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	<title>Generation Y Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Generation Y Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Ruiniert die Generation Z unseren Wohlstand?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 12:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Nomaden der Generation Y]]></category>
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		<category><![CDATA[Generation Z Gefahr für den Wohlstand?]]></category>
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		<category><![CDATA[Millenials Arbeitsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die &#8222;eine Generation erschafft es, die zweite Generation vermehrt es, die Dritte bringt es durch&#8220;. So hört man gerne von älteren und erfahreneren Menschen, wenn es um das Thema Vermögensaufbau bzw. Altersvorsorge oder einfach Immobilienbesitz geht. Heute geht es um diesen Spruch und die Generation Z und ihre veränderten Lebensweisen und was diese für die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/">Ruiniert die Generation Z unseren Wohlstand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap"><em><strong>Die &#8222;eine Generation erschafft es, die zweite Generation vermehrt es, die Dritte bringt es durch&#8220;. So hört man gerne von älteren und erfahreneren Menschen, wenn es um das Thema </strong></em><a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em><strong>Vermögensaufbau</strong></em></a><em><strong> bzw. </strong></em><a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em><strong>Altersvorsorge</strong></em></a><em><strong> oder einfach <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/">Immobilienbesitz</a> geht. Heute geht es um diesen Spruch und die Generation Z und ihre veränderten Lebensweisen und was diese für die Wirtschaft und Gesellschaft bedeuten könnten.</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorurteile über die Generation Z</h2>



<p>In einem anderen anderen Artikel habe ich mich bereits über die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a></strong> geäußert, der auch ich angehöre. Vorab zur Klarstellung: Die genaue Abgrenzung der Generationen ist fließend und ist auch unter Forschern umstritten. Ich vertrete hier aber folgende Definitionen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Generation Y</strong>: Geburtsjahre <strong>1980 &#8211; 1995</strong></li>



<li><strong>Generation Z</strong>: Geburtsjahre <strong>1995 &#8211; 2010</strong></li>
</ul>



<p>Diese Definition deckt sich mit meiner Lebenserfahrung und trifft daher am ehesten meine Zustimmung.</p>



<p>Nun lese ich in letzter Zeit vermehrt Artikel über die neue technikaffine und instagramm-verliebte <strong>Generation Z</strong> und wie diese Generation ticken soll. Ich fasse nachfolgend mal Charakteristika zusammen, die sich so aus den verschiedenen Artikeln ergeben. Danach möchte ich die Charakterzüge kurz bewerten, was jedoch ausschließlich meine <strong>subjektiv empfundene Wahrheit</strong> sein kann:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Generation Z ist technikverliebt</h2>



<p>Im Gegensatz zur <strong>Generation Y</strong> ist die <strong>aktuelle Generation</strong> junger Menschen bereits mit dem <strong>Internet</strong>, Smartphones, <strong>Social Media</strong> usw. aufgewachsen. Das Internet feierte seinen Durchbruch ab etwa 1995. Ab hier änderte sich vieles auf der Welt, sowohl zum Positiven als auch zum Negativen. Gerade die Generation Z wurde schon von Kindesbeinen &#8222;digitalisiert&#8220;. Ein guter Internetanschluss ist für sie nahezu so wichtig wie die tägliche Nahrung.</p>



<p>Bei der <strong>Generation Z</strong> ist die Nutzung moderner Technik etwas Alltägliches geworden. Teilweise sind sie auch sehr professionell im Umgang mit der Technik. Das führt zu einer wesentlich höheren Selbstständigkeit, weil alles &#8222;gegoogelt&#8220; werden kann. Den Weg zur nächsten Bar zeigt Google Maps, Freunde kontaktiert man mit Social Media, Banking erledigt man ebenfalls bequem per Smartphone.</p>



<p>Dass viele der Z-ler auch gleichzeitig zu großzügig mit ihren privaten Daten umgehen, dürfte eine der Lebenslektionen &#8211; wenn nicht DIE Lektion &#8211;  dieser Generation sein.</p>



<p><em>Meine Meinung</em>: Meine eigenen Erfahrungen jeden Tag im Bus bestätigen durchaus dieses Klischee: Sämtliche Blicke der jungen Menschen sind auf das <strong>Smartphone</strong> gerichtet oder sie haben ihre Kopfhörer als Schutzwall gegen die Realität in den Ohren. Konversation oder Austausch mit anderen Menschen findet so gut wie keiner statt. <em><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Smombiefication  (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Smombie" target="_blank">Smombiefication</a></strong></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Smombiefication  (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Smombie" target="_blank"> </a>sozusagen. </p>



<p>Zudem wage ich zu behaupten, dass die junge Generation tendentiell auch mehr Geld für die technische Ausstattung ausgibt als frühere Generationen. Auch extra hierfür aufgenommene <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredite</a> sind keine Seltenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Generation Z ist unsportlich</h2>



<p>Dieses Klischee habe ich aus Berichten, wonach die Bundeswehr beispielsweise bei <strong>Sporttests</strong> feststellt, dass die <a href="https://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-Nachwuchs-fehlt-es-an-Fitness-article20978337.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Z im Vergleich zu ihren Vorgängergenerationen recht &#8222;körperlich degeneriert&#8220;</a> ist. Es sollen <strong>Rekruten bei Sporttests zusammenbrechen</strong> und auch die <strong>Körperkraft</strong> soll im Vergleich zu den Vorgängergenerationen nachgelassen haben. Für die Bundeswehr und ihre Einsatzfähigkeit soll dies ein nicht zu unterschätzendes Problem sein.</p>



<p>Da die <strong>Wehrpflicht in Deutschland abgeschafft</strong> ist, sollte man meinen, dass sich auch nur diejenigen zur Bundeswehr bewerben, die ohnehin an körperlicher Tätigkeit und Beanspruchung interessiert sind. Wenn aber auch hier der Standard so gering ist, kann man sich schon wundern. Früher musste immerhin fast jeder zur Musterung, sportlich wie unsportlich.</p>



<p><em>Meine Meinung</em>: Das sehe ich differenziert. Es mag durchaus sein, dass einzelne junge Menschen körperlich weniger leistungsfähig sind als früher. Andererseits sehe ich viele junge Menschen, die sich gerade über ihren <strong>ausgeübten Sport in Szene setzen</strong> oder sich zum Teil sogar damit in den sozialen Netzwerken identifizieren. </p>



<p>Kaum ein Instagramm-Profil ohne Bild aus dem <strong>Fitnessstudio</strong>, bei den weiblichen Vertretern gerne in Kombination mit dem Anblick einer hautengen Leggins und einem knackigen Po (&#8222;<strong>Insta-Bitches</strong>&#8222;). Auch Sprüche wie &#8222;<em>excuses don&#8217;t burn calories</em>&#8220; und ähnliches, gerne mit einem vorangestellten &#8222;Hashtag&#8220; sieht man nahezu überall. Ob dies nun <strong>Inszenierung statt Sein</strong> darstellt, soll jeder bitte selbst beurteilen.</p>



<p>Ich persönlich würde dem Klischee, gerade in Hinblick auf den <strong>Fitness-Hype</strong>, unterm Strich widersprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Generation Z kann sich nicht konzentrieren</h2>



<p>Von Manchen wird die Generation Z auch als die <strong>Generation ADHS</strong> bezeichnet. Offensichtlich klagen immer mehr Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstellen darüber, dass sich die jungen Menschen nicht mehr längere Zeit am Stück auf eine Tätigkeit konzentrieren kann.</p>



<p><em>Meine Meinung</em>: Für mich ist das kein Problem der <strong>Generation Z</strong>, sondern eher ein Problem von Menschen, die sich zu sehr von ihrem <strong>Smartphone</strong> dominieren lassen. Forschungen haben immerhin festgestellt, dass die meisten Arbeitnehmer alle 10 Minuten <a rel="noreferrer noopener" aria-label="auf ihr Smartphone schauen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.qz-online.de/karriere/karriere-news/artikel/das-lenkt-arbeitnehmer-am-haeufigsten-ab-8489225.html" target="_blank">auf ihr Smartphone schauen</a>. Ein konzentriertes Arbeiten am Stück ist dann natürlich nicht mehr möglich, wenn ständig neue Nachrichten hereinschneien.</p>



<p>Insgesamt deckt sich das mit dem ersten Punkt der <strong>Technikverliebtheit</strong>. Ein Leben ohne Smartphone scheint tatsächlich nicht mehr möglich zu sein. Und das Smartphone selbst senkt lauf Psychologie die Aufmerksamkeitsspanne immer weiter. Bedenklich wenn du mich fragst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Generation Z ist naiv und arrogant</h2>



<p>Nunja auch hier handelt es sich um Erfahrungen von Arbeitgebern mit ihren jungen Angestellten bzw. Azubis. Die neue Generation habe <a rel="noreferrer noopener" aria-label="sehr viele Ansprüche an ihren Arbeitgeber und stelle hohe Forderungen (öffnet in neuem Tab)" href="https://news.kununu.com/generation-z-zwischen-weltrettung-und-yolo/" target="_blank">sehr viele Ansprüche an ihren Arbeitgeber und stelle hohe Forderungen</a>. Teilweise schwanke ihre Einstellung zwischen Hedonismus und Weltrettungsambitionen. Auf der einen Seite fordern sie ohne im Vorfeld etwas geleistet zu haben, auf der anderen Seite möchten sie aber auch verzichten und fordern dies auch von anderen (<strong>fridays for future</strong>).</p>



<p>Insgesamt wird behauptet, dass der Arbeitsplatz für Z-ler weniger wichtig ist. Die Work-Life-Balance muss immerhin stimmen und so ein <strong>Sabbatjahr</strong> wäre doch auch cool. Auch ein Leben als <strong>Influencer</strong>, <strong>Dj</strong> oder <strong>digitaler Nomade</strong> gilt bei vielen als erstrebenswertes Ideal. Man muss nicht erwähnen, dass die Realität dabei oftmals ganz anders aussieht.</p>



<p><em>Meine Meinung</em>: Es stimmt, dass bei der jungen Generation das Wort <em><strong>SINN</strong></em> bei der Arbeit vielleicht größer geschrieben ist, als den Vorgängergenerationen. Entsprechend tun sie sich schwer damit, sinnfreie Tätigkeiten auszuführen, auf die sie keine Lust haben. Man kann dies als faul, träge oder rebellisch ansehen oder eben auch einfach als selbstbewusst. </p>



<p>Ich persönlich finde diesen Charakterzug positiv. Es gibt einfach zu viele Bullshit-Jobs auf dieser Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Generation Z ist assozial und faul</h2>



<p>Hiermit ist gemeint, dass es für viele Vertreter dieser Generation scheinbar verlockender ist, auf der eigenen häuslichen <strong>Couch</strong> einen Netflix-Serien-Marathon zu starten, anstatt mit &#8222;echten Menschen&#8220; etwas Soziales zu unternehmen oder das Haus zu verlassen.</p>



<p><em>Meine Meinung</em>: Natürlich sind Dinge wie <a aria-label="Amazon Prime Video (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2NdjO36" target="_blank">Amazon Prime Video</a>* und <a aria-label="Netflix (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2MlZHQM" target="_blank">Netflix</a>* für die jungen Menschen heute relativ wichtig. Aber fairerweise muss man sagen, dass dies eben lediglich eine Änderung ist, als ein neues Phänomen. Verbrachte die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a> ihre Jugendzeit noch mit<strong> MTV</strong> oder <strong>VIVA</strong>, haben die Menschen Heute wenigstens die Entscheidungshoheit darüber, was sie wann und wie ansehen wollen.</p>



<p>Früher schaute man eben Nachmittags Richterin Barbara Salesch oder das A-Team, heute können die jungen Menschen frei wählen, was natürlich seinen Reiz hat.</p>



<p>Zudem brauchen junge Menschen meiner Meinung nach heutzutage auch mehr Zeit für sich alleine zum abschalten, da zu viel &#8222;<em>sozialer Lärm</em>&#8220; im Täglichen herrscht, wo ebenfalls das <strong>Smartphone</strong> und die <strong>sozialen Medien</strong> ihre Mitschuld tragen dürften. Überall ist man erreichbar und interagiert sozial &#8211; wenn auch &#8222;nur&#8220; digital. Insofern würde ich widersprechen und die Generation Z sogar als besser sozial vernetzt bezeichnen, als die Vorgängergenerationen. Etwas Ruhe sei ihnen dann ab und zu auf der Couch durchaus gegönnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Generation Z neigt zum Sozialismus</h2>



<p>Hier berufe ich mich auf die Erfahrungen eines studierenden Kumpels, der mir oftmals davon berichtet, dass gerade <strong>links-grüne Ansichten</strong> bei seinen Mitstudenten massiv im Trend liegen. Hier spielt vielleicht auch mit rein, dass sich viele junge Menschen ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/bedingungsloses-grundeinkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bedingungsloses Grundeinkommen</a> wünschen. Man könnte also sagen, dass <a aria-label="Kapitalismuskritik (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2TGXiB0" target="_blank">Kapitalismuskritik</a>* bei dieser Generation wieder im Trend liegt.</p>



<p>Ebenso im Trend liegt bei Vielen der <strong>Konsumverzicht</strong> und die Vorliebe für einen eher <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">minimalistischen</a></strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Lebensstil</a>. Schizophrener Weise reist diese Generation aber gleichzeitig auch sehr gerne, was sie wiederum liebend gerne auf Instagramm inszeniert.</p>



<p><em>Meine Meinung</em>: Ich unterliege hier vielleicht einer Wahrnehmungsverzerrung, weil ich mich vermutlich zu viel in Communitys über <a rel="noreferrer noopener" label="finanzielle Freiheit (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">finanzielle Freiheit</a>, <strong>Börse</strong>, <strong>Unternehmertum</strong> etc. herumtreibe. Hier ticken die jungen Menschen natürlich ganz anders. Hier steht Erfolg und das Erreichen von Lebenszielen im Vordergrund und weniger <strong>sozialistische Umverteilungsideen</strong>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wohlstand als Selbstverständlichkeit?</h3>



<p>Dennoch würde es zumindest aus psychologischer Sicht Sinn machen, wenn die <strong>junge Generation</strong> eher <strong>kapitalismuskritisch</strong> aufwächst: Sie haben ein durch die Eltern <strong>gemachtes Nest</strong>, leiden (zumindest in westlichen Staaten) an <strong>keinerlei Mangel</strong> und müssen sich um ihr Alter aufgrund des <strong>anstehenden Erbes</strong> vermutlich wenig Sorgen machen.</p>



<p>Dennoch fände ich es sinnvoll, wenn sich die junge Generation manchmal dennoch mit Fragen beschäftigen würde wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Woher kommt der Wohlstand überhaupt, der mir ermöglicht, dass ich so frei und gut leben kann? Dass ich mir überhaupt solche Gedanken machen kann (<a aria-label="Salon-Bolschewismus? (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salonbolschewist" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Salon-Bolschewismus?</a>)?</li>



<li>Wer sagt denn, dass der Wohlstand überhaupt erhalten bleibt?</li>



<li>Was kann ich dafür tun, dass der Wohlstand bestehen bleibt und die Welt trotzdem gleichzeitig ein besserer Ort für Alle wird?</li>



<li>Wie reagiere ich, wenn der Wohlstand wegbricht?</li>
</ul>



<p>Ich möchte hier keinen Teufel an die Wand malen. Aber wenn man unterstellt, dass die junge Generation vielleicht gerade an der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie" target="_blank">Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide</a> angekommen ist, besteht immer die Gefahr, dass es auch wieder abwärts geht. Die momentane <strong>Situation der Weltwirtschaft</strong> und der deutschen Automobilindustrie lassen hier bereits schlimmes befürchten. Mal schauen, wie &#8222;wetterfest&#8220; die sozialistischen Ideen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Auch wenn vieles in dem Artikel eher negativ herüberkommen mag: Grundsätzlich bin ich ein Fan der neuen Generation Z, gerade weil sie in manschen Punkten herrlich unbequem ist. Neue Ideen haben noch nie geschadet. Sinngebung im Beruflichen kann ebenfalls nie ein Fehler sein.</p>



<p>Dass die <strong>Generation Z</strong> vielleicht in manchen Punkten &#8222;<em>undankbar</em>&#8222;, <em>naiv</em> und <em>arrogant</em> herüberkommen mag, sei ihr verziehen. Wenn sich Etwas ändern soll, dann müssen manchmal vielleicht auch einfach <strong>alte Zöpfe abgeschnitten</strong> werden und <em>tacherles</em> geredet werden. </p>



<p>Gefahrenpunkte sehe ich für die Generation nur, wenn der gewohnte Wohlstand oder gar der (innere oder äußere) Friede in Gefahr sind bzw. nicht mehr existieren.</p>



<p>Ein bisschen zu sehr hat sich die <strong>Generation Z</strong> vielleicht tatsächlich an den <strong>Wohlstand </strong>(der von Anderen geschaffen wurde) gewöhnt. Sollten sich die linksgrünen Ansätze tatsächlich durchsetzen, dann kann es das mit dem Wohlstand auch sehr schnell gewesen sein. Dann dürfte auch plötzlich der tatsächlich wichtige Umweltschutz in der Wichtigkeit wieder nach hinten rutschen.</p>



<p>Die ideologisch getriebene Demontage deutscher Schlüsselindustrieen und die schwächelnde Weltwirtschaft sind hierfür vielleicht erst die kleinen Vorboten.  </p>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Artikel zur Generation Z</h3>



<p>Falls dich das Thema <strong>Generation Z</strong> ebenfalls interessiert, verlinke ich dir nachfolgend noch ein paar externe Artikel über das Thema. Ansonsten hinterlasse gerne deinen Kommentar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a aria-label="Wie die Wirtschaft von der Generation Z profitiert (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.gruenderszene.de/business/wirtschaft-generation-z-profitiert" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie die Wirtschaft von der Generation Z profitiert</a></li>



<li>Betriebe sollten von &#8222;Generation Z&#8220; lernen</li>



<li><a aria-label="Generation Z: Erst das Vergnügen, dann die Arbeit (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/personal/generation-z-erst-das-vergnuegen-dann-die-arbeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Z: Erst das Vergnügen, dann die Arbeit</a></li>



<li><a aria-label="Nach der Generation Z verlieren auch Millennials die Lust am Arbeiten (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article194914883/Nach-Generation-Z-Nun-verlieren-auch-Millennials-Lust-am-Arbeiten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nach der Generation Z verlieren auch Millennials die Lust am Arbeiten</a></li>



<li><a aria-label="Junge Leute haben kein Vertrauen in die Wirtschaft (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/millennials-und-generation-z-junge-leute-haben-kein-vertrauen-in-die-wirtschaft/24588716.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Junge Leute haben kein Vertrauen in die Wirtschaft</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/">Ruiniert die Generation Z unseren Wohlstand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktien – Eine Frage des Alters?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 11:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen von Baby-Boomern]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Bildung von Baby-Boomern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei aktuelle Artikel in der Online-Ausgabe der Zeitschrift WELT haben mich jüngst auf die Frage gebracht, ob Aktienhandel vielleicht eine Frage des Alters sein könnte und somit eher etwas für „jüngere“ Semester. Aktien und Alter &#8211; hängt das etwa zusammen? Wenn man sich nämlich so auf den einschlägigen Portalen, Social-Media-Gruppen, auf Youtube oder auf den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/">Aktien – Eine Frage des Alters?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Zwei aktuelle Artikel in der Online-Ausgabe der Zeitschrift WELT haben mich jüngst auf die Frage gebracht, ob Aktienhandel vielleicht eine Frage des Alters sein könnte und somit eher etwas für „jüngere“ Semester. Aktien und Alter &#8211; hängt das etwa zusammen? </p>



<p>Wenn man sich nämlich so auf den einschlägigen Portalen, Social-Media-Gruppen, auf Youtube oder auf den ganzen <strong>Finanzblogs</strong> so umschaut, könnte einen leicht der Eindruck ereilen, dass Aktien „<em>hipp</em>“ und „<em>inn</em>“ sind und vielleicht nichts Weiteres als ein Jugendtrend, der irgendwann auch wieder vorbeigehen wird.</p>



<p>Aktien als neuer Trend wie seinerzeit in den 90ern die Plateau-Buffalos? Hm.</p>



<p>Konkret ging es um zwei dort erschienene Artikel, welche sich konkret mit der Generation der sogenannten „<strong>Baby-Boomer</strong>“ beschäftigen. Das sind bekanntlich Personen im Alter zwischen <strong>50 und 65 Jahren</strong>, sprich die Elterngeneration der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a> bzw. der Millenials.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baby-Boomer und ihre Lebensversicherung</h2>



<p>Der eine Artikel dreht sich um das Thema <strong>Lebensversicherungen</strong> und aus welchen Gründen und wie diese Generation der Baby-Boomer den Tod des „Auslaufmodells Lebensversicherung“ noch (künstlich?) hinauszögert. Ich möchte hier jetzt nicht zu sehr auf den konkreten Inhalt der Artikel eingehen, die kannst du dir bei Interesse selbst durchlesen und dir deine eigene Meinung bilden.</p>



<p>Auf Lebensversicherungen und ob man sie kündigen sollte, bin ich auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an anderer Stelle</a> bereits eingegangen. </p>



<p>Die Links zu den erwähnten Artikeln findest du später weiter unten. </p>



<p>Kurz umrissen besagen sie aber: Diese Generation leistet zum Teil große Einmalzahlungen an die Versicherer <strong>gegen Ende ihrer Berufstätigkeit</strong>, um durch diese Zahlungen ihre lebenslange Rente aus der abgeschlossenen Versicherung zu erhöhen. Dadurch kurbeln sie natürlich den Umsatz der Versicherungen an, weshalb es dadurch zu statistischen Verzerrungen hinsichtlich der Beliebtheit dieser <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge </a>kommt.</p>



<p>Ob solche Einmalzahlungen Sinn machen, hängt natürlich von der konkreten Ausgestaltung der Police ab. Bei Lebensversicherungen dürfte solch eine Zahlung meiner Meinung nach in den seltensten Fällen Sinn machen (Stichwort: Kosten). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzielle Bildung der Baby-Boomer</h2>



<p>Im zweiten Artikel geht es dann um das Thema finanzielle Bildung. Hier werden Argumentationsansätze geliefert, wieso speziell bei der Generation der <strong>Baby-Boomer</strong> auf dem Gebiet der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gezielte-manipulation-finanzielle-bildung-matrix/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziellen Bildung</a> teils eklatante Defizite vorherrschen. Im Artikel wird außerdem herausgestellt, dass bei dieser Generation alleine schon die <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akzeptanz von Aktien</a> ziemlich gering ist. </p>



<p>Ganze <strong>39 Prozent</strong> der Befragten <strong>in der Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen</strong> gaben demnach sogar an, Börseninvestments aus Prinzip abzulehnen. Traurig aber wahr.</p>



<p>Aktien werden mit <strong>Casino und Glückspiel</strong> in einen Topf geworfen, was natürlich ein fatales Missverständnis bzw. schlicht Unkenntnis der Materie darstellt. Aktien seien zu riskant und daher nicht für die Altersvorsorge geeignet. Dass ich diese Einschätzung nicht teile, kannst du in meinem kürzlich erschienenen Artikel über <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETFs als Altersvorsorge</a> nachlesen.</p>



<p>Auch sind Aktieninvestments durch Privatanleger keinesfalls unmoralisch, was ich ebenfalls <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-und-moral/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> bereits klargestellt habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opfer der Dotcom-Blase</h2>



<p>Einer Einschätzung des Artikels kann ich jedoch absolut folgen. Nämlich dass bei vielen Älteren der Grund für die <strong>Abneigung gegen Aktien</strong> darin begründet liegt, dass sie sich im Jahre 2000 im Rahmen der <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dotcom-Blase" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Dotcom-Blase (öffnet in neuem Tab)">Dotcom-Blase</a></strong> verspekuliert haben, zum Beispiel mit den berühmten Aktien der Deutschen Telekom.</p>



<p>An diese Erklärung glaube ich tatsächlich, weil ich selbst auch schon mit mehreren Vertretern dieser Generation über das Thema Aktien gesprochen habe. Und viele dieser Gesprächspartner sind tatsächlich damals mit <strong>deutschen Tech-Werten</strong> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neuer_Markt" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Neuen Marktes (öffnet in neuem Tab)">Neuen Marktes</a> damals auf die Nase gefallen.</p>



<p>Somit absolut nachvollziehbar an dieser Stelle. Vermutlich war es einfach Frust und Enttäuschung, was die Leute dazu bewogen hat, ab diesem Moment die Börsen zu meiden. Leider haben sie dadurch auch einen der <strong>größten Aufschwünge am Aktienmarkt zwischen 2009 bis heute verschlafen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Generation von Kapitalisten?</h2>



<p>Die Einschätzung, wonach <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> bei jungen Leuten im Trend liegen sollen und derzeit ziemlich gehypt werden sollen, teile ich jedoch nicht. Wenn ich mich in meinem <strong>Freundes- und Bekanntenkreis</strong> so umschaue, stehe ich mit meiner Vorliebe und meinem <strong>Interesse für diese Themen ziemlich alleine</strong> da. Wieso das bei der noch <strong>jüngeren Generation Instagramm</strong> anders sein sollte, will mir nicht so recht einleuchten.</p>



<p>Diese Generation interessiert sich vermutlich eher für aktuellere Themen wie den <strong>Fitness-Lifestyle</strong>, <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Self-Optimization</a></strong>, <strong>Sabbaticals</strong> und einen <strong>alternativen Lebensstil</strong>, der die Finanzen nicht vorrangig in den Vordergrund stellt. </p>



<p>Alleine wenn ich mir die Besucherzahlen und Abonnements von <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Finanzchannels (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/beste-finanzbuecher-tipps-empfehlungen/" target="_blank">Finanzchannels</a> anschaue, kann ich diesen Trend absolut nicht bestätigen. <strong>Schminktipps</strong>, <strong>Katzen-</strong> und <strong>Let’s Play-Videos</strong> haben noch immer ein Vielfaches an Nutzerzahlen. Mit Finanzthemen über EZB und Co. lassen sich demnach nur die wenigsten begeistern, diese dann aber richtig und intensiv.</p>



<p>Finanzen sind und bleiben vermutlich auch immer ein Nischengebiet. Natürlich zum Leidwesen der finanziellen Bildung in Deutschland. <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Ob das vielleicht System hat (öffnet in neuem Tab)">Ob das vielleicht System hat</a>, musst du natürlich für dich selbst beantworten.</p>



<p>Zu den oben erwähnten Artikeln gelangst du hier:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a aria-label="Die Baby-Boomer retten Auslaufmodell Lebensversicherung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article187930530/Lebensversicherung-Die-Baby-Boomer-retten-das-Auslaufmodell.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensversicherung: Die Baby-Boomer retten Auslaufmodell Lebensversicherung</a> von Karsten Seibel (Stand: 31.01.2019)</li>



<li><a aria-label="Baby-Boomer sind die verlorene Börsengeneration (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/finanzen/article187912336/Aktien-Baby-Boomer-sind-die-verlorene-Boersengeneration.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien: Baby-Boomer sind die verlorene Börsengeneration</a> von Frank Stocker (Stand: 31.01.2019)</li>
</ul>



<a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0"></a>



<p>Hast du in deinem Umfeld ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie stehen bei dir die Vertreter der <strong>Baby-Boomer</strong> zum Thema Aktien?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/aktien-eine-frage-des-alters/">Aktien – Eine Frage des Alters?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<title>Gedanken zur Generation Y</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2016 21:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Nomaden der Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Merkmale der Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie der Generation Y]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generation Y &#8211; Oder: Eine Generation auf Abwegen. In diesem Beitrag geht es heute mal um die zwischen 1980 und 1995 geborenen Menschen der Gesellschaft, kurz „Generation Y“ genannt, und ihre Einstellung, unter anderem zum Thema Finanzen. Da ich ebenfalls zu dieser Generation gehöre, werde ich hier nun meine eigenen Eindrücke und Beobachtungen zum Besten...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Generation Y &#8211; Oder: Eine Generation auf Abwegen. In diesem Beitrag geht es heute mal um die <strong>zwischen 1980 und 1995</strong> geborenen Menschen der Gesellschaft, kurz „<strong>Generation Y</strong>“ genannt, und ihre Einstellung, unter anderem zum Thema Finanzen. Da ich ebenfalls zu dieser Generation gehöre, werde ich hier nun meine eigenen Eindrücke und Beobachtungen zum Besten geben.</p>



<p>In zahlreichen Artikeln und Gesellschaftsberichten kann man nachlesen, welche Charakterzüge dieser meiner „Generation Y“ zugeschrieben werden. Sie sind oftmals alles andere als schmeichelhaft. Wir seien „selbstbezogen“, „spießig“, „träge“, „<strong>konsumorientiert</strong>“, leben von Praktikum zu Praktikum und haben angeblich verlernt, für unsere Überzeugungen auf die Straße zu gehen. Darüber hinaus wollen wir uns anscheinend nicht mehr festlegen, weder auf einen Job, noch einen Lebenspartner oder ein überliefertes Gesellschaftskonzept. Noch nicht einmal die nächsten 5 Jahre sind für uns durchgeplant. Wir leben in den Tag hinein.</p>



<p>Insbesondere die Babyboomer unserer Eltern betrachten uns etwas skeptisch, aufgrund unserer fehlenden politischen Ambitionen. Aber möglicherweise tut man uns diesbezüglich unrecht. Die Gründe hierfür werde ich nun nachfolgend schildern und dabei natürlich auch auf den Aspekt „Finanzen“ eingehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>These 1: Die Generation Y ist unpolitisch</strong></h2>



<p>Ja, stimmt in gewisser Hinsicht. Meine Generation geht vielleicht tatsächlich nicht mehr für jeden Scheiss auf die Straße. Sie identifiziert sich weniger mit politischen Parteien, ich würde behaupten die wenigsten meiner Generation gehören überhaupt aktiv einer Partei an. Es wäre aber sehr vermessen, dies darauf zu schieben, dass uns die Welt um uns herum egal wäre. </p>



<p>Vielleicht liegt unsere Verdrossenheit daran, dass die Generation Y im Gegensatz zur 68er-Generation für sich erkannt hat, dass das politische System selbst Teil des Problems und der Missstände ist und keinesfalls ein Teil der Lösung. Ein „Marsch durch die Instanzen“ würde für meine Generation keinen Sinn ergeben, da bereits die Instanzen selbst nicht mehr zeitgemäß sind.</p>



<p>Meine Generation hat vielleicht für sich erkannt, dass es im Endeffekt fast keinen Unterschied macht, welche Partei man wählt. GEZ zahlt man immer. Woher kam der temporäre Erfolg der Piratenpartei? Genau daher. Sie stellte eine Alternative dar. </p>



<p>So wie aktuell eine andere Partei, die sogar mit diesem Wort im Namen um Wähler wirbt. Einen tiefgreifenden, gesellschaftlichen Wandel kann man über die Wege der Politik schwer erreichen. Zu träge, zu saturiert ist das etablierte System. Die Politiker schauen in erster Linie nach sich selbst, die Schwachen in der Gesellschaft kommen unter die Räder, genau wie die Mittelschicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Generation Y vs. Mittelschicht</h3>



<p>Die Reichen haben diesen Missstand schon längst erkannt und sichern ihr Vermögen gegen immer kommunistischere Tendenzen des Sozialstaats und nutzen Steuerschlupflöcher, was ich hier deshalb auch in keinster Weise verurteile. Die Reichen haben dem Normalverbraucher gegenüber möglicherweise einen Erkenntnisvorsprung, so wie es unter anderem auch <strong>Robert T. Kyosaki</strong> in seinen<a href="http://amzn.to/2edDPWJ" target="_blank" rel="noopener"> Büchern</a>* sinngemäß formuliert:</p>



<p>Das politische Establishment, die Gesellschaft und der Staat, versuchen den Menschen in (Existenz-)Angst zu bringen, um ihn sich gefügig zu halten. Die Menschen werden an <a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9 to 5-Jobs</a> als abhängig Angestellte gebunden, an ihre Immobilien und ihre Ehen. Wohl gemerkt alles Faktoren, die das Leben grundsätzlich in eine bestimmte Bahn lenken, mit weitreichenden Folgen, wenn man diese Bahn verlassen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Haus, Ehe, 9-to-5-Job?</h3>



<p>Wer ein Haus, eine Ehe oder einen 9 to 5 Job als Angestellter hat, der richtet sein Leben langfristig danach aus. Er geht weniger Risiko ein und testet seine eigenen Grenzen weniger aus, weil im schlimmsten Fall das gesamte Kartenhaus seiner Existenz über ihm zusammenbricht. Was wenn der Job wegfällt und somit das Einkommen? Wer zahlt die Immobilie die nächsten 20-30 Jahre weiter ab? Angst führt zu Sicherheitsbestreben. Zu viel Sicherheitsbestreben macht spießig. Diese Angst und das daraus resultierende Streben nach Sicherheit ist systemseits gewollt, das habe ich auch bereits <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noopener"><u>hier</u></a> beschrieben.</p>



<p>Die Generation Y hat möglicherweise dieses Korsett erkannt und sucht für sich selbst Auswege aus dieser Situation (<u>eben <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">raus aus dem Hamsterrad</a></u>).</p>



<p>Diese Existenzangst in Kombination mit einem immer größeren Streben nach Sicherheit in allen Belangen führt dann zu dem im Grunde tief verschuldeten <strong>Spießer mit Einfamilienhaus und weißem Lattenzaun</strong>, ganz wie es überall als erstrebenswertes und „normales Leben“ propagiert wird. Dieser Mensch ist innerlich tot und notorisch unzufrieden. Konsum scheint diese innere Lücke dann vordergründig zu schließen. Ein neuer Fernseher, ein neues Auto, ein noch tollerer Urlaub.</p>



<p>Meine Generation ist nicht nicht unpolitisch, sie möchte manchmal schlicht nicht mehr mitspielen im ewigen politischen Spiel. Andere Dinge rücken für die <strong>Generation Y</strong> in den Vordergrund: Das eigene Selbst. Dieses Selbstbewusstsein und die Möglichkeit der Selbstreflexion gegenüber früheren Generationen bringt möglicherweise auch das Internet der frühen 90er mit sich.</p>



<p>Straßendemonstrationen weichen Shitstorms und lebhaften Diskussionen in <a href="https://www.facebook.com/FinanzGuerilla/" target="_blank" rel="noopener">sozialen Netzwerken</a>. Also unpolitisch? Nein, im Gegenteil. Sie lebt die Politik und ihre Überzeugungen nur anders aus, was für das etablierte Parteiensystem natürlich nicht erwünscht ist und dauerhaft zum Problem wird. Die Generation Y nutzt die ihr gegebenen <strong>digitalen Möglichkeiten</strong>. Dennoch gibt es für die Generation Y wichtigere Themen als die Politik, andere Dinge rücken für sie eher in den Fokus:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>These 2: Die Generation Y ist egoistisch</strong></h2>



<p>Wenn man meiner Generation etwas vorwerfen kann, dann dass sie tatsächlich ziemlich selbst bezogen ist. Was aber nicht unbedingt negativ attribuiert sein muss. Kaum eine andere Generation hat sich so sehr auf das eigene Wohlbefinden („<em>chillen</em>“), den eigenen Körper (<em>Diäten, Ernährungstrends, Veganismus</em>) und das eigene Leben (<em>„Work-Life-Balance“, &#8222;YOLO&#8220;</em>) fokussiert wie die Generation Y. <a href="http://www.zeit.de/2016/06/digitale-nomaden-arbeit-arbeitszeit-home-office-schiff" target="_blank" rel="noopener">Digitale Nomaden</a>? Früher undenkbar. Die Generation Y zieht es aber durch…oft mit Erfolg.</p>



<p>Junge Startups, Entrepreneure und nicht zuletzt das Silicon Valley sind die Maßstäbe der Generation Y. Losgelöst von starren Arbeitszeiten des Industriezeitalters, hin zu flexibler Arbeit im Informationszeitalter. Neue Köpfe, neue Ideen, neue Technologien.</p>



<p>Ist Egoismus also wirklich so verwerflich? Wenn man als Generation womöglich erkennt, dass sich so vieles der eigenen Kontrolle entzieht (siehe oben beim Punkt Politik), dann ist es doch legitim, sich auf die Dinge zu fokussieren, die man tatsächlich aktiv gestalten kann, nämlich das eigene <strong>(Job)Leben</strong>, die <strong>Freizeit</strong> und die <strong>menschlichen Beziehungen</strong>.</p>



<p>Dies mag egoistisch wirken, ist aber letztendlich auch ein Ausdruck wieder wachsender <strong>Liberalität</strong> dieser meiner Generation. Frei nach dem urliberalen Motto, dass es einer Gesellschaft umso besser geht, wenn die Individuen sich primär eigenverantwortlich um das eigene Wohl bemühen, ohne dabei aber gleichzeitig das Gemeinwohl völlig aus dem Auge zu verlieren. Individualismus vor Kollektivismus.</p>



<p>Immerhin stellt eine Gemeinschaft vieler emotional und physisch gesunder Individuen gleichzeitig eine insgesamt gesündere Gemeinschaft im Ganzen dar. Dass dieser Drang nach Selbstverwirklichung und Selbstsuche auch Schattenseiten hat, ist ebenso logische wie tragische Konsequenz:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>These 3: Die Generation Y möchte sich nicht festlegen</strong></h2>



<p>Diese These stimmt wiederum. Eine Generation von Sinnsuchern hat es schon qua Definition nicht in die Wiege gelegt bekommen, auf ausgetrampelten Pfaden zu wandeln und sturen Biografien zu folgen. Eine Ehe eingehen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitert? Wozu. Nur weil es so vorgelebt wird? Ist die Ehe Voraussetzung für Liebe? Kann man nicht auch ohne Ehe lieben? Und überhaupt: Gibt es diese <strong>Walt-Disney-Vorstellung</strong> von Liebe überhaupt oder ist auch dies nur ein gesellschaftliches Konstrukt? Fragen über Fragen.</p>



<p>Ein Haus kaufen oder bauen, wozu? Nur um dann 30 Jahre lang der Bank seine Miete zu zahlen?! 45 Jahre im gleichen Job arbeiten, der einem mit der Zeit nicht mehr gefällt und nur des Geldes wegen?! Wozu. Verändern sich die eigenen Interessen und Vorlieben über diese Zeit gar nicht mehr? Ist es sicher, dass der Job-Jugendtraum eines 19-jährigen sich noch mit dem Jobtraum eines 35-jährigen deckt? Entwickelt der Mensch sich ab 19 nicht mehr weiter?!</p>



<p>Doch klar, der Mensch verändert sich mit der Zeit. Oder sollte dies zumindest tun. Sollte dann ausgerechnet die Arbeit, in der man wöchentlich durchschnittlich 35-60 Stunden verbringt, eine ewige Konstante bleiben? Hm. Wie auch immer die individuelle Antwort ausfällt, alleine dass die Frage gestellt wird, unterscheidet die Generation Y im Wesentlichen von der Generation der 68er und der „Deutschland-Aufbauer“ nach dem Krieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Luxusprobleme einer verwöhnten Generation?</h2>



<p>Nun sprechen böse Zungen von „Luxusproblemen“ der Generation Y, die es in dieser Weise nur in einem dekadenten, kapitalistischen und saturierten westlichen Staat geben kann. „<em>Sie sollen dankbar sein, überhaupt einen Job zu haben, andere wären dankbar“</em>. Möglich es so zu sehen, ja. Aber jeder ist in erster Linie er selbst und nicht <em>andere</em>.</p>



<p>Aber ist es tatsächlich so fatal, ständig und alles nach seiner Sinnhaftigkeit und Eignung für das eigene Leben zu hinterfragen? Ebenfalls Ansichtssache. Scheinbar fährt die Generation Y damit bislang ganz gut. Die Zukunft wird es zeigen. Aber wie man auch immer dazu stehen mag, es ist meiner Meinung nach auf jeden Fall besser, sich manche Fragen erst selbst zu stellen und eine Antwort darauf zu finden, <u>bevor</u> man sein Leben grundlegend in die eine oder andere Richtung lenkt.</p>



<p>Wieviele 40-60 jährige, die gerade eine teure Scheidung durchmachen, können dies wohl inzwischen nachvollziehen? Wieviele Männer und Frauen, die sich aus Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrem Beruf aufgrund daraus resultierender psychischer Störungen im Extremfall das Leben nehmen, können dies nachvollziehen?</p>



<p>Eine Generation die über sich und ihren Lebensweg nachdenkt, das ist nicht verkehrt. Dass sie auf ihre Fragen teils kuriose Antworten findet, macht diese Generation im Ganzen umso kreativer als so manche Vorgänger.</p>



<p>Ja, die Generation Y hat ein Problem damit, sich festzulegen. Zumindest auf Dinge, die ihr vorgekaut werden. Auf andere Dinge legt sie sich dann aber sehr wohl fest, nämlich auf Individualität, Sinnsuche und persönliches Wachstum.<strong><br></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>These 4: Die Generation Y ist spießig</strong></h2>



<p>Behaupten oft sogar die eigenen Eltern. <em>„Wir haben früher Grenzen ausgetestet…waren wild…haben gekifft…und haben freie Liebe praktiziert…“</em> hört man von den Alt-68ern. <em>„Ihr spielt nur Videospiele und surft im Internet, wir waren in eurem Alter draußen spielen“</em>. Ok, halten wir mal so fest.</p>



<p>Aber wie sieht es heute mit den Rebellen von damals aus? Saturiert und notorisch unzufrieden, im Sicherheitsdenken im Einfamilienhaus gefangen. Kein Spirit mehr, keine Energie und „draußen spielen“ tut nun die Generation Y, wenn sie sich für den Ironman oder Triathlon fit macht.</p>



<p>In der Jugend Rebell, im Alter Establishment. Nee, die Generation Y handhabt das anders. Konstanter. Wie oben beschrieben, auch meine Generation hat ihre Meinung und kämpft dafür. Nur sind ihre Waffen digitaler und technischer Natur. Oder möchte irgendjemand auch nur ernsthaft bezweifeln, dass der technologische Fortschritt zwischen 2005 und 2016 größer war als zwischen 1965 und 1976? Es macht viel mehr den Eindruck, die Generation Y verfolgt ihre Ziele konstanter, zielstrebiger und gleichzeitig verborgener als die Generationen davor. Kein großes Trara um sich selbst, man handelt einfach und redet nicht viel drüber, so zumindest macht es oft den Anschein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und die Welt erschuf das Internet&#8230;</h3>



<p>Wenn man sich natürlich mit den neuen technischen Errungenschaften nicht auskennt, hält man dieses Verhalten möglicherweise tatsächlich für „spießig“ und für Stubenhockertum. Andererseits: Welcher „spießige“ Vertreter der Generation Y musste bereits seinen Eltern den PC oder das Smartphone einrichten und erklären? Hände hoch. Meine ist oben.</p>



<p>Ach ja stimmt, wir sind ja damit aufgewachsen, das alte Argument. Im Alter von 50+ kann man sich natürlich nicht mehr in neue Dinge einarbeiten, ich vergaß. Da ist das Leben ja zu Ende und das letzte Mal hat man ja in der Schulzeit was Neues gelernt, richtig.</p>



<p>Ein Punkt stimmt aber: Wir sind damit aufgewachsen. Und das hat die Elterngeneration uns in der Jugend und Kindheit jahrelang vorgeworfen. Und heute? Wir ziehen technisch gnadenlos an euch (gemeint: die Elterngeneration) vorbei und entgegnen euch wiederum im Alter wenn ihr vor euren Polit-Talkshows des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sitzt: „Geht doch mal raus…spielen!“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>These 5: Die Generation Y kann nicht mit Geld umgehen</strong></h2>



<p>Hört man auch oft. Meine bisherigen Erfahrungen deuten eher auf das genaue Gegenteil hin. Nachdem die Vorgänger-Generationen sich noch auf <strong>Lebensversicherungen</strong>, <strong>Tagesgeld</strong> und <strong>Bausparverträge</strong> verlassen haben, entwickelt die Generation Y zaghaft ein neues Verständnis von neuer finanzieller Eigenverantwortung. Für sie ist es kein Tabu mehr, mit 20 Jahren die erste Aktie zu kaufen. Da diese Generation alles hinterfragt und sich nicht festlegen möchte, fallen ihr mit der Zeit natürlich auch Versicherungskonzerne und Banken zum Opfer.</p>



<p>Aufgrund der neuen Sinnsuche ist für die Generation Y ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank" rel="noopener">passives Einkommen</a> von enormer Attraktivität. Ein stetiges Einkommen, unabhängig vom Standort, des gewählten Berufs, der Uhrzeit und des Lebensstils, ja, damit kann man diese meine Generation gewinnen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen? Warum nicht. Es passt auf die digitale Generation Y wie die Faust aufs Auge.</p>



<p>Diese Generation weiß, dass durch den technischen Wandel 60-70 Prozent der Berufe in den kommenden Jahrzehnten wegfallen werden. Sie weiß, dass sie sich mit ihrer Rente im Alter von 76 Jahren nur noch den Hintern abwischen kann. Ja sie weiß sogar, dass das Rentensystem an sich aufgrund der Demografie nicht mehr funktionieren wird und Alternativen her müssen. </p>



<p>Dies kann aber nur private Vorsorge sein, notfalls mit Nachweispflicht. Gewerkschaften und Sozialverbände toben und kämpfen weiterhin für den überteuerten Tyrannosaurus Rex „gesetzliche Rente“ und gegen private Initiative. Diese Gruppen leben aber noch im Industriezeitalter der Alt-68er. Die Generation Y aber kennt das Informationszeitalter und lächelt nur.</p>



<p>Sie gründet <strong>FinTechs</strong>, die den etablierten Banken das Leben erschweren. Sie erfinden neue Währungen wie die <strong>Bitcoins</strong> oder gänzlich neue Finanztransaktionssysteme wie die kommende <strong>Blockchain</strong>. Nein, diese Generation ist sehr präsent in Sachen Finanzen. Ein Lichtblick angesichts der Geldvernichter durch Bargeldhortung, Lebensversicherungen und Bausparverträgen der Vorgänger-Generationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber das teure Smartphone muss sein</h3>



<p>Fairerweise muss man aber auch den Kritikern der Generation Y Recht geben: Kaum eine andere Generation hat in ihrer Jugend und in ihrem jungen Erwachsenendasein je verschwenderischer gelebt. So haben die meisten Vertreter dieser Generation ein Smartphone im Wert von über 500 Euro, einen PC, Flachbild-TV, Pkw usw. Und der allmorgendliche Starbucks-Kaffee auf dem Weg zur Schule oder Arbeit muss natürlich auch sein. Und das Partymachen am Wochenende erst…</p>



<p>Ja da besteht in der <strong>Generation Y</strong> noch eindeutig Nachholbedarf, gebe ich zu. Soweit reicht das finanzielle Verständnis dann doch noch nicht aus, um die massenhaften Ausgaben ausfindig zu machen. Verschwendung und Leben im Luxus kann man dieser Generation teilweise durchaus nachsagen. Ihre kommenden Probleme u.a. durch wegfallende Jobs und die dürftige gesetzliche Rente, muss sie durch finanzielle Bildung, die leider nicht in Schulen unterrichtet wird, ausgleichen. Wenn sie das tut, bin ich optimistisch, dass gerade diese Generation unter Ausnutzung ihrer zur Verfügung stehender technischer Mittel, in eine auch wirtschaftlich lukrative Zukunft durchstarten wird.</p>



<p>Letztendlich kann man das Ideal einer Generation Y (<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-unabhaengigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzielle Unabhängigkeit</a>) eben durch Konsumausgaben nicht erreichen. Aber dies ist hinlänglich bekannt (nachzulesen <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank" rel="noopener"><u>hier</u></a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Generation Y – Besteht Hoffnung?</strong></h2>



<p>Ja, für diese Generation besteht Hoffnung. Korrekt ist, dass sie so völlig anders tickt als so manche Generationen davor. Ebenfalls stimmt, dass sie in manchen Belangen undurchsichtig und kompliziert zu sein scheint. Manche Dinge (z.B. kultureller Art) sind ihr fremd, neue Dinge (vor allem in technischer Hinsicht) sind ihr umso vertrauter. Sie hat ihre Ecken und Kanten, wie jede Generation davor. Ihr fehlt das Zukunftskonzept, sie eiert etwas herum. Auch ok.</p>



<p>Aber muss man sich um sie sorgen? Zumindest ab dem Zeitpunkt nicht mehr, wenn jeder für sich seinen eigenen Weg im Leben gefunden hat. Seien es auf ausgetrampelten, bewährten Pfaden oder im Tiefschnee, abseits der Piste. Doch, man kann diese Generation auch lieben. In diesem Sinne…</p>



<p>Möchtest du mehr über meine Generation erfahren? Diese Artikel könnten dich interessieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html" target="_blank" rel="noopener">Warum die Generation Y so unglücklich ist</a></li>



<li><a href="https://www.zeit.de/2013/11/Generation-Y-Arbeitswelt" target="_blank" rel="noopener">Wollen die auch arbeiten?</a></li>



<li><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/generation-y-millennials-usa-wirtschaft-konsum" target="_blank" rel="noopener">Sie erfüllen die Erwartungen einfach nicht</a></li>



<li><a href="https://www.karriere.de/karriere/mehr-leichtigkeit-im-arbeitsleben-164497/" target="_blank" rel="noopener">Mehr Leichtigkeit im Arbeitsleben</a></li>
</ul>



<p><em>Hinweis: Dieser obige Beitrag enthält diverse satirische Verallgemeinerungen, was absolut nicht ungewollt ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/">Gedanken zur Generation Y</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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