<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Finanzkrise Archive | FinanzGuerilla.de</title>
	<atom:link href="https://www.finanzguerilla.de/tag/finanzkrise/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 16 Nov 2025 21:15:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2025/11/cropped-Finanzguerilla_Logo-FB-32x32.jpg</url>
	<title>Finanzkrise Archive | FinanzGuerilla.de</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>ETF-Sparplan in der Krise &#8211; Hält das Bollwerk?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2019 15:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschnittskosteneffekt]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[ETFs in der Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=2478</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gefühlt mehren sich in letzter Zeit wieder kritische Stimmen, die von einer baldigen heftigen Korrektur oder gar Krise an den Finanzmärkten warnen. Nicht nur die Finanzmärkte sollen hierbei stark unter die Räder kommen, sondern auch gleich die gesamte Weltwirtschaft und damit auch der gute alte ETF-Sparplan. Sei es nun 2020 oder ein weniger konkreter Zeitpunkt,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/">ETF-Sparplan in der Krise &#8211; Hält das Bollwerk?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><em><strong>Gefühlt mehren sich in letzter Zeit wieder kritische Stimmen, die von einer baldigen heftigen Korrektur oder gar Krise an den Finanzmärkten warnen. Nicht nur die Finanzmärkte sollen hierbei stark unter die Räder kommen, sondern auch gleich die gesamte Weltwirtschaft und damit auch der gute alte ETF-Sparplan. Sei es nun 2020 oder ein weniger konkreter Zeitpunkt, der Tenor der Warner ist überall ähnlich: Es gilt, sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen.</strong></em></p>



<p>Auch ich habe daher bereits auch Artikel über <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krise</a>, <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorgen</a> verfasst, wo ich dir meine Meinung zu den Weltuntergangsszenarien aufzeige.<br>Nun soll es heute aber mal speziell um das Konstrukt <strong>ETF-Sparplan</strong> gehen und wie sich das gefühlt überall propagierte Allheilmittel für den Privatanleger in Krisenzeiten schlägt.</p>



<p>Hierzu möchte ich auf einige Kritikpunkte an ETFs eingehen, die ich ebenfalls gefühlt in letzter Zeit häufiger antreffe:<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik 1: ETFs sind neu und haben sich in echten Krisen noch nie bewähren müssen</h2>



<p>Das ist richtig. ETFs gibt es tatsächlich erst seit Anfang der 10er Jahre, sprich etwa ab <strong>2010-2012</strong>. Somit war die <strong>letzte Krise bereits vorüber</strong> und die ETFs haben genau den goldenen Zeitpunkt nach 2009 erwischt, wo es auf breiter Linie nahezu überall aufwärts ging.</p>



<p>Ich gehe daher auch davon aus, dass <a href="https://www.finanzguerilla.de/altersvorsorge/etf/">ETF</a>s bei der nächsten Krise stark unter die Räder kommen.</p>



<p><strong>ABER</strong>: Es zeigt sich in der Vergangenheit, dass sich die Märkte oftmals nach wenigen Jahren wieder erholt haben. Ok, jetzt mag vielleicht wieder das Beispiel Japan kommen. Ich spreche aber von <strong>weltweiten Indices</strong>, wie dem <strong>MSCI World</strong> oder dem <strong>ACWI</strong>. Eben nicht von einem Länderindex wie dem DAX oder Nikkei. In meinen Augen macht es keinen Sinn, in einzelne Länderindices zu investieren.</p>



<p>Wenn ETF, dann global. So zumindest mein Credo, worüber man sicherlich auch diskutieren kann.</p>



<p>Ich glaube nicht an eine Krise, in der es GLOBAL mit den großen Indices (und ihren darin enthaltenen weltweiten <strong>1600-3500 Unternehmen</strong>) dauerhaft <strong>über mehrere Jahre</strong> oder <strong>Jahrzehnte</strong> <strong>abwärts</strong> geht. Selbst eine Stagnation wie in Japan halte ich für sehr unwahrscheinlich.</p>



<p>Also: Ja, ETFs sind neu. Ja, sie haben noch keine schlimme Krise gesehen. Die Indices sind aber älter und existieren teilweise schon seit den 70ern, wie das Beispiel des populären <strong>MSCI World</strong> zeigt. Wenn ein ETF die Indices möglichst genau und vor allem physisch (!) abbildet, sehe ich hier keine Probleme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik 2: Die Renditen von ETFs mit den 7% p.a. sind geschönt</h2>



<p>Auch diesen Einwand kann ich nachvollziehen. Da kann man noch so oft auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="zinsen-berechnen.de (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php" target="_blank">zinsen-berechnen.de</a> seine Strategie abbilden und genau tracken, wann genau die <a rel="noreferrer noopener" label="finanzielle Freiheit (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">finanzielle Freiheit</a> erreicht ist. Eines ist aber Fakt: Die Zinsen werden nicht wie bei „<em>richtigen</em>“ Zinsen <strong>regelmäßig und planbar</strong> reinkommen. Das Ganze wird schwanken. Und zwar brutal. </p>



<p>Teilweise werden wir mit unserem <strong>ETF-Sparplan</strong> auch ins Minus gehen. Teilweise auch sehr deutlich. Zinsrechner helfen hier nunmal nur bedingt weiter. Sie helfen nämlich nur wenn es um das <strong>Endziel und dessen Definition</strong> geht. Sie helfen aber wenig auf dem Weg dorthin. </p>



<p>ABER: Die <strong>Zins- und Performanceproblematik</strong> ist kein ETF-Problem, sondern generell das Problem bei zinslosen Anlagen wie eben <strong>Aktien als Sachwerte</strong>. Das gilt genauso für <strong>aktiv gemanagte Fonds</strong> oder auch <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Einzelaktien</a>. Selbst die <strong>Dividenden bei Einzelaktien</strong> sind in der Regel nicht linear, sondern können von Jahr zu Jahr und auch währungsbedingt schwanken oder ganz wegfallen.</p>



<p>Alle Sachwerte performen langfristig in einem gewissen Rahmen, eine lineare Zinskurve, um den Erfolg zu tracken, macht aber keinen Sinn.</p>



<p>Wer Zinsen möchte, muss eben in <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Zinsprodukte (öffnet in neuem Tab)">Zinsprodukte</a>* gehen. Und die sind aktuell ziemlich ausgebombt.</p>



<p>Langfristig sind aber nach wie vor Renditen von den angegebenen <strong>6-9% p.a.</strong> möglich. Diese setzen sich aber aus Jahren mit <strong>hohen Gewinnen</strong> und Jahren mit <strong>hohen Verlusten</strong> <strong>unterm Strich</strong> zusammen, sind daher nicht planbar.</p>



<p>Wer damit nicht umgehen kann, der sollte lieber greifen zu……Hm, ja wozu denn? Richtig. Im Prinzip ist die <strong>Aktienanlage</strong> seit Wegfall der <a href="https://c.trackmytarget.com/xsjlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Zinsen (öffnet in neuem Tab)">Zinsen</a>* tatsächlich recht alternativlos. Zumindest für den schlauen Privatanleger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik 3: ETFs eignen sich erst ab einer Laufzeit von 10 Jahren aufwärts</h2>



<p>Hintergedanke dieser Kritik sind die hohen Schwankungen und die Gefahr, tatsächlich mit seinem <strong>ETF über Jahre im Verlust</strong> zu sein und dadurch z.B. seine <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge</a> zu gefährden. Nunja, ich persönlich sehe ETFs auch als Mittel der Wahl bei Anlagen im <strong>5-Jahres-Zeitraum</strong>. Wieso? Lass es mich erklären:</p>



<p>Mal angenommen der ETF performt ordentlich und macht in einem Jahr <strong>11 % Gewinn</strong>. Was spricht denn dagegen, einen solchen ETF auch mal zu verkaufen, eine kleinere Korrektur abzuwarten und mit dem gleichen Geld mehr Anteile beim Neueinstieg mitzunehmen?</p>



<p>Meiner Meinung nach verbinden die Leute mit den ETFs zu sehr den Gedanken von „<strong>Buy and Hold</strong>“. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein. ETFs eignen sich nämlich auch wunderbar als eine Art „<em><strong>Indexzertifikat auf Sondervermögensbasis, jedoch ohne Emittentenrisiko</strong></em>“. Will heißen: Du kaufst dir z.B. einen Dax-ETF bei einem Indexstand von 11.000 Punkte.</p>



<p>Der Index steigt auf 12.000 Punkte. Hier könntest du dann den ETF unkompliziert und durch den Wegfall von <strong>Ausgabeaufschlägen und Rücknahmegebühren</strong> (im Vergleich zu aktiven Fonds) auch halbwegs preiswert einfach wieder verkaufen und deine Gewinne sichern.</p>



<p>Will heißen: Man kann mit ETFs auch wunderbar <strong>Markettiming</strong> betreiben oder sie als <em>Spekulationsobjekte</em> missbrauchen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.</p>



<p>Also: Ein Anleger ist nicht dazu verdammt, mit seinem ETF und Index<strong> sehenden Auges bei einer Krise mit in den Untergang</strong> zu marschieren. Er kann vorher raus und später wieder rein. Oder er sichert seine bisherigen Gewinne mit einem <strong>Stop Loss</strong> ab oder setzt einen <strong>Trailing Stop Loss</strong> wenn es mal außergewöhnlich gut lief und er im Markt bleiben will. </p>



<p>Wichtig ist dabei nur, später nicht wieder teurer einzusteigen. Dann wäre man nämlich mit Buy and Hold wohl unterm Strich tatsächlich besser gefahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik 4: Der Cost-Average-Effekt ist eine Lüge</h2>



<p>Auch hier handelt es sich nicht um eine spezielle Problematik von <strong>ETF</strong>s. Generell eignen sich gängige Angebote (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="ETF-Sparplan von Weltsparen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.weltsparen.de/sparplan/etf-sparplan/" target="_blank">ETF-Sparplan von Weltsparen</a>) in volatilen Zeiten ausgezeichnet. Durch die <strong>Automatisierung</strong> kaufst du monatlich immer für den <strong>gleichen Betrag</strong> Fiat-Geld Fonds- bzw. ETF-Anteile. Wenn der Kurs niedrig ist mehr, wenn der Kurs gestiegen ist, entsprechend weniger.</p>



<p>Viele missverstehen aber den <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/mit-wenig-geld-an-der-boerse-investieren-aktiensparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cost-Average-Effekt</a></strong> als einen Effekt, der angeblich zu einer <strong>Überrendite</strong> führt. Und das ist schlicht und ergreifend nicht immer so. Er KANN zu einer Überrendite gegenüber dem <strong>Einzelkauf</strong> führen, genauso wie zu einer <strong>Unterrendite</strong>. Studien haben sogar inzwischen finanzmathematisch nachgewiesen, dass ein Anleger mit einem Einmalinvestment meistens leicht besser abschneidet.</p>



<p>Dennoch rate auch ich immer zum ETF-Sparplan, denn: Er ist automatisiert, beruhigt die Nerven und zwingt zum Sparen. Und da viel an der <strong>Börse Psychologie</strong> ist, ist dies schonmal sehr sehr viel wert.  </p>



<p>Also: Nein, der <strong>Durchschnittskosteneffekt ist keine Lüge</strong>, diesen Effekt gibt es mathematisch tatsächlich. Eine Lüge ist lediglich, dass man mit dem CAE <strong>automatisch besser</strong> abschneidet, als wenn man das Geld auf einmal investiert. Oder in dem Missvertändnis, wonach der COA eine spezielle Investmentstrategie darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum ETF-Sparplan:</h2>



<p>Unter dem Strich bleibt abzuwarten, wie sich die „neuen“ ETFs in der Krise schlagen werden. Ich persönlich freue mich auch auf diesen Lerneffekt, wenngleich er sehr schmerzhaft sein wird. </p>



<p>Dass man damit sein Geld <strong>komplett verliert</strong>, halte ich jedoch für nahezu ausgeschlossen. Auch dass ETFs einfach <strong>liquidiert</strong> werden, sehe ich gelassen. Die von mir immer <strong>empfohlenen globalen Schlachtschiffe</strong> haben mittlerweile so viele Anlegergelder gesammelt, sodass eine Schließung aufgrund fehlender Lukrativität eher unwahrscheinlich sein dürfte.</p>



<p><strong>Cost-Average-Effekt</strong> hin oder her, ich bin dennoch Befürworter von der Lösung als <strong>ETF-Sparplan</strong>. Zum Einen muss man sich nicht groß kümmern, zum Anderen erwischt man ja sogar vielleicht eine größere Krise, während derer man dann jeden Monat günstiger mehr Anteile erwirbt.</p>



<p><strong>Wie stehst du zum ETF-Sparplan? Nutzt du einen solchen zur Altersvorsorge oder zum Vermögensaufbau?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/">ETF-Sparplan in der Krise &#8211; Hält das Bollwerk?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuerfrei Gold kassieren</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 17:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[EUWAX Gold]]></category>
		<category><![CDATA[EUWAX Gold II]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Gold als Absicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gold in einer Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold physisch kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold-ETC]]></category>
		<category><![CDATA[Gold-ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Goldaktien]]></category>
		<category><![CDATA[Goldminen]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied EUWAX Gold 1 und 2]]></category>
		<category><![CDATA[Xetra-Gold]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=2213</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wieso ich EUWAX Gold II in mein Portfolio aufgenommen habe, möchte ich dir hier erläutern. In einem meiner letzten Artikel habe ich dir bereits die verschiedenen Möglichkeiten dargestellt, wie man als Privatanleger in den Rohstoff „Gold“* investieren kann und für welche Möglichkeit ich mich entschieden habe und aus welchen Gründen. Für mich gehört Gold in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/">Steuerfrei Gold kassieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wieso ich EUWAX Gold II in mein Portfolio aufgenommen habe, möchte ich dir hier erläutern. In einem meiner letzten Artikel habe ich dir bereits die verschiedenen Möglichkeiten dargestellt, wie man als Privatanleger in den Rohstoff „<a href="https://amzn.to/2SvsPDF" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Gold (öffnet in neuem Tab)">Gold</a>“* investieren kann und für welche Möglichkeit ich mich entschieden habe und aus welchen Gründen. </p>



<p>Für mich gehört Gold in jedes ausgewogene Portfolio, natürlich nur zu einem gewissen Prozentsatz (etwa 5-10%). Zur Erinnerung: Du hast grundsätzlich nachfolgende Möglichkeiten, dein privates Depot um den Rohstoff Gold zu ergänzen bzw. von dessen Entwicklung zu profitieren: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Physisches Gold kaufen</strong> (Barren und Münzen) und in den heimischen Tresor packen oder bei der Bank einschließen lassen (Angebote zum Beispiel <a aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2Nx1obP" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>*)</li>



<li><strong>Partizipationszertifikate</strong> (1:1-Zertifikate)</li>



<li>Differenzkontrakte (<a href="https://www.finanzguerilla.de/cfd/">CFD</a>s)</li>



<li>Einzelaktien von Goldminenunternehmen</li>



<li><strong>Gold-ETFs</strong></li>



<li>Gold-ETCs (physisch hinterlegt)</li>
</ul>



<p>Weitere Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten kannst du bei Interesse in meinem Gold-Artikel nochmal nachlesen. <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht&#8217;s zu meinem Artikel über Gold</a>.</p>



<p>Auf weitere, eher exotischere, Möglichkeiten (<strong>Optionen</strong>, <strong>Futures</strong>, binäre Optionen etc.) gehe ich hier bewusst nicht ein. Diese Möglichkeiten liegen auch außerhalb meines Circle of competence, wie man Neudeutsch so sagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gold in einer Finanzkrise</h2>



<p>Auch wenn sich in den letzten Jahren die gegenseitigen Abhängigkeiten von Assets in Krisenzeiten verändert haben mögen, gehe ich nach wie vor davon aus, dass <a aria-label="Gold (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2SvsPDF" target="_blank">Gold</a>* in einer kommenden schlimmen <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzkrise</a> überdurchschnittlich performen wird oder <strong>zumindest wenig bis nichts</strong> an Wert verlieren wird.</p>



<p>Gold ist und war schon immer begehrt seit es Menschen gibt. Dadurch dass der <strong>Rohstoff</strong> begrenzt ist, dürfte auch die Inflation dem Gold wenig bis nichts anhaben. Was will man also mehr von einem „Versicherungsbaustein“ im Depot?</p>



<p>Ich habe dir damals erläutert, wieso ich mich für <strong>EUWAX Gold</strong> (WKN: <strong>EWG0LD</strong>) entschieden habe. Nun, diese Entscheidung habe ich etwas „modifiziert“. Anstatt dem EUWAX Gold bespare ich inzwischen dessen Nachfolger, <strong>EUWAX Gold II</strong> (WKN: <strong>EWG2LD</strong>), weiterhin natürlich monatlich per Sparplan.</p>



<p>Die genauen Unterschiede beider <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-etcs-bald-nicht-mehr-steuerfrei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETCs</a> kannst du auf der <a aria-label="offiziellen Seite der Boerse Stuttgart über EUWAX-Gold (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.euwax-gold.de/" target="_blank">offiziellen Seite der Boerse Stuttgart über EUWAX-Gold</a> in einem Direktvergleich nachlesen. Für mich hat zur Entscheidung vor allem ein neuerer erfreulicher Aspekt beigetragen: </p>



<p><strong><em>Kurssteigerungen von EUWAX Gold II werden nach einem Jahr Haltedauer wie physisches Gold behandelt, sie sind somit steuerfrei! </em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gold-ETC steuerfrei wie physisches Gold</h2>



<p>Grund für die Steuerfreiheit ist ein Urteil des <strong>Bundesfinanzhofs</strong> aus dem Jahre 2015 (<strong>VIII R 4/15 und VIII R 35/14 vom 12. Mai 2015</strong>). Das damalige Urteil bezog sich jedoch zunächst nur auf die steuerliche Behandlung von <strong>XETRA-Gold</strong>, einem Konkurrenzprodukt der Börse Frankfurt.</p>



<p>Inzwischen wurde die Rechtsprechung bezüglich XETRA-Gold jedoch auch auf die Behandlung von EUWAX Gold II ausgeweitet (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&amp;artid=2018124810&amp;titel=Steuerabzug-bei-Euwax-Gold-II-entfaellt" target="_blank">Quelle</a>).</p>



<p>Konkret bedeutet das: Du kaufst dir die EUWAX Gold II-Zertifikate (nichts anderes ist EUWAX-Gold im Grunde), <strong>hältst diese über 1 Jahr</strong> im Depot und verkaufst sie anschließend wieder mit Gewinn. Hier ist dann der Kursgewinn komplett steuerfrei. <strong>Eine Ausübung des Anrechts auf Lieferung des Goldes ist also keine Voraussetzung</strong>. Feine Sache.</p>



<p>Da Gold keine regelmäßige Rendite abwirft, muss man also auch nichts bezüglich Ausschüttungen beachten. Auch dürfte es keine Vorabbesteuerung durch das neue Investmentsteuerreformgesetz geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EUWAX Gold II ersetzt EUWAX Gold</h2>



<p>Gerade dieses Argument hat mich dann dazu bewogen, von EUWAX Gold I auf EUWAX Gold II zu wechseln. <strong>Zudem performt EUWAX Gold 2 besser als EUWAX Gold 1</strong>. Halt, Moment. Wie bitte?</p>



<p>Ja, hier frage auch ich mich, wie das denn im Detail zustande kommen kann. Vergleichen wir mal beide Produkte miteinander (z.B. über <a rel="noreferrer noopener" aria-label="justetf.com (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.justetf.com/de/" target="_blank">justetf.com</a>):</p>



<p>Sowohl EUWAX Gold 1 als auch 2 bilden exakt den gleichen <strong>Basiswert</strong> ab, nämlich den <strong>Goldkurs</strong>, welcher weltweit in Dollar beziffert wird. Somit müssten rein logisch betrachtet eigentlich beide Produkte <em>identisch performen</em>, nämlich analog dem Goldpreis, eben ganz wie ein normales <a href="https://www.finanzguerilla.de/zertifikate/">Partizipationszertifikat</a>.</p>



<p>Nun, dem ist aber nicht so. Ich habe mal beide Produkte miteinander verglichen und zeige dir in der nachfolgenden Tabelle die von mir festgestellten wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten (Stand: <strong>27.02.2019</strong>, Quelle: <strong>justetf.com</strong>):</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td></td><td><strong>EUWAX Gold </strong></td><td><strong>EUWAX Gold II </strong></td></tr><tr><td><strong>WKN</strong></td><td><strong>EWG0LD </strong></td><td><strong>EWG2LD </strong></td></tr><tr><td>Index</td><td>Gold</td><td>Gold</td></tr><tr><td><strong>Indextyp</strong></td><td><strong>Kursindex</strong></td><td><strong>Total Return Index</strong></td></tr><tr><td>Auflagedatum</td><td>15.08.2012</td><td>09.10.2017</td></tr><tr><td>Fondsgröße</td><td>346 Mio.</td><td>71 Mio.</td></tr><tr><td>Ausschüttungen</td><td>Thesaurierend</td><td>Thesaurierend</td></tr><tr><td><strong>Performance</strong></td><td></td><td></td></tr><tr><td>1 Monat</td><td><strong>2,68%</strong></td><td><strong>3,71%</strong></td></tr><tr><td>6 Monate</td><td><strong>12,69%</strong></td><td><strong>13,81%</strong></td></tr><tr><td>1 Jahr</td><td><strong>6,22%</strong></td><td><strong>7,80%</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Bessere Performance von EUWAX Gold II</h2>



<p>Wie du siehst performt EUWAX Gold II also tatsächlich durchgehend besser als das erste EUWAX Gold. Ich kann mir darauf noch keinen richtigen Reim machen, auch nicht darauf, wie <strong>Gold</strong> überhaupt ein „<strong>Total Return Index</strong>“ sein kann, sprich ein <strong>Performanceindex</strong> inklusive Barausschüttungen. Bei Gold gibt es nunmal keine Ausschüttungen oder laufende „Renditen“. Keine Ahnung was die also ausschütten und in den Index reinvestieren wollen.</p>



<p>Wäre natürlich möglich, dass es sich um einen Fehler handelt, allerdings muss die unterschiedliche Performance ja irgendwo her kommen.</p>



<p>Vielleicht entgeht mir aber auch etwas ganz Offensichtliches, dann würde ich mich freuen, wenn du mich in den Kommentaren unten erleuchtest <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ich gehe weiterhin davon aus, dass <strong>Gold</strong> in der nächsten Krise überdurchschnittlich performen wird und somit den zu erwartenden Drawdown im <strong>Aktien- oder Anleihen-Depot</strong> abmindern kann. Vor allem wenn Aktien- und Anleihemärkte offenbar nicht mehr korrelieren (Aktien hoch &#8211; Anleihen runter und umgekehrt) wie früher, könnte Gold als neuer sicherer Hafen eine durchaus berechtigte Funktion einnehmen.</p>



<p>Wenn dem nicht so ist, dann fungiert es immerhin als eine Art <strong>inflationsgeschützter „Wertspeicher“</strong>, dadurch ist es theoretisch immernoch besser als ein <strong>Tagesgeldkonto</strong> mit seiner inflationsbedingten Negativrendite (zumindest derzeit). </p>



<p>Zudem können einem dann auch <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Negativzinsen oder die geplante Abschaffung von Bargeld durch den IWF (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article188528229/Bargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html" target="_blank">Negativzinsen oder die geplante Abschaffung von Bargeld durch den IWF</a> herzlich egal sein. Das Geld wurde einfach in Gold &#8222;transformiert&#8220;, Negativzinsen verlieren ihren Schrecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rendite durch Spekulation</h3>



<p>Durch die Möglichkeit des steuerfreien Verkaufes nach einem Jahr Haltedauer lassen sich Kauf und Verkauf dann auch ganz gut und kostengünstig timen und sich vielleicht doch noch zusätzliche Rendite aus dem <strong>renditelosen Rohstoff Gold</strong> ziehen.</p>



<p>Kurzum: Mir gefällt EUWAX Gold II bis jetzt ganz gut, weshalb es für mich den Edelmetall-Teil meines Portfolios abbildet. Dennoch schließe ich nicht aus, mir zukünftig vielleicht auch die eine oder andere Goldmünze zuzulegen.</p>



<p><strong>Was hältst du von Gold, speziell von Gold-ETCs in Anbetracht möglicher Finanzkrisen oder Crashs?</strong></p>



<p><em>Disclaimer: Ich stehe in keinerlei geschäftlicher Verbindung zur Börse Stuttgart oder dem Produkt EUWAX Gold II. Durch die Veröffentlichung dieses Textes erhalte ich keinerlei Zuwendungen des Anbieters oder von Dritten. Es handelt sich hier nur um meine eigene persönliche Meinung als Privatanleger. Wie im Text transparent dargestellt, halte ich selbst Anteile von EUWAX Gold II. </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/">Steuerfrei Gold kassieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>24</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krise und dann? Depotabsicherung für den Ernstfall</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2018 17:49:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Depotabsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=1719</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was wenn die Krise kommt? Wie ich schon an anderer Stelle und in anderen Beiträgen erwähnt habe, verfolge ich für mein privates Wertpapier-Depot die so genannte &#8222;Core-Satellite-Strategie&#8220;. Meine Variante sieht demnach so aus, dass ich einen festen Kern (aktuell 3 ETF und 1 Einzelaktie) regelmäßig, konsequent und komme was wolle monatlich bespare. Dies dient zum...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/">Krise und dann? Depotabsicherung für den Ernstfall</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Was wenn die Krise kommt? Wie ich schon an anderer Stelle und in anderen Beiträgen erwähnt habe, verfolge ich für mein privates Wertpapier-Depot die so genannte <strong>&#8222;<em>Core-Satellite-Strategie&#8220;</em></strong>. Meine Variante sieht demnach so aus, dass ich einen festen Kern (aktuell <strong>3 ETF</strong> und <strong>1 Einzelaktie</strong>) regelmäßig, konsequent und komme was wolle <strong>monatlich</strong> bespare. Dies dient zum einen dem Vermögensaufbau, zum anderen meiner <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altersvorsorge durch ein passives Einkommen</a>. Hierzu nutze ich die Möglichkeit bequemer <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Wertpapiersparpläne</strong></a>, die automatisch am 1. oder 15. eines Monats erfolgen, wenn ich sie einmal eingerichtet habe.</p>



<p>Rund um diesen Kern (<em>Core</em>) habe ich mir in der Vergangenheit mein Aktiendepot aus <strong>Einzelaktien</strong> aufgebaut. Hierzu habe ich auch zunächst die Möglichkeit von Sparplänen genutzt, einfach um auch nennenswerte Positionen aufzubauen und ein Gefühl für die Wertschwankungen der Einzelwerte zu bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn die Krise kommt</h2>



<p>Was aber nun, wenn die nächste <strong>Finanzkrise</strong> oder zumindest eine <strong>heftige Korrektur</strong> kommt? Bin ich dann mit meiner Strategie noch gut aufgestellt, sodass ich mich damit auch wohlfühle? Ist so eine Krise gar existenzgefährdend? Wie reagiere ich auf die Krise? Passt also die Strategie noch?</p>



<p>Diese Frage habe ich mir die letzten Wochen gestellt und bin zu <strong>zweierlei Ergebnissen</strong> gekommen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Core-Depot</h3>



<p>Im Falle des <strong>Cores</strong> bin ich meiner Einschätzung nach halbwegs krisenfest. Die monatlichen Käufe laufen weiter, im Falle einer Krise profitiere ich vom Cost-Average-Effekt und <strong>günstigeren Durchschnitts-Kaufkursen</strong>. Somit sind Korrekturen oder Crashs (zumindest in der Anfangsphase des Depots) gerne gesehen. Mit <em>Anfangsphase</em> meine ich die <strong>erste Hälfte der gesamten Investitionsdauer</strong>, also bei 20 Jahren Laufzeit die ersten 10, bei 10 Jahren Laufzeit die ersten 5 etc.</p>



<p>Bei ETFs ist zusätzlich noch von Vorteil, dass im Prinzip ein <strong>Totalverlust des Kapitals</strong> nahezu unmöglich ist. Dann müssten schon (bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">physisch replizierenden ETF</a>s) alle darin enthaltenen Unternehmen gleichzeitig Pleite gehen. Bei risigen Indices wie dem <strong>MSCI-World</strong> (über 1600 Unternehmen) oder dem <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>FTSE-All World</strong></a> (über 3000 Unternehmen)</p>



<p>Erst kurz bevor der eigene Bestand &#8222;<em>zu Geld gemacht</em>&#8220; werden soll, wären größere Crashs ärgerlich und womöglich fatal. Wenn du zum Beispiel von deinen <strong>Kapitalerträgen leben</strong> möchtest, kann so ein Crash ganz schön reinhauen. Genauso wie wenn du im Alter einen Auszahlplan für deine Wertpapiere einrichtest, wo immer regelmäßig Stücke verkauft werden. Im Falle eines Crashs ist dein Bestand dann wesentlich schneller aufgezehrt bzw. wirft womöglich weniger <strong>Zins- oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividendeneinkünfte</a></strong> ab.</p>



<p>Meinen Core würde ich daher als recht robust bezeichnen, wobei sich das konkret erst in der Praxis bei einem Crash beweisen wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Einzelaktien</h3>



<p>Aber wie sieht es mit den <strong>Einzelaktien</strong> aus? Hier bin ich für mich zu einer etwas anderen Einschätzung gelangt. Ich habe nämlich dieses Depot erst in den letzten Jahren aufgebaut, somit in Zeiten wo die <strong>Kurse hoch</strong>, also die <strong>Aktien schon halbwegs teuer</strong> und die <strong>weltweite Wirtschaft robust</strong> war. Ziemlich verwöhnt sind wir Anleger wenn wir zwischen 2009 und 2018 eingestiegen sind. Eine Kunst waren hohe Renditen in dieser Zeit nicht. Aber geht das so weiter? Darf man bezweifeln.</p>



<p>Im Falle eines Crashs muss ich also hier mit<strong> teils empfindlichen Verlusten</strong> im Depot rechnen, wobei nicht alle Einzelaktien gleich tief in die Knie gehen dürften und auch die trotzdem erhaltenen <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden</a> den Absturz verkraftbarer machen, zumindest psychologisch.</p>



<p>So dürften zum Beispiel <strong>Nahrungsmittelhersteller</strong> oder Hersteller von tagtäglichen <strong>Konsum- und Pflegeprodukten</strong> vermutlich weniger stark einbrechen, wie andere Branchen im Depot (Finanzen, Automobile). Daher habe ich mich nun zu kleinen <em><strong>Anpassungen meiner Gesamtstrategie</strong></em> entschieden, die mehrere Vorteile, aber auch kleine Nachteile mit sich bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Maßnahmen in der Übersicht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Anleihen</h3>



<p>Bisher von mir gemieden und halbwegs ignoriert, habe ich nun meinen <em>Core</em> um einen <strong>monatlich besparten</strong> <strong>Anleihen-ETF</strong> ergänzt. Krise und Anleihen? Das kann gut gehen. Um mir die Gesamtrendite jedoch nicht allzu stark zu verhageln, ist der Anteil Anleihen mit knapp <strong>11%</strong> der Core-Sparrate noch halbwegs überschaubar. Die restlichen <strong>89%</strong> gehen nach wie vor in Aktien (vormals <strong>100%</strong>).</p>



<p>Bei den Anleihen konzentriere ich mich auf <strong>weltweite Unternehmensanleihen</strong> und keine Staatsanleihen, weil ich von denen schlicht nicht viel halte. Klar sind <strong>Unternehmensanleihen</strong> <strong>im Vergleich zu Staatsanleihen</strong> geeigneter Staaten <strong>nicht risikofrei</strong>, aber sie sorgen dennoch für einen <strong>verlässlichen Zinsfluss</strong> von aktuell <strong>knapp 3%</strong> (<strong>Ausschüttungsrendite</strong>) und einer langjährigen (Gesamt)-Performance von knapp <strong>4% p.a.</strong> über <strong>10 Jahre</strong>. Selbst wenn man eine Inflation von 2% abzieht, passiert hier tatsächlich Vermögensaufbau im Gegensatz zum Tagesgeld oder Girokonto, wo derzeit nicht einmal mehr von <strong>Kaufkrafterhaltung</strong> gesprochen werden kann.</p>



<p>Sprich: Mein Anleihen-ETF ist Immernoch <strong>renditestärker als Tagesgeld</strong> und wesentlich weniger volatil als reine Investments in Aktien. Sollten die Zinsen irgendwann mal wieder auf <strong>3% fürs Tagesgeld</strong> steigen, werde ich die Sinnhaftigkeit des Anleihen-ETFs natürlich nochmal überprüfen und ihn ggf. verkaufen und den Erlös nachträglich in Aktien oder Tagesgeld umschichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Stopp der Sparpläne bei Einzelaktien</h3>



<p>Wie gesagt habe ich zum Aufbau meiner Einzelaktien am Anfang überwiegend <strong>Sparpläne</strong> benutzt. Ich wollte einfach alle Aktien sofort im Depot haben. Nicht so lange warten bis ich eine nennenswerte Position per Einmalkauf eröffnen kann. Nun habe ich aber halbwegs reife, alleine überlebensfähige, Positionen geschaffen, sodass ich die <em>Sparpläne allesamt gestoppt</em> habe.</p>



<p>An meiner Gesamtsparrate (<em>Core + Einzelaktien</em>) habe ich nichts geändert, allerdings überweise ich nun den Einzelaktienanteil <strong>monatlich</strong> fix <strong>per Dauerauftrag</strong> auf das <strong>Verrechnungskonto</strong>. Von diesem Geld kaufe ich dann einmalig diejenigen Positionen meiner Aktien nach, die ich zu diesem Zeitpunkt für sinnvoll halte oder bis dahin halte ich es einfach als Cash. Auch <strong>Sondereinzahlungen in die ETFs</strong> sind so möglich, wenn ich keine andere Verwendung finde. Sprich: Ich bin wesentlich <strong>flexibler und freier. </strong></p>



<p>Ich habe auch mehr Kontrolle über den <strong>Einstiegskurs</strong> meiner Positionen (Nachkauf wenn die Aktien günstig sind), sowie bessere Kontrolle über die <strong>Dividendenrendite</strong> meiner Dividendentitel.</p>



<p>Würde ich die Sparpläne einfach weiterlaufen lassen, würde langfristig sowohl der <strong>Einstiegskurs</strong> als auch dadurch die <strong>Dividendenrendite</strong> mit der Zeit verwässert (Durchschnittskurs). Zudem wären die Kosten wesentlich höher.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zusammenfassend Vor-und Nachteile des neuen Systems:</h4>



<p>(<strong>+</strong>) mehr Kontrolle über Kosten, Börsenplätze, Zeitpunkte der Ausführung</p>



<p>(<strong>+</strong>) Core läuft nach wie vor automatisiert per Sparpläne</p>



<p>(<strong>&#8211;</strong>) keine <strong>automatisierten</strong> Käufe bei Einzelaktien per Sparplan mehr</p>



<p>(<strong>&#8211;</strong>) Einmalkäufe sind immer auch ein Stück Market-Timing</p>



<p>(<strong>&#8211;</strong>) mehr Zeit wird benötigt, wenn ich monatlich oder alle 2 Monate <strong>manuell kaufe</strong> (geringfügige Opportunitätskosten)</p>



<p>(<strong>+</strong>) teils massiv niedrigere Transaktionskosten bei Einmalkäufen (bis zu 50% günstiger)</p>



<p>(<strong>+</strong>) vermutlich höhere Gesamtperformance des Depots bei Einmalinvestments statt Sparplan</p>



<p>(<strong>+</strong>) direkterer Einfluss auf die Dividenden-Renditen der Einzelaktien</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Alternative Renten-Modelle</h3>



<p>Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Frage was mit mir und meiner Existenz im Alter oder bei schwerer Krankheit passiert. Hierzu prüfe ich derzeit den ergänzenden Abschluss einer privaten <strong>Basisrente</strong> (<a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Rürup-Rente</strong></a>). Da es diese geförderte Rente mittlerweile auch mit einem starken <strong>Aktien-Motor</strong> gibt, ist sie für mich wesentlich attraktiver als in den letzten Jahren geworden, wo keine nennenswerte Performance erreicht wurde. Allerdings hat auch die <a href="https://www.finanztip.de/ruerup-rente-basisrente/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rürup-Rente Nachteile</a>, die ich erst für mich noch abwägen muss (keine Kapitalisierbarkeit z.B.).</p>



<p><strong>Riester</strong> und bAV (betriebliche Altersvorsorge) sind grundsätzlich ok (wenn es die richtigen Verträge sind!) kommen für mich jedoch nicht in Frage. Die Riester ist ziemlich stark auf ein Dasein als <strong>abhängig beschäftigter Arbeitnehmer</strong> ausgerichtet und eine bAV bietet mein aktueller Arbeitgeber einfach nicht an. Ich möchte aber als sowohl Angestellter, als auch gleichzeitig <strong>nebenberuflich Selbstständiger</strong> aber lieber flexibel bleiben und mir nicht im Vornherein die Möglichkeit nehmen lassen, mich irgendwann einmal zu 100% selbstständig zu machen.</p>



<p>In diesem Falle hätte ich von meiner Riester nichts mehr, außer hohe Abschlusskosten und ein ruhendes Beitragskonto. Bei Kündigung müsste ich nämlich alle erhaltenen Zulagen und Steuervergünstigungen dem Finanzamt zurückzahlen. Unschön.</p>



<p>Die Rürup-Rente hat jedoch einen gewissen Reiz, auch wenn es sie nur als <strong>monatliche Rente im Alter</strong> gibt. Diese ist dann aber <strong>pfändungs-</strong> und <strong>hartz4-geschützt</strong>. Ein für Selbstständige vielleicht nicht ganz unwichtiges Thema. An dieses Geld kann der Staat einfach nicht ran. Mit dem <strong>passenden Motor</strong> versehen und der <strong>steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge</strong> kann die Rürup auch auf der Renditeseite positiv überraschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Niemand weiß wann die Krise kommt. Lächerlich sind die, <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die vorgeben dies genau zu wissen</a>. Fakt ist aber: Die Zinswende kommt langsam aber sicher. Die EZB hat diese Woche erst das Ende der Anleihenkaufprogramme angekündigt. Die Verschuldung weltweit steigt immer weiter. Politische Risiken nehmen zu und die <a href="https://amzn.to/2LXyiQS" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Europäische Union</strong> samt <strong>Euro</strong> wackelt</a>*. Alles in allem kann ich für mich also eine gewisse Gefahr einer Krise erkennen. Für diesen Fall macht es meiner Meinung nach durchaus Sinn, sich selbst und das eigene Depot zu wappnen. Immerhin gilt: Wer die Krise schnell meistert, profitiert am schnellsten auch von den wieder steigenden Kursen der Folgejahre.</p>



<p>Durch den Stopp meiner Sparpläne habe ich mehr Cash auf der Seite und kann zielgerichteter investieren und vielleicht auch mal das eine oder andere Schnäppchen machen, wer weiß.</p>



<p>Vielleicht täuscht mich auch mein Bauchgefühl und die Party an den Finanzmärkten geht noch einige Jahre weiter, was ja auch vollkommen ok wäre. Aber dass der Crash irgendwann mal kommt, sollte klar sein. Spätestens wenn die ganzen günstigen Kredite bei steigenden Zinsen von den Menschen nicht mehr bezahlt werden können. Siehe <strong>Finanzkrise 2007/2008</strong> und den US-Immobilienmarkt.</p>



<p>Und sollte der Dax tatsächlich irgendwann mal wieder auf unter <strong>4000 Punkte</strong> einbrechen, werde ich mit dem gesammelten Cash in den Dax gehen&#8230;.und hoffen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p><strong>Wie sieht es bei dir aus, für wie hoch siehst du die Gefahr einer Krise? Wie sicherst du dein Depot ab?</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://c.trackmytarget.com/uf66a0"><img decoding="async" src="https://i.trackmytarget.com/uf66a0" alt=""/></a></figure>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/">Krise und dann? Depotabsicherung für den Ernstfall</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>15</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann kommt der Finanzcrash?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 15:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanz-Armageddon]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzcrash]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise 2016]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzguerilla.de/?p=826</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tja und wieder einmal hat man umsonst auf den Finanzcrash 2016 gewartet. Dabei gab es soooo viel Hoffnung. In den letzten Tagen überschlugen sich wieder Warnungen in Artikeln vor einem in Kürze bevorstehenden Zusammenbruch des Finanzsystems. Sandy Jadeja (technischer Analyst beim Broker Core Spreads) warnte kürzlich, dass es in ein paar Tagen richtig bitter würde....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/">Wann kommt der Finanzcrash?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Tja und wieder einmal hat man umsonst auf den <strong>Finanzcrash 2016</strong> gewartet. Dabei gab es soooo viel Hoffnung. In den letzten Tagen überschlugen sich wieder Warnungen in Artikeln vor einem in Kürze bevorstehenden <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zusammenbruch des Finanzsystems</a>. <strong>Sandy Jadeja</strong> (technischer Analyst beim Broker Core Spreads) warnte kürzlich, dass es in ein paar Tagen richtig bitter würde.</p>



<p>Dem selben Tenor schloss sich auch <strong>Murray Gunn</strong> (Analyst bei HSBC) an. Er warnte davor, dass an den Märkten &#8222;Alarmstufe Rot&#8220; herrschen würde. <strong>Tom Fitzpatrick</strong> (Top-Analyst bei der Citi), auch er sieht eindeutige Parallelen zum Chart von 1987.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passierte 1987?</h2>



<p>Viele Experten und Charttechniker verweisen auf eine aktuelle <strong>Ähnlichkeit des Chartbildes</strong> der amerikanischen Märkte (S&amp;P 500) mit dem aus dem Jahre 1987. Zur Erinnerung: Am <strong>19. Oktober 1987</strong> brach der <strong>Dow Jones Index um 22%</strong> ein. Grund war damals die Befürchtung einer zu hohen Verschuldung, während sich die Konjunktur in der US-Wirtschaft abschwächte. Die europäischen und asiatischen Märkte folgten dem Einbruch und es wurde in kürzester Zeit ein erhebliches Geldvermögen verbrannt.</p>



<p>Durch die damals neu eingeführten Handelscomputer <strong>verstärkte sich der Verkaufsdruck</strong> durch immer neu automatisch ausgelöste <strong>Verkaufs-Orders</strong>. Es entstand ein regelrechter <a href="https://www.finanzguerilla.de/gold-absicherung-depot-finanzcrash-krise/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzcrash</a>. Zwar erholten sich die Märkte auch schnell wieder, dennoch blieb dieser Tag vielen Investoren bis heute im Gedächtnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzcrash am 20.10.2016</h2>



<p>Nicht gerade wenige Experten sahen die Finanzwelt am <strong>20.10.2016</strong> erneut untergehen. Von einem &#8222;Chart des Grauens&#8220; war die Rede. Die Kursverläufe würden sich in erschreckendem Ausmaß mit dem Verlauf aus 1987 decken. Die Finanzwelt stehe also vor dem Kollaps. Man solle aus Aktien flüchten und in <a href="https://www.finanzguerilla.de/steuerfreies-gold-mit-euwax-gold-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gold</a> und Cash fliehen.</p>



<p>Hier exemplarisch ein paar Artikel aus der Online-Finanzpresse über das Thema:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://www.deraktionaer.de/aktie/chart-des-grauens-showdown--280940.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chart des Grauens: Showdown!</a> vom 17.10.2016</li>



<li><a href="http://www.deraktionaer.de/aktie/crash-wie-1987-heute-ist-der-tag-der-wahrheit-281540.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Crash wie 1987? Heute ist der Tag der Wahrheit</a> vom 19.10.2016</li>



<li><a href="http://www.deraktionaer.de/aktie/crash-des-grauens-hoert-doch-auf--282270.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chart des Grauens? Hört doch auf!</a> vom 21.10.2016</li>



<li><a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5102541/Die-Angst-vor-dem-grossen-OktoberCrash" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Angst vor dem großen Oktober-Crash</a> vom 15.10.2016</li>
</ul>



<p>Und was ist vergangenen Donnerstag passiert? Nichts. Natürlich. War ja klar. Auf der Facebook-Page von Finanzguerilla habe ich die Sache entsprechend begleitet:<br><iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D913047485493842%26id%3D855445524587372&amp;width=500" scrolling="no" width="500" height="290" frameborder="0"><br><script async="" src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"><br><script>&lt;br /> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});&lt;br /> </script></p></iframe></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was lernen wir daraus?</h2>



<p>Ich persönlich habe mich wiedermal in meiner Ansicht bestärkt gesehen, nicht viel auf das Urteil selbsternannter "<strong>Charttechniker</strong>" und <strong>Börsen-Gurus</strong> zu geben. Zwar halte ich persönlich eine <strong>stärkere Korrektur</strong> in nächster Zeit ebenfalls für sehr wahrscheinlich (gerade weil gerade die Stimmung an den Märkten wieder so gut zu sein scheint), dennoch ärgere ich mich über die immer neuen Prophezeiungen der Experten. </p>



<p>Sie dienen lediglich dazu, sich ins Gespräch zu bringen und sollte der <strong>Finanzcrash</strong> tatsächlich eintreten, habe man ihn ja vorausgesagt. Wenn er nicht eintritt, gibt es dafür sicherlich auch schnell einen vorgeschobenen Grund.</p>



<p>Letztendlich führt es aber nur zur Zunahme von Angst unter den Anlegern und wie wir ja wissen sind die Emotionen <strong>Gier</strong> und <strong>Angst</strong> in der Finanzwelt fatal.</p>



<p>Wie sich leider immer wieder herausstellt, sind die Aussagen in den seltensten Fällen aussagekräftig.</p>



<p>Meine persönlichen Lektionen aus dem wiedermal ausgebliebenen <strong>Finanz-Armageddon</strong> sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>langfristig</strong> schlägt <strong>kurzfristig</strong>, weshalb mich ein <strong>Finanzcrash</strong> im Grunde nicht juckt</li>



<li>Gebe nie etwas auf die Aussagen von Chart-"Experten"</li>



<li>Setze dich selbst lieber einmal zu oft auf "<strong>Informationsdiät</strong>" als einmal zu selten. Sprich: Konsumiere nicht zu viele Medien, sondern filtere sorgfältig aus.</li>
</ul>



<p>Zum Abschluss noch ein interessantes Video zum Thema "Experten". Es wird ab Minute 6:20 behandelt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Intelligenter werden? SCHNELLES DENKEN, LANGSAMES DENKEN - DANIEL KAHNEMAN | 5 IDEEN" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/AqQNX2UelRo?list=PL_36n2dES5fnh-jWSlTAXYv94RxKILisM" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong>Wie stehst du zum Thema Finanzcrash? Ist er nun im Jahre 2020 unausweichlich? Trägt gar die US-Wahl 2020 zu einem Absturz der Börsen bei?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/">Wann kommt der Finanzcrash?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/wann-kommt-der-finanzcrash/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
