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	<title>psychische Erkrankung Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>psychische Erkrankung Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Diese 11 Berufe sind gesundheitsgefährdend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 12:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Depression und Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sport gegen psychische Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltaktivisten psychisch krank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Berufe gefährden die Gesundheit? &#8211; Im Großen und Ganzen waren es für mich keine bahnbrechenden Neuigkeiten, die der Artikel &#8222;Diese 11 Berufe gefährden eure psychische Gesundheit&#8220; auf businessinsider.de kürzlich veröffentlichte. Demnach sind es natürlich die Manager und Führungskräfte, die einem besonders hohen Stresspegel und somit einer hohen Gefahr psychischer Erkrankungen ausgesetzt sind. Was ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/diese-11-berufe-sind-gesundheitsgefaehrdend/">Diese 11 Berufe sind gesundheitsgefährdend</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Welche Berufe gefährden die Gesundheit? &#8211; Im Großen und Ganzen waren es für mich keine bahnbrechenden Neuigkeiten, die der Artikel <strong>&#8222;Diese 11 Berufe gefährden eure psychische Gesundheit&#8220;</strong> auf <em><strong>businessinsider.de</strong></em> kürzlich veröffentlichte. Demnach sind es natürlich die <strong>Manager und Führungskräfte</strong>, die einem besonders hohen Stresspegel und somit einer hohen Gefahr <strong>psychischer Erkrankungen</strong> ausgesetzt sind.</p>



<p>Was ich aber trotzdem bemerkenswert fand ist, dass sogar <strong>im Umweltschutz und im sozialen Bereich engagierte Menschen</strong> einem größeren, vor allem <strong>psychischen, Gesundheitsrisiko</strong> ausgesetzt sind. Sollte man doch meinen, dass diese Gruppe eher an <a href="https://www.finanzguerilla.de/innere-ruhe-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">innerer Balance</a>, Zufriedenheit und <a href="https://www.finanzguerilla.de/tipps-fuer-ein-glueckliches-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glück</a> interessiert sein sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufe in Umweltschutz und soziale Arbeit machen Krank?</h2>



<p>Im Artikel ist gar davon die Rede, dass <strong>13,4 Prozen</strong>t der Mitarbeiter im <strong>Umweltschutz</strong> als <strong>depressiv</strong> gelten. Für mich stellt sich dabei aber die Frage, ob es da nicht auch sein könnte, dass vielleicht zahlenmäßig sich eher <strong><em>depressiv veranlagte</em> Menschen</strong> mit einem nennen wir es mal &#8222;<strong>Messias-Komplex</strong>&#8220; dem Umweltschutz verpflichtet fühlen und es gar nicht die Tätigkeit an sich ist, die einen krank macht? Das alte Problem von Statistiken und Behauptungen, die auf Statistiken beruhen.</p>



<p>Andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass man gerade <strong>in sozialen Berufen sehr viel Negativität</strong> ausgesetzt ist. Seien es nervige <strong>technokratsiche Abläufe</strong> in einem <strong>Krankenhaus</strong> in Kombination mit Personalmangel, <strong>Zeitmangel</strong> in der Pflege oder generell die <strong>Konfrontation</strong> mit gesellschaftlichen (Pflege) oder gesundheitlichen (Krankenhaus) Problemen.</p>



<p>Auch beim <strong>Umweltschutz</strong> kann ich die Feststellung im Artikel nachvollziehen: Auch hier fokussieren sich Mitarbeiter oft nur auf bestehende Probleme. Es wird in der Tendenz mehr angeprangert, als an Lösungen hart gearbeitet. Aktuell auch ganz gut bei <strong>Fridays for Future</strong> zu beobachten. In den meisten Diskussionsrunden wirken deren Vertreter seltsam<strong> passiv-aggressiv</strong>, teilweise arrogant und irgendwie unsympathisch. Die Lösungsansätze für das &#8222;große Ganze&#8220; fehlen oftmals oder wirken teilweise nicht bis ins Detail durchdacht.</p>



<p>Vielleicht formt ja die <strong>Beschäftigung mit Missständen die Psyche</strong> doch mehr, als aktuell bekannt ist und führt hier im schlimmsten Falle tatsächlich zu psychischen Störungen.</p>



<p>Was ist deine Meinung zu den <strong>11 genannten Berufsgruppen</strong>? Fehlen hier noch Beispiele deiner Meinung nach?</p>



<p><em>Quelle: Artikel &#8222;<a href="http://www.businessinsider.de/gesundheitsgefaehrdende-jobs-2015-11" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diese 11 Berufe gefährden eure psychische Gesundheit</a>&#8220; vom 12.07.2016</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Liste gesundheitsgefährdende Berufe</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Journalisten und Autoren</strong> (<em>Platz 11</em>)</li>



<li>Broker (<em>Platz 10</em>)</li>



<li>Parteien und Vereine (<em>Platz 9</em>)</li>



<li><strong>Umweltschutz</strong> (<em>Platz 8</em>)</li>



<li><strong>Juristen</strong> (<em>Platz 7</em>)</li>



<li>Personaldienstleister (<em>Platz 6</em>)</li>



<li>Produktion und Industrie (<em>Platz 5</em>)</li>



<li><strong>Soziale Arbeit</strong> (<em>Platz 4</em>)</li>



<li>Immobilienmakler (<em>Platz 3</em>)</li>



<li>Nah- und Fernverkerh (<em>Platz 2</em>)</li>



<li><strong>Manager und Führungskräfte</strong> (<em>Platz 1</em>)</li>
</ul>



<p>Wie du sehen kannst, sind mehr <strong>Berufe</strong> als gedacht laut dieser Studie gefährlich für deine <strong>psychische Gesundheit</strong>. Aber wenn man die Berufsgruppen so überfliegt, deckt sich manches vielleicht doch auch mit den eigenen bisher gesammelten Lebenserfahrungen. </p>



<p>Aber was kann man nun tun als Betroffener?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Job krank macht</h2>



<p>Nun, heute zählt ja <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Burnout</a></strong> fast schon zu den Standard-Diagnosen im Bereich der Jobgesundheit. So wie bei <a href="https://www.adhs-infoportal.de/adhs-bei-kindern-und-jugendlichen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kindern heutzutage gerne ADHS diagnostiziert</a> wird, sind es bei Erwachsenen und Arbeitnehmern gerne <strong><a href="https://amzn.to/2tq2E7G" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Burnout</a>*</strong> und/oder <a href="https://amzn.to/2tq2E7G" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Depressionen</strong></a>*. Aber was kann man als Betroffener denn tun, wenn sich Schwermut und Selbstzweifel im Leben breit machen?</p>



<p>In milden Fällen können vielleicht schon kleinere Maßnahmen <strong>ohne professionelle psychotherapeutische Betreuung</strong> helfen. Dass dringend Handlungsbedarf besteht, sollte hierbei klar sein. Immerhin verbringt man in seinem Leben <strong>sehr viel Zeit in seinem Beruf</strong> und gewährt so <strong>potentiell schädlichen Dynamiken</strong> einen direkten Zugriff auf das eigene Leben &#8211; auch außerhalb des Jobs.</p>



<p>Bevor dann Begleiterscheinungen auftreten, wie z.B. eine <strong>Scheidung</strong>, <strong>Jobverlust</strong> oder ein <strong>gestörtes soziales Leben</strong>, gilt es gegenzusteuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen gegen psychische Krankheiten</h2>



<p>Zuallererst ist mit psychischen Erkrankungen natürlich nicht zu spaßen. Auch die Versicherer haben deren Brisanz inzwischen erkannt, sodass du normalerweise auch <strong>keine Berufsunfähigkeitsversicherung</strong> bekommst, wenn bei dir einmal eine <strong>psychische Störung</strong> diagnostiziert wurde. Auch nehmen gesamtgesellschaftlich die <strong>Krankheitstage aufgrund psychischer Störungen</strong> deutschlandweit zu. </p>



<p>Aber wenn es dich doch mal erwischen sollte, dann findest du hier mögliche Beispiele für <strong>hilfreiche Maßnahmen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>regelmäßiges <strong>Meditieren</strong> (<a href="https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/funktioniert-das-wirklich-model-miranda-kerr-depressionen-weg-dank-meditation_id_6175141.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>)</li>



<li><strong>Monotasking</strong> statt Multitasking; Stichwort <strong>Fokussiertheit</strong> und <strong>Achtsamkeit</strong> üben</li>



<li>regelmäßiger <strong>Sport</strong> und ausreichend <strong>Bewegung</strong> (<a href="https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/article/850155/depressionen-sport-hilft-antidepressivum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>)</li>



<li><strong>soziale Kontakte</strong> mit den <a href="https://www.finanzguerilla.de/5-merkmale-reicher-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">richtigen Menschen</a></li>



<li>die <strong>innere Leidenschaft</strong> finden und ihr folgen (oft sehr schwer!)</li>



<li><strong>Social Media meiden</strong> bzw. das <strong>Smartphone öfters mal ausgeschaltet</strong> lassen</li>



<li>Nicht in die gerade bei der <a href="https://www.finanzguerilla.de/gedanken-zur-generation-y/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Y</a> so beliebte  <strong>FOMO</strong>-Falle tappen (Anm. FOMO = <strong>F</strong>ear <strong>o</strong>f <strong>m</strong>issing <strong>o</strong>ut = Angst im Leben etwas zu verpassen); interessanter Artikel darüber siehe <a href="https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/millennial-krankheit-fomo--die-angst--etwas-zu-verpassen-8000440.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></li>



<li>Richtige und gesunde <strong>Ernährung</strong> (<a href="https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung-gegen-depressionen-ia.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>)</li>



<li><strong>Dankbar sein</strong> und <strong>Dankbarkeit</strong> bewusst <strong>praktizieren</strong> (<a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>)</li>
</ul>



<p>Dies sind nur einige exemplarische Maßnahmen, die ich recherchiert habe und die anscheinend vielen Betroffenen tatsächlich geholfen haben sollen. Aber gerade bei psychischen Leiden und um chronischen Depressionen vorzubeugen, empfiehlt sich im Zweifel dennoch die Konsultation eines hierauf <strong>spezialisierten Fachmanns</strong> für <strong>psychische Gesundheit</strong>.</p>



<p>Im Zweifel kann dir dein Hausarzt entsprechende Kontakte vermitteln. Aber Achtung: Um wieder den Bogen zum Finanzthema zu spannen: Sollte eine <strong>psychische Krankheit</strong> bei dir tatsächlich diagnostiziert werden, kannst du unter Umständen Probleme bekommen, wenn du beispielsweise eine <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong> abschließen möchtest. Bei den meisten Versicherern sind psychische Krankheitsbilder absolute <strong>Ausschlusskriterien</strong>.</p>



<p>Ein Grund mehr, vielleicht erstmal andere Möglichkeiten zur Genesung auszuprobieren&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Job kündigen?</h2>



<p>Eine weitere zugegebenermaßen sehr krasse Maßnahme könnte natürlich auch sein, eine vollständige <strong>berufliche Neuorientierung</strong> bzw. einen <strong>Berufswechsel</strong> anzustreben. Also deinen <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Job zu kündigen</a></strong>. Vielleicht macht dich auch deine <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tätigkeit im Hamsterrad</a> krank, welche du immer mehr in Frage stellst? Gerade wenn du in einem der oben genannten <strong>Branchen</strong> tätig bist und viel <a href="https://www.finanzguerilla.de/rastlosigkeit-und-stress-was-hilft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stress</a> ausgesetzt bist, kann sich eine berufliche Neuorientierung vielleicht positiv auf den gesamten Gemütszustand auswirken.</p>



<p>Aber wenn du deinen <strong>Job</strong> tatsächlich <strong>kündigen</strong> möchtest, dann bitte wohl überlegt und aus den <strong>richtigen Gründen</strong>. In <a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> habe ich erläutert, was eventuell gute Gründe für einen Wechsel sein könnten und welche eher gefährlich und nicht zu empfehlen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Psychische Erkrankungen in unserer westlichen Gesellschaft dürften weiter zunehmen. Ständiger <strong>Leistungsdruck</strong>,<strong> <a href="https://www.finanzguerilla.de/selbstoptimierung-als-sackgasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstoptimierungswahn</a></strong> und <strong>Social-Media</strong>-Abhängigkeit, befeuern diese Problematik zudem. <strong>Depressionen</strong> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/burnout-bei-jungen-menschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Burnout</a> düften daher weiter zunehmen. Die langfristigen Folgen für die Gesellschaft sind schwer abzuschätzen.</p>



<p>Vielleicht ist es ja tatsächlich eine Gute Idee, wenn wir uns mehr unserer eigenen mentalen Gesundheit widmen und mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren. Zur Not dann einfach die erwähnten Berufsgruppen meiden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p><strong>Wie ist deine Meinung zum Thema psychische Gesundheit im Beruf?</strong></p>



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