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	<title>Dividendenzahlungen Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Sat, 01 Nov 2025 22:56:54 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Dividendenzahlungen Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 21:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorteile und Nachteile von Aktien-Sparplänen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan &#8211; was ist besser? Soll ich mein Geld lieber in einen ETF-Sparplan investieren oder besser Einzelaktien mittels Sparplan besparen? Indexsparplan oder Einzelaktien, das ist bei Vielen eine reine Glaubensfrage. Beide Lager sind auch hoffnungslos verstritten, beide führen aber auch gute Argumente für die jeweils andere Sichtweise an. Heute möchte ich daher mal...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/">ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan &#8211; was ist besser? Soll ich mein Geld lieber in einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>ETF</strong></a><strong>-Sparplan</strong> investieren oder besser <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/aktien/">Einzelaktien</a> mittels <strong>Sparplan</strong> besparen? Indexsparplan oder Einzelaktien, das ist bei Vielen eine reine Glaubensfrage. Beide Lager sind auch hoffnungslos verstritten, beide führen aber auch gute Argumente für die jeweils andere Sichtweise an.</p>



<p>Heute möchte ich daher mal meine Sicht der Dinge darstellen und wieso eine Kombination aus Beidem auch Sinn machen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ETF oder Einzelaktien regelmäßig besparen?</h2>



<p>Beispiel: Du willst jeden Monat z.B. <strong>100 Euro</strong> langfristig investieren. Entscheidest du dich nun für einen (oder mehrere) <strong>ETF</strong> oder für (eine oder mehrere) <strong>Einzelaktien</strong>?</p>



<p>Fakt ist: Als <strong>ETF-Investor</strong> nimmst du am Auf- und Ab des <strong>Gesamtmarktes</strong> teil, während du als <strong>Einzelaktien-Investor</strong> &#8222;nur&#8220; an den jeweiligen Firmen beteiligt bist, deren <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> du auch hältst, ist ja logisch.</p>



<p>Der Vorteil bei <strong>Einzelaktien</strong> ist, dass die Firmen unter Umständen <strong>besser als der Markt</strong> abschneiden können und du den Markt (z.B. <strong>Dax</strong> oder den <strong>S&amp;P 500</strong>) mit Einzelaktien also schlägst.</p>



<p>Der Nachteil: Auch das Gegenteil kann der Fall sein, was man die letzten Jahre an dem miserablen <strong>Aktienkurs</strong> der <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.finanzen100.de/aktien/deutsche-bank-wkn-514000_H706276847_81348/?gps=1" target="_blank"><strong>Deutschen Bank</strong></a> anschaulich vorgeführt bekommen hat. Hier hätte man mit seiner Investition je nach Einstiegszeitpunkt teilweise um bis zu <strong>80 Prozent Verlust</strong> gemacht, während der DAX beispielsweise sogar neue Allzeithochs erklommen hat.</p>



<p>Studien belegen aber, dass trotzdem die wenigsten Firmen <strong>dauerhaft</strong> den Gesamtmarkt outperformen, da diese immer gewissen <strong>unternehmerischen Zyklen</strong> unterliegen. Letztendlich kommt es aber bei einer langfristigen Anlage auch genau auf diese langfristige Entwicklung an. </p>



<p>Dies spricht eigentlich schon alleine für die <strong>ETF-Variante</strong>. Über die <strong>Gesamtperformance</strong> der Investition entscheidet aber auch die <strong>Höhe der </strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Dividenden</strong> der Einzelaktien</a>, die im Kurs in der Regel nicht enthalten sind. Im Schnitt liegen diese derzeit bei <strong>2-5 Prozent</strong> bei Einzelaktien aus dem DAX.</p>



<p>Wer also bei Einzelaktien nur auf den Chart und den Preis der Aktie schaut, der unterschlägt dadurch unter Umständen einen großen Teil der Performance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie steht es um die ETF-Sparplan-Gebühren?</h2>



<p>Einen ganz wichtigen Punkt stellen wie immer bei der langfristigen Geldanlage die <strong>einmaligen</strong> und <strong>laufenden Gebühren</strong> dar. Allgemein hängt das natürlich auch von deinem ausgewählten Broker ab. <strong>ETF-Sparpläne</strong> sind oftmals <strong>komplett kostenlos</strong> besparbar (je nach <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/">ETF</a>), Gebühren fallen nur für den zugrundeliegenden ETF und dessen Verwaltung an (<strong>Total Expense Ratio</strong> – kurz <strong>TER</strong>). Diese liegen im Schnitt zwischen <strong>0,09</strong> und <strong>0,7 Prozent</strong> p.a. bei ETFs.</p>



<p><strong>Ausgabeaufschläge</strong> wie bei aktiv gemanagten Fonds gibt es bei ETFs ebenfalls nicht.</p>



<p>Die jeweiligen Kosten siehst du im Verkaufsprospekt des Fonds bzw. auf einschlägigen Finanzportalen wenn du die WKN oder ISIN des ETF in der Suche eingibst. Wohl gemerkt das sind <strong>laufende Kosten</strong>, die jedes Jahr <strong>deinen Ertrag schmälern</strong> und automatisch von der Fondsgesellschaft vom <strong>Fondsvermögen</strong> abgezogen werden. Du kannst dagegen rein gar nichts tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Prozentuale Kosten beim ETF</h3>



<p>Beispiel: Bei einer angelegten Summe von <strong>100.000 Euro</strong> und einem ETF mit einer <strong>TER</strong> von <strong>0,25 %</strong>, kostet dich alleine das <strong>Investiert-Sein</strong> in den ETF <strong>250 Euro Gebühren pro Jahr</strong>, welches dir von deinen Gewinnen automatisch <strong>auf ETF-Ebene abgezogen</strong> wird. </p>



<p>Immerhin wird dein <strong>Giro- oder Verrechnungskonto</strong> mit der Summe <strong>nicht</strong> belastet, es fällt lediglich dein Gewinn automatisch geringer aus. Dies merkst du aber in aller Regel überhaupt nicht. </p>



<p>Achtung: <strong>Durch das Investmentsteuerreformgesetz gab es hierbei 2018 eine Änderung</strong>! Hier wird bei <strong>Thesaurierern</strong> tatsächlich auch Geld vom Konto abgezogen in Form der <strong>Vorabpauschale</strong>. Die weiteren Auswirkungen der Reform auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierende oder ausschüttende ETFs</a> kannst du hier nachlesen.</p>



<p><em>Dennoch zum Vergleich: Bei aktiv gemanagten Fonds fallen gut und gerne Verwaltungsgebühren von </em><strong><em>1-2 %</em></strong><em> an, was bei </em><strong><em>100.000 Euro</em></strong><em> Anlagekapital laufenden Kosten von </em><strong><em>1000-2000 Euro</em></strong><em> pro Jahr entspricht.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Sparplan-Gebühren bei Einzelaktien</h2>



<p>Bei <strong>Einzelaktien</strong> kommt es in Hinsicht auf die Gebühren ebenfalls darauf an: Hier entstehen <em>keine laufenden Kosten</em> durch den Aktienbestand im Depot an sich. Allerdings verlangt der Broker in der Regel eine gewisse <strong>prozentuale Kaufgebühr</strong> (z.B. <strong>1,5% der investierten Summe</strong>) und teilweise noch eine <strong>Eintragungsgebühr</strong> ins <strong>Aktienregister</strong> bei deutschen (Namens-)Aktien (z.B. <strong>1,95 Euro</strong>), je nach Broker.</p>



<p>Beim Kauf einer deutschen Namensaktie zu 100 Euro <strong>per Sparplan</strong> bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1,50 Euro</strong> Sparplangebühr</li>



<li><strong>[1,95 Euro</strong> Eintragungsgebühr ins Namensregister, je nach Broker]</li>
</ul>



<p>Macht somit <strong>3,45 Euro Gesamtkosten</strong> pro monatlichem Kauf. Von deinen 100 Euro werden also nur <strong>96,55 Euro</strong> tatsächlich in das jeweilige Unternehmen investiert. Ist ja auch ok so, der Broker muss ja auch sein Geld verdienen dürfen. Das bedeutet für dich aber:</p>



<p>Die Einzelaktie muss also erst diese <strong>3,45 Euro</strong> an Wert gewinnen, damit die Kosten wieder drin sind bzw. der Break Even erreicht ist. Die erste <strong>Dividendenzahlung</strong> geht also alleine dafür schonmal drauf, dass du die Aktien gekauft hast (eventuelle <em><strong>Kurswertsteigerungen</strong></em> blende ich hier mal aus, diese können die Rechnung natürlich positiv beeinflussen &#8211; oder negativ). </p>



<p>Du siehst also, wieso sich manche Menschen auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/trading-das-sollte-man-vor-dem-einstieg-wissen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">arm traden</a> können. <a href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hin-und-Her macht Taschen leer</a>, hast du bestimmt schonmal gehört.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kaufkosten als Renditebremse</h2>



<p>Sind die <strong>Kaufkosten</strong> aber erstmal drin, gibt es dann aber <strong>keine weiteren laufenden Kosten durch die Einzelaktien</strong>. Ganz im Gegensatz zu den <strong>jährlich weiter laufenden Kosten</strong> eines <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a>.</p>



<p>Kauft man die eine Aktie für <strong>100 Euro</strong> übrigens ohne den Sparplan als <strong>Einmalanlage</strong>, zahlt man teilweise sogar ganze <strong>5-10 Euro Transaktionsgebühren</strong> für den Kauf. Auch hier gilt: Die Aktie muss erst einmal <strong>5-10 Prozent</strong> an Wert gewinnen, ehe du Null auf Null bist. Das sind schonmal 2-3 Dividendenzahlungen im Schnitt, du musst die Aktie also erstmal <strong>3 Jahre</strong> halten. </p>



<p>Es macht hier also definitiv Sinn, auf die <strong>Transaktionsgebühren</strong> zu achten. Nicht umsonst <a href="https://www.finanzguerilla.de/smartbroker-bester-broker-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">teste ich aktuell den Smartbroker</a> mit seinen für mich sehr attraktiven Konditionen. </p>



<p><em>Bei Interesse einfach selbst kostenlos testen unter:</em></p>



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<p>Wenn du die <strong>Verkaufskosten</strong> dazu rechnest, wären das ganze <strong>6 Jahre</strong>. Daher ist man meiner Ansicht nach sogar bei geringen Summen mit einem <strong>Sparplan</strong> (den du ja je nach Belieben auch pausieren kannst) definitiv besser bedient.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Günstiger Broker wichtig!</h3>



<p>Ich habe ausgerechnet: Will man <strong>mehr als 700 Euro</strong> investieren, sollte man aus Transaktionskostensicht per <strong>manuellem Einmalkauf</strong> die jeweilige Aktie kaufen, <strong>unterhalb von 700 Euro</strong> kann sich der Kauf mittels Sparplan rechnen. Diese Rechnung gilt in erster Linie für mein Haupt-Depot bei der <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Consorsbank</a>. Beim <strong>Smartbroker</strong> sind die Kosten hier wesentlich geringer! </p>



<p>Die Rechnung hängt natürlich auch immer vom <strong>Kaufkurs</strong> ab, über diesen hast du beim <strong>Einmalkauf</strong> natürlich die <strong>bessere Kontrolle</strong>, aber natürlich auch mehr Arbeit. Du siehst: Liegen die Aktien aber erstmal im Depot, verursachen sie <em>keinerlei weitere Kosten</em> im Gegensatz zu den ETFs. Das ist natürlich ein gewichtiges Argument für die <strong>Einzelaktien</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stückelung der Aktien</h2>



<p>Wenn du Aktien per <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparplan</a> kaufst, hast du logischerweise <strong>keine ganzen Stücke</strong> im Depot liegen, sondern zum Beispiel <strong>1,468 Stück</strong> einer Amazon-Aktie. Wie wirkt sich dies aus? Nunja in erster Linie gar nicht. Du bekommst dann auch die Kurssteigerungen für die exakte Anzahl deiner Aktien, genau wie eine <strong>prozentuale Beteiligung an den Dividenden</strong>. </p>



<p>Hier hast du dadurch keine Nachteile, im Gegenteil, deine Dividende ist bei <strong>23,355 Stück</strong> höher als bei ganzen <strong>23 Stück</strong>.</p>



<p>Einziger Unterschied ist die Abrechnung bei der Bank. Die vollen Aktien gehören dir, die <strong>Bruchstücke der Aktien bei Sparplänen</strong> sind in einem gesonderten Sparplan-Topf des Brokers. Dies hatte bislang noch keinerlei negative Auswirkungen. </p>



<p>Abwarten wie das im Falle einer <strong>Pleite des Brokers aussehen wird</strong> bei einer <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kommenden Finanzkrise</a>?! Diese Bruchstücke könnten dann <strong>nicht zum geschützten Sondervermögen der Bank gehören</strong> und dir somit verloren gehen.</p>



<p>Die ganzen Stücke deiner Aktien sind ohnehin geschützt vor der Pleite des Brokers. Diese sind Sondervermögen und getrennt von der Insolvenzmasse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was spricht gegen Einzelaktien?</h2>



<p>Wie oben bereits beschrieben, gelingt es nur den wenigsten Firmen, <strong>dauerhaft mehr Gewinn zu machen als ein breit gefasster Index</strong>. Der index hat also in der Regel eine <strong>bessere Performance</strong>. Zudem bist du mit Einzelaktien vom Schicksal der Unternehmen abhängig. </p>



<p>Das Risiko ist also um einiges höher als bei <strong>ETFs</strong>, Stichwort: <strong>Diversifizierung</strong>. Geht das Unternehmen pleite, sprich die Aktie geht auf Null oder wird liquidiert, ist <strong>dein gesamtes Geld futsch</strong>.</p>



<p>Wenn du nur <strong>deutsche Einzelaktien</strong> kaufst, hast du zusätzlich noch das Problem, <strong>nur in einem Land investiert</strong> zu sein (sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Home_Bias" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Home-Bias</em></a>). Mit einem ETF hast du teilweise die <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganze Welt in einem ETF</a> gebündelt.</p>



<p>Weiterer Nachteil von Einzelaktien ist natürlich, dass du <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">viele Aktien gar nicht mit einem Sparplan besparen kannst</a>. Bei den größten Aktien des DAX ist das natürlich kein Problem. Möchtest du aber auch <strong>amerikanische Top-Aktien</strong> oder spekulative Titel aus den <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emerging Markets</a> per Sparplan besparen, guckst du vielleicht in die Röhre. Sie werden schlicht nicht bei jedem Broker als Sparplan angeboten.</p>



<p>Du musst diese Aktien also als <strong>Einmalkauf ins Depot legen</strong>, was unter Umständen angesichts der Transaktionskosten ziemlich ins Geld gehen kann, wenn du dir z.B. deinen eigenen Fonds &#8222;bauen&#8220; willst. Das lohnt sich eigentlich nur bei größeren Summen pro Aktie. </p>



<p>Ich persönlich befürworte eine Größe für Einzelpositionen von mindestens <strong>2000 Euro pro Einzelaktie</strong>. Auch diese Rechnung hängt davon ab, bei welchem Broker du bist. Besonders günstig sind auch hier der <a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117432B" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Smartbroker</a>* oder Traderepublic.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ETF sind Finanzprodukte!</h2>



<p>Was man auch nicht vergessen darf: ETF, genauso wie <strong>aktive Fonds</strong>, gehören zur Kategorie der <em>Finanzprodukte</em>. Sprich es sind <strong>künstliche Paketlösungen der Finanzindustrie</strong>. Zwar sind ETFs und Fonds ziemlich stark reguliert, jedoch sind die internen Abläufe der Fonds teilweise intransparent. Du hast im Prinzip also immer einen Mittelsmann zwischen dir und deinen Aktien.</p>



<p>Einzelaktien hingegen sind <em>direkte</em> Investitionen in die jeweiligen Unternehmen, ohne &#8222;Mittelsmann&#8220; in Form eines <strong>Finanzproduktes</strong>.</p>



<p>Für mich persönlich ist das nun nicht wirklich ein Vor- bzw. Nachteil. Auch Finanzprodukte haben ihre Berechtigung und die ETFs gehören meiner Meinung nach noch zu den <strong>risikoärmsten</strong> und <strong>transparentesten Lösungen</strong> der Branche. </p>



<p>Von daher hätte ich als Anleger keine Bauchschmerzen, mein Geld in Fonds oder ETFs zu stecken, nur weil dies eben <strong>Finanzprodukte</strong> sind.</p>



<p>Wer sich hingegen an Finanzprodukten generell stört, ist quasi gezwungen
direkt in die Unternehmen in Form von <strong>Einzelaktien</strong> zu
investieren.</p>



<p>Wie mache ich es nun?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das beste aus beiden Welten</h2>



<p>Ich persönlich kombiniere beide Modelle miteinander. Ich investiere überwiegend in weltweite ETFs (siehe <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/">Link</a>) mittels <strong>ETF-Sparplan</strong> und dann noch in ausgewählte <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Einzelaktien</strong></a>. Sparpläne machen hierbei für mich bei Aktien Sinn, die ich langfristig halten möchte und die von der &#8222;Sicherheit&#8220; ähnlich wie ETFs sind.</p>



<p>Klassisches Beispiel hier zum Beispiel eine <strong>Berkshire Hathaway</strong>. Dies ist im Prinzip ein aktiv gemanagter Fonds im Aktiengewand, aber <strong>ohne laufende Kosten</strong>. Hierzu aber gleich mehr.</p>



<p>Dadurch kombiniere ich die Stärken und die Schwächen beider Anlageklassen (<strong>Finanzprodukt ETF</strong> und <strong>Einzelaktie</strong>) und kann notfalls immernoch Feinabstimmungen vornehmen, falls eine Aktie underperformt. Die Chancen, dass meine Einzelaktien auch mal überdurchschnittlich performen nehme ich so ebenfalls mit, genau wie die regelmäßige <strong>jährliche Dividende</strong> der Unternehmen.</p>



<p>Zudem besteht die Möglichkeit, <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch die Einzelaktien unter Umständen den Index zu schlagen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Holding-Aktien als ETF-Ersatz?</h2>



<p>Was ich ebenfalls mal als Anregung in den Raum werfen möchte, ist die Möglichkeit, in <strong>Einzelaktien mit einer Holding-Struktur </strong>zu investieren. Prominentes Beispiel ist die <strong>Berkshire Hathaway</strong>-Aktie oder die der <strong>Danaher Corporation</strong>. </p>



<p>Diese Aktien sind im Prinzip mit <strong>ETFs</strong> bzw. <strong>aktiv gemanagten Fonds</strong> vergleichbar, da sie wiederum viele weitere Unternehmen besitzen und das Risiko dadurch recht <strong>breit streuen</strong>. Als wirklicher Ersatz für den ETF-Sparplan taugen sie allerdings nur bedingt, als <strong>Beimischung zum Depot</strong> oder für einen Rendite-Turbo können sie aber durchaus Sinn machen.</p>



<p>Was ich mit Rendite-Turbo meine, ist mein <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Muster-Portfolio</a>, mit welchem ich versuche, <strong>passiv den Index zu schlagen</strong>. Hier sind auch wenige Einzelaktien mit an Bord. Näheres zu der Strategie gibts in <a href="https://www.finanzguerilla.de/kann-man-mit-einem-passiven-investment-den-index-schlagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a>.</p>



<p><em>Update: Im Zuge einer jüngeren Strategie-Anpassung habe ich meine </em><strong><em>Einzelaktien-Sparpläne</em></strong><em> bis auf ganz wenige Ausnahmen allesamt gestoppt. Hier werde ich zukünftig auf </em><strong><em>manuelle Einzelkäufe bei den Aktien</em></strong><em> umsteigen. Was meine </em><strong><em>Gründe hierfür</em></strong><em> sind und wieso ich die </em><strong><em>neue Strategie</em></strong><em> für lukrativer und angenehmer erachte, kannst du </em><a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>in diesem Artikel</em></a><em> nachlesen.</em> </p>



<p><strong>Nutzt du einen <a href="https://amzn.to/2KrOXiq" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan für deinen Vermögensaufbau</a>*? </strong></p>



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		<title>Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 14:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende reinvestieren; Dividende in Einzelaktien reinvestieren; in Einzelaktien oder ETF investieren; Geldmaschine; automatische Geldmaschine]]></category>
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		<category><![CDATA[SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1JKS0)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf passiven Einnahmen und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/">Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einnahmen</a> und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs spielt auch Corona, als erste „richtige“ Krise seit 2007/2008 eine gewisse Rolle. Hierzu dann im nachfolgenden Artikel mehr.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden-ETFs?</h2>



<p>Was genau ETFs sind, solltest du als aufmerksamer Leser dieser Seite inzwischen wissen. Falls nicht, kannst du dir die Basics <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> noch mal anlesen. <strong>Dividenden-ETFs</strong> bilden hierbei (wie der Name schon sagt) einen <strong>Index</strong> ab, der sich in verschiedener Ausprägung nach dem <strong>Kriterium der Dividendenzahlung</strong> der enthaltenen Unternehmen richtet.</p>



<p>Im Gegensatz zu klassischen, nur nach <strong>Marktkapitalisierung gewichteten, ETFs</strong> auf den <strong>MSCI World</strong>, MSCI <strong>Emerging Markets</strong> oder den <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pendants von Vanguard</a>, basieren Dividenden-ETFs auf <em><strong>Dividenden-Indices</strong></em>. Hier werden meist große Indices anhand zusätzlicher <em>Faktoren</em> „gefiltert“ und dadurch eine definierte <strong>Auswahl an Einzeltiteln herausgesucht</strong>, die sich dann im Dividenden-Index wiederfinden. Diese Faktoren können <strong>Höhe der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Kontinuität der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Höhe der Dividende im Verhältnis zur Volatilität</strong> oder ähnliches sein.</p>



<p>Diese Dividenden-Indices sehen dann von ihrer Zusammensetzung völlig anders aus, als der ursprüngliche große Index, aus denen sie gefiltert haben. Einfach weil sich die Kriterien an die Unternehmen unterscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</h2>



<p>Bei vielen Privatanlegern stehen solche Dividenden-ETFs hoch im Kurs. Nicht zuletzt, weil sie oft eine <strong>höhere Ausschüttungsrendite</strong> bieten, als die großen <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Bei einem Dividenden-ETF kannst du im Schnitt mit einer <strong>Ausschüttungsrendite von 3-6 % p.a.</strong> rechnen. Auf den ersten Blick also nicht schlecht für Anleger, die Wert auf einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Geldfluss</a> legen.</p>



<p>Bei den regulären, <strong>globalen Indices</strong> landest du im Schnitt bei <strong>2-3 % Ausschüttungsrendite</strong>. Wohlgemerkt ich spreche hier von der <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungsrendite</a>, <em>nicht</em> von der <strong>absoluten Rendite</strong>, die stets <strong>aus Dividende</strong> und <strong>Kurswachstum</strong> gebildet wird!</p>



<p>Bei <strong>Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</strong> sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SPDR S&amp;P US Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1JKS0)</li>



<li><strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8GD)</li>



<li><strong>iShares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: A0F5UH)</li>



<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8FV)</li>



<li><strong>Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility UCITS ETF</strong> (WKN: A2AHZU)</li>
</ul>



<p>Alle erwähnten Dividenden-ETFs setzen unterschiedliche Schwerpunkte, sind also auch <strong>nur bedingt miteinander vergleichbar</strong>. Du solltest auf jeden Fall im Vorfeld diese Schwerpunkte checken und überprüfen, ob sie für dich persönlich so auch Sinn machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividende vs. Marktkapitalisierung: Machen Dividenden-ETFs Sinn?</h2>



<p>Wo wir schon beim eigentlichen Thema wären: <strong>Lohnen sich solche Dividenden-ETFs überhaupt langfristig</strong>? Wie performen diese denn <strong>im Vergleich zu den Brot-und-Butter-ETFs</strong>?</p>



<p>Nun, hier fällt das Urteil leider wenig zweideutig aus: Grundsätzlich haben Dividenden-ETFs in der Vergangenheit in der Regel <strong>schlechter abgeschnitten als ihre nach Marktkapitalisierung gewichteten Indices</strong>.</p>



<p>Selbst langjährige Kursraketen wie der <strong>SPDR US Dividend Aristocrats ETF</strong> unterlag zuletzt dank Corona seinem Vergleichsindex <strong>S&amp;P 500</strong> deutlich. Mehr dazu weiter unten.</p>



<p><strong>Wieso ist das so?</strong></p>



<p>Wenn die großen Kurstreiber der internationalen Börsen (z.B. die <strong>Tech-Werte aus Amerika</strong>) keine oder nur <strong>geringe Dividenden</strong> zahlen, dann werden diese meistens bei <strong>Dividenden-ETFs automatisch nicht aufgenommen</strong>. Sprich: Du musst ohne die <strong>Amazons</strong>, <strong>Apples</strong>, <strong>Microsofts</strong>, <strong>Teslas</strong> und <strong>Alphabets</strong> dieser Welt auskommen. Bei Dividenden-ETFs auf <strong>Schwellenländer</strong> gilt ähnliches: Hier hast du dann keine <strong>Alibaba</strong>, <strong>JD.com</strong> oder <strong>Tencent</strong> im Depot.</p>



<p>Dividenden-ETFs steigen also <strong>weniger dynamisch im Wert</strong>, da die Highflyer einfach fehlen. Dafür schwanken sie in der Theorie weniger stark, da <strong>stabile Qualität</strong> enthalten sein soll. Nun, auch das gilt in Krisen leider nicht uneingeschränkt, wie wir gleich sehen werden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem Krise: Index wird durchgemischt!</h2>



<p>Die wenigsten Dividenden-ETFs haben die <strong>Finanzkrise 2007/2008</strong> mit durchgemacht. Es gab sie einfach noch nicht. Sie existierten seit ihrer Auflage quasi nur im <strong>Sonnenschein des Börsenaufschwunges der letzten 10 Jahre</strong>. Dieses Jahr kam dann <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die meiner Meinung nach wieder <strong>erste ernstere Krise seit der Finanzkrise 2008</strong>. Und siehe da: Die <strong>Dividenden-ETFs sind durch die Bank stark eingebrochen</strong> und haben sich bis dato (Stand: November 2020) auch <strong>noch nicht wieder erholt</strong>.</p>



<p>Nachfolgende Grafik zeigt hier das ganze Dilemma der Dividenden-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="501" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg" alt="Dividenden-ETFs VErgleich nach Corona" class="wp-image-3362" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-300x147.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-768x376.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona.jpg 1526w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00B9CQXS71,DE000A0F5UH1,IE00B6YX5D40,IE00B8GKDB10,IE00BYYXBF44" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondsweb.de</a></figcaption></figure>



<p>Der <strong>Einbruch</strong> war also vehement und bitter. Die Verluste sind bis heute <strong>noch nicht aufgeholt</strong>. Ganz im Gegensatz zu den <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Hier werden zum Teil schon wieder <strong>neue Höchststände</strong> erreicht (<strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>S&amp;P 500</strong>, <strong>MSCI World</strong>, <strong>DAX</strong> etc.).</p>



<p>Dieser Einbruch hat mich auch dazu bewogen, meine <strong>Investment-Strategie</strong> in Sachen Schwellenländern anzupassen. Hier bespare ich wieder ganz regulär den <strong>FTSE Emerging Markets</strong> bzw. <strong>MSCI Emerging Markets</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die nähere Begründung kannst du im Artikel von damals nachlesen</a>.</p>



<p>Auch bei den populären Dividenden-ETFs aus dem Hause SPDR gab es <strong>herbe Verluste</strong>. Teilweise so starke, dass sie die komplette <strong>10-Jahresrendite in den Keller geschickt haben</strong>.</p>



<p>So hat der SPDR US Dividend Aristocrats <strong>lange Zeit verlässlich den S&amp;P 500 outperformt</strong>. Wenn man nach Corona aber den ETF mit einem gewöhnlichen ETF auf den S&amp;P 500 vergleicht, kommen einem die Tränen. Aktuell (Stand November 2020) sieht das Bild nämlich folgendermaßen aus (Quelle: <strong>fondsweb.de</strong>).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="235" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png" alt="Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500" class="wp-image-3364" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-300x69.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-768x177.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich.png 1166w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500</figcaption></figure>



<p>Du siehst also, der Corona-Crash hat die <strong>gesamte Outperformance</strong> auch hier pulverisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globale ETF – Dividende vs. Marktkapitalisierung</h2>



<p>Aber wie sieht es bei <strong>global gestreuten ETFs</strong> aus? Auch hier besteht leider ein eklatanter <strong>Performance-Unterschied</strong> zwischen einem <strong>globalen Dividenden-ETF</strong> und einem <strong>globalen Marktkapitalisierungs-ETF</strong>. Hier vergleiche ich mal die <strong>beiden beliebten ETFs aus gleichem Hause</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<p class="has-text-align-center"><strong>VS.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="233" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png" alt="Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende" class="wp-image-3365" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-300x68.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-768x175.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2.png 1161w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende</figcaption></figure>



<p>Der eine setzt global auf <strong>dividendenstarke Aktien</strong>, der andere auf <strong>Marktkapitalisierung</strong>. Auch hier zeigt sich: <strong>Marktkapitalisierung liefert langfristig die bessere Performance</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividenden-ETFs <em>müssen</em> automatisch auf Crash reagieren</h2>



<p>Aber was ist der Grund für diese Anfälligkeit für Krisen? Gelten <strong>Dividenden-ETFs</strong>, besonders die auf sogenannte „<em><strong>Aristokraten</strong></em>“, landläufig nicht als besonders „sicher“, da sie angeblich „Qualität“ (<strong>Value</strong>) bieten?</p>



<p>Auch hier findet sich die Antwort in der <strong>Indexzusammensetzung</strong>: Wenn ein Index Unternehmen aufnimmt, die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seit 50 Jahren Dividenden zahlen und/oder erhöhen</a></strong> und diese Unternehmen die <strong>Dividende plötzlich kürzen oder streichen (müssen)</strong>, fliegen diese <strong>ansonsten stabilen Unternehmen auch aus dem Index</strong>. Der Index ist hier wie ein Roboter und sortiert gnadenlos aus. Ein ETF auf diesen Index <strong>muss diese dann automatisch auch verkaufen</strong>, da der Index ja <strong>weiterhin abgebildet werden soll</strong>.</p>



<p>Theoretisch kann der ETF die Aktie erst dann wieder kaufen, <strong>bis sie die Aufnahmekriterien des Index erneut erfüllt</strong>. Also bei <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> (in den USA) müssten sie ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens wieder <strong>25 Jahre folgend ihre Dividende zahlen oder erhöhen</strong>. Bis dahin dürften sie streng genommen nicht im Index landen. Gnadenlos auch hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marktbreite ETFs im Crash stabiler</h3>



<p>Beim <strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> konnte man diesen Umstand deutlich erkennen. Hierin dürfte auch der Grund dafür liegen, dass er sich <strong>bis heute nicht wieder erholt hat</strong>: Die Unternehmen sind einfach rausgeflogen und können erst nach Jahren überhaupt wieder in den Index aufsteigen. Andere Unternehmen sind nachgerutscht.</p>



<p>Bei einem <strong>normalen ETF</strong> fliegen bei einer Krise zwar auch einige Unternehmen raus (z.B. <strong>Wirecard aus dem DAX</strong>), aber oftmals ändert <strong>sich nur die Gewichtung zwischen den Unternehmen in den Top 20</strong>. Die Unternehmen auf den hinteren Rängen beeinflussen die Performance ohnehin weniger. Also ob nun <strong>Apple</strong> oder <strong>Microsoft</strong> auf Platz 1 oder 2 im <strong>ETF</strong> sind, dürfte zu vernachlässigen sein. Hier erfolgt deutlich seltener ein Aussortieren von Unternehmen oder ein Wechsel an der Spitze.</p>



<p>Hier werden eher globale Machtverschiebungen relevant, wenn man einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Welt-ETF</a> hat. Daher dürften <strong>nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs</strong> in Krisen tatsächlich <em><strong>stabiler</strong></em> sein, als die Dividenden-ETFs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Dividendenstrategie, dann mit Einzelaktien!</h2>



<p>Um diesen <strong>Automatismus bei den ETFs</strong> zu umgehen, kann es tatsächlich bei einer <strong>Dividenden-Strategie</strong> mehr Sinn machen, die Strategie mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> umzusetzen. Hier gibt man Unternehmen nämlich die Chance, <strong>kleine Dellen in der Performance und Dividendenzahlung</strong> wieder aufzuholen, ohne dass man sie gleich aus dem Depot wirft (wie es der <strong>Dividenden-ETF</strong> tun <em>muss</em>).</p>



<p><strong>Mc Donalds</strong> kürzt in einem Geschäftsjahr mal die Dividende oder setzt sie aus? Kein Problem, vielleicht <strong>verdoppeln sie sie im Folgejahr dafür wieder</strong>.</p>



<p>Mit <strong>Einzelaktien</strong> bist du hier in ein <strong>weniger starres Korsett gezwungen</strong> und kannst Aktien auch mal in Ruhe „<em>atmen</em>“ lassen. Natürlich gehört hier dann auch wieder die <strong>Analyse von Unternehmen</strong> und die <strong>intelligente Auswahl an Aristokratenaktien</strong> dazu.</p>



<p>Aber generell gilt: <strong>Du wirst im Endeffekt eher selten den nach Marktkapitalisierung gewichteten Markt schlagen</strong>! Eine <strong>Amazon</strong> zahlt eben einfach (noch?) <strong>keine Dividende</strong>, wächst aber wie Sau. Es stellt sich somit ganz grundsätzlich die Frage, ob du überhaupt eine <strong>Dividendenstrategie</strong> als sinnvoll erachtest oder lieber gleich einen langweiligen <strong>MSCI ACWI / World-ETF</strong> kaufst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Dividende verliert!</h2>



<p>Man muss also (leider) <strong>ganz deutlich sagen</strong>: Im <strong>Vergleich Dividenden-ETFs versus marktkapitalisierte  ETFs</strong> verliert stets die Dividenden-Variante. Da es jedoch <em><strong>langfristig</strong></em> immer auf die Gesamtperformance im Depot ankommt, sollte man diesen Fakt bei der <strong>langfristigen Geldanlage</strong> auf jeden Fall berücksichtigen.</p>



<p>Kommt es dir auf den sturen <strong>Vermögensaufbau</strong> an, dann solltest du <strong>marktkapitalisierungsgewichtete ETFs bevorzugen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs</strong> meiner Meinung nach meiden. Denn auch wenn du sie nur beimischst: Sie dürften langfristig <strong>deine Rendite nach unten ziehen</strong>.</p>



<p>Ist dir aber die Gesamtperformance nicht so wichtig und du legst eher <strong>Wert auf eine hohe Ausschüttungsrendite</strong> und möchtest dennoch <strong>keine Einzelaktien</strong> haben, dann können <strong>Dividenden-ETFs</strong> durchaus Sinn machen. Man muss nämlich auch hier sagen: Sie performen anständig. <strong>Wesentlich anständiger als auf dem Tagesgeld oder Girokonto</strong>. Sie verlieren eben nur im Vergleich zu den üblichen marktbreiten ETFs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsicherheitsfaktor Zukunft</h3>



<p>Zudem: Niemand weiß, wie sich die Zukunft entwickelt. Wenn es zum Beispiel einen <strong>Tech-Crash</strong> gibt, könnte der <strong>Fokus auch wieder Richtung Value gehen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs langfristig davon profitieren</strong>. Aber wie gesagt: An der Anfälligkeit für größere Korrekturen ändert sich meiner Meinung nach dadurch nichts.</p>



<p>Für mich machen daher Dividenden-ETFs leider keinen Sinn. Wenn schon ein Fokus auf Dividenden, dann bitte mit einer entsprechenden <strong>Strategie</strong> und mit <strong>Einzelaktien</strong>. Hier ist wohl auch in Zukunft als <strong>Buy-and-Hold-Anleger</strong> einiges zu holen. Wenn auch vielleicht nicht so viel wie mit einem simplen Investment in den <strong>ACWI oder FTSE All-World</strong>. Auch das wird die Zukunft zeigen.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Dividenden-ETFs? Hast du solche in deinem Portfolio? Wenn ja, wieso?</strong></p>



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