<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FinanzGuerilla.de</title>
	<atom:link href="https://www.finanzguerilla.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.finanzguerilla.de/</link>
	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Aug 2026 10:30:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2025/11/cropped-Finanzguerilla_Logo-FB-32x32.jpg</url>
	<title>FinanzGuerilla.de</title>
	<link>https://www.finanzguerilla.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>4.000 Euro netto Ausschüttung im Monat – wie groß muss das Depot sein?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/4000-euro-netto-ausschuettung-im-monat-wie-gross-muss-das-depot-sein/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/4000-euro-netto-ausschuettung-im-monat-wie-gross-muss-das-depot-sein/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[4.000 Euro Dividende]]></category>
		<category><![CDATA[A40FFF Ausschüttungsrendite]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschüttungsdepot]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[ETF Ausschüttungen]]></category>
		<category><![CDATA[JPMorgan A40FFF]]></category>
		<category><![CDATA[monatliche Ausschüttung ETF]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen Depot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=6094</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stand: 27. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. 4.000 Euro netto jeden Monat aus dem eigenen Depot zu erhalten, klingt für viele Anleger zunächst nach einem sehr ambitionierten Ziel. Tatsächlich ist es aber vor allem eine Rechenaufgabe: Wie viel Kapital ist vorhanden, welche Ausschüttungsrendite...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/4000-euro-netto-ausschuettung-im-monat-wie-gross-muss-das-depot-sein/">4.000 Euro netto Ausschüttung im Monat – wie groß muss das Depot sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Stand: 27. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4.000 Euro netto</strong> jeden Monat aus dem eigenen Depot zu erhalten, klingt für viele Anleger zunächst nach einem sehr ambitionierten Ziel. Tatsächlich ist es aber vor allem eine Rechenaufgabe: Wie viel Kapital ist vorhanden, welche <strong>Ausschüttungsrendite</strong> lässt sich realistisch erzielen und wie viel davon bleibt nach Steuern übrig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das Jahr gerechnet entspricht das Ziel <strong>48.000 Euro netto</strong>. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein ETF einmal eine besonders hohe Ausschüttung zahlt, sondern ob das gesamte Konzept <strong>langfristig tragfähig</strong> ist. Ein Depot für laufendes Einkommen sollte idealerweise mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen: Es soll ausreichend <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-quadrant-rich-dad-poor-dad-rezension/" data-type="post" data-id="4963">Cashflow</a> erzeugen, breit diversifiziert bleiben, nicht von wenigen Einzelwerten abhängen und möglichst auch nach Inflation noch Vermögen erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier liegt die Herausforderung. Ein klassisches Welt-ETF-Depot ist hervorragend geeignet, um langfristig Vermögen aufzubauen. Die Ausschüttungsrendite liegt aber typischerweise deutlich niedriger als die 8, 10 oder sogar 11 Prozent, die manche einkommensorientierten Strategien ausweisen. Wer ausschließlich von Dividenden leben möchte, benötigt daher entweder sehr viel Kapital oder eine bewusst höhere Ausschüttungsrendite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine interessante Möglichkeit für die Einkommensphase sind deshalb sogenannte Premium-Income-ETFs. Ein Beispiel ist der JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF mit der WKN A40FFF. Er kombiniert Aktienengagement mit einer Optionsstrategie und zielt damit auf laufende Erträge.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die wichtigste Rechnung: 48.000 Euro netto pro Jahr</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Schritt ist simpel. 4.000 Euro netto pro Monat entsprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">4.000 Euro × 12 = 48.000 Euro netto pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit lässt sich bestimmen, wie groß ein Depot bei einer bestimmten Ausschüttungsrendite sein müsste. Die entscheidende Frage lautet allerdings: Ist die angegebene Rendite bereits netto oder brutto?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem deutschen Privatanleger fallen auf Kapitalerträge grundsätzlich Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag an. Bei Aktien-ETFs kann außerdem die Teilfreistellung berücksichtigt werden, wenn die steuerlichen Voraussetzungen erfüllt sind. <em>Bei einem ETF mit 30 Prozent Teilfreistellung wird nicht der gesamte Ertrag besteuert</em>. Die konkrete Steuerbelastung hängt jedoch von der persönlichen Situation, dem Freistellungsauftrag, bereits genutztem Sparer-Pauschbetrag und der steuerlichen Behandlung des jeweiligen Fonds ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine überschlägige Planung rechne ich deshalb mit einer effektiven Belastung von rund 18,46 Prozent auf einen Aktien-ETF-Ertrag nach Berücksichtigung einer 30-prozentigen Teilfreistellung, ohne Kirchensteuer und vor Berücksichtigung eines eventuell noch verfügbaren Sparer-Pauschbetrags. Das ist eine Modellrechnung, keine Steuerberatung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dieser Annahme muss das Depot brutto etwa 58.900 Euro pro Jahr ausschütten, damit ungefähr 48.000 Euro netto verbleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel Kapital braucht man bei verschiedenen Ausschüttungsrenditen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgende Tabelle zeigt, wie stark die notwendige Depotgröße von der Ausschüttungsrendite abhängt. Dabei wird mit 48.000 Euro Nettoziel pro Jahr und der oben beschriebenen Modellbesteuerung gerechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3 Prozent Ausschüttungsrendite: rund 1,96 Millionen Euro Depot<br>4 Prozent: rund 1,47 Millionen Euro<br>5 Prozent: rund 1,18 Millionen Euro<br>6 Prozent: rund 981.000 Euro<br>8 Prozent: rund 736.000 Euro<br>10 Prozent: rund 589.000 Euro<br>11 Prozent: rund 535.000 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, warum <strong>hohe Ausschüttungsrenditen</strong> für Anleger mit einem festen monatlichen Einkommensziel interessant sein können. Zwischen einem Depot mit <strong>3 Prozent</strong> und einem Depot mit <strong>11 Prozent Ausschüttungsrendite</strong> liegt beim benötigten Kapital mehr als 1,4 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings darf man die Rechnung nicht mit einer Renditegarantie verwechseln. Eine hohe Ausschüttungsrendite ist nicht automatisch eine hohe Gesamtrendite. Gerade bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/" data-type="post" data-id="5705" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Optionsstrategien</a> kann ein Teil des Ertragspotenzials über laufende Prämien in den Anleger zurückfließen, während gleichzeitig ein Teil der Kurssteigerungen des zugrunde liegenden Aktienmarktes aufgegeben werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>JPMorgan A40FFF: Der interessante Baustein für hohe Ausschüttungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF (WKN A40FFF) ist für die Betrachtung eines einkommensorientierten Depots besonders interessant. Der ETF verfolgt eine aktive Premium-Income-Strategie auf den Nasdaq-100-Index und schüttet <strong>monatlich</strong> aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausschüttungsrendite kann deutlich über der eines klassischen Welt- oder Nasdaq-100-ETFs liegen. Für die Planung dieses Artikels wird – entsprechend der aktuellen Zielannahme – mit rund <strong>11 Prozent Ausschüttungsrendite </strong>gerechnet. Wichtig ist dabei: Diese Zahl ist keine Garantie für die Zukunft und kann sich von Jahr zu Jahr erheblich verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da insbesondere die Einnahmen aus den Optionsstrategien schwanken, kann auch über die Jahre die Ausschüttungshöhe dieser ETFs enorm schwanken &#8211; insbesondere bei Crashs. Siehe hierzu auch meinen Artikel zu den <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/" data-type="post" data-id="5705" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Covered Calls</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Punkt ist die Konstruktion. J.P. Morgan kombiniert ein Aktienportfolio mit dem Verkauf von Call-Optionen auf den zugrunde liegenden Markt. Die vereinnahmten Optionsprämien erhöhen das laufende ausschüttungsfähige Einkommen. Gleichzeitig entsteht ein Zielkonflikt: Steigen die Aktienmärkte stark, kann die Strategie einen Teil der zusätzlichen Kursgewinne gegenüber einem reinen Aktieninvestment nicht mitnehmen. J.P. Morgan weist selbst darauf hin, dass geschriebene Calls das Aufwärtspotenzial begrenzen können und dass die geschätzten Erträge nicht garantiert sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist A40FFF kein klassischer Dividenden-ETF. Die hohe Ausschüttung stammt nicht ausschließlich aus Dividenden der Unternehmen. Genau diesen Unterschied sollte man verstehen, bevor man den ETF als „11-Prozent-Dividenden-ETF“ bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet eine 11-Prozent-Ausschüttung für das 4.000-Euro-Ziel?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir die 11 Prozent als reine Planungsannahme. Ein Depot von <strong>500.000 Euro</strong> würde bei 11 Prozent brutto rechnerisch <strong>55.000 Euro</strong> pro Jahr beziehungsweise rund 4.583 Euro pro Monat ausschütten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der oben verwendeten Modellsteuer von rund 18,46 Prozent bleiben davon etwa 44.846 Euro netto im Jahr beziehungsweise 3.737 Euro pro Monat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Ziel von 4.000 Euro netto monatlich reicht eine halbe Million Euro unter diesen Annahmen also knapp nicht aus. Rechnerisch landet man bei rund <strong>535.000 Euro</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein wichtiger Punkt: Wer mit hohen Ausschüttungsrenditen plant, sollte nicht auf den letzten Euro kalkulieren. Ausschüttungen können schwanken, der ETF-Kurs kann fallen und die steuerliche Behandlung kann sich ändern. Ein Sicherheitsabschlag von beispielsweise 10 bis 20 Prozent auf die benötigte Kapitalbasis kann daher sinnvoll sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Zielgröße von etwa 600.000 Euro wäre man bei einer konstanten Ausschüttungsrendite von 11 Prozent deutlich komfortabler unterwegs. Allerdings wäre es aus meiner Sicht falsch, ein gesamtes Ruhestandsdepot ausschließlich auf eine derart hohe Ausschüttungsrendite auszurichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ein reines 11-Prozent-Depot nicht automatisch die beste Lösung ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Erkenntnis lautet: Ausschüttungsrendite und Gesamtrendite sind zwei verschiedene Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein ETF kann 10 oder 11 Prozent ausschütten und trotzdem langfristig weniger Vermögen aufbauen als ein breit diversifizierter Welt-ETF mit 2 bis 3 Prozent Ausschüttungsrendite</strong>. Der Grund ist einfach: Für den Anleger zählt letztlich die Kombination aus Ausschüttungen und Kursentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Premium-Income-Strategien kommt ein weiterer Faktor hinzu. Die Optionsprämien erzeugen laufenden Cashflow, gleichzeitig wird durch den Verkauf von Calls ein Teil des Aufwärtspotenzials abgegeben. J.P. Morgan beschreibt die Strategie entsprechend als Kombination aus Aktienengagement und zusätzlichem Einkommen aus Optionen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb würde ich A40FFF eher als <strong>Einkommensbaustein</strong> betrachten und nicht als vollständigen Ersatz für einen global diversifizierten Aktienkern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Möglichkeit eines Ausschüttungsdepots habe ich dir bereits hier vorgestellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen an 8 von 12</a><a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/"> Monaten mit nur zwei ETF</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drei mögliche Depotmodelle für 4.000 Euro netto</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nicht die eine richtige Lösung. Je nach Risikobereitschaft, Vermögenshöhe und Zielsetzung können drei grundsätzliche Modelle interessant sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modell 1: Das klassische Dividenden-Depot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möglichst wenig komplexe Strategien möchte, kann auf einen Mix aus globalem Welt-ETF und Dividenden-ETFs setzen. Ein Welt-ETF liefert die breite <strong>Aktienmarktdiversifikation</strong>. <strong>Dividenden-ETFs</strong> erhöhen die laufenden Ausschüttungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil: Die Strategie ist einfach nachvollziehbar. Der Nachteil: Bei einer Ausschüttungsrendite von beispielsweise 4 Prozent ist sehr viel Kapital erforderlich. Für 4.000 Euro netto monatlich wären nach unserer Modellrechnung rund 1,47 Millionen Euro nötig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modell 2: Welt-ETF plus Premium-Income-ETF</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das halte ich für besonders interessant, wenn der Cashflow tatsächlich benötigt wird. Ein großer Teil des Depots bleibt in einem breit diversifizierten Aktienkern. Ein kleinerer Teil wird gezielt für laufende Ausschüttungen eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel:<br>60 Prozent Welt-ETF<br>25 Prozent A40FFF<br>15 Prozent Dividenden-/Quality-ETF, z.B. den <a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/" data-type="post" data-id="6018" target="_blank" rel="noreferrer noopener">monatlich ausschüttenden von L&amp;G</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wäre die hohe Ausschüttungsrendite von <strong>A40FFF</strong> nicht auf das gesamte Vermögen angewiesen. Gleichzeitig bleibt ein erheblicher Teil des Depots in einem klassischen Wachstumsbaustein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modell 3: Einkommensdepot mit höherem Cashflow-Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer bereits ein sehr großes Depot besitzt und die laufenden Ausschüttungen tatsächlich konsumieren möchte, könnte den Anteil einkommensorientierter ETFs erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel:<br>40 Prozent Welt-ETF<br>40 Prozent Premium-Income-ETF<br>20 Prozent Dividenden-/Quality-ETF</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier steigt der laufende Cashflow, gleichzeitig bleibt der globale Aktienmarkt ein wesentlicher Bestandteil des Depots.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gewichtungen sind keine Anlageempfehlung. Sie zeigen lediglich, wie unterschiedliche Ziele miteinander kombiniert werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Rolle eines Welt-ETFs im Einkommensdepot</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ausschüttendes Einkommensdepot sollte nicht nur auf die Höhe der aktuellen Zahlung schauen. Gerade bei einem langfristigen Ruhestand ist die Kaufkraft entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Lebenshaltungskosten jedes Jahr steigen, <strong>müssen auch die Einnahmen langfristig wachsen</strong>. Ein Portfolio, das heute 4.000 Euro monatlich ausschüttet, kann in 15 Jahren bei unverändertem Betrag deutlich weniger Kaufkraft besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt der Wachstumsanteil ins Spiel. Ein <strong>globaler ETF</strong> wie der <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" data-type="post" data-id="1520" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World </a>verteilt das Aktienrisiko über zahlreiche Länder und Unternehmen. Genau diese Kombination aus globaler Diversifikation und langfristigem Wachstum kann ein sinnvoller Gegenpol zu einem Premium-Income-Baustein sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs – lohnt sich ein Investment?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ausschüttung ist nicht gleich Einkommen aus Dividenden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem klassischen Dividenden-ETF stammt der größte Teil der Ausschüttung aus Dividenden der enthaltenen Unternehmen. Bei Premium-Income-ETFs ist die Situation anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A40FFF nutzt eine Optionsstrategie. Dadurch können Optionsprämien einen wesentlichen Beitrag zum laufenden Einkommen leisten. Für den Anleger fühlt sich die Zahlung zwar wie eine Dividende an, wirtschaftlich handelt es sich aber um eine andere Ertragsquelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wichtig, weil Anleger sonst schnell zu falschen Vergleichen kommen. Ein klassischer Nasdaq-100-ETF kann beispielsweise eine sehr geringe Ausschüttungsrendite aufweisen, während ein Premium-Income-ETF auf ein ähnliches Aktienuniversum deutlich mehr ausschüttet. Das bedeutet aber nicht, dass der Premium-Income-ETF automatisch die höhere Gesamtrendite erzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">J.P. Morgan beschreibt beim Global Equity Premium Income ETF das Grundprinzip ausdrücklich als Kombination aus Aktienportfolio und Options-Overlay. Auch beim Nasdaq-Produkt steht die Generierung von laufendem Einkommen im Vordergrund.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Anleger sollte deshalb die Frage nicht lauten: „Welcher ETF zahlt am meisten?“, sondern: „Welche Kombination aus Cashflow, Risiko und langfristiger Gesamtrendite passt zu meinem Ziel?“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Monatliche Ausschüttungen sind psychologisch attraktiv – mathematisch aber zweitrangig</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">4.000 Euro jeden Monat auf dem Konto zu sehen, hat einen großen psychologischen Vorteil. Das Depot fühlt sich wie eine zusätzliche Gehaltsquelle an. Gerade in der Entnahmephase kann das angenehmer sein, als regelmäßig Anteile zu verkaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanziell ist der Auszahlungszeitpunkt allerdings weniger entscheidend als die Gesamtsumme. Ein ETF, der quartalsweise ausschüttet, kann genauso sinnvoll sein wie ein ETF mit monatlicher Ausschüttung. Man kann die Ausschüttungen auf einem Verrechnungskonto sammeln und sich selbst monatlich einen festen Betrag überweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A40FFF hat hier trotzdem einen praktischen Vorteil: Der ETF schüttet monatlich aus. Damit passt er sehr gut zu einem Konzept, bei dem das Depot einen regelmäßigen Cashflow liefern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer dagegen primär Vermögen aufbauen möchte, sollte sich nicht von der monatlichen Zahlung verführen lassen. Ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" data-type="post" data-id="493" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierender ETF</a> kann steuerlich und organisatorisch ebenfalls sinnvoll sein, solange der Anleger später durch gezielte Verkäufe seinen gewünschten Cashflow erzeugt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel Sicherheitsmarge sollte man einplanen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der größten Gefahren bei der Planung eines Einkommensdepots ist eine zu knappe Kalkulation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Ziel 4.000 Euro netto lautet, könnte man theoretisch exakt das Kapital investieren, das bei der angenommenen Rendite 4.000 Euro liefert. In der Praxis ist das riskant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens schwanken Ausschüttungen. Zweitens schwanken Kurse. Drittens können sich Wechselkurse auswirken. Viertens können sich Steuervorschriften verändern. Und fünftens ist eine historische Ausschüttungsrendite keine Garantie für die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde deshalb nicht nur auf die rechnerisch notwendigen rund 535.000 Euro bei 11 Prozent schauen. Eine konservativere Planung könnte beispielsweise mit <strong>600.000 bis 700.000 Euro</strong> beginnen und zusätzlich eine Liquiditätsreserve von <strong>sechs bis zwölf Monatsausgaben außerhalb des Aktienportfolios</strong> vorsehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch robuster wird das Konzept, wenn die 4.000 Euro nicht vollständig aus Ausschüttungen stammen müssen. Ein Teil kann aus Ausschüttungen kommen, ein weiterer Teil aus geplanten Verkäufen. Dadurch ist man weniger abhängig davon, dass ein einzelner ETF dauerhaft eine bestimmte Ausschüttungsrendite erreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Steuern: Was bei 4.000 Euro netto wichtig ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Steuerrechnung ist bei hohen Ausschüttungen ein wesentlicher Bestandteil der Planung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für deutsche Privatanleger beträgt die Abgeltungsteuer grundsätzlich <strong>25 Prozent</strong> zuzüglich Solidaritätszuschlag. Bei bestimmten Aktienfonds greift zusätzlich die Teilfreistellung. Bei einem Aktien-ETF können unter den gesetzlichen Voraussetzungen <strong>30 Prozent der Erträge steuerfrei </strong>bleiben. Der konkrete Steuerabzug hängt jedoch vom Fonds, der steuerlichen Einordnung und der individuellen Situation ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sparer-Pauschbetrag reduziert die steuerpflichtigen Kapitalerträge bis zu seiner jeweiligen gesetzlichen Höhe. Bei einem Depot, das dauerhaft mehrere zehntausend Euro Ausschüttungen pro Jahr erzeugt, ist dieser Effekt allerdings relativ klein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Modellrechnung dieses Artikels habe ich daher bewusst nicht mit dem Sparer-Pauschbetrag gerechnet. So bleibt die Planung konservativ. In der Realität kann die Nettosumme etwas höher ausfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist außerdem: Bei einem ETF mit Optionsstrategie sollte die konkrete steuerliche Behandlung nicht allein anhand der Bezeichnung „Ausschüttung“ beurteilt werden. Wer tatsächlich 4.000 Euro netto monatlich benötigt, sollte die konkrete steuerliche Situation vor Umsetzung mit einem Steuerberater oder einer anderen qualifizierten Fachstelle prüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was wäre, wenn man die 4.000 Euro erst in zehn Jahren benötigt?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer heute noch nicht von den Ausschüttungen leben muss, hat einen großen Vorteil: Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt sofort ein maximal ausschüttendes Depot aufzubauen, kann man zunächst stärker auf <strong>Vermögenswachstum</strong> setzen. Während der Ansparphase sind thesaurierende oder niedrig ausschüttende Welt-ETFs oft besonders interessant, weil die Erträge automatisch wieder investiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst einige Jahre vor Beginn der Entnahme kann das Depot schrittweise auf höheren Cashflow umgestellt werden. Dabei kann man beispielsweise einen Teil des Welt-ETF verkaufen und in <strong>ausschüttende Dividenden- oder Premium-Income-ETFs</strong> umschichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorgehensweise hat einen weiteren Vorteil: Man muss heute nicht wissen, welcher ETF in zehn Jahren die attraktivste Ausschüttungsrendite bietet. A40FFF ist aktuell ein interessanter Baustein, aber niemand kann seriös garantieren, dass eine <strong>Ausschüttungsrendite von rund 11 Prozent dauerhaft bestehen </strong>bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Anleger mit zehn Jahren Zeit sollte daher nicht die heutige Ausschüttungsrendite mit einer langfristigen Renditeerwartung verwechseln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit: 4.000 Euro netto sind möglich – aber nicht um jeden Preis</strong></h2>



<p class="kt-adv-heading6094_27305d-1b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading6094_27305d-1b">4.000 Euro netto monatlich aus einem Depot sind kein unrealistisches Ziel. Es handelt sich allerdings um ein großes Vermögensziel. Bei einer klassischen Ausschüttungsrendite von 3 Prozent wären nach unserer Modellrechnung knapp <strong>2 Millionen Euro Kapital</strong> erforderlich. Bei 5 Prozent sind es rund 1,18 Millionen Euro. Bei 8 Prozent rund 736.000 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechnung verändert sich dramatisch, wenn eine Ausschüttungsrendite von rund <strong>11 Prozent </strong>angenommen wird. Dann liegt der rechnerische Kapitalbedarf bei ungefähr 535.000 Euro. Genau hier wird der JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF (A40FFF) interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die hohe Ausschüttung ist kein „free lunch“. Der A40FFF nutzt eine Optionsstrategie, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Dadurch können attraktive laufende Zahlungen entstehen, gleichzeitig kann aber ein <strong>Teil des Aufwärtspotenzials des Aktienmarktes verloren </strong>gehen. Die Ausschüttung ist außerdem nicht garantiert und kann schwanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb wäre mein bevorzugter Ansatz kein Depot, das zu 100 Prozent auf A40FFF setzt. Sinnvoller erscheint mir eine Kombination aus einem globalen Wachstumsbaustein, klassischen Dividenden- beziehungsweise Quality-ETFs und einem gezielten Premium-Income-Anteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel sollte nicht sein, die höchste Ausschüttungsrendite zu finden. Das Ziel sollte sein, einen Cashflow zu erzeugen, der auch dann noch funktioniert, wenn die Börse einmal mehrere Jahre nicht mitspielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn am Ende zählt nicht die höchste Dividende auf dem Papier. Entscheidend ist, wie viel Geld das Depot über Jahrzehnte zuverlässig für dich erwirtschaften kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>FAQ: 4.000 Euro netto aus dem Depot</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel Geld brauche ich für 4.000 Euro netto im Monat?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hängt maßgeblich von der Ausschüttungsrendite und der Steuerbelastung ab. Bei der in diesem Artikel verwendeten Modellrechnung reichen bei 11 Prozent Ausschüttungsrendite rund 535.000 Euro. Bei 5 Prozent wären dagegen rund 1,18 Millionen Euro erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist A40FFF ein Dividenden-ETF?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. A40FFF ist ein Premium-Income-ETF. Neben Aktienengagement werden Optionen eingesetzt, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Die hohe Ausschüttung ist deshalb nicht mit einer klassischen Dividendenrendite gleichzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind 11 Prozent Ausschüttungsrendite dauerhaft realistisch?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lässt sich nicht seriös versprechen. Die Ausschüttungsrendite schwankt. Historische Werte zeigen, dass A40FFF bereits deutlich unterschiedliche Ausschüttungsrenditen aufgewiesen hat.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist ein 11-Prozent-ETF besser als ein Welt-ETF?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht automatisch. Für die Beurteilung eines Investments ist die <strong>Gesamtrendite</strong> entscheidend. Ein ETF mit hoher Ausschüttung kann gleichzeitig weniger Kurswachstum erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann ich 4.000 Euro monatlich auch durch Verkäufe entnehmen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. Ökonomisch ist eine Entnahme durch Ausschüttungen und eine Entnahme durch den Verkauf von ETF-Anteilen nicht grundsätzlich besser oder schlechter. Viele Anleger bevorzugen Ausschüttungen allerdings psychologisch, weil sie nicht aktiv Anteile verkaufen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wichtig ist die monatliche Ausschüttung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den langfristigen Vermögensaufbau ist sie weniger wichtig als die Gesamtrendite. Für Anleger, die einen monatlichen Cashflow als Ersatz oder Ergänzung zu Gehalt oder Rente wünschen, kann sie organisatorisch und psychologisch trotzdem sehr attraktiv sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/4000-euro-netto-ausschuettung-im-monat-wie-gross-muss-das-depot-sein/">4.000 Euro netto Ausschüttung im Monat – wie groß muss das Depot sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/4000-euro-netto-ausschuettung-im-monat-wie-gross-muss-das-depot-sein/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Altersvorsorgedepot 2027: So funktioniert die neue staatlich geförderte ETF-Rente. Lohnt sie sich?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgedepot-2027/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgedepot-2027/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 20:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorgedepot ETF]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Rente 2027]]></category>
		<category><![CDATA[private Altersvorsorge ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Riester Nachfolger]]></category>
		<category><![CDATA[staatlich gefördertes ETF Depot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=6083</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Altersvorsorgedepot 2027 soll die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend verändern. Statt teurer Versicherungsprodukte soll künftig auch ein staatlich gefördertes Depot ohne Beitragsgarantie möglich sein. Damit werden erstmals ETF-Sparpläne direkt Bestandteil der staatlich geförderten Altersvorsorge. Doch wie funktioniert das neue Altersvorsorgedepot, wie hoch fällt die staatliche Förderung aus und lohnt sich das Ganze tatsächlich? Wenn...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgedepot-2027/">Altersvorsorgedepot 2027: So funktioniert die neue staatlich geförderte ETF-Rente. Lohnt sie sich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Altersvorsorgedepot 2027 soll die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend verändern. Statt teurer Versicherungsprodukte soll künftig auch ein staatlich gefördertes Depot ohne Beitragsgarantie möglich sein. Damit werden erstmals <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" data-type="post" data-id="5004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparpläne</a> direkt Bestandteil der staatlich geförderten Altersvorsorge. Doch wie funktioniert das neue Altersvorsorgedepot, wie hoch fällt die staatliche Förderung aus und lohnt sich das Ganze tatsächlich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du zwischen 25 und 40 Jahre alt bist, dürfte das Thema Altersvorsorge für dich wahrscheinlich irgendwo zwischen „<em>müsste ich eigentlich mal machen</em>“ und „<em>darum kümmere ich mich später</em>“ liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verständlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich stehen in diesem Alter meistens andere Dinge auf der finanziellen Tagesordnung: Haus oder Wohnung, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kinderdepot-steuerfreie-nachwuchsaktionaere-teil-2/" data-type="post" data-id="4425" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Familie</a>, Kinder, Auto, Urlaub, Karriere und vielleicht der erste größere ETF-Sparplan.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rente kann warten &#8211; wirklich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem ist genau diese Lebensphase für den langfristigen Vermögensaufbau extrem wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wer mit 30 Jahren anfängt, regelmäßig Geld zu investieren, hat einen gewaltigen Vorteil: <strong>Zeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier setzt das neue <strong>Altersvorsorgedepot 2027</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung möchte die bisherige Riester-Welt grundlegend modernisieren und ab 2027 eine neue Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge ermöglichen. Neben klassischen Garantieprodukten wird dann auch ein <strong>Altersvorsorgedepot ohne Garantie</strong> angeboten werden können. Darin sollen unter anderem Fonds und ETFs eingesetzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt zunächst ziemlich interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ist das neue Depot wirklich der große Wurf?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder ist ein normaler ETF-Sparplan am Ende trotzdem die bessere Lösung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das schauen wir uns an.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Altersvorsorgedepot 2027 überhaupt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altersvorsorgedepot ist im Grunde der Versuch, zwei Welten miteinander zu verbinden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ETF-Sparen + staatliche Förderung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher musste man für eine staatlich geförderte Altersvorsorge häufig auf spezielle Versicherungs- oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" data-type="post" data-id="4886" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Riester-Produkte</a> zurückgreifen. Diese waren nicht selten kompliziert, teuer und aufgrund von Garantievorgaben relativ renditearm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das soll sich ändern.</p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id6083_cbb393-94 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_2a2755-15"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_ab5cf2-b4 kb-section-dir-horizontal"><div class="kt-inside-inner-col">
<span class="kt-adv-heading6083_9dad80-cf wp-block-kadence-advancedheading has-theme-palette-9-color has-text-color has-theme-palette-3-background-color has-background" data-kb-block="kb-adv-heading6083_9dad80-cf"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span>
</div></div>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id6083_81918f-d5 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-2-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_a0a5e2-14"><div class="kt-inside-inner-col">
<figure class="wp-block-kadence-image kb-image6083_c78d84-d0 size-medium"><a href="https://link.amazon/B07toJ9N5" class="kb-advanced-image-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow sponsored"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="219" height="300" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Der-Einfache-Weg-zur-Erfolgreichen-Kapitalanlage-219x300.jpg" alt="" class="kb-img wp-image-6088" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Der-Einfache-Weg-zur-Erfolgreichen-Kapitalanlage-219x300.jpg 219w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Der-Einfache-Weg-zur-Erfolgreichen-Kapitalanlage.jpg 316w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_edb63e-27"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading6083_747f28-44 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading6083_747f28-44">Der einfache Weg zur erfolgreichen Kapitalanlage: Wie Sie mit einer individuellen Investmentstrategie Ihre Rendite erhöhen, Kosten sparen und Vermögen aufbauen | Geld anlegen mit ETFs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen mit einem guten Einkommen möchten ihr Geld sinnvoll investieren, haben dafür im Alltag aber wenig Zeit und oft nur begrenzte Erfahrung an der Börse. Gleichzeitig wissen sie, dass klassische Sparformen allein möglicherweise nicht ausreichen, um langfristig Vermögen aufzubauen und die eigene finanzielle Zukunft abzusichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Börsenexperte David Ernsting zeigt in seinem praxisorientierten Ansatz, wie sich auch mit wenig Zeit eine persönliche ETF-Strategie entwickeln und konsequent umsetzen lässt. Im Mittelpunkt stehen einfache und nachvollziehbare Anlagestrategien, die langfristigen Vermögensaufbau ermöglichen, Kosten reduzieren und dabei helfen sollen, die Auswirkungen der Inflation auszugleichen – ohne ständig die Börsenkurse verfolgen zu müssen.</p>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns6083_b11493-3d"><a class="kb-button kt-button button kb-btn6083_927f6d-68 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-full kb-btn-global-fill kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-true wp-block-kadence-singlebtn" href="https://link.amazon/B07toJ9N5" rel=" nofollow sponsored"><span class="kt-btn-inner-text">Bei Amazon anschauen</span><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_arrowRight kt-btn-icon-side-right"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><line x1="5" y1="12" x2="19" y2="12"/><polyline points="12 5 19 12 12 19"/></svg></span></a></div>
</div></div>

</div></div></div></div>

</div></div>


<p class="wp-block-paragraph">Ab dem <strong>1. Januar 2027</strong> können Anbieter neue Altersvorsorgeprodukte anbieten, bei denen auch ein Depot ohne Kapitalgarantie möglich ist. Das Geld wird dabei langfristig am Kapitalmarkt investiert. ETFs können Bestandteil dieser Lösung sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht die wichtigste Änderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ein junger Anleger mit beispielsweise 30 Jahren hat noch mehrere Jahrzehnte bis zur Rente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum sollte man einen solchen Zeitraum zwingend mit einem Produkt verbringen, das große Teile des Kapitals in möglichst sichere, aber renditearme Anlagen stecken muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Altersvorsorgedepot gibt hier deutlich mehr Spielraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zu einem normalen Wertpapierdepot:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Altersvorsorgedepot ist zweckgebunden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geld ist für die Altersvorsorge gedacht und kann nicht einfach wie ein normales Depot jederzeit für das nächste Auto, eine Immobilie oder einen Urlaub geplündert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist gleichzeitig Vor- und Nachteil.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die staatliche Förderung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird es interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Förderung ist wesentlich einfacher aufgebaut als die bisherige Riester-Förderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den derzeit geltenden Regelungen (hier kann sich leider noch vieles ändern) gibt es eine beitragsabhängige Grundzulage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ersten <strong>360 Euro Eigenbeitrag pro Jahr</strong> gibt es <strong>50 Cent</strong> staatliche Zulage<strong> je selbst eingezahltem Euro</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer beispielsweise 360 Euro im Jahr einzahlt, bekommt also zusätzlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>180 Euro staatliche Förderung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächsten 1.440 Euro Eigenbeitrag gibt es jeweils 25 Cent Zulage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem maximal geförderten Eigenbeitrag von <strong>1.800 Euro</strong> (somit ca. 150 Euro pro Monat) ergibt sich damit eine maximale Grundzulage von:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>540 Euro pro Jahr.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist <strong>deutlich mehr als die bisherige Riester-Grundzulage von 175 Euro</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel: 50 Euro im Monat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du zahlst beispielsweise:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>50 Euro pro Monat = 600 Euro pro Jahr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Staat legt auf Basis der aktuellen Regelung zusätzlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>180 Euro auf die ersten 360 Euro</li>



<li>60 Euro auf die weiteren 240 Euro</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit landen insgesamt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>840 Euro</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">im Altersvorsorgevertrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du selbst hast davon <strong>lediglich 600 Euro eingezahlt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das entspricht auf deine eigene Einzahlung bezogen zunächst einer Förderung von <strong>40 Prozent</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier wird das neue Altersvorsorgedepot interessant.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Noch interessanter wird es mit Kindern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Familien gibt es eine zusätzliche Kinderzulage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein förderberechtigter Elternteil erhält für jedes Kind bis zu 300 Euro Kinderzulage, wenn dafür entsprechend Eigenbeiträge geleistet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret wird die Kinderzulage mit einem Euro je selbst eingezahltem Euro bis zu einem Eigenbeitrag von 300 Euro pro Kind berechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Kind können damit zusätzlich bis zu:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>300 Euro pro Jahr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">in das Altersvorsorgedepot fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei zwei Kindern wären es bis zu:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>600 Euro pro Jahr.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann insbesondere für Familien einen erheblichen Unterschied machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Beispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir eine Familie mit zwei Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eltern zahlen 1.200 Euro im Jahr in das Altersvorsorgedepot ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen nach der derzeit vorgesehenen Förderlogik:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>480 Euro Grundzulage</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">plus</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>600 Euro Kinderzulage.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit würden insgesamt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2.280 Euro</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">im Depot landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Familie hat selbst lediglich 1.200 Euro eingezahlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist natürlich kein „geschenktes Geld“, denn das Kapital ist für die Altersvorsorge gebunden und die <strong>späteren Auszahlungen unterliegen der Besteuerung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Förderung kann den langfristigen Vermögensaufbau erheblich beschleunigen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der große Unterschied: ETF ohne Garantie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommen wir zum aus meiner Sicht spannendsten Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Altersvorsorgedepot kann <strong>ohne Beitragsgarantie</strong> angeboten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein eingezahltes Geld muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig garantiert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kann wesentlich stärker in chancenorientierte Anlagen investiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier kommen ETFs ins Spiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesfinanzministerium nennt beispielsweise einen ETF auf den MSCI World ausdrücklich als mögliche Anlage innerhalb der neuen Produktwelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Paradigmenwechsel. Denn damit wird eine Idee, die viele Privatanleger ohnehin längst verfolgen, staatlich gefördert:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>langfristig breit gestreut in Aktien investieren und vom Zinseszinseffekt profitieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon heute einen Welt-ETF als Altersvorsorge nutzt, dürfte deshalb einiges an dem neuen Konzept wiedererkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bei FinanzGuerilla bereits ausführlich darüber geschrieben, warum ein Welt-ETF meiner Meinung nach grundsätzlich hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet ist: <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" data-type="post" data-id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum damaligen Artikel</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Unterschied ist allerdings:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim normalen ETF-Sparplan bekommst du keine staatliche Zulage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Altersvorsorgedepot schon.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Altersvorsorgedepot vs. normaler ETF-Sparplan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sind wir bei der entscheidenden Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum sollte ich überhaupt ein Altersvorsorgedepot eröffnen, wenn ich einfach einen ETF bei meinem Broker besparen kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns die Unterschiede an.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><th></th><th>Altersvorsorgedepot</th><th>Normaler ETF-Sparplan</th></tr><tr><td>Staatliche Förderung</td><td>Ja</td><td>Nein</td></tr><tr><td>ETFs möglich</td><td>Ja</td><td>Ja</td></tr><tr><td>Kapitalgarantie</td><td>Im Depot ohne Garantie nein</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Kapital frei verfügbar</td><td>Nein</td><td>Ja</td></tr><tr><td>Besteuerung während Ansparphase</td><td>steuerlich gefördert</td><td>normale Besteuerung</td></tr><tr><td>Auszahlung</td><td>Altersvorsorgephase</td><td>jederzeit möglich</td></tr><tr><td>Kinderzulage</td><td>Ja</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Berufseinsteigerbonus</td><td>Ja</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Flexibilität</td><td>eingeschränkt</td><td>sehr hoch</td></tr><tr><td>Vererbung</td><td>abhängig von Vertragsgestaltung</td><td>grundsätzlich frei</td></tr><tr><td>Kosten</td><td>abhängig vom Anbieter</td><td>häufig sehr niedrig</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier liegt der Knackpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altersvorsorgedepot ist <strong>kein Ersatz für dein normales Depot</strong>. Es ist vielmehr eine zusätzliche Säule.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der steuerliche Vorteil des Altersvorsorgedepots</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Zulagen gibt es einen weiteren wichtigen Punkt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kapitalerträge innerhalb des Altersvorsorgedepots werden während der Ansparphase nicht wie bei einem normalen Depot laufend besteuert</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet vereinfacht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dividenden, Kursgewinne und andere Kapitalerträge können innerhalb des Vertrags weiter investiert werden. Somit sind auch Themen wie die <a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" data-type="post" data-id="1121" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorabpauschale bei ETFs</a> seit 2018 kein Thema mehr für dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besteuerung erfolgt grundsätzlich erst in der Auszahlungsphase. Das ist interessant, weil dadurch der komplette Kapitalstock über <strong>Jahrzehnte für den Zinseszinseffekt</strong> arbeiten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim normalen Depot müssen Anleger dagegen die jeweils geltenden steuerlichen Regeln berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass ein normales Depot automatisch schlechter ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Steuervorteil kann bei einem Anlagehorizont von 30 oder 40 Jahren durchaus relevant werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade junge Anleger profitieren könnten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir einmal einen 30-Jährigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Alter von 67 Jahren bleiben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>37 Jahre Anlagezeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine extrem lange Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn beispielsweise dauerhaft 100 Euro monatlich investiert werden und man langfristig eine durchschnittliche Rendite von 7 Prozent unterstellt, kann daraus über Jahrzehnte ein beträchtliches Vermögen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Faktor ist dabei nicht nur die Höhe der monatlichen Einzahlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist vor allem:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Je länger das Geld investiert bleibt, desto stärker kann der Zinseszinseffekt wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb ist ein staatlicher Zuschuss am Anfang der Sparphase besonders interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn nicht nur die eigene Einzahlung arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die staatliche Förderung kann über Jahrzehnte Rendite erwirtschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus 100 Euro staatlicher Förderung können nach mehreren Jahrzehnten theoretisch deutlich mehr als 100 Euro werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gilt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendite ist nicht garantiert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Aktien-ETF kann zwischenzeitlich 20, 30 oder auch 50 Prozent verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb ist das Altersvorsorgedepot ohne Garantie auch kein Sparbuch.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist mit dem Risiko?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sollte man sich nichts vormachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Altersvorsorgedepot ohne Garantie bleibt eine Kapitalanlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du einen Aktien-ETF hältst, kann der Depotwert schwanken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zwar teilweise erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aber nicht automatisch ein Argument gegen Aktien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit 30 Jahren noch 30 oder 35 Jahre bis zur Rente hat, kann kurzfristige Schwankungen grundsätzlich wesentlich leichter verkraften als jemand, der in zwei Jahren auf das Geld angewiesen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist deshalb der Anlagehorizont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem entsteht eher dann, wenn jemand kurz vor dem Ruhestand noch zu 100 Prozent in Aktien investiert ist und anschließend während eines Börsencrashs verkaufen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue System versucht dieses Problem unter anderem mit Standardprodukten und einem möglichen Ablaufmanagement zu berücksichtigen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Standarddepot?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder möchte sich selbst mit ETFs, Aktienquoten und Anleihen beschäftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb soll es ein sogenanntes <strong>Standarddepot</strong> geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist vereinfacht gesagt eine vorkonfigurierte Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anbieter legt fest, wie das Geld investiert wird und wie sich die Anlage im Laufe der Zeit verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept soll insbesondere Menschen ansprechen, die zwar fürs Alter sparen wollen, aber keine Lust haben, selbst jeden Monat die richtige ETF-Aufteilung zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Standarddepot soll damit eine Art „Autopilot“ für die Altersvorsorge darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist außerdem die vorgesehene Kostenbegrenzung. Die offiziellen Informationen nennen für Standardprodukte eine Begrenzung der Effektivkosten; bei den veröffentlichten Angaben gibt es dabei unterschiedliche Entwicklungsstände zwischen früheren Entwürfen und den späteren FAQ. Für Anleger bedeutet das vor allem: <strong>Nicht nur auf die staatliche Förderung schauen, sondern die tatsächlichen Gesamtkosten des konkreten Angebots vergleichen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ein gefördertes Produkt mit hohen Kosten kann trotz Förderung schlechter sein als ein günstiger ETF-Sparplan.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Die Auszahlung: Hier wird es komplizierter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während ein normales Depot jederzeit verkauft werden kann, ist das Altersvorsorgedepot für die spätere Altersvorsorge gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kapital soll grundsätzlich erst in der Auszahlungsphase zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu ist allerdings, dass künftig neben einer lebenslangen Rente auch ein <strong>Auszahlungsplan</strong> möglich sein soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kann das Kapital beispielsweise über einen längeren Zeitraum schrittweise ausgezahlt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den aktuellen Regelungen sind Auszahlungspläne bis mindestens zum 85. Lebensjahr vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht ein sinnvoller Schritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn eine lebenslange Rente hat zwar den Vorteil, dass man das Langlebigkeitsrisiko an den Versicherer abgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür ist die Kalkulation häufig weniger transparent und ein Teil des Kapitals wird für die Absicherung gegen ein sehr langes Leben verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Auszahlungsplan funktioniert anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du erhältst über einen bestimmten Zeitraum regelmäßig Geld aus deinem Kapital.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann zu höheren monatlichen Auszahlungen führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür trägst du stärker das Risiko, dass das Kapital irgendwann aufgebraucht ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich das Altersvorsorgedepot?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt die wichtigste Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ja – aber nicht für jeden und nicht automatisch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde das Altersvorsorgedepot insbesondere dann interessant finden, wenn drei Dinge zusammenkommen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Du hast einen langen Anlagehorizont.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Je jünger du bist, desto interessanter wird die Kombination aus Aktienrendite, Förderung und Zinseszins.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Du kannst das Geld langfristig entbehren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möglicherweise in fünf Jahren eine Immobilie kaufen möchte, sollte nicht sämtliche Ersparnisse in ein gebundenes Altersvorsorgeprodukt stecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Das konkrete Produkt ist günstig.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatliche Förderung allein macht einen schlechten Vertrag noch lange nicht zu einem guten Vertrag. Man kann aber davon ausgehen, dass nahezu alle namhaften Anbieter ein solches Altersvorsorgedepot anbieten werden. Beim Smartbroker weiß ich es ganz sicher, da ein entsprechender Hinweis in der App erscheint. Wenn du ohnehin also beim Smartbroker Kunde bist, dürfte dir die Option &#8222;Altersvorsorgedepot&#8220; dort ab Januar 2027 angeboten werden. Mit folgendem QR-Code kannst du dir die Angebote des Smartbroker anschauen:*</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="131" height="123" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/QR-Code-Smartbroker.jpg" alt="" class="wp-image-6087"/></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen könnte sich das Altersvorsorgedepot besonders lohnen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meiner Meinung nach gibt es einige Gruppen, bei denen man genauer hinschauen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Junge Berufstätige</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer zwischen 25 und 35 Jahren alt ist und noch mehrere Jahrzehnte vor sich hat, kann besonders stark vom <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-ein-depot-dich-frei-macht/" data-type="post" data-id="4283" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinseszinseffekt</a> profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich gibt es für Personen, die zu Beginn des Beitragsjahres noch nicht 25 Jahre alt sind, einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Familien mit Kindern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kann die Kinderzulage besonders attraktiv sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mehreren Kindern kann die staatliche Förderung einen erheblichen Anteil der eigenen Einzahlung ausmachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei niedrigeren Einkommen kann die direkte Zulagenförderung interessanter sein als ein zusätzlicher Steuervorteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Förderung fließt unabhängig davon in den Vertrag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Menschen, die sich nicht selbst um ihr Depot kümmern wollen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit einem normalen ETF-Sparplan ständig über die richtige ETF-Auswahl, Rebalancing und die richtige Aktienquote nachdenkt, könnte mit einem gut konstruierten Standarddepot besser schlafen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen könnte ein normales ETF-Depot besser sein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt aber die andere Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du bereits ein gut aufgebautes Depot hast und sehr flexibel bleiben möchtest, kann ein klassischer ETF-Sparplan weiterhin unschlagbar einfach sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du entscheidest selbst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie viel du einzahlst</li>



<li>welchen ETF du kaufst</li>



<li>wann du verkaufst</li>



<li>wann du Geld entnimmst</li>



<li>wem du dein Vermögen vererbst</li>



<li>ob du deine Strategie änderst</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Freiheit hat einen enormen Wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb sehe ich das Altersvorsorgedepot nicht als Ersatz für ein normales Depot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe es eher als <strong>zusätzlichen Baustein</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei FinanzGuerilla habe ich diese Trennung bereits bei der Diskussion von ETF-Sparplan und Rürup-Rente beschrieben: <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" data-type="post" data-id="3027" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge und frei verfügbares Vermögen erfüllen unterschiedliche Aufgaben</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier muss ich leider aber zugeben, dass ich das neue Altersvorsorgedepot 2027 attraktiver finde, als meine Rürup. Leider räumt mir der Gesetzgeber bisher kein kostenfreies Umwandlungsrecht ein, weshalb ich die Rürup beitragsfrei stellen müsste, um zukünftig in das neue Altersvorsorgedepot einzusparen. Blöd. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Riester-Sparer sollen eine solche kostenfreie und steuerunschädliche Wechsel-Möglichkeit offenbar eingeräumt bekommen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Strategie wäre: Nicht entweder – sondern sowohl als auch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute mit 30 Jahren meine Altersvorsorge komplett neu aufbauen würde, würde ich wahrscheinlich nicht die Frage stellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Altersvorsorgedepot oder ETF-Sparplan?“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Wie kombiniere ich beides sinnvoll?“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein großer Unterschied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil des monatlichen Sparbetrags könnte in das geförderte Altersvorsorgedepot fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der restliche Betrag bleibt im normalen Depot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit entstehen zwei Töpfe.</p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id6083_bc8013-73 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_3f498d-ee"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_30939b-96 kb-section-dir-horizontal"><div class="kt-inside-inner-col">
<span class="kt-adv-heading6083_836ccd-5a wp-block-kadence-advancedheading has-theme-palette-9-color has-text-color has-theme-palette-3-background-color has-background" data-kb-block="kb-adv-heading6083_836ccd-5a"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b50.png" alt="⭐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span>
</div></div>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id6083_2eec93-c8 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-2-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_b911f4-43"><div class="kt-inside-inner-col">
<figure class="wp-block-kadence-image kb-image6083_20fbee-91 size-medium"><a href="https://link.amazon/B0767G6NH" class="kb-advanced-image-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow sponsored"><img decoding="async" width="300" height="296" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/02_Mockup2-300x296.jpg" alt="" class="kb-img wp-image-6090" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/02_Mockup2-300x296.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/02_Mockup2.jpg 537w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column6083_28b9a8-25"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="kt-adv-heading6083_8837e1-3e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading6083_8837e1-3e">Die Finanz-Kriegerin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Detailliertes Fantasy-Design mit kraftvoller Symbolik; Wegweiser zu den wahren Werten: Freiheit, Unabhängigkeit, effizienter Zeiteinsatz und passivem einkommen durch Dividende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Perfekt für Investoren, insbesondere weibliche Investorinnen, die sich bislang durch andere Designs und Motive wenig abgeholt fühlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">-Hochwertiger Druck &#8211; ideal für Alltag, Freizeit und natürlich als Geschenk.</p>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns6083_37b2db-60"><a class="kb-button kt-button button kb-btn6083_0307bd-42 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-full kb-btn-global-fill kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-true wp-block-kadence-singlebtn" href="https://link.amazon/B0767G6NH" rel=" nofollow sponsored"><span class="kt-btn-inner-text">Bei Amazon anschauen</span><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_arrowRight kt-btn-icon-side-right"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><line x1="5" y1="12" x2="19" y2="12"/><polyline points="12 5 19 12 12 19"/></svg></span></a></div>
</div></div>

</div></div></div></div>

</div></div>


<h3 class="wp-block-heading">Topf 1: Altersvorsorge</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Langfristig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatlich gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jederzeit verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglichst breit gestreut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Topf 2: Vermögensaufbau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Flexibel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jederzeit verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ETF, Aktien oder andere Investments.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du beispielsweise auch Kapital für eine Immobilie, größere Anschaffungen oder ein späteres passives Einkommen aufbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Trennung halte ich für ausgesprochen sinnvoll.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Und genau hier bleibt der normale ETF-Sparplan unschlagbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin nach wie vor ein großer Freund eines einfachen, breit gestreuten Welt-ETF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil das Konzept extrem einfach ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kaufst regelmäßig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du hältst langfristig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du diversifizierst weltweit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du lässt den Zinseszins arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und du musst nicht ständig irgendetwas tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bereits ausführlich beschrieben, warum ich einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" data-type="post" data-id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welt-ETF als Kern einer langfristigen Altersvorsorge</a> sinnvoll finde:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Idee, ETF-Sparpläne als langfristigen Kern des eigenen Depots zu nutzen, zieht sich durch <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" data-type="post" data-id="994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrere Artikel hier auf FinanzGuerilla</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>[Interner Link: Lieber Einzelaktien statt ETF ins Depot investieren?]</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue staatlich geförderte ETF-Weg könnte dieses Konzept nun um einen entscheidenden Baustein erweitern:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>die staatliche Förderung.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Beispiel für eine mögliche Strategie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir eine 32-jährige Arbeitnehmerin oder einen 32-jährigen Arbeitnehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monatlich stehen 300 Euro für die langfristige Geldanlage zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt alles in ein einziges Depot zu stecken, könnte beispielsweise folgende Aufteilung sinnvoll sein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>100 Euro Altersvorsorgedepot</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">plus</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>200 Euro normaler ETF-Sparplan.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altersvorsorgedepot bekommt zusätzlich die staatliche Förderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das normale Depot bleibt vollständig flexibel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen Jahren existieren zwei unterschiedliche Vermögensbereiche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altersvorsorgedepot bildet die langfristige Altersvorsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das normale Depot ist das finanzielle Sicherheits- und Freiheitskonto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann beispielsweise für eine Immobilie, eine längere Auszeit, einen früheren Ruhestand oder später für zusätzliches passives Einkommen eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist das nur ein Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie hoch der optimale Anteil sein sollte, hängt von Einkommen, Familienstand, vorhandenen Rücklagen, Immobilienplänen und der eigenen Risikobereitschaft ab.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer bereits einen Riester-Vertrag besitzt, sollte jetzt nicht vorschnell kündigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bestehende Verträge genießen grundsätzlich Bestandsschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es soll aber wie oben bereits angeschnitten möglich sein, einen bestehenden Vertrag <strong>in die neue Produktwelt zu überführen</strong>. Dabei müssen allerdings Kosten und steuerliche Auswirkungen eines Wechsels berücksichtigt werden. Bereits gefördertes Kapital wird bei einer Übertragung nicht einfach ein zweites Mal gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb gilt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht kündigen, nicht übertragen und nicht wechseln, bevor du deinen bestehenden Vertrag und das neue Angebot konkret miteinander verglichen hast.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei älteren Riester-Verträgen können individuelle Garantien oder Vertragsbedingungen eine Rolle spielen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das größte Risiko ist nicht der Börsencrash</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt vielleicht zunächst paradox.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber aus meiner Sicht ist für einen 30-Jährigen nicht der nächste Börsencrash das größte Risiko.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das größere Risiko ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>20 Jahre überhaupt nichts zu tun.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit 30 Jahren einen Aktienmarkt-Crash erlebt, hat anschließend noch Jahrzehnte Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer dagegen erst mit 55 anfängt, muss wesentlich höhere Beträge investieren, um dasselbe Ziel zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist der wichtigste Faktor der Altersvorsorge nicht das perfekte Produkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>früh anfangen + regelmäßig investieren + lange durchhalten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt für das Altersvorsorgedepot genauso wie für den klassischen ETF-Sparplan.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit zum Altersvorsorgedepot 2027</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altersvorsorgedepot ist aus meiner Sicht eine der interessantesten Änderungen in der deutschen privaten Altersvorsorge seit langer Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil der Gesetzgeber endlich anerkennt, dass langfristige Altersvorsorge nicht zwingend über klassische Versicherungsprodukte funktionieren muss.  Zudem wird endlich anerkannt, dass <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" data-type="post" data-id="1945" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien nicht böse oder unmoralisch sind</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktien und ETFs gehören meiner Meinung nach in eine moderne Altersvorsorge.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Altersvorsorgedepot ermöglicht genau das – und kombiniert die Kapitalanlage zusätzlich mit staatlichen Zulagen und steuerlichen Vorteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant ist das für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>junge Anleger</li>



<li>Familien mit Kindern</li>



<li>Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen</li>



<li>Anleger mit langem Anlagehorizont</li>



<li>Menschen, die ihr Altersvorsorgekapital bewusst langfristig binden möchten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem würde ich nicht mein gesamtes Vermögen in ein Altersvorsorgedepot stecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ein normales Depot hat einen unschätzbaren Vorteil:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du kannst jederzeit darauf zugreifen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" data-type="post" data-id="574" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> bedeutet für mich nicht nur, im Alter genug Geld zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanzielle Freiheit bedeutet auch, heute Handlungsspielraum zu besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb gefällt mir die Kombination aus beiden Welten am besten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot für die langfristige Altersvorsorge + günstiges normales ETF-Depot für die finanzielle Freiheit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob sich das Altersvorsorgedepot letztlich wirklich lohnt, wird deshalb nicht allein davon abhängen, wie hoch die staatliche Förderung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend werden die konkreten Produkte sein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche ETFs stehen zur Verfügung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie hoch sind die Gesamtkosten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie flexibel kann ich den Anbieter wechseln?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie funktioniert die Auszahlung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Möglichkeiten gibt es bei Vererbung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vor allem:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie gut ist das Produkt im Vergleich zu einem simplen, günstigen ETF-Sparplan?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Fragen werden ab 2027 entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein persönliches Zwischenfazit lautet deshalb:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Altersvorsorgedepot ist kein Ersatz für den ETF-Sparplan. Es könnte aber eine ziemlich interessante Ergänzung werden.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und für alle, die heute zwischen 25 und 40 Jahre alt sind, könnte sich deshalb 2027 ein genauer Blick auf die neuen Angebote durchaus lohnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wenn der Staat tatsächlich einen Teil deiner Altersvorsorge mitfinanziert, sollte man sich zumindest anschauen, was man dafür bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber bitte nicht blind unterschreiben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die goldene Regel bleibt auch 2027:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Förderung ist gut. Niedrige Kosten, hohe Renditechancen und Flexibilität sind besser.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Artikel auf FinanzGuerilla</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dich näher mit dem Thema Altersvorsorge und ETF beschäftigen möchtest, passen insbesondere diese bereits veröffentlichten Artikel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" data-type="post" data-id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reicht ein Welt-ETF als Altersvorsorge? Welcher ist der beste?</a></strong></li>



<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" data-type="post" data-id="3027" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-Rente versus ETF-Sparplan</a></strong></li>



<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" data-type="post" data-id="3871" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktienrente: (R)evolution der Deutschen Rentenversicherung?</a></strong></li>



<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktienrente-generationenkapital-ist-der-grosse-wurf-gelungen/" data-type="post" data-id="4696" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neue Aktienrente heißt Generationenkapital – der große Wurf?</a></strong></li>



<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" data-type="post" data-id="994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lieber Einzelaktien statt ETF ins Depot investieren?</a></strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade der Vergleich zwischen dem neuen Altersvorsorgedepot und dem klassischen ETF-Sparplan dürfte in Zukunft noch eine der spannendsten Fragen für langfristige Anleger werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bundesministerium der Finanzen:</strong> <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/reform-der-privaten-altersvorsorge.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen zur Reform der geförderten privaten Altersvorsorge und zum Altersvorsorgedepot</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsche Rentenversicherung:</strong> <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2026/260508-bundesrat-reform-private-altersvorsorge" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen zur Reform der privaten Altersvorsorge und zur neuen Fördersystematik</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Hinweis:</strong> Dieser Artikel stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die gesetzlichen Regelungen zur neuen privaten Altersvorsorge können sich bis zum vollständigen Inkrafttreten und bei der praktischen Umsetzung noch ändern. Vor dem Abschluss eines Altersvorsorgevertrages sollten die konkreten Kosten, Anlagebedingungen, Fördervoraussetzungen und Auszahlungsbedingungen des jeweiligen Anbieters geprüft werden.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgedepot-2027/">Altersvorsorgedepot 2027: So funktioniert die neue staatlich geförderte ETF-Rente. Lohnt sie sich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgedepot-2027/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 21:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[A2JAHJ]]></category>
		<category><![CDATA[A2JAHJ vs A41L70]]></category>
		<category><![CDATA[A41L70]]></category>
		<category><![CDATA[Dividend Growth ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden ETF Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[ETF mit monatlicher Ausschüttung]]></category>
		<category><![CDATA[L&G Global Quality Dividends]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitäts ETF]]></category>
		<category><![CDATA[VanEck Dividend Leaders]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=6018</guid>

					<description><![CDATA[<p>VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders vs. L&#38;G Global Quality Dividends – Kosten, Dividende, Qualität, Diversifikation und langfristige Renditechancen im Vergleich. Stand: 10. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. A2JAHJ oder A41L70 – zwei Dividenden-ETFs mit unterschiedlichen Konzepten Wer einen Dividenden-ETF sucht, stößt schnell...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/">A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders vs. L&amp;G Global Quality Dividends – Kosten, Dividende, Qualität, Diversifikation und langfristige Renditechancen im Vergleich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stand: 10. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A2JAHJ oder A41L70 – zwei Dividenden-ETFs mit unterschiedlichen Konzepten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Dividenden-ETF sucht, stößt schnell auf den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF (WKN A2JAHJ) und den noch jungen L&amp;G Global Quality Dividends UCITS ETF (WKN A41L70). Beide investieren in entwickelte Märkte und schütten Erträge aus. Trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Strategien.</p>



<pre class="wp-block-verse">Literaturtipp: <a href="https://link.amazon/B0fMgokN4" data-type="link" data-id="https://link.amazon/B0fMgokN4" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Intelligent investieren: Das Standardwerk des Value Investing</a> (Affiliate) </pre>



<p class="wp-block-paragraph">A2JAHJ ist seit 2016 am Markt und konzentriert sich auf 100 dividendenstarke Large Caps. A41L70 wurde erst im Januar 2026 aufgelegt und setzt auf ein wesentlich breiteres All-Cap-Universum mit rund 1.000 Aktien. Gleichzeitig kombiniert der L&amp;G Dividendenwachstum mit Qualitätsmerkmalen und schüttet monatlich aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: <strong>Welcher ETF zahlt mehr Dividende</strong>? Viel wichtiger sind <strong>Strategie, Qualität, Diversifikation, Kosten, Ausschüttungswachstum</strong> und die Rolle des ETFs im Gesamtdepot.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die wichtigsten Unterschiede</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Merkmal</td><td><strong>A2JAHJ – VanEck</strong></td><td><strong>A41L70 – L&amp;G</strong></td></tr><tr><td>Start</td><td>23.05.2016</td><td>12.01.2026</td></tr><tr><td>TER</td><td>0,38 %</td><td>0,29 %</td></tr><tr><td>Aktien</td><td>100</td><td>rund 1.000</td></tr><tr><td>Universum</td><td>Developed Large Caps</td><td>Developed All Caps</td></tr><tr><td>Fokus</td><td>Dividend Leaders</td><td>Dividend Growth + Quality</td></tr><tr><td>Ausschüttung</td><td>quartalsweise</td><td>monatlich</td></tr><tr><td>Track Record</td><td>langjährig</td><td>sehr kurz</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">A2JAHJ: Der etablierte Dividend-Leaders-ETF</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der A2JAHJ bildet den Morningstar Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Screened Select Index ab. Vereinfacht gesagt werden aus entwickelten Märkten Unternehmen herausgefiltert, die attraktive Dividenden zahlen und zugleich Anforderungen an Dividendenentwicklung und Nachhaltigkeit erfüllen. Am Ende stehen <strong>100 Aktien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ETF existiert seit 2016. Genau das ist ein großer Vorteil: Anleger können die Strategie über verschiedene Börsenphasen beobachten. Anfang August 2026 lag das Fondsvolumen laut VanEck bei rund 9,1 Milliarden Euro; die laufenden Kosten betragen 0,38 % pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der A2JAHJ ist kein Ersatz für einen klassischen Welt-ETF. Seine Auswahl führt zu einer stärkeren Gewichtung von Dividendenbranchen wie Energie, Versicherungen, Banken, Pharma, Versorgern und Basiskonsum. Wachstumsstarke Technologiewerte spielen dagegen eine geringere Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positiv ist, dass A2JAHJ nicht blind die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite kauft. Die Methodik berücksichtigt unter anderem Dividendenwachstum und die erwartete Ausschüttungsquote. Eine extrem hohe Dividendenrendite kann schließlich auch ein Warnsignal sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A41L70: Der neue Quality-Dividend-Ansatz</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der A41L70 ist der L&amp;G Global Quality Dividends UCITS ETF USD Distributing. Er bildet den FTSE Developed All Cap Dividend Growth with Quality Net Tax Index ab und wurde erst im Januar 2026 aufgelegt. Eine langjährige Live-Historie gibt es deshalb noch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept ist trotzdem interessant: Der ETF verbindet positives Dividendenwachstum mit Qualitätsmerkmalen und einer attraktiven erwarteten Dividendenrendite. Durch den All-Cap-Ansatz können neben Large Caps auch Mid Caps und kleinere Unternehmen berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit rund 1.000 Positionen ist A41L70 deutlich breiter aufgestellt als A2JAHJ. Hinzu kommen niedrigere laufende Kosten von 0,29 % und monatliche Ausschüttungen. Für Anleger, die einen regelmäßigen Cashflow aus ihrem Depot wünschen, ist das praktisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine monatliche Ausschüttung ist allerdings kein zusätzlicher Renditebonus. Zwölf kleine Zahlungen sind wirtschaftlich nicht automatisch besser als vier größere. Entscheidend bleibt die Gesamtrendite aus Kursentwicklung und Ausschüttungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dividendenrendite oder Dividendenwachstum?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier liegt der wichtigste konzeptionelle Unterschied. A2JAHJ ist stärker auf aktuelle Dividendenerträge und Dividend Leaders ausgerichtet. A41L70 legt mehr Gewicht auf die Kombination aus <strong>Dividendenwachstum und Qualität</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen Anleger mit einem Anlagehorizont von zehn oder zwanzig Jahren kann Dividendenwachstum besonders interessant sein. Eine heute etwas niedrigere Ausschüttung kann langfristig attraktiver sein, wenn die Unternehmen ihre Gewinne und Dividenden nachhaltig steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet allerdings nicht, dass A41L70 automatisch die höhere Rendite liefern wird. Dafür ist der ETF schlicht zu jung. Die historische Indexentwicklung der zugrunde liegenden Strategie kann Hinweise geben, ersetzt aber keinen echten Live-Track-Record.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Diversifikation: klarer Vorteil für A41L70</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">100 Aktien sind bereits eine ordentliche Diversifikation. Rund 1.000 Aktien reduzieren das Einzelwertrisiko aber noch stärker. Beim A41L70 kann der Ausfall oder eine Dividendenkürzung eines einzelnen Unternehmens das Portfolio daher weniger stark treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die breitere Streuung ist einer der größten Vorteile des L&amp;G. Allerdings bedeutet mehr Diversifikation nicht automatisch höhere Rendite. Ein breiter beziehungsweise gleichgewichteter Ansatz profitiert weniger stark davon, wenn einzelne Mega-Gewinner des Marktes extrem groß werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide ETFs sind Faktorstrategien. Die Zahl der Aktien allein sagt deshalb wenig über das Gesamtrisiko aus. Beide bevorzugen Unternehmen mit bestimmten Dividendenmerkmalen und weichen damit bewusst vom klassischen Weltmarktportfolio ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kosten und Track Record</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den laufenden Kosten liegt A41L70 mit 0,29 % vor A2JAHJ mit 0,38 %. Die Differenz beträgt 0,09 Prozentpunkte. Bei 100.000 Euro sind das rechnerisch rund 90 Euro pro Jahr. Ich würde einen ETF allerdings nicht allein wegen dieser Differenz wechseln: Die Strategie ist wichtiger als die TER.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Track Record ist die Sache eindeutig. A2JAHJ existiert seit 2016, A41L70 erst seit 2026. Der VanEck hat damit mehrere Marktphasen mit echtem Fondsvermögen durchlaufen. Das macht A2JAHJ nicht automatisch besser, aber besser einschätzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim L&amp;G muss sich erst zeigen, wie sich die Strategie über eine komplette Krise, steigende Zinsen oder eine längere Seitwärtsphase entwickelt. Historische Indexdaten sind interessant, sollten aber nicht mit einer garantierten zukünftigen ETF-Performance verwechselt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A2JAHJ vs. A41L70 im Depot</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde keinen der beiden ETFs automatisch als alleinigen Kern eines Aktienportfolios verwenden. Ein FTSE All-World oder vergleichbarer Welt-ETF bildet den globalen Aktienmarkt umfassender ab. Ein Dividenden-ETF ist eine bewusste Faktor-Beimischung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mögliches Modell wäre beispielsweise 80 % Welt-ETF und 20 % A2JAHJ. Wer stärker auf Qualität und Dividendenwachstum setzt, könnte stattdessen 80 % Welt-ETF und 20 % A41L70 wählen. Auch eine Kombination aus beiden ist möglich, allerdings mit Überschneidungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Entnahmephase kann A41L70 mit monatlichen Ausschüttungen praktisch sein. A2JAHJ zahlt quartalsweise. Wirtschaftlich entscheidender als die Frequenz sind jedoch Ausschüttungshöhe, <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" data-type="post" data-id="2629" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungswachstum</a> und Gesamtrendite.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Risiken und Steuern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide ETFs sind Aktienfonds und für deutsche Anleger grundsätzlich als Aktienfonds steuerlich relevant. Bei einer Aktienquote von mindestens 51 % gilt grundsätzlich eine Teilfreistellung von 30 %. Die konkrete Steuerbelastung hängt unter anderem von Freistellungsauftrag, Sparer-Pauschbetrag und persönlichen Umständen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide ETFs bleiben Aktienanlagen. Dividenden sind keine Zinsen und keine Garantie. Unternehmen können Ausschüttungen kürzen, Aktienkurse können stark fallen und Dividendenstrategien können über längere Zeit hinter dem Gesamtmarkt zurückbleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Performancevergleich: Wie schlagen sich A2JAHJ und A41L70 gegen den MSCI World?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Performance muss man den Vergleich aktuell noch mit Vorsicht betrachten. Der VanEck existiert bereits <strong>seit 2016</strong> und verfügt über eine lange Historie, während der A41L70 erst am <strong>12. Januar 2026</strong> aufgelegt wurde. Ein sinnvoller direkter Vergleich ist deshalb derzeit nur für den Zeitraum möglich, in dem beide ETFs tatsächlich am Markt handelbar sind, somit seit Januar 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von Seiten wie z.B. justETF zeigen für den A2JAHJ zuletzt eine starke Entwicklung. Auf längere Sicht lag die Gesamtrendite inklusive Ausschüttungen bei <strong>+82,26 % über drei Jahre und +134,62 % über fünf Jahre</strong>. Allein 2025 erzielte der ETF laut justETF eine Rendite von <strong>+23,78 %</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den direkten Vergleich seit Januar 2026 ist der Zeitraum allerdings noch sehr kurz. Deshalb wäre es aus meiner Sicht unseriös, aus wenigen Monaten bereits einen langfristigen Sieger zwischen A2JAHJ und A41L70 abzuleiten. Genau hier sollte auch der MSCI World als Benchmark betrachtet werden: Während ein klassischer MSCI-World-ETF den breiten Markt der Industrieländer abbildet, setzen beide Dividenden-ETFs bewusst auf bestimmte Faktoren – insbesondere Dividenden, beim A41L70 zusätzlich stärker auf <strong>Dividendenwachstum</strong> und <strong>Qualität</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch mache habe ich mal einen Performancevergleich angestellt, auch wenn dieser wie gesagt wenig aussagekräftig ist. Verglichen habe ich die ETFs anhand der Daten von Fondweb.de. Vergleichen habe ich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>A41L70</strong> &#8211; L&amp;G Global Quality Dividends UCITS ETF USD Dist ETF</li>



<li><strong>A2JAHJ</strong> &#8211; VanEck Morning. Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF</li>



<li><strong>A3EP8F </strong>&#8211; iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Dist)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Den MSCI-World natürlich in der <strong>ausschüttenden Variante</strong>, da der <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" data-type="post" data-id="493" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierer</a> hier das Bild verzerren würde. Das Ergebnis des Vergleiches sieht so aus:</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="599" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-1024x599.jpg" alt="" class="wp-image-6041" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-1024x599.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-300x175.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-768x449.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld.jpg 1159w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Fondsvergleich: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE0005AJA0P1,NL0011683594,IE000OHHIBC6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondweb.de</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>17,55%</strong> seit Auflage im Januar 2026 hat der L&amp;G (Blau) sogar derzeit die Nase vorne. Der VanEck (Orange) konnte satte <strong>16,29%</strong> zulegen. Der MSCI World-ETF hingegen schaffte es auf &#8222;nur&#8220; 13,44% und stellt somit das Schlusslicht dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit: A2JAHJ oder A41L70?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute einen neuen Dividenden-ETF-Sparplan aufsetzen müsste, würde ich den A41L70 leicht bevorzugen. Nicht, weil er nachweislich besser ist, sondern weil mir die Kombination aus <strong>Quality, Dividend Growth, All-Cap-Diversifikation</strong> und niedrigen Kosten konzeptionell besser gefällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A2JAHJ von Vaneck bleibt aber ein sehr interessanter ETF. Sein größter Trumpf ist der echte Track Record seit 2016. Wer ihn bereits im Depot hat, muss meiner Meinung nach nicht allein wegen des neuen Konkurrenten wechseln. Teilweise performe dieser ETF in den vergangenen Jahren so überragend, dass sich sogar der MSCI World geschlagen geben musste. Dafür Respekt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Einordnung lautet deshalb: A41L70 für Anleger, die einen modernen Quality-Dividend-Growth-Ansatz suchen; A2JAHJ für Anleger, die einen <strong>etablierten Dividend-Leaders-ETF</strong> mit <strong>längerer Historie </strong>bevorzugen. Als vollständiger Ersatz für einen Welt-ETF sehe ich keinen der beiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Erkenntnis: Die Frage A2JAHJ vs. A41L70 sollte nicht nur lauten, welcher ETF die höhere Dividende zahlt. Entscheidend ist, welche Aufgabe der ETF in deinem Depot erfüllen soll. Ich persönlich sehe den L&amp;G als geeigneten Einkommensbaustein ein, insbesondere wenn man später seine Ausschüttungen als eine Art ergänzende &#8222;Rente&#8220; betrachtet. Gerade hier sind dann die monatlichen Ausschüttungen hoch attraktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die langfristige Rendite des L&amp;G lassen sich aktuell jedoch keine seriösen Prognosen abgeben. Dieses Jahr zeigt aber bereits, dass das Konzept zu funktionieren scheint und im sehr kurzen Zeitfenster sogar den Vaneck und den MSCI-World geschlagen hat. Ob dies so bleibt? Who knows.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>FAQ</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF ist günstiger? </strong>A41L70 mit 0,29 % TER gegenüber 0,38 % beim A2JAHJ.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF schüttet monatlich aus? </strong>A41L70. A2JAHJ schüttet quartalsweise aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF hat mehr Aktien? </strong>A41L70 mit rund 1.000 Positionen gegenüber 100 beim A2JAHJ.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF hat den längeren Track Record? </strong>A2JAHJ. Der Fonds wurde 2016 aufgelegt, A41L70 erst 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist A41L70 automatisch besser? </strong>Nein. Das Konzept ist interessant, aber die Live-Historie ist noch zu kurz für ein belastbares Renditeurteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann man beide ETFs kombinieren? </strong>Ja, aber wegen Überschneidungen steigt die Diversifikation weniger stark, als die Zahl der Positionen vermuten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie performt er im Vergleich zum Vaneck? </strong>Seit Auflage im Januar 2026 hat der L&amp;G den Vaneck leicht outperformt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterlesen auf Finanzguerilla</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs – Lohnt sich ein Investment?</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World im Sparplan</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum und wie in Emerging Markets investieren?</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs und Welt-ETF</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.vaneck.com/de/de/anlagen/dividend-etf/uebersicht/">Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF</a></li>



<li><a href="https://www.vaneck.com/de/de/anlagen/dividend-etf/positionen/">Positionen des A2JAHJ</a></li>



<li><a href="https://indexes.morningstar.com/api/docs/68a700a163928b79946d9f14">Morningstar – Index Construction Rules</a></li>



<li><a href="https://www.lseg.com/content/dam/ftse-russell/en_us/documents/ground-rules/ftse-dividend-growth-with-quality-index-series-ground-rules.pdf">FTSE Russell – Dividend Growth with Quality Index Series</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/">A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank Aktie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „Lehrgeld“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „<em>Lehrgeld</em>“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es ausging, meine <strong>Börsenfehler</strong> und wie ich vielleicht noch die Kurve gekriegt hätte, wäre ich kein Feigling gewesen. Im Zentrum dieser Geschichte: Die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutsche Bank Aktie – Aus der Krise, in die Krise. Und ich mittendrin</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schreiben das <strong>Jahr 2014</strong>. Ich war zwar schon länger an der Börse tätig, bislang aber hauptsächlich mit aktiv gemanagten Fonds und hin und wieder mal eine geringfügige Position in Einzelaktien. Teilweise nur im dreistelligen Bereich. Da ich damals noch satte 9 Euro pro Transaktion zahlte, kannst du dir selbst vorstellen, wie erfolgreich ein Handel im dreistelligen Bereich unter dem Strich gewesen sein dürfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war jedenfalls der Ausgangspunkt. Ich habe Börsenberichte gelesen und mich eher schlecht als recht informiert. Damals hielt ich es dann tatsächlich für eine gute Idee, satte <strong>20.000 Euro</strong> auf einmal mittels <strong>Einmalkauf </strong>in die <strong>Aktien der Deutschen Bank </strong>zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktie rentierte hier gerade bei ca. <strong>29 Euro</strong> (<strong>2014</strong>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kam aus einem mehrjährigen Tief bei ca. <strong>14 Euro</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" type="post" id="1719" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrise</a> <strong>2008/2009</strong>) und war seit der Krise wieder bis auf <strong>43 Euro</strong> angestiegen (<strong>2010</strong>). Ich ging somit von einer Zwischenkorrektur (40 auf 29 Euro) aus und sah es als „<em>goldene Gelegenheit</em>“ und unter dem Aspekt Rendite/Risiko her auch stimmig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Medialer Fokus auf die Deutsche Bank</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Aktie auch aufgrund CEO-Wechsel und Anpassungen des <strong>Investment-Geschäfts</strong> stark präsent in den Medien war, hielt ich es für eine ausgemachte Sache, dass sie absehbar und zeitnah wieder auf <strong>40 Euro</strong> (mindestens!) steigen würde. Zugegeben, die Allzeithochs um die <strong>87 Euro</strong> waren ebenfalls verlockend. Vielleicht kommen wir ja wieder da hin?! Damals wäre so ein Verdoppler für mich <strong>finanziell sehr gelegen gekommen</strong>. Ich zahlte damals noch die Schulden für <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" type="post" id="3990" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine selbst genutzte Eigentumswohnung</a> ab und konnte das Geld auch nach meiner ersten <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" type="post" id="4241" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidung</a> gut brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso mehr schmerzte mich dann der Verlust eines Großteils meines Einsatzes. Aber dazu kommen wir noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blauäugig wie ich war, bin ich also dann mit besagter Summe bei etwa <strong>29 Euro</strong> in die Aktie eingestiegen. Selbst wenn sie korrigiert: Immerhin bleibt mir ja dann die <strong>stattliche Dividende</strong>, selbst wenn es mit dem Verdoppler dann ein paar Jahre dauern würde – <em><strong>die Dividende wäre ein gutes Trostpflaster</strong></em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es kam anders.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 1</strong>: Aktie kaufen ohne zureichende Analyse der Fundamentaldaten und auf das Prinzip „Hoffnung“ setzen. Auch genannt: „Blindes Zocken“.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Abwärtsspirale</strong> beginnt&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktie schaffte es leider nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nahezu täglich fanden sich auf <a href="https://www.boerse-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Börse-Online</a> oder dem <a href="https://www.deraktionaer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionär</a> <strong>negative</strong> bis vernichtende Berichte mit stets neuen Hiobsbotschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktie fiel und fiel. Es gab <strong>Kapitalerhöhungen</strong>, mein Einstieg wurde dadurch <strong>verwässert</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es eskalierte weiter und die <strong>Dividende wurde sogar gestrichen</strong> bzw. bis auf das absolut Nötigste gekürzt (sie war kaum noch der Rede wert). Die Dynamik nahm Fahrt auf. Sogar die sicher geglaubten <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" type="post" id="2629" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen</a> somit &#8211; weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder gab es auch kurze Erholungen, jedoch habe ich meinen <strong>Einstiegspreis von 29 Euro</strong> über die Folgejahre nie mehr gesehen. Sofort wäre ich raus gegangen und hätte erleichtert gefeiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was also tun? Klar! <strong>NACHKAUFEN und verbilligen</strong>. Zwischenzeitlich hat man ja neues Cash und kann sich mehr leisten (Anm: das war etwa <strong>3-4 Jahre später</strong>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesagt getan. Die Aktie war so stark gefallen, dass ich sie bei ca. <strong>10,50 Euro</strong> im Jahre <strong>2016</strong> in <strong>großem Stil nachkaufte</strong> und meinen Einstiegskurs dadurch auf <strong>ca. 20 Euro verbilligte</strong>. Ich wollte retten was zu retten ist. Einen Fehler gemacht zu haben? Gestand ich mir nicht ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Sobald sie die 20 Euro wieder erreicht, werde ich Plusminus Null aussteigen und daraus lernen“</em> war meine Devise. Hauptsache keinen Verlust (von den Opportunitätskosten durch <strong>entgangene andere Gewinne</strong> mal abgesehen).</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 2</strong>: Verbilligen ohne Plan und Strategie</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jahre des Siechtums</strong> &#8211; Deutsche Bank Aktie als Trauerspiel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Position war im Verlust und würde es wohl bleiben. Ich baute parallel um die Aktie ein neues Depot, frei nach den <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" type="page" id="1098" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehren und Kenntnissen der Bücher hier</a> auf. Hier entstand dann auch die Idee für diese Webseite. Ich half mir selber, sog Wissen in mich auf, setzte die Erkenntnisse auch tatsächlich um und profitierte nach kurzer Zeit. Ich war begeistert! Gewinn geht also doch! Davon sollten auch andere profitieren! Insofern war die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong> in gewisser Weise mit verantwortlich für diesen Blog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/" type="post" id="4679" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamtdepot wuchs</a>, entwickelte sich positiv. Der Schandfleck Deutsche Bank blieb jedoch. Dieses <strong>tiefe Rot </strong>fraß sich tagtäglich in mein Auge. <strong>Diese eine Aktie bremste die Gesamtperformance</strong>, weil sie eben ein ziemlicher Klumpen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktie war zwischenzeitlich so stark gefallen, dass ich weiter nachkaufte in Form eines <strong>Sparplanes</strong> (da ich keine größere Summen Cash mehr hatte – Gott sei Dank!). Schlimmer geht&#8217;s immer&#8230;</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 3</strong>: Wiederholung des Fehlers Nr. 2</em> - automatisiert als <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" type="post" id="322" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Egal wie stark mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" type="post" id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> im Plus rangierte, die <strong>Aktie der DB</strong> belastete mein Depot und zugegeben auch mein Ego weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgten dann <strong>Jahre des Verlustes mit der Aktie</strong>. Die Aktie fand einfach nicht aus den Schlagzeilen. Im <strong>Jahr 2020</strong> fiel sie sogar auch knapp <strong>5 Euro</strong> aufgrund der <strong>Pandemie</strong>. Es gab zahlreiche (auch ernstzunehmende / seriöse) Stimmen, die gar vor <strong>einer Insolvenz der Deutschen Bank</strong> oder <strong>Verstaatlichung</strong> analog der Commerzbank damals sprachen und mir somit womöglich einen <strong><em>Totalverlust</em></strong> in Aussicht stellten.</p>



<pre class="wp-block-verse"><strong><em>Börsenfehler Nr. 4</em></strong><em>: Sich durch aufgeregte Börsenberichterstattung verrückt machen lassen</em></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter warf ich schlechtem Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/tag/geld-macht-gluecklich/" type="post_tag" id="354" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gutes Geld</a> hinterher (Sparpläne), nur um irgendwie wieder Null auf Null rauszukommen und meinen Fehler wieder „<em>gut zu machen</em>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schlussstrich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da es im Prinzip im Zeitraum <strong>2018</strong> bis <strong>2024</strong> bei der <strong>Deutschen Bank</strong> nahezu nur bergab ging bzw. seitwärts, sah ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels und entschied mich dazu, die Reißleine zu ziehen und <strong>meine Positionen</strong> zu einem Kurs von ca. <strong>7,50 Euro</strong> auf den Markt zu werfen. Seitdem bin ich raus aus der Aktie und bislang nie wieder gekommen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 5</strong>: Am Hochpunkt kaufen, am Tiefpunkt verkaufen.</em></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Es lässt sich somit festhalten, dass ich die Aktien bei einem Kurs von <strong>29 Euro gekauft </strong>habe. Diesen Kurs sahen sie während meiner gesamten Haltedauer von <strong>2012</strong> bis etwa <strong>2022</strong> tatsächlich nie wieder. Ich <strong>verbilligte</strong> den Einstieg auf ca. <strong>20 Euro</strong> und gab dann <strong>unweit des Allzeittiefs</strong> bei <strong>7,50 Euro</strong> auf und verkaufte. Damals rechnete ich mit einem Fall auf „Null“ (danke liebe Börsenmedien!) und wollte retten was noch zu retten war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre wenn?&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute schreiben wir das Jahr <strong>2026</strong>. Die Deutsche Bank notiert heute (<strong>09.02.2026</strong>) bei <strong>31,48 Euro</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Ersteinstieg (29 Euro) wäre somit nach ca. <strong>12 Jahren Haltedauer</strong> nun doch wieder im Gewinn und ich wäre aus der Nummer rausgekommen. Mit ein wenig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" type="post" id="1359" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a>, aber hohen Opportunitätskosten. Aber immerhin ohne <strong>tatsächliche Verluste</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Verbilligen auf <strong>20 Euro</strong> wäre ich stand heute sogar dick im Gewinn. (<strong>20 Euro</strong> -> <strong>31,48 Euro</strong> -> <strong>57,4 % Kursgewinn</strong>). In Anbetracht einer Zeitdauer von fast <strong>12 Jahren</strong> immerhin eine Rendite von knapp <strong>4,78 % p.a.</strong> &#8211; <em>ohne</em> Dividende. Diese wird inzwischen auch seit Jahren wieder gezahlt.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 6</strong>: KEIN Buy and Hold betrieben</em></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte ich Eier aus Stahl gehabt und die Sache <a href="https://timschaefermedia.com/" type="link" id="https://timschaefermedia.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie Tim Schäfer gehandhabt</a> und schlichtweg <em><strong>nie</strong></em> verkauft, dann wäre ich heute sogar mit der <strong>Deutschen Bank Aktie</strong> wieder im <strong>Gewinn</strong>. Dieser Gewinne wächst womöglich weiter oder ich könnte nun mit gutem Gewissen und Genugtuung aussteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens wenn die Deutsche Bank in <strong>20 Jahren</strong> bei <strong>100 Euro</strong> rangiert, würde ich mich über den entgangenen „Fivebagger“ ärgern&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit und meine Lehren:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Bank war meine Achillesferse. Jahrelang trieb mich diese Aktie in den Wahnsinn. Als damals noch mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" type="post" id="994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> Unerfahrener verlor ich in Summe viel Geld mit der Aktie. Mein <strong>Verlustverrechnungstopf</strong> (Aktien) rangierte lange Zeit im Minus. Immerhin konnte ich dadurch <strong>steuerfreie Gewinne aus anderen Aktientransaktionen gegenrechnen</strong>. Leider aber keine Gewinne aus ETF, wo meine Hauptgewinne herrührten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" type="post" id="5004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> sind ein <strong>gesonderter Verrechnungstopf</strong>, wie ich auch damals schmerzlich feststellen durfte. Leider hatte dies zur Folge, dass ich den <strong>negativen Verrechnungstopf</strong> lange mit mir führte. Ich sah es jedoch als Warnung an und bin aus heutiger Sicht auch recht froh über meine Erfahrung mit der Deutschen Bank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine wenn du diese Zeilen liest und du gerade feststellst, dass du mit einer deiner Positionen in einer ähnlichen Situation sein könntest (<strong>Tesla</strong>? <strong>Palantir</strong>? Oder gar <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" type="post" id="3017" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a>?) helfen dir vielleicht meine Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe für mich daraus mitgenommen: Entweder klar mit <strong>Stops agieren</strong> und <strong>rechtzeitig aussteigen</strong> oder radikal bis zum Schluss halten („<strong><em>Buy and Hold extreme</em></strong>“) und erst dann verkaufen, wenn ich dazu gezwungen werde bzw. die Position als wertlos aus meinem Depot ausgebucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich rate ich dir eher, vorher auszusteigen, um <strong>hohe Opportunitätskosten</strong> zu vermeiden. Dann hättest du nicht wie ich <strong>nahezu alle Börsenfehler nach Lehrbuch</strong> begangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Hast auch du so ein Kryptonit in deinem Depot? Um welchen Wert handelt es sich bei dir?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gibt es bald Krieg in Europa?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 20:21:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Also ich muss schon sagen, normalerweise halte ich es nicht so mit Panik &#8211; und Angstmache. Aber was derzeit in der Welt abgeht, lässt einen teilweise tatsächlich nur rat &#8211; und fassungslos zusehen. Erleben wir bald gar einen Krieg in Europa? Gemeint ist ein Angriff Russlands auf Europa. Oder gibt es gar eine kriegerische Auseinandersetzung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/">Gibt es bald Krieg in Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Also ich muss schon sagen, normalerweise halte ich es nicht so mit Panik &#8211; und Angstmache. Aber was derzeit in der Welt abgeht, lässt einen teilweise tatsächlich nur rat &#8211; und fassungslos zusehen. Erleben wir bald gar einen <strong>Krieg in Europa</strong>? Gemeint ist ein Angriff Russlands auf Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder gibt es gar eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen <strong>Europa</strong> und der <strong>Nato</strong>? Das in Bezug auf die verbalen Scharmützel von <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article69647cf5fa56382de1f671e1/groenland-wir-sprechen-ueber-erwerb-sagt-trump-und-weist-den-vorstoss-der-europaeer-ab.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Donald Trump</strong> in Bezug auf <strong>Grönland</strong></a>. Verpennen die Europäer womöglich gerade, dass der Kontinent gerade zwischen den <strong>USA</strong>, <strong>China</strong> und <strong>Russland</strong> aufgeteilt wird, wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UFCUC1Dnj8g&amp;list=WL&amp;index=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an mancher Stelle behauptet wird</a>? Sind wir Europäer tatsächlich nur <strong>naive Öko-Schafe</strong>, die mit dem <strong>erhobenen Moralzeigefinger</strong> und eng <strong>anliegenden Scheuklappen</strong> durch die Welt marschieren, während andere bereits den &#8222;alten&#8220; Kontinent untereinander aufteilen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat Europa ausgedient?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erleben wir womöglich noch die kommenden Tage einen <strong>eskalierenden Konflikt </strong>zwischen den <strong>USA</strong> und dem <strong>Iran</strong>? Folgen dann bald <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kolumbien-venezuela-trump-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angriffe auf Kuba, Kolumbien</a> und weitere Staaten? Puh, also da wünscht man sich tatsächlich, sich in sein unpolitisches Schneckenhaus zurückziehen und der <strong>Welt beim Durchdrehen zuschauen zu können</strong>. Einzig: Es bringt leider nichts! Weder als <strong>Ukrainer</strong>, als <strong>Venezuelaner</strong>, <strong>Iraner</strong> oder als <strong>Grönländer</strong>. Hier ist man notgedrungen direkt betroffen &#8211; ob man will oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte die Lage in der Welt eskalieren, sind gerade wir Privatanleger unmittelbar betroffen. Was wenn die USA den Europäern den <strong>Besitz von US-Aktien verbieten</strong>, weil Europa aufgrund seiner Haltung zu Grönland als &#8222;unfreundlich&#8220; eingestuft wird? Was wenn <strong>Clearstream</strong> lahmgelegt wird und du deinen <strong>Aktienbesitz</strong> nicht mehr &#8222;nachweisen&#8220; kannst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hiervor warnt unter anderem Horst Lüning in seinem <a href="https://www.youtube.com/@UnterBlog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Kanal</a>, Stichwort: &#8222;<strong>The Great Taking&#8220;</strong>. Auch geht er hierbei mit den als <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sicher geltenden ETF</a> hart ins Gericht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt ein Verbot von <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a>? Was ist Gold noch wert, wenn der Dollar als FIAT-Gegenstück und Berechnungsgrundlage wegfällt? Wird wieder <strong>Öl das neue Gold</strong>, ganz wie in Mad Max?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Gce_63AftHY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wird Bitcoin verboten</a> oder durch die immer schneller wachsende KI oder Quanten-Computer geknackt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert mit deinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/girokontorechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Girokonto? Kannst du dieses so einfach im Falle eines Falles wechseln</a>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun? Oder besser: Was <em>kann</em> man überhaupt tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen über Fragen. Kaum eine Antwort scheint richtig auf diese ganzen Eventualitäten. Für mich jedenfalls gibt es trotzdem nur eine rationale Vorgehensweise, frei nach dem Motto</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,<br>  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,<br>  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.&#8220;</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph">(Quelle: <strong>Reinhold Niebuhr</strong>)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Was also tue ich? Ich fokussiere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bespare weiterhin stur und stetig meine globalen Aktien und ETFs</a>. Egal was auf der Welt passieren wird, die <strong>&#8222;Welt-AG&#8220;</strong> wird vermutlich trotzdem noch irgendwie weiter <a href="https://www.finanzguerilla.de/banking-apps-fuer-1000-euro-testen-vorsicht-geldwaesche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld verdienen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehrwert für Menschen</a> schaffen und einen positiven Fortschritt bewirken. Wenn <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard seinen FTSE All-World</a> schließt? Ja, dann hab ich Pech. Die Einzelaktien habe ich dann (hoffentlich) immernoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/kryptos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptos</a>? Werden schon irgendwie noch einen Wert behalten. Und auf einem <strong>Stick gesichert</strong> und der Seed-Phrase im Kopf kann ich sie auf der Flucht außer Landes auch mitnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insofern: Ja es kann einem aktuell schlecht werden, wenn man zu viel (auch vielleicht einseitige) <strong>Nachrichten konsumiert</strong>. Den Kopf in den Sand stecken hilft womöglich aber ebenso wenig, gerade weil aktuell Vieles was als gewiss galt, eben nicht mehr gewiss zu sein scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder führe ich mir hier gerne positive Beispiele vor Augen. Zum Beispiel Helmut Jonen mir seinen <a href="https://timschaefermedia.com/helmut-jonen-kassiert-340-000-e-dividenden-im-jahr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Einkünften von 340.000 Euro im Jahr</a>. Oder Tim Schäfer mit seiner stoischen Ruhe und Konsequenz, <a href="https://timschaefermedia.com/mein-depot-geht-durch-die-decke-es-ist-der-helle-wahnsinn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die sich immer wieder auszahlt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles wird gut&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dan affirmiere ich mal vor mich hin. Es wird schon alles gut gehen und in ein paar Monaten sieht die Welt wieder ganz anders aus. Hoffentlich. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit schon. Immerhin ist Krieg teuer. Und Geld scheint derzeit überall auf der Welt ein knappes Gut zu sein&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Was sind deine Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/">Gibt es bald Krieg in Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/gibt-es-bald-krieg-in-europa/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Handymüdigkeit bei der jungen Generation</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 20:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Doomscrolling]]></category>
		<category><![CDATA[Handymüdigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5979</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum die junge Generation das Smartphone satt hat – und was das über unser System verrät Das Smartphone war lange das perfekte Werkzeug: Kommunikation, Unterhaltung, Information, Statussymbol. Für Politik, Konzerne und Plattformen sogar noch mehr – ein permanenter Zugang zum Menschen selbst. Immer dabei, immer an, immer verfügbar. selbst das eigene millionenschwere Depot? Immer dabei....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/">Handymüdigkeit bei der jungen Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum die junge Generation das Smartphone satt hat – und was das über unser System verrät</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Smartphone war lange das perfekte Werkzeug: Kommunikation, Unterhaltung, Information, Statussymbol. Für Politik, Konzerne und Plattformen sogar noch mehr – ein permanenter Zugang zum Menschen selbst. Immer dabei, immer an, immer verfügbar. selbst das eigene millionenschwere Depot? <a href="https://www.finanzguerilla.de/dein-persoenliches-finanz-pokemon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immer dabei</a>. Auch das eigene <a href="https://www.finanzguerilla.de/girokontorechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konto und der eigene Kontostand</a> &#8211; immer dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch ausgerechnet die junge Generation, die mit dem Handy in der Hand aufgewachsen ist, zieht offenbar zunehmend die Notbremse. Nicht laut, nicht rebellisch, sondern <strong>erschöpft</strong>. Die Symptome sind eindeutig: weniger <strong>Social Media</strong>, stummgeschaltete Chats, <strong>Digital-Detox</strong>, Rückzug aus Plattformen. Willkommen in der <strong>Phase der Handymüdigkeit</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und diese Entwicklung ist kein Lifestyle-Trend, sondern ein Warnsignal. Nicht umsonst werden derzeit an <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/australien-social-media-bann-startet-facebook-instagram-tiktok-und-co-verbannen-u-16-jaehrige-a-8e96acfe-1ced-4ff3-8b7b-3837f2234672" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vielen Orten Verbote von Social Media für junge Leute</a> diskutiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Smartphone als Dauerarbeitsplatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was viele unterschätzen: Das Smartphone ist kein neutrales Gerät. Es ist ein <strong>permanenter Arbeitsraum</strong>, der rund um die Uhr aktiv ist. Jede Nachricht ist eine Aufgabe. Jede Benachrichtigung ein Impuls. Jede Timeline eine endlose To-do-Liste fürs Gehirn. Während man früher an einem festen PC am Abend mal die ganzen Emails &#8222;abarbeitete&#8220;, macht man dies nun mit dem Smartphone &#8222;mal ebenbei&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgen: Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">junge Generation</a> hat früh gelernt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sofort zu reagieren</li>



<li>präsent zu sein</li>



<li>sichtbar zu bleiben</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer offline ist, existiert nicht. Wer nicht antwortet, ist unhöflich. Wer nicht postet, fällt zurück. Wer mit seiner angehenden Liebschaft keine &#8222;Wall of text&#8220; textet, <a href="https://www.finanzguerilla.de/beziehungsunfaehigkeit-krankheit-der-neuzeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">scheidet aus dem Online-Game</a> schnell aus und wird abserviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem aber: <strong>Der Mensch ist nicht für Dauerverfügbarkeit gebaut.</strong></p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hast du bereits deinen perfekten Broker gefunden? Falls nicht, hilft dir womöglich <a href="https://www.finanzguerilla.de/depotvergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unser neuer Depotvergleich</a>. Hier wirst du garantiert fündig.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Reizüberflutung als Geschäftsmodell</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die großen Plattformen leben nicht von Innovation, sondern von <strong>Aufmerksamkeit</strong> (aka Aufmerksams-Ökonomie). Je länger der Nutzer bleibt, desto höher der Profit. Der Preis dafür wird ausgelagert – an die <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psyche der Nutzer</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Algorithmisch optimierte Inhalte sorgen für permanente Ablenkung, emotionale Extreme und verkürzte Aufmerksamkeitsspannen. Seien es <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Wahnsinn</a>, <strong>Klima-Apokalypse</strong> oder der Russland-Krieg. Angst sells. Vor allem in Deutschland (German Angst).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die junge Generation ist dabei kein Verursacher, sondern <strong>Testfeld</strong> für diese Dynamiken. Sie war die erste Zielgruppe, an der diese Systeme voll ausgerollt wurden – ohne Schutzmechanismen, ohne Erfahrungswerte, ohne gesellschaftliche Debatte. Während die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a> noch halbwegs glimpfig davon kam, erwischt es die aktuelle Jugend frontal und bereits mit der Muttermilch. Technik und Internet überall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Handymüdigkeit ist daher kein persönliches Versagen, sondern eine <strong>logische Reaktion auf systematische Überreizung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Social Media: Vergleich statt Verbindung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Instagram, TikTok und Co. verkaufen Nähe, erzeugen aber Distanz. Sie zeigen Erfolg, Schönheit, Freiheit – aber selten Zweifel, Stillstand oder Scheitern. <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Für junge Menschen, deren Identität sich noch formt, ist das toxisch</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der tägliche Effekt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>permanenter Vergleich (Generation &#8222;Gym&#8220;)</li>



<li>unterschwelliger Leistungsdruck</li>



<li>das Gefühl, immer hinterherzulaufen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann kippt das Narrativ. Viele junge Nutzer erkennen:<br>Das Problem bin nicht ich – das Problem ist das Spiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rückzug aus Social Media ist deshalb weniger Eskapismus als <strong>Selbstschutz</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erreichbarkeit als neue Unfreiheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Generationen hatten Feierabend. Die junge Generation hat Akkustand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Smartphone hebt jede Grenze auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zwischen Schule und Freizeit</li>



<li>zwischen Arbeit und Erholung</li>



<li>zwischen Privatheit und Öffentlichkeit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wer nichts tut, ist erreichbar. Und <strong>Erreichbarkeit </strong>erzeugt Erwartung. Erwartung erzeugt Druck. Druck erzeugt <a href="https://www.finanzguerilla.de/rastlosigkeit-und-stress-was-hilft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erschöpfung und Stress</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Handymüdigkeit ist daher oft der Versuch, <strong>Kontrolle zurückzuholen</strong> – über Zeit, Aufmerksamkeit und mentale Energie.</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117426B" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117426B" alt="300x50_generisch" border="0" width="300" height="50"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade jetzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handymüdigkeit nimmt nicht zufällig zu. Drei Faktoren verstärken sich in meinen Augen gegenseitig:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erfahrung</strong><br>Die Generation hat nun genug Jahre Smartphone-Nutzung hinter sich, um Muster zu erkennen.</li>



<li><strong>Krisenmodus</strong><br>Pandemie, Kriege, Inflation, Klimakrise – das Dauerfeuer schlechter Nachrichten trifft eine ohnehin <strong>überlastete Psyche</strong>.</li>



<li><strong>Erkenntnisgewinn</strong><br>Es setzt sich die Einsicht durch, dass <strong>mehr Information nicht automatisch mehr Lebensqualität</strong> bedeutet.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das Smartphone verliert seinen Mythos als Freiheitsinstrument – und wird als das gesehen, was es oft ist: ein <strong>Aufmerksamkeitsstaubsauger</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Verzicht, sondern Neuausrichtung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Die junge Generation kehrt dem Smartphone nicht komplett den Rücken. Sie nutzt es <strong>bewusster</strong>. Zwar nutzt sie es nach wie vor vorwiegend zu Konsumzwecken (Podcasts, Musik etc.), jedoch stets &#8222;kontrollierter&#8220;. Als Mittel zum Zweck und <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zur persönlichen Weiterbildung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typische Entwicklungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Push-Benachrichtigungen aus</li>



<li>Social Media nur noch zeitlich begrenzt</li>



<li>Display-Zeit wird getrackt</li>



<li>Messenger stumm</li>



<li>mehr analoge Aktivitäten (Sport, Reisen etc.)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Technikfeindlichkeit, sondern eine <strong>ökonomische Entscheidung</strong>: Aufmerksamkeit wird als <strong>knappe Ressource</strong> erkannt – ähnlich wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a>. Das lässt mich persönlich halbwegs optimistisch in die Zukunft schauen &#8211; auch für diese nun ganz junge Generation, die es in vielen Bereichen einfacher, aber auch schwerer hat, als alle Generationen zuvor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besonders fatal: Doomscrolling</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier muss ich mich an die eigene Nase fassen. Shorts auf Youtube, kleinere schockierende oder aufwühlende Clips (gerne KI-generiert) auf Facebook oder Insta &#8211; und schon bist du in der Falle namens <strong>Doomscrolling</strong>. Es umschreibt in etwa, dass das Konsumieren von Inhalten wie negativen Nachrichten, schlechten oder traurigen Clips, Kriminalität oder politische Inhalte etc. ganz <strong>gesundheitsschädliche</strong> und <strong>psychophysiologische</strong> Folgen haben (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doomscrolling" target="_blank" rel="noreferrer noopener">siehe Definition hier</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem zur falschen Tageszeit, nämlich vor dem sehr wichtigen Schlaf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Handymüdigkeit ist rational</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmende Handymüdigkeit der jungen Generation ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von <strong>Lernfähigkeit</strong>. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Übernutzung eines Systems, das nie für das Wohl der Nutzer gebaut wurde. Insofern sehe ich die junge Generation &#8211; neben all ihrer Probleme &#8211; gleichzeitig auch auch als Pioniere einer neuen Welt, in der das allgegenwärtige Smartphone vielleicht wieder in seine Schranken gewiesen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer heute weniger scrollt, ist nicht rückständig.<br>Wer offline geht, ist nicht unsozial.<br>Wer sein Handy bewusst ignoriert, ist nicht faul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist schlicht jemand, der verstanden hat:<br><strong>Aufmerksamkeit ist Macht – und sie gehört nicht den Plattformen, sondern dem Menschen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine wenn ich so durch die Straßen laufe und es regelmäßig von &#8222;Smombies&#8220; (Smartphone-Zombies) wimmelt, habe ich aktuell noch nicht richtig Hoffnung, dass sich grundlegendes zeitnah ändern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wie stehst du zur Handynutzung im Allgmeinen und dem Doomscolling im Besonderen? Liegst du auch abends im Bett und scrollst durch Social Media, anstatt dich einem gesunden Schlaf zu widmen?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/">Handymüdigkeit bei der jungen Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/handymuedigkeit-junge-generation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann KI Tenbagger vorhersagen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 19:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanziell frei mit KI]]></category>
		<category><![CDATA[Tenbagger]]></category>
		<category><![CDATA[Tenbagger mit KI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5746</guid>

					<description><![CDATA[<p>KI ist in aller Munde. Dienste wie Chat GPT oder andere Anbieter wirbeln das Leben bereits heute schon gehörig durcheinander. Die langfristigen Auswirkungen von KI sind Spielball der Börsen (aktueller KI-Hype). Doch wie steht es um die Glaskugel-Qualitäten von KI? Kann eine KI mögliche Tenbagger vorhersagen, also Unternehmen, die ihren Aktienkurs verzehnfachen? Heute mache ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/">Kann KI Tenbagger vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KI ist in aller Munde. Dienste wie <strong>Chat GPT </strong>oder andere Anbieter wirbeln das Leben bereits heute schon gehörig durcheinander. Die langfristigen Auswirkungen von KI sind Spielball der Börsen (aktueller KI-Hype). Doch wie steht es um die <strong>Glaskugel-Qualitäten</strong> von KI? Kann eine KI mögliche <strong>Tenbagger</strong> vorhersagen, also Unternehmen, die ihren <strong>Aktienkurs verzehnfachen</strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute mache ich mal ein Experiment mit der KI von OpenAI, namentlich <strong>Chat-GPT</strong>. Ich bitte einfach die KI, mir <strong>3 Unternehmen/<a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a></strong> zu nennen, die laut Einschätzung der KI ein solches <strong>Tenbagger</strong>-Potential haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis: ich bin kein Finanzberater und dieser Artikel stellt keine Anleitung oder Aufforderung zum Handel der erwähnten Aktien dar. Zudem bin ich in keiner der Aktien aktuell investiert.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann KI Glaskugel?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Los geht es. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meine Frage an Chat-GPT:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Bitte liste mir 3 Unternehmen auf, die nach deiner Ansicht das Potential haben, ein Tenbagger im Zeitraum 10 Jahre zu werden</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort der KI:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Gute Frage — hier sind <strong>drei öffentliche Unternehmen</strong>, die aus meiner Sicht das <strong>Potenzial</strong> haben, in den nächsten ~10 Jahren ein <em>Tenbagger</em> (≈10×) zu werden. Wichtig: das sind <strong>keine Anlageempfehlungen</strong>, nur begründete, spekulative Meinungen. Mach bitte eigene Recherche / Due Diligence bevor du Geld investierst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1) QuantumScape (Ticker: QS) — <strong>These:</strong> solid-state-Batterien können die nächste Akku-Revolution auslösen; QuantumScape hat Partnerschaften mit OEMs und IP, die bei Serienreife enorme Skaleneffekte erlauben könnten.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> technologischer Durchbruch in Festkörperzellentechnik, Lizenz-/Fertigungs-Deals mit Automobilherstellern. <a href="https://www.reuters.com/business/autos-transportation/volkswagen-ramp-up-solid-state-battery-production-quantumscape-deal-2024-07-11/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reuters+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> deutlich gestiegene Marktkapitalisierung und viele positive Schlagzeilen zu Tests/Demos — Marktmeinung ist allerdings sehr gespalten. <a href="https://finance.yahoo.com/quote/QS/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yahoo Finanzen+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> Extremes Tech- &amp; Produktionsrisiko (Skalierung, Lebensdauer, Kosten), Kapitalbedarf, Konkurrenz (Toyota, CATL u. a.).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2) Upstart Holdings (Ticker: UPST) — <strong>These:</strong> AI-First Kreditmarketplace / Underwriting — wenn Upstarts Modelle deutlich bessere Kreditentscheidungen liefern, kann das Volumen und die Margen vervielfacht werden.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> breitere Adoption durch Banken/Kreditgeber, Ausbau in Auto/HELOC, bessere Unit-Economics durch AI. <a href="https://www.upstart.com/lenders?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">upstart.com+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> Marktkapitalisierung im niedrigen Milliardenbereich (≈ $3.7–3.8 Mrd). <a href="https://companiesmarketcap.com/upstart/marketcap/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensbewertung+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> Regulatorische Gegenwehr (Fair-Lending), Modell-Überanpassung, Konjunkturzyklen und Kreditverluste.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3) UiPath (Ticker: PATH) — <strong>These:</strong> Marktführer im Automatisierungs-/Agentic-AI-Bereich — wenn Agentic Automation (KI-Agents + RPA) flächendeckend in Unternehmen Einzug hält, sind enorme SaaS-Wachstumsraten möglich.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> Integration von Peak (Agent-/Decision-AI), Ausbau von agentischer Plattform, hohe Margen bei skalierbarem SaaS-Geschäft. <a href="https://ir.uipath.com/news/detail/381/uipath-reports-fourth-quarter-and-full-year-fiscal-2025-financial-results?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UiPath, Inc.+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> Marktkapitalisierung im Bereich ≈ $7–8 Mrd; UiPath treibt Agentic-Strategie aktiv voran. <a href="https://companiesmarketcap.com/uipath/marketcap/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensbewertung+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> starker Wettbewerb (Cloud-AI-Player), langsamer Enterprise-Adoptionszyklus, Margendruck.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade diese drei?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hebel an Zukunftsthemen:</strong> Elektromobilität/Batterien, KI-gestützte Finanzdienstleistungen, agentische Automatisierung — Bereiche mit großem Marktpotenzial.</li>



<li><strong>Erwartete Multiplikatoren:</strong> Kleine bis mittelgroße Market Caps, die bei Erfolg viel leichter 10× erreichen als etablierte Large-Caps.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Hinweise (kurz)</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das <strong>Tenbagger-Szenario</strong> ist hochspekulativ — die meisten solcher Wetten scheitern.</li>



<li>Prüfe konkret: <strong>Bilanz/Free-Cash-Flow, Kapitalbedarf, Kunden/Verträge, regulatorische Risiken, Management-Track-Record.</strong></li>



<li>Wenn du magst, kann ich <strong>jeweils ein kompaktes Investment-Dossier</strong> (Key-metrics, Chancen, 5-Punkte-Risikoscore, Quellen) für eines der drei Unternehmen sofort erstellen — welches davon hättest du gern zuerst?</li>
</ul>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: Chat GPT</em></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">So. Wir fassen zusammen. Die KI ist also der Ansicht, dass die 3 Aktien Tenbagger Potential haben könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verzehnfachung würde somit bedeuten:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Name:</strong></td><td>I<strong>SIN:</strong></td><td><strong>Aktueller Kurs (€):</strong><br><em>(11.11.2025)</em></td><td><strong>Zielkurs (€):</strong></td></tr><tr><td>QuantumScape</td><td>US74767V1098</td><td>13,80</td><td>138,00</td></tr><tr><td>Upstart Holdings</td><td>US91680M1071</td><td>32,82</td><td>328,20</td></tr><tr><td>UiPath</td><td>US90364P1057</td><td>12,30</td><td>123,00</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lasse die Auswahl jetzt einfach mal so stehen und <strong>beobachte die Aktien</strong> in einer Watchlist. Sollte dieser Blog in <strong>10 Jahren noch existieren</strong>, werde ich ein Update zu den Aktien posten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Test lege ich mal zugrunde, dass hier und heute pro Aktie <strong>33.333 Euro</strong> (somit knapp <strong>100.000 Euro</strong> Startkapital) investiert würden. In <strong>10 Jahren</strong> hätten wir somit die <strong>1 Mio. Euro</strong> geknackt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanziell frei dank KI?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr gespannt. Andererseits weiß ich nicht, wie ich in 10 Jahren reagieren würde, wenn die KI tatsächlich Recht behalten würde. Immerhin würde dies bedeuten, dass annähernd von <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzieller Freiheit</a> gesprochen werden kann. Zumindest wenn der Euro bis dahin nicht extrem an Wert einbüßt. Währungsschwankungen klammere ich hier natürlich aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man Tenbagger vorhersagen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache bewusst dieses Experiment, weil es bislang die goldene Regel gab, dass sich Tenbagger nahezu nie voraussagen lassen. Wie die KI oben auch erwähnt: Die meisten solcher &#8222;Wetten&#8220; scheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich gehe auch davon aus, dass die erwähnten Unternehmen keine Tenbagger werden. Allerdings weiß ich es nicht. Vom <strong>Delisting</strong>, über <strong>Insolvenz</strong> bis hin zu einem <strong>Multibagger</strong> ist im Prinzip alles denkbar. Spannend&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Wie ist deine Meinung zu den Aktien? Besitzt du eine dieser Aktien in deinem Depot?</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/">Kann KI Tenbagger vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 23:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Covered-Call-ETFs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=5705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr häufig sind mir in letzter Zeit bei Recherchen und beim Konsum von Beiträgen auf Youtube sogenannte Covered-Call-ETFs über den Weg gelaufen. Zwar gibt es auch durchaus kritische Auseinandersetzungen mit dieser Art von ETFs, jedoch ist der überwiegender Tenor eher positiv. Sie bieten offenbar hohe Ausschüttungen bei mäßigem Risiko und sollen darüber hinaus auch noch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/">Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has--font-size wp-block-paragraph">Sehr häufig sind mir in letzter Zeit bei Recherchen und beim Konsum von Beiträgen auf Youtube sogenannte <strong>Covered-Call-ETF</strong>s über den Weg gelaufen. Zwar gibt es auch durchaus kritische Auseinandersetzungen mit dieser Art von ETFs, jedoch ist der überwiegender Tenor eher positiv. Sie bieten offenbar <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hohe Ausschüttungen</a> bei mäßigem Risiko und sollen darüber hinaus auch noch in gewisser Weise &#8222;abgesichert&#8220; sein. Grund genug, dass ich mir die ETFs mal anschaue.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Covered-Call-ETFs: Das Einkommens-Schema, das auch seine Schattenseiten hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten niedriger Zinsen, hoher Bewertungen bei Aktien und latenter Volatilität suchen viele Anleger nach Alternativen zum klassischen Aktien- oder Anleiheninvestment. Eine Strategie, die zunehmend Aufmerksamkeit erhält: die sogenannten <strong>Covered-Call-ETFs</strong>. Doch wie funktioniert dieses Vehikel wirklich? Und vor allem: Für wen eignet es sich – und wann eher nicht?<br>In diesem Artikel gehen wir Schritt für Schritt vor: Wir erklären das Grundprinzip, zeigen Chancen und Risiken auf, diskutieren Einsatzszenarien, und beleuchten, wie das Ganze im Kontext eines ausgewogenen Portfolios wirken kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was steckt hinter dem Begriff „Covered Call“?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Ein Covered-Call-ETF kombiniert zwei Komponenten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Beteiligung an einem <strong>Aktienportfolio</strong> (oder Indizes &#8211; <strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>MSCI World</strong> etc.) – also klassische Long-Aktienpositionen.</li>



<li>Parallel dazu wird auf diese gehaltenen Aktien bzw. das Portfolio eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/optionen-ein-instrument-fuer-privatanleger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Option verkauft</a> (eine Call-Option). Diese Option ist „gedeckt“ („covered“), weil das Portfolio bereits die zugrundeliegenden Aktien besitzt – im Gegensatz zu einer nackten Call-Schreibweise („naked call“), die deutlich riskanter wäre.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Call-Option verkauft wird, erhält der Fonds eine <strong>Prämie vom Käufer der Option</strong>. Das gibt Cash-Flows und somit eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">potenzielle Einnahmequelle</a> – zusätzlich zu Dividenden und Kursentwicklung des Aktienportfolios. <br>Wenn der Kurs der Aktie unter dem Strike-Preis bleibt, verfällt die Option wertlos und das Fondsportfolio behält die Prämie – ein Gewinn. Wenn der Kurs über den Strike steigt, wird das Aktienpaket ggf. abgegeben zum Strike-Preis, und der Fonds profitiert nur noch bis zu diesem Preis – darüber hinaus nicht mehr. <br>Einfach gesagt: man gibt einen Teil des Gewinnpotenzials auf im Tausch gegen Prämien-Einnahmen und etwas stabileres Verhalten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Warum gewinnen Covered-Call-ETFs an Bedeutung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Faktoren spielen hier mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Zinslandschaft: Klassische Rentenprodukte oder Festgeld bringen kaum noch attraktive Erträge. In diesem Umfeld wird „alternative“ Einkommensproduktion im Aktienumfeld interessant. Laut einer Quelle werden <strong>Covered-Call-ETFs</strong> mittlerweile mit zweistelligen Ausschüttungserwartungen diskutiert (z. B. 7 %–13 % Rendite) – zumindest in den USA. Tatsächlich gibt es inzwischen auch in Europa solche ETFs mit <strong>Ausschüttungsrenditen</strong> zwischen <strong>7-12 % p.a.</strong></li>



<li>Volatilität und Seitwärtsmärkte: Wenn die Märkte nicht kräftig steigen – etwa in Seitwärtsphasen oder moderaten Rücksetzern – kann das zusätzliche Prämien-Einkommen helfen, das Ergebnis zu stabilisieren. </li>



<li>Der Wunsch nach „regelmäßigem Ertrag“: Viele Anleger wollen nicht nur auf Kursgewinne setzen, sondern Erträge „aus dem Bestand“ – also Ausschüttungen oder laufende Einnahmen. Covered-Call-ETFs bieten so eine Brücke zwischen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendenstrategie</a> und Optionsstrategie.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzum: Sie kombinieren Aktien-Exposition mit einer systematischen Einnahmequelle – was attraktiv klingt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wie funktionieren Covered-Call-ETFs konkret?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir tiefer in die Mechanik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der ETF hält ein <strong>Aktienportfolio</strong>, z. B. einen breiten Index oder eine Auswahl von <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/">Aktien</a>.</li>



<li>Parallel verkauft der Fondsmanager (oder ein Derivatunternehmen im Fonds) Call-Optionen auf diese Aktien oder den Index. Meist wird eine bestimmte Quote des Portfolios „gedeckt“ – nicht zwingend 100 %. </li>



<li>Diese Optionen werden z. B. monatlich oder in kurzen Fristen begeben – häufig Out-of-the-Money (OTM), damit das Aufgeben des Gewinnpotenzials begrenzt bleibt, aber noch Aufwärtspotenzial besteht. </li>



<li><strong>Die Prämien, die durch den Verkauf der Optionen eingenommen werden, fließen an den ETF-Anteilsgläubiger als Ausschüttung</strong> – oder reduzieren zumindest die Volatilität des Fonds.</li>



<li>Wenn der Markt moderat steigt oder stagnierend verläuft, hat der Fonds die Prämien + evtl. Aktienkursgewinn (bis zur Option) – eine nette Kombination. Wenn der Markt allerdings stark steigt, ist das Gewinnpotenzial gedeckelt. Wenn der Markt stark fällt, bleibt zwar der Prämienpuffer, aber der Fonds erleidet dennoch Kursverluste – meist nur etwas abgeschwächt. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Der Fonds hält Aktien im Wert von 100.000 Euro. Er verkauft Call-Optionen mit Strike bei z. B. 110.000 Euro, Prämie z. B. 2 000 Euro im Monat. Bleibt der Kurs unter 110.000 Euro, läuft die Option wertlos aus, der Fonds behält die Prämie. Steigt der Kurs über 110.000 Euro, muss er ggf. zum Strike verkaufen – er profitiert höchstens bis 110.000 Euro + Prämie, nicht weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Prämien mindern also den Rückgang etwas, limitieren aber den Aufschwung.</strong> Dies ist ein Kernsatz, den du dir ganz stark einprägen solltest.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Chancen dieser Strategie – warum man sie in Erwägung ziehen kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir ehrlich sind: Covered-Call-ETFs sind kein Allheilmittel. Aber sie haben durchaus sinnvolle Eigenschaften – insbesondere im Kontext bestimmter Zielsetzungen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">a) Regelmäßiges Einkommen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die wiederkehrenden Prämien-Einnahmen sorgen für gleichmäßigere Ausschüttungen. In einer Welt, in der Dividenden kaum mehr ausreichen und Zinsen niedrig sind, kann das attraktiv sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) Geringere Volatilität (zumindest tendenziell)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Studien zeigen, dass Covered-Call-Strategien in Seitwärts- oder leicht fallenden Märkten die <strong>Schwankungen im Vergleich zu reinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/private-equity/">Equity-Investments</a> reduzieren</strong> können.<br>Das kann insbesondere für Anleger interessant sein, die sich dem Markt nicht voll aussetzen wollen und etwas „Stabilität“ wünschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">c) Alternative Einkommensquelle im Aktienmarkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu reinen Dividendenstrategien erzielt man nicht nur Dividendeneinnahmen, sondern aktiv Prämieneinnahmen aus Optionen – eine Art „Options-Einkommen“ per Fonds.<br>Diese Struktur macht Covered-Call-ETFs zu einem Baustein, der sich <strong>anders verhält als klassische Aktien-ETFs</strong> oder Dividenden-ETFs – damit kann er helfen, das Portfolio zu diversifizieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Risiken und Schattenseiten – das große „Aber“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Würde es nur Vorteile geben, wären Covered-Call-ETFs ein Selbstläufer. Doch wie bei allem im Leben: Es gibt Haken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">a) Begrenztes Aufwärtspotenzial</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Markt stark steigt, <strong>partizipiert der Fonds nur begrenzt</strong> – denn durch die verkauften Call-Optionen gibt man das große Gewinn-Upside ab. Wer also auf starke Aktien-Rallye setzt, dürfte mit einem Covered-Call-ETF unterperformen gegenüber einem klassischen ETF. Gerade wenn du dir die Rally an den Aktienmärkten der letzten Jahre anschaust, wird klar, dass du hier mit einem Covered-Call-ETF nicht so stark abgeliefert hättest wie mit einem ETF auf den  <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NASDAQ 100</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI World</a>.<br>Dies ist ein entscheidender Punkt: Man tauscht einen Teil des Gewinnpotenzials gegen Prämien-Einnahmen – bewusst, aber mit Konsequenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">b) Keine vollständige Absicherung bei Kursverlusten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prämienpuffer wirkt zwar stabilisierend, aber bei starken Abwärtsbewegungen schützt er nicht vollständig vor Verlusten. Ein <strong>starker Marktcrash trifft auch Covered-Call-ETFs</strong>. Laut einer Analyse „fallen sie fast genauso stark wie der Markt, profitieren aber deutlich weniger vom Aufschwung“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer also denkt, er hätte mit <strong>Covered-Call-ETFs</strong> eine vollwertige Absicherung für den Aktienanteil, irrt. Hier bist du nach wie vor auf <strong>Short-Produkte</strong> wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">CFDs</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">Zertifikate</a> angewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">c) Komplexere Struktur und Steuer-/Kostenfallen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gemanagte Optionen bringen <strong>höhere Kosten</strong> (TER) als <strong>simple passive ETFs</strong>. Zudem kann die steuerliche Behandlung der Prämien je nach Land komplex sein. In Deutschland sollte man insbesondere auf Ausweisung der Ausschüttungen, Art der Gewinne und steuerliche Konsequenzen achten.<br>Ein „einfaches“ ETF-Depot wird durch <strong>Covered-Call-Komponente</strong> etwas komplexer – was nicht jedem Anleger gefällt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">d) Marktphasenabhängigkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon angedeutet: Diese Strategie funktioniert tendenziell am besten in <strong>seitwärts</strong> oder <strong>leicht steigenden Märkten</strong> – <strong>nicht in klassischen Bullenmärkten</strong> oder in steilen Aufwärtsphasen. Umgekehrt ist in massiven Abwärtsphasen auch der Schutz begrenzt. Wenn ein Anleger jedoch dauerhaft auf <strong>starkes Wachstum</strong> setzt – etwa Technologie-Rallyes –, dann kann die Strategie suboptimal sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">e) Performance-Drag über Zeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Reddit-Kommentar bringt es auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Typically a CC ETF outperforms in downturn and underperformed when the market rises. …“ <a href="https://www.reddit.com/r/stocks/comments/1ok1ccd/shorting_coverd_call_etfs_and_buying_the" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reddit.com</a><br>Die Erkenntnis: Man opfert etwas langfristiges Wachstum für kurzfristige Erträge – das muss im Bewusstsein sein.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Für wen macht das Sinn? Für wen nicht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts dieser Chancen und Risiken stellt sich die Frage: Wer sollte Covered-Call-ETFs in Erwägung ziehen – und wer besser nicht?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinnvoll, wenn …</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du <strong>Erträge aus deinem Depot</strong> (z. B. zur Entnahme) generieren möchtest und nicht primär auf maximalen Kursgewinn setzt.</li>



<li>Du eine <strong>seitwärts oder moderat steigende Markterwartung</strong> hast – das heißt: du gehst eher nicht von einer Rallye aus.</li>



<li>Du bereits eine Basisportfolio hast und nun einen Baustein zur Diversifikation suchst – z. B. „<strong>Ertragskomponente</strong>“ neben <strong>Wachstumskomponente</strong>.</li>



<li>Du bereit bist, etwas Komplexität zu akzeptieren – höhere Kosten, Steuerfragen, Options-Mechanik.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger geeignet, wenn …</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du auf <strong>aggressives Wachstum</strong> setzt und Teil eines reinen Aktienwachstumsportfolios sein willst.</li>



<li>Du auf <strong>maximale Partizipation</strong> am Aufschwung nicht verzichten willst.</li>



<li>Du eine <strong>große Crash-Absicherung</strong> erwartest – denn Covered-Call-ETFs sind keine Garantie gegen starke Verluste. Hier benötigst du andere Short-Absicherungen.</li>



<li>Du ein <strong>sehr einfaches Depot wolltest</strong>, mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Index-ETFs</a> ohne komplexere Mechanik.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Die Strategie ist kein Ersatz für eine klassische Wachstumsausrichtung – sie ist eher eine Ergänzung mit anderen Zielsetzungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">7. Wie könnte die Einbindung in ein Gesamtportfolio aussehen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du bereits ein ausgewogenes Depot verfolgst – wie beispielsweise mit Blick auf <strong>Qualitätsaktien</strong>, <strong>Wachstumswerte </strong>und <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/">Absicherungsbausteine</a> – dann könnte ein Covered-Call-ETF einen sinnvollen Platz haben. Hier ein Beispiel für eine mögliche Einbindung:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel-Szenario (vernünftig)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angenommen, du hast ein Gesamtportfolio mit <strong>300.000 €</strong>, bestehend aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>60 % Aktien (wachstumsorientiert)</li>



<li>20 % Qualität (z. B. defensivere Aktien)</li>



<li>20 % Absicherung/Alternativen (z. B. Anleihen, Gold, Cash)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Rahmen könnte ein Covered-Call-ETF z. B. als Teil der „Qualität“ oder „Ertragskomponente“ fungieren. Beispielsweise 5–10 % des Gesamtvolumens in einen Covered-Call-ETF investieren, um regelmäßige Ausschüttungen zu erzielen und das Risiko-/Renditeprofil etwas zu glätten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel-Szenario (wahnsinnig)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du investierst die vollen <strong>300.000 €</strong> beispielsweise in einen NASDAQ 100-Covered-Call-ETF mit einer Ausschüttungsquote von aktuell <strong>10-13 % p.a.</strong>. In diesem &#8211; rein hypothetischen und absolut wahnsinnigen &#8211; Szenario, würdest du auf diese Weise ein <strong>passives Einkommen</strong> von <strong>2.500 Euro</strong> bis <strong>3.250 Euro</strong> (brutto!) <strong>monatlich</strong> ausgezahlt bekommen (<strong>Covered-Call-ETFs</strong> schütten meist monatlich aus!).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn andere Rechnungen in Bezug auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> stets von einer erforderlichen Summe jenseits der <strong>1 Mio. Euro</strong> investiertem Kapital ausgehen, hättest du diesen Effekt bereits bei einem Drittel der Summe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich warne ich ausdrücklich davor, alle Eier in nur diesen einen Korb zu legen. Auch mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF kann ja schließlich so manches passieren</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. Welche Covered-Call-ETFs gibt es?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit gab es Covered-Call-ETFs vor allem in den USA. Seit wenigen Jahren gibt es diese Form der <strong>einkommensgenerierenden Vehikel</strong> auch hierzulande in Deutschland. Vor allem die ETFs der zwei Anbieter Global X und JP Morgan stechen hervor. Unzählige Videos auf Youtube finden sich, die diese ETFs positiv, kritisch oder neutral besprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">im deutschsprachigen Raum sind vor allem nachfolgende ETFs sehr populär:</p>



<h3 class="wp-block-heading">A2QR39: Global X NASDAQ 100 Covered Call UCITS ETF USD auss.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschüttungsrendite: <strong>10,35 % p.a. </strong>(Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00BM8R0J59" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ETF bildet den NASDAQ 100 ab, ist daher eher <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">technologielastig</a> und schwankungsanfällig. Wenn die großen Tech-Konzerne schwächeln, wird es dieser ETF ebenso tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A3DC8Q: Global X S&amp;P 500 Covered Call UCITS ETF USD auss.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschüttungsrendite: <strong>9,33 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE0002L5QB31" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird der <strong>S&amp;P 500</strong> Index zugrunde gelegt. Er umfasst die 500 größten Unternehmen der USA. Es finden sich somit <strong>ausschließlich US-Unternehmen</strong> in diesem Index.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A40QH6: Global X Euro Stoxx 50 Covered Call UCITS ETF EUR auss.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschüttungsrendite: <strong>4,21 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000SAXJ1M1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Europa gibt&#8217;s gecovered. Der STOXX 50 umfasst die nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen aus Europa. Garniert mit einer Covered Call-Strategie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A3EHRE: JPM Global Equity Premium Income Active UCITS ETF USD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschüttungsrendite: <strong>8,31 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE0003UVYC20" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es tatsächlich mal die <strong>MSCI World</strong>-Variante als Covered Call. Zumindest ist der zugrundeliegende Index in etwa mit dem sehr populären &#8222;<strong>Brot-und-Butter-Index</strong>&#8220; zu vergleichen. Tatsächlich schloss dieser ETF auch recht ordentlich ab von der Performance her.</p>



<h3 class="wp-block-heading">A40FFF: JPM Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF USD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschüttungsrendite: <strong>10,66 % p.a.</strong> (Prognose 2025, Stand: 18.11.2025) &#8211; Quelle: <a href="https://extraetf.com/de/etf-profile/IE000U9J8HX9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wieder der Tech-Index NASDAQ 100 aus dem Hause JP Morgan. Im Gegensatz zum Global X scheint dieser ETF auch relativ gut zu performen und keine Ausschüttungen aus der Substanz vorzunehmen. Beim <strong>Global X</strong> war dies zumindest zeitweise der Fall, dadurch dass der Kurs stetig fällt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">9. Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Covered-Call-ETFs sind <strong>ein sinnvolles Werkzeug</strong>, wenn das Ziel ist: <strong>Erträge generieren</strong>, Portfolio stabilisieren, <strong>nicht primär maximaler Wachstum</strong>.</li>



<li>Sie sind <strong>nicht ideal</strong>, wenn das Ziel ist: maximaler Aktienaufschwung, vollständige Wertsicherung oder einfache Struktur ohne zusätzliche Mechanik.</li>



<li>Ihre Stärke liegt in Märkten mit <strong>Seitwärtstendenz</strong> oder moderatem Wachstum – ihre Schwäche in starken Rallyes oder massiven Abschwüngen.</li>



<li>Die Einbindung in ein Gesamtportfolio sollte bewusst erfolgen: als Baustein, nicht als Hauptbestandteil.</li>



<li>Erfolgreiches Investieren mit Covered-Call-ETFs setzt <strong>Kenntnis</strong>, <strong>Strategie</strong> und <strong>Bewusstsein für Trade-Offs</strong> voraus – nicht Blindkauf wegen hoher Renditeaussicht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zu beachten ist außerdem, dass die am deutschen Markt gelisteten Covered-Call-ETFs <strong>noch nicht lange am Markt sind</strong> und im Prinzip bislang nur &#8222;sonnige Zeiten&#8220; erlebten. Fraglich ist, wie diese abschneiden, wenn die Kurse mal einbrechen und gleichzeitig auch die Prämien sinken. Auch sind Ausschüttungsrenditen von 10-12 % p.a. einfach zu schön um wahr zu sein. Es besteht ein gewisses Risiko, dass diese Ausschüttungshöhen perspektivisch auf Kosten der Fonds-Substanz gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte dies der Fall sein, lügst du dir mit solch einem ETF quasi in die Tasche. Für die hohen Ausschüttungen zahlst du dann in erster Linie selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend noch ein in meinen Augen ganz gelungenes Video von Finanzfluss über die berühmten Covered-Call-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="12% Rendite erzielen mit diesem ETF? Monatliche Einnahmen mit Covered Call ETFs erklärt!" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/GW-BY6nRjDc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wie ist deine Haltung zu den Covered-Call-ETFs? Nutzt du diese in deinem Portfolio? Wie stark gewichtest du diese?</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/">Covered-Call-ETFs: Garantierte Verluste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 19:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdwährungskonten]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose Sparpläne auf Einzelaktien]]></category>
		<category><![CDATA[Neo-Broker]]></category>
		<category><![CDATA[Neobroker]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Broker]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Design]]></category>
		<category><![CDATA[Optionshandel bei Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbroker]]></category>
		<category><![CDATA[Smartbrokerplus]]></category>
		<category><![CDATA[Vollbanklizenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4856</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bereits in älteren Artikeln bin ich darauf eingegangen, wieso es der Smartbroker schaffte, mein Herz zu erobern. Neben der Consorsbank wurde er dann mein neuer Broker. Dennoch musste ich den Smartbroker auch an einigen Stellen kritisieren. Offenbar war ich nicht der einzige, weshalb sich bereits in den letzten Jahren diverse Änderungen andeuteten. Nun, diese Änderungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/">Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Bereits in älteren Artikeln bin ich darauf eingegangen, wieso es der Smartbroker schaffte, mein Herz zu erobern. <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neben der Consorsbank wurde er dann mein neuer Broker</a>. Dennoch musste ich den Smartbroker auch an einigen Stellen kritisieren. Offenbar war ich nicht der einzige, weshalb sich bereits in den letzten Jahren diverse <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-tut-sich-beim-smartbroker-neue-smartphone-app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Änderungen andeuteten</a>. Nun, diese Änderungen haben nun Gestalt angenommen. Seit <strong>Oktober 2023</strong> hat der Smartbroker ein völlig neues Gesicht, völlig neue Funktionen und einen völlig neuen Bankpartner. Vermutlich aus lizenzrechtlichen Gründen, aber auch um womöglich einen Neuanfang zu signalisieren, firmiert der Broker seitdem unter dem Label &#8222;<strong>Smartbrokerplus</strong>&#8222;.</p>



<pre class="wp-block-verse">Wenn du bereits hier neugierig geworden bist, was <strong>Smartbrokerplus</strong> zu bieten hat, kannst du <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>* das Angebot und die Konditionen des Brokers anschauen.</pre>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117428B" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117428B" alt="234x60_generisch" border="0" width="234" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p class="wp-block-paragraph">Doch was hat sich genau geändert? Schafft es der Smartbroker nun in die <strong>Topliga der deutschen Broker</strong>? In diesem Artikel heute erfährst du meine aktuelle Einschätzung zu den Änderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist neu? Nahezu alles!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir zunächst einmal zu den Änderungen. Diese könnten radikaler nicht ausfallen. Tatsächlich ist es so, dass Smartbrokerplus nahezu nichts mehr mit dem &#8222;alten&#8220; Smartbroker zu tun hat. Die Partnerschaft mit der <strong>DAB BNP Paribas</strong> wurde beendet. Neuer Kooperationspartner und bankseitiger Abwickler der Transaktionen ist die <strong>Baader Bank</strong>. Nach wie vor verfügt die Betreiberfirma <strong>Smartbroker AG</strong> über <strong>keine eigene Vollbanklizenz</strong>, weshalb sie auf die Unterstützung von Partnern angewiesen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aber derzeit gängige Praxis, <a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/trade-republic-erhaelt-banklizenz---was-das-fuer-kunden-bedeutet-34262702.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit der Ausnahme Trade Republic</a>, verfügt kaum ein <strong>Neobroker</strong> über eine eigene <strong>Vollbanklizenz</strong>. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hat sich die Optik radikal verändert. Smartbrokerplus hat ein gänzlich neues Erscheinungsbild und setzt aktuell auf die Kombination <strong>Schwarz / Neongrün</strong>. Hier gab es auch schon die ersten Kritiker, denen das neue Design sehr missfiel und zu sehr nach &#8222;<strong>Gamification</strong>&#8220; aussah. Man steuerte nach und implementierte eine White-Version, mit der wiederum ich aber nicht zurecht komme. Mir persönlich gefällt das neue Design, was nicht bedeutet, dass Smartbroker an der einen oder anderen Stelle nicht noch nachschärfen könnte und wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit der Optik setzt man nun voll auf den Handel per Smartphone. Grundsätzlich halte ich diese Entscheidung zwar für richtig und auch ich handele viel und meistens am Handy, dennoch hätte ich mir einen etwas erweiterte &#8222;Web-Version&#8220; im Browser gewünscht. Letztendlich gibt es leider <strong>keine eigene Web-Version</strong>, sondern das ist mehr oder weniger eine optisch skalierte Version der Smartphone-Anwendung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Fokus: Handel über Smartphone</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dieser Punkt stößt nicht überall auf Gegenliebe. Gerade professionellere Trader / Anleger sitzen viel am heimischen PC und möchten <strong>Aktien</strong> und <strong>Charts</strong> bevorzugt dort analysieren, Trendlinien einzeichnen, Watchlisten und Kursalarme verwalten etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt mich zu meinem ersten ernsthafteren Kritikpunkt: Für solche Analysen gibt es leider keinerlei Tools auf der Oberfläche. Eine Watchlist kann man zwar anlegen, aber selbst <strong>Kursalarme</strong> werden aktuell (Stand Juli 2024) nicht unterstützt. Wie gerne würde ich <strong>Push-Nachrichten</strong> auf mein Handy bekommen, wenn eine Aktie meiner Watchlist gerissen wurde. Aktuell muss man hier noch auf andere Anbieter zurückgreifen, <strong>Smartbrokerplus bietet solche Features (noch?) nicht</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten kann ich jetzt an der App nicht viel aussetzen. Sie ist funktional, hier und da hakt die IT noch etwas und man findet eigentlich alles relativ intuitiv. Weniger gelungen finde ich die Namen der Dokumente in der Postbox. Hier stolpert man noch über ziemlich kryptisch aussehende Nachrichtennamen wie &#8222;<strong>xxxxxxxxxx_xx_x__xxxxxxxxxx_wertpapier-ereignisse_xxxxxxxxx_20240704.pdf</strong>&#8220; (<em>Hinweis: Die &#8222;X&#8220; habe ich selbst abgeändert, weil ich hier nur ungern meine Depotnummer veröffentlicht sehen möchte</em>). Hier fände ich es besser, wenn man die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktie</a></strong> oder den <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a></strong> namentlich benennt oder zumindest die WKN aufführt, sodass ich bereits aus dem Namen der Nachricht sehen kann, welches Wertpapier betroffen ist. Aus solch einem Namen kann ich zumindest nahezu nichts herauslesen. Ich hoffe, dass auch dieser Punkt noch überarbeitet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Konditionen: Juni/Juli 2024 ändert alles!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir nun zu den Konditionen, wie sie zum Start des neuen Smartbrokers galten: Kurz gesagt <strong>4 Euro pro Trade</strong> fix zzgl. Börsenentgelte. Wenn man auf der Börse GETTEX kauft, ist der Handel ab einem <strong>Transaktionsvolumen von 500 Euro</strong> <strong>kostenlos</strong>. Bei den Kosten für Sparpläne galt: <strong>0,6 % Kosten der zu investierenden Summe</strong>, mindestens <strong>1 Euro</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Punkt störte mich enorm, da dies bedeutet, dass du auf eine <strong>ETF-Sparrate</strong> von 25 Euro, 1 Euro Gebühr zahlen sollst. Dies entspricht einer Kostenquote von <strong>4%</strong>, wohlgemerkt <strong>pro Transaktion</strong> (!). Herzlichen Glückwunsch, damit war der Smartbroker sogar teurer als Broker mit <strong>1,5 %</strong> Fixkosten wie Consorsbank und Comdirect. Für mich daher ein Grund, von Sparplänen beim Smartbroker zunächst Abstand zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann kam der <strong>Juni/Juli 2024</strong>. Folgende Änderungen führte der Smartbroker ein:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Aktiensparpläne ab 0€:</strong> Ab sofort profitieren alle von über <strong>2.500 Aktiensparplänen</strong> ohne Ordergebühren. Tatsächlich kannst du somit <strong>Einzelaktien zum Nulltarif </strong>besparen. Hammer!</li>



<li><strong>Erweitertes Sparplan-Portfolio:</strong> Insgesamt beläuft sich das Sparplan-Portfolio von Smartbrokerplus nun auf über <strong>3.900 Aktien, ETF- und Fonds Sparpläne</strong> ohne Ordergebühren.</li>



<li><strong>Senkung der Mindestsparrate:</strong> Zukünftig können Sparpläne bereits ab <strong>1€</strong> bespart werden.</li>



<li><strong>Reduzierte Orderkosten bei gettex:</strong>&nbsp;Ab sofort kosten&nbsp;Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen <strong>unter 500€ </strong>via gettex maximal <strong>1€</strong>. <strong>Über 500€ </strong>Ordervolumen nach wie vor <strong>0€ Ordergebühren</strong>.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wow, was ein Brett! Ich konnte es kaum glauben, aber theoretisch kannst du beim Smartbroker nun z.B. monatlich für <strong>60 Euro</strong> Sparrate <strong>60 Aktien</strong> zu <strong>1 Euro pro Aktie</strong> besparen (wer macht so ein Quatsch? Aber möglich wäre es) und das Ganze auch noch gebührenfrei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ETF sieht die Sache leider immernoch nicht so gut aus. Hier sind die neuen Konditionen <strong>0,2%</strong>, <strong>Minimum 1 Euro</strong> pro Ausführung. Also eine ETF-Sparrate von 25 Euro kann ich hier nicht empfehlen, die ist mit effektiv 4% Kosten noch immer zu teuer. Immerhin gibt es Kooperationen mit manchen ETF-Gesellschaften (aktuell Amundi, SPDR und Xtrackers), hier sind auch die <strong>ETF-Sparpläne kostenfrei</strong>. Wie lange solch eine Kooperation freilich anhält, weiß niemand. Hier muss man also immer aufpassen, ob der Premium-Partner noch immer Premium-Partner ist, andernfalls winken die höheren Gebühren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktive Fonds günstiger als ETF</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den aktuellen Konditionen ist mir etwas Kurioses aufgefallen: Für die ETF-Sparpläne gelten die gerade genannten Konditionen. <strong>Fonds-Sparpläne</strong>, also Sparpläne aktiv gemanagter Fonds, sind <strong>stets kostenfrei</strong>. Du kannst also beispielsweise einen <strong>DWS Top Dividende</strong> <strong>kostenfrei</strong> besparen, während du für einen <strong>Vanguard FTSE All-World</strong> mindestens <strong>1 Euro</strong> zahlen musst, was bei einer 100 Euro-Rate <strong>1% Kosten</strong> und bei einer Rate von 25 Euro satten 4<strong>% Kosten</strong> entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich verstehe diese Preispolitik nicht, aber was solls. Die aktuellen Konditionen bevorzugen somit <strong>Sparpläne auf Einzelaktien</strong> und benachteiligen in gewisser Weise <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparpläne</a>. Womöglich tut sich aber auch in absehbarer Zukunft hier etwas. ETF-Sparpläne sind nach wie vor sehr en vogue (zu Recht!) und daher sollte man hier noch etwas nachbessern. Vor allem eignen sie sich in der Regel zur <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge beim passiven Investieren</a> besser, als Einzelaktien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bruchstücke von Aktien endlich verfügbar!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Attraktivität von <strong>Einzelaktien-Sparplänen</strong> ist beim Smartbrokerplus nun auch endlich der <strong>Erwerb von Bruchstücken von Aktien </strong>möglich. Das war auch einer der großen Kritikpunkte am Smartbroker der Ära DAB, auf den ich auch in <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinem Review damals</a> eingegangen bin. <strong>Sparpläne auf Einzelaktien</strong> waren hier nahezu nicht nutzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem gab es das Problem, dass die BNP Paribas (DAB und Consorsbank) stets unterschied, ob eine Dividende von einer besparten Aktie kommt oder von einer Aktie, die per Einmalkauf erworben wurde. Teilweise erhielt man dann <strong>mehrere separate Eingänge von Dividenden</strong> eines Wertpapiers. Jetzt ist es so wie es sich gehört: Du hast Anzahl X von Aktien, egal wie sie gekauft wurden, und erhältst dafür deine Dividende Y in einer Summe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen Konditionen des neuen Smartbrokerplus haben sich mit den kürzlichen Änderungen nicht verändert. So blieb es bei den <strong>4 Euro pauschal</strong> bei anderen Börsenplätzen. Kaufst du für <strong>20.000 Euro </strong>eine Aktie bei <strong>Tradegate</strong>, zahlst du <strong>4 Euro</strong>. Ich finde auch das ist fair und völlig in Ordnung. Wenn du an der Börse Toronto deine kanadische Lieblingsaktie kaufst, so zahlst du auch hierfür 4 Euro plus Währungsaufschlag; zzgl. mögliche Steuern. Ebenfalls völlig in Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ca. 94.000 Aktien handelbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir hier gleich zum wichtigsten Punkt und einen der ausschlaggebenden Punkte, wieso der Smartbrokerplus nun bei mir ganz vorne mitspielt: Du kannst nahezu <strong>jedes global verfügbare Wertpapier </strong>handeln. Es gibt keine Beschränkungen auf Aktien, die nur an gewissen Börsen gelistet sind oder ähnliches. Du kannst deine Aktie an zahlreichen Auslandsbörsen kaufen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützte Auslandsbörsen</h3>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Handelsplatz</th><th>Gebühr (zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen)***</th></tr></thead><tbody><tr><td>Nasdaq (USA)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 8 USD; zzgl. mögliche Steuern und SEC Gebühr</td></tr><tr><td>NYSE (USA)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 8 USD; zzgl. mögliche Steuern und SEC Gebühr</td></tr><tr><td>Toronto Stock Exchange (Kanada)</td><td>4 EUR + 0,01%, Minimum 25 CAD; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>TSX Venture Exchange (Kanada)</td><td>4 EUR + 0,01%, Minimum 25 CAD; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Amsterdam (Niederlande)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Brüssel (Belgien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Dublin (Irland)</td><td>4 EUR + 0,05 %, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Helsinki (Finnland)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Kopenhagen (Dänemark)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 250 DKK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Lissabon (Portugal)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 15 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>London (Großbritannien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 GBP; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Madrid (Spanien)</td><td>4 EUR + 0,05%, Minimum 25 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Mailand (Italien)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Oslo (Norwegen)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum 300 NOK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Paris (Frankreich)</td><td>4 EUR + 0,02%, Minimum 12 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Stockholm (Schweden)</td><td>4 EUR + 0,03%, Minimum: 315 SEK; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Wien (Österreich)</td><td>4 EUR + 0,06%, Minimum 10 EUR; zzgl. mögliche Steuern</td></tr><tr><td>Zürich (Schweiz)</td><td>4 EUR + 0,025%, Minimum 5 CHF; zzgl. mögliche Steuern</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Auslandshandel _ Konditionen (Stand: 05.07.2024); <br>Quelle: <strong>www.smartbrokerplus.de/de-de/konditionen/</strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl kann sich sehen lassen! Andere Neobroker sind hier durchaus limitiert. Beispielsweise kannst du bei manchen Anbietern z.B. nur Aktien handeln, die bei <strong>Lang &amp; Schwarz</strong> gehandelt werden. Ähnliche Einschränkungen gibt es auch bei den Konkurrenten <strong>Scalable Capital</strong> und <strong>Trade Republic</strong>. Bei <strong>Smartbrokerplus</strong> kannst du alles handeln. Zumindest alle ETF, Aktien, Derivate und Fonds.</p>



<h2 class="wp-block-heading">(Noch) kein Handel von &#8222;echten&#8220; Krypto</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man das Haar in der Suppe beim neuen Smartbroker suchen möchte, dann könnte das sein, dass es aktuell noch nicht möglich ist, &#8222;echte&#8220; <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen, wie Bitcoin</a> etc. zu handeln. Dieses Feature soll aber offenbar bald kommen. Bis dahin muss man sich dann auf den<strong> Handel von Derivaten</strong> und <strong>Zertifikaten</strong> auf die entsprechenden Kryptos begnügen. Auch hier gilt: Was es an der Börse gibt, kannst du hier auch handeln. Für mich ist der Punkt Kryptos kein wirklicher Nachteil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das weitere Produktportfolio kann sich ebenfalls sehen lassen: Der Handel mit Anleihen ist seit Frühjahr genauso möglich. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dir Fremdwährungskonten einzurichten. Wenn du beispielsweise ein US-Dollar Währungskonto einrichtest, dann landen deine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden/Ausschüttungen</a> ohne Wechsel in Euro direkt auf deinem Währungskonto. In der Theorie kannst du dann dieses Geld bei einem für <strong>dich besseren Wechselkurs dann eigenhändig in Euro tauschen</strong> und da ggf. ein bisschen Extra-Rendite rauskitzeln. Für mich persönlich ist das nichts, weshalb ich die Fremdwährungskonten aktuell nicht nutze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a> kommt in Euro und gut is.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir also zu einer kleinen Pro- und Contra-Liste und meinem abschließenden Fazit zum neuen Smartbrokerplus:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Pro</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>+ Neue Optik und Oberfläche, die zugegeben aber auch polarisiert</li>



<li>+ <strong>Günstige Konditionen</strong>, ohne Kompromisse</li>



<li>+ Nahezu <strong>alle existierenden Aktien</strong> handelbar</li>



<li>+ <strong>Anleihen</strong> handelbar</li>



<li>+ Unterstützung von <strong>Auslandsbörsen</strong></li>



<li>+ <strong>Wertpapierkredite</strong> kommen bald</li>



<li>+ Neue Kostenstruktur bei <strong>Aktien-Sparplänen</strong> nahezu konkurrenzlos</li>



<li>+ Erwerb von <strong>Aktien-Bruchstücken</strong> endlich möglich</li>



<li>+ Gelungene <strong>Kombination aus Neobroker und herkömmlichem Broker</strong> alter Schule</li>



<li>+ stetige <strong>Produktanpassungen</strong> und Weiterentwicklungen</li>



<li>+ <strong>Fremdwährungskonten</strong></li>



<li>+ <strong>Unterdepots</strong> möglich</li>



<li>+ <strong>Watchlist</strong> anlegen möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Contra:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; <strong>Keine Verzinsung</strong> auf dem Verrechnungskonto</li>



<li>&#8211; <strong>Kein Lastschrift-Einzug</strong> bei Sparplänen möglich; Einzug erfolgt immer vom Verrechnungskonto </li>



<li>&#8211; <strong>Keine automatische Dynamisierung</strong> bei Sparplänen einstellbar</li>



<li>&#8211; Smartbrokerplus besitzt <strong>keine Vollbanklizenz</strong> und ist daher von der <strong>Baader Bank</strong> abhängig</li>



<li>&#8211; <strong>Gebühren bei ETF-Sparplänen teilweise zu hoch</strong> bei kleinen Sparraten ohne Premium-Partner</li>



<li>&#8211; <strong>Kostendarstellung</strong> bei Orderabgabe sollte verbessert werden und transparenter sein</li>



<li>&#8211; (Noch?) <strong>keine Kursalarme</strong> in der Watchlist möglich, die automatisiert per Push-Nachricht verschickt werden</li>



<li>&#8211; <strong>Web-Oberfläche 1:1 wie auf dem Smartphone</strong>. Erweiterter Web-Bereich mit mehr Funktionen und Tools (z.B. zur Chartanalyse) wäre wünschenswert</li>



<li>&#8211; <strong>Bezeichnungen der Dokumente</strong> in der Postbox sehr verwirrend</li>



<li>&#8211; <strong>Verlustverrechnungstöpfe</strong> und abgeführte Kapitalertragssteuer sollten übersichtlicher und transparenter dargestellt werden (z.B. rote Schrift wenn Verluste existieren; Farbwechsel in &#8222;Grün&#8220;, wenn man in die Gewinnzone läuft und hier gleichzeitig die Steuerlast angezeigt bekommt). Mögliches Vorbild hier: Consorsbank.</li>



<li>&#8211; <strong>keine Optionen</strong> (z.B. an der EUREX) handelbar</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem bin ich ziemlich begeistert vom neuen Smartbrokerplus. Zwar liest man vor allem in App-Stores bezüglich der neuen App viel Negatives, das kann ich aber nicht bestätigen. Bei mir funktioniert alles wie es soll, anfängliche IT-Probleme und Hänger habe ich nur am Anfang festgestellt. Dennoch sollte gerade die Technik noch etwas zulegen, dass alles noch flüssiger und besser läuft. Gerne darf auch die Optik mit der Zeit angepasst und weiterentwickelt werden. Mich stört sie nicht, jedoch kann ich Kritik nachvollziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Produktangebot und den Konditionen habe ich bereits geschrieben. Kurzum: Top. Vor allem die jüngsten Preisanpassungen dürften für deutliche <strong>Schweißflecken bei der Konkurrenz</strong> sorgen. Gerade die Unterstützung von <strong>Auslandsbörsen</strong> findet man ansonsten oft nur bei (teureren) Brokern alter Schule.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne darf das Produktportfolio noch um eine Verzinsung auf dem Verrechnungskonto ergänzt werden. Ob der Erwerb einer <strong>Vollbanklizenz</strong> einen Vorteil für Kunden bietet, weiß ich nicht. Womöglich wäre aber auch dies ein potentiell lukrativer Weg in die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den neuen Smartbroker kann ich also spätestens seit den Gebührenreformen der letzten Wochen nur wärmstens empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findest du das Angebot des neuen Brokers*:</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/">Review / Kritik: Das kann der neue Smartbrokerplus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/review-kritik-das-kann-der-neue-smartbrokerplus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lange Pause, nun geht es weiter!</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 20:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-Aristokraten]]></category>
		<category><![CDATA[finanzielle Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressabbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4836</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach langer Zeit der Ruhe und Stille (ist doch auch mal schön oder?) möchte ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zurückmelden. Das Wichtigste vorweg: NEIN, ich plane nicht das Ende meines Blogs und NEIN, ich wurde auch nicht gehackt oder sonstiges. Aber warum dann die lange Pause seit meinem letzten Artikel? Was ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/">Lange Pause, nun geht es weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach langer Zeit der Ruhe und Stille (ist doch auch mal schön oder?) möchte ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zurückmelden. Das Wichtigste vorweg: <strong>NEIN, ich plane nicht das Ende meines Blogs und NEIN, ich wurde auch nicht gehackt</strong> oder sonstiges. Aber warum dann die lange Pause seit meinem letzten Artikel? Was ist passiert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nunja, kurzum: <strong>Das Leben ist passiert.</strong> Zum einen gab es privat mehrerer freudige und traurige Ereignisse in 2023, die es mir schlicht unmöglich gemacht haben, hier regelmäßig Artikel zu schreiben. Nachdem wir leider in der Verwandtschaft einen krankheitsbedingten Todesfall erleben mussten, bin ich mit meiner inzwischen vierköpfigen Familie auch noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in unser neues Heim umgezogen</a>. Richtig gehört, ich habe tatsächlich eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie für den Eigengebrauch</a> gekauft. <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieten</a> war somit gestern. Kein <strong>Damokles-Schwert der Eigenbedarfskündigung</strong> über meiner Familie mehr, die mich mit meinem gesamten Hausstand zu einem Umzug wider Willen hätte zwingen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Heim, Glück allein (bis jetzt schon)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar gilt noch immer, dass die selbst genutzte Wohnimmobilie nicht selten ein <strong>schlechtes Investment</strong> ist, jedoch habe ich soweit es ging dann doch ganz gut gepokert. Zum einen habe ich eine Immobilie in <strong>Top-Lage </strong>gefunden, zum anderen ist sie schön <strong>übersichtlich</strong>, <strong>energetisch top</strong> und <strong>familientauglich</strong>. Ein kleiner Garten ist auch dabei, den wir schon fleißig fürs Anbauen nutzen. Um den Rasen zu mähen, benötige ich gerade mal ne knappe halbe Stunde. Als nächstes Projekt wird die <strong>Männerhöhle gestaltet</strong>. Insofern, <strong>Immobilie endlich check</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Hauptjob merke ich jetzt auch, dass ich wohl langsam aber sicher in der<strong> Rush Hour des Lebens </strong>angekommen zu sein scheine. Personalverantwortung, Projekte ohne Ende. Sozusagen &#8222;Nine to Five&#8220; arbeiten und abends gerade mal ein paar Stunden <a href="https://www.finanzguerilla.de/kinderdepot-steuerfreie-nachwuchsaktionaere-teil-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für die Kids</a>. Vorübergehend leider mein Los. Selbstkritisch strample ich somit <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gerade ziemlich im Hamsterrad </a>vor mich hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin dennoch froh, dass ich es <strong>vermeiden</strong> konnte, mein <strong>Depot für den Immobilienerwerb zu opfern</strong> (wäre ohnehin ein Tabu!). Die Kühe liefern zum Glück weiter Milch, der Schlachter guckt in die Röhre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Monaten, vor allem wenn meine Partnerin auch wieder berufstätig ist und mein Einkommen nicht mehr vollständig alleine unseren Haushalt abdecken muss, heißt es dann <strong>Vollgas investieren ins Depot</strong>. Und wieder raus aus dem Hamsterrad. Ich habe mir ein paar <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> auf meine Watchlist gepackt und freue mich auf die nächste Korrektur an den Märkten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Kühe braucht das Land!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aristokraten liefern mir dann wiederum Milch und steigern so mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Einkommen</a>. Ein weiterer erfreulicher Umstand kündigt sich dann noch im Herbst 2024 an: Meine aktuell vermietete Wohnung ist im Herbst abbezahlt! Die Rate an die Bank fällt weg und geht dann großteils 1:1 an eine andere Bank, nämlich die Bank meines Depots :-). Ab diesem Zeitpunkt somit nur noch eine Immobilie abstottern anstatt zwei, der Rest kann ins Depot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach wie vor fasziniert es mich immens, <strong>Wertpapierdepots wachsen </strong>und <strong>gedeihen</strong> zu sehen. Genau wie die Himbeeren im Garten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hoch muss mein passives Einkommen für die Familie sein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn meines Blogs habe ich noch mit Zahlen von ca.<strong> 2000 Euro netto monatlich</strong> jongliert, ab dem Betrag ich von &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/">finanzieller Unabhängigkeit</a>&#8220; ausgehen würde. Inzwischen mit Familie, würde ich eher von einem Netto-Bedarf von <strong>4.000 Euro monatlich</strong> ausgehen. Nun kann sich jeder ausrechnen, wie groß ein Depot sein müsste, sodass es <strong>4.000 Euro <em>nach</em> Steuern</strong> monatlich ausspuckt, macht also <strong>48.000 Euro</strong> im Jahr. Mal schauen, wie weit ich mit den erhofften <strong>Dividendensteigerungen</strong> so hinkomme. Hier hat mich der Kanal der <strong>Investmentfellows</strong> ganz angenehm inspiriert:</p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/ieOeutTG9-E?si=55wWAgcTiOdkQGvA" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es hier weiter?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten werde ich mit diesem Blog genauso weiter verfahren wie bisher auch &#8211; es ist und bleibt ein bezahltes Hobby. Ich poste rein nach<strong> Lust</strong>, <strong>Laune</strong> und <strong>Zeit</strong>. Ihr werdet hier auch zukünftig keine &#8222;<strong>Trainings</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Börsenbriefe</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Seminare</strong>&#8220; sehen. Ich möchte inspirieren, unterhalten und selbst etwas zur Verbesserung der Aktienkultur in dieser Welt beitragen. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin hoffe ich, dass die Community mir noch nicht gänzlich den Rücken gekehrt hat und es nach wie vor zu regen Kommentaren und Meinungsaustausch kommt. Gerade in der heutigen Zeit, scheint letzteres auf zivilisierter Ebene ein rares Gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein interessantes Buch lese ich auch gerade: &#8222;<strong>Weltreise eines Kapitalisten: Auf der Suche nach den Ursachen von Armut und Reichtum</strong>&#8220; (<a href="https://amzn.to/4c0E2VT" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">hier anschauen*</a>). Gerade kurz vor dem Sommerurlaub ganz unterhaltsam. Ansonsten kann ich aktuell nur den Kopf schütteln über die Welt, die Politiker und was uns da im Worst Case-Szenario blühen könnte. Aber überlassen wir die Politik den Politikern und wählen <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/">dafür weise bei den kommenden Europawahlen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/">Lange Pause, nun geht es weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/lange-pause-nun-geht-es-weiter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
