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	<title>Kurswachstum Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Kurswachstum Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Was bringt ein passives Depot mit 200.000 Euro an Cashflow?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 11:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) - WKN: A1JX52]]></category>
		<category><![CDATA[ZWei-ETF-Lösung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten von hoher Inflation, Krise und Krieg, kann ein stetiger Cashflow den Unterschied machen. Dieser Geldfluss beruhigt die Nerven ungemein, sorgt für finanzielle Flexibilität und auch steigende Gas- und Strompreise verlieren erheblich ihren Schrecken. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie denn ein solcher Cashflow für einen passiven Buy-and-hold-Anleger aussehen könnte. Damit das alles...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/">Was bringt ein passives Depot mit 200.000 Euro an Cashflow?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Zeiten von hoher Inflation, Krise und Krieg, kann ein stetiger <strong>Cashflow</strong> den Unterschied machen. Dieser Geldfluss beruhigt die Nerven ungemein, sorgt für finanzielle Flexibilität und auch steigende Gas- und Strompreise verlieren erheblich ihren Schrecken. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie denn ein solcher Cashflow für einen passiven Buy-and-hold-Anleger aussehen könnte. Damit das alles nicht nur graue Theorie ist, möchte ich in diesem Artikel einfach mal ein Szenario mit einem <strong>Depot in Höhe von 200.000 Euro</strong> durchrechnen. Du wirst überrascht sein.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Transparenzhinweis: Nachfolgendes Szenario stellt <strong>keine Anlageempfehlung</strong> oder gar <strong>-beratung</strong> dar. Es ist nur die Umsetzung einer Idee. Für dein Geld bist und bleibst du grundsätzlich selbst verantwortlich. Ich habe aktuell beide ETFs auch selbst im Depot, verfolge aber nicht die nachfolgende Strategie.</em> Ich erhalte ferner auch keinerlei Vergütung für die Erwähnung dieser ETFs.</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausgangslage &#8211; Depot mit 200.000 Euro</h2>



<p>Nehmen wir mal an, du warst die letzten Jahre fleißig, sparsam und hast dein Geld clever investiert. Du hast die <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gängigen Ratschläge und Tipps</a> allesamt beherzigt und dein Depot immer weiter gefüttert. Du hast dich nicht durch Meme-Stocks, Alt-Coins oder NFT-Scams von deiner Strategie abbringen lassen und sitzt heute auf einem stattlichen Depot mit einem Wert von <strong>200.000 Euro</strong>. </p>



<p>Nun möchtest du alles vereinfachen, automatisieren und das ganze schon als <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundstock für die Rente</a> benutzen, die dir schon heute zufließt. Du möchtest <strong>Cashflow</strong> aus deinem Depot und baust es aber gleichzeitig trotzdem immer weiter aus.</p>



<p>Nun, das ist möglich. Und darum geht es heute. Nehmen wir mal weiter an, du hast dich mit deiner Einzelaktien-Auswahl ziemlich verzettelt, zweifelst daher an der Dividendenstrategie und landest doch immer wieder nur unterhalb der Performance des MSCI World oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderer Vergleichsindices</a>.</p>



<p>Was kannst du tun und wie könnte das ganz realistisch und praktisch aussehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei ausschüttende ETF für stetigen Cashflow</h2>



<p>Wie wir <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> hier bereits gelernt haben, sind <strong>ausschüttende ETFs </strong>erste Wahl, wenn es in erster Linie um Cashflow oder &#8222;<em><a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a></em>&#8220; gehen soll. Wir möchten es möglichst simpel, <strong>global </strong>und <strong>diversifiziert</strong> haben. Einfach nur gut schlafen können, auch wenn die Welt drumherum durchdreht.</p>



<p>Wenn wir es wirklich einfach haben wollen, können hierzu <strong>zwei ETFs zu je 100.000 Euro</strong> ausreichen. </p>



<p>Im ersten Szenario kaufen wir die ETFs <strong>hier und heute für 200.000 Euro</strong>.</p>



<p>In <strong>einem zweiten Szenario</strong> mache ich die Was-wäre-wenn-Schachtel auf und wir schauen, was passiert wäre, wenn wir sie <strong>vor 5 Jahren</strong> gekauft hätten.</p>



<p>Ich würde mich in den Szenarien für folgende ETFs entscheiden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) &#8211; WKN: A1JX52</h3>



<p>Als aufmerksamer Leser weißt du bereits, dass ich riesiger Fan des globalen Schlachtschiffes aus dem Hause Vanguard bin. Sei es als <strong>ausschüttende Variante</strong> oder als <strong>Thesaurierer</strong> (<strong>A2PKXG</strong>). Wir möchten hier Cashflow haben, daher nehmen wir den Ausschütter. Dieser ETF enthält <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong> und über <strong>3000 Einzelaktien</strong>. Zugegebenermaßen sind für die Performance aber nur die ersten 50 wirklich relevant. Der ETF ist sehr populär, weshalb die Gefahr sehr gering sein dürfte, dass dieser &#8222;aufgelöst&#8220; oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch ESG-Schnickschnack</a> verunstaltet wird.</p>



<p>Wie bei ETFs üblich erhältst du nicht nur Toptitel, sondern eben auch Gurken, die dann aber regelmäßig aussortiert und durch neue Unternehmen ersetzt werden. Alles streng nach Marktkapitalisierung gewichtet. Du hast darin große und mittelgroße Unternehmen weltweit. Dieser ETF bildet übrigens auch den Kern meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-Rente</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Fidelity Global Quality Income ETF (Dist) &#8211; WKN: A2DL7E</h3>



<p>Bei einer so hohen Summe macht es in meinen Augen Sinn, über ETF-Anbieter hinaus zu diversifizieren. Zwar gelten ETF gemeinhin als &#8222;sicher&#8220;, aber auch hier sollte man in meinen Augen nicht alle Eier in einen Korb, sprich eine Gesellschaft, legen. Dies dient der reinen Vorsicht. Lass dich hier nicht von Finanzbloggern oder angeblichen &#8222;Experten&#8220;, die von &#8222;<em>Gefahren von ETFs</em>&#8220; warnen und im Prinzip nur <strong>Clickbait</strong> für ihren eigenen Kanal betreiben, verunsichern.</p>



<p>Der genannte ETF fokussiert sich eher auf <strong>Qualitätsunternehmen</strong> und verfolgt eine <strong>Dividendenstrategie</strong>. Auch im Fokus: Wachsende Dividenden. Er enthält dadurch wesentlich weniger Einzelaktien (ca. <strong>239 Stück</strong>), was aber zumindest in den letzten Jahren zu einer leichten Outperformance des Vanguard geführt hat.</p>



<p><strong>Wachsende Dividenden</strong> sind enorm wichtig, wenn man von seinem Depot zehren oder gar leben möchte. Dadurch hat man immer einen gewissen &#8222;Inflationsausgleich&#8220; oder regelmäßige &#8222;Gehalts- oder Rentenerhöhungen&#8220;. Der Fidelity beinhaltet <strong>ausschließlich Titel von Industrieländern</strong>. Bislang konnte sich das Dividenden-Wachstum stets sehen lassen. </p>



<p>Der ETF ist im Vergleich zum Vanguard mit einer Fondsgröße von <strong>241,76&nbsp;Mio. €</strong> leider noch nicht ganz so populär. Hier hoffe ich, dass er noch stark wächst, was ebenfalls die Gefahr einer Auflösung etc. verringern sollte.</p>



<p>Aber kommen wir nun zu den beiden Szenarien:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cashflow-Rechnungen der Szenarien</h2>



<p>Stand heute (Schlusskurs vom 16.09.2022) kostet 1 ETF-Anteil des <strong>Vanguard</strong> ca. <strong>97,68 Euro</strong>. Für 100.000 Euro erhältst du somit (gerundet) <strong>1024 Stück</strong>.</p>



<p>Stand heute (Schlusskurs vom 16.09.2022) kostet 1 ETF-Anteil des <strong>Fidelity</strong> ca. <strong>6,79 Euro</strong>. Für 100.000 Euro erhältst du somit (gerundet) <strong>14.728 Stück</strong>.</p>



<p>Am <strong>16.09.2017 </strong>kostete 1 ETF-Anteil des <strong>Vanguard</strong> ca. <strong>74,91 Euro</strong>. Für 100.000 Euro hättest du damals (gerundet) <strong>1335 Stück</strong> bekommen.</p>



<p>Am <strong>16.09.2017 </strong>kostete 1 ETF-Anteil des <strong>Fidelity</strong> ca. <strong>4,55 Euro</strong>. Für 100.000 Euro hättest du damals (gerundet) <strong>21.978 Stück</strong> bekommen.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td></td><td><strong>Vanguard FTSE All-World</strong></td><td></td><td><strong>Fidelity Global Quality Income</strong></td></tr><tr><td><strong>Gesamtsumme</strong></td><td>100.000 Euro</td><td></td><td>100.000 Euro</td></tr><tr><td><strong>Kauf 09/2022</strong></td><td><strong>1024 Stück</strong></td><td></td><td><strong>14.728 Stück</strong></td></tr><tr><td><strong>Dividende 2022</strong></td><td><strong>2170,88 Euro</strong> (2,12 € / Anteil laut Schätzung 2022)</td><td></td><td><strong>3092,88 Euro</strong> (0,21 € / Anteil laut Schätzung 2022)</td></tr><tr><td>Dividende 2022 / Monat</td><td><strong>180,90 Euro</strong></td><td></td><td><strong>257,74 Euro</strong></td></tr><tr><td></td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td><strong>Kauf 09/2017</strong></td><td><strong>1335 Stück</strong></td><td></td><td><strong>21.978 Stück</strong></td></tr><tr><td>Dividende <strong>2018</strong> (<em>der Fidelity kam erst Mitte 2017 auf den Markt</em>)</td><td><strong>2309,55 Euro</strong> (1,73 € / Anteil 2018)</td><td></td><td><strong>3076,92 Euro</strong> (0,14 € / Anteil 2018)</td></tr><tr><td>Dividende <strong>2022</strong></td><td><strong>2830,20 Euro</strong> (2,12 € / Anteil)</td><td></td><td><strong>4615,38 Euro</strong> (0,21 € / Anteil)</td></tr><tr><td>Dividende 2022 / Monat</td><td><strong>235,85 Euro</strong></td><td></td><td><strong>384,62 Euro</strong></td></tr><tr><td>Anteilswerte 2022</td><td><strong>130.402,80 Euro</strong></td><td></td><td><strong>149.230,62 Euro</strong></td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Wertentwicklung und Entwicklung der Dividende (Quelle: <a href="https://de.extraetf.com/etf-comparison?etf=IE00B3RBWM25,IE00BYXVGZ48" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF</a>)</figcaption></figure>



<p>Fassen wir also zusammen: Würden wir die ETFs <em>JETZT</em> für 200.000 Euro kaufen, würde uns ein <strong>passiver Cashflow</strong> in Höhe von ca. <strong>438,64 Euro</strong> pro Monat zufließen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von ca. <strong>2,63 Prozent</strong>. Wie sich der Wert entwickeln wird, lässt sich schwer abschätzen, aber ich gehe davon aus, dass zusätzlich auch in den kommenden Jahren ein Wertzuwachs (Kurswachstum) stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hättest du die ETFs 2018 gekauft&#8230;</h2>



<p>Richtig geschockt hat mich, was denn der Status Quo wäre, wenn wir die beiden ETFs im <strong>Jahre 2017</strong> zu je <strong>100.000 Euro</strong> gekauft hätten. Dann hätten wir 2022:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen monatlichen <strong>Cashflow</strong> von <strong>620,47 Euro</strong></li>



<li>Einen Gesamt-Depotwert in Höhe von ca. <strong>279.632,62 Euro</strong></li>
</ul>



<p>An dieser Stelle musste ich nochmal alles nachrechnen, aber es dürfte tatsächlich stimmen. Es sind nicht nur die regelmäßigen, auf den Monat herunter gerechneten Dividenden <strong>seit 2018</strong> stetig von <strong>438,64 Euro</strong> auf <strong>620,47 Euro</strong> (Wertzuwachs: 41,45 % / <strong>10,36 % p.a.</strong>) gestiegen. Auch die Anteile der ETFs haben sich von <strong>200.000 Euro</strong> auf <strong>279.632,62 Euro</strong> (Wertzuwachs: 39,82 % / <strong>9,95 % p.a.</strong>) verteuert.</p>



<p>Eine in meinen Augen doch sehr beeindruckende Performance. <strong>Kurswachstum </strong>plus <strong>Dividende</strong> plus <strong>Dividenden-Steigerungen,</strong> sowas macht Spaß!</p>



<p>Und das beste: Im Prinzip bekommst du den Cashflow <em>lebenslang</em>. Schon heute. Selbst wenn du nichts mehr zukaufst oder die <strong>Ausschüttung verkonsumierst</strong>. Kaufst du weiter zu oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reinvestierst du die Ausschüttungen</a> zum Teil wieder, dann hebelst du die Rendite und die monatlichen Zahlungen natürlich weiter. </p>



<p>Wer braucht da noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">private Renten- oder Lebensversicherungen</a>?!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweite Miete als Cashflow</h2>



<p>Du siehst also, du kannst bei so einem Cashflow schon fast von einer <strong>regelmäßigen Mietzahlung</strong> sprechen, die deinem Konto zufließt. Diese sollte auch weiterhin fließen, wenn es nicht zum Dritten Weltkrieg kommt. Aber selbst dann wärst du vermutlich mit diesen beiden ETFs weitaus besser unterwegs als mit riskanten Growth-Einzeltiteln, die dann allesamt über den Jordan gehen.</p>



<p>Natürlich kann man solch eine Strategie auch mit Einzeltiteln (<a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a>) umsetzen oder man wählt andere ETFs (zum Beispiel reine <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs</a>). Auch habe ich dir in einem anderen Artikel eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ähnliche Lösung</a> vorgestellt. </p>



<p>Das heutige Experiment sollte nur als Beispiel dienen, was man machen <em>kann</em> und was die Konsequenzen nach <strong>4 Jahren</strong> gewesen <em>wären</em>. Zudem soll es ohne Geschäftsberichte wälzen und Einzelaktien checken funktionieren.</p>



<p>Ich persönlich gehe davon aus, dass auch <strong>die nächsten 4 Jahre am Aktienmarkt keine Nullrunden</strong> werden. Und selbst wenn: Die Ausschüttungen kommen dann trotzdem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu diesen Terminen bekommst du dein Geld</h2>



<p>Wichtig noch zum Schluss: Die monatlichen Beträge bekommst du natürlich nicht monatlich. Beide ETFs sind <strong>Quartalszahler</strong>. Beide decken sich aber gegenseitig ganz gut ab, sodass du tatsächlich an fast allen Monaten eine Zahlung erhältst.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World</strong>: März, Juni, September, Dezember</li>



<li><strong>Fidelity Global Quality Income</strong>: Februar, Mai, August, November</li>
</ul>



<p>Du musst daher also mit <strong>4 Monaten ohne Geldfluss</strong> auskommen, diese sind aber bei der Rechnung oben in dem Cashflow bereits berücksichtigt. Was ich nicht berücksichtigt habe, sind die Steuern, nämlich die Abgeltungssteuer. </p>



<p>Nach Ausschöpfen des Freibetrages von <strong>801 Euro</strong> (2023: <strong>1000 Euro</strong>) möchte Vater Staat seinen Anteil an deinen Ausschüttungen haben. Bei ETF bist du aber in einer steuerlich ganz guten Situation, da deine Gewinne teilweise freigestellt werden. </p>



<p>Kaufkosten habe ich in der Rechnung ebenfalls nicht berücksichtigt, da bei den heutigen Brokern schon Käufe zu 1 oder gar 0 Euro möglich sind. Mit ein Grund, wieso ich selbst auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einen zweiten Broker</a> hinzugenommen habe (<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855760B" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Hier ausprobieren</a>*). Ich würde auch dir dringend zu einem günstigen und guten (!) Broker raten!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle 12 Monate Ausschüttungen? Mit einem dritten ETF möglich</h2>



<p>Du bekommst mit diesem simpel-Depot also in den oben genannten Monaten verlässlich deine Ausschüttungen. Manchen kann es dabei aber wichtig sein, wirklich <strong><em>jeden </em>Monat Ausschüttungen</strong> zu bekommen. Das könntest du hier erreichen, wenn du zusätzlich zu den genannten zwei ETFs noch einen weiteren ausschüttenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETF</a> hinzunimmst: Den <strong>Ishares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: <strong>A0F5UH</strong>). Dieser füllt mit seinen Ausschüttungsintervallen exakt die oberen Lücken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ishares STOXX Global Select Dividend 100</strong>: Januar, April, Juli, Oktober.</li>
</ul>



<p>Ich selbst habe ihn in dem <strong>200.000 Euro-Depot</strong> aber nicht berücksichtigt. Das liegt zum einen daran, dass es mathematisch gesehen völlig unerheblich ist, wie oft und wann Ausschüttungen erfolgen. Es kommt auf die Gesamtsumme und die Performance an. Genau letztere war die letzten Jahre beim <strong><a href="https://de.extraetf.com/etf-profile/DE000A0F5UH1?tab=distributions" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ishares STOXX Global Select Dividend 100</a></strong> nicht gerade berauschend. Der Vanguard und der Fidelity waren hier richtig gut. Zudem wuchsen die Ausschüttungen des Global Select Dividend 100 nicht so stark und zuverlässig wie bei den anderen beiden.</p>



<p>Wer auf monatliche Ausschüttungen partout nicht verzichten möchte, kann sich den ETF aber dennoch gerne einmal näher anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Mit nur zwei ETFs kannst du selbst ein <strong>sechsstelliges Depot </strong>auf <strong>Cashflow</strong>, <strong>Kurswachstum</strong> und <strong>Dividenden-Wachstum</strong> &#8222;programmieren&#8220; und dann quasi im Autopilot weiterlaufen lassen. Hier musst du keine Geschäftsberichte Lesen, Unternehmen analysieren oder Zukunftsprognosen abgeben. Auch brauchst du keine teuren &#8222;<strong>Robo-Advisors</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Vermögensverwalter</strong>&#8222;. Selbst Fachwissen erübrigt sich weitestgehend. Die beiden ETF und dein Broker regeln alles für dich.</p>



<p>Dennoch eine kleine Warnung zum Schluss: ETFs beinhalten zu <strong>100% Aktien</strong>. Und Aktien schwanken. Teilweise auch stärker! Damit musst du umgehen können und dennoch Kurs halten. Ich denke aber, dass du mit solchen im Prinzip &#8222;<strong>Welt-ETFs</strong>&#8220; dennoch recht sicher unterwegs sein wirst. Beim Vanguard hast du die <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwellenländer</a> mit drin, falls diese wieder anziehen. Der Fidelity filtert ganz ordentlich, weshalb es extreme Krücken eigentlich gar nicht erst in den ETF bzw. Index schaffen sollten.</p>



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<p>Insofern wäre ich mit einer solchen Zwei-ETF-Lösung mehr als tiefenentspannt.</p>



<p><strong><em>Wie ist deine Einschätzung zu so einem Simpel-Depot? Ab sechsstellig lieber Einzelaktien? Oder bei hohen Summen gerade deshalb lieber zu ETFs greifen? Wie ist deine Meinung.</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/">Was bringt ein passives Depot mit 200.000 Euro an Cashflow?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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