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	<title>Lebensversicherungen Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Lebensversicherungen Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Sparen an Versicherungen?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 13:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude(brand)versicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[teure Versicherungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sparen an Versicherungen &#8211; Macht das Sinn? Die Inflation greift um sich. Selbst Alltägliches wird plötzlich ungewohnt teuer, der Kontostand sinkt. Autofahren wird zum Luxus. Nicht Wenige kommen vor diesem Hintergrund auf die an sich löbliche Idee, ihre Ausgaben kritisch zu prüfen. Quasi eine finanzielle Generalinventur durchzuführen. Da der Deutsche Versicherungen statistisch sehr schätzt und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/">Sparen an Versicherungen?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Sparen an Versicherungen &#8211; Macht das Sinn? Die Inflation greift um sich. Selbst Alltägliches wird plötzlich ungewohnt teuer, der Kontostand sinkt. Autofahren wird zum Luxus. Nicht Wenige kommen vor diesem Hintergrund auf die an sich löbliche Idee, ihre <strong>Ausgaben kritisch zu prüfen</strong>. Quasi eine <strong>finanzielle Generalinventur</strong> durchzuführen. Da der Deutsche Versicherungen statistisch sehr schätzt und diese eine monatlich erhebliche Summe ausmachen, gerät bei so manchem auch der Fokus auf eben diese.</p>



<p>Ausgaben kürzen durch Kündigung von teuren Versicherungen lautet dann die Devise. Macht es also Sinn tatsächlich Sinn, an Versicherungen zu sparen?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Versicherungen – Regelmäßige Geldabflüsse vom Konto</strong></h2>



<p>Eine Antwort hierauf fällt leider nicht immer leicht. Generell sind die Deutschen eher <strong><em>überversichert</em></strong>. In anderen Staaten dieser Welt ist das Gegenteil der Fall (z.B. im globalen Süden). Auch führte die <strong>Bürokratie in Deutschland</strong> dazu, dass viele Versicherungen einfach Pflicht (geworden) sind. Hierzu zählen beispielsweise eine <strong>Krankenversicherung</strong> oder in manchen Fällen auch eine <strong>Gebäudeversicherung</strong> (z.B. bei Öl-Tanks im Keller).</p>



<p>Andererseits gibt es aber auch zahlreiche Versicherungen, die <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einfach keinen Sinn machen</a>, aus der Zeit gefallen sind oder in manchen Fällen manche Schadensfälle doppelt und dreifach absichern.</p>



<p>Diese Versicherungen kosten bares Geld. <strong>Monat für Monat</strong>. Für Leistungen die im Idealfall nie gebraucht werden. Im Schnitt gibt der private deutsche Haushalt <strong>125 Euro pro Monat</strong> für Versicherungen aus. Trotz einer (erfreulichen) Stagnation, sind die Ausgaben <strong>stetig gestiegen</strong>. Im <strong>Jahr 2009</strong> waren die Ausgaben im Schnitt noch bei<strong> 85 Euro</strong> pro Monat, auf inzwischen <strong>125 Euro</strong> im Jahre 2020 (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/538496/umfrage/monatliche-ausgaben-privater-haushalte-in-deutschland-fuer-versicherungen/#:~:text=Im%20Jahr%202020%20gaben%20die,monatlich%20f%C3%BCr%20ihren%20Versicherungsschutz%20aus." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Für mich persönlich scheint diese Summe aber unter dem Streich sogar noch etwas zu gering. Ich würde eher von rund <strong>200 Euro</strong> pro Monat ausgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind sinnvolle Versicherungen?</strong></h2>



<p>Ich persönlich nähere mich solchen Fragen immer gerne mit der Frage: Welche Versicherungen <em>brauche</em> ich denn tatsächlich? Hierbei kann ich nur für mich selbst sprechen. In meinen Augen sind für die meisten (nicht alle!) Menschen sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kranken- /Pflegeversicherung </strong>&#8211; Pflicht</li>



<li>Privat-Haftpflicht-Versicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>Kfz-Versicherung (falls Kfz vorhanden) – Pflicht</li>



<li>Hausratversicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>Gebäude(brand)versicherung (bei Immobilienbesitz) – z.T. Pflicht</li>



<li>Auslandskrankenversicherung – freiwillig</li>



<li>Rechtsschutzversicherung &#8211; freiwillig</li>



<li>(eine gut abgeschlossene!) <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong></li>



<li>Risiko-Lebensversicherung für Verheiratete / Verschuldete &#8211; freiwillig</li>
</ul>



<p>Wenn ich über meine Versicherungen nachdenke hilft mir auch immer die Frage weiter: <strong>Bin ich im Schadensfall ruiniert bzw. wie gravierend sind die Folgen, die ich durch die Versicherung abzufedern versuche</strong>?</p>



<p>Schauen wir uns unter diesem Gesichtspunkt mal die Liste genauer an:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kranken-/und Pflegeversicherung</h3>



<p>Selbstredend, das macht absolut Sinn und gehört nahezu in jedem Staat dieser Welt zum Mindeststandard. Im Krankheitsfalle die <strong>bestmögliche Behandlung zu bekommen ist sehr wichtig</strong>. In diesem Sinne eigentlich mit eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. </p>



<p>Auch wenn du notorisch gesund bist und wie ich gut und gerne mal den obligatorischen Zahnarzttermin über Jahre hinweg verschläfst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privat-Haftpflicht-Versicherung</h3>



<p>Du schädigst einen Anderen durch <strong>Unachtsamkeit und deine Versicherung gleicht den Schaden aus</strong>. Sollte im Worst Case durch deine Unachtsamkeit jemand gar <strong>ums Leben kommen</strong>, dann zahlt auch solche „Schäden“ die Haftpflicht. In solchen extremen Fällen können schnell Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstehen. Hast du keine solche Versicherung, wäre dies dein persönlicher Bankrott. Insofern eine sehr wichtige Versicherung.</p>



<p>Wenn du eine <strong>Nebentätigkeit</strong> ausübst oder <strong>Selbstständig/Unternehmer</strong> bist, kann auch eine <strong><em>Berufshaftpflichtversicherung</em></strong> elementar sein. Beispiel: Du bist Berater und dir kann ein Fehler nachgewiesen werden, der zu gesundheitlichen oder materiellen Schäden führt. Hier lehnt die Privat-Haftpflichtversicherung ab. Diese gilt wie der Name schon sagt: Für Privates!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kfz-Versicherung</h3>



<p>In Deutschland muss jedes Fahrzeug <strong>im Straßenverkehr versichert</strong> sein. Per Gesetz. Da auch hier schnell hohe Schadenssummen entstehen, schützt eine solche Versicherung jeden <strong>Fahrzeugbesitzer vor dem finanziellen Tod</strong>. Insofern richtig, dass sie Pflicht ist und wichtig ist sie obendrein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hausratversicherung</h3>



<p>Hierunter versteht man ganz grob eine V<strong>ersicherung für alle Gegenstände, die aus dem Haus/der Wohnung fallen würden, wenn man das Gebäude auf den Kopf dreht</strong>. Also alle nicht mit dem Gebäude verbundenen Gegenstände.</p>



<p>Hierzu zählen <strong>Goldbarren</strong>, genauso wie <strong>E-Bikes in Garagen</strong> oder <strong>Gartengeräten in der Gartenhütte</strong>. Zudem sämtliche Möbel, <strong>Elektronikgeräte</strong> etc. in der Wohnung.</p>



<p>Für die meisten Menschen dürfte eine solche Versicherung wohl Sinn machen. Für <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugalisten</a> vielleicht weniger. Durch Möglichkeiten wie einer „<strong>erweiterten Hausratversicherung</strong>“ sind manche Gegenstände auch bei <strong>Auslandsreisen</strong> oder <strong>E-Bikes beim Anketten an Parkplätzen</strong> abgedeckt. Dadurch dass solche Hausratversicherungen in der Regel sehr günstig sind (<strong>40-70 Euro / Jahr</strong>), machen diese in meinen Augen durchaus Sinn.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gebäudeversicherung</h3>



<p>Wenn du ein Eigenheim hast, ist dies womöglich die <strong>größte Vermögensposition in deinem Leben</strong>. Sollte ein <strong>Brand</strong> dein gesamtes Haus vernichten, springt hier deine Versicherung ein. Auch als Wohnungseigentümer bist du in der Regel durch eine <strong>Gebäudeversicherung</strong> geschützt. Dieser ist im <strong>Hausgeld</strong> meistens inbegriffen. Teilweise sind hier auch Elementarschäden (<strong>Blitz</strong>, Überschwemmungen etc.) mit abgedeckt. Je nach Wohnort auch nicht unwichtig im Extremfall.</p>



<p>Wie oft kauft man sich als Normalsterblicher ein Eigenheim? In der Regel nicht so oft. Den Verlust eines solchen abzusichern, ist daher durchaus sinnvoll und ratsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auslandskrankenversicherung</h3>



<p>Wenn du im <strong>Ausland erkrankst</strong>, springt sie ein. Durch den geringen Preis von teilweise nur um die 20 Euro / Jahr ein lohnenswertes Investment für Reisende. Wer Deutschland nie verlässt, kann freilich auf eine solche Versicherung guten Gewissens verzichten. Da im Urlaub aber oftmals die Verletzungsrisiken steigen (<strong>Partys</strong>, <strong>Alkohol</strong>, <strong>Bergsteigen</strong>, <strong>Skifahren</strong>, <strong>Schwimmen</strong>, <strong>exotische Krankheiten</strong>) sollte man hier auf keinen Fall falsch sparen.</p>



<p>Die Kosten für solch eine Versicherung kannst du dir ziemlich schnell und einfach durch ein Investment in <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-Aristokraten</a> wieder als <strong>Dividende</strong> reinholen. Hieran würde ich zumindest also auch nicht sparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechtsschutzversicherung</h3>



<p>Hier ist entscheidend, was diese genau abdeckt: Sie kann für den Privatbereich Sinn machen (z.B. wenn du von deinem Nachbarn wegen <strong>Grundstücksstreitigkeiten</strong> oder <strong>Bauvorhaben</strong> deinerseits verklagt wirst) oder für den beruflichen Bereich (wenn du in Zusammenhang mit deiner <strong>Berufsausübung rechtliche Auseinandersetzungen hast</strong>). </p>



<p>In einem solchen Prozess kommen schnell große Summen zusammen. Je nach Rechtsschutzversicherung solltest du also genau vergleichen, was im Detail abgedeckt ist (nur <strong>Anwaltskosten</strong>? Oder auch <strong>Gerichtskosten</strong> etc.). Hier macht es auf jeden Fall Sinn, eine <a href="https://www.admiraldirekt.de/rechtsschutzversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gute Rechtsschutzversicherung, wie die von AdmiralDirekt</a>, zu wählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Berufsunfähigkeitsversicherung</h3>



<p>Dein Körper und deine Gesundheit sind dein <strong>wichtigstes Kapital</strong>! Heutzutage scheiden erschreckend viele Menschen wegen Erkrankung aus dem Berufsleben aus. Wenn hier keine <strong>Berufsunfähigkeitsversicherung</strong> greift, landen diese Menschen <strong>in der Falle der Wohlfahrt und geben ihre staatsbürgerliche Mündigkeit ans Kollektiv ab</strong>. Kurz gesagt: Hartz 4.</p>



<p>Eine gute, ehrlich und professionell abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung (Beachte: <strong>Vorvertragliche Auskunftspflicht &#8211; Gesundheitsfragen!</strong>) zahlt dann auch im Worst Case Szenario. Wenn du gesund bist und in jungen Jahren eine abschließt, dann ist sie auch durchaus bezahlbar. Je älter du wirst, desto weniger lohnt sie sich finanziell noch. </p>



<p>Hier kann dir ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">konsequent aufgebautes passives Einkommen</a> ggf. eine ähnliche Absicherung bescheren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiko-Lebensversicherung</h3>



<p>Wenn du oder die versicherte Person verstirbst, dann <strong>zahlt die Versicherung eine gewisse Summe X aus</strong>. So eine Versicherung greift in Krimis, wenn sich Eheleute gegenseitig nach dem Leben trachten, nur um die Versicherungsleistung zu kassieren.</p>



<p>Für mich gilt hier: Zur Absicherung des Partners (z.B. bei einer <strong>gemeinsamen Immobilie, auf der noch große Schulden liegen</strong>) macht seine solche Versicherung absolut Sinn. Der verbliebene Partner hat dann einen finanziellen Puffer und landet nicht im <strong>wirtschaftlichen Nirvana</strong>. Nichts schlimmer als wenn nach so einer <strong>Lebenstragödie auch noch das Eigenheim draufgeht</strong>, weil der verbliebene Partner die Kreditrate nicht alleine bedienen kann.</p>



<p>Sie kostet wenig Geld und Eheleute können sie auch kreuzweise gegenseitig abschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Manche Versicherungen wie die oben machen Sinn. Ich frage mich immer, wie schädlich der worst case denn tatsächlich sein wird. <strong>Die obigen Versicherungen habe ich zum größten Teil auch</strong>. Selbstredend würde ich nie Dinge wie eine „<strong>Reisegepäckversicherung</strong>“, „<strong>Handyversicherung</strong>“ oder eine „<strong>Reiserücktrittversicherung</strong>“ (Ausnahme: Corona) abschließen. Einfach weil mich der Schadenseintritt zwar ärgern, <em><strong>nicht jedoch in meiner Existenz gefährden würde</strong></em>.</p>



<p>Ich verzichte auch (mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausnahme meiner Rürup</a>!) auf <strong>Versicherungsprodukte zur Altersvorsorge</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Keine Riester</a>, keine <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensversicherung</a>. Alles viel zu teuer und nicht mein Fall. Die Rürup ist das höchste der Gefühle, ansonsten ausschließlich <strong>Mieteinkünfte</strong>, <strong>Aktien</strong> und <strong>ETF</strong>.</p>



<p>In meinen Augen macht es also durchaus Sinn, <em>alle</em> Versicherungen kritisch zu prüfen und <strong>unnötige auszusondern</strong>. Bei Wackelkandidaten hilft dir vielleicht auch eine Frage wie: <em><strong>Wie oft habe ich Leistungen der Versicherung in den letzten 15 Jahren in Anspruch genommen?</strong></em></p>



<p>Gut möglich, dass die Chancen gutstehen, dass du auch <strong>in den kommenden 15 Jahren keine brauchen wirst</strong>. Von daher kannst du hier vielleicht tatsächlich <strong>die eine oder andere kündigen</strong> oder einen günstigeren Anbieter suchen. Das aber grundsätzlich als Tipp und <strong>unabhängig von der Inflation</strong>.</p>



<p><strong>Sparst du an Versicherungen? Welche findest du unverzichtbar?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/sparen-an-versicherungen-wegen-inflation/">Sparen an Versicherungen?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sind Lebensversicherungen Unsinn oder sinnvoll?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzielle Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Garantiezinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Lebensversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensversicherungen sinnvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Niedrigzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung mit Investmentkern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass die Lebensversicherungen in der heutigen Niedrigzinsphase kaum noch sinnvoll sind, spricht sich so langsam aber sicher herum. Dennoch ist es bis dato die in Deutschland noch immer am weitesten verbeitete Art der Altersvorsorge. Auch bei keinen, teilweise sogar negativen Renditen gibt es in Deutschland bei 82 Millionen Einwohnern knapp 82 Millionen Lebensversicherungsverträge (Stand: 2020)....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/">Sind Lebensversicherungen Unsinn oder sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Dass die <strong>Lebensversicherungen</strong> in der heutigen Niedrigzinsphase kaum noch sinnvoll sind, spricht sich so langsam aber sicher herum. Dennoch ist es bis dato die in Deutschland noch immer am weitesten verbeitete Art der <strong>Altersvorsorge</strong>. Auch bei keinen, teilweise sogar negativen Renditen gibt es in Deutschland bei <strong>82 Millionen Einwohnern</strong> knapp <strong><em>82 Millionen Lebensversicherungsverträge</em></strong> (Stand: 2020). </p>



<p>Zwar ist der Trend abnehmend (<strong>2004</strong> waren es noch <strong>94,9 Millionen</strong> Verträge), aber trotzdem hat rechnerisch jeder Bewohner Deutschlands eine Lebensversicherung. Beängstigend! (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6370/umfrage/vertragsbestand-an-lebensversicherungen-in-deutschland-seit-2003/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle zu den Zahlen</a>).</p>



<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code --><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=25598C2968117438B" target="_blank"><img decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=25598V2968117438B" alt="468x60_weltweit-handeln_smartbrokerplus" border="0" width="468" height="60"></a><!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->



<h2 class="wp-block-heading">Lebensversicherungen sind legaler Betrug</h2>



<p>Diese zwei schon etwas <strong>älteren Videos</strong> zeigen deutlich die Misere anhand von <strong>Einzelfallbeispielen</strong> auf. </p>



<p>Inzwischen dürfte sich die Situation durch die anhaltenden Niedrigzinsen und die <strong>galoppierende Inflation</strong> 2020/2021 noch weiter verschärft haben: </p>



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<h2 class="wp-block-heading">Vermögensaufbau <em>oder</em> Versicherung?</h2>



<p>Es besteht also noch immer sehr viel Bedarf an <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzbildung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanzieller Bildung</a>. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen und wo die <a href="https://www.rnd.de/wirtschaft/allianz-lebensversicherung-ab-2021-keine-100-prozent-garantie-mehr-FUVP3UDYDGEUWUT6YHL5QI642Q.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Versicherungsunternehmen sukzessive die damals so <strong>begehrten Garantien</strong> abschaffen</a>, ist die Beschäftigung mit Alternativen absolut essentiell.</p>



<p>Hierzu solltest du dich tatsächlich erst einmal selbst um deine <strong>finanzielle Zukunft</strong> kümmern. Wenn du absolut unwillens oder unfähig hierzu bist, dann könnte ein <a href="https://www.google.de/search?q=unabh%C3%A4ngiger+honorarberater&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-b&amp;gfe_rd=cr&amp;ei=w8toWc_2OKOV8Qeq6ZXgCw" target="_blank" rel="noopener">unabhängiger Honorarberater</a> für dich das Richtige sein. Das <em><strong>unabhängig</strong></em> gilt es hier aber ganz besonders zu unterstreichen. Immerhin <strong>zahlst du in eine Altersvorsorgelösung auch ein Leben</strong> lang ein. Ansonsten bekommst du dasjenige Produkt, welches deinem Berater oder der Bank die <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-ein-verbot-von-provisionen-fuer-finanzberater/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">höchste Provision einbringt</a>. </p>



<p>Du selbst bleibst dann natürlich auf der Strecke.</p>



<p>Zudem empfehle ich ganz grundsätzlich den <strong>Vermögensaufbau</strong> und die <strong>Todesfallabsicherung</strong> in der Regel zu trennen. Den <strong>Todesfall</strong> kannst du auch mit einer wesentlich günstigeren <strong>Risiko-Lebensversicherung</strong> abdecken und zum Beispiel parallel einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Sparplan</a> für die <strong>Altersvorsorge</strong> bestücken. Oder als <a href="https://www.finanzguerilla.de/ruerup-rente-versus-etf-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF-Rürup</a> oder private Rentenversicherung der dritten Schicht. </p>



<p>Eigentlich ist alles besser als die Lösung &#8222;Klassische Lebensversicherung&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klassische Lebensversicherungen nicht (mehr) sinnvoll</h2>



<p>In dem Video wird ausserdem auf die Klassische Lebensversicherung abgezogen. Diese lohnt sich tatsächlich nicht mehr, da der <strong>garantierte gesetzliche Deckungszins</strong> gerade einmal <strong>0,9 Prozent</strong> (2018) beträgt. Wenn man eine Inflation von <strong>2,0 %</strong> unterstellt, verlierst du also Kaufkraft und <strong>dein Vermögen schrumpft</strong> anstatt zu wachsen.</p>



<p>Außerdem muss ganz klar festgestellt werden, dass es kaum etwas Individuelleres gibt, als die jeweilige <strong>Lebensversicherung</strong>. Es sind daher vermutlich mitnichten alle Lebensversicherungen Unsinn. Aber <em>viele</em> mit Sicherheit. In <a href="https://www.finanzguerilla.de/sollte-man-riester-rente-lebensversicherung-verkaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> kannst du bei Interesse nachlesen, wieso <strong>ich meine Lebensversicherung verkauft</strong> habe und <strong>gegen was ich sie ersetzt habe</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Private Rentenversicherung als Ersatz</h2>



<p>Mittlerweile gibt es tatsächlich auch <strong>gute Rentenversicherungen</strong> mit einem renditestarken <strong>Investmentkern aus Aktien</strong>, die teilweise sogar noch von umfassenden <strong>Förderungen</strong> profitieren können. Schließlich ist nicht für jeden Menschen ein &#8222;normales&#8220; <strong>Wertpapier-Depot</strong> eine sinnvolle Maßnahme zur Altersabsicherung. Zu groß kann die VErlockung sein, frühzeitig an das Geld heranzugehen.</p>



<p>Gerade Themen wie <strong>Gläubiger- und Pfändungsschutz</strong>, sowie <a href="https://www.finanzguerilla.de/krise-und-dann-depotabsicherung-fuer-den-ernstfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Berufsunfähigkeitsabsicherungen lassen sich eben nicht mit einem normalen Depot</a> ohne Versicherungsmantel abbilden.</p>



<p>Hier kommt es dann also doch auf umfassende und qualitativ hochwertige Beratung an. Immerhin sollte der finanzielle Lebensabend nicht vom Zufall abhängen. Als <strong>Einsteiger</strong> begehst du jedenfalls keinen Fehler, zunächst mal mit einem <strong>simplen ETF-Sparplan</strong> in Kombination mit <strong>viel Disziplin</strong> zu starten. Disziplin hinsichtlich der Sparrate und Disziplin, nicht vorzeitig das Depot zu plündern.</p>



<p>Falls es doch eine Versicherungslösung sein soll, dann bitte ohne teuren Todesfallschutz. Diesen gibt es mit einer Risiko-LV günstiger und unabhängig von der Altersvorsorge.</p>



<pre class="wp-block-verse"><em>Übrigens: <a href="https://www.finanzguerilla.de/anfaengerguide-boerse-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In diesem Anfängerguide</a> erfährst du alles Wichtige für den erfolgreichen Start zum Vermögensaufbau.</em></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Was also tun mit der eigenen Lebensversicherung?</h2>



<p>Auf keinen Fall solltest du deine <strong>Lebensversicherung blind kündigen</strong>. Vor allem nicht wenn diese älter als 12 Jahre ist und vielleicht noch Garantiezinsen abwirft. Hier würdest du der Versicherungskonzern mit der Kündigung einen Gefallen tun.</p>



<p>Ich würde dir empfehlen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gehe zu einem Fachmann und lass dir deine Versicherung <em><strong>erklären</strong></em> und die <strong>Rendite detailliert berechnen</strong></li>



<li>Bist du zufrieden: Führe die Versicherung weiter (ergänze sie vielleicht trotzdem noch durch einen <strong>ETF-Sparplan</strong>!)</li>



<li>Bist du unzufrieden und die Versicherung ist <strong>älter als 12 Jahre</strong>: Prüfe einen <strong>Verkauf</strong>, eine <strong>Beitragsfreistellung</strong> (keine weiteren Einzahlungen mehr) oder die Kündigung. Diese wäre nach <strong>12 Jahren steuerfrei</strong>.</li>



<li>Bist du unzufrieden und die Versicherung ist <strong>jünger als 12 Jahre</strong>: Stelle sie vielleicht <strong>beitragsfrei</strong> und schwenke auf eine <strong>renditestärkere Alternative</strong> um. Oder du beißt in den sauren Apfel, kündigst die Versicherung, zahlst deine Steuern und <strong>schichtest das Geld 1:1 in einen ETF-Sparplan</strong> oder eine private Rentenversicherung um. Am Anfang machst du dadurch zwar Verlust, allerdings dürfte der ETF-Sparplan den Verlust recht flott wieder reinholen. Durch seine geringen laufenden Kosten sparst du dann am langen Ende doppelt.</li>
</ul>



<p>Wie auch immer du dich entscheidest: Wichtig ist, sich überhaupt mit dem Thema mal zu beschäftigen und nicht blind einem Bank- oder Versicherungsberater (ähm oder Verkäufer?) zu vertrauen.</p>



<p>Siehe hierzu noch <a href="https://www.finanzguerilla.de/kommt-ein-verbot-von-provisionen-fuer-finanzberater/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein Beitrag zu Provisionszahlungen, die dann dem Kunden fehlen</a>.</p>



<pre class="wp-block-verse">Dieser Artikel erschien erstmalig am 11.07.2016.</pre>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/unsinn-lebensversicherungen/">Sind Lebensversicherungen Unsinn oder sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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