<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>MSCI ACWI Archive | FinanzGuerilla.de</title>
	<atom:link href="https://www.finanzguerilla.de/tag/msci-acwi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 21 Dec 2025 19:21:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2025/11/cropped-Finanzguerilla_Logo-FB-32x32.jpg</url>
	<title>MSCI ACWI Archive | FinanzGuerilla.de</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Depot für Kinder: Steuerfrei ins Erwachsenenalter</title>
		<link>https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/</link>
					<comments>https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2019 18:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Sparpläne]]></category>
		<category><![CDATA[Juniordepot]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderdepot bei Tod]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI ACWI]]></category>
		<category><![CDATA[steuerfreies Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Wertpapierdepot für Kleinkinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzguerilla.de/?p=2729</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es mal um etwas sehr Praktisches und Lebensnahes: Nämlich ein Depot für Kinder. Ich möchte dir hier im Artikel zeigen, wie ich vorgegangen bin, sodass meine Tochter bereits im zarten Alter von 3 Wochen zur stolzen Wertpapierbesitzerin geworden ist. Zudem zeige ich dir, wieso es in meinen Augen definitiv für alle Eltern Sinn...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/">Depot für Kinder: Steuerfrei ins Erwachsenenalter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"><strong><em>Heute geht es mal um etwas sehr Praktisches und Lebensnahes: Nämlich ein Depot für Kinder. Ich möchte dir hier im Artikel zeigen, wie ich vorgegangen bin, sodass meine Tochter bereits im zarten Alter von 3 Wochen zur stolzen Wertpapierbesitzerin geworden ist. Zudem zeige ich dir, wieso es in meinen Augen definitiv für alle Eltern Sinn macht, ihrem Nachwuchs ein solches Depot einzurichten.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wozu brauchen Kinder denn bitte ein Depot?!</h2>



<p>Fangen wir zunächst einmal mit den Gründen für ein solches Vorhaben an: Kinder sind eine teure Angelegenheit, wenn man es rein wirtschaftlich betrachtet. In ganz jungen Jahren halten sich die Kosten zwar noch in Grenzen, in der <strong>Pubertät</strong> bzw. dem <strong>jungen Erwachsenenalter</strong> ändert sich das jedoch schnell. </p>



<p>Besonders wenn es dann noch um die Themen <strong>Studium</strong> und <strong>eigene Wohnung</strong> geht, kommen schnell gewaltige Summen auf die Eltern oder die Sprösslinge zu. Wenn das Kind <strong>Medizin</strong> oder <strong>Jura</strong> an einer renomierten <strong>Universität</strong> studieren möchte, kann dies auch die Eltern schnell an die Grenzen des <strong>finanziell Machbaren</strong> bringen.</p>



<p>Dann muss meistens ein <a aria-label="Kredit (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank">Kredit</a> her oder <a aria-label="Bafög (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.bafög.de/" target="_blank">Bafög</a>, welches man zum Teil auch zurückzahlen muss. Schaut man nur mal nach Amerika über den Teich, dann sind dort die meisten Studierenden mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/kreditarten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienkrediten</a> verschuldet. Dies bremst sie in den ersten Jahren ihrer Berufstätigkeit vehement aus. Auch wenn es heute noch <a aria-label="günstige Kredite (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">günstige Kredite</a> gibt, muss das ja nicht so bleiben.</p>



<p>Ein prall gefülltes <strong>Wertpapierdepot</strong> kann hier für wesentliche Erleichterung in allen Lebenslagen sorgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verrechnungskonto inklusive</h3>



<p class="has-text-align-left">Nun bekommt so ein Kind ja auch gerne mal Geschenke von Familienangehörigen (<strong>Geburtstage</strong>, <strong>Kommunion</strong>, <strong>Konfirmation</strong>, <strong>Schulabschluss</strong> etc.). Oft fallen diese Geschenke als Geldgeschenke aus, die man früher aufs Sparbuch gepackt hat oder in ein kinderliches <strong>Sparschwein</strong>. Dort liegt es herum und verliert beständig an Wert.</p>



<p>Einmal im Jahr hieß es dann, in hoffnungsvoller Demut zur Bank zu pilgern und dem <em><strong>Weltspartag</strong></em> zu frönen. Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass diese Zeiten unwiederbringlich vorüber sind. Das <strong>Sparbuch</strong> ist heute ein <em>Geldvernichtungsbuch</em>. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zinsen - Fehlanzeige (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-guerilla/" target="_blank">Zinsen &#8211; Fehlanzeige</a>.</p>



<p>Dennoch wollen die <strong>Geschenke</strong> und Zuwendungen aber irgendwo sinnvoll genutzt werden. Im Idealfall als clevere <strong>Vorsorge</strong> für Später, bzw. bis zum <strong>18. Geburtstag</strong>. Genau an dieser Stelle kommt das <strong>Depot für Kinder</strong> ins Spiel.</p>



<p>Dadurch dass jedem Depot immer auch ein <strong>Verrechnungskonto</strong> angegliedert ist, haben die Kleinen sogar bereits eine Art &#8222;<em>Girokonto</em>&#8222;, über die man je nach Bank auch <strong>Transaktionen</strong> und <strong>Überweisungen</strong> ausführen kann. Und Familienangehörige können auf dieses Konto einfache Überweisungen vornehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abgeltungssteuer? &#8211; Nein danke!</h3>



<p>Einer der größten Vorteile eines <strong>Depot für Kinder</strong> ist aber, dass in den 18 Jahren (und ggf. darüber hinaus) <strong>keinerlei Abgeltungssteuer</strong> auf <strong>Zinsen</strong> und <strong>Dividenden</strong> anfallen. Das hängt damit zusammen, dass die Kinder kein eigenes Einkommen beziehen und dadurch auch nicht einkommenssteuerpflichtig sind bzw. unter ihrem Freibetrag bleiben. </p>



<p>Über das <strong>Finanzamt</strong> kann man der Depotbank nun genau diesen Umstand mitteilen, sodass die Bank ab diesem Moment keine <strong>Abgeltungssteuer</strong> mehr an das Finanzamt abführt.</p>



<p>Das Kind darf also <strong>Zins- und Dividendenerträge steuerfrei</strong> behalten. Ein nicht zu unterschätzender Hebel in Bezug auf den <a rel="noreferrer noopener" label="Zinseszinseffekt (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">Zinseszinseffekt</a>. Das Einzige was man hierzu benötigt, ist eine sogenannte <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Nichtveranlagungsbescheinigung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=3844B784B64832038916" target="_blank">Nichtveranlagungsbescheinigung</a> des Finanzamtes, auch <strong>NV-Bescheinigung</strong> genannt.</p>



<p>Durch das Formular beantragst du quasi eine Bestätigung des Finanzamtes, dass dein <strong>Kind nicht steuerpflichtig</strong> ist, ergo auch keine <strong>Abgeltungssteuer</strong> zu zahlen hat. Die Bescheinigung hat eine <strong>Gültigkeit von 3 Jahren</strong> und muss danach erneut bei der Bank eingereicht werden. Etwas lästiger Papierkram zwar, aber er lohnt sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Depot gehört alleine deinem Kind</h2>



<p>Nun mag einer auf die Idee kommen, einfach ein <strong>Depot auf sein Kind einzurichten</strong> und selbst von den obigen <strong>steuerlichen Vorteilen</strong> zu profitieren. Hier aber ein wichtiger Hinweis: <em>DAS DEPOT GEHÖRT RECHTLICH EINZIG UND ALLEINE DEINEM NACHWUCHS (!!!)</em>. Die sorgeberechtigten Elternteile <em><strong>verwalten</strong></em> es nur <strong>im Interesse des Kindes</strong>, bis zur Volljährigkeit. </p>



<p>Dies bedeutet, dass du deinem Kind das Geld auch ab Volljährigkeit nicht mehr wegnehmen kannst und darfst. Wenn also deine frisch <strong>18 Jahre</strong> alt gewordene Tochter lieber das <strong>Depot plündern</strong> und mit einem <strong>sudanesischen Wanderzirkus auf Weltreise</strong> gehen möchte, dann kannst du das nicht verhindern.</p>



<p>Sobald das Kind <strong>18 Jahre alt</strong> ist, bekommt es <strong>eigene Zugangsdaten zum Depot</strong> und die Zugangsdaten der Eltern werden gekappt.</p>



<p>Sollte deinem Nachwuchs (Gott bewahre!) etwas Schlimmes zustoßen, würde das Depot dann bei <strong>Ableben</strong> regulär als <strong>Erbe an die Eltern übergehen</strong>. Aber an sowas mag man noch nicht einmal denken. Fürs Protokoll sei es hier der Vollständigkeit halber mal mit erwähnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kinderdepot eröffnen &#8211; Schritt für Schritt erklärt</h2>



<p>Ich zeige dir nun, wie die ganze Sache <strong>Schritt für Schritt</strong> abläuft. Der Einfachheit halber zeige ich dir das Vorgehen an meinem eigenen Beispiel, da sich die Abläufe von Bank zu Bank leicht unterscheiden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grunds<strong>achverhalt:</strong></h3>



<p><em>Wir als junges Paar (unverheiratet) möchten für unsere Tochter ab Geburt ein Depot für Kinder einrichten, um bis zum 18. Geburtstag für das Kind intelligent Vermögen zu bilden. Als Vater bin ich bereits Kunde bei der Consorsbank (Depot </em><a aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212339T" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>hier</em></a><em>* eröffnen), meine Partnerin hat dort kein Konto.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Benötigte Unterlagen:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geburtsurkunde im Original</strong> (!) &#8211; Kommt etwa <strong>7-10 Tage nach der Geburt</strong> vom Standesamt. Beantragt wird die Urkunde meistens bereits im Krankenhaus nach der Entbindung. Nach Prüfung schickt die Bank das Original wieder postalisch an die Eltern zurück</li>



<li><strong>Steuer-ID</strong> des Nachwuchses (wird im <strong>Antragsformular der Depoteröffnung</strong> abgefragt). Ablauf: Das Standesamt meldet den neuen Erdenbürger automatisch beim <strong>Finanzamt</strong>. Das <strong>Bundeszentralamt für Steuern</strong> übersendet dann einige Tage später die Steuer-ID. Meistens ist das dann <strong>der erste adressierte Brief an deinen neugeborenen Nachwuchs</strong>.</li>



<li><strong>Erklärung elterliche Sorge</strong> (nur bei <em>unverheirateten</em> Paaren, ansonsten Nachweis der Ehe)</li>



<li><strong>Depoteröffnungsantrag</strong> mit <strong>beiden Unterschriften</strong> der Elternteile</li>



<li>[Identifizierung über PostIdent] &#8211; Da ich bereits <strong>legitimierter Kunde</strong> der <strong>Consorsbank</strong> bin, <strong>entfiel bei uns die erneute Identifizierung</strong>. Die Personalien der Mutter entnimmt die Bank ohnehin aus der amtlich beglaubigten Geburtsurkunde</li>



<li><strong>NV-Bescheinigung des Finanzamtes</strong> (Erklärung siehe oben)</li>



<li>Briefmarke, da im Original versandt werden muss </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie geht es dann weiter?</h3>



<p>Eigentlich war es das schon. Die Bank prüft nun die Unterlagen und eröffnet das <strong>Depot mit Konto</strong>. In meinem Fall ist es so, dass das <strong>Kinderdepot mit dem dazugehörigen Verrechnungskonto</strong> als <em>Unterdepot</em> bei mir geführt wird. </p>



<p>Die <strong>Verwaltung des Depots</strong> und die Auftragserteilung funktioniert mit meinen sowieso schon vorhandenen <strong>Zugangsdaten und Sicherheitsverfahren</strong>. Bequemer und smarter gehts nicht.</p>



<p>Wie oben bereits erwähnt, erhält das Kind dann mit Volljährigkeit <strong>eigene Zugangsdaten</strong> und der <strong>elterliche Zugriff</strong> wird gekappt. Bis dahin sind meine Partnerin und ich gleichberechtigt über das Konto/Depot bevollmächtigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ETF-Sparplan einrichten</h3>



<p>Da ich möglichst <strong>wenig administrativen Aufwand</strong> mit dem Depot haben möchte, habe ich mich für meine Tochter für einen einfachen und passiven <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-vs-aktien-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> mit <strong>monatlicher Einzahlung</strong> entschieden. So bekommt meine Tochter bereits ab Geburt ein kleines Taschengeld. So ein Sparplan funktioniert bereits <strong>ab 25 Euro</strong> pro Monat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welchen ETF wählen?</h3>



<p>Bei der konkreten ETF-Auswahl habe ich mich für einen simplen <strong>Aktions-ETF</strong> (gebührenfreies Besparen) entschieden. Es handelt sich um einen <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thesaurierenden ETF</a></strong> auf den <strong>MSCI ACWI</strong>, also maximale Streuung <strong>inklusive Schwellenländer</strong>. Die Gewinne werden auf ETF-Ebene <strong>automatisch neu angelegt</strong>.</p>



<p>Da die <strong>NV-Bescheinigung</strong> dafür sorgt, dass keine <strong>Abgeltungssteuer</strong> fällig wird, entfällt auch die <a href="https://www.finanzguerilla.de/das-neue-investmentsteuerreformgesetz-ab-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorabbesteuerung nach dem Investmentsteuerreformgesetz</a>. Klarer Vorteil also für den <strong>Thesaurierer</strong>. Denn: Es muss kein Guthaben auf dem <strong>Verrechnungskonto</strong> für die Steuerpauschale vorrätig gehalten werden.</p>



<p>Einzahlungen und Geschenke von Verwandten gehen dann direkt auf das <strong>Verrechnungskonto</strong> und werden dann von mir von Zeit zu Zeit als <strong>Einmalzahlungen im Rahmen des Sparplanes</strong> investiert. Oder ich lasse es erstmal auf dem Verrechnungskonto als <strong>Cashreserve</strong> liegen, je nach Geschmack.</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15212348B" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="											https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C296855636T" alt="Depotwechsel_728x90" width="728" height="90" border="0"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h3 class="wp-block-heading">Was kommt da zusammen? </h3>



<p>Lohnt sich so ein Sparplan überhaupt? Von meiner Seite ein ganz klares <em><strong>Ja</strong></em>. Im Schnitt gehe ich von einer Rendite von knapp <strong>7-8 % p.a.</strong> beim <strong>ACWI-ETF</strong> aus. Legen wir für die Rechnung einmal <strong>7 Prozent</strong> zugrunde. Netto, also ohne Steuerabzug. <strong>Ohne zusätzliche Einzahlungen</strong> ergeben sich dann <strong>bis zum 18. Lebensjahr</strong> je nach Höhe der monatlichen &#8222;Taschengeldrate&#8220; (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php" target="_blank">Quelle</a>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> <strong>10.586,45 Euro</strong> bei 25 Euro / Monat</li>



<li> <strong>21.172,90  Euro</strong> bei 50 Euro / Monat</li>



<li> <strong>42.345,79  Euro</strong> bei 100 Euro / Monat</li>
</ul>



<p>Höher gehe ich mal nicht, da die Mehrheit wohl in diesem Bereich landen dürfte. Eventuell bleibt es ja nicht nur bei einem Kind. <strong>Die Rechnung ändert sich</strong> natürlich noch vehement, wenn <em>Geldgeschenke</em> (z.B. <strong>1000 Euro</strong> nach einer <strong>Konfirmation</strong>, <strong>Taufe</strong> etc.) zusätzlich für das Kind investiert werden oder die Großeltern noch etwas monatlich zuschießen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es dann nach dem 18. Geburtstag weiter?</h2>



<p>Nunja, das entscheidet meine Tochter dann selbst, da ich keinen Zugriff mehr auf &#8222;ihr&#8220; Geld habe. Im schlimmsten Fall gibt sie das ganze Geld aus und kauft sich Klamotten ;-). Ich würde aber darauf hinwirken, eventuell die Summe <strong>in einen ausschüttenden ETF umzuschichten</strong>, um ihr dadurch bereits <strong>ab Volljährigkeit</strong> ein <strong>kleines zusätzliches <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passives Einkommen</a> zu verschaffen</strong>. Dieses darf sie dann nach Herzenslust ausgeben.</p>



<p>Ein <strong>Ausschütter</strong> hätte natürlich dann auch <strong>pädagogischen Nutzen</strong>, da sie sieht, dass es nicht clever wäre, ihre <strong>Milch gebende Kuh</strong> für kurzfristigen Konsum zu <strong>schlachten</strong>. Sie soll die Kuh lieber <strong>weiter pflegen</strong> und die <strong>Milch genießen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>So ein <strong>Depot für Kinder</strong> ist eine feine Sache und in meinen Augen auch schon längst kein <em>Nice-to-have</em> mehr, sondern eigentlich <em>Pflicht</em>. Als es noch 4% Zinsen aufs Konto gab, hätte ein Tagesgeldkonto mehr Sinn gemacht, diese Zeiten sind aber vorbei.</p>



<p>Ich denke dass der <strong>ETF</strong> auch in <strong>18 Jahren</strong> noch in der einen oder anderen Form bestehen wird und auch die größten Firmen weltweit noch irgendwie einen Gewinn erwirtschaften sollten. Diese Einschätzung habe ich auch schon <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> erklärt. Von daher sehe ich die <strong>Risiken</strong> als überschaubar und die <strong>Chancen</strong> als nicht von der Hand zu weisen.</p>



<p>Ich freue mich zu sehen, wie ihr Depot anwächst und hoffe, dass ich bei meiner Tochter auch zumindest ein bisschen <strong>Verständnis</strong> und <strong>Interesse</strong> für ihre <strong>eigenen Finanzen</strong> wecken kann. Was ihr dann tatsächlich mit <strong>18</strong> als <strong>Kontostand</strong> angezeigt wird, gerät dann schon fast zur (schönen) Nebensache.</p>



<p>Wenn auch du dich für ein Depot bzw. Kinderdepot bei der <strong>Consorsbank </strong>interessierst, dann kannst du es ganz einfach online und kostenlos durch einen Klick auf den nachfolgende Grafik eröffnen*:</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117424B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117424B" alt="320x50_generisch" border="0" width="320" height="50"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<p><strong>Wie stehst du persönlich zum Thema Depot für Kinder? Hast du bereits für deinen Nachwuchs investiert?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/">Depot für Kinder: Steuerfrei ins Erwachsenenalter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzguerilla.de/depot-fuer-kinder-steuerfrei-ins-erwachsenenalter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
