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	<title>finanzieller Schutz Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>finanzieller Schutz Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Kann man mit ETF Millionär werden?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 20:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich heutzutage überhaupt auszahlt, in ETF zu investieren und ob nicht die Einzeltitelauswahl von Aktien sinnvoller ist. Oder einfach „All-in“ in Bitcoin zu gehen. Sind Renditen mit ETF nicht in gewisser Weise nach oben gedeckelt, sodass richtig hohe Renditen mit ETFs gar nicht möglich sind? Andere formulieren die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/">Kann man mit ETF Millionär werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich heutzutage überhaupt auszahlt, <strong>in ETF zu investieren</strong> und ob nicht die <strong>Einzeltitelauswahl</strong> von <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> sinnvoller ist. Oder einfach „<strong>All-in</strong>“ in <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a> zu gehen. Sind Renditen mit ETF nicht in gewisser Weise nach oben gedeckelt, sodass <em>richtig hohe Renditen</em> mit ETFs gar nicht möglich sind? Andere formulieren die Frage so: <strong>Kann ich mit ETF auch Millionär werden</strong>? Wenn ja, wie lange dauert das?</p>



<p>Nun, dieses Thema möchte ich heute mal näher beleuchten und mit dir ein <strong>paar Beispielszenarien durchrechnen</strong>. Vielleicht erkennst du deine eigene finanzielle Situation ja an dem einen oder anderen Beispiel wieder.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Auch interessant: <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">So startest du erfolgreich an der Börse - der Einsteigerguide</a>!</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">ETF oder Einzelaktien?</h2>



<p>Dass ich beim <strong>Thema ETF vs. Einzelaktien</strong> selbst auch gespalten bin, kannst du bereits aus meinen beiden Artikeln</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lieber in Einzelaktien statt in ETF investieren</a>?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit einem passiven Investment den Index schlagen. Möglich</a>?</li>
</ul>



<p>herauslesen.</p>



<p>Sprich: Man kann <strong>für beide Seiten sehr gute Argumente</strong> finden. Aktuell geht meine Tendenz eher <strong>in Richtung ETF</strong>, da wir in meinen Augen in ziemlich disruptive Zeiten hineinstolpern und manche Geschäftsmodelle, die ganze <strong>Jahrzehnte womöglich funktioniert haben, heutzutage teilweise an ihre Grenzen stoßen</strong>, was auch auf die langjährig zuverlässig <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gezahlten Dividenden</a> auswirken würde. Eine pure Dividendenstrategie scheidet daher für mich auch kategorisch aus.</p>



<p>Zudem erfordert die <strong>passive Anlage in ETF </strong>einfach <strong>weniger (Lebens-)Zeit</strong> und sorgt für eine gewisse <strong>Automatisierung</strong> und somit <strong>positive Sturheit</strong> in Sachen Investieren. Nicht umsonst <a href="https://timschaefermedia.com/an-der-boerse-zaehlen-die-jahrzehnte-nicht-die-tage-aehnlich-ist-das-bei-der-ernaehrung-und-fitness/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">predigt auch Tim Schaefer in seinem gelungenen Blog regelmäßig das stetige und sture Investieren</a>. Völlig zu Recht!</p>



<p>Ich will und muss mich nicht tagtäglich mit dem <strong>Marktlärm</strong> und der <strong>Konjunktur</strong> beschäftigen, sondern kann mich auf andere Bereiche fokussieren (<strong>Business</strong>, <strong>Karriere</strong>, <strong>Familie</strong>, <strong>Freunde</strong>, <strong>Hobbies</strong>).</p>



<p>Dennoch halte ich auch noch ein <strong>paar Einzelaktien</strong>. Ich verfolge daher einen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong>. Kern sind <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a>s, die Einzelaktien schwirren drumherum und fliegen hin und wieder mal raus, neue kommen herein.</p>



<p>Daher bleibe ich nachfolgend mal bei <strong>ETF auf dem Weg zur Million</strong>. Wie sieht bei <strong>ETF die Rendite</strong> aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Renditen sind mit ETF möglich?</h2>



<p>Mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen ETF</a> bekommst du in der Regel die <strong>Marktrendite irgendwo zwischen 6-10 Prozent p.a.</strong> Nicht mehr, aber auch nicht weniger (die <strong>Transaktionskosten</strong>, <strong>laufenden Kosten des ETF</strong> und den <strong>Tracking Error</strong> mal ausgenommen).</p>



<p>Wenn du den <strong>globalen Markt auf ETF-Basis trotzdem schlagen willst</strong>, so gibt es auch hier einige Möglichkeiten. Hier sind einige Beispiele wie du <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit ETFs den Markt schlagen</a> kannst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du <strong>kombinierst ETFs verschiedener Art</strong> und hoffst, dass am Ende eine höhere Rendite als beispielsweise beim <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MSCI ACWI</a> herauskommt (<a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Branchen-ETFs</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs nach Regionen</a> etc.). </li>
</ul>



<p><strong>Beispiel</strong>: Du hast <strong>2 ETF im Depot</strong>, einen <strong>globalen MSCI ACWI </strong>und einen <strong>NASDAQ 100</strong>. Wenn der NASDAQ 100 weiter so performt wie in den letzten Jahren, hättest du mit diesen beiden ETFs schon den „Markt“ (<strong>MSCI ACWI</strong>) geschlagen, da der NASDAQ 100 die Rendite pusht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zweite Möglichkeit ist, wenn du deinen <strong>globalen ETF</strong> in Korrekturphasen aggressiv nachkaufst. Dadurch <strong>steigerst du auch die Rendite des ETF über Marktniveau</strong>.</li>
</ul>



<p><strong>Beispiel</strong>: Du hast einen ACWI-ETF, der zum 31.12. einen Wert von <strong>100 Euro</strong> je Anteil hat. Ein Jahr später ist der ETF bei <strong>105,50 Euro</strong>. Rein rechnerisch hättest du also die <strong>Marktrendite von 5,5 %</strong> mitgenommen, wenn du ihn einfach nur gehalten hättest. Wenn der ETF aber im Jahresverlauf <strong>auf 85 Euro eingebrochen wäre</strong> und du dann Stücke <em><strong>nachgekauft</strong></em> hättest, dann wäre deine Rendite zum <strong>31.12.</strong> wesentlich höher. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchschnittskosteneffekt per Sparplan (Cost Avarage)</h2>



<p>Du hättest damit dann den „Markt“ geschlagen, da du <strong>mehr Anteile des ETF zu einem niedrigeren Einstiegspreis</strong> hättest. Dies wäre meine Empfehlung, die sich diese Taktik auch sehr einfach und mit wenig Aufwand umsetzen lässt</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ähnlichen Effekt hast du auch mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>: Durch den <strong>automatisierten Kauf</strong> bekommst du bei niedrigen Kursen <strong>mehr Anteile ins Depot</strong> und bei <strong>hohen Kursen weniger</strong>. Allerdings schlägst du damit nicht zwangsläufig den Index. Es kommt immer auf die <strong>Volatilität und deine Ausführungszeitpunkte des ETF-Kaufs</strong> an. Zudem hängt es immer vom Verhältnis der <strong>Sparquote</strong> zur <strong>Gesamtsumme</strong> ab. </li>
</ul>



<p>Ein Depotwert von 100.000 Euro wird durch einen Sparplankauf in Höhe von <strong>100 Euro</strong> nur unwesentlich verbilligt. Durch diesen <strong>Durchschnittskosteneffekt</strong> kannst du also grundsätzlich den Index schlagen, muss aber nicht sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange dauert es, mit ETF zum Millionär zu werden?</h2>



<p>Viele wollen die <strong>Million Depotbestand</strong> erreichen. <strong>Ist das mit ETFs möglich</strong>? Wenn ja, wie lange dauert das? Kurz vorweg: <strong>Ja, mit einem ETF kannst du Millionär werden</strong>. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Aber das dauert.</p>



<p>Für folgende Beispielsrechnungen unterstelle ich jeweils eine Performance von <strong>7% p.a.</strong> und einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Aktien-ETF</a>, zum Beispiel den <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTSE All-World</a> oder <strong>ACWI</strong>). Zudem erfolgt keine Berücksichtigung der Steuer (<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierer</a>, individuell), der <strong>Inflation</strong> (schwer zu prognostizieren) und von eventuellen <strong>Dynamiken</strong>. Sprich die Sparplan-Rate bleibt immer gleich.</p>



<p>Spaßeshalber habe ich dahinter noch die Dauer bei angenommenen <strong>10% Rendite p.a.</strong> aufgeführt, wie sie der <strong>S&amp;P 500</strong> oder <strong>NASDAQ 100</strong> in den <strong>letzten 10-15 Jahren locker lieferten</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 1: Der Traumtänzer</h3>



<p>Startkapital: <strong>keines</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>100 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>59,80 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>45,98 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="432" height="447" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1.png" alt="Der Traumtänzer spart nur in einen ETF-Sparplan und hat dabei keinerlei Startkapital. Dieses Beispiel repräsentiert somit eher Menschen jüngeren Semesters oder Azubis bzw. Studenten." class="wp-image-4188" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1.png 432w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-1-290x300.png 290w" sizes="(max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Traumtänzer geht davon aus, dass es ausreichend ist, einen <strong>ETF-Sparplan zu starten</strong> und einfach laufen zu lassen. <strong>Der Reichtum kommt schließlich von ganz allein und automatisch</strong>. So weit so gut und auch sinnvoll. Er wird trotzdem im Alter besser dastehen als viele Anderen.</p>



<p>Wenn aber wirklich die <strong>Million das Ziel ist</strong>, dann sollte er bereits in sehr jungen Jahren mit dem Investieren beginnen.</p>



<p>Rechnerisch würde es nämlich knapp <strong>59,80 Jahre</strong> bis zum <strong>Endkapital von 1.001.992,02 Euro</strong> dauern. Als 20-Jähriger hättest du also erst kurz vor dem Check-In im Friedhof dein Ziel erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 2: Der blutjunge Berufsanfänger</h3>



<p>Startkapital: <strong>20.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>300 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>39,37 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>30,26 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="448" height="457" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2.png" alt="Der blutige Berufsanfänger steht schon besser da. Er hat sich ein kleines finanzielles Polster angespart und investiert obendrein pro Monat noch 300 Euro per Sparplan. Er ist schonmal auf einem ganz guten Weg langfristig." class="wp-image-4189" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2.png 448w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-2-294x300.png 294w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a> </figcaption></figure>
</div>


<p>Ambitionierter und <strong>knapp 20 Jahre früher</strong>, kann sich der <strong>junge Berufsanfänger</strong> freuen, der mit einem Startkapital von 20.000 Euro und einem ETF-Sparplan von 300 Euro pro Monat etwas mehr Gas gibt. Rechnerisch hätte er nach <strong>39,37 Jahren</strong> ein <strong>Endkapital von 1.003.462,56 Euro</strong>. Nicht schlecht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 3: Der berufserfahrene und sparsame Single</h3>



<p>Startkapital: <strong>50.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>30,42 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>23,49 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="452" height="450" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3.png" alt="Kann man mit ETFs Millionär werden? Das geht. Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Es kommt auf eine hohe Sparquote und gutes Investieren an." class="wp-image-4190" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3.png 452w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3-300x300.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-3-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a> </figcaption></figure>
</div>


<p>Der <strong>berufserfahrene</strong> und <strong>sparsame Single</strong> ist in seinen 30ern und schafft es tatsächlich, <strong>500 Euro pro Monat</strong> zur Seite zu packen. Zusätzlich startet er mit einer Finanzspritze von <strong>50.000 Euro</strong>, die er sich <strong>seit dem Studium</strong> und seinen <strong>ersten Jahren Berufserfahrung</strong> zusammengespart hat.</p>



<p>Der Berufserfahrene kann sich nach <strong>30,42 Jahren</strong> rechnerisch über ein Endkapital von <strong>1.005.838,90 Euro</strong> freuen.</p>



<p>Der gute Mensch hätte somit knapp vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von <strong>67 Jahren</strong> seine Million safe. Wenn er im Alter von <strong>30 Jahren anfängt, könnte er sogar mit 60 dann aufhören und von seinem Depot leben</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 4: Der Frugalist und Workaholic</h3>



<p>Startkapital: <strong>100.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>1500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>18,31 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>14,81 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="445" height="452" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4.png" alt="Der Frugalist spart und lebt ein Leben in Askese. Übriges Geld investiert er am Aktienmarkt und baut sich so ein Passives Einkommen auf." class="wp-image-4191" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4.png 445w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-4-295x300.png 295w" sizes="auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Er/sie braucht Wenig bis Nichts. Wohnt in einer <strong>kleinen Einzimmerwohnung</strong>, <strong>containert sein Essen</strong>, hat langjährig schon einen gut bezahlten Hauptjob und übt <strong>zusätzlich eine Nebentätigkeit</strong> aus. Kostenintensive Hobbies sind ihm/ihr ebenso fremd, wie kostspielige <strong>Luxus-Urlaube</strong>. Er/sie ernährt sich <strong>günstig und gesund</strong>, meidet <strong>Alkohol</strong>, Ausgehen, <strong>Diskos</strong> und <strong>Abonnements</strong>.</p>



<p>Teure Dates und Partnerschaften spart er/sie sich ebenfalls, von <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachwuchs ganz zu schweigen</a>.</p>



<p>Er/sie hat noch nicht mal einen Fernseher. Zum Telefonieren reicht sein/ihr altes <strong>Nokia 3310</strong>, nur der Laptop ist <strong>einigermaßen up to date</strong>. Der Biomüll landet auf seinem/ihren liebevoll <strong>gepflegten Balkon-Kompost</strong>.</p>



<p>Der Typ „<em><a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalist</a></em>“ übt sich in <strong>Selbstkasteiung</strong> und <strong>Aufopferung</strong> für eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bessere Umwelt</a> und seine persönliche Freiheit. Als Verzicht empfindet er seinen Lebensstil (angeblich) nicht.</p>



<p>Der Erfolg mag ihm Recht geben: Rein rechnerisch hätte er nach <strong>18,31 Jahren</strong> die Million erreicht. Er hätte auf seinem Depot ein <strong>Endkapital von 1.001.975,19 Euro</strong>.</p>



<p>Bei seinem Lebensstil hätte aber vermutlich auch die Hälfte ausgereicht, um halbwegs <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziell unabhängig</a> leben zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 5: Der wohlbehütete Erbe</h3>



<p>Startkapital: <strong>300.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>700 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>14,39 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>10,80 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="456" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5.png" alt="Der wohlbehütete Erbe bringt ein üppiges Startgeld mit und kann auch noch monatlich 700 Euro auf die Seite sparen. Er zündet langsam aber sicher den Turbo zur Million." class="wp-image-4192" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5.png 447w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-5-294x300.png 294w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Dieser Glückspilz! Er erbt von seinen Eltern eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie</a>, die er für <strong>300.000 Euro</strong> verkauft. Dieses Geld investiert er <strong>in seinen ETF</strong> und spart obendrein monatlich eine stolze Summe von <strong>700 Euro per Sparplan</strong>.</p>



<p>Der glückliche Erbe hätte somit rechnerisch nach <strong>14,39 Jahren</strong> ein <strong>Endkapital von 1.002.024,45 Euro</strong>.</p>



<p>Wäre dieser junge Mensch 25 Jahre alt, könnte er tatsächlich den <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-40-sparen-jetzt-leben-spaeter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traum vieler Menschen von der Rente mit 40</a> erreichen. Mit <strong>1 Million</strong> in einem guten, <strong>ausschüttenden ETF</strong> mit einer (im Optimalfall wachsenden) Ausschüttungsrendite von <strong>3%</strong>, kann man sich bereits realistisch <strong>eine ewige Rente von knapp 2500 Euro pro Monat</strong> konstruieren.</p>



<p>Ohne dass das Stammkapital aufgezehrt wird, ja es wächst sogar im Gegenteil noch geringfügig weiter. Hier gilt für Manche dann: <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ziel der finanziellen Unabhängigkeit</a> erreicht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenario 6: Der Überflieger</h3>



<p>Startkapital: <strong>500.000 Euro</strong></p>



<p>Sparplan: <strong>1500 Euro / Monat</strong></p>



<p>Spardauer bis zur Million: <strong>7,41 Jahre</strong> (bei 10% Rendite p.a.: <strong>5,71 Jahre</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="435" height="455" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6.png" alt="Der Überflieger kacht keine halben Sachen: Er arbeitet wie verrückt, hat ein dickes finanzielles Polster und eine gute funktionierende Selbstständigkeit. Er kann das Ziel von allen anderen Szenarien am schnellsten erreichen. Das hat aber auch seinen Preis." class="wp-image-4193" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6.png 435w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2021/12/Millionaer-mit-ETF-Szenario-6-287x300.png 287w" sizes="auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Quelle: <a href="https://www.zinsen-berechnen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen-Berechnen.de</a></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Überflieger mag Leistung! Er hat in <strong>jungen Jahren ein Unternehmen gegründet</strong> und schon früh angefangen, Geld zu verdienen. Mit Finanzen und Wirtschaft kennt er sich aus. <strong>80 Stunden Arbeitszeit pro Woche</strong>? Für ihn kein Problem. <strong>Wochenenden? Theorie aus grauer Vorzeit</strong>.</p>



<p>Aus dem Verkauf seiner als Schüler gegründeten Firma hat er <strong>500.000 Euro</strong> erhalten, die er unmittelbar <strong>in seinen ETF investiert</strong> hat. Seine laufende <strong>erfolgreiche Selbstständigkeit heute ermöglicht ihm zudem eine Sparrate von 1500 Euro pro Monat</strong>, die er ebenfalls in den ETF packt. Sein Lebensstil bleibt dabei <strong>unauffällig</strong> und <strong>bodenständig</strong>.</p>



<p>Heute, <strong>7,41 Jahre</strong> später, beträgt sein <strong>Endkapital 1.000.334,01 Euro</strong>. Die konstruierte „ewige Rente“ verschafft ihm einen <strong>zusätzlichen Cashflow von 2500 Euro im Monat</strong>. Er KÖNNTE sich damit zur Ruhe setzen, was er aber nicht tun wird. Zu langweilig wäre ihm ein Dasein als Privatier…</p>



<p>Stattdessen lässt er den <strong>ETF weiter für sich arbeiten</strong>, hält seine Sparrate konstant und konzentriert sich mehr auf seinen <strong>Erfolg</strong> und seine <strong>Lebenszufriedenheit</strong> und <strong>weniger auf seinen Depotstand</strong>. Nach weiteren <strong>8,59 Jahren</strong> wäre <strong>passiv die zweite Million erreicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Millionär mit einem ETF? Ja, wenn…</h2>



<p>Du siehst also, es ist grundsätzlich überhaupt kein Problem, <strong>mit einem ETF Millionär zu werden</strong>. Es hängt lediglich von deiner zur Verfügung stehenden <strong>Lebenszeit</strong>, deiner <strong>Sparrate</strong>, deinem <strong>Ehrgeiz</strong> und deinem <strong>Startkapital</strong> ab. Zusätzlich natürlich noch von weiteren Faktoren in deinem Leben (Familie, Gesundheit, Schulden…). Learnings:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Je nach deinem Gehalt geht es schneller, je nach deiner familiären Nachwuchssituation dauert es unter Umständen etwas länger.</li>



<li>Mit ETF erhältst du grundsätzlich den <strong>Marktdurchschnitt als Rendite</strong> (bei <strong>globalen</strong>, breiten ETF). Diese Rendite kannst du durch <strong>cleveres Zukaufen in Schwächephasen</strong> teils erheblich „pimpen“ oder in Kombination mit anderen ETFs (Branchen, <strong>Momentum</strong>, Smalll Caps, Regionen) steigern</li>



<li>Bereits eine um jährlich „nur“ 3% höhere Rendite <strong>verkürzt die Zeit bis zur Million um mehrere Jahre</strong>! Das soll aber keine Anregung zum „<strong><em>Performance-Chasing</em></strong>“ sein. Dadurch zerschießt du dir eher die Performance deines Depots langfristig</li>



<li>Früh anfangen lohnt sich in jedem Szenario!</li>
</ul>



<p>Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, dass Manche die obigen Beispiele als „<strong><em>Investment-Pornografie</em></strong>“ mit vielen Wenns und Abers empfinden könnten.</p>



<p>Trotzdem finde ich es immer wieder sinnvoll, sich in Zeiten wo man angeblich <strong>ach so leicht mit Kryptowährungen Millionär werden kann</strong>, auch vor Augen führt, wie lange so ein Prozess seriöserweise dauern kann.</p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum Thema Millionär mit ETFs?</strong></p>
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		<title>Gefahren als Investor</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 16:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlkalkulationen]]></category>
		<category><![CDATA[finanzielle Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[finanzieller Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren als Investor]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren statt sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Sparquote zu hoch]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeldkonto als finanzieller Schutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um Gefahren als Investor, darum soll es heute gehen: 2005. Das war das Jahr wo bei mir alles begann. Man kann sogar von einem neuen Zeitalter in meinem Leben sprechen: In diesem Jahr habe ich nämlich angefangen, mich ernsthaft und aus wahrem inneren Interesse, mit dem Thema Börse und Finanzen zu beschäftigen. Zuvor war ich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Um Gefahren als Investor, darum soll es heute gehen: <strong>2005</strong>. Das war das Jahr wo bei mir alles begann. Man kann sogar von einem <strong>neuen Zeitalter in meinem Leben</strong> sprechen: In diesem Jahr habe ich nämlich angefangen, mich ernsthaft und aus wahrem inneren Interesse, mit dem Thema <strong>Börse</strong> und <strong>Finanzen</strong> zu beschäftigen. Zuvor war ich &#8211; wie Viele außer mir wahrscheinlich auch &#8211; eher Opfer von negativen Glaubenssätzen und <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programmierungen</a> hinsichtlich <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reichtum</a>. Wie wir in diesem Punkt meiner Meinung nach gerne manipuliert werden, kannst du bei Interesse <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> nachlesen.</p>



<p>Zugegeben, damals kannte ich die Hintergründe und Philosophien hinter der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">finanziellen Freiheit</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/tag/passives-einkommen-generieren/">passivem Einkommen</a> noch nicht. Für mich spielte sich anfangs Alles eher auf der <em>Spekulationsebene</em> ab, also günstig einkaufen, teurer verkaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aller Anfang ist schwer</h2>



<p><em>Ein Einstieger betreibt also Markettiming, das kann ja nur schief gehen!</em></p>



<p>Tat es dann auch, in der Folgezeit summierten sich die Verluste bis auf eine <strong>fünfstellige Höhe</strong>. Schuld daran waren zugegeben hauptsächlich <strong>Optionsscheine</strong> und <strong>Knock-Out-Zertifikate</strong>, aber Lehrgeld habe ich definitiv bezahlt. Im Nachhinein zwar ärgerlich, aber inzwischen, glaube ich, hat mich dieses <strong>Lehrgeld</strong> eben dahin gebracht, wo ich heute stehe. Ob ich ohne diese praktischen Erfahrungen heute hier wäre, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.</p>



<p>In meinen <strong>13 Jahren aktiver Börsenzeit</strong> habe ich einiges gelernt darüber, wo sich so mancher Stolperstein als Investor befindet. Auf diese <strong>Gefahren als Investor</strong> möchte ich heute kurz berichten. Gerade wenn du erst seit Kurzem das Ziel der finanziellen Freiheit zu erreichen versuchst oder erst seit Kurzem deine Finanzen selbst verwaltest, kannst du vielleicht das Eine oder Andere mitnehmen.</p>



<p>Kommen wir also zu den <strong>Gefahren</strong>, die dir als <strong>Investor</strong> begegnen können:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Du spekulierst und hebelst dich ins finanzielle Grab</h2>



<p>Fangen wir gleich mit dem Wichtigsten an: Spekulieren an sich ist ok, das macht im Prinzip Jeder, der eine Aktie kauft, mit dem Gedanken, sie teurer wieder zu verkaufen. Selbst <strong>Berkshire-Hathaway</strong>-Aktionäre sind im Prinzip <strong>Spekulanten</strong>, da sie bis zum Verkauf keinerlei Return aus der <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktie</a> erhalten.</p>



<p>Zudem sind auch einige prominente Vertreter wie zum Beispiel <strong>André Kostolany</strong> (siehe in &#8222;<a href="https://amzn.to/2QNw1ud" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Kunst über Geld nachzudenken</a>*&#8220;) mehr als brennende Verfechter des Spekulierens.</p>



<p>Aber: Wenn du ohne Ahnung zu haben mit dem Spekulieren oder auch Investieren anfängst, begibst du dich auf dünnes Eis, siehe die <strong>Finanzirrtümer</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipps von Gerald Hörhan</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefahr durch Handel auf Kredit</h3>



<p>Wenn du dann noch <strong>Hebel</strong>&#8211; oder <strong>Knock-Out-Produkte</strong> nutzt, dann bist du schnell dein Geld los. Ähnlich wie bei <strong>Sportwetten</strong> oder im <strong>Glückspiel</strong>. Als Anfänger rate ich dir also dringend, dich langsam mit der Materie vertraut zu machen und beim <em>Spekulieren</em> ggf. <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s oder geeignete <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">1:1 Zertifikate</a> als Instrument zu benutzen. Oder lese dich erst in die Materie ein (<a href="https://amzn.to/2KbEYv9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten</a>*).</p>



<p>Wenn du denkst, der Dax steigt in den nächsten Monaten stark, dann hole dir lieber einen Long-<strong>DAX-ETF</strong> und verkaufe ihn wieder, sobald der Dax deiner Prognose gefolgt ist. Hier hast du zumindest <strong>kein Totalverlustrisiko</strong>. Du bekommst auf diese Weise ein Gespür für den Markt und legst die anfängliche Euphorie à la &#8222;<em>schnell reich werden</em>&#8220; schnell ab.</p>



<p>Wenn du aber zum Beispiel <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">CFD</a>s nutzt oder auf andere Weise mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krediten</a> (also <strong>gehebelt</strong>) spekulierst, dann stehst du zumindest schon mit einem Bein im <strong>finanziellen Grab</strong>. Es mag Daytrader geben, die vom schnellen Handeln solcher Hebelprodukte leben können, <strong>als Anfänger wirst du aber definitiv nicht dazu gehören</strong>.</p>



<p>Also taste dich langsam ran mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einfachen ETFs</a> oder großen <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Einzelaktien</a> von Unternehmen, die es wahrscheinlich <strong>in 10 Jahren auch noch geben wird</strong>. Sehr schnell wirst du dann sowieso in Richtung Investieren statt Spekulieren umschwenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Deine Sparquote ist zu hoch</h2>



<p>Hier muss ich mich an die eigene Nase fassen. Die Verlockung ist riesig, die <strong>monatliche Sparquote</strong> immer weiter zu erhöhen, in der (irrigen?) Annahme, auf diese Weise das <strong>finanzielle Ziel</strong> schneller zu erreichen. Du bekommst irgendwoher Geld und schwupps ist es schon auf deinem Verrechnungskonto für den anstehenden Wertpapierkauf. Das kann tatsächlich zu einer Art Sucht werden, einer <strong>Investitionssucht</strong>, so wie es auch bei mir ab und zu der Fall war.</p>



<p>Natürlich erreichst du deine Ziele mathematisch gesehen schneller, je mehr Geld du investierst und &#8222;<em>für dich arbeiten lässt</em>&#8220; (ich sehe schon wie es Manche bei dieser Formulierung schüttelt&#8230;).</p>



<p>Aber Alles bitte mit Maß und Ziel. Wenn du ein fixes Einkommen z.B. als Angestellter hast, dann befolge besser den automatisierten <strong>Mehrere-Konten-Ansatz</strong>. Und bei diesem bleibst du dann stur, komme was wolle. Das geht in etwa so:</p>



<p>Dein monatliches Gehalt wird gleich am <strong>Ersten des Monats</strong> aufgeteilt in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Überweisung der Sparquote fürs Alter bzw. die finanzielle Freiheit</strong> (ETF-Sparplan, Einzelaktiendepot, private Rentenversicherung etc.)</li>



<li>Überweisung als <strong>Dauerauftrag</strong> auf ein <strong>Tagesgeldkonto</strong> für den Aufbau deines <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Schutzes</a></li>



<li>[Überweisung als Dauerauftrag auf ein <strong>Spaßkonto</strong>]</li>



<li>Rest bleibt auf deinem <strong>Girokonto und wird n i c h t investiert<br></strong></li>
</ul>



<p>Ob es ein extra Spaßkonto braucht, ist umstritten. Bodo Schäfer zum Beispiel befürwortet ein solches Konto, siehe in seinem Video über den automatisierten Vermögensaufbau:</p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/chssfQG_vko?si=epncq52L8TKWOul_" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<p>Ich persönlich führe KEIN separates Spaßkonto, sondern benutze mein <strong>Girokonto</strong> hierzu.</p>



<p>Wichtig finde ich den letzten Punkt, dass übriges Geld NICHT am Monatsende nachinvestiert wird. Warum?</p>



<p>Ganz einfach: Dein System läuft wenn es einmal eingerichtet ist. Du hast dir <em>vorher</em> Gedanken gemacht, wieviel Geld zu zusammensparen möchtest. Es ist also unnötig, mehr in investieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Finanzieller Druck, Monat für Monat</h3>



<p>Wenn du am Monatsende immer wieder bei Null anfängst und dein gesamtes Geld aufteilst, dann kann das auf die Psyche schlagen, weil du <strong>kein Wachstum auf deinem Girokonto</strong> siehst. Wenn du mehr investieren möchtest, dann schau zu, dass du besser deine Einnahmen erhöhst, dadurch erhöht sich dann <strong>automatisch deine prozentuale Sparquote</strong>.</p>



<p>Solltest du mehr verdienen oder eine Gehaltserhöhung erhalten, dann erhöhe einfach deine Positionen <em>Tagesgeld</em> oder <em>Wertpapierdepot</em>.</p>



<p>Wenn am Monatsende noch etwas übrig ist, dann <strong>lass es einfach auf dem Girokonto</strong>. Jeder Monat schwankt von seinen Ausgaben her, vielleicht brauchst du die Kohle im nächsten Monat? Wenn nicht, dann erfreust du dich über ein <strong>Monat für Monat wachsendes Girokonto</strong>. Erst wenn dieses eine gewisse Summe erreicht hat, kannst du es auf dein Tagesgeldkonto transferieren oder eben investieren.</p>



<p>Zusammenfassend:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Übertreibe es nicht mit deiner Sparquote. Wenn du zu viel sparst, heißt das nichts Anderes als dass du ziemlich krass in der Zukunft verankert bist und dadurch automatisch weniger im Hier und Jetzt lebst.</strong></p>
</blockquote>



<p>Über die möglichen &#8211; auch psychischen Folgen &#8211; kannst du an deinen spießigen Nachbarn sehen oder jeden Psychologen fragen, der sich mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt.</p>



<p><strong><em>Leben in der Zukunft und Leiden in der Gegenwart</em></strong> halte ich für kein gutes Konzept. Wenn du deine Ziele dann doch nicht erreichst oder dir das Schicksal vorher einen Schlag versetzt und du stirbst, war ohnehin alles Sparen umsonst. Klar, juckt dich dann ja auch nicht mehr <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Zu geringe Cash-Quote</h2>



<p>Dieser Punkt hängt mit dem Vorgenannten zusammen: Ich hatte lange das Problem, dass mein Depot zwar über eine stattliche Summe an Aktien und <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> verfügte, ich aber auf meinem <strong>Girokonto</strong> und <strong>Tagesgeldkonto</strong> nur das Nötigste liegen hatte, teilweise bis auf Null am Monatsende. Alles übrige Geld wurde nämlich sofort investiert, um möglichst wenig Kaufkraft an die Inflation abgeben zu müssen.</p>



<p>Nur: Wenn nun etwas kaputt geht oder doch ein neues Auto her muss, dann kommst du unnötig ins Schlingern, wenn du dir vorher <strong>kein großes Polster aufgebaut</strong> hast. Diesen <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/">finanziellen Schutz</a> auf dem Tagesgeldkonto halte ich inzwischen für mindestens genauso wichtig, wie die Summe auf dem Wertpapierdepot.</p>



<p>Wie hoch diese Summe sein sollte, ist umstritten. Ich denke so <strong>10.000 Euro</strong> sollten es schon sein, wenn du davon auch deine Urlaube jedes Jahr zahlen willst.</p>



<p>Weiterer Pluspunkt: Wenn du über deine gesetzte Grenze kommst, dann spricht nichts dagegen, das Geld als Cash zu halten für gute Gelegenheiten an der Börse. Wenn alle rumheulen, kannst du dir die Finger lecken.</p>



<p>Also gilt: <strong>Ausreichend Cash ist King</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Fehlkalkulation über die Zukunft</h2>



<p>Jeder Investor verfolgt seine Ziele. Wenn du aber schon in deiner Kalkulation einen Fehler machst, dann kann das dazu führen, dass du deine Ziele gar nicht erreichen KANNST. Beispiel:</p>



<p>Viele Sind der Meinung, dass du mit <strong>450.000 Euro</strong> gut investiertem Geld nahe an der Finanziellen Freiheit bist. Wenn du diese Summe Cash HEUTE herumliegen hast, dann kannst du dich beglückwünschen und vermutlich tatsächlich in abgespeckter Form davon leben. Wenn du diese Summe aber erst über Jahre aufbauen möchtest, musst du auch Eventualitäten wie <strong>steigende Inflation</strong>, <strong>steuerliche Änderungen</strong> oder andere Faktoren (<strong>politische / wirtschaftliche</strong>) berücksichtigen.</p>



<p><strong>Rechenbeispiele:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Um <strong>450.000 Euro</strong> bei <strong>7% p.a.</strong> durchschnittlichem Zinssatz in <strong>15 Jahren</strong> anzusparen, benötigst du eine monatliche Sparrate von <strong>1437,78 Euro</strong>. (ohne Steuern)</li>



<li>Wenn du nun noch die Steuern berücksichtigst (aktuell <strong>26,375 % Abgeltungssteuer</strong> ab einem Freibetrag von <strong>801 Euro</strong> für einen Single), dann bräuchtest du für das gleiche Ziel eine monatliche Sparrate von <strong>1654,14 Euro</strong>.</li>



<li>Sollten dann noch die Aktienmärkte beispielsweise aufgrund abflauenden Wachstums nur noch <strong>5% p.a.</strong> machen, dann müsstest du schon <strong>1863,19 Euro monatlich</strong> berappen.</li>
</ul>



<p>Du siehst, es macht manchmal durchaus Sinn, sich realistisch mit dein eigenen Zielen zu beschäftigen, um nicht auf das <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marketing &#8222;Finanzielle Freiheit&#8220;</a> hereinzufallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Investieren ist toll und macht Spaß. Dennoch gibt es auch <strong>Gefahren als Investor</strong>, von denen man zumindest schonmal gehört haben sollte. Nichtsdestotrotz wünsche ich dir bei deinem eingeschlagenen Weg alles Gute. Wenn du es schaffst, diese Gefahren zu erkennen und für dich auszuräumen, dann bist du schon einen gewaltigen Schritt weiter und hast dadurch deine individuellen Chancen wesentlich erhöht.</p>



<p>Welche Gefahren für Investoren siehst du? Hast du schon entsprechende Erfahrungen gemacht?<br><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: none !important; visibility: hidden !important; opacity: 0 !important; background-position: 0px 0px;" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0" width="0" height="0"></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanzielle Freiheit erreichen</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 12:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[finanzieller Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen und investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied finanzielle Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finanzielle Freiheit &#8211; Der Traum der meisten Menschen. Nachdem bereits die beiden Stufen der finanziellen Unabhängigkeit und des finanziellen Schutzes erwähnt wurden, geht es hier nun um die höchste Stufe der finanziellen Absicherung, nämlich die absolute finanzielle Freiheit. Finanzielle Freiheit &#8211; Was ist das? Meiner Meinung nach ist die finanzielle Freiheit die Steigerung der finanziellen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Finanzielle Freiheit &#8211; Der Traum der meisten Menschen. Nachdem bereits die beiden Stufen der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Unabhängigkeit</a> und des <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Schutzes</a> erwähnt wurden, geht es hier nun um die höchste Stufe der finanziellen Absicherung, nämlich die absolute<strong> finanzielle Freiheit</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzielle Freiheit &#8211; Was ist das?</h2>



<p>Meiner Meinung nach ist die finanzielle Freiheit die <strong>Steigerung der finanziellen Unabhängigkeit</strong>. In beiden Stufen kannst du deinen Lebensunterhalt über ein unabhängiges Einkommen bestreiten. Meistens in Form eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank" rel="noopener">passiven Einkommens</a>, bei dem dein Geld oder andere Menschen für dich arbeiten, unabhängig von deiner Lebenszeit. Du schläfst also und verdienst trotzdem dabei Geld, eben ganz passives Einkommen.</p>



<p>Die finanzielle Freiheit unterscheidet sich von der finanziellen Unabhängigkeit aber in erster Linie durch die Höhe des Einkommens. <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanziell unabhängig</a> bist du, wenn du durch dein passives Einkommen dein bisheriges Netto-Gehalt 1:1 ersetzen kannst, ohne dass deine Lebensqualität leidet. Du bist also nicht mehr auf einen normalen Job angewiesen.</p>



<p>Wenn du aber wesentlich mehr als dein Netto-Gehalt passiv erwirtschaftest, sodass dein Grundvermögen durch Investitionen weiter wächst, dann bist du auf dem Weg in Richtung <strong>finanzielle Freiheit</strong>. Du bestreitest also deinen Lebensunterhalt passiv ohne Entbehrungen und dennoch wächst dein für dich arbeitendes Vermögen weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hier nun ein praktisches Beispiel für finanzielle Freiheit:</h3>



<p>Du bekommst monatlich&#8230;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1100 Euro</strong> an Dividenden aus Wertpapieren</li>



<li><strong>800 Euro</strong> an Mieteinnahmen</li>



<li><strong>600 Euro</strong> an passiven Einkünften aus deinem eigenen Unternehmen</li>



<li><strong>100 Euro</strong> an Einkünften aus <strong>P2P-Krediten</strong></li>
</ul>



<p>Du beziehst monatlich also ein Einkommen von <strong>2600 Euro</strong>. Du benötigst aber angenommen nur <strong>2000 Euro</strong> für deinen Lebensunterhalt ohne groß auf etwas verzichten zu müssen. Wenn du die übrigen <strong>600 Euro</strong> monatlich konsequent dann wiederum in dein Vermögen investierst und dieses in der Folge jeden Monat wieder mehr für dich abwirft, dann bist du <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>finanziell frei</strong></a>.</p>



<p>Statt <strong>2600</strong> bekommst du dann irgendwann <strong>2700</strong> oder <strong>2800</strong> oder mehr. Du steigerst also dein passives Einkommen und kannst frei genauso weiter leben wie du möchtest. Das ist finanzielle <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiedliche Definitionen der finanziellen Freiheit</h2>



<p>Wenn du den Begriff googlest, wird dir auffallen, dass der Begriff aber verschieden definiert wird. Meiner Meinung nach ist die oben genannte Definition aber am zutreffendsten.</p>



<p>Andere Definitionen sprechen nämlich erst dann von finanzieller Freiheit, wenn du dir <strong>alles leisten</strong> kannst was du möchtest, ganz egal wieviel es kostet. Sprich du bist Multimillionär oder Milliardär. Nun, ich bin da anderer Meinung. Zum einen weil laut dieser Definition wohl nur die allerwenigsten Menschen überhaupt <strong>finanzielle Freiheit</strong> erreichen könnten, zum anderen weil das Einkommen alleine kein Garant für Freiheit ist.</p>



<p>Es gibt steinreiche Menschen, die sich alles leisten können was sie wollen. Sie sind aber abhängig beschäftigt und haben 60-Stunden-Wochen und keine Zeit das Geld auszugeben. Sind diese dann frei?!</p>



<p>Meiner Meinung nach sind diejenigen finanziell frei, die ihren Lebensunterhalt <span style="text-decoration: underline;">dauerhaft</span> <strong>aus laufenden Einnahmen</strong> bei <strong>stetig wachsendem Grundvermögen</strong> bestreiten können. Ich bin der Auffassung, dass ein Mensch auch finanziell frei sein kann, wenn er z.B. <strong>900 Euro</strong> passives Einkommen monatlich verdient und aber nur <strong>700</strong> davon verbraucht und die Differenz reinvestiert.</p>



<p>Natürlich muss er um die Definition zu erfüllen, alles aus eigener Kraft schaffen, ohne anderen oder dem Staat auf der Tasche zu liegen. Das absolute monatliche Einkommen spielt da meiner Definition nach keine Rolle, sondern eher der Grad der (Frei-)Zeit, sich den persönlichen und beruflichen Leidenschaften widmen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So erreichst du finanzielle Freiheit</h2>



<p>Grundsätzlich gibt es meiner Meinung nach <strong>3 Wege</strong> zu <a href="https://www.finanzwesir.com/specials/finanzielle-freiheit-unabhaengigkeit" target="_blank" rel="noopener">finanzieller Freiheit</a>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Senke deine monatlichen Ausgaben</strong>, investiere den Überschuss intelligent</li>



<li><strong>Erhöhe dein Einkommen</strong>! Egal ob durch Beförderung, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalgewinne, Nebenjob etc.</li>



<li><strong>Mache Beides gleichzeitig</strong>! Das ist logischerweise der schnellste Weg. Also anstatt entweder Sparen oder Einkommen erhöhen, versuche einfach beides parallel. Du wirst feststellen, dass dir das Sparen/Investieren wesentlich leichter fällt und du dabei trotzdem noch dein Leben in ausreichendem Maße genießen kannst</li>
</ol>



<p><strong>Wie sieht es bei dir aus? Ist es dein persönliches Ziel, finanziell frei zu sein?</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanzieller Schutz</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 12:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[finanzieller Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeldkonto als finanzieller Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied finanzieller Schutz und finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier geht es nun um den Begriff &#8222;finanzieller Schutz&#8222;. In einem anderen Artikel habe ich dir meine Definition von finanzieller Unabhängigkeit erläutert, hier nun folgt der finanzielle Schutz als weitere Stufe. Finanzieller Schutz &#8211; Was ist das? Der finanzielle Schutz ist die am einfachsten zu erklärende Säule der verschiedenen finanziellen Sicherheitsstufen. Zur Erinnerung noch einmal...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/">Finanzieller Schutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hier geht es nun um den Begriff &#8222;<strong>finanzieller Schutz</strong>&#8222;. In einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderen Artikel</a> habe ich dir meine Definition von finanzieller Unabhängigkeit erläutert, hier nun folgt der finanzielle Schutz als weitere Stufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzieller Schutz &#8211; Was ist das?</h2>



<p>Der finanzielle Schutz ist die am einfachsten zu erklärende Säule der verschiedenen <strong>finanziellen Sicherheitsstufen</strong>. Zur Erinnerung noch einmal die verschiedenen Stufen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>finanzielle Abhängigkeit</li>



<li>finanzieller Schutz (um diesen geht es hier)</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Unabhängigkeit</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a></li>
</ol>



<p>Meinem Verständnis nach geht es bei dem <strong>finanziellen Schutz</strong> um die Frage: <em>Wie lange kannst du aus deinem Vermögen überleben, wenn du <span style="text-decoration: underline;">ab sofort</span> kein Gehalt mehr bekommst</em>. Besonders wichtig ist daher finanzieller Schutz für abhängig beschäftigte Menschen. Aber natürlich auch für Selbstständige und Unternehmer mit schwankenden Monatseinkommen, ist ein ausreichender finanzieller Schutz enorm wichtig.</p>



<p>Meiner Meinung nach ist <strong>finanzieller Schutz</strong> zum Beispiel das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto. Wenn du beispielsweise einen Betrag von <strong>2-3 Netto-Monatsgehältern</strong> darauf hast, dann hast du einen finanziellen Schutz von <strong>2-3 Monaten</strong>.</p>



<p>Je nach Anzahl der überbrückbaren Monate oder Jahre, verfügst du über unterschiedliche <strong>Grade</strong> an <strong>finanziellem Schutz</strong>. Das heißt, finanzieller Schutz ist die Zeit, die du überbrücken kannst, ohne dass du deine Rechnungen nicht mehr bezahlen kannst. Wichtig für die Schutzfunktion ist, dass du unkompliziert und schnell an dein Geld kommst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tagesgeld oder Girokonto?</h2>



<p>Finanzieller Schutz erfordert also <strong>Liquidität</strong> und <strong>Flexibilität</strong>. Ich plädiere für den finanziellen Schutz für das Tagesgeldkonto. Zwar kann auch das Girokonto diese Schutzfunktion erfüllen, aber du bekommst da keine Zinsen auf das Guthaben. Jetzt sind die Zinsen zwar derzeit nicht der Rede wert, aber wenn wieder Zeiten kommen von <strong>3 Prozent aufs Tagesgeld</strong> etc. bist du vielleicht froh, wenn deine Sicherheitsreserven derart verzinst werden. Kleinvieh macht schließlich auch Mist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein Vermögen schrumpft</h2>



<p>Einer der größten Unterschiede zwischen finanziellem Schutz und <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Unabhängigkeit</a> ist, dass der <strong>finanzielle Schutz</strong> bei Inanspruchnahme dein <strong>Vermögen auffrisst</strong>. Er ist als absolutes Notfallkapital zu verstehen, wenn zum Beispiel teure Haushaltsgeräte kaputt gehen oder eben du jobmäßig Probleme bekommst. Gibst du das Geld aus, ist es weg.</p>



<p>Das Kapital des finanziellen Schutzes ist keine Investition, also arbeitet in der Regel auch nicht für dich (von den <strong>geringen Zinsen aufs Tagesgeld</strong> einmal abgesehen).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlungen für finanziellen Schutz</h2>



<p>Je nach Quelle ist die Höhe, die der finanzielle Schutz haben sollte, unterschiedlich. Manche favorisieren 2-3 Nettomonatsgehälter, andere eher 6-12. Du solltest hierbei auf dein eigenes Sicherheitsempfinden hören und den für dich besten Weg wählen.</p>



<p>Ich selbst bin Verfechter der <strong>2-3 Monate</strong>, weil der finanzielle Schutz nur für den <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Notfall</a> gedacht ist und ich das restliche Geld lieber gewinnbringend investiere, um möglichst schnell <strong>finanzielle Unabhängigkeit</strong> und als Endziel <strong>finanzielle Freiheit</strong> zu erreichen. Letztendlich ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeit.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung? Wie hoch sollte der finanzielle Schutz sein?</strong></p>
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		<title>Finanzielle Unabhängigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 11:51:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommenssäulen]]></category>
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		<category><![CDATA[finanzieller Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier geht es heute um den Begriff &#8222;finanzielle Unabhängigkeit&#8222;, einer der wohl am inflationärsten benutzten Begriffe in der Finanzwelt. Viele sprechen von der finanziellen Unabhängigkeit und bieten scheinbare Wege und Lösungen, dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen. Doch was versteht man genau unter dem Begriff? Meine bisherigen Recherchen ergaben, dass Jeder wohl etwas anderes darunter...</p>
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<p class="has-drop-cap">Hier geht es heute um den Begriff &#8222;<strong>finanzielle Unabhängigkeit</strong>&#8222;, einer der wohl am inflationärsten benutzten Begriffe in der Finanzwelt. Viele sprechen von der finanziellen Unabhängigkeit und bieten scheinbare Wege und Lösungen, dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen. Doch was versteht man genau unter dem Begriff? Meine bisherigen Recherchen ergaben, dass Jeder wohl etwas anderes darunter versteht. Daher schildere ich dir nachfolgend, was der Begriff für mich bedeutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzielle Unabhängigkeit &#8211; Was ist das?</h2>



<p>Meiner Meinung nach bezeichnet finanzielle Unabhängigkeit in erster Linie: <strong>Unabhängiges Einkommen</strong>. Das bedeutet, dass du im Idealfall <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/themen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrere Stützpfeiler</a></strong> hast, aus denen du dein Einkommen beziehst und die Gesamtheit aller Pfeiler dir deinen Lebensunterhalt finanzieren und ermöglichen.</p>



<p>Das Gegenteil von finanzieller Unabhängigkeit ist meiner Ansicht nach jede Form von Angestelltentätigkeit oder auch das Beamtentum. Hier bekommst du zwar ebenfalls ein Einkommen, welches deinen Lebensstandard finanziert, jedoch bist du da abhängig von deinem Arbeitsverhältnis und somit &#8222;unfrei&#8220;. Geht deine Firma pleite oder kündigt dein Chef dir, hast du kein finanzielles Einkommen mehr und siehst dich mit enormen finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Du hängst also von deiner Firma und deinem regelmäßigen Gehalt ab. Das ist dann <strong>finanzielle Abhängigkeit</strong>.</p>



<p>In anderen Bereichen der Finanzliteratur spricht man auch davon, dass du als Angestellter im gesellschaftlichen <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamsterrad</a> läufst. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet also, dass du dein Einkommen aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen beziehst und somit nicht mehr in diesem Hamsterrad mitläufst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel für finanzielle Unabhängigkeit:</strong></h3>



<p>Du bekommst monatlich z.B&#8230;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>250 Euro</strong> an Dividenden aus Wertpapieren</li>



<li><strong>800 Euro</strong> an Mieteinnahmen</li>



<li><strong>600 Euro</strong> an <span style="text-decoration: underline;">passiven</span> Einkünften aus deinem eigenen Unternehmen</li>



<li><strong>100 Euro</strong> an Einkünften aus <strong>P2P-Krediten</strong></li>
</ul>



<p>In diesem Fall beziehst du also aus verschiedenen Quellen insgesamt <strong>1750 Euro</strong> an Einkommen. Wenn du es nun schaffst, mit diesem Einkommen dauerhaft deinen Lebensstandard zu halten <span style="text-decoration: underline;">ohne dass dein Grundvermögen schrumpft</span>, bist du meiner Meinung nach <strong>finanziell unabhängig</strong>.</p>



<p>Du bist dann auf keinen Beruf mehr angewiesen und kannst deinen Lebensunterhalt eigenständig bestreiten. Durch deine Einkommensquellen bist du unabhängig von einem normalen Job. Aufgrund der Vielzahl der Einkommensquellen sind die Quellen untereinander ebenfalls unabhängig.</p>



<p>In dem geschilderten Beispiel wärst du quasi <strong>doppelt unabhängig</strong>. Brechen die Aktenmärkte zusammen, beziehst du weiter Geld aus deinen anderen Zweigen. Bricht dein Business weg, kannst du dein Kapital in die anderen Säulen verlagern und den Geldfluss aus ihnen erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verschiedene Phasen auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit</h2>



<p>Ich bin der Meinung, dass es das höchste Ziel ist, <span style="text-decoration: underline;"><strong>finanzielle Freiheit</strong></span> zu erreichen. Den Unterschied zur finanziellen Unabhängigkeit kannst du hier nachlesen.</p>



<p>Es gibt meiner Meinung nach folgende <strong>4 finanzielle (Sicherheits-)Phasen</strong>. Die Phase 4 gilt es zu erreichen, die meisten befinden sich in Phase 1 und 2:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>finanzielle Abhängigkeit (von einer Einkommensquelle abhängig &#8211;&gt; Angestellter/Selbstständiger)</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Schutz</a></li>



<li>finanzielle Unabhängigkeit (um diese geht es hier)</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie erreiche ich finanzielle Unabhängigkeit?</h2>



<p>Der erste Schritt sollte sein, dass du dich damit beschäftigst, wie du dir ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> während deiner Angestelltentätigkeit aufbaust. Du hast auf diese Weise die Möglichkeit, dich auszuprobieren ohne sofort &#8222;All-in&#8220; zu gehen. Wenn du dann irgendwann soweit bist, dass du ein passives Einkommen erreicht hast, welches dir dein momentanes Gehalt ersetzen kann, dann bist du am Ziel. Und glaube mir, <a href="https://www.wallstreet-online.de/ratgeber/finanzen-steuern-versicherung/anlagen-und-investitionen/wissenswertes-und-allgemeines/finanzielle-unabhaengigkeit-kann-erreicht-werden" target="_blank" rel="noopener">es ist möglich</a>.</p>



<p>Ab diesem Zeitpunkt könntest du deinen bisherigen Job also kündigen, weil du unabhängig geworden bist. Wenn dir Dinge wie eine gesetzliche Rente oder gesetzliche Krankenversicherung wichtig sind, kannst du begleitend noch einen 450-Euro-Job wahrnehmen, der dein Einkommen als weitere Säule ergänzt. Dann bist du sozial abgesichert, hast aber dennoch mehr Zeit für deine Leidenschaften und/oder dein Business als in einer abhängigen Tätigkeit.</p>



<p>Wie du das selbst erreichen kannst und ob du das überhaupt möchtest, bleibt natürlich dir überlassen. Gerade heute ist es dank des Internets so leicht, sich über eventuelle weitere Standbeine zu infomieren. Ob diese dann von Erfolg gekrönt sein werden, hängt in erster Linie von dir, deinem Ehrgeiz, deinem Durchhaltevermögen und deiner finanziellen Bildung ab.</p>



<p><strong>Ist für dich die finanzielle Unabhängigkeit ein erstrebenswertes Ziel oder legst du darauf gar keinen Wert?</strong></p>
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