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	<title>Enteignungen Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Enteignungen Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 19:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohneigentum und Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generell betrachte ich eine selbstgenutzte Immobilie ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich rein rechnerisch tatsächlich oft als Mieter unter bestimmten Bedingungen besser. Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: Corona, die aktuelle Situation am Immobilienmarkt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Generell betrachte ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich <em>rein rechnerisch</em> tatsächlich oft als <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieter unter bestimmten Bedingungen besser</a>. </p>



<p>Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die <strong>aktuelle Situation am Immobilienmarkt</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein Familiennachwuchs</a> sind hier „<em>schuld</em>“ daran, dass ich das Thema Eigenheim inzwischen differenzierter betrachte. Selbst der <strong>Focus</strong> widmete sich jüngst der Frage <a href="https://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilien-experte-reiner-braun-mieten-ist-fast-immer-guenstiger-als-kaufen-doch-im-alter-dreht-sich-die-rechnung_id_24297995.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ob Mieten unter dem Strich noch immer billiger ist, als Kaufen</a>. Oder ob sich bei der Einschätzung etwas verändert hat.</p>



<p>Wie stehe ich also heute zum Thema <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Mieten ist immer besser als kaufen!&#8220;</h2>



<p>In einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meiner ersten Artikel</a> hatte ich genau diese Meinung vertreten. Eine <strong>Immobilie besitzen und vermieten</strong> auf der einen Seite, <strong>selbst auf Miete wohnen auf der anderen Seite</strong>, war für mich auch der smarte Königsweg. Immerhin &#8211; so meine damalige Ansicht &#8211; machen es <strong>Gerald Hörhan</strong> und andere <strong>erfolgreiche Immobilien-Millionäre</strong> ja vor.</p>



<p>Der gute <a href="https://amzn.to/3ABrYHv" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Gerd Kommer</a>* urteilt sowieso ziemlich eindeutig <strong>gegen die selbstgenutzte Immobilie</strong>.</p>



<p>Dass ich meine Wohnung seit einigen Jahren ebenfalls vermiete, habe ich ja an <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">anderer Stelle</a> bereits geschrieben. Das „Asset“ Immobilie decke ich somit über <strong>meine eigene vermietete Wohnung</strong> schonmal ganz gut ab, da auch die <strong>Mietrendit</strong>e noch stimmt. Doch dazu später mehr.</p>



<p>So viel sei verraten: Auch auf andere Weise sorgen <strong>Immobilien</strong> bei mir für <strong>zusätzlichen Cashflow</strong>. Dennoch spiele ich aktuell mit dem Gedanken, mir eine familiengeeignete selbstgenutzte Immobilie zuzulegen. Selbstredend wird mein Depot hierfür aber nicht angetastet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für Mieten statt Kaufen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Flexibilität</strong>: Als Mieter bist du flexibel. Du kannst wohnen wo du möchtest und bei Bedarf innerhalb weniger Tage deinen Lebensmittelpunkt wieder verlagern. Egal ob <a href="https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuer Job</a>, eine neue Partnerschaft oder Knast: Als Mieter fährst du in sich ändernden Lebenslagen meist besser </li>



<li><strong>Kein Klumpenrisiko</strong>: Die meisten Menschen betrachten ihre selbstgenutzte Immobilie als das „<strong><em>größte Investment</em></strong>“ ihres Lebens. Ob es nun ein Investment ist oder nicht, &#8222;<em>groß</em>&#8220; ist es in jedem Fall. Vor allem bei den heutigen Preisen. Wenn du also eine <strong>Immobilie kaufst</strong>, bindest du auf einen Schlag sehr viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapital</a>. Und das über <strong>mehrere Jahre</strong> oder <strong>Jahrzehnte</strong>. Diversifikation ist etwas anderes.</li>



<li><strong>Andere Assets performen besser als Immobilien</strong>: Wenn du mietest, hast du die Möglichkeit, dein <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a> in anderen Assets, die wesentlich besser performen, für dich arbeiten zu lassen. Zum Beispiel in <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>.</li>



<li><strong>Keine Instandhaltungskosten</strong>: Mieter scheren sich nicht um <strong>kaputte Dächer</strong>, zu <strong>ersetzende Heizungen</strong>, aktuelle <strong>Öko-Vorschriften</strong> oder andere Probleme eines Eigentümers. Zwar können einige Kosten auf den Mieter umgelegt werden, aber die meisten <strong>Instandhaltungskosten</strong> gehen auf die Karte der Eigentümer. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile beim Mieten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Verwaltungsaufwand</strong>: Als Mieter unterschreibst du deinen Mietvertrag und das wars dann. Keine Nebenkostenabrechung erstellen, keine Eigentümerversammlungen, keine Schreiben mit Behörden, Gebäudeversicherungen etc. Einfach nur deine Miete zahlen und fertig</li>



<li><strong>Ansprechpartner für Reparaturen</strong>: Dies hängt mit dem vorigen Punkt zusammen. Ist in der Wohnung etwas kaputt, reicht eine <strong>Meldung an den Eigentümer</strong> und er muss sich um alles Weitere kümmern</li>



<li><strong>Vertragliche Sicherheit</strong>: Bei einem guten, langjährigen Mietvertrag hast du einen relativ hohe vertragliche Sicherheit. Eine Kündigung von Heute auf Morgen ist nicht möglich. Achtung aber beim Thema <strong>Kündigung wegen Eigenbedarf</strong>! Darum weiter unten noch ein paar Worte</li>



<li><strong>Schwankungen am Immobilienmarkt</strong> interessieren nicht: Als Mieter juckt es dich nicht, ob die Immobilie an Wert gewinnt oder verliert. Maximal kann sich das auf die Miete auswirken. Tendenziell kann dir aber ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/droht-china-der-kollaps-neue-finanzkrise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobiliencrash</a> ziemlich egal sein</li>



<li>Derzeit <strong>mangelhafte Mietrendite</strong>: Die aktuell <strong>hohen Immobilienpreise</strong> sorgen dafür, dass es aktuell sehr schwer ist, eine gute Mietrendite nach Kosten zu erwirtschaften. Wenn du also lukrativ vermieten möchtest, ungünstiges Umfeld!</li>



<li><strong>Mieter erhalten tendenziell immer mehr Rechte</strong>, Vermieter entsprechend weniger (<strong>Mietbremse</strong>, Mietdeckel, <a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enteignungen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neue Vermögenssteuer</a>?)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für die selbstgenutzte Immobilie und gegen das Mieten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mieter zahlen auch Kosten</strong>, die ihnen nicht direkt nutzen (Umlagefähige Kosten wie <strong>Grundsteuer</strong> etc.). Zwar gehe ich davon, dass dies auch nicht mehr lange so sein wird, aber aktuell ist das noch der Fall</li>



<li><strong>Eigener Grund und Boden</strong>, somit <strong>eigene Spielregeln</strong>: Ein eigener Garten, eigene Verbundenheit mit dem Erdreich oder freie Natur für die Kinder zum Spielen. Ja, das ist Luxus. Aber für die meisten Menschen ein dennoch ziemlich erstrebenswerter. Egal ob für Spaß und Spiel oder zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anbauen eigener Früchte oder Gemüse</a>: Eigenes Land macht dich trotz allem ein Stück unabhängiger</li>



<li><strong>Schutz vor Kündigungen durch den Vermieter</strong>: Als Mieter schwankt über die stets das Damoklesschwert der Kündigung durch deinen Vermieter. Egal was für einen tollen, unabhängigen Lifestyle du pflegst, wenn die Kündigung kommt, bringt dich das in Schwierigkeiten. Zwar kann man sogar eine Kündigung aus Eigenbedarf vertraglich ausschließen, im Härtefall wird der Eigentümer aber stets <strong>Zugriff auf sein Hab und Gut</strong> bekommen. Zumindest solange wir noch in einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">halbwegs freiheitlichen System</a> leben</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile von Wohneigentum</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Immobilien <strong>in guter Lage</strong> behalten und steigern auch <strong>langfristig</strong> ihren Wert: Nicht umsonst gibt es die Floskel: &#8222;Lage, Lage, Lage!&#8220;. Tatsächlich kommt es in erster Linie auf die Lage der Immobilie an und nicht auf die Immobilie an sich. Diese hat steuerlich betrachtet nämlich <a href="https://www.steuernetz.de/lexikon/die-gebaeudeabschreibung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach 50 Jahren genau den Wert &#8222;<em>Null</em>&#8222;</a>.</li>



<li>Kaufen und nach <strong>10-20 Jahren verkaufen KANN ein gutes Geschäft sein</strong>: Wenn die Immobilie im Wert steigt, kannst du sie <strong>mit Gewinn wieder verkaufen</strong> und genießt ab diesem Zeitpunkt wieder die Vorzüge der Flexibilität eines Mieters (z.B. wenn du im Alter oft und viel auf Reisen bist). Letztenendes bindet dich die Immobilie maximal <strong>10 Jahre</strong> und dann <strong>darfst du sie laut BGB verkaufen</strong> &#8211; egal wie dein Vertrag mit der Bank aussieht und das sogar <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerfrei</a></li>



<li>Eigene <strong>Entscheidung</strong>, was, wann und wie <strong>repariert</strong> werden soll: Klar, du entscheidest, in welchem Zustand sich dein Eigentum befindet. Du erachtest eine Reparatur nicht als notwendig? Dann lass es. Niemand kann dir reinreden oder dich hier unter Druck setzen (von sicherheitsrelevanten oder baurechtlich vorgeschriebenen Reparaturen einmal abgesehen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Paralleler Vermögensaufbau als Mieter kriegsentscheidend!</h2>



<p>Vermieter bzw. Eigentümer von Immobilien besitzen in der Regel mehr Vermögen. Manche führen dies auf den <strong>Disziplinierungseffekt</strong> einer Immobilie zurück: Du bist einfach gezwungen, deinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit bei der Bank</a> abzuzahlen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Exkurs: In <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unserem Kreditrechner</a> kannst du dir aktuell günstige Immobilienkredite kostenfrei durchrechnen lassen.</em></pre>



<p>Dieser Zwang sorgt dann dafür, dass konsequent gespart wird. Dadurch schneiden Eigentümer oft besser ab, als Mieter. Wenn der Mieter aber parallel einen <strong>smarten Vermögensaufbau</strong> betreibt und dieses Geld ebenso anspart und vom <strong>Zinseszinseffekt</strong> profitieren lässt, dann kann die Rechnung schnell ganz anders aussehen.</p>



<p>In der Praxis kann das so aussehen: Du bist Mieter und investierst die Mehrkosten, die ein Vermieter hätte (Instandhaltungsrücklage etc.) stattdessen in einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>. Am Ende fährst du so vermutlich nicht wesentlich schlechter als der Eigentümer. Vorausgesetzt die Miete ist nicht allzu hoch! Und hier kommen wir nun zum Knackpunkt der heutigen Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Mieten ziehen das Pendel in Richtung Eigentum</h2>



<p>Die aktuell sehr hohen Mieten in vielen Teilen Deutschlands und Europas (die <strong>EU-Geldpolitik</strong> lässt grüßen!) verschieben in meinen Augen derzeit die <strong>Rechnung in Richtung Eigentum</strong>. Geld ist billig, die Mieten hoch. Wenn ich nun die Wahl habe, eine Immobilie für <strong>1100 Euro zu mieten</strong> oder für <strong>1300 Euro</strong> Darlehensbetrag an die Bank zu kaufen, dann fällt für mich die Wahl derzeit auf den Kauf. </p>



<p>Die Immobilie kann ich nach <strong>10 Jahren</strong> mutmaßlich mit Gewinn <strong>wieder verkaufen</strong> und habe bis dahin vielleicht sogar nur die <strong>Zinsen</strong> bezahlt. Diese kann ich wiederum von der Steuer absetzen. Vielleicht habe ich sogar <strong>Gewinn gemacht</strong> und dadurch quasi &#8222;kostenfrei&#8220; gewohnt.</p>



<p>Auf Miete ist das Geld futsch. Als <strong>Mieten noch günstiger war als Kaufen</strong>, war die Rechnung anders: Für <strong>600 Euro Mieten</strong> oder <strong>1300 Euro kaufen</strong>, machte dann doch einen klareren Unterschied. Wie oben beschrieben würde es hier dann eher Sinn machen, zu mieten und die <strong>Differenz von 700 Euro</strong> in einen<a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> ETF-Sparplan</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien-Depot</a> zu investieren. Dann würde der Mieter vermutlich den Eigentümer renditetechnisch schlagen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hier kostenloses ETF-und Aktien-Depot beim Test-Sieger eröffnen: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117432B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Das Smartbroker-Wertpapierdepot</a></em>*</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstgenutzte Immobilie? Inzwischen ja!</h2>



<p>Daher sehe ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> inzwischen als nicht mehr so unwirtschaftlich wie am Anfang meines Blogs im Jahr 2016. Zu viel hat sich seitdem geändert. Zum einen <strong>finanzpolitisch</strong> durch die hohen Mieten, <strong>Immobilienpreise</strong> und das <strong>billige Geld</strong>, aber auch <strong>gesellschaftlich</strong>. Durch die Corona-Pandemie hat sich bei mir ein Bedürfnis nach <strong>Abgeschiedenheit </strong>eingeschlichen. </p>



<p>Die Vorstellung, ein eigenes (bezahlbares) Haus, in einer schönen Gegend mit <strong>viel Natur</strong> mit einem eigenen <strong>kleinen Grundstück</strong> zum Anbau von eigenem Obst/Gemüse zu haben, war plötzlich eine sehr attraktive! Weg von den ganzen verrückten Menschen Pro oder Contra Impfungen und dem ganzen Zeugs.</p>



<p>Offenbar schwimme ich hier dann wieder mit im Trend, weil es auch Anderen so zu gehen scheint. Vermehrt liest man von Trends weg von der Stadt und hin aufs Land als Reaktion auf die Pandemie. </p>



<p>Ein weiterer ganz privater Punkt kam natürlich auch hinzu: Wer Nachwuchs hat, weiß Platz zu schätzen. Genauso wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/innere-ruhe-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruhe</a>, Frieden und <strong>Natur</strong>. Im hektischen und verrückten Stadtleben kann man dem eigenen Nachwuchs hier in meinen Augen schlechter gerecht werden. Zumal der aktuelle Trend zum Home-Office ohnehin die Wohnungsfrage weniger kriegsentscheidend sein lässt. </p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Weil eines hasse ich seit 2016 nach wie vor: Das tägliche Pendeln und Verschwenden von Lebenszeit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilien-ETF als Alternative?</h2>



<p>Wenn du aber auch als Mieter Wohneigentum erwerben möchtest, dann geht dies selbstverständlich auch <strong>ohne eine eigene Immobilie</strong>. Hier könntest du zum Beispiel in <strong>Immobilien-ETFs</strong> oder <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Real-Estate-Investment-Trust" target="_blank" rel="noreferrer noopener">REITs</a></strong> investieren. Dadurch bist du im Prinzip ebenfalls in die <strong>Asset-Klasse Immobilie</strong> investiert und hast eine Ausschüttungsrendite von <strong>3-6 Prozent</strong>, je nach Risiko und Anlageschwerpunkt. So eine Mietrendite zu erzielen ist aktuell mit einer vermieteten Immobilie nahezu unmöglich.</p>



<p>Zusätzlich zu meiner eigenen Immobilie investiere auch ich in einen <strong>REIT</strong>, der mir verlässlich <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden </a>auszahlt.</p>



<p>Wenn dich diese Art des <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> mit Immo-ETFs oder REITs interessiert, kann ich dir abschließend das Buch von <strong>Luis Pazos</strong> empfehlen, der genau diese Thematik in seinem Buch &#8222;<strong>Bargeld statt Buchgewinn</strong>&#8220; behandelt. Bislang habe ich nur Zusammenfassungen davon gelesen, werde es aber demnächst auch selbst lesen. Gerne werde ich dir dann eine konkrete Rezension verfassen und wie ich diese <strong>Anlagestrategie</strong> für mich bewerte.</p>



<p><strong>Wie stehst nun du zum Thema selbstgenutzte Immobilie? Undenkbar oder auch dein persönliches Ziel?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Kommt eine neue Vermögensteuer?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 16:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Enteignungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt in Deutschland bald eine neue Vermögensteuer? Nun beschäftigt uns das Corona-Virus schon seit beinahe einem ganzen Jahr und aktuell ist kein Ende in Sicht. Eines allerdings dürfte schon heute klar sein: Deutschland blutet und wird noch weiter bluten. Dies sowohl wirtschaftlich, als auch gesellschaftlich und kulturell. Parallel baut der Staat seine Macht immer weiter...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/">Kommt eine neue Vermögensteuer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Kommt in Deutschland bald eine neue <strong>Vermögensteuer</strong>? Nun beschäftigt uns das <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Virus</a> schon seit beinahe einem <strong>ganzen Jahr </strong>und aktuell ist kein Ende in Sicht. Eines allerdings dürfte schon heute klar sein: <strong>Deutschland blutet und wird noch weiter bluten</strong>. </p>



<p>Dies sowohl <strong>wirtschaftlich</strong>, als auch <strong>gesellschaftlich</strong> und <strong>kulturell</strong>. Parallel baut der Staat seine Macht immer weiter aus und die <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> leidet.</p>



<p>Drohende Unternehmensinsolvenzen, Quasi-„<strong><em>Berufsverbote</em></strong>“, eine exzessive Staatsverschuldung, immer neu erschaffenes <strong>Fiat-Geld durch die EZB</strong>. Da kann einem schon flau im Magen werden.</p>



<p>Irgendwann muss thematisiert werden, wovor sich Viele (vor allem in der Politik) heute noch fürchten. Nämlich die Diskussion darüber, <strong><em>wer die Zeche zahlen wird</em></strong>. Wenn man in die Politik lauscht, wird hinter vorgehaltener Hand schon von einer <strong><em>neuen Vermögensteuer</em></strong> oder zumindest einer &#8222;<strong><em>einmaligen Vermögensabgabe für Reiche</em></strong>“ gemunkelt.</p>



<p>Freilich vorwiegend aus den Lobbylagern, die schon historisch stets für <strong>Umverteilung</strong>, <strong>Etatismus</strong> und <strong>Planwirtschaft</strong> standen und noch heute stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter einer Vermögensteuer?</h2>



<p>In Deutschland gab es bereits eine <strong>Vermögensteuer</strong>. Letztmalig wurde sie <strong>1996</strong> erhoben, bis verfassungsrechtliche Zweifel dazu führten, dass sie <strong>seit 1997 gar nicht mehr erhoben wird</strong>. Wichtig zu wissen: </p>



<p><strong><em>Nicht die Gesetzmäßigkeit einer Vermögensteuer wurde angezweifelt, sondern nur die Ausgestaltung zur damaligen Zeit!</em></strong></p>



<p>So wurde Immobilienbesitz z.B. anders behandelt als ein Wertpapierdepot bzw. <strong>Vermögen auf dem Girokonto</strong>. Diese <em>Ungleichbehandlung</em> wurde durch das <strong>BVerfG</strong> als verfassungswidrig angesehen, weshalb dann die Steuer seit dieser Zeit gar nicht mehr erhoben wurde. Dies bedeutet also nicht, dass die Vermögenssteuer grundsätzlich verfassungswidrig ist. <strong>Im Gegenteil, das Vermögensteuergesetz (VStG) ist nach wie vor in Kraft!</strong></p>



<p>Im Grundgesetz ist im <strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_106.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel 106 GG</a></strong> die Vermögensteuer zudem grundsätzlich vorgesehen. Sie steht bei Erhebung den Ländern zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Substanz- statt Ertragsbesteuerung?</h2>



<p>Eine reinrassige Vermögensteuer stellt eine sogenannte „<strong>Substanzsteuer</strong>“ dar. Es werden also nicht die Erträge versteuert (wie üblich z.B. bei der Lohn-, Umsatz- oder Kapitalertragssteuer), sondern die eigentliche <em>Substanz</em>, die deine <strong>Erträge</strong> hervorbringt.</p>



<p>Im schlimmsten Fall schrumpft also dein <strong>Vermögens-Grundstock</strong> und hier dann wiederum in der Folge auch deine <strong>Erträge</strong>. Dies führt dann zu einem <strong>realen Vermögensverlust</strong>, im allerschlimmsten Fall zu einer <strong>Abwärtsspirale</strong>.</p>



<p>Zur Substanz zählen hier dann auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a>, sodass eine Immobilie wie auch ein Depot gleichwertig <strong>behandelt werden müssten</strong>. Da dies nicht der Fall war, wurde die Erhebungspraxis durch das Gericht damals gekippt.</p>



<p>Wenn man die aktuellen Preise für Immobilien anschaut, kann man davon ausgehen, dass die meisten Besitzer hier wohl durch eine <strong>neue Vermögensteuer</strong> betroffen wären. Zum Beispiel, wenn ein <strong>Freibetrag bis 400.000 Euro</strong> festgesetzt würde. <strong>Alles darüber hinaus unterläge dann der Besteuerung</strong>.</p>



<p>Das klingt alles sehr theoretisch. Wie sieht sowas dann in der Praxis aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vermögenssteuer in der Praxis</h2>



<p>Übertragen auf Wertpapiere würde eine solche Substanzsteuer bedeuten:</p>



<p>Wenn du dir dein Depot als <strong>eine Kuh</strong> vorstellst, die sich <strong>im Wachstum befindet</strong> oder <strong>Milch abgibt</strong>, wurde bislang nur <strong>die Milch</strong> oder die <strong>Wertsteigerung der Kuh bei Veräußerung</strong> besteuert. Bei einer <strong>Substanzsteuer wird aber die Kuh an sich besteuert</strong> – ungeachtet ob sie Milch gibt oder nicht, ob sie lahmt, wächst, im Wert steigt oder nicht.</p>



<p>Bei <strong>Immobilien</strong>: Du wirst alleine dadurch besteuert (oder „bestraft“?), dass du <em>überhaupt eine Immobilie besitzt</em>. Ungeachtet ob sie für dich lukrativ ist, dich sogar Geld kostet, du <strong>sie selbst bewohnst oder vermietest</strong>. Wenn du ein Schnäppchen gemacht hast, welches dann aber in den Folgejahren stark an Wert gewinnt, würde theoretisch auch deine Steuer von Jahr zu Jahr mitsteigen. Hier bestehen also noch viele Fragezeichen. </p>



<p>Auf dein Depot bezogen würde das bedeuten: Es hat aktuell z.B. einen Wert von 400.000 Euro. Auf diesen Wert zahlst du dann einen gewissen Prozentsatz Steuern (z.B. 1 Prozent, also 4000 Euro im Jahr). Ungeachtet der Wertsteigerungen oder Ausschüttungen. Der Depotwert würde dann zu einem gewissen Stichtag festgesetzt.</p>



<p>Ob aber auch ein Verlust hier dann gegengerechnet werden kann und zu einer nachträglichen Erstattung führt, wäre interessant. Kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer in Deutschland bis 1997</h2>



<p>Wie oben beschrieben gibt es die <strong>Vermögensteuer in Deutschland bis zum heutigen Tage noch</strong>, sie wird lediglich aktuell nicht mehr erhoben.</p>



<p>Letztmalig war dies 1996 der Fall. Es galt damals pro Familienmitglied eine Freigrenze von <strong>120.000 DM</strong> für Singles und <strong>240.000 DM</strong> für Verheiratete. Jedes Kind hatte zusätzlich <strong>120.000 DM</strong> frei. Dazu kamen noch <strong>50.000 DM</strong> für Personen über 60 Jahren oder in bestimmter Weise körperlich eingeschränkte Personen. Geregelt ist dies alles im <strong><a href="https://www.buzer.de/gesetz/130/a1780.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 6 Abs. 1-3 VStG</a></strong>.</p>



<p>Da das Gesetz de facto aktuell ausgesetzt ist, wurden die Beträge freilich nicht an den Euro angepasst und an die realwirtschaftlichen Gegebenheiten (Inflation) angepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer/-abgaben und ihre Geschichte in Deutschland</h2>



<p>Wenn wir in Deutschlands Geschichte blicken, gab es schon erschreckend häufig <strong>Vermögensteuern</strong> und <strong>einmalige (Zwangs)abgaben</strong>. Dies führt eindrucksvoll vor Augen, dass der deutsche Staat hier schon immer recht übergriffig war:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1893</strong>: <strong>Preußisches Ergänzungssteuergesetz</strong> (Vermögensteuer)</li>



<li><strong>1913</strong>: <strong>Wehrbeitrag</strong> (einmalige Vermögensabgabe auf Vermögen <strong>über 10.000 Mark</strong> als Reichssteuer)</li>



<li><strong>1918</strong>: <strong>Kriegsabgabe</strong> (einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung des Krieges)</li>



<li><strong>1919</strong>: <strong>Reichsnotopfer</strong> (einmalige Vermögensabgabe als Folge staatlicher Finanznot aufgrund der hohen Kriegsausgaben)</li>



<li><strong>1923-1952</strong>: <strong>Vermögensteuer nach preußischem Vorbild</strong></li>



<li><strong>1952 bis heute</strong>: Gesetz über den <strong>Lastenausgleich</strong> (LAG): Einmalige Vermögensabgabe, zahlbar an das Finanzamt; aka „<em><strong>Zwangshypothek</strong></em>“</li>



<li><strong>1952 bis heute</strong>: <strong>Vermögensteuergesetz</strong> (Vermögensteuer), wird jedoch aktuell nicht erhoben (siehe oben)</li>



<li><strong>2022</strong>: Einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung von <strong>A</strong>rbeitslosigkeit, <strong>G</strong>endergleichheit, <strong>U</strong>mweltschutz, <strong>F</strong>eminismus und <strong>I</strong>nklusion aufgrund der <strong>C</strong>orona-Pandemie (<strong>AGUFIC</strong>-Gesetz)</li>
</ul>



<p>Zugegeben, letzteres wird aktuell noch heiß diskutiert und könnte noch durch die Wahl im September gekippt werden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Aber Spaß beiseite: Ich sehe eine solche <strong>Abgabe durchaus als wahrscheinlich in den kommenden Jahren</strong> an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer in Deutschland nach 1997</h2>



<p>Momentan wird also die Steuer <strong>nicht erhoben</strong>. In der aktuellen Diskussion – vor allem unter dem Vorwand <strong>Corona</strong> und den <strong>Hilfsmaßnahmen</strong> – scheint sie nun aber wieder salon(-bolschewistisch)fähiger zu sein. So überbieten sich sämtliche linke Parteien in Forderungen nach <strong>Umverteilungen von <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reich</a> nach Arm</strong>, freilich ohne hier <strong>andere Faktoren</strong> zu berücksichtigen.</p>



<p>So werden gerne andere Länder mit <strong>bestehender Vermögensteuer</strong> (z.B. Schweiz) aufgeführt, aber gleichzeitig nicht berücksichtigt, dass Deutschland bereits ein <strong>Hochsteuerland</strong> laut der <strong>OECD</strong> ist. Sprich: An anderer Stelle müssten <strong>zwingend Steuererleichterungen</strong> erfolgen, um die Menschen nicht unterm Strich mehr zu belasten. Steuererleichterungen? Das hört die linke Seele natürlich nicht gerne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuer auf Vermögen &#8211; Aber wie?</h2>



<p>Weiter bestehen viele offene Fragen hinsichtlich der Ausgestaltung einer kommenden <strong>Vermögensteuer nach 2021</strong>:</p>



<p>Zum Beispiel ist sehr umstritten, wie <strong>teuer die Erhebung im Vergleich zu den tatsächlichen Einnahmen durch die Steuer werden würde</strong> und ob sich die Steuer unterm Strich rechnet. Die <strong>Vollzugskosten</strong> und Kosten für die (<strong>gerichtsfesten!</strong>) <strong>Schätzungen der Vermögenswerte</strong>, insbesondere bei Immobilien, können nämlich beträchtlich sein.</p>



<p>Was wird zum Beispiel als „<em>Wert</em>“ einer Immobilie berücksichtigt? Die <strong>Lage</strong>? Das <strong>Baujahr</strong>? Die <strong>Größe</strong>? Die <strong>Heizungsart</strong>? Die <strong>Energieeffizienz</strong>? Was ist mit der <strong>Grundsteuer</strong>? Ist diese nicht schon eine Art <strong>Vermögensteuer auf Immobilien</strong>? Wird diese also gleichzeitig abgeschafft wegen dem verfassungsrechtlichen <strong>Doppelbesteuerungsverbot</strong>?</p>



<p>Ähnliches beim Depot: Wird zwischen <strong>Dividendenwerten und Wachstumswerten</strong> unterschieden? Wird die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Besteuerung</a></strong> und die <strong>Abgeltungssteuer auf Erträge</strong> abgeschafft? Falls nicht: Liegt dann nicht auch dort eine gewisse <strong>Doppelbesteuerung</strong> vor?</p>



<p>Fragen über Fragen. Letztendlich bleibt festzuhalten, dass sich die <strong>Vermögensteuer wohl kaum ohne größere Umbauten im gesamten Steuersystem</strong> in Deutschland einführen ließe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer oder einmalige Abgabe?</h2>



<p>Irgendjemand muss schließlich die Zeche der <strong>staatlichen Geldausgabeorgien</strong> zahlen. Fraglich bleibt nur noch, ob eine <strong>kommende Abgabe</strong> <em>einmalig</em> sein wird oder tatsächlich wieder eine <strong>Vermögensteuer älteren Vorbilds aus der Mottenkiste</strong> geholt wird.</p>



<p>So oder so: Darunter leiden werden die <strong>kommenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generationen</a></strong>. Jene, die noch auf diesem Planeten leben müssen, wenn die <strong>heutigen politischen Entscheider </strong>schon längst <strong>unter der Erde liegen</strong> oder ihre <strong>fünfstelligen Alterspensionen</strong> beziehen.</p>



<p>Sollte dann im <strong>September 2021</strong> unser <strong>sozialistischer Sparbuch-Finanzminister Scholz</strong> seine Kanzlerambitionen umsetzen können, dann waren seine Gedankenspiele der letzten Monate und Jahre nur ein Vorgeschmack auf das, was uns noch droht.</p>



<p>Aber keine Panik: Er hat ja nur die <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reichen im Visier</a>, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wen trifft die Vermögenssteuer?</h2>



<p>Nun, da wäre ich mir nicht so sicher ehrlich gesagt: Olaf Scholz <strong>letzte Gesetzesumsetzungen</strong> haben überproportional <strong>gerade den Mittelstand und Privatanleger getroffen</strong>. Gerade das Klientel, welches aufgrund des <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mangelhaften Rentensystems</a> sowieso schon von Altersarmut akut bedroht ist und also mit Sachwerten vorsorgen muss, z.B. mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seine Maßnahmen der letzten Jahre im Überblick:</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Aktienkauf und -verkauf wollte er mit der <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktiensteuer</a> (getarnt als <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>) besteuern – <strong>gescheitert</strong>!</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fonds und ETFs werden seit 2018 anders besteuert</a> und führen zu einer Vorabsteuer ohne dass tatsächliche Gewinne realisiert werden mussten (<strong>Investmentsteuerreformgesetz</strong>)</li>



<li>Der <strong>Sparer-Pausch-Betrag von 801 Euro wurde seit 2009 nicht erhöht</strong> und an die realen Gegebenheiten der Sparer angepasst (Ausschüttungen statt Zinsen)</li>



<li>Das <strong>anonyme Tafelgeschäft von Gold</strong> wird still und schrittweise unattraktiver gemacht. Ab 01.01.2020: Anonyme Barkaufgrenze bis <strong>1999,99 Euro</strong>. Bis 31.12.2019 galt: <strong>9999,99 Euro</strong>. Über eine weitere Absenkung auf <strong>999,99 Euro ab 2022</strong> wurde auch schon debattiert.</li>



<li>Der <strong>Solidaritätszuschlag wurde für die meisten zum 01.01.2021</strong> abgeschafft – <strong>nicht jedoch für Besitzer von Wertpapieren</strong>. Hier gibt es den Einkommens-Soli nach wie vor, unabhängig von der Höhe des Depots. Dies dürfte zumindest verfassungsrechtliche Fragen aufwerfen (<strong>Gleichbehandlungsgrundsatz</strong>) und sollte noch gerichtlich überprüft werden</li>



<li>Bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold-ETCs</a> wollte er die <strong>Spekulationsfrist von 1 Jahr</strong> für <strong>steuerfreie</strong> Erträge abschaffen &#8211; zum <strong>Glück in letzter Sekunde gescheitert</strong></li>
</ol>



<p>Alleine diese Maßnahmen zeigen schon, wie dieser Kanzlerkandidat gestrickt ist und wer offenbar sein Feindbild ist: Der <strong>Privatanleger</strong> und Sparer für die <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>. Von aufflammenden Neiddebatten und Umverteilungsphantasien ist daher auszugehen. Mit <strong>Grün</strong> an der Seite sowieso.</p>



<p>Eine <strong>Vermögensteuer</strong> oder –abgabe dürfte dann nur noch eine Frage der Zeit sein. Diese ist dann vermutlich „<em>alternativlos</em>“ und der „<em>einzigartigen</em>“ <strong>Situation durch Corona</strong> geschuldet. Quasi ein nationales <strong>Wiederaufbauprogramm </strong>wie nach einem <strong>Krieg</strong> (siehe die Geschichte Deutschlands oben).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Im Visier der Politik – Drohen uns Enteignungen?</h2>



<p>Ich würde mich schon heute festlegen: Wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht und <strong>freiheitlich aufgeklärte</strong> und <strong>wirtschaftsvernünftige Kräfte</strong> nach der Wahl das Steuer nochmal rumreißen, droht uns in Deutschland eine beispiellose <strong>Steuer- und Abgabeorgie</strong> zur Finanzierung der <strong>staatlichen Ausgaben</strong>. Wenn wir nicht höllisch aufpassen, kann hier der gesamte <strong>soziale Friede im sowieso schon Hochsteuerland Deutschland kippen</strong>. Richtig Reiche würden das Land verlassen und ihre <strong>Unternehmen</strong> und Arbeitsplätze mitnehmen, der Mittelstand würde (weiter) leiden und bleiben.</p>



<p>Freilich hängt dies dann auch von der tatsächlichen Umsetzung einer <strong>Vermögensteuer bzw. –abgabe</strong> ab. Wenn auf anderer Seite <strong>Entlastungen</strong> kommen, kann das Ganze auch noch als Nullsummenspiel für den <strong>Mittelstand glimpflich ausgehen</strong>. Im Worst-Case-Szenario gilt aber rechnerisch dann fast jeder Eigenheimbesitzer als „reich“ und wird <strong>schonungslos durch die Vermögensteuer</strong> gerupft.</p>



<p>Ob es soweit kommt, abwarten. Zum Glück haben auch Politiker <strong>Immobilien</strong>, <strong>Depots</strong> oder zumindest <strong>Guthaben auf dem Sparbuch</strong> (wie unser Finanzminister) und würden dann ebenso zur Kasse gebeten. Nur sind sie in der Regel besser vernetzt und können ihr <strong><a href="https://www.dw.com/de/datenleck-enth%C3%BCllt-briefkastenfirmen-von-prominenten-und-politikern/a-19161772" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögen auf Briefkastenfirmen ins Ausland transferieren</a></strong>.</p>



<p>Der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Privatanleger</a> kann das aber leider nicht, seine Lobby ist auch einfach noch zu klein.</p>



<p>Ich teile daher ähnliche Befürchtungen wie <strong>Daniel Stelter</strong>, Professor <strong>Dr. Max Otte</strong>, <strong>Dr. Markus Krall</strong> und anderen. Diese begründen fachlich und sachlich und warnen <strong>vor zu vielen Schulden</strong> und den <strong>langfristigen Auswirkungen</strong>. Und vor falschen Ausgaben, die <strong>nicht nachhaltig</strong> sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere interessante Links zum Thema:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dw.com/de/datenleck-enth%C3%BCllt-briefkastenfirmen-von-prominenten-und-politikern/a-19161772" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Datenleck enthüllt Briefkastenfirmen von Prominenten und Politikern</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuer auf Wikipedia</a></li>



<li><a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-12/bundesparteitag-spd-vermoegenssteuer-verteilung-norbert-walter-borjans?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SPD will Vermögensteuer für Millionäre</a></li>



<li><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/vermoegensteuer-die-maer-von-robin-hood/7653282-all.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuer &#8211; Die Mär von Robin Hood</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/lag/BJNR004460952.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetz über den Lastenausgleich (Lastenausgleichsgesetz &#8211; LAG)</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vstg_1974/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuergesetz (VStG)</a></li>
</ul>



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<p><strong>Wie stehst du zum Thema Vermögensabgabe bzw. -steuer?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/">Kommt eine neue Vermögensteuer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Enteignungen gegen Wohnungsnot?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 20:24:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Enteignung von Konzernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In nachfolgendem Text möchte ich aufgrund der aktuellen und meiner Meinung nach auch grundsätzlich sehr wichtigen Debatte meine ureigenen Ansichten zum Thema Enteignungen in Berlin zum Ausdruck bringen: Ich kann aktuell über die Vorgänge innerhalb dieser Republik tatsächlich nur müde mit dem Kopf schütteln. Nun sollen also nach Willen der grün-linken Meinungsfaschisten also Enteignungen von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>In nachfolgendem Text möchte ich aufgrund der aktuellen und meiner Meinung nach auch grundsätzlich sehr wichtigen Debatte meine ureigenen Ansichten zum Thema </em><strong><em>Enteignungen in Berlin</em></strong><em> zum Ausdruck bringen:</em></p>



<p class="has-drop-cap">Ich kann aktuell über die Vorgänge innerhalb dieser Republik tatsächlich nur müde mit dem Kopf schütteln. Nun sollen also nach Willen der grün-linken Meinungsfaschisten also <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wohnungspolitik-enteignungen-union-und-fdp-empoeren-sich-ueber-gedankenwelt-der-gruenen/24194092.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Enteignungen von privaten Wohnungskonzernen (öffnet in neuem Tab)">Enteignungen von privaten Wohnungskonzernen</a> die Lösung aller Probleme auf dem Wohnungsmarkt sein. Ich fasse es nicht.</p>



<p>Haben wir absolut rein gar nichts aus den <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Vorgängen der 1930er Jahren (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2KyemZd" target="_blank">Vorgängen der 1930er Jahren</a>*</strong> und des <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="1989 gescheiterten zweiten deutschen Staates (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2I8F9JA" target="_blank">1989 gescheiterten zweiten deutschen Staates</a>*</strong> gelernt? <strong>Enteignungen</strong> durch den Staat zur angeblich besseren Versorgung der Bürger mit Wohnraum&#8230;echt jetzt? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundrecht auf Privateigentum in Deutschland</h2>



<p>Wir können in Deutschland meiner Meinung nach absolut zu Recht stolz auf unser <strong>Grundgesetz</strong> und die darin garantierten <strong>Grund- und Menschenrechte</strong> eines Jeden sein. Hierzu zählen auch die in der aktuellen Diskussion angeführten zwei Artikel. Zum Einen das <strong>Grundrecht auf Privatbesitz</strong> (<strong>Artikel 14 GG</strong>), zum Anderen die grundsätzliche Möglichkeit, <strong>Menschen zu enteignen</strong> (<strong>Artikel 15 GG</strong>).</p>



<p>So heißt es im Grundgesetz:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.<br>(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.<br>(3)  Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf  nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und  Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter  Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu  bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der  Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen. </p>
<cite> Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 14 </cite></blockquote>



<p>Der Artikel 14 ist somit Garant für tatsächlich gelebte <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" label="Freiheit (öffnet in neuem Tab)">Freiheit</a></strong>, dadurch dass sich Menschen <strong>Wohlstand aufbauen dürfen</strong> und <strong>können</strong>. </p>



<p>Die Befürworter von Enteignungen berufen sich wiederum ebenfalls auf das Grundgesetz, welches im <strong>Artikel 15</strong> besagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke  der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der  Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der  Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14  Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.&#8220; </p>
<cite>Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 15</cite></blockquote>



<p>Soviel zu den juristischen Hintergründen der Vorgänge in Berlin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sozialismus durch die Hintertüre</h2>



<p>Manch einer sieht sich in den Forderungen der Enteignungsbefürworter in der Annahme bestätigt, dass insbesondere die Grünen nun doch allmählich ihre <strong>bürgerliche Fassade</strong> fallen lassen und des &#8222;<em>Pudels Kern</em>&#8220; zeigen. </p>



<p>Und dieser ist nunmal wenn man nach den aktuellen Plänen à la <strong>Enteignungen von privaten Immobilienfirmen in Berlin</strong>, dem generellen <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren (Benzin UND Diesel) bis 2030 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sueddeutsche.de/auto/klimaschutz-gruene-verbot-verbrennungsmotoren-elektroautos-1.4399722" target="_blank">Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren (Benzin UND Diesel) bis 2030</a></strong> und nicht zuletzt dem <strong>Gender-Faschismus</strong>, der keine andere Sichtweise toleriert, alles andere als freiheitlich im Sinne des Grundgesetzes unserer <strong>freiheitlich demokratischen Grundordnung</strong> (FDGO). </p>



<p>Traurig aber wahr: Wer heutzutage die Grünen wählt, der wählt <strong>Gängelung und Bevormundung</strong> und gibt seine eigene Souveränität im Glauben an den Übertrag an eine bessere moralische Instanz ab. Dass diese &#8222;neue Moral&#8220; sehr viel mehr mit <strong>totalitären Systemen</strong> gemein hat, die sie angeblich zu bekämpfen beabsichtigt, ist eine lustige Ironie der Geschichte.</p>



<p>Grundsätzlich kann eine Norm natürlich Sinn machen, wenn sie gewisse Lebensgrundlagen der Menschen für alle zugänglich halten soll. So kann man natürlich auch Autobahnen nicht um jedes freistehende Haus herumführen. Hier müssen klar Lösungen her. </p>



<p>Aber zu glauben, dass <strong>Enteignungen</strong> von Firmen wie <strong>Vonovia</strong> oder <strong>Deutsche Wohnen</strong> auch nur eine Wohnung mehr für Menschen zur Verfügung stellen, ist doch mehr als naiv. Ob der inkompetente Staat oder eine Privatfirma die Wohnung bewirtschaftet sorgt nicht für mehr Menschen IN der Wohnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Staat als Immobilienmanager?</h2>



<p>Ich halte absolut gar nichts davon, wenn sich der Staat anschickt, entweder <strong>große Vermögen zu verwalten</strong> (siehe Gesetzliche Rente) oder eben wie in aktueller Debatte tausende von Wohneinheiten. Ich denke, dass man solche Dinge tatsächlich den Experten überlassen sollte und nicht den Politikern.</p>



<p>Wie geht es also weiter?</p>



<p>Ich hoffe stark, dass die aktuelle Enteignungsdebatte nur ein mediales Frühjahrs-Loch bleibt. Sollte es tatsächlich dazu und zu weiteren Vorhaben der <strong>links-grünen Meinungsnazis</strong> kommen, dann wird ein Auswandern für mich tatsächlich eine überlegenswerte Option. Ich gebe so schnell jedoch nicht auf und hoffe, dass irgendwann in der politischen Diskussion wieder <strong>humanistische Vernunft</strong> Einzug hält. Wie an anderer Stelle erwähnt: <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In dubio pro libertate</a>.</p>



<p>Ich befürchte nur, dass es uns dazu aktuell noch viel zu gut geht und es erst wieder <strong>6-8 Millionen</strong> Arbeitslose, den Zusammenbruch der Sozialsysteme und unserer Schlüsselindustrien und zwei, drei weitere Flüchtlingswellen wie 2015/2016 benötigt, ehe sich die saturierten <strong>Grün-Wähler</strong> und <strong>Umverteiler</strong> vielleicht eines Besseren besinnen. Aber wenn es dazu kommt, war natürlich auch der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kapitalismus an allem Schuld (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2OUATOj" target="_blank">Kapitalismus an allem Schuld</a>*&#8230;</p>



<p>Ich bin nur froh, dass es immer noch Menschen mit ähnlichen Ansichten wie meiner gibt, die diese Meinungen auch öffentlich und sehr pointiert äußern. Nachzulesen in etwa in einem Kommentar von Malte Fischer über die Enteignungsforderungen unter der Überschrift &#8222;<strong>Rettet das Privateigentum!</strong>&#8220; (<a aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/enteignungsforderungen-rettet-das-privateigentum/24196518.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p><strong>Wie stehst du zu der aktuellen Einteignungs-Debatte?</strong></p>



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