe.</p>



<p>Die Plattform wird durch die <strong>deutsche Finanzaufsicht</strong> reguliert und ist als Tochter der <strong>EUWAX AG</strong> und der <strong>Börse Stuttgart</strong> somit auch alles andere als ein Kandidat aus der rechtlichen Grauzone. Ich persönlich habe aktuell zumindest keine Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Seriosität, weshalb ich wie eingangs erwähnt dort auch langjährig einen Account besitze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Echte Kryptowährungen bei BISON</h2>



<p>Gut finde ich bei BISON, dass du dort nicht <strong>Derivate der Coins</strong> handelst, sondern die &#8222;<strong><em>echten</em></strong>&#8222;, quasi &#8222;<strong><em>physischen</em></strong>&#8220; Coins dann besitzt. Wenn du die Coins bei BISON kaufst, liegen diese zwar zunächst dort (&#8222;Online-Wallet&#8220;), du kannst sie aber jederzeit auf ein <strong>privates Wallet deiner Wahl transferieren</strong>. Von deiner privaten Wallet kannst du wiederum jederzeit Coins auf BISON einzahlen, um diese dann dort zu verkaufen. BISON bietet dir somit zwei Wege an.</p>



<p>Das gibt mir persönlich enorme Sicherheit. Du weißt ja vielleicht wie es bei Kryptos heißt: &#8222;<em><strong>Not your key, not your coin</strong></em>&#8222;. Insolvenzen von großen Plattformen, wie <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/ftx-insolvenz-vermoegenswerte-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTX</a>, der deutschen <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/nuri-bank-fintech-insolvenz-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NURI GmbH</a> etc. sind hier mahnende Beispiele, hier vorsichtig zu sein, wo man seine Coins lagern lässt. Bei Kryptowährungen greift die <strong>Einlagensicherung</strong> von <strong>100.000 Euro</strong> nämlich nicht. </p>



<p>Wenn du aber deine Coins in deiner <strong>eigenen Wallet</strong> hast, kann dir der Rest des Finanzsystems theoretisch herzlich egal sein, genau wie <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/bankenpleiten-und-zinswende-in-amerika-aus-der-traum-18745371.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bankenpleiten</a>. Erst wenn du die Coins irgendwann wieder in den Kreislauf einbringen möchtest (da man alleine mit ihnen (noch?) nur eingeschränkt bis nie Waren bezahlen kann), wird es spannend. Aber das ist anderes Thema.</p>



<p>Andere Anbieter bieten in einem Wertpapier oft nur die Möglichkeit Derivate von Kryptowährungen zu handeln, z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin-Zertifikate</a>. Da diese aber Inhaberschuldverschreibungen darstellen, ist dies in der heutigen Zeit in meinen Augen <strong>riskanter</strong> und der <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kauf von &#8222;physischen&#8220; Bitcoin</a> vorzuziehen. Geht die Bank hinter den Zertifikaten pleite, könnte dein Geld weg sein. Die Bitcoin in deiner eigenen Wallet hingegen gibt es nach wie vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktien, ETFs und Kryptowährungen aus einer Hand</h2>



<p>Demnächst gesellen sich laut aktueller Ankündigungen also auch <strong>Einzelaktien</strong> und <strong>ETFs</strong> (und ETCs) zum Angebot hinzu. Toll! Offenbar sollen es zum Start zunächst <strong>2.500 Einzelaktien</strong> und <strong>850 ETFs</strong> der gängigen Anbieter sein. Scheinbar gibt es zum Start wohl <strong>noch keine Sparpläne</strong>, diese sollen aber angeblich bald ebenfalls möglich sein. Davon gehe ich persönlich auch aus, immerhin würde man sonst den anderen Brokern zu viel Feld überlassen.</p>



<p>Depotführende Bank für den Wertpapierhandelt wird offensichtlich die Sutor Bank sein. Siehe hierzu in den FAQs</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Die Sutor Bank GmbH ist eine etablierte, deutsche Privatbank. Als die depotführende Bank für den Wertpapierhandel bei BISON ist sie unser Banking-Partner. Über die Sutor Bank GmbH wird im Rahmen des Finanzkommissionsgeschäftes die Order an der Börse aufgegeben.&#8220;</em></p>
<cite>Quelle: <a href="https://bisonapp.com/faq/#sutor-bank">FAQ: Fragen &amp; Antworten zur ◥ BISON ◤ App der Börse Stuttgart (bisonapp.com)</a></cite></blockquote>



<p>Bislang habe ich keinerlei Erfahrungen mit der Sutor Bank, jedoch habe ich selbstverständlich den Namen schon öfters gehört/gelesen.</p>



<p>Die Bank für die Euro-Guthaben auf BISON ist das deutsche Fintech <strong>Solarisbank</strong>. Auf der BISON-Homepage liest man hierzu:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Solaris SE ist ein etablierter, in Deutschland lizenzierter Bankdienstleister. Als unser Banking-Partner ist Solaris SE&nbsp;zuständig für die Zahlungsabwicklung sowie Führung deines kostenlosen Guthaben-Kontos bei BISON.&#8220;</em></p>
<cite><a href="https://bisonapp.com/faq/#solaris-se">FAQ: Fragen &amp; Antworten zur ◥ BISON ◤ App der Börse Stuttgart (bisonapp.com)</a></cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">1,99 Euro pro Trade</h2>



<p>Zu den Konditionen des Wertpapierhandels ist noch nicht allzu viel bekannt. Einzig steht dort, dass bei dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren bei BISON pro&nbsp;ausgeführtem Trade&nbsp;eine <strong>Orderprovision in Höhe von 1,99 Euro</strong> anfällt (<a href="https://bisonapp.com/faq/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Ziemlich guter Preis, vor allem beim Bewegen höherer Summen.</p>



<p>Wenn man hier also tatsächlich z.B. <strong>sechsstellige Beträge</strong> zu diesen Konditionen handeln kann, ist das eindeutig eine Kampfansage an andere Broker. Bei mach einem Broker sind hier fast <strong>70 Euro</strong> Transaktionsgebühren fällig beim Kauf und nochmals <strong>70 Euro</strong> beim Verkauf, also <strong>140 Euro</strong> gesamt. Das ist nicht mehr zeitgemäß in meinen Augen, daher Daumen hoch für die Ankündigung von BISON mit <strong>1,99 Euro</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Konditionen? Börsen? Sonstiges</h2>



<p>BIs jetzt kann ich das Angekündigte noch nicht testen und bewerten. Einige Fragen gilt es hier noch zu klären, um wirklich von einem Erfolg ausgehen zu können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> An <strong>welchen Börsen </strong>wird BISON angeschlossen sein? Mehrere oder nur eine einzelne wie bei anderen &#8222;<strong>Smartphone-Brokern</strong>&#8222;? Wie &#8222;frei&#8220; ist man hier wirklich?</li>



<li>Wie gestalten sich die Transaktionskosten hinsichtlich <strong>Spreads</strong> und ggf. <strong>Börsengebühren</strong> (ausländische Börsen, Xetra etc.)?</li>



<li>Wie <strong>sicher und stabil</strong> läuft die Plattform / Partnerbank / Börsenanbindung in Zeiten von <a href="https://www.finanzguerilla.de/short-etf-gegen-die-krise-warnung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrisen</a>? Hier hörte man leider oft Negatives von <strong>Neo-Brokern</strong>. Plötzlich war die Oberfläche <strong>nicht erreichbar</strong> oder Orders wurden einfach nicht ausgeführt/gestrichen etc.. Hier bin ich sehr gespannt, wie sich die App im Alltag schlagen wird.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Nutze ich den neuen Wertpapierhandel?</h2>



<p>Auf jeden Fall! Dadurch dass ich ohnehin meinen Account dort habe, werde ich das neue Angebot ausgiebig testen und hier dann auch in einem Artikel online besprechen. Reicht es zur <strong>neuen Referenz</strong> oder ist es unter dem Strich nur <strong>eine Luftnummer mit zu vielen Einschränkungen hinsichtlich Börsenplatz etc</strong>? Ein konkretes Datum zum Start wurde übrigens noch nicht kommuniziert. I<strong>ch gehe aber von den nächsten Wochen aus</strong>. Die nächsten Wochen/Monate werden also spannend.</p>



<p>Vor allem weil laut Planungen bald auch der <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smartbroker</a> sein neues Gesicht mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-tut-sich-beim-smartbroker-neue-smartphone-app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smartbroker 2.0</a> enthüllen dürfte. Hier soll es dann ebenfalls eine neue <strong>moderne Trading-App</strong> geben. Sollten die Konditionen mit den ganzen <strong>Börsenplätzen</strong> und Konditionen dort beibehalten werden, dürfte auch der Smartbroker hier nach wie vor hochinteressant sein/werden und eine echte Konkurrenz für BISON.</p>



<p>Zusammenfassend finde ich die Idee hochinteressant, <strong>ein Depot mit Kryptos</strong> und <strong>Wertpapieren</strong> in einem zu führen. Hier lässt sich dann auch die eigene Performance perfekt tracken, da man dort dann stets die Gesamtrendite des Depots im Blick hätte. Hier hoffe ich, dass bei <strong>BISON</strong> dann auch entsprechende <strong>Analyse-Funktionen</strong> des <strong>eigenen Depots</strong> implementiert sein werden. Schließlich sollte es für jeden hochinteressant sein, zu sehen, ob das eigene Depot zum Beispiel einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">simplen Welt-ETF</a> schlägt oder eben nicht.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zu BISON und zu Kryptowährungen wie Bitcoin allgemein?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/">Neu: Aktien und ETFs auf Bison handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
