Rente mit 40 - Realistisch oder Träumerei? In der Dokumentation auf Arte ging es kürzlich um das Thema finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit

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6 Kommentare

  1. Ich habe mir diese Dokumentation auf ARTE auch angesehen und finde sie recht gut gemacht.
    Zwischendrin wird auch einmal erwähnt dass dieses „ältere“ Paar zumindest ein Kind in einem Internat hat/hatte.
    Und beide Paare zeigen was möglich ist wenn man sich zusammenreisst, nicht total der Lifestyle-Inflation erliegt und stetig investiert.

    1. Hallo SeePaddler,

      Jup, da gebe ich dir Recht. Bei vielen kommt hier bestimmt wieder das alte Thema Neid hoch. Aber ich habe auch einfach nur Respekt für die Beiden übrig!

      Andere reden halt immer nur davon, alles anders zu machen als der Durchschnitt, dieses Paar macht es einfach.

      LG

  2. Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Leben bzw der Ehe des Kölner Ehepaares und einem Gulag, nun ja, auch ein Gulag hat sicher mal lustige Zeiten.
    Auch so eine Einsiedelei in der zentralmongolischen Steppe hat seine Vorzüge!
    Massloser Geiz macht krank, und so wie das aussieht, wird demnach wohl keiner seine Rente erleben……..

  3. Ich sehe die Frugalistenbewegung durchaus kritisch – gerade, weil es den wenigsten gelingen wird, den Lebensstil ein Leben lang durchzuhalten. Dazu kommt, dass selbst ohne Kinder in die Welt zu setzen das fortschreitende Alter eine zwingende „Lifestyle-Inflation“ mit sich bringt, weil niemand mit dem Alter gesünder wird, auch der fitteste Mensch auf Erden nicht (im Gegenteil sind besonders sportliche Menschen im Regelfall die, bei denen Teile des Körpers am frühesten „kaputt“ sind). Praktisch alle Frugalistenblogs, die ich bisher konsumiert habe (und das sind durchaus einige) ignorieren diesen Faktor ebenso wie die allgemeine Inflation, oder spielen es zumindest herunter.
    Ich selbst lebe ausdrücklich NICHT frugal oder auch nur minimalistisch. In manchen Punkten lebe ich sparsam, in anderen ganz gewollt (z.B. Miete und Essen) nicht. Obendrein zahle ich für zwei eigene Kinder Alimente, und das alles in der als sündhaft teuer wahrgenommenen Schweiz. Je nach Berechnungsweise erreiche ich aber trotzdem 65 – 70 % Sparquote im Quartal (ich glätte das auf diese Weise, weil Einzelmonate durch jährliche Einmalausgaben verzerrt werden). Das aber eben NICHT wegen besonders extrem sparsamer Lebensweise (ich lebe JETZT und möchte meinen Kindern auch etwas gönnen, wenn sie bei mir sind), sondern weil ich selbst für Schweizer Verhältnisse zu den Topverdienern in einem ganz normalen Angestelltenverhältnis gehöre. Klar, diese Stellung habe ich mir selbst aufgebaut (von jemandem, der zeitweise weniger als Hartz4 zur Verfügung hatte), und darauf darf man durchaus stolz sein. Extremistisch wie so manche Vorzeige-Frugalisten muss man das aber ganz sicher nicht tun.

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