Cashflow generieren mit einem 200.000 Euro Depot. Mit nur zwei ETF gelingt dir ein performancestarkes und simples Depot, von welchem du in Zeiten von hoher Inflation zur Not zehren kannst.

Weiterlesen...

2 Kommentare

  1. Hallo Finanzguerilla, eine schöne Beispielrechnung! Zum einen gefällt mir, dass die Summe von 200.000 € zwar hoch, aber für viele noch realistisch erreichbar ist – im Gegensatz zu mancherorts angenommenen Millionenvermögen, die nur wenige Haushalte jemals anhäufen könnten. Zum anderen finde ich gut, dass du ein übersichtliches Portfolio gewählt hast, aber trotzdem dich nicht auf einen einzigen ETF beschränkt hast. Außerdem ist zum jetzigen Zeitpunkt der Rückblick eines vier-Jahreszeitraums vermutlich realistischer für ein Langzeitszenario, da mit dem Coronacrash und der derzeitigen kriegs- und inflationsgetrübten Bärenstimmung auch ein paar rote Monate berücksichtigt sind. Einzig fehlt bei deiner Betrachtung über den vier-Jahreszeitraum die Inflation: zwar liegt die monatliche Ausschüttung jetzt deutlich höher, doch aufgrund der Inflation sind auch die Lebenshaltungskosten gestiegen.
    Persönlich halte ich für langfristige sichere Investments ETFs für sehr sinnvoll, da sie einem viel Arbeit abnehmen. Bei größeren Summen kann sich aber natürlich irgendwann schon das TER eines ETFs bemerkbar machen: bei 200.000 € und einem TER von beispielsweise 0.5% (wie man es bei manchen Nischen-ETFs noch findet) käme beispielsweise die stolze Summe von 1.000 € an jährlichen Kosten zusammen, mit denen man die Vorteile eines ETFs bezahlt. Die von dir vorgestellten ETFs sind aber günstiger, und auch relativ zu den gesamten Ausschüttungen sind die Kosten weiterhin niedrig.
    Viele Grüße!

    1. Hi Benjamin,

      Danke für deinen Beitrag. Ja ich gebe dir Recht, bei einem sechsstelligen oder gar siebenstelligen Depot machen die laufenden ETF-Kosten durchaus etwas aus. Das ist aber nunmal schlichtweg der „Preis“ für die Bequemlichkeit des passiven Investierens. Ehrlicherweise muss man dabei aber auch sagen, dass in den ETF-Gebühren ja auch die Wechsel bzw. der Austausch der enthaltenen Aktien beinhaltet sind.

      Ich wage zu behaupten, dass es nahezu keine Anleger (außer vielleicht ein Tim Schaefer) gibt, die radikales Buy-and-hold mit Einzelaktien betreiben und diese NIE verkaufen / austauschen / nachkaufen. Dies kostet alles. Und seien es keine TRansaktionsgebühren (Neo-Broker), dann doch zumindest Spreads. Und diese können bei hohen Summen natürlich auch ins Geld gehen.

      Wer aber Einzelaktien kauft und diese nie mehr anrührt, fährt aber tatsächlich wesentlich günstiger als die ETF-Anleger. Ob das Depot dann aber auch dauerhaft gut performt und vor allem „besser“ als die ETF, steht auf einem anderen Blatt. Wenn die ETF aber trotz Gebühren besser performen, spricht das natürlich gegen ein Investment in Einzelaktien.

      Zum Thema Inflation gebe ich dir Recht. Aber in der aktuellen Zeit kann niemand zuverlässig die Inflation in Beispielsrechnungen integrieren. Heute sind wir bei 8%, in 2-3 Jahren vielleicht wieder bei nur 1% oder gar 13%. Das weiß seriöserweise niemand, daher habe ich sie bewusst rausgelassen.

      Das ist aber ein Grund mehr, der für ETFs oder Basiswerte spricht, die ihre Ausschüttungen regelmäßig auch erhöhen. Dadurch hat man zumindest einen gewissen Inflationsausgleich.

      Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert