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	<title>Aktien: Alles über Einzelaktien und deren Einsatz im Depot | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Aktien: Alles über Einzelaktien und deren Einsatz im Depot | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank Aktie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „Lehrgeld“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/boersenfehler-deutsche-bank-aktie/">Teure Lektionen: Meine Börsenfehler mit der Deutsche Bank Aktie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Überall, vor allem wenn man neu ist an der Börse, liest man gerne die Floskel, man müsse zuerst „<em>Lehrgeld</em>“ zahlen, ehe man richtig gut und erfolgreich würde. Heute möchte ich dich mal an meiner bislang turbulentesten Odyssee an der Börse teilhaben lassen und wo ich besonders großes Lehrgeld gezahlt habe. Und viel wichtiger: Wie es ausging, meine <strong>Börsenfehler</strong> und wie ich vielleicht noch die Kurve gekriegt hätte, wäre ich kein Feigling gewesen. Im Zentrum dieser Geschichte: Die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutsche Bank Aktie – Aus der Krise, in die Krise. Und ich mittendrin</strong></h2>



<p>Wir schreiben das <strong>Jahr 2014</strong>. Ich war zwar schon länger an der Börse tätig, bislang aber hauptsächlich mit aktiv gemanagten Fonds und hin und wieder mal eine geringfügige Position in Einzelaktien. Teilweise nur im dreistelligen Bereich. Da ich damals noch satte 9 Euro pro Transaktion zahlte, kannst du dir selbst vorstellen, wie erfolgreich ein Handel im dreistelligen Bereich unter dem Strich gewesen sein dürfte.</p>



<p>Das war jedenfalls der Ausgangspunkt. Ich habe Börsenberichte gelesen und mich eher schlecht als recht informiert. Damals hielt ich es dann tatsächlich für eine gute Idee, satte <strong>20.000 Euro</strong> auf einmal mittels <strong>Einmalkauf </strong>in die <strong>Aktien der Deutschen Bank </strong>zu investieren.</p>



<p>Die Aktie rentierte hier gerade bei ca. <strong>29 Euro</strong> (<strong>2014</strong>).</p>



<p>Sie kam aus einem mehrjährigen Tief bei ca. <strong>14 Euro</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" type="post" id="1719" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrise</a> <strong>2008/2009</strong>) und war seit der Krise wieder bis auf <strong>43 Euro</strong> angestiegen (<strong>2010</strong>). Ich ging somit von einer Zwischenkorrektur (40 auf 29 Euro) aus und sah es als „<em>goldene Gelegenheit</em>“ und unter dem Aspekt Rendite/Risiko her auch stimmig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Medialer Fokus auf die Deutsche Bank</h2>



<p>Da die Aktie auch aufgrund CEO-Wechsel und Anpassungen des <strong>Investment-Geschäfts</strong> stark präsent in den Medien war, hielt ich es für eine ausgemachte Sache, dass sie absehbar und zeitnah wieder auf <strong>40 Euro</strong> (mindestens!) steigen würde. Zugegeben, die Allzeithochs um die <strong>87 Euro</strong> waren ebenfalls verlockend. Vielleicht kommen wir ja wieder da hin?! Damals wäre so ein Verdoppler für mich <strong>finanziell sehr gelegen gekommen</strong>. Ich zahlte damals noch die Schulden für <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" type="post" id="3990" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine selbst genutzte Eigentumswohnung</a> ab und konnte das Geld auch nach meiner ersten <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" type="post" id="4241" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidung</a> gut brauchen.</p>



<p>Umso mehr schmerzte mich dann der Verlust eines Großteils meines Einsatzes. Aber dazu kommen wir noch.</p>



<p>Blauäugig wie ich war, bin ich also dann mit besagter Summe bei etwa <strong>29 Euro</strong> in die Aktie eingestiegen. Selbst wenn sie korrigiert: Immerhin bleibt mir ja dann die <strong>stattliche Dividende</strong>, selbst wenn es mit dem Verdoppler dann ein paar Jahre dauern würde – <em><strong>die Dividende wäre ein gutes Trostpflaster</strong></em>.</p>



<p>Doch es kam anders.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 1</strong>: Aktie kaufen ohne zureichende Analyse der Fundamentaldaten und auf das Prinzip „Hoffnung“ setzen. Auch genannt: „Blindes Zocken“.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Abwärtsspirale</strong> beginnt&#8230;</h2>



<p>Die Aktie schaffte es leider nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nahezu täglich fanden sich auf <a href="https://www.boerse-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Börse-Online</a> oder dem <a href="https://www.deraktionaer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionär</a> <strong>negative</strong> bis vernichtende Berichte mit stets neuen Hiobsbotschaften.</p>



<p>Die Aktie fiel und fiel. Es gab <strong>Kapitalerhöhungen</strong>, mein Einstieg wurde dadurch <strong>verwässert</strong>.</p>



<p>Es eskalierte weiter und die <strong>Dividende wurde sogar gestrichen</strong> bzw. bis auf das absolut Nötigste gekürzt (sie war kaum noch der Rede wert). Die Dynamik nahm Fahrt auf. Sogar die sicher geglaubten <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" type="post" id="2629" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen</a> somit &#8211; weg.</p>



<p>Immer wieder gab es auch kurze Erholungen, jedoch habe ich meinen <strong>Einstiegspreis von 29 Euro</strong> über die Folgejahre nie mehr gesehen. Sofort wäre ich raus gegangen und hätte erleichtert gefeiert.</p>



<p>Was also tun? Klar! <strong>NACHKAUFEN und verbilligen</strong>. Zwischenzeitlich hat man ja neues Cash und kann sich mehr leisten (Anm: das war etwa <strong>3-4 Jahre später</strong>).</p>



<p>Gesagt getan. Die Aktie war so stark gefallen, dass ich sie bei ca. <strong>10,50 Euro</strong> im Jahre <strong>2016</strong> in <strong>großem Stil nachkaufte</strong> und meinen Einstiegskurs dadurch auf <strong>ca. 20 Euro verbilligte</strong>. Ich wollte retten was zu retten ist. Einen Fehler gemacht zu haben? Gestand ich mir nicht ein.</p>



<p><em>„Sobald sie die 20 Euro wieder erreicht, werde ich Plusminus Null aussteigen und daraus lernen“</em> war meine Devise. Hauptsache keinen Verlust (von den Opportunitätskosten durch <strong>entgangene andere Gewinne</strong> mal abgesehen).</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 2</strong>: Verbilligen ohne Plan und Strategie</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jahre des Siechtums</strong> &#8211; Deutsche Bank Aktie als Trauerspiel</h2>



<p>Die Position war im Verlust und würde es wohl bleiben. Ich baute parallel um die Aktie ein neues Depot, frei nach den <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" type="page" id="1098" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehren und Kenntnissen der Bücher hier</a> auf. Hier entstand dann auch die Idee für diese Webseite. Ich half mir selber, sog Wissen in mich auf, setzte die Erkenntnisse auch tatsächlich um und profitierte nach kurzer Zeit. Ich war begeistert! Gewinn geht also doch! Davon sollten auch andere profitieren! Insofern war die <strong>Deutsche Bank Aktie</strong> in gewisser Weise mit verantwortlich für diesen Blog.</p>



<p>Das <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/" type="post" id="4679" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamtdepot wuchs</a>, entwickelte sich positiv. Der Schandfleck Deutsche Bank blieb jedoch. Dieses <strong>tiefe Rot </strong>fraß sich tagtäglich in mein Auge. <strong>Diese eine Aktie bremste die Gesamtperformance</strong>, weil sie eben ein ziemlicher Klumpen war.</p>



<p>Die Aktie war zwischenzeitlich so stark gefallen, dass ich weiter nachkaufte in Form eines <strong>Sparplanes</strong> (da ich keine größere Summen Cash mehr hatte – Gott sei Dank!). Schlimmer geht&#8217;s immer&#8230;</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 3</strong>: Wiederholung des Fehlers Nr. 2</em> - automatisiert als <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" type="post" id="322" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a></pre>



<p>Egal wie stark mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" type="post" id="2123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> im Plus rangierte, die <strong>Aktie der DB</strong> belastete mein Depot und zugegeben auch mein Ego weiter.</p>



<p>Es folgten dann <strong>Jahre des Verlustes mit der Aktie</strong>. Die Aktie fand einfach nicht aus den Schlagzeilen. Im <strong>Jahr 2020</strong> fiel sie sogar auch knapp <strong>5 Euro</strong> aufgrund der <strong>Pandemie</strong>. Es gab zahlreiche (auch ernstzunehmende / seriöse) Stimmen, die gar vor <strong>einer Insolvenz der Deutschen Bank</strong> oder <strong>Verstaatlichung</strong> analog der Commerzbank damals sprachen und mir somit womöglich einen <strong><em>Totalverlust</em></strong> in Aussicht stellten.</p>



<pre class="wp-block-verse"><strong><em>Börsenfehler Nr. 4</em></strong><em>: Sich durch aufgeregte Börsenberichterstattung verrückt machen lassen</em></pre>



<p>Weiter warf ich schlechtem Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/tag/geld-macht-gluecklich/" type="post_tag" id="354" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gutes Geld</a> hinterher (Sparpläne), nur um irgendwie wieder Null auf Null rauszukommen und meinen Fehler wieder „<em>gut zu machen</em>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schlussstrich</h2>



<p>Da es im Prinzip im Zeitraum <strong>2018</strong> bis <strong>2024</strong> bei der <strong>Deutschen Bank</strong> nahezu nur bergab ging bzw. seitwärts, sah ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels und entschied mich dazu, die Reißleine zu ziehen und <strong>meine Positionen</strong> zu einem Kurs von ca. <strong>7,50 Euro</strong> auf den Markt zu werfen. Seitdem bin ich raus aus der Aktie und bislang nie wieder gekommen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 5</strong>: Am Hochpunkt kaufen, am Tiefpunkt verkaufen.</em></pre>



<p>Es lässt sich somit festhalten, dass ich die Aktien bei einem Kurs von <strong>29 Euro gekauft </strong>habe. Diesen Kurs sahen sie während meiner gesamten Haltedauer von <strong>2012</strong> bis etwa <strong>2022</strong> tatsächlich nie wieder. Ich <strong>verbilligte</strong> den Einstieg auf ca. <strong>20 Euro</strong> und gab dann <strong>unweit des Allzeittiefs</strong> bei <strong>7,50 Euro</strong> auf und verkaufte. Damals rechnete ich mit einem Fall auf „Null“ (danke liebe Börsenmedien!) und wollte retten was noch zu retten war.</p>



<p>Was wäre wenn?&#8230;</p>



<p>Heute schreiben wir das Jahr <strong>2026</strong>. Die Deutsche Bank notiert heute (<strong>09.02.2026</strong>) bei <strong>31,48 Euro</strong>.</p>



<p>Mein Ersteinstieg (29 Euro) wäre somit nach ca. <strong>12 Jahren Haltedauer</strong> nun doch wieder im Gewinn und ich wäre aus der Nummer rausgekommen. Mit ein wenig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" type="post" id="1359" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a>, aber hohen Opportunitätskosten. Aber immerhin ohne <strong>tatsächliche Verluste</strong>.</p>



<p>Nach Verbilligen auf <strong>20 Euro</strong> wäre ich stand heute sogar dick im Gewinn. (<strong>20 Euro</strong> -> <strong>31,48 Euro</strong> -> <strong>57,4 % Kursgewinn</strong>). In Anbetracht einer Zeitdauer von fast <strong>12 Jahren</strong> immerhin eine Rendite von knapp <strong>4,78 % p.a.</strong> &#8211; <em>ohne</em> Dividende. Diese wird inzwischen auch seit Jahren wieder gezahlt.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em><strong>Börsenfehler Nr. 6</strong>: KEIN Buy and Hold betrieben</em></pre>



<p>Hätte ich Eier aus Stahl gehabt und die Sache <a href="https://timschaefermedia.com/" type="link" id="https://timschaefermedia.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie Tim Schäfer gehandhabt</a> und schlichtweg <em><strong>nie</strong></em> verkauft, dann wäre ich heute sogar mit der <strong>Deutschen Bank Aktie</strong> wieder im <strong>Gewinn</strong>. Dieser Gewinne wächst womöglich weiter oder ich könnte nun mit gutem Gewissen und Genugtuung aussteigen.</p>



<p>Spätestens wenn die Deutsche Bank in <strong>20 Jahren</strong> bei <strong>100 Euro</strong> rangiert, würde ich mich über den entgangenen „Fivebagger“ ärgern&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit und meine Lehren:</h2>



<p>Die Deutsche Bank war meine Achillesferse. Jahrelang trieb mich diese Aktie in den Wahnsinn. Als damals noch mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" type="post" id="994" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> Unerfahrener verlor ich in Summe viel Geld mit der Aktie. Mein <strong>Verlustverrechnungstopf</strong> (Aktien) rangierte lange Zeit im Minus. Immerhin konnte ich dadurch <strong>steuerfreie Gewinne aus anderen Aktientransaktionen gegenrechnen</strong>. Leider aber keine Gewinne aus ETF, wo meine Hauptgewinne herrührten. </p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" type="post" id="5004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> sind ein <strong>gesonderter Verrechnungstopf</strong>, wie ich auch damals schmerzlich feststellen durfte. Leider hatte dies zur Folge, dass ich den <strong>negativen Verrechnungstopf</strong> lange mit mir führte. Ich sah es jedoch als Warnung an und bin aus heutiger Sicht auch recht froh über meine Erfahrung mit der Deutschen Bank.</p>



<p>Alleine wenn du diese Zeilen liest und du gerade feststellst, dass du mit einer deiner Positionen in einer ähnlichen Situation sein könntest (<strong>Tesla</strong>? <strong>Palantir</strong>? Oder gar <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" type="post" id="3017" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a>?) helfen dir vielleicht meine Erfahrungen.</p>



<p>Ich habe für mich daraus mitgenommen: Entweder klar mit <strong>Stops agieren</strong> und <strong>rechtzeitig aussteigen</strong> oder radikal bis zum Schluss halten („<strong><em>Buy and Hold extreme</em></strong>“) und erst dann verkaufen, wenn ich dazu gezwungen werde bzw. die Position als wertlos aus meinem Depot ausgebucht wird.</p>



<p>Natürlich rate ich dir eher, vorher auszusteigen, um <strong>hohe Opportunitätskosten</strong> zu vermeiden. Dann hättest du nicht wie ich <strong>nahezu alle Börsenfehler nach Lehrbuch</strong> begangen.</p>



<p><strong><em>Hast auch du so ein Kryptonit in deinem Depot? Um welchen Wert handelt es sich bei dir?</em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kann KI Tenbagger vorhersagen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 19:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanziell frei mit KI]]></category>
		<category><![CDATA[Tenbagger]]></category>
		<category><![CDATA[Tenbagger mit KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI ist in aller Munde. Dienste wie Chat GPT oder andere Anbieter wirbeln das Leben bereits heute schon gehörig durcheinander. Die langfristigen Auswirkungen von KI sind Spielball der Börsen (aktueller KI-Hype). Doch wie steht es um die Glaskugel-Qualitäten von KI? Kann eine KI mögliche Tenbagger vorhersagen, also Unternehmen, die ihren Aktienkurs verzehnfachen? Heute mache ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-ki-tenbagger-vorhersagen/">Kann KI Tenbagger vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>KI ist in aller Munde. Dienste wie <strong>Chat GPT </strong>oder andere Anbieter wirbeln das Leben bereits heute schon gehörig durcheinander. Die langfristigen Auswirkungen von KI sind Spielball der Börsen (aktueller KI-Hype). Doch wie steht es um die <strong>Glaskugel-Qualitäten</strong> von KI? Kann eine KI mögliche <strong>Tenbagger</strong> vorhersagen, also Unternehmen, die ihren <strong>Aktienkurs verzehnfachen</strong>?</p>



<p>Heute mache ich mal ein Experiment mit der KI von OpenAI, namentlich <strong>Chat-GPT</strong>. Ich bitte einfach die KI, mir <strong>3 Unternehmen/<a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a></strong> zu nennen, die laut Einschätzung der KI ein solches <strong>Tenbagger</strong>-Potential haben.</p>



<p><em>Hinweis: ich bin kein Finanzberater und dieser Artikel stellt keine Anleitung oder Aufforderung zum Handel der erwähnten Aktien dar. Zudem bin ich in keiner der Aktien aktuell investiert.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann KI Glaskugel?</h2>



<p>Los geht es. </p>



<p><strong>Meine Frage an Chat-GPT:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bitte liste mir 3 Unternehmen auf, die nach deiner Ansicht das Potential haben, ein Tenbagger im Zeitraum 10 Jahre zu werden</p>
</blockquote>



<p><strong>Antwort der KI:</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Gute Frage — hier sind <strong>drei öffentliche Unternehmen</strong>, die aus meiner Sicht das <strong>Potenzial</strong> haben, in den nächsten ~10 Jahren ein <em>Tenbagger</em> (≈10×) zu werden. Wichtig: das sind <strong>keine Anlageempfehlungen</strong>, nur begründete, spekulative Meinungen. Mach bitte eigene Recherche / Due Diligence bevor du Geld investierst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1) QuantumScape (Ticker: QS) — <strong>These:</strong> solid-state-Batterien können die nächste Akku-Revolution auslösen; QuantumScape hat Partnerschaften mit OEMs und IP, die bei Serienreife enorme Skaleneffekte erlauben könnten.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> technologischer Durchbruch in Festkörperzellentechnik, Lizenz-/Fertigungs-Deals mit Automobilherstellern. <a href="https://www.reuters.com/business/autos-transportation/volkswagen-ramp-up-solid-state-battery-production-quantumscape-deal-2024-07-11/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reuters+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> deutlich gestiegene Marktkapitalisierung und viele positive Schlagzeilen zu Tests/Demos — Marktmeinung ist allerdings sehr gespalten. <a href="https://finance.yahoo.com/quote/QS/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yahoo Finanzen+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> Extremes Tech- &amp; Produktionsrisiko (Skalierung, Lebensdauer, Kosten), Kapitalbedarf, Konkurrenz (Toyota, CATL u. a.).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2) Upstart Holdings (Ticker: UPST) — <strong>These:</strong> AI-First Kreditmarketplace / Underwriting — wenn Upstarts Modelle deutlich bessere Kreditentscheidungen liefern, kann das Volumen und die Margen vervielfacht werden.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> breitere Adoption durch Banken/Kreditgeber, Ausbau in Auto/HELOC, bessere Unit-Economics durch AI. <a href="https://www.upstart.com/lenders?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">upstart.com+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> Marktkapitalisierung im niedrigen Milliardenbereich (≈ $3.7–3.8 Mrd). <a href="https://companiesmarketcap.com/upstart/marketcap/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensbewertung+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> Regulatorische Gegenwehr (Fair-Lending), Modell-Überanpassung, Konjunkturzyklen und Kreditverluste.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3) UiPath (Ticker: PATH) — <strong>These:</strong> Marktführer im Automatisierungs-/Agentic-AI-Bereich — wenn Agentic Automation (KI-Agents + RPA) flächendeckend in Unternehmen Einzug hält, sind enorme SaaS-Wachstumsraten möglich.</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katalysatoren:</strong> Integration von Peak (Agent-/Decision-AI), Ausbau von agentischer Plattform, hohe Margen bei skalierbarem SaaS-Geschäft. <a href="https://ir.uipath.com/news/detail/381/uipath-reports-fourth-quarter-and-full-year-fiscal-2025-financial-results?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UiPath, Inc.+1</a></li>



<li><strong>Konkretes (Stand Nov 2025):</strong> Marktkapitalisierung im Bereich ≈ $7–8 Mrd; UiPath treibt Agentic-Strategie aktiv voran. <a href="https://companiesmarketcap.com/uipath/marketcap/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensbewertung+1</a></li>



<li><strong>Risiken:</strong> starker Wettbewerb (Cloud-AI-Player), langsamer Enterprise-Adoptionszyklus, Margendruck.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade diese drei?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hebel an Zukunftsthemen:</strong> Elektromobilität/Batterien, KI-gestützte Finanzdienstleistungen, agentische Automatisierung — Bereiche mit großem Marktpotenzial.</li>



<li><strong>Erwartete Multiplikatoren:</strong> Kleine bis mittelgroße Market Caps, die bei Erfolg viel leichter 10× erreichen als etablierte Large-Caps.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Hinweise (kurz)</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das <strong>Tenbagger-Szenario</strong> ist hochspekulativ — die meisten solcher Wetten scheitern.</li>



<li>Prüfe konkret: <strong>Bilanz/Free-Cash-Flow, Kapitalbedarf, Kunden/Verträge, regulatorische Risiken, Management-Track-Record.</strong></li>



<li>Wenn du magst, kann ich <strong>jeweils ein kompaktes Investment-Dossier</strong> (Key-metrics, Chancen, 5-Punkte-Risikoscore, Quellen) für eines der drei Unternehmen sofort erstellen — welches davon hättest du gern zuerst?</li>
</ul>
</blockquote>



<p><strong><em>Quelle: Chat GPT</em></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>So. Wir fassen zusammen. Die KI ist also der Ansicht, dass die 3 Aktien Tenbagger Potential haben könnten. </p>



<p>Eine Verzehnfachung würde somit bedeuten:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Name:</strong></td><td>I<strong>SIN:</strong></td><td><strong>Aktueller Kurs (€):</strong><br><em>(11.11.2025)</em></td><td><strong>Zielkurs (€):</strong></td></tr><tr><td>QuantumScape</td><td>US74767V1098</td><td>13,80</td><td>138,00</td></tr><tr><td>Upstart Holdings</td><td>US91680M1071</td><td>32,82</td><td>328,20</td></tr><tr><td>UiPath</td><td>US90364P1057</td><td>12,30</td><td>123,00</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ich lasse die Auswahl jetzt einfach mal so stehen und <strong>beobachte die Aktien</strong> in einer Watchlist. Sollte dieser Blog in <strong>10 Jahren noch existieren</strong>, werde ich ein Update zu den Aktien posten.</p>



<p>Im Test lege ich mal zugrunde, dass hier und heute pro Aktie <strong>33.333 Euro</strong> (somit knapp <strong>100.000 Euro</strong> Startkapital) investiert würden. In <strong>10 Jahren</strong> hätten wir somit die <strong>1 Mio. Euro</strong> geknackt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanziell frei dank KI?</h2>



<p>Ich bin sehr gespannt. Andererseits weiß ich nicht, wie ich in 10 Jahren reagieren würde, wenn die KI tatsächlich Recht behalten würde. Immerhin würde dies bedeuten, dass annähernd von <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzieller Freiheit</a> gesprochen werden kann. Zumindest wenn der Euro bis dahin nicht extrem an Wert einbüßt. Währungsschwankungen klammere ich hier natürlich aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man Tenbagger vorhersagen?</h2>



<p>Ich mache bewusst dieses Experiment, weil es bislang die goldene Regel gab, dass sich Tenbagger nahezu nie voraussagen lassen. Wie die KI oben auch erwähnt: Die meisten solcher &#8222;Wetten&#8220; scheitern.</p>



<p>Ich persönlich gehe auch davon aus, dass die erwähnten Unternehmen keine Tenbagger werden. Allerdings weiß ich es nicht. Vom <strong>Delisting</strong>, über <strong>Insolvenz</strong> bis hin zu einem <strong>Multibagger</strong> ist im Prinzip alles denkbar. Spannend&#8230;</p>



<p><em><strong>Wie ist deine Meinung zu den Aktien? Besitzt du eine dieser Aktien in deinem Depot?</strong></em></p>
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		<title>Was bringt ein passives Depot mit 200.000 Euro an Cashflow?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 11:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenwachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Fidelity Global Quality Income ETF (Dist) - WKN: A2DL7E]]></category>
		<category><![CDATA[iShares STOXX Global Select Dividend 100 (WKN: A0F5UH)]]></category>
		<category><![CDATA[Kurswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) - WKN: A1JX52]]></category>
		<category><![CDATA[ZWei-ETF-Lösung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten von hoher Inflation, Krise und Krieg, kann ein stetiger Cashflow den Unterschied machen. Dieser Geldfluss beruhigt die Nerven ungemein, sorgt für finanzielle Flexibilität und auch steigende Gas- und Strompreise verlieren erheblich ihren Schrecken. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie denn ein solcher Cashflow für einen passiven Buy-and-hold-Anleger aussehen könnte. Damit das alles...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Zeiten von hoher Inflation, Krise und Krieg, kann ein stetiger <strong>Cashflow</strong> den Unterschied machen. Dieser Geldfluss beruhigt die Nerven ungemein, sorgt für finanzielle Flexibilität und auch steigende Gas- und Strompreise verlieren erheblich ihren Schrecken. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie denn ein solcher Cashflow für einen passiven Buy-and-hold-Anleger aussehen könnte. Damit das alles nicht nur graue Theorie ist, möchte ich in diesem Artikel einfach mal ein Szenario mit einem <strong>Depot in Höhe von 200.000 Euro</strong> durchrechnen. Du wirst überrascht sein.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Transparenzhinweis: Nachfolgendes Szenario stellt <strong>keine Anlageempfehlung</strong> oder gar <strong>-beratung</strong> dar. Es ist nur die Umsetzung einer Idee. Für dein Geld bist und bleibst du grundsätzlich selbst verantwortlich. Ich habe aktuell beide ETFs auch selbst im Depot, verfolge aber nicht die nachfolgende Strategie.</em> Ich erhalte ferner auch keinerlei Vergütung für die Erwähnung dieser ETFs.</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausgangslage &#8211; Depot mit 200.000 Euro</h2>



<p>Nehmen wir mal an, du warst die letzten Jahre fleißig, sparsam und hast dein Geld clever investiert. Du hast die <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gängigen Ratschläge und Tipps</a> allesamt beherzigt und dein Depot immer weiter gefüttert. Du hast dich nicht durch Meme-Stocks, Alt-Coins oder NFT-Scams von deiner Strategie abbringen lassen und sitzt heute auf einem stattlichen Depot mit einem Wert von <strong>200.000 Euro</strong>. </p>



<p>Nun möchtest du alles vereinfachen, automatisieren und das ganze schon als <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundstock für die Rente</a> benutzen, die dir schon heute zufließt. Du möchtest <strong>Cashflow</strong> aus deinem Depot und baust es aber gleichzeitig trotzdem immer weiter aus.</p>



<p>Nun, das ist möglich. Und darum geht es heute. Nehmen wir mal weiter an, du hast dich mit deiner Einzelaktien-Auswahl ziemlich verzettelt, zweifelst daher an der Dividendenstrategie und landest doch immer wieder nur unterhalb der Performance des MSCI World oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderer Vergleichsindices</a>.</p>



<p>Was kannst du tun und wie könnte das ganz realistisch und praktisch aussehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei ausschüttende ETF für stetigen Cashflow</h2>



<p>Wie wir <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> hier bereits gelernt haben, sind <strong>ausschüttende ETFs </strong>erste Wahl, wenn es in erster Linie um Cashflow oder &#8222;<em><a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a></em>&#8220; gehen soll. Wir möchten es möglichst simpel, <strong>global </strong>und <strong>diversifiziert</strong> haben. Einfach nur gut schlafen können, auch wenn die Welt drumherum durchdreht.</p>



<p>Wenn wir es wirklich einfach haben wollen, können hierzu <strong>zwei ETFs zu je 100.000 Euro</strong> ausreichen. </p>



<p>Im ersten Szenario kaufen wir die ETFs <strong>hier und heute für 200.000 Euro</strong>.</p>



<p>In <strong>einem zweiten Szenario</strong> mache ich die Was-wäre-wenn-Schachtel auf und wir schauen, was passiert wäre, wenn wir sie <strong>vor 5 Jahren</strong> gekauft hätten.</p>



<p>Ich würde mich in den Szenarien für folgende ETFs entscheiden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) &#8211; WKN: A1JX52</h3>



<p>Als aufmerksamer Leser weißt du bereits, dass ich riesiger Fan des globalen Schlachtschiffes aus dem Hause Vanguard bin. Sei es als <strong>ausschüttende Variante</strong> oder als <strong>Thesaurierer</strong> (<strong>A2PKXG</strong>). Wir möchten hier Cashflow haben, daher nehmen wir den Ausschütter. Dieser ETF enthält <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong> und über <strong>3000 Einzelaktien</strong>. Zugegebenermaßen sind für die Performance aber nur die ersten 50 wirklich relevant. Der ETF ist sehr populär, weshalb die Gefahr sehr gering sein dürfte, dass dieser &#8222;aufgelöst&#8220; oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch ESG-Schnickschnack</a> verunstaltet wird.</p>



<p>Wie bei ETFs üblich erhältst du nicht nur Toptitel, sondern eben auch Gurken, die dann aber regelmäßig aussortiert und durch neue Unternehmen ersetzt werden. Alles streng nach Marktkapitalisierung gewichtet. Du hast darin große und mittelgroße Unternehmen weltweit. Dieser ETF bildet übrigens auch den Kern meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-Rente</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Fidelity Global Quality Income ETF (Dist) &#8211; WKN: A2DL7E</h3>



<p>Bei einer so hohen Summe macht es in meinen Augen Sinn, über ETF-Anbieter hinaus zu diversifizieren. Zwar gelten ETF gemeinhin als &#8222;sicher&#8220;, aber auch hier sollte man in meinen Augen nicht alle Eier in einen Korb, sprich eine Gesellschaft, legen. Dies dient der reinen Vorsicht. Lass dich hier nicht von Finanzbloggern oder angeblichen &#8222;Experten&#8220;, die von &#8222;<em>Gefahren von ETFs</em>&#8220; warnen und im Prinzip nur <strong>Clickbait</strong> für ihren eigenen Kanal betreiben, verunsichern.</p>



<p>Der genannte ETF fokussiert sich eher auf <strong>Qualitätsunternehmen</strong> und verfolgt eine <strong>Dividendenstrategie</strong>. Auch im Fokus: Wachsende Dividenden. Er enthält dadurch wesentlich weniger Einzelaktien (ca. <strong>239 Stück</strong>), was aber zumindest in den letzten Jahren zu einer leichten Outperformance des Vanguard geführt hat.</p>



<p><strong>Wachsende Dividenden</strong> sind enorm wichtig, wenn man von seinem Depot zehren oder gar leben möchte. Dadurch hat man immer einen gewissen &#8222;Inflationsausgleich&#8220; oder regelmäßige &#8222;Gehalts- oder Rentenerhöhungen&#8220;. Der Fidelity beinhaltet <strong>ausschließlich Titel von Industrieländern</strong>. Bislang konnte sich das Dividenden-Wachstum stets sehen lassen. </p>



<p>Der ETF ist im Vergleich zum Vanguard mit einer Fondsgröße von <strong>241,76&nbsp;Mio. €</strong> leider noch nicht ganz so populär. Hier hoffe ich, dass er noch stark wächst, was ebenfalls die Gefahr einer Auflösung etc. verringern sollte.</p>



<p>Aber kommen wir nun zu den beiden Szenarien:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cashflow-Rechnungen der Szenarien</h2>



<p>Stand heute (Schlusskurs vom 16.09.2022) kostet 1 ETF-Anteil des <strong>Vanguard</strong> ca. <strong>97,68 Euro</strong>. Für 100.000 Euro erhältst du somit (gerundet) <strong>1024 Stück</strong>.</p>



<p>Stand heute (Schlusskurs vom 16.09.2022) kostet 1 ETF-Anteil des <strong>Fidelity</strong> ca. <strong>6,79 Euro</strong>. Für 100.000 Euro erhältst du somit (gerundet) <strong>14.728 Stück</strong>.</p>



<p>Am <strong>16.09.2017 </strong>kostete 1 ETF-Anteil des <strong>Vanguard</strong> ca. <strong>74,91 Euro</strong>. Für 100.000 Euro hättest du damals (gerundet) <strong>1335 Stück</strong> bekommen.</p>



<p>Am <strong>16.09.2017 </strong>kostete 1 ETF-Anteil des <strong>Fidelity</strong> ca. <strong>4,55 Euro</strong>. Für 100.000 Euro hättest du damals (gerundet) <strong>21.978 Stück</strong> bekommen.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td></td><td><strong>Vanguard FTSE All-World</strong></td><td></td><td><strong>Fidelity Global Quality Income</strong></td></tr><tr><td><strong>Gesamtsumme</strong></td><td>100.000 Euro</td><td></td><td>100.000 Euro</td></tr><tr><td><strong>Kauf 09/2022</strong></td><td><strong>1024 Stück</strong></td><td></td><td><strong>14.728 Stück</strong></td></tr><tr><td><strong>Dividende 2022</strong></td><td><strong>2170,88 Euro</strong> (2,12 € / Anteil laut Schätzung 2022)</td><td></td><td><strong>3092,88 Euro</strong> (0,21 € / Anteil laut Schätzung 2022)</td></tr><tr><td>Dividende 2022 / Monat</td><td><strong>180,90 Euro</strong></td><td></td><td><strong>257,74 Euro</strong></td></tr><tr><td></td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td><strong>Kauf 09/2017</strong></td><td><strong>1335 Stück</strong></td><td></td><td><strong>21.978 Stück</strong></td></tr><tr><td>Dividende <strong>2018</strong> (<em>der Fidelity kam erst Mitte 2017 auf den Markt</em>)</td><td><strong>2309,55 Euro</strong> (1,73 € / Anteil 2018)</td><td></td><td><strong>3076,92 Euro</strong> (0,14 € / Anteil 2018)</td></tr><tr><td>Dividende <strong>2022</strong></td><td><strong>2830,20 Euro</strong> (2,12 € / Anteil)</td><td></td><td><strong>4615,38 Euro</strong> (0,21 € / Anteil)</td></tr><tr><td>Dividende 2022 / Monat</td><td><strong>235,85 Euro</strong></td><td></td><td><strong>384,62 Euro</strong></td></tr><tr><td>Anteilswerte 2022</td><td><strong>130.402,80 Euro</strong></td><td></td><td><strong>149.230,62 Euro</strong></td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Wertentwicklung und Entwicklung der Dividende (Quelle: <a href="https://de.extraetf.com/etf-comparison?etf=IE00B3RBWM25,IE00BYXVGZ48" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF</a>)</figcaption></figure>



<p>Fassen wir also zusammen: Würden wir die ETFs <em>JETZT</em> für 200.000 Euro kaufen, würde uns ein <strong>passiver Cashflow</strong> in Höhe von ca. <strong>438,64 Euro</strong> pro Monat zufließen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von ca. <strong>2,63 Prozent</strong>. Wie sich der Wert entwickeln wird, lässt sich schwer abschätzen, aber ich gehe davon aus, dass zusätzlich auch in den kommenden Jahren ein Wertzuwachs (Kurswachstum) stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hättest du die ETFs 2018 gekauft&#8230;</h2>



<p>Richtig geschockt hat mich, was denn der Status Quo wäre, wenn wir die beiden ETFs im <strong>Jahre 2017</strong> zu je <strong>100.000 Euro</strong> gekauft hätten. Dann hätten wir 2022:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen monatlichen <strong>Cashflow</strong> von <strong>620,47 Euro</strong></li>



<li>Einen Gesamt-Depotwert in Höhe von ca. <strong>279.632,62 Euro</strong></li>
</ul>



<p>An dieser Stelle musste ich nochmal alles nachrechnen, aber es dürfte tatsächlich stimmen. Es sind nicht nur die regelmäßigen, auf den Monat herunter gerechneten Dividenden <strong>seit 2018</strong> stetig von <strong>438,64 Euro</strong> auf <strong>620,47 Euro</strong> (Wertzuwachs: 41,45 % / <strong>10,36 % p.a.</strong>) gestiegen. Auch die Anteile der ETFs haben sich von <strong>200.000 Euro</strong> auf <strong>279.632,62 Euro</strong> (Wertzuwachs: 39,82 % / <strong>9,95 % p.a.</strong>) verteuert.</p>



<p>Eine in meinen Augen doch sehr beeindruckende Performance. <strong>Kurswachstum </strong>plus <strong>Dividende</strong> plus <strong>Dividenden-Steigerungen,</strong> sowas macht Spaß!</p>



<p>Und das beste: Im Prinzip bekommst du den Cashflow <em>lebenslang</em>. Schon heute. Selbst wenn du nichts mehr zukaufst oder die <strong>Ausschüttung verkonsumierst</strong>. Kaufst du weiter zu oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reinvestierst du die Ausschüttungen</a> zum Teil wieder, dann hebelst du die Rendite und die monatlichen Zahlungen natürlich weiter. </p>



<p>Wer braucht da noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">private Renten- oder Lebensversicherungen</a>?!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweite Miete als Cashflow</h2>



<p>Du siehst also, du kannst bei so einem Cashflow schon fast von einer <strong>regelmäßigen Mietzahlung</strong> sprechen, die deinem Konto zufließt. Diese sollte auch weiterhin fließen, wenn es nicht zum Dritten Weltkrieg kommt. Aber selbst dann wärst du vermutlich mit diesen beiden ETFs weitaus besser unterwegs als mit riskanten Growth-Einzeltiteln, die dann allesamt über den Jordan gehen.</p>



<p>Natürlich kann man solch eine Strategie auch mit Einzeltiteln (<a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a>) umsetzen oder man wählt andere ETFs (zum Beispiel reine <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs</a>). Auch habe ich dir in einem anderen Artikel eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ähnliche Lösung</a> vorgestellt. </p>



<p>Das heutige Experiment sollte nur als Beispiel dienen, was man machen <em>kann</em> und was die Konsequenzen nach <strong>4 Jahren</strong> gewesen <em>wären</em>. Zudem soll es ohne Geschäftsberichte wälzen und Einzelaktien checken funktionieren.</p>



<p>Ich persönlich gehe davon aus, dass auch <strong>die nächsten 4 Jahre am Aktienmarkt keine Nullrunden</strong> werden. Und selbst wenn: Die Ausschüttungen kommen dann trotzdem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu diesen Terminen bekommst du dein Geld</h2>



<p>Wichtig noch zum Schluss: Die monatlichen Beträge bekommst du natürlich nicht monatlich. Beide ETFs sind <strong>Quartalszahler</strong>. Beide decken sich aber gegenseitig ganz gut ab, sodass du tatsächlich an fast allen Monaten eine Zahlung erhältst.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World</strong>: März, Juni, September, Dezember</li>



<li><strong>Fidelity Global Quality Income</strong>: Februar, Mai, August, November</li>
</ul>



<p>Du musst daher also mit <strong>4 Monaten ohne Geldfluss</strong> auskommen, diese sind aber bei der Rechnung oben in dem Cashflow bereits berücksichtigt. Was ich nicht berücksichtigt habe, sind die Steuern, nämlich die Abgeltungssteuer. </p>



<p>Nach Ausschöpfen des Freibetrages von <strong>801 Euro</strong> (2023: <strong>1000 Euro</strong>) möchte Vater Staat seinen Anteil an deinen Ausschüttungen haben. Bei ETF bist du aber in einer steuerlich ganz guten Situation, da deine Gewinne teilweise freigestellt werden. </p>



<p>Kaufkosten habe ich in der Rechnung ebenfalls nicht berücksichtigt, da bei den heutigen Brokern schon Käufe zu 1 oder gar 0 Euro möglich sind. Mit ein Grund, wieso ich selbst auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einen zweiten Broker</a> hinzugenommen habe (<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855760B" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Hier ausprobieren</a>*). Ich würde auch dir dringend zu einem günstigen und guten (!) Broker raten!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle 12 Monate Ausschüttungen? Mit einem dritten ETF möglich</h2>



<p>Du bekommst mit diesem simpel-Depot also in den oben genannten Monaten verlässlich deine Ausschüttungen. Manchen kann es dabei aber wichtig sein, wirklich <strong><em>jeden </em>Monat Ausschüttungen</strong> zu bekommen. Das könntest du hier erreichen, wenn du zusätzlich zu den genannten zwei ETFs noch einen weiteren ausschüttenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETF</a> hinzunimmst: Den <strong>Ishares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: <strong>A0F5UH</strong>). Dieser füllt mit seinen Ausschüttungsintervallen exakt die oberen Lücken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ishares STOXX Global Select Dividend 100</strong>: Januar, April, Juli, Oktober.</li>
</ul>



<p>Ich selbst habe ihn in dem <strong>200.000 Euro-Depot</strong> aber nicht berücksichtigt. Das liegt zum einen daran, dass es mathematisch gesehen völlig unerheblich ist, wie oft und wann Ausschüttungen erfolgen. Es kommt auf die Gesamtsumme und die Performance an. Genau letztere war die letzten Jahre beim <strong><a href="https://de.extraetf.com/etf-profile/DE000A0F5UH1?tab=distributions" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ishares STOXX Global Select Dividend 100</a></strong> nicht gerade berauschend. Der Vanguard und der Fidelity waren hier richtig gut. Zudem wuchsen die Ausschüttungen des Global Select Dividend 100 nicht so stark und zuverlässig wie bei den anderen beiden.</p>



<p>Wer auf monatliche Ausschüttungen partout nicht verzichten möchte, kann sich den ETF aber dennoch gerne einmal näher anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Mit nur zwei ETFs kannst du selbst ein <strong>sechsstelliges Depot </strong>auf <strong>Cashflow</strong>, <strong>Kurswachstum</strong> und <strong>Dividenden-Wachstum</strong> &#8222;programmieren&#8220; und dann quasi im Autopilot weiterlaufen lassen. Hier musst du keine Geschäftsberichte Lesen, Unternehmen analysieren oder Zukunftsprognosen abgeben. Auch brauchst du keine teuren &#8222;<strong>Robo-Advisors</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Vermögensverwalter</strong>&#8222;. Selbst Fachwissen erübrigt sich weitestgehend. Die beiden ETF und dein Broker regeln alles für dich.</p>



<p>Dennoch eine kleine Warnung zum Schluss: ETFs beinhalten zu <strong>100% Aktien</strong>. Und Aktien schwanken. Teilweise auch stärker! Damit musst du umgehen können und dennoch Kurs halten. Ich denke aber, dass du mit solchen im Prinzip &#8222;<strong>Welt-ETFs</strong>&#8220; dennoch recht sicher unterwegs sein wirst. Beim Vanguard hast du die <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwellenländer</a> mit drin, falls diese wieder anziehen. Der Fidelity filtert ganz ordentlich, weshalb es extreme Krücken eigentlich gar nicht erst in den ETF bzw. Index schaffen sollten.</p>



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<p>Insofern wäre ich mit einer solchen Zwei-ETF-Lösung mehr als tiefenentspannt.</p>



<p><strong><em>Wie ist deine Einschätzung zu so einem Simpel-Depot? Ab sechsstellig lieber Einzelaktien? Oder bei hohen Summen gerade deshalb lieber zu ETFs greifen? Wie ist deine Meinung.</em></strong></p>
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		<title>Dividenden-Aristokraten als Rettungsanker?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 20:14:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell geht es abwärts an den internationalen Börsen. Nicht Wenige schwören hierbei auf Dividenden-Aristokraten. Diese sollen das Depot stabilisieren, was oftmals zulasten der Rendite gehen soll. Wie wahr beide Aussagen sind, möchte ich heute einmal untersuchen. Wenn du schon länger meinem Blog folgst, weißt du ja, dass ich in meinem Depot keine explizite Dividenden-Strategie mit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Aktuell geht es abwärts an den internationalen Börsen. Nicht Wenige schwören hierbei auf Dividenden-Aristokraten. Diese sollen das Depot stabilisieren, was oftmals zulasten der Rendite gehen soll. Wie wahr beide Aussagen sind, möchte ich heute einmal untersuchen.</em></strong></p>



<p>Wenn du schon länger meinem Blog folgst, weißt du ja, dass ich in meinem Depot <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">keine explizite <strong>Dividenden-Strategie</strong></a> mit ETFs verfolge. Allerdings greife auch ich in meinem <strong>privaten Core-Satellite-Depot</strong> gerne auf <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> als <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> zurück. Neben meinen eher spekulativen Positionen im Growth-Sektor, geht es hier um beständiges, langfristiges und ggf. auch etwas langweiligeres Wachstum.</p>



<p>Dass dies aber nicht heißen muss, dass du dabei gleichzeitig auch auf Rendite verzichtest, möchte ich heute etwas näher beleuchten. Aber kommen wir erstmal zur Definition.</p>



<pre class="wp-block-preformatted"><strong><em>Transparenzhinweis: Nachfolgender Artikel stellt keine Anlageberatung oder gar Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere dar. Es handelt sich lediglich um meine Gedanken zum Thema. Einige erwähnte Wertpapiere habe ich zum Zeitpunkt dieses Artikels selbst im Depot. Dies sind: </em>PepsiCo, Amazon, Procter &amp; Gamble, Johnson &amp; Johnson.</strong>  </pre>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden-Aristokraten?</h2>



<p>Generell spricht man bei Dividenden-Aristokraten (engl. „<strong><em>dividend aristocrats</em></strong>“) von Unternehmen, die in einem definierten, langfristigen Zeitraum stetig ihre an die Eigentümer (Aktionäre) <strong>gezahlten Dividenden gesteigert haben</strong>. Wohl gemerkt: Gesteigert! Nicht gleichbleibend gezahlt oder einmalig ausgesetzt, sondern tatsächlich <em>durchgängig</em> gezahlt.</p>



<p>Dies schränkt naturgemäß die Auswahl solcher Aktien gravierend ein. Nicht viele Unternehmen können dies von sich behaupten. Leider ist der Begriff „<strong>Aristokraten</strong>“ im Finanzsektor nicht einheitlich definiert, weshalb der Anleger hier aufpassen muss, was er zum Beispiel mit <strong>einem ETF auf einen solchen Aristokraten-Index kauft</strong>. Der Begriff ist nicht geschützt, sodass man fast auf alles &#8222;Aristokraten&#8220; draufschreiben darf.</p>



<p>In den USA wird ein Unternehmen erst dann zum Dividenden-Aristokraten, wenn es an <strong>mindestens 25 aufeinanderfolgenden Jahren seine Ausschüttungen an die Aktionäre erhöht</strong> hat. Dies hat zur Folge, dass das Unternehmen bei Verletzung dieser Regel sofort diesen Status verliert und sich erstmal <strong>25 Jahre neu beweisen muss</strong>, ehe es erneut in einen solchen Index reinkommt. Selbstredend, dass die Unternehmen diesen &#8222;Rauswurf&#8220;. mit aller Kraft verhindern wollen.</p>



<p>Dieser „Ausschüttungsdruck“ hat aber auch Schattenseiten, daher ist auch die <strong>Höhe der Ausschüttung im Verhältnis zum Free Cash-Flow</strong> wichtig. Hier trennt sich dann auch innerhalb der Aristokraten die Spreu vom Weizen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aristokrat mit 10 Jahren Ausschüttung?!</h2>



<p>Die oben beschriebenen Regeln mit <strong><em>25 Jahren</em> beziehen sich also nur auf den US-Markt</strong>. Das hat seine Gründe. Hier tummeln sich die meisten dieser Unternehmen, weil die Märkte dort nicht durch <strong>Kriege auf US-Boden beeinträchtigt wurden</strong>. Daher sind in den USA die Definitionen, wann es sich um Aristokraten handelt entsprechend streng. Es erfüllen einfach mehr Aktien die Kriterien als im Rest der Welt. </p>



<p>In anderen Regionen dieser Welt sieht die Definition daher oft anders aus:</p>



<p>Wenn du zum Beispiel in einen globalen ETF wie den „<strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats</strong>“ (ISIN: <strong>IE00B9CQXS71</strong>) investierst, dann landen in diesem ETF Unternehmen, die an <strong>nur <em>10 Jahren</em> (!) aufeinanderfolgend ihre Dividenden erhöht haben</strong>. </p>



<p>Hier ist also Vorsicht geboten! Wer einen solchen ETF kauft, hat nicht notwendigerweise die üblichen Verdächtigen wie <strong>Coca-Cola</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong>, <strong>Johnson &amp; Johnson</strong> und Co. im Depot! Vor allem wenn nach Ausschüttungshöhe differenziert wird, hast du hier evtl. exotischere Unternehmen, die eben gerade mal <strong>10 Jahre</strong> erhöht haben.</p>



<p>Selbst der bei vielen Verfolgern einer reinen <strong>Dividenden-Strategie</strong> so beliebte <strong>SPDR S&amp;P U.S. Dividend Aristocrats ETF</strong> (ISIN: <strong>IE00B6YX5D40</strong>) beinhaltet Unternehmen, die &#8222;nur&#8220; <strong><em>20 Jahre</em> aufeinanderfolgend ihre Dividenden erhöht haben</strong>. Auch hier „fehlen“ somit ganze 5 Jahre im Ranking. Ist das tragisch? Nein. Sollte man es als Investor wissen? Auf jeden Fall!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividenden-Strategie? Nur mit Einzelwerten!</h2>



<p>Für mich persönlich bedeutet das, dass mein Aristokraten-Bestandteil im Depot derzeit <strong>ausschließlich aus Einzelwerten besteht</strong>. So sehr ich sonst gerne auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">marktbreite und nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs</a> setze, so gerne setze ich beim Thema <strong>Aristokraten</strong> gerne auf <strong>Einzelwerte</strong>.</p>



<p>Es gibt schlicht und ergreifend <strong>keinen für mich geeigneten ETF</strong>. Die oben angegeben ETFs erfüllen das eigentliche Kriterium <strong>25 Jahre leider nicht</strong>. Auch passen mir die zugrundeliegenden Indices nicht zu <strong>100 %</strong>, da diese zusätzlich nochmal in meinen Augen nachteilig „gefiltert“ werden.</p>



<p>Kleiner Wunschzettel: Liebe Indexanbieter! Ihr habt die tollsten ETFs im Angebot und kommt auf immer neue „tolle“ Ideen. Smart-Beta ETFs oder <strong>ETF auf kongolesische Eisenbahnunternehmen</strong>. Aber wo bleibt ein simpler ETF, <strong>der zu 100% physisch (!) den „S&amp;P 500 Dividend Aristocrats-Index“ abbildet</strong>? </p>



<p>Sprich: Ein ETF der automatisch die „echten“ Aristokraten mit <strong>25+ Jahren aus dem S&amp;P 500</strong> filtert und abbildet? Ohne sonstigen Schnickschnack. Ich glaube ein solcher ETF wäre zum Erfolg verdammt.</p>



<p>Das wäre ein echter Traum, den es meines Wissens zumindest für deutsche Anleger leider noch nicht gibt. Dies wäre die für mich einzig <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wirkliche Alternative zum Kauf von Einzelwerten</a></strong>.</p>



<p>Daher kommen bei mir aktuell die <strong>Aristokraten nur per Stock-Picking ins Depot</strong>. Großer Vorteil hierbei: Dadurch, dass manche Unternehmen teilweise sogar <strong>40-50 Jahre ihre Dividenden</strong> stetig erhöht haben, eignen sich solche Werte perfekt für <strong>Buy &amp; Hold</strong>. </p>



<p>Ganz im Gegensatz zu Tech-Werten, die eher für Spekulationen (Verkauf zu einem höheren Preis in der Zukunft) taugen und bis dahin oftmals <strong>gar keine Dividende</strong> zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Outperformance durch Dividenden-Wachstum</h2>



<p>Die letzten Jahre waren solche <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> in meinen Augen zu Unrecht nicht sonderlich begehrt. Vielen <strong>„Robinhood“-Investoren</strong> und Jung-Tradern waren solche Aktien wie <strong>Mc Donalds</strong> oder <strong>Pepsi</strong> einfach zu „<em>langweilig</em>“. &#8222;<em><strong>Old economy</strong></em>&#8220; hieß es da oft despektierlich. Zudem wachsen die Unternehmen weniger stark als eine Tesla oder andere Tech-Werte. Einen Verzehnfacher in einem Jahr gibts da halt nunmal nicht.</p>



<p>Was aber die Dividenden-Aristokraten so attraktiv macht, sind die <strong><em>wachsenden Dividenden</em></strong>. Jedes Jahr. Wenn du solche Aktien also <strong>jahrelang hältst</strong>, dann kann es sein, dass du nach vielen Jahren alleine aufgrund deiner <strong>wachsenden Dividende</strong> schon einen <strong>Index outperformst</strong>.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Übrigens: Viele der hier vorgestellten Dividenden-Aristokraten gibts inzwischen auch als <strong>Aktien-Sparplan</strong>. Besonders attraktiv hierbei ist das riesige Sparplan-Angebot der Consorsbank. Schon ab 10 Euro kannst du hier in solche Aktien monatlich investieren. Weitere <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15248782B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Informationen findest du hier</a>*.</em></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel zu Dividendensteigerung:</h3>



<p>Du kaufst einen Aristokraten zum Zeitpunkt X für <strong>10.000 Euro</strong>. Deine individuelle Dividendenrendite zum Kaufzeitpunkt sind z.B. <strong>3%</strong>. Bedeutet: Du erhältst im ersten Jahr <strong>300 Euro Dividende</strong>. Nun erhöht das Unternehmen seine Dividende im Folgejahr um <strong>5%</strong>, was bei <strong>Aristokraten</strong> durchaus realistisch ist.</p>



<p>Bezogen auf deine <strong>300 Euro Dividende</strong> bedeutet das, dass du für die gleichen investierten <strong>10.000 Euro</strong> nunmehr <strong>315 Euro Dividende</strong> erhältst. Ohne etwas tun zu müssen.</p>



<p>Deine zwischenzeitliche Dividendenrendite bezogen auf deine <strong>10.000 Euro seit Einstieg</strong> beträgt nunmehr keine <strong>3%</strong> mehr, sondern bereits <strong>3,15%</strong>. Wenn du keine Zukäufe tätigst und die 10.000 Euro einfach liegen lässt, dann wachsen die <strong>Dividenden im besten Fall jährlich weiter</strong> und damit auch deine <strong>individuelle Dividenden-Rendite</strong>.</p>



<p>Zwar schwanken auch die Kurswerte deiner 10.000 Euro, was aber bei Aktien normal ist. Das Schöne: Bei <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> wachsen sogar die <strong>Aktienkurse meist langsam</strong> und <strong>beständig</strong> an. Dadurch bekommst du mit der Zeit</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Immer <strong>höhere Ausschüttungen</strong></li>



<li>Einen immer <strong>höheren Kurswert</strong> deiner Anfangs-Investments</li>
</ol>



<p>Dies kann dann mit den Jahren tatsächlich dazu führen, dass du <strong>regelmäßig sogar den Index schlägst</strong>. Einfach weil deine Dividendenrendite irgendwann vielleicht nicht mehr bei nur <strong>3%</strong> liegt, sondern bei <strong>10-12%</strong> bezogen auf deine Startinvestition, je nachdem wie lange du das Unternehmen in deinem Depot wachsen lässt. </p>



<p>Durch die Titelrotation in <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> hast du in der Regel selten ein stetiges <strong>Ausschüttungs-Wachstum</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das perfekte Investment?</h2>



<p>Das klingt natürlich zu schön um wahr zu sein. Also alles verkaufen und in <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> umschichten? Leider ist es so einfach nicht.</p>



<p>In meinen Augen kommt man in einem gut diversifizierten Depot auch um <strong>Wachstumswerte</strong>, also spekulative Titel, nicht herum. Titel wie <strong>Amazon</strong>, <strong>Apple</strong> und Co. sorgten die letzten Jahre für irrsinnige Wertzuwächse, auch wenn sie derzeit allesamt stark korrigieren bzw. sogar crashen.</p>



<p>Viele <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> ziehen derzeit stark im Kurs an, dümpelten zum Teil die letzten <strong>3-5 Jahre </strong>aber auch eher vor sich hin.</p>



<p>Überraschend für mich: Ich hielt den <strong>S&amp;P 500</strong> immer für das Maß aller Dinge in den USA. Nach Marktkapitalisierung gewichtet die größten Unternehmen und fertig. Umso überraschter war ich, als ich recherchiert habe, dass dieser Index trotz Techwerten wie Apple und Co. <strong>gegen einen Aristokraten-Index in den letzten 10 Jahren sogar verloren hat</strong>:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich S&amp;P 500 vs. S&amp;P 500 Dividend Aristocrats</h2>



<p>Wie oben schon etwas angedeutet gibt es in den USA auch einen Index, der wiederum <strong>aus dem normalen S&amp;P 500 die echten Dividenden-Aristokraten herausfiltert</strong>. Alle verbliebenen Unternehmen werden <strong>gleich gewichtet</strong> in den Index aufgenommen. Neben weiteren kleineren Kriterien wie einer gewissen Marktkapitalisierung (mindestens <strong>3 Mrd. Dollar</strong>)und Liquidität wird sonst nicht weiter gefiltert.</p>



<p>Derzeit erfüllen nur <strong>64 Unternehmen</strong> aus dem gesamten <strong>S&amp;P 500</strong> diese Kriterien (<a href="https://www.spglobal.com/spdji/en/indices/strategy/sp-500-dividend-aristocrats/#overview" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Mindestens soll der Index 40 Werte umfassen, um zu funktionieren. </p>



<p>Im Vergleich ergibt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem S&amp;P 500:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="704" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-1024x704.png" alt="" class="wp-image-4358" style="width:813px;height:558px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-1024x704.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-300x206.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-768x528.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten.png 1282w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">S&amp;P 500 vs. S&amp;P 500 Dividend Aristocrats (jeweils als TR zur besseren Vergleichbarkeit). <br>Quelle: <a href="https://www.spglobal.com/spdji/en/indices/strategy/sp-500-dividend-aristocrats/#overview" target="_blank" rel="noreferrer noopener">S&amp;P Global</a></figcaption></figure>



<p>Du siehst also: Obwohl die <strong>letzten 10 Jahre</strong> im Zeichen von <strong>Tech</strong> und  <strong>Growth</strong> standen, schnitt die <strong>Aristokraten-Variante des S&amp;P 500 hauchdünn besser</strong> ab. Auch ohne die Amazons und Apples. Für mich sehr bemerkenswert! In <strong>10 Jahren</strong> machte der <strong>S&amp;P 500 Dividenden-Aristokraten-Index </strong>satte <strong>13,79% p.a.</strong> während der <strong>S&amp;P 500</strong> mit <strong>13,63% p.a. nur knapp dahinter lag.</strong></p>



<p>Ich lehne mich jetzt ganz stark aus dem Fenster und prognostiziere, dass der <strong>Aristokraten-Index</strong> in den <strong>kommenden 10 Jahren</strong> eventuell steigender Zinsen eine <strong>deutlichere Outperformance gegenüber dem S&amp;P 500</strong> erzielen wird. Ich bin gespannt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele von Dividenden-Aristokraten</h2>



<p>Kommen wir zum Schluss noch zu einigen Beispielen von solchen <strong>waschechten Aristokraten</strong>. Anhand der Charts dürfte dir schnell klar werden, wieso diese Unternehmen bei <strong>Buy &amp; Hold Anlegern</strong> so begehrt sind:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caterpillar (WKN 850598):</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="294" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-1024x294.png" alt="Chart von Caterpillar bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4360" style="width:843px;height:241px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-1024x294.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-300x86.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-768x220.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar.png 1188w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Der Hersteller schwerer Baumaschinen zahlt seit über 25 Jahren beständig seine Dividende und erhöht sie jährlich. Kaum ein Bauunternehmen kommt an deren Baumaschinen vorbei. </p>



<p><strong>Kurswachstum: 11,26% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/Caterpillar-Aktie-US1491231015">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Colgate-Palmolive (WKN 850667)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="295" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-1024x295.png" alt="Chart von Colgate-Palmolive bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4361" style="width:871px;height:251px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-1024x295.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-300x87.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-768x221.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive.png 1186w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p><strong>Reinigungsprodukte</strong> und <strong>Konsumgüter</strong> sind langweilig und nicht mehr lukrativ? Old economy sieht anders aus. Zwar flacht das Kurswachstum etwas ab, historisch kann man aber nicht meckern. Obendrein gibts noch <strong>regelmäßig steigende Dividende, die hier im Kurs nicht beinhaltet sind</strong>!</p>



<p><strong>Kurswachstum: 5,38% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/COLGATE-PALMOLIVE-CO-Aktie-US1941621039">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">RLI Corp. (WKN 857241)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-1024x294.png" alt="Chart von RLI Corp. bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4362" style="width:865px;height:248px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-1024x294.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-300x86.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-768x221.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp.png 1193w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Die <strong>US-Versicherungsgesellschaft</strong> <strong>RLI Corporation</strong> hat sich auf <strong>Schadens- und Unfallversicherungen</strong> sowie auf Bürgschaften für Nischen- und nicht ausreichend versorgte Märkte spezialisiert und schafft es auch, zuverlässig zu wachsen und die ausgeschütteten Dividenden regelmäßig zu erhöhen. So machen Versicherungen Spaß!&nbsp;</p>



<p><strong>Kurswachstum: 23,03% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/RLI-CORP-Aktie-US7496071074">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Sysco Corp. (WKN 859121)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-1024x294.png" alt="Chart von Sysco Corp. bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4363" style="width:859px;height:246px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-1024x294.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-300x86.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-768x220.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco.png 1192w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Sysco vertreibt Fertignahrung und frisch zubereitete Speisen für z.B. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Das schmeckt auch den Anlegern! Von links unten nach rechts oben &#8211; wie im Bilderbuch. <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Einkommen</a> durch wachsende <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a> gibts noch on Top.</p>



<p><strong>Kurswachstum: 20,86% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/SYSCO-CORP-Aktie-US8718291078" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">PepsiCo (WKN 851995)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="335" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-1024x335.png" alt="Chart von PepsiCo bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4364" style="width:853px;height:278px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-1024x335.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-300x98.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-768x252.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo.png 1197w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Der große Rivale von Coca-Cola. Neben der schwarzen Brause und anderen Getränkemarken auch noch im Snack-Bereich vertreten. </p>



<p><strong>Kurswachstum: 15,67% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/PEPSICO-INC-Aktie-US7134481081" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>In meinen Augen gehören <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> definitiv ins Depot. Über den Anteil am Depot kann man sicherlich streiten. Nur auf solche Werte würde ich auch nicht setzen, aber als gewisser verlässlicher Anker und Stabilisator, wenn die <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Werte</a> wie derzeit abrauchen, erfüllen <strong>Aristokraten </strong>eine nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Gesamtperformance.</p>



<p>Zudem kann sich die <strong>Gesamtrendite</strong> des <strong>Aristokraten-Index</strong> durchaus sehen lassen. Von den oben vorgestellten Einzelwerten ganz zu schweigen: <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reinvestiert man hier die erhaltenen Dividenden</a>, kommt eine wahrliche Rendite-Lawine ins Rollen, die einem bei entsprechender Ausdauer durchaus ein nettes passives Zusatzeinkommen bescheren kann. Welches auch noch Jahr für Jahr wächst. Vermutlich sogar stärker als die <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetzliche Rente</a> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Wie oben erwähnt warte ich nur noch auf einen <strong>richtig guten Aristokraten ETF auf den S&amp;P 500 Dividend Aristocrats Index</strong>, der auch deutschen Anlegern zugänglich ist. US-Anleger haben es hier wieder besser: Dort gibt es einen solchen ETF: <strong>ProShares S&amp;P 500 Dividend Aristocrats Shs&nbsp;ETF</strong> (ISIN:&nbsp;US74348A4673&nbsp;&nbsp;|&nbsp;WKN:&nbsp;A1XFR7&nbsp;&nbsp;|&nbsp;SYM:&nbsp;NOBL).&nbsp;</p>



<p>Bis es einen solchen ETF gibt, setze ich diesen Teil meines Depots mit Einzelwerten und <strong>Buy &amp; Hold</strong> um. Zwar kann niemand sagen, ob die <strong>nächsten 40 Jahre</strong> bei diesen Unternehmen genauso gut laufen wie die letzten und wie sich die Aristokraten in Zeiten einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltmacht China </a>entwickeln. Aber solche Unsicherheiten gehören beim Stock-Picking nunmal immer dazu. Sonst eben einfach einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen ETF</a> und gut is.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu solchen Aristokraten?</strong></p>



<p>Besonders g<em>ünstig Aktien und ETF handelst du beim Testsieger:</em></p>



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<p></p>
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		<title>ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 21:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorteile und Nachteile von Aktien-Sparplänen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan &#8211; was ist besser? Soll ich mein Geld lieber in einen ETF-Sparplan investieren oder besser Einzelaktien mittels Sparplan besparen? Indexsparplan oder Einzelaktien, das ist bei Vielen eine reine Glaubensfrage. Beide Lager sind auch hoffnungslos verstritten, beide führen aber auch gute Argumente für die jeweils andere Sichtweise an. Heute möchte ich daher mal...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan &#8211; was ist besser? Soll ich mein Geld lieber in einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>ETF</strong></a><strong>-Sparplan</strong> investieren oder besser <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/">Einzelaktien</a> mittels <strong>Sparplan</strong> besparen? Indexsparplan oder Einzelaktien, das ist bei Vielen eine reine Glaubensfrage. Beide Lager sind auch hoffnungslos verstritten, beide führen aber auch gute Argumente für die jeweils andere Sichtweise an.</p>



<p>Heute möchte ich daher mal meine Sicht der Dinge darstellen und wieso eine Kombination aus Beidem auch Sinn machen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ETF oder Einzelaktien regelmäßig besparen?</h2>



<p>Beispiel: Du willst jeden Monat z.B. <strong>100 Euro</strong> langfristig investieren. Entscheidest du dich nun für einen (oder mehrere) <strong>ETF</strong> oder für (eine oder mehrere) <strong>Einzelaktien</strong>?</p>



<p>Fakt ist: Als <strong>ETF-Investor</strong> nimmst du am Auf- und Ab des <strong>Gesamtmarktes</strong> teil, während du als <strong>Einzelaktien-Investor</strong> &#8222;nur&#8220; an den jeweiligen Firmen beteiligt bist, deren <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> du auch hältst, ist ja logisch.</p>



<p>Der Vorteil bei <strong>Einzelaktien</strong> ist, dass die Firmen unter Umständen <strong>besser als der Markt</strong> abschneiden können und du den Markt (z.B. <strong>Dax</strong> oder den <strong>S&amp;P 500</strong>) mit Einzelaktien also schlägst.</p>



<p>Der Nachteil: Auch das Gegenteil kann der Fall sein, was man die letzten Jahre an dem miserablen <strong>Aktienkurs</strong> der <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.finanzen100.de/aktien/deutsche-bank-wkn-514000_H706276847_81348/?gps=1" target="_blank"><strong>Deutschen Bank</strong></a> anschaulich vorgeführt bekommen hat. Hier hätte man mit seiner Investition je nach Einstiegszeitpunkt teilweise um bis zu <strong>80 Prozent Verlust</strong> gemacht, während der DAX beispielsweise sogar neue Allzeithochs erklommen hat.</p>



<p>Studien belegen aber, dass trotzdem die wenigsten Firmen <strong>dauerhaft</strong> den Gesamtmarkt outperformen, da diese immer gewissen <strong>unternehmerischen Zyklen</strong> unterliegen. Letztendlich kommt es aber bei einer langfristigen Anlage auch genau auf diese langfristige Entwicklung an. </p>



<p>Dies spricht eigentlich schon alleine für die <strong>ETF-Variante</strong>. Über die <strong>Gesamtperformance</strong> der Investition entscheidet aber auch die <strong>Höhe der </strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Dividenden</strong> der Einzelaktien</a>, die im Kurs in der Regel nicht enthalten sind. Im Schnitt liegen diese derzeit bei <strong>2-5 Prozent</strong> bei Einzelaktien aus dem DAX.</p>



<p>Wer also bei Einzelaktien nur auf den Chart und den Preis der Aktie schaut, der unterschlägt dadurch unter Umständen einen großen Teil der Performance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie steht es um die ETF-Sparplan-Gebühren?</h2>



<p>Einen ganz wichtigen Punkt stellen wie immer bei der langfristigen Geldanlage die <strong>einmaligen</strong> und <strong>laufenden Gebühren</strong> dar. Allgemein hängt das natürlich auch von deinem ausgewählten Broker ab. <strong>ETF-Sparpläne</strong> sind oftmals <strong>komplett kostenlos</strong> besparbar (je nach <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>), Gebühren fallen nur für den zugrundeliegenden ETF und dessen Verwaltung an (<strong>Total Expense Ratio</strong> – kurz <strong>TER</strong>). Diese liegen im Schnitt zwischen <strong>0,09</strong> und <strong>0,7 Prozent</strong> p.a. bei ETFs.</p>



<p><strong>Ausgabeaufschläge</strong> wie bei aktiv gemanagten Fonds gibt es bei ETFs ebenfalls nicht.</p>



<p>Die jeweiligen Kosten siehst du im Verkaufsprospekt des Fonds bzw. auf einschlägigen Finanzportalen wenn du die WKN oder ISIN des ETF in der Suche eingibst. Wohl gemerkt das sind <strong>laufende Kosten</strong>, die jedes Jahr <strong>deinen Ertrag schmälern</strong> und automatisch von der Fondsgesellschaft vom <strong>Fondsvermögen</strong> abgezogen werden. Du kannst dagegen rein gar nichts tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Prozentuale Kosten beim ETF</h3>



<p>Beispiel: Bei einer angelegten Summe von <strong>100.000 Euro</strong> und einem ETF mit einer <strong>TER</strong> von <strong>0,25 %</strong>, kostet dich alleine das <strong>Investiert-Sein</strong> in den ETF <strong>250 Euro Gebühren pro Jahr</strong>, welches dir von deinen Gewinnen automatisch <strong>auf ETF-Ebene abgezogen</strong> wird. </p>



<p>Immerhin wird dein <strong>Giro- oder Verrechnungskonto</strong> mit der Summe <strong>nicht</strong> belastet, es fällt lediglich dein Gewinn automatisch geringer aus. Dies merkst du aber in aller Regel überhaupt nicht. </p>



<p>Achtung: <strong>Durch das Investmentsteuerreformgesetz gab es hierbei 2018 eine Änderung</strong>! Hier wird bei <strong>Thesaurierern</strong> tatsächlich auch Geld vom Konto abgezogen in Form der <strong>Vorabpauschale</strong>. Die weiteren Auswirkungen der Reform auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierende oder ausschüttende ETFs</a> kannst du hier nachlesen.</p>



<p><em>Dennoch zum Vergleich: Bei aktiv gemanagten Fonds fallen gut und gerne Verwaltungsgebühren von </em><strong><em>1-2 %</em></strong><em> an, was bei </em><strong><em>100.000 Euro</em></strong><em> Anlagekapital laufenden Kosten von </em><strong><em>1000-2000 Euro</em></strong><em> pro Jahr entspricht.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Sparplan-Gebühren bei Einzelaktien</h2>



<p>Bei <strong>Einzelaktien</strong> kommt es in Hinsicht auf die Gebühren ebenfalls darauf an: Hier entstehen <em>keine laufenden Kosten</em> durch den Aktienbestand im Depot an sich. Allerdings verlangt der Broker in der Regel eine gewisse <strong>prozentuale Kaufgebühr</strong> (z.B. <strong>1,5% der investierten Summe</strong>) und teilweise noch eine <strong>Eintragungsgebühr</strong> ins <strong>Aktienregister</strong> bei deutschen (Namens-)Aktien (z.B. <strong>1,95 Euro</strong>), je nach Broker.</p>



<p>Beim Kauf einer deutschen Namensaktie zu 100 Euro <strong>per Sparplan</strong> bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1,50 Euro</strong> Sparplangebühr</li>



<li><strong>[1,95 Euro</strong> Eintragungsgebühr ins Namensregister, je nach Broker]</li>
</ul>



<p>Macht somit <strong>3,45 Euro Gesamtkosten</strong> pro monatlichem Kauf. Von deinen 100 Euro werden also nur <strong>96,55 Euro</strong> tatsächlich in das jeweilige Unternehmen investiert. Ist ja auch ok so, der Broker muss ja auch sein Geld verdienen dürfen. Das bedeutet für dich aber:</p>



<p>Die Einzelaktie muss also erst diese <strong>3,45 Euro</strong> an Wert gewinnen, damit die Kosten wieder drin sind bzw. der Break Even erreicht ist. Die erste <strong>Dividendenzahlung</strong> geht also alleine dafür schonmal drauf, dass du die Aktien gekauft hast (eventuelle <em><strong>Kurswertsteigerungen</strong></em> blende ich hier mal aus, diese können die Rechnung natürlich positiv beeinflussen &#8211; oder negativ). </p>



<p>Du siehst also, wieso sich manche Menschen auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/trading-das-sollte-man-vor-dem-einstieg-wissen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">arm traden</a> können. <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hin-und-Her macht Taschen leer</a>, hast du bestimmt schonmal gehört.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kaufkosten als Renditebremse</h2>



<p>Sind die <strong>Kaufkosten</strong> aber erstmal drin, gibt es dann aber <strong>keine weiteren laufenden Kosten durch die Einzelaktien</strong>. Ganz im Gegensatz zu den <strong>jährlich weiter laufenden Kosten</strong> eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>.</p>



<p>Kauft man die eine Aktie für <strong>100 Euro</strong> übrigens ohne den Sparplan als <strong>Einmalanlage</strong>, zahlt man teilweise sogar ganze <strong>5-10 Euro Transaktionsgebühren</strong> für den Kauf. Auch hier gilt: Die Aktie muss erst einmal <strong>5-10 Prozent</strong> an Wert gewinnen, ehe du Null auf Null bist. Das sind schonmal 2-3 Dividendenzahlungen im Schnitt, du musst die Aktie also erstmal <strong>3 Jahre</strong> halten. </p>



<p>Es macht hier also definitiv Sinn, auf die <strong>Transaktionsgebühren</strong> zu achten. Nicht umsonst <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">teste ich aktuell den Smartbroker</a> mit seinen für mich sehr attraktiven Konditionen. </p>



<p><em>Bei Interesse einfach selbst kostenlos testen unter:</em></p>



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<p>Wenn du die <strong>Verkaufskosten</strong> dazu rechnest, wären das ganze <strong>6 Jahre</strong>. Daher ist man meiner Ansicht nach sogar bei geringen Summen mit einem <strong>Sparplan</strong> (den du ja je nach Belieben auch pausieren kannst) definitiv besser bedient.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Günstiger Broker wichtig!</h3>



<p>Ich habe ausgerechnet: Will man <strong>mehr als 700 Euro</strong> investieren, sollte man aus Transaktionskostensicht per <strong>manuellem Einmalkauf</strong> die jeweilige Aktie kaufen, <strong>unterhalb von 700 Euro</strong> kann sich der Kauf mittels Sparplan rechnen. Diese Rechnung gilt in erster Linie für mein Haupt-Depot bei der <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Consorsbank</a>. Beim <strong>Smartbroker</strong> sind die Kosten hier wesentlich geringer! </p>



<p>Die Rechnung hängt natürlich auch immer vom <strong>Kaufkurs</strong> ab, über diesen hast du beim <strong>Einmalkauf</strong> natürlich die <strong>bessere Kontrolle</strong>, aber natürlich auch mehr Arbeit. Du siehst: Liegen die Aktien aber erstmal im Depot, verursachen sie <em>keinerlei weitere Kosten</em> im Gegensatz zu den ETFs. Das ist natürlich ein gewichtiges Argument für die <strong>Einzelaktien</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stückelung der Aktien</h2>



<p>Wenn du Aktien per <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a> kaufst, hast du logischerweise <strong>keine ganzen Stücke</strong> im Depot liegen, sondern zum Beispiel <strong>1,468 Stück</strong> einer Amazon-Aktie. Wie wirkt sich dies aus? Nunja in erster Linie gar nicht. Du bekommst dann auch die Kurssteigerungen für die exakte Anzahl deiner Aktien, genau wie eine <strong>prozentuale Beteiligung an den Dividenden</strong>. </p>



<p>Hier hast du dadurch keine Nachteile, im Gegenteil, deine Dividende ist bei <strong>23,355 Stück</strong> höher als bei ganzen <strong>23 Stück</strong>.</p>



<p>Einziger Unterschied ist die Abrechnung bei der Bank. Die vollen Aktien gehören dir, die <strong>Bruchstücke der Aktien bei Sparplänen</strong> sind in einem gesonderten Sparplan-Topf des Brokers. Dies hatte bislang noch keinerlei negative Auswirkungen. </p>



<p>Abwarten wie das im Falle einer <strong>Pleite des Brokers aussehen wird</strong> bei einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kommenden Finanzkrise</a>?! Diese Bruchstücke könnten dann <strong>nicht zum geschützten Sondervermögen der Bank gehören</strong> und dir somit verloren gehen.</p>



<p>Die ganzen Stücke deiner Aktien sind ohnehin geschützt vor der Pleite des Brokers. Diese sind Sondervermögen und getrennt von der Insolvenzmasse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was spricht gegen Einzelaktien?</h2>



<p>Wie oben bereits beschrieben, gelingt es nur den wenigsten Firmen, <strong>dauerhaft mehr Gewinn zu machen als ein breit gefasster Index</strong>. Der index hat also in der Regel eine <strong>bessere Performance</strong>. Zudem bist du mit Einzelaktien vom Schicksal der Unternehmen abhängig. </p>



<p>Das Risiko ist also um einiges höher als bei <strong>ETFs</strong>, Stichwort: <strong>Diversifizierung</strong>. Geht das Unternehmen pleite, sprich die Aktie geht auf Null oder wird liquidiert, ist <strong>dein gesamtes Geld futsch</strong>.</p>



<p>Wenn du nur <strong>deutsche Einzelaktien</strong> kaufst, hast du zusätzlich noch das Problem, <strong>nur in einem Land investiert</strong> zu sein (sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Home_Bias" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Home-Bias</em></a>). Mit einem ETF hast du teilweise die <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganze Welt in einem ETF</a> gebündelt.</p>



<p>Weiterer Nachteil von Einzelaktien ist natürlich, dass du <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">viele Aktien gar nicht mit einem Sparplan besparen kannst</a>. Bei den größten Aktien des DAX ist das natürlich kein Problem. Möchtest du aber auch <strong>amerikanische Top-Aktien</strong> oder spekulative Titel aus den <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emerging Markets</a> per Sparplan besparen, guckst du vielleicht in die Röhre. Sie werden schlicht nicht bei jedem Broker als Sparplan angeboten.</p>



<p>Du musst diese Aktien also als <strong>Einmalkauf ins Depot legen</strong>, was unter Umständen angesichts der Transaktionskosten ziemlich ins Geld gehen kann, wenn du dir z.B. deinen eigenen Fonds &#8222;bauen&#8220; willst. Das lohnt sich eigentlich nur bei größeren Summen pro Aktie. </p>



<p>Ich persönlich befürworte eine Größe für Einzelpositionen von mindestens <strong>2000 Euro pro Einzelaktie</strong>. Auch diese Rechnung hängt davon ab, bei welchem Broker du bist. Besonders günstig sind auch hier der <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117432B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Smartbroker</a>* oder Traderepublic.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ETF sind Finanzprodukte!</h2>



<p>Was man auch nicht vergessen darf: ETF, genauso wie <strong>aktive Fonds</strong>, gehören zur Kategorie der <em>Finanzprodukte</em>. Sprich es sind <strong>künstliche Paketlösungen der Finanzindustrie</strong>. Zwar sind ETFs und Fonds ziemlich stark reguliert, jedoch sind die internen Abläufe der Fonds teilweise intransparent. Du hast im Prinzip also immer einen Mittelsmann zwischen dir und deinen Aktien.</p>



<p>Einzelaktien hingegen sind <em>direkte</em> Investitionen in die jeweiligen Unternehmen, ohne &#8222;Mittelsmann&#8220; in Form eines <strong>Finanzproduktes</strong>.</p>



<p>Für mich persönlich ist das nun nicht wirklich ein Vor- bzw. Nachteil. Auch Finanzprodukte haben ihre Berechtigung und die ETFs gehören meiner Meinung nach noch zu den <strong>risikoärmsten</strong> und <strong>transparentesten Lösungen</strong> der Branche. </p>



<p>Von daher hätte ich als Anleger keine Bauchschmerzen, mein Geld in Fonds oder ETFs zu stecken, nur weil dies eben <strong>Finanzprodukte</strong> sind.</p>



<p>Wer sich hingegen an Finanzprodukten generell stört, ist quasi gezwungen
direkt in die Unternehmen in Form von <strong>Einzelaktien</strong> zu
investieren.</p>



<p>Wie mache ich es nun?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das beste aus beiden Welten</h2>



<p>Ich persönlich kombiniere beide Modelle miteinander. Ich investiere überwiegend in weltweite ETFs (siehe <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/">Link</a>) mittels <strong>ETF-Sparplan</strong> und dann noch in ausgewählte <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Einzelaktien</strong></a>. Sparpläne machen hierbei für mich bei Aktien Sinn, die ich langfristig halten möchte und die von der &#8222;Sicherheit&#8220; ähnlich wie ETFs sind.</p>



<p>Klassisches Beispiel hier zum Beispiel eine <strong>Berkshire Hathaway</strong>. Dies ist im Prinzip ein aktiv gemanagter Fonds im Aktiengewand, aber <strong>ohne laufende Kosten</strong>. Hierzu aber gleich mehr.</p>



<p>Dadurch kombiniere ich die Stärken und die Schwächen beider Anlageklassen (<strong>Finanzprodukt ETF</strong> und <strong>Einzelaktie</strong>) und kann notfalls immernoch Feinabstimmungen vornehmen, falls eine Aktie underperformt. Die Chancen, dass meine Einzelaktien auch mal überdurchschnittlich performen nehme ich so ebenfalls mit, genau wie die regelmäßige <strong>jährliche Dividende</strong> der Unternehmen.</p>



<p>Zudem besteht die Möglichkeit, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch die Einzelaktien unter Umständen den Index zu schlagen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Holding-Aktien als ETF-Ersatz?</h2>



<p>Was ich ebenfalls mal als Anregung in den Raum werfen möchte, ist die Möglichkeit, in <strong>Einzelaktien mit einer Holding-Struktur </strong>zu investieren. Prominentes Beispiel ist die <strong>Berkshire Hathaway</strong>-Aktie oder die der <strong>Danaher Corporation</strong>. </p>



<p>Diese Aktien sind im Prinzip mit <strong>ETFs</strong> bzw. <strong>aktiv gemanagten Fonds</strong> vergleichbar, da sie wiederum viele weitere Unternehmen besitzen und das Risiko dadurch recht <strong>breit streuen</strong>. Als wirklicher Ersatz für den ETF-Sparplan taugen sie allerdings nur bedingt, als <strong>Beimischung zum Depot</strong> oder für einen Rendite-Turbo können sie aber durchaus Sinn machen.</p>



<p>Was ich mit Rendite-Turbo meine, ist mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Muster-Portfolio</a>, mit welchem ich versuche, <strong>passiv den Index zu schlagen</strong>. Hier sind auch wenige Einzelaktien mit an Bord. Näheres zu der Strategie gibts in <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a>.</p>



<p><em>Update: Im Zuge einer jüngeren Strategie-Anpassung habe ich meine </em><strong><em>Einzelaktien-Sparpläne</em></strong><em> bis auf ganz wenige Ausnahmen allesamt gestoppt. Hier werde ich zukünftig auf </em><strong><em>manuelle Einzelkäufe bei den Aktien</em></strong><em> umsteigen. Was meine </em><strong><em>Gründe hierfür</em></strong><em> sind und wieso ich die </em><strong><em>neue Strategie</em></strong><em> für lukrativer und angenehmer erachte, kannst du </em><a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>in diesem Artikel</em></a><em> nachlesen.</em> </p>



<p><strong>Nutzt du einen <a href="https://amzn.to/2KrOXiq" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan für deinen Vermögensaufbau</a>*? </strong></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/">ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Technologie im Depot &#8211; Aber wie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 19:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI World vs. NASDAQ 100]]></category>
		<category><![CDATA[NASDAQ100-ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Performance NASDAQ 100]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie-Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich NASDAQ 100 vs.ACWI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Technologie, ja oder nein?! Langfristig zu investieren ist keine Kunst. Wer meinen Blog hier länger schon verfolgt, weiß, dass ich langfristiges, erfolgreiches und nachhaltiges Investieren für keine Raketenwissenschaft halte. Nicht auf Trends hereinzufallen oder ihnen hinterherzulaufen, gestaltet sich manchmal jedoch auch nicht sonderlich leicht, gerade in der heutigen Zeit der günstigen „Neo-Broker“ und Anlagethemen mit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/">Technologie im Depot &#8211; Aber wie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Technologie, ja oder nein?! Langfristig zu investieren ist keine Kunst. Wer <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinen Blog</a> hier länger schon verfolgt, weiß, dass ich <strong>langfristiges</strong>, <strong>erfolgreiches</strong> und <strong>nachhaltiges Investieren</strong> für keine Raketenwissenschaft halte. Nicht auf Trends hereinzufallen oder ihnen hinterherzulaufen, gestaltet sich manchmal jedoch auch nicht sonderlich leicht, gerade in der heutigen Zeit der <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">günstigen „Neo-Broker“</a> und Anlagethemen mit <strong>Internet-Hype</strong>.</p>



<p>Bei mir war immer eine eher kritische Frage, <em>wie</em> ich denn <strong>Technologie in meinem langfristigen Depot abbilden soll</strong>. Wann begebe ich mich zu stark auf <em>Spekulationspfade</em>? Wie <em>zukunftsfähig</em> sehe ich eine <strong>Technologie</strong> bzw. Branche? Kann ich als Privatanleger solche Chancen und <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-von-etfs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Risiken</a> überhaupt seriös einschätzen?</p>



<p>Heute soll es also um das Thema „<strong>Tech im Depot</strong>&#8220; gehen und wie ich diese Thematik für mich persönlich bewerte und umsetze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundsatzfrage: Tech-Aktien ja oder nein?</h2>



<p>Grundsätzlich würde ich mich eher als einen <strong>zukunftsoptimistischen</strong> und <strong>fortschrittsgläubigen Investor</strong> bezeichnen. Ich denke, dass <strong>kluge Technologie</strong> viele unserer zukünftigen globalen Probleme zu lösen vermag. </p>



<p>Seien es Fragen des <strong>Klimaschutzes</strong> (Geo-Engineering, regenerative Energien, emissionsarme Mobilität), einer nachhaltigen menschlichen Existenz (<strong>biologisch abbaubares Plastik</strong>, gesundes <strong>Fleisch ohne Tiere töten zu müssen</strong>, „Back to Nature“, nachhaltige Wirtschaft ohne <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fiat-Geld-Inflations- und Leistungsdruck</a>), der <strong>Einsparung natürlicher Ressourcen</strong> (ein Gerät mit vielen Funktionen ersetzt mehrere Geräte) oder das <strong>Kurieren von schweren Krankheiten</strong> wie Krebs. Ich habe hier also großes Vertrauen in Forscher, Programmierer, Erfinder, Ingenieure und Naturwissenschaftler.</p>



<p>Bereits im <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">letzten Artikel</a> habe ich herausgearbeitet, dass zum Beispiel <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapitalismus</a> und Klimaschutz für mich deshalb auch absolut keine Widersprüche darstellen, im Gegenteil.</p>



<p>Grundsätzlich möchte ich also, dass sich meine <strong>persönliche Überzeugung</strong> auch in meinem Depot widerspiegelt. <strong>Tech-Aktien müssen also mit rein</strong>. Doch wie kann man so etwas smart umsetzen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tech-Aktien bergen hohe Risiken</h2>



<p>Anfangen möchte ich heute mit einem Grundsatz, den ich mir aus dem Buch &#8222;<a href="https://amzn.to/33gNHpY" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Finanzberatung? Nein danke!</a>&#8222;* abgeschaut habe:</p>



<pre class="wp-block-verse">Grundsatz: <strong>Technologie-Einzelaktien</strong> meiden! Zumindest beim <strong>langfristigen investieren</strong> (<strong>15 Jahre plus</strong>).</pre>



<p>In dem Buch war die Sprache von unverhältnismäßig hohen Risiken, die mit einem <strong>langfristigen Investment</strong> in <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> aus dem <strong>Technologiebereich</strong> einhergehen sollen. Zu <em>schnelllebig</em> sei die Zeit, große Trends können sich von <strong>Heute auf Morgen ändern</strong>. Ehemalige <strong>Marktführer</strong> werden abgelöst und verlieren im Wettbewerb – im Extremfall <a href="https://www.finanzguerilla.de/funktioniert-mintos-langfristig-pleite-gefahr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bis zur Pleite</a>. Andere Branchen im Gegenzug werden immer gebraucht und seien daher vorzuziehen (<strong>Konsumgüter</strong>, <strong>Nahrungsmittel </strong>und <strong>Hygieneartikel</strong> etc.).</p>



<p>Im Sprachjargon bei <strong>Tech-Aktien</strong> spricht man auch gerne vom „<strong>The-Winner-takes-it-all-Prinzip</strong>“. Demnach wird ein Markt selten unter mehreren Firmen aufgeteilt, sondern von einzelnen Wenigen dominiert. Bis hin zur <strong>Bildung von Monopolen</strong>.</p>



<p>Wenn ich nun als Privatperson langfristig für einen Zeitraum <strong>15-30 Jahre</strong> fürs Alter vorsorgen möchte, scheint eine solche Prognose in der Tat schwierig zu sein. Wenn jemand anno <strong>1985 in Kodak</strong> investiert hätte, wäre er <strong>heute vermutlich nahezu Pleite</strong>. Ähnliches bei der <strong>Dotcom-Blase im Jahr 2000</strong>. Auch hier setzten viele Privatanleger auf Firmen, die es heute zum Teil schon gar nicht mehr gibt. Auch hier waren <strong>Totalverluste</strong> nichts Ungewöhnliches. Im besten Fall dümpeln solche <strong>Aktien Dekaden nur so vor sich hin, ohne Rendite zu machen</strong>.</p>



<p>Wenn hier die Opportunitätskosten berücksichtigt werden (wieviel Rendite wäre stattdessen in der Zeit möglich gewesen?), tut auch dies weh und kann die <strong>Vermögensbildung langfristig zerstören</strong>.</p>



<p>Ich gebe dem Buch daher im Grundsatz durchaus Recht und kann die Argumente sehr gut nachvollziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuartige Nischen-ETFs</h2>



<p>Auf einen anderen aktuellen Trend blicke ich daher auch relativ skeptisch: Neuerdings sind bei manchen Anlegern (auch gerne bei jüngeren) gewisse <strong>Technologie-Trend-ETFs</strong> ziemlich begehrt. Egal ob Themen wie &#8222;<strong>Global Clean Energy</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Electric Vehicles</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Wasserstoff</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Kommende Mega-Trends</strong>&#8222;. Verschiedene ETF-Anbieter bieten hier zahlreiche ETFs an, für die dann gerne auf <strong>Youtube</strong>, <strong>in Foren</strong> oder <strong>anderen Medien</strong> fleißig die Werbetrommel gerührt wird.</p>



<p>Einige dieser <strong>Trend-ETFs</strong> haben aber beim letzten Rücksetzer der Tech-Werte ziemlich gelitten, mehr noch als ein breiter Technologie-Index. Teilweise brachen diese ETFs um 30 Prozent ein, die erstmal wieder aufgeholt werden wollen.</p>



<p>Ich persönlich halte davon aktuell nichts. Zum einen weil Technologie an sich schon eine <strong>Sektorwette</strong> darstellt. Wenn man dann noch einzelne Trends abzubilden versucht, wird aus der <strong>Sektorwette</strong> zusätzlich noch eine <strong>Branchenwette</strong> (z.B. Wasserstoff). Für meine Strategie ist das aktuell einfach nicht passend.</p>



<p>Anders sehe ich <strong>Krypto-Währungen</strong>, weshalb ich auch in diese mit Maß und Ziel gerne investiere. Meine Strategie hierzu kannst du <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachlesen. Aber auch hier würde ich mich nie festlegen, welche Währung bzw. welchen Coin es in <strong>10-20 Jahren</strong> noch gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Crash der Tech-Aktien?</h2>



<p>Auch scheint der <strong>Rückgang der Kurse</strong> bzw. die <strong>Stagnation der Technologie-Aktien</strong> in den letzten Monaten Skeptikern der <strong>Sektorwette</strong> &#8222;Technologie&#8220; hier Recht zu geben. Die einen sprechen von <strong>ganz normaler Sektor-Rotation</strong>, also <strong>weg von Tech</strong> und <strong>hin zu Value</strong>. Andere machen die <strong><a href="https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/zinsen-steigende-anleiherenditen-schueren-angst-vor-crash/26932542.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gefahr von steigenden Zinsen</a></strong> für den <strong>Einbruch der Tech-Werte</strong> verantwortlich. Auch die drohende <strong>Ablösung der USA durch China Als Weltmacht Nr. 1</strong> sorgt hier für reichlich Spekulationsstoff.</p>



<p>Letztendlich: Mir als Privatinvestor können die Gründe egal sein, entscheidend ist die <strong>Rendite langfristig</strong> und die <strong>Gesamtperformance des Depots</strong>.</p>



<p>Hier muss man ganz klar festhalten, dass jede Strategie, die vollständig auf Technologie verzichtete <strong>in den letzten 15 Jahren klar unterlegen</strong> war. Ohne Tech-Werte hätte man als Investor auf einen Großteil der <strong>Börsenrally</strong> verzichtet und hätte dadurch sein Vermögen wesentlich weniger effizient vermehrt.</p>



<p>Somit war auch unter dem Gesichtspunkt <strong>Performance</strong> Technologie essentiell.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tech-Index vs. Welt-Index</h2>



<p>Die klare <strong>Outperformance von Tech</strong> gegenüber dem breiten Markt wird besonders deutlich, wenn man die entsprechenden <strong>Leit-Indices</strong> einmal miteinander vergleicht. Dies fällt wieder am leichtesten mit der Gegenüberstellung von den jeweiligen ETFs:<br><br>So performte ein ETF auf den <strong>NASDAQ 100</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierend</a>) in den letzten <strong>5 Jahren</strong> mit <strong>25,39% p.a.</strong> (auf EURO-Basis). Ein vergleichbarer <strong>ETF auf den ACWI</strong> (thesaurierend) brachte es hier auf „nur“ <strong>12,59% p.a.</strong> (auf EURO-Basis).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="540" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/05/NASDAQ100-vs.-MSCI-ACWI-1024x540.jpg" alt="Vergleich ETF MSCI ACWI und ETF NASDAQ 100" class="wp-image-3507" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/05/NASDAQ100-vs.-MSCI-ACWI-1024x540.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/05/NASDAQ100-vs.-MSCI-ACWI-300x158.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/05/NASDAQ100-vs.-MSCI-ACWI-768x405.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/05/NASDAQ100-vs.-MSCI-ACWI.jpg 1442w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B53SZB19,IE00BGHQ0G80" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondsweb.com</a>, Stand: 05.05.2021</figcaption></figure>



<p>Den <strong>NASDAQ 100</strong> habe ich für den Vergleich als Index gewählt, weil er der bedeutendste <strong>Technologie-Index weltweit</strong> ist. Zwar sind überwiegend US-Unternehmen darin gelistet, bedeutende ausländische Player (z.B. aus <strong>China</strong> oder <strong>Israel</strong>) finden sich aber auch darin. Der <strong>ACWI-Index</strong> wiederum ist der global nahezu <strong>am breitesten gestreute</strong>, sodass sich hier ganz gut „<strong>der Gesamtmarkt</strong>“ ablesen lässt.</p>



<p><em>Auch interessant: <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steuerfreie Geldanlage für das Kleinkind</a></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtung: Verzerrungen durch Tech!</h2>



<p>Hier muss aber eine Sache deutlich betont werden: <strong>Die Technologie-Werte dominieren derzeit auch die weltweiten Indices</strong>. Wer den <strong>ACWI</strong> oder <strong>MSCI-World</strong> für seine <strong>Vermögensbildung</strong> wählt, ist auch hier schon ziemlich stark in <strong>Technologie-Werte</strong> investiert. Das muss man sich stets bewusstmachen.</p>



<p>Siehe die ersten 10 Top-Positionen des ACWI (<a href="https://www.msci.com/documents/10199/8d97d244-4685-4200-a24c-3e2942e3adeb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>, Stand: 05.05.2021) und ihren Anteil am Gesamtindex:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Apple</strong> (3,36%)</li>



<li><strong>Microsoft</strong> (2,74%)</li>



<li><strong>Amazon</strong> (2,13%)</li>



<li><strong>Facebook</strong> (1,14%)</li>



<li><strong>Alphabet A</strong> (1,00%)</li>



<li><strong>Alphabet B</strong> (0,99%)</li>



<li><strong>Taiwan Semiconductor </strong>(0,82%)    </li>



<li><strong>Tesla</strong> (0,82%)</li>



<li><strong>JP Morgan Chase</strong> (0,75%)</li>



<li><strong>Tencent</strong> (0,73%)</li>
</ol>



<p>Somit sind <strong>9 von 10 Unternehmen der Top 10 des ACWI im Technologiebereich</strong> anzusiedeln. Insgesamt machen die oben genannten Firmen also eine Gewichtung von <strong>14,49%</strong> des gesamten ACWI aus!</p>



<p><strong>Ohne Tech geht also theoretisch gar nichts</strong>. Sollten Tech-Werte <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">stark einbrechen</a>, würden sie somit Stand heute auch die <strong>globalen Indices</strong> mit in den Abgrund reißen. Zumindest bis neue Unternehmen aus anderen Branchen <strong>in den Index nachrücken</strong> und die <strong>Apples</strong>, <strong>Microsofts</strong> und <strong>Amazons</strong> ablösen. Dann sollte sich auch der Index wieder berappeln.</p>



<p>Du siehst also: Auch wenn du für deine Altersvorsorge die <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ein-ETF-Strategie</a> fährst, bist du schon nicht unerheblich in Tech investiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie in Technologie investieren?</h2>



<p>Also Butter bei die Fische, wie mache ich es?</p>



<p>Ich persönlich unterscheide auch hier wieder in <strong>kurz-/ mittelfristig</strong> (eher spekulativ) und in <strong>langfristig</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>/Vermögensaufbau). Mittelfristig investiere ich durchaus in <strong>einzelne Firmen</strong> wie <strong>Amazon</strong>, <strong>JD.com</strong> oder <strong>Tencent</strong>. Hier besteht für mich auch kein Widerspruch zu der oben genannten Grundregel des Buches. Hier verfolge ich die Firmen aber sehr aufmerksam und bin dann auch bereit, mich bei einem <strong>Umkippen der Stimmung</strong> von den Unternehmen zu trennen.</p>



<p>Anders bei meiner <strong>langfristigen Strategie für die Altersvorsorge</strong> (15+ Jahre): Hier nutze ich tatsächlich einen <strong>ETF auf den NASDAQ 100</strong> als <strong>Ergänzung in meinem Welt-Portfolio</strong>. </p>



<p>Meine Grundannahme hier: Auch in den nächsten Jahrzehnten wird <strong>Technologie ein Treiber des Fortschrittes</strong> und des <strong>wirtschaftlichen Aufschwunges der Welt</strong> sein. Zudem werden sich einige <strong>Tech-Werte heute</strong> in die <strong>Value-Werte von morgen</strong> verwandeln. Eine Übergewichtung des Tech-Sektors im Vergleich zum normalen Markt spiele ich also ganz bewusst.</p>



<p>Hier sehe ich durchaus Chancen, dass der <strong>NASDAQ 100-Anteil</strong> die <strong>Gesamtperformance des Depots langfristig über die ACWI-Performance</strong> pusht. Quasi als kleiner Turbo im Depot.</p>



<p>Risiken von <strong>Branchenpleiten</strong> oder die <strong>zeitraubende Analyse von Tech-Konzernen</strong> spare ich mir hier gerne. Wie ich schon oft festgestellt habe: Eine <strong>einzelne Firma</strong> kann sterben, ein <strong>Aktienindex</strong> jedoch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gefahr steigender Zinsen</h2>



<p>Freilich kann niemand vorhersagen, ob es so kommt oder ob das kommende Jahrzehnt gar zu einem <strong>Fiasko für Tech-Werte</strong> wird. Zum Beispiel falls je <strong>tatsächlich die Zinsen weltweit ansteigen sollten</strong>, worunter dann die <strong>Wachstums- und Tech-Werte</strong> besonders leiden dürften. Immerhin schickte alleine schon das Flüstern von Inflation und Zinsanhebung die Tech-Aktien auf Talfahrt.<br><br>Dieses Risiko gehe ich dann aber auch bewusst ein. Ich bleibe hier zuversichtlich, dass <strong>ohne Technologie die Probleme der Gegenwart und Zukunft nicht zu lösen sind</strong>, weshalb ich auch hier langfristig für den <strong>NASDAQ 100</strong> sehr optimistisch bin.</p>



<p><em>Hier gleich einen langfristigen ETF-Sparplan auf den <strong>NASDAQ 100</strong> eröffnen:</em></p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Als persönliches Fazit bleibt mir nur festzuhalten, dass ich ganz bewusst den <strong>Tech-Sektor</strong> in der <strong>langfristigen Geldanlage</strong> leicht übergewichten möchte. Es lässt sich in etwa damit vergleichen, wie wenn man zusätzlich zu einem <strong>ACWI-ETF</strong> noch einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emerging Markets-ETF</a> wählt. Theoretisch ist auch im ACWI schon genügend EM drin. Aber auch hier sage ich: In den EM spielt zukünftig die Musik, weshalb ich auch hier eine leichte Übergewichtung für mich passend finde.</p>



<p>Ich kann mir aber beim besten Willen <strong>keine Zukunft ohne Technologie</strong> und <strong>Tech-Unternehmen</strong> vorstellen. Daher gehe ich davon aus, dass ein Investment in den <strong>NASDAQ 100</strong> mittels ETF keine übermäßigen Risiken langfristig in sich bergen und die Chancen für eine Outperformance des ACWI oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> dadurch ganz gut stehen.</p>



<p>Wie es dann tatsächlich kommt, wird die Zukunft zeigen.</p>



<p><em>Auch interessant:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9q01DYyYxRk&amp;ab_channel=Erichsen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Aktien: Wann stürzen Amazon, Apple &amp; Co. ab?</a></em></li>



<li><em><a href="https://finanzmarktwelt.de/msci-world-us-tech-aktien-eine-gefahr-fuer-aktiensparer-weltweit-156111/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI World: US-Tech-Aktien eine Gefahr für Aktiensparer weltweit?</a></em></li>



<li><em><a href="https://www.etf-nachrichten.de/rendite-knaller-nasdaq-ein-versprechen-an-die-zukunft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rendite-Knaller NASDAQ: Ein Versprechen an die Zukunft?</a></em></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sparplanausführung der Consorsbank ab sofort über Tradegate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 16:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ausführungszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sparplan Consorsbank]]></category>
		<category><![CDATA[Sparplanausführung]]></category>
		<category><![CDATA[Tradegate ersetzt Börse München]]></category>
		<category><![CDATA[Tradegate Exchange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein heikles Thema war bisher die Sparplanausführung bei der Consorsbank*. Nach langer Zeit, langem Warten und viel bösem Blut seitens ihrer Kunden, hat sich die Consorsbank nun endlich dazu durchgerungen, gewichtige Änderungen bei ihrer Sparplanausführung einzuführen. Alle Hintergründe zur erfreulichen Nachricht erfährst du nun nachfolgend hier. Bisherige Ausführung von Sparplänen Bisher war es bei der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><em><strong>Ein heikles Thema war bisher die Sparplanausführung bei der <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Consorsbank (öffnet in neuem Tab)">Consorsbank</a>*. Nach langer Zeit, langem Warten und viel bösem Blut seitens ihrer Kunden, hat sich die Consorsbank nun endlich dazu durchgerungen, gewichtige Änderungen bei ihrer Sparplanausführung einzuführen. Alle Hintergründe zur erfreulichen Nachricht erfährst du nun nachfolgend hier.</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bisherige Ausführung von Sparplänen</h2>



<p>Bisher war es bei der Consorsbank so, dass wenn du <strong>ETF- oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktiensparpläne</a></strong> eingerichtet hast, diese an der <strong>Börse München</strong> gegen <strong>08:00 Uhr morgens</strong> ausgeführt wurden. <strong>Sparpläne</strong> sind bei der Consorsbank zum <strong>1. oder 15. eines Monats</strong> möglich. </p>



<p>Diese Uhrzeit bedeutet, dass deine ETF-Anteile direkt zur <strong>Börseneröffnung</strong> in München gekauft wurden. Ein &#8222;<em>richtiger</em>&#8220; Kurs konnte sich somit noch nicht einpendeln, da die &#8222;Leitbörse&#8220; <a rel="noreferrer noopener" aria-label="XETRA (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.xetra.com/xetra-de/handel/handelskalendar-und-zeiten" target="_blank">XETRA</a> z.B. erst um <strong>09:00 Uhr</strong> täglich eröffnet. Gab es negative News am Vortag, könnten die Kurse in München entsprechend schlechter sein, als nach der Eröffnung von XETRA.</p>



<p>Teilweise konnte dies dann zum Nachteil für den Kunden führen, da die Kurse nicht sonderlich attraktiv und höhere Spreads zu befürchten waren. Zudem zählt die <strong>Börse München</strong> nicht gerade zu den <em>umsatzstärksten</em> Börsen Deutschlands, was wiederum einen Einfluss auf die Spreads (Unterschied von <strong>Kauf- und Verkaufspreisen</strong>) haben konnte. Vom Umsatz her jedenfalls kein Vergleich zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Xetra</a> und <strong>Tradegate</strong>.</p>



<p>Offenbar hat dies die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Consorsbank (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank">Consorsbank</a>* nun auch selbst erkannt. Oder sie gab sich letztendlich den <strong>kritischen Stimmen ihrer Kunden</strong> geschlagen, die &#8211; zu Recht &#8211; Vergleiche mit anderen Brokern anführten, die z.B. auf XETRA ausführen. </p>



<p>Zum Glück ist die Angelegenheit nun (hoffentlich) zur <strong>Zufriedenheit der Kunden</strong> geklärt, denn heute erreichte mich eine erfreuliche Nachricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Consorsbank: Sparplanausführung ab sofort über Tradegate</h2>



<p>Die Börse <a href="https://www.tradegate.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Tradegate (öffnet in neuem Tab)">Tradegate</a> wird es also in Zukunft sein. In Zukunft heißt: <strong>Ab sofort</strong>, sprich ab dem <strong>04.02.2020</strong>. Die Mitteilung im Detail (<strong>Zitat</strong> aus der Email):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;<strong>Sparplanausführung ab sofort über Tradegate:</strong><br><br>Ab sofort kümmert sich unser Partner Tradegate um die Ausführung unserer Aktien- und ETF-Sparpläne. Ausgeführt werden die Käufe für die besparten Aktien und ETFs um 09:30 Uhr. <br><br>Dann ist Xetra als sogenannter Referenzmarkt für deutsche Aktien und ETFs schon eine halbe Stunde geöffnet. Weil sich die Kurse verschiedener Handelsplätze in der Regel aneinander orientieren, kann sich auch dieser Faktor günstig auf die Einstandskurse auswirken.&#8220;  </p>
</blockquote>



<p>Also hat die <strong>Consorsbank</strong> nicht nur den <strong>Börsenplatz</strong> geändert, sondern auch die <strong>Ausführungszeit</strong> ist nun für den Kunden realistischer. Diese dürften sich nämlich dann an XETRA orientieren.</p>



<p><strong>Tradegate Exchange</strong> ist zudem eine Börse, die im Allgemeinen für ihre günstigen Konditionen bekannt ist. Tradegate wurde <strong>2009</strong> gegründet und hat sich auf die <strong>Ausführung von Privatanleger-Aufträgen</strong> spezialisiert (<a aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tradegate_Exchange" target="_blank">Quelle</a>). Also sind unsere <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparpläne</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne auf Einzelaktien</a> schonmal an der richtigen Adresse.</p>



<p>Mich persönlich freut die Änderung riesig, da dadurch eine der wenigen Mängel behoben wird, die die Consorsbank in meinen Augen hat. Durch ihr <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offensives Angebot an immer mehr Sparplänen</a>, scheint sie derzeit anderen Brokern den Krieg erklärt zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Nachteil aber bleibt&#8230;</h2>



<p>So schön die neuen Änderungen auch sind, ein kleiner Nachteil besteht weiterhin im Falle vom <strong>Handel von US-Aktien</strong>: Die großen <strong>US-Börsen</strong> eröffnen bekanntermaßen erst gegen <strong>15:30 Uhr</strong> Deutscher Zeit. </p>



<p>Eine Ausführung über Tradegate um 09:30 Uhr führt also dazu, dass vorbörsliche Kurse herangezogen werden. Dies kann im Einzelfall zu einem <em>besseren</em> oder <em>schlechteren</em> Kurs führen, als um <strong>15:30 Uhr</strong>. Hier wird die Zeit zeigen, ob deutsche Anleger hier benachteiligt sind.</p>



<p>Trotz diesem verbleibenden Manko gibt es für mich nun keine Veranlassung mehr, <strong>mein Depot bei der Consorsbank zu kündigen</strong>. Wäre die <strong>Sparplanausführung</strong> nicht überarbeitet worden, hätte ich einen Wechsel zu einem anderen Broker ernsthaft erwogen. Und vermutlich etliche Kunden mit mir. So kann ich nun dort bleiben &#8211; erfreulich!</p>



<p>Offenbar gilt eben auch für die Online-Broker: Der Wind weht heftiger, <strong>Kundennutzen ist King</strong>. In diesem Sinne freue ich mich zukünftig auf erfreulichere <strong>Ausführungen meiner Sparpläne</strong> zu Konditionen, die nun vielleicht auch die <strong>Gesamtrendite</strong> des Depots um das eine oder andere Prozent langfristig positiv beeinflussen könnten. Kleinvieh läppert sich über die Zeit eben doch &#8211; auch wenn es nur <strong>Spreads</strong> und <strong>Kurse</strong> sind.</p>



<p>Interesse an den neuen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplänen</a>? Hier kannst du das <strong>kostenlose Depot</strong>* der <strong>Consorsbank</strong> auf Herz und Nieren testen:</p>



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<p></p>
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		<title>Warum und wie in Emerging Markets investieren?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2019 23:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sp]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[FTSE Emerging Index]]></category>
		<category><![CDATA[FTSE Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Invesco FTSE EM High Dividend Low Volatility UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Schwellenländer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Investierst du in Emerging Markets, also Schwellenländer wie China, Indien, Russland und viele mehr? Heute möchte ich dir einmal darstellen, wieso ich es beinahe schon als fahrlässig bezeichnen würde, wenn man nicht in Emerging Markets investiert ist. Darüber hinaus möchte ich dir die bekanntesten und größten Indices für eine passive ETF-Anlage in die Schwellenländer* zeigen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Investierst du in <strong>Emerging Markets</strong>, also Schwellenländer wie China, Indien, Russland und viele mehr? Heute möchte ich dir einmal darstellen, wieso ich es beinahe schon als <em>fahrlässig</em> bezeichnen würde, wenn man <em>nicht</em> in <strong>Emerging Markets</strong> investiert ist. Darüber hinaus möchte ich dir die bekanntesten und <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">größten Indices für eine passive ETF-Anlage</a> in die <a aria-label="Schwellenländer (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2Qw4tKZ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwellenländer</a>* zeigen und wieso ich genau diese aktuell <em><strong>nicht</strong></em> bespare. [<strong><em>Korrektur: Inzwischen doch! Siehe Update ganz unten!</em></strong>]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Emerging Markets?</h2>



<p>Kommen wir erstmal dazu, was <strong>Emerging Markets</strong> überhaupt sind. Nun, darunter versteht man einfach nur &#8222;<strong>Schwellenländer</strong>&#8222;, also Länder und Märkte, die an der <em>Schwelle</em> stehen, als &#8222;entwickelte <strong>Industrienationen</strong>&#8220; zu gelten. Diese Staaten gelten als noch potentiell gewinnträchtig, da sie ordentliches Aufholpotenzial zur westlichen &#8222;entwickelten&#8220; Welt haben. </p>



<p>Je nach Indexanbieter zählt hierzu eine variierende Anzahl von Ländern. Grob kann man sagen, dass derzeit knapp <strong>24-26 Länder</strong> zu den <strong>Emerging Markets</strong> zählen. Viele manchen den Fehler und setzen <strong>Emerging Markets</strong> mit China gleich und meiden infolge aus Risikoangst diesen Länder-Index.</p>



<p>Das ist viel zu kurz gegriffen wie du gleich sehen wirst. Die Emerging Markets-Länder lassen sich nämlich nicht auf einen geografischen Block einteilen, sondern sind <strong>global verteilt</strong>. So gehören zum Beispiel auch die <strong>Türkei </strong>und <strong>Griechenland</strong> aktuell zur Liste der Emerging Markets-Länder. Beim größten<strong> Indexanbieter MSCI</strong> umfassen Emerging Markets aktuell folgende <strong>26 Staaten</strong>, jeweils nach Kontinent unterteilt (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.msci.com/documents/10199/c0db0a48-01f2-4ba9-ad01-226fd5678111" target="_blank">Quelle</a>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Amerika</strong>: Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru</li>



<li><strong>Europa</strong>: Griechenland, Polen, Russland, Tschechien, Ungarn</li>



<li><strong>Afrika und Vorderasien</strong>: Ägypten, Katar, Südafrika, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien</li>



<li><strong>Asien/Ozeanien</strong>: China, Indien, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Philippinen, Südkorea, Taiwan, Thailand</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die bekanntesten Emerging Markets Indices</h2>



<p>Wie oben bereits angerissen gibt es <strong>mehrere Indexanbieter</strong> auf die Emerging Markets. Ich beschränke mich hierbei auf die für Privatanleger relevantesten Indices aus den Häusern <strong>MSCI</strong> und <strong>FTSE</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading">MSCI Emerging Markets</h3>



<p>Als ohne Zweifel bekanntester Anbieter dürfte der in New York ansässige US-Finanzdienstleistungsanbieter &#8222;<strong>MSCI Inc.</strong>&#8220; gelten. Produkte auf dessen &#8222;<strong>MSCI Emerging Markets</strong>&#8222;-Index finden sich in zahlreichen Depots von Privatanlegern, wie auch institutionellen. </p>



<p>Vielleicht hast auch du schon einmal im Zusammenhang mit der ETF-Anlage die Floskel &#8222;70:30&#8220; gehört. Hierunter versteht man ein <strong>globales ETF-Depot</strong> aus einem Teil <strong>MSCI World</strong> (70%) und einem kleineren Teil <strong>MSCI Emerging Markets</strong> (30%). </p>



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<p>Die oben dargestellte Länderliste stellt die derzeitige Abdeckung von MSCI dar. Aktuell sind somit <strong>26 Länder</strong> und <strong>1410 Unternehmen/Aktien</strong> in diesem Index enthalten. MSCI spricht davon, dass diese Anzahl an Aktien nahezu <strong>85 Prozent der Marktkapitalisierung</strong> der enthaltenen Länder repräsentiert (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.msci.com/documents/10199/c0db0a48-01f2-4ba9-ad01-226fd5678111" target="_blank">Quelle</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Performance des MSCI Emerging Markets</h3>



<p>Aber wie hat sich nun dieser Index <strong>im Vergleich</strong> zu den entwickelten Ländern (<strong>MSCI World</strong>) und dem <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt-Weltindex</a> (<strong>MSCI ACWI</strong>) geschlagen? Nachfolgend siehst du die jährliche Performance des MSCI Emerging Markets:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.msci.com/documents/10199/c0db0a48-01f2-4ba9-ad01-226fd5678111" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="419" height="533" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-MSCI-Emerging-Markets.png" alt="MSCI Emerging Markets Performance - Rendite MSCI Emerging Markets" class="wp-image-2804" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-MSCI-Emerging-Markets.png 419w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-MSCI-Emerging-Markets-236x300.png 236w" sizes="auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: https://www.msci.com/documents/10199/c0db0a48-01f2-4ba9-ad01-226fd5678111 </figcaption></figure>



<p>Du siehst also, dieser Index schwankt sehr stark. In manchen Jahren übertrifft er den Rest der Welt um einiges, in den letzten Jahren sah es hier aber eher mau aus, weshalb von einem ordentlichen Aufholpotential ausgegangen wird. Diese Auffassung teile auch ich, weshalb ich die <strong>Emerging Markets langfristig per Sparplan</strong> auch bespare. Jedoch aktuell <em>nicht</em> den MSCI.</p>



<h3 class="wp-block-heading">FTSE Emerging Markets</h3>



<p>Der zweite weltweit bekannte Indexanbieter stammt aus dem Vereinigten Königreich und nennt sich <strong>FTSE</strong> (<strong>Financial Times Stock Exchange</strong>) <strong>Russell</strong>. Auch dieser Anbieter möchte die Schwellenländer abdecken und bietet hierzu seinen eigenen Index <strong>FTSE Emerging Index</strong> an. Größtenteils decken sich die Staaten mit denen des Anbieters MSCI, jedoch gibt es eine gewichtige Ausnahme, die es zu beachten gilt: Bei <strong>FTSE zählt Südkorea zu den entwickelten Ländern</strong> (!). Wenn du also den FTSE <a href="https://amzn.to/2Qw4tKZ" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="EM (öffnet in neuem Tab)">EM</a>* wählst, dann steckt hier <strong>kein Südkorea</strong> mit drin. </p>



<p>Daher kommt auch der wichtige Ratschlag, die Produkte verschiedener Indexanbieter nicht zu mischen. Also entweder <strong>MSCI World zu MSCI Emerging Markets</strong> oder <strong>FTSE Developed World zu FTSE Emerging</strong>. Dies ist ganz wichtig, da du andernfalls kein Südkorea im Depot hast, wenn du beispielsweise den MSCI World und den FTSE Emerging miteinander kombinieren würdest.</p>



<p>Aktuell beinhaltet der <strong>FTSE Emerging Index</strong> <strong>1780 Unternehmen/Aktien</strong> aus <strong>24 Ländern</strong> (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://research.ftserussell.com/analytics/factsheets/Home/DownloadConstituentsWeights/?indexdetails=AWALLE" target="_blank">Quelle</a>). Diese sind: </p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Brasilien</td><td>Mexiko</td></tr><tr><td>Chile</td><td>Pakistan</td></tr><tr><td>China</td><td>Peru</td></tr><tr><td>Kolumbien</td><td>Philippinen</td></tr><tr><td>Tschechien</td><td>Katar</td></tr><tr><td>Ägypten</td><td>Russland</td></tr><tr><td>Griechenland</td><td>Saudi-Arabien</td></tr><tr><td>Ungarn</td><td>Südafrika</td></tr><tr><td>Indien</td><td>Taiwan</td></tr><tr><td>Indonesien</td><td>Thailand</td></tr><tr><td>Kuwait </td><td>Türkei</td></tr><tr><td>Malaysia</td><td>Vereinigte Arabische Emirate</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Du siehst, im Gegensatz zum MSCI-Pendant fehlen <strong>Südkorea</strong> und <strong>Argentinien</strong> beim <strong>FTSE Emerging Index</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Performance des FTSE Emerging Index</h3>



<p>Und wie hat sich dieser Index geschlagen? Nachfolgende Performancedaten stammen direkt vom Index-Anbieter und setzen auch hier den Emerging Index <strong>ins Verhältnis zum FTSE All-World</strong>, als ACWI-Pendant bzw. zum <strong>FTSE Developed World</strong> als MSCI World-Pendant:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="836" height="596" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-Emerging-Index.png" alt="Performance FTSE Emerging Index - Rendite FTSE Emerging Markets" class="wp-image-2808" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-Emerging-Index.png 836w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-Emerging-Index-300x214.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-Emerging-Index-768x548.png 768w" sizes="auto, (max-width: 836px) 100vw, 836px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: https://research.ftserussell.com/analytics/factsheets/Home/DownloadConstituentsWeights/?indexdetails=AWALLE</figcaption></figure>



<p>Du siehst, im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Indices kaum voneinander, auch hinsichtlich der Performance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso in die Emerging Markets investieren?</h2>



<p>Also kommen wir nun auf den Punkt, wieso es in meinen Augen überhaupt Sinn macht, in die <strong>Schwellenländer</strong> zu investieren. Alleine <strong>China</strong> und <strong>Indien</strong> zuammen haben knapp <strong>2,8 Mrd. Einwohner</strong> (!). Das sind <strong>3 mal mehr Einwohner</strong> als die <strong>EU und die USA zusammen</strong> haben. Ich glaube man muss kein Hellseher sein, um beiden Staaten langfristig <strong>großartige Wachstumschancen</strong> einzuräumen.</p>



<p>Auch in den übrigen Ländern der Indices bestehen langfristig noch gute Aussichten, auch weil sie über ganze Kontinente verteilt sind (siehe oben).</p>



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<p>Selbst wenn in den Industrieländern die Bänder stillstehen und eine <strong>Wirtschaftskrise</strong> oder gar <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rezession das Wachstum verlangsamt oder stoppen</a> sollte &#8211; in den <strong>Emerging Markets</strong> dürfte weiterhin Musik spielen.</p>



<p>Auch haben die beiden Indices in den letzten <strong>10 Jahren teilweise schlechter performt</strong> als die <strong>entwickelten Länder</strong>. Dies führe ich hauptsächlich auf so Kurstreiber wie die <strong>FANG-Aktien</strong> (Facebook, Amazon, Netflix, Google) aus den USA zurück. </p>



<p>Auch hier besteht also ordentliches Aufholpotential, insbesondere wenn die <strong>Tech-Aktien</strong> doch mal einbrechen sollten.</p>



<p>Zudem vermeidet man mit einem Investment in die Emerging Markets naturgemäß einen zu großen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Home-Bias (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Home_Bias" target="_blank">Home-Bias</a> und diversifiziert sein Portfolio.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie investiere ich in Emerging Markets? (siehe Update unten!)</h2>



<p>Wie ich in der Einleitung bereits angekündigt habe, investiere ich derzeit nicht in die beiden großen Indices oben, bzw. nur in <strong>abgewandelter Form</strong>. Hintergrund: Durch meinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Eine-Welt-ETF</strong></a> habe ich bereits die komplette Welt, nach <strong>Marktkapitalisierung</strong> gewichtet, im Depot. Die Schwellenländer haben in meinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard-Schlachtschiff</a> bereits einen Anteil von knapp <strong>11 Prozent</strong>. </p>



<p>Durch einen weiteren <strong>nur nach Marktkapitalisierung</strong> gewichteten Index (beide oben gewichten ausschließlich danach) hätte ich hier mit der Zeit ein <strong>Ungleichgewicht</strong> zugunsten der Schwellenländer.</p>



<p>Also muss eine andere Lösung her und ich bin froh, dass ich so eine Lösung für mich gefunden habe. Diese lautet:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Invesco FTSE EM High Dividend Low Volatility ETF</h2>



<p>Zugegeben, der Titel ist anstrengend. Aber derzeit investiere ich in die Schwellenländer tatsächlich über oben genannten ETF aus dem Hause Invesco (ISIN: <strong>IE00BYYXBF44</strong>, WKN: <strong>A2AHZU</strong>).²</p>



<p>²<em>[Transparenzhinweis: Ich profitiere in keiner Weise finanziell von der Erwähnung dieses ETF auf meiner Webseite. Es handelt sich um keine Kooperation oder Sponsored Post. Ich halte den ETF wie gesagt selber und finde ihn bislang überzeugend, weshalb ich hier über ihn schreibe.]</em></p>



<p>Dieser ETF hat als Grundlage tatsächlich den oben genannten <strong>FTSE Emerging Markets</strong>. Daraus ergeben sich gute Symbiosen mit meinem <strong>Vanguard FTSE All-World</strong>, ebenfalls aus dem Hause <strong>FTSE</strong>. Nun aber der Clou des obigen ETF: Aus den oben genannten <strong>1780 Unternehmen</strong> wählt der Index diejenigen knapp <strong>100 Unternehmen</strong> mit der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">höchsten Dividendenrendite</a></strong> aus. Um zu verhindern, dass dort Unternehmen landen, die nur deshalb eine hohe Dividendenrendite haben, weil es operativ schlechter läuft, <em>filtert</em> der Index zusätzlich noch nach <strong>Volatilität</strong>.</p>



<p>Zusammengefasst: Aus dem <strong>FTSE Emerging Markets</strong> werden Unternehmen mit der <strong>höchsten Dividendenrendite</strong> und den gleichzeitig <strong>geringsten Schwankungen</strong> herausgesucht. Statt <strong>1780 Unternehmen</strong>, habe ich aber nur knapp <strong>100</strong>. Die Big Player aus China (<strong>Alibaba</strong>, <strong>Tencent</strong> etc.) sind aber dennoch in meinem Depot vertreten, da der <strong>FTSE All-World</strong> diese beinhaltet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">FTSE Emerging Index versus FTSE Emerging High Dividend Low Volatility Index </h3>



<p>Dass sich die <strong>Performance</strong> hinter dem regulären <strong>FTSE EM</strong> nicht zu verstecken braucht, siehst du im direkten <strong>Vergleich zwischen beiden Indices</strong> (<a href="https://research.ftserussell.com/Analytics/FactSheets/temp/2958c6d0-00ab-4547-b2ce-92b03a1414c2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle FTSE (öffnet in neuem Tab)">Quelle FTSE</a>):</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="890" height="657" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-EM-High-Div.-Low-Volatility.png" alt="Performancevergleich FTSE Emerging Markets vs. FTSE Emerging High Dividend Low Volatility" class="wp-image-2813" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-EM-High-Div.-Low-Volatility.png 890w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-EM-High-Div.-Low-Volatility-300x221.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Performance-FTSE-EM-High-Div.-Low-Volatility-768x567.png 768w" sizes="auto, (max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: https://research.ftserussell.com/Analytics/FactSheets/temp/2958c6d0-00ab-4547-b2ce-92b03a1414c2.pdf</figcaption></figure>



<p>Für mich also eine großartige Wahl, um bei der sowieso schon bestehenden Abdeckung der Schwellenländer durch den <strong>All-World</strong> noch <strong>neue Akzente</strong> zu setzen. Zudem sind hier auch die Länderschwerpunkte anders verteilt, so sind <strong>Russland</strong>, <strong>Taiwan</strong> und <strong>Südafrika</strong> die größten Positionen in diesem <em>gefilterten</em> Index.</p>



<p>Eine schöne Zusammenfassung des ETFs haben auch die Kollegen von <strong>Echtgeld.tv</strong> kürzlich zusammengestellt, auf deren <a href="https://www.youtube.com/channel/UCW8uQL-FxJkS1NxdT9WlV8w" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Youtube-Kanal (öffnet in neuem Tab)">Youtube-Kanal</a> ich bei dieser Gelegenheit gerne verweise:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Invesco-Echtgeld.TV_-1024x576.png" alt="Invesco Emerging High Dividend Low Vola ETF auf Echtgeld.tv" class="wp-image-2818" style="width:574px;height:322px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Invesco-Echtgeld.TV_-1024x576.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Invesco-Echtgeld.TV_-300x169.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Invesco-Echtgeld.TV_-768x432.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Invesco-Echtgeld.TV_-1536x864.png 1536w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2019/12/Invesco-Echtgeld.TV_.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Beitrag von <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Echtgeld.TV auf Youtube (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=-SnICGRGT6s" target="_blank">Echtgeld.TV auf Youtube</a> über weltweite Dividenden-Portfolios</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile des Invesco FTSE EM High Dividend Low Volatility ETF</h3>



<p>Wie immer ist nicht immer alles Gold was glänzt, daher möchte ich dir nun die <strong>Vor- und Nachteile</strong> des Invesco-ETF aus meiner Sicht aufzeigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>+ Aktuell <strong>kostenlos</strong> bei meinem Broker (<a aria-label="Consorsbank (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15240776T" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Consorsbank</a>*) <strong>per Sparplan</strong> besparbar (Update August 2020: Inzwischen nicht mehr kostenfrei!)</li>



<li>+ <strong>Hohe Ausschüttungsrendite</strong> von <strong>5-7% p.a.</strong> &#8211; somit optimal für ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a></li>



<li>+ <strong>Quartalsweise Ausschüttung</strong>, um <strong>einen Monat zeitversetzt zu meinem All-World</strong>, dadurch an <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">8 von 12 Monaten</a> Ausschüttungen</li>



<li>+ <strong>FTSE Emerging Markets</strong> zweifach gefiltert &#8211; dadurch geringere Schwankungen und potentiell &#8222;stabilere Unternehmen&#8220; enthalten</li>



<li>+ Zuverlässige <strong>Outperformance</strong> des normalen <strong>FTSE Emerging Markets</strong> und des <strong>MSCI Emerging Markets</strong> in den letzten 10 Jahren</li>



<li>+ In einem <strong>Crash-Szenario</strong> vemutlich <strong>geringere Verluste</strong> und <strong>schnellere Erholung</strong> als ein normaler <strong>EM-ETF</strong></li>



<li>+ Grundsätzlich bin ich <strong>positiv</strong> gestimmt für die <strong>Zukunft der Emerging Markets</strong></li>



<li>&#8211; Aktuell ist der Invesco ein noch <strong>sehr kleiner ETF</strong> mit nur <strong>42 Mio. Euro</strong> (Stand: 12/2019) investierter Mittel, dadurch eventuell <strong>Gefahr der Schließung</strong>, wenn die Summe nicht auf mindestens 100 Mio. Euro steigen sollte</li>



<li>&#8211; Mit einer <strong>TER von 0,49 % p.a.</strong> etwas teurer als ein normaler EM-ETF, für mich aber sein Geld wert aufgrund der Outperformance</li>



<li>&#8211; Bislang leider der einzige in Deutschland zu findende ETF auf diesen Index</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Schwellenländer mal anders</h2>



<p>Grundsätzlich bin ich bislang sehr zufrieden mit dem ETF. Schwellenländer gehen halt auch mal anders und bringen unter dem Strich sogar eine bessere Rendite. Die <strong>Emerging Markets</strong> zu vernachlässigen halte ich wie gesagt für wenig empfehlenswert, auch wenn die <strong>Industrieländer in den letzten 10 Jahren besser</strong> liefen.</p>



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<p>Vieles was die letzten Jahre passiert ist, dürfte sich nicht so ohne weiteres auf die kommenden 10 Jahre übertragen lassen. Dies ist aber meine eigene Meinung.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu <a aria-label="Schwellenländern (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2Qw4tKZ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwellenländern</a>* und wie deckst du diese wichtigen Weltregionen in deinem Depot bzw. deiner Altersvorosrge ab?</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Update (04.08.2020): Wieso ich den Invesco-ETF ab sofort nicht mehr bespare</h2>



<p>Zugegeben, nur kurz nur war ich in dem <strong>Invesco-ETF</strong> investiert, nicht einmal ein Jahr. Ursprünglich hatte ich vor, mindestens <strong>ein paar Jahre</strong> investiert zu bleiben und dann die Investment-Entscheidung noch einmal zu prüfen. Doch dann kam <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>: </p>



<p>Im <strong>März 2020</strong> kam es zu einem beinahe beispiellosen <strong>Einbruch an den Finanzmärkten</strong> (und im Anschluss auch zu einer beispiellosen Erholung). Gerne betrachte ich solche Krisen dann auch als <strong>Bewährungsprobe</strong> meiner Investments. Nun, in dieser Hinsicht hat der Invesco leider <strong>versagt</strong>.</p>



<p>Im Vergleich zum normalen <strong>Vanguard FTSE EM</strong> hat der Invesco leider <strong>überproportional</strong> an Wert eingebüßt und bis dato leider auch nicht wieder zufriedenstellend aufgeholt. Hier siehst du einen Vergleich der beiden ETFs im <strong>März-Crash 2020</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/08/Vergleich-Invesco-EM-1024x538.jpg" alt="Vergleich FTSE Emerging Markets und Invesco High Dividend Low Volatility ETF" class="wp-image-3142" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/08/Vergleich-Invesco-EM-1024x538.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/08/Vergleich-Invesco-EM-300x158.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/08/Vergleich-Invesco-EM-768x404.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/08/Vergleich-Invesco-EM.jpg 1454w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3VVMM84,IE00BYYXBF44" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3VVMM84,IE00BYYXBF44</a></figcaption></figure>



<p>Wie du in der Grafik siehst, hat der Invesco im Crash kein wirklich gutes Bild abgegeben. Der normale EM ist <strong>weniger stark eingebrochen</strong> und hat <strong>sich schneller erholt</strong>. Von &#8222;<em>sichereren</em> Unternehmen&#8220; also leider keine Spur. Nun könnte man sagen, dass der Betrachtungszeitraum viel zu kurz ist und man von der <em>einen</em> Krise nicht auf eine <strong>Performance der nächsten 5 Jahre schließen</strong> könne.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Invesco-ETF ohne Alibaba, JD.com und Co.</h3>



<p>Dennoch sehe ich es so: Der Invesco <em><strong>wirbt</strong></em> explizit damit, eine geringere Volatilität zu haben als der FTSE EM. Nun, dieses Versprechen kann ich hier leider nicht erkennen. Daher habe ich <strong>grundsätzliche Zweifel an der Konstruktion des ETF bzw. Index</strong>. Zudem denke ich inzwischen, dass der <strong>Fokus auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a></strong> in Zukunft nicht mehr erfolgsversprechend sein wird, da sämtliche <strong>Tech-Werte</strong> z.B. aus <strong>Indien</strong> und <strong>China</strong> darin fehlen. </p>



<p>Diese zahlen nämlich keine (hohen) Dividenden und werden daher auch nie in dem Invesco landen. Die nächsten <strong>Amazons </strong>oder <strong>Googles der Schwellenländer</strong> (Tencent, Alibaba, Kandi, JD.com etc.) werden aber in meinen Augen wie beim S&amp;P 500 in den USA maßgeblich den <strong>Emerging-Markets-Index</strong> in den kommenden Jahren prägen und tragen. Hier möchte ich definitiv an Bord sein und die <strong>Kurssteigerungen des Index</strong> mitnehmen. Ein <strong>nach Marktkapitalisierung gewichteter Index</strong> <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">macht hier dann einfach mehr Sinn</a>.</p>



<p>Zudem habe ich mich mehrfach schriftlich an die Kollegen von <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.echtgeld.tv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Echtgeld.tv</a> gewandt, aber leider <strong>nie eine Antwort auf meine Anfrage</strong> bekommen, wie sie zu ihren Schaubildern (siehe oben im Artikel) mit der krassen Outperformance des Invesco gekommen sind. Der Indexvergleich (siehe oben) auf der Seite des Indexanbieters lässt <strong>keine starke Outperformance</strong> erkennen, sondern lediglich eine ziemlich ähnliche Performance.</p>



<p>Sollte ich hier noch eine Erklärung der Kollegen bekommen, werde ich entsprechend nachberichten. Für mich ist der Invesco aber erstmal raus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umschichten in den FTSE Emerging Markets</h2>



<p>Also was habe ich getan und was werde ich aufgrund der Entwicklung nun noch tun? Ganz einfach:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sparplan auf den Invesco habe ich gestoppt</strong></li>



<li><strong>Start eines Sparplans</strong> auf den Vanguard <strong>FTSE EM</strong> (ausschüttend) stattdessen. Dadurch dann auch gleichzeitig <strong>niedrigere laufende Kosten</strong> (TER)</li>



<li>Den <strong>Invesco behalte ich im Depot</strong>, bis dieser wieder <strong>im Gewinn</strong> ist. Ich verkaufe ihn dann mit einem (kleinen) Gewinn. Den <strong>Verlust realisiere ich in diesem Falle nicht</strong>.</li>



<li>Die <strong>üppigen Dividenden</strong> des Invesco werden bis dahin zusätzlich <strong>in den FTSE EM</strong> investiert, um diesen zusätzlich &#8222;aufzupäppeln&#8220;</li>



<li>Der <strong>vollständige Verkaufserlös</strong> des Invescos, wird dann in einer einmaligen Transaktion mit einem gewissen Timing-Faktor <strong>in den FTSE EM umgeschichtet</strong></li>



<li>Der Invesco ist dann <strong>komplett aus meinem Depot</strong> geflogen</li>



<li>Lehre gezogen: <strong>Fokus auf Dividenden</strong> macht in Zeiten von <strong>Amazons</strong> und <strong>Googles</strong> für mich keinen Sinn, insbesondere nicht bei aufstrebenden Staaten wie <strong>China</strong> und <strong>Indien</strong></li>
</ol>



<p>Zukünftig halte ich es also ganz konservativ mit der Kombination aus <strong>FTSE All-World </strong>(Industrie- und Schwellenländer) und <strong>FTSE EM</strong> (nur Schwellenländer). An ein <strong>genaues Balancing</strong> halte ich mich dabei aber nicht, wobei Schwerpunkt weiterhin der <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> sein wird.</p>



<p><strong>Was sind deine Erfahrungen mit Schwellenländern im Corona-Crash?</strong></p>



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		<title>Aktien – Eine Frage des Alters?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 11:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen von Baby-Boomern]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Bildung von Baby-Boomern]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei aktuelle Artikel in der Online-Ausgabe der Zeitschrift WELT haben mich jüngst auf die Frage gebracht, ob Aktienhandel vielleicht eine Frage des Alters sein könnte und somit eher etwas für „jüngere“ Semester. Aktien und Alter &#8211; hängt das etwa zusammen? Wenn man sich nämlich so auf den einschlägigen Portalen, Social-Media-Gruppen, auf Youtube oder auf den...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Zwei aktuelle Artikel in der Online-Ausgabe der Zeitschrift WELT haben mich jüngst auf die Frage gebracht, ob Aktienhandel vielleicht eine Frage des Alters sein könnte und somit eher etwas für „jüngere“ Semester. Aktien und Alter &#8211; hängt das etwa zusammen? </p>



<p>Wenn man sich nämlich so auf den einschlägigen Portalen, Social-Media-Gruppen, auf Youtube oder auf den ganzen <strong>Finanzblogs</strong> so umschaut, könnte einen leicht der Eindruck ereilen, dass Aktien „<em>hipp</em>“ und „<em>inn</em>“ sind und vielleicht nichts Weiteres als ein Jugendtrend, der irgendwann auch wieder vorbeigehen wird.</p>



<p>Aktien als neuer Trend wie seinerzeit in den 90ern die Plateau-Buffalos? Hm.</p>



<p>Konkret ging es um zwei dort erschienene Artikel, welche sich konkret mit der Generation der sogenannten „<strong>Baby-Boomer</strong>“ beschäftigen. Das sind bekanntlich Personen im Alter zwischen <strong>50 und 65 Jahren</strong>, sprich die Elterngeneration der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a> bzw. der Millenials.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baby-Boomer und ihre Lebensversicherung</h2>



<p>Der eine Artikel dreht sich um das Thema <strong>Lebensversicherungen</strong> und aus welchen Gründen und wie diese Generation der Baby-Boomer den Tod des „Auslaufmodells Lebensversicherung“ noch (künstlich?) hinauszögert. Ich möchte hier jetzt nicht zu sehr auf den konkreten Inhalt der Artikel eingehen, die kannst du dir bei Interesse selbst durchlesen und dir deine eigene Meinung bilden.</p>



<p>Auf Lebensversicherungen und ob man sie kündigen sollte, bin ich auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an anderer Stelle</a> bereits eingegangen. </p>



<p>Die Links zu den erwähnten Artikeln findest du später weiter unten. </p>



<p>Kurz umrissen besagen sie aber: Diese Generation leistet zum Teil große Einmalzahlungen an die Versicherer <strong>gegen Ende ihrer Berufstätigkeit</strong>, um durch diese Zahlungen ihre lebenslange Rente aus der abgeschlossenen Versicherung zu erhöhen. Dadurch kurbeln sie natürlich den Umsatz der Versicherungen an, weshalb es dadurch zu statistischen Verzerrungen hinsichtlich der Beliebtheit dieser <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge </a>kommt.</p>



<p>Ob solche Einmalzahlungen Sinn machen, hängt natürlich von der konkreten Ausgestaltung der Police ab. Bei Lebensversicherungen dürfte solch eine Zahlung meiner Meinung nach in den seltensten Fällen Sinn machen (Stichwort: Kosten). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzielle Bildung der Baby-Boomer</h2>



<p>Im zweiten Artikel geht es dann um das Thema finanzielle Bildung. Hier werden Argumentationsansätze geliefert, wieso speziell bei der Generation der <strong>Baby-Boomer</strong> auf dem Gebiet der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Bildung</a> teils eklatante Defizite vorherrschen. Im Artikel wird außerdem herausgestellt, dass bei dieser Generation alleine schon die <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akzeptanz von Aktien</a> ziemlich gering ist. </p>



<p>Ganze <strong>39 Prozent</strong> der Befragten <strong>in der Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen</strong> gaben demnach sogar an, Börseninvestments aus Prinzip abzulehnen. Traurig aber wahr.</p>



<p>Aktien werden mit <strong>Casino und Glückspiel</strong> in einen Topf geworfen, was natürlich ein fatales Missverständnis bzw. schlicht Unkenntnis der Materie darstellt. Aktien seien zu riskant und daher nicht für die Altersvorsorge geeignet. Dass ich diese Einschätzung nicht teile, kannst du in meinem kürzlich erschienenen Artikel über <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs als Altersvorsorge</a> nachlesen.</p>



<p>Auch sind Aktieninvestments durch Privatanleger keinesfalls unmoralisch, was ich ebenfalls <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> bereits klargestellt habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opfer der Dotcom-Blase</h2>



<p>Einer Einschätzung des Artikels kann ich jedoch absolut folgen. Nämlich dass bei vielen Älteren der Grund für die <strong>Abneigung gegen Aktien</strong> darin begründet liegt, dass sie sich im Jahre 2000 im Rahmen der <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dotcom-Blase" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Dotcom-Blase (öffnet in neuem Tab)">Dotcom-Blase</a></strong> verspekuliert haben, zum Beispiel mit den berühmten Aktien der Deutschen Telekom.</p>



<p>An diese Erklärung glaube ich tatsächlich, weil ich selbst auch schon mit mehreren Vertretern dieser Generation über das Thema Aktien gesprochen habe. Und viele dieser Gesprächspartner sind tatsächlich damals mit <strong>deutschen Tech-Werten</strong> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neuer_Markt" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Neuen Marktes (öffnet in neuem Tab)">Neuen Marktes</a> damals auf die Nase gefallen.</p>



<p>Somit absolut nachvollziehbar an dieser Stelle. Vermutlich war es einfach Frust und Enttäuschung, was die Leute dazu bewogen hat, ab diesem Moment die Börsen zu meiden. Leider haben sie dadurch auch einen der <strong>größten Aufschwünge am Aktienmarkt zwischen 2009 bis heute verschlafen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Generation von Kapitalisten?</h2>



<p>Die Einschätzung, wonach <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> bei jungen Leuten im Trend liegen sollen und derzeit ziemlich gehypt werden sollen, teile ich jedoch nicht. Wenn ich mich in meinem <strong>Freundes- und Bekanntenkreis</strong> so umschaue, stehe ich mit meiner Vorliebe und meinem <strong>Interesse für diese Themen ziemlich alleine</strong> da. Wieso das bei der noch <strong>jüngeren Generation Instagramm</strong> anders sein sollte, will mir nicht so recht einleuchten.</p>



<p>Diese Generation interessiert sich vermutlich eher für aktuellere Themen wie den <strong>Fitness-Lifestyle</strong>, <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Self-Optimization</a></strong>, <strong>Sabbaticals</strong> und einen <strong>alternativen Lebensstil</strong>, der die Finanzen nicht vorrangig in den Vordergrund stellt. </p>



<p>Alleine wenn ich mir die Besucherzahlen und Abonnements von <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Finanzchannels (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank">Finanzchannels</a> anschaue, kann ich diesen Trend absolut nicht bestätigen. <strong>Schminktipps</strong>, <strong>Katzen-</strong> und <strong>Let’s Play-Videos</strong> haben noch immer ein Vielfaches an Nutzerzahlen. Mit Finanzthemen über EZB und Co. lassen sich demnach nur die wenigsten begeistern, diese dann aber richtig und intensiv.</p>



<p>Finanzen sind und bleiben vermutlich auch immer ein Nischengebiet. Natürlich zum Leidwesen der finanziellen Bildung in Deutschland. <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Ob das vielleicht System hat (öffnet in neuem Tab)">Ob das vielleicht System hat</a>, musst du natürlich für dich selbst beantworten.</p>



<p>Zu den oben erwähnten Artikeln gelangst du hier:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a aria-label="Die Baby-Boomer retten Auslaufmodell Lebensversicherung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article187930530/Lebensversicherung-Die-Baby-Boomer-retten-das-Auslaufmodell.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensversicherung: Die Baby-Boomer retten Auslaufmodell Lebensversicherung</a> von Karsten Seibel (Stand: 31.01.2019)</li>



<li><a aria-label="Baby-Boomer sind die verlorene Börsengeneration (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/finanzen/article187912336/Aktien-Baby-Boomer-sind-die-verlorene-Boersengeneration.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien: Baby-Boomer sind die verlorene Börsengeneration</a> von Frank Stocker (Stand: 31.01.2019)</li>
</ul>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Hast du in deinem Umfeld ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie stehen bei dir die Vertreter der <strong>Baby-Boomer</strong> zum Thema Aktien?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/">Aktien – Eine Frage des Alters?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Wie sollte man die Dividende reinvestieren?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 14:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende reinvestieren; Dividende in Einzelaktien reinvestieren; in Einzelaktien oder ETF investieren; Geldmaschine; automatische Geldmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Zinseszinseffekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun, da mein Depot schon längere Zeit vor sich hinarbeitet und mir passive Einkünfte beschert, drängt sich mir immer wieder mal die Frage auf, wie ich denn am cleversten im Sinne des Zinseszinseffektes die eingehende Dividende reinvestieren sollte. Vielleicht stehst auch du manchmal vor diesem Problem. Also was am besten mit den Dividenden machen? Klar,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/">Wie sollte man die Dividende reinvestieren?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Nun, da mein Depot schon längere Zeit vor sich hinarbeitet und mir <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passive Einkünfte</a> beschert, drängt sich mir immer wieder mal die Frage auf, wie ich denn am cleversten im Sinne des<strong> Zinseszinseffektes</strong> die eingehende <strong>Dividende reinvestieren</strong> sollte. Vielleicht stehst auch du manchmal vor diesem Problem. Also was am besten mit den <strong>Dividenden</strong> machen? Klar, sie werden natürlich wieder investiert. Aber wie und in was?</p>



<p>Meine aktuelle Strategie kannst du <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nochmal nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mini-Dividende durch Sparpläne</h2>



<p>Ein (zugegebenermaßen Luxus-)Problem ist bei mehreren Aktiensparplänen (wie in meinem Fall) der Umstand, dass immer mal wieder <strong>kleine Dividenden-Beträge aufs Verrechnungskonto tröpfeln</strong>. Das sind hier mal ein paar Euro einer Shell-Aktie oder hier mal paar Cent von <strong>Procter &amp; Gamble</strong> und so weiter. Gerade solche <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> kommen <strong>meist aus den USA</strong> und schütten daher pro Quartal aus. </p>



<p>Zwar steigen die ausgeschütteten Summen mit fortschreitender Zeit sehr stark und schnell an, dennoch ist es am Anfang teilweise zäh. So erfreulich diese Quartalszahlungen auf der einen Seite auch sind, so sehr verkomplizieren sie manchmal ein <strong>regelmäßiges Reinvestieren</strong>. Ein <strong>automatisiertes Reinvestieren der Dividende</strong> ist in Deutschland leider bei keinem Broker zu bekommen.</p>



<p>Insgesamt ergeben die vielen kleinen Zahlungen also zwar auch eine ansehnliche Summe, die möchte aber irgendwie auch intelligent reinvestiert werden, dem <strong>Zinseszinseffekt</strong> zu Liebe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Probleme bei Thesaurierern</h2>



<p>Manche Positionen in meinem Depot machen mir dahingehend natürlich keinerlei Probleme. So habe ich auch <strong>Thesaurierer </strong>im Depot, eben für die effizienteste Vermögensbildung (Achtung: Seit Inkrafttreten der <strong>Investmentsteuerreform</strong> habe ich bei meinen Core-ETFs auf Ausschütter umgestellt!)<strong>. </strong>Den Unterschied zwischen <strong>thesaurierenden</strong> und <strong>ausschüttenden ETF</strong> kannst du <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nochmal nachlesen. </p>



<p>Kurz gesprochen: Bei <strong>Thesaurierern legt der Fonds meine Dividende automatisch neu an und ich kann mich theoretisch rein passiv zurücklehnen</strong>.</p>



<p>Aber Achtung: Das neue <a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investmentsteuerreformgesetz</a> hat hier Einiges durcheinander gewirbelt. Auch meine <strong>Berkshire Hathaway</strong>-Aktien machen hinsichtlich der Dividende keine Probleme. Dort gibt es Stand Heute (noch) keine Dividende, auch sind die von dem neuen Gesetz nicht tangiert, da sich dieses nur auf aktive Fonds und ETFs ohne <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Versicherungsmantel</a> darum beschränkt.</p>



<p>Update: Seit dem neuen Gesetz nutze ich <strong>keine thesaurierenden ETFs bei meinen Core-Positionen mehr</strong>. Durch die Ausschüttungen habe ich einfach eine größere Flexibilität, zudem nerven mich die Steuervorauszahlungen, sobald ich die <strong>801 Euro Sparerfreibetrag</strong> überschritten habe. Dies passiert durch meine <strong>Dividenden der Einzelaktien</strong> ziemlich schnell.</p>



<p>Von meinem Verrechnungskonto soll nichts abgehen, auch nicht fürs Finanzamt. Das Amt soll sich lieber seinen Teil aus den Ausschüttungen holen, damit habe ich ein besseres Gefühl.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Möglichkeiten der Verwendung für die Dividende</h2>



<p>Aber was mit meinen ganzen <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Dividenden-Einzelaktien</strong></a>? Eine Strategie muss her. Was für Möglichkeiten habe ich? Alleine wenn ich mir die ganzen Möglichkeiten vor Augen führe, kann einem schon schwindelig werden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reinvestieren der Dividende in den Wert, der sie ausgeschüttet hat?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>a) per Sparplan (am 1./15. des Monats automatisch; prozentuale Gebühren)?</li>



<li>b) per Einmalkauf (jederzeit händisch, normale Kaufgebühren)?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Reinvestieren der Dividende in Werte, die gerade etwas stärker korrigiert haben (Einstiegskurs verbilligen)?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>a) per Sparplan (am 01./15. des Monats automatisch; prozentuale Gebühren)?</li>



<li>b) per Einmalkauf (jederzeit händisch, normale Kaufgebühren)?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Reinvestieren in die Thesaurierer (ETF)?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>a) per Sparplan (Gebührenfrei!)?</li>



<li>b) per Einmalkauf (jederzeit händisch; normale Kaufgebühren)?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Reinvestieren in meinen einzigen Dividenden-ETF, mit dem Ziel die Ausschüttungen hieraus dann zum Einmalkauf von weiteren Einzelaktien zu nutzen?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>a) per Sparplan (am 1./15. des Monats automatisch; prozentuale Gebühren)?</li>



<li>b) per Einmalkauf (jederzeit händisch, normale Kaufgebühren)?</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Die Dividenden ansammeln bis ca. 600-1000 Euro und dann eine neue Aktienposition eröffnen?</h3>



<p>usw. usw.</p>



<p>Du siehst, es gibt alleine durch die modernen Aktien-Sparpläne schon sehr viele Möglichkeiten des Umgangs mit den Dividenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht Sinn?</h2>



<p>Was natürlich klar sein sollte ist, dass die Dividenden <strong>keinesfalls aufgezehrt</strong> oder <strong>verkonsumiert</strong> werden dürfen. Auf diese Weise würdest du den Zinseszinseffekt sabotieren. Sie verbleiben also definitiv im Depot und werden höchstens durch die Transaktionsgebühren je nach ihrer Verwendung minimal geschmälert. In der Regel sind das <strong>0,5-1,5 Prozent</strong>, je nach zu investierender Summe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Fragen die man sich dabei stellen kann sind:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Macht es einen Unterschied wenn die Dividende in einer Summe am Jahresende investiert wird oder stückchenweise über das Jahr verteilt?</li>



<li>Macht es Sinn, <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Dividenden immer nur in die Titel zu investieren, die gerade die höchste Dividenden-Rendite haben</a>?</li>



<li>Wie wirkt sich die Verwendung im jeweiligen Fall auf die Gesamt-Performance des Depots aus?</li>
</ul>



<p>Fragen über Fragen. Aber gibt es auch Antworten? <strong>Nein, die kann es eigentlich nicht geben, weil sich jeder Einzelfall und jedes Depot voneinander unterscheidet</strong>. Die einen haben gar keine Sparpläne und sammeln die Dividenden nur aus ihren Einmal-Käufen an. </p>



<p>Hier macht es dann sicherlich aufgrund der <strong>Transaktionskosten</strong> mehr Sinn, die <strong>Dividenden zu sammeln</strong> und dann bei einer gewissen Summe X (z.B. <strong>1000-2000 Euro</strong>) per Einmalkauf in eine Position nachzukaufen oder eine Neue zu eröffnen.</p>



<p>Bei Sparplänen im Gegensatz kann es Sinn machen, bei Erreichen einer Schwelle von <strong>25-50 Euro</strong> per <strong>Einmalkauf im Rahmen des Sparplans</strong> schon eine Position aufzustocken. Vorteil: Das Geld arbeitet sofort für dich, du investierst die komplette Summe fast centgenau und du kannst sofort die nächste Kurssteigerung nach Oben mitnehmen. </p>



<p>Außerdem ist auch dein <strong>25-Euro-Mini-Bruchteil</strong> an der Aktiengesellschaft bereits bei der nächsten Zahlungsrunde <strong>dividendenberechtigt</strong>. Mit der Reinvestition zu warten, kann somit auch renditemäßig betrachtet Nachteile mit sich bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So mache ich es: Dividende reinvestieren</h2>



<p>Da ich sehr viele <strong>Dividenden aus Einzelaktien beziehe</strong>, verfahre ich wie folgt: Ich lasse die Dividende ansammeln, bis ich die Schwelle von mindestens <strong>1000 Euro</strong> erreicht habe. Dann schaue ich, welcher Wert besonders stark korrigiert hat oder ob sich bei einem Wert eine gute Gelegenheit gibt, nachzukaufen. Diesen Nachkauf führe ich dann <strong>per Einmalkauf manuell</strong> aus.</p>



<p>Manchmal investiere auch erst, wenn sich <strong>2000 Euro</strong> angesammelt haben, um die Transaktionskosten noch weiter zu drücken. Dahingehend habe ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine Strategie verändert</a>.</p>



<p>So verfahre ich erstmal, bis meine Dividenden-Zahlungen <strong>pro Monat</strong> eine gewisse Größe erreicht haben. Wenn irgendwann <strong>regelmäßig monatlich </strong>eine gewisse höhere Summe eingeht, dann wird der gesamte <strong>Mechanismus langfristig umgestellt</strong> und eine <strong>Geldmaschine im Autopilot eingerichtet</strong>. Wie mache ich das dann?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundgedanke: Die Dividenden tragen die Sparquote vollständig</h2>



<p>Das wäre mein persönlicher Idealfall. Was meine ich damit? Sagen wir du investierst monatlich <strong>500-1000 Euro</strong> in dein Depot. Das Geld lässt du in der Regel <strong>von deinem Girokonto</strong> per Lastschrift einziehen. Wenn du es aber schaffst, <strong>500-1000 Euro monatlich an Dividende</strong> einzunehmen, dann kannst du diese Summe im Prinzip direkt <strong>von deinem Verrechnungskonto</strong> deines Depots abbuchen lassen. Dein Depot speist sich quasi von sich selbst und du musst dich theoretisch um nichts mehr kümmern.</p>



<p>Außer von Extern (z.B. deinem Girokonto) <strong>per Dauerauftrag</strong> Kapital nachzuschießen.</p>



<p>Ich für meinen Teil plane dann aber noch einen <strong>Puffer von mehreren Monaten</strong> mit ein, da die Dividenden auch mal schwanken oder ganz ausfallen können. Also warte ich dann erstmal bis z.B. 3000 Euro auf dem Verrechnungskonto an Dividenden zusammengelaufen sind. Bei einer Sparquote von <strong>500 Euro</strong> hast du dadurch ein <strong>halbes Jahr</strong> Puffer, bei <strong>1000 Euro</strong> Sparquote immerhin <strong>3 Monate</strong>. </p>



<p>Und selbst wenn einmal kein Geld auf dem Verrechnungskonto sein sollte, werden die Sparpläne im schlimmsten Fall einfach nicht ausgeführt. <strong>Ins Minus gehen kann das Verrechnungskonto durch die Sparpläne zum Glück nicht</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einmalkäufe von Aktien sind besser</h3>



<p>Im Rahmen einer Neuausrichtung meiner Strategie habe ich mich dazu entschieden, mehr manuell zu kaufen, anstatt im <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a>. Manche Positionen laufen weiterhin im Sparplan. Das sind meine ETFs für die Altersvorsorge, sowie die <strong>Berkshire Hathaway</strong> und <strong>Danaher</strong> als &#8222;<strong>Quasi-Fonds</strong>&#8222;. Die anderen Einzelaktien kaufe ich bei Überschreiten einer Schwelle von <strong>1000-2000 Euro</strong> manuell und taktisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Automatische Geldmaschine</h3>



<p>Sobald die <strong>Dividenden die Abbuchungen vom Girokonto komplett decken</strong>, habe ich eine automatische Geldmaschine. Ab diesem Zeitpunkt könnte sich dein Depot in der Theorie absolut <strong>automatisch vermehren</strong>, <strong>ohne dass du laufenden Abzug von deinem Girokonto hättest</strong>. Eine irgendwie sehr verlockende Idee wie ich finde. Immerhin weiß ja Niemand, ob du das Geld auf dem Girokonto später für deinen Nachwuchs und dein Leben dringend benötigst (<a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jobverlust</a>, Krankheit etc.) oder du deine <strong>Sparquote verringern</strong> musst.</p>



<p>Und das Beste: Selbst wenn ich auch weiterhin die <strong>500-1000 pro Monat</strong> vom Girokonto weiterzahlen kann, dann könnte ich meine Sparquote sogar verdoppeln. Zu den 500-1000 Euro vom Girokonto kommen nochmal <strong>500-1000 Euro</strong> vom <strong>Verrechnungskonto</strong> hinzu. Du kannst dir wohl vorstellen, was für einen Schub Richtung <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">finanzieller Freiheit</a> so etwas bedeuten würde.</p>



<p>Naja träumen wird ja wohl erlaubt sein. Wobei, so ganz unmöglich ist dieses Szenario langfristig ja nicht… <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Wie gehst du mit deinen erhaltenen Dividenden um? Investierst auch du sie weiter?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Automatisches Investieren der Dividenden bei Aktiensparplänen</h2>



<p>Mal gespannt ob die Broker es jemals hinbekommen, dass man auch die <strong>Dividende von Einzelaktien automatisch durch den Broker reinvestieren lassen</strong> kann. Das wäre für mich natürlich (je nach Gebühren) der angenehmste und am meisten automatisierte Weg.</p>



<p>Du bekommst also 50 Euro Dividende von Siemens? Zack, der Broker kauft automatisch bei Siemens für <strong>50 Euro</strong> nach, sagen wir zu <strong>1,5 % Gebühren</strong>. Fände ich persönlich klasse, wenn auch der Börsenplatz und der Kurs im Interesse des Anlegers sind. Ich könnte wetten, dass die Broker das in absehbarer Zeit anbieten werden. </p>



<p>Dann ist es wie bei den Fonds oder ETFs.: Der Kunde entscheidet ob das <strong>Geld ausgeschüttet</strong> wird oder ob der <strong>Broker das Geld automatisch neu investieren</strong> soll.</p>



<p>Zumindest bei meinem Broker (<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15240776T" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Consorsbank</a>*) kann ich entscheiden, ob die Ausschüttungen aus ETFs und Fonds automatisch reinvestiert werden sollen oder eben nicht. Standardmäßig sind die <strong>Einstellungen auf automatisierter Reinvestition</strong>.</p>



<p>Warten wir&#8217;s ab, der umkämpfte Markt macht es langfristig für uns Kunden vermutlich noch attraktiver <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/">Wie sollte man die Dividende reinvestieren?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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