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	<title>Geld als Tauschmittel Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Geld als Tauschmittel Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Verdirbt Geld den Charakter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 18:54:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geld als konservierte Lebenszeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld macht frei]]></category>
		<category><![CDATA[Geld macht nicht glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Verdirbt Geld den Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[westliche Gesellschaft satt und träge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon beinahe eine als allgemein gültige Wahrheit anerkannte Aussage, die nicht wenige Menschen blindlings unterschreiben würden:  „Geld verdirbt den Charakter“ Oma, Eltern, Lehrer und Co. Schon unsere Oma erzählte uns Socken strickender Weise von den vermeintlich schädlichen Eigenschaften von Geld bei „den Besseren“ der oberen gesellschaftlichen Etagen. Wer würde es schon wagen, seiner...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/">Verdirbt Geld den Charakter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist schon beinahe eine als allgemein gültige Wahrheit anerkannte Aussage, die nicht wenige Menschen blindlings unterschreiben würden:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> „Geld verdirbt den Charakter“</p>
<cite>Oma, Eltern, Lehrer und Co.</cite></blockquote>



<p>Schon unsere Oma erzählte uns Socken strickender Weise von
den vermeintlich schädlichen Eigenschaften von Geld bei „den Besseren“ der
oberen gesellschaftlichen Etagen.</p>



<p class="has-drop-cap">Wer würde es schon wagen, seiner Oma zu widersprechen, schon
gar nicht wenn Mutter und Vater ins gleiche Horn stoßen und ebenfalls kein
gutes Haar an wohlhabenderen Menschen und der „Leistungsgesellschaft“ lassen.</p>



<p>Da steht man nun selber da als <strong>Orientierung im Leben</strong> suchender junger Mann bzw. junge Frau und weiß nicht so recht, wie das eigene Verhältnis zum großen <em>G</em> nun eigentlich ausfallen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorurteile über Reiche in den Medien</h2>



<p>In den Medien liest man oft von dekadenten Jungprinzen, saufenden und koksenden Schauspielern oder gescheiterten Stars der Musikindustrie. Zudem sind in nahezu fast allen filmischen Erzählungen die Bösewichte reich oder wohlhabend (siehe mein Artikel „<a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiche sind an allem Schuld</a>“).</p>



<p>Tja, irgendwas muss also doch dran sein an dem Vorurteil. <strong>Geld</strong> kann demnach einfach nicht <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/rastlosigkeit-und-stress-was-hilft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gut für die eigene Psyche</a></strong> und den eigenen Charakter sein. Also nichts wie die Scheuklappen aufgesetzt, Sozialwissenschaften studiert und ständig nach Bestätigung der eigenen Ideologie Ausschau gehalten.</p>



<p>Die Welt muss immerhin gerettet und von den zersetzenden Auswüchsen des überbordenden <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kapitalismus (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2U12qlS" target="_blank">Kapitalismus</a>* befreit werden. Wenn alle arm sind, wäre die Welt ein besserer Ort, da es <strong>keine sozialen Unterschiede</strong> mehr gäbe.</p>



<p>Nein, bitte nicht. Wurde alles schon versucht! Mit
verheerenden Folgen, die man eindrucksvoll in der gesamten
Menschheitsgeschichte nachforschen kann.</p>



<p>Bitte nicht missverstehen: Ich habe nichts gegen
Sozialwissenschaften, im Gegenteil. Aber ein Studienfach nur deswegen zu
belegen, weil man darin seine eigene Weltsicht immer wieder aufs Neue bestätigt
bekommt, halte ich für sehr ungesund. Stichwort selektive Wahrnehmung bzw.
Wahrnehmungsfilter. </p>



<p>Dennoch muss ich zugeben, dass Geld durchaus auch <strong>Auswirkungen auf das <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">psychische Wohlbefinden</a></strong> von Menschen haben kann. Als Jemand, der nicht aus reichem Hause stammt, konnte ich die negative Wirkung von Geld <strong>im eigenen Umfeld</strong> beobachten. Sei es bei der eigenen Familie oder bei Bekannten. Allerdings muss ich hier differenzieren: Hier hatte durch die Bank weg der <em>Mangel an Geld</em> eine <strong>negative Auswirkung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Negative Eigenschaften von Geld bei Geldmangel</h2>



<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mit der
idealisierten und romantischen Vorstellung des Helden aus bescheidenem Hause
nicht weit her ist. Geldmangel nervt, isoliert sozial und ist sicherlich auch
nicht zuträglich für die eigene (psychische) Gesundheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Knauserei / Geiz</h3>



<p>Eine eigenartige Eigenschaft von Geldmangel ist, dass Geld dadurch eine übermäßig große Bedeutung im Leben erhält, auch wenn man eigentlich das Gegenteil beabsichtigte und Geld in seiner Bedeutung am liebsten herunterstufen würde. Jedoch ist leider das Gegenteil der Fall und man läuft Gefahr ein <strong>Sklave des Geldes</strong> zu werden: </p>



<p>Man hat wenig Geld, lästert dabei über die <a href="https://www.finanzguerilla.de/5-merkmale-reicher-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reichen</a>, die angeblich vom Geld beherrscht werden. Auf der anderen Seite werden Sonderangebote gesucht, die noch günstigere Tankstelle angefahren und jeder Cent dreimal umgedreht. Sprich: Geld beherrscht auch hier auf ungesunde Art und Weise das tagtägliche Leben.</p>



<p>Wenn man auf soziale Veranstaltungen geht – sei es auch nur das örtliche Weinfest – muss immer jede Ausgabe abgewogen werden. <strong>Impulskäufe aus Lebenslust</strong> – Fehlanzeige. Manchmal bringen Menschen sogar die eigene Flasche Wein von Zuhause mit auf das Fest. Kein Witz, habe ich selbst schon beobachtet. </p>



<p>Nun mag es Leute geben, die so etwas für vorbildhaft halten. Vor allem im Schwabenland wird diese Haltung vielleicht weniger kritisch gesehen – ich jedoch finde es in gewisser Weise entwürdigend.</p>



<p>Diese Knauserei und Pfennigfuchserei hat zumindest für mich nichts mit einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/elementare-bausteine-des-erfolgs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gelungenen Leben</a> gemein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Egozentrik</h3>



<p>Ebenfalls konnte ich feststellen, dass sich bei manchen Menschen unter Geldmangel <strong>egozentrische Züge</strong> entwickeln können. Wird in den Medien gerne das Bild des <strong>altruistischen Helden</strong> aus armem Hause postuliert, habe ich in der <strong>Realität genau die gegenteiligen Erfahrungen gemacht</strong>: Die von mir beschriebenen Menschen igeln sich zuhause ein, haben <strong>weniger soziale Kontakte</strong> und konsumieren häufig &#8222;Assi-TV&#8220;. </p>



<p>In Gesprächen stellte sich in meinen Beobachtungen dann manchmal heraus, dass das ICH, ein gern genutztes Substantiv ist. Zwar kann ich mir diesen Umstand psychologisch noch erklären (Geldmangel führt zu Isolation, Isolation führt zu Eigenbrödlertum), dennoch finde ich es sehr schade und würde mir dann doch eher die sozialromantische Variante des <strong>weltoffenen, moralisch einwandfreien, Helden</strong> wünschen.</p>



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<p>Alle diese Eigenschaften – so zumindest meine Erfahrungen – werden leider auch noch mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fortschreitendem Alter immer schlimmer</a>, sodass es immer schwieriger für die Menschen wird, aus diesen Spiralen herauszukommen.</p>



<p>Aber nicht nur Geldmangel kann den Charakter verderben, auch <strong>zu viel Geld </strong>kann negative Folgen haben:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Negative Eigenschaften von Geld bei Reichen</h2>



<p>Was können also solche negativen Eigenschaften bei Reichen sein, die je nach Person eventuell durch das Geld verstärkt werden? Nachfolgend ein paar Beispiele, selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geiz</h3>



<p>Eine negative Folge der intensiven Beschäftigung mit dem Thema Geld habe ich bei mir selbst feststellen müssen und habe es seitdem soweit (hoffentlich) im Griff. Zudem weiß ich, dass ich mit diesem Problem nicht alleine war und bin. </p>



<p>Viele Finanzblogger-Kollegen haben ähnliche Feststellungen bei sich gemacht und darüber berichtet: Ich spreche von dem ebenfalls oben bereits erwähnten Geiz, diesmal aber nicht aus Geldmangel, sondern aus der <strong>Lust am Investieren von Geld</strong>, also eher der Geiz durch Vorhandensein von Geld. Von investierbarem Geld. </p>



<p>Dies kann beinahe schon <strong>suchtartige Züge</strong> annehmen, was sicherlich nicht gesund ist und auch nicht gesund sein kann. Man kann tatsächlich <strong>süchtig danach werden</strong>, <strong>Geld zu horten</strong>, <strong>zu vermehren</strong> und sich insgesamt <strong>mit dem Thema Geld zu beschäftigen</strong>.</p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Mir macht es bekanntlich wahnsinnig viel Spaß, mein Depot auszubauen, mich an tollen Firmen zu beteiligen und mein „<a rel="noreferrer noopener" label="passives Einkommen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">passives Einkommen</a>“ Monat für Monat wachsen zu sehen. Wenn aber die Lust am Vermögensaufbau so groß wird, dass man sich <strong>monatlich selbst kasteit</strong> und teilweise auf <strong>soziale Kontakte</strong> bzw. <strong>Unternehmungen</strong> verzichtet, nur, weil diese eben immer Geld und Zeit kosten, dann läuft definitiv etwas schief. </p>



<p>Das habe ich für mich abgestellt und lieber meine monatliche Sparquote zugunsten des Lebens im <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier und Jetzt (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2CrUu37" target="_blank">Hier und Jetzt</a>* etwas gesenkt. Ständige Selbstoptimierung ist selten sinnvoll und verursacht in den meisten Fällen auch Stress.</p>



<p>Dieses Problem sehe ich auch immer wieder bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extrem minimalistisch lebenden Menschen</a>. Sich selbst kasteien, jeden Euro umzudrehen und jedem Starbucks-Kaffee auszuweichen wie Neo im Film Matrix den Pistolenkugeln, mag ja für Manche ein gangbarer <a aria-label="Lifestyle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/lifestyle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lifestyle</a> sein. </p>



<p>Ich vermisse dabei dann aber doch immer öfters das „<em>Life</em>“ und sehe eigentlich nur den „<em>Style</em>“. Auch hier machen sich die Betroffenen in meinen Augen zu Sklaven des Geldes. Vielleicht nicht alle, aber zumindest diejenigen, welche den <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Minimalismus extrem betreiben (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/bwl-studentin-zaehlt-was-sie-besitzt-inventur-ihres-lebens-a-1136118.html" target="_blank">Minimalismus extrem betreiben</a>.</p>



<p>So lässt sich tatsächlich auch erklären, wieso manche <strong>Reiche und Superreiche</strong> extrem sparsam leben. Immerhin sagt der Volksmund nicht absolut zu Unrecht: „<em>Von den Reichen kann man das Sparen lernen&#8220;</em>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Skepsis gegenüber dem Staat und Verlustängste</h3>



<p>Wer viel hat, der kann viel verlieren. Bei Reichen kann das dazu führen, dass eine grundlegende Skepsis gegenüber Staat, Politik und &#8211; im schlimmsten Fall &#8211; anderen Menschen entsteht. </p>



<p>Hinter jeder Ecke wähnt man einen potentiellen Räuber des mühsam aufgebauten Wohlstands. Am Beispiel des Staates eben durch <a href="https://www.tichyseinblick.de/meinungen/von-der-wiederkehr-des-sozialismus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="sozialistische Enteignungs-Ambitionen (öffnet in neuem Tab)">sozialistische Enteignungs-Ambitionen</a> oder starke steuerliche Belastungen.</p>



<p>Teilweise kann aber auch ich als Normalsterblicher diese Skepsis durchaus nachvollziehen. Dazu ist unsere <strong>westliche Gesellschaft</strong> vielleicht tatsächlich aktuell <strong>zu satt und träge</strong> geworden, sodass Umverteilung tatsächlich drohen kann (siehe <a href="https://finanzmarktwelt.de/perfider-iwf-vorschlag-bargeld-116728/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="jüngste Vorschläge des IWF zur Abschaffung von Bargeld oder Einführung von Negativzinsen (öffnet in neuem Tab)">jüngste Vorschläge des IWF zur Abschaffung von Bargeld oder Einführung von Negativzinsen</a>).</p>



<p>Auch zeugt die „Reisevorliebe“ größerer Vermögenssummen in die Schließfächer so mancher <strong>tropischer Inselstaaten</strong>, von einer ausgeprägten <strong>Verlustangst unter Vermögenden</strong>. Vielleicht nicht ganz unberechtigt, wenn man sein ganzes Leben lang hart für das aufgebaute Vermögen gearbeitet hat und eventuell viele Entbehrungen in Kauf genommen hat, bis man das erreicht hat, was man eben erreicht hat. </p>



<p>Wenn hier dann noch die sozialistischen Fantasien, auch zur Rettung der <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzlichen Rente</a>, hinzukommen, kann man eine gewisse Vorsicht unter Vermögenden durchaus nachvollziehen.</p>



<p>Nichtsdestotrotz ist eine <strong>skeptische Paranoia</strong> nicht gerade förderlich für die seelische Gesundheit. Egal ob als Superreicher oder Normalverdiener: Negative Schreckensszenarien dienen meist nur denen, die damit Geld zu verdienen gedenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geld: Weder gut noch böse</h2>



<p>Also was nun, verdirbt Geld den Charakter oder nicht? Meiner Meinung nach <strong>verdirbt Geld den Charakter definitiv nicht</strong>. Geld KANN jedoch sowieso vorhandene Persönlichkeitsmerkmale unter Umständen verstärken. Sei es der Mangel an Geld (Geiz, Knauserei, Egozentrik) oder auch ein Überfluss an Geld (ebenfalls Geiz, Skepsis, Verlustängste).</p>



<p>Was ich mich jedoch zu glauben weigere ist, dass ein Mensch seinen Charakter um 180 Grad verändert, nur wenn er zu Geld gekommen ist. Hier spielen eher andere Faktoren mit hinein, jedoch nicht nur das Vorhandensein von Geld. Ansonsten plädiere ich wie schon mehrfach erwähnt zu einer neutralen Sichtweise auf <strong>Geld im Sinne von „<a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/">konservierter Lebenszeit</a></strong>“.</p>



<p>Wie sieht es bei dir aus, konntest du oben beschriebene Auswirkungen bei dir selbst schonmal feststellen &#8211; sei es wegen Mangel von Geld oder auch bei Überfluss von Geld z.B. beim Investieren?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/">Verdirbt Geld den Charakter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Bedeutung von Geld</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2017 13:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Geld als konservierte Lebenszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld als Tauschmittel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag geht es heute mal um das Thema Geld. Wie ich in einem früheren Artikel schon einmal festgestellt habe, macht es absolut keinen Sinn, in Geld grundsätzlich etwas Negatives zu sehen. Geld per se ist nicht schlecht! Genauso wenig ist Geld aber auch etwas „Gutes“. Geld ist neutral und sollte auch als neutral...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/die-bedeutung-von-geld/">Die Bedeutung von Geld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">In diesem Beitrag geht es heute mal um das Thema Geld. Wie ich in einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/geld-macht-nicht-gluecklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">früheren Artikel</a> schon einmal festgestellt habe, macht es absolut keinen Sinn, in Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">grundsätzlich etwas Negatives zu sehen</a>. Geld per se ist nicht schlecht! Genauso wenig ist Geld aber auch etwas „Gutes“. <strong>Geld ist neutral und sollte auch als neutral betrachtet werden. </strong></p>



<p>In dem Artikel kam ich damals folgerichtig zu der Feststellung, dass <strong>Geld an sich auch niemals glücklich machen kann</strong>. Wenn man Geld allerdings richtig nutzt und mit ihm sinnvoll umgeht, Stichwort <strong><em>Freiheit</em></strong>, kann Geld aber zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/geld-macht-nicht-gluecklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensglück einen nicht unwesentlichen Teil beitragen</a>. In der gesamten Geschichte der Menschheit gab es Handel zwischen Menschen und Austausch von Waren und Dienstleistungen. </p>



<p>Hierzu war zwingend ein Vergleichsmedium (Geld, Gold, andere Waren) von Nöten. Heutzutage erfüllt unser Fiat-Geld diese Funktion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Negative Bewertung von Geld</h2>



<p>Es bleibt aber leider festzustellen, dass das menschliche Gehirn nur allzu gerne Dinge bewertet, in Schubladen packt und mit Labels versieht. Bei vielen Menschen ist Geld heutzutage also leider <strong>ziemlich negativ attribuiert</strong>. Wieso das so ist, nunja, man kann nur mutmaßen. Vielleicht hat es System, <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">damit möglichst wenig Menschen finanziell frei werden</a> oder aber es liegt daran, dass die Beschäftigung mit Geld an sich „unsexy“ in den Augen Vieler ist. Zudem werden <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiche durch Medien gerne als negativ dargestellt</a>.</p>



<p><strong>Geld</strong> hat also zumindest in manchen Teilen der Bevölkerung einen ziemlichen <strong>Makel</strong>. Auch die <strong>Religionen</strong> trugen historisch hierzu ihren Anteil bei. Nicht umsonst wird <strong>Jesus</strong> als armer Zimmermann dargestellt, der durch die <strong>&#8222;reichen&#8220; Römer ans Kreuz genagelt</strong> wurde. In manchen christlichen Freikirchen ist zudem die Abgabe des &#8222;Zehnten&#8220; (10 Prozent des Einkommens) vorgeschrieben, bzw. von den Gläubigen wird ein sehr reduzierter Lebensstil gefordert (z.B. <strong>Mönche in Klöstern</strong>).</p>



<p>Teilweise ereilt mich also der Eindruck, dass es <strong>historisch einfach nicht gewollt ist, dass die normalen Menschen reich bzw. frei sind</strong> oder werden. Ob dies nun (wie im <strong>Sozialismus/Faschismus</strong>) der <strong>Vermögenssicherung der oberen Eliten im Parteikader dient</strong> oder wie in der <strong>Kirche</strong> der (stets reichen) <strong>Geistlichen und ihrer Institutionen</strong> (Vatikan), lasse ich mal dahingestellt. Das führt zu weit und lässt zu viel Platz für allerlei <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gedankenspiele</a>&#8230;</p>



<p>Kommen wir lieber zum Geld. Was ist &#8222;Geld&#8220; überhaupt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geld als Tauschmittel</h2>



<p>Wenn man eine Umfrage auf der Straße durchführen würde, dann wäre für die meisten Befragten <strong>Geld</strong> wahrscheinlich nur ein Tauschmittel. Also ein einheitlicher Standard, der den Austausch von Waren und Dienstleistungen vereinfacht (ok, die wenigsten auf der Straße würden es vermutlich so definieren können). Wikipedia definiert Geld als „allgemein anerkanntes <strong>Tausch- und Zahlungsmittel</strong>“. </p>



<p>Der eigentliche Begriff stammt vom althochdeutschen Wort „Gelt“, was so viel bedeutet wie „Vergeltung“, „Vergütung“, „Einkommen“, „Wert“ (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geld" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia</a>). Ferner hat Geld noch die <strong>Funktion eines Wertbewahrungsmittels</strong>, eines Wertmaßstabs und die Bedeutung als Recheneinheit. Man sieht schon hierbei: Geld ist eigentlich schon per se eine völlig <strong>emotionslose und eher technische Angelegenheit</strong>.</p>



<p>Neben dieser technischen Seite hat Geld aber in meinen Augen auch noch eine andere, ja sogar fast <strong>spirituelle</strong> bzw. <strong>philosophische</strong>, Bedeutung:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geld als konservierte Lebenszeit</h2>



<p>Für mich erfüllt Geld noch eine andere Funktion: Es ist in gewisser Weise <strong>konservierte Lebenszeit</strong>. Wie das? Um Geld zu erhalten, gehen die meisten Menschen arbeiten. Durch ihre vollbrachte Arbeitsleistung erhalten die Menschen dann eine <strong>gewisse Summe Geld</strong> als Gegenleistung, die sich meistens nach der <strong>Anzahl ihrer Arbeitsstunden</strong> berechnet.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Du erhältst ein Gehalt von <strong>12 Euro</strong>/Stunde. Für 10 abgeleistete Stunden pro Arbeitstag bekommst du also <strong>120 Euro</strong>. Du hast in dieser Zeit eine Arbeit etwas <strong>produziert</strong>, geleistet oder eine <strong>Dienstleistung für Andere</strong> vollbracht. Egal was du getan hast, du hast in jedem Fall hierfür <em>eigene Lebenszeit verbraucht</em> bzw. eingesetzt. </p>



<p>Du hast quasi „<strong>mit deiner Lebenszeit bezahlt</strong>“ und dafür eine Gegenleistung von deinem Arbeitgeber in Form von Geld bekommen. Arbeitest du nicht mehr, stoppt auch dein Gehalt und der Verbrauch deiner Lebenszeit durch den Arbeitgeber. Dir wird also quasi <strong>Lebenszeit abgekauft</strong>.</p>



<p><strong><em>Kleiner Exkurs:</em></strong></p>



<p>Ziemlich eindrucksvoll von der Idee her setzt es der Hollywood Film „<strong><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://amzn.to/2AweDY6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In Time</a></strong>“* mit Justin Timberlake um. In diesem Film altern Menschen nicht mehr, jedoch dient die Lebenszeit gleichzeitig als <strong>Währung</strong> zum Kauf von Waren. Frei nach dem Motto: Kauf dir als Normalbürger eine 20 Mio-Yacht und du fällst sofort tot um. </p>



<p>Nichts mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit</a> und <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verschuldung</a>. Zugegeben die Idee hinter dem Film ist klasse, macht Angst und nachdenklich. Der Film spinnt meine Idee der <strong>konservierten Lebenszeit</strong> konsequent weiter. Den Film kannst du dir bei Interesse <a href="http://amzn.to/2ttzT7n" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>* anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung von Konsum</h2>



<p>Wenn Geld nun also <strong>konservierte Lebenszeit</strong> ist, wieso geben wir es dann nur allzu leichtfertig für jeden Mist aus? Spar-Gurus aller Couleur predigen schon immer, vor jedem Kauf zu analysieren wie lange du für den <strong>Gegenstand deiner Begierde</strong> arbeiten müsstest. Verdienst du zum Beispiel <strong>30.000 Euro</strong> im Jahr und kaufst dir ein <strong>30.000 Euro teures Auto</strong>, dann hast du für dieses Auto ein Jahr gearbeitet (!). </p>



<p>Eigentlich ja noch mehr, weil du ja auch noch Geld zum Essen, Wohnen, Leben benötigst. Letztendlich bezahlst du also für das Auto mit einem <strong>vollen Lebensjahr</strong>. Du weißt selbst wie hoch die Lebenserwartung von Menschen ist. Entsprechend oft oder selten könntest du dir also solch ein Auto kaufen. </p>



<p>Verdienst du <strong>2000 Euro im Monat</strong> und gehst für <strong>2000 Euro</strong> in Urlaub, dann hast du <strong>1 Monat deines Lebens</strong> für diesen Urlaub &#8222;verbraucht&#8220;. Wenn du hierfür dann einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit aufnimmst</a>, konsumierst du im <strong>Vorfeld</strong> und musst den Urlaub umso mehr (<a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zinsen für den Kredit</a>!) &#8222;<strong>nacharbeiten</strong>&#8222;.</p>



<p>Managern und Spitzenverdienern wird ihre Menge an Geld oftmals zum Vorwurf gemacht. Wenn ich mir aber anschaue, dass diese Menschen meistens <strong>weit über den üblichen 35-40 Stunden die Woche</strong> dafür arbeiten, kommen bei mir zumindest gar nicht erst solche Gefühle wie <strong>Neid oder Missgunst</strong> auf. </p>



<p>Im Gegenteil, in gewisser Weise bemitleide ich solche Workaholics aufgrund ihres <strong>Verlusts an Lebenszeit</strong>. Zwar würden die meisten dieser Menschen es niemals so betrachten, weil sie in der Regel lieben was sie tun, aber dennoch ist es eine Art „Opfer“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Limitierung auf 24 Stunden</h2>



<p>Ein weiterer nicht ganz unwichtiger Faktor: Der Tag hat leider nur eine begrenzte Anzahl an Stunden. Dadurch wird grundsätzlich auch schonmal deine Verdienstmöglichkeit durch diesen äußeren Rahmen limitiert. Egal wie hoch dein Stundenlohn in z.B. einer Angestelltentätigkeit oder als Selbstständiger ist.</p>



<p>Nach Oben gibt es eine gewisse, alleine schon zeitliche, <strong>Grenze</strong>. Der Mensch muss schlafen, sich erholen und <strong>neue Kraft schöpfen</strong>. Für seine Psyche braucht er <strong>Hobbies</strong>, <strong>Ablenkungen</strong>, <strong>soziale Kontakte</strong> und so weiter. Durcharbeiten funktioniert also dauerhaft nicht und der Versuch kann zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ernsthaften Erkrankungen</a> führen. Richtig reich werden kann so also nicht funktionieren.</p>



<p>Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? In gewisser Weise ja. Du kannst entweder Andere für dich arbeiten lassen und ein Unternehmen aufbauen (klassischer Unternehmer) oder du beschreitest den Weg des &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a>&#8222;, wo du von <strong>deiner Lebenszeit entkopp</strong>elt Geld verdienen kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Funktion eines passiven Einkommens</h2>



<p>Genau an diesem Punkt zeigt sich nämlich, wie essentiell die Schaffung eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> ist. Tatsächlich ist ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> eine Art Ausweg aus der oben genannten <strong>Limitierung durch die 24 Stunden</strong>. Wer passives Einkommen bezieht, eröffnet bildlich gesprochen eine weitere (Einkommens)Schiene die <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">parallel zum Tagesablauf verläuft</a>. Das bedeutet: <strong>Du gehst zur Arbeit und übst deinen Beruf aus. </strong></p>



<p>Während du bei der Arbeit bist, erzielst du parallel <strong>passives Einkommen</strong>, z.B. mit <strong>Dividenden</strong>. Dauerhaft rund um die Uhr. Wenn du zusätzlich noch z.B. eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">Immobilie</a> vermietest, entsteht eine weitere Schiene und so weiter. Dadurch kannst du –trotz <strong>Limitierung auf 24 Stunden</strong> – <strong>mehrfach in einem zeitlichen Moment Geld verdienen, auf parallel laufend</strong>en Schienen.</p>



<p>Wenn du von deiner Arbeit heim kommst, beziehst du trotzdem weiter <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a>. Wenn du beispielsweise <strong>120 Euro</strong> passiv nach der Arbeit verdienst, gewinnst du nach obigem Beispiel <strong>einen ganzen Arbeitstag</strong> zurück. Während du schläfst bekommst du vielleicht schon deinen nächsten Arbeitstag. Und so weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Passives Einkommen = Rückgewinnung von Lebenszeit</strong></h2>



<p>In gewisser Weise bedeutet ein passives Einkommen also eine <strong>Rückgewinnung von Lebenszeit</strong>. Du kannst dir <strong>Güter kaufen</strong> und musst zeitlich gesehen <strong>weniger dafür aktiv arbeiten</strong>. Das ist letztendlich eines der <strong>Geheimnisse richtig reicher Menschen</strong>, siehe <a href="http://amzn.to/2ttEd6z" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert T. Kyosaki</a>*. Reiche Menschen haben meist mehrere Einkommensschienen, die sie eben gerade aus dieser 24-Stunden-Limitierung befreien.</p>



<p>Nicht umsonst spricht man von „<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziell freien</a>“ Menschen dann, wenn die <strong>passiven Einkünfte die Lebenshaltungskosten decken</strong> können. Man muss nur mal die <a href="https://www.youtube.com/user/BoerseNewYork" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tim Schaefers</a> dieser Welt fragen und anschauen und schon sieht man wie zufrieden und letztendlich <strong>glücklich eine solche Freiheit durch passives Einkommen machen kann</strong>. Vielleicht nicht alle Menschen, aber doch eine immer weiter wachsende Anzahl.</p>



<p>Letztendlich basiert auch die Idee der Rente auf diesem Prinzip: Auch hier wird <strong>ohne aktive Leistung im Hier und Jetzt</strong> von <strong>zuvor erbrachter Leistung</strong> gelebt. Wenn die <a href="https://www.finanzguerilla.de/links-gegen-rechts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken dieser Welt</a> also Aktieneinkommen wieder mal als <strong>leistungslose Einkommen</strong> bezeichnen, müssten sie theoretisch auch die Einkommen der Rentner als &#8222;leistungslos&#8220; bezeichnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den ersten Schritt tun</h2>



<p>Seitdem ich an meiner <strong>finanziellen Unabhängigkeit</strong> arbeite, ist mir immer wieder aufgefallen, wie wichtig es ist, einfach mal zu beginnen. Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden tröpfeln immer stärker</a>, die <strong>Kursgewinne</strong> hebeln das <strong>Depot</strong>. Es geht alles schneller als man zum Teil denken würde. Eine Voraussetzung ist aber hierfür zwingend notwendig: <strong>Anfangen</strong>.</p>



<p>Viele Menschen zweifeln, grübeln und drehen jeden Broker und jede Bank bzw. Fintech mehrfach um. Alleine das Anfangen bleibt dabei auf der Strecke. Perfekt hat ohnehin noch niemand begonnen. Du kannst jederzeit nachjustieren und solltest das auch tun &#8211; <strong>immerhin ändert sich die Welt in rasendem Tempo.</strong></p>



<p>In diesem Sinne: Ab zum nächsten <strong>Online-Broker</strong> und einen <strong>Sparplan</strong> auf einen ausschüttenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETF</a> gestartet. Das reicht schon als erster Schritt. Nach einem Monat hast du vielleicht schon deinen ersten <strong>passiven Starbucks-Kaffee</strong> verdient. Bis zum 30.000 Euro-Auto dauert es zwar noch, aber mit Disziplin kann auch das schneller gehen als du denkst.</p>



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<p>Wenn du sofort loslegen möchtest oder auch den Depot von deiner Hausbank zu einem günstigeren Online-Broker übertragen möchtest, kannst du dir die nachfolgenden Banken genauer anschauen:</p>



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