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	<title>Umverteilung Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Umverteilung Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Kommt eine neue Vermögensteuer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 16:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Enteignungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ertragsbesteuerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt in Deutschland bald eine neue Vermögensteuer? Nun beschäftigt uns das Corona-Virus schon seit beinahe einem ganzen Jahr und aktuell ist kein Ende in Sicht. Eines allerdings dürfte schon heute klar sein: Deutschland blutet und wird noch weiter bluten. Dies sowohl wirtschaftlich, als auch gesellschaftlich und kulturell. Parallel baut der Staat seine Macht immer weiter...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/">Kommt eine neue Vermögensteuer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Kommt in Deutschland bald eine neue <strong>Vermögensteuer</strong>? Nun beschäftigt uns das <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Virus</a> schon seit beinahe einem <strong>ganzen Jahr </strong>und aktuell ist kein Ende in Sicht. Eines allerdings dürfte schon heute klar sein: <strong>Deutschland blutet und wird noch weiter bluten</strong>. </p>



<p>Dies sowohl <strong>wirtschaftlich</strong>, als auch <strong>gesellschaftlich</strong> und <strong>kulturell</strong>. Parallel baut der Staat seine Macht immer weiter aus und die <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> leidet.</p>



<p>Drohende Unternehmensinsolvenzen, Quasi-„<strong><em>Berufsverbote</em></strong>“, eine exzessive Staatsverschuldung, immer neu erschaffenes <strong>Fiat-Geld durch die EZB</strong>. Da kann einem schon flau im Magen werden.</p>



<p>Irgendwann muss thematisiert werden, wovor sich Viele (vor allem in der Politik) heute noch fürchten. Nämlich die Diskussion darüber, <strong><em>wer die Zeche zahlen wird</em></strong>. Wenn man in die Politik lauscht, wird hinter vorgehaltener Hand schon von einer <strong><em>neuen Vermögensteuer</em></strong> oder zumindest einer &#8222;<strong><em>einmaligen Vermögensabgabe für Reiche</em></strong>“ gemunkelt.</p>



<p>Freilich vorwiegend aus den Lobbylagern, die schon historisch stets für <strong>Umverteilung</strong>, <strong>Etatismus</strong> und <strong>Planwirtschaft</strong> standen und noch heute stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter einer Vermögensteuer?</h2>



<p>In Deutschland gab es bereits eine <strong>Vermögensteuer</strong>. Letztmalig wurde sie <strong>1996</strong> erhoben, bis verfassungsrechtliche Zweifel dazu führten, dass sie <strong>seit 1997 gar nicht mehr erhoben wird</strong>. Wichtig zu wissen: </p>



<p><strong><em>Nicht die Gesetzmäßigkeit einer Vermögensteuer wurde angezweifelt, sondern nur die Ausgestaltung zur damaligen Zeit!</em></strong></p>



<p>So wurde Immobilienbesitz z.B. anders behandelt als ein Wertpapierdepot bzw. <strong>Vermögen auf dem Girokonto</strong>. Diese <em>Ungleichbehandlung</em> wurde durch das <strong>BVerfG</strong> als verfassungswidrig angesehen, weshalb dann die Steuer seit dieser Zeit gar nicht mehr erhoben wurde. Dies bedeutet also nicht, dass die Vermögenssteuer grundsätzlich verfassungswidrig ist. <strong>Im Gegenteil, das Vermögensteuergesetz (VStG) ist nach wie vor in Kraft!</strong></p>



<p>Im Grundgesetz ist im <strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_106.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel 106 GG</a></strong> die Vermögensteuer zudem grundsätzlich vorgesehen. Sie steht bei Erhebung den Ländern zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Substanz- statt Ertragsbesteuerung?</h2>



<p>Eine reinrassige Vermögensteuer stellt eine sogenannte „<strong>Substanzsteuer</strong>“ dar. Es werden also nicht die Erträge versteuert (wie üblich z.B. bei der Lohn-, Umsatz- oder Kapitalertragssteuer), sondern die eigentliche <em>Substanz</em>, die deine <strong>Erträge</strong> hervorbringt.</p>



<p>Im schlimmsten Fall schrumpft also dein <strong>Vermögens-Grundstock</strong> und hier dann wiederum in der Folge auch deine <strong>Erträge</strong>. Dies führt dann zu einem <strong>realen Vermögensverlust</strong>, im allerschlimmsten Fall zu einer <strong>Abwärtsspirale</strong>.</p>



<p>Zur Substanz zählen hier dann auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a>, sodass eine Immobilie wie auch ein Depot gleichwertig <strong>behandelt werden müssten</strong>. Da dies nicht der Fall war, wurde die Erhebungspraxis durch das Gericht damals gekippt.</p>



<p>Wenn man die aktuellen Preise für Immobilien anschaut, kann man davon ausgehen, dass die meisten Besitzer hier wohl durch eine <strong>neue Vermögensteuer</strong> betroffen wären. Zum Beispiel, wenn ein <strong>Freibetrag bis 400.000 Euro</strong> festgesetzt würde. <strong>Alles darüber hinaus unterläge dann der Besteuerung</strong>.</p>



<p>Das klingt alles sehr theoretisch. Wie sieht sowas dann in der Praxis aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vermögenssteuer in der Praxis</h2>



<p>Übertragen auf Wertpapiere würde eine solche Substanzsteuer bedeuten:</p>



<p>Wenn du dir dein Depot als <strong>eine Kuh</strong> vorstellst, die sich <strong>im Wachstum befindet</strong> oder <strong>Milch abgibt</strong>, wurde bislang nur <strong>die Milch</strong> oder die <strong>Wertsteigerung der Kuh bei Veräußerung</strong> besteuert. Bei einer <strong>Substanzsteuer wird aber die Kuh an sich besteuert</strong> – ungeachtet ob sie Milch gibt oder nicht, ob sie lahmt, wächst, im Wert steigt oder nicht.</p>



<p>Bei <strong>Immobilien</strong>: Du wirst alleine dadurch besteuert (oder „bestraft“?), dass du <em>überhaupt eine Immobilie besitzt</em>. Ungeachtet ob sie für dich lukrativ ist, dich sogar Geld kostet, du <strong>sie selbst bewohnst oder vermietest</strong>. Wenn du ein Schnäppchen gemacht hast, welches dann aber in den Folgejahren stark an Wert gewinnt, würde theoretisch auch deine Steuer von Jahr zu Jahr mitsteigen. Hier bestehen also noch viele Fragezeichen. </p>



<p>Auf dein Depot bezogen würde das bedeuten: Es hat aktuell z.B. einen Wert von 400.000 Euro. Auf diesen Wert zahlst du dann einen gewissen Prozentsatz Steuern (z.B. 1 Prozent, also 4000 Euro im Jahr). Ungeachtet der Wertsteigerungen oder Ausschüttungen. Der Depotwert würde dann zu einem gewissen Stichtag festgesetzt.</p>



<p>Ob aber auch ein Verlust hier dann gegengerechnet werden kann und zu einer nachträglichen Erstattung führt, wäre interessant. Kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer in Deutschland bis 1997</h2>



<p>Wie oben beschrieben gibt es die <strong>Vermögensteuer in Deutschland bis zum heutigen Tage noch</strong>, sie wird lediglich aktuell nicht mehr erhoben.</p>



<p>Letztmalig war dies 1996 der Fall. Es galt damals pro Familienmitglied eine Freigrenze von <strong>120.000 DM</strong> für Singles und <strong>240.000 DM</strong> für Verheiratete. Jedes Kind hatte zusätzlich <strong>120.000 DM</strong> frei. Dazu kamen noch <strong>50.000 DM</strong> für Personen über 60 Jahren oder in bestimmter Weise körperlich eingeschränkte Personen. Geregelt ist dies alles im <strong><a href="https://www.buzer.de/gesetz/130/a1780.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 6 Abs. 1-3 VStG</a></strong>.</p>



<p>Da das Gesetz de facto aktuell ausgesetzt ist, wurden die Beträge freilich nicht an den Euro angepasst und an die realwirtschaftlichen Gegebenheiten (Inflation) angepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer/-abgaben und ihre Geschichte in Deutschland</h2>



<p>Wenn wir in Deutschlands Geschichte blicken, gab es schon erschreckend häufig <strong>Vermögensteuern</strong> und <strong>einmalige (Zwangs)abgaben</strong>. Dies führt eindrucksvoll vor Augen, dass der deutsche Staat hier schon immer recht übergriffig war:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1893</strong>: <strong>Preußisches Ergänzungssteuergesetz</strong> (Vermögensteuer)</li>



<li><strong>1913</strong>: <strong>Wehrbeitrag</strong> (einmalige Vermögensabgabe auf Vermögen <strong>über 10.000 Mark</strong> als Reichssteuer)</li>



<li><strong>1918</strong>: <strong>Kriegsabgabe</strong> (einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung des Krieges)</li>



<li><strong>1919</strong>: <strong>Reichsnotopfer</strong> (einmalige Vermögensabgabe als Folge staatlicher Finanznot aufgrund der hohen Kriegsausgaben)</li>



<li><strong>1923-1952</strong>: <strong>Vermögensteuer nach preußischem Vorbild</strong></li>



<li><strong>1952 bis heute</strong>: Gesetz über den <strong>Lastenausgleich</strong> (LAG): Einmalige Vermögensabgabe, zahlbar an das Finanzamt; aka „<em><strong>Zwangshypothek</strong></em>“</li>



<li><strong>1952 bis heute</strong>: <strong>Vermögensteuergesetz</strong> (Vermögensteuer), wird jedoch aktuell nicht erhoben (siehe oben)</li>



<li><strong>2022</strong>: Einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung von <strong>A</strong>rbeitslosigkeit, <strong>G</strong>endergleichheit, <strong>U</strong>mweltschutz, <strong>F</strong>eminismus und <strong>I</strong>nklusion aufgrund der <strong>C</strong>orona-Pandemie (<strong>AGUFIC</strong>-Gesetz)</li>
</ul>



<p>Zugegeben, letzteres wird aktuell noch heiß diskutiert und könnte noch durch die Wahl im September gekippt werden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Aber Spaß beiseite: Ich sehe eine solche <strong>Abgabe durchaus als wahrscheinlich in den kommenden Jahren</strong> an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer in Deutschland nach 1997</h2>



<p>Momentan wird also die Steuer <strong>nicht erhoben</strong>. In der aktuellen Diskussion – vor allem unter dem Vorwand <strong>Corona</strong> und den <strong>Hilfsmaßnahmen</strong> – scheint sie nun aber wieder salon(-bolschewistisch)fähiger zu sein. So überbieten sich sämtliche linke Parteien in Forderungen nach <strong>Umverteilungen von <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reich</a> nach Arm</strong>, freilich ohne hier <strong>andere Faktoren</strong> zu berücksichtigen.</p>



<p>So werden gerne andere Länder mit <strong>bestehender Vermögensteuer</strong> (z.B. Schweiz) aufgeführt, aber gleichzeitig nicht berücksichtigt, dass Deutschland bereits ein <strong>Hochsteuerland</strong> laut der <strong>OECD</strong> ist. Sprich: An anderer Stelle müssten <strong>zwingend Steuererleichterungen</strong> erfolgen, um die Menschen nicht unterm Strich mehr zu belasten. Steuererleichterungen? Das hört die linke Seele natürlich nicht gerne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuer auf Vermögen &#8211; Aber wie?</h2>



<p>Weiter bestehen viele offene Fragen hinsichtlich der Ausgestaltung einer kommenden <strong>Vermögensteuer nach 2021</strong>:</p>



<p>Zum Beispiel ist sehr umstritten, wie <strong>teuer die Erhebung im Vergleich zu den tatsächlichen Einnahmen durch die Steuer werden würde</strong> und ob sich die Steuer unterm Strich rechnet. Die <strong>Vollzugskosten</strong> und Kosten für die (<strong>gerichtsfesten!</strong>) <strong>Schätzungen der Vermögenswerte</strong>, insbesondere bei Immobilien, können nämlich beträchtlich sein.</p>



<p>Was wird zum Beispiel als „<em>Wert</em>“ einer Immobilie berücksichtigt? Die <strong>Lage</strong>? Das <strong>Baujahr</strong>? Die <strong>Größe</strong>? Die <strong>Heizungsart</strong>? Die <strong>Energieeffizienz</strong>? Was ist mit der <strong>Grundsteuer</strong>? Ist diese nicht schon eine Art <strong>Vermögensteuer auf Immobilien</strong>? Wird diese also gleichzeitig abgeschafft wegen dem verfassungsrechtlichen <strong>Doppelbesteuerungsverbot</strong>?</p>



<p>Ähnliches beim Depot: Wird zwischen <strong>Dividendenwerten und Wachstumswerten</strong> unterschieden? Wird die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Besteuerung</a></strong> und die <strong>Abgeltungssteuer auf Erträge</strong> abgeschafft? Falls nicht: Liegt dann nicht auch dort eine gewisse <strong>Doppelbesteuerung</strong> vor?</p>



<p>Fragen über Fragen. Letztendlich bleibt festzuhalten, dass sich die <strong>Vermögensteuer wohl kaum ohne größere Umbauten im gesamten Steuersystem</strong> in Deutschland einführen ließe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermögensteuer oder einmalige Abgabe?</h2>



<p>Irgendjemand muss schließlich die Zeche der <strong>staatlichen Geldausgabeorgien</strong> zahlen. Fraglich bleibt nur noch, ob eine <strong>kommende Abgabe</strong> <em>einmalig</em> sein wird oder tatsächlich wieder eine <strong>Vermögensteuer älteren Vorbilds aus der Mottenkiste</strong> geholt wird.</p>



<p>So oder so: Darunter leiden werden die <strong>kommenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generationen</a></strong>. Jene, die noch auf diesem Planeten leben müssen, wenn die <strong>heutigen politischen Entscheider </strong>schon längst <strong>unter der Erde liegen</strong> oder ihre <strong>fünfstelligen Alterspensionen</strong> beziehen.</p>



<p>Sollte dann im <strong>September 2021</strong> unser <strong>sozialistischer Sparbuch-Finanzminister Scholz</strong> seine Kanzlerambitionen umsetzen können, dann waren seine Gedankenspiele der letzten Monate und Jahre nur ein Vorgeschmack auf das, was uns noch droht.</p>



<p>Aber keine Panik: Er hat ja nur die <a href="https://www.finanzguerilla.de/reiche-sind-an-allem-schuld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reichen im Visier</a>, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wen trifft die Vermögenssteuer?</h2>



<p>Nun, da wäre ich mir nicht so sicher ehrlich gesagt: Olaf Scholz <strong>letzte Gesetzesumsetzungen</strong> haben überproportional <strong>gerade den Mittelstand und Privatanleger getroffen</strong>. Gerade das Klientel, welches aufgrund des <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mangelhaften Rentensystems</a> sowieso schon von Altersarmut akut bedroht ist und also mit Sachwerten vorsorgen muss, z.B. mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seine Maßnahmen der letzten Jahre im Überblick:</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Aktienkauf und -verkauf wollte er mit der <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktiensteuer</a> (getarnt als <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>) besteuern – <strong>gescheitert</strong>!</li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fonds und ETFs werden seit 2018 anders besteuert</a> und führen zu einer Vorabsteuer ohne dass tatsächliche Gewinne realisiert werden mussten (<strong>Investmentsteuerreformgesetz</strong>)</li>



<li>Der <strong>Sparer-Pausch-Betrag von 801 Euro wurde seit 2009 nicht erhöht</strong> und an die realen Gegebenheiten der Sparer angepasst (Ausschüttungen statt Zinsen)</li>



<li>Das <strong>anonyme Tafelgeschäft von Gold</strong> wird still und schrittweise unattraktiver gemacht. Ab 01.01.2020: Anonyme Barkaufgrenze bis <strong>1999,99 Euro</strong>. Bis 31.12.2019 galt: <strong>9999,99 Euro</strong>. Über eine weitere Absenkung auf <strong>999,99 Euro ab 2022</strong> wurde auch schon debattiert.</li>



<li>Der <strong>Solidaritätszuschlag wurde für die meisten zum 01.01.2021</strong> abgeschafft – <strong>nicht jedoch für Besitzer von Wertpapieren</strong>. Hier gibt es den Einkommens-Soli nach wie vor, unabhängig von der Höhe des Depots. Dies dürfte zumindest verfassungsrechtliche Fragen aufwerfen (<strong>Gleichbehandlungsgrundsatz</strong>) und sollte noch gerichtlich überprüft werden</li>



<li>Bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold-ETCs</a> wollte er die <strong>Spekulationsfrist von 1 Jahr</strong> für <strong>steuerfreie</strong> Erträge abschaffen &#8211; zum <strong>Glück in letzter Sekunde gescheitert</strong></li>
</ol>



<p>Alleine diese Maßnahmen zeigen schon, wie dieser Kanzlerkandidat gestrickt ist und wer offenbar sein Feindbild ist: Der <strong>Privatanleger</strong> und Sparer für die <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>. Von aufflammenden Neiddebatten und Umverteilungsphantasien ist daher auszugehen. Mit <strong>Grün</strong> an der Seite sowieso.</p>



<p>Eine <strong>Vermögensteuer</strong> oder –abgabe dürfte dann nur noch eine Frage der Zeit sein. Diese ist dann vermutlich „<em>alternativlos</em>“ und der „<em>einzigartigen</em>“ <strong>Situation durch Corona</strong> geschuldet. Quasi ein nationales <strong>Wiederaufbauprogramm </strong>wie nach einem <strong>Krieg</strong> (siehe die Geschichte Deutschlands oben).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Im Visier der Politik – Drohen uns Enteignungen?</h2>



<p>Ich würde mich schon heute festlegen: Wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht und <strong>freiheitlich aufgeklärte</strong> und <strong>wirtschaftsvernünftige Kräfte</strong> nach der Wahl das Steuer nochmal rumreißen, droht uns in Deutschland eine beispiellose <strong>Steuer- und Abgabeorgie</strong> zur Finanzierung der <strong>staatlichen Ausgaben</strong>. Wenn wir nicht höllisch aufpassen, kann hier der gesamte <strong>soziale Friede im sowieso schon Hochsteuerland Deutschland kippen</strong>. Richtig Reiche würden das Land verlassen und ihre <strong>Unternehmen</strong> und Arbeitsplätze mitnehmen, der Mittelstand würde (weiter) leiden und bleiben.</p>



<p>Freilich hängt dies dann auch von der tatsächlichen Umsetzung einer <strong>Vermögensteuer bzw. –abgabe</strong> ab. Wenn auf anderer Seite <strong>Entlastungen</strong> kommen, kann das Ganze auch noch als Nullsummenspiel für den <strong>Mittelstand glimpflich ausgehen</strong>. Im Worst-Case-Szenario gilt aber rechnerisch dann fast jeder Eigenheimbesitzer als „reich“ und wird <strong>schonungslos durch die Vermögensteuer</strong> gerupft.</p>



<p>Ob es soweit kommt, abwarten. Zum Glück haben auch Politiker <strong>Immobilien</strong>, <strong>Depots</strong> oder zumindest <strong>Guthaben auf dem Sparbuch</strong> (wie unser Finanzminister) und würden dann ebenso zur Kasse gebeten. Nur sind sie in der Regel besser vernetzt und können ihr <strong><a href="https://www.dw.com/de/datenleck-enth%C3%BCllt-briefkastenfirmen-von-prominenten-und-politikern/a-19161772" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögen auf Briefkastenfirmen ins Ausland transferieren</a></strong>.</p>



<p>Der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Privatanleger</a> kann das aber leider nicht, seine Lobby ist auch einfach noch zu klein.</p>



<p>Ich teile daher ähnliche Befürchtungen wie <strong>Daniel Stelter</strong>, Professor <strong>Dr. Max Otte</strong>, <strong>Dr. Markus Krall</strong> und anderen. Diese begründen fachlich und sachlich und warnen <strong>vor zu vielen Schulden</strong> und den <strong>langfristigen Auswirkungen</strong>. Und vor falschen Ausgaben, die <strong>nicht nachhaltig</strong> sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere interessante Links zum Thema:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dw.com/de/datenleck-enth%C3%BCllt-briefkastenfirmen-von-prominenten-und-politikern/a-19161772" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Datenleck enthüllt Briefkastenfirmen von Prominenten und Politikern</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuer auf Wikipedia</a></li>



<li><a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-12/bundesparteitag-spd-vermoegenssteuer-verteilung-norbert-walter-borjans?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SPD will Vermögensteuer für Millionäre</a></li>



<li><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/vermoegensteuer-die-maer-von-robin-hood/7653282-all.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuer &#8211; Die Mär von Robin Hood</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/lag/BJNR004460952.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetz über den Lastenausgleich (Lastenausgleichsgesetz &#8211; LAG)</a></li>



<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vstg_1974/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögensteuergesetz (VStG)</a></li>
</ul>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p><strong>Wie stehst du zum Thema Vermögensabgabe bzw. -steuer?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/">Kommt eine neue Vermögensteuer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Petition gegen Aktiensteuer</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/petition-gegen-aktiensteuer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 16:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Ungleichbehandlung innerhalb der EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich bereits in diesem Artikel die derzeitigen Pläne unseres Finanzministeriums unter Olaf Scholz in der Sache deutlich kritisieren musste, scheint die Debatte um die Finanztransaktionssteuer zum Glück so langsam in Gang zu kommen. Auch regt sich in anderen Teilnehmerländern bereits Widerstand. So kündigte beispielsweise Österreich an, an der Steuer in dieser Form nicht mehr...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/petition-gegen-aktiensteuer/">Petition gegen Aktiensteuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Nachdem ich bereits in <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel </a> die derzeitigen Pläne unseres Finanzministeriums unter <strong>Olaf Scholz</strong> in der Sache deutlich kritisieren musste, scheint die Debatte um die <strong>Finanztransaktionssteuer</strong> zum Glück so langsam in Gang zu kommen. Auch regt sich in anderen Teilnehmerländern bereits Widerstand. So <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/streit-um-gesetzentwurf-oesterreich-droht-finanztransaktionssteuer-zu-kippen/25454966.html?ticket=ST-2173149-CUOsSBD9hcWoyHEbrdbM-ap1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kündigte beispielsweise Österreich an, an der Steuer in dieser Form nicht mehr mitwirken zu wollen</a>.</p>



<p>Ich habe damals schon unter anderem festgestellt, dass die angedachten Änderungen&#8230; </p>



<p>1.) keinerlei Beitrag zur Verminderung sekundenschneller <strong><a aria-label="Finanztransaktionen (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2LvLSxH" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanztransaktionen</a>* mit Derivaten</strong> leisten. Im Gegenteil, diese werden explizit <strong><em>nicht</em></strong> von der Steuer betroffen sein. Also auch nicht diejenigen Finanzinstrumente, die den <a aria-label="Lehman-Crash (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehman-Crash</a> mitverursacht haben. &#8222;Bestrafung&#8220; für High-Frequency-Trading? Fehlanzeige. Somit wird mitnichten ein <strong>Signal zur Stabilisierung der Finanzmärkte</strong> gesetzt, wie es die Politiker gerne vollmundig behaupten.</p>



<p>2.) zusätzlich <strong>europäische Unternehmen</strong> gegenüber z.B. amerikanischen Unternehmen <strong>diskriminieren</strong>. Tatsächlich wird nämlich nur der <strong>direkte Aktienhandel europäischer Unternehmen </strong>belastet, weshalb ich auch immer von einer <strong>Aktiensteuer</strong> spreche. Wenn man zum Beispiel Aktien wie <strong>McDonalds</strong> oder <strong>Apple</strong> handeln möchte, dann fällt diese Steuer beim <strong>Kauf und Verkauf</strong> nicht an. Ein fatales Signal in einem Land, wo <strong>60-70 Prozent des DAX</strong> sich bereits in ausländischen Investorenhänden befinden.</p>



<p>3.) <strong>Größere Unternehmen in verfassungsrechtlich fragwürdiger Art und Weise gegenüber kleineren Unternehmen benachteiligen</strong>. Dies dadurch, dass vor allem der Kauf und Verkauf von Aktien <strong>europäischer Unternehmen</strong> mit einer <strong>Marktkapitalisierung</strong> von mindestens <strong>1 Mrd. Euro</strong> mit der Steuer belastet werden sollen. </p>



<p>4.) sogar <strong>innerhalb der EU</strong> Unternehmen unterschiedlich behandeln: So soll die Steuer nur für EU-Unternehmen gelten, die ihren Sitz in Ländern haben, die die Steuer auch in nationales Recht umsetzen möchten. Insgesamt sind es aktuell nämlich nur <strong>11 Länder</strong>, die diese Finanztransaktionssteuer umsetzen möchten. Dies sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Deutschland</strong></li>



<li><strong>Frankreich</strong></li>



<li><strong>Österreich</strong></li>



<li><strong>Belgien</strong></li>



<li><strong>Spanien</strong></li>



<li><strong>Estland</strong></li>



<li><strong>Griechenland</strong></li>



<li><strong>Italien</strong></li>



<li><strong>Portugal</strong></li>



<li><strong>Slowakei</strong></li>



<li><strong>Slowenien</strong></li>
</ul>



<p>(Quelle). Du siehst also, Aktien von <strong>großen Unternehmen</strong> aus Ungarn, Irland, Schweden, Zypern etc. sind von der neuen Steuer nicht betroffen. Hirnrissig, sowas dann auch noch als Erfolg zu verkaufen.</p>



<p>Dies alles zumindest laut den aktuellen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Plänen zur Steuer im Bundestag (öffnet in neuem Tab)" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/112/1911231.pdf" target="_blank">Plänen zur Steuer im Bundestag</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Privatanleger sollten sich wehren</h2>



<p>Die geplante <strong><a aria-label="Finanztransaktionssteuer (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2LvLSxH" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanztransaktionssteuer</a></strong>*, die sich also inzwischen zu einer <strong>Aktiensteuer für Privatanleger</strong> gemausert hat, wird zum Glück vermehrt seitens Ökonomen und auch Lobbyverbänden unterschiedlichster Couleur kritisiert. </p>



<p>In einem Staat wie Deutschland, in dem die Menschen vor tiefgreifenden demografischen (Alterung der Gesellschaft) und wirtschaftlichen Verwerfungen (Digitalisierung, <a aria-label="Tod der deutschen Industrie (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.manager-magazin.de/politik/konjunktur/konjunktur-hiobsbotschaften-aus-der-industrie-a-1280824.html" target="_blank">Tod der deutschen Industrie</a>) stehen, möchte man nun auch noch den <strong>Vermögensaufbau</strong> des Mittelstandes weiter behindern. Und dies ausgerechnet in einem Land, in dem der <strong>Anteil von Aktionären</strong> und <strong>Immobilienbesitzern</strong> im europäischen Vergleich ohnehin ziemlich gering ist.</p>



<p>Ob man nun auch hier wieder ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">System zur Kleinhaltung des Mittelstandes in einer staatlichen Wohlfühlblase</a> erkennt, sei heute mal kein Thema.</p>



<p>Was kann man also als kleiner Privatanleger gegen die Pläne tun? Zum einen natürlich keine Partei zu wählen, die immer mehr in Deutschland eine <strong>DDR 2.0</strong> im Sinne <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sozialistischer Planwirtschaft</a></strong> einführen möchte. Zugegeben, das wird immer schwieriger derzeit. Ich lasse hier einfach mal Florian Homm einige Problempunkte der deutschen Politik und der gesamten EU zusammenfassen:</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Petition gegen Aktiensteuer</h2>



<p>Eine andere Möglichkeit bietet die <strong>deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.</strong> (<strong>DSW</strong>). Dieser Verband setzt sich als Lobbyorganisation für die Belange von <strong>Wertpapierbesitzern in Deutschland</strong> ein, insbesondere für den <strong>Schutz von Klein- und Privatanlegern</strong>, die gerne im Alter <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr als die staatlich <strong>versprochene Rente</strong></a> für sich haben möchten.</p>



<p>Auf deren Webseite werden derzeit Unterschriften gegen die geplanten Besteuerungen von Privatanlegern gesammelt. Dies mit dem Ziel, die unsinnige und völlig fachfremde Steuer noch zu verhindern oder zumindest stark zu überarbeiten (Erfassung von <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Derivaten</a>, Herausnahme von <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso auch du unterschreiben solltest&#8230;</h2>



<p>Nun kann man ja viel darüber diskutieren und Einwände vorbringen, wonach &#8222;<em>ja eh nur reiche Menschen Aktien besitzen</em>&#8222;. Wenn du selbst <strong>keine Aktien</strong> hast, dann scheint es dich direkt &#8211; zumindest gefühlt &#8211; nicht zu betreffen. </p>



<p>ABER: Wir leben in Zeiten von <strong>Niedrigzinsen</strong>, was sich seit der heutigen Entscheidung der EZB in den nächsten Jahren auch nicht ändern dürfte. Bedenke bitte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/jammern-ueber-die-gesetzliche-rente/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzliche Rente</a></strong> erwirtschaftet ohne künstliche Subventionen durch Steuergelder (liebevoll <strong><em>Zuschüsse</em></strong> genannt) schon heute keine Überschüsse, das heißt sie wird im Prinzip schon jetzt künstlich am Leben gehalten.</li>



<li>Als Einzahler in eine <strong>betriebliche Altersvorsorge</strong>, <strong>bist du in der Regel auch zum Teil Aktionär</strong></li>



<li>Wenn du eine Lebensversicherung hast, <strong>bist du in der Regel Aktionär</strong></li>



<li>Wenn du überhaupt Kunde irgendeiner Versicherung bist, dann <strong>bist du in der Regel Aktionär</strong> (da die Versicherungen unter anderem mit <strong>Aktienhandel</strong> Geld verdienen müssen, um überhaupt noch einen Überschuss zu erwirtschaften bei <strong>Niedrigzinsen</strong>)</li>
</ul>



<p>Irre ich mich oder trifft zumindest einer der Punkte auf dich und deine Situation zu? Dann solltest du ernsthaft überlegen, dich ebenfalls an der <strong>Petition</strong> zu beteiligen. Die Steuer wirst du nämlich <strong>direkt</strong> oder <strong>indirekt</strong> auch bezahlen. Man wird es zwar zu kaschieren versuchen, aber es wird dich finanziell treffen.</p>



<p>Das wird dann auf Dauer auch deine <strong>Altersvorsorge behindern</strong> bzw. den <strong>Vermögensaufbau erschweren</strong>. Als mündiger Bürger gilt es somit, schnellstmöglich zu handeln und auch mal Kante zu zeigen. Ein Staat, in dem sich immer mehr die <strong>Eliten am Mittelstand</strong> bereichern, ist absolut nicht in meinem Sinne.</p>



<p>Wie sieht es bei dir aus? </p>



<p class="has-text-align-center">Hier gehts zur &gt;&gt; <a href="https://www.dsw-info.de/steuerirrsinn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Online-Petition des DSW (öffnet in neuem Tab)">Online-Petition des DSW</a> &lt;&lt;</p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zur geplanten Steuer?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/petition-gegen-aktiensteuer/">Petition gegen Aktiensteuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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