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	<title>Kryptos: Gehypte Anlageklasse oder die Zukunft? | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Kryptos: Gehypte Anlageklasse oder die Zukunft? | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Neu: Aktien und ETFs auf Bison handeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 20:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparpläne bei BISON]]></category>
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		<category><![CDATA[Kryptos und Wertpapiere in einem Depot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Nachrichten für Liebhaber von Kryptowährungen und Aktien/ETFs: Die BISON-App der EUWAX AG (Börse Stuttgart) wird es dir demnächst ermöglichen, auch Einzelaktien und ETFs über die bisherige App zu handeln. Ich meine, dass dies dann eines der wenigen Angebote am Markt ist, wo dir der Handel von beiden Asset-Klassen in einer App ermöglicht wird. Aber...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/">Neu: Aktien und ETFs auf Bison handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gute Nachrichten für Liebhaber von <strong>Kryptowährunge</strong>n und <strong>Aktien/ETF</strong>s: Die <strong>BISON-App</strong> der EUWAX AG (Börse Stuttgart) wird es dir demnächst ermöglichen, auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs</a> über die bisherige App zu handeln. Ich meine, dass dies dann eines der wenigen Angebote am Markt ist, wo dir der <strong>Handel von beiden Asset-Klassen in einer App</strong> ermöglicht wird. Aber schauen wir uns die Details erstmal genauer an.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Transparenzhinweis: 
Ich habe keinerlei Kooperation mit BISON, der EUWAX AG oder den jeweiligen sonstigen Partnern und Banken. Ich verfasse diesen Artikel als Privatanleger zu Informationszwecken und habe selbst bei BISON einen Account. Wenn du einen Account bei BISON eröffnen möchtest, kannst du mir gerne <a href="https://www.facebook.com/FinanzGuerilla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Facebook schreiben</a>, bevor du dich registrierst. 
Wenn du dich über mich erfolgreich registrierst, erhältst du automatisch <strong>15 Euro Guthaben</strong> <strong>in Bitcoin</strong> auf dein Krypto-Depot von BISON geschenkt(<strong>Aktion nur bis 31.08.2023</strong>!). Ich erhalte hierfür dann ebenfalls 15 Euro. Nähere Informationen siehe hier.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist die BISON-App</h2>



<p>Falls du heute das erste mal von BISON hörst: Die <strong>BISON-App</strong> gibt es mittlerweile schon seit mehreren Jahren am Markt. Letztendlich handelt es sich bei BISON um eine Trading-Plattform für den <strong>Handel von aktuell</strong> (Stand März 2023) <strong>17 verschiedenen Kryptowährungen</strong>. Diese Kryptowährungen kannst du aktuell bei BISON handeln:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bitcoin</li>



<li>XRP</li>



<li>Ethereum</li>



<li>Cardano</li>



<li>Shiba Inu</li>



<li>Chainlink</li>



<li>Polkadot</li>



<li>Polygon</li>



<li>Litecoin</li>



<li>Bitcoin Cash</li>



<li>Algorand</li>



<li>Solana</li>



<li>Uniswap</li>



<li>Dogecoin</li>



<li>Aave</li>



<li>Decentraland</li>



<li>The Sandbox</li>
</ul>



<p>Zu den einzelnen Kryptowährungen kann ich selbst nicht allzu viel sagen. Ich besitze aktuell nur <strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong>, XRP, Litecoin, Bitcoin Cash und <strong>Cardano</strong>, habe mich daher auch nur mit diesen beschäftigt. Leider ist bei Kryptos viel Müll und <a href="https://www.finanzguerilla.de/betrug-im-internet-vorsicht-cfd-trading-plattformen-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scam </a>vertreten. Die fett gedruckten Coins bilden bei mir ganz klar den Schwerpunkt. Der Rest sind Spaß-Bestände in geringer Höhe.</p>



<p>Die Plattform wird durch die <strong>deutsche Finanzaufsicht</strong> reguliert und ist als Tochter der <strong>EUWAX AG</strong> und der <strong>Börse Stuttgart</strong> somit auch alles andere als ein Kandidat aus der rechtlichen Grauzone. Ich persönlich habe aktuell zumindest keine Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Seriosität, weshalb ich wie eingangs erwähnt dort auch langjährig einen Account besitze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Echte Kryptowährungen bei BISON</h2>



<p>Gut finde ich bei BISON, dass du dort nicht <strong>Derivate der Coins</strong> handelst, sondern die &#8222;<strong><em>echten</em></strong>&#8222;, quasi &#8222;<strong><em>physischen</em></strong>&#8220; Coins dann besitzt. Wenn du die Coins bei BISON kaufst, liegen diese zwar zunächst dort (&#8222;Online-Wallet&#8220;), du kannst sie aber jederzeit auf ein <strong>privates Wallet deiner Wahl transferieren</strong>. Von deiner privaten Wallet kannst du wiederum jederzeit Coins auf BISON einzahlen, um diese dann dort zu verkaufen. BISON bietet dir somit zwei Wege an.</p>



<p>Das gibt mir persönlich enorme Sicherheit. Du weißt ja vielleicht wie es bei Kryptos heißt: &#8222;<em><strong>Not your key, not your coin</strong></em>&#8222;. Insolvenzen von großen Plattformen, wie <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/ftx-insolvenz-vermoegenswerte-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTX</a>, der deutschen <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/nuri-bank-fintech-insolvenz-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NURI GmbH</a> etc. sind hier mahnende Beispiele, hier vorsichtig zu sein, wo man seine Coins lagern lässt. Bei Kryptowährungen greift die <strong>Einlagensicherung</strong> von <strong>100.000 Euro</strong> nämlich nicht. </p>



<p>Wenn du aber deine Coins in deiner <strong>eigenen Wallet</strong> hast, kann dir der Rest des Finanzsystems theoretisch herzlich egal sein, genau wie <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/bankenpleiten-und-zinswende-in-amerika-aus-der-traum-18745371.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bankenpleiten</a>. Erst wenn du die Coins irgendwann wieder in den Kreislauf einbringen möchtest (da man alleine mit ihnen (noch?) nur eingeschränkt bis nie Waren bezahlen kann), wird es spannend. Aber das ist anderes Thema.</p>



<p>Andere Anbieter bieten in einem Wertpapier oft nur die Möglichkeit Derivate von Kryptowährungen zu handeln, z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin-Zertifikate</a>. Da diese aber Inhaberschuldverschreibungen darstellen, ist dies in der heutigen Zeit in meinen Augen <strong>riskanter</strong> und der <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kauf von &#8222;physischen&#8220; Bitcoin</a> vorzuziehen. Geht die Bank hinter den Zertifikaten pleite, könnte dein Geld weg sein. Die Bitcoin in deiner eigenen Wallet hingegen gibt es nach wie vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktien, ETFs und Kryptowährungen aus einer Hand</h2>



<p>Demnächst gesellen sich laut aktueller Ankündigungen also auch <strong>Einzelaktien</strong> und <strong>ETFs</strong> (und ETCs) zum Angebot hinzu. Toll! Offenbar sollen es zum Start zunächst <strong>2.500 Einzelaktien</strong> und <strong>850 ETFs</strong> der gängigen Anbieter sein. Scheinbar gibt es zum Start wohl <strong>noch keine Sparpläne</strong>, diese sollen aber angeblich bald ebenfalls möglich sein. Davon gehe ich persönlich auch aus, immerhin würde man sonst den anderen Brokern zu viel Feld überlassen.</p>



<p>Depotführende Bank für den Wertpapierhandelt wird offensichtlich die Sutor Bank sein. Siehe hierzu in den FAQs</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Die Sutor Bank GmbH ist eine etablierte, deutsche Privatbank. Als die depotführende Bank für den Wertpapierhandel bei BISON ist sie unser Banking-Partner. Über die Sutor Bank GmbH wird im Rahmen des Finanzkommissionsgeschäftes die Order an der Börse aufgegeben.&#8220;</em></p>
<cite>Quelle: <a href="https://bisonapp.com/faq/#sutor-bank">FAQ: Fragen &amp; Antworten zur ◥ BISON ◤ App der Börse Stuttgart (bisonapp.com)</a></cite></blockquote>



<p>Bislang habe ich keinerlei Erfahrungen mit der Sutor Bank, jedoch habe ich selbstverständlich den Namen schon öfters gehört/gelesen.</p>



<p>Die Bank für die Euro-Guthaben auf BISON ist das deutsche Fintech <strong>Solarisbank</strong>. Auf der BISON-Homepage liest man hierzu:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Solaris SE ist ein etablierter, in Deutschland lizenzierter Bankdienstleister. Als unser Banking-Partner ist Solaris SE&nbsp;zuständig für die Zahlungsabwicklung sowie Führung deines kostenlosen Guthaben-Kontos bei BISON.&#8220;</em></p>
<cite><a href="https://bisonapp.com/faq/#solaris-se">FAQ: Fragen &amp; Antworten zur ◥ BISON ◤ App der Börse Stuttgart (bisonapp.com)</a></cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">1,99 Euro pro Trade</h2>



<p>Zu den Konditionen des Wertpapierhandels ist noch nicht allzu viel bekannt. Einzig steht dort, dass bei dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren bei BISON pro&nbsp;ausgeführtem Trade&nbsp;eine <strong>Orderprovision in Höhe von 1,99 Euro</strong> anfällt (<a href="https://bisonapp.com/faq/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Ziemlich guter Preis, vor allem beim Bewegen höherer Summen.</p>



<p>Wenn man hier also tatsächlich z.B. <strong>sechsstellige Beträge</strong> zu diesen Konditionen handeln kann, ist das eindeutig eine Kampfansage an andere Broker. Bei mach einem Broker sind hier fast <strong>70 Euro</strong> Transaktionsgebühren fällig beim Kauf und nochmals <strong>70 Euro</strong> beim Verkauf, also <strong>140 Euro</strong> gesamt. Das ist nicht mehr zeitgemäß in meinen Augen, daher Daumen hoch für die Ankündigung von BISON mit <strong>1,99 Euro</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Konditionen? Börsen? Sonstiges</h2>



<p>BIs jetzt kann ich das Angekündigte noch nicht testen und bewerten. Einige Fragen gilt es hier noch zu klären, um wirklich von einem Erfolg ausgehen zu können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> An <strong>welchen Börsen </strong>wird BISON angeschlossen sein? Mehrere oder nur eine einzelne wie bei anderen &#8222;<strong>Smartphone-Brokern</strong>&#8222;? Wie &#8222;frei&#8220; ist man hier wirklich?</li>



<li>Wie gestalten sich die Transaktionskosten hinsichtlich <strong>Spreads</strong> und ggf. <strong>Börsengebühren</strong> (ausländische Börsen, Xetra etc.)?</li>



<li>Wie <strong>sicher und stabil</strong> läuft die Plattform / Partnerbank / Börsenanbindung in Zeiten von <a href="https://www.finanzguerilla.de/short-etf-gegen-die-krise-warnung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrisen</a>? Hier hörte man leider oft Negatives von <strong>Neo-Brokern</strong>. Plötzlich war die Oberfläche <strong>nicht erreichbar</strong> oder Orders wurden einfach nicht ausgeführt/gestrichen etc.. Hier bin ich sehr gespannt, wie sich die App im Alltag schlagen wird.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Nutze ich den neuen Wertpapierhandel?</h2>



<p>Auf jeden Fall! Dadurch dass ich ohnehin meinen Account dort habe, werde ich das neue Angebot ausgiebig testen und hier dann auch in einem Artikel online besprechen. Reicht es zur <strong>neuen Referenz</strong> oder ist es unter dem Strich nur <strong>eine Luftnummer mit zu vielen Einschränkungen hinsichtlich Börsenplatz etc</strong>? Ein konkretes Datum zum Start wurde übrigens noch nicht kommuniziert. I<strong>ch gehe aber von den nächsten Wochen aus</strong>. Die nächsten Wochen/Monate werden also spannend.</p>



<p>Vor allem weil laut Planungen bald auch der <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smartbroker</a> sein neues Gesicht mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-tut-sich-beim-smartbroker-neue-smartphone-app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smartbroker 2.0</a> enthüllen dürfte. Hier soll es dann ebenfalls eine neue <strong>moderne Trading-App</strong> geben. Sollten die Konditionen mit den ganzen <strong>Börsenplätzen</strong> und Konditionen dort beibehalten werden, dürfte auch der Smartbroker hier nach wie vor hochinteressant sein/werden und eine echte Konkurrenz für BISON.</p>



<p>Zusammenfassend finde ich die Idee hochinteressant, <strong>ein Depot mit Kryptos</strong> und <strong>Wertpapieren</strong> in einem zu führen. Hier lässt sich dann auch die eigene Performance perfekt tracken, da man dort dann stets die Gesamtrendite des Depots im Blick hätte. Hier hoffe ich, dass bei <strong>BISON</strong> dann auch entsprechende <strong>Analyse-Funktionen</strong> des <strong>eigenen Depots</strong> implementiert sein werden. Schließlich sollte es für jeden hochinteressant sein, zu sehen, ob das eigene Depot zum Beispiel einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">simplen Welt-ETF</a> schlägt oder eben nicht.</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zu BISON und zu Kryptowährungen wie Bitcoin allgemein?</strong></p>
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		<title>Was passiert mit meinem Kryptodepot im Falle einer Scheidung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 18:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[Güterstand]]></category>
		<category><![CDATA[Gütertrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptodepot]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptos und Zugewinnausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen 2021]]></category>
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		<category><![CDATA[Zugewinnausgleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der wenigen positiven Begleiterscheinungen des inzwischen zweijährigen Ausnahmezustands ist, dass mehr (junge) Menschen zu Aktien und Kryptowährungen gefunden haben. Bei vielen stellt sich angesichts der teilweise extrem hohen Renditen zu Recht die Frage, was denn bei Verheirateten im Falle einer Scheidung mit dem eigenen Kryptodepot passiert? Hierzu gibt es heute einen Gastbeitrag von Rechtsanwalt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/">Was passiert mit meinem Kryptodepot im Falle einer Scheidung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap"><strong><em>Eine der wenigen positiven Begleiterscheinungen des inzwischen zweijährigen Ausnahmezustands ist, dass mehr (junge) Menschen zu Aktien und Kryptowährungen gefunden haben. Bei vielen stellt sich angesichts der teilweise extrem hohen Renditen zu Recht die Frage, was denn bei Verheirateten im Falle einer Scheidung mit dem eigenen Kryptodepot passiert? Hierzu gibt es heute einen Gastbeitrag von Rechtsanwalt Niklas Clamann. Er ist auf Familienrecht spezialisiert und führt von seiner Kanzlei in Münster aus bundesweit das Verfahren der <a href="https://online-scheidung-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online Scheidung</a> durch. Hier stehen dann oftmals auch Konflikte rund um Wertpapierdepots, aber auch Wallets mit Kryptowährungen auf der Tagesordnung.</em></strong></p>



<p>Nachfolgend nun der Beitrag von Rechtsanwalt Niklas Clamann zum Thema <strong>Kryptowährungen</strong>. Vielen Dank dafür:</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kryptowahrungen-und-scheidung">Kryptowährungen und Scheidung</h2>



<p>Kryptowährungen sind eine Neuerscheinung des 21. Jahrhunderts und haben insbesondere in den letzten Jahren einen <strong>regelrechten Hype</strong> ausgelöst. Der <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a> hat als die bisher prominenteste und weltweit marktstärkste unter den Kryptowährungen einigen vorausschauenden Investoren extreme Gewinne beschert. Wer hier frühzeitig investiert hat, erfreut sich an der hohen Wertsteigerung. </p>



<p>Ist die Investition allerdings <strong>innerhalb einer Ehe</strong> getätigt worden, droht beim Scheitern der Ehe im Falle der Scheidung der <strong>Verlust großer Teile dieser Gewinne</strong>. Schuld daran ist der sogenannte <strong>Zugewinnausgleich</strong>, der als Folgesache einer <strong>Ehescheidung</strong> von beiden Ehegatten beantragt werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-bedeutet-zugewinnausgleich"><strong>Was bedeutet Zugewinnausgleich?</strong></h2>



<p>Mit der Heirat treten beide <strong>Ehegatten automatisch in den Güterstand der Zugewinngemeinschaft</strong> ein. Das bedeutet, dass die Vermögen der Ehegatten <em>getrennt</em> bleiben und jeder Ehegatte <em>sein Vermögen alleine verwaltet</em>. Kommt es zur Ehescheidung, kann jeder Ehegatte die <strong>Durchführung eines Zugewinnausgleichs</strong> beantragen. Beim Verfahren des Zugewinnausgleichs wird der von den Ehegatten <em>während der Ehezeit erwirtschaftete Zugewinn</em>, also sämtliches in dieser Zeit <strong>hinzugewonnenes <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögen</a></strong>, zum Ende der Ehe ausgeglichen.</p>



<p>Um den Zugewinn der jeweiligen Ehegatten zu berechnen, wird an zwei Zeitpunkte angeknüpft. Das <strong>Datum der Eheschließung</strong> gibt den Anfangszeitpunkt. Endzeitpunkt ist das Datum, an dem der <strong>Scheidungsantrag dem Ehegatten, der die Scheidung nicht beantragt hat, vom Gericht zugestellt wird</strong>. Zu beiden Zeitpunkten wird das gesamte vorhandene Vermögen der jeweiligen Ehegatten zusammengerechnet. </p>



<p>Zum Vermögen zählen beispielsweise <strong>Bankguthaben</strong>, <strong>Bargeld</strong>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a>, Firmen, <strong>Wertpapiere</strong>, <strong>Versicherungen</strong>, Luxusgüter und eben auch Kryptowährungen. Die Differenz zwischen dem am Anfangszeitpunkt und Endzeitpunkt vorhandenen Vermögen ist der <strong>Zugewinn</strong>.</p>



<p>Dazu ein stark vereinfachtes Beispiel: <strong>Ehegatte A</strong> hatte zum Datum der Heirat <strong>5.000,00 € Kontoguthaben</strong>, einen PKW im Wert von <strong>2.000,00 €</strong> und verfügte ansonsten über kein Vermögen. An dem Tag, an dem Ehegatte A der Scheidungsantrag zugestellt wird, hat Ehegatte A 10.000,00 € Kontoguthaben, Wertpapiere im Wert von 7.000,00 € und besitzt keinen PKW mehr. </p>



<p>Das Anfangsvermögen von Ehegatte A beträgt in diesem Fall 7.000,00 €, das Endvermögen 17.000,00 €. Ehegatte A hat damit während der Ehezeit einen <strong>Zugewinn in Höhe von 10.000,00 €</strong> erwirtschaftet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wertgewinn-bei-wertpapieren-und-kryptos">Wertgewinn bei Wertpapieren und Kryptos</h3>



<p>Im Rahmen des Zugewinnausgleichs findet nun, wie es der Name bereits verrät, ein <strong><em>Ausgleich</em></strong> des von den Ehegatten jeweils erwirtschafteten Zugewinns statt. Dazu wird zunächst die Differenz des Zugewinns beider Ehegatten berechnet. <strong>Dieser Betrag wird dann hälftig geteilt</strong> und an den Ehegatten mit dem geringeren Zugewinn überwiesen. Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass <strong>beide Ehegatten zum Ende der Ehe einen Zugewinn in gleicher Höhe</strong> erhalten.</p>



<p>Erneut ein stark vereinfachtes Beispiel: </p>



<p>Der von <strong>Ehegatte B</strong> während der Ehezeit erwirtschaftete Zugewinn beträgt nach Berechnung der Differenz zwischen Anfangs- und Endzeitpunkt <strong>5.000,00 €</strong>. Damit übersteigt der von Ehegatte A während der Ehezeit erwirtschaftete Zugewinn den des Ehegatten B um 5.000,00 €. Daher hat Ehegatte A eine Ausgleichszahlung an Ehegatte B in Höhe der Hälfte der <strong>Differenz, also in Höhe von 2.500,00 €</strong>, zu leisten. </p>



<p>Damit verbleibt für Ehegatte A, nachdem er von seinem Zugewinn in Höhe von 10.000,00 € nunmehr 2.500,00 € abgegeben hat, noch ein Zugewinn in Höhe von 7.500,00 €. Ehegatte B hat zu seinem <strong>Zugewinn in Höhe von 5.000,00 €</strong> eine Ausgleichszahlung in Höhe von 2.500,00 € erhalten und hat daher nunmehr ebenfalls einen Zugewinn in Höhe von 7.500,00 €.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="auch-kryptowahrungen-werden-beim-zugewinnausgleich-berucksichtigt"><strong>Auch Kryptowährungen werden beim Zugewinnausgleich berücksichtigt</strong></h2>



<p>Wie im oben aufgeführten Beispiel bereits ersichtlich, <strong>werden auch Kryptowährungen zum für den Zugewinnausgleich relevanten Vermögen hinzugerechnet</strong>. Allerdings ist es nicht die reine Investition, die einen Zugewinn darstellt. <em><strong>Die Wertsteigerung, die die Kryptowährung erfahren kann, zählt als Zugewinn</strong></em>. Steigt beispielsweise der Bitcoin und ich habe vor oder während der Ehe investiert, muss ich mir den gesamten Gewinn als Zugewinn anrechnen lassen.</p>



<p>Mache ich durch meine Investition beispielsweise in Bitcoin jedoch Verluste, ist der von mir während der Ehezeit zum Preis von <strong>63.000,00 €</strong> erworbene Bitcoin also zum Endzeitpunkt nur noch <strong>43.000,00 € </strong>wert, so sind mir diese <strong>20.000,00 € Verlust</strong> von einem eventuell ansonsten erwirtschafteten Zugewinn im Rahmen der Berechnung des Zugewinnausgleichs <em><strong>abzuziehen</strong></em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sicherung-des-kryptodepots-durch-ehevertrag"><strong>Sicherung des Kryptodepots durch Ehevertrag</strong></h2>



<p>Tatsächlich findet der <strong>Zugewinnausgleich</strong> entgegen der weit verbreiteten Ansicht, nach der bei jeder Scheidung immer auch das Vermögen beider Ehegatten aufgeteilt wird, tatsächlich nur statt, <strong>wenn dies einer der beiden Ehegatten beantragt</strong>. Ansonsten, wenn ein solcher Antrag unterbleibt und kein Anwalt mit der außergerichtlichen oder gerichtlichen Durchführung des Zugewinnausgleichs beauftragt wird, <strong>behält bei einer bestehenden Zugewinngemeinschaft jeder Ehegatte auch im Falle einer Scheidung sein Vermögen und es findet keine Aufteilung statt</strong>. </p>



<p>Im Gegensatz zum <em><strong>Versorgungsausgleich</strong></em>, also dem Ausgleich der von den Ehegatten während der Ehezeit <strong>erwirtschafteten Rentenansprüche</strong>, findet der Zugewinnausgleich also nicht <em>automatisch</em> mit der Scheidung statt. Wird ein Zugewinnausgleich nicht beantragt, weil beispielsweise beide Ehegatten trotz Scheidung nach wie vor ein gutes Verhältnis pflegen und keine Ansprüche an den jeweils anderen stellen wollen, können also auch die <strong>erworbenen Kryptowährungen trotz Wertsteigerung in voller Höhe behalten werden</strong>.</p>



<p>Eine zusätzliche Absicherung können ein <strong>notarieller Ehevertrag</strong> oder eine notarielle <strong>Scheidungsfolgenvereinbarung</strong> darstellen, in denen die Durchführung des Zugewinnausgleichs für den Fall der Ehescheidung entweder modifiziert oder ganz ausgeschlossen wird. Eine alternative Methode zur Modifizierung oder zum Ausschluss des Zugewinnausgleichs stellt ein <strong>gerichtlicher Vergleich</strong> dar. </p>



<p>Um einen solchen Vergleich schließen zu können, müssen allerdings beide Ehegatten im Ehescheidungsverfahren <strong>anwaltlich vertreten sein</strong>. Durch eine Modifikation könnte beispielsweise vereinbart werden, dass der Zugewinnausgleich im Falle einer Ehescheidung zwar durchgeführt wird, sämtliche <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a> dabei jedoch unberücksichtigt bleiben sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="lasst-sich-das-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung-verstecken"><strong>Lässt sich das Kryptodepot im Falle einer Scheidung verstecken?</strong></h2>



<p>Leider ist das Verhältnis zwischen den Ehegatten in den wenigsten Fällen <strong>trotz Scheidung noch so intakt, dass eine Scheidungsfolgenvereinbarung geschlossen werden kann</strong>. Wer nicht in Form eines Ehevertrags vorgesorgt hat, muss sich also <strong>ernsthafte Sorgen um sein Kryptodepot</strong> machen. Da könnte kurzerhand die Idee aufkommen, das Depot einfach <strong>im Falle der Durchführung des Zugewinnausgleichs vor dem Ehegatten zu verstecken</strong>. </p>



<p>Diesem Verlangen sollte jedoch keinesfalls nachgegangen werden. Macht ein Ehegatte gegen den anderen Ehegatten im Rahmen des Zugewinnausgleichsverfahrens seinen gesetzlich festgestellten Auskunftsanspruch hinsichtlich des Vermögens geltend, so <strong>hat der beanspruchte Ehegatte sein gesamtes Vermögen offenzulegen</strong>. </p>



<p>Verschweigt ein Ehegatte dabei Teile seines Vermögens, begeht er <strong>Prozessbetrug</strong>. Damit macht er sich unter Umständen <strong>strafbar</strong>.</p>



<p><em>Weitere Informationen zur Online-Scheidung und Kryptowährungen bei Scheidungen findest du dann wie gesagt auf der <a href="https://online-scheidung-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage von Niklas Clamann</a>.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit:</h2>



<p><strong>Kryptowährungen</strong> boomten in den letzten Jahren enorm. Das ging zum Teil so weit, dass sogar manch Einer es mit ihnen bis zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Millionär</a> gebracht hat. Wenn es blöd läuft und Derjenige sich dann scheiden lassen lässt, kann es durchaus zu ernsthaften Problemen führen. Insbesondere dann, wenn die Trennung wenig einvernehmlich abläuft und der andere Partner nur wenig bis kaum an Vermögen <strong>während der Ehezeit</strong> zugelegt hat (Schwangerschaft, Halbtagsjob, schlechter bezahlt, <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unsinniger Konsum</a> etc.). </p>



<p>Man stelle sich nur das Beispiel vor, wenn man mit geringem Einsatz beispielsweise tatsächlich aus <strong>5.000 Euro</strong> (Start der Ehe) es mit dem Bitcoin auf <strong>500.000 Euro</strong> Vermögen gebracht hat. <strong>495.000 Euro</strong> Zugewinn stehen hier womöglich nur einem verhältnismäßig kleinen Zugewinn des anderen Partners gegenüber. Die Rechnungen im Beitrag zeigen wo die Reise dann hingehen kann.</p>



<p>Der Krypto-Besitzer müsste hier dann theoretisch &#8211; nach erfolgtem Antrag der Gegenseite wie wir gelernt haben &#8211; seinen <strong>Ex-Ehepartner eine sechsstellige Summe auszahlen</strong>!!! Ein Ehevertrag könnte in so einem &#8211; zugegebenermaßen recht extremen &#8211; Beispiel also durchaus Sinn machen. Für mich jedenfalls war das Thema eine sehr interessante Exkursion, die durchaus zum Nachdenken anregt. Man muss auf sein Geld einfach aufpassen.</p>



<p><strong>Hast du bereits Erfahrungen mit einem Zugewinnausgleich gemacht? Vielleicht sogar hinsichtlich Bitcoin?</strong></p>
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		<title>Mining zum Wohle der Umwelt. Wie funktioniert das grüne Mining?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2021 21:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[Sp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen wird sich weiter aktiv entwickeln. Viele Umweltschützer schlagen aber bereits Alarm, denn für den Betrieb des Bitcoin-Netzwerkes und die Transaktionen wird viel Strom benötigt. Gibt es eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen? Gibt es vielleicht sogar Chancen durch den angestrebten Wandel hin zu grüner Energie? Kann das Schürfen...</p>
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<p class="has-drop-cap">Das Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen wird sich weiter aktiv entwickeln. Viele Umweltschützer schlagen aber bereits Alarm, denn für den Betrieb des <strong>Bitcoin-Netzwerkes</strong> und die Transaktionen wird viel Strom benötigt. Gibt es eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen? Gibt es vielleicht sogar Chancen durch den angestrebten Wandel hin zu grüner Energie?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann das Schürfen von Kryptowährungen ökologisch werden?</h2>



<p><strong>Bitcoin</strong> und andere <strong>Kryptowährungen</strong> werden von ihren Befürwortern gerne als die <strong>Zukunft des Finanzwesens</strong> gehandelt. <strong>Bitcoin kaufen</strong> ist längst in der Masse angekommen. Doch schaden Kryptowährungen der Umwelt? Bitcoin und viele andere Kryptowährungen werden durch eine Blockchain reguliert, in der jede Transaktion durch ein öffentliches Hauptbuch verfolgt wird, das sich über Computer weltweit erstreckt.</p>



<p>Dieser &#8222;<strong>Mining</strong>&#8222;-Prozess, der validierte Transaktionen ermöglicht, ist extrem <strong>energieintensiv</strong>. Eine einzige Bitcoin-Transaktion könnte den durchschnittlichen US-Haushalt <strong>einen Monat lang mit Strom versorgen</strong>, wobei das <strong>Bitcoin-Netzwerk</strong> etwa sieben Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann.</p>



<p>Die zum <strong>Bitcoin-Mining</strong> verwendeten Computer müssen so leistungsstark sein, dass sie komplexe mathematische Probleme lösen können, die zu komplex sind, um sie von Hand zu lösen. Die ausgegebene Bitcoin-Menge wird etwa alle vier Jahre halbiert, wodurch die <strong>Währung mit der Zeit knapper</strong> und <strong>wertvoller</strong> wird, aber auch teurer und <strong>zeitaufwändiger für die Miner</strong>, was sich wiederum auf die Energieverbrauchsraten auswirkt.</p>



<p>Studien haben ergeben, dass jede <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin</a>-Transaktion große Mengen an Strom verbraucht &#8211; ein problematischer Befund, da die Welt den Wechsel zu grüner Energie anstrebt. Das <strong>Green Mining</strong>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Mining so umweltschädlich?</h2>



<p>Um den Energieverbrauch zu ermitteln, haben sich die Forscher auf Umfragen, Interviews und Nachrichtenberichte gestützt und Berechnungen auf der Grundlage der Netzleistungen durchgeführt. Die Zahlen von Digiconomist werden durch den Betrag der <strong>Mining-Einnahmen</strong> bestimmt, der für Stromkosten ausgegeben wird. Die Ermittlung des <strong>Kohlenstoff-Fußabdrucks von Kryptowährungen</strong> ist jedoch eine Herausforderung, da sich die Gesamtzahl der <strong>Kryptowährungen</strong> täglich ändert und sie nicht zurückverfolgt werden können.</p>



<p>Viele Analysten bestreiten jedoch diese Behauptungen; die <strong>Universität Cambridge</strong> veröffentlichte im Jahr 2020 einen Bericht, in dem festgestellt wurde, dass nur <strong>39 % der von diesen Mining-Einrichtungen verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen</strong> stammt.&nbsp;Die komplexen Computersysteme, die von den Mining-Betreibern verwendet werden, bedeuten, dass sie <strong>60-80 % ihrer Einnahmen für Strom</strong> ausgeben. </p>



<p>Aufgrund dieser relativ geringen potenziellen Gewinnspannen findet das Bitcoin-Mining häufig in <strong>abgelegenen ländlichen Gebieten</strong> statt, wo Strom billiger ist. Als Energiequellen werden u. a. <strong>chinesische Kohle und Wasserkraft</strong>, sowie isländische Geothermie genannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist grünes Mining?</h2>



<p>Es gibt Möglichkeiten, das Mining von <strong>digitalen Währungen</strong> in ein &#8222;grünes&#8220; Mining umzuwandeln und es so zu einer Aktivität zu machen, die zwar Energie verbraucht, aber eine notwendige Funktion für die Blockchain erfüllt, was uns wiederum andere Vorteile und Einsparungen bei vereinfachten Prozessen bringt. </p>



<p>Der Energieverbrauch für das Schürfen von Kryptos sollte <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aus erneuerbaren Energien stammen</a></strong> und so die Umweltbelastung begrenzen. Eine Möglichkeit wäre, in den Räumlichkeiten, in denen die Kryptowährungen erzeugt werden, <strong>Solarzellen und Batterien für den Eigenverbrauch zu installieren</strong>.</p>



<p>Eine weitere Möglichkeit, Green Mining zu betreiben, wäre zum Beispiel in Europa der Kauf von Herkunftsnachweisen und allgemein von <strong>Emissionsgutschriften auf dem freiwilligen Markt</strong>.&nbsp;Die Herkunftsgarantie wurde mit der <strong>Richtlinie 2001/77/EG in den Ländern der Europäischen Union</strong> eingeführt. </p>



<p>Dabei handelt es sich um ein Akkreditierungssystem für die Ausstellung von Zertifikaten, die Erzeuger von Strom aus <strong>erneuerbaren Energiequellen</strong> für jede aus diesen Quellen erzeugte kWh beantragen können.&nbsp;Das Green Mining mit Kohlenstoffgutschriften würde aus dem freiwilligen Kauf einer Menge von <a href="https://www.finanzguerilla.de/short-etf-gegen-die-krise-warnung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikaten</a> bestehen, die proportional zu den emittierten Tonnen CO2-Äquivalent ist.</p>



<p>Emissionsgutschriften werden im Zusammenhang mit Projekten zur Emissionsreduzierung, in der Regel in einem Entwicklungsland, vergeben. Die Emissionen werden durch eine Menge von Tonnen CO2-Äquivalenten ausgeglichen, die durch Aufforstungsprojekte, die Erzeugung <strong>erneuerbarer Energien</strong>, Energieeffizienz oder z. B. Abfallbehandlung reduziert werden. Die Projekte sind sehr vielfältig und folgen Methoden, die von spezialisierten Einrichtungen validiert und überprüft werden, die einem Protokoll folgen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft des Krypto-Schürfens</h2>



<p>In den letzten Jahren haben große <strong>Krypto-Mining-Unternehmen</strong> große Mining-Anlagen in Ländern und Regionen mit preiswertem Strom gebaut. Da immer mehr Anlagen entstehen, wird der Wettbewerb in der Mining-Branche immer intensiver, was zu einem &#8222;Wettrüsten&#8220; bei der Rechenleistung führt. Seitdem hat sich der <strong>Bergbau zu einer Branche entwickelt, die technisches Know-how und groß angelegte Operationen erfordert</strong>, mit großen Oligopolen auf dem Markt. Heute ist es selbst mit ein paar ASIC-Minern fast unmöglich, Bitcoin zu schürfen. Hier nennen wir Ihnen 3 gute Optionen die das Krypto-Mining am Leben halten werden:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Cloud-Mining</strong></h3>



<p><strong>Cloud Mining</strong> ist ein innovatives Modell, das in den letzten Jahren auf dem Markt aufgetaucht ist, um es Einzelpersonen zu ermöglichen, am Mining teilzunehmen. Beim Cloud-Mining können Nutzer die <strong>Cloud-Rechenleistung des Dienstanbieters kaufen und für das Mining einsetzen</strong>. Die Nutzer müssen den Dienstanbieter nur dafür bezahlen, dass sie die für das Mining erforderlichen Rechenressourcen mieteten, ohne dass sie eine Mining-Maschine kaufen oder eine Mining-Farm einrichten müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>GPU-Mining</strong></h3>



<p>Die Verwendung von <strong>Grafikkarten durch einzelne Miner</strong> ist noch nicht ganz vorbei. Aufgrund der unterschiedlichen Mining-Algorithmen sind viele andere Kryptowährungen als Bitcoin immer noch so konzipiert, dass <strong>Miner GPUs für das Schürfen verwenden können</strong>. Viele Miner in der Krypto-Welt verwenden infolgedessen, die Grafikkarten von Chipherstellern wie <strong>AMD</strong> und <strong>NVIDIA</strong> für das Schürfen. Und sie schürfen hauptsächlich Altcoins wie <strong>Litecoin (LTC)</strong>. Natürlich haben die Miner, die ASIC-Miner verwenden, ihr ASIC-Design auch für andere Kryptowährungen angepasst. Damit versuchen sie, den Marktanteil zu erobern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Quantencomputer</strong></h3>



<p>In den letzten Jahren haben Informatiker und Akademiker behauptet, dass <strong>Quantencomputer den Bitcoin-Mining-Markt monopolisieren</strong> und mit ihrer <strong>gewaltigen Rechenleistung die Sicherheit der Blockchain brechen werden</strong>. Allerdings haben Quantencomputer noch nicht das Niveau von groß angelegten Anwendungen und Massenanwendung erreicht. Außerdem ist die Einrichtung von Quantencomputern teuer, und sie sind nicht für das Mining konzipiert. </p>



<p>Die <strong>Kosteneffizienz des Mining ist also fraglich</strong> &#8211; es ist nicht bekannt, ob <strong>Quantencomputer das Bitcoin-Netzwerk</strong> knacken können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Kryptowährungen scheinen in gewisser Weise die Zukunft des Finanzwesens und eine lohnende Investition zu sein, aber sie sind mit <strong>drastischen Kosten</strong> verbunden. In einem von Nature Climate Change veröffentlichten Bericht wird die alarmierende Feststellung getroffen, dass <strong>Bitcoin allein genug CO2-Emissionen erzeugen könnte, um die globale Erwärmung in weniger als drei Jahrzehnten auf über 2°C zu treiben</strong>.</p>



<p>Um dieses Problem zu lösen, unterzeichneten am 19. März 2021 26 Technologieunternehmen in Europa eine Verpflichtung zur Entwicklung &#8222;<strong>digitaler grüner Lösungen</strong>&#8222;, um der Welt bei der Bekämpfung des Klimawandels zu helfen, indem sie die Kohlenstoffemissionen eindämmen und wichtige Wirtschaftssektoren digital umgestalten. </p>



<p>Gleichzeitig unterzeichneten die <strong>europäischen Länder</strong> auch eine Verpflichtung zur Unterstützung der so genannten &#8222;<strong>sauberen digitalen Technologien</strong>&#8222;. Die Länder verpflichteten sich unter anderem, 5G- und 6G-Netze aufzubauen und die Blockchain-Technologie, Quantencomputer und künstliche Intelligenz zu unterstützen. Während Experten über die Zukunft von Bitcoin und anderen <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a> streiten, ist eines sicher: Wenn sie sich durchsetzen, wird der <strong>weltweite Energieverbrauch drastisch steigen</strong>. </p>



<p>Angesichts der sich <strong>verschärfenden Klimakrise</strong> sollte die Frage gestellt werden, ob die Vorteile von Kryptowährungen ihre Umweltkosten überwiegen.</p>



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		<title>Wo kann man Bitcoin direkt kaufen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 21:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation mit Bitcoin für den Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[Halving-Event]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipationszertifikate auf Ethereum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass ich inzwischen von meiner skeptischen, eher ablehnenden, Haltung gegenüber Kryptowährungen abgerückt bin, sollte spätestens seit meinem Artikel über Bitcoin-Zertifikate klargeworden sein. Ich halte Kryptowährungen als kleine (!) Spekulation mit &#8222;Spielgeld&#8220; für durchaus legitim. Alleine schon unter dem Gesichtspunkt der Diversifikation des Gesamt-Portfolios. Auch die dezentrale, von Notenbanken unabhängige, Struktur von Kryptowährungen und die geringe...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/">Wo kann man Bitcoin direkt kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Dass ich inzwischen von meiner skeptischen, eher ablehnenden, Haltung gegenüber Kryptowährungen abgerückt bin, sollte spätestens seit meinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel über Bitcoin-Zertifikate</a> klargeworden sein. Ich halte <strong>Kryptowährungen</strong> als kleine (!) Spekulation mit &#8222;<em>Spielgeld</em>&#8220; für durchaus legitim. Alleine schon unter dem Gesichtspunkt der <strong>Diversifikation</strong> des Gesamt-Portfolios. Auch die dezentrale, <strong>von Notenbanken unabhängige</strong>, Struktur von Kryptowährungen und die <strong>geringe bis nicht vorhandene Korrelation mit den Aktienmärkten</strong>, sind für mich riesige Pluspunkte.</p>



<p>Gerade in Zeiten, wo <strong>Geld drucken</strong> irgendwie in Mode gekommen zu sein scheint und dadurch eine reale <strong>Gefahr für unser Papiergeld nicht mehr wegzudiskutieren sein dürfte</strong>.</p>



<p>Im Artikel damals habe ich dir bereits erzählt, dass ich Bitcoin <em>direkt</em>, wie auch <em>indirekt</em>, halte und handele. Mit <strong>indirekt</strong> meinte ich meine <strong>Bitcoin- und Ethereum Zertifikate</strong>, die ich ganz regulär über die Börse und mein <strong>Wertpapierdepot</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank">hier eröffnen</a>*) kaufe und verkaufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bitcoin „physisch“ handeln</h2>



<p><strong>Direkt</strong> bedeutet, dass ich <strong>Bitcoin auch physisch besitze</strong>. Damals bin ich nicht darauf eingegangen, WIE ich denn Bitcoin direkt handele und welche <strong>Art Wallet</strong> ich dafür nutze. Das hole ich heute in diesem Artikel nach. Zudem möchte ich auf das in Kürze stattfindende <strong>Bitcoin-Halving Event</strong> eingehen und die Chancen und Risiken, die sich daraus ggf. ergeben könnten.</p>



<p>Bitcoin direkt zu besitzen, bietet gegenüber dem indirekten Handel natürlich viele Vorteile:</p>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li>Du kannst deine <strong>Bitcoin auf alle Wallets deiner Wahl</strong> übertragen und dadurch &#8222;sichern&#8220;. Sei es auch nur auf ein Stück Papier</li>



<li>Durch den direkten Handel von Bitcoin unterliegst du <strong>keiner Kapitalertragssteuer</strong> bzw. <strong>Abgeltungssteuer</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin wird hier steuerlich behandelt wie physisches Gold</a>)</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank">Zertifikate</a> oder andere Derivate können jederzeit <strong>durch den Emittenten gekündigt werden</strong>. Wenn deine <strong>Zertifikate</strong> bzw. die <strong>Kryptos</strong> zu diesem Zeitpunkt stark im Minus sind, kannst du dadurch zur <strong>Realisierung deiner Verluste</strong> gezwungen werden. Durch die <strong>starke Volatilität</strong> von Kryptowährungen wie <strong>Bitcoin</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ether</a> ist diese Gefahr gar nicht mal so gering.</li>
</ol>



<p><strong>Bitcoin</strong> physisch und direkt zu besitzen, macht somit auf jeden Fall Sinn, vor allem wenn du <strong>das langfristige Halten</strong> deiner Kryptos beabsichtigst. Hierzu sind Zertifikate aufgrund der Kündbarkeit seitens des Emittenten ungeeignet in meinen Augen, außer zur kurzfristigen Spekulation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">An welcher Börse kann ich Bitcoin kaufen?</h2>



<p>Damals als ich mich in die Thematik der Kryptowährungen frisch eingearbeitet habe, war eine zentrale Frage, <strong>wo ich denn am besten meine Bitcoin kaufen sollte</strong>. Diese Frage ließ sich damals nicht leicht beantworten. Immerhin ist eine große Portion Vertrauen gegenüber der jeweiligen Börse Grundvoraussetzung, um überhaupt dort <strong>mit gutem Bauchgefühl handeln</strong> zu können. Zu oft gingen <strong>Kryptobörsen Pleite</strong>, wurden <strong>Opfer von Hackern</strong> oder beteiligten sich selbst <strong>an Betrug an ihren eigenen Kunden</strong>.</p>



<p>Zudem gab es damals im deutschsprachigen Raum noch keine Börsen, über die ich Bitcoin oder Ether <em>seriös</em> handeln konnte.</p>



<p>Nach langem Einlesen habe ich mich dann vor einigen Jahren für den Kauf über die Börse <strong>anycoindirect.eu</strong> entschieden. Zum Glück hat alles damals auch reibungslos geklappt. Dennoch hat das Unternehmen seinen Sitz in den <strong>Niederlanden</strong>. Ein gewisses Unwohlsein beim Überweisen meines Geldes und der Hinterlegung meiner Ausweisdaten für den Kauf blieb somit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die „richtige“ Wallet für die Kryptowährungen</h2>



<p>Bitcoin und Ether habe ich dann also erfolgreich über diese Börse gekauft. Nun stellte sich die nächste Frage: <strong>Wohin mit meinen Kryptos</strong>? Also auf welche Wallet sollen sie wandern? Es gibt hier viele verschiedenen Möglichkeiten von <strong>sehr sicher</strong> bis <strong>unsicher</strong>. Es gibt zum Beispiel <strong>Paper-Wallets</strong>, <strong>Hardware-Wallets</strong>, Offline- und Online-Wallets. Online-Wallets sind z.B. wenn du die Bitcoin auf dem Konto <strong>deiner Kryptobörse liegen lässt.</strong></p>



<p>Für mich war damals nur klar: Die Kryptos müssen <strong>weg von der Tauschbörse</strong> und hinein in <strong>meine eigene Wallet</strong>. Ich habe mich damals nach langem Hin und Her für das <strong>Hardware-Wallet</strong> &#8222;<strong>Exodus</strong>&#8220; entschieden. Wichtig war mir nämlich, dass <strong>eine Wallet für beide Kryptowährungen</strong> (<strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ether</strong>) funktioniert. Gerade durch das Jonglieren mit den private und public Keys, wären verschiedene Wallets für mich unattraktiv.</p>



<p>Was wenn ich plötzlich und ganz schnell alle Kryptos verkaufen möchte? (Gesetzliches Verbot, Kryptos drohen komplett wertlos zu werden etc.)</p>



<p>Nunja, ich mag es halt simpel. <strong>Exodus</strong> hat mich in dieser Hinsicht bisher nicht enttäuscht, weshalb ich es auch heute noch gerne nutze. Es ist im Grunde das &#8222;Endlager&#8220; meiner Kryptos, solange ich sie nicht <strong>aktiv zum Handeln</strong> nutze. Solange ich damit handele nutze ich eine andere App.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handel von Bitcoin auf dem Smartphone per App</h2>



<p>Seit gar nicht allzu langer Zeit nutze ich zusätzlich die neue <strong><a href="https://bisonapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BISON-App</a></strong> der <strong>Börse Stuttgart</strong> für den direkten Handel meiner Bitcoin und Ether übers <strong>Smartphone</strong>. Im Endeffekt funktioniert das so:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich <strong>installiere die App</strong> und eröffne einen Account</li>



<li>Ich <strong>überweise Geld auf ein in der App hinterlegtes Bankkonto</strong>. Dieses Konto wird über die <strong>Solaris-Bank</strong>, ein durch die BAFIN reguliertes, deutsches Fintech-Unternehmen, verwaltet</li>



<li>Sobald das Geld auf dem BISON-Konto eingegangen ist, kann ich in der App dann <strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong>, <strong>Litecoin</strong> oder <strong>Ripple</strong> handeln. Dies geht in wenigen Sekunden. Weitere Währungen kommen vermutlich von Zeit zu Zeit dazu</li>



<li>Die gekauften <strong>Kryptos besitze ich dann physisch</strong>. Sie liegen zunächst auf der <strong>Online-Wallet</strong> von BISON.</li>



<li>Die Kryptos übertrage ich dann von Zeit zu Zeit kostenlos von der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BISON</a>-App</strong> auf meine <strong>Exodus-Wallet</strong></li>
</ul>



<p>Bislang hat mich die App der Börse Stuttgart begeistert. Zwar vermisse ich noch schmerzlich die <strong>Einzahlungsmöglichkeit von Ether direkt in die App</strong> (sprich den Transfer meiner Wallet in die BISON-App), jedoch soll daran aktuell gearbeitet werden. Bitcoin lassen sich hingegen problemlos übertragen, dies habe ich auch schon selber getestet.</p>



<p>Wer es simpel mag und gerne viel mit Kryptos &#8222;tradet&#8220;, kann sich die App daher gerne mal anschauen. Zudem steht eben auch ein seriöses Unternehmen dahinter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ich Kryptos handele &#8211; und wohin sie wandern</h2>



<p>Wie gehe ich also aktuell vor? Seit es BISON gibt, kaufe ich nur noch über diese App meine Kryptowährungen. Alles andere ist mir mittlerweile einfach zu <strong>umständlich</strong> und <strong>unsicher</strong>. Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass meine Daten dort hinterlegt sind, also nix mit <strong>Anonymität</strong>. Dies dürfte heutzutage aber für nahezu alle <strong>Krypto-Börsen</strong> gelten. </p>



<p>Auch bei den ganz großen Börsen wie z.B. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kraken.com/" target="_blank">Kraken</a> muss man ja irgendwie sein <strong>Fiat-Geld</strong> einzahlen, wodurch man eben zwangsläufig rückverfolgbar ist. Und überhaupt sind Kryptos <strong>grundsätzlich ja nicht anonym</strong>, da alle Transaktionen in der <strong>Blockchain nachverfolgbar sind</strong>. Irgendwie muss man seine Bitcoin ja auch &#8222;versilbern&#8220;, also wieder zumindest kurzfristig zu <strong>Papiergeld</strong> machen.</p>



<p>Aber da ich eh nicht vor habe, krumme Dinger mit den Kryptos zu drehen und ich meine Gewinne regulär versteuere, ist dieser Nachteil für mich kein wirklicher.</p>



<p>Von Zeit zu Zeit transferiere ich dann Bitcoin und Ethereum wiederum auf <strong>meine eigene gesicherte Wallet</strong> auf dem Rechner. Grundsätzlich vertraue ich zwar der <strong>Börse Stuttgart</strong> (Initiator hinter BISON), dennoch fühle ich mich mit meiner eigenen Wallet wohler. Einen Teil lasse ich jedoch auf der <strong>Online-Wallet</strong> von BISON, um schnell und bequem traden zu können. </p>



<p>Für den eigentlichen Kauf nutze ich aktuell also nur noch die App. Durch die Transferierbarkeit in meine Wallet kann ich darüber hinaus sicher sein, dass ich auch tatsächlich &#8222;<strong>physische Kryptos</strong>&#8220; erwerbe.</p>



<p><em>Übrigens: Die BISON-App bietet inzwischen sogar den <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handel von Wertpapieren wie Aktien und ETFs</a> in nur einer App an.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bitcoin Halving 2020</h2>



<p>Kommen wir nun zum eingangs erwähnten historischen Ereignis, welches uns voraussichtlich am <strong>11. Mai </strong>oder <strong>12. Mai</strong> ereilt (der genaue Zeitpunkt ist unklar): Das <strong>Bitcoin-Halving 2020</strong>. Wenn du wissen möchtest, was das denn ist: Google ist dein Freund. Auch auf Youtube gibt es <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=iIusoNIvtEk" target="_blank">zahlreiche Videos zum Bitcoin-Halving</a>. </p>



<p>Kurz zusammengefasst: Beim Halving wird die &#8222;<strong>Belohnung</strong>&#8220; der Bitcoin-Schürfer (&#8222;<strong>Miner</strong>&#8222;) halbiert. Die Miner erhalten somit weniger, wenn sie neue Bitcoin errechnen. Dies führt in der Theorie zu einer <strong>Verknappung des Angebots</strong> und könnte somit langfristig zu einer <strong>Erhöhung der Nachfrage</strong> führen.</p>



<p>Es ist also möglich, dass sich der <strong>Bitcoin-Kurs</strong> infolge des Halvings <strong>stark erhöhen könnte</strong>, da der Bitcoin eben &#8222;begehrter&#8220; wird, da es aufwändiger wird, ihn <strong>lukrativ</strong> und <strong>wirtschaftlich</strong> sinnvoll zu schürfen. Zumindest langfristig. Denn kurzfristig ist auch ein <strong>Kurseinbruch durch das Halving</strong> möglich.</p>



<p>Bislang gab es nur zwei Halving-Events (<strong>2012</strong> und <strong>2016</strong>) in der Geschichte des Bitcoin. In beiden Fällen stieg der Kurs nicht sofort in neue Höhen, sondern mit einem gewissen zeitlichen Verzug.</p>



<p>Man kann also nur spekulieren, was sowieso in der Natur der Sache bei Kryptos ist. Gut möglich, dass die Bitcoin-Kurse erstmal einbrechen, um sich danach wieder steil zu erholen. Oder es passiert überhaupt nichts. Letztendlich kann das kaum Jemand seriös voraussagen. Ich persönlich gehe eher davon aus, dass die zukünftige <strong>Notenbankpolitik</strong> oder eine <strong>starke Rezession</strong> als Treiber des digitalen <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Goldes</a> Bitcoin fungieren werden.</p>



<p>In einigen Tagen werden wir es wissen. Beim Verfassen dieses Artikels (10.05.2020) steht der Bitcoin gerade bei knapp <strong>8080 Euro</strong>. Mal schauen wo er in <strong>drei Monaten</strong> stehen wird <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h4 class="wp-block-heading">Transparenzhinweis: </h4>



<p><em>Ich profitiere in keiner Weise von der Erwähnung der <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BISON-App</a>. Auch bekomme ich keinerlei Vergütung für das Verfassen dieses Textes von erwähnten Unternehmen oder Plattformen. Ich nutze die erwähnten Börsen, Plattformen und Finanzprodukte selbst und berichte hierüber ausschließlich aus eigener Erfahrung. Es handelt sich um keine Empfehlung oder Beratung.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit zu Kryptowährungen:</h2>



<p>Auch wenn ich selbst <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ether</strong> besitze und damit handele: Es bleibt ein hochriskantes Investment. Wobei Investment das falsche Wort ist. Letztendlich handelt es sich bei den Kryptos eher &#8211; übrigens wie auch bei <strong>Gold</strong> im Grunde &#8211; um reine <strong><em>Spekulationen</em></strong>. Man kauft, hofft auf eine Wertsteigerung und verkauft dann wieder. </p>



<p>Als richtig langfristiges Investment <strong>für die nächsten 20 Jahre</strong> würde ich hingegen nicht unbedingt zu den aktuellen Kryptowährungen greifen. Bislang ist noch nicht wirklich absehbar, welche Währung sich durchsetzen wird und ob überhaupt eine der aktuell verfügbaren.</p>



<p>Gerade im Technologiebereich kann ein <strong>Hype</strong> schnell abklingen oder durch <strong>disruptive Ereignisse</strong> von der Bildfläche gewischt werden. Zwar gehe ich davon aus, dass das nächste &#8222;<strong><em>Geld</em></strong>&#8220; ein <strong>digitales</strong> und vermutlich auch <strong>globales</strong> sein wird. Ob dies aber <strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ether</strong>, <strong>Libra</strong>, ein <a href="https://amzn.to/2YRU966" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neues digitales Zentralbankgeld</a>* auf Blockchainbasis mit <strong>Goldstandard</strong> oder etwas ganz Anderes werden wird, steht alles noch in den Sternen. Ich würde mich hier ungern festlegen.</p>



<p>Ich persönlich gehe jedoch davon aus, dass sich unser <strong>aktuelles ungedecktes Papiergeldsystem</strong> nicht mehr allzu lange wird halten können. Bis es dann zu einem <strong>Reset der globalen Währungssysteme</strong> kommt, könnte <strong>Bitcoin als digitales Gold</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">echtes Gold</a> in meinen Augen durchaus eine wichtige Funktion beim Übergang erfüllen. </p>



<p><strong>Wie stehst du zu Kryptowährungen? Wo handelst du und welche Wallet benutzt du hierbei?</strong></p>
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		<title>Bitcoin Zertifikate als Investment &#8211; Sinnvoll oder nicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2019 19:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation mit Bitcoin für den Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen]]></category>
		<category><![CDATA[maximal 21 Millionen Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipationszertifikat auf Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipationszertifikate auf Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[VF0ETH]]></category>
		<category><![CDATA[VL3TBC]]></category>
		<category><![CDATA[Vontobel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es mal um die neuen Bitcoin Zertifikate: Kryptowährungen* wie Bitcoin oder Ethereum standen bei mir zugegebenermaßen bislang nicht auf der Agenda. Sie waren mir immer zu spekulativ, zu unsicher und &#8222;ohne inneren Wert&#8220;. Nun, diese Einschätzung hat sich (leicht) geändert. Wieso sich meine Einschätzung leicht geändert hat und wie ich in Kryptowährungen wie...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Heute geht es mal um die neuen Bitcoin Zertifikate: <a href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)">Kryptowährungen</a>* wie Bitcoin oder Ethereum standen bei mir zugegebenermaßen bislang nicht auf der Agenda. Sie waren mir immer zu spekulativ, zu unsicher und &#8222;ohne inneren Wert&#8220;. Nun, diese Einschätzung hat sich (leicht) geändert. Wieso sich meine Einschätzung leicht geändert hat und wie ich in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum investiert habe, möchte ich dir im heutigen Artikel erläutern.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was ist Bitcoin überhaupt?</h2>



<p>Wenn du dich über <strong>Kryptowährungen</strong> informieren möchtest, dann ist das Internet dein Freund. Ich mache mir hier jetzt nicht die Mühe und erkläre dir im Detail, wie genau Kryptowährungen funktionieren und wie sie sich unterscheiden. Hier gibt es gute Adressen, wie z.B. Experten wie <strong>Dr. Julian Hosp</strong> in seinem Youtube-Kanal. </p>



<p>Zusammenfassend aber dennoch eine kurze und stark vereinfachte Erklärung zur Funktionsweise, hier am Beispiel <strong>Bitcoin</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen sind <strong>dezentral</strong> und über den ganzen Globus verstreute, reine <strong>digitale Währungen</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie benötigen weder <strong>Banken</strong> noch <strong>Regierungen</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen sind komplett <strong>unabhängig von Zentralbanken</strong> wie der <strong>FED</strong> oder <strong>EZB</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie setzen die Existenz einer <strong>IT-Infrastruktur</strong> bzw. des <strong>Internets</strong> voraus &#8211; ohne Internet, kein <strong>Bitcoin</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen werden durch <strong>Lösung komplexer mathematischer Aufgaben</strong> erschaffen. Auf Deutsch spricht man analog zu Edelmetallen vom &#8222;<em>Schürfen</em>&#8222;, auf Englisch &#8222;<em>Mining</em>&#8222;. Manche Kryptowährungen sind in ihrer Gesamtmenge begrenzt, andere nicht. Von <strong>Bitcoin</strong> kann es zum Beispiel nicht mehr als <strong>21 Millionen Stück geben</strong>. Dadurch ist der Bitcoin also noch limitierter als <a aria-label="Gold (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/38g1uyy" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a>*, da sich die Gesamtmenge an verfügbarem Gold auf der Erde nur schätzen lässt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zum Schürfen werden <strong>enorme Rechenkapazitäten</strong> und <strong>viel Energie</strong> benötigt. Die Anforderungen steigen von Coin zu Coin weiter</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen nutzen die sogenannte <a aria-label="Blockchain-Technologie (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blockchain-Technologie</a>, eine Art globales &#8222;<em><strong>Kassenbuch</strong></em>&#8222;, aus dem <strong>alle Transaktionen</strong> anonymisiert nachvollzogen werden können. Die Transaktionen können von allen Beteiligten kontrolliert werden, sodass ein Missbrauch nahezu ausgeschlossen ist. Dadurch sorgt die <strong>Blockchain</strong> für eine enorme <strong>Transparenz</strong>. Die eigentlichen Personen hinter den <strong>Krypto-Adressen</strong> (so nennt man die Kontonummern) sind aber nicht so transparent.</li>
</ul>



<p>Ein gelungenes und kurzes Video über die Funktionsweise der Blockchain findest du hier:</p>



<iframe src="https://www.youtube.com/embed/m13mEw96nP8" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">2. Bitcoin &#8211; Ein sinnvolles Investment?</h2>



<p>Wie eingangs kurz angedeutet, habe auch ich inzwischen eine überschaubare Summe in die beiden größten <a aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>* <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong> investiert. Wobei &#8222;<em>investiert</em>&#8220; hier das falsche Wort ist, ich würde hier ganz eindeutig von einer <strong>Spekulation</strong> und weniger einer <strong>Investition</strong> sprechen.</p>



<p>Das bringt mich auch zum fast wichtigsten Punkt des Artikels, nämlich einer <strong>deutlichen Warnung</strong>:</p>



<p><strong><em>Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sind definitiv nur für sehr risikoaffine Anleger geeignet. Es besteht die Gefahr eines Totalverlustes, des Diebstahls der eigenen Wallet, den Verlust von Zugangsdaten, dass man Opfer von Betrug wird (besonders bei Veröffentlichung neuer Währungen (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="ICO (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Initial_Coin_Offering" target="_blank">ICO</a>s)) etc. Daher sollte &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur &#8222;Spielgeld&#8220; eingesetzt werden. Also Geld dessen Verlust einen nicht in wirtschaftliche Nöte bringt.</em></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wieso ich in Bitcoin investiert habe</h3>



<p>Obwohl ich mir absolut im Klaren darüber bin, dass Bitcoin und die Kryptowährungen <strong>keinerlei inneren Wert</strong> haben, so können Sie doch als gewisse <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krisenabsicherung</a> Sinn machen, zumindest solange es noch Menschen gibt, die an die Währungen glauben.</p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ähnlich wie bei Gold</a> kann man davon ausgehen, dass wenn sich ein <strong>gewaltiger Crash</strong> anbahnt, die <strong>Kurse der Kryptowährungen</strong> tendentiell <strong>stark steigen</strong> dürften. Einfach weil das Vertrauen in das <strong>Papiergeldsystem</strong> der Notenbanken schwindet. </p>



<p>Umgekehrt kommen <a href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)">Kryptowährungen</a>* bei einer <strong>Börsen-Hausse</strong> wie aktuell im <strong>Dezember 2019</strong> eher unter die Räder. </p>



<p>Als Absicherung taugen immer Assets, die sich aller Voraussicht nach gegenläufig zu anderen Assets verhalten, weshalb ich neben <strong>Gold</strong> nun auch <strong>Kryptowährungen zur Diversifikation für den Crash</strong> nutze. Ob es zu einer neuen <strong>Finanzkrise</strong> kommt, wird man dann sehen. </p>



<p>Unabhängig davon gehe ich <strong>langfristig von steigenden Kursen</strong> der beiden Kryptowährungen aus &#8211; auch ohne <a href="https://amzn.to/2rqKODL" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Crash (öffnet in neuem Tab)">Crash</a>*. Aber das ist eher meine &#8222;Prognose&#8220;. Oder eher Wunschdenken? Egal, no Risk no Fun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wie in Bitcoin und Ethereum investieren?</h2>



<p>Hast du für dich die Entscheidung getroffen, in <a href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)">Kryptowährungen</a>* zu investieren, dann gibt es hierzu mehrere Möglichkeiten der <strong>direkten</strong> oder <strong>indirekten</strong> Anlage. Je nach Vorgehensweise dauert es länger oder kürzer, bis du in deine gewählte Währung investiert bist. Aber kommen wir mal zu den grundsätzlichen Möglichkeiten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">3.1 Direkter Kauf von Bitcoin bzw. Ethereum</h3>



<p>Ähnlich wie bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> ist dies natürlich die naheliegendste Vorgehensweise: Du eröffnest eine eigene <strong><a aria-label="Wallet (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.btc-echo.de/der-hodl-guide-5-arten-von-bitcoin-wallets-die-du-kennen-solltest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wallet</a></strong> und kaufst dir im Anschluss an einer <strong>Krypto-Börse</strong> gegen <strong>Euro</strong> oder <strong>Dollar</strong> deine Bitcoins. Beziehungsweise eher Bruchteile davon, da ein Bitcoin beim Verfassen dieses Artikels bei einem Kurs von <strong>6815 Euro</strong> steht (<strong>07.12.2019</strong>).</p>



<p>Die gekauften Coins transferierst du einfach auf dein persönliches <strong>Wallet</strong> (am besten NICHT bei der Börse wo du sie gekauft hast) und fertig. Hier fallen natürlich auch Spesen an, wie zum Beispiel die Netzwerk-Fee bei <strong>Bitcoin</strong> bzw. den <strong>Transaktionsgebühren</strong> der Krypto-Börse. Geeignete, seriöse und <strong>sichere Börsen</strong> findest du ebenfalls mithilfe des Internets. An dieser Stelle ist besondere Sorgfalt wichtig, also nicht nur nach den Kosten schauen, sondern auch nach der <strong>Seriösität</strong> und <strong>Existenz am Markt</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3.2 CFDs auf Bitcoin</h3>



<p>Wie auf Aktien oder Indices (DAX, S&amp;P 500 etc.) gibt es auch <strong>CFD auf Bitcoin</strong> bzw. <strong>Ethereum</strong>. Was genau CFD sind, kannst du bei Bedarf <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">hier</a> nachlesen. Wie und warum ich <strong>CFD</strong> nutze, besonders in wilden Börsenzeiten kannst du <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-ich-aktuell-vermehrt-cfd-trading-betreibe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nochmals nachlesen. Kryptowährungen handele ich hingegen nicht mit CFD, aus mehreren Gründen: CFD sind immer Spekulationen auf <a aria-label="Kredit (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit</a>.</p>



<p>Kryptowährungen sind für ihre Kurssprünge bekannt. Starke Kurssprünge können dich bei einem gehebelten Produkt wie einem CFD <strong>extrem reich</strong> oder aber <strong>extrem arm</strong> machen. Daher: Danke, nein danke.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3.3 Bitcoin Zertifikate bzw. Ethereum</h3>



<p>Ebenfalls wie bei Aktien gibt es inzwischen auch sogenannte <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">Partizipationszertifikate</a> auf Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong>. Manche sprechen auch von <strong>1:1 Zertifikaten</strong>. Steigt der <strong>Bitcoin</strong> z.B. um <strong>5%</strong>, dann steigt auch das <strong>Partizipationszertifikat</strong> um ungefähr diesen Wert. Diese Zertifikate sind recht neu am Markt (auf <strong>Bitcoin seit 2017</strong>, auf <strong>Ethereum seit 2019</strong>) und werden bislang nur von wenigen Banken angeboten.</p>



<p>Ich selbst nutze aktuell die beiden nachfolgend genannten Zertifikate von <strong>Vontobel</strong>², dazu aber weiter unten mehr:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Index-Zertifikat auf Bitcoin</strong>, Open End (WKN: <strong>VL3TBC</strong>)</li>



<li><strong>Index-Zertifikat auf Ethereum</strong>, Open End (WKN: <strong>VF0ETH</strong>)</li>
</ul>



<p><em>²<strong>Transparenzhinweis</strong>: Es besteht keine geschäftliche Beziehung zwischen dem Herausgeber des Zertifikates und mir. Ich mache keine bezahlte Werbung für die genannten Zertifikate oder profitiere in sonstiger Weise von der Erwähnung. Ich halte beide Zertifikate aktuell selbst.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Bitcoin Zertifikate &#8211; Perfektes Investmentvehikel?</h2>



<p>Die <strong>Partizipationszertifikate</strong>, nachfolgend einfach <strong>Bitcoin Zertifikate</strong>, genannt, haben in meinen Augen Vor- und Nachteile. Auch hier gilt, dass  Bitcoin Zertifikate ähnlich <strong>riskant</strong> und <strong>spekulativ</strong> sind, wie eine <strong>direkte Investition</strong> in Bitcoin bzw. Ethereum.  </p>



<p>Bitcoin Zertifikate haben aber einen unschätzbaren Vorteil: Ich kann mein bisheriges <strong>Wertpapier-Depot</strong> behalten und diese Zertifikate einfach hineinkaufen und schon habe ich einen Fuß in der Welt der Kryptowährungen.</p>



<p>Aber kommen wir nun zu den Vor- und Nachteilen im Detail:</p>



<h2 class="wp-block-heading">5.  Nachteile von Bitcoin Zertifikaten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steuernachteil</strong>: Zertifikate fallen bei Kauf bzw. Verkauf regulär unter die Abgeltungssteuer von knapp <strong>26 Prozent</strong>. Eben wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a> oder <strong>Aktien</strong> auch. Nach Überschreiten des Freibetrags von <strong>801 Euro</strong> (Ledige), fällt also immer diese Steuer auf deine Gewinne an. Anders bei einer <strong>Direktinvestition in Bitcoin</strong> und deren Verkauf: Dies sind steuerlich betrachtet &#8222;<strong>private Veräußerungsgeschäfte</strong>&#8222;. Hier gibt es einen <strong>Freibetrag von 600 Euro pro Jahr</strong>, worunter z.B. auch Verkäufe von Waren auf Ebay fallen. Alle <strong>Einnahmen über diesem Betrag</strong> müssen mit dem <strong>persönlichen Einkommenssteuersatz</strong> versteuert werden. Dieser dürfte in aller Regel höher sein, als die <strong>26 Prozent Abgeltungssteuer</strong>. <strong>ABER</strong>: Wenn du deine Bitcoin <strong>mehr als ein Jahr hältst</strong>, ist der komplette Erlös <strong>steuerfrei</strong>. Hier wird Bitcoin also <strong>wie physisches Gold</strong> behandelt, ein unschätzbarer <strong>Vorteil der Direktinvestition</strong>.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Emittentenrisiko</strong>: Zertifikate unterliegen immer dem Risiko, dass die herausgebende Bank Pleite gehen könnte. Dies kann dann zu erheblichen Verlusten bis <strong>zum Totalverlust</strong> bei dir führen. Gerade wenn der Crash in aller Munde ist, ein vielleicht nicht zu unterschätzendes Risiko. Also immer eine stabile und gesunde Bank als Emittentin wählen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Crash von Bitcoin, Folge Totalverlust</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kündigung des Zertifikates durch den Emittenten</strong>: Im Wertpapierprospekt des Zertifikates findest du oftmals Klauseln, dass die Bank das Zertifikat bei <strong>unvorhergesehenen Ereignissen</strong> unter Einhaltung einer <strong>Frist</strong> kündigen darf. Jetzt sind deine Bitcoin Zertifikate gerade stark im Minus und die Bank kündigt sie dir auf in <strong>3 Monate</strong> beispielsweise. Obwohl die Zertifikate keinen Fälligkeitstermin haben (Open End-Zertifikate), kann es so dann trotzdem zu einem <em>Fälligkeitstag</em> kommen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bitcoin crasht und verschwindet vom Markt</strong>: Keine Frage &#8211; stirbt der Basiswert (Bitcoin) eines Zertifikates, hat auch das Zertifikat keinen Wert mehr und du erleidest einen <strong>Totalverlust</strong>. Zugegeben: Das trifft dich dann bei einer Direktinvestition genauso.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Laufende Kosten</strong>: Umsonst ist nur der Tod. Natürlich will auch der Emittent eines  Bitcoin Zertifikats seinen Teil vom Kuchen. Bei meinen <strong>Open End-Zertifikaten</strong> sind das laufende Kosten von <strong>1,5 %</strong> pro Jahr, die an meiner Rendite nagen. Kann man aber verschmerzen in der Regel.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">6. Vorteile von  Bitcoin Zertifikaten </h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schnell und liquide handelbar</strong>: Dadurch dass die Transaktion über das reguläre <strong>Wertpapier-Depot</strong> erfolgt, kann man in <strong>Sekundenschnelle</strong> rein in den Markt und wieder raus. Bei Direktinvestments in Kryptowährungen ist dies in der Regel ein <strong>längerfristigeres Prozedere</strong> bis das eigene Geld wieder <strong>tatsächlich auf dem Konto</strong> ist</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einfache steuerliche Handhabung</strong> durch <strong>Abgeltungssteuer</strong> über deinen Broker (aber: steuerlicher Nachteil siehe oben)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein Risiko von <strong>Hackerangriffen</strong>, <strong>Diebstahls deiner Wallet</strong> oder <strong>unseriöser Bitcoin-Börsen</strong> bzw. deren Pleiten</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Partizipation</strong> von nahezu <strong>1:1</strong> des zugrundeliegenden Basiswerts (<strong>Bitcoin/Ethereum</strong>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Bitcoin und Ethereum? Ja bitte, aber&#8230;</h2>



<p>Wie habe ich mich also entschieden? </p>



<p>Ich habe kürzlich etwa <strong>5 % meiner Depotgröße</strong> in Kryptowährungen investiert. Ich habe mich zum einen für ein langfristiges <strong>Direktinvestment in Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong> entschieden und <em><strong>zusätzlich</strong></em> noch in das jeweilige <strong>1:1 Partizipationszertifikat</strong>, gegebenenfalls als eher kurzfristige Spekulation. </p>



<p>Wieso zusätzlich Zertifikate? Nunja mir ist bei Kryptowährungen wichtig, dass ich schnell in den Markt rein und wieder raus kann. Die Direktinvestitionen hingegen plane ich einige Jahre unangetastet laufen zu lassen.</p>



<p>Sollten <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong> sterben, stirbt auch mein komplettes eingesetztes Kapital, weshalb ich Niemandem empfehlen würde, einen großen Teil seines Vermögens in diese doch eher spekulativen und hochriskanten Anlagen zu investieren.</p>



<p>Immerhin weiß heute noch niemand, welche Währung sich durchsetzt und ob es überhaupt eine der Beiden ist.</p>



<p>Ein Fragezeichen bleibt bei mir aber bestehen: Der Bitcoin hat aktuell einen Kurs von <strong>6815 Euro</strong>. Ein Zertifikat kostet entsprechend knapp <strong>681,50 Euro</strong>. Planspiel: Würde der Bitcoin tatsächlich auf z.B. <strong>100.000 Euro</strong> steigen, dann müsste ein Zertifikat entsprechend <strong>10.000 Euro</strong> kosten. Für mich irgendwie schwer vorstellbar, von daher bin ich doch etwas skeptisch, was mit den Zertifikaten passiert, wenn die Kurse je durch die Decke gehen sollten.</p>



<p>In diesem Falle werde ich natürlich gerne in Form von <strong>Updates</strong> unter diesem Artikel nachberichten.</p>



<p><strong>Was hältst du von spekulativen Investments wie Kryptowährungen oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/p2p-kredite/">P2P-Krediten</a>?</strong></p>



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