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	<title>Olaf Scholz Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Olaf Scholz Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Deutsches Rentensystem vor dem Aus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2021 09:22:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Deutsche Rentensystem beschäftigt mich aktuell auch weiterhin. In einem meiner letzten Artikel habe ich bereits über die Möglichkeit einer Aktienrente geschrieben und wie eine solche in meinen Augen die Probleme der Gesetzlichen Rente lösen könnte. Andernfalls droht und eine Rente ab 69 oder im Worst-Case-Szenario sogar eine Rente mit 77. Zugegeben, Letzteres halte auch...</p>
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<p class="has-drop-cap">Das <strong>Deutsche Rentensystem</strong> beschäftigt mich aktuell auch weiterhin. In <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einem meiner letzten Artikel</a> habe ich bereits über die Möglichkeit einer <strong>Aktienrente</strong> geschrieben und wie eine solche in meinen Augen die <strong>Probleme der Gesetzlichen Rente</strong> lösen könnte. Andernfalls droht und eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-rente-mit-69-kommt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rente ab 69</a> oder im Worst-Case-Szenario sogar eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rente mit 77</a>. Zugegeben, Letzteres halte auch ich für nicht sehr wahrscheinlich. </p>



<p>Ein Dach decken mit 77? Hm. Unwahrscheinlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutsche Rente im Fokus</h2>



<p>Umso erfreuter bin ich darüber, dass die Missstände des Deutschen Rentensystems endlich auch in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken scheint. Nachdem bereits schon länger <strong>juristischer Druck von Seiten des Bundesverfassungsgerichts</strong> und verschiedener Expertenrunden (Rentenkommissionen) besteht, kommt nun erfreulicherweise auch zunehmend medialer Druck dazu.</p>



<p>Was mich besonders umgehauen hat: Sogar <strong>Olaf Scholz</strong>, den ich ja als Finanzminister in dem einen oder anderen Artikel nicht sonderlich gut davonkommen ließ (<a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>), spricht sich mittlerweile für eine <strong>Aktienrente bei jungen Menschen</strong> aus. Er selbst bleibt zwar bei seinem Sparbuch bzw. Tagesgeld, aber <a href="https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/olaf-scholz-verspricht-der-jungen-generation-eine-stabile-rente-doch-wie-sicher-ist-dieses-versprechen-wirklich-a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">jungen Menschen rät er neuerdings zu Aktien</a>. Kann er auch, sein Lebensabend ist mehr als gesichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dysfunktionalität größer als angenommen</h2>



<p>Ein neuer <strong>Bericht vom Focus</strong> hat mich hier mehr als erschreckt: Scheinbar geht es der Rente mittlerweile so schlecht, dass aktuell <strong>24,09% der Rente vom Steuerzahler getragen werden</strong> müssen, in Form von <strong>Zuschüssen</strong>. Im Artikel heißt es dazu:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Laut der Deutschen Rentenversicherung (DRV) erhielt jeder Altersrentner im Jahr 2020 nach Abzug der Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung monatlich 989 Euro. Nach dem obigen Schlüssel trug der Steuerzahler 24,09 Prozent des Betrags – rechnerisch also 238,25 Euro pro Monat. Nur die restlichen knapp 751 Euro finanzierten die Beitragszahler.“</p>
<cite>Zitat aus Artikel: &#8222;Die Rente steht vor dem Kollaps: Vier Top-Ökonomen fordern massive Reformen&#8220;, Focus-Online vom 13.08.2021</cite></blockquote>



<p>Knapp ein Viertel zahlen also die Steuerzahler! Harter Tobak.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unfaire Rente: Selbstständige zahlen, ohne zu bekommen</h2>



<p>Dies führt in meinen Augen zu einem weiteren, leider sehr selten diskutierten Problem:</p>



<p>In die <strong>Gesetzliche Rentenversicherung</strong> zahlen Angestellte gezwungenermaßen aus ihrem Brutto ein. Auch freiwillig kann man in die GRV einzahlen. Nun gibt es aber auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstständige, die sich komplett selbstständig um sich selbst und ihren Lebensabend kümmern</a> müssen.</p>



<p>Durch ihre Steuern zahlen sie aber <strong>zu einem Viertel die Renten der Angestellten mit</strong>, erwerben dadurch <strong>aber selbst keinerlei Ansprüche (!)</strong>. In meinen Augen nicht gerade fair. Einen Aufschrei habe ich aber auch noch nie beobachtet.</p>



<p>Für die Angestellten kommt es ebenfalls dicke: Zum einen <strong>zahlen sie aus ihrem Brutto ihre Rentenbeiträge</strong>, zusätzlich dann <strong>über ihre Einkommenssteuer dann nochmal indirekt</strong>. Realistisch betrachtet gibt es also schon heute eine <strong>versteckte Beitragserhöhung</strong>, weil der Rentenbeitrag pro Person zusammengerechnet bereits über dem Zwangsbeitrag im Rahmen der Angestelltentätigkeit liegt. Verständlich was ich meine?</p>



<p>Neben weiteren Missständen wie der <strong>Finanzierung von Drogentherapien von Straftätern</strong> aus dem Rententopf, die ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im letzten Artikel</a> aufgegriffen habe, somit ein weiterer Faktor, der unsere Rente alles, aber nicht gerade fair und gerecht sein lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Private Vorsorge und Aktienrente</h2>



<p>Umso wichtiger ist es, nochmal die <strong>Wichtigkeit von eigenverantwortlicher Vorsorge</strong> hervorzuheben. Ich für mich gehe sogar so weit, dass es mein Ziel ist, <strong>komplett ohne Rente aus den Sozialsystemen im Alter zurecht zu kommen</strong>. Von Krankheit, Behinderung usw. mal abgesehen. Diese können natürlich jeden Vorsatz verhageln.</p>



<p>Rente soll für mich aber tatsächlich nur eine <strong>Basisabsicherung</strong> sein. Meinen kompletten Lebensabend darauf aufzubauen, halte ich für sehr gefährlich.</p>



<p>Dies ist aber nur meine Ansicht, welche nicht jeder teilen muss und sollte.</p>



<p>Egal ob man nun eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Rürup</a>, einen konsequent durchgehaltenen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>, global diversifizierte <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien mit Dividendenausschüttungen</a>, <strong>Mieteinkünfte </strong>oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">regelmäßige ETF-Ausschüttungen</a> für <strong>seinen Lebensabend </strong>wählt: Wichtig ist und bleib, <em>überhaupt</em> etwas zu tun, vor allem für die jungen <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generationen Y</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gen Z</a>.</p>



<p>Wenn sich dann auch noch etwas <strong>richtig Positives beim Gesetzlichen Rentensystem</strong> in den nächsten Jahren tut – umso besser. Ein <em>Ersatz</em> für <strong>privates Engagement</strong> wird die Rente aber wohl nie mehr sein. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Leider oder zum Glück &#8211; je nach Standpunkt.</p>



<p><strong>Wie ist deine Einschätzung zur Deutschen Rentenversicherung?</strong> Sorgst du privat vor? Welche Strategie hast du für dich gewählt?</p>
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		<title>Kommt eine neue Vermögensteuer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 16:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Enteignungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt in Deutschland bald eine neue Vermögensteuer? Nun beschäftigt uns das Corona-Virus schon seit beinahe einem ganzen Jahr und aktuell ist kein Ende in Sicht. Eines allerdings dürfte schon heute klar sein: Deutschland blutet und wird noch weiter bluten. Dies sowohl wirtschaftlich, als auch gesellschaftlich und kulturell. Parallel baut der Staat seine Macht immer weiter...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Kommt in Deutschland bald eine neue <strong>Vermögensteuer</strong>? Nun beschäftigt uns das <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Virus</a> schon seit beinahe einem <strong>ganzen Jahr </strong>und aktuell ist kein Ende in Sicht. Eines allerdings dürfte schon heute klar sein: <strong>Deutschland blutet und wird noch weiter bluten</strong>. </p>



<p>Dies sowohl <strong>wirtschaftlich</strong>, als auch <strong>gesellschaftlich</strong> und <strong>kulturell</strong>. Parallel baut der Staat seine Macht immer weiter aus und die <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> leidet.</p>



<p>Drohende Unternehmensinsolvenzen, Quasi-„<strong><em>Berufsverbote</em></strong>“, eine exzessive Staatsverschuldung, immer neu erschaffenes <strong>Fiat-Geld durch die EZB</strong>. Da kann einem schon flau im Magen werden.</p>



<p>Irgendwann muss thematisiert werden, wovor sich Viele (vor allem in der Politik) heute noch fürchten. Nämlich die Diskussion darüber, <strong><em>wer die Zeche zahlen wird</em></strong>. Wenn man in die Politik lauscht, wird hinter vorgehaltener Hand schon von einer <strong><em>neuen Vermögensteuer</em></strong> oder zumindest einer &#8222;<strong><em>einmaligen Vermögensabgabe für Reiche</em></strong>“ gemunkelt.</p>



<p>Freilich vorwiegend aus den Lobbylagern, die schon historisch stets für <strong>Umverteilung</strong>, <strong>Etatismus</strong> und <strong>Planwirtschaft</strong> standen und noch heute stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter einer Vermögensteuer?</h2>



<p>In Deutschland gab es bereits eine <strong>Vermögensteuer</strong>. Letztmalig wurde sie <strong>1996</strong> erhoben, bis verfassungsrechtliche Zweifel dazu führten, dass sie <strong>seit 1997 gar nicht mehr erhoben wird</strong>. Wichtig zu wissen: </p>



<p><strong><em>Nicht die Gesetzmäßigkeit einer Vermögensteuer wurde angezweifelt, sondern nur die Ausgestaltung zur damaligen Zeit!</em></strong></p>



<p>So wurde Immobilienbesitz z.B. anders behandelt als ein Wertpapierdepot bzw. <strong>Vermögen auf dem Girokonto</strong>. Diese <em>Ungleichbehandlung</em> wurde durch das <strong>BVerfG</strong> als verfassungswidrig angesehen, weshalb dann die Steuer seit dieser Zeit gar nicht mehr erhoben wurde. Dies bedeutet also nicht, dass die Vermögenssteuer grundsätzlich verfassungswidrig ist. <strong>Im Gegenteil, das Vermögensteuergesetz (VStG) ist nach wie vor in Kraft!</strong></p>



<p>Im Grundgesetz ist im <strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_106.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel 106 GG</a></strong> die Vermögensteuer zudem grundsätzlich vorgesehen. Sie steht bei Erhebung den Ländern zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Substanz- statt Ertragsbesteuerung?</h2>



<p>Eine reinrassige Vermögensteuer stellt eine sogenannte „<strong>Substanzsteuer</strong>“ dar. Es werden also nicht die Erträge versteuert (wie üblich z.B. bei der Lohn-, Umsatz- oder Kapitalertragssteuer), sondern die eigentliche <em>Substanz</em>, die deine <strong>Erträge</strong> hervorbringt.</p>



<p>Im schlimmsten Fall schrumpft also dein <strong>Vermögens-Grundstock</strong> und hier dann wiederum in der Folge auch deine <strong>Erträge</strong>. Dies führt dann zu einem <strong>realen Vermögensverlust</strong>, im allerschlimmsten Fall zu einer <strong>Abwärtsspirale</strong>.</p>



<p>Zur Substanz zählen hier dann auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a>, sodass eine Immobilie wie auch ein Depot gleichwertig <strong>behandelt werden müssten</strong>. Da dies nicht der Fall war, wurde die Erhebungspraxis durch das Gericht damals gekippt.</p>



<p>Wenn man die aktuellen Preise für Immobilien anschaut, kann man davon ausgehen, dass die meisten Besitzer hier wohl durch eine <strong>neue Vermögensteuer</strong> betroffen wären. Zum Beispiel, wenn ein <strong>Freibetrag bis 400.000 Euro</strong> festgesetzt würde. <strong>Alles darüber hinaus unterläge dann der Besteuerung</strong>.</p>



<p>Das klingt alles sehr theoretisch. Wie sieht sowas dann in der Praxis aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vermögenssteuer in der Praxis</h2>



<p>Übertragen auf Wertpapiere würde eine solche Substanzsteuer bedeuten:</p>



<p>Wenn du dir dein Depot als <strong>eine Kuh</strong> vorstellst, die sich <strong>im Wachstum befindet</strong> oder <strong>Milch abgibt</strong>, wurde bislang nur <strong>die Milch</strong> oder die <strong>Wertsteigerung der Kuh bei Veräußerung</strong> besteuert. Bei einer <strong>Substanzsteuer wird aber die Kuh an sich besteuert</strong> – ungeachtet ob sie Milch gibt oder nicht, ob sie lahmt, wächst, im Wert steigt oder nicht.</p>



<p>Bei <strong>Immobilien</strong>: Du wirst alleine dadurch besteuert (oder „bestraft“?), dass du <em>überhaupt eine Immobilie besitzt</em>. Ungeachtet ob sie für dich lukrativ ist, dich sogar Geld kostet, du <strong>sie selbst bewohnst oder vermietest</strong>. Wenn du ein Schnäppchen gemacht hast, welches dann aber in den Folgejahren stark an Wert gewinnt, würde theoretisch auch deine Steuer von Jahr zu Jahr mitsteigen. Hier bestehen also noch viele Fragezeichen. </p>



<p>Auf dein Depot bezogen würde das bedeuten: Es hat aktuell z.B. einen Wert von 400.000 Euro. Auf diesen Wert zahlst du dann einen gewissen Prozentsatz Steuern (z.B. 1 Prozent, also 4000 Euro im Jahr). Ungeachtet der Wertsteigerungen oder Ausschüttungen. Der Depotwert würde dann zu einem gewissen Stichtag festgesetzt.</p>



<p>Ob aber auch ein Verlust hier dann gegengerechnet werden kann und zu einer nachträglichen Erstattung führt, wäre interessant. Kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer in Deutschland bis 1997</h2>



<p>Wie oben beschrieben gibt es die <strong>Vermögensteuer in Deutschland bis zum heutigen Tage noch</strong>, sie wird lediglich aktuell nicht mehr erhoben.</p>



<p>Letztmalig war dies 1996 der Fall. Es galt damals pro Familienmitglied eine Freigrenze von <strong>120.000 DM</strong> für Singles und <strong>240.000 DM</strong> für Verheiratete. Jedes Kind hatte zusätzlich <strong>120.000 DM</strong> frei. Dazu kamen noch <strong>50.000 DM</strong> für Personen über 60 Jahren oder in bestimmter Weise körperlich eingeschränkte Personen. Geregelt ist dies alles im <strong><a href="https://www.buzer.de/gesetz/130/a1780.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 6 Abs. 1-3 VStG</a></strong>.</p>



<p>Da das Gesetz de facto aktuell ausgesetzt ist, wurden die Beträge freilich nicht an den Euro angepasst und an die realwirtschaftlichen Gegebenheiten (Inflation) angepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer/-abgaben und ihre Geschichte in Deutschland</h2>



<p>Wenn wir in Deutschlands Geschichte blicken, gab es schon erschreckend häufig <strong>Vermögensteuern</strong> und <strong>einmalige (Zwangs)abgaben</strong>. Dies führt eindrucksvoll vor Augen, dass der deutsche Staat hier schon immer recht übergriffig war:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1893</strong>: <strong>Preußisches Ergänzungssteuergesetz</strong> (Vermögensteuer)</li>



<li><strong>1913</strong>: <strong>Wehrbeitrag</strong> (einmalige Vermögensabgabe auf Vermögen <strong>über 10.000 Mark</strong> als Reichssteuer)</li>



<li><strong>1918</strong>: <strong>Kriegsabgabe</strong> (einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung des Krieges)</li>



<li><strong>1919</strong>: <strong>Reichsnotopfer</strong> (einmalige Vermögensabgabe als Folge staatlicher Finanznot aufgrund der hohen Kriegsausgaben)</li>



<li><strong>1923-1952</strong>: <strong>Vermögensteuer nach preußischem Vorbild</strong></li>



<li><strong>1952 bis heute</strong>: Gesetz über den <strong>Lastenausgleich</strong> (LAG): Einmalige Vermögensabgabe, zahlbar an das Finanzamt; aka „<em><strong>Zwangshypothek</strong></em>“</li>



<li><strong>1952 bis heute</strong>: <strong>Vermögensteuergesetz</strong> (Vermögensteuer), wird jedoch aktuell nicht erhoben (siehe oben)</li>



<li><strong>2022</strong>: Einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung von <strong>A</strong>rbeitslosigkeit, <strong>G</strong>endergleichheit, <strong>U</strong>mweltschutz, <strong>F</strong>eminismus und <strong>I</strong>nklusion aufgrund der <strong>C</strong>orona-Pandemie (<strong>AGUFIC</strong>-Gesetz)</li>
</ul>



<p>Zugegeben, letzteres wird aktuell noch heiß diskutiert und könnte noch durch die Wahl im September gekippt werden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Aber Spaß beiseite: Ich sehe eine solche <strong>Abgabe durchaus als wahrscheinlich in den kommenden Jahren</strong> an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer in Deutschland nach 1997</h2>



<p>Momentan wird also die Steuer <strong>nicht erhoben</strong>. In der aktuellen Diskussion – vor allem unter dem Vorwand <strong>Corona</strong> und den <strong>Hilfsmaßnahmen</strong> – scheint sie nun aber wieder salon(-bolschewistisch)fähiger zu sein. So überbieten sich sämtliche linke Parteien in Forderungen nach <strong>Umverteilungen von <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reich</a> nach Arm</strong>, freilich ohne hier <strong>andere Faktoren</strong> zu berücksichtigen.</p>



<p>So werden gerne andere Länder mit <strong>bestehender Vermögensteuer</strong> (z.B. Schweiz) aufgeführt, aber gleichzeitig nicht berücksichtigt, dass Deutschland bereits ein <strong>Hochsteuerland</strong> laut der <strong>OECD</strong> ist. Sprich: An anderer Stelle müssten <strong>zwingend Steuererleichterungen</strong> erfolgen, um die Menschen nicht unterm Strich mehr zu belasten. Steuererleichterungen? Das hört die linke Seele natürlich nicht gerne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuer auf Vermögen &#8211; Aber wie?</h2>



<p>Weiter bestehen viele offene Fragen hinsichtlich der Ausgestaltung einer kommenden <strong>Vermögensteuer nach 2021</strong>:</p>



<p>Zum Beispiel ist sehr umstritten, wie <strong>teuer die Erhebung im Vergleich zu den tatsächlichen Einnahmen durch die Steuer werden würde</strong> und ob sich die Steuer unterm Strich rechnet. Die <strong>Vollzugskosten</strong> und Kosten für die (<strong>gerichtsfesten!</strong>) <strong>Schätzungen der Vermögenswerte</strong>, insbesondere bei Immobilien, können nämlich beträchtlich sein.</p>



<p>Was wird zum Beispiel als „<em>Wert</em>“ einer Immobilie berücksichtigt? Die <strong>Lage</strong>? Das <strong>Baujahr</strong>? Die <strong>Größe</strong>? Die <strong>Heizungsart</strong>? Die <strong>Energieeffizienz</strong>? Was ist mit der <strong>Grundsteuer</strong>? Ist diese nicht schon eine Art <strong>Vermögensteuer auf Immobilien</strong>? Wird diese also gleichzeitig abgeschafft wegen dem verfassungsrechtlichen <strong>Doppelbesteuerungsverbot</strong>?</p>



<p>Ähnliches beim Depot: Wird zwischen <strong>Dividendenwerten und Wachstumswerten</strong> unterschieden? Wird die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Besteuerung</a></strong> und die <strong>Abgeltungssteuer auf Erträge</strong> abgeschafft? Falls nicht: Liegt dann nicht auch dort eine gewisse <strong>Doppelbesteuerung</strong> vor?</p>



<p>Fragen über Fragen. Letztendlich bleibt festzuhalten, dass sich die <strong>Vermögensteuer wohl kaum ohne größere Umbauten im gesamten Steuersystem</strong> in Deutschland einführen ließe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer oder einmalige Abgabe?</h2>



<p>Irgendjemand muss schließlich die Zeche der <strong>staatlichen Geldausgabeorgien</strong> zahlen. Fraglich bleibt nur noch, ob eine <strong>kommende Abgabe</strong> <em>einmalig</em> sein wird oder tatsächlich wieder eine <strong>Vermögensteuer älteren Vorbilds aus der Mottenkiste</strong> geholt wird.</p>



<p>So oder so: Darunter leiden werden die <strong>kommenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generationen</a></strong>. Jene, die noch auf diesem Planeten leben müssen, wenn die <strong>heutigen politischen Entscheider </strong>schon längst <strong>unter der Erde liegen</strong> oder ihre <strong>fünfstelligen Alterspensionen</strong> beziehen.</p>



<p>Sollte dann im <strong>September 2021</strong> unser <strong>sozialistischer Sparbuch-Finanzminister Scholz</strong> seine Kanzlerambitionen umsetzen können, dann waren seine Gedankenspiele der letzten Monate und Jahre nur ein Vorgeschmack auf das, was uns noch droht.</p>



<p>Aber keine Panik: Er hat ja nur die <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reichen im Visier</a>, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wen trifft die Vermögenssteuer?</h2>



<p>Nun, da wäre ich mir nicht so sicher ehrlich gesagt: Olaf Scholz <strong>letzte Gesetzesumsetzungen</strong> haben überproportional <strong>gerade den Mittelstand und Privatanleger getroffen</strong>. Gerade das Klientel, welches aufgrund des <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mangelhaften Rentensystems</a> sowieso schon von Altersarmut akut bedroht ist und also mit Sachwerten vorsorgen muss, z.B. mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seine Maßnahmen der letzten Jahre im Überblick:</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Aktienkauf und -verkauf wollte er mit der <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktiensteuer</a> (getarnt als <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>) besteuern – <strong>gescheitert</strong>!</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fonds und ETFs werden seit 2018 anders besteuert</a> und führen zu einer Vorabsteuer ohne dass tatsächliche Gewinne realisiert werden mussten (<strong>Investmentsteuerreformgesetz</strong>)</li>



<li>Der <strong>Sparer-Pausch-Betrag von 801 Euro wurde seit 2009 nicht erhöht</strong> und an die realen Gegebenheiten der Sparer angepasst (Ausschüttungen statt Zinsen)</li>



<li>Das <strong>anonyme Tafelgeschäft von Gold</strong> wird still und schrittweise unattraktiver gemacht. Ab 01.01.2020: Anonyme Barkaufgrenze bis <strong>1999,99 Euro</strong>. Bis 31.12.2019 galt: <strong>9999,99 Euro</strong>. Über eine weitere Absenkung auf <strong>999,99 Euro ab 2022</strong> wurde auch schon debattiert.</li>



<li>Der <strong>Solidaritätszuschlag wurde für die meisten zum 01.01.2021</strong> abgeschafft – <strong>nicht jedoch für Besitzer von Wertpapieren</strong>. Hier gibt es den Einkommens-Soli nach wie vor, unabhängig von der Höhe des Depots. Dies dürfte zumindest verfassungsrechtliche Fragen aufwerfen (<strong>Gleichbehandlungsgrundsatz</strong>) und sollte noch gerichtlich überprüft werden</li>



<li>Bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold-ETCs</a> wollte er die <strong>Spekulationsfrist von 1 Jahr</strong> für <strong>steuerfreie</strong> Erträge abschaffen &#8211; zum <strong>Glück in letzter Sekunde gescheitert</strong></li>
</ol>



<p>Alleine diese Maßnahmen zeigen schon, wie dieser Kanzlerkandidat gestrickt ist und wer offenbar sein Feindbild ist: Der <strong>Privatanleger</strong> und Sparer für die <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>. Von aufflammenden Neiddebatten und Umverteilungsphantasien ist daher auszugehen. Mit <strong>Grün</strong> an der Seite sowieso.</p>



<p>Eine <strong>Vermögensteuer</strong> oder –abgabe dürfte dann nur noch eine Frage der Zeit sein. Diese ist dann vermutlich „<em>alternativlos</em>“ und der „<em>einzigartigen</em>“ <strong>Situation durch Corona</strong> geschuldet. Quasi ein nationales <strong>Wiederaufbauprogramm </strong>wie nach einem <strong>Krieg</strong> (siehe die Geschichte Deutschlands oben).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Im Visier der Politik – Drohen uns Enteignungen?</h2>



<p>Ich würde mich schon heute festlegen: Wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht und <strong>freiheitlich aufgeklärte</strong> und <strong>wirtschaftsvernünftige Kräfte</strong> nach der Wahl das Steuer nochmal rumreißen, droht uns in Deutschland eine beispiellose <strong>Steuer- und Abgabeorgie</strong> zur Finanzierung der <strong>staatlichen Ausgaben</strong>. Wenn wir nicht höllisch aufpassen, kann hier der gesamte <strong>soziale Friede im sowieso schon Hochsteuerland Deutschland kippen</strong>. Richtig Reiche würden das Land verlassen und ihre <strong>Unternehmen</strong> und Arbeitsplätze mitnehmen, der Mittelstand würde (weiter) leiden und bleiben.</p>



<p>Freilich hängt dies dann auch von der tatsächlichen Umsetzung einer <strong>Vermögensteuer bzw. –abgabe</strong> ab. Wenn auf anderer Seite <strong>Entlastungen</strong> kommen, kann das Ganze auch noch als Nullsummenspiel für den <strong>Mittelstand glimpflich ausgehen</strong>. Im Worst-Case-Szenario gilt aber rechnerisch dann fast jeder Eigenheimbesitzer als „reich“ und wird <strong>schonungslos durch die Vermögensteuer</strong> gerupft.</p>



<p>Ob es soweit kommt, abwarten. Zum Glück haben auch Politiker <strong>Immobilien</strong>, <strong>Depots</strong> oder zumindest <strong>Guthaben auf dem Sparbuch</strong> (wie unser Finanzminister) und würden dann ebenso zur Kasse gebeten. Nur sind sie in der Regel besser vernetzt und können ihr <strong><a href="https://www.dw.com/de/datenleck-enth%C3%BCllt-briefkastenfirmen-von-prominenten-und-politikern/a-19161772" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögen auf Briefkastenfirmen ins Ausland transferieren</a></strong>.</p>



<p>Der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Privatanleger</a> kann das aber leider nicht, seine Lobby ist auch einfach noch zu klein.</p>



<p>Ich teile daher ähnliche Befürchtungen wie <strong>Daniel Stelter</strong>, Professor <strong>Dr. Max Otte</strong>, <strong>Dr. Markus Krall</strong> und anderen. Diese begründen fachlich und sachlich und warnen <strong>vor zu vielen Schulden</strong> und den <strong>langfristigen Auswirkungen</strong>. Und vor falschen Ausgaben, die <strong>nicht nachhaltig</strong> sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere interessante Links zum Thema:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dw.com/de/datenleck-enth%C3%BCllt-briefkastenfirmen-von-prominenten-und-politikern/a-19161772" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Datenleck enthüllt Briefkastenfirmen von Prominenten und Politikern</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuer auf Wikipedia</a></li>



<li><a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-12/bundesparteitag-spd-vermoegenssteuer-verteilung-norbert-walter-borjans?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SPD will Vermögensteuer für Millionäre</a></li>



<li><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/vermoegensteuer-die-maer-von-robin-hood/7653282-all.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuer &#8211; Die Mär von Robin Hood</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/lag/BJNR004460952.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetz über den Lastenausgleich (Lastenausgleichsgesetz &#8211; LAG)</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vstg_1974/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuergesetz (VStG)</a></li>
</ul>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p><strong>Wie stehst du zum Thema Vermögensabgabe bzw. -steuer?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/">Kommt eine neue Vermögensteuer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Petition gegen Aktiensteuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 16:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Ungleichbehandlung innerhalb der EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich bereits in diesem Artikel die derzeitigen Pläne unseres Finanzministeriums unter Olaf Scholz in der Sache deutlich kritisieren musste, scheint die Debatte um die Finanztransaktionssteuer zum Glück so langsam in Gang zu kommen. Auch regt sich in anderen Teilnehmerländern bereits Widerstand. So kündigte beispielsweise Österreich an, an der Steuer in dieser Form nicht mehr...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/petition-gegen-aktiensteuer/">Petition gegen Aktiensteuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Nachdem ich bereits in <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel </a> die derzeitigen Pläne unseres Finanzministeriums unter <strong>Olaf Scholz</strong> in der Sache deutlich kritisieren musste, scheint die Debatte um die <strong>Finanztransaktionssteuer</strong> zum Glück so langsam in Gang zu kommen. Auch regt sich in anderen Teilnehmerländern bereits Widerstand. So <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/streit-um-gesetzentwurf-oesterreich-droht-finanztransaktionssteuer-zu-kippen/25454966.html?ticket=ST-2173149-CUOsSBD9hcWoyHEbrdbM-ap1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kündigte beispielsweise Österreich an, an der Steuer in dieser Form nicht mehr mitwirken zu wollen</a>.</p>



<p>Ich habe damals schon unter anderem festgestellt, dass die angedachten Änderungen&#8230; </p>



<p>1.) keinerlei Beitrag zur Verminderung sekundenschneller <strong><a aria-label="Finanztransaktionen (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2LvLSxH" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanztransaktionen</a>* mit Derivaten</strong> leisten. Im Gegenteil, diese werden explizit <strong><em>nicht</em></strong> von der Steuer betroffen sein. Also auch nicht diejenigen Finanzinstrumente, die den <a aria-label="Lehman-Crash (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehman-Crash</a> mitverursacht haben. &#8222;Bestrafung&#8220; für High-Frequency-Trading? Fehlanzeige. Somit wird mitnichten ein <strong>Signal zur Stabilisierung der Finanzmärkte</strong> gesetzt, wie es die Politiker gerne vollmundig behaupten.</p>



<p>2.) zusätzlich <strong>europäische Unternehmen</strong> gegenüber z.B. amerikanischen Unternehmen <strong>diskriminieren</strong>. Tatsächlich wird nämlich nur der <strong>direkte Aktienhandel europäischer Unternehmen </strong>belastet, weshalb ich auch immer von einer <strong>Aktiensteuer</strong> spreche. Wenn man zum Beispiel Aktien wie <strong>McDonalds</strong> oder <strong>Apple</strong> handeln möchte, dann fällt diese Steuer beim <strong>Kauf und Verkauf</strong> nicht an. Ein fatales Signal in einem Land, wo <strong>60-70 Prozent des DAX</strong> sich bereits in ausländischen Investorenhänden befinden.</p>



<p>3.) <strong>Größere Unternehmen in verfassungsrechtlich fragwürdiger Art und Weise gegenüber kleineren Unternehmen benachteiligen</strong>. Dies dadurch, dass vor allem der Kauf und Verkauf von Aktien <strong>europäischer Unternehmen</strong> mit einer <strong>Marktkapitalisierung</strong> von mindestens <strong>1 Mrd. Euro</strong> mit der Steuer belastet werden sollen. </p>



<p>4.) sogar <strong>innerhalb der EU</strong> Unternehmen unterschiedlich behandeln: So soll die Steuer nur für EU-Unternehmen gelten, die ihren Sitz in Ländern haben, die die Steuer auch in nationales Recht umsetzen möchten. Insgesamt sind es aktuell nämlich nur <strong>11 Länder</strong>, die diese Finanztransaktionssteuer umsetzen möchten. Dies sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Deutschland</strong></li>



<li><strong>Frankreich</strong></li>



<li><strong>Österreich</strong></li>



<li><strong>Belgien</strong></li>



<li><strong>Spanien</strong></li>



<li><strong>Estland</strong></li>



<li><strong>Griechenland</strong></li>



<li><strong>Italien</strong></li>



<li><strong>Portugal</strong></li>



<li><strong>Slowakei</strong></li>



<li><strong>Slowenien</strong></li>
</ul>



<p>(Quelle). Du siehst also, Aktien von <strong>großen Unternehmen</strong> aus Ungarn, Irland, Schweden, Zypern etc. sind von der neuen Steuer nicht betroffen. Hirnrissig, sowas dann auch noch als Erfolg zu verkaufen.</p>



<p>Dies alles zumindest laut den aktuellen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Plänen zur Steuer im Bundestag (öffnet in neuem Tab)" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/112/1911231.pdf" target="_blank">Plänen zur Steuer im Bundestag</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Privatanleger sollten sich wehren</h2>



<p>Die geplante <strong><a aria-label="Finanztransaktionssteuer (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2LvLSxH" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanztransaktionssteuer</a></strong>*, die sich also inzwischen zu einer <strong>Aktiensteuer für Privatanleger</strong> gemausert hat, wird zum Glück vermehrt seitens Ökonomen und auch Lobbyverbänden unterschiedlichster Couleur kritisiert. </p>



<p>In einem Staat wie Deutschland, in dem die Menschen vor tiefgreifenden demografischen (Alterung der Gesellschaft) und wirtschaftlichen Verwerfungen (Digitalisierung, <a aria-label="Tod der deutschen Industrie (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.manager-magazin.de/politik/konjunktur/konjunktur-hiobsbotschaften-aus-der-industrie-a-1280824.html" target="_blank">Tod der deutschen Industrie</a>) stehen, möchte man nun auch noch den <strong>Vermögensaufbau</strong> des Mittelstandes weiter behindern. Und dies ausgerechnet in einem Land, in dem der <strong>Anteil von Aktionären</strong> und <strong>Immobilienbesitzern</strong> im europäischen Vergleich ohnehin ziemlich gering ist.</p>



<p>Ob man nun auch hier wieder ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">System zur Kleinhaltung des Mittelstandes in einer staatlichen Wohlfühlblase</a> erkennt, sei heute mal kein Thema.</p>



<p>Was kann man also als kleiner Privatanleger gegen die Pläne tun? Zum einen natürlich keine Partei zu wählen, die immer mehr in Deutschland eine <strong>DDR 2.0</strong> im Sinne <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sozialistischer Planwirtschaft</a></strong> einführen möchte. Zugegeben, das wird immer schwieriger derzeit. Ich lasse hier einfach mal Florian Homm einige Problempunkte der deutschen Politik und der gesamten EU zusammenfassen:</p>



<iframe src="https://www.youtube.com/embed/_0pi_apLRX8" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">Petition gegen Aktiensteuer</h2>



<p>Eine andere Möglichkeit bietet die <strong>deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.</strong> (<strong>DSW</strong>). Dieser Verband setzt sich als Lobbyorganisation für die Belange von <strong>Wertpapierbesitzern in Deutschland</strong> ein, insbesondere für den <strong>Schutz von Klein- und Privatanlegern</strong>, die gerne im Alter <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr als die staatlich <strong>versprochene Rente</strong></a> für sich haben möchten.</p>



<p>Auf deren Webseite werden derzeit Unterschriften gegen die geplanten Besteuerungen von Privatanlegern gesammelt. Dies mit dem Ziel, die unsinnige und völlig fachfremde Steuer noch zu verhindern oder zumindest stark zu überarbeiten (Erfassung von <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Derivaten</a>, Herausnahme von <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso auch du unterschreiben solltest&#8230;</h2>



<p>Nun kann man ja viel darüber diskutieren und Einwände vorbringen, wonach &#8222;<em>ja eh nur reiche Menschen Aktien besitzen</em>&#8222;. Wenn du selbst <strong>keine Aktien</strong> hast, dann scheint es dich direkt &#8211; zumindest gefühlt &#8211; nicht zu betreffen. </p>



<p>ABER: Wir leben in Zeiten von <strong>Niedrigzinsen</strong>, was sich seit der heutigen Entscheidung der EZB in den nächsten Jahren auch nicht ändern dürfte. Bedenke bitte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/jammern-ueber-die-gesetzliche-rente/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzliche Rente</a></strong> erwirtschaftet ohne künstliche Subventionen durch Steuergelder (liebevoll <strong><em>Zuschüsse</em></strong> genannt) schon heute keine Überschüsse, das heißt sie wird im Prinzip schon jetzt künstlich am Leben gehalten.</li>



<li>Als Einzahler in eine <strong>betriebliche Altersvorsorge</strong>, <strong>bist du in der Regel auch zum Teil Aktionär</strong></li>



<li>Wenn du eine Lebensversicherung hast, <strong>bist du in der Regel Aktionär</strong></li>



<li>Wenn du überhaupt Kunde irgendeiner Versicherung bist, dann <strong>bist du in der Regel Aktionär</strong> (da die Versicherungen unter anderem mit <strong>Aktienhandel</strong> Geld verdienen müssen, um überhaupt noch einen Überschuss zu erwirtschaften bei <strong>Niedrigzinsen</strong>)</li>
</ul>



<p>Irre ich mich oder trifft zumindest einer der Punkte auf dich und deine Situation zu? Dann solltest du ernsthaft überlegen, dich ebenfalls an der <strong>Petition</strong> zu beteiligen. Die Steuer wirst du nämlich <strong>direkt</strong> oder <strong>indirekt</strong> auch bezahlen. Man wird es zwar zu kaschieren versuchen, aber es wird dich finanziell treffen.</p>



<p>Das wird dann auf Dauer auch deine <strong>Altersvorsorge behindern</strong> bzw. den <strong>Vermögensaufbau erschweren</strong>. Als mündiger Bürger gilt es somit, schnellstmöglich zu handeln und auch mal Kante zu zeigen. Ein Staat, in dem sich immer mehr die <strong>Eliten am Mittelstand</strong> bereichern, ist absolut nicht in meinem Sinne.</p>



<p>Wie sieht es bei dir aus? </p>



<p class="has-text-align-center">Hier gehts zur &gt;&gt; <a href="https://www.dsw-info.de/steuerirrsinn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Online-Petition des DSW (öffnet in neuem Tab)">Online-Petition des DSW</a> &lt;&lt;</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zur geplanten Steuer?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/petition-gegen-aktiensteuer/">Petition gegen Aktiensteuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktiensteuer kommt 2021</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 18:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Hedgefonds]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschrecken]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
		<category><![CDATA[Turbokapitalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögenssteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal bekomme ich leider Würgereiz: Zum Einen, weil ich wieder gezwungen bin, mich in einem Artikel politisch auszulassen, zum Anderen, weil die aktuelle Führung unseres Finanzministeriums unter Olaf Scholz vermutlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und den Normalbürger mit einer neuen Steuer bedenken möchte, der Aktiensteuer. Es geht um eine Art der...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wieder einmal bekomme ich leider Würgereiz: Zum Einen, weil ich wieder gezwungen bin, mich in einem Artikel politisch auszulassen, zum Anderen, weil die aktuelle Führung unseres Finanzministeriums unter <strong>Olaf Scholz</strong> vermutlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und den Normalbürger mit einer neuen Steuer bedenken möchte, der <strong>Aktiensteuer</strong>. </p>



<p>Es geht um eine Art der <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>, die ab <strong>2021</strong> von allen Käufern und Verkäufern von <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> und/oder Fonds und/oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s erhoben werden soll. Dies hat Herr Scholz vollmundig dieser Tage angekündigt und feiert dies auch noch als einen <strong>Sieg der Gerechtigkei</strong>t und gut für <strong>Europa</strong>. Aber erstmal der Reihe nach:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktiensteuer seit der Finanzkrise</h2>



<p>Seit der letzten <strong>Finanzkrise</strong> aus den Jahren <strong>2007/2008</strong> schwirrt sie durch die Hinterstübchen vieler linksgrüner Meinungsdiktatoren: Gemeint ist die <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>, die EU weit eingeführt werden soll. Besonders dem extrem linken (und somit leider auch wirtschaftlich extrem ungebildeten) Rand des Parteienspektrums war eine solche Steuer seit je her ein Herzensanliegen. War es doch in ihren Augen ein scharfes Schwert gegen &#8222;<strong>böse Hedgefonds</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Heuschrecken</strong>&#8220; und &#8220; <strong>Turbokapitalisten</strong>&#8222;.</p>



<p>Die nun geplante <strong>Aktiensteuer</strong> ist im Grunde eine <em>Finanztransaktionssteuer light</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktion der Aktiensteuer (Theorie)</h2>



<p>Der einstige Zweck einer solchen Steuer sollte es in der Theorie sein, <strong>extrem schnelles Trading</strong> im <strong>Millisekundentakt durch Hochleistungsrechner</strong> zu &#8222;bestrafen&#8220; und dadurch den gesamten Finanzmarkt <strong>stabiler</strong> und <strong>fairer</strong> zu machen.</p>



<p>Durch eine solche steuerliche Vorkehrung sollten die großen Player an den Märkten gezähmt werden. Dadurch gleichzeitig auch die <strong>Klein- und Privatanleger</strong>, sowie die <strong>Pensionskassen</strong> und andere <strong>Marktteilnehmer</strong> und <strong>deren Altersvorsorge</strong> geschützt werden. </p>



<p>Soweit so gut, soweit im Grundsatz so legitim. Zudem sollte die <strong>Finanztransaktionssteuer</strong> dazu beitragen, dass <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">derivative Instrumente</a> am Markt (z.B. CFDs, Zertifikate, <strong>Optionsscheine</strong> etc.) in ihre Schranken gewiesen werden. Gerade die Schrott-<strong>Derivate</strong> spielten seinerzeit bei Lehman nämlich tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der damaligen <strong>Destabilisierung</strong> unseres <strong>Wirtschafts- und Finanzsystems</strong>.</p>



<p>Also grundsätzlich gut gemeint also und ein zum Teil berechtigtes Anliegen. Und dann kommt unsere <strong>SPD</strong> und ihre wieder einmal unter Beweis gestellte Fachinkompetenz:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommende Aktiensteuer ab 2021 (Praxis)</h2>



<p>Also, was ist von den berechtigten Zielen nun noch übrig und wie werden diese nun zum Wohle aller umgesetzt? Kurzum: Gar nicht. Die ausgearbeitete Steuer ist in meinen Augen ungerecht, fachfremd und löst das Problem (<strong>Hochfrequenzhandel</strong>) noch nicht mal in Ansätzen. Gut gemacht geht anders. Aber erstmal zu den <strong>konkreten Plänen des Finanzministeriums</strong>:</p>



<p>Geplant ist derzeit wohl Folgendes (wenn es nach den aktuellen Plänen geht): Der <strong>Kauf- und Verkauf einer Aktie oder eines Fonds/ETFs werden pauschal mit 0,3 %der Kaufsumme besteuert</strong>. Sprich: Der Privatanleger, der sich mit seinen (bereits versteuerten, da aus dem Netto kommenden) Ersparnissen <strong>an Unternehmen beteiligen möchte</strong>, wird hierfür zusätzlich noch zur Kasse gebeten. Zusätzlich zu Transaktionskosten wie Bankspesen, Börsenplatzgebühren und der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abgeltungssteuer</a> bei Verkauf. </p>



<p>Und das in einem Land wie Deutschland, wo die <strong>Aktionärsquote</strong> ohnehin viel zu niedrig ist und zu viel Geld in dummen Zinspapieren, <strong>die die Menschen aktuell kalt enteignen</strong>, herumliegt. &#8222;<em>Stupid german money</em>&#8220; sagt der Rest der Welt und lacht sich schlapp über uns Deutsche. Die <strong>deutschen Unternehmen</strong> des DAX wiederum sind größtenteils <strong>in ausländischer Hand</strong>, nicht in der Hand <strong>deutscher Aktionäre</strong> und Steuerzahler (Quelle). Ist dies demokratisch oder rational? Ich weiß nicht.</p>



<p>Nun mag es ja Manche geben, die sagen, dass <strong>0,3 %</strong> Steuern zu vernachlässigen wären. Bei <strong>100 Euro</strong> wären dies immerhin &#8222;nur&#8220; <strong>30 Cent</strong> Steuern beim Kauf und <strong>30 Cent</strong> bei Verkauf. Aber: Wenn Menschen langfristig für ihre Rente investieren möchten, um sich aus den Fängen der <strong>dysfunktionalen</strong> und <strong>staatlich subventionierten</strong> (Stichwort Zuschüsse) <a href="https://www.finanzguerilla.de/jammern-ueber-die-gesetzliche-rente/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetzlichen Rente</a> zu befreien, dann wird dies auf Dauer die Rendite und somit das <strong>Vermögen am Lebensabend</strong> deutlich mindern. Zudem: Wenn einmal eine Steuer <strong>eingeführt wurde</strong>, verschwindet diese auch nicht wieder und neigt sogar dazu, <strong>mit der Zeit weiter zu steigen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleinvieh macht Mist</h3>



<p>Also Stichwort <strong>Zinseszinseffekt</strong>. Zudem weiß Jeder, dass 0,3 % nicht mehr nur 30 Cent sind, wenn sich das Investment gelohnt hat. Sprich im Erfolgsfalle muss der Anleger abgeben, genauso wie wenn es schief läuft mit dem <strong>Investment</strong>. Eine Doppelbelastung für jeden Investor.</p>



<p>Würden dann im Gegenzug wenigstens der<strong> Sparerfreibetrag</strong> erhöht, die <strong>Abgeltungssteuer reduziert</strong> oder an anderer Stelle eine Verbesserung für die Menschen herbeigeführt, könnte man das alles ja noch halbwegs gleichgültig betrachten. Jedoch sehe ich derzeit eine generelle Tendenz der Politik dahingehend, auch noch Diejenigen &#8222;einzufangen&#8220;, die sich von dem <strong>vorherrschenden</strong> und <strong>bevormundenden Wohlfühl-Sozialstaat</strong> durch <strong>Eigeninitiative</strong>, <strong>Mut</strong> und <strong>Wissen</strong> emanzipieren wollen. </p>



<p>Eine beunruhigende Entwicklung im Gleichklang von <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enteignungen in Berlin</a></strong>, <strong>Dieselfahrverboten</strong>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Besteuerung von Gold</a> und dem geplanten Zwang zur <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzlichen Rente für Selbstständige</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Richter und Lenker&#8230;und später: Henker</h2>



<p>Eine wie ich finde doch sehr unangenehme Entwicklung, die mit der &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a>&#8220; wie sie in unserer <strong>freiheitlich demokratischen Grundordnung</strong> (FDGO) eigentlich im <a aria-label="Grundgesetz (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2X8nvNS" target="_blank">Grundgesetz</a>* verankert ist, nichts mehr zu tun hat. Garantiert nicht der <strong>Artikel 2 GG</strong> die <strong>freie Entfaltung der Persönlichkeit</strong>? Sollte der Artikel nicht auch andere Wege zur Glückseligkeit abseits <a aria-label="staatlich vorgesehener Pfade (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">staatlich vorgesehener Pfade</a> ermöglichen? <strong>Kreative</strong>, <strong>freie</strong> und <strong>innovative </strong>Wege? </p>



<p>Die <strong>Aktiensteuer</strong> ist aber in meinen Augen wieder nur ein weiterer Schritt Richtung <strong>Bevormundung</strong> und <strong>steuerlicher Belastung</strong>. Immerhin ist Deutschland schon heute <strong>globaler Spitzenreiter</strong> bei Steuern und Abgaben (<a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Abgaben-ist-Deutschland-Spitzenreiter.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Nicht die großen Player werden mit dieser Steuer zur Kasse gebeten, sondern der kleine <strong>Privatanleger</strong>, welcher der Altersarmut ins Auge blickt. Dieser wird schon heute durch den Euro, die <strong>Inflation in Kombination mit Nullzinsen</strong> und die wohl bald kommende <strong>Vergemeinschaftung der europäischen Schulden</strong> stillschweigend enteignet.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Derivate von Steuer ausgenommen</h2>



<p>Ein weiterer neuer Markt für die weltweiten Steueroasen, die dann wohl gerne die ganz großen Transaktionen &#8222;für die ganz Großen&#8220; <strong>ohne Aktiensteuer</strong> abwickeln werden. Sehr <strong>zum Nachteil dann für den deutschen Privatanleger</strong>, der hier handeln <em>muss</em> und nicht zuletzt für die europäischen Finanzplätze, die mit weniger Umsatz zu rechnen haben dürften. Schweizer Börse müsste man sein&#8230;;-) </p>



<p>Schon in <strong>Frankreich</strong> hat die <strong>dortige Aktiensteuer</strong> zu einer Schwächung des Finanzstandortes Paris geführt. Die Anleger haben einfach woanders gekauft. Ohne diese Steuer.</p>



<p>Ich kann nur stark hoffen, dass die <strong>CDU</strong> in diesem Spiel noch ihr Veto einlegt und die SPD endlich ihr Heil in der Opposition wiederfindet &#8211; oder ganz verschwindet. Aktuell schadet die Partei mehr, als sie nützt.</p>



<p><strong>Kleiner Kalauer am Schluss</strong>: Von der geplanten Aktiensteuer sind laut aktueller Planung <strong>derivative Finanzinstrumente</strong> wohl ausdrücklich nicht betroffen. Man bedenke diesen politischen Wahnsinn: Man möchte diverse Instrumente (Derivate) entschärfen, <strong>nimmt diese dann aber doch wieder von der geplanten Steuer aus</strong>. Sollen die Deutschen also lieber <strong><a label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a></strong> als <strong><a label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a></strong> handeln? Diese wären dann nämlich wohl steuerfrei. Macht so etwas rational Sinn? Wohl eher weniger. <strong>Emittentenrisiko</strong> (Zertifikate) statt <strong>Sondervermögen</strong> (Aktien)?! Wohl ja, wenn es nach Olaf Scholz geht.</p>



<p>Aber der Wahnsinn geht noch weiter: Geplant ist durch den Gesetzgeber, dass die Steuer anscheinend lediglich auf <strong>Unternehmensaktien</strong> anfallen soll, die <strong>aus Deutschland</strong> oder einem der <strong>10 EU-Ländern</strong> kommt, die diese Steuer ebenfalls durchsetzen möchten. Im Klartext: Kauft sich der deutsche Privatanleger eine <strong>Coca-Cola</strong>-Aktie zahlt er diese Steuer nicht, da der <strong>Sitz des Unternehmens außerhalb der EU</strong> ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland benachteiligt</h2>



<p>Kauft er sich hingegen eine <strong>BMW</strong>-Aktie, zahlt er die Steuer voll. Wenn man bedenkt, dass <a aria-label="deutsche Unternehmen bereits heute zu 70% in ausländischer Hand (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/dax-unternehmen-nur-noch-zu-einem-drittel-in-deutscher-hand-1028308593" target="_blank">deutsche Unternehmen bereits heute zu 70% in ausländischer Hand</a> sind, dann ist dies meiner Meinung nach ein mehr als unverschämtes Signal an all Diejenigen, die sich gerne an <strong>heimischen Unternehmen</strong>, für die sie vielleicht sogar <strong>tagtäglich arbeiten gehen</strong>, beteiligen möchten.</p>



<p>Laut Plänen der Regierung sind auch nur Unternehmen mit einer <strong>Marktkapitalisierung von mehr als 1 Mrd. Euro</strong> von der Steuer betroffen. Die Aktien eines deutschen Unternehmens mit einer Marktkapitalisierung von 900 Mio. Euro kann man also ohne diese Steuer handeln. Wenn die Kapitalisierung aber auf <strong>1 Mrd. Euro</strong> wächst, muss der Anleger zahlen. Der <strong>Anleger und das Unternehmen werden also dafür bestraft</strong>, dass das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet und wächst. Quatsch hoch zehn und absolut leistungsfeindlich.</p>



<p>An diesem Punkt zweifle ich auch die Verfassungsmäßigkeit dieser Steuer stark an, da sie zu starker <strong>Ungleichbehandlung bei den Unternehmen</strong> führt. Aber das sollen dann gerne die Juristen klären, genau wie bei der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Besteuerung von Gold</a> hoffentlich.</p>



<p>Aber der Deutsche lässt es nunmal alles mit sich machen. Ich kann wirklich von ganzem Herzen nur hoffen, dass diese Steuer in dieser Form <strong>2021</strong> nicht kommen wird und möglichst viele Leute an der <a href="https://www.finanzguerilla.de/petition-gegen-aktiensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petition gegen diese Steuer teilnehmen</a>. Zudem hoffe ich ebenfalls, dass eine solche Regierung, die so einen Mumpitz produziert, schnellstmöglich abdankt oder hierzu von <a href="https://www.finanzguerilla.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mündigen Bürgern</a> per Wahl gezwungen wird. Man vergebe mir diese drastische Wortwahl.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Links zum Thema:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a aria-label="Von der Finanztransaktionssteuer bleibt wenig übrig (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/scholz-will-abgespeckte-form-der-finanztransaktionssteuer-16036137.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Von der Finanztransaktionssteuer bleibt wenig übrig</a></li>



<li><a aria-label="Finanzexperten fordern Stopp der Aktiensteuer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article195725527/Regierungsplaene-Finanzexperten-fordern-Stopp-der-Aktiensteuer.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzexperten fordern Stopp der Aktiensteuer</a></li>



<li><a aria-label="Die Finanztransaktionssteuer – Einführung für 2021 geplant (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.brokervergleich.de/wissen/expertisen/finanztransaktionssteuer/#die-finanztransaktionssteuer-als-rechenbeispiel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Finanztransaktionssteuer – Einführung für 2021 geplant</a></li>



<li><a aria-label="„Kontraproduktiv und absurd“: Scholz' geplante Börsensteuer könnte die Falschen treffen, warnen Ökonomen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.businessinsider.de/oekonom-erklaert-wie-teuer-die-neue-boersensteuer-fuer-euch-wird-2019-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Kontraproduktiv und absurd“: Scholz&#8216; geplante Börsensteuer könnte die Falschen treffen, warnen Ökonomen</a></li>
</ul>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Wie ist deine Position zum Thema <strong>Aktiensteuer</strong> und Altersarmut des deutschen Mittelstandes?</p>
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