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	<title>Dividendenwachstum Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Dividendenwachstum Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Was bringt ein passives Depot mit 200.000 Euro an Cashflow?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 11:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenwachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Fidelity Global Quality Income ETF (Dist) - WKN: A2DL7E]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) - WKN: A1JX52]]></category>
		<category><![CDATA[ZWei-ETF-Lösung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten von hoher Inflation, Krise und Krieg, kann ein stetiger Cashflow den Unterschied machen. Dieser Geldfluss beruhigt die Nerven ungemein, sorgt für finanzielle Flexibilität und auch steigende Gas- und Strompreise verlieren erheblich ihren Schrecken. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie denn ein solcher Cashflow für einen passiven Buy-and-hold-Anleger aussehen könnte. Damit das alles...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/">Was bringt ein passives Depot mit 200.000 Euro an Cashflow?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Zeiten von hoher Inflation, Krise und Krieg, kann ein stetiger <strong>Cashflow</strong> den Unterschied machen. Dieser Geldfluss beruhigt die Nerven ungemein, sorgt für finanzielle Flexibilität und auch steigende Gas- und Strompreise verlieren erheblich ihren Schrecken. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie denn ein solcher Cashflow für einen passiven Buy-and-hold-Anleger aussehen könnte. Damit das alles nicht nur graue Theorie ist, möchte ich in diesem Artikel einfach mal ein Szenario mit einem <strong>Depot in Höhe von 200.000 Euro</strong> durchrechnen. Du wirst überrascht sein.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Transparenzhinweis: Nachfolgendes Szenario stellt <strong>keine Anlageempfehlung</strong> oder gar <strong>-beratung</strong> dar. Es ist nur die Umsetzung einer Idee. Für dein Geld bist und bleibst du grundsätzlich selbst verantwortlich. Ich habe aktuell beide ETFs auch selbst im Depot, verfolge aber nicht die nachfolgende Strategie.</em> Ich erhalte ferner auch keinerlei Vergütung für die Erwähnung dieser ETFs.</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausgangslage &#8211; Depot mit 200.000 Euro</h2>



<p>Nehmen wir mal an, du warst die letzten Jahre fleißig, sparsam und hast dein Geld clever investiert. Du hast die <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gängigen Ratschläge und Tipps</a> allesamt beherzigt und dein Depot immer weiter gefüttert. Du hast dich nicht durch Meme-Stocks, Alt-Coins oder NFT-Scams von deiner Strategie abbringen lassen und sitzt heute auf einem stattlichen Depot mit einem Wert von <strong>200.000 Euro</strong>. </p>



<p>Nun möchtest du alles vereinfachen, automatisieren und das ganze schon als <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundstock für die Rente</a> benutzen, die dir schon heute zufließt. Du möchtest <strong>Cashflow</strong> aus deinem Depot und baust es aber gleichzeitig trotzdem immer weiter aus.</p>



<p>Nun, das ist möglich. Und darum geht es heute. Nehmen wir mal weiter an, du hast dich mit deiner Einzelaktien-Auswahl ziemlich verzettelt, zweifelst daher an der Dividendenstrategie und landest doch immer wieder nur unterhalb der Performance des MSCI World oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderer Vergleichsindices</a>.</p>



<p>Was kannst du tun und wie könnte das ganz realistisch und praktisch aussehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei ausschüttende ETF für stetigen Cashflow</h2>



<p>Wie wir <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> hier bereits gelernt haben, sind <strong>ausschüttende ETFs </strong>erste Wahl, wenn es in erster Linie um Cashflow oder &#8222;<em><a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a></em>&#8220; gehen soll. Wir möchten es möglichst simpel, <strong>global </strong>und <strong>diversifiziert</strong> haben. Einfach nur gut schlafen können, auch wenn die Welt drumherum durchdreht.</p>



<p>Wenn wir es wirklich einfach haben wollen, können hierzu <strong>zwei ETFs zu je 100.000 Euro</strong> ausreichen. </p>



<p>Im ersten Szenario kaufen wir die ETFs <strong>hier und heute für 200.000 Euro</strong>.</p>



<p>In <strong>einem zweiten Szenario</strong> mache ich die Was-wäre-wenn-Schachtel auf und wir schauen, was passiert wäre, wenn wir sie <strong>vor 5 Jahren</strong> gekauft hätten.</p>



<p>Ich würde mich in den Szenarien für folgende ETFs entscheiden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) &#8211; WKN: A1JX52</h3>



<p>Als aufmerksamer Leser weißt du bereits, dass ich riesiger Fan des globalen Schlachtschiffes aus dem Hause Vanguard bin. Sei es als <strong>ausschüttende Variante</strong> oder als <strong>Thesaurierer</strong> (<strong>A2PKXG</strong>). Wir möchten hier Cashflow haben, daher nehmen wir den Ausschütter. Dieser ETF enthält <strong>Industrie- und Schwellenländer</strong> und über <strong>3000 Einzelaktien</strong>. Zugegebenermaßen sind für die Performance aber nur die ersten 50 wirklich relevant. Der ETF ist sehr populär, weshalb die Gefahr sehr gering sein dürfte, dass dieser &#8222;aufgelöst&#8220; oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wenn-der-etf-ploetzlich-gruen-wird-esg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch ESG-Schnickschnack</a> verunstaltet wird.</p>



<p>Wie bei ETFs üblich erhältst du nicht nur Toptitel, sondern eben auch Gurken, die dann aber regelmäßig aussortiert und durch neue Unternehmen ersetzt werden. Alles streng nach Marktkapitalisierung gewichtet. Du hast darin große und mittelgroße Unternehmen weltweit. Dieser ETF bildet übrigens auch den Kern meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-Rente</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Fidelity Global Quality Income ETF (Dist) &#8211; WKN: A2DL7E</h3>



<p>Bei einer so hohen Summe macht es in meinen Augen Sinn, über ETF-Anbieter hinaus zu diversifizieren. Zwar gelten ETF gemeinhin als &#8222;sicher&#8220;, aber auch hier sollte man in meinen Augen nicht alle Eier in einen Korb, sprich eine Gesellschaft, legen. Dies dient der reinen Vorsicht. Lass dich hier nicht von Finanzbloggern oder angeblichen &#8222;Experten&#8220;, die von &#8222;<em>Gefahren von ETFs</em>&#8220; warnen und im Prinzip nur <strong>Clickbait</strong> für ihren eigenen Kanal betreiben, verunsichern.</p>



<p>Der genannte ETF fokussiert sich eher auf <strong>Qualitätsunternehmen</strong> und verfolgt eine <strong>Dividendenstrategie</strong>. Auch im Fokus: Wachsende Dividenden. Er enthält dadurch wesentlich weniger Einzelaktien (ca. <strong>239 Stück</strong>), was aber zumindest in den letzten Jahren zu einer leichten Outperformance des Vanguard geführt hat.</p>



<p><strong>Wachsende Dividenden</strong> sind enorm wichtig, wenn man von seinem Depot zehren oder gar leben möchte. Dadurch hat man immer einen gewissen &#8222;Inflationsausgleich&#8220; oder regelmäßige &#8222;Gehalts- oder Rentenerhöhungen&#8220;. Der Fidelity beinhaltet <strong>ausschließlich Titel von Industrieländern</strong>. Bislang konnte sich das Dividenden-Wachstum stets sehen lassen. </p>



<p>Der ETF ist im Vergleich zum Vanguard mit einer Fondsgröße von <strong>241,76&nbsp;Mio. €</strong> leider noch nicht ganz so populär. Hier hoffe ich, dass er noch stark wächst, was ebenfalls die Gefahr einer Auflösung etc. verringern sollte.</p>



<p>Aber kommen wir nun zu den beiden Szenarien:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cashflow-Rechnungen der Szenarien</h2>



<p>Stand heute (Schlusskurs vom 16.09.2022) kostet 1 ETF-Anteil des <strong>Vanguard</strong> ca. <strong>97,68 Euro</strong>. Für 100.000 Euro erhältst du somit (gerundet) <strong>1024 Stück</strong>.</p>



<p>Stand heute (Schlusskurs vom 16.09.2022) kostet 1 ETF-Anteil des <strong>Fidelity</strong> ca. <strong>6,79 Euro</strong>. Für 100.000 Euro erhältst du somit (gerundet) <strong>14.728 Stück</strong>.</p>



<p>Am <strong>16.09.2017 </strong>kostete 1 ETF-Anteil des <strong>Vanguard</strong> ca. <strong>74,91 Euro</strong>. Für 100.000 Euro hättest du damals (gerundet) <strong>1335 Stück</strong> bekommen.</p>



<p>Am <strong>16.09.2017 </strong>kostete 1 ETF-Anteil des <strong>Fidelity</strong> ca. <strong>4,55 Euro</strong>. Für 100.000 Euro hättest du damals (gerundet) <strong>21.978 Stück</strong> bekommen.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td></td><td><strong>Vanguard FTSE All-World</strong></td><td></td><td><strong>Fidelity Global Quality Income</strong></td></tr><tr><td><strong>Gesamtsumme</strong></td><td>100.000 Euro</td><td></td><td>100.000 Euro</td></tr><tr><td><strong>Kauf 09/2022</strong></td><td><strong>1024 Stück</strong></td><td></td><td><strong>14.728 Stück</strong></td></tr><tr><td><strong>Dividende 2022</strong></td><td><strong>2170,88 Euro</strong> (2,12 € / Anteil laut Schätzung 2022)</td><td></td><td><strong>3092,88 Euro</strong> (0,21 € / Anteil laut Schätzung 2022)</td></tr><tr><td>Dividende 2022 / Monat</td><td><strong>180,90 Euro</strong></td><td></td><td><strong>257,74 Euro</strong></td></tr><tr><td></td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td><strong>Kauf 09/2017</strong></td><td><strong>1335 Stück</strong></td><td></td><td><strong>21.978 Stück</strong></td></tr><tr><td>Dividende <strong>2018</strong> (<em>der Fidelity kam erst Mitte 2017 auf den Markt</em>)</td><td><strong>2309,55 Euro</strong> (1,73 € / Anteil 2018)</td><td></td><td><strong>3076,92 Euro</strong> (0,14 € / Anteil 2018)</td></tr><tr><td>Dividende <strong>2022</strong></td><td><strong>2830,20 Euro</strong> (2,12 € / Anteil)</td><td></td><td><strong>4615,38 Euro</strong> (0,21 € / Anteil)</td></tr><tr><td>Dividende 2022 / Monat</td><td><strong>235,85 Euro</strong></td><td></td><td><strong>384,62 Euro</strong></td></tr><tr><td>Anteilswerte 2022</td><td><strong>130.402,80 Euro</strong></td><td></td><td><strong>149.230,62 Euro</strong></td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Wertentwicklung und Entwicklung der Dividende (Quelle: <a href="https://de.extraetf.com/etf-comparison?etf=IE00B3RBWM25,IE00BYXVGZ48" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extraETF</a>)</figcaption></figure>



<p>Fassen wir also zusammen: Würden wir die ETFs <em>JETZT</em> für 200.000 Euro kaufen, würde uns ein <strong>passiver Cashflow</strong> in Höhe von ca. <strong>438,64 Euro</strong> pro Monat zufließen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von ca. <strong>2,63 Prozent</strong>. Wie sich der Wert entwickeln wird, lässt sich schwer abschätzen, aber ich gehe davon aus, dass zusätzlich auch in den kommenden Jahren ein Wertzuwachs (Kurswachstum) stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hättest du die ETFs 2018 gekauft&#8230;</h2>



<p>Richtig geschockt hat mich, was denn der Status Quo wäre, wenn wir die beiden ETFs im <strong>Jahre 2017</strong> zu je <strong>100.000 Euro</strong> gekauft hätten. Dann hätten wir 2022:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen monatlichen <strong>Cashflow</strong> von <strong>620,47 Euro</strong></li>



<li>Einen Gesamt-Depotwert in Höhe von ca. <strong>279.632,62 Euro</strong></li>
</ul>



<p>An dieser Stelle musste ich nochmal alles nachrechnen, aber es dürfte tatsächlich stimmen. Es sind nicht nur die regelmäßigen, auf den Monat herunter gerechneten Dividenden <strong>seit 2018</strong> stetig von <strong>438,64 Euro</strong> auf <strong>620,47 Euro</strong> (Wertzuwachs: 41,45 % / <strong>10,36 % p.a.</strong>) gestiegen. Auch die Anteile der ETFs haben sich von <strong>200.000 Euro</strong> auf <strong>279.632,62 Euro</strong> (Wertzuwachs: 39,82 % / <strong>9,95 % p.a.</strong>) verteuert.</p>



<p>Eine in meinen Augen doch sehr beeindruckende Performance. <strong>Kurswachstum </strong>plus <strong>Dividende</strong> plus <strong>Dividenden-Steigerungen,</strong> sowas macht Spaß!</p>



<p>Und das beste: Im Prinzip bekommst du den Cashflow <em>lebenslang</em>. Schon heute. Selbst wenn du nichts mehr zukaufst oder die <strong>Ausschüttung verkonsumierst</strong>. Kaufst du weiter zu oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reinvestierst du die Ausschüttungen</a> zum Teil wieder, dann hebelst du die Rendite und die monatlichen Zahlungen natürlich weiter. </p>



<p>Wer braucht da noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">private Renten- oder Lebensversicherungen</a>?!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweite Miete als Cashflow</h2>



<p>Du siehst also, du kannst bei so einem Cashflow schon fast von einer <strong>regelmäßigen Mietzahlung</strong> sprechen, die deinem Konto zufließt. Diese sollte auch weiterhin fließen, wenn es nicht zum Dritten Weltkrieg kommt. Aber selbst dann wärst du vermutlich mit diesen beiden ETFs weitaus besser unterwegs als mit riskanten Growth-Einzeltiteln, die dann allesamt über den Jordan gehen.</p>



<p>Natürlich kann man solch eine Strategie auch mit Einzeltiteln (<a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a>) umsetzen oder man wählt andere ETFs (zum Beispiel reine <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs</a>). Auch habe ich dir in einem anderen Artikel eine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ähnliche Lösung</a> vorgestellt. </p>



<p>Das heutige Experiment sollte nur als Beispiel dienen, was man machen <em>kann</em> und was die Konsequenzen nach <strong>4 Jahren</strong> gewesen <em>wären</em>. Zudem soll es ohne Geschäftsberichte wälzen und Einzelaktien checken funktionieren.</p>



<p>Ich persönlich gehe davon aus, dass auch <strong>die nächsten 4 Jahre am Aktienmarkt keine Nullrunden</strong> werden. Und selbst wenn: Die Ausschüttungen kommen dann trotzdem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu diesen Terminen bekommst du dein Geld</h2>



<p>Wichtig noch zum Schluss: Die monatlichen Beträge bekommst du natürlich nicht monatlich. Beide ETFs sind <strong>Quartalszahler</strong>. Beide decken sich aber gegenseitig ganz gut ab, sodass du tatsächlich an fast allen Monaten eine Zahlung erhältst.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World</strong>: März, Juni, September, Dezember</li>



<li><strong>Fidelity Global Quality Income</strong>: Februar, Mai, August, November</li>
</ul>



<p>Du musst daher also mit <strong>4 Monaten ohne Geldfluss</strong> auskommen, diese sind aber bei der Rechnung oben in dem Cashflow bereits berücksichtigt. Was ich nicht berücksichtigt habe, sind die Steuern, nämlich die Abgeltungssteuer. </p>



<p>Nach Ausschöpfen des Freibetrages von <strong>801 Euro</strong> (2023: <strong>1000 Euro</strong>) möchte Vater Staat seinen Anteil an deinen Ausschüttungen haben. Bei ETF bist du aber in einer steuerlich ganz guten Situation, da deine Gewinne teilweise freigestellt werden. </p>



<p>Kaufkosten habe ich in der Rechnung ebenfalls nicht berücksichtigt, da bei den heutigen Brokern schon Käufe zu 1 oder gar 0 Euro möglich sind. Mit ein Grund, wieso ich selbst auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einen zweiten Broker</a> hinzugenommen habe (<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855760B" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Hier ausprobieren</a>*). Ich würde auch dir dringend zu einem günstigen und guten (!) Broker raten!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle 12 Monate Ausschüttungen? Mit einem dritten ETF möglich</h2>



<p>Du bekommst mit diesem simpel-Depot also in den oben genannten Monaten verlässlich deine Ausschüttungen. Manchen kann es dabei aber wichtig sein, wirklich <strong><em>jeden </em>Monat Ausschüttungen</strong> zu bekommen. Das könntest du hier erreichen, wenn du zusätzlich zu den genannten zwei ETFs noch einen weiteren ausschüttenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETF</a> hinzunimmst: Den <strong>Ishares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: <strong>A0F5UH</strong>). Dieser füllt mit seinen Ausschüttungsintervallen exakt die oberen Lücken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ishares STOXX Global Select Dividend 100</strong>: Januar, April, Juli, Oktober.</li>
</ul>



<p>Ich selbst habe ihn in dem <strong>200.000 Euro-Depot</strong> aber nicht berücksichtigt. Das liegt zum einen daran, dass es mathematisch gesehen völlig unerheblich ist, wie oft und wann Ausschüttungen erfolgen. Es kommt auf die Gesamtsumme und die Performance an. Genau letztere war die letzten Jahre beim <strong><a href="https://de.extraetf.com/etf-profile/DE000A0F5UH1?tab=distributions" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ishares STOXX Global Select Dividend 100</a></strong> nicht gerade berauschend. Der Vanguard und der Fidelity waren hier richtig gut. Zudem wuchsen die Ausschüttungen des Global Select Dividend 100 nicht so stark und zuverlässig wie bei den anderen beiden.</p>



<p>Wer auf monatliche Ausschüttungen partout nicht verzichten möchte, kann sich den ETF aber dennoch gerne einmal näher anschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Mit nur zwei ETFs kannst du selbst ein <strong>sechsstelliges Depot </strong>auf <strong>Cashflow</strong>, <strong>Kurswachstum</strong> und <strong>Dividenden-Wachstum</strong> &#8222;programmieren&#8220; und dann quasi im Autopilot weiterlaufen lassen. Hier musst du keine Geschäftsberichte Lesen, Unternehmen analysieren oder Zukunftsprognosen abgeben. Auch brauchst du keine teuren &#8222;<strong>Robo-Advisors</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Vermögensverwalter</strong>&#8222;. Selbst Fachwissen erübrigt sich weitestgehend. Die beiden ETF und dein Broker regeln alles für dich.</p>



<p>Dennoch eine kleine Warnung zum Schluss: ETFs beinhalten zu <strong>100% Aktien</strong>. Und Aktien schwanken. Teilweise auch stärker! Damit musst du umgehen können und dennoch Kurs halten. Ich denke aber, dass du mit solchen im Prinzip &#8222;<strong>Welt-ETFs</strong>&#8220; dennoch recht sicher unterwegs sein wirst. Beim Vanguard hast du die <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwellenländer</a> mit drin, falls diese wieder anziehen. Der Fidelity filtert ganz ordentlich, weshalb es extreme Krücken eigentlich gar nicht erst in den ETF bzw. Index schaffen sollten.</p>



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<p>Insofern wäre ich mit einer solchen Zwei-ETF-Lösung mehr als tiefenentspannt.</p>



<p><strong><em>Wie ist deine Einschätzung zu so einem Simpel-Depot? Ab sechsstellig lieber Einzelaktien? Oder bei hohen Summen gerade deshalb lieber zu ETFs greifen? Wie ist deine Meinung.</em></strong></p>
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		<title>Dividenden-Aristokraten als Rettungsanker?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 20:14:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell geht es abwärts an den internationalen Börsen. Nicht Wenige schwören hierbei auf Dividenden-Aristokraten. Diese sollen das Depot stabilisieren, was oftmals zulasten der Rendite gehen soll. Wie wahr beide Aussagen sind, möchte ich heute einmal untersuchen. Wenn du schon länger meinem Blog folgst, weißt du ja, dass ich in meinem Depot keine explizite Dividenden-Strategie mit...</p>
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<p class="has-drop-cap"><strong><em>Aktuell geht es abwärts an den internationalen Börsen. Nicht Wenige schwören hierbei auf Dividenden-Aristokraten. Diese sollen das Depot stabilisieren, was oftmals zulasten der Rendite gehen soll. Wie wahr beide Aussagen sind, möchte ich heute einmal untersuchen.</em></strong></p>



<p>Wenn du schon länger meinem Blog folgst, weißt du ja, dass ich in meinem Depot <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">keine explizite <strong>Dividenden-Strategie</strong></a> mit ETFs verfolge. Allerdings greife auch ich in meinem <strong>privaten Core-Satellite-Depot</strong> gerne auf <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> als <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> zurück. Neben meinen eher spekulativen Positionen im Growth-Sektor, geht es hier um beständiges, langfristiges und ggf. auch etwas langweiligeres Wachstum.</p>



<p>Dass dies aber nicht heißen muss, dass du dabei gleichzeitig auch auf Rendite verzichtest, möchte ich heute etwas näher beleuchten. Aber kommen wir erstmal zur Definition.</p>



<pre class="wp-block-preformatted"><strong><em>Transparenzhinweis: Nachfolgender Artikel stellt keine Anlageberatung oder gar Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere dar. Es handelt sich lediglich um meine Gedanken zum Thema. Einige erwähnte Wertpapiere habe ich zum Zeitpunkt dieses Artikels selbst im Depot. Dies sind: </em>PepsiCo, Amazon, Procter &amp; Gamble, Johnson &amp; Johnson.</strong>  </pre>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden-Aristokraten?</h2>



<p>Generell spricht man bei Dividenden-Aristokraten (engl. „<strong><em>dividend aristocrats</em></strong>“) von Unternehmen, die in einem definierten, langfristigen Zeitraum stetig ihre an die Eigentümer (Aktionäre) <strong>gezahlten Dividenden gesteigert haben</strong>. Wohl gemerkt: Gesteigert! Nicht gleichbleibend gezahlt oder einmalig ausgesetzt, sondern tatsächlich <em>durchgängig</em> gezahlt.</p>



<p>Dies schränkt naturgemäß die Auswahl solcher Aktien gravierend ein. Nicht viele Unternehmen können dies von sich behaupten. Leider ist der Begriff „<strong>Aristokraten</strong>“ im Finanzsektor nicht einheitlich definiert, weshalb der Anleger hier aufpassen muss, was er zum Beispiel mit <strong>einem ETF auf einen solchen Aristokraten-Index kauft</strong>. Der Begriff ist nicht geschützt, sodass man fast auf alles &#8222;Aristokraten&#8220; draufschreiben darf.</p>



<p>In den USA wird ein Unternehmen erst dann zum Dividenden-Aristokraten, wenn es an <strong>mindestens 25 aufeinanderfolgenden Jahren seine Ausschüttungen an die Aktionäre erhöht</strong> hat. Dies hat zur Folge, dass das Unternehmen bei Verletzung dieser Regel sofort diesen Status verliert und sich erstmal <strong>25 Jahre neu beweisen muss</strong>, ehe es erneut in einen solchen Index reinkommt. Selbstredend, dass die Unternehmen diesen &#8222;Rauswurf&#8220;. mit aller Kraft verhindern wollen.</p>



<p>Dieser „Ausschüttungsdruck“ hat aber auch Schattenseiten, daher ist auch die <strong>Höhe der Ausschüttung im Verhältnis zum Free Cash-Flow</strong> wichtig. Hier trennt sich dann auch innerhalb der Aristokraten die Spreu vom Weizen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aristokrat mit 10 Jahren Ausschüttung?!</h2>



<p>Die oben beschriebenen Regeln mit <strong><em>25 Jahren</em> beziehen sich also nur auf den US-Markt</strong>. Das hat seine Gründe. Hier tummeln sich die meisten dieser Unternehmen, weil die Märkte dort nicht durch <strong>Kriege auf US-Boden beeinträchtigt wurden</strong>. Daher sind in den USA die Definitionen, wann es sich um Aristokraten handelt entsprechend streng. Es erfüllen einfach mehr Aktien die Kriterien als im Rest der Welt. </p>



<p>In anderen Regionen dieser Welt sieht die Definition daher oft anders aus:</p>



<p>Wenn du zum Beispiel in einen globalen ETF wie den „<strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats</strong>“ (ISIN: <strong>IE00B9CQXS71</strong>) investierst, dann landen in diesem ETF Unternehmen, die an <strong>nur <em>10 Jahren</em> (!) aufeinanderfolgend ihre Dividenden erhöht haben</strong>. </p>



<p>Hier ist also Vorsicht geboten! Wer einen solchen ETF kauft, hat nicht notwendigerweise die üblichen Verdächtigen wie <strong>Coca-Cola</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong>, <strong>Johnson &amp; Johnson</strong> und Co. im Depot! Vor allem wenn nach Ausschüttungshöhe differenziert wird, hast du hier evtl. exotischere Unternehmen, die eben gerade mal <strong>10 Jahre</strong> erhöht haben.</p>



<p>Selbst der bei vielen Verfolgern einer reinen <strong>Dividenden-Strategie</strong> so beliebte <strong>SPDR S&amp;P U.S. Dividend Aristocrats ETF</strong> (ISIN: <strong>IE00B6YX5D40</strong>) beinhaltet Unternehmen, die &#8222;nur&#8220; <strong><em>20 Jahre</em> aufeinanderfolgend ihre Dividenden erhöht haben</strong>. Auch hier „fehlen“ somit ganze 5 Jahre im Ranking. Ist das tragisch? Nein. Sollte man es als Investor wissen? Auf jeden Fall!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividenden-Strategie? Nur mit Einzelwerten!</h2>



<p>Für mich persönlich bedeutet das, dass mein Aristokraten-Bestandteil im Depot derzeit <strong>ausschließlich aus Einzelwerten besteht</strong>. So sehr ich sonst gerne auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">marktbreite und nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs</a> setze, so gerne setze ich beim Thema <strong>Aristokraten</strong> gerne auf <strong>Einzelwerte</strong>.</p>



<p>Es gibt schlicht und ergreifend <strong>keinen für mich geeigneten ETF</strong>. Die oben angegeben ETFs erfüllen das eigentliche Kriterium <strong>25 Jahre leider nicht</strong>. Auch passen mir die zugrundeliegenden Indices nicht zu <strong>100 %</strong>, da diese zusätzlich nochmal in meinen Augen nachteilig „gefiltert“ werden.</p>



<p>Kleiner Wunschzettel: Liebe Indexanbieter! Ihr habt die tollsten ETFs im Angebot und kommt auf immer neue „tolle“ Ideen. Smart-Beta ETFs oder <strong>ETF auf kongolesische Eisenbahnunternehmen</strong>. Aber wo bleibt ein simpler ETF, <strong>der zu 100% physisch (!) den „S&amp;P 500 Dividend Aristocrats-Index“ abbildet</strong>? </p>



<p>Sprich: Ein ETF der automatisch die „echten“ Aristokraten mit <strong>25+ Jahren aus dem S&amp;P 500</strong> filtert und abbildet? Ohne sonstigen Schnickschnack. Ich glaube ein solcher ETF wäre zum Erfolg verdammt.</p>



<p>Das wäre ein echter Traum, den es meines Wissens zumindest für deutsche Anleger leider noch nicht gibt. Dies wäre die für mich einzig <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wirkliche Alternative zum Kauf von Einzelwerten</a></strong>.</p>



<p>Daher kommen bei mir aktuell die <strong>Aristokraten nur per Stock-Picking ins Depot</strong>. Großer Vorteil hierbei: Dadurch, dass manche Unternehmen teilweise sogar <strong>40-50 Jahre ihre Dividenden</strong> stetig erhöht haben, eignen sich solche Werte perfekt für <strong>Buy &amp; Hold</strong>. </p>



<p>Ganz im Gegensatz zu Tech-Werten, die eher für Spekulationen (Verkauf zu einem höheren Preis in der Zukunft) taugen und bis dahin oftmals <strong>gar keine Dividende</strong> zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Outperformance durch Dividenden-Wachstum</h2>



<p>Die letzten Jahre waren solche <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> in meinen Augen zu Unrecht nicht sonderlich begehrt. Vielen <strong>„Robinhood“-Investoren</strong> und Jung-Tradern waren solche Aktien wie <strong>Mc Donalds</strong> oder <strong>Pepsi</strong> einfach zu „<em>langweilig</em>“. &#8222;<em><strong>Old economy</strong></em>&#8220; hieß es da oft despektierlich. Zudem wachsen die Unternehmen weniger stark als eine Tesla oder andere Tech-Werte. Einen Verzehnfacher in einem Jahr gibts da halt nunmal nicht.</p>



<p>Was aber die Dividenden-Aristokraten so attraktiv macht, sind die <strong><em>wachsenden Dividenden</em></strong>. Jedes Jahr. Wenn du solche Aktien also <strong>jahrelang hältst</strong>, dann kann es sein, dass du nach vielen Jahren alleine aufgrund deiner <strong>wachsenden Dividende</strong> schon einen <strong>Index outperformst</strong>.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Übrigens: Viele der hier vorgestellten Dividenden-Aristokraten gibts inzwischen auch als <strong>Aktien-Sparplan</strong>. Besonders attraktiv hierbei ist das riesige Sparplan-Angebot der Consorsbank. Schon ab 10 Euro kannst du hier in solche Aktien monatlich investieren. Weitere <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15248782B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Informationen findest du hier</a>*.</em></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel zu Dividendensteigerung:</h3>



<p>Du kaufst einen Aristokraten zum Zeitpunkt X für <strong>10.000 Euro</strong>. Deine individuelle Dividendenrendite zum Kaufzeitpunkt sind z.B. <strong>3%</strong>. Bedeutet: Du erhältst im ersten Jahr <strong>300 Euro Dividende</strong>. Nun erhöht das Unternehmen seine Dividende im Folgejahr um <strong>5%</strong>, was bei <strong>Aristokraten</strong> durchaus realistisch ist.</p>



<p>Bezogen auf deine <strong>300 Euro Dividende</strong> bedeutet das, dass du für die gleichen investierten <strong>10.000 Euro</strong> nunmehr <strong>315 Euro Dividende</strong> erhältst. Ohne etwas tun zu müssen.</p>



<p>Deine zwischenzeitliche Dividendenrendite bezogen auf deine <strong>10.000 Euro seit Einstieg</strong> beträgt nunmehr keine <strong>3%</strong> mehr, sondern bereits <strong>3,15%</strong>. Wenn du keine Zukäufe tätigst und die 10.000 Euro einfach liegen lässt, dann wachsen die <strong>Dividenden im besten Fall jährlich weiter</strong> und damit auch deine <strong>individuelle Dividenden-Rendite</strong>.</p>



<p>Zwar schwanken auch die Kurswerte deiner 10.000 Euro, was aber bei Aktien normal ist. Das Schöne: Bei <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> wachsen sogar die <strong>Aktienkurse meist langsam</strong> und <strong>beständig</strong> an. Dadurch bekommst du mit der Zeit</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Immer <strong>höhere Ausschüttungen</strong></li>



<li>Einen immer <strong>höheren Kurswert</strong> deiner Anfangs-Investments</li>
</ol>



<p>Dies kann dann mit den Jahren tatsächlich dazu führen, dass du <strong>regelmäßig sogar den Index schlägst</strong>. Einfach weil deine Dividendenrendite irgendwann vielleicht nicht mehr bei nur <strong>3%</strong> liegt, sondern bei <strong>10-12%</strong> bezogen auf deine Startinvestition, je nachdem wie lange du das Unternehmen in deinem Depot wachsen lässt. </p>



<p>Durch die Titelrotation in <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-etf-millionaer-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> hast du in der Regel selten ein stetiges <strong>Ausschüttungs-Wachstum</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das perfekte Investment?</h2>



<p>Das klingt natürlich zu schön um wahr zu sein. Also alles verkaufen und in <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> umschichten? Leider ist es so einfach nicht.</p>



<p>In meinen Augen kommt man in einem gut diversifizierten Depot auch um <strong>Wachstumswerte</strong>, also spekulative Titel, nicht herum. Titel wie <strong>Amazon</strong>, <strong>Apple</strong> und Co. sorgten die letzten Jahre für irrsinnige Wertzuwächse, auch wenn sie derzeit allesamt stark korrigieren bzw. sogar crashen.</p>



<p>Viele <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> ziehen derzeit stark im Kurs an, dümpelten zum Teil die letzten <strong>3-5 Jahre </strong>aber auch eher vor sich hin.</p>



<p>Überraschend für mich: Ich hielt den <strong>S&amp;P 500</strong> immer für das Maß aller Dinge in den USA. Nach Marktkapitalisierung gewichtet die größten Unternehmen und fertig. Umso überraschter war ich, als ich recherchiert habe, dass dieser Index trotz Techwerten wie Apple und Co. <strong>gegen einen Aristokraten-Index in den letzten 10 Jahren sogar verloren hat</strong>:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich S&amp;P 500 vs. S&amp;P 500 Dividend Aristocrats</h2>



<p>Wie oben schon etwas angedeutet gibt es in den USA auch einen Index, der wiederum <strong>aus dem normalen S&amp;P 500 die echten Dividenden-Aristokraten herausfiltert</strong>. Alle verbliebenen Unternehmen werden <strong>gleich gewichtet</strong> in den Index aufgenommen. Neben weiteren kleineren Kriterien wie einer gewissen Marktkapitalisierung (mindestens <strong>3 Mrd. Dollar</strong>)und Liquidität wird sonst nicht weiter gefiltert.</p>



<p>Derzeit erfüllen nur <strong>64 Unternehmen</strong> aus dem gesamten <strong>S&amp;P 500</strong> diese Kriterien (<a href="https://www.spglobal.com/spdji/en/indices/strategy/sp-500-dividend-aristocrats/#overview" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>). Mindestens soll der Index 40 Werte umfassen, um zu funktionieren. </p>



<p>Im Vergleich ergibt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem S&amp;P 500:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="704" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-1024x704.png" alt="" class="wp-image-4358" style="width:813px;height:558px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-1024x704.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-300x206.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten-768x528.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Performancevergleich-Dividendenaristokraten.png 1282w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">S&amp;P 500 vs. S&amp;P 500 Dividend Aristocrats (jeweils als TR zur besseren Vergleichbarkeit). <br>Quelle: <a href="https://www.spglobal.com/spdji/en/indices/strategy/sp-500-dividend-aristocrats/#overview" target="_blank" rel="noreferrer noopener">S&amp;P Global</a></figcaption></figure>



<p>Du siehst also: Obwohl die <strong>letzten 10 Jahre</strong> im Zeichen von <strong>Tech</strong> und  <strong>Growth</strong> standen, schnitt die <strong>Aristokraten-Variante des S&amp;P 500 hauchdünn besser</strong> ab. Auch ohne die Amazons und Apples. Für mich sehr bemerkenswert! In <strong>10 Jahren</strong> machte der <strong>S&amp;P 500 Dividenden-Aristokraten-Index </strong>satte <strong>13,79% p.a.</strong> während der <strong>S&amp;P 500</strong> mit <strong>13,63% p.a. nur knapp dahinter lag.</strong></p>



<p>Ich lehne mich jetzt ganz stark aus dem Fenster und prognostiziere, dass der <strong>Aristokraten-Index</strong> in den <strong>kommenden 10 Jahren</strong> eventuell steigender Zinsen eine <strong>deutlichere Outperformance gegenüber dem S&amp;P 500</strong> erzielen wird. Ich bin gespannt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele von Dividenden-Aristokraten</h2>



<p>Kommen wir zum Schluss noch zu einigen Beispielen von solchen <strong>waschechten Aristokraten</strong>. Anhand der Charts dürfte dir schnell klar werden, wieso diese Unternehmen bei <strong>Buy &amp; Hold Anlegern</strong> so begehrt sind:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caterpillar (WKN 850598):</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="294" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-1024x294.png" alt="Chart von Caterpillar bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4360" style="width:843px;height:241px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-1024x294.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-300x86.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar-768x220.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Caterpillar.png 1188w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Der Hersteller schwerer Baumaschinen zahlt seit über 25 Jahren beständig seine Dividende und erhöht sie jährlich. Kaum ein Bauunternehmen kommt an deren Baumaschinen vorbei. </p>



<p><strong>Kurswachstum: 11,26% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/Caterpillar-Aktie-US1491231015">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Colgate-Palmolive (WKN 850667)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="295" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-1024x295.png" alt="Chart von Colgate-Palmolive bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4361" style="width:871px;height:251px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-1024x295.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-300x87.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive-768x221.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Colgate-Palmolive.png 1186w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p><strong>Reinigungsprodukte</strong> und <strong>Konsumgüter</strong> sind langweilig und nicht mehr lukrativ? Old economy sieht anders aus. Zwar flacht das Kurswachstum etwas ab, historisch kann man aber nicht meckern. Obendrein gibts noch <strong>regelmäßig steigende Dividende, die hier im Kurs nicht beinhaltet sind</strong>!</p>



<p><strong>Kurswachstum: 5,38% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/COLGATE-PALMOLIVE-CO-Aktie-US1941621039">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">RLI Corp. (WKN 857241)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-1024x294.png" alt="Chart von RLI Corp. bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4362" style="width:865px;height:248px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-1024x294.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-300x86.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp-768x221.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/RLI-Corp.png 1193w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Die <strong>US-Versicherungsgesellschaft</strong> <strong>RLI Corporation</strong> hat sich auf <strong>Schadens- und Unfallversicherungen</strong> sowie auf Bürgschaften für Nischen- und nicht ausreichend versorgte Märkte spezialisiert und schafft es auch, zuverlässig zu wachsen und die ausgeschütteten Dividenden regelmäßig zu erhöhen. So machen Versicherungen Spaß!&nbsp;</p>



<p><strong>Kurswachstum: 23,03% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/RLI-CORP-Aktie-US7496071074">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Sysco Corp. (WKN 859121)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-1024x294.png" alt="Chart von Sysco Corp. bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4363" style="width:859px;height:246px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-1024x294.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-300x86.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco-768x220.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/Sysco.png 1192w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Sysco vertreibt Fertignahrung und frisch zubereitete Speisen für z.B. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Das schmeckt auch den Anlegern! Von links unten nach rechts oben &#8211; wie im Bilderbuch. <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passives Einkommen</a> durch wachsende <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a> gibts noch on Top.</p>



<p><strong>Kurswachstum: 20,86% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/SYSCO-CORP-Aktie-US8718291078" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">PepsiCo (WKN 851995)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="335" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-1024x335.png" alt="Chart von PepsiCo bis ins Jahr 1985 zurückreichend" class="wp-image-4364" style="width:853px;height:278px" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-1024x335.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-300x98.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo-768x252.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2022/05/PepsiCo.png 1197w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marketwatch.com</a>, Stand: 10.05.2022</figcaption></figure>



<p>Der große Rivale von Coca-Cola. Neben der schwarzen Brause und anderen Getränkemarken auch noch im Snack-Bereich vertreten. </p>



<p><strong>Kurswachstum: 15,67% p.a. in den letzten 10 Jahren</strong> (<a href="https://www.onvista.de/aktien/PEPSICO-INC-Aktie-US7134481081" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>) &#8211; Stand: 11.05.2022</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>In meinen Augen gehören <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> definitiv ins Depot. Über den Anteil am Depot kann man sicherlich streiten. Nur auf solche Werte würde ich auch nicht setzen, aber als gewisser verlässlicher Anker und Stabilisator, wenn die <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tech-Werte</a> wie derzeit abrauchen, erfüllen <strong>Aristokraten </strong>eine nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Gesamtperformance.</p>



<p>Zudem kann sich die <strong>Gesamtrendite</strong> des <strong>Aristokraten-Index</strong> durchaus sehen lassen. Von den oben vorgestellten Einzelwerten ganz zu schweigen: <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reinvestiert man hier die erhaltenen Dividenden</a>, kommt eine wahrliche Rendite-Lawine ins Rollen, die einem bei entsprechender Ausdauer durchaus ein nettes passives Zusatzeinkommen bescheren kann. Welches auch noch Jahr für Jahr wächst. Vermutlich sogar stärker als die <a href="https://www.finanzguerilla.de/deutsches-rentensystem-vor-dem-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesetzliche Rente</a> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Wie oben erwähnt warte ich nur noch auf einen <strong>richtig guten Aristokraten ETF auf den S&amp;P 500 Dividend Aristocrats Index</strong>, der auch deutschen Anlegern zugänglich ist. US-Anleger haben es hier wieder besser: Dort gibt es einen solchen ETF: <strong>ProShares S&amp;P 500 Dividend Aristocrats Shs&nbsp;ETF</strong> (ISIN:&nbsp;US74348A4673&nbsp;&nbsp;|&nbsp;WKN:&nbsp;A1XFR7&nbsp;&nbsp;|&nbsp;SYM:&nbsp;NOBL).&nbsp;</p>



<p>Bis es einen solchen ETF gibt, setze ich diesen Teil meines Depots mit Einzelwerten und <strong>Buy &amp; Hold</strong> um. Zwar kann niemand sagen, ob die <strong>nächsten 40 Jahre</strong> bei diesen Unternehmen genauso gut laufen wie die letzten und wie sich die Aristokraten in Zeiten einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltmacht China </a>entwickeln. Aber solche Unsicherheiten gehören beim Stock-Picking nunmal immer dazu. Sonst eben einfach einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen ETF</a> und gut is.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu solchen Aristokraten?</strong></p>



<p>Besonders g<em>ünstig Aktien und ETF handelst du beim Testsieger:</em></p>



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<p></p>
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