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	<title>Social Distancing Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Social Distancing Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Gefährdet Corona die Demokratie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 17:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Distancing]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Mayer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corona und kein Ende: Nun ist es seit dem Wochenende soweit, es gelten in der Bundesrepublik Deutschland bislang nie erlebte freiheitsbeschränkende Auflagen. Was auf der einen Seite sicherlich notwendig und vernünftig ist, um die Erkrankungskurve nicht zu steil ansteigen zu lassen, kann einem auf der anderen Seite schon zu denken geben. Ist etwa unsere gesamte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/">Gefährdet Corona die Demokratie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Corona und kein Ende: Nun ist es seit dem Wochenende soweit, es <a href="https://www.stern.de/gesundheit/news-zum-coronavirus--kabinett-beschliesst-hilfspaket-in-corona-krise-9192970.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gelten in der Bundesrepublik Deutschland bislang nie erlebte freiheitsbeschränkende Auflagen</a>. Was auf der einen Seite sicherlich notwendig und vernünftig ist, um die Erkrankungskurve nicht zu steil ansteigen zu lassen, kann einem auf der anderen Seite schon zu denken geben. Ist etwa unsere gesamte Demokratie durch das <strong>Virus</strong> in Gefahr?</p>



<p>Ich selbst ertappe mich derzeit zum Beispiel bei Gedanken zu Themen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Werden die Corona-Maßnahmen auch tatsächlich wieder vollständig aufgehoben oder besteht die Gefahr eines <strong>Missbrauchs</strong>?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird Corona und der Fokus hierauf womöglich auch als Vorwand genutzt, um <strong>unpopuläre Entscheidungen</strong> im Parlament ohne großen Widerstand <strong>durchzubringen</strong>? (siehe Beschluss zur Erhöhung der GEZ am 12.03.2020, <a aria-label="Quelle (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.n-tv.de/ratgeber/Rundfunkbeitrag-soll-um-86-Cent-steigen-article21637041.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Kann</em></strong> der Staat tatsächlich sämtliche Betriebe, Einzelunternehmen und Einrichtungen retten? </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Sollte</em></strong> das der Staat überhaupt? Sollte man nicht viel mehr von jedem Selbstständigen/Einzelunternehmer/Konzern auch erwarten dürfen, sich ein entsprechendes <em>Fettpolster</em> zur Überbrückung magerer Monate/Jahre anzufressen?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wie weit</strong> sollen solche Maßnahmen gehen und wer kommt am Ende dafür auf?</li>
</ul>



<p>Fragen über Fragen. Zu manchen Punkten habe auch ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet. Um unsere <a href="https://www.finanzguerilla.de/in-dubio-pro-libertate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiheit</a> mache ich mir nichtsdestotrotz schon so meine Sorgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiches Deutschland durch Corona bedroht? </strong></h2>



<p>Wohl gemerkt wir sind in Deutschland, einem der <strong>weltweit reichsten Länder</strong> mit einer der <strong>stärksten Volkswirtschaften</strong>, wie uns immer wieder gebetsmühlenartig von der Politik eingeredet wird. Aber ist das tatsächlich so? Wirtschaftsexperten wie zum Beispiel <strong>Daniel Stelter</strong> sind hier schon länger ganz anderer Meinung. Seine Thesen zur &#8222;wirklichen Stärke&#8220; Deutschlands in folgendem Video:</p>



<iframe src="https://www.youtube.com/embed/UkDbZQqyWs8" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe>



<p>Nun gibt es also <strong>Corona</strong>. Das <a href="https://www.finanzguerilla.de/corona-virus-was-nun/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virus</a> hat es innerhalb von zwei Wochen geschafft, die <strong>gesamte Wirtschaft Deutschlands</strong> und Teilen der Welt zu lähmen und uns in gewisser Weise „<strong>zurück in die Steinzeit</strong>“ zu katapultieren. Nichts geht mehr, kaum noch wird verlässlich Geld verdient.</p>



<p>Solidarität mit den noch geöffneten Betrieben macht aber absolut Sinn. Sollte man beim <strong>Bäcker</strong> Trinkgeld geben? Meiner Meinung nach ja. Sollte man <strong>Liefer- und Abholdienste</strong> für Essen in diesen Krisenzeiten nutzen? Absolut. Ob es allerdings auf Makrosicht etwas hilft, bleibt zu bezweifeln.</p>



<p>Nichtsdestotrotz möchte ich heute auch einmal die <strong>positiven Aspekte</strong> von Corona beleuchten. Vielleicht bietet diese Krise auch eine ungeahnte <em>Chance</em> für unsere Gesellschaft. Am Ende gehe ich dann darauf ein, ob und inwiefern ich durch <strong>Corona</strong> unsere <strong>Demokratie gefährdet</strong> sehe.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Chancen durch Corona?</strong></h2>



<p>Einleitend ein Wort vorab: Es werden Menschen durch das Virus ihre Angehörigen oder Bekannte verlieren. Ich möchte hier auch in <strong>keiner Form die Krise und das Virus verharmlosen</strong>. Es ist eine menschliche Tragödie und eine wahre Katastrophe. </p>



<p>Dennoch möchte ich vielleicht einen kleinen Teil dazu beitragen, auch mal die „<strong>positiven Effekte</strong>“ bzw. die Chancen durch <strong>Corona</strong> hervorheben. Diese gibt es nämlich trotz <strong>Social Distancing</strong>, <strong>Hilfsprogrammen</strong> und <strong>Gesundheitsnotstand</strong>. Man muss nur etwas genauer danach suchen. Nachfolgend dazu einfach ein paar Gedanken:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1) Wir lernen wieder unseren Wohlstand und Lebensstandard zu schätzen</strong></h3>



<p>In den letzten Jahren hatte ich von unserer Gesellschaft (und anderen <strong>westlichen Gesellschaften</strong>)&nbsp; zunehmend den Eindruck, dass wir gesamtgesellschaftlich <strong>narzisstischer</strong>, verwöhnter, <strong>saturierter</strong>, <strong>fauler</strong>, weniger innovativ, gleichgültiger, <strong>staatsgläubiger</strong> und <strong>fortschrittsfeindlicher</strong> wurden. Vielleicht waren wir alle zusammen einfach zu „<em>satt</em>“ und konnten uns in unseren „<strong>First World Problems</strong>“ à la Genderquatsch und „<strong>me too</strong>“ suhlen. </p>



<p>Jetzt hat der <strong>Frisör</strong> zu, in die <strong>Disko</strong> können wir bis auf weiteres nicht mehr und die Kneipe von nebenan ist ebenfalls dicht. Genauso wie <strong>Kultureinrichtungen</strong>, wie <strong>Theater</strong>, Bibliotheken etc. Auch <strong>Kino</strong>, das <strong>Fitnessstudio</strong> – DER Tempel der neuen <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruiniert-die-generation-z-unseren-wohlstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Generation Insta-Fitness</a>&nbsp; -, <strong>Reisen</strong> und sogar die <strong>McDonalds-Filiale</strong> um die Ecke – nichts geht mehr. Manches wird sogar verschwinden (Insolvenz). </p>



<p>Ich würde jetzt nicht so weit gehen und von gesellschaftlicher <strong>Katharsis</strong> sprechen. Aber lieb gewonnene, gewohnte und dadurch vielleicht auch zu selbstverständlich gewordene Dinge, gibt es plötzlich nicht mehr. Und sofort werden sie wieder vermisst. </p>



<p>Vielleicht ist dies eine nicht ganz zu unterschätzende <em>positive Wirkung</em> des Virus: Wir lernen wieder unseren <strong>Wohlstand zu schätzen</strong> und wissen, dass dieser eben nicht „<strong>selbstverständlich</strong>“ ist, so wie er vor ein paar Monaten noch von manchen <strong>privilegierten Propheten der Klimakatastrophe</strong> offenbar betrachtet wurde. Zudem gewinnen <strong><em>reale</em> soziale Kontakte</strong> vielleicht wieder mehr an Bedeutung, eben weil sie nun seltener sind.&nbsp; </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2) Die Umwelt erholt sich</strong></h3>



<p>Da wir gerade beim Thema <strong>Umwelt</strong> sind: Wir Menschen erkranken kollektiv an der Lunge, die Umwelt hingegen atmet durch. Global gehen die Aussonderungen von <strong>Treibhausgasen</strong> zurück, vor allem bei den größten <strong>Treibhaussündern</strong> (<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/vermischtes/article206242595/Nach-Quarantaene-Deutlicher-Rueckgang-der-Luftverschmutzung-in-China.html" target="_blank">Quelle</a>), Delfine erobern sich Teile ihres Lebensraumes zurück (<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.n-tv.de/panorama/Delfine-kehren-in-Italiens-Haefen-zurueck-article21652835.html" target="_blank">Quelle</a>) und in Venedig ist das Wasser plötzlich kristallklar (<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronavirus-in-italien-glasklares-wasser-in-venedigs-kanaelen-delfine-in-den-haefen.346d0e16-5bae-462b-86b0-9bb69fb0b2ff.html" target="_blank">Quelle</a>). </p>



<p>Das Auto bleibt öfters stehen, da man ohnehin <strong>nichts außerhaus unternehmen</strong> kann und es auch keine <strong>Staus</strong> in den Innenstädten mehr gibt. <strong>Spazierengehen</strong> fernab von anderen Menschen, z.B. in der <strong>Natur</strong>, wird wieder populärer. </p>



<p>Überall sind die <strong>Wälder</strong> und <strong>Wanderwege</strong> voll von menschlichen Kleingruppen (unter 3 hoffentlich!), die der Beengtheit und Tristesse der eigenen vier Wände entfliehen wollen. So schafft <strong>Corona</strong> vielleicht etwas, was Greta Thunberg eben nicht schaffte: Die Menschen wieder an die Natur heranzuführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3) Mehr Zeit für achtsame Selbstreflexion</strong></h3>



<p><strong>Home Office</strong>, <strong>Schichtarbeit</strong> oder gar komplette Freistellung: Wir haben derzeit durch die Quarantäne sehr viel mehr <em>Zeit</em>. Zeit für uns selbst und auch Zeit für die <strong>eigene Lebenssituation</strong>. Selten gibt es bessere Gelegenheiten der achtsamen Selbstreflexion: Bin ich noch im <a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">richtigen Job</a>? Wie <em>spannend</em> ist mein Leben überhaupt, wenn ich gerade zuhause bin? Habe ich mich nur über meinen Job definiert und stehe nun in der Quarantäne „<strong>nackt</strong>“ und ohne <strong>(Lebens-)Inhalt</strong> da? </p>



<p>Sollte ich mir mal <strong>neue Hobbies</strong> suchen, mich <strong>beruflich umorientieren</strong>, ein <strong>neues Studium/Ausbildung</strong> beginnen? Das immer wieder aufgeschobene <a href="https://www.finanzguerilla.de/rastlosigkeit-und-stress-was-hilft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meditieren</a> mal ausprobieren?</p>



<p>Wir haben aktuell zwei Möglichkeiten jetzt in der Zeit zuhause: Wir <strong>ändern nichts</strong> und lassen uns von Netflix etc. <strong>betäuben</strong>. Wenn der Shutdown vorbei ist, machen wir genauso weiter wie vorher. ODER: Wir nehmen uns die Zeit, uns <strong>selbst zu erkennen</strong>, <strong>unsere Bedürfnisse zu analysieren</strong> und uns vielleicht frei von dem einen oder anderen <strong>negativen Glaubenssatz</strong> zu machen. Danach starten wir dann kraftvoll durch und profitieren in mehrerlei Hinsicht. </p>



<p>Ja ok, Netflix darf begleitend trotzdem ab und zu mal sein
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4) Mehr Zeit für Familie und Angehörige</strong></h3>



<p>Zugegeben mit den <strong>älteren Familienmitgliedern</strong> nur eingeschränkt aufgrund der Virusgefahr. Aber vielleicht macht die <em>soziale Isolation</em> bei Manchen erst wieder richtig Lust auf den Besuch bei Mama und Papa bzw. Oma und Opa. Vielleicht lernen wir auch hier, dass <strong>Familie</strong> und <strong>Freundschaften</strong> nichts <strong>Selbstverständliches</strong> sind, sondern eine zarte Pflanze die hin und wieder auch mal gegossen werden möchte. Im Idealfall freiwillig und nicht nur weil es der Kalender befiehlt.</p>



<p>Gerade nun da wir als Menschen generell dazu tendieren, immer Dinge haben zu wollen, die wir gerade nicht haben (können). Vielleicht zählen bald auch (echte) <strong>soziale Kontakte</strong> (wieder) zu diesen Dingen. Manche bezeichnen die Krise daher auch als ein <a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/einsamkeit-coronavirus-isolation-ausgangssperre-psychologie-homeoffice" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">riesiges soziales Experiment</a>, welches gerade läuft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5) Mehr Geld in der Tasche</strong></h3>



<p>Klar, so eine <strong>Ausgangssperre</strong> zwingt uns in gewisser Weise auch zum <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalismus</a>: Kostspielige <strong>Aktivitäten</strong>, <strong>Urlaube</strong>, <strong>Hobbies</strong> etc. entfallen vorerst. Es wird <strong>zuhause gekocht</strong>, statt ins Restaurant zu gehen. <strong>Partys</strong> und Co. fallen ebenfalls weg. Zumindest für Diejenigen, die wegen <strong>Corona</strong> nicht ihren Arbeitsplatz verlieren, dürfte sich dadurch tendenziell <em>mehr</em> in der Tasche ansammeln als in „normalen“ Monaten. </p>



<p>Wer es jetzt clever anstellt, kann einmal anfangen ein kleines <strong>Haushaltsbuch</strong> zu führen und sich dabei vielleicht <strong>nicht immer zwingend notwendige Ausgaben</strong> selbst bewusst machen. Vielleicht bleibt ja dann sogar monatlich was übrig und man kann den ersten <a href="https://www.finanzguerilla.de/etf-sparplan-in-der-krise-haelt-das-bollwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> für die <a label="finanzielle Freiheit (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank">finanzielle Freiheit</a> starten (z.B. <a aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C15240776T" target="_blank">hier</a>*). Gute Einstiegskurse hat man aktuell ohnehin.</p>



<p>Überhaupt lohnt es sich vielleicht für Manche, den eigenen <strong>Konsum kritisch zu hinterfragen</strong>, nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch aus Gründen der <strong>Nachhaltigkeit</strong>. Zum einen der <strong>Nachhaltigkeit für die Umwelt</strong>, zum anderen auch für die eigene <strong>finanzielle Nachhaltigkeit</strong>, worauf ich nachfolgend eingehen möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Cash, Cash und nochmals Cash</strong></h2>



<p>Bereits mehrfach habe ich auf dieser Seite darauf hingewiesen, dass ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzieller-schutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Schutz</a> bzw. <a href="https://www.finanzguerilla.de/rechtzeitig-notgroschen-zuruecklegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Notgroschen</a> für Jeden absolute Priorität haben sollte. Vorher sollte man auch gar nicht erst ans Investieren denken. Was meine ich mit <strong>Notgroschen</strong>?</p>



<p>Du solltest meiner Meinung nach <strong>3-6 Monate finanziell überleben können, auch wenn dein Einkommen komplett wegfallen sollte</strong>. Gerade jetzt in der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig dieser Grundsatz ist. In meinen Augen führt Corona uns sehr eindringlich vor Augen, ob wir <strong>finanziell nachhaltig</strong> leben oder nach zwei Wochen Stillstand <a href="https://www.finanzguerilla.de/verschuldung-in-deutschland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schon Pleite sind</a>. Gerade <strong>Einzelunternehmer</strong>, <strong>Freiberufler</strong> und <strong>Künstler</strong> sollten sich hier meiner Meinung nach mal an die eigene Nase fassen.</p>



<p>Auch klar: Die <strong>Coronakrise</strong> ist für diese Personengruppe nicht selbstverschuldet. Wer konnte schon mit solchen Maßnahmen rechnen? Hier verdient aktuell kaum noch jemand aus dieser Gruppe Geld. Die staatlichen Maßnahmen erschweren es noch zusätzlich &#8211; ungeachtet der Frage nach der Notwendigkeit. </p>



<p>Aber gerade deshalb finde ich macht es auch Sinn, einmal kritisch zu hinterfragen, ob das bisherige „<strong>Geschäftsmodell</strong>“ tatsächlich <strong>sinnvoll</strong>, <strong>sinnstiftend</strong> und <strong>nachhaltig</strong> ist. Oder ob es vielleicht nur eine <strong>Selbständigkeit um der Selbstständigkeit Willen</strong> war oder ist? Zu wirklicher Selbstständigkeit gehört für mich, auch für solche (zugegeben seltenen) Krisen eine passende Antwort zu haben. Und sei es auch nur, <strong>genug Cash</strong> zur Überbrückung zu haben, bis die Geschäfte wieder anlaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gefährdet Corona die Demokratie?</strong></h2>



<p>Wie eingangs erwähnt, sorge ich mich aktuell etwas um die <strong>Freiheit</strong> in unserem Lande. So schnell wie die <strong>Politik mit Subventionen</strong>, getarnt als <strong>Hilfsprogramme</strong> um sich schießt, kann es einem Angst und Bange um die <strong>Eigenverantwortung</strong> in unserem Lande werden. Frei nach dem Motto: <strong>In guten Zeiten wird Rendite gemacht, in schlechten Zeiten nach dem Staat gerufen</strong>. Das finde ich persönlich befremdlich. </p>



<p>Als freiheitlich denkender Humanist, sehe ich hier eher wieder die Eigenverantwortung und Kreativität der Menschen gefragt. Und wenn der Staat schon eingreifen möchte, dann bitte nicht mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kreditangeboten (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.finanzguerilla.de/kreditrechner/" target="_blank">Kreditangeboten</a>, um die <strong>Unternehmen</strong> und <strong>Selbstständigen</strong> langfristig noch mehr zu belasten, sondern durch Senkungen der <strong>Unternehmenssteuern</strong>, <strong>Erstattungen von Lohnsteuern</strong> und z.B. <strong>Aussetzung der Pflicht zur Steuerzahlung auf die Umsätze in den betroffenen Wochen/Monaten</strong>. </p>



<p>Stattdessen greift der Staat wieder <strong>aktiv in die Wirtschaft ein</strong> und bringt damit am Ende gar die <strong>Finanzblase durch das Gelddrucken zum Platzen</strong>, was dann alles in den Abgrund reißen dürfte, wie teilweise bereits gewarnt wird.</p>



<p>Vielleicht sollte sich die Politik weltweit lieber dem <strong>aktuellen Schuldgeldsystem</strong> (<strong>FIAT-Money</strong>) annehmen, welches sich zuletzt immer häufiger als <strong>dysfunktional</strong> erwiesen hat. Vielleicht wäre es an der Zeit, dieses System durch ein <strong>gänzlich neues wie auch immer gedecktes und demokratisches Geldsystem</strong> zu ersetzen. Ähnlich wie es der Grundgedanke bei Kryptowährungen einst war. </p>



<p>Wie so etwas in der Praxis aussehen könnte, führt der Ökonom <strong>Thomas Mayer</strong> nachvollziehbar vor Augen. Seine Ansätze zum Beispiel hier im Video:</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sozialismus versus Freiheit</strong></h2>



<p>In meinen Augen besteht tatsächlich eine latente Gefahr für die <strong>freiheitliche Demokratie</strong>. Jedoch nicht hervorgerufen durch das <strong>Coronavirus</strong>, sondern durch ein Geldsystem, welches immer mehr an seine Grenzen stößt und zu <strong>massiven Umverteilungen in der Welt führte</strong>. Das Coronavirus führt uns lediglich die Schwächen des Geldsystems vor Augen und spitzt sie für uns alle sicht- und erlebbar zu. </p>



<p>Würde man dieses <strong>Geldsystem</strong> beispielsweise wie von Ökonomen wie <strong>Thomas Mayer</strong> vorgeschlagen sinnvoll und <strong>demokratisch</strong> umgestalten, dann wäre auch die Demokratie weniger in Gefahr. Je mehr der Staat jedoch durch seine <strong>Planwirtschaft</strong> eingreift, die Druckerpresse bedient, <strong>Helikoptergeld</strong> verteilt und in Kürze womöglich auch noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/">Aktien</a> aufkauft, desto größer dürften die Probleme werden. Durch das <strong>ungedeckte Papiergeldsystem</strong> dreht sich das <a href="https://www.finanzguerilla.de/raus-aus-dem-hamsterrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamsterrad</a> immer schneller und wir Menschen sind gezwungen, darin mitzurennen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Freiheit?</h3>



<p>Wie <strong>Dr. Markus Krall</strong> in seinen Szenarien immer wieder betont, bleibt dann tatsächlich irgendwann nur noch die gesellschaftliche Wahl zwischen <strong>Sozialismus in einer totalitären Form</strong> (siehe Drittes Reich und DDR) oder einer (Wieder-)<strong>Auferstehung der Freiheit</strong>. Ich persönlich spreche mich dringend (!) für Letzteres aus, wenngleich die <strong>Freiheit</strong> derzeit in der Welt leider einen schweren &#8211; da oft missverstandenen &#8211; Stand hat. </p>



<p>Ich wünsche Allen viel Gesundheit und dass diese Zeit schnell vorübergehen wird. In diesem Sinne: Bleibt gesund! Und hinsichtlich eures Depots als <strong>Buy-and-Hold-Langzeit-Investor</strong>: Macht am besten <a href="https://www.finanzguerilla.de/corona-virus-was-nun/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gar nichts</a>. Außer eure <a href="https://www.finanzguerilla.de/neue-aktiensparplaene-bei-der-consorsbank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> weiterlaufen zu lassen. Oder falls ihr keinen habt, jetzt einen starten. Solche Gelegenheiten kommen selten im Leben. <a aria-label="Edelmetalle (öffnet in neuem Tab)" href="https://amzn.to/2xY8eTT" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Edelmetalle</a>* können auch nicht schaden. Ansonsten ruhig bleiben und sich um andere Menschen kümmern.</p>



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<p></p>
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