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	<title>Dividenden-ETFs als passive Geldanlage Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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	<description>Finanzen, Wirtschaft und Lifestyle - Finanzblog</description>
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	<title>Dividenden-ETFs als passive Geldanlage Archive | FinanzGuerilla.de</title>
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		<title>Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 14:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende reinvestieren; Dividende in Einzelaktien reinvestieren; in Einzelaktien oder ETF investieren; Geldmaschine; automatische Geldmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf passiven Einnahmen und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/">Dividenden-ETFs &#8211; Lohnt sich ein Investment?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap"><strong><em>Eine Dividenden-Strategie steht bei vielen Anlegern mit Fokus auf <a href="https://www.finanzguerilla.de/wieso-passives-einkommen-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Einnahmen</a> und stetigem Cashflow hoch im Kurs. Mit Dividenden-ETFs lässt sich eine solche Strategie ebenfalls umsetzen. Hier gibt es allerdings Fallstricke, die du als Anleger unbedingt kennen solltest, um nicht einige Jahre später ernüchtert zu erkennen: Mist, ich habe Zeit und Rendite verloren! Bei Dividenden-ETFs spielt auch Corona, als erste „richtige“ Krise seit 2007/2008 eine gewisse Rolle. Hierzu dann im nachfolgenden Artikel mehr.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden-ETFs?</h2>



<p>Was genau ETFs sind, solltest du als aufmerksamer Leser dieser Seite inzwischen wissen. Falls nicht, kannst du dir die Basics <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> noch mal anlesen. <strong>Dividenden-ETFs</strong> bilden hierbei (wie der Name schon sagt) einen <strong>Index</strong> ab, der sich in verschiedener Ausprägung nach dem <strong>Kriterium der Dividendenzahlung</strong> der enthaltenen Unternehmen richtet.</p>



<p>Im Gegensatz zu klassischen, nur nach <strong>Marktkapitalisierung gewichteten, ETFs</strong> auf den <strong>MSCI World</strong>, MSCI <strong>Emerging Markets</strong> oder den <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pendants von Vanguard</a>, basieren Dividenden-ETFs auf <em><strong>Dividenden-Indices</strong></em>. Hier werden meist große Indices anhand zusätzlicher <em>Faktoren</em> „gefiltert“ und dadurch eine definierte <strong>Auswahl an Einzeltiteln herausgesucht</strong>, die sich dann im Dividenden-Index wiederfinden. Diese Faktoren können <strong>Höhe der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Kontinuität der Dividendenzahlung</strong>, <strong>Höhe der Dividende im Verhältnis zur Volatilität</strong> oder ähnliches sein.</p>



<p>Diese Dividenden-Indices sehen dann von ihrer Zusammensetzung völlig anders aus, als der ursprüngliche große Index, aus denen sie gefiltert haben. Einfach weil sich die Kriterien an die Unternehmen unterscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</h2>



<p>Bei vielen Privatanlegern stehen solche Dividenden-ETFs hoch im Kurs. Nicht zuletzt, weil sie oft eine <strong>höhere Ausschüttungsrendite</strong> bieten, als die großen <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Bei einem Dividenden-ETF kannst du im Schnitt mit einer <strong>Ausschüttungsrendite von 3-6 % p.a.</strong> rechnen. Auf den ersten Blick also nicht schlecht für Anleger, die Wert auf einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-auf-der-rolltreppe-durchs-leben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">passiven Geldfluss</a> legen.</p>



<p>Bei den regulären, <strong>globalen Indices</strong> landest du im Schnitt bei <strong>2-3 % Ausschüttungsrendite</strong>. Wohlgemerkt ich spreche hier von der <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschüttungsrendite</a>, <em>nicht</em> von der <strong>absoluten Rendite</strong>, die stets <strong>aus Dividende</strong> und <strong>Kurswachstum</strong> gebildet wird!</p>



<p>Bei <strong>Anlegern beliebte Dividenden-ETFs</strong> sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SPDR S&amp;P US Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1JKS0)</li>



<li><strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8GD)</li>



<li><strong>iShares STOXX Global Select Dividend 100</strong> (WKN: A0F5UH)</li>



<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong> (WKN: A1T8FV)</li>



<li><strong>Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility UCITS ETF</strong> (WKN: A2AHZU)</li>
</ul>



<p>Alle erwähnten Dividenden-ETFs setzen unterschiedliche Schwerpunkte, sind also auch <strong>nur bedingt miteinander vergleichbar</strong>. Du solltest auf jeden Fall im Vorfeld diese Schwerpunkte checken und überprüfen, ob sie für dich persönlich so auch Sinn machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividende vs. Marktkapitalisierung: Machen Dividenden-ETFs Sinn?</h2>



<p>Wo wir schon beim eigentlichen Thema wären: <strong>Lohnen sich solche Dividenden-ETFs überhaupt langfristig</strong>? Wie performen diese denn <strong>im Vergleich zu den Brot-und-Butter-ETFs</strong>?</p>



<p>Nun, hier fällt das Urteil leider wenig zweideutig aus: Grundsätzlich haben Dividenden-ETFs in der Vergangenheit in der Regel <strong>schlechter abgeschnitten als ihre nach Marktkapitalisierung gewichteten Indices</strong>.</p>



<p>Selbst langjährige Kursraketen wie der <strong>SPDR US Dividend Aristocrats ETF</strong> unterlag zuletzt dank Corona seinem Vergleichsindex <strong>S&amp;P 500</strong> deutlich. Mehr dazu weiter unten.</p>



<p><strong>Wieso ist das so?</strong></p>



<p>Wenn die großen Kurstreiber der internationalen Börsen (z.B. die <strong>Tech-Werte aus Amerika</strong>) keine oder nur <strong>geringe Dividenden</strong> zahlen, dann werden diese meistens bei <strong>Dividenden-ETFs automatisch nicht aufgenommen</strong>. Sprich: Du musst ohne die <strong>Amazons</strong>, <strong>Apples</strong>, <strong>Microsofts</strong>, <strong>Teslas</strong> und <strong>Alphabets</strong> dieser Welt auskommen. Bei Dividenden-ETFs auf <strong>Schwellenländer</strong> gilt ähnliches: Hier hast du dann keine <strong>Alibaba</strong>, <strong>JD.com</strong> oder <strong>Tencent</strong> im Depot.</p>



<p>Dividenden-ETFs steigen also <strong>weniger dynamisch im Wert</strong>, da die Highflyer einfach fehlen. Dafür schwanken sie in der Theorie weniger stark, da <strong>stabile Qualität</strong> enthalten sein soll. Nun, auch das gilt in Krisen leider nicht uneingeschränkt, wie wir gleich sehen werden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem Krise: Index wird durchgemischt!</h2>



<p>Die wenigsten Dividenden-ETFs haben die <strong>Finanzkrise 2007/2008</strong> mit durchgemacht. Es gab sie einfach noch nicht. Sie existierten seit ihrer Auflage quasi nur im <strong>Sonnenschein des Börsenaufschwunges der letzten 10 Jahre</strong>. Dieses Jahr kam dann <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona</a>, die meiner Meinung nach wieder <strong>erste ernstere Krise seit der Finanzkrise 2008</strong>. Und siehe da: Die <strong>Dividenden-ETFs sind durch die Bank stark eingebrochen</strong> und haben sich bis dato (Stand: November 2020) auch <strong>noch nicht wieder erholt</strong>.</p>



<p>Nachfolgende Grafik zeigt hier das ganze Dilemma der Dividenden-ETFs:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="501" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg" alt="Dividenden-ETFs VErgleich nach Corona" class="wp-image-3362" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-1024x501.jpg 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-300x147.jpg 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona-768x376.jpg 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-Dividenden-ETFs-nach-Corona.jpg 1526w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00B9CQXS71,DE000A0F5UH1,IE00B6YX5D40,IE00B8GKDB10,IE00BYYXBF44" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fondsweb.de</a></figcaption></figure>



<p>Der <strong>Einbruch</strong> war also vehement und bitter. Die Verluste sind bis heute <strong>noch nicht aufgeholt</strong>. Ganz im Gegensatz zu den <strong>marktkapitalisierten Indices</strong>. Hier werden zum Teil schon wieder <strong>neue Höchststände</strong> erreicht (<strong>NASDAQ 100</strong>, <strong>S&amp;P 500</strong>, <strong>MSCI World</strong>, <strong>DAX</strong> etc.).</p>



<p>Dieser Einbruch hat mich auch dazu bewogen, meine <strong>Investment-Strategie</strong> in Sachen Schwellenländern anzupassen. Hier bespare ich wieder ganz regulär den <strong>FTSE Emerging Markets</strong> bzw. <strong>MSCI Emerging Markets</strong>. <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die nähere Begründung kannst du im Artikel von damals nachlesen</a>.</p>



<p>Auch bei den populären Dividenden-ETFs aus dem Hause SPDR gab es <strong>herbe Verluste</strong>. Teilweise so starke, dass sie die komplette <strong>10-Jahresrendite in den Keller geschickt haben</strong>.</p>



<p>So hat der SPDR US Dividend Aristocrats <strong>lange Zeit verlässlich den S&amp;P 500 outperformt</strong>. Wenn man nach Corona aber den ETF mit einem gewöhnlichen ETF auf den S&amp;P 500 vergleicht, kommen einem die Tränen. Aktuell (Stand November 2020) sieht das Bild nämlich folgendermaßen aus (Quelle: <strong>fondsweb.de</strong>).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="235" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png" alt="Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500" class="wp-image-3364" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-1024x235.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-300x69.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich-768x177.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich.png 1166w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich US-Dividendenaristokraten und der S&amp;P 500</figcaption></figure>



<p>Du siehst also, der Corona-Crash hat die <strong>gesamte Outperformance</strong> auch hier pulverisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globale ETF – Dividende vs. Marktkapitalisierung</h2>



<p>Aber wie sieht es bei <strong>global gestreuten ETFs</strong> aus? Auch hier besteht leider ein eklatanter <strong>Performance-Unterschied</strong> zwischen einem <strong>globalen Dividenden-ETF</strong> und einem <strong>globalen Marktkapitalisierungs-ETF</strong>. Hier vergleiche ich mal die <strong>beiden beliebten ETFs aus gleichem Hause</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<p class="has-text-align-center"><strong>VS.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vanguard FTSE All-World UCITS ETF</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="233" src="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png" alt="Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende" class="wp-image-3365" srcset="https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-1024x233.png 1024w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-300x68.png 300w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2-768x175.png 768w, https://www.finanzguerilla.de/wp-content/uploads/2020/11/Vergleich2.png 1161w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich Vanguard-ETFs mit und ohne Fokus auf Dividende</figcaption></figure>



<p>Der eine setzt global auf <strong>dividendenstarke Aktien</strong>, der andere auf <strong>Marktkapitalisierung</strong>. Auch hier zeigt sich: <strong>Marktkapitalisierung liefert langfristig die bessere Performance</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dividenden-ETFs <em>müssen</em> automatisch auf Crash reagieren</h2>



<p>Aber was ist der Grund für diese Anfälligkeit für Krisen? Gelten <strong>Dividenden-ETFs</strong>, besonders die auf sogenannte „<em><strong>Aristokraten</strong></em>“, landläufig nicht als besonders „sicher“, da sie angeblich „Qualität“ (<strong>Value</strong>) bieten?</p>



<p>Auch hier findet sich die Antwort in der <strong>Indexzusammensetzung</strong>: Wenn ein Index Unternehmen aufnimmt, die <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-aristokraten-als-rettungsanker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seit 50 Jahren Dividenden zahlen und/oder erhöhen</a></strong> und diese Unternehmen die <strong>Dividende plötzlich kürzen oder streichen (müssen)</strong>, fliegen diese <strong>ansonsten stabilen Unternehmen auch aus dem Index</strong>. Der Index ist hier wie ein Roboter und sortiert gnadenlos aus. Ein ETF auf diesen Index <strong>muss diese dann automatisch auch verkaufen</strong>, da der Index ja <strong>weiterhin abgebildet werden soll</strong>.</p>



<p>Theoretisch kann der ETF die Aktie erst dann wieder kaufen, <strong>bis sie die Aufnahmekriterien des Index erneut erfüllt</strong>. Also bei <strong>Dividenden-Aristokraten</strong> (in den USA) müssten sie ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens wieder <strong>25 Jahre folgend ihre Dividende zahlen oder erhöhen</strong>. Bis dahin dürften sie streng genommen nicht im Index landen. Gnadenlos auch hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marktbreite ETFs im Crash stabiler</h3>



<p>Beim <strong>SPDR S&amp;P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF</strong> konnte man diesen Umstand deutlich erkennen. Hierin dürfte auch der Grund dafür liegen, dass er sich <strong>bis heute nicht wieder erholt hat</strong>: Die Unternehmen sind einfach rausgeflogen und können erst nach Jahren überhaupt wieder in den Index aufsteigen. Andere Unternehmen sind nachgerutscht.</p>



<p>Bei einem <strong>normalen ETF</strong> fliegen bei einer Krise zwar auch einige Unternehmen raus (z.B. <strong>Wirecard aus dem DAX</strong>), aber oftmals ändert <strong>sich nur die Gewichtung zwischen den Unternehmen in den Top 20</strong>. Die Unternehmen auf den hinteren Rängen beeinflussen die Performance ohnehin weniger. Also ob nun <strong>Apple</strong> oder <strong>Microsoft</strong> auf Platz 1 oder 2 im <strong>ETF</strong> sind, dürfte zu vernachlässigen sein. Hier erfolgt deutlich seltener ein Aussortieren von Unternehmen oder ein Wechsel an der Spitze.</p>



<p>Hier werden eher globale Machtverschiebungen relevant, wenn man einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globalen Welt-ETF</a> hat. Daher dürften <strong>nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs</strong> in Krisen tatsächlich <em><strong>stabiler</strong></em> sein, als die Dividenden-ETFs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Dividendenstrategie, dann mit Einzelaktien!</h2>



<p>Um diesen <strong>Automatismus bei den ETFs</strong> zu umgehen, kann es tatsächlich bei einer <strong>Dividenden-Strategie</strong> mehr Sinn machen, die Strategie mit <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelaktien</a> umzusetzen. Hier gibt man Unternehmen nämlich die Chance, <strong>kleine Dellen in der Performance und Dividendenzahlung</strong> wieder aufzuholen, ohne dass man sie gleich aus dem Depot wirft (wie es der <strong>Dividenden-ETF</strong> tun <em>muss</em>).</p>



<p><strong>Mc Donalds</strong> kürzt in einem Geschäftsjahr mal die Dividende oder setzt sie aus? Kein Problem, vielleicht <strong>verdoppeln sie sie im Folgejahr dafür wieder</strong>.</p>



<p>Mit <strong>Einzelaktien</strong> bist du hier in ein <strong>weniger starres Korsett gezwungen</strong> und kannst Aktien auch mal in Ruhe „<em>atmen</em>“ lassen. Natürlich gehört hier dann auch wieder die <strong>Analyse von Unternehmen</strong> und die <strong>intelligente Auswahl an Aristokratenaktien</strong> dazu.</p>



<p>Aber generell gilt: <strong>Du wirst im Endeffekt eher selten den nach Marktkapitalisierung gewichteten Markt schlagen</strong>! Eine <strong>Amazon</strong> zahlt eben einfach (noch?) <strong>keine Dividende</strong>, wächst aber wie Sau. Es stellt sich somit ganz grundsätzlich die Frage, ob du überhaupt eine <strong>Dividendenstrategie</strong> als sinnvoll erachtest oder lieber gleich einen langweiligen <strong>MSCI ACWI / World-ETF</strong> kaufst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Dividende verliert!</h2>



<p>Man muss also (leider) <strong>ganz deutlich sagen</strong>: Im <strong>Vergleich Dividenden-ETFs versus marktkapitalisierte  ETFs</strong> verliert stets die Dividenden-Variante. Da es jedoch <em><strong>langfristig</strong></em> immer auf die Gesamtperformance im Depot ankommt, sollte man diesen Fakt bei der <strong>langfristigen Geldanlage</strong> auf jeden Fall berücksichtigen.</p>



<p>Kommt es dir auf den sturen <strong>Vermögensaufbau</strong> an, dann solltest du <strong>marktkapitalisierungsgewichtete ETFs bevorzugen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs</strong> meiner Meinung nach meiden. Denn auch wenn du sie nur beimischst: Sie dürften langfristig <strong>deine Rendite nach unten ziehen</strong>.</p>



<p>Ist dir aber die Gesamtperformance nicht so wichtig und du legst eher <strong>Wert auf eine hohe Ausschüttungsrendite</strong> und möchtest dennoch <strong>keine Einzelaktien</strong> haben, dann können <strong>Dividenden-ETFs</strong> durchaus Sinn machen. Man muss nämlich auch hier sagen: Sie performen anständig. <strong>Wesentlich anständiger als auf dem Tagesgeld oder Girokonto</strong>. Sie verlieren eben nur im Vergleich zu den üblichen marktbreiten ETFs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsicherheitsfaktor Zukunft</h3>



<p>Zudem: Niemand weiß, wie sich die Zukunft entwickelt. Wenn es zum Beispiel einen <strong>Tech-Crash</strong> gibt, könnte der <strong>Fokus auch wieder Richtung Value gehen</strong> und <strong>Dividenden-ETFs langfristig davon profitieren</strong>. Aber wie gesagt: An der Anfälligkeit für größere Korrekturen ändert sich meiner Meinung nach dadurch nichts.</p>



<p>Für mich machen daher Dividenden-ETFs leider keinen Sinn. Wenn schon ein Fokus auf Dividenden, dann bitte mit einer entsprechenden <strong>Strategie</strong> und mit <strong>Einzelaktien</strong>. Hier ist wohl auch in Zukunft als <strong>Buy-and-Hold-Anleger</strong> einiges zu holen. Wenn auch vielleicht nicht so viel wie mit einem simplen Investment in den <strong>ACWI oder FTSE All-World</strong>. Auch das wird die Zukunft zeigen.</p>



<p><strong>Wie stehst du zu Dividenden-ETFs? Hast du solche in deinem Portfolio? Wenn ja, wieso?</strong></p>



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		<title>Passives Einkommen mit Dividenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finanzguerilla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 17:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Passives Einkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein passives Einkommen mit Dividenden erreichen, was heißt das? Viele denken bei der Beschäftigung mit Wertpapieren wie Aktien oder Fonds bzw. ETFs in erster Linie an deren schwankende Kurse, also ob die Papiere im Wert steigen oder fallen. Danach wird dann die potentielle Rendite berechnet und ob sich ein Trade lohnt oder eben nicht. Völlig...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/">Passives Einkommen mit Dividenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Ein <strong>passives Einkommen mit Dividenden</strong> erreichen, was heißt das? Viele denken bei der Beschäftigung mit <strong>Wertpapieren</strong> wie <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-aktien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktien</a> oder Fonds bzw. <a href="https://www.finanzguerilla.de/was-sind-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a>s in erster Linie an deren schwankende Kurse, also ob die Papiere im Wert steigen oder fallen. Danach wird dann die <strong>potentielle Rendite</strong> berechnet und ob sich ein Trade lohnt oder eben nicht. Völlig vernachlässigt hierbei wird oft ein weiterer Aspekt, der <strong>Wertpapiere</strong> im Vergleich zu anderen Anlageformen so interessant und attraktiv macht: Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dividende" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Dividende</strong></a>.</p>



<p>Nicht umsonst habe ich in <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einem anderen Artikel</a> bereits die Möglichkeit eines Einkommen mit Dividenden als eine Möglichkeit unter vielen zum Aufbau eines <strong>passiven Einkommens</strong> beschrieben. Andere 13 Möglichkeiten findest du in dem Artikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Dividenden?</h2>



<p>Unter <strong>Dividenden</strong> versteht man eine Beteiligung der Aktionäre bzw. Fondsbesitzer am Erfolg des jeweiligen Wertpapiers bzw. der dahinterstehenden <strong>Unternehmen</strong>. Ein Teil der Gewinne wird also an die Eigentümer weitergegeben, bei Fonds und ETFs auch &#8222;<strong>Ausschüttung</strong>&#8220; genannt, bei Einzelaktien &#8222;<strong>Dividende</strong>&#8222;. Diese Ausschüttungen sind dann dein <strong>passives Einkommen</strong>. </p>



<p>Im Gegensatz zu <strong>thesaurierenden Produkten</strong>, erhält der Anleger also einen <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank"><strong>passiven Geldfluss</strong></a> auf sein <a href="https://amzn.to/2Gd5l5Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Verrechnungskonto durch die Dividenden</a>*. Bei thesaurierenden Produkten werden die Gewinne automatisch reinvestiert, weshalb dort der <strong>Zinseszinseffekt</strong> stärker wirkt, als bei <strong>ausschüttenden</strong> Produkten.</p>



<p>Den <strong>Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs</strong> und welche Art für dich vielleicht mehr Sinn macht, kannst du bei Bedarf <a href="https://www.finanzguerilla.de/thesaurierenden-oder-ausschuettenden-etf-waehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Artikel</a> nochmal nachlesen. Hier hat sich in den letzten Jahren auch steuerlich einiges geändert.</p>



<p>Aber das Schöne an Dividenden: Trotz aktueller Niedrigzinsphase sind mit <strong>dividendenorientierten Titeln und Fonds/ETFs</strong> trotzdem noch <strong>Renditen</strong> von ca. <strong>5 Prozent</strong> und mehr ohne <strong>größeres Risiko</strong> und einigermaßen <strong>konstant planbar </strong>möglich! </p>



<p>Also wer dann noch jammert, dass man aktuell sein Geld besser unter das Kopfkissen stopfen sollte, weil &#8222;<em>man ja eh keine Zinsen dafür bekommt&#8220;</em>, dem kann ich dann auch nicht mehr helfen. Dividenden werden teilweise <strong>monatlich,  jährlich</strong> oder<strong> vierteljährlich</strong> ausgeschüttet. Das Geld wandert dann direkt auf dein Konto, von wo es nach Belieben genutzt werden kann (oder noch besser: <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">re-investiert</a></strong>).</p>



<p>Wie kann man so eine Performance einigermaßen risikoarm erreichen? Wie so oft lautet die Antwort: Mit entsprechenden <strong>ETF</strong>s. In diesem Falle ETFs, die speziell einen <strong>Dividenden-Index</strong> abbilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bekannte Dividenden-Indices für passives Einkommen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>STOXX Global Select Dividend 100</strong></li>



<li><strong>SG Global Quality Income</strong></li>



<li><strong>S&amp;P Global Dividend Aristocrats</strong></li>



<li><strong>S&amp;P US Dividend Aristocrats</strong></li>



<li><strong>FTSE All-World High Dividend Yield</strong></li>



<li><strong>Dow Jones Global Select Dividend</strong></li>
</ul>



<p>Auf der Seite <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.justetf.com/de/how-to/dividend-etfs-world.html" target="_blank">justetf.com</a> findest du eine geniale Abhandlung zum Thema <strong><a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dividenden-ETFs</a></strong> und wie du in die entsprechenden ETFs investieren kannst. Zudem werden dort die Unterschiede der verschiedenen <strong>Dividenden-Indices</strong> erläutert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechenbeispiele:</h3>



<p>Du möchtest z.B. <a href="https://www.finanzguerilla.de/finanzielle-freiheit-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">finanziell frei</a> werden. Hierzu sparst du im Laufe deines Lebens z.B. folgende Beträge an</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>100.000 Euro</strong></li>



<li><strong>300.000 Euro</strong></li>



<li><strong>500.000 Euro</strong></li>



<li><strong>1.000.000 Euro</strong></li>
</ol>



<p>Bei einer angenommenen (konservativen) <strong>5 %</strong> <strong>Dividendenausschüttung</strong> erhältst du in etwa folgende <strong>Dividenden-Zahlungen</strong>, planbar und regelmäßig auf dein Konto überwiesen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>   5000 Euro / Jahr</strong> oder <strong>416,66 Euro / Monat</strong></li>



<li>   <strong>15000 Euro / Jahr</strong> oder <strong>1250 Euro / Monat</strong></li>



<li>   <strong>25000 Euro / Jahr</strong> oder <strong>2083,33 Euro / Monat</strong></li>



<li>   <strong>50000 Euro / Jahr</strong> oder <strong>4166,66 Euro / Monat</strong></li>
</ol>



<p>Du magst jetzt vielleicht einwenden, dass dies ganz nett gerechnet ist, aber solche Summen eh nicht zu ersparen sind und man somit erst gar nicht so ein passives Einkommen erreichen kann. Naja täusche dich nicht! Für Otto-Normalverbraucher mag das teilweise stimmen. </p>



<p>Wenn du aber explizit das Ziel der <strong>finanziellen Freiheit</strong> verfolgst und ein <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>stetiges Dividendeneinkommen</strong></a> erreichen möchtest, sind diese Summen nicht unrealistisch, wenn du dein Leben darauf ausrichtest und Disziplin aufwendest.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Großes Kapital anhäufen ist möglich</h2>



<p>Zumal sich ja die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens eine <strong>selbstgenutzte Immobilie</strong> kaufen, für die sie über <strong>15-30 Jahre</strong> eine ähnlich große Summe ansparen, die aber dann halt direkt in die <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie</a> wandert anstatt zu &#8222;arbeiten&#8220;. Solche Summen zu ersparen ist somit nicht nur möglich, es praktizieren sogar schon fast alle <strong>Häuslebauer</strong> und <strong>Eigenheimbesitzer</strong> unbewusst.</p>



<p>Aber ob man sich überhaupt eine <strong>selbst genutzte Immobilie</strong> kaufen sollte, kannst du dir <a href="https://www.finanzguerilla.de/immobilien-mieten-oder-kaufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> erörtern lassen. Alternativ nachzulesen im Standard-Werk von <a href="https://amzn.to/2uqRSR0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerd Kommer</a>.</p>



<p>Solche hohen Summen erreichst du aber nur, wenn du <strong>intelligent investierst</strong> und den <strong>Zinseszinseffekt</strong> für dich arbeiten lässt. Ohne diesen tollen Helfer wird es tatsächlich schwer, zumindest die Beträge 3 und 4 zu erreichen. Du kannst gerne selbst etwas <a href="http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rumprobieren</a> und schauen, wie mächtig der <strong>Zinseszinseffekt</strong> tatsächlich ist und was für dich realistisch ist und in welcher Zeit.</p>



<p>Ich habe in den Rechnungen oben zudem auch bewusst auf das <strong>Thema Steuern</strong> verzichtet, selbstverständlich müsstest du auf alle Beträge über deinem <strong>Sparerfreibetrag</strong> von <strong>801 Euro</strong> deine reguläre <strong>Abgeltungssteuer</strong> zahlen. In diesem coolen <a href="http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zinsrechner</a>, kannst du aber sogar die <strong>Abgeltungssteuer</strong> automatisch berücksichtigen.</p>



<p>Natürlich kann sich innerhalb von 20-30 Jahren auch die Besteuerung verändern, weshalb ich absichtlich nicht auf die Steuern eingegangen bin. Zudem sind die <strong>Steuern im Alter</strong> in der Regel geringer, sodass die <strong>tatsächlich anfallenden Steuern</strong> unterhalb der Abgeltungssteuer liegen könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sicher sind Dividenden-ETFs?</h2>



<p>Wenn du deine Investmentstrategie auf das <strong>Sammeln von Ausschüttungen</strong> und <strong>Dividenden</strong> ausrichtest, dann bist du mit <strong>Dividenden-ETFs</strong> in der Regel sicherer unterwegs als mit Einzelaktien. Dies liegt zum Einen daran, dass die ETFs die <strong>faulen Eier</strong> (sprich die Unternehmen die die Dividende nicht mehr zahlen oder diese gekürzt haben) <strong>automatisch aussortieren</strong> und gegen neue ersetzen. Zum Anderen umgehst du die <strong>Pleitegefahr von Einzelunternehmen</strong> und die Gefahr von Dividendenstreichungen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.</p>



<p>Gerade die <a href="https://www.finanzguerilla.de/gefaehrdet-corona-die-demokratie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corona-Krise 2020</a> und der <strong>aktuelle Zeitgeist</strong> zeigen, dass ehemals als zuverlässige Dividendenzahler geltende Unternehmen und Branchen plötzlich alles andere als zuverlässig sind. Vor allem <strong>Ölfirmen</strong> oder <strong>Tabakkonzerne</strong> haben seit Jahren mit rückläufiger Akzeptanz zu kämpfen.</p>



<p>Zum Beispiel kürzte <strong>Royal Dutch Shell im Jahre 2020</strong> <strong>erstmals seit über 50 Jahren</strong> seine Dividenden an die Aktionäre. Du siehst also, was lange Zeit als sicherer Hafen galt, ist inzwischen in vielen Fällen alles andere als sicher.</p>



<p><strong>Dividenden-ETFs</strong> bieten hier ein <strong>stressfreies Investment</strong>, wo du dich als Kunde um kaum etwas selbst kümmern musst. Bilanzen lesen entfällt, genauso wie die Einschätzung auf Zukunftsfähigkeit einer Branche. Alles regelt der Markt hier für dich. Sehr wichtig ist aber, dass du die <strong>Kriterien der Aktienauswahl im ETF</strong> genau verstehst und <strong>intelligent wählst</strong>. So wählt der <strong>S&amp;P Global Dividend Aristocrats</strong> nach ganz anderen Kriterien als ein <strong>STOXX Global Select Dividend 100</strong>. </p>



<p>Im Prinzip ist diese clevere Auswahl die einzige Leistung, die du als Anleger zu erbringen hast.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nebenberufliches Einkommen mit Dividenden</h2>



<p>Aber auch wenn es nicht dein Ziel ist, durch Dividendenzahlungen <strong>finanzielle Freiheit</strong> zu erreichen: Einen <strong>Urlaub</strong> oder eine <strong>nette Ergänzung zur Rente</strong> sind damit auf jeden Fall drin. Du musst dich also nicht selbst kasteien und einen <a href="https://www.finanzguerilla.de/minimalismus-als-lebensweg-und-lebensstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">minimalistisches Lebensstil</a> verfolgen. Auch musst du nicht dein <a href="https://www.finanzguerilla.de/geld-macht-nicht-gluecklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganzes Leben dem Diktat des Geldes</a> unterordnen.</p>



<p>Selbst wenn du &#8222;nur&#8220; <strong>10.000 Euro</strong> clever auf gute <strong>Dividenden-ETFs</strong> verteilst, sicherst du dir dadurch knapp <strong>500 Euro</strong> im Jahr extra bzw. <strong>41,66 Euro</strong> pro Monat. Dies angenommen bei einer Ausschüttungsrendite von <strong>5 Prozent</strong>. Wenn man davon ausgeht, dass bei einem Großteil der Menschen die Rente durchschnittlich gerade einmal 1200 Euro beträgt, dann sind die 41,66 Euro quasi eine zusätzliche Rentenerhöhung von 3,47 Prozent. Nicht schlecht würde ich sagen.</p>



<p>Wenn du die Dividenden-ETfs auch noch clever auswählst, dann kannst du mit einer ganz <strong>simplen Strategie</strong> mit nur <a href="https://www.finanzguerilla.de/ausschuettungen-an-8-von-12-monaten-mit-nur-zwei-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2 ETFs an 8 von 12 Monaten Ausschüttungen bekommen</a>. Welche ETFs das sind und wie du diese ganz simpel besparen kannst, wird dir im entsprechenden Artikel erklärt.</p>



<p>Im Idealfall besparst du diese Dividenden-ETFs dann noch per <strong>Sparplan</strong>, was über die Zeit dann zu <strong>stetig steigenden Ausschüttungen</strong> führen sollte. Auch hier greift wieder das Beispiel eines Schneeballes, der immer größer wird.</p>



<p><strong>ETF-Sparplan bei der Consorsbank</strong>:</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Ein nebenberufliches und nahezu <a rel="noopener noreferrer" href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen/" target="_blank">passives Zusatzeinkommen</a> mit <strong>Dividenden</strong> ist also alles andere als unmöglich oder gar schwer oder kompliziert. Du siehst, dass du sogar schon mit deinen ersparten <strong>100.000 Euro</strong> (investiert z.B. in einen ETF auf den <strong>STOXX Global Select Dividend 100</strong> oder <a href="https://www.finanzguerilla.de/dividenden-etfs-lohnt-sich-ein-investment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">globale andere ETFs</a>) bereits eine <strong>Dividendenzahlung</strong> von etwa <strong>416 Euro pro Monat</strong> erreichen kannst. Das ist mehr, als so mancher von der <a href="https://www.finanzguerilla.de/jammern-ueber-die-gesetzliche-rente/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesetzlichen Rente</a> zu erwarten hat&#8230;</p>



<p>Willst du aber <strong>von den Dividenden leben</strong>, solltest du je nach deinem Lebensstandard zwischen <strong>500.000 Euro</strong> und <strong>1.000.000 Euro</strong> ersparen und für dich arbeiten bzw. ausschütten lassen. Solche Summen kannst du aber in der Regel nicht ohne große Entbehrungen, Anstregungen und Disziplin ersparen.</p>



<p>Einen Urlaub durch Dividendenzahlungen finanzieren oder sich sein <a href="https://www.finanzguerilla.de/den-job-kuendigen-fuer-leidenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nebenberufliches monatliches Einkommen</a> aufhübschen ist aber in jedem Falle möglich.</p>



<p>Oder sagst du, dass zumindest <strong>100.000 Euro</strong> anzusparen absolut <strong>utopisch</strong> und nicht für Jedermann zu schaffen ist?!</p>



<p>Ich für meinen Teil verfolge zwar <strong>keine explizite Dividenden-Strategie</strong>, aber trotzdem bildet der <strong>stetige Cashflow</strong> meiner <strong>Dividenden</strong> und <strong>Ausschüttungen</strong> ein zuverlässiges Fundament für die <a href="https://www.finanzguerilla.de/wie-sollte-man-die-dividende-reinvestieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">monatlichen Reinvestitionen</a>. Dadurch dass man durch Dividenden-ETFs in der Regel aber <strong>weniger gut performt</strong> als mit <strong>marktbreiten Indices</strong>, wie in meinem <a href="https://www.finanzguerilla.de/vanguard-etfs-in-deutschland-sparplan/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Core-ETF von Vanguard</a>, nutze ich eher selten den <a href="https://www.finanzguerilla.de/warum-und-wie-in-emerging-markets-investieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fokus auf Dividenden</a>. Also Einkommen mit Dividenden &#8211; ja, aber eben nicht nur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzguerilla.de/passives-einkommen-mit-dividenden/">Passives Einkommen mit Dividenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzguerilla.de">FinanzGuerilla.de</a>.</p>
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