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	<title>Ethereum Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Ethereum Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Kommt jetzt der große Crash?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 18:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ETF im Crash]]></category>
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		<category><![CDATA[Korrektur oder Absturz bei Bitcoin?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Droht uns ein gewaltiger Crash? Überall liest man derzeit von Inflation, Russland scharrt mit den Hufen, die Notenbanken könnten in wenigen Monaten die Zinsen erhöhen. Aktien würden wohl daraufhin einbrechen, Immobilien im Wert fallen. Parallel hierzu noch eine verunfallte „grüne Wende“ in Deutschland, die immer mehr zu einer „Greenflation“ zu werden droht. Gaspreise vervierfachen sich,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-jetzt-der-grosse-crash-steigende-zinsen-finanzcrash/">Kommt jetzt der große Crash?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Droht uns ein gewaltiger Crash? Überall liest man derzeit von <strong>Inflation</strong>, <a href="https://www.n-tv.de/politik/Russland-schafft-Luftabwehrsystem-nach-Belarus-article23074914.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russland scharrt mit den Hufen</a>, die Notenbanken könnten in <strong>wenigen Monaten die Zinsen erhöhen</strong>. Aktien würden wohl daraufhin <a href="https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-aktienmaerkte-auf-der-kippe/27996250.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einbrechen, Immobilien im Wert fallen</a>. Parallel hierzu noch eine verunfallte „<em>grüne Wende</em>“ in Deutschland, die immer mehr zu einer „<strong>Greenflation</strong>“ zu werden droht. <strong>Gaspreise vervierfachen</strong> sich, die <strong>Versorgungssicherheit mit Strom steht zur Disposition</strong> und innenpolitisch <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus236366631/Corona-Demos-Breite-der-Proteste-bis-in-kleinste-Ortschaften-hinein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wächst der Unmut über die Regierenden</a>.</p>



<p>Immer mehr Menschen scheinen zudem, das gesamte politische System im Westen in Frage zu stellen. Seien es Reichsbürger, Corona-Leugner oder andere Gruppen. Sie spielen mit dem Feuer! Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alternative zu unserer westlichen Demokratie</a> möchte ich mir nicht vorstellen. Bislang gab es einfach noch nichts besseres, aber viel schlechteres.</p>



<p>Erstmals nehme ich den demokratischen Westen tatsächlich in einer Art Defensive gegen <strong>Autokraten</strong>, <strong>Kommunisten</strong> und <strong>Faschisten</strong> wahr. Die Gefahr einer <strong>neuen Blockbildung</strong> scheint real.</p>



<p>Insgesamt braut sich aktuell also ein <strong>ungesunder Cocktail in der Welt zusammen</strong>.</p>



<p>Doch wie <em>sollte</em> man als Anleger reagieren? Wie <em>kann</em> man überhaupt reagieren? Konkret: Wie reagiere ich?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommt jetzt der große Crash an den Finanzmärkten?</h2>



<p>Viele Crash-Gurus, Analysten und Lobbyisten verschiedenster Couleur reden ihn schon <strong>seit mehreren Jahren herbei</strong>: Den absoluten Crash im <strong>Finanzsystem</strong>, der zu einem gesellschaftlichen „<strong><em>Reset</em></strong>“ und zu einer Umgestaltung der globalen Machtverhältnisse führen wird. Nun, an diese Art Crash glaube ich in absehbarer Zukunft nicht. Dieser wäre sprichwörtlich viel zu teuer.</p>



<p>Eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">heftige Korrektur</a> in <strong>2022</strong> im Zuge <strong>steigender Zinsen</strong> halte ich aber für durchaus realistisch. Vielleicht erleben <strong>wir in diesen Tagen bereits die Vorboten</strong>. Weiß ich nicht und meine Glaskugel ist gerade im Urlaub auf den Malediven.</p>



<p>Wichtig ist aber, <strong>ob und wie</strong> du auf solch eine Krise reagieren kannst. Und ob es überhaupt Sinn macht, darauf zu reagieren.</p>



<p>Es kommt darauf an.</p>



<p>Nämlich darauf, wie du mit <strong>deinem Depot aufgestellt</strong> bist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Meme-Stocks“ und Tech-Spekulationen</h2>



<p>Wenn du zum Beispiel ein Portfolio nur aus lauter <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a>, vorzugsweise <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Werten</a>, „Meme-Stocks“, <strong>Wasserstoff-</strong>, <strong>Cannabis-</strong> und <strong>Hochrisiko-Aktien</strong> hast, dann könntest du dir durchaus die einen oder anderen Sorgen machen. Schließlich dauert es Ewigkeiten, bis beispielsweise <strong>Kursverluste von 70-80 Prozent</strong> wieder aufgeholt werden. Um <strong>70 Prozent Kursverlust aufzuholen</strong>, muss die entsprechende Aktie satte <strong>233 Prozent steigen</strong>. Ambitioniert!</p>



<p>Bei angenommenen <strong>10% Steigerung p.a.</strong> könnte dies also ganze <strong>23 Jahre dauern</strong>. Und dann hast du noch keinen Cent „verdient“, sondern bist wieder am Anfang.</p>



<p>Oder eben die Kurse kommen <em>nie wieder</em> zurück, siehe <strong>Tech-Aktien des 2000er Crashs</strong>.</p>



<p>Zu viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefahren-als-investor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Risiko</a> und Tech könnte also bei steigenden Zinsen tatsächlich problematisch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sorgenfrei durch globale ETF</h2>



<p>Anders sieht es aus, wenn du <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">global und breit gestreut mit ETF</a> oder meinetwegen auch mit <strong>Einzelaktien</strong> aufgestellt bist: Hier könnten dir die aktuellen und vielleicht noch kommenden Ereignisse sogar gut in die Karten spielen und <strong>zu einem enormen Wohlstand</strong> führen:</p>



<p>Wenn du nämlich die von mir empfohlenen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> stur weiterbedienst, dann kaufst du in den nächsten Wochen und Monaten unter Umständen zu <strong>Discount-Preisen</strong> nach. Dieser<strong> Cost-Avarage-Effekt</strong> sorgt dann für eine <strong>Absenkung deines Einstandspreises</strong>, sodass du immer schneller und immer stärker davon profitierst, wenn der Wind dreht und es wieder aufwärtsgeht.</p>



<p>Parallel schlägst du bei rein <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Index-Investments</a> (<strong>globaler ETF</strong> und sonst nichts) durch diese cleveren Nachkäufe sogar den <strong>zugrundeliegenden Index</strong>.</p>



<p>Vorausgesetzt natürlich, es geht wieder aufwärts.</p>



<p>Aber da Firmen wie <strong>Pepsi</strong>, <strong>Coca-Cola</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong>, <strong>Henkel</strong>, <strong>BASF</strong>, <strong>Shell</strong>, <strong>Unilever</strong>, <strong>Walt Disney</strong>, <strong>Nestlé</strong>** usw. auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten weiterhin Geld verdienen dürften, kann man solche Korrekturen in meinen Augen recht locker sehen. Eventuell ändern sich die <strong>„Anführer“ im ETF langfristig etwas</strong>, das war es dann aber auch schon.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderungen in meinem Portfolio (ETF und Einzelaktien)</h2>



<p>Habe ich nun also im Hinblick auf 2022 irgendetwas in meinem Aktiendepot geändert?</p>



<p>Nein. Ich fahre weiter meine <strong>Core-Satellite-Strategie</strong> auf Sparplan-Basis. Kern sind <strong>weltweite ETF</strong> (Sparpläne, Perspektive <strong>10 Jahre Plus</strong>), als Satelliten dann <strong>Einzelaktien</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a> mit einer Perspektive von <strong>1-10 Jahren</strong>. Hierunter findet sich auch die eine oder andere Spekulation wieder (z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate auf Kryptowährungen, </a>Gold und Silber zähle ich hierzu).</p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Value-Aktien</strong> stabilisieren derzeit mein Depot</a>, während sie <strong>2020/2021 vielleicht das Depot etwas ausgebremst haben</strong> im Vergleich zum <strong>Tech-</strong> bzw. <strong>Growth-Anteil</strong> im Depot.</p>



<p>Diese Strategie ziehe ich weiter durch, komme was wolle. Angst ist für mich ein schlechter Ratgeber. In der gesamten Menschheitsgeschichte war Angst wohl <strong>noch nie ein guter Ratgeber</strong>. Vorsicht hingegen schon, aber aus dem Motiv „<em><strong>Angst</strong></em>“ trifft man meist unvorteilhafte Entscheidungen. Übrigens auch aus „<em><strong>Gier</strong></em>“.</p>



<p>Gier konnte man vielleicht bei der einen oder anderen <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-passiert-mit-meinem-kryptodepot-im-falle-einer-scheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährung</a> <strong>2021</strong> sehen, die nun ebenfalls allesamt auf breiter Front (Stand 21.01.2022) eingebrochen sind und vielleicht noch weiter einbrechen. <strong>40 Prozent Verlust beim Bitcoin</strong> in wenigen Wochen ist schon eine Hausnummer, egal wie hoch die Fallhöhe sein mag und die Korrektur vielleicht sogar insgesamt „<em>gesund</em>“ sein mag. </p>



<p>Aushalten muss man es, ich halte es aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entwickeln sich Kryptowährungen 2022?</h2>



<p>Für meine Kryptos gilt daher Ähnliches: Hier mache ich nichts bzw. nehme <strong>keine großen Änderungen</strong> vor. Weder verkaufe ich, noch kaufe ich derzeit nach. Für kurzfristige Trades nutze ich nach wie vor <strong>1:1-Zertifikate auf Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong> und <strong>Cardano</strong>, während ich in meiner separaten Wallet langfristig (<strong>Zeithorizont: 5 Jahre</strong>) <em>direkt</em> in die Coins investiere.</p>



<p>Hier dann auch mit dem Schwerpunkt <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong>, aber auch etwas <strong>Ripple</strong> und <strong>Cardano</strong>.**</p>



<p>Der Kryptoanteil macht aktuell <strong>7% meines Gesamtportfolios</strong> aus. Hier zähle ich aber nur die „<strong><em>physischen Coins</em></strong>“. Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zertifikate</a> zähle ich nicht explizit zu dem Kryptoanteil dazu, weil diese im Depot mitlaufen und dessen Performance mit beeinflussen. Nicht ganz konsequent, zugegeben. Würde ich diese Zertifikate dazu zählen, wäre der <strong>Kryptoanteil</strong> aktuell bei knapp <strong>9% im Gesamtportfolio</strong>.</p>



<p>Einzige Änderung bei den Kryptowährungen: Meine Krypto-Börse bietet seit Kurzem auch die Möglichkeit von <strong>Sparplänen</strong> auf Bitcoin, Ethereum und Co. an. Diese nutze ich natürlich gerne. Bei solchen volatilen Assets macht er in meinen Augen umso mehr Sinn, vor allem in Abwärtszeiten. Also kaufe ich monatlich gerade zu geringen Summen Kryptos nach. <strong>Automatisiert und stressfrei</strong>.</p>



<p>Da bei Kryptos aber immer die Gefahr besteht, dass sie auf „<em>Null</em>“ fallen, werde ich das natürlich genau im Auge behalten, sodass ich schlechtem Geld nicht gutes Geld hinterherwerfe und am Ende ein <strong>Totalverlust</strong> steht.</p>



<p>Aktuell sehe ich aber kein Ende für den Bitcoin nahen, auch wenn China und <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/bitcoin-und-co-russische-zentralbank-erwaegt-umfassendes-verbot-von-kryptowaehrungen/27994174.html?ticket=ST-3008616-2fBUQ4dXyzevgjwXd0G4-ap4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russland das Mining und Nutzen von manchen Kryptowährungen verbieten</a> wollen bzw. schon <strong>verboten haben</strong>.</p>



<p>Wie gesagt, entweder in <strong>5 Jahren</strong> <em><strong>oder</strong></em> wenn der Bitcoin <strong>1 Mio.</strong> erreichen sollte (höhö), werde ich neu bewerten und die Gewinne steuerfrei realisieren &#8211; falls es bis dahin noch steuerfrei möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gold und Silber: Mittel gegen den Crash?</h2>



<p>Sollte ein Crash kommen, bin ich auch in Gold und Silber investiert (Siehe Artikel <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Hierzu nutze ich bekanntlich <strong>physisch besicherte ETC</strong>. <strong>Barren</strong> und <strong>Münzen</strong> meide ich bislang. Ich habe keine Lust sie zu <em>lagern</em> und enorme <strong>Aufgelder beim Erwerb</strong> bzw. <strong>Verkauf</strong> zu zahlen. Die Gefahr, dass wir irgendwann wieder in unseren <strong>Lehmhütten mit Goldmünzen</strong> bezahlen werden, sehe ich im Gegenzug zu so manchem „<em>Prepper</em>“ und <em>Schwurbler</em> aktuell nicht.</p>



<p>Dass sich <a href="https://www.finanzguerilla.de/ist-silber-ein-gutes-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silber</a> aber perspektivisch (1-3 Jahre) vervielfachen könnte, erachte ich als durchaus realistisch. Gut wenn man rechtzeitig einen Fuß in der Türe hat.</p>



<p>Eher sehe ich die Möglichkeit, dass global vielleicht <strong>langfristig staatliche Kryptowährungen</strong> herausgebracht werden, die mit einem Basiswert (z.B. <strong>Gold oder einem ganzen Edelmetallkorb</strong>) hinterlegt sind. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Do6oKygNWXM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thomas Mayer</a> hat hierzu in meinen Augen ganz gute Ideen.</p>



<p>Und sollte ein richtiger <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">existenzieller Crash</a> kommen und eine Alternative zum inflationären „<em>Fiat-Geld</em>“ benötigt werden, könnte eine solche <strong>Währung auf Blockchain-Architektur und mit globalen Rohstoffen besichert</strong>, vielleicht eine (wenn auch utopische) Lösungsmöglichkeit sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was droht uns also? Crash oder&#8230;?</h2>



<p>Kommt der Crash also in den nächsten <strong>Wochen und Monaten</strong>? Vielleicht sind wir auch schon mittendrin, ohne es wahrzunehmen. </p>



<p>Vielleicht sind das bislang nur die Vorboten und der Einbruch beginnt erst dann richtig, wenn die <strong>FED</strong> und die <strong>EZB</strong> <strong>infolge der Inflation die Zinsen tatsächlich anheben</strong>. Dann sollte es Ende 2022 richtig krachen. Oder eben auch nicht.</p>



<p>Nun, im Prinzip ist mir das als <strong>Buy-and-Hold-Investor</strong> tatsächlich relativ egal. Natürlich tun die Tech- und China-Verluste weh. Natürlich schmerzen auch die <strong>Krypto-Verluste</strong>. Aber ganz ehrlich: <strong>Langfristiges Investieren</strong>, so wie ich es betreibe, beinhaltet zwangsläufig auch solche Phasen und sogar noch viel schlimmere.</p>



<p>Wichtig ist und bleibt nach wie vor, dass du <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/rechtzeitig-notgroschen-zuruecklegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nur das Geld investierst, welches du nicht zwingend zum Leben brauchst</a></strong> und du auch nicht wegen der neuen hohen Stromrechnung dein <strong>Wertpapier-Depot schlachten</strong> musst.</p>



<p>Wenn du dann <strong>stur wie ein Esel deine Sparpläne weiter bedienen kannst</strong>, wirst du <strong>in 5 Jahren</strong> womöglich auf das <strong>Jahr 2022</strong> als das <strong>Startjahr einer großen Erfolgsgeschichte</strong> zurückblicken. Wer weiß.</p>



<p>Vielleicht ist es ja auch tatsächlich die größte Chance unserer Generation wie <strong>Marc Friedrich</strong> in seinem Buch behauptet?</p>



<p>** <em><strong>Transparenzhinweis</strong>: Die im Artikel enthaltenen Einzeltitel und Assets stellen keine Kaufempfehlung oder gar Beratung dar. Teilweise halte ich die oben bezeichneten Einzelaktien auch selbst im Depot. Es bestehen keinerlei Kooperationen mit den einzelnen Firmen oder sonstigen im Artikel erwähnten oder zitierten Quellen.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-jetzt-der-grosse-crash-steigende-zinsen-finanzcrash/">Kommt jetzt der große Crash?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wo kann man Bitcoin direkt kaufen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 21:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation mit Bitcoin für den Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[Halving-Event]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipationszertifikate auf Ethereum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass ich inzwischen von meiner skeptischen, eher ablehnenden, Haltung gegenüber Kryptowährungen abgerückt bin, sollte spätestens seit meinem Artikel über Bitcoin-Zertifikate klargeworden sein. Ich halte Kryptowährungen als kleine (!) Spekulation mit &#8222;Spielgeld&#8220; für durchaus legitim. Alleine schon unter dem Gesichtspunkt der Diversifikation des Gesamt-Portfolios. Auch die dezentrale, von Notenbanken unabhängige, Struktur von Kryptowährungen und die geringe...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/">Wo kann man Bitcoin direkt kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Dass ich inzwischen von meiner skeptischen, eher ablehnenden, Haltung gegenüber Kryptowährungen abgerückt bin, sollte spätestens seit meinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel über Bitcoin-Zertifikate</a> klargeworden sein. Ich halte <strong>Kryptowährungen</strong> als kleine (!) Spekulation mit &#8222;<em>Spielgeld</em>&#8220; für durchaus legitim. Alleine schon unter dem Gesichtspunkt der <strong>Diversifikation</strong> des Gesamt-Portfolios. Auch die dezentrale, <strong>von Notenbanken unabhängige</strong>, Struktur von Kryptowährungen und die <strong>geringe bis nicht vorhandene Korrelation mit den Aktienmärkten</strong>, sind für mich riesige Pluspunkte.</p>



<p>Gerade in Zeiten, wo <strong>Geld drucken</strong> irgendwie in Mode gekommen zu sein scheint und dadurch eine reale <strong>Gefahr für unser Papiergeld nicht mehr wegzudiskutieren sein dürfte</strong>.</p>



<p>Im Artikel damals habe ich dir bereits erzählt, dass ich Bitcoin <em>direkt</em>, wie auch <em>indirekt</em>, halte und handele. Mit <strong>indirekt</strong> meinte ich meine <strong>Bitcoin- und Ethereum Zertifikate</strong>, die ich ganz regulär über die Börse und mein <strong>Wertpapierdepot</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank">hier eröffnen</a>*) kaufe und verkaufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bitcoin „physisch“ handeln</h2>



<p><strong>Direkt</strong> bedeutet, dass ich <strong>Bitcoin auch physisch besitze</strong>. Damals bin ich nicht darauf eingegangen, WIE ich denn Bitcoin direkt handele und welche <strong>Art Wallet</strong> ich dafür nutze. Das hole ich heute in diesem Artikel nach. Zudem möchte ich auf das in Kürze stattfindende <strong>Bitcoin-Halving Event</strong> eingehen und die Chancen und Risiken, die sich daraus ggf. ergeben könnten.</p>



<p>Bitcoin direkt zu besitzen, bietet gegenüber dem indirekten Handel natürlich viele Vorteile:</p>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li>Du kannst deine <strong>Bitcoin auf alle Wallets deiner Wahl</strong> übertragen und dadurch &#8222;sichern&#8220;. Sei es auch nur auf ein Stück Papier</li>



<li>Durch den direkten Handel von Bitcoin unterliegst du <strong>keiner Kapitalertragssteuer</strong> bzw. <strong>Abgeltungssteuer</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin wird hier steuerlich behandelt wie physisches Gold</a>)</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/" target="_blank">Zertifikate</a> oder andere Derivate können jederzeit <strong>durch den Emittenten gekündigt werden</strong>. Wenn deine <strong>Zertifikate</strong> bzw. die <strong>Kryptos</strong> zu diesem Zeitpunkt stark im Minus sind, kannst du dadurch zur <strong>Realisierung deiner Verluste</strong> gezwungen werden. Durch die <strong>starke Volatilität</strong> von Kryptowährungen wie <strong>Bitcoin</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/bitcoin-zertifikate-als-investment-sinnvoll-oder-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ether</a> ist diese Gefahr gar nicht mal so gering.</li>
</ol>



<p><strong>Bitcoin</strong> physisch und direkt zu besitzen, macht somit auf jeden Fall Sinn, vor allem wenn du <strong>das langfristige Halten</strong> deiner Kryptos beabsichtigst. Hierzu sind Zertifikate aufgrund der Kündbarkeit seitens des Emittenten ungeeignet in meinen Augen, außer zur kurzfristigen Spekulation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">An welcher Börse kann ich Bitcoin kaufen?</h2>



<p>Damals als ich mich in die Thematik der Kryptowährungen frisch eingearbeitet habe, war eine zentrale Frage, <strong>wo ich denn am besten meine Bitcoin kaufen sollte</strong>. Diese Frage ließ sich damals nicht leicht beantworten. Immerhin ist eine große Portion Vertrauen gegenüber der jeweiligen Börse Grundvoraussetzung, um überhaupt dort <strong>mit gutem Bauchgefühl handeln</strong> zu können. Zu oft gingen <strong>Kryptobörsen Pleite</strong>, wurden <strong>Opfer von Hackern</strong> oder beteiligten sich selbst <strong>an Betrug an ihren eigenen Kunden</strong>.</p>



<p>Zudem gab es damals im deutschsprachigen Raum noch keine Börsen, über die ich Bitcoin oder Ether <em>seriös</em> handeln konnte.</p>



<p>Nach langem Einlesen habe ich mich dann vor einigen Jahren für den Kauf über die Börse <strong>anycoindirect.eu</strong> entschieden. Zum Glück hat alles damals auch reibungslos geklappt. Dennoch hat das Unternehmen seinen Sitz in den <strong>Niederlanden</strong>. Ein gewisses Unwohlsein beim Überweisen meines Geldes und der Hinterlegung meiner Ausweisdaten für den Kauf blieb somit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die „richtige“ Wallet für die Kryptowährungen</h2>



<p>Bitcoin und Ether habe ich dann also erfolgreich über diese Börse gekauft. Nun stellte sich die nächste Frage: <strong>Wohin mit meinen Kryptos</strong>? Also auf welche Wallet sollen sie wandern? Es gibt hier viele verschiedenen Möglichkeiten von <strong>sehr sicher</strong> bis <strong>unsicher</strong>. Es gibt zum Beispiel <strong>Paper-Wallets</strong>, <strong>Hardware-Wallets</strong>, Offline- und Online-Wallets. Online-Wallets sind z.B. wenn du die Bitcoin auf dem Konto <strong>deiner Kryptobörse liegen lässt.</strong></p>



<p>Für mich war damals nur klar: Die Kryptos müssen <strong>weg von der Tauschbörse</strong> und hinein in <strong>meine eigene Wallet</strong>. Ich habe mich damals nach langem Hin und Her für das <strong>Hardware-Wallet</strong> &#8222;<strong>Exodus</strong>&#8220; entschieden. Wichtig war mir nämlich, dass <strong>eine Wallet für beide Kryptowährungen</strong> (<strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ether</strong>) funktioniert. Gerade durch das Jonglieren mit den private und public Keys, wären verschiedene Wallets für mich unattraktiv.</p>



<p>Was wenn ich plötzlich und ganz schnell alle Kryptos verkaufen möchte? (Gesetzliches Verbot, Kryptos drohen komplett wertlos zu werden etc.)</p>



<p>Nunja, ich mag es halt simpel. <strong>Exodus</strong> hat mich in dieser Hinsicht bisher nicht enttäuscht, weshalb ich es auch heute noch gerne nutze. Es ist im Grunde das &#8222;Endlager&#8220; meiner Kryptos, solange ich sie nicht <strong>aktiv zum Handeln</strong> nutze. Solange ich damit handele nutze ich eine andere App.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handel von Bitcoin auf dem Smartphone per App</h2>



<p>Seit gar nicht allzu langer Zeit nutze ich zusätzlich die neue <strong><a href="https://bisonapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BISON-App</a></strong> der <strong>Börse Stuttgart</strong> für den direkten Handel meiner Bitcoin und Ether übers <strong>Smartphone</strong>. Im Endeffekt funktioniert das so:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich <strong>installiere die App</strong> und eröffne einen Account</li>



<li>Ich <strong>überweise Geld auf ein in der App hinterlegtes Bankkonto</strong>. Dieses Konto wird über die <strong>Solaris-Bank</strong>, ein durch die BAFIN reguliertes, deutsches Fintech-Unternehmen, verwaltet</li>



<li>Sobald das Geld auf dem BISON-Konto eingegangen ist, kann ich in der App dann <strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ethereum</strong>, <strong>Litecoin</strong> oder <strong>Ripple</strong> handeln. Dies geht in wenigen Sekunden. Weitere Währungen kommen vermutlich von Zeit zu Zeit dazu</li>



<li>Die gekauften <strong>Kryptos besitze ich dann physisch</strong>. Sie liegen zunächst auf der <strong>Online-Wallet</strong> von BISON.</li>



<li>Die Kryptos übertrage ich dann von Zeit zu Zeit kostenlos von der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BISON</a>-App</strong> auf meine <strong>Exodus-Wallet</strong></li>
</ul>



<p>Bislang hat mich die App der Börse Stuttgart begeistert. Zwar vermisse ich noch schmerzlich die <strong>Einzahlungsmöglichkeit von Ether direkt in die App</strong> (sprich den Transfer meiner Wallet in die BISON-App), jedoch soll daran aktuell gearbeitet werden. Bitcoin lassen sich hingegen problemlos übertragen, dies habe ich auch schon selber getestet.</p>



<p>Wer es simpel mag und gerne viel mit Kryptos &#8222;tradet&#8220;, kann sich die App daher gerne mal anschauen. Zudem steht eben auch ein seriöses Unternehmen dahinter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ich Kryptos handele &#8211; und wohin sie wandern</h2>



<p>Wie gehe ich also aktuell vor? Seit es BISON gibt, kaufe ich nur noch über diese App meine Kryptowährungen. Alles andere ist mir mittlerweile einfach zu <strong>umständlich</strong> und <strong>unsicher</strong>. Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass meine Daten dort hinterlegt sind, also nix mit <strong>Anonymität</strong>. Dies dürfte heutzutage aber für nahezu alle <strong>Krypto-Börsen</strong> gelten. </p>



<p>Auch bei den ganz großen Börsen wie z.B. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kraken.com/" target="_blank">Kraken</a> muss man ja irgendwie sein <strong>Fiat-Geld</strong> einzahlen, wodurch man eben zwangsläufig rückverfolgbar ist. Und überhaupt sind Kryptos <strong>grundsätzlich ja nicht anonym</strong>, da alle Transaktionen in der <strong>Blockchain nachverfolgbar sind</strong>. Irgendwie muss man seine Bitcoin ja auch &#8222;versilbern&#8220;, also wieder zumindest kurzfristig zu <strong>Papiergeld</strong> machen.</p>



<p>Aber da ich eh nicht vor habe, krumme Dinger mit den Kryptos zu drehen und ich meine Gewinne regulär versteuere, ist dieser Nachteil für mich kein wirklicher.</p>



<p>Von Zeit zu Zeit transferiere ich dann Bitcoin und Ethereum wiederum auf <strong>meine eigene gesicherte Wallet</strong> auf dem Rechner. Grundsätzlich vertraue ich zwar der <strong>Börse Stuttgart</strong> (Initiator hinter BISON), dennoch fühle ich mich mit meiner eigenen Wallet wohler. Einen Teil lasse ich jedoch auf der <strong>Online-Wallet</strong> von BISON, um schnell und bequem traden zu können. </p>



<p>Für den eigentlichen Kauf nutze ich aktuell also nur noch die App. Durch die Transferierbarkeit in meine Wallet kann ich darüber hinaus sicher sein, dass ich auch tatsächlich &#8222;<strong>physische Kryptos</strong>&#8220; erwerbe.</p>



<p><em>Übrigens: Die BISON-App bietet inzwischen sogar den <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handel von Wertpapieren wie Aktien und ETFs</a> in nur einer App an.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bitcoin Halving 2020</h2>



<p>Kommen wir nun zum eingangs erwähnten historischen Ereignis, welches uns voraussichtlich am <strong>11. Mai </strong>oder <strong>12. Mai</strong> ereilt (der genaue Zeitpunkt ist unklar): Das <strong>Bitcoin-Halving 2020</strong>. Wenn du wissen möchtest, was das denn ist: Google ist dein Freund. Auch auf Youtube gibt es <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=iIusoNIvtEk" target="_blank">zahlreiche Videos zum Bitcoin-Halving</a>. </p>



<p>Kurz zusammengefasst: Beim Halving wird die &#8222;<strong>Belohnung</strong>&#8220; der Bitcoin-Schürfer (&#8222;<strong>Miner</strong>&#8222;) halbiert. Die Miner erhalten somit weniger, wenn sie neue Bitcoin errechnen. Dies führt in der Theorie zu einer <strong>Verknappung des Angebots</strong> und könnte somit langfristig zu einer <strong>Erhöhung der Nachfrage</strong> führen.</p>



<p>Es ist also möglich, dass sich der <strong>Bitcoin-Kurs</strong> infolge des Halvings <strong>stark erhöhen könnte</strong>, da der Bitcoin eben &#8222;begehrter&#8220; wird, da es aufwändiger wird, ihn <strong>lukrativ</strong> und <strong>wirtschaftlich</strong> sinnvoll zu schürfen. Zumindest langfristig. Denn kurzfristig ist auch ein <strong>Kurseinbruch durch das Halving</strong> möglich.</p>



<p>Bislang gab es nur zwei Halving-Events (<strong>2012</strong> und <strong>2016</strong>) in der Geschichte des Bitcoin. In beiden Fällen stieg der Kurs nicht sofort in neue Höhen, sondern mit einem gewissen zeitlichen Verzug.</p>



<p>Man kann also nur spekulieren, was sowieso in der Natur der Sache bei Kryptos ist. Gut möglich, dass die Bitcoin-Kurse erstmal einbrechen, um sich danach wieder steil zu erholen. Oder es passiert überhaupt nichts. Letztendlich kann das kaum Jemand seriös voraussagen. Ich persönlich gehe eher davon aus, dass die zukünftige <strong>Notenbankpolitik</strong> oder eine <strong>starke Rezession</strong> als Treiber des digitalen <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Goldes</a> Bitcoin fungieren werden.</p>



<p>In einigen Tagen werden wir es wissen. Beim Verfassen dieses Artikels (10.05.2020) steht der Bitcoin gerade bei knapp <strong>8080 Euro</strong>. Mal schauen wo er in <strong>drei Monaten</strong> stehen wird <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h4 class="wp-block-heading">Transparenzhinweis: </h4>



<p><em>Ich profitiere in keiner Weise von der Erwähnung der <a href="https://www.finanzguerilla.de/neu-aktien-und-etfs-auf-bison-handeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BISON-App</a>. Auch bekomme ich keinerlei Vergütung für das Verfassen dieses Textes von erwähnten Unternehmen oder Plattformen. Ich nutze die erwähnten Börsen, Plattformen und Finanzprodukte selbst und berichte hierüber ausschließlich aus eigener Erfahrung. Es handelt sich um keine Empfehlung oder Beratung.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit zu Kryptowährungen:</h2>



<p>Auch wenn ich selbst <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ether</strong> besitze und damit handele: Es bleibt ein hochriskantes Investment. Wobei Investment das falsche Wort ist. Letztendlich handelt es sich bei den Kryptos eher &#8211; übrigens wie auch bei <strong>Gold</strong> im Grunde &#8211; um reine <strong><em>Spekulationen</em></strong>. Man kauft, hofft auf eine Wertsteigerung und verkauft dann wieder. </p>



<p>Als richtig langfristiges Investment <strong>für die nächsten 20 Jahre</strong> würde ich hingegen nicht unbedingt zu den aktuellen Kryptowährungen greifen. Bislang ist noch nicht wirklich absehbar, welche Währung sich durchsetzen wird und ob überhaupt eine der aktuell verfügbaren.</p>



<p>Gerade im Technologiebereich kann ein <strong>Hype</strong> schnell abklingen oder durch <strong>disruptive Ereignisse</strong> von der Bildfläche gewischt werden. Zwar gehe ich davon aus, dass das nächste &#8222;<strong><em>Geld</em></strong>&#8220; ein <strong>digitales</strong> und vermutlich auch <strong>globales</strong> sein wird. Ob dies aber <strong>Bitcoin</strong>, <strong>Ether</strong>, <strong>Libra</strong>, ein <a href="https://amzn.to/2YRU966" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neues digitales Zentralbankgeld</a>* auf Blockchainbasis mit <strong>Goldstandard</strong> oder etwas ganz Anderes werden wird, steht alles noch in den Sternen. Ich würde mich hier ungern festlegen.</p>



<p>Ich persönlich gehe jedoch davon aus, dass sich unser <strong>aktuelles ungedecktes Papiergeldsystem</strong> nicht mehr allzu lange wird halten können. Bis es dann zu einem <strong>Reset der globalen Währungssysteme</strong> kommt, könnte <strong>Bitcoin als digitales Gold</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">echtes Gold</a> in meinen Augen durchaus eine wichtige Funktion beim Übergang erfüllen. </p>



<p><strong>Wie stehst du zu Kryptowährungen? Wo handelst du und welche Wallet benutzt du hierbei?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/">Wo kann man Bitcoin direkt kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Bitcoin Zertifikate als Investment &#8211; Sinnvoll oder nicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2019 19:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kryptos]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation mit Bitcoin für den Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährungen]]></category>
		<category><![CDATA[maximal 21 Millionen Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipationszertifikat auf Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipationszertifikate auf Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[VF0ETH]]></category>
		<category><![CDATA[VL3TBC]]></category>
		<category><![CDATA[Vontobel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es mal um die neuen Bitcoin Zertifikate: Kryptowährungen* wie Bitcoin oder Ethereum standen bei mir zugegebenermaßen bislang nicht auf der Agenda. Sie waren mir immer zu spekulativ, zu unsicher und &#8222;ohne inneren Wert&#8220;. Nun, diese Einschätzung hat sich (leicht) geändert. Wieso sich meine Einschätzung leicht geändert hat und wie ich in Kryptowährungen wie...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Heute geht es mal um die neuen Bitcoin Zertifikate: <a href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)">Kryptowährungen</a>* wie Bitcoin oder Ethereum standen bei mir zugegebenermaßen bislang nicht auf der Agenda. Sie waren mir immer zu spekulativ, zu unsicher und &#8222;ohne inneren Wert&#8220;. Nun, diese Einschätzung hat sich (leicht) geändert. Wieso sich meine Einschätzung leicht geändert hat und wie ich in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum investiert habe, möchte ich dir im heutigen Artikel erläutern.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was ist Bitcoin überhaupt?</h2>



<p>Wenn du dich über <strong>Kryptowährungen</strong> informieren möchtest, dann ist das Internet dein Freund. Ich mache mir hier jetzt nicht die Mühe und erkläre dir im Detail, wie genau Kryptowährungen funktionieren und wie sie sich unterscheiden. Hier gibt es gute Adressen, wie z.B. Experten wie <strong>Dr. Julian Hosp</strong> in seinem Youtube-Kanal. </p>



<p>Zusammenfassend aber dennoch eine kurze und stark vereinfachte Erklärung zur Funktionsweise, hier am Beispiel <strong>Bitcoin</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen sind <strong>dezentral</strong> und über den ganzen Globus verstreute, reine <strong>digitale Währungen</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie benötigen weder <strong>Banken</strong> noch <strong>Regierungen</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen sind komplett <strong>unabhängig von Zentralbanken</strong> wie der <strong>FED</strong> oder <strong>EZB</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie setzen die Existenz einer <strong>IT-Infrastruktur</strong> bzw. des <strong>Internets</strong> voraus &#8211; ohne Internet, kein <strong>Bitcoin</strong></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen werden durch <strong>Lösung komplexer mathematischer Aufgaben</strong> erschaffen. Auf Deutsch spricht man analog zu Edelmetallen vom &#8222;<em>Schürfen</em>&#8222;, auf Englisch &#8222;<em>Mining</em>&#8222;. Manche Kryptowährungen sind in ihrer Gesamtmenge begrenzt, andere nicht. Von <strong>Bitcoin</strong> kann es zum Beispiel nicht mehr als <strong>21 Millionen Stück geben</strong>. Dadurch ist der Bitcoin also noch limitierter als <a aria-label="Gold (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/38g1uyy" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a>*, da sich die Gesamtmenge an verfügbarem Gold auf der Erde nur schätzen lässt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zum Schürfen werden <strong>enorme Rechenkapazitäten</strong> und <strong>viel Energie</strong> benötigt. Die Anforderungen steigen von Coin zu Coin weiter</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kryptowährungen nutzen die sogenannte <a aria-label="Blockchain-Technologie (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blockchain-Technologie</a>, eine Art globales &#8222;<em><strong>Kassenbuch</strong></em>&#8222;, aus dem <strong>alle Transaktionen</strong> anonymisiert nachvollzogen werden können. Die Transaktionen können von allen Beteiligten kontrolliert werden, sodass ein Missbrauch nahezu ausgeschlossen ist. Dadurch sorgt die <strong>Blockchain</strong> für eine enorme <strong>Transparenz</strong>. Die eigentlichen Personen hinter den <strong>Krypto-Adressen</strong> (so nennt man die Kontonummern) sind aber nicht so transparent.</li>
</ul>



<p>Ein gelungenes und kurzes Video über die Funktionsweise der Blockchain findest du hier:</p>



<iframe src="https://www.youtube.com/embed/m13mEw96nP8" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">2. Bitcoin &#8211; Ein sinnvolles Investment?</h2>



<p>Wie eingangs kurz angedeutet, habe auch ich inzwischen eine überschaubare Summe in die beiden größten <a aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>* <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong> investiert. Wobei &#8222;<em>investiert</em>&#8220; hier das falsche Wort ist, ich würde hier ganz eindeutig von einer <strong>Spekulation</strong> und weniger einer <strong>Investition</strong> sprechen.</p>



<p>Das bringt mich auch zum fast wichtigsten Punkt des Artikels, nämlich einer <strong>deutlichen Warnung</strong>:</p>



<p><strong><em>Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sind definitiv nur für sehr risikoaffine Anleger geeignet. Es besteht die Gefahr eines Totalverlustes, des Diebstahls der eigenen Wallet, den Verlust von Zugangsdaten, dass man Opfer von Betrug wird (besonders bei Veröffentlichung neuer Währungen (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="ICO (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Initial_Coin_Offering" target="_blank">ICO</a>s)) etc. Daher sollte &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur &#8222;Spielgeld&#8220; eingesetzt werden. Also Geld dessen Verlust einen nicht in wirtschaftliche Nöte bringt.</em></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wieso ich in Bitcoin investiert habe</h3>



<p>Obwohl ich mir absolut im Klaren darüber bin, dass Bitcoin und die Kryptowährungen <strong>keinerlei inneren Wert</strong> haben, so können Sie doch als gewisse <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krisenabsicherung</a> Sinn machen, zumindest solange es noch Menschen gibt, die an die Währungen glauben.</p>



<p><a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ähnlich wie bei Gold</a> kann man davon ausgehen, dass wenn sich ein <strong>gewaltiger Crash</strong> anbahnt, die <strong>Kurse der Kryptowährungen</strong> tendentiell <strong>stark steigen</strong> dürften. Einfach weil das Vertrauen in das <strong>Papiergeldsystem</strong> der Notenbanken schwindet. </p>



<p>Umgekehrt kommen <a href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)">Kryptowährungen</a>* bei einer <strong>Börsen-Hausse</strong> wie aktuell im <strong>Dezember 2019</strong> eher unter die Räder. </p>



<p>Als Absicherung taugen immer Assets, die sich aller Voraussicht nach gegenläufig zu anderen Assets verhalten, weshalb ich neben <strong>Gold</strong> nun auch <strong>Kryptowährungen zur Diversifikation für den Crash</strong> nutze. Ob es zu einer neuen <strong>Finanzkrise</strong> kommt, wird man dann sehen. </p>



<p>Unabhängig davon gehe ich <strong>langfristig von steigenden Kursen</strong> der beiden Kryptowährungen aus &#8211; auch ohne <a href="https://amzn.to/2rqKODL" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Crash (öffnet in neuem Tab)">Crash</a>*. Aber das ist eher meine &#8222;Prognose&#8220;. Oder eher Wunschdenken? Egal, no Risk no Fun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wie in Bitcoin und Ethereum investieren?</h2>



<p>Hast du für dich die Entscheidung getroffen, in <a href="https://amzn.to/38j7vdA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kryptowährungen (öffnet in neuem Tab)">Kryptowährungen</a>* zu investieren, dann gibt es hierzu mehrere Möglichkeiten der <strong>direkten</strong> oder <strong>indirekten</strong> Anlage. Je nach Vorgehensweise dauert es länger oder kürzer, bis du in deine gewählte Währung investiert bist. Aber kommen wir mal zu den grundsätzlichen Möglichkeiten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">3.1 Direkter Kauf von Bitcoin bzw. Ethereum</h3>



<p>Ähnlich wie bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> ist dies natürlich die naheliegendste Vorgehensweise: Du eröffnest eine eigene <strong><a aria-label="Wallet (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.btc-echo.de/der-hodl-guide-5-arten-von-bitcoin-wallets-die-du-kennen-solltest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wallet</a></strong> und kaufst dir im Anschluss an einer <strong>Krypto-Börse</strong> gegen <strong>Euro</strong> oder <strong>Dollar</strong> deine Bitcoins. Beziehungsweise eher Bruchteile davon, da ein Bitcoin beim Verfassen dieses Artikels bei einem Kurs von <strong>6815 Euro</strong> steht (<strong>07.12.2019</strong>).</p>



<p>Die gekauften Coins transferierst du einfach auf dein persönliches <strong>Wallet</strong> (am besten NICHT bei der Börse wo du sie gekauft hast) und fertig. Hier fallen natürlich auch Spesen an, wie zum Beispiel die Netzwerk-Fee bei <strong>Bitcoin</strong> bzw. den <strong>Transaktionsgebühren</strong> der Krypto-Börse. Geeignete, seriöse und <strong>sichere Börsen</strong> findest du ebenfalls mithilfe des Internets. An dieser Stelle ist besondere Sorgfalt wichtig, also nicht nur nach den Kosten schauen, sondern auch nach der <strong>Seriösität</strong> und <strong>Existenz am Markt</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3.2 CFDs auf Bitcoin</h3>



<p>Wie auf Aktien oder Indices (DAX, S&amp;P 500 etc.) gibt es auch <strong>CFD auf Bitcoin</strong> bzw. <strong>Ethereum</strong>. Was genau CFD sind, kannst du bei Bedarf <a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">hier</a> nachlesen. Wie und warum ich <strong>CFD</strong> nutze, besonders in wilden Börsenzeiten kannst du <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-ich-aktuell-vermehrt-cfd-trading-betreibe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nochmals nachlesen. Kryptowährungen handele ich hingegen nicht mit CFD, aus mehreren Gründen: CFD sind immer Spekulationen auf <a aria-label="Kredit (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit</a>.</p>



<p>Kryptowährungen sind für ihre Kurssprünge bekannt. Starke Kurssprünge können dich bei einem gehebelten Produkt wie einem CFD <strong>extrem reich</strong> oder aber <strong>extrem arm</strong> machen. Daher: Danke, nein danke.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3.3 Bitcoin Zertifikate bzw. Ethereum</h3>



<p>Ebenfalls wie bei Aktien gibt es inzwischen auch sogenannte <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">Partizipationszertifikate</a> auf Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong>. Manche sprechen auch von <strong>1:1 Zertifikaten</strong>. Steigt der <strong>Bitcoin</strong> z.B. um <strong>5%</strong>, dann steigt auch das <strong>Partizipationszertifikat</strong> um ungefähr diesen Wert. Diese Zertifikate sind recht neu am Markt (auf <strong>Bitcoin seit 2017</strong>, auf <strong>Ethereum seit 2019</strong>) und werden bislang nur von wenigen Banken angeboten.</p>



<p>Ich selbst nutze aktuell die beiden nachfolgend genannten Zertifikate von <strong>Vontobel</strong>², dazu aber weiter unten mehr:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Index-Zertifikat auf Bitcoin</strong>, Open End (WKN: <strong>VL3TBC</strong>)</li>



<li><strong>Index-Zertifikat auf Ethereum</strong>, Open End (WKN: <strong>VF0ETH</strong>)</li>
</ul>



<p><em>²<strong>Transparenzhinweis</strong>: Es besteht keine geschäftliche Beziehung zwischen dem Herausgeber des Zertifikates und mir. Ich mache keine bezahlte Werbung für die genannten Zertifikate oder profitiere in sonstiger Weise von der Erwähnung. Ich halte beide Zertifikate aktuell selbst.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Bitcoin Zertifikate &#8211; Perfektes Investmentvehikel?</h2>



<p>Die <strong>Partizipationszertifikate</strong>, nachfolgend einfach <strong>Bitcoin Zertifikate</strong>, genannt, haben in meinen Augen Vor- und Nachteile. Auch hier gilt, dass  Bitcoin Zertifikate ähnlich <strong>riskant</strong> und <strong>spekulativ</strong> sind, wie eine <strong>direkte Investition</strong> in Bitcoin bzw. Ethereum.  </p>



<p>Bitcoin Zertifikate haben aber einen unschätzbaren Vorteil: Ich kann mein bisheriges <strong>Wertpapier-Depot</strong> behalten und diese Zertifikate einfach hineinkaufen und schon habe ich einen Fuß in der Welt der Kryptowährungen.</p>



<p>Aber kommen wir nun zu den Vor- und Nachteilen im Detail:</p>



<h2 class="wp-block-heading">5.  Nachteile von Bitcoin Zertifikaten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steuernachteil</strong>: Zertifikate fallen bei Kauf bzw. Verkauf regulär unter die Abgeltungssteuer von knapp <strong>26 Prozent</strong>. Eben wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a> oder <strong>Aktien</strong> auch. Nach Überschreiten des Freibetrags von <strong>801 Euro</strong> (Ledige), fällt also immer diese Steuer auf deine Gewinne an. Anders bei einer <strong>Direktinvestition in Bitcoin</strong> und deren Verkauf: Dies sind steuerlich betrachtet &#8222;<strong>private Veräußerungsgeschäfte</strong>&#8222;. Hier gibt es einen <strong>Freibetrag von 600 Euro pro Jahr</strong>, worunter z.B. auch Verkäufe von Waren auf Ebay fallen. Alle <strong>Einnahmen über diesem Betrag</strong> müssen mit dem <strong>persönlichen Einkommenssteuersatz</strong> versteuert werden. Dieser dürfte in aller Regel höher sein, als die <strong>26 Prozent Abgeltungssteuer</strong>. <strong>ABER</strong>: Wenn du deine Bitcoin <strong>mehr als ein Jahr hältst</strong>, ist der komplette Erlös <strong>steuerfrei</strong>. Hier wird Bitcoin also <strong>wie physisches Gold</strong> behandelt, ein unschätzbarer <strong>Vorteil der Direktinvestition</strong>.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Emittentenrisiko</strong>: Zertifikate unterliegen immer dem Risiko, dass die herausgebende Bank Pleite gehen könnte. Dies kann dann zu erheblichen Verlusten bis <strong>zum Totalverlust</strong> bei dir führen. Gerade wenn der Crash in aller Munde ist, ein vielleicht nicht zu unterschätzendes Risiko. Also immer eine stabile und gesunde Bank als Emittentin wählen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Crash von Bitcoin, Folge Totalverlust</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kündigung des Zertifikates durch den Emittenten</strong>: Im Wertpapierprospekt des Zertifikates findest du oftmals Klauseln, dass die Bank das Zertifikat bei <strong>unvorhergesehenen Ereignissen</strong> unter Einhaltung einer <strong>Frist</strong> kündigen darf. Jetzt sind deine Bitcoin Zertifikate gerade stark im Minus und die Bank kündigt sie dir auf in <strong>3 Monate</strong> beispielsweise. Obwohl die Zertifikate keinen Fälligkeitstermin haben (Open End-Zertifikate), kann es so dann trotzdem zu einem <em>Fälligkeitstag</em> kommen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bitcoin crasht und verschwindet vom Markt</strong>: Keine Frage &#8211; stirbt der Basiswert (Bitcoin) eines Zertifikates, hat auch das Zertifikat keinen Wert mehr und du erleidest einen <strong>Totalverlust</strong>. Zugegeben: Das trifft dich dann bei einer Direktinvestition genauso.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Laufende Kosten</strong>: Umsonst ist nur der Tod. Natürlich will auch der Emittent eines  Bitcoin Zertifikats seinen Teil vom Kuchen. Bei meinen <strong>Open End-Zertifikaten</strong> sind das laufende Kosten von <strong>1,5 %</strong> pro Jahr, die an meiner Rendite nagen. Kann man aber verschmerzen in der Regel.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">6. Vorteile von  Bitcoin Zertifikaten </h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schnell und liquide handelbar</strong>: Dadurch dass die Transaktion über das reguläre <strong>Wertpapier-Depot</strong> erfolgt, kann man in <strong>Sekundenschnelle</strong> rein in den Markt und wieder raus. Bei Direktinvestments in Kryptowährungen ist dies in der Regel ein <strong>längerfristigeres Prozedere</strong> bis das eigene Geld wieder <strong>tatsächlich auf dem Konto</strong> ist</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einfache steuerliche Handhabung</strong> durch <strong>Abgeltungssteuer</strong> über deinen Broker (aber: steuerlicher Nachteil siehe oben)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein Risiko von <strong>Hackerangriffen</strong>, <strong>Diebstahls deiner Wallet</strong> oder <strong>unseriöser Bitcoin-Börsen</strong> bzw. deren Pleiten</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Partizipation</strong> von nahezu <strong>1:1</strong> des zugrundeliegenden Basiswerts (<strong>Bitcoin/Ethereum</strong>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Bitcoin und Ethereum? Ja bitte, aber&#8230;</h2>



<p>Wie habe ich mich also entschieden? </p>



<p>Ich habe kürzlich etwa <strong>5 % meiner Depotgröße</strong> in Kryptowährungen investiert. Ich habe mich zum einen für ein langfristiges <strong>Direktinvestment in Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong> entschieden und <em><strong>zusätzlich</strong></em> noch in das jeweilige <strong>1:1 Partizipationszertifikat</strong>, gegebenenfalls als eher kurzfristige Spekulation. </p>



<p>Wieso zusätzlich Zertifikate? Nunja mir ist bei Kryptowährungen wichtig, dass ich schnell in den Markt rein und wieder raus kann. Die Direktinvestitionen hingegen plane ich einige Jahre unangetastet laufen zu lassen.</p>



<p>Sollten <strong>Bitcoin</strong> und <strong>Ethereum</strong> sterben, stirbt auch mein komplettes eingesetztes Kapital, weshalb ich Niemandem empfehlen würde, einen großen Teil seines Vermögens in diese doch eher spekulativen und hochriskanten Anlagen zu investieren.</p>



<p>Immerhin weiß heute noch niemand, welche Währung sich durchsetzt und ob es überhaupt eine der Beiden ist.</p>



<p>Ein Fragezeichen bleibt bei mir aber bestehen: Der Bitcoin hat aktuell einen Kurs von <strong>6815 Euro</strong>. Ein Zertifikat kostet entsprechend knapp <strong>681,50 Euro</strong>. Planspiel: Würde der Bitcoin tatsächlich auf z.B. <strong>100.000 Euro</strong> steigen, dann müsste ein Zertifikat entsprechend <strong>10.000 Euro</strong> kosten. Für mich irgendwie schwer vorstellbar, von daher bin ich doch etwas skeptisch, was mit den Zertifikaten passiert, wenn die Kurse je durch die Decke gehen sollten.</p>



<p>In diesem Falle werde ich natürlich gerne in Form von <strong>Updates</strong> unter diesem Artikel nachberichten.</p>



<p><strong>Was hältst du von spekulativen Investments wie Kryptowährungen oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/p2p-kredite/">P2P-Krediten</a>?</strong></p>



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