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	<title>passives Einkommen durch Dividenden Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>passives Einkommen durch Dividenden Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Cashflow is King! Beständige Ausschüttungen erleichtern das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 20:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen durch Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen erreichen]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen macht frei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit herrschen turbulente Zeiten. Krieg, Lieferketten brechen zusammen, die Zinsen steigen und Techwerte brechen brutal ein. Gut wenn du in solch einem Umfeld in deiner Strategie auch Unternehmen oder ETFs berücksichtigt hast, die dir einen stetig wachsenden Cashflow bieten. Welche Vorteile ein solcher stetiger Geldfluss mit sich bringt und wieso meine Strategie auf wachsende Dividende...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/">Cashflow is King! Beständige Ausschüttungen erleichtern das Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p><strong><em>Derzeit herrschen turbulente Zeiten. Krieg, Lieferketten brechen zusammen, die Zinsen steigen und <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techwerte brechen brutal</a> ein. Gut wenn du in solch einem Umfeld in deiner Strategie auch Unternehmen oder ETFs berücksichtigt hast, die dir einen stetig wachsenden Cashflow bieten. Welche Vorteile ein solcher stetiger Geldfluss mit sich bringt und wieso meine Strategie auf wachsende Dividende setzt. Genau darum soll es im heutigen Beitrag gehen.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Depot mit regelmäßigem Cashflow</h2>



<p>In meinem Depot habe ich vorwiegend Value-Titel mit teilweise jahrzehntelanger <strong>Dividendenhistorie</strong>. Werte wie <strong>PepsiCo</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong> und <strong>Unilever</strong>. Durch genau diese Werte kann ich derzeit relativ gelassen die Marktkapriolen beobachten.</p>



<p>Zwar finden sich auch Aktien wie Amazon und Berkshire Hathaway in meinem Depot, beide zahlen bekanntermaßen <strong>keine Dividende</strong>, dennoch liegt der Fokus tatsächlich auf Einzeltiteln mit Ausschüttungen. Im Idealfall mit stetig steigenden Dividenden. Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs sind ebenfalls zum Großteil ausschüttend</a>, teilweise mit <strong>Dividenden-Fokus</strong>.</p>



<p>Das war zugegebenermaßen nicht immer so. In meiner Anfangszeit setzte ich tatsächlich eher auf <strong>thesaurierende ETFs</strong>, einfach um den optimalen <strong>Zinseszinseffekt</strong> zu haben und die automatische und kostenneutrale Wiederanlage der Erträge zu gewährleisten. Cashflow war mir weniger wichtig.</p>



<p>Was hat sich geändert?</p>



<p>Zwischenzeitlich habe ich immernoch thesaurierende ETFs in meinem Depot, der Großteil ist aber tatsächlich inzwischen ausschüttend.</p>



<p>Was die <strong>Vor- und Nachteile</strong> der jeweiligen Ertragsverwendungen sind, kannst du in meinem älteren Artikel „<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierend vs. ausschüttend</a>“ nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausschüttungen für das Leben im Hier und Jetzt</h2>



<p>Nun, wie kam es zu solch einer Änderung meiner Einstellung? Kurz gesagt: Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eigene Familie</a>. Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich die Freiheiten eines stetig steigenden Cashflows aka „<a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a>“ mehr zu schätzen weiß, seitdem ich Familienvater geworden bin.</p>



<p>Ganz wie auch <a href="https://frugalisten.de/rente-mit-40-tot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalist Oliver festgestellt hat</a>, ändert sich in der neuen Rolle so einiges. Zeit mit den Kindern und der eigenen Familie gewinnt plötzlich enorm an Priorität vor Excel-Listen, <strong>Depotauswertungen</strong> und dem ständigen <strong>Performance-Chasing</strong>.</p>



<p>Mein Endziel der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanziellen Freiheit</a> besteht aber nach wie vor und wird auch konsequent, aber <strong>ohne Geiz</strong> und <strong>Verbissenheit</strong>, verfolgt. Hartnäckig bleibe ich aber trotzdem. Zu diesem Ziel passt ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf Ausschüttungen ausgerichtetes Portfolio</a> viel mehr, als ein Portfolio, in welchem man stetig Anteile verkaufen muss, um von den Verkaufserlösen halbwegs den Lebensunterhalt bestreiten zu können.</p>



<p>Zwar bin ich mir bewusst, dass rein mathematisch betrachtet <strong>Thesaurierer</strong> meistens mehr Sinn machen (<a href="https://gerd-kommer.de/ausschuettende-vs-thesaurierende-fonds/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">siehe dieser sehr gute Artikel von Gerd Kommer hierzu</a>), dennoch wähle ich für mich den Cashflow durch Ausschüttungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die „Wenn endlich…dann-Falle“ des Aufschiebens</h2>



<p>Im <strong>Thesaurieren</strong> lauert nämlich auch eine weitere Gefahr: Man schiebt auf bis zum Gehtnichtmehr, verzichtet im <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier und Jetzt</a> und „vertagt sein Leben“ bis zum glorreichen Zeitpunkt des erreichten Zieles (<strong>Finanzielle Freiheit</strong>). Blöd nur: Alles was dazwischen passiert, nennt sich „Leben“. Und dieses ist unwiderruflich vorbei und lässt sich nicht mehr „nachholen“.</p>



<p>Ein zugegebenermaßen Extremfall, aber vielleicht kannst du meine Gedankengänge anhand dieses Beispiels nachvollziehen:</p>



<p>Du sparst, verzichtest enorm, erhöhst brav deine Sparquote, investierst vorbildlich und robotermäßig in einen <strong>wissenschaftlich fundierten Welt-ETF-Ansatz thesaurierender Art</strong>. Du profitierst jahrelang vom Zinseszinseffekt, dein Vermögen steigt. Plötzlich wirst du krank oder erlebst einen anderen Schicksalsschlag und mit <strong>55 hast du deine Million auf dem Depot</strong> und dazu noch <strong>Krebs</strong>.</p>



<p>Womöglich crasht die Börse dann genau in diesem Jahr deiner geplanten <strong>Finanziellen Freiheit</strong> um <strong>30-50 Prozent</strong>. Von deinem Vermögen gezehrt hast du bis dahin nicht. Die Gewinne der letzten Jahre sind aufgrund des Crashs pulverisiert. Um Cashflow zu bekommen und in die Finanzielle Freiheit zu starten musst du nun <strong>zu einem Börsentiefpunkt Anteile verkaufen</strong>. Blöd gelaufen!</p>



<p>Für mich würde sich das dann irgendwie nach „<em>verschwendeter Lebenszeit</em>“ mit einem gewissen „Och Menno…“-Faktor anfühlen. „<em>Hätte ich doch damals mehr im Hier und Jetzt gelebt</em>“ und mir und meiner Familie in jungen Jahren „etwas gegönnt“.</p>



<p>Dieses Problem umgehe ich mit meiner Strategie weitestgehend. Wie diese aussieht schildere ich dir kurz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Strategie: Passives Einkommen und steigender Cashflow schon heute!</h2>



<p>Ich verfolge weiterhin meinen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong> mit <strong>ETFs</strong> und <strong>Einzelaktien</strong>. Die ETFs sind größtenteils ausschüttend. Die Einzelaktien größtenteils <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendenaristokraten</a> mit Buy-and-Hold-Eignung. Wenige Growth-Titel und ein geringer Tech-Anteil für (hoffentlich starke) Kursgewinne sind aber trotzdem dabei. Meine zu schlagende Benchmark: Der <strong>MSCI World</strong>.</p>



<p>Meine Sparquote geht monatlich nach wie vor ins Depot über mehrere <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> (ETF und wenige Einzelaktien). Depots: <strong>Consors</strong> und <strong>Smartbroker </strong>(<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212328T" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier</a>* und <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier</a>* informieren).</p>



<p>Auf dem Verrechnungskonto sammeln sich die Erträge stetig an. Ich <em>könnte</em> sie verkonsumieren, fasse sie aber nicht an. Sobald sich mindestens <strong>3000 Euro</strong> angesammelt haben, werden diese in ETFs und/oder Einzelaktien manuell investiert mit einer Prise „<strong>Market-Timing</strong>“. Ggf. kommen auch neue Aktien hinzu.</p>



<p>Aktuell benötige ich den Cashflow des Depots nicht, weshalb dies meine Art der „<strong>Thesaurierung</strong>“ darstellt. Durch das Reinvestieren der <strong>3000 Euro</strong> steigt wiederum der auf den Monat heruntergerechnete Cashflow des Gesamtdepots. Zudem steigt die <strong>Geschwindigkeit der Erhöhung durch die Sparpläne</strong> stetig weiter.</p>



<p>Kaufe ich mir in <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">absehbarer Zukunft ein Eigenheim</a>, so wird der Cashflow aus dem Depot dann zur Not teilweise für die <strong>Finanzierung der Darlehensrate</strong> verwandt bzw. vermieden, dass ich mich finanziell im Alltag zu sehr einschränken muss oder zu lange die Immobilie abzahle.</p>



<p>Nur wegen einer Immobilie beispielsweise auf einen Familienurlaub zu verzichten, käme für mich nämlich nicht in Frage. Wie gesagt: <em><strong>Diese Zeit ist irreversibel verloren</strong></em>.</p>



<p>Oder den Urlaub über Dividende finanzieren? Why not. Für mich immernoch eine bessere Alternative, als die <strong>Milchkuh zu schlachten</strong> oder durch <strong>Anteilsverkäufe stetig weiter zu verstümmeln</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der Weg in die Finanzielle Freiheit</h2>



<p>Halte ich diese Strategie durch, sollte mein monatlicher Cashflow stetig und beständig immer weiter ansteigen. Theoretisch sogar von <strong>Monat zu Monat</strong>. Die Aristokraten sorgen hier für weitere Steigerungen aufgrund des Dividendenwachstums von Jahr zu Jahr:</p>



<p>Beispielsweise erhöhte die <strong>PepsiCo</strong> Aktie ihre Dividende pro Anteil von <strong>4,25 USD</strong> in <strong>2021</strong> auf <strong>4,52 USD</strong> in <strong>2022</strong>. Dies entspricht einer Steigerung von <strong>6,35 %</strong>.</p>



<p><strong>2020</strong> lag die Dividende pro Anteil sogar noch bei <strong>4,02 USD</strong>. Im Vergleich zur Dividende <strong>2022</strong> entspricht dies einem Dividendenwachstum von satten <strong>12,43 %</strong>. So eine Gehaltserhöhung kannst du ja mal deinem Chef im Unternehmen vorschlagen. Auf seinen Blick bin ich gespannt!</p>



<p>Sollte sich so eine Entwicklung über die Jahre fortsetzen (was bei Dividendenaristokraten nicht absolut unwahrscheinlich sein dürfte), dann ergibt sich über die Jahre ein <strong>stetig steigender monatlicher Cashflow</strong>, garniert noch mit Kursgewinnen bei &#8222;guten&#8220; Aktien.</p>



<p>Und genau auf diesen <strong>wachsenden Cashflow</strong> ziele ich ab. Der Cashflow soll so lange ausgebaut werden, bis er in der Lage ist, <strong>meine monatlichen Kosten komplett zu tragen</strong>. Hier wäre dann theoretisch der Punkt erreicht, wo man beruflich deutlich kürzertreten könnte, aufhören könnte weiter ins Depot einzuzahlen oder komplett in ein <strong>Leben als Privatier</strong> zu wechseln.</p>



<p>So man dies überhaupt möchte…</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Wie ist deine Strategie? Thesaurierender Welt-ETF und das war’s? Oder hast auch du heute schon Cashflow?</em></strong></p>
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		<title>Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 19:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generell betrachte ich eine selbstgenutzte Immobilie ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich rein rechnerisch tatsächlich oft als Mieter unter bestimmten Bedingungen besser. Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: Corona, die aktuelle Situation am Immobilienmarkt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Generell betrachte ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich <em>rein rechnerisch</em> tatsächlich oft als <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieter unter bestimmten Bedingungen besser</a>. </p>



<p>Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die <strong>aktuelle Situation am Immobilienmarkt</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein Familiennachwuchs</a> sind hier „<em>schuld</em>“ daran, dass ich das Thema Eigenheim inzwischen differenzierter betrachte. Selbst der <strong>Focus</strong> widmete sich jüngst der Frage <a href="https://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilien-experte-reiner-braun-mieten-ist-fast-immer-guenstiger-als-kaufen-doch-im-alter-dreht-sich-die-rechnung_id_24297995.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ob Mieten unter dem Strich noch immer billiger ist, als Kaufen</a>. Oder ob sich bei der Einschätzung etwas verändert hat.</p>



<p>Wie stehe ich also heute zum Thema <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Mieten ist immer besser als kaufen!&#8220;</h2>



<p>In einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meiner ersten Artikel</a> hatte ich genau diese Meinung vertreten. Eine <strong>Immobilie besitzen und vermieten</strong> auf der einen Seite, <strong>selbst auf Miete wohnen auf der anderen Seite</strong>, war für mich auch der smarte Königsweg. Immerhin &#8211; so meine damalige Ansicht &#8211; machen es <strong>Gerald Hörhan</strong> und andere <strong>erfolgreiche Immobilien-Millionäre</strong> ja vor.</p>



<p>Der gute <a href="https://amzn.to/3ABrYHv" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Gerd Kommer</a>* urteilt sowieso ziemlich eindeutig <strong>gegen die selbstgenutzte Immobilie</strong>.</p>



<p>Dass ich meine Wohnung seit einigen Jahren ebenfalls vermiete, habe ich ja an <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">anderer Stelle</a> bereits geschrieben. Das „Asset“ Immobilie decke ich somit über <strong>meine eigene vermietete Wohnung</strong> schonmal ganz gut ab, da auch die <strong>Mietrendit</strong>e noch stimmt. Doch dazu später mehr.</p>



<p>So viel sei verraten: Auch auf andere Weise sorgen <strong>Immobilien</strong> bei mir für <strong>zusätzlichen Cashflow</strong>. Dennoch spiele ich aktuell mit dem Gedanken, mir eine familiengeeignete selbstgenutzte Immobilie zuzulegen. Selbstredend wird mein Depot hierfür aber nicht angetastet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für Mieten statt Kaufen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Flexibilität</strong>: Als Mieter bist du flexibel. Du kannst wohnen wo du möchtest und bei Bedarf innerhalb weniger Tage deinen Lebensmittelpunkt wieder verlagern. Egal ob <a href="https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuer Job</a>, eine neue Partnerschaft oder Knast: Als Mieter fährst du in sich ändernden Lebenslagen meist besser </li>



<li><strong>Kein Klumpenrisiko</strong>: Die meisten Menschen betrachten ihre selbstgenutzte Immobilie als das „<strong><em>größte Investment</em></strong>“ ihres Lebens. Ob es nun ein Investment ist oder nicht, &#8222;<em>groß</em>&#8220; ist es in jedem Fall. Vor allem bei den heutigen Preisen. Wenn du also eine <strong>Immobilie kaufst</strong>, bindest du auf einen Schlag sehr viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapital</a>. Und das über <strong>mehrere Jahre</strong> oder <strong>Jahrzehnte</strong>. Diversifikation ist etwas anderes.</li>



<li><strong>Andere Assets performen besser als Immobilien</strong>: Wenn du mietest, hast du die Möglichkeit, dein <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a> in anderen Assets, die wesentlich besser performen, für dich arbeiten zu lassen. Zum Beispiel in <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>.</li>



<li><strong>Keine Instandhaltungskosten</strong>: Mieter scheren sich nicht um <strong>kaputte Dächer</strong>, zu <strong>ersetzende Heizungen</strong>, aktuelle <strong>Öko-Vorschriften</strong> oder andere Probleme eines Eigentümers. Zwar können einige Kosten auf den Mieter umgelegt werden, aber die meisten <strong>Instandhaltungskosten</strong> gehen auf die Karte der Eigentümer. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile beim Mieten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Verwaltungsaufwand</strong>: Als Mieter unterschreibst du deinen Mietvertrag und das wars dann. Keine Nebenkostenabrechung erstellen, keine Eigentümerversammlungen, keine Schreiben mit Behörden, Gebäudeversicherungen etc. Einfach nur deine Miete zahlen und fertig</li>



<li><strong>Ansprechpartner für Reparaturen</strong>: Dies hängt mit dem vorigen Punkt zusammen. Ist in der Wohnung etwas kaputt, reicht eine <strong>Meldung an den Eigentümer</strong> und er muss sich um alles Weitere kümmern</li>



<li><strong>Vertragliche Sicherheit</strong>: Bei einem guten, langjährigen Mietvertrag hast du einen relativ hohe vertragliche Sicherheit. Eine Kündigung von Heute auf Morgen ist nicht möglich. Achtung aber beim Thema <strong>Kündigung wegen Eigenbedarf</strong>! Darum weiter unten noch ein paar Worte</li>



<li><strong>Schwankungen am Immobilienmarkt</strong> interessieren nicht: Als Mieter juckt es dich nicht, ob die Immobilie an Wert gewinnt oder verliert. Maximal kann sich das auf die Miete auswirken. Tendenziell kann dir aber ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/droht-china-der-kollaps-neue-finanzkrise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobiliencrash</a> ziemlich egal sein</li>



<li>Derzeit <strong>mangelhafte Mietrendite</strong>: Die aktuell <strong>hohen Immobilienpreise</strong> sorgen dafür, dass es aktuell sehr schwer ist, eine gute Mietrendite nach Kosten zu erwirtschaften. Wenn du also lukrativ vermieten möchtest, ungünstiges Umfeld!</li>



<li><strong>Mieter erhalten tendenziell immer mehr Rechte</strong>, Vermieter entsprechend weniger (<strong>Mietbremse</strong>, Mietdeckel, <a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enteignungen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neue Vermögenssteuer</a>?)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für die selbstgenutzte Immobilie und gegen das Mieten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mieter zahlen auch Kosten</strong>, die ihnen nicht direkt nutzen (Umlagefähige Kosten wie <strong>Grundsteuer</strong> etc.). Zwar gehe ich davon, dass dies auch nicht mehr lange so sein wird, aber aktuell ist das noch der Fall</li>



<li><strong>Eigener Grund und Boden</strong>, somit <strong>eigene Spielregeln</strong>: Ein eigener Garten, eigene Verbundenheit mit dem Erdreich oder freie Natur für die Kinder zum Spielen. Ja, das ist Luxus. Aber für die meisten Menschen ein dennoch ziemlich erstrebenswerter. Egal ob für Spaß und Spiel oder zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anbauen eigener Früchte oder Gemüse</a>: Eigenes Land macht dich trotz allem ein Stück unabhängiger</li>



<li><strong>Schutz vor Kündigungen durch den Vermieter</strong>: Als Mieter schwankt über die stets das Damoklesschwert der Kündigung durch deinen Vermieter. Egal was für einen tollen, unabhängigen Lifestyle du pflegst, wenn die Kündigung kommt, bringt dich das in Schwierigkeiten. Zwar kann man sogar eine Kündigung aus Eigenbedarf vertraglich ausschließen, im Härtefall wird der Eigentümer aber stets <strong>Zugriff auf sein Hab und Gut</strong> bekommen. Zumindest solange wir noch in einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">halbwegs freiheitlichen System</a> leben</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile von Wohneigentum</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Immobilien <strong>in guter Lage</strong> behalten und steigern auch <strong>langfristig</strong> ihren Wert: Nicht umsonst gibt es die Floskel: &#8222;Lage, Lage, Lage!&#8220;. Tatsächlich kommt es in erster Linie auf die Lage der Immobilie an und nicht auf die Immobilie an sich. Diese hat steuerlich betrachtet nämlich <a href="https://www.steuernetz.de/lexikon/die-gebaeudeabschreibung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach 50 Jahren genau den Wert &#8222;<em>Null</em>&#8222;</a>.</li>



<li>Kaufen und nach <strong>10-20 Jahren verkaufen KANN ein gutes Geschäft sein</strong>: Wenn die Immobilie im Wert steigt, kannst du sie <strong>mit Gewinn wieder verkaufen</strong> und genießt ab diesem Zeitpunkt wieder die Vorzüge der Flexibilität eines Mieters (z.B. wenn du im Alter oft und viel auf Reisen bist). Letztenendes bindet dich die Immobilie maximal <strong>10 Jahre</strong> und dann <strong>darfst du sie laut BGB verkaufen</strong> &#8211; egal wie dein Vertrag mit der Bank aussieht und das sogar <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerfrei</a></li>



<li>Eigene <strong>Entscheidung</strong>, was, wann und wie <strong>repariert</strong> werden soll: Klar, du entscheidest, in welchem Zustand sich dein Eigentum befindet. Du erachtest eine Reparatur nicht als notwendig? Dann lass es. Niemand kann dir reinreden oder dich hier unter Druck setzen (von sicherheitsrelevanten oder baurechtlich vorgeschriebenen Reparaturen einmal abgesehen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Paralleler Vermögensaufbau als Mieter kriegsentscheidend!</h2>



<p>Vermieter bzw. Eigentümer von Immobilien besitzen in der Regel mehr Vermögen. Manche führen dies auf den <strong>Disziplinierungseffekt</strong> einer Immobilie zurück: Du bist einfach gezwungen, deinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit bei der Bank</a> abzuzahlen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Exkurs: In <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unserem Kreditrechner</a> kannst du dir aktuell günstige Immobilienkredite kostenfrei durchrechnen lassen.</em></pre>



<p>Dieser Zwang sorgt dann dafür, dass konsequent gespart wird. Dadurch schneiden Eigentümer oft besser ab, als Mieter. Wenn der Mieter aber parallel einen <strong>smarten Vermögensaufbau</strong> betreibt und dieses Geld ebenso anspart und vom <strong>Zinseszinseffekt</strong> profitieren lässt, dann kann die Rechnung schnell ganz anders aussehen.</p>



<p>In der Praxis kann das so aussehen: Du bist Mieter und investierst die Mehrkosten, die ein Vermieter hätte (Instandhaltungsrücklage etc.) stattdessen in einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>. Am Ende fährst du so vermutlich nicht wesentlich schlechter als der Eigentümer. Vorausgesetzt die Miete ist nicht allzu hoch! Und hier kommen wir nun zum Knackpunkt der heutigen Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Mieten ziehen das Pendel in Richtung Eigentum</h2>



<p>Die aktuell sehr hohen Mieten in vielen Teilen Deutschlands und Europas (die <strong>EU-Geldpolitik</strong> lässt grüßen!) verschieben in meinen Augen derzeit die <strong>Rechnung in Richtung Eigentum</strong>. Geld ist billig, die Mieten hoch. Wenn ich nun die Wahl habe, eine Immobilie für <strong>1100 Euro zu mieten</strong> oder für <strong>1300 Euro</strong> Darlehensbetrag an die Bank zu kaufen, dann fällt für mich die Wahl derzeit auf den Kauf. </p>



<p>Die Immobilie kann ich nach <strong>10 Jahren</strong> mutmaßlich mit Gewinn <strong>wieder verkaufen</strong> und habe bis dahin vielleicht sogar nur die <strong>Zinsen</strong> bezahlt. Diese kann ich wiederum von der Steuer absetzen. Vielleicht habe ich sogar <strong>Gewinn gemacht</strong> und dadurch quasi &#8222;kostenfrei&#8220; gewohnt.</p>



<p>Auf Miete ist das Geld futsch. Als <strong>Mieten noch günstiger war als Kaufen</strong>, war die Rechnung anders: Für <strong>600 Euro Mieten</strong> oder <strong>1300 Euro kaufen</strong>, machte dann doch einen klareren Unterschied. Wie oben beschrieben würde es hier dann eher Sinn machen, zu mieten und die <strong>Differenz von 700 Euro</strong> in einen<a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> ETF-Sparplan</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien-Depot</a> zu investieren. Dann würde der Mieter vermutlich den Eigentümer renditetechnisch schlagen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hier kostenloses ETF-und Aktien-Depot beim Test-Sieger eröffnen: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117432B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Das Smartbroker-Wertpapierdepot</a></em>*</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstgenutzte Immobilie? Inzwischen ja!</h2>



<p>Daher sehe ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> inzwischen als nicht mehr so unwirtschaftlich wie am Anfang meines Blogs im Jahr 2016. Zu viel hat sich seitdem geändert. Zum einen <strong>finanzpolitisch</strong> durch die hohen Mieten, <strong>Immobilienpreise</strong> und das <strong>billige Geld</strong>, aber auch <strong>gesellschaftlich</strong>. Durch die Corona-Pandemie hat sich bei mir ein Bedürfnis nach <strong>Abgeschiedenheit </strong>eingeschlichen. </p>



<p>Die Vorstellung, ein eigenes (bezahlbares) Haus, in einer schönen Gegend mit <strong>viel Natur</strong> mit einem eigenen <strong>kleinen Grundstück</strong> zum Anbau von eigenem Obst/Gemüse zu haben, war plötzlich eine sehr attraktive! Weg von den ganzen verrückten Menschen Pro oder Contra Impfungen und dem ganzen Zeugs.</p>



<p>Offenbar schwimme ich hier dann wieder mit im Trend, weil es auch Anderen so zu gehen scheint. Vermehrt liest man von Trends weg von der Stadt und hin aufs Land als Reaktion auf die Pandemie. </p>



<p>Ein weiterer ganz privater Punkt kam natürlich auch hinzu: Wer Nachwuchs hat, weiß Platz zu schätzen. Genauso wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/innere-ruhe-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruhe</a>, Frieden und <strong>Natur</strong>. Im hektischen und verrückten Stadtleben kann man dem eigenen Nachwuchs hier in meinen Augen schlechter gerecht werden. Zumal der aktuelle Trend zum Home-Office ohnehin die Wohnungsfrage weniger kriegsentscheidend sein lässt. </p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Weil eines hasse ich seit 2016 nach wie vor: Das tägliche Pendeln und Verschwenden von Lebenszeit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilien-ETF als Alternative?</h2>



<p>Wenn du aber auch als Mieter Wohneigentum erwerben möchtest, dann geht dies selbstverständlich auch <strong>ohne eine eigene Immobilie</strong>. Hier könntest du zum Beispiel in <strong>Immobilien-ETFs</strong> oder <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Real-Estate-Investment-Trust" target="_blank" rel="noreferrer noopener">REITs</a></strong> investieren. Dadurch bist du im Prinzip ebenfalls in die <strong>Asset-Klasse Immobilie</strong> investiert und hast eine Ausschüttungsrendite von <strong>3-6 Prozent</strong>, je nach Risiko und Anlageschwerpunkt. So eine Mietrendite zu erzielen ist aktuell mit einer vermieteten Immobilie nahezu unmöglich.</p>



<p>Zusätzlich zu meiner eigenen Immobilie investiere auch ich in einen <strong>REIT</strong>, der mir verlässlich <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden </a>auszahlt.</p>



<p>Wenn dich diese Art des <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> mit Immo-ETFs oder REITs interessiert, kann ich dir abschließend das Buch von <strong>Luis Pazos</strong> empfehlen, der genau diese Thematik in seinem Buch &#8222;<strong>Bargeld statt Buchgewinn</strong>&#8220; behandelt. Bislang habe ich nur Zusammenfassungen davon gelesen, werde es aber demnächst auch selbst lesen. Gerne werde ich dir dann eine konkrete Rezension verfassen und wie ich diese <strong>Anlagestrategie</strong> für mich bewerte.</p>



<p><strong>Wie stehst nun du zum Thema selbstgenutzte Immobilie? Undenkbar oder auch dein persönliches Ziel?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 14:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende reinvestieren; Dividende in Einzelaktien reinvestieren; in Einzelaktien oder ETF investieren; Geldmaschine; automatische Geldmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden vs. MSCI World]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-ETFs als passive Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenzahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility UCITS ETF (WKN: A2AHZU)]]></category>
		<category><![CDATA[iShares STOXX Global Select Dividend 100 (WKN: A0F5UH)]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI ACWI Index]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI World]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen durch Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Performance-Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1T8GD)]]></category>
		<category><![CDATA[SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1JKS0)]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (WKN: A1T8FV)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf passiven Einnahmen und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/">Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einnahmen</a> und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs spielt auch Corona, als erste „richtige“ Krise seit 2007/2008 eine gewisse Rolle. Hierzu dann im nachfolgenden Artikel mehr.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden-ETFs?</h2>



<p>Was genau ETFs sind, solltest du als aufmerksamer Leser dieser Seite inzwischen wissen. Falls nicht, kannst du dir die Basics <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> noch mal anlesen. <strong>Dividenden-ETFs</strong> bilden hierbei (wie der Name schon sagt) einen <strong>Index</strong> ab, der sich in verschiedener Ausprägung nach dem <strong>Kriterium der Dividendenzahlung</strong> der enthaltenen Unternehmen richtet.</p>



<p>Im Gegensatz zu klassischen, nur nach <strong>Marktkapitalisierung gewichteten, ETFs</strong> auf den <strong>MSCI World</strong>, MSCI <strong>Emerging Markets</strong> oder den <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pendants von Vanguard</a>, basieren Dividenden-ETFs auf <em><strong>Dividenden-Indices</strong></em>. Hier werden meist große Indices anhand zusätzlicher <em>Faktoren</em> „gefiltert“ und dadurch eine definierte <strong>Auswahl an Einzeltiteln herausgesucht</strong>, die sich dann im Dividenden-Index wiederfinden. Diese Faktoren können <strong>Höhe der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Kontinuität der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Höhe der Dividende im Verhältnis zur Volatilität</strong> oder ähnliches sein.</p>



<p>Diese Dividenden-Indices sehen dann von ihrer Zusammensetzung völlig anders aus, als der ursprüngliche große Index, aus denen sie gefiltert haben. Einfach weil sich die Kriterien an die Unternehmen unterscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</h2>



<p>Bei vielen Privatanlegern stehen solche Dividenden-ETFs hoch im Kurs. Nicht zuletzt, weil sie oft eine <strong>höhere Ausschüttungsrendite</strong> bieten, als die großen <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Bei einem Dividenden-ETF kannst du im Schnitt mit einer <strong>Ausschüttungsrendite von 3-6 % p.a.</strong> rechnen. Auf den ersten Blick also nicht schlecht für Anleger, die Wert auf einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Geldfluss</a> legen.</p>



<p>Bei den regulären, <strong>globalen Indices</strong> landest du im Schnitt bei <strong>2-3 % Ausschüttungsrendite</strong>. Wohlgemerkt ich spreche hier von der <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungsrendite</a>, <em>nicht</em> von der <strong>absoluten Rendite</strong>, die stets <strong>aus Dividende</strong> und <strong>Kurswachstum</strong> gebildet wird!</p>



<p>Bei <strong>Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</strong> sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SPDR S&amp;P US Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1JKS0)</li>



<li><strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8GD)</li>



<li><strong>iShares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: A0F5UH)</li>



<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8FV)</li>



<li><strong>Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility UCITS ETF</strong> (WKN: A2AHZU)</li>
</ul>



<p>Alle erwähnten Dividenden-ETFs setzen unterschiedliche Schwerpunkte, sind also auch <strong>nur bedingt miteinander vergleichbar</strong>. Du solltest auf jeden Fall im Vorfeld diese Schwerpunkte checken und überprüfen, ob sie für dich persönlich so auch Sinn machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividende vs. Marktkapitalisierung: Machen Dividenden-ETFs Sinn?</h2>



<p>Wo wir schon beim eigentlichen Thema wären: <strong>Lohnen sich solche Dividenden-ETFs überhaupt langfristig</strong>? Wie performen diese denn <strong>im Vergleich zu den Brot-und-Butter-ETFs</strong>?</p>



<p>Nun, hier fällt das Urteil leider wenig zweideutig aus: Grundsätzlich haben Dividenden-ETFs in der Vergangenheit in der Regel <strong>schlechter abgeschnitten als ihre nach Marktkapitalisierung gewichteten Indices</strong>.</p>



<p>Selbst langjährige Kursraketen wie der <strong>SPDR US Dividend Aristocrats ETF</strong> unterlag zuletzt dank Corona seinem Vergleichsindex <strong>S&amp;P 500</strong> deutlich. Mehr dazu weiter unten.</p>



<p><strong>Wieso ist das so?</strong></p>



<p>Wenn die großen Kurstreiber der internationalen Börsen (z.B. die <strong>Tech-Werte aus Amerika</strong>) keine oder nur <strong>geringe Dividenden</strong> zahlen, dann werden diese meistens bei <strong>Dividenden-ETFs automatisch nicht aufgenommen</strong>. Sprich: Du musst ohne die <strong>Amazons</strong>, <strong>Apples</strong>, <strong>Microsofts</strong>, <strong>Teslas</strong> und <strong>Alphabets</strong> dieser Welt auskommen. Bei Dividenden-ETFs auf <strong>Schwellenländer</strong> gilt ähnliches: Hier hast du dann keine <strong>Alibaba</strong>, <strong>JD.com</strong> oder <strong>Tencent</strong> im Depot.</p>



<p>Dividenden-ETFs steigen also <strong>weniger dynamisch im Wert</strong>, da die Highflyer einfach fehlen. Dafür schwanken sie in der Theorie weniger stark, da <strong>stabile Qualität</strong> enthalten sein soll. Nun, auch das gilt in Krisen leider nicht uneingeschränkt, wie wir gleich sehen werden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem Krise: Index wird durchgemischt!</h2>



<p>Die wenigsten Dividenden-ETFs haben die <strong>Finanzkrise 2007/2008</strong> mit durchgemacht. Es gab sie einfach noch nicht. Sie existierten seit ihrer Auflage quasi nur im <strong>Sonnenschein des Börsenaufschwunges der letzten 10 Jahre</strong>. Dieses Jahr kam dann <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die meiner Meinung nach wieder <strong>erste ernstere Krise seit der Finanzkrise 2008</strong>. Und siehe da: Die <strong>Dividenden-ETFs sind durch die Bank stark eingebrochen</strong> und haben sich bis dato (Stand: November 2020) auch <strong>noch nicht wieder erholt</strong>.</p>



<p>Nachfolgende Grafik zeigt hier das ganze Dilemma der Dividenden-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="501" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg" alt="Dividenden-ETFs VErgleich nach Corona" class="wp-image-3362" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-300x147.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-768x376.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona.jpg 1526w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00B9CQXS71,DE000A0F5UH1,IE00B6YX5D40,IE00B8GKDB10,IE00BYYXBF44" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondsweb.de</a></figcaption></figure>



<p>Der <strong>Einbruch</strong> war also vehement und bitter. Die Verluste sind bis heute <strong>noch nicht aufgeholt</strong>. Ganz im Gegensatz zu den <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Hier werden zum Teil schon wieder <strong>neue Höchststände</strong> erreicht (<strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>S&amp;P 500</strong>, <strong>MSCI World</strong>, <strong>DAX</strong> etc.).</p>



<p>Dieser Einbruch hat mich auch dazu bewogen, meine <strong>Investment-Strategie</strong> in Sachen Schwellenländern anzupassen. Hier bespare ich wieder ganz regulär den <strong>FTSE Emerging Markets</strong> bzw. <strong>MSCI Emerging Markets</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die nähere Begründung kannst du im Artikel von damals nachlesen</a>.</p>



<p>Auch bei den populären Dividenden-ETFs aus dem Hause SPDR gab es <strong>herbe Verluste</strong>. Teilweise so starke, dass sie die komplette <strong>10-Jahresrendite in den Keller geschickt haben</strong>.</p>



<p>So hat der SPDR US Dividend Aristocrats <strong>lange Zeit verlässlich den S&amp;P 500 outperformt</strong>. Wenn man nach Corona aber den ETF mit einem gewöhnlichen ETF auf den S&amp;P 500 vergleicht, kommen einem die Tränen. Aktuell (Stand November 2020) sieht das Bild nämlich folgendermaßen aus (Quelle: <strong>fondsweb.de</strong>).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="235" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png" alt="Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500" class="wp-image-3364" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-300x69.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-768x177.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich.png 1166w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500</figcaption></figure>



<p>Du siehst also, der Corona-Crash hat die <strong>gesamte Outperformance</strong> auch hier pulverisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globale ETF – Dividende vs. Marktkapitalisierung</h2>



<p>Aber wie sieht es bei <strong>global gestreuten ETFs</strong> aus? Auch hier besteht leider ein eklatanter <strong>Performance-Unterschied</strong> zwischen einem <strong>globalen Dividenden-ETF</strong> und einem <strong>globalen Marktkapitalisierungs-ETF</strong>. Hier vergleiche ich mal die <strong>beiden beliebten ETFs aus gleichem Hause</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<p class="has-text-align-center"><strong>VS.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="233" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png" alt="Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende" class="wp-image-3365" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-300x68.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-768x175.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2.png 1161w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende</figcaption></figure>



<p>Der eine setzt global auf <strong>dividendenstarke Aktien</strong>, der andere auf <strong>Marktkapitalisierung</strong>. Auch hier zeigt sich: <strong>Marktkapitalisierung liefert langfristig die bessere Performance</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividenden-ETFs <em>müssen</em> automatisch auf Crash reagieren</h2>



<p>Aber was ist der Grund für diese Anfälligkeit für Krisen? Gelten <strong>Dividenden-ETFs</strong>, besonders die auf sogenannte „<em><strong>Aristokraten</strong></em>“, landläufig nicht als besonders „sicher“, da sie angeblich „Qualität“ (<strong>Value</strong>) bieten?</p>



<p>Auch hier findet sich die Antwort in der <strong>Indexzusammensetzung</strong>: Wenn ein Index Unternehmen aufnimmt, die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seit 50 Jahren Dividenden zahlen und/oder erhöhen</a></strong> und diese Unternehmen die <strong>Dividende plötzlich kürzen oder streichen (müssen)</strong>, fliegen diese <strong>ansonsten stabilen Unternehmen auch aus dem Index</strong>. Der Index ist hier wie ein Roboter und sortiert gnadenlos aus. Ein ETF auf diesen Index <strong>muss diese dann automatisch auch verkaufen</strong>, da der Index ja <strong>weiterhin abgebildet werden soll</strong>.</p>



<p>Theoretisch kann der ETF die Aktie erst dann wieder kaufen, <strong>bis sie die Aufnahmekriterien des Index erneut erfüllt</strong>. Also bei <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> (in den USA) müssten sie ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens wieder <strong>25 Jahre folgend ihre Dividende zahlen oder erhöhen</strong>. Bis dahin dürften sie streng genommen nicht im Index landen. Gnadenlos auch hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marktbreite ETFs im Crash stabiler</h3>



<p>Beim <strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> konnte man diesen Umstand deutlich erkennen. Hierin dürfte auch der Grund dafür liegen, dass er sich <strong>bis heute nicht wieder erholt hat</strong>: Die Unternehmen sind einfach rausgeflogen und können erst nach Jahren überhaupt wieder in den Index aufsteigen. Andere Unternehmen sind nachgerutscht.</p>



<p>Bei einem <strong>normalen ETF</strong> fliegen bei einer Krise zwar auch einige Unternehmen raus (z.B. <strong>Wirecard aus dem DAX</strong>), aber oftmals ändert <strong>sich nur die Gewichtung zwischen den Unternehmen in den Top 20</strong>. Die Unternehmen auf den hinteren Rängen beeinflussen die Performance ohnehin weniger. Also ob nun <strong>Apple</strong> oder <strong>Microsoft</strong> auf Platz 1 oder 2 im <strong>ETF</strong> sind, dürfte zu vernachlässigen sein. Hier erfolgt deutlich seltener ein Aussortieren von Unternehmen oder ein Wechsel an der Spitze.</p>



<p>Hier werden eher globale Machtverschiebungen relevant, wenn man einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Welt-ETF</a> hat. Daher dürften <strong>nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs</strong> in Krisen tatsächlich <em><strong>stabiler</strong></em> sein, als die Dividenden-ETFs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Dividendenstrategie, dann mit Einzelaktien!</h2>



<p>Um diesen <strong>Automatismus bei den ETFs</strong> zu umgehen, kann es tatsächlich bei einer <strong>Dividenden-Strategie</strong> mehr Sinn machen, die Strategie mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> umzusetzen. Hier gibt man Unternehmen nämlich die Chance, <strong>kleine Dellen in der Performance und Dividendenzahlung</strong> wieder aufzuholen, ohne dass man sie gleich aus dem Depot wirft (wie es der <strong>Dividenden-ETF</strong> tun <em>muss</em>).</p>



<p><strong>Mc Donalds</strong> kürzt in einem Geschäftsjahr mal die Dividende oder setzt sie aus? Kein Problem, vielleicht <strong>verdoppeln sie sie im Folgejahr dafür wieder</strong>.</p>



<p>Mit <strong>Einzelaktien</strong> bist du hier in ein <strong>weniger starres Korsett gezwungen</strong> und kannst Aktien auch mal in Ruhe „<em>atmen</em>“ lassen. Natürlich gehört hier dann auch wieder die <strong>Analyse von Unternehmen</strong> und die <strong>intelligente Auswahl an Aristokratenaktien</strong> dazu.</p>



<p>Aber generell gilt: <strong>Du wirst im Endeffekt eher selten den nach Marktkapitalisierung gewichteten Markt schlagen</strong>! Eine <strong>Amazon</strong> zahlt eben einfach (noch?) <strong>keine Dividende</strong>, wächst aber wie Sau. Es stellt sich somit ganz grundsätzlich die Frage, ob du überhaupt eine <strong>Dividendenstrategie</strong> als sinnvoll erachtest oder lieber gleich einen langweiligen <strong>MSCI ACWI / World-ETF</strong> kaufst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Dividende verliert!</h2>



<p>Man muss also (leider) <strong>ganz deutlich sagen</strong>: Im <strong>Vergleich Dividenden-ETFs versus marktkapitalisierte  ETFs</strong> verliert stets die Dividenden-Variante. Da es jedoch <em><strong>langfristig</strong></em> immer auf die Gesamtperformance im Depot ankommt, sollte man diesen Fakt bei der <strong>langfristigen Geldanlage</strong> auf jeden Fall berücksichtigen.</p>



<p>Kommt es dir auf den sturen <strong>Vermögensaufbau</strong> an, dann solltest du <strong>marktkapitalisierungsgewichtete ETFs bevorzugen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs</strong> meiner Meinung nach meiden. Denn auch wenn du sie nur beimischst: Sie dürften langfristig <strong>deine Rendite nach unten ziehen</strong>.</p>



<p>Ist dir aber die Gesamtperformance nicht so wichtig und du legst eher <strong>Wert auf eine hohe Ausschüttungsrendite</strong> und möchtest dennoch <strong>keine Einzelaktien</strong> haben, dann können <strong>Dividenden-ETFs</strong> durchaus Sinn machen. Man muss nämlich auch hier sagen: Sie performen anständig. <strong>Wesentlich anständiger als auf dem Tagesgeld oder Girokonto</strong>. Sie verlieren eben nur im Vergleich zu den üblichen marktbreiten ETFs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsicherheitsfaktor Zukunft</h3>



<p>Zudem: Niemand weiß, wie sich die Zukunft entwickelt. Wenn es zum Beispiel einen <strong>Tech-Crash</strong> gibt, könnte der <strong>Fokus auch wieder Richtung Value gehen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs langfristig davon profitieren</strong>. Aber wie gesagt: An der Anfälligkeit für größere Korrekturen ändert sich meiner Meinung nach dadurch nichts.</p>



<p>Für mich machen daher Dividenden-ETFs leider keinen Sinn. Wenn schon ein Fokus auf Dividenden, dann bitte mit einer entsprechenden <strong>Strategie</strong> und mit <strong>Einzelaktien</strong>. Hier ist wohl auch in Zukunft als <strong>Buy-and-Hold-Anleger</strong> einiges zu holen. Wenn auch vielleicht nicht so viel wie mit einem simplen Investment in den <strong>ACWI oder FTSE All-World</strong>. Auch das wird die Zukunft zeigen.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Dividenden-ETFs? Hast du solche in deinem Portfolio? Wenn ja, wieso?</strong></p>



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