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	<title>Freiheit Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Freiheit Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 19:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generell betrachte ich eine selbstgenutzte Immobilie ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich rein rechnerisch tatsächlich oft als Mieter unter bestimmten Bedingungen besser. Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: Corona, die aktuelle Situation am Immobilienmarkt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Generell betrachte ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich <em>rein rechnerisch</em> tatsächlich oft als <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieter unter bestimmten Bedingungen besser</a>. </p>



<p>Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die <strong>aktuelle Situation am Immobilienmarkt</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein Familiennachwuchs</a> sind hier „<em>schuld</em>“ daran, dass ich das Thema Eigenheim inzwischen differenzierter betrachte. Selbst der <strong>Focus</strong> widmete sich jüngst der Frage <a href="https://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilien-experte-reiner-braun-mieten-ist-fast-immer-guenstiger-als-kaufen-doch-im-alter-dreht-sich-die-rechnung_id_24297995.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ob Mieten unter dem Strich noch immer billiger ist, als Kaufen</a>. Oder ob sich bei der Einschätzung etwas verändert hat.</p>



<p>Wie stehe ich also heute zum Thema <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Mieten ist immer besser als kaufen!&#8220;</h2>



<p>In einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meiner ersten Artikel</a> hatte ich genau diese Meinung vertreten. Eine <strong>Immobilie besitzen und vermieten</strong> auf der einen Seite, <strong>selbst auf Miete wohnen auf der anderen Seite</strong>, war für mich auch der smarte Königsweg. Immerhin &#8211; so meine damalige Ansicht &#8211; machen es <strong>Gerald Hörhan</strong> und andere <strong>erfolgreiche Immobilien-Millionäre</strong> ja vor.</p>



<p>Der gute <a href="https://amzn.to/3ABrYHv" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Gerd Kommer</a>* urteilt sowieso ziemlich eindeutig <strong>gegen die selbstgenutzte Immobilie</strong>.</p>



<p>Dass ich meine Wohnung seit einigen Jahren ebenfalls vermiete, habe ich ja an <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">anderer Stelle</a> bereits geschrieben. Das „Asset“ Immobilie decke ich somit über <strong>meine eigene vermietete Wohnung</strong> schonmal ganz gut ab, da auch die <strong>Mietrendit</strong>e noch stimmt. Doch dazu später mehr.</p>



<p>So viel sei verraten: Auch auf andere Weise sorgen <strong>Immobilien</strong> bei mir für <strong>zusätzlichen Cashflow</strong>. Dennoch spiele ich aktuell mit dem Gedanken, mir eine familiengeeignete selbstgenutzte Immobilie zuzulegen. Selbstredend wird mein Depot hierfür aber nicht angetastet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für Mieten statt Kaufen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Flexibilität</strong>: Als Mieter bist du flexibel. Du kannst wohnen wo du möchtest und bei Bedarf innerhalb weniger Tage deinen Lebensmittelpunkt wieder verlagern. Egal ob <a href="https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuer Job</a>, eine neue Partnerschaft oder Knast: Als Mieter fährst du in sich ändernden Lebenslagen meist besser </li>



<li><strong>Kein Klumpenrisiko</strong>: Die meisten Menschen betrachten ihre selbstgenutzte Immobilie als das „<strong><em>größte Investment</em></strong>“ ihres Lebens. Ob es nun ein Investment ist oder nicht, &#8222;<em>groß</em>&#8220; ist es in jedem Fall. Vor allem bei den heutigen Preisen. Wenn du also eine <strong>Immobilie kaufst</strong>, bindest du auf einen Schlag sehr viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapital</a>. Und das über <strong>mehrere Jahre</strong> oder <strong>Jahrzehnte</strong>. Diversifikation ist etwas anderes.</li>



<li><strong>Andere Assets performen besser als Immobilien</strong>: Wenn du mietest, hast du die Möglichkeit, dein <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a> in anderen Assets, die wesentlich besser performen, für dich arbeiten zu lassen. Zum Beispiel in <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>.</li>



<li><strong>Keine Instandhaltungskosten</strong>: Mieter scheren sich nicht um <strong>kaputte Dächer</strong>, zu <strong>ersetzende Heizungen</strong>, aktuelle <strong>Öko-Vorschriften</strong> oder andere Probleme eines Eigentümers. Zwar können einige Kosten auf den Mieter umgelegt werden, aber die meisten <strong>Instandhaltungskosten</strong> gehen auf die Karte der Eigentümer. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile beim Mieten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Verwaltungsaufwand</strong>: Als Mieter unterschreibst du deinen Mietvertrag und das wars dann. Keine Nebenkostenabrechung erstellen, keine Eigentümerversammlungen, keine Schreiben mit Behörden, Gebäudeversicherungen etc. Einfach nur deine Miete zahlen und fertig</li>



<li><strong>Ansprechpartner für Reparaturen</strong>: Dies hängt mit dem vorigen Punkt zusammen. Ist in der Wohnung etwas kaputt, reicht eine <strong>Meldung an den Eigentümer</strong> und er muss sich um alles Weitere kümmern</li>



<li><strong>Vertragliche Sicherheit</strong>: Bei einem guten, langjährigen Mietvertrag hast du einen relativ hohe vertragliche Sicherheit. Eine Kündigung von Heute auf Morgen ist nicht möglich. Achtung aber beim Thema <strong>Kündigung wegen Eigenbedarf</strong>! Darum weiter unten noch ein paar Worte</li>



<li><strong>Schwankungen am Immobilienmarkt</strong> interessieren nicht: Als Mieter juckt es dich nicht, ob die Immobilie an Wert gewinnt oder verliert. Maximal kann sich das auf die Miete auswirken. Tendenziell kann dir aber ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/droht-china-der-kollaps-neue-finanzkrise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobiliencrash</a> ziemlich egal sein</li>



<li>Derzeit <strong>mangelhafte Mietrendite</strong>: Die aktuell <strong>hohen Immobilienpreise</strong> sorgen dafür, dass es aktuell sehr schwer ist, eine gute Mietrendite nach Kosten zu erwirtschaften. Wenn du also lukrativ vermieten möchtest, ungünstiges Umfeld!</li>



<li><strong>Mieter erhalten tendenziell immer mehr Rechte</strong>, Vermieter entsprechend weniger (<strong>Mietbremse</strong>, Mietdeckel, <a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enteignungen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neue Vermögenssteuer</a>?)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für die selbstgenutzte Immobilie und gegen das Mieten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mieter zahlen auch Kosten</strong>, die ihnen nicht direkt nutzen (Umlagefähige Kosten wie <strong>Grundsteuer</strong> etc.). Zwar gehe ich davon, dass dies auch nicht mehr lange so sein wird, aber aktuell ist das noch der Fall</li>



<li><strong>Eigener Grund und Boden</strong>, somit <strong>eigene Spielregeln</strong>: Ein eigener Garten, eigene Verbundenheit mit dem Erdreich oder freie Natur für die Kinder zum Spielen. Ja, das ist Luxus. Aber für die meisten Menschen ein dennoch ziemlich erstrebenswerter. Egal ob für Spaß und Spiel oder zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anbauen eigener Früchte oder Gemüse</a>: Eigenes Land macht dich trotz allem ein Stück unabhängiger</li>



<li><strong>Schutz vor Kündigungen durch den Vermieter</strong>: Als Mieter schwankt über die stets das Damoklesschwert der Kündigung durch deinen Vermieter. Egal was für einen tollen, unabhängigen Lifestyle du pflegst, wenn die Kündigung kommt, bringt dich das in Schwierigkeiten. Zwar kann man sogar eine Kündigung aus Eigenbedarf vertraglich ausschließen, im Härtefall wird der Eigentümer aber stets <strong>Zugriff auf sein Hab und Gut</strong> bekommen. Zumindest solange wir noch in einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">halbwegs freiheitlichen System</a> leben</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile von Wohneigentum</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Immobilien <strong>in guter Lage</strong> behalten und steigern auch <strong>langfristig</strong> ihren Wert: Nicht umsonst gibt es die Floskel: &#8222;Lage, Lage, Lage!&#8220;. Tatsächlich kommt es in erster Linie auf die Lage der Immobilie an und nicht auf die Immobilie an sich. Diese hat steuerlich betrachtet nämlich <a href="https://www.steuernetz.de/lexikon/die-gebaeudeabschreibung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach 50 Jahren genau den Wert &#8222;<em>Null</em>&#8222;</a>.</li>



<li>Kaufen und nach <strong>10-20 Jahren verkaufen KANN ein gutes Geschäft sein</strong>: Wenn die Immobilie im Wert steigt, kannst du sie <strong>mit Gewinn wieder verkaufen</strong> und genießt ab diesem Zeitpunkt wieder die Vorzüge der Flexibilität eines Mieters (z.B. wenn du im Alter oft und viel auf Reisen bist). Letztenendes bindet dich die Immobilie maximal <strong>10 Jahre</strong> und dann <strong>darfst du sie laut BGB verkaufen</strong> &#8211; egal wie dein Vertrag mit der Bank aussieht und das sogar <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerfrei</a></li>



<li>Eigene <strong>Entscheidung</strong>, was, wann und wie <strong>repariert</strong> werden soll: Klar, du entscheidest, in welchem Zustand sich dein Eigentum befindet. Du erachtest eine Reparatur nicht als notwendig? Dann lass es. Niemand kann dir reinreden oder dich hier unter Druck setzen (von sicherheitsrelevanten oder baurechtlich vorgeschriebenen Reparaturen einmal abgesehen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Paralleler Vermögensaufbau als Mieter kriegsentscheidend!</h2>



<p>Vermieter bzw. Eigentümer von Immobilien besitzen in der Regel mehr Vermögen. Manche führen dies auf den <strong>Disziplinierungseffekt</strong> einer Immobilie zurück: Du bist einfach gezwungen, deinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit bei der Bank</a> abzuzahlen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Exkurs: In <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unserem Kreditrechner</a> kannst du dir aktuell günstige Immobilienkredite kostenfrei durchrechnen lassen.</em></pre>



<p>Dieser Zwang sorgt dann dafür, dass konsequent gespart wird. Dadurch schneiden Eigentümer oft besser ab, als Mieter. Wenn der Mieter aber parallel einen <strong>smarten Vermögensaufbau</strong> betreibt und dieses Geld ebenso anspart und vom <strong>Zinseszinseffekt</strong> profitieren lässt, dann kann die Rechnung schnell ganz anders aussehen.</p>



<p>In der Praxis kann das so aussehen: Du bist Mieter und investierst die Mehrkosten, die ein Vermieter hätte (Instandhaltungsrücklage etc.) stattdessen in einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>. Am Ende fährst du so vermutlich nicht wesentlich schlechter als der Eigentümer. Vorausgesetzt die Miete ist nicht allzu hoch! Und hier kommen wir nun zum Knackpunkt der heutigen Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Mieten ziehen das Pendel in Richtung Eigentum</h2>



<p>Die aktuell sehr hohen Mieten in vielen Teilen Deutschlands und Europas (die <strong>EU-Geldpolitik</strong> lässt grüßen!) verschieben in meinen Augen derzeit die <strong>Rechnung in Richtung Eigentum</strong>. Geld ist billig, die Mieten hoch. Wenn ich nun die Wahl habe, eine Immobilie für <strong>1100 Euro zu mieten</strong> oder für <strong>1300 Euro</strong> Darlehensbetrag an die Bank zu kaufen, dann fällt für mich die Wahl derzeit auf den Kauf. </p>



<p>Die Immobilie kann ich nach <strong>10 Jahren</strong> mutmaßlich mit Gewinn <strong>wieder verkaufen</strong> und habe bis dahin vielleicht sogar nur die <strong>Zinsen</strong> bezahlt. Diese kann ich wiederum von der Steuer absetzen. Vielleicht habe ich sogar <strong>Gewinn gemacht</strong> und dadurch quasi &#8222;kostenfrei&#8220; gewohnt.</p>



<p>Auf Miete ist das Geld futsch. Als <strong>Mieten noch günstiger war als Kaufen</strong>, war die Rechnung anders: Für <strong>600 Euro Mieten</strong> oder <strong>1300 Euro kaufen</strong>, machte dann doch einen klareren Unterschied. Wie oben beschrieben würde es hier dann eher Sinn machen, zu mieten und die <strong>Differenz von 700 Euro</strong> in einen<a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> ETF-Sparplan</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien-Depot</a> zu investieren. Dann würde der Mieter vermutlich den Eigentümer renditetechnisch schlagen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hier kostenloses ETF-und Aktien-Depot beim Test-Sieger eröffnen: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117432B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Das Smartbroker-Wertpapierdepot</a></em>*</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstgenutzte Immobilie? Inzwischen ja!</h2>



<p>Daher sehe ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> inzwischen als nicht mehr so unwirtschaftlich wie am Anfang meines Blogs im Jahr 2016. Zu viel hat sich seitdem geändert. Zum einen <strong>finanzpolitisch</strong> durch die hohen Mieten, <strong>Immobilienpreise</strong> und das <strong>billige Geld</strong>, aber auch <strong>gesellschaftlich</strong>. Durch die Corona-Pandemie hat sich bei mir ein Bedürfnis nach <strong>Abgeschiedenheit </strong>eingeschlichen. </p>



<p>Die Vorstellung, ein eigenes (bezahlbares) Haus, in einer schönen Gegend mit <strong>viel Natur</strong> mit einem eigenen <strong>kleinen Grundstück</strong> zum Anbau von eigenem Obst/Gemüse zu haben, war plötzlich eine sehr attraktive! Weg von den ganzen verrückten Menschen Pro oder Contra Impfungen und dem ganzen Zeugs.</p>



<p>Offenbar schwimme ich hier dann wieder mit im Trend, weil es auch Anderen so zu gehen scheint. Vermehrt liest man von Trends weg von der Stadt und hin aufs Land als Reaktion auf die Pandemie. </p>



<p>Ein weiterer ganz privater Punkt kam natürlich auch hinzu: Wer Nachwuchs hat, weiß Platz zu schätzen. Genauso wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/innere-ruhe-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruhe</a>, Frieden und <strong>Natur</strong>. Im hektischen und verrückten Stadtleben kann man dem eigenen Nachwuchs hier in meinen Augen schlechter gerecht werden. Zumal der aktuelle Trend zum Home-Office ohnehin die Wohnungsfrage weniger kriegsentscheidend sein lässt. </p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Weil eines hasse ich seit 2016 nach wie vor: Das tägliche Pendeln und Verschwenden von Lebenszeit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilien-ETF als Alternative?</h2>



<p>Wenn du aber auch als Mieter Wohneigentum erwerben möchtest, dann geht dies selbstverständlich auch <strong>ohne eine eigene Immobilie</strong>. Hier könntest du zum Beispiel in <strong>Immobilien-ETFs</strong> oder <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Real-Estate-Investment-Trust" target="_blank" rel="noreferrer noopener">REITs</a></strong> investieren. Dadurch bist du im Prinzip ebenfalls in die <strong>Asset-Klasse Immobilie</strong> investiert und hast eine Ausschüttungsrendite von <strong>3-6 Prozent</strong>, je nach Risiko und Anlageschwerpunkt. So eine Mietrendite zu erzielen ist aktuell mit einer vermieteten Immobilie nahezu unmöglich.</p>



<p>Zusätzlich zu meiner eigenen Immobilie investiere auch ich in einen <strong>REIT</strong>, der mir verlässlich <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden </a>auszahlt.</p>



<p>Wenn dich diese Art des <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> mit Immo-ETFs oder REITs interessiert, kann ich dir abschließend das Buch von <strong>Luis Pazos</strong> empfehlen, der genau diese Thematik in seinem Buch &#8222;<strong>Bargeld statt Buchgewinn</strong>&#8220; behandelt. Bislang habe ich nur Zusammenfassungen davon gelesen, werde es aber demnächst auch selbst lesen. Gerne werde ich dir dann eine konkrete Rezension verfassen und wie ich diese <strong>Anlagestrategie</strong> für mich bewerte.</p>



<p><strong>Wie stehst nun du zum Thema selbstgenutzte Immobilie? Undenkbar oder auch dein persönliches Ziel?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Enteignungen gegen Wohnungsnot?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 20:24:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In nachfolgendem Text möchte ich aufgrund der aktuellen und meiner Meinung nach auch grundsätzlich sehr wichtigen Debatte meine ureigenen Ansichten zum Thema Enteignungen in Berlin zum Ausdruck bringen: Ich kann aktuell über die Vorgänge innerhalb dieser Republik tatsächlich nur müde mit dem Kopf schütteln. Nun sollen also nach Willen der grün-linken Meinungsfaschisten also Enteignungen von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>In nachfolgendem Text möchte ich aufgrund der aktuellen und meiner Meinung nach auch grundsätzlich sehr wichtigen Debatte meine ureigenen Ansichten zum Thema </em><strong><em>Enteignungen in Berlin</em></strong><em> zum Ausdruck bringen:</em></p>



<p class="has-drop-cap">Ich kann aktuell über die Vorgänge innerhalb dieser Republik tatsächlich nur müde mit dem Kopf schütteln. Nun sollen also nach Willen der grün-linken Meinungsfaschisten also <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wohnungspolitik-enteignungen-union-und-fdp-empoeren-sich-ueber-gedankenwelt-der-gruenen/24194092.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Enteignungen von privaten Wohnungskonzernen (öffnet in neuem Tab)">Enteignungen von privaten Wohnungskonzernen</a> die Lösung aller Probleme auf dem Wohnungsmarkt sein. Ich fasse es nicht.</p>



<p>Haben wir absolut rein gar nichts aus den <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Vorgängen der 1930er Jahren (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2KyemZd" target="_blank">Vorgängen der 1930er Jahren</a>*</strong> und des <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="1989 gescheiterten zweiten deutschen Staates (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2I8F9JA" target="_blank">1989 gescheiterten zweiten deutschen Staates</a>*</strong> gelernt? <strong>Enteignungen</strong> durch den Staat zur angeblich besseren Versorgung der Bürger mit Wohnraum&#8230;echt jetzt? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundrecht auf Privateigentum in Deutschland</h2>



<p>Wir können in Deutschland meiner Meinung nach absolut zu Recht stolz auf unser <strong>Grundgesetz</strong> und die darin garantierten <strong>Grund- und Menschenrechte</strong> eines Jeden sein. Hierzu zählen auch die in der aktuellen Diskussion angeführten zwei Artikel. Zum Einen das <strong>Grundrecht auf Privatbesitz</strong> (<strong>Artikel 14 GG</strong>), zum Anderen die grundsätzliche Möglichkeit, <strong>Menschen zu enteignen</strong> (<strong>Artikel 15 GG</strong>).</p>



<p>So heißt es im Grundgesetz:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.<br>(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.<br>(3)  Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf  nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und  Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter  Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu  bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der  Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen. </p>
<cite> Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 14 </cite></blockquote>



<p>Der Artikel 14 ist somit Garant für tatsächlich gelebte <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" label="Freiheit (öffnet in neuem Tab)">Freiheit</a></strong>, dadurch dass sich Menschen <strong>Wohlstand aufbauen dürfen</strong> und <strong>können</strong>. </p>



<p>Die Befürworter von Enteignungen berufen sich wiederum ebenfalls auf das Grundgesetz, welches im <strong>Artikel 15</strong> besagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke  der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der  Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der  Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14  Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.&#8220; </p>
<cite>Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 15</cite></blockquote>



<p>Soviel zu den juristischen Hintergründen der Vorgänge in Berlin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sozialismus durch die Hintertüre</h2>



<p>Manch einer sieht sich in den Forderungen der Enteignungsbefürworter in der Annahme bestätigt, dass insbesondere die Grünen nun doch allmählich ihre <strong>bürgerliche Fassade</strong> fallen lassen und des &#8222;<em>Pudels Kern</em>&#8220; zeigen. </p>



<p>Und dieser ist nunmal wenn man nach den aktuellen Plänen à la <strong>Enteignungen von privaten Immobilienfirmen in Berlin</strong>, dem generellen <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren (Benzin UND Diesel) bis 2030 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sueddeutsche.de/auto/klimaschutz-gruene-verbot-verbrennungsmotoren-elektroautos-1.4399722" target="_blank">Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren (Benzin UND Diesel) bis 2030</a></strong> und nicht zuletzt dem <strong>Gender-Faschismus</strong>, der keine andere Sichtweise toleriert, alles andere als freiheitlich im Sinne des Grundgesetzes unserer <strong>freiheitlich demokratischen Grundordnung</strong> (FDGO). </p>



<p>Traurig aber wahr: Wer heutzutage die Grünen wählt, der wählt <strong>Gängelung und Bevormundung</strong> und gibt seine eigene Souveränität im Glauben an den Übertrag an eine bessere moralische Instanz ab. Dass diese &#8222;neue Moral&#8220; sehr viel mehr mit <strong>totalitären Systemen</strong> gemein hat, die sie angeblich zu bekämpfen beabsichtigt, ist eine lustige Ironie der Geschichte.</p>



<p>Grundsätzlich kann eine Norm natürlich Sinn machen, wenn sie gewisse Lebensgrundlagen der Menschen für alle zugänglich halten soll. So kann man natürlich auch Autobahnen nicht um jedes freistehende Haus herumführen. Hier müssen klar Lösungen her. </p>



<p>Aber zu glauben, dass <strong>Enteignungen</strong> von Firmen wie <strong>Vonovia</strong> oder <strong>Deutsche Wohnen</strong> auch nur eine Wohnung mehr für Menschen zur Verfügung stellen, ist doch mehr als naiv. Ob der inkompetente Staat oder eine Privatfirma die Wohnung bewirtschaftet sorgt nicht für mehr Menschen IN der Wohnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Staat als Immobilienmanager?</h2>



<p>Ich halte absolut gar nichts davon, wenn sich der Staat anschickt, entweder <strong>große Vermögen zu verwalten</strong> (siehe Gesetzliche Rente) oder eben wie in aktueller Debatte tausende von Wohneinheiten. Ich denke, dass man solche Dinge tatsächlich den Experten überlassen sollte und nicht den Politikern.</p>



<p>Wie geht es also weiter?</p>



<p>Ich hoffe stark, dass die aktuelle Enteignungsdebatte nur ein mediales Frühjahrs-Loch bleibt. Sollte es tatsächlich dazu und zu weiteren Vorhaben der <strong>links-grünen Meinungsnazis</strong> kommen, dann wird ein Auswandern für mich tatsächlich eine überlegenswerte Option. Ich gebe so schnell jedoch nicht auf und hoffe, dass irgendwann in der politischen Diskussion wieder <strong>humanistische Vernunft</strong> Einzug hält. Wie an anderer Stelle erwähnt: <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In dubio pro libertate</a>.</p>



<p>Ich befürchte nur, dass es uns dazu aktuell noch viel zu gut geht und es erst wieder <strong>6-8 Millionen</strong> Arbeitslose, den Zusammenbruch der Sozialsysteme und unserer Schlüsselindustrien und zwei, drei weitere Flüchtlingswellen wie 2015/2016 benötigt, ehe sich die saturierten <strong>Grün-Wähler</strong> und <strong>Umverteiler</strong> vielleicht eines Besseren besinnen. Aber wenn es dazu kommt, war natürlich auch der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kapitalismus an allem Schuld (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2OUATOj" target="_blank">Kapitalismus an allem Schuld</a>*&#8230;</p>



<p>Ich bin nur froh, dass es immer noch Menschen mit ähnlichen Ansichten wie meiner gibt, die diese Meinungen auch öffentlich und sehr pointiert äußern. Nachzulesen in etwa in einem Kommentar von Malte Fischer über die Enteignungsforderungen unter der Überschrift &#8222;<strong>Rettet das Privateigentum!</strong>&#8220; (<a aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/enteignungsforderungen-rettet-das-privateigentum/24196518.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p><strong>Wie stehst du zu der aktuellen Einteignungs-Debatte?</strong></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/">Enteignungen gegen Wohnungsnot?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Links gegen Rechts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2018 20:32:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich weiß ja nicht wie es dir geht. Aber mir geht es mittlerweile ziemlich auf den Sa**. Gemeint ist das dauernde politische Rumgezerfe Links gegen Rechts, was momentan stattfindet. Immer wenn ich in Social Media unterwegs bin, ereilt mich der Eindruck, dass der politische Ton durch Facebook und Co. immer rauer zu werden scheint. Warum...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Ich weiß ja nicht wie es dir geht. Aber mir geht es mittlerweile ziemlich auf den Sa**. Gemeint ist das dauernde politische Rumgezerfe<strong> Links gegen Rechts</strong>, was momentan stattfindet. Immer wenn ich in <strong>Social Media</strong> unterwegs bin, ereilt mich der Eindruck, dass der politische Ton durch Facebook und Co. immer rauer zu werden scheint. Warum denn bitte? Werden wir Menschen immer blöder? Ich glaube nicht, also chillt mal&#8230;</p>



<p>Normalerweise schreibe ich in diesem Blog nicht direkt über Politik, allenfalls prangere ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diverse Missstände</a> und meiner Meinung nach stattfindende <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Manipulationen</a> an. In diesem Falle möchte ich dann aber doch mal auf die Politik kurz eingehen und dir meine Gedanken mitteilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Links gegen Rechts &#8211; das alte Lied</h2>



<p>Bereits seit <strong>Karl Marx</strong>&#8218; die Welt mit seinem Manifest &#8222;<a href="https://amzn.to/2BGJPS8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Kapital: Kritik der politischen Ökonomie</a>&#8222;* <em>beglückt</em> hat, geistert es (auch heute noch) durch die Bibliotheken junger Menschen und genießt ungeteilte Aufmerksamkeit. </p>



<p>Besonders der neuen <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Z</a> sagt man hier eine gewisse Tendenz zu <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sozialistischen Gedanken</a> nach. Der Staat soll alles regeln und in Watte packen. Ohne Zweifel gehört Karl Marx&#8216; Schrift zur Weltliteratur, soviel Respekt muss sein. Und auch in Zeiten von aufkommender <strong>Digitalisierung</strong>, <strong>Globalisierung</strong> und Diskussionen um ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/bedingungsloses-grundeinkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundeinkommen</a>, hat die kritische Betrachtung mancher Vorgänge durchaus seine Berechtigung.</p>



<p>Ich finde nur, dass der Ton derzeit viel zu häufig ins <strong>Hysterische</strong> und Verallgemeindernde umschlägt, sowohl auf der politischen <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken</a>, wie der politischen Rechten. Junge Leute der linken Seite schmücken sich mit Stickern a la &#8222;<em>Fuck AfD</em>&#8222;, &#8222;<em>nie wieder Faschismus</em>&#8220; und &#8222;<em>schafft Deutschland ab!</em>&#8222;.</p>



<p>Die rechte Seite tut es ihnen gleich und hetzt gegen Ausländer, Angela Merkel, &#8222;Rassenvermischung&#8220;, <strong>Flüchtlinge</strong>, die Globalisierung (richtig gehört &#8211; nicht nur die <strong>Politische Linke</strong> hat was dagegen) an sich oder alles was eben sonst so <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angst</a> macht.</p>



<p>Manchmal frage ich mich, ob es nicht einen <strong>digitalen Führerschein</strong> bräuchte, um sich in<strong> sozialen Medien</strong> überhaupt äußern zu dürfen. Du lieber Leser müsstest aber inzwischen wissen, dass ich vom Grundsatz her ein Freund der (halbwegs unpolitischen) <a href="https://amzn.to/2QpZEox" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiheit</a>* bin, daher halte ich grundsätzlich nichts von Zensur, egal welcher Couleur. Mein kleines persönliches Manifest habe ich <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> damals schon verfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwarz gegen Weiß</h2>



<p>Die ganzen aktuellen Diskussionen ermüden mich so ziemlich. Genauso wie die ganzen Fragen die in der aktuellen <strong>Tagespolitik</strong> derzeit so erörtert werden. Dahinter steckt meiner Meinung nach sehr oft der alte Konflikt von <strong>Links gegen Rechts</strong>. Ein paar kleine Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>&#8222;Darf ein Friedrich Merz mit seinem Millioneneinkommen und seiner Vita Bundeskanzler oder zumindest CDU-Chef werden?&#8220;</strong> </li>
</ul>



<p>Hier mockieren sich die Kritiker tatsächlich, dass zwischen Merz und der Finanzindustrie eine zu enge Beziehung herrscht und er <strong>mehrfacher Millionär</strong> ist. Kann man sich dran stören, <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Reichen sind ja alle blöd</a>. Aber wieso nicht einfach mal so sehen: Merz ist ein Mensch, der aus der <strong>Privatwirtschaft</strong> kommt und freiwillig und <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziell unabhängig</a> nach einer Pause wieder in die Politik wechselt. Selbst eine Kanzlerschaft kann für ihn schonmal kein rein monetärer Anreiz sein.</p>



<p>Unabhängig meine ich hier im Sinne von unabhängig von <strong>Diätenzahlungen</strong>, Dienstreisen und anderen Vergünstigungen, die sich unsere <strong>Berufspolitiker</strong> auf Steuerzahlerkosten nur allzu gerne gönnen. In der Theorie könnte ein Merz also tatsächlich aus Leidenschaft handeln, weil er wirklich Etwas ändern möchte. Wie die Praxis dann freilich aussieht, bliebe abzuwarten.</p>



<p>Wäre das denn schlecht? Weht nicht derzeit sowieso eine Sehnsucht nach Wandel durch das <a href="https://www.welt.de/debatte/kommentare/article182499488/Krise-des-Westens-Deutschland-muss-die-Schmerzen-des-Erwachsenwerdens-bewaeltigen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stillstehende politische Deutschland</a>? Wieso sollte man ihm diese Chance also absprechen? Wenn dann aus persönlichen Gründen oder eben weil man auf der anderen politischen Seite steht. Aber dann doch bitte nicht nur aufgrund seiner Vita und seines Vermögens.</p>



<p>Gibt es in unserer Politik nicht sowieso zu viele Berufspolitiker und Vollzeit-Parlamentarier? Wieviele <strong>Unternehmer</strong> und/oder <strong>Selbstständige</strong> sitzen denn im Bundestag? Recherchiere gerne mal selbst nach. Abwechslung wäre hier also durchaus wünschenswert. Böse Zungen behaupten ja, dass manche Politiker (z.B. auf der grünen Seite <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutsche-spitzenpolitiker-verschleiern-ihre-studienabbrueche-12194627.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia Roth</a>) ohne die Politik tatsächlich <em><strong>arbeitslos</strong></em> wären und viele Lebensläufe &#8222;geschönt&#8220; sind&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiheit vs. Staatsgläubigkeit</h2>



<p>Warum lässt man einen Merz nicht einfach mal beweisen ob und was er so drauf hat? Soll er sich doch mal der Realität stellen und sich beweisen. Irgendwann hat so schließlich mal unsere <strong>soziale Marktwirtschaft</strong> funktioniert, die uns in diese Führungsposition in Europa gebracht hat, die Deutschland (noch?) hat.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>&#8222;Kann man einen Christian Lindner überhaupt ernst nehmen? War er nicht mal mit einem Start-Up selbst pleite (<a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/schoener-scheitern-mit-dem-fdp-chef-christian-lindner-vortrag-auf-der-fuckup-night-der-uni-frankfurt-ueber-die-moomax-gmbh-14107421.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>)?&#8220;</strong> </li>
</ul>



<p>Nunja, hierzu kann ich nicht viel sagen, weil mir die notwendigen Hintergründe zur Pleite fehlen. Ich kenne nur die Darstellung in manchen Medien. Da <strong>Liberale</strong> in eher <strong>linksgeprägten Medien</strong> grundsätzlich einen schweren Stand haben, dürfte die teilweise negative Darstellung teilweise erklären.</p>



<p>So finde ich auch die bekannte Reportage auf <strong>NDR</strong> über ihn &#8211; nunja &#8211; sagen wir mal nicht gerade positiv sympathisch. Er wird eher als emotional kalt, skrupellos und erfolgsgeil dargestellt. Aber das ist nur meine Meinung, mach dir am besten selbst ein Bild: [<em>Hinweis: Die Reportage wurde zwischenzeitlich von Youtube entfernt. Eventuell waren manche &#8222;Fakten&#8220; des NDR doch nicht korrekt recherchiert?!</em>]</p>



<p>Eines kann ich aber sagen: In den USA gleicht es einem Adelsschlag, wenn man als <strong>Unternehmer</strong> oder <strong>Selbstständiger mal pleite war</strong> und es dann im Laufe der eigenen Vita aus eigener Kraft aber dennoch wieder nach Oben geschafft hat. Nur in Deutschland scheint dies irgendwie verpönt zu sein. Das ist wohl der Unterschied zwischen der <strong>positiven angelsächsischen Mentalität</strong> und der <strong>ewig kritisierenden und negativen deuts</strong>chen Mentalität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frage der Mentalität?!</h2>



<p>Manchmal drängt sich mir der Eindruck auf, dass Persönlichkeiten mit einem <strong>nicht gerade stromlinienförmigen Lebenslauf</strong> à la &#8222;<em>Schule-Ausbildung/Studium-Angestelltenjob-Kinder-Rente-Tod</em>&#8220; hierzulande gerne argwöhnisch und skeptisch betrachtet werden. Zumindest vom <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mainstream</a>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Flüchtlingsproblematik</strong> </li>
</ul>



<p>Ja auch dieses Thema möchte ich hier ansprechen *wow, mutig isser*. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die beiden Lager auch hier dermaßen abgehen wie Nachbars Lumpi. Genau wie eine sich abschottende Gesellschaft nie und nimmer <strong>langfristig</strong> funktionieren kann (nenne mir gerne mal ein gegenteiliges Beispiel? Kuba? *lach*), gilt dies in gleichem Maße auch für Gesellschaften, die ungefiltert alle Arten von Nationen die eigenen Grenzen passieren lassen. Letzteres erlebten wir vielleicht tatsächlich seit Ende 2015 bis Heute.</p>



<p>Weiter möchte ich dies auch nicht kommentieren. Aber: Kann man sich nicht einfach mal in der Mitte treffen? Ein <strong>aufgeblähter Wohlfühl-Sozialstaat</strong> mit geschröpften Leistungsträgern wird auf Dauer nicht funktionieren (die Politik erkennt das zunehmend in Bezug auf die <a href="https://www.finanzguerilla.de/jammern-ueber-die-gesetzliche-rente/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzliche Rente</a>). Ja, das Geld muss tatsächlich auch erwirtschaftet werden und wächst nicht auf Bäumen.</p>



<p>Genauso ist aber auch eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/attentate-von-bayern-gedankenspiele/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">positive <strong>Migration</strong></a> für eine Gesellschaft überlebenswichtig, wirtschaftlich wie auch kulturell. Wie wäre der Wiederaufbau Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg in den 50er und 60er Jahren ohne die ganzen Gastarbeiter verlaufen? Spannend. Migration ist wichtig und richtig. Aber dann doch bitte eine <em>professionell gesteuerte</em>, <em>intelligente</em> und <em>soziale</em>. Aber keine Drehkreuz-Migration ohne Kontrolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Habt euch lieb!</h2>



<p>Also etwas mehr Contenance bitte. Ich weiß, dass Social Media und die ganzen sehr einfach gestrickten Kommentierer etc. es geradezu herausfordern, dass man ebenso polemisch unterirdische Äußerungen ablässt. Aber wem nutzt das? Jetzt mal echt: WEM NUTZT DAS? Dir jedenfalls nicht. Es raubt im Endeffekt nur Lebenszeit, die du in etwas Sinnvolles hättest investieren können. Zudem macht es dir schlechte Laune und vertreibt dein ansonsten (hoffentlich) <strong>positives Mindset</strong>.</p>



<p>Egal ob du nun <strong>politisch links oder rechts</strong> bist: Sobald du Kommentare des anderen Lagers liest, überkommt dich doch sicher auch ein recht ungutes Gefühl von Abneigung, wenn nicht Hass. Nicht gerade positiv.</p>



<p><em>Warum tust du dir das an?</em></p>



<p>Ich für meinen Teil mache es daher so: Politisch meide ich <strong>Facebook und Co</strong>. Entscheidend sind ohnehin eher die eigenen Taten und weniger die (geschriebenen) Worte. Ich diskutiere lieber bei einem Bierchen oder einem Kaffee direkt und persönlich, anstatt dieses Kasperletheater in den Social Media weiter mitzumachen.</p>



<p>Hierzu lege ich dann ergänzend noch von Zeit zu Zeit, frei nach <a href="https://amzn.to/2QqpWHr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rolf Dobelli</a>*, eine <a href="https://www.dobelli.com/en/books/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social-Media- und News-Diät</a> ein. Probier es aus, es wirkt manchmal wahre (Stimmungs-)Wunder&#8230;</p>



<p>Wie gehst du mit solchen Themen um?<br><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a></p>
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