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	<title>Immobilien mieten oder kaufen - Vor- und Nachteile Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 16 Nov 2025 20:58:50 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Immobilien mieten oder kaufen - Vor- und Nachteile Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 19:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generell betrachte ich eine selbstgenutzte Immobilie ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich rein rechnerisch tatsächlich oft als Mieter unter bestimmten Bedingungen besser. Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: Corona, die aktuelle Situation am Immobilienmarkt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstgenutzte-immobilie-sinnvolles-investment-oder-nicht/">Selbstgenutzte Immobilie &#8211; Ein sinnvolles Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Generell betrachte ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> ziemlich zwiespältig: Einerseits halte ich sie in den seltensten Fällen für ein gutes Investment. Unter dem Strich fährt man nämlich <em>rein rechnerisch</em> tatsächlich oft als <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieter unter bestimmten Bedingungen besser</a>. </p>



<p>Andererseits hat sich meine Meinung auch hier ein bisschen verändert. Kleiner Spoiler vorweg: <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die <strong>aktuelle Situation am Immobilienmarkt</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein Familiennachwuchs</a> sind hier „<em>schuld</em>“ daran, dass ich das Thema Eigenheim inzwischen differenzierter betrachte. Selbst der <strong>Focus</strong> widmete sich jüngst der Frage <a href="https://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilien-experte-reiner-braun-mieten-ist-fast-immer-guenstiger-als-kaufen-doch-im-alter-dreht-sich-die-rechnung_id_24297995.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ob Mieten unter dem Strich noch immer billiger ist, als Kaufen</a>. Oder ob sich bei der Einschätzung etwas verändert hat.</p>



<p>Wie stehe ich also heute zum Thema <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Mieten ist immer besser als kaufen!&#8220;</h2>



<p>In einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meiner ersten Artikel</a> hatte ich genau diese Meinung vertreten. Eine <strong>Immobilie besitzen und vermieten</strong> auf der einen Seite, <strong>selbst auf Miete wohnen auf der anderen Seite</strong>, war für mich auch der smarte Königsweg. Immerhin &#8211; so meine damalige Ansicht &#8211; machen es <strong>Gerald Hörhan</strong> und andere <strong>erfolgreiche Immobilien-Millionäre</strong> ja vor.</p>



<p>Der gute <a href="https://amzn.to/3ABrYHv" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Gerd Kommer</a>* urteilt sowieso ziemlich eindeutig <strong>gegen die selbstgenutzte Immobilie</strong>.</p>



<p>Dass ich meine Wohnung seit einigen Jahren ebenfalls vermiete, habe ich ja an <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">anderer Stelle</a> bereits geschrieben. Das „Asset“ Immobilie decke ich somit über <strong>meine eigene vermietete Wohnung</strong> schonmal ganz gut ab, da auch die <strong>Mietrendit</strong>e noch stimmt. Doch dazu später mehr.</p>



<p>So viel sei verraten: Auch auf andere Weise sorgen <strong>Immobilien</strong> bei mir für <strong>zusätzlichen Cashflow</strong>. Dennoch spiele ich aktuell mit dem Gedanken, mir eine familiengeeignete selbstgenutzte Immobilie zuzulegen. Selbstredend wird mein Depot hierfür aber nicht angetastet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für Mieten statt Kaufen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Flexibilität</strong>: Als Mieter bist du flexibel. Du kannst wohnen wo du möchtest und bei Bedarf innerhalb weniger Tage deinen Lebensmittelpunkt wieder verlagern. Egal ob <a href="https://www.finanzguerilla.de/amazon-fba-business-nebenjob/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neuer Job</a>, eine neue Partnerschaft oder Knast: Als Mieter fährst du in sich ändernden Lebenslagen meist besser </li>



<li><strong>Kein Klumpenrisiko</strong>: Die meisten Menschen betrachten ihre selbstgenutzte Immobilie als das „<strong><em>größte Investment</em></strong>“ ihres Lebens. Ob es nun ein Investment ist oder nicht, &#8222;<em>groß</em>&#8220; ist es in jedem Fall. Vor allem bei den heutigen Preisen. Wenn du also eine <strong>Immobilie kaufst</strong>, bindest du auf einen Schlag sehr viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapital</a>. Und das über <strong>mehrere Jahre</strong> oder <strong>Jahrzehnte</strong>. Diversifikation ist etwas anderes.</li>



<li><strong>Andere Assets performen besser als Immobilien</strong>: Wenn du mietest, hast du die Möglichkeit, dein <a href="https://www.finanzguerilla.de/verdirbt-geld-den-charakter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld</a> in anderen Assets, die wesentlich besser performen, für dich arbeiten zu lassen. Zum Beispiel in <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/wo-bitcoin-direkt-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kryptowährungen</a>.</li>



<li><strong>Keine Instandhaltungskosten</strong>: Mieter scheren sich nicht um <strong>kaputte Dächer</strong>, zu <strong>ersetzende Heizungen</strong>, aktuelle <strong>Öko-Vorschriften</strong> oder andere Probleme eines Eigentümers. Zwar können einige Kosten auf den Mieter umgelegt werden, aber die meisten <strong>Instandhaltungskosten</strong> gehen auf die Karte der Eigentümer. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile beim Mieten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Verwaltungsaufwand</strong>: Als Mieter unterschreibst du deinen Mietvertrag und das wars dann. Keine Nebenkostenabrechung erstellen, keine Eigentümerversammlungen, keine Schreiben mit Behörden, Gebäudeversicherungen etc. Einfach nur deine Miete zahlen und fertig</li>



<li><strong>Ansprechpartner für Reparaturen</strong>: Dies hängt mit dem vorigen Punkt zusammen. Ist in der Wohnung etwas kaputt, reicht eine <strong>Meldung an den Eigentümer</strong> und er muss sich um alles Weitere kümmern</li>



<li><strong>Vertragliche Sicherheit</strong>: Bei einem guten, langjährigen Mietvertrag hast du einen relativ hohe vertragliche Sicherheit. Eine Kündigung von Heute auf Morgen ist nicht möglich. Achtung aber beim Thema <strong>Kündigung wegen Eigenbedarf</strong>! Darum weiter unten noch ein paar Worte</li>



<li><strong>Schwankungen am Immobilienmarkt</strong> interessieren nicht: Als Mieter juckt es dich nicht, ob die Immobilie an Wert gewinnt oder verliert. Maximal kann sich das auf die Miete auswirken. Tendenziell kann dir aber ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/droht-china-der-kollaps-neue-finanzkrise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobiliencrash</a> ziemlich egal sein</li>



<li>Derzeit <strong>mangelhafte Mietrendite</strong>: Die aktuell <strong>hohen Immobilienpreise</strong> sorgen dafür, dass es aktuell sehr schwer ist, eine gute Mietrendite nach Kosten zu erwirtschaften. Wenn du also lukrativ vermieten möchtest, ungünstiges Umfeld!</li>



<li><strong>Mieter erhalten tendenziell immer mehr Rechte</strong>, Vermieter entsprechend weniger (<strong>Mietbremse</strong>, Mietdeckel, <a href="https://www.finanzguerilla.de/enteignungen-gegen-wohnungsnot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enteignungen</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-neue-vermoegensteuer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neue Vermögenssteuer</a>?)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das spricht für die selbstgenutzte Immobilie und gegen das Mieten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mieter zahlen auch Kosten</strong>, die ihnen nicht direkt nutzen (Umlagefähige Kosten wie <strong>Grundsteuer</strong> etc.). Zwar gehe ich davon, dass dies auch nicht mehr lange so sein wird, aber aktuell ist das noch der Fall</li>



<li><strong>Eigener Grund und Boden</strong>, somit <strong>eigene Spielregeln</strong>: Ein eigener Garten, eigene Verbundenheit mit dem Erdreich oder freie Natur für die Kinder zum Spielen. Ja, das ist Luxus. Aber für die meisten Menschen ein dennoch ziemlich erstrebenswerter. Egal ob für Spaß und Spiel oder zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anbauen eigener Früchte oder Gemüse</a>: Eigenes Land macht dich trotz allem ein Stück unabhängiger</li>



<li><strong>Schutz vor Kündigungen durch den Vermieter</strong>: Als Mieter schwankt über die stets das Damoklesschwert der Kündigung durch deinen Vermieter. Egal was für einen tollen, unabhängigen Lifestyle du pflegst, wenn die Kündigung kommt, bringt dich das in Schwierigkeiten. Zwar kann man sogar eine Kündigung aus Eigenbedarf vertraglich ausschließen, im Härtefall wird der Eigentümer aber stets <strong>Zugriff auf sein Hab und Gut</strong> bekommen. Zumindest solange wir noch in einem <a href="https://www.finanzguerilla.de/klimaschutz-und-kapitalismus-ein-widerspruch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">halbwegs freiheitlichen System</a> leben</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile von Wohneigentum</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Immobilien <strong>in guter Lage</strong> behalten und steigern auch <strong>langfristig</strong> ihren Wert: Nicht umsonst gibt es die Floskel: &#8222;Lage, Lage, Lage!&#8220;. Tatsächlich kommt es in erster Linie auf die Lage der Immobilie an und nicht auf die Immobilie an sich. Diese hat steuerlich betrachtet nämlich <a href="https://www.steuernetz.de/lexikon/die-gebaeudeabschreibung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach 50 Jahren genau den Wert &#8222;<em>Null</em>&#8222;</a>.</li>



<li>Kaufen und nach <strong>10-20 Jahren verkaufen KANN ein gutes Geschäft sein</strong>: Wenn die Immobilie im Wert steigt, kannst du sie <strong>mit Gewinn wieder verkaufen</strong> und genießt ab diesem Zeitpunkt wieder die Vorzüge der Flexibilität eines Mieters (z.B. wenn du im Alter oft und viel auf Reisen bist). Letztenendes bindet dich die Immobilie maximal <strong>10 Jahre</strong> und dann <strong>darfst du sie laut BGB verkaufen</strong> &#8211; egal wie dein Vertrag mit der Bank aussieht und das sogar <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">steuerfrei</a></li>



<li>Eigene <strong>Entscheidung</strong>, was, wann und wie <strong>repariert</strong> werden soll: Klar, du entscheidest, in welchem Zustand sich dein Eigentum befindet. Du erachtest eine Reparatur nicht als notwendig? Dann lass es. Niemand kann dir reinreden oder dich hier unter Druck setzen (von sicherheitsrelevanten oder baurechtlich vorgeschriebenen Reparaturen einmal abgesehen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Paralleler Vermögensaufbau als Mieter kriegsentscheidend!</h2>



<p>Vermieter bzw. Eigentümer von Immobilien besitzen in der Regel mehr Vermögen. Manche führen dies auf den <strong>Disziplinierungseffekt</strong> einer Immobilie zurück: Du bist einfach gezwungen, deinen <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredit bei der Bank</a> abzuzahlen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Exkurs: In <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unserem Kreditrechner</a> kannst du dir aktuell günstige Immobilienkredite kostenfrei durchrechnen lassen.</em></pre>



<p>Dieser Zwang sorgt dann dafür, dass konsequent gespart wird. Dadurch schneiden Eigentümer oft besser ab, als Mieter. Wenn der Mieter aber parallel einen <strong>smarten Vermögensaufbau</strong> betreibt und dieses Geld ebenso anspart und vom <strong>Zinseszinseffekt</strong> profitieren lässt, dann kann die Rechnung schnell ganz anders aussehen.</p>



<p>In der Praxis kann das so aussehen: Du bist Mieter und investierst die Mehrkosten, die ein Vermieter hätte (Instandhaltungsrücklage etc.) stattdessen in einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>. Am Ende fährst du so vermutlich nicht wesentlich schlechter als der Eigentümer. Vorausgesetzt die Miete ist nicht allzu hoch! Und hier kommen wir nun zum Knackpunkt der heutigen Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Mieten ziehen das Pendel in Richtung Eigentum</h2>



<p>Die aktuell sehr hohen Mieten in vielen Teilen Deutschlands und Europas (die <strong>EU-Geldpolitik</strong> lässt grüßen!) verschieben in meinen Augen derzeit die <strong>Rechnung in Richtung Eigentum</strong>. Geld ist billig, die Mieten hoch. Wenn ich nun die Wahl habe, eine Immobilie für <strong>1100 Euro zu mieten</strong> oder für <strong>1300 Euro</strong> Darlehensbetrag an die Bank zu kaufen, dann fällt für mich die Wahl derzeit auf den Kauf. </p>



<p>Die Immobilie kann ich nach <strong>10 Jahren</strong> mutmaßlich mit Gewinn <strong>wieder verkaufen</strong> und habe bis dahin vielleicht sogar nur die <strong>Zinsen</strong> bezahlt. Diese kann ich wiederum von der Steuer absetzen. Vielleicht habe ich sogar <strong>Gewinn gemacht</strong> und dadurch quasi &#8222;kostenfrei&#8220; gewohnt.</p>



<p>Auf Miete ist das Geld futsch. Als <strong>Mieten noch günstiger war als Kaufen</strong>, war die Rechnung anders: Für <strong>600 Euro Mieten</strong> oder <strong>1300 Euro kaufen</strong>, machte dann doch einen klareren Unterschied. Wie oben beschrieben würde es hier dann eher Sinn machen, zu mieten und die <strong>Differenz von 700 Euro</strong> in einen<a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> ETF-Sparplan</a> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-einzelaktien-statt-etf-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien-Depot</a> zu investieren. Dann würde der Mieter vermutlich den Eigentümer renditetechnisch schlagen.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Hier kostenloses ETF-und Aktien-Depot beim Test-Sieger eröffnen: <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117432B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Das Smartbroker-Wertpapierdepot</a></em>*</pre>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstgenutzte Immobilie? Inzwischen ja!</h2>



<p>Daher sehe ich eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> inzwischen als nicht mehr so unwirtschaftlich wie am Anfang meines Blogs im Jahr 2016. Zu viel hat sich seitdem geändert. Zum einen <strong>finanzpolitisch</strong> durch die hohen Mieten, <strong>Immobilienpreise</strong> und das <strong>billige Geld</strong>, aber auch <strong>gesellschaftlich</strong>. Durch die Corona-Pandemie hat sich bei mir ein Bedürfnis nach <strong>Abgeschiedenheit </strong>eingeschlichen. </p>



<p>Die Vorstellung, ein eigenes (bezahlbares) Haus, in einer schönen Gegend mit <strong>viel Natur</strong> mit einem eigenen <strong>kleinen Grundstück</strong> zum Anbau von eigenem Obst/Gemüse zu haben, war plötzlich eine sehr attraktive! Weg von den ganzen verrückten Menschen Pro oder Contra Impfungen und dem ganzen Zeugs.</p>



<p>Offenbar schwimme ich hier dann wieder mit im Trend, weil es auch Anderen so zu gehen scheint. Vermehrt liest man von Trends weg von der Stadt und hin aufs Land als Reaktion auf die Pandemie. </p>



<p>Ein weiterer ganz privater Punkt kam natürlich auch hinzu: Wer Nachwuchs hat, weiß Platz zu schätzen. Genauso wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/innere-ruhe-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruhe</a>, Frieden und <strong>Natur</strong>. Im hektischen und verrückten Stadtleben kann man dem eigenen Nachwuchs hier in meinen Augen schlechter gerecht werden. Zumal der aktuelle Trend zum Home-Office ohnehin die Wohnungsfrage weniger kriegsentscheidend sein lässt. </p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Weil eines hasse ich seit 2016 nach wie vor: Das tägliche Pendeln und Verschwenden von Lebenszeit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilien-ETF als Alternative?</h2>



<p>Wenn du aber auch als Mieter Wohneigentum erwerben möchtest, dann geht dies selbstverständlich auch <strong>ohne eine eigene Immobilie</strong>. Hier könntest du zum Beispiel in <strong>Immobilien-ETFs</strong> oder <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Real-Estate-Investment-Trust" target="_blank" rel="noreferrer noopener">REITs</a></strong> investieren. Dadurch bist du im Prinzip ebenfalls in die <strong>Asset-Klasse Immobilie</strong> investiert und hast eine Ausschüttungsrendite von <strong>3-6 Prozent</strong>, je nach Risiko und Anlageschwerpunkt. So eine Mietrendite zu erzielen ist aktuell mit einer vermieteten Immobilie nahezu unmöglich.</p>



<p>Zusätzlich zu meiner eigenen Immobilie investiere auch ich in einen <strong>REIT</strong>, der mir verlässlich <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden </a>auszahlt.</p>



<p>Wenn dich diese Art des <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einkommens</a> mit Immo-ETFs oder REITs interessiert, kann ich dir abschließend das Buch von <strong>Luis Pazos</strong> empfehlen, der genau diese Thematik in seinem Buch &#8222;<strong>Bargeld statt Buchgewinn</strong>&#8220; behandelt. Bislang habe ich nur Zusammenfassungen davon gelesen, werde es aber demnächst auch selbst lesen. Gerne werde ich dir dann eine konkrete Rezension verfassen und wie ich diese <strong>Anlagestrategie</strong> für mich bewerte.</p>



<p><strong>Wie stehst nun du zum Thema selbstgenutzte Immobilie? Undenkbar oder auch dein persönliches Ziel?</strong></p>
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		<title>Immobilien mieten oder kaufen?!?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2016 15:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzirrtum Nr. 1]]></category>
		<category><![CDATA[Grant Cardone]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien kaufen oder mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien mieten oder kaufen - Vor- und Nachteile]]></category>
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		<category><![CDATA[Kündigung Eigenbedarf Vermieter]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten besser als Kaufen]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstgenutzte Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immobilien mieten oder kaufen, das ist hier die Frage. Ich habe interessante Videos zum Thema Immobilien aufgestöbert, die sich mit der Frage des Eigenheims beschäftigen. Ist es besser, Immobilien zu kaufen oder zu mieten? Was macht mehr Sinn? Was ist wirtschaftlicher? Wofür schlägt eher das Herz und weniger der Verstand? Nun diese Frage ist besonders...</p>
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<p class="has-drop-cap">Immobilien mieten oder kaufen, das ist hier die Frage. Ich habe interessante Videos zum Thema Immobilien aufgestöbert, die sich mit der <strong>Frage des Eigenheims</strong> beschäftigen. Ist es besser, <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> <strong>zu kaufen</strong> oder zu <strong>mieten</strong>? Was macht mehr Sinn? Was ist wirtschaftlicher? Wofür schlägt eher das Herz und weniger der Verstand?</p>



<p>Nun diese Frage ist besonders in Deutschland sehr umstritten. Immobilien, auch &#8222;Betongold&#8220; genannt, sind hierzulande <strong>populär wie nie</strong>. Die <strong>Immobilienpreise</strong> boomen gerade großflächig, auch weil die Zinsen natürlich <strong>historisch niedrig</strong> sind. Ob das so bleibt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.</p>



<p>Aber was ist denn rational tatsächlich sinnvoller?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immobilien mieten oder kaufen &#8211; Eine Glaubensfrage</h2>



<p>Meine Meinung: Es kommt darauf an. <strong>Kaufen</strong> ist meiner Meinung nach besser, wenn man das Objekt <strong>vermieten möchte</strong> (und kann), die Immobilie also quasi eine <strong>Investition für die Zukunft</strong> darstellt. Kauft man aber die Immobilie, um selbst darin zu wohnen, ist <strong>Mieten</strong> vermutlich die wirtschaftlich meist sinnvollere Art und Weise. Vor allem in der heutigen Zeit, wo auf dem Arbeitsmarkt und im Privatleben die <strong>Mobilität</strong> besonders wichtig ist. </p>



<p>Andererseits bist du als <strong>Mieter</strong> dann anderen <strong>Gefahren</strong> ausgesetzt: Wenn dein Vermieter dir auf <strong>Eigenbedarf kündigt</strong>, hast du unter Umständen ein riesiges Problem. Zumindest darfst du umziehen.</p>



<p>Letztendlich ist die <strong>Immobilienfrage</strong> aber eine nicht immer nur <strong>rational</strong> zu beantwortende Frage. Es spielen dort sehr viele <strong>Emotionen</strong> mit hinein. Immerhin wurde den meisten Menschen doch bereits in der Kindheit eingeredet, sie müssten sich später mal ein <strong>eigenes Haus</strong> erschaffen. Es galt als gesetztes Dogma, an dem nicht gerüttelt werden darf.</p>



<p><strong>Lebenslang auf Miete zu wohnen</strong> ist gesellschaftlich einfach nicht akzeptiert. Schaffe, schaffe Häusle bauen lautet eher die Devise und zwar nicht nur im Schwabenländle.</p>



<p>Letztendlich gibt es wie so oft für beide Seiten gute Argumente. Ich selbst bin relativ zwiegespalten in der Thematik. Meine Argumente decken sich in etwa mit denen von Gerd Kommers Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3593501570/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3593501570&amp;linkCode=as2&amp;tag=finanzg-21" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow" target="_blank">Kaufen oder mieten?: Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen</a>*.</p>



<p>Andere haben vielleicht andere Argumente und sehen im Eigenheim das Lebensziel schlechthin. Für Skeptiker, die sich mit dem Thema Eigenheim nicht so wohl fühlen, aber auch allen anderen seien die angefügten Videos.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Videos zum Thema Immobilien kaufen oder mieten</strong></h2>



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<iframe title="Finanzirrtum 1 - Eigenheim auf Pump in der Pampa" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/WVHNUWkK7a0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile einer eigenen Immobilie</h2>



<p>Nun sehe ich aber aufgrund der <strong>immer stärker steigenden Mieten</strong> inzwischen auch einen Punkt erreicht, wo ich den Gedanken an ein <strong>selbstgenutztes Eigenheim</strong>, zusätzlich zu einer <strong>vermieteten Immobilie</strong> favorisiere.</p>



<p>Einzige Voraussetzung hierbei: Die Immobilie <strong>darf nicht zu groß und teuer</strong> sein. Theoretisch reicht mir auch eine <strong>4-Zimmer-Wohnung</strong> oder ein <strong>kleines Häuschen oder Doppelhaushälfte</strong> aus. Es darf nur langfristig kein <strong>Kostengrab</strong> werden. Zusätzlich wäre für mich <strong>zwingende Voraussetzung</strong>, dass ich trotzdem parallel weiter mein <strong>Wertpapier-<a href="https://financeads.net/tc.php?t=25598C15212328T" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Depot</a></strong>* bestücken kann. Die Erträge daraus kann ich dann mit den Instandhaltungskosten der Immobilie gegenrechnen, sodass mich diese im Alter nicht auffressen.</p>



<p>Die <strong>Mieteinkünfte aus der Wohnung</strong> kommen dann zusätzlich noch on top. Zudem kann ich bei der vermieteten <strong>Immobilie steuerlich</strong> profitieren.</p>



<p>Die extrem steigenden Mieten haben bei mir tatsächlich dazu geführt, dass ich mein eigenes haben möchte. Hier spielt vielleicht auch meine ausgeprägte <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liebe zur Freiheit</a> mit hinein. Ich möchte mich nicht zu sehr von anderen Menschen (wie z.B. Vermietern) und deren Lebensumständen abhängig machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Für mich bedeutet das für das Thema &#8222;Immobilien mieten oder kaufen&#8220; folgendes : Ich möchte langfristig meine <strong>eigene <a href="https://www.finanzguerilla.de/platzt-der-traum-vom-eigenheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">selbst genutzte Immobilie</a></strong> mit genügend Platz und <strong>viel Freiheit</strong>. Parallel habe ich noch meine vermietete Wohnung und mein stetig wachsendes <strong>Wertpapier-Depot</strong>. Der notwendigen <strong>Finanzierung der Immobilie</strong> und den späteren <strong>Instandhaltungskosten</strong> würde ich so dann relativ gelassen entgegenschauen können.</p>



<p>Zudem könnte ich im Worst-Case <strong>meine vermietete Wohnung</strong> aktuell zu <strong>Höchstpreisen verkaufen</strong> und wäre so ggf. auf einen Schlag <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schuldenfrei</a> (allerdings dann auch <strong>ohne Mieteinkünfte</strong>). </p>



<p>Mein Depot habe ich bei diesem Szenario dann im Idealfall noch nicht einmal angetastet. Die Zukunft wird es zeigen.</p>
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