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	<title>Passives Einkommen macht frei Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Passives Einkommen macht frei Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Cashflow is King! Beständige Ausschüttungen erleichtern das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 20:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen durch Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Einkommen erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit herrschen turbulente Zeiten. Krieg, Lieferketten brechen zusammen, die Zinsen steigen und Techwerte brechen brutal ein. Gut wenn du in solch einem Umfeld in deiner Strategie auch Unternehmen oder ETFs berücksichtigt hast, die dir einen stetig wachsenden Cashflow bieten. Welche Vorteile ein solcher stetiger Geldfluss mit sich bringt und wieso meine Strategie auf wachsende Dividende...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-is-king-bestaendige-ausschuettungen-erleichtern-das-leben/">Cashflow is King! Beständige Ausschüttungen erleichtern das Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p><strong><em>Derzeit herrschen turbulente Zeiten. Krieg, Lieferketten brechen zusammen, die Zinsen steigen und <a href="https://www.finanzguerilla.de/technologie-im-depot-wie-vorgehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techwerte brechen brutal</a> ein. Gut wenn du in solch einem Umfeld in deiner Strategie auch Unternehmen oder ETFs berücksichtigt hast, die dir einen stetig wachsenden Cashflow bieten. Welche Vorteile ein solcher stetiger Geldfluss mit sich bringt und wieso meine Strategie auf wachsende Dividende setzt. Genau darum soll es im heutigen Beitrag gehen.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Depot mit regelmäßigem Cashflow</h2>



<p>In meinem Depot habe ich vorwiegend Value-Titel mit teilweise jahrzehntelanger <strong>Dividendenhistorie</strong>. Werte wie <strong>PepsiCo</strong>, <strong>Procter &amp; Gamble</strong> und <strong>Unilever</strong>. Durch genau diese Werte kann ich derzeit relativ gelassen die Marktkapriolen beobachten.</p>



<p>Zwar finden sich auch Aktien wie Amazon und Berkshire Hathaway in meinem Depot, beide zahlen bekanntermaßen <strong>keine Dividende</strong>, dennoch liegt der Fokus tatsächlich auf Einzeltiteln mit Ausschüttungen. Im Idealfall mit stetig steigenden Dividenden. Meine <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs sind ebenfalls zum Großteil ausschüttend</a>, teilweise mit <strong>Dividenden-Fokus</strong>.</p>



<p>Das war zugegebenermaßen nicht immer so. In meiner Anfangszeit setzte ich tatsächlich eher auf <strong>thesaurierende ETFs</strong>, einfach um den optimalen <strong>Zinseszinseffekt</strong> zu haben und die automatische und kostenneutrale Wiederanlage der Erträge zu gewährleisten. Cashflow war mir weniger wichtig.</p>



<p>Was hat sich geändert?</p>



<p>Zwischenzeitlich habe ich immernoch thesaurierende ETFs in meinem Depot, der Großteil ist aber tatsächlich inzwischen ausschüttend.</p>



<p>Was die <strong>Vor- und Nachteile</strong> der jeweiligen Ertragsverwendungen sind, kannst du in meinem älteren Artikel „<a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierend vs. ausschüttend</a>“ nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausschüttungen für das Leben im Hier und Jetzt</h2>



<p>Nun, wie kam es zu solch einer Änderung meiner Einstellung? Kurz gesagt: Die <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eigene Familie</a>. Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich die Freiheiten eines stetig steigenden Cashflows aka „<a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a>“ mehr zu schätzen weiß, seitdem ich Familienvater geworden bin.</p>



<p>Ganz wie auch <a href="https://frugalisten.de/rente-mit-40-tot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalist Oliver festgestellt hat</a>, ändert sich in der neuen Rolle so einiges. Zeit mit den Kindern und der eigenen Familie gewinnt plötzlich enorm an Priorität vor Excel-Listen, <strong>Depotauswertungen</strong> und dem ständigen <strong>Performance-Chasing</strong>.</p>



<p>Mein Endziel der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanziellen Freiheit</a> besteht aber nach wie vor und wird auch konsequent, aber <strong>ohne Geiz</strong> und <strong>Verbissenheit</strong>, verfolgt. Hartnäckig bleibe ich aber trotzdem. Zu diesem Ziel passt ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-depot-mit-200000-euro-cashflow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf Ausschüttungen ausgerichtetes Portfolio</a> viel mehr, als ein Portfolio, in welchem man stetig Anteile verkaufen muss, um von den Verkaufserlösen halbwegs den Lebensunterhalt bestreiten zu können.</p>



<p>Zwar bin ich mir bewusst, dass rein mathematisch betrachtet <strong>Thesaurierer</strong> meistens mehr Sinn machen (<a href="https://gerd-kommer.de/ausschuettende-vs-thesaurierende-fonds/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">siehe dieser sehr gute Artikel von Gerd Kommer hierzu</a>), dennoch wähle ich für mich den Cashflow durch Ausschüttungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die „Wenn endlich…dann-Falle“ des Aufschiebens</h2>



<p>Im <strong>Thesaurieren</strong> lauert nämlich auch eine weitere Gefahr: Man schiebt auf bis zum Gehtnichtmehr, verzichtet im <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier und Jetzt</a> und „vertagt sein Leben“ bis zum glorreichen Zeitpunkt des erreichten Zieles (<strong>Finanzielle Freiheit</strong>). Blöd nur: Alles was dazwischen passiert, nennt sich „Leben“. Und dieses ist unwiderruflich vorbei und lässt sich nicht mehr „nachholen“.</p>



<p>Ein zugegebenermaßen Extremfall, aber vielleicht kannst du meine Gedankengänge anhand dieses Beispiels nachvollziehen:</p>



<p>Du sparst, verzichtest enorm, erhöhst brav deine Sparquote, investierst vorbildlich und robotermäßig in einen <strong>wissenschaftlich fundierten Welt-ETF-Ansatz thesaurierender Art</strong>. Du profitierst jahrelang vom Zinseszinseffekt, dein Vermögen steigt. Plötzlich wirst du krank oder erlebst einen anderen Schicksalsschlag und mit <strong>55 hast du deine Million auf dem Depot</strong> und dazu noch <strong>Krebs</strong>.</p>



<p>Womöglich crasht die Börse dann genau in diesem Jahr deiner geplanten <strong>Finanziellen Freiheit</strong> um <strong>30-50 Prozent</strong>. Von deinem Vermögen gezehrt hast du bis dahin nicht. Die Gewinne der letzten Jahre sind aufgrund des Crashs pulverisiert. Um Cashflow zu bekommen und in die Finanzielle Freiheit zu starten musst du nun <strong>zu einem Börsentiefpunkt Anteile verkaufen</strong>. Blöd gelaufen!</p>



<p>Für mich würde sich das dann irgendwie nach „<em>verschwendeter Lebenszeit</em>“ mit einem gewissen „Och Menno…“-Faktor anfühlen. „<em>Hätte ich doch damals mehr im Hier und Jetzt gelebt</em>“ und mir und meiner Familie in jungen Jahren „etwas gegönnt“.</p>



<p>Dieses Problem umgehe ich mit meiner Strategie weitestgehend. Wie diese aussieht schildere ich dir kurz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Strategie: Passives Einkommen und steigender Cashflow schon heute!</h2>



<p>Ich verfolge weiterhin meinen <strong>Core-Satellite-Ansatz</strong> mit <strong>ETFs</strong> und <strong>Einzelaktien</strong>. Die ETFs sind größtenteils ausschüttend. Die Einzelaktien größtenteils <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendenaristokraten</a> mit Buy-and-Hold-Eignung. Wenige Growth-Titel und ein geringer Tech-Anteil für (hoffentlich starke) Kursgewinne sind aber trotzdem dabei. Meine zu schlagende Benchmark: Der <strong>MSCI World</strong>.</p>



<p>Meine Sparquote geht monatlich nach wie vor ins Depot über mehrere <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> (ETF und wenige Einzelaktien). Depots: <strong>Consors</strong> und <strong>Smartbroker </strong>(<a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212328T" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier</a>* und <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier</a>* informieren).</p>



<p>Auf dem Verrechnungskonto sammeln sich die Erträge stetig an. Ich <em>könnte</em> sie verkonsumieren, fasse sie aber nicht an. Sobald sich mindestens <strong>3000 Euro</strong> angesammelt haben, werden diese in ETFs und/oder Einzelaktien manuell investiert mit einer Prise „<strong>Market-Timing</strong>“. Ggf. kommen auch neue Aktien hinzu.</p>



<p>Aktuell benötige ich den Cashflow des Depots nicht, weshalb dies meine Art der „<strong>Thesaurierung</strong>“ darstellt. Durch das Reinvestieren der <strong>3000 Euro</strong> steigt wiederum der auf den Monat heruntergerechnete Cashflow des Gesamtdepots. Zudem steigt die <strong>Geschwindigkeit der Erhöhung durch die Sparpläne</strong> stetig weiter.</p>



<p>Kaufe ich mir in <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">absehbarer Zukunft ein Eigenheim</a>, so wird der Cashflow aus dem Depot dann zur Not teilweise für die <strong>Finanzierung der Darlehensrate</strong> verwandt bzw. vermieden, dass ich mich finanziell im Alltag zu sehr einschränken muss oder zu lange die Immobilie abzahle.</p>



<p>Nur wegen einer Immobilie beispielsweise auf einen Familienurlaub zu verzichten, käme für mich nämlich nicht in Frage. Wie gesagt: <em><strong>Diese Zeit ist irreversibel verloren</strong></em>.</p>



<p>Oder den Urlaub über Dividende finanzieren? Why not. Für mich immernoch eine bessere Alternative, als die <strong>Milchkuh zu schlachten</strong> oder durch <strong>Anteilsverkäufe stetig weiter zu verstümmeln</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der Weg in die Finanzielle Freiheit</h2>



<p>Halte ich diese Strategie durch, sollte mein monatlicher Cashflow stetig und beständig immer weiter ansteigen. Theoretisch sogar von <strong>Monat zu Monat</strong>. Die Aristokraten sorgen hier für weitere Steigerungen aufgrund des Dividendenwachstums von Jahr zu Jahr:</p>



<p>Beispielsweise erhöhte die <strong>PepsiCo</strong> Aktie ihre Dividende pro Anteil von <strong>4,25 USD</strong> in <strong>2021</strong> auf <strong>4,52 USD</strong> in <strong>2022</strong>. Dies entspricht einer Steigerung von <strong>6,35 %</strong>.</p>



<p><strong>2020</strong> lag die Dividende pro Anteil sogar noch bei <strong>4,02 USD</strong>. Im Vergleich zur Dividende <strong>2022</strong> entspricht dies einem Dividendenwachstum von satten <strong>12,43 %</strong>. So eine Gehaltserhöhung kannst du ja mal deinem Chef im Unternehmen vorschlagen. Auf seinen Blick bin ich gespannt!</p>



<p>Sollte sich so eine Entwicklung über die Jahre fortsetzen (was bei Dividendenaristokraten nicht absolut unwahrscheinlich sein dürfte), dann ergibt sich über die Jahre ein <strong>stetig steigender monatlicher Cashflow</strong>, garniert noch mit Kursgewinnen bei &#8222;guten&#8220; Aktien.</p>



<p>Und genau auf diesen <strong>wachsenden Cashflow</strong> ziele ich ab. Der Cashflow soll so lange ausgebaut werden, bis er in der Lage ist, <strong>meine monatlichen Kosten komplett zu tragen</strong>. Hier wäre dann theoretisch der Punkt erreicht, wo man beruflich deutlich kürzertreten könnte, aufhören könnte weiter ins Depot einzuzahlen oder komplett in ein <strong>Leben als Privatier</strong> zu wechseln.</p>



<p>So man dies überhaupt möchte…</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Wie ist deine Strategie? Thesaurierender Welt-ETF und das war’s? Oder hast auch du heute schon Cashflow?</em></strong></p>
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		<title>Geld macht nicht glücklich&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 20:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Geld macht frei]]></category>
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		<category><![CDATA[Minimalismus macht frei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Geld macht nicht glücklich&#8220;. Wer hat diesen Slogan in seinem Leben schon einmal gehört? Ich bin mir sicher, dass auch bei dir sofort die Hand nach oben geht. Seien es Lehrer in der Schule, deine Eltern oder dein Freundeskreis, bestimmt hast du diesen Satz aus diesen Ecken schon einmal gehört. Nunja, ist dieser Satz nun...</p>
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<p>&#8222;Geld macht nicht glücklich&#8220;. Wer hat diesen Slogan in seinem Leben schon einmal gehört? Ich bin mir sicher, dass auch bei dir sofort die Hand nach oben geht. Seien es Lehrer in der Schule, deine Eltern oder dein Freundeskreis, bestimmt hast du diesen Satz aus diesen Ecken schon einmal gehört. Nunja, ist dieser Satz nun richtig oder falsch? Was meinen die wohlmeinenden Tippgeber denn damit?</p>



<p class="has-drop-cap">Meistens wenn du diesen Satz hörst, liest sich die Botschaft dahinter folgendermaßen:</p>



<p><em>&#8222;Geld ist nicht alles im Leben! Mit Geld kannst du dir keine Freunde, Liebe oder Gesundheit kaufen! Darum übe dich in Dankbarkeit und genieße auch die kleinen Dinge im Leben.&#8220;</em></p>



<p>Dieser Bedeutung habe ich grundsätzlich nichts hinzuzufügen. Wenn der Satz als solcher gemeint ist, hat die Sache grundsätzlich in meinen Augen ihre positive Berechtigung.</p>



<p>Je mehr ich mich aber mit dem Thema der <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Unabhängigkeit</a> und/oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> beschäftige, kommt bei mir aber ein gewisser böser Verdacht auf. Wer erfolgreich ist (sei es beruflich und/oder finanziell), der hat es IMMER auch mit Neidern, Miesepetern und Energievampiren zu tun. Vielleicht ist der Satz von solchen Menschen dann folgendermaßen gemeint:</p>



<p><em>&#8222;Gib in deinem Leben nicht so viel Gas, tritt auf die Bremse, du könntest mich sonst dabei abhängen oder zumindest in die unangenehme Situation bringen, mir selbst über meinen eigenen Lebensweg kritisch Gedanken zu machen.&#8220;</em></p>



<p>Sollte sich diese Message hinter dem Satz &#8222;<strong><em>Geld mach nicht glücklich</em></strong>&#8220; verstecken, dann schrillen bei mir die Alarmglocken. Grundsätzlich möchte ich ehrlich gesagt mit solchen Menschen auch keinerlei Kontakt haben. Meine Energie ist mir dafür zu wichtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geld macht nicht glücklich&#8230;</h2>



<p>Grundsätzlich stimme ich der Aussage, dass Geld alleine nicht glücklich macht definitiv zu. Alleine ein volles Bankkonto zu haben, macht einen Menschen wenn überhaupt dann nur kurzzeitig bei dessen Anblick glücklich. Entscheidend für das Glück ist aber, wieviel Zeit du hast, das ganze Geld auch zu genießen. </p>



<p>Damit meine ich nicht im Sinne von <a href="https://www.finanzguerilla.de/ein-neues-auto-muss-her/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">konsumieren</a> oder unnötige Dinge zu erwerben bzw. zu tun. Was nützt dir schließlich ein prall gefülltes Konto, wenn du aufgrund deiner 60/70-Stunden-Woche &#8211; dein Preis für dein Geld &#8211; keine <strong>Zeit hast, das Geld auszugeben</strong>, sei es für dich oder deine Liebsten? Oder was nützt dir das Geld, wenn du krank bist? Nichts.</p>



<p>Nicht umsonst sind es oftmals die beruflich stark gestressten Menschen, die sich per Suizid das Leben nehmen. Seien es Manager, Ärzte oder Anwälte. Wenn Geld doch glücklich macht, wieso nehmen sich gerade auch Menschen dieser Berufsgruppen oft das Leben oder geraten zumindest in schwere Sinnkrisen aka Midlife-Crisis aka Burnout? </p>



<p>Wenn Geld glücklich machen würde, dann hätte sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Cobain" target="_blank" rel="noopener">Kurt Cobain</a> wohl nicht mit einer Schrotflinte den Schädel weggepustet (wenn man mal nicht den Verschwörungstheorien folgt, die einen Mord dahinter zu erkennen meinen). Überspitzt formuliert: Der Kerl hatte so viel Geld, dass wenn er es intelligent angelegt hätte, er sein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank" rel="noopener">restliches Leben lang von den Erträgen leben</a> hätte können, wenn gewünscht sogar ohne jemals wieder einen Finger krumm machen zu MÜSSEN, aber DÜRFEN.</p>



<p>Irgendetwas muss an dem Satz also tatsächlich nicht stimmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8230;aber Geld macht frei</h2>



<p>Was Geld aber zumindest in meinen Augen definitiv zu leisten vermag: <strong>Es macht frei</strong>! Was meine ich damit? Natürlich den Bereich der <strong>finanziellen Unabhängigkeit</strong>. Sprich: Dein Vermögen (Aktien, Immobilien, dein Unternehmen, Lizenzrechte, Patente etc.) erwirtschaften einen solchen (passiven) Cashflow, dass dieser Cashflow alleine deine Lebenshaltungskosten vollständig und nachhaltig decken kann. Vereinfacht auf schwäbisch g&#8217;sagt: &#8222;<em>Du lebsch von deine&#8216; Zinse</em>&#8218;&#8220;. Lebst du bescheiden, kann dir hierzu bereits ein geringer Cashflow ausreichen.</p>



<p>Du MUSST nicht mehr arbeiten, aber du KANNST. Meistens WIRD ein solcher freier Mensch (wenn man ein positives Menschenbild hat) auch freiwillig weiter arbeiten, dann aber vermutlich eine Tätigkeit, die sich nicht an der Höhe des Gehalts, sondern an deinen individuellen <strong>Vorlieben</strong>, <strong>Interessen</strong>, <strong>Talenten</strong> oder <strong>Hobbies</strong> orientiert. Das wäre echte Freiheit. </p>



<p>Du fährst gerne Auto und bist kommunikativ? Dann könntest du selbstständig Taxi fahren. Oder du wirst Busfahrer. Wenn es dann doch nichts ist, kannst du dir etwas anderes suchen. Gründest ein Unternehmen oder machst dich selbstständig. Wohl gemerkt, du <strong>musst</strong> noch nicht einmal arbeiten, du hast durch das Erwirtschaften deines <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-generieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> quasi schon genug Vorarbeit (und das ist es in der Tat&#8230;) geleistet.</p>



<p>Jetzt kommen natürlich wieder unsere <strong>miesepetrigen und neidischen Mitglieder der Gesellschaft</strong> und schreien von wegen &#8222;<a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">leistungsloses Einkommen</a>&#8220; usw., aber wer sich mit dem Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite auskennt, der weiß, dass einer hohen Rendite auch oftmals ein hohes persönliches Risiko vorausgegangen ist. &#8222;<em>Wer nichts wagt der nichts gewinnt</em>&#8222;, weiß wieder nicht nur der Bürger ausm Schwobaländle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das selbst geschaffene BGE</h3>



<p>Ein <strong>passives Einkommen</strong> von ausreichender Höhe macht frei. Zu dieser Aussage stehe ich. Letztendlich ist es der gleiche Gedanke wie ihn auch die Befürworter eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/bedingungsloses-grundeinkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>bedingungslosen Grundeinkommens (BGE)</strong></a> vorbringen. Kriegt jeder Mensch vom Staat sagen wir mal 1000 Euro geschenkt, dann nimmt man ihm die Last, einen mies bezahlten Job anzunehmen und sichert ihn quasi sozial ab. </p>



<p>Wieso ich das BGE von seiner Grundintention nicht gut finde, kannst du bei Interesse <a href="https://www.finanzguerilla.de/bedingungsloses-grundeinkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nochmal nachlesen. Ich sag nur so viel: Das BGE ist staatlich geschaffene Komfortzone, die den Bürger der finanziellen Eigenverantwortung beraubt.</p>



<p>Dennoch gehe ich davon ab, dass wir in den nächsten 10-15 Jahren ein BGE haben werden. Es passt einfach in den momentanen Zeitgeist. Auch der Jobabbau durch die Industrie 4.0 wird dafür sorgen, dass die jetzigen Sozialsysteme wohl zusammenbrechen und ein neues radikaleres Konzept wie das BGE nötig wird. Aber das ist ein anderes Thema&#8230;</p>



<p>Wovon ich aber bekennender Fan bin, ist das selbst geschaffene passive Einkommen, welches dann aber nicht bedingungslos ist und somit auch nicht von jedem erreicht wird, da Disziplin, Durchhaltevermögen und eine Vision hierfür notwendig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Man kann auch ohne Geld frei sein</h2>



<p>Manche werden nun vorbringen, dass es durchaus auch Freiheit ohne Geld gibt. Diesen Menschen schweben dann im Hinterkopf alternative Lebens- und Gesellschaftskonzepte vor, so wie es früher vielleicht mal die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kommune_(Lebensgemeinschaft)" target="_blank" rel="noopener">Kommunen</a> in den 60/70er Jahren waren. Oder <strong>kommunistische Lebenskonzepte</strong> ohne Eigentum. Oder der Trend des <strong>Minimalismus</strong>. </p>



<p>Auch bei Minimalisten gibt es Strömungen, die am liebsten wieder in kleinen Dorfgemeinschaften jenseits der westlichen Lebensweise ihr Dasein fristen wollen. Einen Beitrag hierüber mit Videos habe ich dir <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. Minimalismus an sich finde ich klasse.</p>



<p>Nunja, diese Menschen mit ihrem persönlichen Utopia gibt und gab es schon immer. Hier gebe ich aber immer zu bedenken: Diese postulierte und oftmals als Lösung der gesellschaftlichen Probleme angesehene Lebensweise hatten wir früher mal. </p>



<p>Gaaaaanz früher, in Zeiten der Steinzeit und des Mittelalters. Da lebten wir in dörflichen Gemeinschaften und jeder hat sich um jeden gekümmert. Der Schmied hat geschmiedet, der Jäger gejagt und die Handwerker gebaut. War da alles so toll? Scheinbar nicht, sonst hätten wir uns nicht bis in das heutige Jetzt weiter entwickelt. Offenbar hat also damals schon an diesem Konzept etwas nicht gestimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist ein Sozialhilfeempfänger frei?!</h3>



<p>Ohne Geld auf der Straße zu leben oder von Hartz 4 mag manchen ebenfalls als Freiheit vorkommen. Nicht umsonst ist es bei manchen Jugendlichen aus Problemvierteln durchaus en vogue, als Berufswunsch &#8222;Hartzer&#8220; anzugeben. <strong>Aber sind Sozialhilfeempfänger wirklich frei</strong>? </p>



<p>Klar, sie haben den ganzen Tag Zeit zu tun was sie möchten. Aber: Sie hängen am Tropf des Staates. Sie müssen Termine wahrnehmen (also doch nicht uneingeschränkt Zeit), die sie nicht wahrnehmen wollen, sie bekommen im Weigerungsfalle Sanktionen, ihre Konten werden überwacht und der Hygienestandard auf der Straße ist auch nicht der beste. Nee, wahre Freiheit sieht für mich anders aus.</p>



<p>Haben sich Menschen aber ein passives Einkommen erschaffen und leben minimalistisch, bescheiden und vor allem bewusst, KANN dies durchaus als Freiheit bezeichnet werden. Aber auch da spielt dann Geld wieder eine Rolle. Man lernt halt mit weniger auszukommen und sich aus der gesellschftlichen Matrix zu lösen. Ganz ohne Geld geht es aber nicht. Und wenn, dann immer nur zu Lasten anderer. </p>



<p>Wenn sich die Minimalisten oder alternative Öko-Gruppen ihre Zelte und Planwagen auf Grundstücken errichten, dann gehört der Grund jemandem, wenn auch nur der Stadt, somit wieder &#8222;Fremden&#8220;. Wenn der Besitzer dies duldet, ist das alles formal rechtens. <strong>Philosophisch betrachtet sind sie aber wiederum von Geld bzw. dem Besitz anderer abhängig und unfrei</strong>. Also: Ohne Geld geht es auch für diese Menschen einfach nicht.</p>



<p>Wenn es also nur die Wahl gibt auf der Straße ohne Geld bzw. mit Hartz 4 oder finanzielle Freiheit (gerne auch als positiver Minimalist), dann bleibt einem rational denkenden Menschen eigentlich nur die finanzielle Freiheit übrig. Alles andere wäre ein Leben auf Kosten oder auf den Schultern anderer. Immer. Auch der Minimalismus ist nur wenn er <strong>konsequent</strong> und in absoluter <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eigenverantwortung gelebt wird, tatsächlich nachhaltig</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Für mich persönlich stimmt der Ausspruch &#8222;<em>Geld macht nicht glücklich</em>&#8220; alleine also definitiv. Es gibt so viele andere Dinge im Leben, die <a href="https://www.finanzguerilla.de/strategien-fuer-persoenliches-glueck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wahrlich glücklich</a> machen. Zum Beispiel alleine schon die gesellschaftliche Programmierung zu durchschauen und <strong>aktiv und bewusst</strong> zu leben. Glücklich macht Geld also tatsächlich nicht. Ich persönlich sehe es aber so: <em>&#8222;Geld macht nicht glücklich&#8230;aber es macht frei. Frei von Zwängen und falschen Kompromissen. Und diese Freiheit macht mich glücklich&#8220;</em>.</p>



<p>Vielleicht können dieser Sichtweise auch die eingangs erwähnten Lehrer, Eltern und andere Tippgeber etwas abgewinnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/geld-macht-nicht-gluecklich/">Geld macht nicht glücklich&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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