<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rürup-Rente Archive | FinanzGuerilla.de</title>
	<atom:link href="https://www.finanzguerilla.de/tag/ruerup-rente/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 16 Nov 2025 21:08:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2025/11/cropped-Finanzguerilla_Logo-FB-32x32.jpg</url>
	<title>Rürup-Rente Archive | FinanzGuerilla.de</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Sparen an Versicherungen?!</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 13:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude(brand)versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutzversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko-Lebensversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen an Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[teure Versicherungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=4381</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sparen an Versicherungen &#8211; Macht das Sinn? Die Inflation greift um sich. Selbst Alltägliches wird plötzlich ungewohnt teuer, der Kontostand sinkt. Autofahren wird zum Luxus. Nicht Wenige kommen vor diesem Hintergrund auf die an sich löbliche Idee, ihre Ausgaben kritisch zu prüfen. Quasi eine finanzielle Generalinventur durchzuführen. Da der Deutsche Versicherungen statistisch sehr schätzt und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/">Sparen an Versicherungen?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Sparen an Versicherungen &#8211; Macht das Sinn? Die Inflation greift um sich. Selbst Alltägliches wird plötzlich ungewohnt teuer, der Kontostand sinkt. Autofahren wird zum Luxus. Nicht Wenige kommen vor diesem Hintergrund auf die an sich löbliche Idee, ihre <strong>Ausgaben kritisch zu prüfen</strong>. Quasi eine <strong>finanzielle Generalinventur</strong> durchzuführen. Da der Deutsche Versicherungen statistisch sehr schätzt und diese eine monatlich erhebliche Summe ausmachen, gerät bei so manchem auch der Fokus auf eben diese.</p>



<p>Ausgaben kürzen durch Kündigung von teuren Versicherungen lautet dann die Devise. Macht es also Sinn tatsächlich Sinn, an Versicherungen zu sparen?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Versicherungen – Regelmäßige Geldabflüsse vom Konto</strong></h2>



<p>Eine Antwort hierauf fällt leider nicht immer leicht. Generell sind die Deutschen eher <strong><em>überversichert</em></strong>. In anderen Staaten dieser Welt ist das Gegenteil der Fall (z.B. im globalen Süden). Auch führte die <strong>Bürokratie in Deutschland</strong> dazu, dass viele Versicherungen einfach Pflicht (geworden) sind. Hierzu zählen beispielsweise eine <strong>Krankenversicherung</strong> oder in manchen Fällen auch eine <strong>Gebäudeversicherung</strong> (z.B. bei Öl-Tanks im Keller).</p>



<p>Andererseits gibt es aber auch zahlreiche Versicherungen, die <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einfach keinen Sinn machen</a>, aus der Zeit gefallen sind oder in manchen Fällen manche Schadensfälle doppelt und dreifach absichern.</p>



<p>Diese Versicherungen kosten bares Geld. <strong>Monat für Monat</strong>. Für Leistungen die im Idealfall nie gebraucht werden. Im Schnitt gibt der private deutsche Haushalt <strong>125 Euro pro Monat</strong> für Versicherungen aus. Trotz einer (erfreulichen) Stagnation, sind die Ausgaben <strong>stetig gestiegen</strong>. Im <strong>Jahr 2009</strong> waren die Ausgaben im Schnitt noch bei<strong> 85 Euro</strong> pro Monat, auf inzwischen <strong>125 Euro</strong> im Jahre 2020 (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/538496/umfrage/monatliche-ausgaben-privater-haushalte-in-deutschland-fuer-versicherungen/#:~:text=Im%20Jahr%202020%20gaben%20die,monatlich%20f%C3%BCr%20ihren%20Versicherungsschutz%20aus." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Für mich persönlich scheint diese Summe aber unter dem Streich sogar noch etwas zu gering. Ich würde eher von rund <strong>200 Euro</strong> pro Monat ausgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind sinnvolle Versicherungen?</strong></h2>



<p>Ich persönlich nähere mich solchen Fragen immer gerne mit der Frage: Welche Versicherungen <em>brauche</em> ich denn tatsächlich? Hierbei kann ich nur für mich selbst sprechen. In meinen Augen sind für die meisten (nicht alle!) Menschen sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kranken- /Pflegeversicherung </strong>&#8211; Pflicht</li>



<li>Privat-Haftpflicht-Versicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>Kfz-Versicherung (falls Kfz vorhanden) – Pflicht</li>



<li>Hausratversicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>Gebäude(brand)versicherung (bei Immobilienbesitz) – z.T. Pflicht</li>



<li>Auslandskrankenversicherung – freiwillig</li>



<li>Rechtsschutzversicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>(eine gut abgeschlossene!) <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong></li>



<li>Risiko-Lebensversicherung für Verheiratete / Verschuldete &#8211; freiwillig</li>
</ul>



<p>Wenn ich über meine Versicherungen nachdenke hilft mir auch immer die Frage weiter: <strong>Bin ich im Schadensfall ruiniert bzw. wie gravierend sind die Folgen, die ich durch die Versicherung abzufedern versuche</strong>?</p>



<p>Schauen wir uns unter diesem Gesichtspunkt mal die Liste genauer an:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kranken-/und Pflegeversicherung</h3>



<p>Selbstredend, das macht absolut Sinn und gehört nahezu in jedem Staat dieser Welt zum Mindeststandard. Im Krankheitsfalle die <strong>bestmögliche Behandlung zu bekommen ist sehr wichtig</strong>. In diesem Sinne eigentlich mit eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. </p>



<p>Auch wenn du notorisch gesund bist und wie ich gut und gerne mal den obligatorischen Zahnarzttermin über Jahre hinweg verschläfst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privat-Haftpflicht-Versicherung</h3>



<p>Du schädigst einen Anderen durch <strong>Unachtsamkeit und deine Versicherung gleicht den Schaden aus</strong>. Sollte im Worst Case durch deine Unachtsamkeit jemand gar <strong>ums Leben kommen</strong>, dann zahlt auch solche „Schäden“ die Haftpflicht. In solchen extremen Fällen können schnell Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstehen. Hast du keine solche Versicherung, wäre dies dein persönlicher Bankrott. Insofern eine sehr wichtige Versicherung.</p>



<p>Wenn du eine <strong>Nebentätigkeit</strong> ausübst oder <strong>Selbstständig/Unternehmer</strong> bist, kann auch eine <strong><em>Berufshaftpflichtversicherung</em></strong> elementar sein. Beispiel: Du bist Berater und dir kann ein Fehler nachgewiesen werden, der zu gesundheitlichen oder materiellen Schäden führt. Hier lehnt die Privat-Haftpflichtversicherung ab. Diese gilt wie der Name schon sagt: Für Privates!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kfz-Versicherung</h3>



<p>In Deutschland muss jedes Fahrzeug <strong>im Straßenverkehr versichert</strong> sein. Per Gesetz. Da auch hier schnell hohe Schadenssummen entstehen, schützt eine solche Versicherung jeden <strong>Fahrzeugbesitzer vor dem finanziellen Tod</strong>. Insofern richtig, dass sie Pflicht ist und wichtig ist sie obendrein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hausratversicherung</h3>



<p>Hierunter versteht man ganz grob eine V<strong>ersicherung für alle Gegenstände, die aus dem Haus/der Wohnung fallen würden, wenn man das Gebäude auf den Kopf dreht</strong>. Also alle nicht mit dem Gebäude verbundenen Gegenstände.</p>



<p>Hierzu zählen <strong>Goldbarren</strong>, genauso wie <strong>E-Bikes in Garagen</strong> oder <strong>Gartengeräten in der Gartenhütte</strong>. Zudem sämtliche Möbel, <strong>Elektronikgeräte</strong> etc. in der Wohnung.</p>



<p>Für die meisten Menschen dürfte eine solche Versicherung wohl Sinn machen. Für <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalisten</a> vielleicht weniger. Durch Möglichkeiten wie einer „<strong>erweiterten Hausratversicherung</strong>“ sind manche Gegenstände auch bei <strong>Auslandsreisen</strong> oder <strong>E-Bikes beim Anketten an Parkplätzen</strong> abgedeckt. Dadurch dass solche Hausratversicherungen in der Regel sehr günstig sind (<strong>40-70 Euro / Jahr</strong>), machen diese in meinen Augen durchaus Sinn.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gebäudeversicherung</h3>



<p>Wenn du ein Eigenheim hast, ist dies womöglich die <strong>größte Vermögensposition in deinem Leben</strong>. Sollte ein <strong>Brand</strong> dein gesamtes Haus vernichten, springt hier deine Versicherung ein. Auch als Wohnungseigentümer bist du in der Regel durch eine <strong>Gebäudeversicherung</strong> geschützt. Dieser ist im <strong>Hausgeld</strong> meistens inbegriffen. Teilweise sind hier auch Elementarschäden (<strong>Blitz</strong>, Überschwemmungen etc.) mit abgedeckt. Je nach Wohnort auch nicht unwichtig im Extremfall.</p>



<p>Wie oft kauft man sich als Normalsterblicher ein Eigenheim? In der Regel nicht so oft. Den Verlust eines solchen abzusichern, ist daher durchaus sinnvoll und ratsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auslandskrankenversicherung</h3>



<p>Wenn du im <strong>Ausland erkrankst</strong>, springt sie ein. Durch den geringen Preis von teilweise nur um die 20 Euro / Jahr ein lohnenswertes Investment für Reisende. Wer Deutschland nie verlässt, kann freilich auf eine solche Versicherung guten Gewissens verzichten. Da im Urlaub aber oftmals die Verletzungsrisiken steigen (<strong>Partys</strong>, <strong>Alkohol</strong>, <strong>Bergsteigen</strong>, <strong>Skifahren</strong>, <strong>Schwimmen</strong>, <strong>exotische Krankheiten</strong>) sollte man hier auf keinen Fall falsch sparen.</p>



<p>Die Kosten für solch eine Versicherung kannst du dir ziemlich schnell und einfach durch ein Investment in <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> wieder als <strong>Dividende</strong> reinholen. Hieran würde ich zumindest also auch nicht sparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechtsschutzversicherung</h3>



<p>Hier ist entscheidend, was diese genau abdeckt: Sie kann für den Privatbereich Sinn machen (z.B. wenn du von deinem Nachbarn wegen <strong>Grundstücksstreitigkeiten</strong> oder <strong>Bauvorhaben</strong> deinerseits verklagt wirst) oder für den beruflichen Bereich (wenn du in Zusammenhang mit deiner <strong>Berufsausübung rechtliche Auseinandersetzungen hast</strong>). </p>



<p>In einem solchen Prozess kommen schnell große Summen zusammen. Je nach Rechtsschutzversicherung solltest du also genau vergleichen, was im Detail abgedeckt ist (nur <strong>Anwaltskosten</strong>? Oder auch <strong>Gerichtskosten</strong> etc.). Hier macht es auf jeden Fall Sinn, eine <a href="https://www.admiraldirekt.de/rechtsschutzversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gute Rechtsschutzversicherung, wie die von AdmiralDirekt</a>, zu wählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Berufsunfähigkeitsversicherung</h3>



<p>Dein Körper und deine Gesundheit sind dein <strong>wichtigstes Kapital</strong>! Heutzutage scheiden erschreckend viele Menschen wegen Erkrankung aus dem Berufsleben aus. Wenn hier keine <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong> greift, landen diese Menschen <strong>in der Falle der Wohlfahrt und geben ihre staatsbürgerliche Mündigkeit ans Kollektiv ab</strong>. Kurz gesagt: Hartz 4.</p>



<p>Eine gute, ehrlich und professionell abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung (Beachte: <strong>Vorvertragliche Auskunftspflicht &#8211; Gesundheitsfragen!</strong>) zahlt dann auch im Worst Case Szenario. Wenn du gesund bist und in jungen Jahren eine abschließt, dann ist sie auch durchaus bezahlbar. Je älter du wirst, desto weniger lohnt sie sich finanziell noch. </p>



<p>Hier kann dir ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">konsequent aufgebautes passives Einkommen</a> ggf. eine ähnliche Absicherung bescheren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiko-Lebensversicherung</h3>



<p>Wenn du oder die versicherte Person verstirbst, dann <strong>zahlt die Versicherung eine gewisse Summe X aus</strong>. So eine Versicherung greift in Krimis, wenn sich Eheleute gegenseitig nach dem Leben trachten, nur um die Versicherungsleistung zu kassieren.</p>



<p>Für mich gilt hier: Zur Absicherung des Partners (z.B. bei einer <strong>gemeinsamen Immobilie, auf der noch große Schulden liegen</strong>) macht seine solche Versicherung absolut Sinn. Der verbliebene Partner hat dann einen finanziellen Puffer und landet nicht im <strong>wirtschaftlichen Nirvana</strong>. Nichts schlimmer als wenn nach so einer <strong>Lebenstragödie auch noch das Eigenheim draufgeht</strong>, weil der verbliebene Partner die Kreditrate nicht alleine bedienen kann.</p>



<p>Sie kostet wenig Geld und Eheleute können sie auch kreuzweise gegenseitig abschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Manche Versicherungen wie die oben machen Sinn. Ich frage mich immer, wie schädlich der worst case denn tatsächlich sein wird. <strong>Die obigen Versicherungen habe ich zum größten Teil auch</strong>. Selbstredend würde ich nie Dinge wie eine „<strong>Reisegepäckversicherung</strong>“, „<strong>Handyversicherung</strong>“ oder eine „<strong>Reiserücktrittversicherung</strong>“ (Ausnahme: Corona) abschließen. Einfach weil mich der Schadenseintritt zwar ärgern, <em><strong>nicht jedoch in meiner Existenz gefährden würde</strong></em>.</p>



<p>Ich verzichte auch (mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausnahme meiner Rürup</a>!) auf <strong>Versicherungsprodukte zur Altersvorsorge</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Keine Riester</a>, keine <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensversicherung</a>. Alles viel zu teuer und nicht mein Fall. Die Rürup ist das höchste der Gefühle, ansonsten ausschließlich <strong>Mieteinkünfte</strong>, <strong>Aktien</strong> und <strong>ETF</strong>.</p>



<p>In meinen Augen macht es also durchaus Sinn, <em>alle</em> Versicherungen kritisch zu prüfen und <strong>unnötige auszusondern</strong>. Bei Wackelkandidaten hilft dir vielleicht auch eine Frage wie: <em><strong>Wie oft habe ich Leistungen der Versicherung in den letzten 15 Jahren in Anspruch genommen?</strong></em></p>



<p>Gut möglich, dass die Chancen gutstehen, dass du auch <strong>in den kommenden 15 Jahren keine brauchen wirst</strong>. Von daher kannst du hier vielleicht tatsächlich <strong>die eine oder andere kündigen</strong> oder einen günstigeren Anbieter suchen. Das aber grundsätzlich als Tipp und <strong>unabhängig von der Inflation</strong>.</p>



<p><strong>Sparst du an Versicherungen? Welche findest du unverzichtbar?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/">Sparen an Versicherungen?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rürup-Rente versus ETF-Sparplan</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2020 20:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[Kann eine Rürup-Rente den ETF-Sparplan schlagen?]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup ohne Abgeltungssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich Rürup-Rente und ETF-Sparplan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=3027</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn du schon länger Mitleser meines Blogs bist, dürfte dir bekannt sein, dass ich nicht allzu viel von staatlich subventionierten Alterssicherungssystemen halte. Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, bildet hier jedoch eine Ausnahme. Wieso ich mich ergänzend als weitere Säule meiner Investments für diese Art der Altersvorsorge entschieden habe, möchte ich dir in nachfolgendem Artikel heute...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/">Rürup-Rente versus ETF-Sparplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wenn du schon länger Mitleser meines Blogs bist, dürfte dir bekannt sein, dass ich nicht allzu viel von staatlich subventionierten Alterssicherungssystemen halte. Die <strong>Rürup-Rente</strong>, auch <strong>Basisrente</strong> genannt, bildet hier jedoch eine Ausnahme. Wieso ich mich ergänzend als weitere Säule meiner Investments für diese Art der <strong>Altersvorsorge</strong> entschieden habe, möchte ich dir in nachfolgendem Artikel heute darstellen.</p>



<p>Meine Hauptgründe sind in erster Linie die <strong>steuerlichen Vorteile der Rürup</strong>, auf die ich weiter unten noch kurz eingehen werde. Zudem ist die Rürup-Rente in meinen Augen die &#8222;<strong>bessere Gesetzliche Rente</strong>&#8222;. Vor allem für <strong>Selbstständige</strong> hat die <strong>Große Koalition</strong> bereits in ihrem Koalitionsvertrag eine <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</a></strong> angekündigt. </p>



<p>Man liest hier oft von einer angeblich kommenden <strong>Pflicht für Selbstständige, in die Gesetzliche Rente</strong> einzutreten. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt. Die Regierung plant lediglich eine <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</a></strong>, die durch die <strong>Gesetzliche Rente</strong> oder <em><strong>andere geeignete Lösungen</strong></em> erfolgen muss (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/warum-die-pflicht-rente-fuer-selbststaendige-sinnvoll-ist" target="_blank">Quelle</a>). Explizit nennt der Gesetzgeber folgende anerkannten Möglichkeiten für <strong>Selbstständige</strong> und <strong>Freiberufler</strong>: </p>



<p>1) <strong>Mitgliedschaft in einem Versorgungswerk</strong>, </p>



<p>2) <strong>Gesetzliche Rentenversicherung</strong>,</p>



<p>3) <strong>Rürup-Rente</strong>.</p>



<p>Zahlt man also zum Beispiel als Selbstständiger bereits in eine <strong>Rürup-Rente</strong> ein, erfüllt man quasi schon heute die kommende Pflicht und braucht sich hierüber erstmal keinen Kopf zerbrechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die Rürup-Rente?</h2>



<p>Aber kommen wir zunächst einmal dazu, was die Rürup-Rente ist und vor allem was sie <strong><em>NICHT</em></strong> ist. Die <strong>Rürup-Rente</strong> genießt leider, wie die <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Riester-Rente</a>, einen ziemlich schlechten Ruf. Oftmals aber leider aus Unwissenheit. Ganz wichtig zu wissen ist beispielsweise, dass es <em><strong>die</strong></em> Rürup-Rente gar nicht gibt. Jede Rürup kann unterschiedlich aussehen. </p>



<p>Es gibt sie als <strong>klassische Variante</strong> (in Niedrigzinszeiten schlecht und nahezu ohne Rendite!) oder <strong>fondsgebunden</strong> (Risiko Wertschwankungen). Ich habe mich zum Beispiel für eine <strong>Rürup auf ETF-Basis</strong> entschieden, also eine <strong>kapitalbasierte</strong> und <strong>fondsgebundene</strong> Variante.  </p>



<p>Die &#8222;Rürup-Rente&#8220; ist in erster Linie ein &#8222;<strong>Steuerparagraf</strong>&#8220; und <strong>kein Finanzprodukt</strong>. Man könnte sagen: Es ist ein Bedingungskatalog, der erfüllt sein muss, damit eine <strong>Geldanlage sich als Rürup klassifiziert</strong> und sich dadurch der <strong>staatlichen Förderung</strong> als &#8222;würdig&#8220; erweist. Die VErsicherungsunternehmen basteln dann erst die konkreten Finanzprodukte. Manche sind gut, manche eben nicht. </p>



<p>Aus Verbauchersicht könnte man von <strong>bestimmten zu erfüllenden Merkmalen</strong> sprechen, die die Rürup eben als solche kennzeichnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die drei Schichten der Altersvorsorge in Deutschland</h2>



<p>Kurzer Exkurs: Das Deutsche System der <strong>privaten Rentenergänzung</strong> basiert auf <strong>3 Schichten</strong>. Die staatliche Förderung nimmt von der ersten zur Dritten Schicht hin hab. Die <strong>Rürup-Rente</strong> befindet sich in der <strong>ersten Schicht</strong>. Im Gegensatz zur <strong>Riester-Rente</strong>, die nur Angestellten offen steht, kann eine Rürup-Rente JEDER abschließen. Besonders für Besserverdiener, Selbstständige, Unternehmer oder auch Beamte kann eine Rürup dann Sinn machen.</p>



<p>Die Schichten der Deutschen <a href="https://amzn.to/3c1ytqZ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a>* im Überblick:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>BASISVORSORGE</strong>: Gesetzliche Rentenversicherung und <strong>Basisrente</strong> (<strong>Rürup</strong>) &#8211; <em><strong>stark gefördert</strong></em></li>



<li><strong>GEFÖRDERTE ZUSATZVORSORGE</strong>: Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge &#8211; <em><strong>gefördert</strong></em></li>



<li><strong>PRIVATE ZUSATZVORSORGE</strong>: Private Rentenversicherungen, Lebensversicherungen, ETF-Sparpläne, Depots &#8211; <strong><em>kaum bis keine Förderung</em></strong>  </li>
</ol>



<p>Für weitergehende Informationen über die Rürup-Rente und ihre Einordnung in Deutschland verweise ich gerne auf den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanztip.de/ruerup-rente-basisrente/" target="_blank">gelungenen Artikel von Finanztip zur Rürup-Rente</a>. Hier habe ich auch unter anderem meine Informationen im Vorfeld meines Abschlusses eingeholt. Wobei ich sagen muss, dass ich keiner der aufgeführten Empfehlungen gefolgt bin.</p>



<p>Nachfolgend aber mal eine Kurzübersicht über die zwingenden Voraussetzungen, die für eine <strong>Rürup</strong> erfüllt sein müssen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Merkmale einer Rürup:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anspruch auf Auszahlung besteht erst ab Vollendung des 62. Lebensjahres</strong>: Du kommst vorher nicht an dein Geld heran. Für Viele ist dies jedoch auch gleichzeitig der Vorteil, da man nicht in Versuchung kommt, bereits vor dem Ruhestand an sein Geld zu gehen. Zudem entsteht ein gewisser &#8222;Sparzwang&#8220;, ähnlich wie bei Immobilien.</li>



<li>Die <strong>Rürup-Rente</strong> ist lediglich als <strong>Leibrente</strong>, sprich <strong>monatliche Rente</strong>, konzipiert: Wenn du z.B. <strong>150.000 Euro</strong> angespart hast und <strong>62</strong> bist, dann wird dir das Guthaben nur <strong>monatlich als  lebenslange Rente</strong> ausgezahlt. Ein <strong>Kapitalwahlrecht</strong> wie bei einer <strong>privaten Rentenversicherung der dritten Schicht</strong>, existiert nicht.</li>



<li><strong>Eingeschränkte Hinterbliebenenabsicherung</strong> im Todesfall: Hier unterscheiden sich die Versicherungsgesellschaften stark voneinander. In den meisten Fällen bekommen dein Ehepartner und deine kindergeldberechtigten Kinder im Falle deines Todes eine <strong>Witwen- und Waisenrente</strong> aus dem gebildeten Kapital. <strong>Hier unbedingt die Anbieter vergleichen</strong>!</li>



<li>Steuerliche Begünstigung: Du kannst <strong>Beiträge zur Rürup-Rente</strong> bis zu einer Höhe von knapp <strong>25.000 Euro pro Jahr von der Steuer</strong> absetzen. Dadurch zahlst du deine Altersvorsorge quasi aus dem <strong>Brutto, nicht aus dem Netto wie bei ETF-Sparplänen</strong></li>



<li>Eine <strong>Rürup-Rente</strong> ist <strong>unkündbar</strong>: Einmal abgeschlossen, läuft sie bis zum Renteneintritt weiter, jedoch kannst du sie <strong>beitragsfrei</strong> stellen, wenn du sie nicht mehr bedienen willst oder es dir nicht mehr leisten kannst</li>



<li>Das <strong>gebildete Kapital</strong> der Rürup-Rente ist <strong>geschützt gegen Hartz 4</strong> und <strong>Pfändungen</strong>. Gerade für Selbstständige, ist dies vermutlich der Hauptgrund, wieso der Gesetzgeber die <strong>Rürup-Rente als Alternative zur Gesetzlichen Rent</strong>e überhaupt akzeptiert.</li>



<li>Du kannst die Rürup <strong>nicht vererben</strong> oder an <strong>Jemand anderes übertragen</strong> (Ausnahme: Todesfallabsicherung)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Rürup-Rente</h2>



<p>Nun möchte ich dir mal meine Rürup-Rente vorstellen, ohne dir jedoch den Anbieter bzw. die Tarifbezeichnung zu nennen. Ich möchte mich ganz von dem Verdacht freimachen, hier für irgendetwas werben zu wollen.</p>



<p>Meine Rürup-Rente ist als <strong>fondsgebundene Rentenversicherung auf ETF-Basis</strong> konzipiert. Letztendlich ist es also ein <strong>ETF-Sparplan</strong>, der durch den &#8222;Versicherungsmantel Rürup&#8220; umschlossen und eingeschränkt bzw. erweitert wird. MIt ein Grund für die Wahl meiner Versicherung: Mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lieblings-ETF</a> wird hier als &#8222;Motor&#8220; der Rürup-Rente angeboten. Das spielt mir natürlich super in die Karten.</p>



<p><strong>Ich kann in meinem Vertrag im Jahr 12 mal nach belieben kostenfrei umschichten</strong>. Bringt es der Vanguard nicht mehr oder möchte ich einen anderen ETF oder aktiven Fonds besparen? Kein Problem, bis zu 12 mal im Jahr kann ich das Vermögen umschichten. Ich wüsste momentan aber keinen Grund, wieso ich den <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard als ETF</a> ersetzen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Tarifmerkmale</h3>



<p>Optional kann ich ein <strong>Ablaufmanagement</strong> vereinbaren. Hier werden dann meine ETF-Anteile automatisch auf <strong>risikoarme ETFs</strong> oder <strong>Fonds</strong> umgeschichtet, um im Alter nicht allzu stark durch <strong>Börsenkursschwankungen</strong> gefährdet zu werden. Aus diesem Grund habe ich meine Vertragslaufzeit auch bis 67 gewählt. Sollten mit 62 gerade die Kurse im Keller sein, kann ich also noch abwarten, bis sich evtl. neue Hochs ergeben. Immerhin bildet das vorhandene Kapital (<strong>kapitalbasierte Altersvorsorge</strong>) die Basis meiner späteren lebenslangen Rente. Je mehr <strong>angesammeltes Kapital</strong>, desto höher die <strong>monatliche Rente</strong>. Dennoch kann ich <strong>jederzeit ab 62</strong> die monatliche Rente beantragen.</p>



<p>Ich kann <strong>flexible Einzahlungen</strong> in meine Rente bis maximal den gesetzlichen knapp <strong>25.000 Euro</strong> pro Jahr vornehmen. Zudem habe ich eine jährlich steigende Dynamik vereinbart, der ich jedoch <strong>beliebig oft widersprechen</strong> kann, ohne den <strong>Anspruch auf die Dynamik</strong> dauerhaft zu verlieren.</p>



<p>Ich habe einen <strong>garantierten Rentenfaktor</strong>. Darunter versteht man die garantierte Summe pro 10.000 Euro Kapital, die ich auf jeden Fall bekomme. Wenn der Rentenfaktor bei Renteneintritt höher ist, bekomme ich den zu diesem Zeitpunkt gültigen. Auch hier siehst du wie wichtig es ist, ein <strong>seriöses</strong> und <strong>stabiles Versicherungsunternehmen mit viel Erfahrung und langer Vergangenheit am Markt</strong> zur Betreuung deines Vertrages zu wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rürup-Rente gegen ETF-Sparplan</h2>



<p><em>Kurz vorab: Ich lasse meine <strong>ETF-Sparpläne</strong> natürlich trotz der Rürup weiterlaufen. Auch kaufe und verkaufe ich weiterhin Aktien. Hier unterscheide ich ganz penibel zwischen <strong>Altersvorsorge</strong> (<strong>Rürup)</strong> und <strong>Kapitalaufbau</strong> bzw. Aufbau von <strong>Passivem Einkommen</strong> (Depot mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a>).</em></p>



<p>Ich gehe nach aktuellem Stand aber <strong>nicht </strong>unbedingt davon aus, dass meine <strong>Rürup-Rente langfristig</strong> wesentlich schlechter performt, als ein gleichgelagerter <strong>ETF-Sparplan</strong> auf exakt den gleichen ETF. Wieso? Nunja, kurz gesagt: Die <strong>Steuer</strong> macht den Unterschied. In diesem Falle nicht nur die <strong>steuerliche Absetzbarkeit</strong> (siehe oben), sondern auch der <strong>Wegfall von Abgeltungssteuer</strong> und <strong>Wegfall der Besteuerung</strong> nach dem <a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investmentsteuerreformgesetz von 2018</a>.</p>



<p>Meine Rürup zahle ich also durch die Steuerrückerstattung quasi aus dem <strong>Brutto</strong>. Zudem fällt keinerlei Abgeltungssteuer durch den Versicherungsmantel an. Auch wird der ETF steuerlich anders behandelt, als wenn er in einem <strong>normalen Depot</strong> liegt. Und das obwohl es der exakt gleiche ETF, hier eben der Vanguard, ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kosten meines Vertrages</h3>



<p>Meine <strong>Rürup-Rente hat effektive jährliche Kosten</strong> von <strong>1,5% p.a.</strong> Sie ist somit natürlich wesentlich teurer als ein normaler <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>, wo ich den ETF &#8222;nackt&#8220; besparen würde. Wobei auch beim ETF-Sparplan Punkte eine Rolle spielen wie&#8230;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ist dein Depot <strong>kostenfrei</strong>? Wie lange noch?</li>



<li>Kannst du den <strong>ETF kostenfrei besparen</strong>? Wenn ja, wie lange noch? Zahlst du die marktüblichen 1,5 % einmalig bei Kauf eines ETF im Sparplan, dann müssen auch diese erst wieder reingeholt werden</li>



<li>Im ETF-Sparplan zahlst du die <strong>Abgeltungssteuer</strong>. Sei es auf die <strong>Ausschüttungen oder als Vorabpauschale</strong>. Beides entfällt bei der Rürup.</li>



<li>Den ETF-Sparplan bezahlst du aus deinem <strong>Netto</strong> und <strong>besteuerst die Erträge im Alter</strong> (Kauf/Verkauf/Ausschüttungen) dann noch einmal. Bei der Rürup zahlst du die Beiträge aus dem Brutto und musst nur die Rente im Alter versteuern.</li>
</ol>



<p>Du siehst also, pauschal eine Rürup-Rente als <strong>teuer</strong> und <strong>sinnlos</strong> zu bezeichnen, greift zu kurz. Würde ich meine Steuererstattungen in die Rürup reinvestieren, könnte die <strong>Gesamtrendite der Rürup</strong> unter <strong>Berücksichtigung der Steuer</strong> und der <strong>entstehenden Überschüsse</strong> (zusätzliche <strong>steigende Bonus-Rente</strong>) ziemlich wahrscheinlich sogar den simplen ETF-Sparplan schlagen. Dies muss man jedoch im Einzelfall detailliert durchrechnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzgegenüberstellung ETF-Sparplan &#8211; Rürup-Rente</h2>



<p>Also machen wir ernst und stellen mal beide <strong>Modelle der privaten Vorsorge</strong> mit Vor- und Nachteilen gegenüber:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><strong>ETF-Rürup-Rente</strong><br>(1. Schicht der privaten Altersvorsorge)</td><td><strong>ETF-Sparplan</strong><br>(3. Schicht der privaten Altersvorsorge)</td></tr><tr><td></td><td></td></tr><tr><td>&#8211; höhere Laufende Kosten</td><td>+ günstigere Effektivkosten</td></tr><tr><td>+ Besparen aus dem Brutto durch Steuerrückerstattungen</td><td>&#8211; Zahlungen aus dem bereits versteuerten Einkommen</td></tr><tr><td>+ keine Abgeltungssteuer; keine Besteuerung nach dem Investmentsteuerreformgesetz</td><td>&#8211; Volle Abgeltungssteuer und Besteuerung nach Investmentsteuerreformgesetz</td></tr><tr><td>+ Anerkennung als Altersvorsorge für Selbstständige (kommende Altersvorsorgepflicht für Selbstständige)</td><td>&#8211; Keine Anerkennung; Selbstständige MÜSSEN ggf. weitere Verträge abschließen oder in die Gesetzliche Rente einzahlen</td></tr><tr><td>+ Hartz 4- und pfändungssicher</td><td>&#8211; kein Schutz im Falle von Arbeitslosigkeit oder Privatinsolvenz</td></tr><tr><td>&#8211; Abschluss- und Vertriebskosten in den ersten 5 Jahren mindern den Gesamtertrag</td><td>+ keine Abschluss- und Vertriebsprovisionen</td></tr><tr><td>+ flexibel besparbar</td><td>+ flexibel besparbar</td></tr><tr><td>-/+ Kein Kapitalwahlrecht</td><td>+ Kapital vollumfänglich verfügbar: &#8222;Do it yourself&#8220;</td></tr><tr><td>+ steigende Rente durch Überschüsse auf Versicherungsebene<br>+ Garantierter Rentenfaktor</td><td>&#8211; keinerlei Garantien, kein garantierter Rentenfaktor, keine Überschüsse</td></tr><tr><td>+ kostenlose Umschichtungen in andere ETFs</td><td>&#8211; Jede Umschichtung, Verkauf und Kauf kostet Gebühren und ggf. Steuern</td></tr><tr><td>+ Hinterbliebenenabsicherung (Ehefrau, kindergeldberechtigte Kinder) über Witwen- und Waisenrente, je nach Vertrag</td><td>+ Hinterbliebene erben komplettes Depot</td></tr><tr><td>+ Ablaufmanagement auf Wunsch, ansonsten manuelle Umschichtung nach eigenem &#8222;Timing&#8220;</td><td>&#8211; du musst alles selbst machen, ungeachtet deines gesundheitlichen oder mentalen Zustandes</td></tr><tr><td>+ Lebenslange Rente (Leibrente)</td><td>&#8211; Kapitalverzehr möglich, dadurch &#8222;<em>Langlebigkeitsrisiko</em>&#8222;</td></tr><tr><td>-/+ nicht kündbar, analog Gesetzliche Rente (aber: Beitragsfreistellung möglich)</td><td>+ keine Laufzeiten und Einschränkungen</td></tr><tr><td>+ Steuergutschriften reinvestieren für &#8222;Renditeturbo&#8220;</td><td>&#8211; Performance entspricht immer dem gewählten ETF</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich Rürup-ETF-Rente vs. ETF-Sparplan</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ja ich gebe es zu: Ich nutze nun ein staatlich gefördertes Vorsorgeprodukt. Ich hoffe aber, ich konnte dir durch die obigen Darstellungen klarmachen, wieso ich in der gewählten <strong>ETF-Rürup</strong> für mich eine gute Ergänzung zu meinen bisherigen Investmentsäulen sehe. Sollte die<a href="https://amzn.to/3c1ytqZ" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Altersvorsorgepflicht</a>* für Selbstständige kommen, wäre ich dem Gesetzgeber schon ein Schritt voraus.</p>



<p>Zudem halte ich eine clever konstruierte Rürup-Rente für eine deutlich bessere Alternative als es die umlagefinanzierte Gesetzliche Rentenversicherung bietet. Die private Rürup-Rente ist eben kapitalgedeckt und entspricht somit in Deutschland am ehesten dem Modell der Norweger mit ihrem Staatsfond.</p>



<p>Ich gehe davon aus, dass meine Rürup über die Jahre und nach Ablauf der 5 Kostenjahre wahrscheinlich besser performen wird, als es ein simpler <strong>ETF-Sparplan</strong> würde. Dafür sollten wie dargestellt alleine die steuerlichen Gesichtspunkte sorgen. Klar, diese können sich ändern. Dennoch werden ETF in Versicherungsmänteln immer anders behandelt als im normalen Depot. Ich bezweifle, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird.</p>



<p><strong>Anonsten: Wie stehst du zur Rürup-Rente? Bist du Selbstständig und machst dir auch Gedanken über eine clevere Vorsorge, die den gesetzlichen Vorschriften entspricht?</strong></p>



<p>Hinweis: Die gema<em>chten Angaben wurden sorgfältig recherchiert und erfolgten nach bestem Wissen und Gewissen. Dennoch bin ich kein Steuerberater oder Versicherungsprofi. Die gemachten Angaben ersetzen kein Gespräch mit dem Steuerberater hinsichtlich der erwähnten Steuervorteile.</em></p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117424B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117424B" alt="320x50_generisch" border="0" width="320" height="50"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/">Rürup-Rente versus ETF-Sparplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>40</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2019 10:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan vs. Rürup-Rente]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzliche Rente in der Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Pflicht gesetzliche Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-Rente]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=2350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie du vielleicht mitbekommen hast, hat seit gestern wieder ein neues trauriges Kapitel der staatlichen Bevormundung begonnen: Die geplante Altersvorsorgepflicht für Selbstständige. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) möchte demnach auch Selbstständige dazu verpflichten, in die sozialen Rentensicherungssysteme einzuzahlen. Ein sinkendes Schiff weiter beladen? Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Vielleicht hat sich auch in der Politik...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/">Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wie du vielleicht mitbekommen hast, hat seit gestern wieder ein neues trauriges Kapitel der staatlichen Bevormundung begonnen: Die geplante <strong>Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</strong>. Bundesarbeitsminister <strong>Hubertus Hei</strong>l (<strong>SPD</strong>) möchte demnach auch Selbstständige dazu verpflichten, in die <strong>sozialen Rentensicherungssysteme</strong> einzuzahlen. Ein sinkendes Schiff weiter beladen? Ein Schelm wer Böses dabei denkt. </p>



<p>Vielleicht hat sich auch in der Politik inzwischen herumgesprochen, dass die <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzliche Rente</a> an sich eine Fehlkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert darstellt. Zumindest meiner Meinung nach.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige</h2>



<p>Konkret möchte der Arbeitsminister bis zu <strong>4 Millionen Selbstständige</strong> dazu <em>zwingen</em>, für ihr Alter vorzusorgen, idealerweise über die ohnehin schon <strong>staatlich subventionierten</strong> gängigen Produkte der Politiker. Demnach sollen laut gestern vorgestellten Plänen <strong>Selbstständige dazu verpflichtet</strong> werden, entweder</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In <strong>Versorgungswerke einzutreten</strong> (z.B. Ärzte, Anwälte, Künstler etc.) oder</li>



<li>Eine <strong><a aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanztip.de/ruerup-rente-basisrente/?utm_source=blog&amp;utm_medium=organic" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup-Rente</a></strong> (Basisrente) abschließen oder</li>



<li>in die <strong>gesetzliche Rentenversicherung</strong> einzuzahlen</li>
</ul>



<p>Entgegen meinen ursprünglichen Befürchtungen ist Gott sei Dank von der <strong>Pflicht zur Teilnahme an der gesetzlichen Rente</strong> als einzige Möglichkeit nicht mehr die Rede. Selbstständige können also wohl scheinbar auch die <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup als Alternative</a> wählen, was ich persönlich schonmal sehr positiv finde. Mit <strong>einer richtigen Rürup</strong> lassen sich immerhin im Vergleich zur <strong>gesetzlichen Rente</strong> ganz gute Renditen erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzliche Rente Pflicht für Beamte?</h2>



<p>Wovon in den neuesten Meldungen der Medien auch keine Rede mehr ist, ist von der <strong>Teilnahmepflicht von Beamten an der gesetzlichen Rente</strong>. In <a aria-label="älteren Meldungen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/sozialstaat-heil-will-beamte-in-die-gesetzliche-rente-einbeziehen/23021652.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">älteren Meldungen</a> war die Rede davon, dass Heil auch <strong>Beamte</strong> verpflichten möchte, in die <strong>gesetzliche Rente</strong> einzuzahlen, was sehr kritisch sein dürfte. Immerhin müsste dann der Staat die Hälfte der <strong>Sozialbeiträge</strong> zahlen, wie bei Angestellten gängig. Ob der Staat dabei etwas sparen dürfte? Eher das Gegenteil.</p>



<p>Die Pläne sollten ebenfalls dazu dienen, die umlagefinanzierte Zombie-Institution &#8222;<strong>Gesetzliche Rente</strong>&#8220; zu retten. Klar, wurde natürlich so nicht kommuniziert. Wer aber Mathematik beherrscht und die Demografie beachtet, kann sich schnell sein Bild machen. Von der Pflicht für <strong>Beamte</strong> war zumindest in den neueren Meldungen keine Rede mehr.</p>



<p>Grundsätzlich bin ich natürlich ein bekennender Fan von <strong>Altersvorsorge</strong>. Aber muss man die Menschen dazu immer gleich in konkrete Produkte zwingen? Ok es gibt Menschen, die nicht gerne 30-40 Jahre finanziell vorausplanen wollen. Aber kann man den Menschen dann nicht die <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> zugestehen, sich selbst eine <strong>Art der Vorsorge</strong> zu wählen, als die staatlich subventionierten gängigen Produkte?</p>



<p>Wo erscheinen hier z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">Immobilien</a>? Wieso werden normale <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF- oder Aktiensparpläne</a> nicht als Altersvorsorge anerkannt</strong>? Unter dem Strich ist es genauso mit einem nicht geförderten ETF-Sparplan möglich, adäquat fürs Alter vorzusorgen. Darüber habe ich kürzlich <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> schon geschrieben. Wieso einfach nicht eine Nachweispflicht einführen, dass man <strong>überhaupt was fürs Alter macht</strong> und höhere Bestrebungen einfach belohnt oder zumindest nicht bestraft?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Altersvorsorgepflicht für Selbstständige &#8211; Gedanke richtig, Umsetzung schwach</h2>



<p>Meine Meinung dazu ist daher, dass es durchaus Sinn macht, eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige zu diskutieren. Auch die Menschen in gewisser Weise dazu zu verpflichten, für sich selbst vorzusorgen, macht grundsätzlich Sinn. Immerhin würden sie ansonsten im <strong>Alter Anderen auf der Tasche</strong> liegen. </p>



<p>Auch dass es scheinbar nun doch nicht zwingend die <strong>gesetzliche Rente</strong> sein muss, ist mehr als beruhigend. Hier schreien die Linken natürlich schon dagegen. Sie würden lieber das umlagefinanzierte sinkende Schiff weiter beladen. </p>



<p>Aber ob ich nun einen <strong>ETF-Sparplan bei einem Online-Broker</strong> bediene, oder mir einen <strong>Rürup-Mantel darum legen lasse</strong>, sollte hier keinen Unterschied vor dem Gesetz machen. Altersvorsorge ist Altersvorsorge. Aber wohl leider doch nicht. Das liegt vermutlich daran, dass die Menschen bei einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> diesen theoretisch jederzeit plündern könnten, bei der Rürup aber eben nicht. </p>



<p>Sollte diese Pflicht kommen, dann bleibt den meisten Selbstständigen, die <em><strong>sinnvoll</strong></em> fürs <strong>Alter vorsorgen</strong> wollen (vorbehaltlich die <strong>Gesetzliche Rente</strong> wird in der Zwischenzeit nicht in einen <strong>Staatsfonds nach norwegischem Vorbild</strong> <strong>umgebaut</strong>) eigentlich nur noch eine <strong>Rürup-Rente</strong> auf <strong>ETF-Basis</strong>. Wie solch ein Konzept aussehen könnte, kannst du in meinem Artikel <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan vs. Rürup-Rente</a> bei Interesse gerne nachlesen.</p>



<p>Aber hier müssen wohl andere Politiker ran, die vielleicht etwas <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktiensteuer-kommt-2021/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr Sachverstand haben, als die aktuellen</a>. Warten wir ab, was für ein Konzept Herr Heil im <strong>Mai 2019</strong> vorlegen möchte.</p>



<p><strong>Wie stehst du zum Thema Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</strong>? Kennst du überhaupt Selbstständige, die <strong>gar nichts</strong> fürs Alter zurücklegen? Ich persönlich nicht.</p>



<p><strong>Hier einige aktuelle Medien-Links zu dem Thema:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.n-tv.de/politik/Heil-plant-Pflicht-zur-Altersvorsorge-article20951298.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.n-tv.de/politik/Heil-plant-Pflicht-zur-Altersvorsorge-article20951298.html</a></li>



<li><a aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rentenpolitik-heil-will-altersvorsorge-fuer-selbststaendige-zur-pflicht-machen/24189834.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rentenpolitik-heil-will-altersvorsorge-fuer-selbststaendige-zur-pflicht-machen/24189834.html</a></li>



<li>https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/vorstoss-von-spd-minister-heil-will-pflicht-zur-altersvorsorge-fuer-millionen-selbststaendige-einfuehren_id_10557212.html</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/">Altersvorsorgepflicht für Selbstständige</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorgepflicht-fuer-selbststaendige/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sollte ich meine Riester-Rente oder meine Lebensversicherung verkaufen?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 17:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[fondsgebundene Rentenversicherung kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[lebensversicherung verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[rentenversicherung kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Riester Rente kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-Rente]]></category>
		<category><![CDATA[steuerliche förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World UCITS ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-ETF als Altersvorsorge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=1225</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sollte man bei den Niedrigzinsen die Lebensversicherung verkaufen? Eines vorweg: Ich mache hier in dem Artikel keine Anlageberatung und sage dir daher auch nicht, ob und wie du meiner Meinung nach handeln solltest. Jeder Fall ist individuell zu betrachten, Patentrezepte und Pauschalaussagen sind nicht immer auf alle zutreffend. Was ich aber nachfolgend mache: Ich schildere...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/">Sollte ich meine Riester-Rente oder meine Lebensversicherung verkaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Sollte man bei den Niedrigzinsen die <strong>Lebensversicherung verkaufen</strong>? Eines vorweg: Ich mache hier in dem Artikel keine Anlageberatung und sage dir daher auch nicht, ob und wie du meiner Meinung nach handeln solltest.</p>



<p>Jeder Fall ist individuell zu betrachten, Patentrezepte und Pauschalaussagen sind nicht immer auf alle zutreffend. Was ich aber nachfolgend mache: Ich schildere dir meine eigenen Erfahrungen und die Schlussfolgerungen, die ich für mich gezogen habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausgangssituation</h2>



<p>Unabhängig von meinem direkten Engagement an der Börse, hatte das Thema <strong>Altersvorsorge</strong> für mich schon immer einen großen Stellenwert. Zwar war der Stellenwert nicht sooo groß, dass ich dem alles andere untergeordnet hätte, dennoch war mir schon von Beginn meiner beruflichen Karriere an klar, dass ich im Alter mit weniger „Gehalt“ auskommen muss als heute.</p>



<p>Zudem war mir klar, dass ich mich nicht alleine auf die staatlichen Sicherungssysteme verlassen kann und will. Im übrigen halte ich es sowieso<strong> nicht für die Aufgabe des Staates, für eine auskömmliches Leben seiner Bürger zu sorgen</strong>, das ist aber ein anderes Thema. Auch habe ich keinerlei <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">moralische Probleme beim Investieren in Aktien</a>.</p>



<p>Es wird also eine Lücke geben, ob ich will oder nicht. Damit diese Lücke nicht zu einer Verringerung meines Lebensstandards führt, <em>muss</em> ich also handeln. Eigenverantwortung war gefragt. Auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/rente-mit-77/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Versprechungen des Staates</a> gebe ich da nämlich nicht viel.</p>



<p>Was ich dann in den Folgejahren (Anfang der 20er) für mich und meinen Lebensabend abgeschlossen habe:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bausparvertrag</strong>, damals mit <strong>3 Prozent</strong> verzinst</li>



<li><strong>Kapitalbildenden, fondsgebundene Rentenversicherung</strong> (mit Kapitalwahlrecht in einer Summe oder monatlicher Auszahlung zum Renteneintritt)</li>



<li><strong>Fondsgebundene Riester-Rente</strong> (unter Hinzuziehung vermögenswirksamer Leistungen des Arbeitgebers)</li>
</ul>



<p>Ich war also eigentlich gut aufgestellt fürs Alter. Dachte ich. Doch nachdem ich meine Kompetenzen in Sachen <strong>Finanzen</strong> ausgebaut hatte, kamen mir immer mehr Zweifel, ob meine Lösungen auch wirklich effizient und sinnvoll sind und mir auch die größtmögliche <strong>Rendite fürs Alter</strong> bringt. Letztendlich fiel meine Antwort mit NEIN recht eindeutig aus.</p>



<p>Also ergriff ich seit Ende meiner 20er bis zum Jahr 2016 folgende Maßnahmen, die ich dir dann auch gleich begründe (wie gesagt aus sehr subjektiver Sicht).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Riester-Rente kündigen</h2>



<p>Ja, die Zulage von <strong>154 Euro</strong> im Jahr war nett. Danke Vater Staat, dass du mich wiedermal so gut versorgst und mich von jeglicher Eigenverantwortung frei sprichst. Aber wie so oft bei staatlich subventionierten Dingen, hat die Sache auch einen Haken: Das Produkt meiner Riester-Rente war mit <strong>hohen Gebühren</strong> versehen, die jährlich an meiner Rendite geknabbert haben.</p>



<p>Zudem steckte nur ein schwacher &#8222;Motor&#8220; in meiner Riester, weshalb sie dauerhaft auch nie wirklich gut hätte performen können &#8211; <strong>nach Kosten und Gebühren</strong>.</p>



<p>Zudem war das Geld durch die vertraglichen Förderungen wenig flexibel und im Prinzip &#8222;gebunden&#8220;. Zwar war meine Riester-Rente in Form eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/">Aktienfonds-Sparplanes</a> konstruiert, dadurch grundsätzlich schonmal gar nicht schlecht und vermutlich besser als so manche &#8222;normale&#8220; konservative <strong>Lebensversicherung</strong>.</p>



<p>Dennoch lag dem Produkt ein <strong>aktiv gemanagter Aktienfonds</strong> zugrunde, der natürlich Gebühren kostet. Neben einem Ausgabeaufschlag für den Fonds, lagen auch die laufenden Managementgebühren des Fonds bei knapp <strong>1,5 bis 2 Prozent pro Jahr</strong>. Freilich das musste ich mir alles selbst heraussuchen und aktiv mit anderen Fonds oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>s vergleichen.</p>



<p>Inzwischen weiß ich: Laufende Gebühren und immer wiederkehrende Kosten sind Gift für einen effizienten <strong>Vermögensaufbau fürs Alter</strong>.</p>



<p>Die <strong>Riester-Rente</strong> wurde also <strong>gekündigt</strong> und schon da zeigte sich auch die Schattenseite staatlicher Subventionierung: Die <strong>Zulagen</strong> durfte ich allesamt an den <strong>Staat zurückzahlen</strong>. Danke auch. Unter dem Strich hatte ich über die Jahre also lediglich einen <strong>aktiv gemanagten Aktienfonds</strong> am Laufen, der möglicherweise ganz ordentlich lief, aber auch hohe laufende Gebühren mit sich brachte, aufgrund des Etikettes &#8222;Riester-Rente&#8220;. Unterm Strich natürlich viel zu teuer im Nachhinein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bausparvertrag kündigen</h2>



<p>Mit Aufkommen der Niedrig- und Negativzinsen um die <strong>Finanzkrise 2008</strong> herum trennte ich mich auch von meinem <strong>lange laufenden Bausparvertrag</strong> nach Ablauf der <strong>7-jährigen Ansparzeit</strong>. Auch hier hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich mit angezogener Handbremse Richtung Altersvorsorge unterwegs bin und das Geld <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderweitig sinnvoller für mich arbeiten könnte</a>. Ich wollte also den Turbo, statt der Schnecke. Von Zielen wie der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Freiheit</a> hatte ich damals noch keinen Schimmer.</p>



<p>Trotzdem wurde der Bausparvertrag gekündigt und das erhaltene Guthaben am <strong>Aktienmarkt investiert</strong>. In der Anfangszeit zugegeben mehr schlecht als recht und mit hohem Lehrgeld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Lebensversicherung verkaufen</h2>



<p>Der letzte Schritt meiner persönlichen „Rentenoptimierung“ erfolgte im <strong>Herbst 2016</strong>. Da kündigte ich meine kapitalbildende <strong>fondsgebundene Rentenversicherung</strong> nach einer Laufzeit von über 12 Jahren. Wieso betone ich die <strong>12 Jahre</strong>? Nunja. Das Schöne war: Der Vertrag war ein Altvertrag von <strong>vor 2005</strong>, das heißt, ich habe die gesamte Summe nach Ablauf von 12 Jahren <em><strong>steuerfrei</strong></em> ausbezahlt bekommen.</p>



<p>Eine kleine aber feine Rendite habe ich zudem gemacht. Zu den Unterschieden vor/nach 2005 siehe die Grafik im Artikel von Focus-Online.</p>



<p>Wieso genau habe ich die Rentenversicherung gekündigt? Auch hier war &#8222;Rendite&#8220; das Zauberwort. Immerhin sind solche Rentenversicherungen oft so konstruiert, dass die Versicherungen in den Anfangsjahren <strong>kaum Rendite</strong> machen, da die Gebühren abgezogen werden. Für einen 40 Jahre laufenden Vertrag zahlst du im <strong>4-stelligen Bereich Abschlussgebühren</strong>, die oft und gerne verschwiegen werden oder zumindest gut im Kleingedruckten versteckt sind.</p>



<p>Diese <strong>Abschlussgebühren</strong> sind per se nicht schlimm, aber das Produkt sollte halt auch entsprechend liefern und nicht nur versprechen. Und hieran mangelt es vielen dieser Produkte. Wenn diese im Schnitt <strong>4% p.a</strong>. machen, aber <strong>auf 40 Jahre</strong> gesehen möglicherweise <strong>6% p.a.</strong> möglich wären mit Produkten die effizienter und günstiger sind, wieso dann nicht lieber diese wählen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mangelnde Rendite</h3>



<p>Das heißt die Versicherung zahlt zuerst mal sich selbst und erst dann kommt der Anleger in den Genuss des erwirtschafteten Gelds. In den grünen Bereich kommen die Versicherungen oft erst nach mehreren Jahren.<br>Zudem zahlen diese Versicherungen wie der Name schon sagt erst nach Erreichen einer speziellen Altersgrenze.</p>



<p>Vorher hat der Anleger in der Regel nichts von der Versicherung. Sich <strong>über 40 Jahre</strong> an einen Vertrag zu binden war schlicht keine Option mehr für mich. Daher habe ich schon vor Abschluss der Versicherung auch die Variante einer <strong>Kapitalauszahlung in einer Summe</strong> gewählt. Wer weiß wie viele Jahre man <strong>nach 63 überhaupt noch lebt</strong> und etwas von dem Geld hat?</p>



<p>Aber am ärgerlichsten waren für mich die hohen Gebühren und die Abzüge, die direkt auf die Rendite durchschlugen. Selbst wenn ich den Vertrag hätte ruhen lassen (also keine weiteren Raten mehr gezahlt hätte), wären die Gebühren jedes Jahr fällig gewesen. Wenn ich mir retrograd vorstelle, wieviel Rendite ich in <strong>12 Jahren</strong> mit einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anderen Strategie</a> hätte machen können, könnte es mir schon schwindelig werden.</p>



<p>Diese Zeit hätte dazu gereicht, schon einen riesen Schritt Richtung <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Freiheit</a> zu machen oder sie sogar zu erreichen. Hätte, hätte Fahrradkette. Vorbei ist&#8217;s, Vergangenheit. Daher den Blick ab ab Richtung Zukunft. Und ein paar Jährchen Zeit zum Gas geben habe ich ja auch noch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Strategie heute</h2>



<p>Zugegebenermaßen fahre ich heute <strong>ziemliches Risiko</strong> bei meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/">Altersvorsorge</a>. So mancher Versicherungsmakler würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen angesichts meiner <strong>hohen Aktienquote</strong> und wieder mit diesen typischen „<em>Was wäre wenn…</em>“-Argumenten oder dem allseits beliebten „globalen <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzcrash</a>“ kommen. Ohne Risiko gibt es nunmal auch keine Rendite, das weiß ich inzwischen.</p>



<p>Ich betone hier aber nochmal, dass die nachfolgende Strategie nur meine eigene ganz <strong>individuelle</strong> ist. Sie muss nichts für dich sein, ja kann sogar schädlich für dich sein. Außerdem ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Strategie auch dauerhaft so bleibt oder nicht in Nuancen geändert oder ergänzt wird (z.B. um eine <strong>Risiko-Lebensversicherung</strong> bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachwuchs</a> etc.).</p>



<p>Aber Ziel ist es zunächst mal, die Strategie die <strong>nächsten Jahre und Jahrzehnte</strong> so weiterlaufen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Vorsorgestrategie:</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1) ETF-Sparpläne, monatlich bespart &#8211; Zielrichtung: Zielgerichteter Vermögensaufbau</h3>



<p>Dadurch habe ich mir einen stark diversifizierten „<strong>Kern</strong>“ meiner Altersvorsorge geschaffen. Die <strong>ETFs</strong> können über meinen Online-Broker teilweise sogar <strong>kostenlos bespart</strong> werden. Es gibt also keinerlei Kaufgebühren. <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ein ETF deckt die gesamte Welt</a> nach Kapitalisierung gewichtet ab.</p>



<p>Als Indices folge ich den möglichst globalen. Der <strong>MSCI World</strong> beinhaltet Aktien von knapp <strong>1600 Unternehmen</strong> weltweit, der <strong>FTSE All-World</strong> über <strong>3000</strong>. Eine größere Risikostreuung meines Geldes ist fast nicht vorstellbar. Durch den kleineren Anteil der <strong>Emerging Markets</strong> profitiere ich zudem langfristig von relativ guten Wachstumschancen der <strong>Schwellenländer</strong>.</p>



<p>Auch wenn die USA irgendwann einmal ihre Vorherrschaft verlieren, hat dies für meinen globalen ETF lediglich die Auswirkung, dass er den US-Anteil senkt und andere Staaten mehr gewichtet.</p>



<p><strong>ETFs</strong> die ich hierfür ganz gut finde, habe ich dir <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> in einer Übersicht zusammengefasst.</p>



<p>Das Verhältnis von 70/30 (<strong>World</strong>/ <strong>Emerging Markets</strong>) orientiert sich an den modernen wissenschaftlichen Portfolio-Theorien. Unter anderem nachzulesen im „<a rel="noopener noreferrer" href="http://amzn.to/2tC6Ous" target="_blank">Kommer</a>“*. Ich selbst habe einen <strong>einzigen Welt-ETF</strong> ohne Rebalancing hierfür genutzt. Statt 70:30 also 90:10.</p>



<p>Auf <strong>aktives Rebalancing</strong> verzichte ich aber bewusst. Diese ETFs sollen nämlich komplett passiv laufen. Alternativ habe ich damals auch mit dem Gedanken gespielt, den <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.arero.de/" target="_blank">ARERO</a> (<strong>A</strong>ktien <strong>Re</strong>nten <strong>Ro</strong>hstoffe) als meinen Kern zu wählen, bin aber aufgrund meiner Skepsis gegenüber Rohstoffen dann doch bei den reinen weltweiten <strong>Aktien-ETFs</strong> geblieben.</p>



<p>Dabei hätte der <strong>ARERO</strong> auch das Rebalancing für mich übernommen, jedoch zu etwas höheren Gebühren (ca. <strong>0,5 % p.a.</strong>). Diese sind meiner Meinung nach aber dennoch völlig in Ordnung.</p>



<p>Die Philosophie des ARERO basiert auf dem Buch &#8222;<a rel="noopener noreferrer" href="http://amzn.to/2sETqBs" target="_blank">Genial einfach investieren</a>&#8222;* von <strong>Martin Weber</strong>. Der Fonds scheint ganz gut zu sein und beinhaltet ein <strong>komplettes Welt-Portfolio</strong>. Ich selbst wollte nur in Aktien gehen, daher habe ich ihn erstmal nicht ins Portfolio genommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und der Crash?</h4>



<p>Sollte es einmal zum <strong>Einbruch an den Finanzmärkten</strong> kommen, kaufe ich durch den Sparplan-Effekt billiger mehr Stücke nach. Das federt etwas ab und beschleunigt den Turnaround wenn es wieder nach oben geht. Meine <strong>„Panik“ bei fallenden Kursen</strong> sollte sich so in Grenzen halten, auch bei längeren Phasen einer Baisse.</p>



<p>Vielleicht freue ich mich sogar bei dem nächsten großen Crash, wer weiß. Daher habe ich auf sicher geltende Anlagen als Beimischung (<strong>Renten</strong>) vorerst verzichtet.</p>



<p>Zum Thema laufende Kosten: Im Gegensatz zu meiner <strong>Riester-Rente</strong> (aktiver Fonds) und meiner gekündigten Lebensversicherung, verursachen meine ETFs zusammen Gebühren von nur <strong>0,25 &#8211; 0,5 % pro Jahr</strong>. </p>



<p>Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich im Falle von angesparten <strong>200.000 Euro</strong> zum Beispiel <strong>500-1000 Euro Gebühren pro Jahr</strong> an die ETF-Gesellschaft bezahle. Dafür nehme ich aber ja auch eine Dienstleistung in Anspruch, also für mich völlig ok.</p>



<p>Nichtsdestotrotz partizipiere ich durch die ETFs langfristig auch optimal an den globalen Aktiengewinnen von im Schnitt <strong>7-9 Prozent pro Jahr</strong>. Schwankungen hin oder her. Ob ich nun <strong>8 Prozent Rendite pro Jahr</strong> oder „nur“ 7,5 Prozent (8%-0,5%) mache, ist mir dann doch relativ egal.</p>



<p>Vermutlich würde ich mit einem <strong>aktiv gemanagten Fonds</strong> noch mehr an Gebühren bezahlen und <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/indexfonds-aktiv-gemanagte-fonds-enttaeuschen/8941324-2.html?ticket=ST-1723302-zD1ZcfoLC1h5PXYtyKpu-ap2" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="nicht wirklich besser abschneiden (öffnet in neuem Tab)">nicht wirklich besser abschneiden</a>, aber das ist ein anderes Thema.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2) Einzelaktien-Depot, Sparplan/Einzelkäufe &#8211; Zielrichtung: Passives Einkommen generieren (Dividende)</h3>



<p>In meinem Depot finden sich die typischen <strong>Dividenden-Aristokraten</strong>, Titel aus dem <strong>DAX</strong>, aus den <strong>USA</strong>, <strong>Großbritannien</strong>, <strong>China</strong> und der <strong>Schweiz</strong>. Zielrichtung ist hier das Schaffen und Skalieren eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passiven Einkommens</a> durch Dividenden. Der Cashflow aus diesen Einnahmen soll langfristig meine Rente ergänzen.</p>



<p>Sollte es ganz außergewöhnlich gut laufen, könnte dieses Depot auch zur <strong>finanziellen Freiheit</strong> führen, was ja mein übergeordnetes <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">Langzeit-Ziel</a> darstellt.</p>



<p>Das wäre dann der Fall, wenn ich alleine <strong>von meinen Dividenden-Einkünften leben könnte</strong> bzw. ich so viele Dividenden bekomme, wie ich als aktuelles Gehalt beziehe.</p>



<p>Im Vergleich zu der <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Strategie</a> hat diese Strategie mehr Risiko, da ich <em><strong>aktives Stock-Picking</strong></em> betreibe. Dafür bereitet sie mir aber auch wesentlich mehr Spaß als nur „langweilig“ <strong>passiv in ETF</strong> zu investieren. Durch das Augenmerk auf Dividende sollten mich auch hier die höheren Kursschwankungen der <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> weiter nicht stören.</p>



<p>Es geht daher im Grunde auch nicht darum, den <strong>Index zu schlagen</strong>, das würde ich vermutlich ohnehin nicht schaffen, <a rel="noopener noreferrer" href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/investmentfonds-manager-86-prozent-verfehlen-ihre-benchmark-a-1083401.html" target="_blank">wenn selbst professionelle Fonds-Verwalter daran scheitern</a>.</p>



<p>Das einzige Alptraum-Szenario: Die Pleite von einzelnen Firmen, was den Totalverlust dieser Position in meinem Depot bedeuten würde. Da ich aber fast nur <strong>Global Player</strong> im Depot habe, sollte das Risiko halbwegs überschaubar sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3) Immobilie &#8211; Passives Einkommen generieren (Mieteinnahmen)</h3>



<p>Dritte Säule meiner persönlichen Altersvorsorge ist <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vermietetes Wohneigentum</a>. Auch die <strong>langfristigen Mieteinnahmen</strong> bieten eine gute Grundlage für <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> und eine Absicherung im Alter. Wobei <em>passiv</em> hier relativ ist. Wirklich passiv sind nur Aktien und ETF-Renditen. Bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">Immobilien</a> müssen Mieter gefunden, die Abrechnung erstellt und <strong>Reparaturen durchgeführt</strong> und bezahlt werden.</p>



<p>Dafür bieten sie aber in der Anfangszeit auch einen <strong>guten Hebel</strong>, weil nur relativ wenig Eigenkapital und viel Fremdkapital benutzt wird.</p>



<p><strong>Immobilien als Geldanlage</strong> sind ja recht umstritten in der Finanzwelt, aber sie gehören für mich durchaus dazu. Sie sind zwar in der <strong>Gesamt-Performance vermutlich den Aktien unterlegen</strong>, aber zur Asset-Streuung mehr als geeignet.</p>



<p>Außerdem tut es verdammt gut zu wissen, dass man im Alter selbst wieder in seine Wohnung einziehen könnte und dann für immer <em>mietfrei</em> (wenn die Wohnung abbezahlt ist) wohnt. Immerhin sind auch <strong>wegfallenden monatliche Fixkosten eine Art von Rente</strong>. Auch zum Thema <a href="http://amzn.to/2sERyZu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mieten oder Kaufen</a>* hat sich Gerd Kommer lesenswert geäußert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4) Rürup-Rente</h3>



<p>Waaaas? Dein Ernst? Ja, mein Ernst. Es gibt tatsächlich mittlerweile ganz gute Lösungen von Rürup-Renten, die sogar auf <strong>ETF-Basis</strong> funktionieren. Als <strong>hartz4- und pfändungssicherer Grundschutz</strong>, kann eine <strong>Rürup-Rente</strong> tatsächlich &#8211; insbesondere für <strong>Selbstständige</strong> und <strong>Besserverdiener</strong> &#8211; durchaus Sinn machen. So kann man z.B. die eingezahlten Beiträge bis zu einer Höhe von aktuell <strong>23.000 Euro</strong> von der <strong>Steuer absetzen</strong>, was einen zusätzlichen Hebel darstellt.</p>



<p>Aktuell habe ich aber noch keine abgeschlossen und kämpfe noch immer mit mir.</p>



<p>Einschränkung: Mit der <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rürup</a></strong> befindest du dich in der <strong>1. Schicht der Altersvorsorge</strong>, somit in der gleichen Schicht wo auch die <strong>gesetzliche Grundrente</strong> anzusiedeln ist. Das hat die Folge, dass du im Alter dein Geld lediglich als <strong>laufende Rente</strong> (sog. <em>Leibrente</em>) ausbezahlt bekommen kannst. </p>



<p>Eine Auszahlung <strong>in einer Summe ist nicht möglich</strong>. Auch wenn du stirbst, kann dein Geld futsch sein, wenn du nicht noch (teurere) Zusatzklauseln für <strong>deine Angehörigen abgeschlossen</strong> hast.</p>



<p>Dafür kannst du deine monatlichen Rürup-Beiträge <strong>bis zu einer Summe von derzeit um die 23.000 Euro</strong> von der Steuer absetzen. Durch die Steuerersparnis und die durchaus nicht zu verachtende Rendite einer 70/30 ETF-Lösung (siehe oben) in einer Rürup, kann sich eine <strong>sehr ordentliche monatliche Rente zusammenläppern</strong>.</p>



<p>Aber wie auch bei der <strong>Riester</strong> gilt auch bei der <strong>Rürup</strong>: Es ist und bleibt Geschmacksache, ob man staatlich geförderte Lösungen haben möchte oder nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Wie du siehst, gehe ich bei meiner <strong>Altersvorsorge</strong> einen etwas anderen Weg als ihn der Mainstream beschreitet und von „Experten“ empfohlen wird. Die meisten Deutschen verlassen sich wohl noch immer auf ihre <strong>Renten- oder Lebensversicherung</strong>, was ja auch völlig in Ordnung ist. </p>



<p>Aber ihnen sollte zumindest bewusst sein, dass die erwartete Renditen eher mickrig sein werden und das Thema <strong>Altersarmut</strong> wohl noch nicht ganz abgehakt sein dürfte. Ärgerlich wenn das böse Erwachen erst im Alter kommt, wenn man mehr Geld dringend bräuchte.</p>



<p>Dass ich mich inzwischen <strong>selbst um eine Finanzen kümmere</strong> ist für mich glasklar und logisch. Ich denke dass meine Strategie langfristig auch Früchte tragen wird. Bereits Heute habe ich ja schon einen stetigen <strong>Cashflow durch die Dividende</strong>. Ich sehe also schon, dass meine Vorsorge etwas nützt und funktioniert, im HIER und JETZT.</p>



<p>Das ist bei anderen Lösungen der Versicherungsbranche oftmals leider nicht gegeben. Hier droht im schlimmsten Falle nach 40 Jahren &#8211; wenn abgerechnet wird &#8211; ein grausiges Erwachen.</p>



<p>P.S.: Worauf ich in diesem Artikel nicht eingegangen bin, sind Dinge wie Tagesgeld (<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Schutz</a>) und weitere Investments die ich tätige (<a href="https://www.finanzguerilla.de/p2p-kredite/">P2P</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-ich-aktuell-vermehrt-cfd-trading-betreibe/">CFD</a> (sehr selten), <a href="https://www.finanzguerilla.de/private-equity/">Private Equity</a> etc.). Ich unterscheide ganz genau zwischen <em>Altersvorsorge</em> und <em>Vermögensaufbau/Investieren</em>.</p>



<p>Alles oben Genannte ist für mich <strong>Altersvorsorge</strong>, der Rest ist <strong>Investieren und Kapitalaufbau</strong>. Oder würdest du deine Altersvorsorge in die Hände eines Peer-to-Peer-Marktplatzes geben?! Ich nicht.</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117424B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117424B" alt="320x50_generisch" border="0" width="320" height="50"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p><strong>Wie sieht denn deine eigene Altersvorsorge aus? Hast Du Versicherungsprodukte abgeschlossen?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/">Sollte ich meine Riester-Rente oder meine Lebensversicherung verkaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>18</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
