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	<title>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Warum ein Depot dich frei macht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 19:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
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		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute soll es mal wieder um das Thema Mindset und die konkreten Auswirkungen eines prall gefüllten Wertpapierdepots auf dein Leben gehen. Es ist schon etwas länger her, als ich dafür plädiert habe, den Vermögensaufbau und die Pflege des eigenen Depots möglichst „spielerisch“ zu betrachten und nicht als bierernste und gar unangenehme Angelegenheit. Leider betrachten die...</p>
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<p class="has-drop-cap">Heute soll es mal wieder um das Thema Mindset und die konkreten Auswirkungen eines prall gefüllten Wertpapierdepots auf dein Leben gehen. Es ist schon etwas länger her, als ich dafür plädiert habe, den <a href="https://www.finanzguerilla.de/dein-persoenliches-finanz-pokemon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensaufbau und die Pflege des eigenen Depots möglichst „spielerisch“ zu betrachten</a> und nicht als bierernste und gar unangenehme Angelegenheit.</p>



<p>Leider betrachten die meisten Deutschen noch immer die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzen in einem sehr negativen Licht</a>. Vor einigen Jahren verglich ich das Depot mit einem „<strong>Pokémon</strong>“, welches man gezielt züchten, aufpäppeln und trainieren kann.</p>



<p><em>Exkurs: Ein Pokemon ist ein japanisches Fantasietier, welches durch den „Trainer“ eingefangen und immer stärker gemacht werden kann. Irgendwann kann man es dann in den Kampf gegen andere Pokémons schicken.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-depot-trainieren">Das Depot trainieren</h2>



<p>In meinen Augen sollte man auch <strong>sein Wertpapierdepot entsprechend spielerisch betrachten</strong>. In ihm „arbeiten“ immerhin die Früchte deiner Erwerbstätigkeit, deines beruflichen Wirkens und nicht zuletzt deiner Lebenszeit (siehe: <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Bedeutung von Geld</a>). Dass man sorgfältig mit seiner eigenen Lebenszeit umgeht, dürfte klar und selbstverständlich sein. Es gibt nur ein Leben. Nicht umsonst liest man heutzutage vermehrt von <strong>Achtsamkeit</strong>, Purpose, <strong>Work-Life-Balance</strong>, „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/YOLO" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YOLO</a>“ und „<strong>Carpe Diem</strong>“.</p>



<p>So sollte man es in meinen Augen auch mit seinem Wertpapierdepot halten: Ein <strong>gut gefülltes Portfolio</strong> mit guten <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> und/oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs</a> können dir im Leben <strong>enorme Benefits</strong> bringen. Und das entgegen der gängigen Meinung nicht erst im Alter! Bereits ab dem ersten Euro profitierst du davon (zugegeben aber nicht der Rede wert).</p>



<p>Auf einige Benefits möchte ich nachfolgend eingehen:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-du-kannst-die-finanzielle-freiheit-erreichen">1. Du kannst die finanzielle Freiheit erreichen</h3>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzielle Freiheit</a> als Begriff ist ausgelutscht, ich weiß. Dennoch betone ich es auch an dieser Stelle sehr gerne noch einmal: Wenn du stur einen <strong>ETF-Sparplan</strong> mit den <em><strong>richtigen</strong></em> ETFs (global diversifiziert) langfristig, passiv und konsequent besparst, dann ist es nahezu ausgeschlossen, dass du damit Verluste machst. Im Gegenteil: Es ist auch nahezu ausgeschlossen, dass du damit <em>nicht</em> wohlhabend wirst.</p>



<p>Es ist wie ein Schneeball, der sich im Laufe der Zeit zu einer Lawine entwickelt. Am Anfang kaufst du dir einen ETF oder eine Aktie für <strong>1000 Euro</strong>. Diese hat dann von mir aus <strong>4% Dividende</strong>, die eventuell auch noch regelmäßig steigt. Zudem <strong>wächst der Wert des Anteils über die Jahre</strong> (Inflation, steigende Unternehmensgewinne etc.).</p>



<p>Ab der ersten Sekunde nach Kauf bekommst du dann rechnerisch <strong>3,33 Euro</strong> (40 Euro im Jahr / 12 = 3,33 Euro im Monat) <strong>pro Monat</strong> Dividende. Theoretisch <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Leben lang</a>! Das reicht schonmal für einen Starbucks-Kaffee oder 2 Cheese Burger bei Mc Donalds.</p>



<p>Wenn du nun aber mal ein paar Nullen dranhängst, die jährlich steigenden (!) <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden regelmäßig reinvestierst</a> für den Zinseszinseffekt, die Sparraten konsequent beibehältst oder gar <strong>erhöhst</strong>, dann kannst du dir selbst ausrechnen, wie hoch du die ganze Sache skalieren kannst.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-urlaub-aus-der-porto-kasse">2. Urlaub aus der Porto-Kasse</h3>



<p>Dies geht dann irgendwann so weit, dass du dich über jährliche Renditen im <strong>vierstelligen Bereich freuen kannst</strong>. Dein „Pokémon“ ermöglicht dir und deiner Familie schon recht schnell dann auch den ersten Urlaub. Wohlgemerkt: <strong>Im Hier und Jetzt</strong>! Nicht erst zu einem nebulösen Zeitpunkt im Alter, kurz vor dem Einchecken auf dem Friedhof.</p>



<p>Sagen wir du benötigst <strong>3000 Euro</strong> für deinen Jahresurlaub, dann reicht es schon aus, wenn du dein obiges Depot auf „nur“ <strong>100.000 Euro</strong> fütterst. Nach obiger Rechnung erhältst du daraus dann knapp <strong>4000 Euro Ausschüttungen / Dividende</strong> im Jahr. Da geht noch Abgeltungssteuer ab, dann landest du knapp auf eben diesen 3000 Euro.</p>



<p>Die richtig Cleveren reinvestieren die 4000 Euro natürlich direkt wieder, wenn du sie aber als Urlaub im „Hier und Jetzt“ verwenden möchtest, spricht hier ebenfalls rein gar nichts dagegen.</p>



<p>Du erhältst somit einen Urlaub, direkt aus den Ersparnissen und nicht aus deinen laufenden Einnahmen aus deiner beruflichen Tätigkeit.</p>



<p><strong>Keine Anlageempfehlung</strong>: Hierfür geeignete ETFs sind beispielsweise der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World (ausschüttend)</a></strong> oder der <strong>Fidelity Global Quality Income ETF</strong> (dividendenorientiert; Performance ~ <strong>MSCI World</strong>). Beide schenken sich nicht viel, was der <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3RBWM25,IE00BYXVGZ48" target="_blank" rel="noreferrer noopener">detaillierte Vergleich zeigt</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-ein-pralles-wertpapier-depot-beruhigt-ungemein-bei-einer-trennung-scheidung">3. Ein pralles Wertpapier-Depot beruhigt ungemein bei einer Trennung / Scheidung</h3>



<p>Viele zwischen 30 und 50 sind vielleicht <strong>Familienväter bzw. –mütter</strong>. Nun ist es heutzutage leider so, dass das mit der Ehe und den Beziehungen irgendwie nicht mehr so hinhaut, wie man es sich wünschen mag. Da geht sie mit <strong>einem Arbeitskollegen fremd</strong> oder er gönnt sich auf <strong>Dienstreise so manches Stelldichein mit einer Arbeitskollegin</strong>. Oder man verliert <strong>sich als Paar aus den Augen</strong> und lebt sich auseinander. <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidungskrieg und Schlammschlacht</a> als Folge.</p>



<p>Sind in solch einer gefährdeten oder gar beendeten Beziehung auch noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kinder im Spiel</a>, kann das sehr schnell <strong>sehr toxisch werden für alle Beteiligten</strong>.</p>



<p>Leider habe ich auch von Arbeitskollegen haarsträubende Geschichten mitbekommen, die teils an die persönliche Existenz gehen:</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="tragisches-beispiel-aus-dem-echten-leben">Tragisches Beispiel aus dem „echten“ Leben</h4>



<p>Reales Beispiel, welches ich aus dem direkten Bekanntenkreis mitbekommen habe in Kurzform:</p>



<p>Sie geht fremd, <strong>beendet die Ehe</strong> und möchte das Sorgerecht für die Kinder und das gemeinsame Haus. <em>Er</em> verdiente in der gemeinsamen Beziehung stets mehr, hat <strong>keinen Ehevertrag geschlossen</strong> und darf nun ohne Ende bluten: Er zahlt <strong>Ehegattenunterhalt</strong>, Unterhalt für die gemeinsamen Kinder, verliert sein Dach über dem Kopf (<strong>Zugewinngemeinschaft</strong>) und muss auch noch einen Teil seiner Altersvorsorge abtreten (<strong>Versorgungsausgleich</strong>).</p>



<p>Sie wiederum hat einen „Neuen“, den sie aber nicht heiratet, damit sie weiterhin <strong>nachehelichen Unterhalt vom Ex-Mann</strong> bekommt. Das neue Paar genießt das Leben, geht in Urlaub und lacht über den „Versorger-Depp“. Parallel werden noch die Kinder <strong>gegen den leiblichen Vater aufgestachelt</strong>. Diesem bleibt nur ein geringer Selbstbehalt zum Leben. Er muss weiterhin schuften und darf zahlen.</p>



<p>Dass der verlassene Mann dem gemeinsamen Haus auch seine Lebenszeit untergeordnet hat (sein Gehalt ging <strong>größtenteils in die Abzahlung der Immobilie</strong>), <strong>familiäre Einschnitte</strong> in Kauf genommen hat (weniger Zeit für seine Kinder), tendenziell einer höheren Gesundheitsgefahr (psychisch und physisch) ausgesetzt war, interessiert hier leider auch den Gesetzgeber herzlich wenig.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="ehevertrag-bzw-scheidungsfolgenvereinbarung-wichtig">Ehevertrag bzw. Scheidungsfolgenvereinbarung wichtig!</h4>



<p>Zugegeben, das eigene Depot leidet in diesem Beispielsfall vermutlich ebenfalls. Zumindest der Wertzuwachs ab Ehebeginn wie wir <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel gelernt haben</a>. Er muss auch hiervon seiner Ex-Frau ordentlich was abgeben.</p>



<p>Wenn aber dieser nun geschiedene Mann damals sein Depot vertraglich <strong>aus dem Zugewinn herausgenommen hätte</strong> (vertraglich beim Notar), dann blieben ihm <strong>sämtliche Erträge daraus</strong> und die <strong>Wertsteigerungen</strong> erhalten. Er müsste nichts verkaufen, um <em>sie</em> auszuzahlen. Seine gesamte Situation wäre eine andere.</p>



<p>Dieser Mann könnte sich dann <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine Mietwohnung nehmen</a>, weiterhin arbeiten und seine Unterhaltsverpflichtungen leisten und hätte zusätzlich noch seine <strong>Erträge aus dem Depot</strong>, die seine Situation je nach Depotgröße merklich abfedern dürfte. Vielleicht zahlt das Depot ihm sogar seine neue Miete.</p>



<p>Ich lerne daraus Folgendes:</p>



<p>Für Vieles im Leben gibt es nunmal keine Garantie. Jede <strong>Lebensentscheidung</strong> beinhaltet ein gewisses Risiko. Eben auch Kinder zu bekommen oder <strong>eine Ehe einzugehen</strong>.</p>



<p>Die Folgen im Worst Case lassen sich aber deutlich abmindern. Wenn man es geschickt anstellt, dann bleibt dein <strong>ETF- / Aktien-Depot</strong> ein wirklich verlässlicher und treuer Partner, der dich <strong>durch alle Höhen und Tiefen</strong> deines Lebens begleitet, komme was wolle.</p>



<p>Ein ungemein beruhigender Ansatz wie ich finde, gerade <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einer Welt voller Unsicherheiten</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="4-du-wirst-generell-entspannter-lockerer">4. Du wirst generell entspannter / lockerer</h3>



<p>Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den auch Gerald Hörhan gerne und oft anspricht: <strong>Wer arm ist, wird zwangsläufig zum Sklaven des Geldes</strong>. Er muss Angebote wälzen, Entbehrungen und ggf. <strong>Abstriche im Sozialleben</strong> und Hobbies in Kauf nehmen. Auch fehlt das nötige Kleingeld für eine gesunde Ernährung in vielen Fällen, wie kürzlich im Zusammenhang mit der steigenden Inflation berechnet wurde.</p>



<p>Wenn du finanziell aber deine Schäfchen im Trockenen hast, öffnet sich deine Wahrnehmung und wird breiter. Du wirst <strong>entspannter und setzt deinen Fokus anders</strong>. Geld wird paradoxerweise zunehmend <em>unwichtiger</em>, obwohl du immer mehr davon hast. Von solchen Effekten berichten auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalisten oder Minimalisten</a>, wenn sie bereits ein dickes Depot haben. Manche nennen es &#8222;<strong>Fuck-You-Money</strong>&#8222;.</p>



<p>Wer jeden Tag um das wirtschaftliche und soziale Überleben kämpft, hat wohl <strong>seltener Humor bzw. nimmt das Leben vermutlich auch oft sehr ernst</strong>. Man muss in so einer Situation geradezu das Leben sehr ernst nehmen.</p>



<p>Anders wenn du die Sicherheit eines prall gefüllten Depots in Kombination mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommensströmen hast</a>. Dann öffnest du deinen Horizont für Hobbies, Familie und Interessen.</p>



<p>Ein gutes Depot sorgt also meiner Meinung nach auch für <strong>mehr Lebensglück und Zufriedenheit</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="5-du-holst-dir-deine-lebenszeit-zuruck">5. Du holst dir deine Lebenszeit zurück</h3>



<p>Über diesen Effekt habe ich auch schon mehrfach geschrieben: Heutzutage verdienen wir unser Geld meistens durch den <strong>Tausch von Lebenszeit gegen Geld</strong>. Die Lebenszeit ist aber unwiderruflich verloren. Ein Manager mit <strong>85-Stunden-Woche</strong> wird dies auch früher oder später schmerzlich feststellen.</p>



<p>Wenn dein Depot aber ein Zusatzeinkommen abwirft, bist du in der glücklichen Situation, deine <strong>Arbeitszeit zu verkürzen</strong>, zu halbieren oder sogar als <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-40-sparen-jetzt-leben-spaeter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Privatier in Rente mit 40</a> zu gehen. Zugegeben, das erfordert schon einiges, aber rein theoretisch machbar ist es durchaus.</p>



<p>Durch die Verkürzung deiner Arbeitszeit <strong>holst du dir also einen Teil der Zeit zurück</strong>, die ansonsten anderseits unwiederbringlich „verloren“ wäre.</p>



<p>Natürlich sieht nicht Jeder seine Arbeitszeit als „<strong>verlorene Lebenszeit</strong>“ an, schon klar. Aber für die meisten Angestellten ist es aber zumindest Zeit, über die sie nicht frei verfügen können. Poster von Südseeinseln finden sich deshalb in vielen Büros quer durch die Republik.</p>



<p>Ein Wertpapierdepot kann hier also in gewisser Weise <strong>dein Leben verlängern</strong> und dir auch in dieser Hinsicht zu mehr Freiheit verhelfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit:</h2>



<p>Das waren jetzt nur 5 Beispiele, wie du <strong>dein Leben lang schon von Beginn an von einem Depot mit Sparplänen profitieren kannst</strong>. Wie du siehst nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch durchaus in anderen wichtigen Bereichen deines Lebens. Im Extremfall kann ein Depot sogar ein <strong>existenzieller Stützpfeiler sein, wenn auch sonst alles in Scherben liegt</strong>.</p>



<p>Ich plädiere also nach wie vor dafür, sein Depot <strong>wie ein Haustier anzusehen und es spielerisch und unverbissen, dafür aber langfristig und stur zu pflegen und zu trainieren</strong>.</p>



<p>Irgendwann kann man das „Pokémon-Depot“ dann auch in den Vergleichskampf mit einem Vergleichsindex schicken und schauen, ob es zum Beispiel <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">den MSCI World outperformen konnte oder eben nicht</a>.</p>



<p>Wie ist dein Verhältnis zu deinem Depot? Gehst du die Sache auch eher <em>spielerisch</em> an oder ist dir das Thema „Finanzen“ genauso lästig und unangenehm wie der Mehrzahl der Deutschen? Worin siehst du die Benefits aus deiner Investitionstätigkeit? Hattest du Erlebnisse in deinem Leben, durch die du dank deines Depots besser hindurchgekommen bist?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-ein-depot-dich-frei-macht/">Warum ein Depot dich frei macht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Kann man mit ETF Millionär werden?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 20:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Die wichtigsten Tipps zum reich werden]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
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		<category><![CDATA[Mit ETF Millionär werden]]></category>
		<category><![CDATA[Spardauer und Sparquote berechnen]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich heutzutage überhaupt auszahlt, in ETF zu investieren und ob nicht die Einzeltitelauswahl von Aktien sinnvoller ist. Oder einfach „All-in“ in Bitcoin zu gehen. Sind Renditen mit ETF nicht in gewisser Weise nach oben gedeckelt, sodass richtig hohe Renditen mit ETFs gar nicht möglich sind? Andere formulieren die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich heutzutage überhaupt auszahlt, <strong>in ETF zu investieren</strong> und ob nicht die <strong>Einzeltitelauswahl</strong> von <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> sinnvoller ist. Oder einfach „<strong>All-in</strong>“ in <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a> zu gehen. Sind Renditen mit ETF nicht in gewisser Weise nach oben gedeckelt, sodass <em>richtig hohe Renditen</em> mit ETFs gar nicht möglich sind? Andere formulieren die Frage so: <strong>Kann ich mit ETF auch Millionär werden</strong>? Wenn ja, wie lange dauert das?</p>



<p>Nun, dieses Thema möchte ich heute mal näher beleuchten und mit dir ein <strong>paar Beispielszenarien durchrechnen</strong>. Vielleicht erkennst du deine eigene finanzielle Situation ja an dem einen oder anderen Beispiel wieder.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Auch interessant: <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">So startest du erfolgreich an der Börse - der Einsteigerguide</a>!</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">ETF oder Einzelaktien?</h2>



<p>Dass ich beim <strong>Thema ETF vs. Einzelaktien</strong> selbst auch gespalten bin, kannst du bereits aus meinen beiden Artikeln</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lieber in Einzelaktien statt in ETF investieren</a>?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit einem passiven Investment den Index schlagen. Möglich</a>?</li>
</ul>



<p>herauslesen.</p>



<p>Sprich: Man kann <strong>für beide Seiten sehr gute Argumente</strong> finden. Aktuell geht meine Tendenz eher <strong>in Richtung ETF</strong>, da wir in meinen Augen in ziemlich disruptive Zeiten hineinstolpern und manche Geschäftsmodelle, die ganze <strong>Jahrzehnte womöglich funktioniert haben, heutzutage teilweise an ihre Grenzen stoßen</strong>, was auch auf die langjährig zuverlässig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gezahlten Dividenden</a> auswirken würde. Eine pure Dividendenstrategie scheidet daher für mich auch kategorisch aus.</p>



<p>Zudem erfordert die <strong>passive Anlage in ETF </strong>einfach <strong>weniger (Lebens-)Zeit</strong> und sorgt für eine gewisse <strong>Automatisierung</strong> und somit <strong>positive Sturheit</strong> in Sachen Investieren. Nicht umsonst <a href="https://timschaefermedia.com/an-der-boerse-zaehlen-die-jahrzehnte-nicht-die-tage-aehnlich-ist-das-bei-der-ernaehrung-und-fitness/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">predigt auch Tim Schaefer in seinem gelungenen Blog regelmäßig das stetige und sture Investieren</a>. Völlig zu Recht!</p>



<p>Ich will und muss mich nicht tagtäglich mit dem <strong>Marktlärm</strong> und der <strong>Konjunktur</strong> beschäftigen, sondern kann mich auf andere Bereiche fokussieren (<strong>Business</strong>, <strong>Karriere</strong>, <strong>Familie</strong>, <strong>Freunde</strong>, <strong>Hobbies</strong>).</p>



<p>Dennoch halte ich auch noch ein <strong>paar Einzelaktien</strong>. Ich verfolge daher einen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong>. Kern sind <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a>s, die Einzelaktien schwirren drumherum und fliegen hin und wieder mal raus, neue kommen herein.</p>



<p>Daher bleibe ich nachfolgend mal bei <strong>ETF auf dem Weg zur Million</strong>. Wie sieht bei <strong>ETF die Rendite</strong> aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Renditen sind mit ETF möglich?</h2>



<p>Mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen ETF</a> bekommst du in der Regel die <strong>Marktrendite irgendwo zwischen 6-10 Prozent p.a.</strong> Nicht mehr, aber auch nicht weniger (die <strong>Transaktionskosten</strong>, <strong>laufenden Kosten des ETF</strong> und den <strong>Tracking Error</strong> mal ausgenommen).</p>



<p>Wenn du den <strong>globalen Markt auf ETF-Basis trotzdem schlagen willst</strong>, so gibt es auch hier einige Möglichkeiten. Hier sind einige Beispiele wie du <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit ETFs den Markt schlagen</a> kannst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du <strong>kombinierst ETFs verschiedener Art</strong> und hoffst, dass am Ende eine höhere Rendite als beispielsweise beim <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI ACWI</a> herauskommt (<a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Branchen-ETFs</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs nach Regionen</a> etc.). </li>
</ul>



<p><strong>Beispiel</strong>: Du hast <strong>2 ETF im Depot</strong>, einen <strong>globalen MSCI ACWI </strong>und einen <strong>NASDAQ 100</strong>. Wenn der NASDAQ 100 weiter so performt wie in den letzten Jahren, hättest du mit diesen beiden ETFs schon den „Markt“ (<strong>MSCI ACWI</strong>) geschlagen, da der NASDAQ 100 die Rendite pusht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zweite Möglichkeit ist, wenn du deinen <strong>globalen ETF</strong> in Korrekturphasen aggressiv nachkaufst. Dadurch <strong>steigerst du auch die Rendite des ETF über Marktniveau</strong>.</li>
</ul>



<p><strong>Beispiel</strong>: Du hast einen ACWI-ETF, der zum 31.12. einen Wert von <strong>100 Euro</strong> je Anteil hat. Ein Jahr später ist der ETF bei <strong>105,50 Euro</strong>. Rein rechnerisch hättest du also die <strong>Marktrendite von 5,5 %</strong> mitgenommen, wenn du ihn einfach nur gehalten hättest. Wenn der ETF aber im Jahresverlauf <strong>auf 85 Euro eingebrochen wäre</strong> und du dann Stücke <em><strong>nachgekauft</strong></em> hättest, dann wäre deine Rendite zum <strong>31.12.</strong> wesentlich höher. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchschnittskosteneffekt per Sparplan (Cost Avarage)</h2>



<p>Du hättest damit dann den „Markt“ geschlagen, da du <strong>mehr Anteile des ETF zu einem niedrigeren Einstiegspreis</strong> hättest. Dies wäre meine Empfehlung, die sich diese Taktik auch sehr einfach und mit wenig Aufwand umsetzen lässt</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ähnlichen Effekt hast du auch mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>: Durch den <strong>automatisierten Kauf</strong> bekommst du bei niedrigen Kursen <strong>mehr Anteile ins Depot</strong> und bei <strong>hohen Kursen weniger</strong>. Allerdings schlägst du damit nicht zwangsläufig den Index. Es kommt immer auf die <strong>Volatilität und deine Ausführungszeitpunkte des ETF-Kaufs</strong> an. Zudem hängt es immer vom Verhältnis der <strong>Sparquote</strong> zur <strong>Gesamtsumme</strong> ab. </li>
</ul>



<p>Ein Depotwert von 100.000 Euro wird durch einen Sparplankauf in Höhe von <strong>100 Euro</strong> nur unwesentlich verbilligt. Durch diesen <strong>Durchschnittskosteneffekt</strong> kannst du also grundsätzlich den Index schlagen, muss aber nicht sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange dauert es, mit ETF zum Millionär zu werden?</h2>



<p>Viele wollen die <strong>Million Depotbestand</strong> erreichen. <strong>Ist das mit ETFs möglich</strong>? Wenn ja, wie lange dauert das? Kurz vorweg: <strong>Ja, mit einem ETF kannst du Millionär werden</strong>. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Aber das dauert.</p>



<p>Für folgende Beispielsrechnungen unterstelle ich jeweils eine Performance von <strong>7% p.a.</strong> und einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Aktien-ETF</a>, zum Beispiel den <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> oder <strong>ACWI</strong>). Zudem erfolgt keine Berücksichtigung der Steuer (<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierer</a>, individuell), der <strong>Inflation</strong> (schwer zu prognostizieren) und von eventuellen <strong>Dynamiken</strong>. Sprich die Sparplan-Rate bleibt immer gleich.</p>



<p>Spaßeshalber habe ich dahinter noch die Dauer bei angenommenen <strong>10% Rendite p.a.</strong> aufgeführt, wie sie der <strong>S&amp;P 500</strong> oder <strong>NASDAQ 100</strong> in den <strong>letzten 10-15 Jahren locker lieferten</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 1: Der Traumtänzer</h3>



<p>Startkapital: <strong>keines</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>100 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>59,80 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>45,98 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="432" height="447" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1.png" alt="Der Traumtänzer spart nur in einen ETF-Sparplan und hat dabei keinerlei Startkapital. Dieses Beispiel repräsentiert somit eher Menschen jüngeren Semesters oder Azubis bzw. Studenten." class="wp-image-4188" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1.png 432w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1-290x300.png 290w" sizes="(max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Traumtänzer geht davon aus, dass es ausreichend ist, einen <strong>ETF-Sparplan zu starten</strong> und einfach laufen zu lassen. <strong>Der Reichtum kommt schließlich von ganz allein und automatisch</strong>. So weit so gut und auch sinnvoll. Er wird trotzdem im Alter besser dastehen als viele Anderen.</p>



<p>Wenn aber wirklich die <strong>Million das Ziel ist</strong>, dann sollte er bereits in sehr jungen Jahren mit dem Investieren beginnen.</p>



<p>Rechnerisch würde es nämlich knapp <strong>59,80 Jahre</strong> bis zum <strong>Endkapital von 1.001.992,02 Euro</strong> dauern. Als 20-Jähriger hättest du also erst kurz vor dem Check-In im Friedhof dein Ziel erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 2: Der blutjunge Berufsanfänger</h3>



<p>Startkapital: <strong>20.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>300 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>39,37 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>30,26 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="448" height="457" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2.png" alt="Der blutige Berufsanfänger steht schon besser da. Er hat sich ein kleines finanzielles Polster angespart und investiert obendrein pro Monat noch 300 Euro per Sparplan. Er ist schonmal auf einem ganz guten Weg langfristig." class="wp-image-4189" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2.png 448w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2-294x300.png 294w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a> </figcaption></figure>
</div>


<p>Ambitionierter und <strong>knapp 20 Jahre früher</strong>, kann sich der <strong>junge Berufsanfänger</strong> freuen, der mit einem Startkapital von 20.000 Euro und einem ETF-Sparplan von 300 Euro pro Monat etwas mehr Gas gibt. Rechnerisch hätte er nach <strong>39,37 Jahren</strong> ein <strong>Endkapital von 1.003.462,56 Euro</strong>. Nicht schlecht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 3: Der berufserfahrene und sparsame Single</h3>



<p>Startkapital: <strong>50.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>30,42 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>23,49 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="452" height="450" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3.png" alt="Kann man mit ETFs Millionär werden? Das geht. Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Es kommt auf eine hohe Sparquote und gutes Investieren an." class="wp-image-4190" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3.png 452w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3-300x300.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a> </figcaption></figure>
</div>


<p>Der <strong>berufserfahrene</strong> und <strong>sparsame Single</strong> ist in seinen 30ern und schafft es tatsächlich, <strong>500 Euro pro Monat</strong> zur Seite zu packen. Zusätzlich startet er mit einer Finanzspritze von <strong>50.000 Euro</strong>, die er sich <strong>seit dem Studium</strong> und seinen <strong>ersten Jahren Berufserfahrung</strong> zusammengespart hat.</p>



<p>Der Berufserfahrene kann sich nach <strong>30,42 Jahren</strong> rechnerisch über ein Endkapital von <strong>1.005.838,90 Euro</strong> freuen.</p>



<p>Der gute Mensch hätte somit knapp vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von <strong>67 Jahren</strong> seine Million safe. Wenn er im Alter von <strong>30 Jahren anfängt, könnte er sogar mit 60 dann aufhören und von seinem Depot leben</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 4: Der Frugalist und Workaholic</h3>



<p>Startkapital: <strong>100.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>1500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>18,31 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>14,81 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="445" height="452" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4.png" alt="Der Frugalist spart und lebt ein Leben in Askese. Übriges Geld investiert er am Aktienmarkt und baut sich so ein Passives Einkommen auf." class="wp-image-4191" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4.png 445w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4-295x300.png 295w" sizes="auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Er/sie braucht Wenig bis Nichts. Wohnt in einer <strong>kleinen Einzimmerwohnung</strong>, <strong>containert sein Essen</strong>, hat langjährig schon einen gut bezahlten Hauptjob und übt <strong>zusätzlich eine Nebentätigkeit</strong> aus. Kostenintensive Hobbies sind ihm/ihr ebenso fremd, wie kostspielige <strong>Luxus-Urlaube</strong>. Er/sie ernährt sich <strong>günstig und gesund</strong>, meidet <strong>Alkohol</strong>, Ausgehen, <strong>Diskos</strong> und <strong>Abonnements</strong>.</p>



<p>Teure Dates und Partnerschaften spart er/sie sich ebenfalls, von <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachwuchs ganz zu schweigen</a>.</p>



<p>Er/sie hat noch nicht mal einen Fernseher. Zum Telefonieren reicht sein/ihr altes <strong>Nokia 3310</strong>, nur der Laptop ist <strong>einigermaßen up to date</strong>. Der Biomüll landet auf seinem/ihren liebevoll <strong>gepflegten Balkon-Kompost</strong>.</p>



<p>Der Typ „<em><a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalist</a></em>“ übt sich in <strong>Selbstkasteiung</strong> und <strong>Aufopferung</strong> für eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bessere Umwelt</a> und seine persönliche Freiheit. Als Verzicht empfindet er seinen Lebensstil (angeblich) nicht.</p>



<p>Der Erfolg mag ihm Recht geben: Rein rechnerisch hätte er nach <strong>18,31 Jahren</strong> die Million erreicht. Er hätte auf seinem Depot ein <strong>Endkapital von 1.001.975,19 Euro</strong>.</p>



<p>Bei seinem Lebensstil hätte aber vermutlich auch die Hälfte ausgereicht, um halbwegs <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziell unabhängig</a> leben zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 5: Der wohlbehütete Erbe</h3>



<p>Startkapital: <strong>300.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>700 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>14,39 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>10,80 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="456" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5.png" alt="Der wohlbehütete Erbe bringt ein üppiges Startgeld mit und kann auch noch monatlich 700 Euro auf die Seite sparen. Er zündet langsam aber sicher den Turbo zur Million." class="wp-image-4192" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5.png 447w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5-294x300.png 294w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Dieser Glückspilz! Er erbt von seinen Eltern eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie</a>, die er für <strong>300.000 Euro</strong> verkauft. Dieses Geld investiert er <strong>in seinen ETF</strong> und spart obendrein monatlich eine stolze Summe von <strong>700 Euro per Sparplan</strong>.</p>



<p>Der glückliche Erbe hätte somit rechnerisch nach <strong>14,39 Jahren</strong> ein <strong>Endkapital von 1.002.024,45 Euro</strong>.</p>



<p>Wäre dieser junge Mensch 25 Jahre alt, könnte er tatsächlich den <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-40-sparen-jetzt-leben-spaeter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traum vieler Menschen von der Rente mit 40</a> erreichen. Mit <strong>1 Million</strong> in einem guten, <strong>ausschüttenden ETF</strong> mit einer (im Optimalfall wachsenden) Ausschüttungsrendite von <strong>3%</strong>, kann man sich bereits realistisch <strong>eine ewige Rente von knapp 2500 Euro pro Monat</strong> konstruieren.</p>



<p>Ohne dass das Stammkapital aufgezehrt wird, ja es wächst sogar im Gegenteil noch geringfügig weiter. Hier gilt für Manche dann: <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ziel der finanziellen Unabhängigkeit</a> erreicht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 6: Der Überflieger</h3>



<p>Startkapital: <strong>500.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>1500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>7,41 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>5,71 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="435" height="455" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6.png" alt="Der Überflieger kacht keine halben Sachen: Er arbeitet wie verrückt, hat ein dickes finanzielles Polster und eine gute funktionierende Selbstständigkeit. Er kann das Ziel von allen anderen Szenarien am schnellsten erreichen. Das hat aber auch seinen Preis." class="wp-image-4193" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6.png 435w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6-287x300.png 287w" sizes="auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Überflieger mag Leistung! Er hat in <strong>jungen Jahren ein Unternehmen gegründet</strong> und schon früh angefangen, Geld zu verdienen. Mit Finanzen und Wirtschaft kennt er sich aus. <strong>80 Stunden Arbeitszeit pro Woche</strong>? Für ihn kein Problem. <strong>Wochenenden? Theorie aus grauer Vorzeit</strong>.</p>



<p>Aus dem Verkauf seiner als Schüler gegründeten Firma hat er <strong>500.000 Euro</strong> erhalten, die er unmittelbar <strong>in seinen ETF investiert</strong> hat. Seine laufende <strong>erfolgreiche Selbstständigkeit heute ermöglicht ihm zudem eine Sparrate von 1500 Euro pro Monat</strong>, die er ebenfalls in den ETF packt. Sein Lebensstil bleibt dabei <strong>unauffällig</strong> und <strong>bodenständig</strong>.</p>



<p>Heute, <strong>7,41 Jahre</strong> später, beträgt sein <strong>Endkapital 1.000.334,01 Euro</strong>. Die konstruierte „ewige Rente“ verschafft ihm einen <strong>zusätzlichen Cashflow von 2500 Euro im Monat</strong>. Er KÖNNTE sich damit zur Ruhe setzen, was er aber nicht tun wird. Zu langweilig wäre ihm ein Dasein als Privatier…</p>



<p>Stattdessen lässt er den <strong>ETF weiter für sich arbeiten</strong>, hält seine Sparrate konstant und konzentriert sich mehr auf seinen <strong>Erfolg</strong> und seine <strong>Lebenszufriedenheit</strong> und <strong>weniger auf seinen Depotstand</strong>. Nach weiteren <strong>8,59 Jahren</strong> wäre <strong>passiv die zweite Million erreicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Millionär mit einem ETF? Ja, wenn…</h2>



<p>Du siehst also, es ist grundsätzlich überhaupt kein Problem, <strong>mit einem ETF Millionär zu werden</strong>. Es hängt lediglich von deiner zur Verfügung stehenden <strong>Lebenszeit</strong>, deiner <strong>Sparrate</strong>, deinem <strong>Ehrgeiz</strong> und deinem <strong>Startkapital</strong> ab. Zusätzlich natürlich noch von weiteren Faktoren in deinem Leben (Familie, Gesundheit, Schulden…). Learnings:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Je nach deinem Gehalt geht es schneller, je nach deiner familiären Nachwuchssituation dauert es unter Umständen etwas länger.</li>



<li>Mit ETF erhältst du grundsätzlich den <strong>Marktdurchschnitt als Rendite</strong> (bei <strong>globalen</strong>, breiten ETF). Diese Rendite kannst du durch <strong>cleveres Zukaufen in Schwächephasen</strong> teils erheblich „pimpen“ oder in Kombination mit anderen ETFs (Branchen, <strong>Momentum</strong>, Smalll Caps, Regionen) steigern</li>



<li>Bereits eine um jährlich „nur“ 3% höhere Rendite <strong>verkürzt die Zeit bis zur Million um mehrere Jahre</strong>! Das soll aber keine Anregung zum „<strong><em>Performance-Chasing</em></strong>“ sein. Dadurch zerschießt du dir eher die Performance deines Depots langfristig</li>



<li>Früh anfangen lohnt sich in jedem Szenario!</li>
</ul>



<p>Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, dass Manche die obigen Beispiele als „<strong><em>Investment-Pornografie</em></strong>“ mit vielen Wenns und Abers empfinden könnten.</p>



<p>Trotzdem finde ich es immer wieder sinnvoll, sich in Zeiten wo man angeblich <strong>ach so leicht mit Kryptowährungen Millionär werden kann</strong>, auch vor Augen führt, wie lange so ein Prozess seriöserweise dauern kann.</p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum Thema Millionär mit ETFs?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/">Kann man mit ETF Millionär werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausschüttungen an 8 von 12 Monaten mit nur zwei ETF</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[globaler ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Hohe Ausschüttungen]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[quartalsweise Ausschüttungen]]></category>
		<category><![CDATA[Simple Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[SPDR® S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder mal werde ich gefragt, ob ich nicht einen simplen Tipp habe, wie man sich möglichst einfach und kostengünstig ein breit gestreutes passives Einkommen durch Ausschüttungen aufbauen kann. Ihr wünscht, ich handle: Also geht es heute um eine ganz simple Methode, wie du dir mit nur zwei ETFs ein solches passives Einkommen aufbauen kannst....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><em><strong>Immer wieder mal werde ich gefragt, ob ich nicht einen simplen Tipp habe, wie man sich möglichst einfach und kostengünstig ein breit gestreutes passives Einkommen durch Ausschüttungen aufbauen kann. Ihr wünscht, ich handle: Also geht es heute um eine ganz simple Methode, wie du dir mit nur zwei ETFs ein solches passives Einkommen aufbauen kannst. Die ETF sind zusätzlich noch über Anbieter diversifiziert.</strong></em></p>



<p>An mehreren Stellen habe ich bereits erklärt, wie du es schaffen kannst, dir mit Hilfe von <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Einzelaktien</a> (Dividenden) ein <strong>passives</strong> und sogar <strong>stetig wachsendes</strong> <strong>Nebeneinkommen</strong> aufzubauen. Da dieses Thema wohl viele umzutreiben scheint, möchte ich dir in dem heutigen Beitrag einmal zeigen, wie du dieses Ziel mit nur <strong>zwei Transaktionen</strong> und <strong>einem Dauerauftrag</strong> recht simpel erreichen kannst:</p>



<p><em>Hinweis an dieser Stelle: Die aufgezeigte Vorgehensweise stellt keine Anlageempfehlung oder gar -beratung dar. Zudem bekomme ich durch die Darstellung der beiden ETF keinerlei Zuwendungen der emittierenden Gesellschaften oder von Dritten. Ich halte vielmehr aktuell auch beide ETFs selbst in meinem Depot und nutze sie ähnlich wie hier dargestellt.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriterien für das Simpel-Depot mit Ausschüttungen</h2>



<p>Das Depot soll in erster Linie folgende Kriterien erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Passive Anlagestrategie</strong> mit ETF</li>



<li><strong>Buy and Hold</strong> geeignet</li>



<li><strong>Cashflow</strong> &#8222;ab der ersten Sekunde&#8220;</li>



<li>dennoch auch gutes <strong>Kurswachstum</strong></li>



<li>breit und möglichst <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">global diversifiziert</a></li>



<li>kostengünstig</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerlich unkompliziert</a> (durch die Ausschüttungen)</li>



<li><strong>nicht nur quartalsweise</strong> Ausschüttungen</li>



<li>gute Gesamtrendite</li>
</ul>



<p>An dieser Stelle ist mir wichtig, dass das nun vorgestellte Depot keinesfalls so konstruiert ist, dass du damit eine <strong>exorbitant hohe Rendite</strong> erwirtschaftest. Ein ETF auf den S&amp;P 500 zum Beispiel würde mehr Rendite bringen. </p>



<p>Grundsätzlich würde ich bei der Lösung hier davon ausgehen, dass deine langfristig zu erwartende Rendite sich irgendwo zwischen <strong>4,5 -6,5 % p.a.</strong> bewegen sollte (inklusive Ausschüttungen). Gerade vor dem Hintergrund eventueller <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">baldiger Krisen</a>, lässt sich dies aber wie immer nicht zuverlässig prognostizieren.</p>



<p>Ausgewählt habe ich folgende beiden ETF, wobei du einen davon schon von mir kennen dürftest. Die Gründe für die Auswahl erfährst du weiter unten, wo ich die beiden ETF detaillierter vorstelle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</a></strong> (WKN: <strong>A1JX52</strong>)</li>



<li><strong>SPDR® S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: <strong>A1T8GD</strong>)</li>
</ul>



<p>Wieso also genau diese beiden ETFs? Schauen wir sie uns einmal näher an:</p>



<p>(Stand: <strong>07.10.2019</strong>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.extraetf.com" target="_blank">Quelle</a>) </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abgebildeter Index: <strong>FTSE All World NR USD</strong> </li>



<li>Investiert weltweit in <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong></li>



<li>Index-Selektion erfolgt <strong>nach Marktkapitalisierung</strong> </li>



<li>Schwerpunkt Länder:</li>
</ul>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><thead><tr><th>Platz</th><th>Region</th><th>Gewicht</th></tr></thead><tbody><tr><td>1</td><td>USA</td><td>54,82 %</td></tr><tr><td>2</td><td>Eurozone</td><td>9,09 %</td></tr><tr><td>3</td><td>Japan</td><td>7,79 %</td></tr><tr><td>4</td><td>Asien (Schwellenländer)</td><td>5,76 %</td></tr><tr><td>5</td><td>Großbritannien</td><td>5,11 %</td></tr><tr><td>6</td><td>Europa (ex Euro)</td><td>4,71 %</td></tr><tr><td>7</td><td>Asien (Industrieländer)</td><td>4,18 %</td></tr><tr><td>8</td><td>Kanada</td><td>2,81 %</td></tr><tr><td>9</td><td>Australasien</td><td>2,23 %</td></tr><tr><td>10</td><td>Lateinamerika</td><td>1,46 %</td></tr><tr><td>11</td><td>Afrika</td><td>0,69 %</td></tr></tbody></table></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Enthält knapp <strong>3200 große und mittelgroße Unternehmen</strong></li>



<li>quartalsweise Ausschüttungen</li>



<li>Abbildung: Optimiertes Sampling</li>



<li>Ausschüttungsrendite: ca. <strong>2,2 %</strong> p.a.</li>



<li>langfristige Performance: <strong>11,89 %</strong> p.a. (seit Auflage)</li>



<li>TER (Kosten): <strong>0,25 % p.a.</strong></li>
</ul>



<p>Der ETF performt langfristig in etwa wie ein <strong>ETF auf den MSCI World</strong>. Zudem enthält er <strong>Schwellenländer</strong>, die dann darüber entscheiden, ob der MSCI World outperformt oder underperformt wird.</p>



<p><strong>Zusammenfassend</strong>: <em>Globaler ETF, der nahezu alle Regionen nach deren <strong>Marktkapitalisierung</strong> enthält. Sollten sich die globalen Kräfteverhältnisse verschieben, &#8222;reagiert&#8220; der Index durch die Erhöhung bzw. Herabstufung einzelner Länder. Beispiel: Überholt China die USA irgendwann, dann sollte der US-Anteil an Firmen sinken, der China-Anteil entsprechend steigen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abgebildeter Index: <strong>S&amp;P Global Dividend Aristocrats NR USD</strong></li>



<li>Investiert weltweit in <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong></li>



<li>Index-Selektion erfolgt nach langfristiger <strong>Dividendenzahlung</strong> bzw. <strong>-erhöhung</strong>: Mindestens an <strong>10 aufeinanderfolgenden Jahren</strong> eine <strong>gleichbleibende</strong> oder <strong>steigende Dividende</strong> gezahlt</li>



<li>Enthält ca. <strong>100-120</strong> Unternehmen</li>



<li>Schwerpunkt Länder:</li>
</ul>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><thead><tr><th>Platz</th><th>Region</th><th>Gewicht</th></tr></thead><tbody><tr><td>1</td><td>Kanada</td><td>22,60 %</td></tr><tr><td>2</td><td>USA</td><td>21,18 %</td></tr><tr><td>3</td><td>Großbritannien</td><td>14,73 %</td></tr><tr><td>4</td><td>Eurozone</td><td>14,32 %</td></tr><tr><td>5</td><td>Europa (ex Euro)</td><td>8,34 %</td></tr><tr><td>6</td><td>Japan</td><td>6,58 %</td></tr><tr><td>7</td><td>Asien (Industrieländer)</td><td>5,48 %</td></tr><tr><td>8</td><td>Australasien</td><td>2,13 %</td></tr><tr><td>9</td><td>Afrika</td><td>1,30 %</td></tr><tr><td>10</td><td>Lateinamerika</td><td>1,15 %</td></tr><tr><td>11</td><td>Asien (Schwellenländer)</td><td>0,76 %</td></tr></tbody></table></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>quartalsweise Ausschüttungen</li>



<li>Abbildung: Optimiertes Sampling</li>



<li>Ausschüttungsrendite: ca. <strong>4 % p.a.</strong></li>



<li>langfristige Performance: <strong>8,11 %</strong> p.a. (seit Auflage)</li>



<li>TER (Kosten): <strong>0,45 % p.a.</strong></li>
</ul>



<p><strong>Zusammenfassend</strong>: Globaler ETF mit hoher Gewichtung Kanadas. Unternehmen werden nach ihrer <strong>Dividendenhistorie</strong> ausgesucht. Dadurch tendentiell eher &#8222;<em>sicherere</em>&#8220; Unternehmen mit einem langjährig etablierten Geschäftsmodell, Stichwort <strong>Qualität</strong>. Kürzt ein Unternehmen seine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividende</a>, fliegt es aus dem Index und wird für den Anleger &#8222;aussortiert&#8220;. Chancen auf <strong>kontinuierlich steigende Dividenden</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausschüttungen pro Jahr</h2>



<p>Kommen wir nun zu den Ausschüttungszeitpunkten der beiden ETF. In nachfolgender Tabelle siehst du, in welchen Monaten der ETF jeweils ausschüttet (=X).</p>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><tbody><tr><td><strong>Monat:</strong></td><td><strong>Vanguard FTSE All-World</strong></td><td><strong>SPDR S&amp;P Global Dividend</strong></td></tr><tr><td>Januar</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>Februar</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>März</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr><tr><td>April</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>Mai</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>Juni</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr><tr><td>Juli</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>August</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>September</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr><tr><td>Oktober</td><td><strong>X</strong></td><td></td></tr><tr><td>November</td><td></td><td><strong>X</strong></td></tr><tr><td>Dezember</td><td>&#8212;</td><td>&#8212;</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Wenn du nun zusammenzählst, bekommst du durch die beiden ETF tatsächlich innerhalb eines Jahres an <strong>8 von 12 Monaten</strong> deine <strong>Ausschüttungen</strong>. Lediglich in den Monaten <strong>März</strong>, <strong>Juni</strong>, <strong>September</strong> und <strong>Dezember </strong>würdest du entsprechend leer ausgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umsetzung des Projekts und Beispielrechnung &#8211; So gehst du vor</h2>



<p>Du hast nun gesehen, dass du mit beiden ETFs ziemlich gute <strong>Ausschüttungen</strong> erhalten kannst. Wenn du das nun selbst für dich umsetzen möchtest, dann solltest du lediglich bei einem Broker deiner Wahl ein <strong>Depot eröffnen</strong> (z.B. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank">hier</a>*oder <a rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C87024090T" target="_blank">hier</a>*) und dir die ETFs entweder per <strong>Einzelkauf</strong> oder per <strong>Sparplan</strong> in dein Depot holen.</p>



<p>Kleiner Tipp: Dadurch dass du durch die ETFs planbar <strong>laufende Erträge</strong> einnehmen wirst, wieso dann nicht einen Sparplan direkt auf deine <strong>Eingänge auf dem Verrechnungskonto</strong> einrichten?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispielrechnung:</strong></h3>



<p>Du investierst <strong>100.000 Euro</strong> in diese beiden ETFs, zum Beispiel in einer 60:40 Aufteilung (weil der Vanguard <strong>weniger ausschüttet</strong> aber <strong>stärker im Wert steigt</strong>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>60000 Euro</strong> in den <strong>FTSE All-World</strong></li>



<li><strong>40000 Euro</strong> in den <strong>SPDR S&amp;P Global Dividend</strong></li>
</ul>



<p>Ausschüttungen <em><strong>pro Jahr</strong></em>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1320 Euro</strong> durch den FTSE All-World (2,2 % auf 60000 Euro)</li>



<li><strong>1600 Euro</strong> durch den SPDR S&amp;P Global Dividend (4% auf 40000 Euro)</li>
</ul>



<p>macht zusammen ein passives Einkommen von <strong>2920 Euro</strong> im Jahr, also runtergerechnet rund <strong>243,33 Euro im Monat.</strong> Dass du ab <strong>801 Euro </strong>auch Steuern bezahlen musst, lasse ich hier der Einfachheit außen vor. </p>



<p>Dieses Geld landet also automatisch auf deinem <strong>Verrechnungskonto</strong> und steht dir somit direkt zur Verfügung. Per <strong>Dauerauftrag</strong> kannst du es nun automatisiert auf dein <strong>Girokonto</strong> transferieren lassen.</p>



<p>Nun ist es so, dass die ETFs natürlich parallel auch noch in ihrem Wert steigen sollten, der Vanguard deutlich, der SPDR eher gemächlich. Während du also die Ausschüttungen kassierst, wächst ein Grundkapital von <strong>100.000 Euro</strong> trotzdem <strong>langfristig</strong> weiter.</p>



<p>Du könntest dir nun natürlich überlegen, deine <strong>243 Euro</strong> im Monat <strong>direkt oder zum Teil wieder in die beiden ETFs zu reinvestieren</strong>. Dies zum Beispiel automatisch per Sparplan mit <strong>Einzug direkt von deinem Verrechnungskonto</strong>. Dadurch würdest du dir einen <strong>Schneeball</strong> aufbauen, der sich über die Jahre zu einer wahren Lawine wandeln sollte.</p>



<p>Zum einen sollten bei diesem Vorgehen <strong>deine Ausschüttungen stetig wachsen</strong>, zudem steigen deine ETFs im Wert immer weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ewige Rente durch Ausschüttungen?</h2>



<p>Natürlich läuft nicht immer alles so strikt nach Mathematik. Teilweise werden deine ETFs natürlich auch mal stark <strong>im Wert einbrechen</strong>, zudem könnten die <strong>Ausschüttungen bei einer Krise auch mal sinken</strong>. Dass diese jedoch ganz ausfallen, dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Irgendwo auf der Welt spielt immer Musik. </p>



<p>Du siehst aber dennoch: Rein mathematisch könntest du dir mit dieser Taktik eine &#8222;<strong>ewige Rente</strong>&#8220; aufbauen, die du schon heute beinahe jeden Monat kassieren kannst. Diese &#8222;Rente&#8220; sollte zudem stetig steigen, genau wie das zugrundeliegende Kapital von 100.000 Euro im Beispiel.</p>



<p>Selbst mit einer solchen absoluten Simpel-Strategie kannst du dir eine schöne Ergänzung &#8211; wenn nicht sogar einen Ersatz &#8211; zur <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzlichen Rente</a> langfristig aufbauen. Kompliziert ist anders.</p>



<p>Zum Abschluss dennoch zur Klarstellung: Es gibt natürlich auch andere Wege, sich regelmäßig teilweise sogar <strong>monatlich Ausschüttungen</strong> auszahlen zu lassen. <strong>Immobilien-REIT</strong>s, <strong>monatlich ausschüttende Anleihen-ETF</strong>s oder <strong>monatlich ausschüttende Einzelaktien</strong> bieten dies ebenfalls. Teilweise sind die Ausschüttungen dort sogar noch höher.</p>



<p>Mir ist es aber wichtig, dass trotz der Ausschüttungen auch die Kurswerte langfristig deutlich steigen. Hier ist man denke ich mit einem globalen Vorgehen etwas sicherer und entspannter unterwegs. </p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum hier dargestellten Simpel-Depot?</strong></p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/">Ausschüttungen an 8 von 12 Monaten mit nur zwei ETF</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welt-ETF als Altersvorsorge</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 16:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[ETF als Ersatz für Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparpläne]]></category>
		<category><![CDATA[FTSE All-World Index]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI ACWI Index]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-ETF als Altersvorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich dir einmal meine Einschätzung zu der Frage erläutern, ob ich einen einfachen Welt-ETF als Altersvorsorge für sinnvoll oder weniger optimal halte. Wie du als (hoffentlich) aufmerksamer Leser dieser Seite bereits weißt, gliedert sich meine Investmentstrategie, zumindest der Wertpapier-Teil, in einen ETF-Kern und ergänzend dazu in Einzelaktien als Satelliten, die regelmäßige Einkünfte abwerfen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Heute möchte ich dir einmal meine Einschätzung zu der Frage erläutern, ob ich einen einfachen <strong>Welt-ETF als Altersvorsorge für sinnvoll oder weniger optimal halte.</strong></p>



<p>Wie du als (hoffentlich) aufmerksamer Leser dieser Seite bereits weißt, gliedert sich meine Investmentstrategie, zumindest der <strong>Wertpapier-Teil</strong>, in einen <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>-Kern</strong> und ergänzend dazu in <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Einzelaktien</a> als Satelliten</strong>, die regelmäßige Einkünfte abwerfen und <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vielleicht hin und wieder den Index schlagen</a>. Hierbei setze ich jedoch nicht nur auf Dividenden-Werte, sondern auch auf Wachstumswerte.</p>



<p>Wieso ich mich für ETFs entschieden habe und deswegen sogar meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kapitalbildende Lebensversicherung und meine Riester-Rente gekündigt</a> habe, kannst du ebenfalls in meinen älteren Beiträgen nachlesen.</p>



<p>Aber um die <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strategie im Gesamten</a> geht es mir hier heute nicht, sondern eben den Aspekt meines „<strong>Welt-ETF</strong>“ im Kern.&nbsp; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Reicht ein Welt-ETF als Altersvorsorge?</h2>



<p>Unter anderem bespare ich in meinem „Kern“ einen ETF auf den weltweiten <strong><a aria-label="FTSE All-World Index (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=7&amp;ved=2ahUKEwiEzoTt65XgAhWPhqYKHQcWBzEQFjAGegQIBBAC&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.ftse.com%2FAnalytics%2FFactSheets%2FHome%2FDownloadSingleIssue%2FGAE%3FissueName%3DAWORLDS&amp;usg=AOvVaw2Sjg2L6RrWDxnSX3A_FngS" target="_blank">FTSE All-World Index</a></strong>. Dieser enthält über <strong>3000 Unternehmen</strong> aus nahezu allen geografischen Bereichen dieser Welt. <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In diesem Beitrag</a> habe ich dir meinen ETF und seine geografische und branchenmäßige Aufteilung bereits vorgestellt.</p>



<p>Vereinfacht gesagt enthält er <strong>Industrieländer</strong> mit einem Verhältnis von knapp <strong>90 %</strong> und <strong>Schwellenländer</strong> mit einem Anteil von knapp <strong>10 %</strong>. Nordamerika, Europa, Pazifik, Schwellenländer – alles drin.</p>



<p>Dieser Welt-ETF im Kern soll später auch meine Altersvorsorge sein, sprich <strong>Buy-and-hold</strong> in Reinkultur per Sparplan. Stur, stupide, langweilig und dauerhaft ist die Devise. Auf die anderen ETF meiner Altersvorsorge möchte ich hier absichtlich nicht eingehen und mich nur auf den „Welt-ETF“ konzentrieren.</p>



<p><strong>Aber wie sinnvoll ist es überhaupt, die Altersvorsorge in die Hände eines globalen Index wie den FTSE All-World, ACWI oder MSCI World / MSCI <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emerging Markets</a>-Mix zu legen? Geht man hierbei nicht ein ziemlich hohes Risiko ein, da z.B. keine Anleihen oder Rohstoffe enthalten sind? </strong></p>



<p>Um meine Gedanken zu dieser Frage soll es hier nun gehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FTSE All-World, MSCI ACWI, MSCI World / MSCI Emerging Markets – im Prinzip Alles das Gleiche</h2>



<p>Egal ob du selbst nun einen 1-ETF-Ansatz verfolgst oder der inzwischen vielfach propagierten und etablierten <strong>70/30</strong> Aufteilung (<strong>MSCI World / EM</strong>) folgst, meine nachfolgenden Gedanken treffen auf beide Szenarien zu. Ich persönlich folge dem All-World Index, weil ich <strong>keine Lust auf Rebalancing</strong> habe, um die 70:30-Relation jedes Jahr aufs Neue herzustellen. Kostet mir zu viel Rendite.</p>



<p>Ich bin mir aber im Klaren darüber, dass wenn die <strong>Emerging Markets</strong> abgehen wie eine Rakete, ich dann nur mit 10 % anteilig dabei bin, anstatt mit 30 % beim 70/30-Mix. Andererseits: Wenn die Schwellenländer weiterhin unterperformen wie die letzten Jahre, dürfte mein All-World durch den geringer gewichteten Anteil Emerging Markets sogar theoretisch besser abschneiden als der 70:30-Mix, jedoch logischerweise schlechter als der Standard <strong>MSCI World</strong>.</p>



<p>Welches Szenario letztendlich eintrifft steht &#8211; wie immer an der Börse &#8211; in den Sternen, weshalb ich mir diesen Stress gar nicht geben möchte. <strong>MSCI ACWI</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">All Country World Index</a>) oder der <strong>FTSE All-World</strong> muss also her.</p>



<p>Welchen ETF man dann persönlich bespart, ist Geschmacksache
und richtet sich nach Fragen wie </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kosten (TER), </li>



<li><strong>Fondsgröße</strong> (somit die Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Schließung, weil zu unwirtschaftlich), </li>



<li>Tracking-Error und ob er </li>



<li><strong>thesaurierend oder ausschüttend</strong> (Unterschied siehe <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>) </li>
</ul>



<p>sein soll. Wenn man sämtliche
ETFs auf dem Markt aktuell vergleicht, sind die Unterschiede in der Performance
marginal. Eine richtig „schlechte“ Wahl ist momentan zumindest nicht unbedingt
zu befürchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welt-ETFs auf einen Blick</h2>



<p>Wenn auch du mit dem Gedanken nur eines Welt-ETF spielst, dann gebe ich dir nachfolgend eine kleine Übersicht über mögliche ETFs, die auf dem deutschen Markt aktuell handelbar sind (Stand: <strong>29.01.2019</strong>):</p>



<figure class="wp-block-table aligncenter"><table><tbody><tr><td><strong>Name</strong>   </td><td><strong>Lyxor MSCI All Country World UCITS ETF Acc   (EUR)</strong>   </td><td><strong>iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Acc)</strong>   </td><td><strong>SPDR MSCI ACWI UCITS ETF</strong>   </td><td><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong>   </td><td><strong>Xtrackers MSCI AC World Index UCITS ETF 1C</strong>   </td></tr><tr><td><strong>ISIN</strong>   </td><td><strong>LU1829220216</strong>   &nbsp;   </td><td><strong>IE00B6R52259</strong>   </td><td><strong>IE00B44Z5B48</strong>   </td><td><strong>IE00B3RBWM25</strong>   </td><td><strong>IE00BGHQ0G80</strong>   </td></tr><tr><td><strong>WKN</strong>   </td><td><strong>LYX00C</strong>   </td><td><strong>A1JMDF</strong>   </td><td><strong>A1JJTC</strong>   </td><td><strong>A1JX52</strong>   </td><td><strong>A1W8SB</strong>   </td></tr><tr><td><strong>Fondswährung</strong>   </td><td>EUR   </td><td>USD   </td><td>USD   </td><td>USD   </td><td>EUR   </td></tr><tr><td><strong>Ausschüttung</strong>   </td><td>Thesaurierend   </td><td>Thesaurierend   </td><td>Thesaurierend   </td><td>Ausschüttend   </td><td>Thesaurierend   </td></tr><tr><td><strong>Replikation</strong>   </td><td>Synthetisch   (unfunded Swap)   </td><td>Physisch   (optimiertes Sampling)   </td><td>Physisch   (optimiertes Sampling)   </td><td>Physisch (optimiertes Sampling)   </td><td>Physisch (optimiertes Sampling)   </td></tr><tr><td><strong>Gesamtkosten (TER)</strong>   </td><td><strong>0,45% p.a.</strong>   </td><td><strong>0,60% p.a.</strong>   </td><td><strong>0,40% p.a.</strong>   </td><td><strong>0,25% p.a.</strong>   </td><td><strong>0,40% p.a.</strong>   </td></tr></tbody></table></figure>



<p>Wie oben bereits geschrieben ist es Geschmacksache, ob man nun den <strong>FTSE All-World Index</strong> oder den <strong>ACWI-Index</strong> wählt. Die Zusammensetzung und Performance gleicht sich beinahe vollständig. Auch ob man nun einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierer oder Ausschütter</a> wählt, ist nach der <strong>Investmentsteuerreform 2018</strong> nicht mehr kriegsentscheidend. </p>



<p>Die Gebühren sind in meinen Augen
bei einer jahrzehntelangen Anlagedauer auch zu vernachlässigen.
TER-Unterschiede werden auf die Dauer vermutlich mit entsprechender Über- oder
Unterperformance im Vergleich zu den Mitbewerbern auf lange Sicht wieder
ausgeglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieviel Risiko steckt in so einem Welt-ETF?</h2>



<p>Aber wenn die eigene Altersvorsorge davon abhängt: Wie sicher ist denn so ein Fonds? Nunja, der weltweite MSCI-World-Index erzielte laut MSCI-World Rendite-Dreieck die vergangenen 30 Jahre eine Rendite von <strong>6 Prozent pro Jahr</strong> (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.dasinvestment.com/loys-beim-investmentsparen-ist-jeder-tag-der-richtige-um-zu-beginnen/" target="_blank">Quelle</a>). </p>



<p>Klar, das sind mal wieder nur Rückwärtsbetrachtungen, jedoch denke ich, dass es so lange es weltweit Unternehmen gibt, die produzieren, es auch weiterhin daraus Rendite geben wird. Zumindest solange die Menschheit weiter wächst und dadurch auch die menschlichen Bedürfnisse (siehe Maslow).</p>



<p>Klar wird sich der Index in den kommenden 30 Jahren vermutlich drastisch (!) in seiner Zusammensetzung verändern. Einige Unternehmen fliegen raus, gehen Pleite oder räumen ihren Platz für junge Highflyer, die mit ihrer Marktkapitalisierung den Index im Ganzen anheben. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="In den letzten 5 Jahren eindrucksvoll so geschehen durch die FANG-Aktien aus den USA (öffnet in neuem Tab)" href="https://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/sind-fang-aktien-noch-einen-blick-wert100.html" target="_blank">In den letzten 5 Jahren eindrucksvoll so geschehen durch die FANG-Aktien aus den USA</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwellenländer entscheiden über
zukünftige Rendite</h2>



<p>Ich persönlich gehe davon aus, dass sich z.B. China und Indien auch in Zukunft sehr gut entwickeln werden, vielleicht sogar <strong>dynamischer</strong> und <strong>nachhaltiger</strong> als die Industrieländer mit ihrer &#8222;old-Economy&#8220;. Alleine die Bevölkerungszahl dieser Länder birgt enorme wirtschaftliche Chancen. Daher gehe ich durchaus davon aus, dass die Schwellenländer zukünftig den Ausschlag in Sachen Rendite geben werden.</p>



<p>Im <strong>ACWI / FTSE All-World</strong> sind eben diese Länder enthalten. Dadurch könnten die beiden Welt-Indizes den MSCI-World (nur Industrieländer) auf Dauer sogar schlagen. Dadurch könnten die Welt-Indizes langfristig vielleicht im Bereich von <strong>6,5-8 Prozent p.a.</strong> Rendite mitspielen. Natürlich würden in so einem Falle die <strong>70/30-Mixer</strong> noch bessere Rendite einfahren…</p>



<h2 class="wp-block-heading">China als neue Nummer 1?</h2>



<p>Wenn irgendwann nicht mehr die USA die Indices nach Marktkapitalisierung dominieren (aktuell über 50 Prozent), sondern z.B. <strong>China</strong>, kann sich auch die <strong>Performance des Welt-Index</strong> gravierend nach oben oder unten ändern. Das finde ich persönlich das Spannende an der Sache: Man ist an der gesamten Welt und auch ihrer politisch-wirtschaftlichen Aufteilung beteiligt, inklusive ihrer Änderungen. </p>



<p>Dadurch schätze ich die Situation so ein, dass Fonds/ETFs auf diese Indices tatsächlich die Chance haben, <strong>dauerhaft am Markt verfügbar zu bleiben</strong>. Im Endeffekt kann es dem Anleger sogar egal sein, wer wirtschaftlich die Hosen in der Welt an hat, beteiligt ist man in jedem Fall.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert bei Krisen und Unternehmenspleiten?</h2>



<p>ETFs auf den ACWI oder FTSE All-World halte ich aufgrund ihrer <strong>extremen Diversifikation</strong> für ziemlich „sicher“, im Sinne eines eventuellen Totalverlustes des eingesetzten Kapitals. Es muss schon viel geschehen, damit die größten 2000-3000 weltweiten Unternehmen alle pleitegehen oder durch <strong>Disruption</strong> ausgelöscht werden. Einzelne ja, alle nein.</p>



<p>Wenn dies doch mal passieren sollte, kann uns unser Wertpapierdepot und unsere Altersvorsorge ohnehin am Hintern vorbeigehen.</p>



<p>Hier zählt dann das nackte
Überleben und die physische Sicherung der eigenen Existenz. Selbst im sehr
unwahrscheinlichen Fall eines Atomkrieges zwischen zwei Staaten dürften noch
Unternehmen übrigbleiben, die dann eben den Index repräsentieren. Mehr
Sicherheit geht so gesehen eigentlich fast nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Index stirbt nicht</strong> </h2>



<p>Gedankenspiel:</p>



<p>Hätte jedes Land auf der Welt nur noch ein einziges Unternehmen (insgesamt also 194 Aktien), dann wären immer noch genügend Unternehmen in dem <strong>Welt-Index</strong>, sodass von einer recht großen Streuung gesprochen werden kann.</p>



<p>Ich schätze somit die Zukunftsaussichten dieser <strong>Welt-ETFs</strong> als sehr gut ein. Jedoch schwanken diese Indices auch mit dem globalen Aktienmarkt, darüber sollten sich interessierte Anleger unbedingt bewusst sein. </p>



<p>Dadurch ist auch trotz der guten langfristigen Aussichten etwas Taktik geboten, wenn es Richtung <strong>Renteneintritt</strong> geht oder wenn man anfangen möchte, <strong>von seinem Depot zu zehren</strong>. Nichts ärgerlicher als wenn kurz vor der Rente noch eine Wirtschaftskrise das mühsam aufgebaute Depot zerschießt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umschichtungen im Alter nötig</h2>



<p>Wenn also die Rente absehbar ist, sind in meinen Augen Umschichtungen in risikoärmere Produkte absolut notwendig. Hier kann es dann Sinn machen, z.B. Teilverkäufe vorzunehmen und diese in risiko- und schwankungsärmere Anlageprodukte (z.B. Anleihen) einmalig umzuschichten, die ihre 2-4 Prozent p.a. verlässlich und halbwegs schwankungsarm schaffen. Und das dauerhaft. Neue Devise: <strong>Kapitalerhalt vor Kapitalaufbau</strong>.</p>



<p>Wer nicht umschichten möchte, kann einen anderen, riskanteren, Ansatz wählen: Nämlich die sogenannte <strong>4%-Regel</strong>. Hier wird unterstellt, dass man jedes Jahr <strong>4%</strong> aus seinem ETF entnehmen kann (durch Verkäufe) und das verbleibende Kapital trotzdem weiter wächst oder zumindest nicht schrumpft. Beispiel: Wenn du 6% p.a. machst, jedoch nur 4% entnimmst, wächst dein Vermögen dennoch um 2%. Zumindest rechnerisch. So gesehen hätte man dann eine sogenannte &#8222;<strong>ewige Rente</strong>&#8222;, die sich selbst speist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ein Welt-ETF kann meiner Meinung nach also sehr gut zum Aufbau einer Altersvorsorge genutzt werden. Ich habe da momentan absolut keine Bauchschmerzen dies so für mich umzusetzen. So ein ETF hat einfach sehr viele Vorteile, die man sich als langfristiger Anleger wünscht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>extrem breit gestreut</li>



<li>gute Fondsgrößen</li>



<li>relativ schwankungsarm aufgrund der hohen Diversifikation</li>



<li>Chancen durch den Schwellenländeranteil</li>



<li>Geringe laufende Kosten</li>



<li>Kein Rebalancing nötig im Gegensatz zu Lösungen aus mehreren ETFs (z.B. nach <a aria-label="Gerd Kommer (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2BcZJ6b" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerd Kommer</a>*)</li>



<li>„Unsterblicher Index“, trotz aller kommenden Widrigkeiten, Krisen und Disruptionen</li>



<li>Als <strong>Thesaurierer</strong> quasi eine „<em>Fire and Forget-Lösung</em>“, die keinerlei Tätigkeit des Anlegers verlangt</li>
</ul>



<p>Einziger Wermutstropfen ist, dass im Alter umgeschichtet werden muss, da die Schwankungen dann doch zu groß sind, wenn es in die Auszahlungsphase geht.</p>



<p>Zudem würde ich keinem Mitte 50 empfehlen, <strong>ausschließlich</strong> mit einem solchen ETF fürs Alter vorzusorgen. Da gibt es durchaus sinnvollere Möglichkeiten, zum Beispiel auch mit Versicherungsmantel in Kombination mit einem <strong>garantierten Rentenfaktor</strong>.</p>



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<p>Wie ist deine Meinung zum Thema Altersvorsorge mit ETFs? Wie hast du die Altersvorsorge für dich gelöst?</p>
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		<item>
		<title>Vanguard FTSE All-World im Sparplan &#8211; Traum wird Realität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 18:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World thesaurierend]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[WKN: A1JX52 / ISIN: IE00B3RBWM25]]></category>
		<category><![CDATA[WKN: A1T8FV / ISIN: IE00B8GKDB10]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26.10.2017 ist der Startschuss offiziell gefallen: Der berühmte US-Anbieter von hochwertigen Indexfonds und ETFs, Vanguard, wagt sich auf den deutschen Markt und bietet seitdem 23 seiner ETFs nun auch hier bei uns in Deutschland an. Eine Übersicht über die aktuellen ETFs findest du hier. Was die Fondslösungen der Vanguard Group besonders auszeichnet, ist die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/">Vanguard FTSE All-World im Sparplan &#8211; Traum wird Realität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Am 26.10.2017 ist der Startschuss offiziell gefallen: Der berühmte US-Anbieter von hochwertigen <strong>Indexfonds</strong> und <strong>ETFs</strong>, <strong>Vanguard</strong>, wagt sich auf den deutschen Markt und bietet seitdem <strong>23</strong> seiner ETFs nun auch hier bei uns in Deutschland an. Eine Übersicht über die aktuellen <a href="https://www.justetf.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs</a> findest du hier.</p>



<p>Was die Fondslösungen der <a rel="noopener noreferrer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Vanguard_Group" target="_blank">Vanguard Group</a> besonders auszeichnet, ist die recht kompromisslose Fokussierung auf möglichst <strong>geringe laufende Gebühren</strong> und eine meist <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank">physische Replikation</a>, sei es durch Sampling oder vollständig repliziert. Vanguard ist quasi der Discounter unter den <strong>passiven Investment-Lösungen</strong> und schon seit fast einem <strong>halben Jahrhundert</strong> am Markt tätig.</p>



<p>Besonders einer seiner nun auch in Deutschland handelbaren „Schlachtschiffe“ hat es mir dabei besonders angetan: Der <strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong>. Hier einige seiner Basisdaten, die einem durchaus das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen können, also mir zumindest. Die für mich besonders attraktiven Eckdaten, habe ich fett markiert:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eckdaten des Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Name: Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</li>



<li>WKN: <strong>A1JX52</strong> / ISIN: IE00B3RBWM25</li>



<li>Fondsgesellschaft: Vanguard Investments (Irl)</li>



<li>Handelswährung: EUR, Fondwährung: USD</li>



<li><strong>vollständige physische Abbildung</strong> des Index (FTSE All-World)</li>



<li><strong>ausschüttend, quartalsweise<br></strong></li>



<li>Fondsvolumen: <strong>1.293,09 Mio</strong></li>



<li><strong>TER: 0,25 %</strong> (seit 2019: <strong>0,22 %</strong>)</li>



<li>Auflagedatum: 22.05.2012</li>



<li>Fondsdomizil: Irland</li>



<li>steuertransparent (ab 2018 irrelevant, da alle Fonds <a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gleich behandelt</a> werden)</li>
</ul>



<p>Wie ihr sehen könnt, handelt es sich beispielsweise bei dem <strong>FTSE All-World</strong> um einen wirklich hochinteressanten Vertreter der Gattung ETF. Aktuell bin ich mir ernsthaft am Überlegen, ob der Vanguard nicht zukünftig meine beiden <strong>MSCI World</strong>/<strong>MSCI EM-ETF</strong>s ersetzen soll und kann.</p>



<p>Eine lesenswerte Abhandlung über den neuen <strong>Brot-und-Butter-ETF</strong> und einen Vergleich mit seinen MSCI-Brüdern hat mein Kollege Albert Warnecke verfasst. Dieser messerscharfen Analyse ist nichts hinzuzufügen, von daher werde ich meine eigene Analyse des ETF relativ kurz halten. <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.finanzwesir.com/blog/vanguard-deutschland" target="_blank">Zum Artikel</a> auf <strong>Finanzwesir.de</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ganze Welt in einem ETF</h2>



<p>Mit dem Vanguard <strong>FTSE All-World UCITS ETF</strong> bist du an sage und schreibe aktuell knapp <strong>3090 Unternehmen</strong> aus <strong>47 Ländern</strong> (Stand: 15.11.2017) beteiligt. Auch <strong>Schwellenländer</strong> sind in dem Index enthalten, er ähnelt daher vom Aufbau her dem <strong>MSCI ACWI-Index</strong>. Für Fans des passiven und unkomplizierten Investierens ist dadurch erstmals ein <strong>1-ETF-Portfolio</strong> zu einer <strong>TER von 0,22%</strong> umsetzbar, welches nahezu den kompletten <strong>weltweiten Aktienmarkt</strong> abdeckt. Über 90% der weltweiten Marktkapitalisierung werden laut der <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9505/EQUITY/overview" target="_blank">Homepage des Anbieters</a> durch diesen einen ETF abgedeckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Länder sind enthalten?</h3>



<p>Wie oben geschrieben, sind insgesamt <strong>47 Länder</strong> in dem Index enthalten. Darunter <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong> (Emerging Markets). Hier einige Länder und deren Anteil am Index in der Übersicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>USA 51,3%</li>



<li>Japan 8,5%</li>



<li>UK 6,1%</li>



<li>Frankreich 3,4%</li>



<li>Deutschland 3,3%</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zur regionalen Verteilung</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nordamerika 54,2 %</li>



<li>Europa 21,6 %</li>



<li>Pazifik 14,5 %</li>



<li>Schwellenmärkte 9,5 %</li>



<li>Naher Osten 0,1 %</li>



<li>Sonstige Länder 0,1 %</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Branchen sind enthalten?</h3>



<p>Wichtig bei jedem Index, so auch beim <strong>FTSE All-World</strong>, ist natürlich die Zusammensetzung aus den verschiedenen Branchen. Hier sollte jeder passive Investor genau abwägen, ob er mit der Verteilung leben kann, oder ob der Fonds für ihn vielleicht ausscheidet. Beim Vanguard FTSE All-World UCITS ETF sieht die Branchenverteilung wie folgt aus (<a href="https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9505/EQUITY/portfolio" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Finanzwesen</strong> 22,7 %</li>



<li><strong>Technologie</strong> 13,7 %</li>



<li><strong>Industrie</strong> 13,1 %</li>



<li><strong>Konsumgüter</strong> 13,0 %</li>



<li><strong>Gesundheitswesen</strong> 10,1 %</li>



<li><strong>Verbraucherdienste</strong> 10,1 %</li>



<li><strong>Öl &amp; Gas</strong> 6,1 %</li>



<li><span id="1188_row_0" data-ng-bind-html="cell | appendPercentageIfNumber:1 | vuiEmDash"><strong>Roh-, Hilfs- &amp; Betriebsstoffe</strong> 4,9 %<br></span></li>



<li><strong>Versorgungsbetriebe</strong> 3,3 %</li>



<li><strong>Telekommunikation</strong> 3,0 %</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen sind enthalten?</h3>



<p>Und welche Firmen hole ich mir ins Depot, wenn ich in den Vanguard investiere? Da ich hier nicht alle <strong>3090 Unternehmen</strong> niederschreiben möchte, beschränke ich mich auf die Top 10, gemessen an ihrem prozentualen Anteil am Index. Diese finden sich in ähnlicher Form auch in vergleichbaren Indices, wie dem <strong>MSCI World</strong> (<a href="https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9505/EQUITY/portfolio" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Apple</strong> 1,97053 %</li>



<li><strong>Microsoft</strong> 1,39232 %</li>



<li><strong>Amazon</strong> 0,98138 %</li>



<li><strong>Facebook</strong> 0,93918 %</li>



<li><strong>Johnson &amp; Johnson</strong> 0,83959 %</li>



<li><strong>JP Morgan Chase</strong> 0,79062 %</li>



<li><strong>Exxon Mobil</strong> 0,78884 %</li>



<li><strong>Alphabet Class A</strong> 0,74875 %</li>



<li><strong>Alphabet Class C</strong>&nbsp; 0,62556 %</li>



<li><strong>Bank of America</strong> 0,60170 %</li>
</ul>



<p>Du siehst, der Fonds eignet sich eher nicht für Anleger mit einem ausgeprägten Home-Bias auf Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein echter Vanguard für Dividenden-Sammler</h2>



<p>Neben dem oben vorgestellten ETF bietet <strong>Vanguard</strong> auch eine Lösung für Freunde des weltweiten <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Sammelns</a> an, den <strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> (<strong>WKN: A1T8FV</strong>). Dieser Fonds investiert in weltweite Unternehmen mit <strong>hohen Dividendenrenditen</strong>. Dieser Index ist vom Aufbau her grob vergleichbar mit den <a href="https://www.stoxx.com/indices" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indices von Stoxx</a>.</p>



<p>Wie so oft gilt aber auch hier, dass <strong>in den letzten 10 Jahren die Performance von Dividenden-ETFs schlechter war, als die Performance von ETFs, welche nach Marktkapitalisierung gewichtet</strong> sind (wie der <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten des&nbsp;Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Name: <strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong></li>



<li>WKN: <strong>A1T8FV</strong> / ISIN: IE00B8GKDB10</li>



<li>Fondsgesellschaft: Vanguard Investments (Irl)</li>



<li>Handelswährung: EUR, Fondwährung: USD</li>



<li><strong>physische Abbildung</strong> (optimiertes Sampling) des Index (FTSE All-World High Dividend Yield)</li>



<li><strong>ausschüttend, quartalsweise<br></strong></li>



<li>Fondsvolumen: <strong>508,93 Mio</strong></li>



<li><strong>TER: 0,29 %</strong></li>



<li>Auflagedatum: 21.05.2013</li>



<li>Fondsdomizil: Irland</li>



<li>steuertransparent (ab 2018 irrelevant, da <a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/">alle Fonds gleich behandelt</a> werden)</li>
</ul>



<p>Wer somit seine laufende <strong>Dividendenstrategie</strong> um einen wirklich attraktiven ETF ergänzen möchte, kann somit nun auch in Deutschland auf eine Lösung von Vanguard zurückgreifen.</p>



<p>Übrigens: Wie du ganz simpel mit nur <strong>3 ETFs</strong> an <strong>8 von 12 Monaten Ausschüttungen erhältst</strong>, bei gleichzeitig sehr guter Performance, kannst du <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Coole Sache! Also kaufen?</h2>



<p>Klingt doch alles gut, oder? Klingt gut, ist gut. Also kaufen? Halt. Leider hat die ganze Sache einen Haken. Meiner Meinung nach einen ziemlich gewichtigen: Weder der <strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF </strong>noch der <strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> sind derzeit <strong>per Sparplan besparbar</strong> (Anmerkung: Inzwischen schon, siehe Aktualisierungen unten!!!). Überhaupt sind aktuell in Deutschland <strong>keine Vanguard-ETFs</strong> per Sparplan besparbar (zwischenzeitlich veraltet, siehe unten!).</p>



<p>Die <strong>ETF-Strategie</strong> ist ja besonders deshalb so erfolgreich und beliebt, weil man durch die Sparpläne sein Depot auf einen kostengünstigen &#8222;<em>Autopilot</em>&#8220; stellen kann und sich um nichts mehr kümmern braucht. Nicht umsonst werden auch von manchen Schuldnerberatungen <a href="https://www.schuldnerberatung.de/sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne explizit empfohlen</a>. </p>



<p>Da die Fonds in Deutschland aber erst <strong>seit Ende Oktober 2017</strong> gehandelt werden, laufen eventuell die Gespräche mit <strong>Comdirect</strong>, <strong>ING Diba</strong>, <strong>Consorsbank</strong> und Co. gerade. Hierzu lassen sich im Netz derzeit leider keine verlässlichen Informationen auffinden. </p>



<p>Für mich ist eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Besparung per Sparplan</a> aber <strong>zwingende Voraussetzung</strong> für die <strong>passive ETF-Strategie</strong>. Einmalkäufe sind mir zu aktiv, bedeuten <a href="https://www.finanzguerilla.de/trading-das-sollte-man-vor-dem-einstieg-wissen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Market-Timing</a> im weitesten Sinne und beanspruchen Zeit und Nerven.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF als Sparplan</strong></h2>



<p>Begeben wir uns mal spaßeshalber ins Traumland:</p>



<p>Der <strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong> oder der <strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> würden ab sagen wir mal <strong>01.01.2018</strong> (praktischerweise ja gleichzeitig das Datum des Inkrafttretens des neuen <a href="http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Investmentsteuerreformgesetzes</a>, wo <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausschüttende ETFs</a> gewisse Vorteile in der Besteuerung bieten) als <strong>Sparplan-Lösungen</strong> angeboten. Im Idealfall sogar zeitlich begrenzt gefördert, sprich per <strong>kostenlosem Sparplan</strong>. Würde ich meine zwei MSCI-ETFs verkaufen und gegen den <strong>All-World</strong> von Vanguard ersetzen?</p>



<p>Kurze Antwort: <strong>Ja, absolut</strong>! Vanguard ist ein Anbieter, dessen Erfahrungen mit kostengünstigen Indexfonds bis ins <strong>Jahr 1975</strong> zurückreichen. Solche Produkte fallen besonders im kostenbewussten Deutschland sicherlich auf fruchtbaren Boden. Quasi der <strong>Volks-ETF</strong>, um im BILD-Sprachjargon zu bleiben.</p>



<p>Alleine schon die Fondsgrößen lassen es meiner Meinung nach als recht unwahrscheinlich erscheinen, dass eine Liquidation der ETFs in den nächsten Jahren zu befürchten wäre, kommende Krisen hin oder her. Sozusagen ein recht sicherer Hafen. Natürlich kann auch hier niemand in die Zukunft blicken, aber wenn ein solches Schlachtschiff wie der <strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong> kippt, dann hat die Welt weitaus größere Probleme zu bewältigen.</p>



<p>Übrigens ist es egal, ob du den <strong>FTSE All-World</strong> oder <strong>MSCI ACWI</strong> besparst. Die beiden schenken sich nichts und performen nahezu identisch. Eine Gegenüberstellung findest du <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Update 1: </strong>Sparplan bei der Comdirect verfügbar</h4>



<p>Offenbar hat die <strong><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C87024080T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Comdirect</a>*</strong> den Artikel hier gelesen und bietet nun diesen <strong>Vanguard-ETF</strong>, sowie weitere aus dem Hause, tatsächlich auch <strong>als Sparplan</strong> an. Zwar nicht kostenlos besparbar, aber was solls, sind ja nur Einmalkosten.</p>



<p>Jetzt müssen nur noch andere Online-Broker nachziehen und die Sause für den deutschen Anleger (mich inbegriffen) kann beginnen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Update 2:</strong> Bei der Consorsbank demnächst erhältlich</h4>



<p>Ich habe bezüglich dem <strong>FTSE All-World UCITS</strong> nun auch bei der <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank"><strong>Consorsbank</strong></a>* schriftlich angefragt. Nun was soll ich sagen&#8230;die Antwort von Ende Februar war, dass auch die <strong>Consorsbank</strong> ihren Kunden &#8222;<em>demnächst</em>&#8220; <strong>Vanguard-Sparpläne</strong> anbieten wird. Sobald ich etwas Neues diesbezüglich weiß, werde ich hier nachberichten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Update 3:</strong> Nun auch bei der Consorsbank im Sparplan erhältlich</h4>



<p>Es ist soweit!! Klammheimlich hat nun auch die <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank"><strong>Consorsbank</strong></a>* den <strong>Vanguard FTSE All-World UCITS</strong> (WKN: <strong>A1JX52</strong>) <strong>sparplanfähig</strong> gemacht (Stand: <strong>09.03.2018</strong>). Das habe ich heute per Zufall herausgefunden, beworben wurde es bislang nämlich nicht. Somit kann man ab sofort auch bei diesem Online-Broker den FTSE All-World <strong>monatlich besparen</strong>.</p>



<p>Es handelt sich hierbei zwar nicht um ein ETF-Aktions-Angebot zum <strong>kostenlosen Besparen</strong>, aber die <strong>1,5% Einmalgebühren</strong> pro Kauf sind es (mir zumindest) in jedem Fall wert. Die laufenden <strong>0,22 % Gebühren p.a.</strong> sowieso.</p>



<p>Wie angekündigt habe ich heute direkt meine bisherigen zwei <strong>70:30</strong>-Sparpläne des <strong>MSCI-World</strong> und des <strong>MSCI EM</strong> gestoppt und gegen den <strong>Vanguard-Sparplan</strong> ersetzt. Da hier schon öfters gefragt wurde: Die beiden MSCIs behalte ich vorerst und werde sie dann bei Gelegenheit und mit <strong>angemessener Rendite</strong> verkaufen und die Summe anschließend im <strong>Vanguard</strong> bündeln. </p>



<p>Konzentration bringt auf Dauer vermutlich die höhere Rendite, zudem entfällt ab sofort das eigene <strong>Rebalancing</strong> WORLD/EM. Damit habe ich dann das Thema ETF für mich soweit abgehakt, denn ich beabsichtige, den <strong>Vanguard</strong> bis zum Sanktnimmerleinstag oder der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/">Zombie-Apokalypse</a> zu halten. In jedem Fall schonmal ein toller Jahresstart.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Update 4: Vanguard FTSE All-World jetzt auch thesaurierend</h4>



<p>Das <strong>Jahr 2019</strong> brachte eine weitere erfreuliche Neuigkeit in Bezug auf den <strong>Vanguard FTSE All-World</strong>: Seit dem <strong>23.07.2019</strong> gibt es den <strong>Vanguard FTSE All-World</strong> auch in einer<strong> <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/">thesaurierenden</a> Variante</strong>. Bei dieser Ausführung musst du dich noch nicht einmal mehr um die Wiederanlage kümmern. Das erledigt der <strong>ETF</strong> automatisch. Ansonsten sind die beiden Varianten des <strong>FTSE All-World</strong> komplett identisch, auch hinsichtlich der Performance gibt es bis dato keine nennenswerten Unterschiede.</p>



<p>Theoretisch sollte aber der <strong>Thesaurierer</strong> <strong>langfristig</strong> vermutlich leicht <strong>besser abschneiden</strong>, da der ETF die Wiederanlage vermutlich kostengünstiger durchführen kann, als der Privatanleger. Ist aber nur meine Vermutung.</p>



<p><strong>Hier die Eckdaten zum neuen Thesaurierer:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Name:  <strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating</strong></li>



<li>ISIN: <strong>IE00BK5BQT80</strong></li>



<li>WKN: <strong>A2PKXG</strong></li>



<li>Auflagedatum: <strong>23.07.2019</strong></li>



<li>Replikation: <strong>Physisch, optimiertes Sampling</strong></li>



<li>TER: <strong>0,22 % p.a.</strong></li>



<li>Fondsdomizil: <strong>Irland</strong></li>
</ul>



<p>Einziger Nachteil: Bisher (Stand 23.11.2019) ist die <strong>neue thesaurierende Variante</strong> leider <strong>nicht als Sparplan</strong> besparbar. Ich gehe aber davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein wird, bis er in die Produktpalette der Banken aufgenommen wird. Immerhin ist die Nachfrage nach <strong>Thesaurierern</strong> nach wie vor gegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Zwischenzeitlich ist der <strong>FTSE All-World</strong> (ausschüttende Variante) ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tragender Bestandteil</a> meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>. Letzten Endes kann dieser eine ETF tatsächlich eine <em>Komplettlösung für Faule</em> sein, die sich nicht weiter um ihr Depot kümmern möchten und eine <strong>rein <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passive Strategie</a></strong> verfolgen.</p>



<p>Die neue thesaurierende Variante ist erfreulich, im Sinne des <strong>Zinseszins</strong> und der Steuerstundung habe ich in meinem Depot auf diese gewechselt. Die <strong>Rürup</strong> bespart weiterhin die <em>ausschüttende</em> Variante.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0" alt=""/></a></figure>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sollte ich meine Riester-Rente oder meine Lebensversicherung verkaufen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 17:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[fondsgebundene Rentenversicherung kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[lebensversicherung verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[rentenversicherung kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Riester Rente kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-Rente]]></category>
		<category><![CDATA[steuerliche förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-ETF als Altersvorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sollte man bei den Niedrigzinsen die Lebensversicherung verkaufen? Eines vorweg: Ich mache hier in dem Artikel keine Anlageberatung und sage dir daher auch nicht, ob und wie du meiner Meinung nach handeln solltest. Jeder Fall ist individuell zu betrachten, Patentrezepte und Pauschalaussagen sind nicht immer auf alle zutreffend. Was ich aber nachfolgend mache: Ich schildere...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/">Sollte ich meine Riester-Rente oder meine Lebensversicherung verkaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Sollte man bei den Niedrigzinsen die <strong>Lebensversicherung verkaufen</strong>? Eines vorweg: Ich mache hier in dem Artikel keine Anlageberatung und sage dir daher auch nicht, ob und wie du meiner Meinung nach handeln solltest.</p>



<p>Jeder Fall ist individuell zu betrachten, Patentrezepte und Pauschalaussagen sind nicht immer auf alle zutreffend. Was ich aber nachfolgend mache: Ich schildere dir meine eigenen Erfahrungen und die Schlussfolgerungen, die ich für mich gezogen habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausgangssituation</h2>



<p>Unabhängig von meinem direkten Engagement an der Börse, hatte das Thema <strong>Altersvorsorge</strong> für mich schon immer einen großen Stellenwert. Zwar war der Stellenwert nicht sooo groß, dass ich dem alles andere untergeordnet hätte, dennoch war mir schon von Beginn meiner beruflichen Karriere an klar, dass ich im Alter mit weniger „Gehalt“ auskommen muss als heute.</p>



<p>Zudem war mir klar, dass ich mich nicht alleine auf die staatlichen Sicherungssysteme verlassen kann und will. Im übrigen halte ich es sowieso<strong> nicht für die Aufgabe des Staates, für eine auskömmliches Leben seiner Bürger zu sorgen</strong>, das ist aber ein anderes Thema. Auch habe ich keinerlei <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">moralische Probleme beim Investieren in Aktien</a>.</p>



<p>Es wird also eine Lücke geben, ob ich will oder nicht. Damit diese Lücke nicht zu einer Verringerung meines Lebensstandards führt, <em>muss</em> ich also handeln. Eigenverantwortung war gefragt. Auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Versprechungen des Staates</a> gebe ich da nämlich nicht viel.</p>



<p>Was ich dann in den Folgejahren (Anfang der 20er) für mich und meinen Lebensabend abgeschlossen habe:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bausparvertrag</strong>, damals mit <strong>3 Prozent</strong> verzinst</li>



<li><strong>Kapitalbildenden, fondsgebundene Rentenversicherung</strong> (mit Kapitalwahlrecht in einer Summe oder monatlicher Auszahlung zum Renteneintritt)</li>



<li><strong>Fondsgebundene Riester-Rente</strong> (unter Hinzuziehung vermögenswirksamer Leistungen des Arbeitgebers)</li>
</ul>



<p>Ich war also eigentlich gut aufgestellt fürs Alter. Dachte ich. Doch nachdem ich meine Kompetenzen in Sachen <strong>Finanzen</strong> ausgebaut hatte, kamen mir immer mehr Zweifel, ob meine Lösungen auch wirklich effizient und sinnvoll sind und mir auch die größtmögliche <strong>Rendite fürs Alter</strong> bringt. Letztendlich fiel meine Antwort mit NEIN recht eindeutig aus.</p>



<p>Also ergriff ich seit Ende meiner 20er bis zum Jahr 2016 folgende Maßnahmen, die ich dir dann auch gleich begründe (wie gesagt aus sehr subjektiver Sicht).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Riester-Rente kündigen</h2>



<p>Ja, die Zulage von <strong>154 Euro</strong> im Jahr war nett. Danke Vater Staat, dass du mich wiedermal so gut versorgst und mich von jeglicher Eigenverantwortung frei sprichst. Aber wie so oft bei staatlich subventionierten Dingen, hat die Sache auch einen Haken: Das Produkt meiner Riester-Rente war mit <strong>hohen Gebühren</strong> versehen, die jährlich an meiner Rendite geknabbert haben.</p>



<p>Zudem steckte nur ein schwacher &#8222;Motor&#8220; in meiner Riester, weshalb sie dauerhaft auch nie wirklich gut hätte performen können &#8211; <strong>nach Kosten und Gebühren</strong>.</p>



<p>Zudem war das Geld durch die vertraglichen Förderungen wenig flexibel und im Prinzip &#8222;gebunden&#8220;. Zwar war meine Riester-Rente in Form eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/">Aktienfonds-Sparplanes</a> konstruiert, dadurch grundsätzlich schonmal gar nicht schlecht und vermutlich besser als so manche &#8222;normale&#8220; konservative <strong>Lebensversicherung</strong>.</p>



<p>Dennoch lag dem Produkt ein <strong>aktiv gemanagter Aktienfonds</strong> zugrunde, der natürlich Gebühren kostet. Neben einem Ausgabeaufschlag für den Fonds, lagen auch die laufenden Managementgebühren des Fonds bei knapp <strong>1,5 bis 2 Prozent pro Jahr</strong>. Freilich das musste ich mir alles selbst heraussuchen und aktiv mit anderen Fonds oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s vergleichen.</p>



<p>Inzwischen weiß ich: Laufende Gebühren und immer wiederkehrende Kosten sind Gift für einen effizienten <strong>Vermögensaufbau fürs Alter</strong>.</p>



<p>Die <strong>Riester-Rente</strong> wurde also <strong>gekündigt</strong> und schon da zeigte sich auch die Schattenseite staatlicher Subventionierung: Die <strong>Zulagen</strong> durfte ich allesamt an den <strong>Staat zurückzahlen</strong>. Danke auch. Unter dem Strich hatte ich über die Jahre also lediglich einen <strong>aktiv gemanagten Aktienfonds</strong> am Laufen, der möglicherweise ganz ordentlich lief, aber auch hohe laufende Gebühren mit sich brachte, aufgrund des Etikettes &#8222;Riester-Rente&#8220;. Unterm Strich natürlich viel zu teuer im Nachhinein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bausparvertrag kündigen</h2>



<p>Mit Aufkommen der Niedrig- und Negativzinsen um die <strong>Finanzkrise 2008</strong> herum trennte ich mich auch von meinem <strong>lange laufenden Bausparvertrag</strong> nach Ablauf der <strong>7-jährigen Ansparzeit</strong>. Auch hier hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich mit angezogener Handbremse Richtung Altersvorsorge unterwegs bin und das Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderweitig sinnvoller für mich arbeiten könnte</a>. Ich wollte also den Turbo, statt der Schnecke. Von Zielen wie der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Freiheit</a> hatte ich damals noch keinen Schimmer.</p>



<p>Trotzdem wurde der Bausparvertrag gekündigt und das erhaltene Guthaben am <strong>Aktienmarkt investiert</strong>. In der Anfangszeit zugegeben mehr schlecht als recht und mit hohem Lehrgeld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Lebensversicherung verkaufen</h2>



<p>Der letzte Schritt meiner persönlichen „Rentenoptimierung“ erfolgte im <strong>Herbst 2016</strong>. Da kündigte ich meine kapitalbildende <strong>fondsgebundene Rentenversicherung</strong> nach einer Laufzeit von über 12 Jahren. Wieso betone ich die <strong>12 Jahre</strong>? Nunja. Das Schöne war: Der Vertrag war ein Altvertrag von <strong>vor 2005</strong>, das heißt, ich habe die gesamte Summe nach Ablauf von 12 Jahren <em><strong>steuerfrei</strong></em> ausbezahlt bekommen.</p>



<p>Eine kleine aber feine Rendite habe ich zudem gemacht. Zu den Unterschieden vor/nach 2005 siehe die Grafik im Artikel von Focus-Online.</p>



<p>Wieso genau habe ich die Rentenversicherung gekündigt? Auch hier war &#8222;Rendite&#8220; das Zauberwort. Immerhin sind solche Rentenversicherungen oft so konstruiert, dass die Versicherungen in den Anfangsjahren <strong>kaum Rendite</strong> machen, da die Gebühren abgezogen werden. Für einen 40 Jahre laufenden Vertrag zahlst du im <strong>4-stelligen Bereich Abschlussgebühren</strong>, die oft und gerne verschwiegen werden oder zumindest gut im Kleingedruckten versteckt sind.</p>



<p>Diese <strong>Abschlussgebühren</strong> sind per se nicht schlimm, aber das Produkt sollte halt auch entsprechend liefern und nicht nur versprechen. Und hieran mangelt es vielen dieser Produkte. Wenn diese im Schnitt <strong>4% p.a</strong>. machen, aber <strong>auf 40 Jahre</strong> gesehen möglicherweise <strong>6% p.a.</strong> möglich wären mit Produkten die effizienter und günstiger sind, wieso dann nicht lieber diese wählen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mangelnde Rendite</h3>



<p>Das heißt die Versicherung zahlt zuerst mal sich selbst und erst dann kommt der Anleger in den Genuss des erwirtschafteten Gelds. In den grünen Bereich kommen die Versicherungen oft erst nach mehreren Jahren.<br>Zudem zahlen diese Versicherungen wie der Name schon sagt erst nach Erreichen einer speziellen Altersgrenze.</p>



<p>Vorher hat der Anleger in der Regel nichts von der Versicherung. Sich <strong>über 40 Jahre</strong> an einen Vertrag zu binden war schlicht keine Option mehr für mich. Daher habe ich schon vor Abschluss der Versicherung auch die Variante einer <strong>Kapitalauszahlung in einer Summe</strong> gewählt. Wer weiß wie viele Jahre man <strong>nach 63 überhaupt noch lebt</strong> und etwas von dem Geld hat?</p>



<p>Aber am ärgerlichsten waren für mich die hohen Gebühren und die Abzüge, die direkt auf die Rendite durchschlugen. Selbst wenn ich den Vertrag hätte ruhen lassen (also keine weiteren Raten mehr gezahlt hätte), wären die Gebühren jedes Jahr fällig gewesen. Wenn ich mir retrograd vorstelle, wieviel Rendite ich in <strong>12 Jahren</strong> mit einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderen Strategie</a> hätte machen können, könnte es mir schon schwindelig werden.</p>



<p>Diese Zeit hätte dazu gereicht, schon einen riesen Schritt Richtung <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Freiheit</a> zu machen oder sie sogar zu erreichen. Hätte, hätte Fahrradkette. Vorbei ist&#8217;s, Vergangenheit. Daher den Blick ab ab Richtung Zukunft. Und ein paar Jährchen Zeit zum Gas geben habe ich ja auch noch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Strategie heute</h2>



<p>Zugegebenermaßen fahre ich heute <strong>ziemliches Risiko</strong> bei meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/">Altersvorsorge</a>. So mancher Versicherungsmakler würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen angesichts meiner <strong>hohen Aktienquote</strong> und wieder mit diesen typischen „<em>Was wäre wenn…</em>“-Argumenten oder dem allseits beliebten „globalen <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzcrash</a>“ kommen. Ohne Risiko gibt es nunmal auch keine Rendite, das weiß ich inzwischen.</p>



<p>Ich betone hier aber nochmal, dass die nachfolgende Strategie nur meine eigene ganz <strong>individuelle</strong> ist. Sie muss nichts für dich sein, ja kann sogar schädlich für dich sein. Außerdem ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Strategie auch dauerhaft so bleibt oder nicht in Nuancen geändert oder ergänzt wird (z.B. um eine <strong>Risiko-Lebensversicherung</strong> bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachwuchs</a> etc.).</p>



<p>Aber Ziel ist es zunächst mal, die Strategie die <strong>nächsten Jahre und Jahrzehnte</strong> so weiterlaufen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Vorsorgestrategie:</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1) ETF-Sparpläne, monatlich bespart &#8211; Zielrichtung: Zielgerichteter Vermögensaufbau</h3>



<p>Dadurch habe ich mir einen stark diversifizierten „<strong>Kern</strong>“ meiner Altersvorsorge geschaffen. Die <strong>ETFs</strong> können über meinen Online-Broker teilweise sogar <strong>kostenlos bespart</strong> werden. Es gibt also keinerlei Kaufgebühren. <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ein ETF deckt die gesamte Welt</a> nach Kapitalisierung gewichtet ab.</p>



<p>Als Indices folge ich den möglichst globalen. Der <strong>MSCI World</strong> beinhaltet Aktien von knapp <strong>1600 Unternehmen</strong> weltweit, der <strong>FTSE All-World</strong> über <strong>3000</strong>. Eine größere Risikostreuung meines Geldes ist fast nicht vorstellbar. Durch den kleineren Anteil der <strong>Emerging Markets</strong> profitiere ich zudem langfristig von relativ guten Wachstumschancen der <strong>Schwellenländer</strong>.</p>



<p>Auch wenn die USA irgendwann einmal ihre Vorherrschaft verlieren, hat dies für meinen globalen ETF lediglich die Auswirkung, dass er den US-Anteil senkt und andere Staaten mehr gewichtet.</p>



<p><strong>ETFs</strong> die ich hierfür ganz gut finde, habe ich dir <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> in einer Übersicht zusammengefasst.</p>



<p>Das Verhältnis von 70/30 (<strong>World</strong>/ <strong>Emerging Markets</strong>) orientiert sich an den modernen wissenschaftlichen Portfolio-Theorien. Unter anderem nachzulesen im „<a rel="noopener noreferrer" href="http://amzn.to/2tC6Ous" target="_blank">Kommer</a>“*. Ich selbst habe einen <strong>einzigen Welt-ETF</strong> ohne Rebalancing hierfür genutzt. Statt 70:30 also 90:10.</p>



<p>Auf <strong>aktives Rebalancing</strong> verzichte ich aber bewusst. Diese ETFs sollen nämlich komplett passiv laufen. Alternativ habe ich damals auch mit dem Gedanken gespielt, den <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.arero.de/" target="_blank">ARERO</a> (<strong>A</strong>ktien <strong>Re</strong>nten <strong>Ro</strong>hstoffe) als meinen Kern zu wählen, bin aber aufgrund meiner Skepsis gegenüber Rohstoffen dann doch bei den reinen weltweiten <strong>Aktien-ETFs</strong> geblieben.</p>



<p>Dabei hätte der <strong>ARERO</strong> auch das Rebalancing für mich übernommen, jedoch zu etwas höheren Gebühren (ca. <strong>0,5 % p.a.</strong>). Diese sind meiner Meinung nach aber dennoch völlig in Ordnung.</p>



<p>Die Philosophie des ARERO basiert auf dem Buch &#8222;<a rel="noopener noreferrer" href="http://amzn.to/2sETqBs" target="_blank">Genial einfach investieren</a>&#8222;* von <strong>Martin Weber</strong>. Der Fonds scheint ganz gut zu sein und beinhaltet ein <strong>komplettes Welt-Portfolio</strong>. Ich selbst wollte nur in Aktien gehen, daher habe ich ihn erstmal nicht ins Portfolio genommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und der Crash?</h4>



<p>Sollte es einmal zum <strong>Einbruch an den Finanzmärkten</strong> kommen, kaufe ich durch den Sparplan-Effekt billiger mehr Stücke nach. Das federt etwas ab und beschleunigt den Turnaround wenn es wieder nach oben geht. Meine <strong>„Panik“ bei fallenden Kursen</strong> sollte sich so in Grenzen halten, auch bei längeren Phasen einer Baisse.</p>



<p>Vielleicht freue ich mich sogar bei dem nächsten großen Crash, wer weiß. Daher habe ich auf sicher geltende Anlagen als Beimischung (<strong>Renten</strong>) vorerst verzichtet.</p>



<p>Zum Thema laufende Kosten: Im Gegensatz zu meiner <strong>Riester-Rente</strong> (aktiver Fonds) und meiner gekündigten Lebensversicherung, verursachen meine ETFs zusammen Gebühren von nur <strong>0,25 &#8211; 0,5 % pro Jahr</strong>. </p>



<p>Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich im Falle von angesparten <strong>200.000 Euro</strong> zum Beispiel <strong>500-1000 Euro Gebühren pro Jahr</strong> an die ETF-Gesellschaft bezahle. Dafür nehme ich aber ja auch eine Dienstleistung in Anspruch, also für mich völlig ok.</p>



<p>Nichtsdestotrotz partizipiere ich durch die ETFs langfristig auch optimal an den globalen Aktiengewinnen von im Schnitt <strong>7-9 Prozent pro Jahr</strong>. Schwankungen hin oder her. Ob ich nun <strong>8 Prozent Rendite pro Jahr</strong> oder „nur“ 7,5 Prozent (8%-0,5%) mache, ist mir dann doch relativ egal.</p>



<p>Vermutlich würde ich mit einem <strong>aktiv gemanagten Fonds</strong> noch mehr an Gebühren bezahlen und <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/indexfonds-aktiv-gemanagte-fonds-enttaeuschen/8941324-2.html?ticket=ST-1723302-zD1ZcfoLC1h5PXYtyKpu-ap2" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="nicht wirklich besser abschneiden (öffnet in neuem Tab)">nicht wirklich besser abschneiden</a>, aber das ist ein anderes Thema.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2) Einzelaktien-Depot, Sparplan/Einzelkäufe &#8211; Zielrichtung: Passives Einkommen generieren (Dividende)</h3>



<p>In meinem Depot finden sich die typischen <strong>Dividenden-Aristokraten</strong>, Titel aus dem <strong>DAX</strong>, aus den <strong>USA</strong>, <strong>Großbritannien</strong>, <strong>China</strong> und der <strong>Schweiz</strong>. Zielrichtung ist hier das Schaffen und Skalieren eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passiven Einkommens</a> durch Dividenden. Der Cashflow aus diesen Einnahmen soll langfristig meine Rente ergänzen.</p>



<p>Sollte es ganz außergewöhnlich gut laufen, könnte dieses Depot auch zur <strong>finanziellen Freiheit</strong> führen, was ja mein übergeordnetes <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">Langzeit-Ziel</a> darstellt.</p>



<p>Das wäre dann der Fall, wenn ich alleine <strong>von meinen Dividenden-Einkünften leben könnte</strong> bzw. ich so viele Dividenden bekomme, wie ich als aktuelles Gehalt beziehe.</p>



<p>Im Vergleich zu der <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Strategie</a> hat diese Strategie mehr Risiko, da ich <em><strong>aktives Stock-Picking</strong></em> betreibe. Dafür bereitet sie mir aber auch wesentlich mehr Spaß als nur „langweilig“ <strong>passiv in ETF</strong> zu investieren. Durch das Augenmerk auf Dividende sollten mich auch hier die höheren Kursschwankungen der <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> weiter nicht stören.</p>



<p>Es geht daher im Grunde auch nicht darum, den <strong>Index zu schlagen</strong>, das würde ich vermutlich ohnehin nicht schaffen, <a rel="noopener noreferrer" href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/investmentfonds-manager-86-prozent-verfehlen-ihre-benchmark-a-1083401.html" target="_blank">wenn selbst professionelle Fonds-Verwalter daran scheitern</a>.</p>



<p>Das einzige Alptraum-Szenario: Die Pleite von einzelnen Firmen, was den Totalverlust dieser Position in meinem Depot bedeuten würde. Da ich aber fast nur <strong>Global Player</strong> im Depot habe, sollte das Risiko halbwegs überschaubar sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3) Immobilie &#8211; Passives Einkommen generieren (Mieteinnahmen)</h3>



<p>Dritte Säule meiner persönlichen Altersvorsorge ist <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vermietetes Wohneigentum</a>. Auch die <strong>langfristigen Mieteinnahmen</strong> bieten eine gute Grundlage für <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> und eine Absicherung im Alter. Wobei <em>passiv</em> hier relativ ist. Wirklich passiv sind nur Aktien und ETF-Renditen. Bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">Immobilien</a> müssen Mieter gefunden, die Abrechnung erstellt und <strong>Reparaturen durchgeführt</strong> und bezahlt werden.</p>



<p>Dafür bieten sie aber in der Anfangszeit auch einen <strong>guten Hebel</strong>, weil nur relativ wenig Eigenkapital und viel Fremdkapital benutzt wird.</p>



<p><strong>Immobilien als Geldanlage</strong> sind ja recht umstritten in der Finanzwelt, aber sie gehören für mich durchaus dazu. Sie sind zwar in der <strong>Gesamt-Performance vermutlich den Aktien unterlegen</strong>, aber zur Asset-Streuung mehr als geeignet.</p>



<p>Außerdem tut es verdammt gut zu wissen, dass man im Alter selbst wieder in seine Wohnung einziehen könnte und dann für immer <em>mietfrei</em> (wenn die Wohnung abbezahlt ist) wohnt. Immerhin sind auch <strong>wegfallenden monatliche Fixkosten eine Art von Rente</strong>. Auch zum Thema <a href="http://amzn.to/2sERyZu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mieten oder Kaufen</a>* hat sich Gerd Kommer lesenswert geäußert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4) Rürup-Rente</h3>



<p>Waaaas? Dein Ernst? Ja, mein Ernst. Es gibt tatsächlich mittlerweile ganz gute Lösungen von Rürup-Renten, die sogar auf <strong>ETF-Basis</strong> funktionieren. Als <strong>hartz4- und pfändungssicherer Grundschutz</strong>, kann eine <strong>Rürup-Rente</strong> tatsächlich &#8211; insbesondere für <strong>Selbstständige</strong> und <strong>Besserverdiener</strong> &#8211; durchaus Sinn machen. So kann man z.B. die eingezahlten Beiträge bis zu einer Höhe von aktuell <strong>23.000 Euro</strong> von der <strong>Steuer absetzen</strong>, was einen zusätzlichen Hebel darstellt.</p>



<p>Aktuell habe ich aber noch keine abgeschlossen und kämpfe noch immer mit mir.</p>



<p>Einschränkung: Mit der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup</a></strong> befindest du dich in der <strong>1. Schicht der Altersvorsorge</strong>, somit in der gleichen Schicht wo auch die <strong>gesetzliche Grundrente</strong> anzusiedeln ist. Das hat die Folge, dass du im Alter dein Geld lediglich als <strong>laufende Rente</strong> (sog. <em>Leibrente</em>) ausbezahlt bekommen kannst. </p>



<p>Eine Auszahlung <strong>in einer Summe ist nicht möglich</strong>. Auch wenn du stirbst, kann dein Geld futsch sein, wenn du nicht noch (teurere) Zusatzklauseln für <strong>deine Angehörigen abgeschlossen</strong> hast.</p>



<p>Dafür kannst du deine monatlichen Rürup-Beiträge <strong>bis zu einer Summe von derzeit um die 23.000 Euro</strong> von der Steuer absetzen. Durch die Steuerersparnis und die durchaus nicht zu verachtende Rendite einer 70/30 ETF-Lösung (siehe oben) in einer Rürup, kann sich eine <strong>sehr ordentliche monatliche Rente zusammenläppern</strong>.</p>



<p>Aber wie auch bei der <strong>Riester</strong> gilt auch bei der <strong>Rürup</strong>: Es ist und bleibt Geschmacksache, ob man staatlich geförderte Lösungen haben möchte oder nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Wie du siehst, gehe ich bei meiner <strong>Altersvorsorge</strong> einen etwas anderen Weg als ihn der Mainstream beschreitet und von „Experten“ empfohlen wird. Die meisten Deutschen verlassen sich wohl noch immer auf ihre <strong>Renten- oder Lebensversicherung</strong>, was ja auch völlig in Ordnung ist. </p>



<p>Aber ihnen sollte zumindest bewusst sein, dass die erwartete Renditen eher mickrig sein werden und das Thema <strong>Altersarmut</strong> wohl noch nicht ganz abgehakt sein dürfte. Ärgerlich wenn das böse Erwachen erst im Alter kommt, wenn man mehr Geld dringend bräuchte.</p>



<p>Dass ich mich inzwischen <strong>selbst um eine Finanzen kümmere</strong> ist für mich glasklar und logisch. Ich denke dass meine Strategie langfristig auch Früchte tragen wird. Bereits Heute habe ich ja schon einen stetigen <strong>Cashflow durch die Dividende</strong>. Ich sehe also schon, dass meine Vorsorge etwas nützt und funktioniert, im HIER und JETZT.</p>



<p>Das ist bei anderen Lösungen der Versicherungsbranche oftmals leider nicht gegeben. Hier droht im schlimmsten Falle nach 40 Jahren &#8211; wenn abgerechnet wird &#8211; ein grausiges Erwachen.</p>



<p>P.S.: Worauf ich in diesem Artikel nicht eingegangen bin, sind Dinge wie Tagesgeld (<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Schutz</a>) und weitere Investments die ich tätige (<a href="https://www.finanzguerilla.de/p2p-kredite/">P2P</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-ich-aktuell-vermehrt-cfd-trading-betreibe/">CFD</a> (sehr selten), <a href="https://www.finanzguerilla.de/private-equity/">Private Equity</a> etc.). Ich unterscheide ganz genau zwischen <em>Altersvorsorge</em> und <em>Vermögensaufbau/Investieren</em>.</p>



<p>Alles oben Genannte ist für mich <strong>Altersvorsorge</strong>, der Rest ist <strong>Investieren und Kapitalaufbau</strong>. Oder würdest du deine Altersvorsorge in die Hände eines Peer-to-Peer-Marktplatzes geben?! Ich nicht.</p>



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<p><strong>Wie sieht denn deine eigene Altersvorsorge aus? Hast Du Versicherungsprodukte abgeschlossen?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/">Sollte ich meine Riester-Rente oder meine Lebensversicherung verkaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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