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	<title>Dividendenstrategie Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Aug 2026 10:30:38 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Dividendenstrategie Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>4.000 Euro netto Ausschüttung im Monat – wie groß muss das Depot sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stand: 27. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. 4.000 Euro netto jeden Monat aus dem eigenen Depot zu erhalten, klingt für viele Anleger zunächst nach einem sehr ambitionierten Ziel. Tatsächlich ist es aber vor allem eine Rechenaufgabe: Wie viel Kapital ist vorhanden, welche Ausschüttungsrendite...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/4000-euro-netto-ausschuettung-im-monat-wie-gross-muss-das-depot-sein/">4.000 Euro netto Ausschüttung im Monat – wie groß muss das Depot sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Stand: 27. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4.000 Euro netto</strong> jeden Monat aus dem eigenen Depot zu erhalten, klingt für viele Anleger zunächst nach einem sehr ambitionierten Ziel. Tatsächlich ist es aber vor allem eine Rechenaufgabe: Wie viel Kapital ist vorhanden, welche <strong>Ausschüttungsrendite</strong> lässt sich realistisch erzielen und wie viel davon bleibt nach Steuern übrig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das Jahr gerechnet entspricht das Ziel <strong>48.000 Euro netto</strong>. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein ETF einmal eine besonders hohe Ausschüttung zahlt, sondern ob das gesamte Konzept <strong>langfristig tragfähig</strong> ist. Ein Depot für laufendes Einkommen sollte idealerweise mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen: Es soll ausreichend <a href="https://www.finanzguerilla.de/cashflow-quadrant-rich-dad-poor-dad-rezension/" data-type="post" data-id="4963">Cashflow</a> erzeugen, breit diversifiziert bleiben, nicht von wenigen Einzelwerten abhängen und möglichst auch nach Inflation noch Vermögen erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier liegt die Herausforderung. Ein klassisches Welt-ETF-Depot ist hervorragend geeignet, um langfristig Vermögen aufzubauen. Die Ausschüttungsrendite liegt aber typischerweise deutlich niedriger als die 8, 10 oder sogar 11 Prozent, die manche einkommensorientierten Strategien ausweisen. Wer ausschließlich von Dividenden leben möchte, benötigt daher entweder sehr viel Kapital oder eine bewusst höhere Ausschüttungsrendite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine interessante Möglichkeit für die Einkommensphase sind deshalb sogenannte Premium-Income-ETFs. Ein Beispiel ist der JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF mit der WKN A40FFF. Er kombiniert Aktienengagement mit einer Optionsstrategie und zielt damit auf laufende Erträge.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die wichtigste Rechnung: 48.000 Euro netto pro Jahr</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Schritt ist simpel. 4.000 Euro netto pro Monat entsprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">4.000 Euro × 12 = 48.000 Euro netto pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit lässt sich bestimmen, wie groß ein Depot bei einer bestimmten Ausschüttungsrendite sein müsste. Die entscheidende Frage lautet allerdings: Ist die angegebene Rendite bereits netto oder brutto?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem deutschen Privatanleger fallen auf Kapitalerträge grundsätzlich Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag an. Bei Aktien-ETFs kann außerdem die Teilfreistellung berücksichtigt werden, wenn die steuerlichen Voraussetzungen erfüllt sind. <em>Bei einem ETF mit 30 Prozent Teilfreistellung wird nicht der gesamte Ertrag besteuert</em>. Die konkrete Steuerbelastung hängt jedoch von der persönlichen Situation, dem Freistellungsauftrag, bereits genutztem Sparer-Pauschbetrag und der steuerlichen Behandlung des jeweiligen Fonds ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine überschlägige Planung rechne ich deshalb mit einer effektiven Belastung von rund 18,46 Prozent auf einen Aktien-ETF-Ertrag nach Berücksichtigung einer 30-prozentigen Teilfreistellung, ohne Kirchensteuer und vor Berücksichtigung eines eventuell noch verfügbaren Sparer-Pauschbetrags. Das ist eine Modellrechnung, keine Steuerberatung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dieser Annahme muss das Depot brutto etwa 58.900 Euro pro Jahr ausschütten, damit ungefähr 48.000 Euro netto verbleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel Kapital braucht man bei verschiedenen Ausschüttungsrenditen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgende Tabelle zeigt, wie stark die notwendige Depotgröße von der Ausschüttungsrendite abhängt. Dabei wird mit 48.000 Euro Nettoziel pro Jahr und der oben beschriebenen Modellbesteuerung gerechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3 Prozent Ausschüttungsrendite: rund 1,96 Millionen Euro Depot<br>4 Prozent: rund 1,47 Millionen Euro<br>5 Prozent: rund 1,18 Millionen Euro<br>6 Prozent: rund 981.000 Euro<br>8 Prozent: rund 736.000 Euro<br>10 Prozent: rund 589.000 Euro<br>11 Prozent: rund 535.000 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, warum <strong>hohe Ausschüttungsrenditen</strong> für Anleger mit einem festen monatlichen Einkommensziel interessant sein können. Zwischen einem Depot mit <strong>3 Prozent</strong> und einem Depot mit <strong>11 Prozent Ausschüttungsrendite</strong> liegt beim benötigten Kapital mehr als 1,4 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings darf man die Rechnung nicht mit einer Renditegarantie verwechseln. Eine hohe Ausschüttungsrendite ist nicht automatisch eine hohe Gesamtrendite. Gerade bei <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/" data-type="post" data-id="5705" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Optionsstrategien</a> kann ein Teil des Ertragspotenzials über laufende Prämien in den Anleger zurückfließen, während gleichzeitig ein Teil der Kurssteigerungen des zugrunde liegenden Aktienmarktes aufgegeben werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>JPMorgan A40FFF: Der interessante Baustein für hohe Ausschüttungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF (WKN A40FFF) ist für die Betrachtung eines einkommensorientierten Depots besonders interessant. Der ETF verfolgt eine aktive Premium-Income-Strategie auf den Nasdaq-100-Index und schüttet <strong>monatlich</strong> aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausschüttungsrendite kann deutlich über der eines klassischen Welt- oder Nasdaq-100-ETFs liegen. Für die Planung dieses Artikels wird – entsprechend der aktuellen Zielannahme – mit rund <strong>11 Prozent Ausschüttungsrendite </strong>gerechnet. Wichtig ist dabei: Diese Zahl ist keine Garantie für die Zukunft und kann sich von Jahr zu Jahr erheblich verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da insbesondere die Einnahmen aus den Optionsstrategien schwanken, kann auch über die Jahre die Ausschüttungshöhe dieser ETFs enorm schwanken &#8211; insbesondere bei Crashs. Siehe hierzu auch meinen Artikel zu den <a href="https://www.finanzguerilla.de/covered-call-etfs-garantierte-verluste/" data-type="post" data-id="5705" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Covered Calls</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Punkt ist die Konstruktion. J.P. Morgan kombiniert ein Aktienportfolio mit dem Verkauf von Call-Optionen auf den zugrunde liegenden Markt. Die vereinnahmten Optionsprämien erhöhen das laufende ausschüttungsfähige Einkommen. Gleichzeitig entsteht ein Zielkonflikt: Steigen die Aktienmärkte stark, kann die Strategie einen Teil der zusätzlichen Kursgewinne gegenüber einem reinen Aktieninvestment nicht mitnehmen. J.P. Morgan weist selbst darauf hin, dass geschriebene Calls das Aufwärtspotenzial begrenzen können und dass die geschätzten Erträge nicht garantiert sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist A40FFF kein klassischer Dividenden-ETF. Die hohe Ausschüttung stammt nicht ausschließlich aus Dividenden der Unternehmen. Genau diesen Unterschied sollte man verstehen, bevor man den ETF als „11-Prozent-Dividenden-ETF“ bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet eine 11-Prozent-Ausschüttung für das 4.000-Euro-Ziel?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir die 11 Prozent als reine Planungsannahme. Ein Depot von <strong>500.000 Euro</strong> würde bei 11 Prozent brutto rechnerisch <strong>55.000 Euro</strong> pro Jahr beziehungsweise rund 4.583 Euro pro Monat ausschütten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der oben verwendeten Modellsteuer von rund 18,46 Prozent bleiben davon etwa 44.846 Euro netto im Jahr beziehungsweise 3.737 Euro pro Monat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Ziel von 4.000 Euro netto monatlich reicht eine halbe Million Euro unter diesen Annahmen also knapp nicht aus. Rechnerisch landet man bei rund <strong>535.000 Euro</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein wichtiger Punkt: Wer mit hohen Ausschüttungsrenditen plant, sollte nicht auf den letzten Euro kalkulieren. Ausschüttungen können schwanken, der ETF-Kurs kann fallen und die steuerliche Behandlung kann sich ändern. Ein Sicherheitsabschlag von beispielsweise 10 bis 20 Prozent auf die benötigte Kapitalbasis kann daher sinnvoll sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Zielgröße von etwa 600.000 Euro wäre man bei einer konstanten Ausschüttungsrendite von 11 Prozent deutlich komfortabler unterwegs. Allerdings wäre es aus meiner Sicht falsch, ein gesamtes Ruhestandsdepot ausschließlich auf eine derart hohe Ausschüttungsrendite auszurichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ein reines 11-Prozent-Depot nicht automatisch die beste Lösung ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Erkenntnis lautet: Ausschüttungsrendite und Gesamtrendite sind zwei verschiedene Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein ETF kann 10 oder 11 Prozent ausschütten und trotzdem langfristig weniger Vermögen aufbauen als ein breit diversifizierter Welt-ETF mit 2 bis 3 Prozent Ausschüttungsrendite</strong>. Der Grund ist einfach: Für den Anleger zählt letztlich die Kombination aus Ausschüttungen und Kursentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Premium-Income-Strategien kommt ein weiterer Faktor hinzu. Die Optionsprämien erzeugen laufenden Cashflow, gleichzeitig wird durch den Verkauf von Calls ein Teil des Aufwärtspotenzials abgegeben. J.P. Morgan beschreibt die Strategie entsprechend als Kombination aus Aktienengagement und zusätzlichem Einkommen aus Optionen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb würde ich A40FFF eher als <strong>Einkommensbaustein</strong> betrachten und nicht als vollständigen Ersatz für einen global diversifizierten Aktienkern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Möglichkeit eines Ausschüttungsdepots habe ich dir bereits hier vorgestellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungen an 8 von 12</a><a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/"> Monaten mit nur zwei ETF</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drei mögliche Depotmodelle für 4.000 Euro netto</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nicht die eine richtige Lösung. Je nach Risikobereitschaft, Vermögenshöhe und Zielsetzung können drei grundsätzliche Modelle interessant sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modell 1: Das klassische Dividenden-Depot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möglichst wenig komplexe Strategien möchte, kann auf einen Mix aus globalem Welt-ETF und Dividenden-ETFs setzen. Ein Welt-ETF liefert die breite <strong>Aktienmarktdiversifikation</strong>. <strong>Dividenden-ETFs</strong> erhöhen die laufenden Ausschüttungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil: Die Strategie ist einfach nachvollziehbar. Der Nachteil: Bei einer Ausschüttungsrendite von beispielsweise 4 Prozent ist sehr viel Kapital erforderlich. Für 4.000 Euro netto monatlich wären nach unserer Modellrechnung rund 1,47 Millionen Euro nötig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modell 2: Welt-ETF plus Premium-Income-ETF</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das halte ich für besonders interessant, wenn der Cashflow tatsächlich benötigt wird. Ein großer Teil des Depots bleibt in einem breit diversifizierten Aktienkern. Ein kleinerer Teil wird gezielt für laufende Ausschüttungen eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel:<br>60 Prozent Welt-ETF<br>25 Prozent A40FFF<br>15 Prozent Dividenden-/Quality-ETF, z.B. den <a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/" data-type="post" data-id="6018" target="_blank" rel="noreferrer noopener">monatlich ausschüttenden von L&amp;G</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wäre die hohe Ausschüttungsrendite von <strong>A40FFF</strong> nicht auf das gesamte Vermögen angewiesen. Gleichzeitig bleibt ein erheblicher Teil des Depots in einem klassischen Wachstumsbaustein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modell 3: Einkommensdepot mit höherem Cashflow-Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer bereits ein sehr großes Depot besitzt und die laufenden Ausschüttungen tatsächlich konsumieren möchte, könnte den Anteil einkommensorientierter ETFs erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel:<br>40 Prozent Welt-ETF<br>40 Prozent Premium-Income-ETF<br>20 Prozent Dividenden-/Quality-ETF</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier steigt der laufende Cashflow, gleichzeitig bleibt der globale Aktienmarkt ein wesentlicher Bestandteil des Depots.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gewichtungen sind keine Anlageempfehlung. Sie zeigen lediglich, wie unterschiedliche Ziele miteinander kombiniert werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Rolle eines Welt-ETFs im Einkommensdepot</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ausschüttendes Einkommensdepot sollte nicht nur auf die Höhe der aktuellen Zahlung schauen. Gerade bei einem langfristigen Ruhestand ist die Kaufkraft entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Lebenshaltungskosten jedes Jahr steigen, <strong>müssen auch die Einnahmen langfristig wachsen</strong>. Ein Portfolio, das heute 4.000 Euro monatlich ausschüttet, kann in 15 Jahren bei unverändertem Betrag deutlich weniger Kaufkraft besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt der Wachstumsanteil ins Spiel. Ein <strong>globaler ETF</strong> wie der <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" data-type="post" data-id="1520" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World </a>verteilt das Aktienrisiko über zahlreiche Länder und Unternehmen. Genau diese Kombination aus globaler Diversifikation und langfristigem Wachstum kann ein sinnvoller Gegenpol zu einem Premium-Income-Baustein sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs – lohnt sich ein Investment?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ausschüttung ist nicht gleich Einkommen aus Dividenden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem klassischen Dividenden-ETF stammt der größte Teil der Ausschüttung aus Dividenden der enthaltenen Unternehmen. Bei Premium-Income-ETFs ist die Situation anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A40FFF nutzt eine Optionsstrategie. Dadurch können Optionsprämien einen wesentlichen Beitrag zum laufenden Einkommen leisten. Für den Anleger fühlt sich die Zahlung zwar wie eine Dividende an, wirtschaftlich handelt es sich aber um eine andere Ertragsquelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wichtig, weil Anleger sonst schnell zu falschen Vergleichen kommen. Ein klassischer Nasdaq-100-ETF kann beispielsweise eine sehr geringe Ausschüttungsrendite aufweisen, während ein Premium-Income-ETF auf ein ähnliches Aktienuniversum deutlich mehr ausschüttet. Das bedeutet aber nicht, dass der Premium-Income-ETF automatisch die höhere Gesamtrendite erzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">J.P. Morgan beschreibt beim Global Equity Premium Income ETF das Grundprinzip ausdrücklich als Kombination aus Aktienportfolio und Options-Overlay. Auch beim Nasdaq-Produkt steht die Generierung von laufendem Einkommen im Vordergrund.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Anleger sollte deshalb die Frage nicht lauten: „Welcher ETF zahlt am meisten?“, sondern: „Welche Kombination aus Cashflow, Risiko und langfristiger Gesamtrendite passt zu meinem Ziel?“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Monatliche Ausschüttungen sind psychologisch attraktiv – mathematisch aber zweitrangig</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">4.000 Euro jeden Monat auf dem Konto zu sehen, hat einen großen psychologischen Vorteil. Das Depot fühlt sich wie eine zusätzliche Gehaltsquelle an. Gerade in der Entnahmephase kann das angenehmer sein, als regelmäßig Anteile zu verkaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanziell ist der Auszahlungszeitpunkt allerdings weniger entscheidend als die Gesamtsumme. Ein ETF, der quartalsweise ausschüttet, kann genauso sinnvoll sein wie ein ETF mit monatlicher Ausschüttung. Man kann die Ausschüttungen auf einem Verrechnungskonto sammeln und sich selbst monatlich einen festen Betrag überweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A40FFF hat hier trotzdem einen praktischen Vorteil: Der ETF schüttet monatlich aus. Damit passt er sehr gut zu einem Konzept, bei dem das Depot einen regelmäßigen Cashflow liefern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer dagegen primär Vermögen aufbauen möchte, sollte sich nicht von der monatlichen Zahlung verführen lassen. Ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" data-type="post" data-id="493" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierender ETF</a> kann steuerlich und organisatorisch ebenfalls sinnvoll sein, solange der Anleger später durch gezielte Verkäufe seinen gewünschten Cashflow erzeugt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel Sicherheitsmarge sollte man einplanen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der größten Gefahren bei der Planung eines Einkommensdepots ist eine zu knappe Kalkulation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Ziel 4.000 Euro netto lautet, könnte man theoretisch exakt das Kapital investieren, das bei der angenommenen Rendite 4.000 Euro liefert. In der Praxis ist das riskant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens schwanken Ausschüttungen. Zweitens schwanken Kurse. Drittens können sich Wechselkurse auswirken. Viertens können sich Steuervorschriften verändern. Und fünftens ist eine historische Ausschüttungsrendite keine Garantie für die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde deshalb nicht nur auf die rechnerisch notwendigen rund 535.000 Euro bei 11 Prozent schauen. Eine konservativere Planung könnte beispielsweise mit <strong>600.000 bis 700.000 Euro</strong> beginnen und zusätzlich eine Liquiditätsreserve von <strong>sechs bis zwölf Monatsausgaben außerhalb des Aktienportfolios</strong> vorsehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch robuster wird das Konzept, wenn die 4.000 Euro nicht vollständig aus Ausschüttungen stammen müssen. Ein Teil kann aus Ausschüttungen kommen, ein weiterer Teil aus geplanten Verkäufen. Dadurch ist man weniger abhängig davon, dass ein einzelner ETF dauerhaft eine bestimmte Ausschüttungsrendite erreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Steuern: Was bei 4.000 Euro netto wichtig ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Steuerrechnung ist bei hohen Ausschüttungen ein wesentlicher Bestandteil der Planung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für deutsche Privatanleger beträgt die Abgeltungsteuer grundsätzlich <strong>25 Prozent</strong> zuzüglich Solidaritätszuschlag. Bei bestimmten Aktienfonds greift zusätzlich die Teilfreistellung. Bei einem Aktien-ETF können unter den gesetzlichen Voraussetzungen <strong>30 Prozent der Erträge steuerfrei </strong>bleiben. Der konkrete Steuerabzug hängt jedoch vom Fonds, der steuerlichen Einordnung und der individuellen Situation ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sparer-Pauschbetrag reduziert die steuerpflichtigen Kapitalerträge bis zu seiner jeweiligen gesetzlichen Höhe. Bei einem Depot, das dauerhaft mehrere zehntausend Euro Ausschüttungen pro Jahr erzeugt, ist dieser Effekt allerdings relativ klein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Modellrechnung dieses Artikels habe ich daher bewusst nicht mit dem Sparer-Pauschbetrag gerechnet. So bleibt die Planung konservativ. In der Realität kann die Nettosumme etwas höher ausfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist außerdem: Bei einem ETF mit Optionsstrategie sollte die konkrete steuerliche Behandlung nicht allein anhand der Bezeichnung „Ausschüttung“ beurteilt werden. Wer tatsächlich 4.000 Euro netto monatlich benötigt, sollte die konkrete steuerliche Situation vor Umsetzung mit einem Steuerberater oder einer anderen qualifizierten Fachstelle prüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was wäre, wenn man die 4.000 Euro erst in zehn Jahren benötigt?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer heute noch nicht von den Ausschüttungen leben muss, hat einen großen Vorteil: Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt sofort ein maximal ausschüttendes Depot aufzubauen, kann man zunächst stärker auf <strong>Vermögenswachstum</strong> setzen. Während der Ansparphase sind thesaurierende oder niedrig ausschüttende Welt-ETFs oft besonders interessant, weil die Erträge automatisch wieder investiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst einige Jahre vor Beginn der Entnahme kann das Depot schrittweise auf höheren Cashflow umgestellt werden. Dabei kann man beispielsweise einen Teil des Welt-ETF verkaufen und in <strong>ausschüttende Dividenden- oder Premium-Income-ETFs</strong> umschichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorgehensweise hat einen weiteren Vorteil: Man muss heute nicht wissen, welcher ETF in zehn Jahren die attraktivste Ausschüttungsrendite bietet. A40FFF ist aktuell ein interessanter Baustein, aber niemand kann seriös garantieren, dass eine <strong>Ausschüttungsrendite von rund 11 Prozent dauerhaft bestehen </strong>bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Anleger mit zehn Jahren Zeit sollte daher nicht die heutige Ausschüttungsrendite mit einer langfristigen Renditeerwartung verwechseln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit: 4.000 Euro netto sind möglich – aber nicht um jeden Preis</strong></h2>



<p class="kt-adv-heading6094_27305d-1b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading6094_27305d-1b">4.000 Euro netto monatlich aus einem Depot sind kein unrealistisches Ziel. Es handelt sich allerdings um ein großes Vermögensziel. Bei einer klassischen Ausschüttungsrendite von 3 Prozent wären nach unserer Modellrechnung knapp <strong>2 Millionen Euro Kapital</strong> erforderlich. Bei 5 Prozent sind es rund 1,18 Millionen Euro. Bei 8 Prozent rund 736.000 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechnung verändert sich dramatisch, wenn eine Ausschüttungsrendite von rund <strong>11 Prozent </strong>angenommen wird. Dann liegt der rechnerische Kapitalbedarf bei ungefähr 535.000 Euro. Genau hier wird der JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF (A40FFF) interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die hohe Ausschüttung ist kein „free lunch“. Der A40FFF nutzt eine Optionsstrategie, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Dadurch können attraktive laufende Zahlungen entstehen, gleichzeitig kann aber ein <strong>Teil des Aufwärtspotenzials des Aktienmarktes verloren </strong>gehen. Die Ausschüttung ist außerdem nicht garantiert und kann schwanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb wäre mein bevorzugter Ansatz kein Depot, das zu 100 Prozent auf A40FFF setzt. Sinnvoller erscheint mir eine Kombination aus einem globalen Wachstumsbaustein, klassischen Dividenden- beziehungsweise Quality-ETFs und einem gezielten Premium-Income-Anteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel sollte nicht sein, die höchste Ausschüttungsrendite zu finden. Das Ziel sollte sein, einen Cashflow zu erzeugen, der auch dann noch funktioniert, wenn die Börse einmal mehrere Jahre nicht mitspielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn am Ende zählt nicht die höchste Dividende auf dem Papier. Entscheidend ist, wie viel Geld das Depot über Jahrzehnte zuverlässig für dich erwirtschaften kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>FAQ: 4.000 Euro netto aus dem Depot</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel Geld brauche ich für 4.000 Euro netto im Monat?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hängt maßgeblich von der Ausschüttungsrendite und der Steuerbelastung ab. Bei der in diesem Artikel verwendeten Modellrechnung reichen bei 11 Prozent Ausschüttungsrendite rund 535.000 Euro. Bei 5 Prozent wären dagegen rund 1,18 Millionen Euro erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist A40FFF ein Dividenden-ETF?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. A40FFF ist ein Premium-Income-ETF. Neben Aktienengagement werden Optionen eingesetzt, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Die hohe Ausschüttung ist deshalb nicht mit einer klassischen Dividendenrendite gleichzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind 11 Prozent Ausschüttungsrendite dauerhaft realistisch?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lässt sich nicht seriös versprechen. Die Ausschüttungsrendite schwankt. Historische Werte zeigen, dass A40FFF bereits deutlich unterschiedliche Ausschüttungsrenditen aufgewiesen hat.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist ein 11-Prozent-ETF besser als ein Welt-ETF?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht automatisch. Für die Beurteilung eines Investments ist die <strong>Gesamtrendite</strong> entscheidend. Ein ETF mit hoher Ausschüttung kann gleichzeitig weniger Kurswachstum erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann ich 4.000 Euro monatlich auch durch Verkäufe entnehmen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. Ökonomisch ist eine Entnahme durch Ausschüttungen und eine Entnahme durch den Verkauf von ETF-Anteilen nicht grundsätzlich besser oder schlechter. Viele Anleger bevorzugen Ausschüttungen allerdings psychologisch, weil sie nicht aktiv Anteile verkaufen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wichtig ist die monatliche Ausschüttung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den langfristigen Vermögensaufbau ist sie weniger wichtig als die Gesamtrendite. Für Anleger, die einen monatlichen Cashflow als Ersatz oder Ergänzung zu Gehalt oder Rente wünschen, kann sie organisatorisch und psychologisch trotzdem sehr attraktiv sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 21:19:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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		<category><![CDATA[Dividenden ETF Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[ETF mit monatlicher Ausschüttung]]></category>
		<category><![CDATA[L&G Global Quality Dividends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders vs. L&#38;G Global Quality Dividends – Kosten, Dividende, Qualität, Diversifikation und langfristige Renditechancen im Vergleich. Stand: 10. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. A2JAHJ oder A41L70 – zwei Dividenden-ETFs mit unterschiedlichen Konzepten Wer einen Dividenden-ETF sucht, stößt schnell...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/a2jahj-vs-a41l70-dividenden-etf-vergleich/">A2JAHJ vs. A41L70: Welcher Dividenden-ETF ist 2026 besser?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders vs. L&amp;G Global Quality Dividends – Kosten, Dividende, Qualität, Diversifikation und langfristige Renditechancen im Vergleich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stand: 10. August 2026. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A2JAHJ oder A41L70 – zwei Dividenden-ETFs mit unterschiedlichen Konzepten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Dividenden-ETF sucht, stößt schnell auf den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF (WKN A2JAHJ) und den noch jungen L&amp;G Global Quality Dividends UCITS ETF (WKN A41L70). Beide investieren in entwickelte Märkte und schütten Erträge aus. Trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Strategien.</p>



<pre class="wp-block-verse">Literaturtipp: <a href="https://link.amazon/B0fMgokN4" data-type="link" data-id="https://link.amazon/B0fMgokN4" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Intelligent investieren: Das Standardwerk des Value Investing</a> (Affiliate) </pre>



<p class="wp-block-paragraph">A2JAHJ ist seit 2016 am Markt und konzentriert sich auf 100 dividendenstarke Large Caps. A41L70 wurde erst im Januar 2026 aufgelegt und setzt auf ein wesentlich breiteres All-Cap-Universum mit rund 1.000 Aktien. Gleichzeitig kombiniert der L&amp;G Dividendenwachstum mit Qualitätsmerkmalen und schüttet monatlich aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: <strong>Welcher ETF zahlt mehr Dividende</strong>? Viel wichtiger sind <strong>Strategie, Qualität, Diversifikation, Kosten, Ausschüttungswachstum</strong> und die Rolle des ETFs im Gesamtdepot.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die wichtigsten Unterschiede</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Merkmal</td><td><strong>A2JAHJ – VanEck</strong></td><td><strong>A41L70 – L&amp;G</strong></td></tr><tr><td>Start</td><td>23.05.2016</td><td>12.01.2026</td></tr><tr><td>TER</td><td>0,38 %</td><td>0,29 %</td></tr><tr><td>Aktien</td><td>100</td><td>rund 1.000</td></tr><tr><td>Universum</td><td>Developed Large Caps</td><td>Developed All Caps</td></tr><tr><td>Fokus</td><td>Dividend Leaders</td><td>Dividend Growth + Quality</td></tr><tr><td>Ausschüttung</td><td>quartalsweise</td><td>monatlich</td></tr><tr><td>Track Record</td><td>langjährig</td><td>sehr kurz</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">A2JAHJ: Der etablierte Dividend-Leaders-ETF</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der A2JAHJ bildet den Morningstar Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Screened Select Index ab. Vereinfacht gesagt werden aus entwickelten Märkten Unternehmen herausgefiltert, die attraktive Dividenden zahlen und zugleich Anforderungen an Dividendenentwicklung und Nachhaltigkeit erfüllen. Am Ende stehen <strong>100 Aktien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ETF existiert seit 2016. Genau das ist ein großer Vorteil: Anleger können die Strategie über verschiedene Börsenphasen beobachten. Anfang August 2026 lag das Fondsvolumen laut VanEck bei rund 9,1 Milliarden Euro; die laufenden Kosten betragen 0,38 % pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der A2JAHJ ist kein Ersatz für einen klassischen Welt-ETF. Seine Auswahl führt zu einer stärkeren Gewichtung von Dividendenbranchen wie Energie, Versicherungen, Banken, Pharma, Versorgern und Basiskonsum. Wachstumsstarke Technologiewerte spielen dagegen eine geringere Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positiv ist, dass A2JAHJ nicht blind die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite kauft. Die Methodik berücksichtigt unter anderem Dividendenwachstum und die erwartete Ausschüttungsquote. Eine extrem hohe Dividendenrendite kann schließlich auch ein Warnsignal sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A41L70: Der neue Quality-Dividend-Ansatz</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der A41L70 ist der L&amp;G Global Quality Dividends UCITS ETF USD Distributing. Er bildet den FTSE Developed All Cap Dividend Growth with Quality Net Tax Index ab und wurde erst im Januar 2026 aufgelegt. Eine langjährige Live-Historie gibt es deshalb noch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept ist trotzdem interessant: Der ETF verbindet positives Dividendenwachstum mit Qualitätsmerkmalen und einer attraktiven erwarteten Dividendenrendite. Durch den All-Cap-Ansatz können neben Large Caps auch Mid Caps und kleinere Unternehmen berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit rund 1.000 Positionen ist A41L70 deutlich breiter aufgestellt als A2JAHJ. Hinzu kommen niedrigere laufende Kosten von 0,29 % und monatliche Ausschüttungen. Für Anleger, die einen regelmäßigen Cashflow aus ihrem Depot wünschen, ist das praktisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine monatliche Ausschüttung ist allerdings kein zusätzlicher Renditebonus. Zwölf kleine Zahlungen sind wirtschaftlich nicht automatisch besser als vier größere. Entscheidend bleibt die Gesamtrendite aus Kursentwicklung und Ausschüttungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dividendenrendite oder Dividendenwachstum?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier liegt der wichtigste konzeptionelle Unterschied. A2JAHJ ist stärker auf aktuelle Dividendenerträge und Dividend Leaders ausgerichtet. A41L70 legt mehr Gewicht auf die Kombination aus <strong>Dividendenwachstum und Qualität</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen Anleger mit einem Anlagehorizont von zehn oder zwanzig Jahren kann Dividendenwachstum besonders interessant sein. Eine heute etwas niedrigere Ausschüttung kann langfristig attraktiver sein, wenn die Unternehmen ihre Gewinne und Dividenden nachhaltig steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet allerdings nicht, dass A41L70 automatisch die höhere Rendite liefern wird. Dafür ist der ETF schlicht zu jung. Die historische Indexentwicklung der zugrunde liegenden Strategie kann Hinweise geben, ersetzt aber keinen echten Live-Track-Record.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Diversifikation: klarer Vorteil für A41L70</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">100 Aktien sind bereits eine ordentliche Diversifikation. Rund 1.000 Aktien reduzieren das Einzelwertrisiko aber noch stärker. Beim A41L70 kann der Ausfall oder eine Dividendenkürzung eines einzelnen Unternehmens das Portfolio daher weniger stark treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die breitere Streuung ist einer der größten Vorteile des L&amp;G. Allerdings bedeutet mehr Diversifikation nicht automatisch höhere Rendite. Ein breiter beziehungsweise gleichgewichteter Ansatz profitiert weniger stark davon, wenn einzelne Mega-Gewinner des Marktes extrem groß werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide ETFs sind Faktorstrategien. Die Zahl der Aktien allein sagt deshalb wenig über das Gesamtrisiko aus. Beide bevorzugen Unternehmen mit bestimmten Dividendenmerkmalen und weichen damit bewusst vom klassischen Weltmarktportfolio ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kosten und Track Record</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den laufenden Kosten liegt A41L70 mit 0,29 % vor A2JAHJ mit 0,38 %. Die Differenz beträgt 0,09 Prozentpunkte. Bei 100.000 Euro sind das rechnerisch rund 90 Euro pro Jahr. Ich würde einen ETF allerdings nicht allein wegen dieser Differenz wechseln: Die Strategie ist wichtiger als die TER.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Track Record ist die Sache eindeutig. A2JAHJ existiert seit 2016, A41L70 erst seit 2026. Der VanEck hat damit mehrere Marktphasen mit echtem Fondsvermögen durchlaufen. Das macht A2JAHJ nicht automatisch besser, aber besser einschätzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim L&amp;G muss sich erst zeigen, wie sich die Strategie über eine komplette Krise, steigende Zinsen oder eine längere Seitwärtsphase entwickelt. Historische Indexdaten sind interessant, sollten aber nicht mit einer garantierten zukünftigen ETF-Performance verwechselt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>A2JAHJ vs. A41L70 im Depot</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde keinen der beiden ETFs automatisch als alleinigen Kern eines Aktienportfolios verwenden. Ein FTSE All-World oder vergleichbarer Welt-ETF bildet den globalen Aktienmarkt umfassender ab. Ein Dividenden-ETF ist eine bewusste Faktor-Beimischung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mögliches Modell wäre beispielsweise 80 % Welt-ETF und 20 % A2JAHJ. Wer stärker auf Qualität und Dividendenwachstum setzt, könnte stattdessen 80 % Welt-ETF und 20 % A41L70 wählen. Auch eine Kombination aus beiden ist möglich, allerdings mit Überschneidungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Entnahmephase kann A41L70 mit monatlichen Ausschüttungen praktisch sein. A2JAHJ zahlt quartalsweise. Wirtschaftlich entscheidender als die Frequenz sind jedoch Ausschüttungshöhe, <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" data-type="post" data-id="2629" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungswachstum</a> und Gesamtrendite.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Risiken und Steuern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide ETFs sind Aktienfonds und für deutsche Anleger grundsätzlich als Aktienfonds steuerlich relevant. Bei einer Aktienquote von mindestens 51 % gilt grundsätzlich eine Teilfreistellung von 30 %. Die konkrete Steuerbelastung hängt unter anderem von Freistellungsauftrag, Sparer-Pauschbetrag und persönlichen Umständen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide ETFs bleiben Aktienanlagen. Dividenden sind keine Zinsen und keine Garantie. Unternehmen können Ausschüttungen kürzen, Aktienkurse können stark fallen und Dividendenstrategien können über längere Zeit hinter dem Gesamtmarkt zurückbleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Performancevergleich: Wie schlagen sich A2JAHJ und A41L70 gegen den MSCI World?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Performance muss man den Vergleich aktuell noch mit Vorsicht betrachten. Der VanEck existiert bereits <strong>seit 2016</strong> und verfügt über eine lange Historie, während der A41L70 erst am <strong>12. Januar 2026</strong> aufgelegt wurde. Ein sinnvoller direkter Vergleich ist deshalb derzeit nur für den Zeitraum möglich, in dem beide ETFs tatsächlich am Markt handelbar sind, somit seit Januar 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von Seiten wie z.B. justETF zeigen für den A2JAHJ zuletzt eine starke Entwicklung. Auf längere Sicht lag die Gesamtrendite inklusive Ausschüttungen bei <strong>+82,26 % über drei Jahre und +134,62 % über fünf Jahre</strong>. Allein 2025 erzielte der ETF laut justETF eine Rendite von <strong>+23,78 %</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den direkten Vergleich seit Januar 2026 ist der Zeitraum allerdings noch sehr kurz. Deshalb wäre es aus meiner Sicht unseriös, aus wenigen Monaten bereits einen langfristigen Sieger zwischen A2JAHJ und A41L70 abzuleiten. Genau hier sollte auch der MSCI World als Benchmark betrachtet werden: Während ein klassischer MSCI-World-ETF den breiten Markt der Industrieländer abbildet, setzen beide Dividenden-ETFs bewusst auf bestimmte Faktoren – insbesondere Dividenden, beim A41L70 zusätzlich stärker auf <strong>Dividendenwachstum</strong> und <strong>Qualität</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch mache habe ich mal einen Performancevergleich angestellt, auch wenn dieser wie gesagt wenig aussagekräftig ist. Verglichen habe ich die ETFs anhand der Daten von Fondweb.de. Vergleichen habe ich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>A41L70</strong> &#8211; L&amp;G Global Quality Dividends UCITS ETF USD Dist ETF</li>



<li><strong>A2JAHJ</strong> &#8211; VanEck Morning. Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF</li>



<li><strong>A3EP8F </strong>&#8211; iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Dist)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Den MSCI-World natürlich in der <strong>ausschüttenden Variante</strong>, da der <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" data-type="post" data-id="493" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thesaurierer</a> hier das Bild verzerren würde. Das Ergebnis des Vergleiches sieht so aus:</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="599" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-1024x599.jpg" alt="" class="wp-image-6041" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-1024x599.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-300x175.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld-768x449.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2026/08/Performancevergleich-Vaneck-LG-MSCIWorld.jpg 1159w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Fondsvergleich: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE0005AJA0P1,NL0011683594,IE000OHHIBC6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondweb.de</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>17,55%</strong> seit Auflage im Januar 2026 hat der L&amp;G (Blau) sogar derzeit die Nase vorne. Der VanEck (Orange) konnte satte <strong>16,29%</strong> zulegen. Der MSCI World-ETF hingegen schaffte es auf &#8222;nur&#8220; 13,44% und stellt somit das Schlusslicht dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit: A2JAHJ oder A41L70?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute einen neuen Dividenden-ETF-Sparplan aufsetzen müsste, würde ich den A41L70 leicht bevorzugen. Nicht, weil er nachweislich besser ist, sondern weil mir die Kombination aus <strong>Quality, Dividend Growth, All-Cap-Diversifikation</strong> und niedrigen Kosten konzeptionell besser gefällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A2JAHJ von Vaneck bleibt aber ein sehr interessanter ETF. Sein größter Trumpf ist der echte Track Record seit 2016. Wer ihn bereits im Depot hat, muss meiner Meinung nach nicht allein wegen des neuen Konkurrenten wechseln. Teilweise performe dieser ETF in den vergangenen Jahren so überragend, dass sich sogar der MSCI World geschlagen geben musste. Dafür Respekt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Einordnung lautet deshalb: A41L70 für Anleger, die einen modernen Quality-Dividend-Growth-Ansatz suchen; A2JAHJ für Anleger, die einen <strong>etablierten Dividend-Leaders-ETF</strong> mit <strong>längerer Historie </strong>bevorzugen. Als vollständiger Ersatz für einen Welt-ETF sehe ich keinen der beiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Erkenntnis: Die Frage A2JAHJ vs. A41L70 sollte nicht nur lauten, welcher ETF die höhere Dividende zahlt. Entscheidend ist, welche Aufgabe der ETF in deinem Depot erfüllen soll. Ich persönlich sehe den L&amp;G als geeigneten Einkommensbaustein ein, insbesondere wenn man später seine Ausschüttungen als eine Art ergänzende &#8222;Rente&#8220; betrachtet. Gerade hier sind dann die monatlichen Ausschüttungen hoch attraktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die langfristige Rendite des L&amp;G lassen sich aktuell jedoch keine seriösen Prognosen abgeben. Dieses Jahr zeigt aber bereits, dass das Konzept zu funktionieren scheint und im sehr kurzen Zeitfenster sogar den Vaneck und den MSCI-World geschlagen hat. Ob dies so bleibt? Who knows.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>FAQ</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF ist günstiger? </strong>A41L70 mit 0,29 % TER gegenüber 0,38 % beim A2JAHJ.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF schüttet monatlich aus? </strong>A41L70. A2JAHJ schüttet quartalsweise aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF hat mehr Aktien? </strong>A41L70 mit rund 1.000 Positionen gegenüber 100 beim A2JAHJ.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher ETF hat den längeren Track Record? </strong>A2JAHJ. Der Fonds wurde 2016 aufgelegt, A41L70 erst 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist A41L70 automatisch besser? </strong>Nein. Das Konzept ist interessant, aber die Live-Historie ist noch zu kurz für ein belastbares Renditeurteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann man beide ETFs kombinieren? </strong>Ja, aber wegen Überschneidungen steigt die Diversifikation weniger stark, als die Zahl der Positionen vermuten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie performt er im Vergleich zum Vaneck? </strong>Seit Auflage im Januar 2026 hat der L&amp;G den Vaneck leicht outperformt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterlesen auf Finanzguerilla</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs – Lohnt sich ein Investment?</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vanguard FTSE All-World im Sparplan</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan vs. Aktien-Sparplan</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum und wie in Emerging Markets investieren?</a></li>



<li><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs und Welt-ETF</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.vaneck.com/de/de/anlagen/dividend-etf/uebersicht/">Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF</a></li>



<li><a href="https://www.vaneck.com/de/de/anlagen/dividend-etf/positionen/">Positionen des A2JAHJ</a></li>



<li><a href="https://indexes.morningstar.com/api/docs/68a700a163928b79946d9f14">Morningstar – Index Construction Rules</a></li>



<li><a href="https://www.lseg.com/content/dam/ftse-russell/en_us/documents/ground-rules/ftse-dividend-growth-with-quality-index-series-ground-rules.pdf">FTSE Russell – Dividend Growth with Quality Index Series</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 14:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende reinvestieren; Dividende in Einzelaktien reinvestieren; in Einzelaktien oder ETF investieren; Geldmaschine; automatische Geldmaschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Dividenden-ETFs]]></category>
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		<category><![CDATA[Dividendenstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenzahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility UCITS ETF (WKN: A2AHZU)]]></category>
		<category><![CDATA[iShares STOXX Global Select Dividend 100 (WKN: A0F5UH)]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI ACWI Index]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI World]]></category>
		<category><![CDATA[passives Einkommen durch Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Performance-Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1T8GD)]]></category>
		<category><![CDATA[SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1JKS0)]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (WKN: A1T8FV)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf passiven Einnahmen und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong><em>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einnahmen</a> und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs spielt auch Corona, als erste „richtige“ Krise seit 2007/2008 eine gewisse Rolle. Hierzu dann im nachfolgenden Artikel mehr.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden-ETFs?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was genau ETFs sind, solltest du als aufmerksamer Leser dieser Seite inzwischen wissen. Falls nicht, kannst du dir die Basics <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> noch mal anlesen. <strong>Dividenden-ETFs</strong> bilden hierbei (wie der Name schon sagt) einen <strong>Index</strong> ab, der sich in verschiedener Ausprägung nach dem <strong>Kriterium der Dividendenzahlung</strong> der enthaltenen Unternehmen richtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu klassischen, nur nach <strong>Marktkapitalisierung gewichteten, ETFs</strong> auf den <strong>MSCI World</strong>, MSCI <strong>Emerging Markets</strong> oder den <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pendants von Vanguard</a>, basieren Dividenden-ETFs auf <em><strong>Dividenden-Indices</strong></em>. Hier werden meist große Indices anhand zusätzlicher <em>Faktoren</em> „gefiltert“ und dadurch eine definierte <strong>Auswahl an Einzeltiteln herausgesucht</strong>, die sich dann im Dividenden-Index wiederfinden. Diese Faktoren können <strong>Höhe der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Kontinuität der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Höhe der Dividende im Verhältnis zur Volatilität</strong> oder ähnliches sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Dividenden-Indices sehen dann von ihrer Zusammensetzung völlig anders aus, als der ursprüngliche große Index, aus denen sie gefiltert haben. Einfach weil sich die Kriterien an die Unternehmen unterscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vielen Privatanlegern stehen solche Dividenden-ETFs hoch im Kurs. Nicht zuletzt, weil sie oft eine <strong>höhere Ausschüttungsrendite</strong> bieten, als die großen <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Bei einem Dividenden-ETF kannst du im Schnitt mit einer <strong>Ausschüttungsrendite von 3-6 % p.a.</strong> rechnen. Auf den ersten Blick also nicht schlecht für Anleger, die Wert auf einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Geldfluss</a> legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den regulären, <strong>globalen Indices</strong> landest du im Schnitt bei <strong>2-3 % Ausschüttungsrendite</strong>. Wohlgemerkt ich spreche hier von der <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungsrendite</a>, <em>nicht</em> von der <strong>absoluten Rendite</strong>, die stets <strong>aus Dividende</strong> und <strong>Kurswachstum</strong> gebildet wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <strong>Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</strong> sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SPDR S&amp;P US Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1JKS0)</li>



<li><strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8GD)</li>



<li><strong>iShares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: A0F5UH)</li>



<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8FV)</li>



<li><strong>Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility UCITS ETF</strong> (WKN: A2AHZU)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alle erwähnten Dividenden-ETFs setzen unterschiedliche Schwerpunkte, sind also auch <strong>nur bedingt miteinander vergleichbar</strong>. Du solltest auf jeden Fall im Vorfeld diese Schwerpunkte checken und überprüfen, ob sie für dich persönlich so auch Sinn machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividende vs. Marktkapitalisierung: Machen Dividenden-ETFs Sinn?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wo wir schon beim eigentlichen Thema wären: <strong>Lohnen sich solche Dividenden-ETFs überhaupt langfristig</strong>? Wie performen diese denn <strong>im Vergleich zu den Brot-und-Butter-ETFs</strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, hier fällt das Urteil leider wenig zweideutig aus: Grundsätzlich haben Dividenden-ETFs in der Vergangenheit in der Regel <strong>schlechter abgeschnitten als ihre nach Marktkapitalisierung gewichteten Indices</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst langjährige Kursraketen wie der <strong>SPDR US Dividend Aristocrats ETF</strong> unterlag zuletzt dank Corona seinem Vergleichsindex <strong>S&amp;P 500</strong> deutlich. Mehr dazu weiter unten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wieso ist das so?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die großen Kurstreiber der internationalen Börsen (z.B. die <strong>Tech-Werte aus Amerika</strong>) keine oder nur <strong>geringe Dividenden</strong> zahlen, dann werden diese meistens bei <strong>Dividenden-ETFs automatisch nicht aufgenommen</strong>. Sprich: Du musst ohne die <strong>Amazons</strong>, <strong>Apples</strong>, <strong>Microsofts</strong>, <strong>Teslas</strong> und <strong>Alphabets</strong> dieser Welt auskommen. Bei Dividenden-ETFs auf <strong>Schwellenländer</strong> gilt ähnliches: Hier hast du dann keine <strong>Alibaba</strong>, <strong>JD.com</strong> oder <strong>Tencent</strong> im Depot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dividenden-ETFs steigen also <strong>weniger dynamisch im Wert</strong>, da die Highflyer einfach fehlen. Dafür schwanken sie in der Theorie weniger stark, da <strong>stabile Qualität</strong> enthalten sein soll. Nun, auch das gilt in Krisen leider nicht uneingeschränkt, wie wir gleich sehen werden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem Krise: Index wird durchgemischt!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wenigsten Dividenden-ETFs haben die <strong>Finanzkrise 2007/2008</strong> mit durchgemacht. Es gab sie einfach noch nicht. Sie existierten seit ihrer Auflage quasi nur im <strong>Sonnenschein des Börsenaufschwunges der letzten 10 Jahre</strong>. Dieses Jahr kam dann <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die meiner Meinung nach wieder <strong>erste ernstere Krise seit der Finanzkrise 2008</strong>. Und siehe da: Die <strong>Dividenden-ETFs sind durch die Bank stark eingebrochen</strong> und haben sich bis dato (Stand: November 2020) auch <strong>noch nicht wieder erholt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachfolgende Grafik zeigt hier das ganze Dilemma der Dividenden-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="501" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg" alt="Dividenden-ETFs VErgleich nach Corona" class="wp-image-3362" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-300x147.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-768x376.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona.jpg 1526w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00B9CQXS71,DE000A0F5UH1,IE00B6YX5D40,IE00B8GKDB10,IE00BYYXBF44" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondsweb.de</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Einbruch</strong> war also vehement und bitter. Die Verluste sind bis heute <strong>noch nicht aufgeholt</strong>. Ganz im Gegensatz zu den <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Hier werden zum Teil schon wieder <strong>neue Höchststände</strong> erreicht (<strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>S&amp;P 500</strong>, <strong>MSCI World</strong>, <strong>DAX</strong> etc.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Einbruch hat mich auch dazu bewogen, meine <strong>Investment-Strategie</strong> in Sachen Schwellenländern anzupassen. Hier bespare ich wieder ganz regulär den <strong>FTSE Emerging Markets</strong> bzw. <strong>MSCI Emerging Markets</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die nähere Begründung kannst du im Artikel von damals nachlesen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei den populären Dividenden-ETFs aus dem Hause SPDR gab es <strong>herbe Verluste</strong>. Teilweise so starke, dass sie die komplette <strong>10-Jahresrendite in den Keller geschickt haben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So hat der SPDR US Dividend Aristocrats <strong>lange Zeit verlässlich den S&amp;P 500 outperformt</strong>. Wenn man nach Corona aber den ETF mit einem gewöhnlichen ETF auf den S&amp;P 500 vergleicht, kommen einem die Tränen. Aktuell (Stand November 2020) sieht das Bild nämlich folgendermaßen aus (Quelle: <strong>fondsweb.de</strong>).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="235" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png" alt="Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500" class="wp-image-3364" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-300x69.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-768x177.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich.png 1166w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst also, der Corona-Crash hat die <strong>gesamte Outperformance</strong> auch hier pulverisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globale ETF – Dividende vs. Marktkapitalisierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie sieht es bei <strong>global gestreuten ETFs</strong> aus? Auch hier besteht leider ein eklatanter <strong>Performance-Unterschied</strong> zwischen einem <strong>globalen Dividenden-ETF</strong> und einem <strong>globalen Marktkapitalisierungs-ETF</strong>. Hier vergleiche ich mal die <strong>beiden beliebten ETFs aus gleichem Hause</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>VS.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="233" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png" alt="Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende" class="wp-image-3365" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-300x68.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-768x175.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2.png 1161w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der eine setzt global auf <strong>dividendenstarke Aktien</strong>, der andere auf <strong>Marktkapitalisierung</strong>. Auch hier zeigt sich: <strong>Marktkapitalisierung liefert langfristig die bessere Performance</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividenden-ETFs <em>müssen</em> automatisch auf Crash reagieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was ist der Grund für diese Anfälligkeit für Krisen? Gelten <strong>Dividenden-ETFs</strong>, besonders die auf sogenannte „<em><strong>Aristokraten</strong></em>“, landläufig nicht als besonders „sicher“, da sie angeblich „Qualität“ (<strong>Value</strong>) bieten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier findet sich die Antwort in der <strong>Indexzusammensetzung</strong>: Wenn ein Index Unternehmen aufnimmt, die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seit 50 Jahren Dividenden zahlen und/oder erhöhen</a></strong> und diese Unternehmen die <strong>Dividende plötzlich kürzen oder streichen (müssen)</strong>, fliegen diese <strong>ansonsten stabilen Unternehmen auch aus dem Index</strong>. Der Index ist hier wie ein Roboter und sortiert gnadenlos aus. Ein ETF auf diesen Index <strong>muss diese dann automatisch auch verkaufen</strong>, da der Index ja <strong>weiterhin abgebildet werden soll</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Theoretisch kann der ETF die Aktie erst dann wieder kaufen, <strong>bis sie die Aufnahmekriterien des Index erneut erfüllt</strong>. Also bei <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> (in den USA) müssten sie ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens wieder <strong>25 Jahre folgend ihre Dividende zahlen oder erhöhen</strong>. Bis dahin dürften sie streng genommen nicht im Index landen. Gnadenlos auch hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marktbreite ETFs im Crash stabiler</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> konnte man diesen Umstand deutlich erkennen. Hierin dürfte auch der Grund dafür liegen, dass er sich <strong>bis heute nicht wieder erholt hat</strong>: Die Unternehmen sind einfach rausgeflogen und können erst nach Jahren überhaupt wieder in den Index aufsteigen. Andere Unternehmen sind nachgerutscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem <strong>normalen ETF</strong> fliegen bei einer Krise zwar auch einige Unternehmen raus (z.B. <strong>Wirecard aus dem DAX</strong>), aber oftmals ändert <strong>sich nur die Gewichtung zwischen den Unternehmen in den Top 20</strong>. Die Unternehmen auf den hinteren Rängen beeinflussen die Performance ohnehin weniger. Also ob nun <strong>Apple</strong> oder <strong>Microsoft</strong> auf Platz 1 oder 2 im <strong>ETF</strong> sind, dürfte zu vernachlässigen sein. Hier erfolgt deutlich seltener ein Aussortieren von Unternehmen oder ein Wechsel an der Spitze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier werden eher globale Machtverschiebungen relevant, wenn man einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Welt-ETF</a> hat. Daher dürften <strong>nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs</strong> in Krisen tatsächlich <em><strong>stabiler</strong></em> sein, als die Dividenden-ETFs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Dividendenstrategie, dann mit Einzelaktien!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesen <strong>Automatismus bei den ETFs</strong> zu umgehen, kann es tatsächlich bei einer <strong>Dividenden-Strategie</strong> mehr Sinn machen, die Strategie mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> umzusetzen. Hier gibt man Unternehmen nämlich die Chance, <strong>kleine Dellen in der Performance und Dividendenzahlung</strong> wieder aufzuholen, ohne dass man sie gleich aus dem Depot wirft (wie es der <strong>Dividenden-ETF</strong> tun <em>muss</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mc Donalds</strong> kürzt in einem Geschäftsjahr mal die Dividende oder setzt sie aus? Kein Problem, vielleicht <strong>verdoppeln sie sie im Folgejahr dafür wieder</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>Einzelaktien</strong> bist du hier in ein <strong>weniger starres Korsett gezwungen</strong> und kannst Aktien auch mal in Ruhe „<em>atmen</em>“ lassen. Natürlich gehört hier dann auch wieder die <strong>Analyse von Unternehmen</strong> und die <strong>intelligente Auswahl an Aristokratenaktien</strong> dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber generell gilt: <strong>Du wirst im Endeffekt eher selten den nach Marktkapitalisierung gewichteten Markt schlagen</strong>! Eine <strong>Amazon</strong> zahlt eben einfach (noch?) <strong>keine Dividende</strong>, wächst aber wie Sau. Es stellt sich somit ganz grundsätzlich die Frage, ob du überhaupt eine <strong>Dividendenstrategie</strong> als sinnvoll erachtest oder lieber gleich einen langweiligen <strong>MSCI ACWI / World-ETF</strong> kaufst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Dividende verliert!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss also (leider) <strong>ganz deutlich sagen</strong>: Im <strong>Vergleich Dividenden-ETFs versus marktkapitalisierte  ETFs</strong> verliert stets die Dividenden-Variante. Da es jedoch <em><strong>langfristig</strong></em> immer auf die Gesamtperformance im Depot ankommt, sollte man diesen Fakt bei der <strong>langfristigen Geldanlage</strong> auf jeden Fall berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt es dir auf den sturen <strong>Vermögensaufbau</strong> an, dann solltest du <strong>marktkapitalisierungsgewichtete ETFs bevorzugen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs</strong> meiner Meinung nach meiden. Denn auch wenn du sie nur beimischst: Sie dürften langfristig <strong>deine Rendite nach unten ziehen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist dir aber die Gesamtperformance nicht so wichtig und du legst eher <strong>Wert auf eine hohe Ausschüttungsrendite</strong> und möchtest dennoch <strong>keine Einzelaktien</strong> haben, dann können <strong>Dividenden-ETFs</strong> durchaus Sinn machen. Man muss nämlich auch hier sagen: Sie performen anständig. <strong>Wesentlich anständiger als auf dem Tagesgeld oder Girokonto</strong>. Sie verlieren eben nur im Vergleich zu den üblichen marktbreiten ETFs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsicherheitsfaktor Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem: Niemand weiß, wie sich die Zukunft entwickelt. Wenn es zum Beispiel einen <strong>Tech-Crash</strong> gibt, könnte der <strong>Fokus auch wieder Richtung Value gehen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs langfristig davon profitieren</strong>. Aber wie gesagt: An der Anfälligkeit für größere Korrekturen ändert sich meiner Meinung nach dadurch nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich machen daher Dividenden-ETFs leider keinen Sinn. Wenn schon ein Fokus auf Dividenden, dann bitte mit einer entsprechenden <strong>Strategie</strong> und mit <strong>Einzelaktien</strong>. Hier ist wohl auch in Zukunft als <strong>Buy-and-Hold-Anleger</strong> einiges zu holen. Wenn auch vielleicht nicht so viel wie mit einem simplen Investment in den <strong>ACWI oder FTSE All-World</strong>. Auch das wird die Zukunft zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie stehst du zu Dividenden-ETFs? Hast du solche in deinem Portfolio? Wenn ja, wieso?</strong></p>



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		<title>Die besten Finanzblogs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 18:29:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Dividendenstrategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finanzblogs wo man hinschaut: Offenbar setzt sich bei immer mehr Lesern die Erkenntnis durch, dass es heutzutage sehr wichtig ist, sich um seine finanzielle Bildung* zu kümmern. Eben die Erkenntnis, sein Geld und seine Lebensleistung (und Zeit!) intelligent zu investieren und dadurch erfüllt und glücklich zu sein. Der heutige Artikel ist somit auch in eigener...</p>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Finanzblogs wo man hinschaut: Offenbar setzt sich bei immer mehr Lesern die Erkenntnis durch, dass es heutzutage sehr wichtig ist, sich um seine <strong><a href="https://amzn.to/2MtuuZy" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="finanzielle Bildung (öffnet in neuem Tab)">finanzielle Bildung</a>* zu kümmern</strong>. Eben die Erkenntnis, sein Geld und seine Lebensleistung (und Zeit!) intelligent zu investieren und dadurch erfüllt und glücklich zu sein. Der heutige Artikel ist somit auch in eigener Sache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erfreuliche Entwicklung wie ich finde! Dies erklärt auch, dass es inzwischen so viele unterschiedliche <strong>Finanzblogs</strong> gibt. Das Thema treibt die Menschen also scheinbar (zu Recht!) um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso stolzer bin ich darauf, dass mein Blog in das Ebook &#8222;<strong>Die besten Finanzblogs</strong>&#8220; von Alexander Wolf aufgenommen wurde. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Alex für die Bereitstellung eines Exemplars des Ebooks. Wer ebenfalls Interesse an dem <strong>kostenfreien Ebook</strong> hat, möge gerne bei Alex <a rel="noreferrer noopener" aria-label="auf dessen Seite vorbeischauen (öffnet in neuem Tab)" href="https://aktien-kaufen-fuer-anfaenger.de/die-besten-finanzblogs-zu-geldanlage-aktien-boerse-finanzielle-freiheit/" target="_blank">auf dessen Seite vorbeischauen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viele Finanzblogs, viele Themen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erfreuliche daran ist, dass sich die gezählten <strong>51 Finanzblogs</strong> in ihrem Inhalt und in ihrer Zielrichtung teils gravierend unterscheiden. Legt der eine Blog mehr Wert auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalismus</a>, behandelt ein anderer die <strong>Dividendenstrategie</strong>. Manche betonen <strong>(geld)politische Ereignisse</strong> und ihre Auswirkungen, andere fokussieren sich auf den <strong>Mikrokosmos des Privatanlegers</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spezialisiertere Blogs behandeln <strong>Optionsstrategien</strong>, bieten <strong>Analysetools</strong> oder <strong>Kurse</strong> und <strong>Coachings</strong>. Wieder andere orientieren sich eher an der Grundidee eines Blogs und bringen die <strong>Gedanken und Erfahrungen der Autoren zu digitalem Papier</strong>. Ein bunter Blumenstrauß also.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meinen Blog betrachte ich hierbei als &#8222;<strong><em>ein bisschen von allem</em></strong>&#8222;, was für mich persönlich immer am spannendsten ist, da es mir genug <strong>Freiräume</strong> lässt. Wenn du mehr über mich, meinen Blog und meine Absichten erfahren möchtest, insbesondere was ich auf Alex&#8216; <strong>3 Fragen</strong>&#8230;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Wie lange gibt es den Blog schon und was war Deine Motivation, diese Webseite aufzuziehen (bzw. wie kam es zur Idee)?</em></li>



<li><em>Worum geht es in dem Blog? Was sind die Hauptthemen?</em></li>



<li><em>Willst Du mit Deiner Seite etwas Bestimmtes bewirken (z.B. Anleger zum Umdenken bewegen)?</em></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;geantwortet habe, kannst du im <strong>Ebook</strong> nachlesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzblogs bewegen etwas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun hat Erfolg natürlich auch immer seine Schattenseiten. Zum einen leidet mit immer mehr Finanzblogs natürlich auch die <strong>Übersichtlichkeit</strong>. Gab es früher nur &#8222;<em>die Großen</em>&#8222;, so ist der Markt (wenn man es so nennen will), inzwischen ziemlich zerfasert. Nicht immer profitiert dabei die Qualität, was in der Natur der Sache liegt. Das gilt aber für jeden Bereich der Wirtschaft, wenn mehr Firmen in eine Marktnische vordringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum anderen erzeugt es auch Neid. Man suche nur mal auf Youtube oder Google nach &#8222;Finanzblogs&#8220; und schon stößt man auf der einen oder anderen Stelle auch mal auf skeptische Beiträge, die den Bloggern <strong>zu viel Marketing</strong> und &#8222;<strong>Influencertum</strong>&#8220; unterstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Vorteile dieser <strong>Finanzblogs</strong>, <strong>Facebook-Gruppen</strong> etc. überwiegen. Sie sprechen Menschen an ihren Grundinteressen (<a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a>, Finanzen, <a aria-label="Glück (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanzguerilla.de/lifestyle/" target="_blank">Glück</a>, Motivation) an und geben ihnen hilfreiche Inhalte und Angebote.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht umsonst zittert auch schon die <strong>Finanzindustrie</strong> teilweise vor sehr erfolgreichen Bloggern bzw. versuchen sie zu umwerben und für ihre Zwecke einzuspannen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzblogs &#8211; Was bringt die Zukunft?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da es immer wieder <strong>neue Blogs</strong> gibt, <strong>alte durch Passivität langsam</strong> aber sicher <strong>verschwinden</strong>, wird es interessant sein zu sehen, wie sich die Szene in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da inzwischen immer mehr zu <strong>Youtube wechseln</strong> oder <strong>Podcasts veröffentlichen</strong>, bin ich mal gespannt, wie viele zeitintensive, getextete, &#8222;Oldschool-Blogs&#8220; es noch geben wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bleibe jedenfalls am Ball und möchte dir Leser auch weiterhin (hoffentlich) interessante Informationen und Ansichten zur Verfügung stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für deine langjährige Treue an dieser Stelle meinen wärmsten Dank!</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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