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	<title>Nachhaltigkeit Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Nachhaltigkeit Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Spartipps für Konsumbewusste &#8211; Effizient sparen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 22:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich ein Vermögen aufbauen möchte, kann dies auf zweierlei Weise tun: Sein Einkommen erhöhen oder seine Sparleistung steigern, sprich indem man mehr behält als man ausgibt. Klare Sache: Am einfachsten und schnellsten geht es natürlich wenn man Beides gleichzeitig tut. Soweit auch nachvollziehbar. Spartipps können hierzu wertvolle Hilfestellung liefern. Das würden die meisten Leute...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wer sich ein Vermögen aufbauen möchte, kann dies auf zweierlei Weise tun: Sein <strong>Einkommen erhöhen</strong> oder seine <strong>Sparleistung steigern</strong>, sprich indem man <strong>mehr behält als man ausgibt</strong>. Klare Sache: Am einfachsten und schnellsten geht es natürlich wenn man <strong>Beides gleichzeitig</strong> tut. Soweit auch nachvollziehbar. <strong>Spartipps</strong> können hierzu wertvolle Hilfestellung liefern.</p>



<p>Das würden die meisten Leute vermutlich als Allgemeinplätze so absegnen. Was aber, wenn du wirklich mehrere Hundert Euro im Jahr sparen kannst&#8230;</p>



<p><strong>A) &#8230;ohne dass es dir wehtut und&#8230;</strong></p>



<p><strong>B) &#8230;du es noch nicht einmal großartig bemerkst?</strong></p>



<p>Das nämlich kann so ziemlich jeder Haushalt, indem man oft nur an winzig kleinen Stellrädchen dreht, ohne gleich als <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalist oder Frugalist</a> zu gelten. Im folgenden daher nun meine <strong>Spartipps für Konsumbewusste</strong>, wobei manche Vorschläge natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern gemeint sind:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spartipps für einen effizienten, sparsamen und nachhaltigen Haushalt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Komposthaufen statt Biotonne</h3>



<p>Das geht natürlich nur, wenn du auch einen Garten oder zumindest einen kleinen Grünstreifen dein Eigen nennst. <a href="https://www.hausgarten.net/kompost-und-abfall/kompost-garten/kompost-anlegen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn du einen Komposthaufen pflegst</a>, kannst du dir in vielen Gemeinden <strong>die Kosten für die Biotonne sparen</strong>. Es ist schier unglaublich, was die Natur zum verarbeiten im Stande ist, wenn man sie nur lässt.</p>



<p>Sprich: Einen Großteil deiner Küchenabfälle, deines Rasenschnitts, deiner Pflanzenabfälle und Obstreste kannst du mit gutem Gewissen auf den <a href="https://amzn.to/2zrbGES" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Komposthaufen</a>* werfen. Er verarbeitet es für dich und schenkt dir im Gegenzug frische Erde, die du wiederum selbst verarbeiten oder weiter verschenken kannst.</p>



<p>Übrigens: Wenn deine <strong>Biotonne</strong> abgeholt wird, machen die Abfallbetriebe genau das Gleiche mit deinen Abfällen. Je nach Stadt/Gemeinde werden die Abfälle in großen Anlagen zu Erde kompostiert oder eben zu Biogas verarbeitet.</p>



<p>Sparpotential: <strong>30-150 Euro / Jahr</strong> bzw. <strong>2,50 &#8211; 12,50 Euro / Monat&nbsp;</strong>(je nach Behältergröße)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Stromanbieter wechseln</h3>



<p>Die meisten Haushalte werden bei ihrer Gründung im Tarif des <strong>örtlichen Grundversorgers</strong> eingestuft. Hier bleiben die Leute dann beinahe als ob es Gesetz wäre oftmals Kunde. Dabei ist ein Wechsel heutzutage unter Zuhilfenahme der <strong>ganzen Vergleichsportale</strong> eine Sache weniger Mausklicks. Ja ja ich weiß, es ist lästig, spießig, nervt und macht einfach keinen Spaß.</p>



<p>Aber: Dafür zahlst du einen erheblichen Mehrpreis, <strong>für ein und dieselbe Leistung</strong>: Es kommt Strom aus deiner Steckdose. Crazy! Also: Stromunterlagen hervorholen, ein <strong>Vergleichsportal</strong> (wie zum Beispiel <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C276452732T" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">hier</a>*) aufrufen und online wecheln. Am besten morgen&#8230;Spaß! JETZT.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-30 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Gasanbieter wechseln</h3>



<p>Hier gilt naürlich das Gleiche. Auch beim Thema Energie spielt Kostenbewusstsein eine wichtige Rolle. Auch hier kannst du wechseln und das Geld sofort anders investieren. Zum Beispiel in <a href="https://amzn.to/2zqOB5o" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Bier</a>*! Nee natürlich nicht! In nen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> natürlich.</p>



<pre class="wp-block-verse">Übrigens: Wie du effizient und einfach als Einsteiger an der Börse loslegst, kannst du in <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinem Einsteigerguide nochmal nachlesen</a>.</pre>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-30 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Leuchtmittel in LED tauschen</h3>



<p>Hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen: Alleine durch den Tausch von <a href="https://amzn.to/2DDj7gD" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">LED-Leuchtmitteln</a>* vor einigen Jahren habe ich &#8211; ohne meine Beleuchtungszeiten zu ändern &#8211; bereits nach einem Jahr eine Rückzahlung meines Stromanbieters von <strong>120 Euro</strong> erhalten. Das sind also 10 Euro / Monat. Allerdings um fair zu bleiben: Ich musste natürlich erstmal investieren und sämtliche Leuchtmittel ersetzen. Hierzu musste ich natürlich erstmal investieren.</p>



<p>Eine Investition war es dann tatsächlich, da ich die Kosten <strong>bereits nach dem ersten Jahr wieder drin hatte</strong>. Danach war ich quasi &#8222;im Gewinn&#8220;. Das beste dabei: In meiner Wohnung war es sogar noch heller als vorher zu Zeiten von Glühbirne und Halogen. Und das noch ganz ohne giftiges Quecksilber der Energiesparlampen. Coole Sache also.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-20 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Versicherungen kritisch prüfen und ggf. wechseln</h3>



<p>Würg, das nächste Thema von Otto Normalspießer: <strong>Versicherungen</strong>! Wenn du schon denkst, dass der Strom- und Gaswechsel ätzend ist, dann warte erstmal ab, wenn du dich <strong>durch deine ganzen Versicherungspolicen</strong> kämpfen sollst, um überhaupt mal zu verstehen, was da in deinen Aktenordnern so schlummert.</p>



<p>Aber ob du es glaubst oder nicht, die meisten Deutschen haben nicht nur Versicherungen die sie zum Teil <strong>gar nicht brauchen</strong>, sondern zum Großen Teil auch noch welche die <strong>viel zu teuer sind</strong>! Ein unabhängiger Vergleich oder Versicherungscheck kann da manchmal Wunder bewirken. Neben wenigen Versicherungen, die tatsächlich im Einzelfall wichtig sein können (<strong>Haftpflicht</strong>, <strong>Hausrat</strong>, <strong>Gebäude</strong>, <strong>Berufsunfähigkeit</strong>, <strong>KFZ</strong>, <strong>Krankenversicherung</strong>), gibt es allerhand Zeug, was kein Mensch braucht.</p>



<p>Eine <strong>Optimierung</strong> kann sich hier richtig lohnen! Unter Umständen kannst du hier sogar im dreistelligen Bereich Geld sparen, ohne dass du dabei essentielle Lebensrisiken eingehst. Teilweise bekommst du sogar <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-ein-verbot-von-provisionen-fuer-finanzberater/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bessere Versicherungen für weniger Geld</a>, sodass dir wieder mehr Geld bleibt für Bier. Ähm, den <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Etf-Sparplan</a> meine ich.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 50-100 Euro / Monat</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">6. Kabelanschluss kritisch prüfen und ggf. kündigen</h3>



<p>Kein Witz: Ich habe <strong>seit Mitte 2015 kein reguläres TV mehr geschaut</strong>. Seitdem schaue ich ausschließlich auf den einschlägigen Videoportalen wie <strong><a href="https://amzn.to/2zqDObo" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Amazon Prime</a>*</strong> und Netflix oder eben <strong>interessenabhängige Videos</strong> auf Youtube. Falls es mich dochmal überkommt und ich die Staatsmedien konsumieren möchte, geht auch das per App und <strong>ohne Kabelanschluss</strong>. Fehlt mir bisher dabei etwas? </p>



<p>Keineswegs, im Gegenteil. Ich würde mich nicht als vom Leben abgehängt bezeichnen, nur weil ich kein <strong>Dschungelcamp</strong> mehr konsumiere.</p>



<p>Vor kurzem habe ich <strong>tatsächlich meinen Kabelanschluss gekündigt</strong>. Der nette Herr am Telefon fiel aus allen Wolken als er mich fragte:</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Ok, Sie haben einen Fernseher, oder?&#8220;</p>



<p><strong>Ich</strong>: &#8222;Ja.&#8220;</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Und Sie wollen den Kabelanschluss kündigen?&#8220;</p>



<p><strong>Ich</strong>: &#8222;Ja, genau so.&#8220;</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Und was machen Sie dann mit Ihrem Fernseher?&#8220;</p>



<p><strong>Ich</strong>: &#8222;(Zugegebenermaßen ich wollte sagen: Kaffee kochen!) Fernschauen. Übers Internet!&#8220;</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Ah ok. Ja dann vermerke ich Ihre Kündigung.&#8220;</p>



<p>Nee mal im Ernst: Ich habe seitdem nicht weniger Informationen bekommen, noch fehlt mir irgendetwas. Über die <strong>Qualität des heutigen TV</strong> brauchen wir glaube ich sowieso kein Wort verlieren. Auch dass es in den meisten Fällen schlicht und ergreifend <strong>Lebenszeitverschwendung</strong> ist, sollte sich herumgesprochen haben.</p>



<p>Exkurs: Unbedingt den <a href="https://www.dobelli.com/en/books/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufsatz über die News-Diät von Rolf Dobelli</a> lesen. Er bringt es voll auf den Punkt. Nunja, ich setze diese <strong>News-Diät</strong> eben durch Fernsehverzicht für mich um. Die ganzen lustigen News auf meinem Smartphone folgen dann vielleicht irgendwann, wobei das eine ganz andere Herausforderung für mich ist&#8230;</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 17,50 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Abonnements kritisch prüfen und ggf. kündigen</h3>



<p>Na, erwischt? Bist auch du zufällig Jemand, der trotz neuer Medien noch immer eine TV-Zeitschrift als Abo bezieht? Nunja wenn es nur die paar Cent pro Ausgabe sind ist es halb so schlimm. Wenn du aber überlegst, wieviele Abos und versteckten Abos es gibt, kann einem durchaus schwindelig werden. Ein <strong>Videospiel-Abo</strong> (<a href="https://amzn.to/2NxCbBj" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Playstation Network</a>* oder Microsoft) hier, eine <strong>Videoplattform</strong> dort, <strong>Zeitschriften-Abos</strong> und dann noch <strong>Kabelgebühren</strong> on Top (siehe Punkt 6) und schon hast du knapp <strong>30-40 Euro pro Monat laufende Kosten</strong>.</p>



<p>Gegen so Plattformen habe ich ja gar nichts, wäre ja auch geheuchelt, da ich sie selber habe. Aber wenn man dann noch einen Internetanschluss und den Handyvertrag dazunimmt, ist man locker bei <strong>100 Euro pro Monat</strong>, die stillschweigend und teils <strong>über Jahre hinweg</strong> abgehen. Das summiert sich ordentlich über die Zeit! Also: kritisch prüfen! Vor allem die Abos aus dem letzten Jahrhundert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 30-40 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Wohnungsgröße kritisch hinterfragen</h3>



<p>Ja ich höre dich schon aufschreien und deinen Bauch gegen mich rebellieren. &#8222;Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt, oder?&#8220; Doch, hat er. Ich wage zu behaupten, dass die <strong>meisten Singles in Deutschland in viel zu großen Wohnungen</strong> leben und damit eigentlich <strong>zu viel Miete</strong> bezahlen.</p>



<p>Ich spreche hier nicht von Familien oder Personen, die ein Arbeitszimmer benötigen (und brav von der Steuer absetzen), sondern wirklich von Singles und Alleinstehenden, die effizient leben wollen. Muss es eine Mietwohnung mit <strong>80 m²</strong> sein oder reicht nicht auch eine mit <strong>50 m²</strong> aus? Ok ich höre jetzt lieber auf, beim Thema <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> sind die Deutschen etwas&#8230;naja&#8230;sagen wir empfindlich. Also bin ich ruhig.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 100-200 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">9. Telekommunikationskosten kritisch prüfen</h3>



<p>Hier schließt sich der Kreis zu oben. Muss man heute noch einen Handyvertrag mit <strong>60 Euro / Monat</strong> haben, wenn mit etwas Suche man die gleiche Leistung auch für <strong>15-20 Euro</strong> bekommen kannst? Ok, weißt du wahrscheinlich selber. In diesem Thema sind die jungen Deutschen komischerweise wieder relativ fit. </p>



<p>Drübergucken kannst du aber trotzdem mal.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 5-20 Euro / Monat</strong></p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h3 class="wp-block-heading">10. Selber kochen statt Essen gehen</h3>



<p>Ist auch klar: Selbst zu kochen ist in jeder Hinsicht <strong>günstiger</strong> und vermutlich auch <strong>gesünder als auswärts zu essen</strong>. Es braucht eben aber auch <em><strong>mehr Zeit</strong></em>. Wenn du selbstständiger Unternehmer bist, der <strong>1000+ Euro auf die Stunde nimmt</strong>, dann kannst du natürlich lieber länger arbeiten und dann ins Restaurant gehen, anstatt selbst zu kochen und die 20-40 Minuten Lebenszeit ins Kochen zu investieren. Für alle Normalsterblichen sollte sich die Rechnung aber zugunsten des Selber-kochens verschieben.</p>



<p>Sparpotential: Nicht pauschalisierbar! Geschätzt: <strong>Ca. 60 Euro / Monat</strong> (<strong>3 x Restaurant</strong> à <strong>20 Euro</strong>)</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">11. Einkäufe planen und NIE hungrig einkaufen gehen</h3>



<p>Wenn du nun schon selbst kochst, dann brauchst du dazu natürlich auch die entsprechenden Zutaten. Dazu gehört, dass du deine <strong>Kochvorhaben planst</strong> und dann strikt nach den <strong>Rezepten einkaufen</strong> gehst. Wichtig: Bevor du einkaufen gehst: Esse etwas oder trinke nen halben Liter Wasser, um dienen Magen zu füllen! Dann kannst du den Verlockungen der Konsumindustrie am <strong>besten widerstehen</strong> und kaufst nicht irgendeinen Schrott, den du gar nicht benötigst. Klar, dass du dabei dann auch Geld sparst und kleinen Verlockungen besser widerstehst.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-20 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">12. Leitungswasser trinken</h3>



<p>Wieso teuren Sprudel oder stilles Wasser aus der PET? In Deutschland gehört das <strong>Leitungswasser</strong> zu den am <strong>besten kontrollierten Lebensmitteln</strong> überhaupt. Und wenn du dir Sorgen um <strong>Medikamente</strong>, <strong>Hormone</strong> und <strong>Schwermetalle</strong> im Leitungswasser machst: Die kommen auch in den besten Familien vor. Vittel und Konsorten beziehen ihr Wasser ja auch nicht vom Mond. Teilweise sind Quellwässer sogar stärker belastet als Leitungswasser (<a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/wasser-im-test-leitungswasser-oder-flasche-13217106.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>).</p>



<p><strong>Übrigens:</strong></p>



<p>In Einmal-PET-Flaschen befinden sich hormonell wirkende <strong>Bisphenole</strong>, also <strong>krebserregende Weichmache</strong>r (<a href="https://www.welt.de/gesundheit/article162440105/Die-hormonelle-Gefahr-die-in-Plastikflaschen-lauert.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>), die von den Kunststoffflaschen ins Wasser abgegeben werden können. Daher sollst du PET-Flaschen auch nicht der Sonne aussetzen. Also da bleibe ich lieber beim Leitungswasser <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Sparpotential: <strong>5-10 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">13. Mieten statt Eigenheim</h3>



<p>Ein weiteres heißes Eisen in Deutschland, im Schwabenländle ganz besonders. <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ich habe dazu bereits meinen Teil gesagt</a>, das brauche ich hier nicht wiederholen. Wer immernoch zweifelt, kann sich den <a href="https://amzn.to/2NBWygz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommer</a>* dazu mal reinziehen. Ist eigentlich alles dazu gesagt. Einzige Einschränkung: Wenn du selbstgenutztes Wohneigentum für deine Familie suchst. Auch darüber <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">habe ich einen Artikel veröffentlicht</a>.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Puh&#8230;les den Kommer, es dürfte aber enorm sein.<br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">14. Geld intelligent investieren</h3>



<p>Ganz klar. Darum geht es ja schließlich hier auf der ganzen Seite. Wer sein Geld intelligent &#8211; also wertsteigernd &#8211; investiert, bekommt es in Form von <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven <strong>Erträgen</strong></a> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a>, Mieten) oder <strong>Wertsteigerungen</strong> (Oldtimer, Kunst, Wein) zurück. Diese Erträge erhöhen natürlich dein monatliches/jährliches Budget, weshalb deine <strong>Fixkosten proportional schrumpfen</strong>. Du sparst damit zwar nicht, aber dein <strong>Vermögen wächst</strong>. Du bescherst dir quasi selbst eine Gehaltserhöhung bis zur vorzeitigen Rente. Also: Versuche dir ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zusätzliches Einkommen</a> aufzubauen.</p>



<p>Falls du Tipps dazu brauchst: <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier findest du 14 Möglichkeiten eines passiven Einkommens</a>.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Je nach Sparquote enorm</strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">15. Eigener Pkw?</h3>



<p>Einer der nächsten problematischen <strong>Spartipps:</strong> Aber zumindest wenn du in einer Großstadt lebst, frage dich: <a href="https://www.finanzguerilla.de/ein-neues-auto-muss-her/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauchst du tatsächlich ein eigenes Auto</a>? Oder reichen dir die modernen Carsharing-Systeme oder Mitfahrzentralen vielleicht aus?</p>



<p>Eventuell neigen sich ja tatsächlich die Zeiten des eigenen Pkw-Besitzes dem Ende zu. Bei vielen Studenten ist dies schon Realität. Selbstverständlich ist der <strong>Spartipp nicht für Jedermann umsetzbar</strong>. Aber komischerweise kommen die meisten Leute noch nicht einmal auf die Idee, diesen Bedarf objektiv zu prüfen.</p>



<p>Ich selbst habe übrigens auch ein eigenes Auto, daher heuchele ich hier mal nicht rum. Wenn die Umstände es aber erlauben würden, könnte ich mir durchaus vorstellen, mein Auto gegen ein günstiges Zweirad (<strong>125er Roller</strong>, E-Pedelec) zu ersetzen. Macht mehr Spaß beim Fahren und ist günstiger. <strong>Parkplatzprobleme</strong> und <strong>Stau</strong> gehören dann ebenfalls der Vergangenheit an.</p>



<p>Sparpotential: Round about <strong>200-300 Euro / Monat </strong>(Sprit, Versicherung, Steuern, Verschleiß, TÜV und Inspektionen)</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">16. Hausmittel verwenden</h3>



<p>Seien es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0cEggk31qw0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Coca Cola gegen den verstopften Abfluss</a>, <a href="https://utopia.de/ratgeber/natron-als-hausmittel-vielseitig-und-oekologisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Natron als Wunderwaffe so ziemlich gegen alles im Haushalt</a> oder der Kaffeesatz als Düngemittel. Spartipps für den Haushalt, neudeutsch &#8222;Lifehacks&#8220; gibt es massenhaft. Manches ist Quatsch, anderes wiederum funktioniert tatsächlich. <a href="https://utopia.de/ratgeber/hausmittel-putzmittel-waschmittel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn günstige Hausmittel die teuren und chemischen Reiniger ersetzen</a> können, dann spart das natürlich Geld und schützt die Umwelt. </p>



<p>Wieso das nächste mal nicht einfach die Fenster mit feuchtem Zeitungspapier ausm Altpapier reinigen? Oder <strong>weiße Wäsche mit Grauschleier mit Eierschalen</strong> in einem gut verschlossenen Beutel waschen? Ausprobieren könnte man es ja mal.</p>



<p>Sparpotential: Ca. <strong>5 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">17. Gebrauchte Dinge über Online-Börsen kaufen</h3>



<p>Brauchst du etwas? Dann schau doch mal, ob Jemand anderes nicht genau das abgeben möchte was du suchst. Natürlich jetzt keine gebrauchten Socken oder so, aber wieso nicht einfach <strong>Babyspielzeug gebraucht kaufen</strong>? <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kinder kosten ohnehin schon genug</a>. Oder einfach bei Haushaltsauflösungen mal auf Schnäppchenjagd gehen? Bestimmt findest du das eine oder andere.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Je nach&nbsp; Kategorie erheblich</strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">18. Nicht mehr benötigte Dinge verkaufen</h3>



<p>Anschließend an Punkt 17: Wieso Dinge wegwerfen, wenn du sie auch <strong>verkaufen</strong> oder <strong>verschenken kannst</strong>? Ist nicht nur im Sinne der <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umwelt und der Nachhaltigkeit</a>, sondern schont auch deinen Geldbeutel. Also: Mit dem Smartphone ein paar Bilder machen und per App kurz hochladen. Dauert 3 Minuten und lohnt sich!</p>



<p>Sparpotential: <strong>Kleinvieh macht auch Mist</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Spartipps</h2>



<h3 class="wp-block-heading">19. Sonderangebote nutzen</h3>



<p>Auch im Netz gibt es immer mal wieder <strong>Schnäppchen</strong> und <strong>Sonderangebote</strong>. Vom <em><strong>Black Friday</strong></em> ganz zu schweigen. Du kannst erheblich sparen, wenn du diese Angebote nutzt. Aber nur wenn du die Sachen ohnehin gebraucht hättest! Kopfloser Konsum ist Quatsch, <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>intelligenter Konsum</strong></a> ist Trumpf. Daher auch meine Rubrik &#8222;<strong>Guerilla-Sparen</strong>&#8220; auf der <a href="https://www.finanzguerilla.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Startseite</a>.</p>



<p>Sparpotential: Ca. <strong>10-20 %</strong> je nach Angebot</p>



<h3 class="wp-block-heading">20. Bankgebühren sparen</h3>



<p>Es gibt sie noch: <strong>Kostenlose Girokonten bei Banken</strong>. Laufende Gebühren sind Gift. Immer. Aber noch mehr, wenn man sie bezahlen soll für Dinge, die nur die nötigsten Grundbedürfnisse abdecken sollen &#8211; eben wie ein Bankkonto. Dazu gehört selbstverständlich auch ein <strong>kostenloses Wertpapierdepot</strong>, wie es sie bei mehreren <strong>Online-Banken</strong> gibt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Consorsbank: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212332T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Consorsbank Tagesgeldkonto &#8211; kostenlose Kontoführung!</a><figure><img decoding="async" width="0" height="0" border="0" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V15212332T" alt=""></figure></li>



<li>Comdirect: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C87024068T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kostenloses Girokonto von der comdirect sichern</a><figure><img decoding="async" width="0" height="0" border="0" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V87024068T" alt=""></figure></li>



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</ul>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 5-10 Euro / Monat</strong><br><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">21. Wechsele deine Krankenversicherung</h3>



<p>Machen komischerweise die wenigsten, aber: Wenn du in der <strong>gesetzlichen Krankenversicherung</strong> versichert bist, lohnt es sich tatsächlich, auch mal die Anbieter zu vergleichen. Allein von Gesetz her, stimmen die <strong>Leistungen zu ca. 95%</strong> überein. Unterschiede gibt es dennoch im Bereich alternativer Behandlungen oder <strong>Bonus-Programme</strong> zum Beispiel bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/zusammenhang-finanzen-und-fitness/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">regelmäßigem Sport</a>.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 30-50 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">22. Lass das Finanzamt für dich Sparen</h3>



<p>Will heißen: Mache alles geltend, was rechtlich möglich und korrekt ist! Der Steuerzahler wird schon genug geschröpft in Deutschland, daher ist es nur legitim, das Finanzamt entsprechend beim Sparen zu beteiligen. Manche Versicherungen kannst du steuerlich geltend machen (z.B. eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-ETF</a>), genau wie <strong>Handwerkerkosten</strong>, <strong>Fahrtkosten</strong> und Aufwendungen für <strong>Fachliteratur</strong> und <strong>Fortbildungen</strong>.</p>



<p>Aber: Immer Belege sammeln und aufbewahren! Das nervt, lässt sich aber leider nicht verhindern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">23. Kaufe beim Discounter statt im Supermarkt</h3>



<p>Im Discounter bekommst du oftmals die identischen Markenprodukte unter anderem Namen. Also wieso ein und dieselbe Sache mehr bezahlen als nötig? Vor allem wenn der Gewinn doch eh im betreffenden Konzern bzw. dessen Tochterunternehmen bleibt? Dann lieber das <strong>Geld sparen</strong> und selber für individuelle Zwecke (<a href="https://www.finanzguerilla.de/konsum-zu-weihnachten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Konsum</strong></a>, Urlaub, Vermögensbildung) gebrauchen.</p>



<p>Ist dir schonmal aufgefallen, dass bei der gleichen Summe dein Einkaufswagen beim Discounter manchmal doppelt so voll ist wie beim Supermarkt? Jetzt stell dir mal vor, du machst das immer so&#8230;</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-20 Euro pro Einkauf</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">24. Bei freien Tankstellen tanken</h3>



<p>Da ist das Benzin oft erheblich günstiger. Aber gib dich keinen Illusionen hin: <strong>3 Cent</strong> gespart sind bei <strong>50 Litern</strong> getankt trotzdem nur <strong>1,50 Euro</strong>. Wer dafür aber einen Umweg von 5 Kilometern zu dieser Tankstelle fährt, lügt sich selbst in die Tasche. Hier lohnt es sich in meinen Augen dann doch mehr, an anderen Stellschrauben zu drehen. Bei LKW-Tanks sieht die Sache natürlich anders aus.</p>



<p>Sparpotential: Gering, <strong>ca. 1,50-3 Euro pro Tankvorgang</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">25. Heizungen in Wohnungen bei Verlassen nicht ausschalten</h3>



<p>Machen leider sehr viele Menschen im Winter: Wenn man die Wohnung verlässt, wird selbstverständlich die Heizung ausgemacht. Man möchte ja schließlich Energie und Geld sparen. Blöd nur, dass sich die Wohnung dabei <strong>so stark abkühlt</strong>, dass das neuerliche <strong>Aufheizen viel mehr Energie verschlingt</strong> und teilweise die Wohnung bis zur <strong>Nachtabsenkung</strong> gar nicht mehr warm wird. Auch hier ist das Sparen gut gemeint, aber leider doof gemacht.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 5 Euro / Monat (geschätzt)</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">26. Duschen statt Baden</h3>



<p>Auch ein eher allgemeiner Spartipp: Wer duscht, <strong>verbraucht weniger Wasser</strong> und <strong>weniger Energie</strong> zum Aufheizen des Wassers. Gegen ein gelegentliches Bad im Winter ist natürlich nichts einzuwenden. Dennoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass man sich dabei nicht gerade ökologisch und ökonomisch sinnvoll verhält. Aber wir wollen dann ja mal nicht päpstlicher als der Papst sein&#8230;</p>



<p>Sparpotential: <strong>Je nach Badehäufigkeit zum Teil im Geldbeutel spürbar</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">27. Kredite vermeiden</h3>



<p>Keine Kredite, wenn nicht absolut notwendig. Einer der <strong>wichtigsten Spartipps</strong> überhaupt. Absolut notwendig können Kredite bei Eigenheimwunsch sein. Ansonsten eher Finger weg. Nicht umsonst hat Gerald Hörhan, bekannt als Investmentpunk, Konsumschulden als <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZzBBSp_HXKk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einer der größten Finanzirrtümer der Mittelschicht</a> bezeichnet. Und Recht hat er damit. Bei <strong>Schulden</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krediten aller Art</a>, arbeitet der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinseszinseffekt</a> gegen dich</strong>. Glaub mir, das möchtest du nicht haben. Also LASSEN.</p>



<p>Sparpotenial: <strong>ENORM</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">28. Bewusst konsumieren</h3>



<p>Zu guter Letzt noch der letzte und ebenfalls nicht unwichtige Spartipp: <strong>Konsumiere so wenig wie möglich und so viel wie nötig</strong>. Konsumiere dabei immer bewusst und genieße auch mal. Es spricht auch absolut nichts dagegen, sich auch mal was zu gönnen. Immerhin wäre unsere <strong>moderne Welt</strong> &#8211; und übrigens auch jedes <strong>noch so toll wachsende Wertpapierdepot</strong> &#8211; ohne Konsum nicht möglich.</p>



<p>Hier kritisiere ich etwas die derzeit moderne <strong>frugalistische Bewegung</strong> bzw. die Bewegung der <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalisten</a>: Wer den Konsum verweigert, <strong>zerstört letztenendes die Gewinne der Firmen</strong>, dadurch werden <strong>Arbeitsplätze gefährdet</strong>, Arbeitslosigkeit steigt, die Zahl der <strong>Einzahler in die Sozialsysteme</strong> sinkt, die Gefahr der <strong>sozialen Abhängigkeit von staatlichen Leistungen steigt</strong> und somit fällt auch das <strong>allgemeine Wohlstandsniveau der Gesellschaft</strong> bis zu dem Punkt, wo der Laden zusammenbricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ich hoffe, dass du mit dem einen oder anderen der <strong>Spartipps</strong> etwas anfangen kannst und im besten Fall dein eigenes Ausgabeverhalten zumindest etwas modifizieren kannst. Wenn du dir die Mühe machst und mal die ganzen <strong>möglichen Einsparungen zusammenrechnest</strong>, wird klar, dass es durchaus möglich ist, über die Zeit viel, ja sehr viel, Geld zu sparen, und dabei nicht merklich an Lebensfreude einzubüßen. Viel Spaß beim Ausprobieren oder Umsetzen der Spartipps.</p>



<p>Falls du noch weitere <strong>Inspirationsquellen</strong> und <strong>Finanztipps</strong> benötigst, kann ich dir noch wärmstens meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipp-Sammlung</a> empfehlen.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung? Habe ich etwas vergessen oder muss noch dringend etwas ergänzt werden?</strong></p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Dieser Artikel erschien erstmalig am 24.09.2018.</em></pre>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/spartipps/">Spartipps für Konsumbewusste &#8211; Effizient sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Klimaschutz und Kapitalismus: Ein Widerspruch?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for future]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz und Kapitalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Maslow]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus und Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht erst seitdem 2019 die Initiative „Fridays for Future“ die Weltbühne betreten – und seit Corona auch wieder spektakulär verlassen- hat, beschäftigt viele Menschen die Frage von Klimaschutz und Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Kontext. Auf der einen Seite treibt Viele die Sorge um unser Klima um, andererseits ist Klimapolitik auch stets Gesellschaftspolitik. Also wie passen Klimaschutz...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Nicht erst seitdem 2019 die Initiative „<strong>Fridays for Future</strong>“ die Weltbühne betreten – und seit <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a> auch wieder spektakulär verlassen- hat, beschäftigt viele Menschen die Frage von <strong>Klimaschutz</strong> und <strong>Nachhaltigkeit</strong> im gesellschaftlichen Kontext. Auf der einen Seite treibt Viele die Sorge um unser Klima um, andererseits ist <strong>Klimapolitik</strong> auch stets <strong>Gesellschaftspolitik</strong>.</p>



<p>Also wie passen <strong>Klimaschutz</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/verantwortungseigentum-besser-als-gmbh-und-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapitalismus</a> eigentlich zusammen? Handelt es sich hierbei nicht sogar um Gegensätze? Oder wird uns vielleicht nur verkauft, dass es sich angeblich um Gegensätze handelt? Darum soll es im heutigen Artikel gehen, der in erster Linie meine eigenen Gedanken zu dem Thema darstellen soll. Weder bin ich Politiker, noch <strong>Umwelt- oder Wirtschaftslobbyist</strong>, so viel zur Klarstellung vorab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltschutz und Kapitalismus: Definitionen</h2>



<p>Zunächst ist es wichtig, einmal zu <strong>definieren</strong>, was man unter den angeblich widerstreitenden Positionen überhaupt versteht. Heutzutage definiert Jeder „<strong>Klimaschutz</strong>“ anders, genau wie „<strong>Kapitalismus</strong>“ sehr unterschiedlich definiert wird. </p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p>Für Manche bedeutet <strong>Umweltschutz</strong>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einer kleinen Hütte zu leben</a> und <strong>Selbstversorger </strong>zu sein, andere halten unser <strong>derzeitiges Wirtschaftssystem</strong> fälschlicherweise für „<em>Kapitalismus</em>“ oder gar „<em>Turbo-Kapitalismus</em>“. Beides trifft eigentlich nicht zu.</p>



<p>Manche haben schon ein gutes Gewissen, wenn sie „nur“ <strong>Bio-Gemüse</strong> kaufen, Andere ordnen ihre gesamte Existenz den Maximen des Umweltschutzes unter.</p>



<p>Damit du als Leser auch weißt, wie ich die Begriffe persönlich <strong>im Ideal</strong> sehe, nachfolgend kurz meine Einordnung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Idealer „Klima- und Umweltschutz“ bedeutet für mich:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unpolitisch</li>



<li>Rücksichtnahme auf endliche <strong>natürliche Ressourcen</strong></li>



<li>Verminderung der <strong>Schadstoff-Emissionen</strong></li>



<li><strong>Nachhaltigkeit</strong> für kommende Generationen</li>



<li>„Back to nature“, also ein <strong>Ende der Entfremdung von Mensch und Natur</strong></li>



<li>vorrangige Nutzung <strong>regenerativer</strong> und <strong>sicherer Energien</strong> vor limitierten oder unsicheren Energien (i.d.R. fossiler Art)</li>



<li>„<strong>gesunder Konsum</strong>“, also kein Konsum um des Konsumierens Willen (raus aus der <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesellschaftlichen Konsummatrix</a>)</li>



<li>gesunde Balance zwischen <strong>Natur und menschlicher Bevölkerung</strong> (keine Übervölkerung)</li>



<li>Artenschutz, insbesondere konsequente <strong>Verhinderung der Ausrottung von Lebewesen</strong> aufgrund „Aberglauben“ (Wolf=böse), angeblicher „medizinischer Wirkung“ (zerriebene Elefantenstoßzähne) oder weil sie „gut schmecken“ (Haifischflossensuppe)</li>



<li>Gesellschaftlich: <strong>Kleinere, kooperierende, individuellere und freiheitlichere Einheiten</strong> statt riesige Kollektive („Mega-Cities“ nach asiatischem Vorbild – Horror!)</li>



<li>Einsatz von <strong>High-Tech</strong>, um Umweltschutz zu fördern</li>



<li>„Geerdet sein“</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Idealer „Kapitalismus“ bedeutet für mich:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Liberale Marktwirtschaft</strong> mit sozialem Anstrich, KEINE Planwirtschaft</li>



<li><strong>Effiziente Nutzung der Ressourcen</strong> zur Befriedigung individuell menschlicher (Grund-)Bedürfnisse</li>



<li>Wohlstand für möglichst viele Menschen; <strong>wachsender globaler Wohlstand</strong> bei <strong>abnehmender bitterer Armut</strong></li>



<li>So <strong>wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig</strong></li>



<li>Keine Subventionen aller Art; wenn einer subventioniert, dann der Markt</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> vor Kollektivismus</li>



<li>Abbau überflüssiger Bürokratie</li>



<li><strong>Eigenverantwortung</strong> statt Staatsgläubigkeit</li>



<li>Gesunder Eigennutz (der dann automatisch zum Gemeinwohl beiträgt)</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alternativen zum inflationären Fiat-Geldsystem</a>, welches zu wachsendem gesellschaftlichen <a href="https://www.finanzguerilla.de/rastlosigkeit-und-stress-was-hilft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stress</a>, Hektik und <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unzufriedenheit</a> führt</li>



<li>Höhere Quote an <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstständigen</a>, Einzelunternehmern, <strong>Freiberuflern</strong> und <strong>Unternehmern</strong>, weniger Arbeitsverhältnisse im <strong>goldenen Käfig „öffentlicher Dienst“</strong></li>



<li>Staat setzt die Grenzen und überwacht deren Einhaltung (insbesondere bei <strong>Monopolbildungen</strong> etc.), innerhalb der Grenzen: <strong>Freier Markt</strong></li>



<li><strong>Besseres</strong>, <strong>entspannteres</strong> und <strong>freundlicheres</strong> Miteinander als Ergebnis möglichst hoher Befriedigung von <strong>Individualbedürfnissen</strong> und dem anschließenden individuellen Übergang in die Phase „<strong>Selbstverwirklichung</strong>“ (frei nach Maslow)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/03/Klimaschutz-und-Kapitalismus-Maslowsche-Pyramide-2-1024x580.jpg" alt="Kapitalismus und Umweltschutz sind keine Gegnsätze. Im Gegenteil. Die bisherige Geschichte zeigt, dass je wohlhabender eine Gesellschaft geworden ist, automatisch auch der Zustand der Umwelt davon im positiven Sinne profitiert hat." class="wp-image-3488" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/03/Klimaschutz-und-Kapitalismus-Maslowsche-Pyramide-2-1024x580.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/03/Klimaschutz-und-Kapitalismus-Maslowsche-Pyramide-2-300x170.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/03/Klimaschutz-und-Kapitalismus-Maslowsche-Pyramide-2-768x435.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/03/Klimaschutz-und-Kapitalismus-Maslowsche-Pyramide-2.jpg 1249w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bedürfnispyramide nach Maslow</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kann Kapitalismus Klimaschutz?</h2>



<p>Wenn man sich meine persönlichen, zugegeben stark <strong>idealisierten</strong>, Vorstellungen einmal intensiv durchdenkt, dann sollte man feststellen, dass der angebliche Widerspruch eigentlich gar keiner ist. Zumindest wenn man sich wirklich eingehend mit den <strong>Theorien von Freiheit und Marktwirtschaft</strong> nach z.B. <strong>Friedrich August von Hayek</strong> (*1899) oder <strong>Ludwig von Mises</strong> (*1881) beschäftigt hat. Selbst Klassiker wie <strong>John Locke</strong> (*1632) dürften die Wenigsten Klimakämpfer auf dem Schirm haben oder sie werden als „Feinde“ betrachtet. Dabei sind dies die Vordenker einer <em>wirklich</em> freien Gesellschaft.<br><br>Leider stelle ich auf der anderen Seite immer wieder fest, dass sich die meisten <strong>Kämpfer für Klimaschutz</strong> offenbar ausschließlich mit Denkern wie <strong>Karl Marx</strong>, <strong>Theodor W. Adorno</strong> oder <strong>Thomas Piketty</strong> zu beschäftigen scheinen und somit automatisch <strong>dem politisch linken Lager zuzuordnen</strong> sind (auch eine Art von Wahrnehmungs-„Bubble“).<br><br>Teilweise ist in neueren Veröffentlichungen auch die Rede von <strong>Jean-Jacques Rousseau</strong> (*1712) als neuer „Gott der Linken“ (<a href="https://www.welt.de/kultur/plus227775871/Norbert-Bolz-ueber-das-Elend-der-Linken-und-ihren-neuen-Gott.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zum Beispiel in diesem Artikel</a>). Hier vor allem wegen seiner <strong>Ablehnung von Privateigentum</strong> und seinem <strong>Ideal des naturverbundenen Menschen</strong>, der in kleinen soziologischen Gruppen lebt.<br><br>Dass der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liberalismus</a></strong> in Deutschland schon immer einen schweren Stand hatte, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nicht umsonst konnten im <strong>20. Jahrhundert zwei sozialistische Systeme</strong> in Deutschland Fuß fassen. Irgendwie braucht der Deutsche offenbar eine Obrigkeit, der er sich mit Wollust unterwerfen kann. Eigenverantwortung eher Fehlanzeige.</p>



<p>Beide totalitäre Systeme haben bis heute ihre Spuren hinterlassen. Aber hey, der „<em>echte</em>“ <strong>Kommunismus</strong> wurde ja nie ausprobiert, gell?! (Wie ich diese Ausrede immer liebe). und Übrigens: Ein &#8222;<em>echter</em>&#8220; <strong>Kapitalismus</strong> wurde noch viel weniger ausprobiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltschutz nur für Privilegierte?</h2>



<p>Was mich bei den <a href="https://www.finanzguerilla.de/links-gegen-rechts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">heutigen Verfechtern des Umweltschutzes</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kritikern des Kapitalismus</a> etwas befremdet, ist der Umstand, dass viele aus gut situierten, saturierten und wohlhabenden Akademiker-Familien kommen. Diese Bewegung speist sich somit nicht mehr aus dem <strong>Proletariat</strong> wie zu Zeiten Marx&#8216;, sondern rekrutiert ganz frech im <strong>bürgerlichen Milieu</strong>. Dass dies natürlich Glaubwürdigkeitsfragen aufwirft, sollte klar sein: </p>



<p>Aus der eigenen, <strong>gesicherten Existenz im Elfenbeinturm</strong>, lässt sich natürlich prima Demut, <strong>Minimalismus</strong> und <strong>freiwilliger Verzicht</strong> für alle predigen. Bis heute ist dies bei vielen Religionsgemeinschaften nicht anders. Schau dir einfach mal den &#8222;Gehaltszettel&#8220; deines Pfarrers an. </p>



<p>Wenn man von Geburt an alles hatte, dann weiß man eben auch diese Dinge nicht mehr wertzuschätzen. Das, finde ich, zeigt sich sehr eindrucksvoll bei vielen Klimaaktivisten der <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Z</a>.</p>



<p>Den <strong>Kapitalismus</strong> und <strong>Konsum</strong> kritisieren, aber andererseits von seinen Früchten leben, ist genauso heuchlerisch, wie wenn in sozialistischen Systemen Besitzlosigkeit vom Normalbürger gefordert wird, nicht jedoch vom <strong>Parteifunktionär</strong>. Irgendjemand macht sich immer die Taschen voll, egal wie man das System nennt. Soll nicht auch eine <strong>Sarah Wagenknecht</strong> mehrfache <strong>Euro-Millionärin</strong> sein? Habe ich zumindest mal gehört. Soll sie doch all ihr Geld spenden und sich nur eine Minimalexistenz auszahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstverwirklichung als Treiber von Umweltschutz</h2>



<p>Ich habe oben in der Grafik die <strong>maslowsche Bedürfnispyramide</strong> etwas ergänzt. Für mich haben die Erkenntnisse von Maslow auch heute noch immer Gewicht. Im Prinzip zeigt die Pyramide, dass es <strong>verschiedene Ebenen menschlicher Bedürfnisse</strong> gibt, die der Mensch nach einer Reihenfolge gerne befriedigt sehen möchte. Die unteren Ebenen sind breiter als die darüber liegenden, sprich deren Befriedigung hat zunächst Priorität.</p>



<p>Die einzelnen Ebenen (von der Priorität absteigend):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Physiologische Bedürfnisse</strong>, also <em>überlebenswichtige Bedürfnisse</em>: Atmen, Wasser, Nahrung, Fortpflanzung, Schlaf, &#8222;Dach über dem Kopf&#8220; etc.</li>



<li><strong>Sicherheitsbedürfnisse</strong>: Körperliche und seelische Sicherheit, materielle Grundexistenz, Familie und Gesundheit als Notanker</li>



<li><strong>Soziale Bedürfnisse</strong>: Hierzu zählen Freundschaften, Beziehungen, der gegenseitige Austausch mit anderen Menschen, <strong>Gruppenzugehörigkeit</strong> und das spielen einer &#8222;gesellschaftlichen Rolle&#8220;</li>



<li><strong>Individualbedürfnisse</strong>: Hierzu zählt Maslow Selbstbestätigung, <strong>Wertschätzung durch Andere</strong>, <strong>Unabhängigkeit</strong>, <strong>Freiheit</strong>, Stärke, Erfolg, <strong>Vertrauen</strong> und viele andere Attribute. Hier setzen oftmals die <strong>Motivations-Coaches</strong> gerne an und werben mit der <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfüllung genau dieser Bedürfnisse</a>.</li>



<li><strong>Selbstverwirklichung</strong>: Das ist die am schwersten zu befriedigende Ebene: Wenn alle anderen vorgenannten Ebenen durchschritten wurden, dann soll sich laut Maslow eine <strong>neue Unzufriedenheit im Menschen einstellen</strong>: Er strebt dann nämlich nach einer <strong>sinnvollen Existenz</strong>, Erfüllung seiner Bestimmung (siehe Modewort &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/verantwortungseigentum-besser-als-gmbh-und-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">purpose</a>&#8222;), <strong>Ausbau</strong> und <strong>Nutzung seiner Talente</strong>, seiner <strong>Potenziale</strong> und seiner <strong>Kreativität</strong>. Der Mensch wird also tendentiell unruhig, unzufrieden und sucht auf der Ebene der Selbstverwirklichung &#8222;Erleuchtung&#8220;.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaschutz nach Maslow</h2>



<p>Wenn man sich die <strong>Pyramide von Maslow</strong> also genauer anschaut, dann kann man daraus in Bezug auf Umweltschutz folgende Behauptungen aufstellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Je größer der Wohlstand in einer Gesellschaft ist, desto mehr Menschen liebäugeln mit dem Thema Umweltschutz und desto <strong>besser geht es der Umwelt in so einem Staat</strong></li>



<li>Umweltschutz muss man sich &#8222;leisten&#8220; können: Wenn die <strong>unteren Ebenen nicht befriedigt</strong> sind, fällt der Gedanke an <strong>Umweltschutz und Konsumverzicht</strong> auf wenig fruchtbaren Boden</li>



<li>Bevor die <strong>Selbstverwirklichung</strong> einsetzt, müssen erst andere Bedürfnisse befriedigt werden, unter anderem auch die Individualbedürfnisse</li>



<li>Auch <strong>Klimaaktivisten sind keineswegs selbstlos</strong>, im Gegenteil: Auch sie befriedigen einfach nur ihre individuellen Bedürfnisse ihrer Ebene bzw. versuchen, sich selbst zu verwirklichen</li>
</ul>



<p>Das Ganze heißt natürlich jetzt nicht, dass man sich nicht für <strong>Klimaschutz</strong> einsetzen sollte, ganz im Gegenteil. Wie ich oben beschrieben habe, haben für mich die <strong>Natur und die Umwelt</strong> absolute Priorität. </p>



<p>Ich würde jedoch keinem Menschen vorschreiben, sich in Konsumverzicht für &#8222;die gute Sache&#8220; zu üben, schon gar nicht wenn ich selbst nie <strong>aus eigener Kraft</strong> die unteren Ebenen durchschritten habe.</p>



<p>Diese Tendenz kann man leider sehr häufig in der <a href="https://www.finanzguerilla.de/links-gegen-rechts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">politischen Linken</a> beobachten, nicht umsonst haben die Grünen vielerorts den Beinamen &#8222;<strong>Verbotspartei</strong>&#8222;. Eine solche Verbotsdoktrin widerspricht auch Maslow. Sie behindert die <strong>Bedürfnisbefriedigungen der Menschen</strong> (<a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/nach-streit-um-hofreiter-aeusserungen-gruenen-peitsche-oder-echte-loesung-was-verbot-des-einfamilienhauses-bringen-wuerde_id_12983044.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verbot von Einfamilienhäusern</a>) und hat daher nie funktioniert und wird auch nie dauerhaft funktionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapitalismus und Umweltschutz: Ja auf jeden Fall!</h2>



<p>Für mich passen Umweltschutz und Kapitalismus also sehr gut zusammen. In einem <strong>freien Markt</strong>, wo alle Ressourcen auch einen <strong>frei durch Wettbewerb generierten Preis</strong> haben (ohne Subventionen, Förderungen und Vetterleswirtschaft bzw. Korruption), müsste sich automatisch durch den <strong>technologischen Fortschritt</strong> eine Ressourcenschonung ergeben. Was meine ich damit?</p>



<p><strong><em>Beispiel: </em></strong></p>



<p>Zu meiner Kindheit verfügte beispielsweise der durchschnittliche Haushalt über folgende Gerätschaften, mit denen er seine Bedürfnisse befriedigte: </p>



<p><strong>Fernseher</strong>, <strong>Festnetztelefon</strong> bzw. (Klapp)<strong>Handy</strong>, <strong>Kassettenrekorder</strong>, <strong>Stereoanlage</strong>, <strong>Fotoapparat</strong>, <strong>Videokamera</strong>, vllt. noch <strong>Pay-TV-Box</strong> und einen <strong>Computer</strong>. Dazu brauchte man noch <strong>Kassetten</strong> und <strong>CDs</strong> in Hülle und Fülle. Alle diese Dinge verschlangen <strong>Ressourcen</strong>, verschmutzten die Umwelt durch ihre Herstellung (Plastik, Abbau von Metallen für die Geräte etc.).</p>



<p>Heute würde man die <strong>gleichen Bedürfnisse</strong> mit folgenden Gerätschaften ebenfalls (oder sogar besser) befriedigen: <strong>Smart-TV</strong> (ersetzt TV und Pay-TV), <strong>Smartphone</strong> (ersetzt Telefon, (Klapp)Handy, Computer, Fotoapparat, Videokamera und Stereoanlage) und einen <strong>Bluetooth-Lautsprecher</strong> (für einen besseren Klang als nur mit dem Smartphone;-)).</p>



<p>Du siehst also, der<strong> technische Fortschritt</strong> &#8211; gerade bei <strong>Konsumgütern</strong> &#8211; führt dazu, dass die Ressourcen schon heute wesentlich effizienter genutzt werden, als noch vor 20 Jahren. Und das völlig ohne <strong>selbstaufopfernden Verzicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bessere Umwelt durch mehr Wohlstand?!</h2>



<p>Ich würde zusammenfassend also folgende Behauptung aufstellen: </p>



<p>Wenn wir es in den westlichen Staaten schaffen, unseren Wohlstand weiterhin zu mehren, dann führt dies dazu, dass <strong>immer mehr Menschen in die oberen Ebenen der Pyramide</strong> aufsteigen. Daraus ergibt sich dann kurioserweise ein wachsender <strong>automatischer und freiwilliger Verzicht</strong> durch Aufstieg in den Bereich der <strong>Selbstverwirklichung</strong>. Ähnlich wie es Minimalisten schon heute tun: Sich <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">freiwillig auf weniger beschränken</a> und dadurch sogar <strong>an Lebensqualität gewinnen</strong>.</p>



<p>Dies führt dann wiederum zu <strong>weniger Bedarf an Konsumgütern</strong>, sodass die Unternehmen ihre Güter zunehmend an Staaten mit weniger Wohlstand verteilen können. Angenehmer Nebeneffekt: <strong>Global sinkt die bittere Armut</strong>, der Anteil an Superreichen steigt. Die Weltbank hat berechnet, dass zwischen <strong>1981 und 2012 der Anteil von unter 1,90 US-Dollar (Kaufkraft) pro Tag und Kopf lebenden Menschen von 44% auf 12,7% gesunken</strong> ist. 2015 lag diese <strong>globale Armut</strong> sogar erstmals unter 10% (Quelle: <a href="https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52680/armut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Armutsbericht und Globalisierung</a>).</p>



<p>Und wenn es einen Umweltkiller schlechthin gibt, dann wohl die Armut. Man schaue sich nur einmal den Zustand der Natur in bitterarmen Ländern an.</p>



<p>Auch Staaten mit sozialistischen Systemen sind alles andere als Musterknaben in Sachen Umweltschutz. Die schmutzigsten Orte dieser Welt liegen in der ehemaligen Sowjetunion. Auch hiesige DDR hinterließ durch seinen <strong>Kohletagebau</strong> und die <strong>industrielle Planwirtschaft</strong> einen fatalen Fußabdruck in der Klimabilanz. </p>



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<p>Nein, <strong>Kapitalismus</strong> und <strong>Klimaschutz</strong> sind kein Widerspruch. Sie könnten sogar sehr gut zusammen harmonieren &#8211; wenn man sie nur ließe. <strong>Freiheit</strong>, technologischer <strong>Fortschritt</strong> und <strong>Klimaschutz</strong>. Ein sehr guter Dreiklang wie ich finde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Auch die kürzliche Bundestagswahl und die Verhandlungen einer (eventuell) neuen Ampel-Koalition für Deutschland hat uns vor Augen geführt: <strong>Klimaschutz</strong> und <strong>Wirtschaft</strong> müssen Hand in Hand gehen. Ohne den jeweils anderen Faktor funktioniert keines der Beiden. Es gibt <strong>kein Land in Wohlstand ohne Kapitalismus</strong> und es gibt <strong>kein sozialistisches Land ohne Umweltschäden und &#8211; verschmutzung</strong>.</p>



<p>Hier muss also ein funktionierender Kompromiss gefunden werden. Denn trotz allem haben wir nur <strong>eine Umwelt </strong>und ein <strong>Klima</strong>. Aber wenn alle 80 Millionen Bundesbürger wieder auf Bäumen, in Jurten oder als Selbstversorger leben würden, würde auch dies logischerweise kaum funktionieren.</p>



<p> <em>Dieser Artikel wurde überarbeitet und erschien erstmalig am 27.03.2021.</em> </p>
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