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	<title>Minimalismus Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Minimalismus Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Spartipps für Konsumbewusste &#8211; Effizient sparen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 22:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich ein Vermögen aufbauen möchte, kann dies auf zweierlei Weise tun: Sein Einkommen erhöhen oder seine Sparleistung steigern, sprich indem man mehr behält als man ausgibt. Klare Sache: Am einfachsten und schnellsten geht es natürlich wenn man Beides gleichzeitig tut. Soweit auch nachvollziehbar. Spartipps können hierzu wertvolle Hilfestellung liefern. Das würden die meisten Leute...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wer sich ein Vermögen aufbauen möchte, kann dies auf zweierlei Weise tun: Sein <strong>Einkommen erhöhen</strong> oder seine <strong>Sparleistung steigern</strong>, sprich indem man <strong>mehr behält als man ausgibt</strong>. Klare Sache: Am einfachsten und schnellsten geht es natürlich wenn man <strong>Beides gleichzeitig</strong> tut. Soweit auch nachvollziehbar. <strong>Spartipps</strong> können hierzu wertvolle Hilfestellung liefern.</p>



<p>Das würden die meisten Leute vermutlich als Allgemeinplätze so absegnen. Was aber, wenn du wirklich mehrere Hundert Euro im Jahr sparen kannst&#8230;</p>



<p><strong>A) &#8230;ohne dass es dir wehtut und&#8230;</strong></p>



<p><strong>B) &#8230;du es noch nicht einmal großartig bemerkst?</strong></p>



<p>Das nämlich kann so ziemlich jeder Haushalt, indem man oft nur an winzig kleinen Stellrädchen dreht, ohne gleich als <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalist oder Frugalist</a> zu gelten. Im folgenden daher nun meine <strong>Spartipps für Konsumbewusste</strong>, wobei manche Vorschläge natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern gemeint sind:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spartipps für einen effizienten, sparsamen und nachhaltigen Haushalt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Komposthaufen statt Biotonne</h3>



<p>Das geht natürlich nur, wenn du auch einen Garten oder zumindest einen kleinen Grünstreifen dein Eigen nennst. <a href="https://www.hausgarten.net/kompost-und-abfall/kompost-garten/kompost-anlegen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn du einen Komposthaufen pflegst</a>, kannst du dir in vielen Gemeinden <strong>die Kosten für die Biotonne sparen</strong>. Es ist schier unglaublich, was die Natur zum verarbeiten im Stande ist, wenn man sie nur lässt.</p>



<p>Sprich: Einen Großteil deiner Küchenabfälle, deines Rasenschnitts, deiner Pflanzenabfälle und Obstreste kannst du mit gutem Gewissen auf den <a href="https://amzn.to/2zrbGES" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Komposthaufen</a>* werfen. Er verarbeitet es für dich und schenkt dir im Gegenzug frische Erde, die du wiederum selbst verarbeiten oder weiter verschenken kannst.</p>



<p>Übrigens: Wenn deine <strong>Biotonne</strong> abgeholt wird, machen die Abfallbetriebe genau das Gleiche mit deinen Abfällen. Je nach Stadt/Gemeinde werden die Abfälle in großen Anlagen zu Erde kompostiert oder eben zu Biogas verarbeitet.</p>



<p>Sparpotential: <strong>30-150 Euro / Jahr</strong> bzw. <strong>2,50 &#8211; 12,50 Euro / Monat&nbsp;</strong>(je nach Behältergröße)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Stromanbieter wechseln</h3>



<p>Die meisten Haushalte werden bei ihrer Gründung im Tarif des <strong>örtlichen Grundversorgers</strong> eingestuft. Hier bleiben die Leute dann beinahe als ob es Gesetz wäre oftmals Kunde. Dabei ist ein Wechsel heutzutage unter Zuhilfenahme der <strong>ganzen Vergleichsportale</strong> eine Sache weniger Mausklicks. Ja ja ich weiß, es ist lästig, spießig, nervt und macht einfach keinen Spaß.</p>



<p>Aber: Dafür zahlst du einen erheblichen Mehrpreis, <strong>für ein und dieselbe Leistung</strong>: Es kommt Strom aus deiner Steckdose. Crazy! Also: Stromunterlagen hervorholen, ein <strong>Vergleichsportal</strong> (wie zum Beispiel <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C276452732T" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">hier</a>*) aufrufen und online wecheln. Am besten morgen&#8230;Spaß! JETZT.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-30 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Gasanbieter wechseln</h3>



<p>Hier gilt naürlich das Gleiche. Auch beim Thema Energie spielt Kostenbewusstsein eine wichtige Rolle. Auch hier kannst du wechseln und das Geld sofort anders investieren. Zum Beispiel in <a href="https://amzn.to/2zqOB5o" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Bier</a>*! Nee natürlich nicht! In nen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> natürlich.</p>



<pre class="wp-block-verse">Übrigens: Wie du effizient und einfach als Einsteiger an der Börse loslegst, kannst du in <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinem Einsteigerguide nochmal nachlesen</a>.</pre>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-30 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Leuchtmittel in LED tauschen</h3>



<p>Hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen: Alleine durch den Tausch von <a href="https://amzn.to/2DDj7gD" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">LED-Leuchtmitteln</a>* vor einigen Jahren habe ich &#8211; ohne meine Beleuchtungszeiten zu ändern &#8211; bereits nach einem Jahr eine Rückzahlung meines Stromanbieters von <strong>120 Euro</strong> erhalten. Das sind also 10 Euro / Monat. Allerdings um fair zu bleiben: Ich musste natürlich erstmal investieren und sämtliche Leuchtmittel ersetzen. Hierzu musste ich natürlich erstmal investieren.</p>



<p>Eine Investition war es dann tatsächlich, da ich die Kosten <strong>bereits nach dem ersten Jahr wieder drin hatte</strong>. Danach war ich quasi &#8222;im Gewinn&#8220;. Das beste dabei: In meiner Wohnung war es sogar noch heller als vorher zu Zeiten von Glühbirne und Halogen. Und das noch ganz ohne giftiges Quecksilber der Energiesparlampen. Coole Sache also.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-20 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Versicherungen kritisch prüfen und ggf. wechseln</h3>



<p>Würg, das nächste Thema von Otto Normalspießer: <strong>Versicherungen</strong>! Wenn du schon denkst, dass der Strom- und Gaswechsel ätzend ist, dann warte erstmal ab, wenn du dich <strong>durch deine ganzen Versicherungspolicen</strong> kämpfen sollst, um überhaupt mal zu verstehen, was da in deinen Aktenordnern so schlummert.</p>



<p>Aber ob du es glaubst oder nicht, die meisten Deutschen haben nicht nur Versicherungen die sie zum Teil <strong>gar nicht brauchen</strong>, sondern zum Großen Teil auch noch welche die <strong>viel zu teuer sind</strong>! Ein unabhängiger Vergleich oder Versicherungscheck kann da manchmal Wunder bewirken. Neben wenigen Versicherungen, die tatsächlich im Einzelfall wichtig sein können (<strong>Haftpflicht</strong>, <strong>Hausrat</strong>, <strong>Gebäude</strong>, <strong>Berufsunfähigkeit</strong>, <strong>KFZ</strong>, <strong>Krankenversicherung</strong>), gibt es allerhand Zeug, was kein Mensch braucht.</p>



<p>Eine <strong>Optimierung</strong> kann sich hier richtig lohnen! Unter Umständen kannst du hier sogar im dreistelligen Bereich Geld sparen, ohne dass du dabei essentielle Lebensrisiken eingehst. Teilweise bekommst du sogar <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-ein-verbot-von-provisionen-fuer-finanzberater/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bessere Versicherungen für weniger Geld</a>, sodass dir wieder mehr Geld bleibt für Bier. Ähm, den <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Etf-Sparplan</a> meine ich.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 50-100 Euro / Monat</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">6. Kabelanschluss kritisch prüfen und ggf. kündigen</h3>



<p>Kein Witz: Ich habe <strong>seit Mitte 2015 kein reguläres TV mehr geschaut</strong>. Seitdem schaue ich ausschließlich auf den einschlägigen Videoportalen wie <strong><a href="https://amzn.to/2zqDObo" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Amazon Prime</a>*</strong> und Netflix oder eben <strong>interessenabhängige Videos</strong> auf Youtube. Falls es mich dochmal überkommt und ich die Staatsmedien konsumieren möchte, geht auch das per App und <strong>ohne Kabelanschluss</strong>. Fehlt mir bisher dabei etwas? </p>



<p>Keineswegs, im Gegenteil. Ich würde mich nicht als vom Leben abgehängt bezeichnen, nur weil ich kein <strong>Dschungelcamp</strong> mehr konsumiere.</p>



<p>Vor kurzem habe ich <strong>tatsächlich meinen Kabelanschluss gekündigt</strong>. Der nette Herr am Telefon fiel aus allen Wolken als er mich fragte:</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Ok, Sie haben einen Fernseher, oder?&#8220;</p>



<p><strong>Ich</strong>: &#8222;Ja.&#8220;</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Und Sie wollen den Kabelanschluss kündigen?&#8220;</p>



<p><strong>Ich</strong>: &#8222;Ja, genau so.&#8220;</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Und was machen Sie dann mit Ihrem Fernseher?&#8220;</p>



<p><strong>Ich</strong>: &#8222;(Zugegebenermaßen ich wollte sagen: Kaffee kochen!) Fernschauen. Übers Internet!&#8220;</p>



<p><strong>Er</strong>: &#8222;Ah ok. Ja dann vermerke ich Ihre Kündigung.&#8220;</p>



<p>Nee mal im Ernst: Ich habe seitdem nicht weniger Informationen bekommen, noch fehlt mir irgendetwas. Über die <strong>Qualität des heutigen TV</strong> brauchen wir glaube ich sowieso kein Wort verlieren. Auch dass es in den meisten Fällen schlicht und ergreifend <strong>Lebenszeitverschwendung</strong> ist, sollte sich herumgesprochen haben.</p>



<p>Exkurs: Unbedingt den <a href="https://www.dobelli.com/en/books/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufsatz über die News-Diät von Rolf Dobelli</a> lesen. Er bringt es voll auf den Punkt. Nunja, ich setze diese <strong>News-Diät</strong> eben durch Fernsehverzicht für mich um. Die ganzen lustigen News auf meinem Smartphone folgen dann vielleicht irgendwann, wobei das eine ganz andere Herausforderung für mich ist&#8230;</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 17,50 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Abonnements kritisch prüfen und ggf. kündigen</h3>



<p>Na, erwischt? Bist auch du zufällig Jemand, der trotz neuer Medien noch immer eine TV-Zeitschrift als Abo bezieht? Nunja wenn es nur die paar Cent pro Ausgabe sind ist es halb so schlimm. Wenn du aber überlegst, wieviele Abos und versteckten Abos es gibt, kann einem durchaus schwindelig werden. Ein <strong>Videospiel-Abo</strong> (<a href="https://amzn.to/2NxCbBj" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Playstation Network</a>* oder Microsoft) hier, eine <strong>Videoplattform</strong> dort, <strong>Zeitschriften-Abos</strong> und dann noch <strong>Kabelgebühren</strong> on Top (siehe Punkt 6) und schon hast du knapp <strong>30-40 Euro pro Monat laufende Kosten</strong>.</p>



<p>Gegen so Plattformen habe ich ja gar nichts, wäre ja auch geheuchelt, da ich sie selber habe. Aber wenn man dann noch einen Internetanschluss und den Handyvertrag dazunimmt, ist man locker bei <strong>100 Euro pro Monat</strong>, die stillschweigend und teils <strong>über Jahre hinweg</strong> abgehen. Das summiert sich ordentlich über die Zeit! Also: kritisch prüfen! Vor allem die Abos aus dem letzten Jahrhundert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 30-40 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Wohnungsgröße kritisch hinterfragen</h3>



<p>Ja ich höre dich schon aufschreien und deinen Bauch gegen mich rebellieren. &#8222;Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt, oder?&#8220; Doch, hat er. Ich wage zu behaupten, dass die <strong>meisten Singles in Deutschland in viel zu großen Wohnungen</strong> leben und damit eigentlich <strong>zu viel Miete</strong> bezahlen.</p>



<p>Ich spreche hier nicht von Familien oder Personen, die ein Arbeitszimmer benötigen (und brav von der Steuer absetzen), sondern wirklich von Singles und Alleinstehenden, die effizient leben wollen. Muss es eine Mietwohnung mit <strong>80 m²</strong> sein oder reicht nicht auch eine mit <strong>50 m²</strong> aus? Ok ich höre jetzt lieber auf, beim Thema <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> sind die Deutschen etwas&#8230;naja&#8230;sagen wir empfindlich. Also bin ich ruhig.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 100-200 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">9. Telekommunikationskosten kritisch prüfen</h3>



<p>Hier schließt sich der Kreis zu oben. Muss man heute noch einen Handyvertrag mit <strong>60 Euro / Monat</strong> haben, wenn mit etwas Suche man die gleiche Leistung auch für <strong>15-20 Euro</strong> bekommen kannst? Ok, weißt du wahrscheinlich selber. In diesem Thema sind die jungen Deutschen komischerweise wieder relativ fit. </p>



<p>Drübergucken kannst du aber trotzdem mal.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 5-20 Euro / Monat</strong></p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h3 class="wp-block-heading">10. Selber kochen statt Essen gehen</h3>



<p>Ist auch klar: Selbst zu kochen ist in jeder Hinsicht <strong>günstiger</strong> und vermutlich auch <strong>gesünder als auswärts zu essen</strong>. Es braucht eben aber auch <em><strong>mehr Zeit</strong></em>. Wenn du selbstständiger Unternehmer bist, der <strong>1000+ Euro auf die Stunde nimmt</strong>, dann kannst du natürlich lieber länger arbeiten und dann ins Restaurant gehen, anstatt selbst zu kochen und die 20-40 Minuten Lebenszeit ins Kochen zu investieren. Für alle Normalsterblichen sollte sich die Rechnung aber zugunsten des Selber-kochens verschieben.</p>



<p>Sparpotential: Nicht pauschalisierbar! Geschätzt: <strong>Ca. 60 Euro / Monat</strong> (<strong>3 x Restaurant</strong> à <strong>20 Euro</strong>)</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">11. Einkäufe planen und NIE hungrig einkaufen gehen</h3>



<p>Wenn du nun schon selbst kochst, dann brauchst du dazu natürlich auch die entsprechenden Zutaten. Dazu gehört, dass du deine <strong>Kochvorhaben planst</strong> und dann strikt nach den <strong>Rezepten einkaufen</strong> gehst. Wichtig: Bevor du einkaufen gehst: Esse etwas oder trinke nen halben Liter Wasser, um dienen Magen zu füllen! Dann kannst du den Verlockungen der Konsumindustrie am <strong>besten widerstehen</strong> und kaufst nicht irgendeinen Schrott, den du gar nicht benötigst. Klar, dass du dabei dann auch Geld sparst und kleinen Verlockungen besser widerstehst.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-20 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">12. Leitungswasser trinken</h3>



<p>Wieso teuren Sprudel oder stilles Wasser aus der PET? In Deutschland gehört das <strong>Leitungswasser</strong> zu den am <strong>besten kontrollierten Lebensmitteln</strong> überhaupt. Und wenn du dir Sorgen um <strong>Medikamente</strong>, <strong>Hormone</strong> und <strong>Schwermetalle</strong> im Leitungswasser machst: Die kommen auch in den besten Familien vor. Vittel und Konsorten beziehen ihr Wasser ja auch nicht vom Mond. Teilweise sind Quellwässer sogar stärker belastet als Leitungswasser (<a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/wasser-im-test-leitungswasser-oder-flasche-13217106.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>).</p>



<p><strong>Übrigens:</strong></p>



<p>In Einmal-PET-Flaschen befinden sich hormonell wirkende <strong>Bisphenole</strong>, also <strong>krebserregende Weichmache</strong>r (<a href="https://www.welt.de/gesundheit/article162440105/Die-hormonelle-Gefahr-die-in-Plastikflaschen-lauert.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>), die von den Kunststoffflaschen ins Wasser abgegeben werden können. Daher sollst du PET-Flaschen auch nicht der Sonne aussetzen. Also da bleibe ich lieber beim Leitungswasser <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Sparpotential: <strong>5-10 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">13. Mieten statt Eigenheim</h3>



<p>Ein weiteres heißes Eisen in Deutschland, im Schwabenländle ganz besonders. <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ich habe dazu bereits meinen Teil gesagt</a>, das brauche ich hier nicht wiederholen. Wer immernoch zweifelt, kann sich den <a href="https://amzn.to/2NBWygz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommer</a>* dazu mal reinziehen. Ist eigentlich alles dazu gesagt. Einzige Einschränkung: Wenn du selbstgenutztes Wohneigentum für deine Familie suchst. Auch darüber <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">habe ich einen Artikel veröffentlicht</a>.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Puh&#8230;les den Kommer, es dürfte aber enorm sein.<br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">14. Geld intelligent investieren</h3>



<p>Ganz klar. Darum geht es ja schließlich hier auf der ganzen Seite. Wer sein Geld intelligent &#8211; also wertsteigernd &#8211; investiert, bekommt es in Form von <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven <strong>Erträgen</strong></a> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a>, Mieten) oder <strong>Wertsteigerungen</strong> (Oldtimer, Kunst, Wein) zurück. Diese Erträge erhöhen natürlich dein monatliches/jährliches Budget, weshalb deine <strong>Fixkosten proportional schrumpfen</strong>. Du sparst damit zwar nicht, aber dein <strong>Vermögen wächst</strong>. Du bescherst dir quasi selbst eine Gehaltserhöhung bis zur vorzeitigen Rente. Also: Versuche dir ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zusätzliches Einkommen</a> aufzubauen.</p>



<p>Falls du Tipps dazu brauchst: <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier findest du 14 Möglichkeiten eines passiven Einkommens</a>.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Je nach Sparquote enorm</strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">15. Eigener Pkw?</h3>



<p>Einer der nächsten problematischen <strong>Spartipps:</strong> Aber zumindest wenn du in einer Großstadt lebst, frage dich: <a href="https://www.finanzguerilla.de/ein-neues-auto-muss-her/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauchst du tatsächlich ein eigenes Auto</a>? Oder reichen dir die modernen Carsharing-Systeme oder Mitfahrzentralen vielleicht aus?</p>



<p>Eventuell neigen sich ja tatsächlich die Zeiten des eigenen Pkw-Besitzes dem Ende zu. Bei vielen Studenten ist dies schon Realität. Selbstverständlich ist der <strong>Spartipp nicht für Jedermann umsetzbar</strong>. Aber komischerweise kommen die meisten Leute noch nicht einmal auf die Idee, diesen Bedarf objektiv zu prüfen.</p>



<p>Ich selbst habe übrigens auch ein eigenes Auto, daher heuchele ich hier mal nicht rum. Wenn die Umstände es aber erlauben würden, könnte ich mir durchaus vorstellen, mein Auto gegen ein günstiges Zweirad (<strong>125er Roller</strong>, E-Pedelec) zu ersetzen. Macht mehr Spaß beim Fahren und ist günstiger. <strong>Parkplatzprobleme</strong> und <strong>Stau</strong> gehören dann ebenfalls der Vergangenheit an.</p>



<p>Sparpotential: Round about <strong>200-300 Euro / Monat </strong>(Sprit, Versicherung, Steuern, Verschleiß, TÜV und Inspektionen)</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">16. Hausmittel verwenden</h3>



<p>Seien es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0cEggk31qw0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Coca Cola gegen den verstopften Abfluss</a>, <a href="https://utopia.de/ratgeber/natron-als-hausmittel-vielseitig-und-oekologisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Natron als Wunderwaffe so ziemlich gegen alles im Haushalt</a> oder der Kaffeesatz als Düngemittel. Spartipps für den Haushalt, neudeutsch &#8222;Lifehacks&#8220; gibt es massenhaft. Manches ist Quatsch, anderes wiederum funktioniert tatsächlich. <a href="https://utopia.de/ratgeber/hausmittel-putzmittel-waschmittel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn günstige Hausmittel die teuren und chemischen Reiniger ersetzen</a> können, dann spart das natürlich Geld und schützt die Umwelt. </p>



<p>Wieso das nächste mal nicht einfach die Fenster mit feuchtem Zeitungspapier ausm Altpapier reinigen? Oder <strong>weiße Wäsche mit Grauschleier mit Eierschalen</strong> in einem gut verschlossenen Beutel waschen? Ausprobieren könnte man es ja mal.</p>



<p>Sparpotential: Ca. <strong>5 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">17. Gebrauchte Dinge über Online-Börsen kaufen</h3>



<p>Brauchst du etwas? Dann schau doch mal, ob Jemand anderes nicht genau das abgeben möchte was du suchst. Natürlich jetzt keine gebrauchten Socken oder so, aber wieso nicht einfach <strong>Babyspielzeug gebraucht kaufen</strong>? <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kinder kosten ohnehin schon genug</a>. Oder einfach bei Haushaltsauflösungen mal auf Schnäppchenjagd gehen? Bestimmt findest du das eine oder andere.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Je nach&nbsp; Kategorie erheblich</strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">18. Nicht mehr benötigte Dinge verkaufen</h3>



<p>Anschließend an Punkt 17: Wieso Dinge wegwerfen, wenn du sie auch <strong>verkaufen</strong> oder <strong>verschenken kannst</strong>? Ist nicht nur im Sinne der <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umwelt und der Nachhaltigkeit</a>, sondern schont auch deinen Geldbeutel. Also: Mit dem Smartphone ein paar Bilder machen und per App kurz hochladen. Dauert 3 Minuten und lohnt sich!</p>



<p>Sparpotential: <strong>Kleinvieh macht auch Mist</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Spartipps</h2>



<h3 class="wp-block-heading">19. Sonderangebote nutzen</h3>



<p>Auch im Netz gibt es immer mal wieder <strong>Schnäppchen</strong> und <strong>Sonderangebote</strong>. Vom <em><strong>Black Friday</strong></em> ganz zu schweigen. Du kannst erheblich sparen, wenn du diese Angebote nutzt. Aber nur wenn du die Sachen ohnehin gebraucht hättest! Kopfloser Konsum ist Quatsch, <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>intelligenter Konsum</strong></a> ist Trumpf. Daher auch meine Rubrik &#8222;<strong>Guerilla-Sparen</strong>&#8220; auf der <a href="https://www.finanzguerilla.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Startseite</a>.</p>



<p>Sparpotential: Ca. <strong>10-20 %</strong> je nach Angebot</p>



<h3 class="wp-block-heading">20. Bankgebühren sparen</h3>



<p>Es gibt sie noch: <strong>Kostenlose Girokonten bei Banken</strong>. Laufende Gebühren sind Gift. Immer. Aber noch mehr, wenn man sie bezahlen soll für Dinge, die nur die nötigsten Grundbedürfnisse abdecken sollen &#8211; eben wie ein Bankkonto. Dazu gehört selbstverständlich auch ein <strong>kostenloses Wertpapierdepot</strong>, wie es sie bei mehreren <strong>Online-Banken</strong> gibt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Consorsbank: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212332T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Consorsbank Tagesgeldkonto &#8211; kostenlose Kontoführung!</a><figure><img decoding="async" width="0" height="0" border="0" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V15212332T" alt=""></figure></li>



<li>Comdirect: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C87024068T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kostenloses Girokonto von der comdirect sichern</a><figure><img decoding="async" width="0" height="0" border="0" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V87024068T" alt=""></figure></li>



<li>Ing-Diba: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C12410610T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das kostenlose Girokonto. Neu: Das ING-DiBa Girokonto!</a><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="0" height="0" border="0" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V12410610T" alt=""></figure></li>



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</ul>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 5-10 Euro / Monat</strong><br><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">21. Wechsele deine Krankenversicherung</h3>



<p>Machen komischerweise die wenigsten, aber: Wenn du in der <strong>gesetzlichen Krankenversicherung</strong> versichert bist, lohnt es sich tatsächlich, auch mal die Anbieter zu vergleichen. Allein von Gesetz her, stimmen die <strong>Leistungen zu ca. 95%</strong> überein. Unterschiede gibt es dennoch im Bereich alternativer Behandlungen oder <strong>Bonus-Programme</strong> zum Beispiel bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/zusammenhang-finanzen-und-fitness/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">regelmäßigem Sport</a>.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 30-50 Euro / Monat</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">22. Lass das Finanzamt für dich Sparen</h3>



<p>Will heißen: Mache alles geltend, was rechtlich möglich und korrekt ist! Der Steuerzahler wird schon genug geschröpft in Deutschland, daher ist es nur legitim, das Finanzamt entsprechend beim Sparen zu beteiligen. Manche Versicherungen kannst du steuerlich geltend machen (z.B. eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-ETF</a>), genau wie <strong>Handwerkerkosten</strong>, <strong>Fahrtkosten</strong> und Aufwendungen für <strong>Fachliteratur</strong> und <strong>Fortbildungen</strong>.</p>



<p>Aber: Immer Belege sammeln und aufbewahren! Das nervt, lässt sich aber leider nicht verhindern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">23. Kaufe beim Discounter statt im Supermarkt</h3>



<p>Im Discounter bekommst du oftmals die identischen Markenprodukte unter anderem Namen. Also wieso ein und dieselbe Sache mehr bezahlen als nötig? Vor allem wenn der Gewinn doch eh im betreffenden Konzern bzw. dessen Tochterunternehmen bleibt? Dann lieber das <strong>Geld sparen</strong> und selber für individuelle Zwecke (<a href="https://www.finanzguerilla.de/konsum-zu-weihnachten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Konsum</strong></a>, Urlaub, Vermögensbildung) gebrauchen.</p>



<p>Ist dir schonmal aufgefallen, dass bei der gleichen Summe dein Einkaufswagen beim Discounter manchmal doppelt so voll ist wie beim Supermarkt? Jetzt stell dir mal vor, du machst das immer so&#8230;</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 10-20 Euro pro Einkauf</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">24. Bei freien Tankstellen tanken</h3>



<p>Da ist das Benzin oft erheblich günstiger. Aber gib dich keinen Illusionen hin: <strong>3 Cent</strong> gespart sind bei <strong>50 Litern</strong> getankt trotzdem nur <strong>1,50 Euro</strong>. Wer dafür aber einen Umweg von 5 Kilometern zu dieser Tankstelle fährt, lügt sich selbst in die Tasche. Hier lohnt es sich in meinen Augen dann doch mehr, an anderen Stellschrauben zu drehen. Bei LKW-Tanks sieht die Sache natürlich anders aus.</p>



<p>Sparpotential: Gering, <strong>ca. 1,50-3 Euro pro Tankvorgang</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">25. Heizungen in Wohnungen bei Verlassen nicht ausschalten</h3>



<p>Machen leider sehr viele Menschen im Winter: Wenn man die Wohnung verlässt, wird selbstverständlich die Heizung ausgemacht. Man möchte ja schließlich Energie und Geld sparen. Blöd nur, dass sich die Wohnung dabei <strong>so stark abkühlt</strong>, dass das neuerliche <strong>Aufheizen viel mehr Energie verschlingt</strong> und teilweise die Wohnung bis zur <strong>Nachtabsenkung</strong> gar nicht mehr warm wird. Auch hier ist das Sparen gut gemeint, aber leider doof gemacht.</p>



<p>Sparpotential: <strong>Ca. 5 Euro / Monat (geschätzt)</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">26. Duschen statt Baden</h3>



<p>Auch ein eher allgemeiner Spartipp: Wer duscht, <strong>verbraucht weniger Wasser</strong> und <strong>weniger Energie</strong> zum Aufheizen des Wassers. Gegen ein gelegentliches Bad im Winter ist natürlich nichts einzuwenden. Dennoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass man sich dabei nicht gerade ökologisch und ökonomisch sinnvoll verhält. Aber wir wollen dann ja mal nicht päpstlicher als der Papst sein&#8230;</p>



<p>Sparpotential: <strong>Je nach Badehäufigkeit zum Teil im Geldbeutel spürbar</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">27. Kredite vermeiden</h3>



<p>Keine Kredite, wenn nicht absolut notwendig. Einer der <strong>wichtigsten Spartipps</strong> überhaupt. Absolut notwendig können Kredite bei Eigenheimwunsch sein. Ansonsten eher Finger weg. Nicht umsonst hat Gerald Hörhan, bekannt als Investmentpunk, Konsumschulden als <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZzBBSp_HXKk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einer der größten Finanzirrtümer der Mittelschicht</a> bezeichnet. Und Recht hat er damit. Bei <strong>Schulden</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krediten aller Art</a>, arbeitet der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinseszinseffekt</a> gegen dich</strong>. Glaub mir, das möchtest du nicht haben. Also LASSEN.</p>



<p>Sparpotenial: <strong>ENORM</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">28. Bewusst konsumieren</h3>



<p>Zu guter Letzt noch der letzte und ebenfalls nicht unwichtige Spartipp: <strong>Konsumiere so wenig wie möglich und so viel wie nötig</strong>. Konsumiere dabei immer bewusst und genieße auch mal. Es spricht auch absolut nichts dagegen, sich auch mal was zu gönnen. Immerhin wäre unsere <strong>moderne Welt</strong> &#8211; und übrigens auch jedes <strong>noch so toll wachsende Wertpapierdepot</strong> &#8211; ohne Konsum nicht möglich.</p>



<p>Hier kritisiere ich etwas die derzeit moderne <strong>frugalistische Bewegung</strong> bzw. die Bewegung der <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalisten</a>: Wer den Konsum verweigert, <strong>zerstört letztenendes die Gewinne der Firmen</strong>, dadurch werden <strong>Arbeitsplätze gefährdet</strong>, Arbeitslosigkeit steigt, die Zahl der <strong>Einzahler in die Sozialsysteme</strong> sinkt, die Gefahr der <strong>sozialen Abhängigkeit von staatlichen Leistungen steigt</strong> und somit fällt auch das <strong>allgemeine Wohlstandsniveau der Gesellschaft</strong> bis zu dem Punkt, wo der Laden zusammenbricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ich hoffe, dass du mit dem einen oder anderen der <strong>Spartipps</strong> etwas anfangen kannst und im besten Fall dein eigenes Ausgabeverhalten zumindest etwas modifizieren kannst. Wenn du dir die Mühe machst und mal die ganzen <strong>möglichen Einsparungen zusammenrechnest</strong>, wird klar, dass es durchaus möglich ist, über die Zeit viel, ja sehr viel, Geld zu sparen, und dabei nicht merklich an Lebensfreude einzubüßen. Viel Spaß beim Ausprobieren oder Umsetzen der Spartipps.</p>



<p>Falls du noch weitere <strong>Inspirationsquellen</strong> und <strong>Finanztipps</strong> benötigst, kann ich dir noch wärmstens meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipp-Sammlung</a> empfehlen.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung? Habe ich etwas vergessen oder muss noch dringend etwas ergänzt werden?</strong></p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Dieser Artikel erschien erstmalig am 24.09.2018.</em></pre>
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		<item>
		<title>Buchtipp: Von einer Schildkröte die Kunst des Lebens lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2018 16:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit erlernen]]></category>
		<category><![CDATA[innere Ruhe finden]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrieren lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurmas 7 Geheimnisse]]></category>
		<category><![CDATA[meditieren lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 7 Geheimnisse der Schildkröte: Als ich vergangenen Monat meinen Urlaub im wunderschönen Thailand verbrachte, hatte ich das Glück einen ganz besonderes Reisebegleiter bei mir zu haben. Nämlich ein Buch über eine Schildkröte. Ja, kein Witz. Auf das Buch bin ich durch meine Freundin gekommen, die das Buch kurz vor mir gelesen hatte und es...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong>Die 7 Geheimnisse der Schildkröte</strong>: Als ich vergangenen Monat meinen Urlaub im wunderschönen Thailand verbrachte, hatte ich das <a href="https://www.finanzguerilla.de/strategien-fuer-persoenliches-glueck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glück</a> einen ganz besonderes Reisebegleiter bei mir zu haben. Nämlich ein Buch über eine Schildkröte. Ja, kein Witz. Auf das Buch bin ich durch meine Freundin gekommen, die das <strong>Buch kurz vor mir gelesen hatte</strong> und es so toll fand, dass sie es direkt nochmal lesen wollte. Das alleine machte mich schon neugierig, es muss wohl ganz besonders gelungen sein. Kann man sich ja mal anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 7 Geheimnisse der Schildkröte</h2>



<p>Es geht um das Buch &#8222;<a href="https://amzn.to/2FP7QVX" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die 7 Geheimnisse der Schildkröte &#8211; Den Alltag entschleunigen, das Leben entdecken</a>&#8222;* von Aljoscha Long und Ronald Schweppe.</p>



<p>Nun habe ich ja wie viele Menschen, die sich mit den Themen <strong>Finanzen</strong>, <strong>Börse</strong>, <strong>Wirtschaft</strong>, <strong>finanzieller Bildung</strong> und <strong>Freiheit</strong> beschäftigen, auch eine ganz besondere Vorliebe für Sachbücher über Persönlichkeitsentwicklung/Erfolg/Glück etc. Zwar bin ich mir durchaus auch der Gefahren bewusst, die ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zuviel an Beschäftigung mit dem Thema <strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong></a> mit sich bringt (stetige Unzufriedenheit, Entfremdung vom Leben, Verlust sozialer Kontakte, Leben in einer Traumwelt, Verpennen des eigenen Lebens etc.), dennoch lese ich nach wie vor gerne das eine oder andere Buch ohne jedoch zu einem dieser <strong>Selbsthilfe- und Selbstoptimierungsjunkies</strong> zu werden. </p>



<p>Auch hier macht schließlich die Dosis das Gift. Aber kommen wir nun kurz zu dem Buch &#8222;<strong>7 Geheimnisse der Schildkröte&#8220;:</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurma und der Sinn des Lebens</h2>



<p>In &#8222;<strong>7 Geheimnisse der Schildkröte</strong>&#8220; geht es im Wesentlichen um eine Schildkröte namens &#8222;<strong>Kurma</strong>&#8222;, die ihren tierischen Freunden im Wald anhand schöner, eingängiger und unterhaltsamer Kurz-Geschichten, ihren Weg eines Lebens in Gelassenheit und Glück beizubringen versucht. </p>



<p>Vom Aufbau erinnerte mich das Buch zunächst an den Klassiker &#8222;<a href="https://amzn.to/2FOWhOE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der reichste Mann von Babylon</a>&#8222;* (Rezession siehe <a href="https://www.finanzguerilla.de/der-reichste-mann-von-babylon-erfolgsgeheimnisse-der-antike-der-erste-schritt-in-die-finanzielle-freiheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>), jedoch ist das Thema natürlich ein ganz anderes. Hier geht es nicht um Börse, Erfolg, Wirtschaft und Finanzen, sondern um Themen wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalismus</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/strategien-fuer-persoenliches-glueck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gelassenheit</a>, Lebensfreude, <strong>Friedfertigkeit</strong> und generell: <strong>Inneres Glück</strong>.</p>



<p>So sehr ich &#8222;<strong>7 Geheimnisse der Schildkröte</strong>&#8220; auch für gelungen und lesenswert erachte, so erfindet es natürlich auch das (Selbsthilfe-)Rad nicht neu. Die vorgestellten <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipps</a> und Prinzipien finden sich natürlich auch in anderen Büchern, teilweise ausführlicher, teilweise weniger ausführlich wieder. </p>



<p>Aber doppelt genäht hält bekanntlich besser, zumindest wenn es sich um ein &#8222;gutes&#8220; Buch handelt. Leider gibt es bei diesem Thema auch viel Mist in gedruckter Form.</p>



<p>Nun, wenn du dir auch ein entspanntes, glückliches und fokussiertes Leben wünschst, dann könnte Kurmas Buch genau das für dich sein, um dir einige inspirierende Ideen zu vermitteln. Es ist eine gelungene Zusammenfassung elementarer <strong>Grundprinzipien und Grundgesetze der Persönlichkeitsentwicklung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7 Geheimnisse für Glück im Leben</h2>



<p>Wie der Buchtitel schon spoilert, geht es in der Essenz um <strong>7 Geheimnisse</strong>, die es für ein<strong> entschleunigtes</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">glückliches Leben</a> nach Ansicht des Autors zu beachten gilt. Ich werde hier nun lediglich die Überschriften der Geheimnisse aufführen und eine Kurzerklärung. </p>



<p>Im Buch selbst stellen die Geheimnisse natürlich eigenständige Kapitel mit umfangreichen Tipps und Hinweisen dar:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gelassenheit (1):</h3>



<p>Grundaussage hier lautet in etwa: <strong>Nimm dich und die Welt nicht so ernst. Zeige Humor und sei nicht so verbissen</strong>.</p>



<p>Gerade für die heutige junge &#8222;<em><strong>Generation Snowflake</strong></em>&#8222;, der gerne nachgesagt wird, sich selbst etwas zu wichtig zu nehmen, ein vielleicht sehr guter Ratschlag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Langsamkeit (2):</h3>



<p>Nicht die Hektischen werden ihre Ziele erreichen, sondern die, die auch einen längeren Umweg zu ihrem Ziel in Kauf nehmen. Um hier den Bogen zu den Finanzthemen zu spannen: <strong>Langfristigkeit</strong> vor &#8222;<strong>reich über Nacht</strong>&#8222;.</p>



<p>Zur Langsamkeit gehört beim Investieren auch stets kleine Schritte zu tun. Es muss nicht immer gleich ein riesiger Sprung sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beständigkeit (3):</h3>



<p>Niemals aufgeben! Der einzige Grund für ein Aufgeben nach Ansicht der Autors besteht, wenn das zu <strong>erreichende und gesuchte Ziel nicht mehr mit dem eigenen Herzenswunsch</strong> in Einklang steht. Aber nur aus <a href="https://www.finanzguerilla.de/sind-faule-menschen-erfolgreicher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Faulheit</a>, Bequemlichkeit oder anderen vorgeschobenen Gründen aufzugeben? Für den Autor ein No-Go.</p>



<p>Auch hier passt wieder die Analogie zum Investieren: Wer beharrlich einen Wertpapiersparplan (z.B. einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welt-ETF</a>) durchhält, wird am Ende einen Großteil der anderen Privatanleger, ja sogar institutionelle Anleger, hinter sich lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wandlungsfähigkeit (4):</h3>



<p>Wie ein Grashalm im Wind, der auch beim stärksten Sturm nicht bricht: Passe dich deinem Umfeld an. <strong>Beharre nicht in starren Konstrukten</strong>, <strong>sondern gib dich dem Wandel der Welt in positiver Art und Weise hin.</strong></p>



<p>Dabei ist dies natürlich nicht gleichzusetzen damit, ein Fähnlein im Wind zu sein. Chronische Opportunisten sind in aller Regel nicht gerade glücklich und zufrieden.</p>



<p>Im Hinblick auf die Börse bedeutet dies, sich nicht immer zwangsläufig gegen den Trend zu stellen. Die ganzen <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-jetzt-der-grosse-crash-steigende-zinsen-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crash-Gurus</a> und ihre teils unterirdische Performance ihrer Fonds können davon ein Lied singen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Genügsamkeit (5):</h3>



<p>Der Brückenschlag zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/">Minimalismus</a>. Wie ich auch an mehreren Stellen schon geschrieben habe: Materieller Besitz macht <em>nicht</em> glücklich. Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich. <a href="https://www.finanzguerilla.de/geld-macht-nicht-gluecklich/">Auch Geld alleine macht nicht glücklich</a>. Also miste aus, was du nicht mehr brauchst, verschenke Dinge und mache anderen damit eine Freude.</p>



<p>Im Hinblick auf die Börse: Auch eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kleine Sparrate</a> kann den Unterschied machen. Es muss nicht immer die riesige Summe sein. <strong>Kleine Sparraten</strong> und die Punkte 2+3 machen zählen hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Friedfertigkeit (6):</h3>



<p>Zugegeben an dieser Stelle bin ich etwas anderer Meinung als der Autor. Er spricht in diesem Kapitel davon, <strong><em>absolut</em></strong> und <strong><em>ohne Ausnahmen</em></strong> auf Gewalt zu verzichten. Gewalt erzeuge immer nur Gegengewalt und sei daher NIE und unter KEINEN Umständen eine Lösung. Im Prinzip rät er sogar zu der Haltung, die andere Wange hinzuhalten im besten biblischen Sinne. </p>



<p>Nunja, ich denke die <strong>Lebenswirklichkeit</strong> sieht hier dann schon etwas anders aus. Wer immer nur die Wange hinhält, <strong>macht sich zum Schaf</strong>. Was wiederum <strong>die Wölfe freut</strong>.</p>



<p>Von daher: An dieser Stelle in der beschriebenen Absolutheit klarer Widerspruch meinerseits, im übertragenen Sinne aber natürlich Zustimmung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sammlung (7):</h2>



<p>Letztendlich geht es hier um den Klassiker <strong>Meditation</strong> und seine hilfreichen Auswirkungen. Dabei natürlich auch eine Anleitung zum möglichen Meditieren und eine Beschreibung der <a href="https://www.finanzguerilla.de/5-merkmale-reicher-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundprinzipien</a>. Hier wird auch die Wichtigkeit eines <strong>Lebens im Hier und Jetzt</strong> hervorgehoben. </p>



<p>Hier finden sich naturgemäß viele Überschneidungen mit dem äußerst gelungenen Basis-Klassiker von <strong>Eckhart Tolle</strong> &#8222;<a href="https://amzn.to/2HTC3sT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jetzt! Die Kraft der Gegenwart</a>&#8222;*. Insbesondere der Tipp mit dem <strong>Beobachten seiner eigenen Gedanken</strong> von einer distanzierten Perspektive kam mir dann doch sehr bekannt vor. Aber Wichtiges und Richtiges darf dann durchaus gerne widerholt werden, dann bleibt es im Kopf ;-).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>&#8222;Die 7 Geheimnisse der Schildkröte&#8220; ist ein gelungenes Buch, sowohl für <strong>Einsteiger</strong>, als auch für <strong>Fortgeschrittene</strong> im Bereich der <strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong>. Mit seinen <strong>unter 300 Seiten</strong> und seiner durchweg <strong>positiven Grundstimmung</strong>, eignet sich das Buch sehr gut als Urlaubslektüre. Bevorzugt natürlich voll konzentriert und am besten unter einer Palme liegend.</p>



<p>Punktabzug gibt es von mir nur für die meiner Meinung nach etwas zu naive Einstellung zum Thema &#8222;Gewalt&#8220; (siehe oben). Ansonsten absolute Kauf- und Leseempfehlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><span id="Bewertung_42_5" style="color: #41d949;">Bewertung:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4,0 / 5</span></h2>



<p><b>Verlag:</b> Heyne Verlag (6. April 2010)</p>



<p><b>Sprache:</b> Deutsch</p>



<p><b>ISBN-10:</b> 3453701488</p>



<p><b>ISBN-13:</b> 978-3453701489</p>



<p><strong>Hast du das Buch gelesen? Dann teile der Welt bitte dein Urteil in den Kommentaren mit.</strong><br><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"></a></p>
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		<title>Minimalismus als Lebensweg und Lebensstil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2017 12:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Frugalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritikpunkte Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus als Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus als Lebensweise]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus gleich Schmarotzertum?]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus und Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reduktion auf das Wesentliche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit beschäftige ich mich mit dem Thema Minimalismus und dem minimalistischen Lebensstil allgemein. Was das bedeutet, was für Ideen dahinterstecken, das zeige ich dir im heutigen Artikel auf. Wie komme ich dazu? Nunja, ich bin der Meinung, dass wenn man sich intensiv mit seinen Finanzen auseinandersetzt und gewisse Ziele verfolgt (z.B. finanzielle Freiheit oder Unabhängigkeit),...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Derzeit beschäftige ich mich mit dem Thema Minimalismus und dem <strong>minimalistischen Lebensstil </strong>allgemein. Was das bedeutet, was für Ideen dahinterstecken, das zeige ich dir im heutigen Artikel auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie komme ich dazu?</h2>



<p>Nunja, ich bin der Meinung, dass wenn man sich intensiv mit seinen Finanzen auseinandersetzt und gewisse Ziele verfolgt (z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Freiheit</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unabhängigkeit</a>), dann ist es meiner Meinung nach zwingend, sich auch gleichzeitig mit dem Thema <strong>Einnahmen</strong> und vor allem den <strong>Ausgaben</strong> zu beschäftigen. Jeder kennt ja den Spruch:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;<em>Reich macht dich nicht dein Gehalt, sondern das was davon abzüglich aller Lebenshaltungskosten/Ausgaben noch übrig ist und du für dich arbeiten lässt.</em>&#8222;</p>
</blockquote>



<p>Daher erachte ich auch die <strong>Ausgabenseite</strong> für essentiell. In den Medien beobachte ich in letzter Zeit vermehrt <strong>Artikel über Minimalismus</strong> und den <a rel="noopener noreferrer" href="https://amzn.to/2l92Qll" target="_blank">minimalistischen Lebensstil</a>.* Diese Lebensweise soll toll und befreiend sein. Demnach scheinen sich immer mehr Menschen in Verzicht zu üben, teilweise durch die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Motivation (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/themen/" target="_blank">Motivation</a> getrieben, die Welt zu retten oder zumindest ein Stück besser zu machen. Hier geht mein Blick wieder zur <strong>linksgrünen Pädagogik-Szene</strong>, die dort überproportional stark vertreten ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalismus heißt Reduzieren</h2>



<p>Aber was ist Minimalismus eigentlich genau? Befürworter dieses Lebenskonzeptes betrachten den Minimalismus gerne als &#8222;<em>Entrümpeln</em>&#8220; des eigenen Lebens, was zu mehr <strong>Lebenszufriedenheit</strong> und <strong>Glück</strong> führen soll. Als <strong>Reduktion auf das Nötigste</strong> und gleichzeitige <strong>Fokussierung auf das Wesentliche</strong>. In diesen Menschen ist die Erkenntnis gereift, dass (vor allem materieller) Besitz auch lähmen kann. </p>



<p>Vielleicht kennst auch du das Gefühl, wenn du zum Beispiel deine Garage betrittst und sich in allen Ecken Gerümpel angesammelt hat. Es liegt da einfach rum und wird wenn überhaupt nur sporadisch benutzt. Bei manchen Menschen führt dieser Anblick zu einem Gefühl des <em>Gefesselt-Seins</em>. Sie leiden regelrecht seelisch daran.</p>



<p>Ein tiefgreifendes Gefühl, nicht der Herr über die Gegenstände zu sein, sondern vielmehr deren Sklave. Eben frei nach <strong>Tyler Durden</strong> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fight_Club_(Film)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fightclub</a>):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p>Sicherlich ist an dieser Feststellung einiges dran. Besitz kann meiner Meinung nach tatsächlich fesseln. Nun gibt es eben Menschen, die in besonderer Art und Weise innerlich leiden, je mehr unnütze Gegenstände sich in ihrem Haushalt auftürmen. Sei es weil sie sich irgendwann in ihrem eigenen Haus nicht mehr zu Recht finden oder weil es einfach nur Platz wegnimmt, der anderweitig besser genutzt werden könnte. </p>



<p>Solche Menschen entscheiden sich manchmal dann für den <strong>minimalistischen Lebensweg</strong> und reduzieren all ihren weltlichen Besitz auf das Wesentliche. Hauptmotivation ist aber oftmals eine seelische Komponente (z.B. nach einem Schicksalsschlag im Leben). Beim <strong>finanziellen Minimalismus</strong>, genannt <strong>Frugalismus</strong>, steht sowohl das Innere, als auch das Materielle im Fokus. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalismus mit 50-100 Gegenstände</h2>



<p>Manche in der Szene orientieren sich an konkreten Zahlen. Beispielsweise wird die Ansicht vertreten, dass <strong>100 Gegenstände</strong> zu besitzen ausreicht, um das Nötigste im Leben zu haben.</p>



<p>Je nach <strong>Forum</strong>, <strong>Webseite</strong> oder <strong>Selbstfindungs-Blog</strong> variieren die Zahlen entsprechend. Manche befürworten mehr Gegenstände (bis zu 1000), Manche sind radikaler unterwegs und bleiben eben unter 50 Gegenständen.</p>



<p>Meine Meinung dazu: Eine konkrete Zahl halte ich für Quatsch. Viel wichtiger ist, die Gegenstände vielleicht mal zu erfassen und einen ehrlichen &#8222;<em>Ist</em>&#8222;-Zustand zu erheben. Wie auch bei einer Diät stellst du dich ja auch vorher auf die Wage oder misst deinen Bauchumfang und schaust dir den Schlamassel zunächst nüchtern in Zahlen an. Oder bei der Finanzplanung, indem zu zu Beginn alle Einnahmen und Ausgaben erfasst.</p>



<p>Erst <em>NACH</em> einer solchen Erhebung folgt dann Stufe 2, nämlich das Abwägen und Reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele aus den Medien</h2>



<p>Als ich mich mit dem Thema befasst habe, habe ich mir natürlich auch Sendungen aus den (Mainstream-)<strong>Medien</strong> über das Thema angeschaut und mir so meine Notizen und Gedanken zu dem Thema gemacht. Ich poste hier jetzt mal einfach <strong>paar Videos</strong>, die dir die Materie vielleicht zugänglicher machen. Aber wundere dich nicht über einen eventiuellen linksgrünen Anstrich. Die Erklärung folgt weiter unten:</p>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Gutes Leben – ohne Konsum?" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/JnEWVgEM38U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<iframe loading="lazy" title="Ein anderer Weg - Ohne Sicherheiten durchs Leben" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/d0H22ZLO7iI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<iframe loading="lazy" title="Essen ohne Geld - Die Ernährungskünstler | Die Reportage | NDR" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/uKa6uUxr9PU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Die Filme zeigen Beispiele von Menschen, die sich für den <strong>Minimalismus als Ideal</strong> entschieden haben. Da ist es wieder einmal bezeichnend, dass solche Filme in den öffentlich rechtlichen Medien gezeigt werden (die meiner Meinung nach tendenziell von der politisch linksgrünen Lobby unterwandert ist&#8230;). Aber das Thema <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmanipulation</a> und <a aria-label="gesellschaftliche Programmierung (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank">gesellschaftliche Programmierung</a> lasse ich hier heute mal aus.</p>



<p>Allen Darstellern und Vertretern des Minimalismus ist jedoch eines gemein: Ein starkes Bedürfnis nach <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a>. Hier entsteht auch schon das erste &#8222;Problem&#8220; des Minimalismus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiheit gibt es nur &#8222;unten&#8220; oder &#8222;oben&#8220;</h2>



<p>Wenn ich mich so mit dem Thema Minimalismus beschäftige und mir vor allem die obigen Filme anschaue, muss ich automatisch an <strong>Gerald Hörhan</strong> denken. Dem einen oder anderen ist er vielleicht als <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.youtube.com/watch?v=vwjOdWwDWLA&amp;list=PLYuWaAuByRnK2H_2N2yPDFtaX0XpSv43-&amp;index=1" target="_blank">Investment Punk</a> bekannt. Seine Message ist nämlich, dass es persönliche Freiheit in der Gesellschaft nur ganz &#8222;<strong>Oben</strong>&#8220; oder ganz &#8222;<strong>Unten</strong>&#8220; geben kann.</p>



<p>Damit meint er: Ein Obdachloser auf der Straße ist frei. Er kann tun und lassen was er will und hat keinerlei Verpflichtungen. Das ist die <strong>untere Seite der Freiheit</strong>. Die obere Seite sind Menschen, die <strong><a rel="noreferrer noopener" label="finanziell unabhängig (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">finanziell unabhängig</a></strong> sind und dadurch <strong>frei</strong> sind. Sprich sie müssen nicht mehr arbeiten, sondern <em>können</em> arbeiten. Sie haben sich ein Vermögen erschaffen, das ihnen den Lebensunterhalt sichert. Das wäre die <strong>obere Seite der Freiheit</strong>.</p>



<p>Seiner Meinung nach ist die bürgerliche &#8222;Mittelschicht&#8220; alles andere als frei und deren Angehörige Sklaven ohne es zu merken. Sie laufen im <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamsterrad</a> mit. In der Spur gehalten werden sie durch gesellschaftliche Programmierung durch Medien, Kirche, Politik und die Gesellschaft (Nachbarn, Freunde, Familie&#8230;) an sich.</p>



<p>Also was ist nun mit Minimalisten und wie stehe ich zu ihnen? Das kommt darauf an, da ich finde, dass es <strong>unterschiedliche Arten von Minimalismus</strong> gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der &#8222;negative&#8220; Minimalismus</h2>



<p>Ich persönlich sehe den Minimalismus grundsätzlich eher positiv, betrachte ihn aber aus zwei verschiedenen Richtungen. Nämlich: Ich sage Minimalismus ist klasse und das Entschlacken und Fokussieren der eigenen <strong>materiellen Besitztümer</strong> ist definitiv eine gute Sache. Aber: Wie immer gilt auch hier, dass die <strong>eigene persönliche Freiheit</strong> immer dann eine Grenze findet, wenn die <em>Freiheiten Anderer dadurch negativ beeinträchtigt werden</em>.</p>



<p>Diese Freiheiten anderer Menschen werden beispielsweise dadurch beeinträchtigt, dass Hardcore-Minimalisten, die in Wäldern oder Hütten leben, im Zweifelsfall früher oder später der <em>Allgemeinheit auf der Tasche liegen werden</em>. Das ist für mich ein absolutes No-Go und da gönne ich diesen Menschen ihre Freiheit auch in keinster Weise. </p>



<p>Unterstellt man ihnen zum Beispiel, dass sie tatsächlich kein Einkommen haben und ihren Minimalismus z.B. in jungen Jahren auf Hartz 4 gründen, dann werden sie auf Kurz oder Lang dem <strong>Sozialsystem</strong> zur Last fallen. In der Regel ist es für diese Menschen zwar kein großes Problem, weil das Mindset, eher die Hand aufzuhalten als selbst etwas zu leisten, ihnen oftmals ideologisch zu Eigen ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Minimalisten als Schmarotzer?</h3>



<p>Für die anderen Menschen, die das aber finanzieren müssen, kann das durchaus ein Problem sein. Stichwort <strong>Gerechtigkeit</strong>. Aus eigener familiärer Erfahrung weiß ich, dass zum Beispiel der Aufenthalt in einem Pflegeheim (Demenz) im Alter teilweise über <strong>1200 Euro/Monat</strong> kosten kann. Die Kosten werden durch die <strong>gesetzliche Pflegeversicherung</strong> nicht vollständig übernommen. Ein Eigenanteil ist je nach Unterbringung fast immer fällig. Das will erstmal geschultert werden.</p>



<p>Bei den Hardcore-Minimalisten habe ich da dann immer das Gefühl, dass sie diesbezüglich immer nur im <strong><em>Hier und Jetzt</em></strong> leben, quasi nach mir die Sintflut. Grundsätzlich ja ein klasse Konzept (Stichwort: <a rel="noopener noreferrer" href="https://karrierebibel.de/achtsamkeit-uebungen/" target="_blank">Achtsamkeit</a>) und eigentlich sehr erstrebenswert. </p>



<p>Aber gewisse Antworten auf im Leben zwangsläufig auftretende Fragen (das Alter ist nunmal unumgehbar) sollten sie meiner Meinung nach schon geben können, vor allem wenn sie dann gerne den eigenen Lebensstil als &#8222;<em>überlegen</em>&#8222;, &#8222;<em>optimal durchdacht</em>&#8220; und &#8222;<em>nachhaltig</em>&#8220; nach Außen zu verkaufen versuchen.</p>



<p>Alles andere ist in meinen Augen egoistisch, naiv, narzisstisch und letztendlich asozial, was ich in dieser Szene leider auch sehr oft beobachte. Die Beschäftigung mit dem <strong>eigenen Selbst</strong> steht im Vordergrund, sie stellen sich selbst auf ein meterhohes Podest alltäglicher Hybris.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der &#8222;positive&#8220; Minimalismus</h2>



<p>Ich bin Fan eines ganz anderen <strong>Minimalismus</strong>. So sehe ich die Sache bei Menschen anders, die <strong>selbst für ihren Unterhalt sorgen</strong> oder gesorgt haben (z.B. Rentner) und ihre laufenden Kosten einfach nur radikal herunterfahren. Wenn (wie in dem einen Film oben) ein Rentner durch Minimalismus glücklich ist und von seinen <strong>500 Euro/Monat</strong> gut leben kann, dann gönne ich ihm das von Herzen. Mit diesem Lebensstil bin ich absolut einverstanden und würde ihn auch bei jeder Gelegenheit unterstützen. In gewisser Weise ist dieser Lebensstil auch tatsächlich &#8222;nachhaltig&#8220;, ehrlich und anständig.</p>



<p>Natürlich gibt es auch Kritikpunkte an einem positiven Minimalismus, z.B. würde er wohl nie funktionieren, wenn Jeder ihn leben würde. Aber wenn alle Menschen von Hartz 4 oder einem bedingungslosen Grundeinkommen leben würden, würde dies vermutlich ebenfalls nicht funktionieren. Ein <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Artikel der Zeitschrift Capital vom 6.11.2019 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/willkommen-im-schlaraffenland-des-frugalismus" target="_blank">Artikel der Zeitschrift Capital vom 6.11.2019</a> bringt die <strong>Kritikpunkte</strong> ganz gut auf den Punkt.</p>



<p>Das gilt natürlich nicht nur für Rentner, sondern auch für Selbstständige, <a rel="noopener noreferrer" href="https://amzn.to/2kcqYWG" target="_blank">Reiseblogger</a>*, <strong>Freelancer</strong> oder <strong>Gelegenheitsjobber</strong>. Wenn sie es schaffen durch Umstellung ihrer Konsumgewohnheiten und Reduktion auf das Wesentliche, mit ihrem (geringen) Gehalt auszukommen, <em>OHNE ANDEREN JETZT ODER IN ZUKUNFT AUF DER TASCHE ZU LIEGEN</em>, dann haben diese Menschen meinen Respekt und meine volle Unterstützung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinnvolle Reduktion</h3>



<p>Dinge abzuschaffen, die nicht benötigt werden, den <strong>Wohnraum zu verkleinern</strong> (ggf. <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.wg-gesucht.de/" target="_blank">WG</a>), <strong>kein eigenes Auto</strong> zu haben und tagtäglich <strong>bewusst konsumieren</strong>, das sind alles sehr gute Ideen. Tatsächlich kannst du einiges an Geld sparen, wenn du überflüssigen Balast abwirfst. Auch bin ich definitiv der Meinung, dass die eigene Seele von weniger materiellem Besitz profitiert und du ein insgesamt <strong>freieres Leben</strong> haben kannst. </p>



<p>Der Lebensunterhalt muss aber meiner Meinung nach selbst bestritten werden. Sei es durch Arbeit, Landwirtschaft, <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> oder clevere <a href="https://www.finanzguerilla.de/themen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investments</a>. Immerhin kann man sich ja auch selbst ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> erschaffen und dann versuchen von den <strong>500-1000 Euro</strong> minimalistisch zu leben. DAS ist in meinen Augen wirklich ehrenhaft und respektabel.</p>



<p>Aber mein Essen aus Containern holen? Ohne Bankkonto und Obdach durch die Welt streifen und sich nur im Sonnenschein meiner eigenen Existenz räkeln?! Nee, sorry, das überlasse ich anderen. Das hat für mich mit <strong>Nachhaltigkeit</strong> rein gar nichts mehr zu tun. Dann schnappe ich mir lieber mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/dein-persoenliches-finanz-pokemon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pokémon</a> und erobere die Welt.</p>



<p>Einen wirklich klasse Film zum Thema Minimalismus und Rückbesinnung zur Natur habe ich auch letztes Jahr im Kino gesehen, er heißt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Captain_Fantastic_%E2%80%93_Einmal_Wildnis_und_zur%C3%BCck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück (2016)</a>. Viggo Mortensen (Aragorn aus Herr der Ringe) spielt da einen Vater, der seine Kinder nach marxistischen Regeln im Wald groß zieht und im Laufe des Films an Grenzen seines Konzeptes stößt. Ein meiner Meinung nach klasse Film mit Niveau und Message, sehr sehenswert wenn dich das Thema interessiert. So, genug Werbung gemacht.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum Minimalismus/Frugalismus? Wäre dieser Lifestyle etwas für dich?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/">Minimalismus als Lebensweg und Lebensstil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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